Bericht vom Volkslauf in Pr. Oldendorf (bin zufrieden)
Verfasst: 26.05.2004, 01:18
Hallo Leute!
Hier ist ein Zeitungs-Bericht vom Volkslauf am 23.5. in Preußisch Oldendorf. Mein Bericht folgt später! Nur soviel vorweg: Die Strecke hatte 365 Höhenmeter.
Berglöwen fühlen sich im Wiehengebirge wohl
Kemmener und Nedderhoff über 12,4 km vorn / Rahe verpasst dritten Sieg auf Hausstrecke über 20 Kilometer knapp
Über die 20-Kilometer-Distanz musste sich in Pr. Oldendorf der Sieger von 2002 und 2003, Thomas Rahe (Nr. 563), dem Meller Ingo Assmann (Nr. 571) geschlagengeben, dahinter der Viertplatzierte Thorsten Seemann. Foto: Wilfried Brase
[bildquelle]http://www.mt-online.de/sport/2605046971.jpg[/bildquelle]
Von Wilfried Brase
Pr. Oldendorf (nw). Zwei Mal stand sein Name bereits auf dem Wanderpokal. Bei einem erneuten Sieg hätte Thomas Rahe ihn behalten können. Beim 22. internationalen Volkslauf- und Wandertag des OTSV Pr. Oldendorf musste sich der Gewinner von 2002 und 2003 jedoch auf seiner Hausstrecke über 20 Kilometer dem Meller Ingo Assmann geschlagen geben.
Ingo Assmann kehrte nach 1:16:05 Stunden zu Start und Ziel der traditionellen Veranstaltung am Waldschwimmbad zurück. 52 Sekunden später folgte Thomas Rahe, der sich mit dem Sieg in der Wertung M35 trösten konnte. Mit Sebastian Kalinski vom TuS Volmerdingsen folgte in 1:19:50 der erste für die Mühlenkreisserie gemeldete Läufer. Die Laufserie begann im März bei der TG Werste und wurde am Sonntag in Pr. Oldendorf fortgesetzt. Insgesamt zählen dazu sieben Veranstaltungen im Kreis Minden-Lübbecke.
Mit 79 Startern verzeichnete der OTSV Pr. Oldendorf einen neuen Teilnehmerrekord auf der langen und als schwer bekannten Strecke, die unverändert unter die Füße genommen werden konnte. Im Lintorfer Wald wurde eine neue Straße angelegt, doch waren die Arbeiten pünktlich am Freitag beendet worden. Unter den Teilnehmern waren elf Frauen, von denen Jutta Karsch (SC Herringhausen) in 1:27:07 Stunden als 17. des Gesamteinlaufs die Schnellste war. Ihr Name wird zum zweiten Mal auf den Wanderpokal für die 20-km-Strecke eingraviert. Genau wie die Siegerin freuten sich allerdings auch die letzten Läuferinnen, die nach knapp zwei Stunden das Ziel erreichten.
Ihren Vorjahressieg wiederholte auch Anke Kemmener über 12,4 Kilometer. Mit ihrer Zeit von 48:58 Minuten lag die Läuferin des ATSV Espelkamp als Sechste des Gesamteinlaufs weit vor Karin Gläscher und Anke Brinkmann (1:04:08). Ebenso wie Anke Kemmener fühlte sich Bernd Nedderhoff als Lübbecker Berglöwe auf der Strecke im Wiehengebirge wohl. "Es kommt zwar immer noch ein kleiner Berg, doch liegt mir die Strecke", meinte der Sieger, der in 45:16 Minuten ins Ziel einlief. "Wer die Strecke zum Wartturm kennt, den kann dies nicht erschüttern." Rund sieben Kilomter lang lief Bernd Nedderhoff zusammen mit Dirk Kemmener und Ralf Wagenfeld, ehe er sich leicht absetzte und dann ab Kilometer neun endgültig enteilte. Dirk Kemmener wurde in 45:47 Minuten Zweiter, Ralf Wagenfeld in 46:24 Dritter unter insgesamt 107 Teilnehmern.
Test für Rose-Marathon
Für Anke Kemmener zählte der Lauf in Pr. Oldendorf zur Vorbereitung auf den Rose-Marathon am 6. Juni in Minden. Bernd Nedderhoff lässt die 42,195 Kilometer entlang der Weser in diesem Jahr aus. Er hat sich - übrigens ebenso wie Anke Kemmener - für einen Start am 5. September beim Münster- Marathon entschieden.
Den Jedermannlauf über 5 Kilometer gewann Markus Röhling vom gastgebenden OTSV Pr. Oldendorf vor Dr. Gerd Kirschstein, (ATSV Espelkamp) dessen Sohn Timo bei den Schülern M8 über 2,4 Kilometer siegte. Mit 41 Startern des Jedermannlaufs und 61 des Nachwuchslaufes pendelte sich die Teilnehmerzahl bei 22. Volkslauf wieder auf rund 300 ein, wobei die Strecken zudem zum Wandern genutzt wurden. Der Pokal für die meisten teilnehmenden Schüler ging an die Hauptschule Pr. Oldendorf.
Wasser doppelt so warm
"Bis auf die Temperaturen sind wir zufrieden", zog Organisationsleiter Friedhelm Unland, als der Feuerwehrjeep als Besenwagen im Ziel ankam, ein Fazit. Bei 12 Grad Außentemperatur lockte auch das doppelt so warme Wasser nur wenige Unentwegte ins Wasser des Waldschwimmbades, das die Laufveranstaltung wie immer mit einem Tag der offenen Tür verband. "Bei schönem Wetter sitzen die Teilnehmer oft noch lange zusammen", meinte Friedhelm Unland. "Wenigstens ist es trocken geblieben", ergänzte er als positiven Aspekt nach den Erfahrungen des Vorjahres, als es einige schlammige Streckenabschnitte gab.
60 Helfer waren vom Wettkampfbüro bis zum Kuchenverkauf im Einsatz, um die Veranstaltung reibungslos über die Bühne zu bringen. Dabei halfen zudem das DRK Lintorf und Pr. Oldendorf sowie die Freiwillige Feuerwehr Pr. Oldendorf. "Da ziehen immer alle mit", freute sich Friedhelm Unland und verwies darauf, dass wie immer die Garagen der Häuser an Start und Ziel als Meldestelle bzw. zum Getränkeausschank genutzt werden konnten.
copyright by mt-online.de
Liebe Grüße!
Thorsten.
[ Dieser Beitrag wurde von runningmanthorsten am 26.05.2004 editiert. ]
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Hier ist ein Zeitungs-Bericht vom Volkslauf am 23.5. in Preußisch Oldendorf. Mein Bericht folgt später! Nur soviel vorweg: Die Strecke hatte 365 Höhenmeter.
Berglöwen fühlen sich im Wiehengebirge wohl
Kemmener und Nedderhoff über 12,4 km vorn / Rahe verpasst dritten Sieg auf Hausstrecke über 20 Kilometer knapp
Über die 20-Kilometer-Distanz musste sich in Pr. Oldendorf der Sieger von 2002 und 2003, Thomas Rahe (Nr. 563), dem Meller Ingo Assmann (Nr. 571) geschlagengeben, dahinter der Viertplatzierte Thorsten Seemann. Foto: Wilfried Brase

Von Wilfried Brase
Pr. Oldendorf (nw). Zwei Mal stand sein Name bereits auf dem Wanderpokal. Bei einem erneuten Sieg hätte Thomas Rahe ihn behalten können. Beim 22. internationalen Volkslauf- und Wandertag des OTSV Pr. Oldendorf musste sich der Gewinner von 2002 und 2003 jedoch auf seiner Hausstrecke über 20 Kilometer dem Meller Ingo Assmann geschlagen geben.
Ingo Assmann kehrte nach 1:16:05 Stunden zu Start und Ziel der traditionellen Veranstaltung am Waldschwimmbad zurück. 52 Sekunden später folgte Thomas Rahe, der sich mit dem Sieg in der Wertung M35 trösten konnte. Mit Sebastian Kalinski vom TuS Volmerdingsen folgte in 1:19:50 der erste für die Mühlenkreisserie gemeldete Läufer. Die Laufserie begann im März bei der TG Werste und wurde am Sonntag in Pr. Oldendorf fortgesetzt. Insgesamt zählen dazu sieben Veranstaltungen im Kreis Minden-Lübbecke.
Mit 79 Startern verzeichnete der OTSV Pr. Oldendorf einen neuen Teilnehmerrekord auf der langen und als schwer bekannten Strecke, die unverändert unter die Füße genommen werden konnte. Im Lintorfer Wald wurde eine neue Straße angelegt, doch waren die Arbeiten pünktlich am Freitag beendet worden. Unter den Teilnehmern waren elf Frauen, von denen Jutta Karsch (SC Herringhausen) in 1:27:07 Stunden als 17. des Gesamteinlaufs die Schnellste war. Ihr Name wird zum zweiten Mal auf den Wanderpokal für die 20-km-Strecke eingraviert. Genau wie die Siegerin freuten sich allerdings auch die letzten Läuferinnen, die nach knapp zwei Stunden das Ziel erreichten.
Ihren Vorjahressieg wiederholte auch Anke Kemmener über 12,4 Kilometer. Mit ihrer Zeit von 48:58 Minuten lag die Läuferin des ATSV Espelkamp als Sechste des Gesamteinlaufs weit vor Karin Gläscher und Anke Brinkmann (1:04:08). Ebenso wie Anke Kemmener fühlte sich Bernd Nedderhoff als Lübbecker Berglöwe auf der Strecke im Wiehengebirge wohl. "Es kommt zwar immer noch ein kleiner Berg, doch liegt mir die Strecke", meinte der Sieger, der in 45:16 Minuten ins Ziel einlief. "Wer die Strecke zum Wartturm kennt, den kann dies nicht erschüttern." Rund sieben Kilomter lang lief Bernd Nedderhoff zusammen mit Dirk Kemmener und Ralf Wagenfeld, ehe er sich leicht absetzte und dann ab Kilometer neun endgültig enteilte. Dirk Kemmener wurde in 45:47 Minuten Zweiter, Ralf Wagenfeld in 46:24 Dritter unter insgesamt 107 Teilnehmern.
Test für Rose-Marathon
Für Anke Kemmener zählte der Lauf in Pr. Oldendorf zur Vorbereitung auf den Rose-Marathon am 6. Juni in Minden. Bernd Nedderhoff lässt die 42,195 Kilometer entlang der Weser in diesem Jahr aus. Er hat sich - übrigens ebenso wie Anke Kemmener - für einen Start am 5. September beim Münster- Marathon entschieden.
Den Jedermannlauf über 5 Kilometer gewann Markus Röhling vom gastgebenden OTSV Pr. Oldendorf vor Dr. Gerd Kirschstein, (ATSV Espelkamp) dessen Sohn Timo bei den Schülern M8 über 2,4 Kilometer siegte. Mit 41 Startern des Jedermannlaufs und 61 des Nachwuchslaufes pendelte sich die Teilnehmerzahl bei 22. Volkslauf wieder auf rund 300 ein, wobei die Strecken zudem zum Wandern genutzt wurden. Der Pokal für die meisten teilnehmenden Schüler ging an die Hauptschule Pr. Oldendorf.
Wasser doppelt so warm
"Bis auf die Temperaturen sind wir zufrieden", zog Organisationsleiter Friedhelm Unland, als der Feuerwehrjeep als Besenwagen im Ziel ankam, ein Fazit. Bei 12 Grad Außentemperatur lockte auch das doppelt so warme Wasser nur wenige Unentwegte ins Wasser des Waldschwimmbades, das die Laufveranstaltung wie immer mit einem Tag der offenen Tür verband. "Bei schönem Wetter sitzen die Teilnehmer oft noch lange zusammen", meinte Friedhelm Unland. "Wenigstens ist es trocken geblieben", ergänzte er als positiven Aspekt nach den Erfahrungen des Vorjahres, als es einige schlammige Streckenabschnitte gab.
60 Helfer waren vom Wettkampfbüro bis zum Kuchenverkauf im Einsatz, um die Veranstaltung reibungslos über die Bühne zu bringen. Dabei halfen zudem das DRK Lintorf und Pr. Oldendorf sowie die Freiwillige Feuerwehr Pr. Oldendorf. "Da ziehen immer alle mit", freute sich Friedhelm Unland und verwies darauf, dass wie immer die Garagen der Häuser an Start und Ziel als Meldestelle bzw. zum Getränkeausschank genutzt werden konnten.
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Liebe Grüße!
Thorsten.
[ Dieser Beitrag wurde von runningmanthorsten am 26.05.2004 editiert. ]
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