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10km Läufe "out"?

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JoelH hat geschrieben:Das Problem hat einige Namen:

CDU, CSU, FDP, Grüne, SPD, RKI. In beliebiger Reihenfolge.
Oder einfach: Dekadenz.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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JoelH hat geschrieben:Das Problem hat einige Namen:

CDU, CSU, FDP, Grüne, SPD, RKI. In beliebiger Reihenfolge.
Und die Lösung hat den Namen AFD?
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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bones hat geschrieben:Und die Lösung hat den Namen AFD?
Wie niedlich... Schon wieder typisch bones. Wenn eine der Parteien kritisiert, muss man sofort Rechts sein, oder wenigstens AfD-Wähler.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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lange nicht mehr reingesehen. und manches hat sich nicht geändert :D
5000m: 19:54 | Mai 20 --- 7,33 km (Alsterrunde): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:36 | Apr 21 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

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frank2015 hat geschrieben:Sind 10km Läufe nicht mehr attraktiv?
Oder noch alle in der Corona Starre?

Wenn man sich aktuell so die Anmeldezahlen ansieht, ist ja gruselig.

Frage für eine befreudeten Verein
Ich persönlich starte weiterhin sehr gerne bei 10Km Rennen. Was sich geändert hat: Viele Rennen finden nicht mehr am vertrauten Termin statt oder finden gar nicht mehr statt.
Ist daher schon schwer, sich wieder in einen Rhythmus reinzufinden.

Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

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Rolli hat geschrieben:Oder einfach: Dekadenz.
Dekadenz bezeichnet ja eine Veränderung in der Gesellschaft, die als Niedergang oder Verkommenheit wahrgenommen wird.
Die größte Veränderung in Bezug auf Volksläufe allgemein ist meiner Meinung nach der Mangel an freiwilligen Helfern. Wenn man jetzt die Politik in die Verantwortung nehmen will, könnte man über eine stärkere Unterstützung der ehrenamtlichen Kräfte nachdenken.

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Santander hat geschrieben:Dekadenz bezeichnet ja eine Veränderung in der Gesellschaft, die als Niedergang oder Verkommenheit wahrgenommen wird.
Quelle Google "Dekadenz":
Zustand, der als durch Überfeinerung in Lebensgewohnheiten und Ansprüchen entstandener Verfall angesehen wird
Die größte Veränderung in Bezug auf Volksläufe allgemein ist meiner Meinung nach der Mangel an freiwilligen Helfern. Wenn man jetzt die Politik in die Verantwortung nehmen will, könnte man über eine stärkere Unterstützung der ehrenamtlichen Kräfte nachdenken.
Was hat damit zu tun, wenn Wettkämpfe doch organisiert werden aber nur 50% der Teilnehmer erscheint.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Santander hat geschrieben:Ich persönlich starte weiterhin sehr gerne bei 10Km Rennen. Was sich geändert hat: Viele Rennen finden nicht mehr am vertrauten Termin statt oder finden gar nicht mehr statt.
Hier in der Region gibt es einen "Sparkassen-Laufpass". Gegenüber der Vor-Corona-Planung ist es dieses Jahr nur eine Veranstaltung weniger. Warum sich ggf. weniger Läufer beteiligen, darüber gibt es keine sicheren Erkenntnisse, aber Vermutungen.

https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit ... fpass-2022
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Na ja, die Firmen schicken die Mitarbeiter ins Homeoffice. Da paßt so eine Massenveranstaltung mit anschliessender Firmenfeier im Zelt wohl nicht ins Konzept.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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frank2015 hat geschrieben:Sind 10km Läufe nicht mehr attraktiv?
Oder noch alle in der Corona Starre?

Wenn man sich aktuell so die Anmeldezahlen ansieht, ist ja gruselig.

Frage für eine befreudeten Verein
Ich tippe auf Corona Starre. Wird hoffentlich alles wieder.
Aktuell laufen gefühlt jedoch weniger. Egal ob hier bei uns, in Bonn oder in Köln, An den üblichen Laufhotspots sind weniger Läufer als vor Corona unterwegs. (natürlich meine rein subjektive Wahrnehmung). Wie mir scheint sind einige durch Home Office u. co. aus ihreren Routinen komplett raus, auch wenn sie inzwischen nicht mehr im Home Office sind. Diese Läufer und ihre Feierabendlaufgruppen fehlen natürlich auch im WK Betrieb.

Viele melden sich zu dem sehr kurzfristig an. Die ganze Absage und Verschieberei hat viele nachhaltig verunsichert. Es wird eine ganze Weile dauern, bis das Vertrauen in die Orgas wieder da ist. Ist bei uns auf jeden Fall so. Wir werden uns in naher Zukunft nur noch kurzfristig anmelden.

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Naja, es gibt sicherlich mehrere Gründe...

Die Veranstalter haben höhere Kosten, welche sie an die Teilnehmer weitergeben.
Bei manchen Läufen haben die Preise so stark angezogen, dass Preis/Leistung nicht mehr in Verhältnis stehen (zumindest für mich nicht).
Es kommen weniger Läufer, also müssen die Kosten auf weniger Läufer umgelegt werden, folglich wieder höhere Preise.

Dazu gestiegene Kosten für die Anreise. Wo ich früher ohne zu zögern 100km Anfahrt in Kauf genommen habe, sind Teilnahmegebühr + Anfahrt nicht mehr zu stemmen bzw. schrecken ab. Wird sicherlich auch von manchen Politikern wohlwollend begrüßt.

Einige Läufe, die ich kenne hatten keine Nachmeldung bzw. Anmeldeschluss bereits 2 Wochen vor Lauf ohne Rückerstattung. Sowas reduziert die Teilnehmerzahlen ebenso.

Dazu kommen sicherlich jene, die einfach "Angst" bekommen haben sich anzustecken und solche Veranstaltungen meiden.

Mich schrecken z.B. auch die Temperaturen momentan ab. Wettkämpfe in der (Nach-)Mittagshitze / prallen Sonne meide ich, das geht sicherlich anderen auch so. Da verzichte ich lieber auf einen Wettkampf, den ich bei 20-25°C gelaufen wäre.

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MS123 hat geschrieben:Naja, es gibt sicherlich mehrere Gründe...

Die Veranstalter haben höhere Kosten, welche sie an die Teilnehmer weitergeben.
Bei manchen Läufen haben die Preise so stark angezogen, dass Preis/Leistung nicht mehr in Verhältnis stehen (zumindest für mich nicht).
Es kommen weniger Läufer, also müssen die Kosten auf weniger Läufer umgelegt werden, folglich wieder höhere Preise.

Dazu gestiegene Kosten für die Anreise. Wo ich früher ohne zu zögern 100km Anfahrt in Kauf genommen habe, sind Teilnahmegebühr + Anfahrt nicht mehr zu stemmen bzw. schrecken ab. Wird sicherlich auch von manchen Politikern wohlwollend begrüßt.

Einige Läufe, die ich kenne hatten keine Nachmeldung bzw. Anmeldeschluss bereits 2 Wochen vor Lauf ohne Rückerstattung. Sowas reduziert die Teilnehmerzahlen ebenso.

Dazu kommen sicherlich jene, die einfach "Angst" bekommen haben sich anzustecken und solche Veranstaltungen meiden.

Mich schrecken z.B. auch die Temperaturen momentan ab. Wettkämpfe in der (Nach-)Mittagshitze / prallen Sonne meide ich, das geht sicherlich anderen auch so. Da verzichte ich lieber auf einen Wettkampf, den ich bei 20-25°C gelaufen wäre.
Dann muss sofort ich an die Preise der Tri-Veranstaltungen denken.
Und dann überlege mir, warum trotz 4/5 Euro Startgebühren, so wenig an 5000m Wettkämpfen teilnehmen.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Rolli hat geschrieben:Dann muss sofort ich an die Preise der Tri-Veranstaltungen denken.
Und dann überlege mir, warum trotz 4/5 Euro Startgebühren, so wenig an 5000m Wettkämpfen teilnehmen.
Bahn oder Straßen-Volksläufe?

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MS123 hat geschrieben:Bahn oder Straßen-Volksläufe?
5000 ist immer Bahn.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Ich glaube der TE meint Volksläufe für Jedermann, keine Bahnläufe für Leistungssportler. Darauf bezog sich auch meine Antwort.
Der Bahn-Laufsport hat da ganz andere Probleme als Teilnahmegebühren, aber das ist ein anderes Thema.

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Bewapo hat geschrieben:...passend zum Thema: https://www.businesslauf-leverkusen.de/ - Absage mangels Teilnehmer! Vermutlich liegen die Prioritäten bei vielen im Moment einfach bei anderen Dingen?! Die Läufe, die ich bislang mitmachen konnte waren allerdings gut besucht, aber auch etwas unter den 2019 Zahlen! Nächster Versuch dann in der kommenden Woche beim Altstadt-Lauf in Köln!
11. August, erster Schultag in NRW nach den Sommerferien. Nicht der beste Termin.
25 Euro Startgeld für ein 5 Km Rennen.
Organisiert nicht vom örtlichen Verein, sondern von einer Event Firma.

Puh, ich weiß nicht.

Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

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Rolli hat geschrieben:Quelle Google "Dekadenz":



Was hat damit zu tun, wenn Wettkämpfe doch organisiert werden aber nur 50% der Teilnehmer erscheint.
Bezog sich auf Parteien haben Schuld.

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Rolli hat geschrieben:5000 ist immer Bahn.
Stimmt nicht.

@santander: Genau am gleichen Tag (11. August) findet übrigens in Duisburg der Firmenlauf der Targobank (5800 m) statt. Ja, findet statt. :zwinker5: Und dass der Düsseldorfer Kö-Lauf, nachdem Golazo ihn wie üblich verbockt hat, nun zur Kö-Meile geworden ist und die 10 km nicht dabei sind, hat in erster Linie mit der kurzen Vorbereitungszeit zu tun.

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Bei uns in der Region kann man grob sagen, dass sich die Teilnehmerzahlen halbiert haben.
Auch beim "grossen" Firmenlauf.

Bei den Kosten für Absprerrung und Sanis wird für den Verein einfach das Risiko
eines finanziellen Velustes zu hoch.

Zudem verheizt man die Helfer, die man auch gut an anderer Stelle braucht.


Ich erwartete mehr Rückmeldung im Sinne von "mehr Werbung/ Info dass es wieder losgeht"
Q4 2021 86kg -> Ziel: 83
[img]http://www.kmspiel.de/button/lid18398.png[/img][/url]

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Was "Bahn" bzw. "Nicht-Bahn" angeht, da muss man vielleicht präzisieren: Ich hab' dieses Thema so verstanden, dass es in erster Linie um Volksläufe u.ä. geht - und da werden die 5K natürlich nicht unbedingt (bzw. meistens nicht) auf der Bahn gelaufen.

Und ja, ich würde mir auch wünschen, dass die Zahlen - Zahl der Veranstaltungen, Zahl der Teilnehmer - bei den 10K-Läufen wieder steigen. Ich hoffe auch, dass wir im Herbst nicht wieder in eine Situation kommen, in der alle Veranstaltenden (egal ob Verein oder kommerziell) wieder um mögliche Auflagen bangen müssen.

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frank2015 hat geschrieben:Bei uns in der Region kann man grob sagen, dass sich die Teilnehmerzahlen halbiert haben.
Yep. Beim Hannover Marathon, wo auch kürzere Strecken im Angebot sind, waren 2022 über 10KM auch nur halb soviele Finisher wie 2019.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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vinchris hat geschrieben:Stimmt nicht.
Und was stimmt hier nicht?
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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vinchris hat geschrieben:Was "Bahn" bzw. "Nicht-Bahn" angeht, da muss man vielleicht präzisieren: Ich hab' dieses Thema so verstanden, dass es in erster Linie um Volksläufe u.ä. geht - und da werden die 5K natürlich nicht unbedingt (bzw. meistens nicht) auf der Bahn gelaufen.
Und warum sollte der Volksläufer nicht auf der Bahn laufen?

Professionell ausgeführt
Extrem genaue Zwischen- und Endzeiten
Sichtkontakt zu allen anderen Läufern
12x Jubel der Familie beim Vorbeilaufen
BILLIG !!!
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Rolli hat geschrieben:Und warum sollte der Volksläufer nicht auf der Bahn laufen?

Professionell ausgeführt
Extrem genaue Zwischen- und Endzeiten
Sichtkontakt zu allen anderen Läufern
12x Jubel der Familie beim Vorbeilaufen
BILLIG !!!
Dem gegenüber stehen:
- 12.5x dröges Rundenrennen
- Keine abwechslungsreiche Strecke
- Von den besseren mehrfach überrundet werden
- "Auf dem Präsentierteller stehen"

Gerade die Freizeitläufer, Anfänger, Gelegenheitsläufer etc. schreckt das eher ab.

Die Bahnleichtathletik kann (oder will?) nunmal die Anforderungen der Spaßläufer nicht erfüllen. Da wird sich ein Hobbyläufer u.U. dazu entscheiden eher gar nicht zu laufen als auf der Bahn.
Vielleicht wenn man den Eventcharakter mehr fördern würde... z.B. mit ordentlich Musik, Rahmenprogramm etc. bekäme man den einen oder anderen Spaßläufer mal dazu auf die Bahn zu schauen, mehr aber nicht.

Jenen, die jetzt wegbleiben geht es nicht um extrem genaue Zeitmessung oder ähnliches.

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MS123 hat geschrieben:Gerade die Freizeitläufer, Anfänger, Gelegenheitsläufer etc. schreckt das eher ab.
Ja, denke ich auch. Für die Profis ist das völlig OK, aber die anderen ...

Ganz witzig übrigens: Die "Locations" für die 5K-Läufe dürfen offenbar durchaus kurz sein. Beispiel Kö-Lauf; da wird im Grunde auch im Kreis (oder besser in einem langgestreckten Oval) gelaufen. Dabei ist aber eine "Runde" natürlich deutlich länger als 400 Meter. Außerdem ist das mitten in der Stadt; das kommt dem Düsseldorfer Drang zum Sehen und Gesehen werden entgegen. :D Auch Fun-Läufe, etwa in Zoos, dürfen gern mit kürzeren Runden aufwarten. Ansonsten aber laufen die meisten Nichtprofis m.E. lieber eine 5 km lange Strecke ohne Wiederholungen. Die 10 km sind dann halt 2 Runden.

Kleine "nichtläuferische" Ergänzung: Aktuell gab und gibt es hier in der Gegend gerade Radrennen, bei denen die Leute tatsächlich x-mal um den Block fahren. :zwinker5: Im Juli war die "Tour de Neuss", in diesem Monat gibt's "Rund um die Kö". Da überwiegt vermutlich der Wunsch nach Publikum ...

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Sicher gibt es eine gewisse Müdigkeit durch und nach Corana was Wettkämpfe angeht,

viele kleinere Volksläufe die eher Breitensportlich angedacht sind finden allerdings immer noch mit sogenannten Hygienekonzepten statt.
D.h. viel von dem bekannten Drumherum wie duschen nach dem Wettkampf,Bratwurstbude etc. werden nicht angeboten, da überlegen sich doch so einige sich den z.B. Sonntagmorgen um die Ohren zu hauen.
Da diese Veranstaltungen dazu ehrenamtlich von Vereinen betreut werden überlegen sich auch viele Helfer ob es noch Sinn macht Dienste kostenlos dazu gefährdet zu leisten.
"Wer eher klein ist, braucht sich nicht so weit zum Schnürsenkel bücken"
aus Sander L. "Große Worte" 1896, Kapitel 3, Seite 531
Bild

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Noch ein Aspekt, der mir gerade durch den überhitzten Kopf :D ging: Zumindest aktuell könnte auch das Wetter, jedenfalls bei Freizeitläufern, eine gewisse Rolle spielen. Hab' gerade eben mit einem Kumpel gechattet, der einen Lauf genau deswegen hat sausen lassen. Nun mag der absolut nicht repräsentativ sein :zwinker5: , aber vielleicht macht die Hitze ja doch etwas aus.

Der zweite Punkt, weshalb ich das jetzt erwähne: Die "Dodentocht" in Bornem (südwestlich von Antwerpen), eine 100-Kilometer-Wanderung, die übermorgen stattfindet, ist wetterbedingt deutlich verkürzt worden. Statt 100 sind's nun 65 km, außerdem gibt's wegen der Hitze gratis Sonnencreme und Getränke.

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vinchris hat geschrieben:Hatte ich doch in Antwort #27 präzisiert.
Dann hast Du meine Hinweis überhaupt nicht verstanden.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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MS123 hat geschrieben:Dem gegenüber stehen:
- 12.5x dröges Rundenrennen
- Keine abwechslungsreiche Strecke
- Von den besseren mehrfach überrundet werden
- "Auf dem Präsentierteller stehen"

Gerade die Freizeitläufer, Anfänger, Gelegenheitsläufer etc. schreckt das eher ab.

Die Bahnleichtathletik kann (oder will?) nunmal die Anforderungen der Spaßläufer nicht erfüllen. Da wird sich ein Hobbyläufer u.U. dazu entscheiden eher gar nicht zu laufen als auf der Bahn.
Vielleicht wenn man den Eventcharakter mehr fördern würde... z.B. mit ordentlich Musik, Rahmenprogramm etc. bekäme man den einen oder anderen Spaßläufer mal dazu auf die Bahn zu schauen, mehr aber nicht.

Jenen, die jetzt wegbleiben geht es nicht um extrem genaue Zeitmessung oder ähnliches.
Stimmt, Bahnlauf ist eigentlich nur ein Wettkampf und die Spaßläufer suchen was anderes. Was ich andeuten wollte ist, dass wenn man will. kann man auch Bahn.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Ist halt auch die Frage, ob es für die Bahnveranstaltungen sinnvoll bzw. überhaupt zu stemmen wäre, wenn man 5000m / 10000m Läufe hätte mit 50-60 Teilnehmern (verteilt auf mehrere Läufe) mit Leistungsspektren bzw. Laufzeiten z.B. von 14:00 / 29:00 bis 35:00 / 65:00 ?!

Ich denke, wenn sich an der Preisspirale nichts ändert und es weitere Auflagen /Unsicherheiten seitens Politik geben wird - wobei manche Veranstalter sich auch scheinbar selbst Auflagen machen, die gar nicht gefordert sind - wird es mittel- / langfristig dazu kommen, dass das Angebot an Veranstaltungen zusammenschrumpfen wird und sich der harte Kern der Läufer dann auf weniger Läufe verteilt, was hoffentlich wieder zu geringeren Preisen und damit wieder mehr Läufern führe.

Aus ökonomischer Sicht muss man halt auch sehen, dass weniger Läufe / weniger Läufer bedeutet, dass weniger öffentliche Ressourcen gebunden werden, weniger CO2 durch Anreiseverkehr ausgestossen wird, geringeres Infektionsrisiko entsteht, etc... Ich glaube jetzt nicht, dass die Politik gezielt auf sowas hinarbeitet, aber der eine oder andere wird sowas bei seinen Entscheidungen schon irgendwo mit ins Kalkül ziehen.

Eine sinkende Nachfrage ist aber schon zu erkennen. Allerdings habe ich auch über die letzten Jahre gemerkt, dass der "harte Kern" auch immer bei den noch bzw. wieder stattfindenden Läufen dabei war.

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Rolli hat geschrieben:Stimmt, Bahnlauf ist eigentlich nur ein Wettkampf und die Spaßläufer suchen was anderes. Was ich andeuten wollte ist, dass wenn man will. kann man auch Bahn.
Ein durchschnittlicher 5K Volkslauf hat sicher mehr als 100 Teilnehmer und Zielzeiten zwischen 17 und 35 Minuten. Wie willst du das auf der Bahn umsetzen?

Vertrauen sie mir. Ich weiß, was ich tue.

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Santander hat geschrieben:Ein durchschnittlicher 5K Volkslauf hat sicher mehr als 100 Teilnehmer und Zielzeiten zwischen 17 und 35 Minuten. Wie willst du das auf der Bahn umsetzen?
In dem man mehrere Läufe nach Meldezeit durchführt und ggf. die Anzahl nach geforderter Norm auf das maximal mögliche begrenzt…

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MS123 hat geschrieben:Dem gegenüber stehen:
- 12.5x dröges Rundenrennen
- Keine abwechslungsreiche Strecke
- Von den besseren mehrfach überrundet werden

Gerade die Freizeitläufer, Anfänger, Gelegenheitsläufer etc. schreckt das eher ab.

Die Bahnleichtathletik kann (oder will?) nunmal die Anforderungen der Spaßläufer nicht erfüllen. Da wird sich ein Hobbyläufer u.U. dazu entscheiden eher gar nicht zu laufen als auf der Bahn.
Sehe ich auch so. Die meisten Volks-/Hobby-/Breitensportläufer haben kein Interesse einen Wettkampf auf der Bahn zu absolvieren. Ich gehöre auch dazu. Nie und nimmer wäre ich 25 Runden auf der Bahn gelaufen. Ein paarmal 5.000 Meter und das wars dann auch schon.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Hmm, es gibt mit Sicherheit eine ganze Reihe von Leuten, die zwar nicht professionell laufen, sich aber auch nicht als "Spaß"läufer sehen. :D Und ja, mit besonderen Events bekommt man auch Leute dazu, viele Runden auf einer Bahn zu drehen. Gerade gab's in Köln zum Beispiel den Nippeser Stundenlauf - da geht's nicht um die Zeit für eine festgelegte Distanz, sondern eben um die Strecke, die Du in 1h schaffst. Und das lässt sich ja kaum auf einer Riesenrunde in der Stadt oder im Wald machen. :zwinker5: Aber das sind eben Ausnahmen.

Nein, 10K-Läufe sind gewiss nicht "out". Aber vermutlich fährt man als Veranstalter mit einem Mix aus mehreren Distanzen besser - was Kurzes für die Kleinen, dann 5K und 10K. Macht leider mehr Arbeit als ein einzelner Lauf, dürfte sich aber lohnen.

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frank2015 hat geschrieben:Bei uns gibt es einen Stundenlauf auf der Bahn (mit 10.000m Zeit)

bei ca. 12 Teilnehmern

OK mehr als 35 gehen auch nicht
Was eigentlich schade ist, denn das Ergebnis im Stundenlauf entspricht bei trainierten Athleten ziemlich genau der Laktatschwelle.
Falls man diese für seine weitere Trainingsplanung benötigt.

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Mangels Interesse habe ich mich damit noch nie wirklich im Detail beschäftigt, also korrigiert mich falls ich da falsch liege.

Aber benötigt man für Bahnläufe nicht häufig einen Startpass / eine Vereinszugehörigkeit? Oder gilt das nur für Meisterschaften und andere Läufe sind üblicherweise offen für alle? Und gibt es überhaupt eine signifikante Anzahl an Bahnläufen, die nicht gleichzeitig irgendeine Meisterschaft sind?

Jedenfalls vermute ich, dass das eine weiteres großes Hindernis für die meisten Volks-/Hobby-/Breitensportläufer bezüglichen Wettkämpfen auf der Laufbahn darstellen dürfte.

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Dartan hat geschrieben:Mangels Interesse habe ich mich damit noch nie wirklich im Detail beschäftigt, also korrigiert mich falls ich da falsch liege.

Aber benötigt man für Bahnläufe nicht häufig einen Startpass / eine Vereinszugehörigkeit? Oder gilt das nur für Meisterschaften und andere Läufe sind üblicherweise offen für alle? Und gibt es überhaupt eine signifikante Anzahl an Bahnläufen, die nicht gleichzeitig irgendeine Meisterschaft sind?

Jedenfalls vermute ich, dass das eine weiteres großes Hindernis für die meisten Volks-/Hobby-/Breitensportläufer bezüglichen Wettkämpfen auf der Laufbahn darstellen dürfte.
Kann jetzt nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen, aber normalerweise braucht man ab U12 gültiges Startrecht. Ich habe aber auch immer wieder mal Ausnahmen davon erlebt, also Läufer ohne Startpass bzw. ohne Starpassnummer in der LADV-Liste.

Allerdings war bei bisher fast allen Sportfesten bei 3000m oder 5000m Schluss. Kann mich an keines erinnern wo z.B. 10.000m angeboten wurden. Kann aber auch daran liegen, dass ich eher auf kleineren Meetings (so max 400 Teilnehmer gesamt) dabei war.

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Bei uns gab es Stadtmeisterschaften. Ich war zwar im Verein und bin die 5.000 Meter gelaufen, aber die waren offen für alle. Hat nur niemanden interessiert. Da waren die Leichtathleten unter sich.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf
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