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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Artikel in der Sueddeutschen/Heukemes



kid-a
17.06.2006, 10:21
mahlzeit,
sehr interessanter Artikel (http://www.sueddeutsche.de/,wm3/wissen/artikel/377/78299//), (SZ Wissen S. 18 in der Printausgabe heute).
Geht um Ultraläufer und die Energiebereitstellung. Heukemes plant einen 10fach Triathlon und benötigt pro Tag etwa 10.000kcal. Im Extremfall baut sich bei derartiger Belastung sogar die Muskulatur ab... lesenswert!


Danke Uschi für den Link!

Uschi
17.06.2006, 10:41
Den Artikel gibt es auch kostenlos, und zwar hier (http://www.sueddeutsche.de/,wm3/wissen/artikel/377/78299/)

Grüße
Uschi

foto
17.06.2006, 10:53
Danke Uschi.
Gruss Thomas

kid-a
17.06.2006, 11:49
danke! ich hab die sz-suche benutzt, da kam nur die bezahl-mich geschichte.

Krisrennt
17.06.2006, 12:03
Interessanter Artikel, danke für den Link :daumen:

cabharnisch
17.06.2006, 12:12
ein klasse bericht über einen klasse menschen

19joerg61
17.06.2006, 14:17
Interessant - aber man muß ja nicht alles machen wollen

Jörg

Highopie
17.06.2006, 16:14
wer noch mehr will : www.heukemes.net (http://www.heukemes.net)

Zu empfehlen auch das Buch "Born to run".

Frintz
17.06.2006, 20:30
Was so jemanden wohl treibt ? Der macht doch in seinem ganzen Leben nichts anderes als laufen ! Ich kann ja ein bisschen verstehen, dass man "laufsüchtig " werden kann, dass man versuchen möchte, soviel wie möglich aus sich heraus zu holen, aber doch am besten in allen Bereichen des Lebens, und er hat offensichtlich nur noch den einen...:confused:

:noidea: Nichtverstehende Frintz

kid-a
18.06.2006, 11:47
Frintz: das kannst du jeden anderen Profisportler (und das ist er ja, verdient ja seinen Lebensunterhalt damit) genauso fragen...

Frintz
18.06.2006, 12:02
Kid-a: Ja, du hast schon recht, wobei dieses Extrem-Laufen ja so ziemlich alleine stattfindet, und die Tour de France - Fahrer z.B. als Mannschaft auftreten, die Fußballer eh' und selbst die Leichtathleten noch zusammen trainieren. So jemand muss schon ziemlich die Lonely Hunter-Mentalität drauf haben. Aber diese Tendenz ist wohl bei vielen Läufern vorhanden, die ein großes Wochenpensum trainieren, auch bei den "Hobbymäßigen".
Bei manchen in meinem Bekanntenkreis habe ich schon das Gefühl, dass die auch ein bisschen "weglaufen".
Gruß-Frintz

kid-a
18.06.2006, 12:06
ich weiss nicht, ob heukemes immer alleine trainiert. und gerade bei wettkämpfen (siehe die bilder auf seiner homepage) lernt man doch immer ne menge leute kennen.
bei vielen (gerade hobbyläufern) ist es denk ich mehr ein abschalten als ein weglaufen. kopf freibekommen, zeit zum nachdenken über alles mögliche haben. so ists bei mir (2/4 läufen in der woche lauf ich alleine, die anderen beiden in begleitung. und beides tut sehr gut).

Krisrennt
18.06.2006, 12:17
Und ich kann nicht verstehen, warum so schnell man mit dem Kopf schüttelt...

Warum läuft er? Trefft ihn und fragt ihn - aber ob seine Antwort euch zufriedenstellen wird?

Ich finde es toll, wenn jemand merkt, das er gut in etwas ist (und das ist er im Bezug zum laufen!) und mehr draus machen will.

Dabei kommt er nicht überheblich und unnahbar rüber, sondern vermittelt den Eindruck, das er ansprechbar ist - ein Extremsportler, der auf dem Teppich geblieben ist.

Meine Meinung : Ich finde es klasse, das es solche Menschen gibt - die einem vermitteln, das der Horizont weiter gesteckt ist, als man selbst manchmal glaubt.

Denn jeder kann seine eigenen Grenzen erweitern, im individuellen Rahmen natürlich :nick:

Frintz, ich finde es schade, das du so sehr den Kopf schüttelst, denn ich bin mir sicher, das Achim nicht stur sein Training abläuft, sondern durchs Laufen neue Bekanntschaften macht und den Menschen ein Lebensgefühl vermitteln kann und dabei noch was gutes tut.

Sowas sollte man eher unterstützen, als immer mit dem Kopf zu schütteln!

Just my 2 cents.

Fräse
18.06.2006, 13:43
Ich hatte im letzten Jahr das vergnügen, ihn kennen zu lernen. Er wollte das Laufen zu seinem Beruf machen und es macht ihm Spass und nur mit dem extremen bekommst du einen Sponsor.
Er ist ein Mensch, von dem wir sehr viel lernen können.

Gruß Jens

Lizzy
18.06.2006, 13:53
So jemand muss schon ziemlich die Lonely Hunter-Mentalität drauf haben.
Hallo Mr. Hobbypsychologe :P

Gib doch mal HIER bei Firstfotofactory (http://www.firstfotofactory.com/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi?action=showrub&wkid=1143781144-2628&ls=d&nc=1143781150-2632&rubnum=events.oberm06&artnum=&file=&gesamt_zeilen=)die Startnummer 99 (Achim Heukemes) an und scroll dann zu den Gipfelfotos. Bei den Zieleinlauffotos hat der Fotograf die Einzelpersonen bildlich und künstlich getrennt. Aber die drei Jungs sind die ganze Zeit zusammen gelaufen und es sah nach jeder Menge Spaß aus. Zwei davon kamen sekundengenau gleich über die Ziellinie, einer eine Sekunde später (ich hab' das mal in der Ergebnisliste nachgeschlagen ;-) und ich bin überzeugt, dass das Absicht war.

Ganz eindeutig sind die drei Bekannte / Freunde, sie liefen gemeinsam, quasselten und waren sich nicht zu fein, z. B. mich (um mehr als 1,5 Stunden langsamer) auf einer Entgegenkomm-Strecke gutgelaunt anzufeuern und aufzumuntern. Das haben nicht viele gemacht und nicht viele sahen so vergnügt und gruppendynamisch aus (und mir sind ja fast alle mal begegnet ;-)

Mir ist auch schleierhaft, wie man tun und schaffen kann, was derartige Extremsportler schaffen. Aber Rückschlüsse auf Persönlichkeit und Charakter ziehen? Höchstens was Durchhaltevermögen, Härte und Zielstrebigkeit angeht. Bestimmt nicht in puncto soziale Kompetenz etc.

Frintz
18.06.2006, 14:34
Also, so doll hab' ich doch gar nicht mit dem Kopf geschüttelt...
Naklar, ich laufe auch am Liebsten alleine, schon weil ich dann so langsam laufen kann, wie ICH mag, und nach einem Bürotag voller Gespräche find' ich es auch super, alleine mit Landschaft zu sein. Ich finde es halt nur etwas extrem, was der Heukemes da macht - und eben etwas ungewöhnlich, viel ungewöhnlicher als die bekannten Leistungssportarten. Wobei ich mich da auch frag:' Wie schafft man das ?'
Ich habe auch nichts gegen "Lonely Hunter", es hat m.E. halt etwas Lonely Huntermäßiges, wenn man soviel läuft.
Friede ?
Ich will gar keine Hobby-Psychologin sein...
lg Frintz

RalfM
18.06.2006, 23:02
Friede, klaro.
Schon allein, weil du eine interessante Frage aufgeworfen hast: Was deformiert mehr, rund um Australien laufen, oder quer durch, oder jeden Tag ins Büro gehen?
Grüße.

kid-a
19.06.2006, 06:33
nochmal zurück zu der leistung von heukemes. wie bekommt man es eigentlich auf die reihe 10.000 kcal am tag in sich reinzubekommen? geht sowas noch mit normaler nahrung?

dwarfnebula
19.06.2006, 08:07
Ich habe den Artikel am gestrigen Sonntag ebenso gelesen. Und ich muss schon sagen, dass es mich faszinierend schaurig gemacht hat, zu lesen, welche Auswirkungen dieses extreme Laufen auf den Körper macht. Dass man kleiner wird, weil sich die Wirbelsäule staucht und gleichzeitig größere Füße bekommt, weil sich hier die Flüssigkeiten sammeln.

Das wäre alles nichts für mich. Momentan reicht es mit schon, regelmäßig lange Läufe zu haben und auch Marathon zu laufen, aber morgens einen Marathon, ein paar Stunden Pause und dann nachmittags noch mal einen. Aber das nicht einmal die Woche, sondern täglich. Puh, dafür ist mir mein Körper dann doch zu schade, um ihn diesen Bedingungen auszusetzen.

Wenn solche Berichte uns normale Läufer ziemlich aufwühlen hängt das sicherlich auch mit der Nähe zum Metier zusammen. Aber es sind doch auch nur einige wenige, die das so extrem angehen. Da sind die TeilnehmerInnen am Marathon de Sables ja reinste Waisenkinder gegen.

@RalfM
Da hast du Recht, es gibt wesentlich mehr Leute, die extrem arbeiten statt extrem zu laufen, aber über die wird eher in anderen Zusammenhängen berichtet. Ich kenne auch jemanden, der extem arbeitet und ich bei den vorhandenen Symptomen schon von Arbeitssucht ausgehe. Ich sehe da wohl kaum einen Unterschied, ob jemand zwischen 16 und 20 Stunden täglich arbeitet oder so läuft intensiv läuft wie Heukemes. Wobei mir der letztgenannte da schon sympathischer ist.

runnersgirl
19.06.2006, 08:18
frage ich mich doch manchmal, ob diejenigen auf längere Sicht gesehen, ihrem Körper doch eher schaden.
Mein Hauptschwerpunkt beim Laufen ist eher das für mich gesunde Optimum zu finden. In den Bereich des Leistungssports stoße ich damit natürlich nicht vor.
Und natürlich schaue ich mir lieber einen Leistungssportler an, als einen, der 16 Stunden am Tag im Büro sitzt.:peinlich:

dwarfnebula
19.06.2006, 08:23
Und natürlich schaue ich mir lieber einen Leistungssportler an, als einen, der 16 Stunden am Tag im Büro sitzt.:peinlich:
..., maßlos raucht, Kaffee in sich rein schüttet und Sport nur auf Premiere mit 'ner anständigen Packung Chips in Einklang bringen kann...

Giegi
19.06.2006, 08:40
Jou, nur immer her mit den Klischees...

Marty P
19.06.2006, 09:56
frage ich mich doch manchmal, ob diejenigen auf längere Sicht gesehen, ihrem Körper doch eher schaden.
Mein Hauptschwerpunkt beim Laufen ist eher das für mich gesunde Optimum zu finden. In den Bereich des Leistungssports stoße ich damit natürlich nicht vor.
Und natürlich schaue ich mir lieber einen Leistungssportler an, als einen, der 16 Stunden am Tag im Büro sitzt.:peinlich:

Das sehe ich genau so, der macht sich doch selber kaputt. Komischerweise wird hier im Forum immer an die Vernunft plädiert und man soll es nicht übertreiben usw. usw. Wenn aber ein Mensch zwei mal am Tag einen Marathon läuft dann ist er auf einmal ein besonderer Typ. Das mag er als Mensch ja vielleicht auch sein, aber gesund kann es trotzdem nicht sein.

Jetzt bin ich gespannt was ich mit dieser Aussage wieder für eine Lawine ins Rollen bringe.:teufel:

pingufreundin
19.06.2006, 10:06
Ich bin mir sicher, dass das nicht gesund ist.
Aber das wird er selbst wohl auch wisssen und es so weit es eben sein muss, in Kauf nehmen. Und das soweit es geht kompensieren.

Im Gegensatz zu Leuten die dauernd saufen und nichtmal sehen (wollen) dass sie sich schaden.

Krisrennt
19.06.2006, 10:10
Das mag er als Mensch ja vielleicht auch sein, aber gesund kann es trotzdem nicht sein.
Jetzt bin ich gespannt was ich mit dieser Aussage wieder für eine Lawine ins Rollen bringe.:teufel:

Ins Rollen bringst du mit dieser Aussage gar nichts, da du

1. Gesund fest für dich definiert hast, aber als Diskussion man sowas nicht nutzen kann, da für andere "gesund" wiederum andere Maßstäbe setzt.

Ich bin sicher, wenn es für Achim nicht gesund wäre, könnte er nicht so laufen.

Wie gesagt, ich find es nur schade, das manche sowas gleich als Diskussionsgrundlage nehmen, um den Moralapostel spielen zu können - da schüttel ich diesmal mit dem Kopf!

@Kid-A

Der Körper kann keine 10 000 kcal am Tag zu sich nehmen, deshalb steht im Artikel ja auch, das er anfängt, sich selbst zu verdauen...man muss nur mal ausrechnen, was 10 000 kcal hat, das bekommt man einfach nicht rein in den Mund...

Marty P
19.06.2006, 10:32
Ich bin mir sicher, dass das nicht gesund ist.
Aber das wird er selbst wohl auch wisssen und es so weit es eben sein muss, in Kauf nehmen. Und das soweit es geht kompensieren.

Im Gegensatz zu Leuten die dauernd saufen und nichtmal sehen (wollen) dass sie sich schaden.

Ok, der eine hat dann keine Leber mehr während der andere nicht mehr laufen kann. :confused: Beides nicht unbedingt optimal.


Ins Rollen bringst du mit dieser Aussage gar nichts, da du

1. Gesund fest für dich definiert hast, aber als Diskussion man sowas nicht nutzen kann, da für andere "gesund" wiederum andere Maßstäbe setzt.

Ich bin sicher, wenn es für Achim nicht gesund wäre, könnte er nicht so laufen.

Wie gesagt, ich find es nur schade, das manche sowas gleich als Diskussionsgrundlage nehmen, um den Moralapostel spielen zu können - da schüttel ich diesmal mit dem Kopf!


Du meinst also das es für Achim gesund ist so zu laufen? Das ist aber nicht so wirklich ernst gemeint nehme ich an. :confused: Wenn ich durchs laufen kleiner werde bzw. größere Füsse kriege dann kann das nicht gesund sein. In jedem Marathonbericht schreiben doch unsere Freaks dass die Erholung genau so wichtig ist wie die Belastung, aber der Typ läuft zwei mal am Tag einen Marathon und da heißt es dann für ihn sei es gesund. Kann ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen.

pingufreundin
19.06.2006, 10:36
ist "nicht gesund" automatisch das Gleiche wie ungesund?

Glaube ich nicht.Und dass es für ihn gesund sei, hat doch keiner behauptet.

Ich glaube einfach, dass so jemandem sein Körper sehr wichtig ist und er alles tut, um ihm nicht zusätzlich zu schaden.

Ungesund heißt für mich: krank machend. Und das hätte isch wohl schon bemerkbar gemacht. Der macht das ja nicht seit einer Woche aus 'ner Laune heraus

Kleiner werden: tut man im Alter eh- ist das ungesund?

Lizzy
19.06.2006, 10:38
Kennt hier jemand die Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Folgeprobleme von LKW-Fahrern? (die durchschnittliche Arbeitszeit liegt bei über 60 Wochenstunden, Übergewicht, Rückenprobleme, gehäufte Herz-Kreislauf-Problematiken, höhere Unfallgefahr, unterdurchschnittliche Lebenserwartung) es gibt dazu auch eine Dissertation (https://eldorado.uni-dortmund.de/dspace/bitstream/2003/21830/1/Mobile_Berufe_Dissertation_TanjaNolle.pd f) (vorsicht - pdf) mit dem Titel "Mobile Berufe – Eine Untersuchung der Arbeitsbedingungen und der Ernährung im Hinblick auf die Gesundheit" Achim Heukemes war vorher LKW-Fahrer :wink:

Marty P
19.06.2006, 10:39
ist "nicht gesund" automatisch das Gleiche wie ungesund?

Glaube ich nicht.Und dass es für ihn gesund sei, hat doch keiner behauptet.

Ich glaube einfach, dass so jemandem sein Körper sehr wichtig ist und er alles tut, um ihm nicht zusätzlich zu schaden.

Ungesund heißt für mich: krank machend. Und das hätte isch wohl schon bemerkbar gemacht. Der macht das ja nicht seit einer Woche aus 'ner Laune heraus

Kleiner werden: tut man im Alter eh- ist das ungesund?

Ok, hab Deinen Post wohl falsch verstanden. :)

Aber wenn ich im Alter kleiner werde dann ist das eben die biologische Uhr, wenn ich aber jetzt schon kleiner werden würde wegen dem Laufen, hmm.
Aber gut, meinetwegen läuft er jeden Tag drei Marathons, ist mir persönlich schnurzpiepe, ich versteh nur nicht wie man das auch noch toll finden kann. Und dich meine ich damit jetzt nicht Pingu. :wink:

Baid78
19.06.2006, 10:40
...

Kleiner werden: tut man im Alter eh- ist das ungesund?

Jau, auf jeden Fall, weil mit zunehmenden Alter das Risiko zu sterben steigt! :D

SCNR

krats
19.06.2006, 10:43
Zwei deutsche Frauen sind übrigens auch dabei:

http://www.astrid-benoehr.de/
http://www.dagmar-grossheim.de/

Stand:
http://www.proxym.net/deca2006.htm

pingufreundin
19.06.2006, 10:48
der ist doch schon "alt". Wäre er Fahrer geblieben, bekäme er bestimmt schon Rente :D (und seinem Rücken ginge es auch nicht besser)

Toll finde ich das schon. Aber halt nicht im Sinne von "das will auch mal".
Faszinierend eben

Lizzy
19.06.2006, 10:54
Wer das ganze (wann und wie zum Laufen gekommen) zusammengefaßt aus Heukemes' Sicht lesen möchte:

http://www.cwd-1.de/achimheukemes/page.php?load=3

Mir gefällt meistens, wenn jemand den Mut hat, Dinge einfach zu TUN - und nicht sein Leben ausschließlich mit Bedenken, Abwägungen und Ängsten verbringt (bisschen DAVON mag natürlich auch sinnig sein). Zumindest hat der Mensch der Tat - wenn er denn altersmüde im Schaukelstuhl sitzt und die Zeit kommt, da man von der Vergangenheit zehrt ;-) - sicher mehr zu erinnern und zu erzählen als der immer abgesichert und gesund gelebt habende. Stell' ich mir jedenfalls so vor.

Dromeus
19.06.2006, 10:55
"Kriegsgefangene haben 1 bis 2 Jahre gearbeitet, von 200 bis 440 Gramm schimmligem Brot und Wassersuppe gelebt und haben dabei unter kärglichsten Lebensbedingungen gearbeitet und in sehr vielen Fällen diese Strapazen überstanden, bis sie schließlich bei einem Körpergewicht von unter 50 Kilogramm und mit Hungerödemen entlassen wurden. Was ihnen fehlte, war einzig und allein hochwertiges Eiweiß, sonst hätten sie es noch Jahre aushalten können."

aus: Ernst van Aaken - Programmiert für 100 Lebensjahre.

Differenzen in der Körpergrösse lassen sich, soweit ich weiss, jeden Tag feststellen, morgens nach der Bettruhe ist man etwas grösser als abends. Auch sind Wasseransammlungen und Gewebeschwellungen ja nichts so Ungewöhnliches.

Der Artikel in der SZ ist gar nicht mal schlecht. Störend empfinde ich die reisserische Aussage "Ihr Körper schrumpft und verdaut sich langsam selbst". Das erzeugt nun mal gewünschte schaurige Assoziationen und Gänsehautgefühl :D . Aber letztendlich braucht es ja diese Art Berichterstattung, sonst wäre der Profi Heukemes gar nicht machbar.

Mit Verdauung hat das - mit Verlaub - nichts zu tun. Der Körper kann bei der Energiebereitstellung auf verschiedene Substrate zurückgreifen, Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse. Es hängt immer vom Bedarf und der momentanen Verfügbarkeit ab, welche Substrate bervorzugt verstoffwechselt werden. Eiweisse sind so wertvoll, dass sie erst in Notsituationen in grösserem Umfang herangezogen werden. Das beginnt vermutlich schon beim Marathonlauf. Vielleicht ist das "open-Window"-Phänomen dieser Tatsache geschuldet? Möglich. Wäre vielleicht mal nettes Thema: wie hoch ist der Anteil des Protein-Kataboilismus am Energiestoffwechsel des schlecht trainierten 5h-Marathonläufers? (Schlagzeile: "5h-Läufer, ihr Körper verdaut sich selbst" :hihi: ).

Für die beliebt vermuteten Langzeitschäden habe ich mal das van Aaken-Zitat so als Gegengewicht an den Anfang gestellt. Energiestoffwechselbedingte Langzeitschäden nach extremen Langzeitausdauerbelastungen sind meines Wissens noch keine festgestellt worden. Was benötigt wird, ist eine adäquate Regenerationszeit, Proteinstrukturen bauen sich halt langsamer wieder auf als Glykogenspeicher gefüllt werden.

Was soll ich sagen, unglaublich, was so ein Heukemes aushält, wo sich doch schon der gemeine Jogger hochgefährlichem oxidativem Stress aussetzt und frei Radikale seinen Körper zu zerstören drohen...

geniesser
19.06.2006, 11:38
Was so jemanden wohl treibt ? Der macht doch in seinem ganzen Leben nichts anderes als laufen !

hmm, wäre irgendjemand nur mit Lauftraining in der Lage, 38 km zu schwimmen und sehr passabel zu radeln??? :zwinker5:

Charly
19.06.2006, 11:40
@Marty: 'Der Typ' hat einen Namen. Achim Heukemes.
Vielleicht redet man bei dir im Dorf so, aber du willst es bestimmt auch nicht, als 'Der Typ' bezeichnet zu werden. Also etwas mehr Respekt dem Mitmenschen gegenüber.
Heukemes ist 57 Jahre alt, glaub ich. Er wird den meisten von uns zu jeder beliebigen Brotzeit davon laufen. Und das wird er auch noch in 10 Jahren machen, auch wenn er vielleicht dann 3cm kleiner ist und Schuhgröße 47 hat.
Wenn er seine Gesundheit ruiniert, wovon ich nicht ausgehe, dann kann das dem Rest der Menschheit Wurscht sein, das ist seine Gesundheit und er behauptet ja auch nicht, dass er eine Vorbildfunktion hat.
Wenn er meint, er braucht größere Füße, soll er sie haben, wenn er meint, er muss 2 cm kleiner sein, auch recht.
Ich find Heukemes faszinierend, die Leistungen die er vollbringt. Nachmachen muss ich das aber auch nicht.

Marty P
19.06.2006, 12:14
@Marty: 'Der Typ' hat einen Namen. Achim Heukemes.
Vielleicht redet man bei dir im Dorf so, aber du willst es bestimmt auch nicht, als 'Der Typ' bezeichnet zu werden. Also etwas mehr Respekt dem Mitmenschen gegenüber.
Heukemes ist 57 Jahre alt, glaub ich. Er wird den meisten von uns zu jeder beliebigen Brotzeit davon laufen. Und das wird er auch noch in 10 Jahren machen, auch wenn er vielleicht dann 3cm kleiner ist und Schuhgröße 47 hat.
Wenn er seine Gesundheit ruiniert, wovon ich nicht ausgehe, dann kann das dem Rest der Menschheit Wurscht sein, das ist seine Gesundheit und er behauptet ja auch nicht, dass er eine Vorbildfunktion hat.
Wenn er meint, er braucht größere Füße, soll er sie haben, wenn er meint, er muss 2 cm kleiner sein, auch recht.
Ich find Heukemes faszinierend, die Leistungen die er vollbringt. Nachmachen muss ich das aber auch nicht.

Huch, wie konnte ich nur. Na in meinem Dorf sprechen wir halt so. :winken:
Gibs zu, Du hast einen Poster von dem Ty.. nein, beinahe schon wieder, von dem Herrn Heukemes über dem Bett hängen.
Lieber Digga, wie gesagt geht es mir mir Verlaub gesagt am Arsch vorbei was der Mensch macht, das hab ich oben auch schon geschrieben. Ich meine nur das es gesundheitlich betrachtet nicht besonders geschickt ist sowas zu machen, und da hier zumindest in meinen Augen eher die Meinung war das der Mensch ja so ein toller Hecht ist wollte ich mal meine Meinung dazu äußern. Und ich finds eigentlich nur bescheuert und nicht faszinierend.

Aber psst, woher kennst Du mein Dorf? :mundauf:

tellst
19.06.2006, 12:39
Huch, wie konnte ich nur. Na in meinem Dorf sprechen wir halt so. :winken:
Gibs zu, Du hast einen Poster von dem Ty.. nein, beinahe schon wieder, von dem Herrn Heukemes über dem Bett hängen.
Lieber Digga, wie gesagt geht es mir mir Verlaub gesagt am Arsch vorbei was der Mensch macht, das hab ich oben auch schon geschrieben. Ich meine nur das es gesundheitlich betrachtet nicht besonders geschickt ist sowas zu machen, und da hier zumindest in meinen Augen eher die Meinung war das der Mensch ja so ein toller Hecht ist wollte ich mal meine Meinung dazu äußern. Und ich finds eigentlich nur bescheuert und nicht faszinierend.

Aber psst, woher kennst Du mein Dorf? :mundauf:


Und das hätte man jetzt wohl nicht ein wenig netter formulieren können?

Marty P
19.06.2006, 12:44
Und das hätte man jetzt wohl nicht ein wenig netter formulieren können?

Was speziell meinst Du? Ich hab nicht mit dem Dorf angefangen. Und ich hab es eigentlich nicht böse gemeint.

Sorry, vielleicht ist dieser Herr irgendwie der Szenenguru, ich hab bisher bewußt noch nichts von ihm gehört, und mit so Kult-Personen konnte ich noch nie was anfangen. Wenn man den Menschen aber hier verehren muss dann müsst ihr mir das sagen.

tellst
19.06.2006, 13:25
Was speziell meinst Du?


z.B. das "... geht mir am Arsch vorbei...", verleiht deinem Beitrag eine leicht aggressive Note. Muss ja nicht sein, es schadet nur der Akzeptanz, welche ich deiner Meinung entgegen bringe.

Hast du eigentlich schon die hierher verlinkte kurz zusammen gefasste Laufgeschichte gelesen?

Ich finds beeindruckend. :daumen:

Was spricht denn dagegen, wenn jemand seinen Körper bis zur selbst gesetzten Grenze gebraucht, und sich nicht geselschaftlichen Grenzen unterwirft (so lange Laufen? das geht doch nicht, dass muss ungesund sein)


Ich würde mal schätzen, dass solche Körperlichen Belastungen vor 2Jhd noch normal waren, und wie schon oft gesagt, Unser gesselschaftliche Vortschritt uns dass vergessen lies.

Wenn man das jetzt fortsetzt dann setzten sich demnächst die Walker durch, die nehmen ja auch als Ausrede nicht im Laufschritt zufallen, das Argument dass dies den Gelenken schadet :tocktock:


Du bist doch nicht etwa nen Walker :P

Marty P
19.06.2006, 13:31
Du bist doch nicht etwa nen Walker :P

Ich bin ein Jogger. :P

MissBlümchen
19.06.2006, 13:41
Soweit ich weiß, lebt Heukemes (den ich übrigens mal persönlich "erlebt" habe und sehr symphatisch und locker fand) von seiner Lauferei...ein Berufsläufer also ;) Da liegen die Maßstäbe halt anders - oder würde irgendjemand einen Profifußballer als bekloppt bezeichnen, nur weil er sich außerhalb des "Wohlfühlbereichs" bewegt und Bänderrisse und sonstige Verletzungen riskiert...?

Marty P
19.06.2006, 13:50
Soweit ich weiß, lebt Heukemes (den ich übrigens mal persönlich "erlebt" habe und sehr symphatisch und locker fand) von seiner Lauferei...ein Berufsläufer also ;) Da liegen die Maßstäbe halt anders - oder würde irgendjemand einen Profifußballer als bekloppt bezeichnen, nur weil er sich außerhalb des "Wohlfühlbereichs" bewegt und Bänderrisse und sonstige Verletzungen riskiert...?

Das ist jetzt aber ein sehr weit hergeholter Vergleich, Fußball ist eine Volkssportart, das bedeutet es spielen Milionen, die meisten bekommen gar nichts. Und ich hab selber fast 30 Jahre (die Jugend mitgerechnet) aktiv gespielt und mir nur einmal was am Meniskus geholt. Sicher gibt es Ausnahmen, aber dann dürfte auch keiner Handball, Tischtennis oder was weiß ich spielen.
Dagegen laufen wohl eher sehr wenige jeden Tag zwei Marathons.

Aber gut, ich gebe mich geschlagen, wenn der Herr Heukemes hier wirklich so verehrt wird dann soll er das halt machen. :wink:

tellst
19.06.2006, 13:53
Ich bin ein Jogger. :P

Jogger definiert als immer laufen im langsamen Schritt (so um 6min/km bis max 7min/km)

oder

Jogger definiert als verachtenswertes Wesen, welches pafümiert, nur bei guten Wetter sich mit zum Schmuck abgestimmten Lauftress maximal 3x 30min die Woche (weil sonst schon ungesund) bewegt, fleißig sowas wie "Fit for Fun" liest, und sich dabei besonders sportlich vorkommt? :D

TinaS
19.06.2006, 13:55
Da liegen die Maßstäbe halt anders - oder würde irgendjemand einen Profifußballer als bekloppt bezeichnen, nur weil er sich außerhalb des "Wohlfühlbereichs" bewegt und Bänderrisse und sonstige Verletzungen riskiert...?

Ja mach ich durchaus :zwinker2: . Im Ernst: natürlich kann jeder machen was er will und ich muss ihn nicht sofort als bekloppt bezeichen, weil er andere Prioritäten setzt als ich. Aber ich tue mich ehrlich gesagt genauso schwer, ob seiner Leistung in Bewunderung auszubrechen. Genausowenig wie ich es (wenn ich ehrlich bin) bewundere, wenn jemand 12-14 Stunden täglich arbeitet. Er ist dadurch nicht per se 'besser' als der Durchschnitt, sondern halt anders.

Tina

Martinwalkt
19.06.2006, 13:57
Wenn man das jetzt fortsetzt dann setzten sich demnächst die Walker durch, die nehmen ja auch als Ausrede nicht im Laufschritt zufallen, das Argument dass dies den Gelenken schadet :tocktock:


Du bist doch nicht etwa nen Walker :P

Vorsichtig, vorsichtig...ganz dünnes Eis :sauer: :wink::winken:

MissBlümchen
19.06.2006, 14:04
Aber ich tue mich ehrlich gesagt genauso schwer, ob seiner Leistung in Bewunderung auszubrechen. Genausowenig wie ich es (wenn ich ehrlich bin) bewundere, wenn jemand 12-14 Stunden täglich arbeitet. Er ist dadurch nicht per se 'besser' als der Durchschnitt, sondern halt anders.
Ich bewundere Heukemes übrigens auch nicht ;) Er macht halt seinen Job und der ist Laufen, Laufen, Laufen - das kann man eben nicht mit dem Hobbyläufer vergleichen (finde ich)

tellst
19.06.2006, 14:07
Vorsichtig, vorsichtig...ganz dünnes Eis :sauer: :wink::winken:


gemeint waren die Modewalker, die das machen, weil mans halt jetzt macht.

Vor deinen Leistungen habe ich durchaus Respekt :nick:

Marty P
19.06.2006, 14:13
gemeint waren die Modewalker, die das machen, weil mans halt jetzt macht.

Vor deinen Leistungen habe ich durchaus Respekt :nick:

Da kommst Du nicht mehr raus. :teufel:

tellst
19.06.2006, 14:25
Da kommst Du nicht mehr raus. :teufel:

Aber nicht das ich jetzt walken muss damit mir Absolution erteilt wird :zwinker4:

Lizzy
19.06.2006, 14:46
Ich bewundere Heukemes übrigens auch nicht ;) Er macht halt seinen Job und der ist Laufen, Laufen, Laufen - das kann man eben nicht mit dem Hobbyläufer vergleichen (finde ich)
Einerseits stimme ich dem zu. Bewundern ist bei mir auch nicht das richtige Wort. Nix von 'Heldenverehrung' etc.

Aber es ist für mich schon auch unterhaltsamer, besonderer, faszinierender, bei etwas zuzusehen, von etwas zu lesen und jemandem zuzuhören, das bzw. der 'Grenzen sprengt' als jemandem, der z. B. schon über Knieprobleme jammert, bevor er richtig losgelaufen ist und auch ansonsten gerne diverse Zipperlein, private und soziale Probleme zum beherrschenden Thema macht :D - sorry, MartyP auch nicht bös' gemeint :D

Der Gesundheitsaspekt, Vernunft etc. würden sicher irgendwann - z. B. in einer persönlichen Diskussion mit so jemandem - angesprochen. Aber das ist ja erstmal nicht das, was mir einfällt, wenn mir so ein :wow: BOHHHEY-Phänomen :wow: irgendwo begegnet. Zu sagen und anzuerkennen, dass es über die eigenen und über durchschnittliche Fähigkeiten weit hinausgeht, muß noch nicht in Verehrung der Einzelperson münden. Es muß auch nicht heißen, dass jedes Einzelpünktchen dieses Lebens jedem anderen gegenüber positiv abschneidet. Es heißt einfach nur:


BOHHHH EY!

Marty P
19.06.2006, 14:54
Aber es ist für mich schon auch unterhaltsamer, besonderer, faszinierender, bei etwas zuzusehen, von etwas zu lesen und jemandem zuzuhören, das bzw. der 'Grenzen sprengt' als jemandem, der z. B. schon über Knieprobleme jammert, bevor er richtig losgelaufen ist und auch ansonsten gerne diverse Zipperlein, private und soziale Probleme zum beherrschenden Thema macht :D - sorry, MartyP auch nicht bös' gemeint :D




BOHHHH EY!

Ah, da haben wir es wieder. :hihi: Komisch, hier schreiben 10.000 ihre geistigen Ergüsse, ich kann mir eigentlich nie merken wer was von sich gegeben hat. Da du dir ja tatsächlich meine Zipperlein gemerkt hast und meine privaten und sozialen Probleme verwundert mich das schon. :confused:
Bei irgendeiner anderen Diskussion hat mir doch jemand vorgehalten wieviele Posts ich eröffnet habe. :confused:
Glaub mir Lizzy, ich bin Dir nicht böse, auch das geht mir wo vorbei. :nick:

Lizzy
19.06.2006, 15:18
... hat mir doch jemand vorgehalten ...
ich zumindest habe dir nichts 'vorgehalten' und noch weniger vorgeworfen. Du darfst für dich richtig und wichtig finden, was du magst (und tatsächlich kann ich mir zumindest grobe Eindrücke und oft auch diverse 'Feinheiten' der Leute, die hier öfter posten, recht gut merken. Überhaupt ist mein Gedächtnis für Gespräche, Sitationen, Wortwechsel etc. ziemlich gut ausgeprägt. Meist finde ich diese Fähigkeit vorteilhaft :P ).

Ich habe lediglich festgestellt, was ich - im Vergleich - persönlich interessanter und faszinierender finde. Die Geschmäcker sind eben unterschiedlich und das ist gut so.

WinfriedK
19.06.2006, 15:19
Aber es ist für mich schon auch unterhaltsamer, besonderer, faszinierender, bei etwas zuzusehen, von etwas zu lesen und jemandem zuzuhören, das bzw. der 'Grenzen sprengt' als jemandem, der z. B. schon über Knieprobleme jammert, bevor er richtig losgelaufen ist und auch ansonsten gerne diverse Zipperlein, private und soziale Probleme zum beherrschenden Thema macht :D - sorry, MartyP auch nicht bös' gemeint :D
Langweiler gibt´s jedenfalls genug!
Ebenso Leute, die Dinge be- oder verurteilen, die außerhalb ihrer Vorstellungswelt liegen. :P

Lizzy
19.06.2006, 15:22
Langweiler
DAS hast jetzt aber DU gesagt :zwinker5: (und sicher gibt es wieder viele Leute, die diese Langweiler den Abenteurern vorziehen). Irgendwie ist das Leben eben doch manchmal ein bisschen gerecht verteilt :zwinker4:

Krisrennt
19.06.2006, 15:25
Ebenso Leute, die Dinge be- oder verurteilen, die außerhalb ihrer Vorstellungswelt liegen. :P

Und genau das finde ich so unglaublich schade...

Mir gings nie drum, jemanden zu bewundern, ihm die Füße küssen etc...

Aber anerkennen sollte man diese Leistungen doch und dazu finden sich einige nicht in der Lage, was für mich die Frage aufwirft, ob man nicht schlicht und ergreifend neidisch ist...

Nundenn, schönen Tag noch :)

marme
19.06.2006, 15:31
Spannend finde ich den Oberschenkelmputierten, der gestern den Bonntriathlon in <4h gefinished hat.

Spannend fand ich den Bericht über die Kanalschwimmer im Sommer letzten Jahres.
Und den Artikel über den 10-Triathlon-Sportler fand ich auch interessant.

Langweilig find ich Leute, die nicht aufhören zu sagen, dass es ihnen egal ist, und ihr Desinteresse permanent lautstark betonen.

Beste Grüsse
Marme

kid-a
19.06.2006, 15:37
jetzt nochmal zu meinen 10.000 kcal zurück:

"Für den zehnfachen Triathlon plant er aber zwei Stunden Schlaf pro Tag ein. „Sonst wird die Gefahr zu groß, dass ich im Sattel einschlafe und stürze“, sagt der Extremläufer. Dazu kommen noch Pausen, um täglich 10.000 Kalorien und literweise Flüssigkeit zu sich zu nehmen."

also wird ers ja irgendwie zu sich nehmen. ob das alles wirklich verdaut wird oder nicht, ist eben ne andere frage. infusionen? künstliche kcal? gibts sowas?

TinaS
19.06.2006, 15:41
Ebenso Leute, die Dinge be- oder verurteilen, die außerhalb ihrer Vorstellungswelt liegen. :P

Das ist aber auch ein Totschlagargument und erinnert mich an manche Manager, die mit exakt dieser Phraes jede Kritik an ihrem Führungsstil im Keim ersticken wollen. Ich nehme für mich in Anspruch mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet zu sein, die mir erlaubt zumindest manche Dinge zu beurteilen, die ich noch nicht selbst ausprobiert habe.

Tina

dwarfnebula
19.06.2006, 16:17
Langweilig find ich Leute, die nicht aufhören zu sagen, dass es ihnen egal ist, und ihr Desinteresse permanent lautstark betonen.
Vollste Zustimmung meinerseits, aber ohne diese Leute hätten wir doch auch kein interessantes Forum... :D


Spannend finde ich den Oberschenkelmputierten, der gestern den Bonntriathlon in <4h gefinished hat. Spannend fand ich den Bericht über die Kanalschwimmer im Sommer letzten Jahres. Und den Artikel über den 10-Triathlon-Sportler fand ich auch interessant.

Gerade diese Grenzgänger sind es doch, die das Interesse hoch halten. Mich interessiert es i.d.R. auch eher, wenn jemand etwas außergewöhnliches vollbringt. Letztes Jahr hat ein Gehbehinderter in Hannover den Halbmarathon mit Krücken absolviert, auch das fand ich ungewöhnlich und beachtenswert. Ich könnte für mich nicht behaupten, ob ich das machen würde. Dazu bin viel zu normal.

marme
19.06.2006, 16:26
Ich könnte für mich nicht behaupten, ob ich das machen würde. Dazu bin viel zu normal.

Lass dir ein Bein abnehmen, dann geht dass auch :teufel:

Grüsse
Marme

WinfriedK
19.06.2006, 16:35
Ich nehme für mich in Anspruch mit einer gewissen Intelligenz ausgestattet zu sein, die mir erlaubt zumindest manche Dinge zu beurteilen, die ich noch nicht selbst ausprobiert habe.
Es ist ja auch ganz angenehm, dass man nicht alles selber probieren muss. :P
Spannend und faszinierend sind aber nunmal das Extreme und Außergewöhnliche und nicht das Normale. Vernünftig ist das dann oft nicht. Und was Heukemes (oder Messner z.B.) machen / gemacht haben, hat natürlich mit Gesundheitssport nichts zu tun. Ich glaube aber, dass ihnen das bewusst ist.

Highopie
19.06.2006, 16:38
Lass dir ein Bein abnehmen, dann geht dass auch :teufel:

Grüsse
Marme

Hirn haben ja hier anscheinend schon einige abgegeben.:tocktock: :tocktock: :tocktock:

Bevor Du so'n Scheiss schreibst, dann schreib doch lieber gar nix.:nene: :nene:

dwarfnebula
19.06.2006, 17:20
Lass dir ein Bein abnehmen, dann geht dass auch :teufel:

Grüsse
Marme
:blah:

Martinwalkt
19.06.2006, 21:33
Aber nicht das ich jetzt walken muss damit mir Absolution erteilt wird :zwinker4:


Doch musst du bei unserem ersten reallebentreffen. Eine Runde mit mir Walken gibt ne Absolution...

Bist du schneller darfst du weiter lästern, wenn nicht dann nicht...:wink:

Martinwalkt
19.06.2006, 21:54
Und was Heukemes (oder Messner z.B.) machen / gemacht haben, hat natürlich mit Gesundheitssport nichts zu tun. Ich glaube aber, dass ihnen das bewusst ist.

Eben, und es muss ja nicht alles Gesundheitssport sein. Fußball ist das ja nun auch nicht gerade....

tellst
19.06.2006, 22:09
Doch musst du bei unserem ersten reallebentreffen. Eine Runde mit mir Walken gibt ne Absolution...

Bist du schneller darfst du weiter lästern, wenn nicht dann nicht...:wink:



oh, öhm...

ich wollte ja eigentlich in den Semesterferien den Norden besuchen, da muss ich wohl jetzt besonderes aufpassen, nicht das da was Walkendes von Hinten kommt. :uah: :zwinker2:

Wobei so nen schnellen Walker zu sehen wäre ja mal interessant, gehört hat man ja von Dennen, gesehen noch nie, genau wie den Yeti :P


Tut mir ja echt leid, aber ich kenne nur die dem Stereotyp voll entsprechenden walkenden Mitsportlern hier am Rhein :noidea:

Martinwalkt
19.06.2006, 22:50
oh, öhm...

ich wollte ja eigentlich in den Semesterferien den Norden besuchen,


Dann komm ruhig mich besuchen in Hamburg.
Dann walken wir einmal um die Alster.

Gruß Martin

Rennschnecke_Walking
19.06.2006, 23:04
Zitat:
Zitat von tellst
Du bist doch nicht etwa nen Walker

Ich bin ein Jogger. :P

:hihi: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi:
Das sagt wohl alles!

marme
20.06.2006, 06:59
Lass dir ein Bein abnehmen, dann geht dass auch :teufel:
Hirn haben ja hier anscheinend schon einige abgegeben.:tocktock: :tocktock: :tocktock:

Bevor Du so'n Scheiss schreibst, dann schreib doch lieber gar nix.:nene: :nene:
:blah:
:tocktock::tocktock::tocktock:
Über Krankheit/Behinderung scherzt man nicht, gell.
Sorry, wenn mein Humor für manche unter die Gürtellinie geht.

- Ich hab jahrelang mit schwerstmehrfach behinderten Kindern gearbeitet
- Der amputierte Triathlet ist ein Arbeitskollege und Freund
- Durch die Diagnose MS ist das Thema Behinderung für mich allgegenwärtig

Interessanterweise sind es gerade die Nichtbehinderten, die mit dieser Art von Humor ihre Schwierigkeiten haben. Überdenkt mal eure Tabuzonen

Ich geb aber gerne zu, der Scherz war herb.

Grüsse
Marme

runnersgirl
20.06.2006, 07:20
Es ist ja auch ganz angenehm, dass man nicht alles selber probieren muss. :P
Spannend und faszinierend sind aber nunmal das Extreme und Außergewöhnliche und nicht das Normale. Vernünftig ist das dann oft nicht. Und was Heukemes (oder Messner z.B.) machen / gemacht haben, hat natürlich mit Gesundheitssport nichts zu tun. Ich glaube aber, dass ihnen das bewusst ist.

so war es von mir auch gemeint:nick:

MissBlümchen
20.06.2006, 07:26
Interessanterweise sind es gerade die Nichtbehinderten, die mit dieser Art von Humor ihre Schwierigkeiten haben. Überdenkt mal eure Tabuzonen
Als mein Ex-Freund Zivi in einer Werkstatt für Behinderte war, habe ich viele "Behinderte" kennengelernt....und war oft richtig geschockt, in welch' derbem Ton die untereinander scherzen - da hieß es schon mal "Himmel, nimm' doch mal die Wolldecke aus dem Mund" wenn ein Spastiker lallenderweise irgendwas erzählt hat oder "Steh' gefälligst auf wenn ich Dir die Hand gebe" zum Rollstuhlfahrer oder ähnliches - ich hab' aber auch mitgekriegt, das die überhaupt nicht drüber lachen konnten wenn ein Nichtbehinderter in dieser Art und Weise mit ihnen gesprochen hat. Kann ich übrigens sehr gut verstehen, da ist die Grenze zwischen derbem Humor untereinander und verletzenden Bemerkungen von außen....deswegen würde ich als "Gesunder" nie solche "Scherze" über Behinderte machen.

marme
20.06.2006, 09:02
Als mein Ex-Freund Zivi in einer Werkstatt für Behinderte war, habe ich viele "Behinderte" kennengelernt....und war oft richtig geschockt, in welch' derbem Ton die untereinander scherzen - da hieß es schon mal "Himmel, nimm' doch mal die Wolldecke aus dem Mund" wenn ein Spastiker lallenderweise irgendwas erzählt hat oder "Steh' gefälligst auf wenn ich Dir die Hand gebe" zum Rollstuhlfahrer oder ähnliches - ich hab' aber auch mitgekriegt, das die überhaupt nicht drüber lachen konnten wenn ein Nichtbehinderter in dieser Art und Weise mit ihnen gesprochen hat. Kann ich übrigens sehr gut verstehen, da ist die Grenze zwischen derbem Humor untereinander und verletzenden Bemerkungen von außen....deswegen würde ich als "Gesunder" nie solche "Scherze" über Behinderte machen.

Um den Bogen :backtotop zu kriegen. Laufen zu können ist ein Geschenk, was hier anscheindend einige noch nicht realisiert haben. Heukemes hat dieses Geschenk angenommen und bestreitet damit seinen Lebensunterhalt. Ich wünsche ihm, dass er das bis zur Rente weiter machen kann.

Beste Grüsse
Marme

Marty P
20.06.2006, 10:32
Mir fällt immer wieder auf das es in diesem Forum besser ist wirklich nur zu bestimmten Themen zu posten. Ist ja nicht auszuhalten wie hier einige reagieren. Da fällt mir gleich wieder der Vegetarier Thread ein.
Na egal, ich bin ja nur neidisch und poste hier meine sozialen und privaten Probleme.

MissBlümchen
20.06.2006, 10:37
Na egal, ich bin ja nur neidisch und poste hier meine sozialen und privaten Probleme.
Und das macht Spaß...? ;)

Highopie
20.06.2006, 11:49
Über Krankheit/Behinderung scherzt man nicht, gell.

Genau !:motz:


Ich geb aber gerne zu, der Scherz war herb.

Grüsse
Marme

Na wenn Du's einsiehst, dann ist's ja gut.:nick:

nikmems
20.06.2006, 12:25
Um noch mal ganz weit zurückzugehen:


jetzt nochmal zu meinen 10.000 kcal zurück:

"Für den zehnfachen Triathlon plant er aber zwei Stunden Schlaf pro Tag ein. „Sonst wird die Gefahr zu groß, dass ich im Sattel einschlafe und stürze“, sagt der Extremläufer. Dazu kommen noch Pausen, um täglich 10.000 Kalorien und literweise Flüssigkeit zu sich zu nehmen."

also wird ers ja irgendwie zu sich nehmen. ob das alles wirklich verdaut wird oder nicht, ist eben ne andere frage. infusionen? künstliche kcal? gibts sowas?

Die 10.000 kcal "gehen" nur mit spezieller, hochkalorischer nahrung. Diese ist zu grossen Teilen dann "Flüssignahrung". Auch deren Verträglichkeit wird übrigens von "Extremsportlern" vorher trainiert.

Wenn's dich interessiert, such im Web mal nach "Race across America". Da hat's einem oesterreichischen Teilnehmer bei seiner ersten Teilnahme auch nur aufgrund von "Darmproblemen" die "erfolgreiche" Teilnahme "versaut".

Zu allem anderen, insbesondere zu einzelnen Personen (Astrid Benöhr, Hubert Schwarz oder eben Achim Heukemes), poste ich hier nichts.
Dafür warten hier zu viele "wie die Geier" auf die Möglichkeit zur Wort- und Sinnverdrehung.

Highopie
20.06.2006, 15:37
Zu allem anderen, insbesondere zu einzelnen Personen (Astrid Benöhr, Hubert Schwarz oder eben Achim Heukemes), poste ich hier nichts.
Dafür warten hier zu viele "wie die Geier" auf die Möglichkeit zur Wort- und Sinnverdrehung.

Dann schreib ich doch mal was ohne Wort- und Sinnverdrehung:

Die Leistungen die diese Extremsportler, auch erwähnt sei hier Cornelia Bullig (Hallo Conny:hallo: ), vollbringen finde ich schon bemerkenswert. Egal ob jetzt gesund oder nicht. Aber ab wann wird's ungesund ? Beim Ironman nach 16 Stunden zu finishen ist bestimmt auch nicht optimal, aber trotzdem ist das 'ne tolle Leistung.
Ich denke diese Profi-ExtremSportler wissen ganz genau wann es Zeit ist aufzuhören.
Habe von Hubert Schwarz auch 3 Bücher und ein Video und was der Kerl schon alles geschafft hat, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.

Nicht das ich diese Leute verehre, ich bewunder einfach nur ihre Leistungen.


Aber anerkennen sollte man diese Leistungen doch und dazu finden sich einige nicht in der Lage, was für mich die Frage aufwirft, ob man nicht schlicht und ergreifend neidisch ist...

Genauso sieht's aus:daumen: :daumen: :daumen:

kid-a
20.06.2006, 17:18
Um noch mal ganz weit zurückzugehen:

Die 10.000 kcal "gehen" nur mit spezieller, hochkalorischer nahrung. Diese ist zu grossen Teilen dann "Flüssignahrung". Auch deren Verträglichkeit wird übrigens von "Extremsportlern" vorher trainiert.

Wenn's dich interessiert, such im Web mal nach "Race across America". Da hat's einem oesterreichischen Teilnehmer bei seiner ersten Teilnahme auch nur aufgrund von "Darmproblemen" die "erfolgreiche" Teilnahme "versaut".



danke! genau sowas wollte ich wissen.

Bruce
20.06.2006, 21:29
Hmmm... Ich kann mit diesen extremen Geschichten nicht viel anfangen. Das läuft bei mir eher unter "Skurriles" als unter "Sport". :meinung:

Pfälzerwaldläufer:-)
20.06.2006, 21:49
Also ich finde es fantastisch, wenn solche Leistungen erbracht werden.

Martinwalkt
20.06.2006, 22:12
Ich sehe das so:

Ich muß das nicht alles nachmachen was Leute wie Achim H so treiben. Aber ich finde es sehr interessant so etwas zu lesen und ich interessiere mich für diese Extremgeschichten. Ich lese zum Beispiel Bücher über Mounteverestbesteigungen und habe auch das Buch von Achim Heukemes gelesen. Trotzdem bin ich noch ernsthaft mit dem Bergsteigen angefangen.

Man kann aber viel von so Leuten lernen gerade wenn man seine eigenen Grenzen erforscht. Wo die nun liegen ist bei jedem ja erst mal verschieden. Ob es nun der erste 10km Lauf, HM oder Marathon ist oder ob es die 100km von Biel oder der ein Sechtagelauf ist.

Meine wandermäßge Inspiration ist rund um die Welt als erste Frau marschiert. Wenn man da über die Blasen und Qualen unterwegs liest weiß man erst was mentale Stärke wirklich ist. Die Weisheit liegt dann darin zu erkennen wo man wirklich etwas am Körper kaputt macht und was einfach nur Belastung und Schmerz ist der auch wieder geht ohne das es wirklich schaden würde. Gerade die extremen Leute kennen ihren Körper ganz genau denke ich. So machner Lauf(anfänger) der übermotiviert ist gefährdet sich vieleicht schneller. Ich denke da gerade an die Berichte vom Mittelreihnmarathon wo ja von vielen bei Hitze zusammengebrochenen Läufern berichtet worden ist. Im Gegensatz zu Leuten wie Achim Heukemes die von so etwas auch leben müssen sind das wohl ehr Leute die da laufen die das ja zum Spaß und aus Hobby machen, sich falsch einschätzen und die Gesundheit aufs Spiel setzen.

Gruß Martin

Scandi69
20.06.2006, 22:47
Hallo Martin,

in Bezug auf den Mittelrheinmarathon, hast du sicherlich recht. Doch auch ein Heukemes oder sonstiger Eliteläufer haben ihre negativen Erfahrungen gemacht bis sie ihren Körper und dessen verhalten genau kannten, nicht anders ist es bei uns Hobbyläufer. Jeder macht seine Fehler, geht ein Rennen zu schnell an oder läuft übermotiviert bei ungünstigen Wetterbedingungen. Ich denke, dass auch die meisten Marathonläufer mehr oder weniger wissen was sie tun, denn die 42Km läuft man nicht mal eben so. Sie machen ihre Erfahrungen und lernen daraus, genauso wie die genannten Ultraläufer gelernt haben ihren Körper zu verstehen und diesen zu höchst Leistungen zu treiben. Ob das immer gesund ist, steht auf einem anderen Blatt, manchmal sollte man auch nicht das Haus verlassen, doch meiner Meinung nach lässt sich mit Erfahrungen einiges kompensieren. Das gilt gleichermaßen für die Spitzenathleten sowie für uns Hobbyläufer. Das wollte ich nur los werden.

Viele Grüße,
Jörg

U_d_o
21.06.2006, 07:35
Interessant - aber man muß ja nicht alles machen wollenOh, wollen würde ich schon. Aber zum Glück kann ich es nicht.

Extreme Menschen gibt es in allen Lebensbereichen. Sie zeigen uns was erreichbar ist, wenn man eine Begabung dafür hat, es mit aller Macht will und die dafür erforderlichen Opfer bringt.

Persönlich zeigt Achim mir, was für eine "Flasche" ich als Läufer bin. :D

jasper
21.06.2006, 22:19
Jetzt bin ich gespannt was ich mit dieser Aussage wieder für eine Lawine ins Rollen bringe.:teufel::klugsch: Man sollte sich, bevor man eine Lawine auslöst, einen geschützten Unterstand zum Rückzug suchen, sonst wird man selbst überrollt. :nick:

Marty P
22.06.2006, 06:36
:klugsch: Man sollte sich, bevor man eine Lawine auslöst, einen geschützten Unterstand zum Rückzug suchen, sonst wird man selbst überrollt. :nick:

Da müssen schon andere Lawinen kommen um mich zu überrollen. :nono:

tellst
22.06.2006, 06:43
Da müssen schon andere Lawinen kommen um mich zu überrollen. :nono:

da ist er ja wieder!!! :hurra: :hurra: :hurra:


Willkommen zurück :welcome: :daumen:

Rymax
22.06.2006, 09:01
Ich habe Achim dieses Jahr in Stein kennengelernt. Er ist ein sehr netter und relaxter Typ. Er liebt dieses Abenteurerleben. Durch seine Läufe kommt er viel rum (kleine Anlehnung an seine vorangegangene LKW-Karriere). Sicher wäre dieser Sport nicht für alle gesund, durch jahrzehntelanges Training ist aber bei etlichen Weltklasse-Ultra`s der Organismus so perfekt an den Sport angepasst, daß sie praktisch täglich 70-130km zurücklegen können.

Der Sieger in Stein (mein persönlicher "Superstar" ;-) ) Wolfgang Schwerk läuft gerade in N.Y. 3100 Meilen, und möchte dort seine persönliche Bestleistung (=Weltrekord) knacken (siehe d-u-v Forum www.d-u-v.org. ).

Und das längeres und langsames Laufen gesünder ist als unreflektiertes Marathonkloppen, ist euch ja sicher allen bekannt ;-)

Axel
auf dem Weg nach Reichenbach

Lauflöwe
22.06.2006, 10:30
Ich habe das Buch "Born to run" gelesen (sehr empfehlenswert!) und finde das, was Achim Heukemes tut und aus seinem Leben gemacht hat, faszinierend.
Und ja: ich bewundere ihn auch, ohne ihn jedoch zu vergöttern oder als Guru anzusehen.

Bewundern nicht nur wegen seiner extremen Laufleistungen, sondern auch wegen der mentalen Kraft, die dahintersteckt.
Bewundern auch, weil er es geschafft hat, sein Hobby zum Beruf zu machen und Sachen durchzuziehen, die niemand von uns je erleben wird.
Es ist ja auch nicht "nur" mit der Lauferei getan - da steckt massig Arbeit mit Streckenplanung, Sponsorensuche etc. dahinter.
Von seinen Begegnungen, Erfahrungen und Erlebnissen unterwegs wird er sein Leben lang zehren können - und zwar deutlich mehr als die meisten von uns in ihren "normalen" Berufen.

Das, was Achim macht, ist sicher nichts, was "normal" ist oder wofür jeder Verständnis haben muß. Viele halten ja schon 10-km-Läufer für bekloppt. Aber wir leben ja in einem Land, wo jeder seine eigene Meinung haben darf.
Das war meine.

:hallo: Stefan

Martinwalkt
22.06.2006, 12:07
.....Ich denke, dass auch die meisten Marathonläufer mehr oder weniger wissen was sie tun, denn die 42Km läuft man nicht mal eben so. Sie machen ihre Erfahrungen und lernen daraus, genauso wie die genannten Ultraläufer gelernt haben ihren Körper zu verstehen und diesen zu höchst Leistungen zu treiben. ....Viele Grüße,
Jörg

Hallo Jörg,

ich gebe dir recht.

Gruß Martin