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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trainingseinstieg nach Schenkelhalsbruch



omnia
15.01.2012, 21:38
Habe mir Ende Dezember 2010 einen Ermüdungsbruch am linken Schenkelhals zugezogen, der erst im Februar 2011 im MRT festgestellt wurde. Die Röntgenbilder zeigten keinen Befund.
Das hiess dann, kein Laufen, etwas Fahrradfahren, Schwimmen. Der Bruch stand gut übereinander, keine Verschiebung - also soll von alleine heilen. Prognose - nach 3 Monaten sollte der Bruch gut verheilt sein. Dem war aber nicht so. Verzögerte Knochenheilung. Daraufhin wurde der OS Ende Juli mit drei Schrauben verschraubt. Mitte November als "geheilt" entlassen. Der Orthopäde meinte, ich sollte mit moderatem Training anfangen.
Nach fast einjähriger Laufpause habe ich mit Walken angefangen. Mittlerweile zwei mal die Woche Laufen für etwa 30 Minuten mit viel Dehnen am Anfang und am Ende. Bin in der lauffreien Zeit vorher ambitioniert Rad gefahren und im Fitnesstudio trainiert, damit die Kondition nicht ganz in den Keller rutscht. Natürlich laufe ich im Moment mit etwas Angst im Bauch - ist da was, laufe ich zu viel, zu schnell. Bin doch etwas verunsichert was die Intensität betrifft. Habt ihr da Erfahrungen? Wie trainieren? Wie oft, wie lang?

omnia

rono
15.01.2012, 22:29
Natürlich laufe ich im Moment mit etwas Angst im Bauch - ist da was, laufe ich zu viel, zu schnell. Bin doch etwas verunsichert was die Intensität betrifft. Habt ihr da Erfahrungen? Wie trainieren? Wie oft, wie lang?


Die Verunsicherung ist ganz normal. Ich "durfte" fast 3 Jahre nach diversen Brüchen pausieren. Wichtig ist, sich dauerhaft keine Schonhaltung des betroffenen Beines anzugewöhnen. Ein gutes Kraftausdauertraining kannst Du an einer längeren Steigung absolvieren. Hoch werden die Knochen weniger belastet beim Laufen und runter gehst Du langsam. Davon mehrere Wiederholungen - ich fand's hilfreich für den Wiedereinstieg.
Alles Gute!

runningdodo
16.01.2012, 07:02
Schenkelhalsbruch bei einem Menschen, der nicht im Greisenalter und als Ermüdungsbruch auftrat (also ohne massives Trauma) mit einer Knochenheilungsstörung :mundauf: -- ist Osteoporose sicher ausgeschlossen?

omnia
16.01.2012, 19:14
Danke für eure Rückmeldungen

@rono
Früher war mir kein Weg zu weit, kein Berg zu hoch, ob Schnee oder Glatteis immer draussen am Laufen oder auf dem Rad. Heute bin ich sowas von vorsichtig... Das Unbeschwerte ist mir im Moment abhanden Gekommen :frown: Bin aber trotzdem froh, dass ich wieder trainieren kann. Fehlt aber irgendwie ein Plan.

@runningdodo
Alle Werte sind im grünen Bereich. Der Orthopäde und auch mein Hausarzt, der selbst ein Marathonläufer ist, haben "Ursachenforschung" betrieben und es ist nichts besorgniserregendes rausgekommen. Bin allerdings im November 2010 bei Glatteis gestürzt und habe mir da vielleicht einen Haarriss zugezogen. Bin trotzdem weitergelaufen, weil nichts sonderlich wehgetan hat. Sind alles nur Vermutungen des Orthopäden.