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kragi
27.03.2014, 10:06
Hallo zusammen,


ich bin Betty, fast 50 Jahre alt und komme aus Bernau bei Berlin. Seit nunmehr 2 Jahren spiele ich mit dem Gedanken mir einen Roller anzuschaffen und seit Montag bin ich stolze Besitzerin eines Mibo Folding Master von Flow Berlin. Ich habe mich für einen kleinen Faltroller entschieden, weil dieser in meinen Fiat Panda passt und auf Fototouren macht sich ein Roller viel besser als ein Faltrad. Nach meiner ersten Ausfahrt von 7km hab ich allerdings gemerkt wie anstrengend Roller fahren gegenüber Rad fahren ist und das es mir doch wesentlich mehr auf mein kaputtes Knie geht als Radfahren. Ich werde es also langsam angehen und zwischen Roller und Rad wechseln.
Ich freue mich darauf mich mit anderen hier auszutauschen, auch wenn ich wohl nie zu den Leuten gehöre, die sonderlich lange Strecken zurück legen werden, da mir mein Knie doch wohl arg im Weg steht.


Gruß Betty

brnrd
27.03.2014, 10:47
Willkommen im Forum, Betty!

Wenn du dich hier ein bisschen umsiehst, so du das nicht ohnehin schon getan hast, wirst du feststellen, dass du nicht die einzige mit Knieproblemen bist. Auch Roller-erfahrene Therapeuten sind hier unterwegs. Es als Rolleranfänger langsam anzugehen empfiehlt sich sowieso ganz allgemein. Du bist also auf einem guten Weg, denn wichtiger als Kilometerzählen ist Freude an der Bewegung – dann kommen die schönen Kilometer mit der Zeit von ganz alleine. Halt uns auf dem Rollenden, wie es dir dabei so ergeht!

jenss
27.03.2014, 11:19
Vielleicht probieren, häufiger die Füße zu wechseln.
j.

powerwolf
27.03.2014, 12:04
Hallo Betty,

es stimmt dass einige hier im Forum mit Knieproblemen unterwegs sind, ich selbst gehöre auch dazu.

Bevor ich Ende 2012 meine Knieprothese bekomme habe konnte ich gar kein Fahrrad mehr fahren und bin die letzten drei Jahre davor auf einen Microroller umgestiegen.
Im Mai 2013 konnte ich dann endlich wieder Fahrrad fahren, habe das Rollerfahren aber sehr vermisst. Da mir der Microroller aber im Vergleich zum Fahrrad zu unflexibel geworden war, habe ich mir zwischenzeitlich zwei "Großroller" zugelegt. Obwohl ich auf dem Microroller 10 km ohne Beinwechsel (gesundes Bein war Standbein) hinbekommen habe, habe ich auf dem Großroller von Anfang an konsequent den Fußwechsel geübt. Das hat sich sehr schnell bezahlt gemacht hat, mein schwächeres Bein hat sich angepasst und stützt dadurch auch besser die Muskulatur rund um das operierte Knie.

Gruß, Wolfgang

Tempelhofer
28.03.2014, 11:53
Hallo Betty,

du bist uns bei der Berliner Rollerkonferenz immer herzlich willkommen.
http://forum.runnersworld.de/forum/touren-treffen-reisen/79467-berliner-rollerkonferenz-9.html#post1678437
Wir fahren jeden Sonntag. Mit dir zusammen könnten wir einen Tag auf dem Tempelhofer Feld einlegen und das würde dich sicher nicht überfordern. Eine Runde sind je nachdem 3-7km und das würdest du ja schaffen. Wir nehmen gerne Rücksicht auf dich und würden selbst auch mit kleinen Rollern kommen :-)
Wenn du Lust dazu hast, dann melde dich bei uns im Faden.

kragi
29.03.2014, 11:41
Hallo zusammen,

vielen Dank für die nette Aufnahme ins Forum. Jetzt wird das Wetter ja endlich besser und Urlaub hab ich auch. Da steht dem Üben ja kaum noch was im Wege. Fußwechsel übe ich konsequent, obwohl ich die passenden Schuhe noch nicht gefunden habe. Die meisten Schuhe bremsen beim Drehen einfach fürchterlich, aber da findet sich bestimmt was.

@ Tempelhofer

Danke hört sich gut an. Wenn ich etwas geübt habe werde ich mich sicherlich mal melden. Ist ja fast ein Katzensprung nach Berlin und mit dem RE schnell zu erreichen. Hab gerade mal bei der Bahn nachgefragt ob ich für den Roller eine Fahrradkarte brauche, denn gefaltet finde ich ihn bescheiden zu tragen.

Wünsch euch allen noch ein schönes Wochenende mit viel Sonne.

Gruß Betty

Onkel Manuel
29.03.2014, 12:23
und seit Montag bin ich stolze Besitzerin eines Mibo Folding Master von Flow Berlin.
Da haste alles richtig gemacht, der Master in Verbindung mit dem Klapplenker von FlowBerlin ist einfach die beste Kombination bei den Klapprollern... :daumen:

Wegen der Schuhe: Kommt halt echt drauf an, was für welche du hast. Ich würde da eher Lauf- oder Skate-Schuhe empfehlen, die sind halt einfach für diese Art der Fortbewegung ausgelegt. Ich persönlich mag den StealthRubber meiner FiveTen-Schuhe, die haben so ziemlich in allen Lebenslagen ausreichend Grip. Andere Leute mögen es nicht, wenn der Fuß zuviel Grip hat, aber bei meinem Mibo Geroy ist sogar noch das originale Griptape drauf und ich komme damit einfach zurecht... :wink:

Was auch nicht vergessen werden darf: Knöchelschutz! Ich hab mir schon einmal den Knöchel ordentlich angehauen (ein Stück Haut war weg), von daher würde ich eher einen Schuh mit hohem Schaft einsetzen oder halt einen separaten Schutz anlegen. Gerade wenn man etwas flotter unterwegs ist, ist sowas sinnvoll. Ich hab aktuell die FiveTen Impact Sam Hill und Freerider Danny McAskill, die haben aber einen Lowcut. Ich würde da dann eher sowas wie z.B. den Line King (https://fiveten.com/products/footwear-detail/13869-line-king-navy-grey-grass) oder Ivo Knivo (https://fiveten.com/products/footwear-detail/13883-ivo-knivo) nutzen...

RazorRamon
29.03.2014, 14:22
Nicht jedes "kaputte Knie" ist gleich und es gibt sicher auch Situationen, in denen man sich beim Rollerfahren weh tun kann. Hierzu gehört beispielsweise das seitliche Wegrutschen, das passieren kann, wenn man sehr unvorsichtig tritt.

Normalerweise ist das Tretrollerfahren aber extrem kniefreundlich. 2013 bin ich mit einem gerade 9 Wochen alten Kreuzbandriss sogar die Cross-Meisterschaften mitgefahren, dabei konnte ich zu der Zeit noch kaum schmerzfrei eine Treppe runtergehen.

Im Dezember habe ich meine Knieprothese erhalten und relativ schnell wieder auf dem Tretroller gestanden, Radfahren war da mangels Beugefähigkeit noch lange nicht möglich.

Heute spüre ich auf den ersten Kilometern mit dem Roller noch, dass das linke, operierte Bein als Standbein etwas "warm" werden muss, aber dann funktioniert das Rollern völlig schmerzfrei. Auch längere Runden oberhalb von 30 Kilometern machen mir absolut keinerlei Beschwerden. Das ist beim Radfahren etwas anders. Da schmerzen die Knie schon ab und zu, wenn ich am Berg etwas heftiger reintrete und zwar nicht nur das linke sondern beide!

Ich habe einen Startplatz für den Ötztaler Radmarathon erhalten, den ich schon 5 mal gefahren bin und den ich sehr liebe. Aber ich denke, ich muss leider darauf verzichten, weil mein linkes Knie bis Ende August wahrscheinlich noch nicht stabil genug sein wird. Die Tretrollerrennen, die ich vorhabe mitzumachen sind jedoch nicht im geringsten in Gefahr!

Klar muss man sich ans Rollerfahren auch erst ein wenig gewöhnen. Meine Tochter ist Fußballerin und begeisterte Läuferin, trotzdem hatte sie nach den ersten Fahrten mit dem Roller heftigen Muskelkater gehabt. Aber mittlerweile begleitet sie mich drei bis vier mal pro Woche bei Trainingsfahrten, was ich herrlich finde. Meine Frau, die schon seit Jahren keinerlei Sport mehr betreibt, kriege ich auch noch auf den Roller, das habe ich mir vorgenommen.