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  1. #3151
    Avatar von Lareia
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    So ist das manchmal mit dem geschriebenen Wort... ich meinte es nicht als Kritik und auch nicht ironisch, es war nur mehr Ausdruck meiner Verwunderung, dass es tatsächlich eine Rolle spielen könnte.
    Kann aber auch sein, dass du einfach nur Spaß an den genauen Aufzeichnungen hast oder ein detail-verliebter Mensch bist ;-)

    Immerhin hast du mich dazu gebracht, meinen Pfitzinger rauszukramen und mein Interesse an dem geweckt, wie du trainierst. 🤗

  2. #3152

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    Schau dir mal in seinem Tagebuch an, wie Christoph auf den Schwarzwaldmarathon trainiert hat. Damals war er gesundheitlich auf der Höhe und voll im Saft. Derzeit steigt er wieder ins Laufen ein - nach einem gesundheitlichen Zwischenfall. Kannst du alles im TB nachlesen. Lieber behutsam anfangen als die Sehnen überzustrapazieren..
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
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    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon 11.10.2020

  3. #3153

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    Spaß an all den Aufzeichnungen? Ja, das ist doch das Schönste am Laufen nach Plan! Jeden Tag einen Haken setzen!
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

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  4. #3154
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Lareia Beitrag anzeigen
    Kann aber auch sein, dass du einfach nur Spaß an den genauen Aufzeichnungen hast oder ein detail-verliebter Mensch bist ;-)
    Genauso isses. Und dabei übersehe ich gerne mal den Wald vor lauter Bäumen. Und trotzdem liebe ich Bäume.

    Jemand hat mich hier auch schon mal die "AnalyseKartoffel" genannt und damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

  5. #3155
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ja, das Träumen stellt sich schon wieder ein. Habe gestern gerade den Kalender studiert und mir mal einen groben Marschplan bis zum 17.5.2020 zusammengestöpselt. Was am 17.5.2020 ist? Na, der nächste Trolli! Und vier Wochen vorher, am 19.04.2020, ist Lichtenwald - da passen die 10k als Vorbereitungswettkampf doch wie der sprichwörtliche "Arsch auf den Eimer".
    Hast du auch Post aus Lichtenwald bekommen?

  6. #3156
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ja. Ich werde mich aber erst kurzfristig entscheiden. Will erstmal sehen, wie alles läuft.

  7. #3157
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    Standard KW 41 (07.10. bis 13.10.2019) --- Wiedereinstieg (Woche 2)

    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik Kommentar
    Mo GA (hilly) 7,1 102 8:00 hier Mob
    Di
    Mi GA 6,0 50 8:11 Kniekehle schmerzt
    Do
    Fr Long Run 7,5 30 8:03 Fiasko
    Sa Erholungslauf ausfallen lassen
    So
    Sum: 20,6 k 182 Hm
    Legende: siehe hier

    aktueller Plan: keiner

    Wochenfazit
    Mein Bericht vom Montag klang ja noch recht positiv. Allerdings war da eine Kleinigkeit - zunächst unterhalb meiner Wahrnehmungsschwelle - die mich in der Folgezeit noch ziemlich nerven sollte. Als ich für jenen Lauf meine Schuhe schnürte und mich danach aufrichtete, spürte ich im Bereich der linken Kniekehle einen leichten, diffusen Schmerz, der aber schon beim ersten Schritt auf der Straße verflogen war. Während des Laufs alles supi, deshalb auch mein positiver Bericht. Nachmittags kehrte der Schmerz aber zurück. Es war fast unmöglich, den exakt zu verorten - mal war's die (innere) Sehne oberhalb der Kniekehle und dann wieder die Wade am ganz oberen Ansatz. Am Mittwoch spürte ich das dann doch während des Laufs etwas, weshalb ich nur ganz gemütlich lief. Am Freitag geriet der "lange Lauf" im Flachen dann zum Fiasko - meine Beine waren total müde. Nicht nur schmerzte die Kniekehlenregion nun deutlich, bis zur Wende bei KM 4,0 waren praktisch alle Muskeln von der Hüfte abwärts völlig unbrauchbar. Die Wende geriet zur ersten ausgiebigen Gehpause, der dann auf dem Rückweg aber noch 3 oder 4 weitere folgen mussten (deshalb nur 7,5 km gezählt) - einfach grauenhaft war das. Den Erholungslauf am Samstag ließ ich frustriert ausfallen.

    Ausblick:
    Versuchen, wieder in den Tritt zu kommen.

  8. #3158
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    Standard Mi, 16.10.2019 --- GA hilly (8 km)

    Am Montag fühlte sich mein linkes Bein immer noch schlecht an, eigentlich war nun die ganze Rückseite irgendwie malad. Deshalb - und wegen einiger Zeitprobleme, die mit etwas stärkerem Willen aber beherrschbar gewesen wären - ließ ich auch diesen Lauf nochmal ausfallen.

    Heute nun, am Mittwoch, komme ich erst in der einsetzenden Abenddämmerung los, also bleibt mir nur die verwinkelte Dorfrunde. Die Kniekehlenregion (diesmal wieder der dortige Wadenansatz) zickt wieder leicht, auch auf den ersten Schritten noch, wengleich erträglich und mit Tendenz zur Besserung. Trotzdem bleibe ich vorsichtig, weil ich hier im Dorf nur hügelig unterwegs sein kann und nicht weiß, wieweit die Hügel ein Auslöser für die Probleme gewesen sein könnten. Es läuft eigentlich sehr gut, immer 30 bis 50 Hm gemütlich rauf und ebenso gemütlich wieder runter - sehr entspannt. Die Wade spüre ich ganz leicht, aber es stört nicht weiter. Da ich die Dorfrunde an sehr vielen Stellen abbrechen könnte, fange ich erst sehr spät an, mir über die Länge des heutigen Laufs Gedanken zu machen. Nach 5 km wäre so ein Punkt gewesen, wo es sich angeboten hätte, den Lauf mit 6 km zu beenden. Da läuft es aber gerade so schön, dass ich mich entschließe, noch einen letzten großen Schlenker von 3 km mitsamt einem weiteren netten Hügelchen dranzuhängen. Auch das fühlt sich gut an.

    Insgesamt 8,0 km mit 150 Hm in gemütlichen 8:30/km. Die Wade bleibt ruhig, ein Lichtblick also.

    Später am Abend zwickt der obere Wadenansatz wieder vernehmlich, aber nicht so unangenehm wie letzte Woche. Ich entdecke aber etwas Seltsames: mein linker Fuß ist im Achillessehnenbereich deutlich angeschwollen, obwohl die Sehne selbst super friedlich ist (ist die linke ja sowieso immer). Der Bereich der unteren Wade schimmert ganz leicht grün-bläulich, wie nach einem alten, fast abgebauten Bluterguss. Nachts (zuletzt um 5:00 Uhr) zwickt der Wadenansatz nochmal deutlich, aber morgens beim Aufstehen um 7:00 Uhr ist der ganze Spuk schon wieder verschwunden. Alles sehr seltsam, aber ich bin das Selbstbeobachten nun leid. Ich werde jetzt weiter vorsichtig mein Pensum laufen, fleißig schwarzrollen und im übrigen darauf bauen, dass das von selbst weggeht. Falls nicht, habe ich ja nächste Woche sowieso meinen geplanten Hausarzttermin. Letzteres nur mal kurz angedroht, fühlen sich meine Beinchen gerade wieder super gut an - was für Schlawiner!

  9. #3159

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    Das ist ja komisch. Wenn da etwas eingeblutet hat, müsstest du das doch gemerkt haben... Wade angestoßen? Muskelfaserriss vom Laufen oder Dehnen? Hm... Gute Besserung! Grüße an die beiden Schlawiner!

  10. #3160
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Nee, absolut nix gemerkt, nur Laufschuhe im Sitzen geschnürt. Es ist auch gar nicht so eindeutig lokalisierbar, mal unterhalb, mal oberhalb der Kniekehle.

    Ich neige auch nicht zu irgendwelchen Blutungen "einfach mal so", wie z.B. Nasenbluten. (Wenn ich meine Tage habe, äußert sich das anders.) Mein Blutdruck ist in den letzten Monaten mit typ. 120 ... 125 zu ~70 so niedrig wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

  11. #3161

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    Aber 120 : 70 ist doch so weit ok... ?? Oh, Mann... Wenn nicht immer etwas wäre, wäre es uns ja langweilig...

  12. #3162
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Datsachichdir Kätzlein! Toi toi toi Kartoffel

    Gruss Tommi

  13. #3163

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    Was soll ich sagen... Wir könnten einen Club gründen...
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
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  14. #3164
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Aber 120 : 70 ist doch so weit ok... ??
    Ja, das hatte ich damit ausdrücken wollen - so normal, dass Hypertonie als Grund für irgendwelche spontan platzenden Äderchen ausscheidet.

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Oh, Mann... Wenn nicht immer etwas wäre, wäre es uns ja langweilig...
    Gäääähn - man stelle sich nur die öde Langeweile in diesem Forum vor. Keine Medizinerschelte, kein "Ich spüre meinen Puls, muss ich jetzt sterben?" oder "Drei Docs sagen 'Hüh', welche Erfahrung habt ihr mit 'Hott'?"

    Aber egal - es wird schon wieder besser. Ich muss mich wohl an die Vorstellung gewöhnen, dass selbst mein für meine Verhältnisse als sanft empfundener Wiedereinstieg vielleicht doch eine Spur zu heftig war. Aber im Vergleich zu deinen Blessuren (Hüfte, Rippen, Schultern) geht's mir doch blendend.

  15. #3165

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    Man sieht sich den Wochenverlauf an, kommt kaum in den zweistelligen Kilometerbereich und fühlt sich wie nach einer Spitzen -Woche nach Pfitzinger...
    Gaaaanz toll... Ehrlich gesagt will man das gar nicht glauben und schon gar nicht akzeptieren. Aber ich denke, Hauptsache, man bleibt zumindest ein bisschen in Bewegung und kann seiner Leidenschaft nachgehen. Lieber machst du erst mal halblang und siehst zu, dass du im schmerzfreien Bereich bleibst. Hoffen wir mal, dass das nicht so ein Ding wird wie mit der Achillessehne...
    Alles Gute!

  16. #3166
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    Danke, aber es ist alles gut. Habe gerade meinen langen Lauf hinter mir (heute mit 11 km tatsächlich erstmals wieder zweistellig ) und spüre nix mehr im linken Bein. Die Schwellung um die A-Sehne ist auch fast weg - Menno, ich hab doch noch kein Wasser inne Beine, oder was?

    Also, ich beschließe jetzt einfach mal, dass der Spuk nun gefälligst vorbei ist. Basta!

  17. #3167

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    Sehr schön! Ich habe auch beschlossen, dass meine Schulter wieder ok ist! Ich steige nächste Woche wieder in das Laufen ein...

  18. #3168
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Standard Fr, 18.10.2019 --- Long Run (11 km)

    Mein linkes Bein fühlt sich beim Aufstehen nochmals besser an, daher bin ich guten Mutes. Wegen der Wettervorhersage hatte ich eigentlich gleich Morgens laufen wollen, aber die Familie hatte bereits anders disponiert - ich komme erst abends um 17:00 Uhr auf meine Flachstrecke. Heute will ich den verkackten LaLa vom letzten Freitag wieder gutmachen, also zumindest nochmal 8 km, die aber nun am Stück und ohne Gehpausen.

    Noch bevor ich am Start die Uhr abdrücken kann, erwischt mich der Platzregen. Ich scanne kurz die Wolkenkonfiguration in der Hoffnung, 5 min. Warten im trockenen Auto könnten die Sachlage entscheidend verändern, aber danach sieht es nun wirklich nicht aus - alles tiefgrau bis pechschwarz. Also raus in die Schei**e. Das ist so ziemlich die übelst denkbare Wetterkonstellation - Platzregen, wenn man noch kalt ist und deshalb gleich noch kälter wird. Immerhin ist es windstill, zumindest das hätte noch schlimmer kommen können. Also muss ich jetzt auch noch dankbar sein? *würg*

    Obwohl mir kalt ist, halte ich das Tempo gedrosselt auf Kurs 8:00/km. Ich will ja heute mal nicht hinten raus abkacken wie vor einer Woche, wo de facto schon nach 4 km Schicht im Schacht war. Ein Riesenbottich Salat, den ich mir heute Mittag bereitet hatte, als Frau Rennkartoffel mit Tochter Rennkartoffel zum Shopping war, liegt mir wie Blei im Magen - hatte ich doch im Tran dieselbe Portion zubereitet, die sonst zwei Personen alles abverlangt. Eine geschlagene Stunde lang hatte ich mittags daran gemümmelt - aber extrem lecker war's trotzdem. Wenn jetzt nur nicht das Blei im Bauch wäre ...

    Der Lauf gerät unspektakulär - die 8:00 stellen sich fast von selbst ein und ich führe von Zeit zu Zeit Selbstgespräche. Etwas kurzatmig zwar, aber für heute soll das mal als bestandener Labertest durchgehen. An der 4-km-Marke, wo letzte Woche das Fiasko seinen Lauf nahm, fühle ich mich noch fit und werde übermütig - verlege die Wende auf 5,0 km. Und es geht problemlos weiter und wieder zurück. Bei KM 7,5 habe ich den geliebten Maulwurfshügel vor mir und denke "8 km waren das Minimalziel und die sind genau oben auf dem Hügel vorbei. Alles danach ist Kür." Also lasse ich das Tempo am Berg nicht schleifen, sondern gebe noch mal verhalten Gas - und es macht einen Riesenspaß. Nun zahlt sich aus, dass ich beim Wiedereinstieg von Beginn an vor den Hügeln nicht gekniffen habe. Oben trete ich ein paar Schritte kürzer und lasse es dann gleich wieder rollen. Dabei bemerke ich, dass jetzt ganz andere Muskeln gefordert sind (oder dieselben Muskeln mit anderer Kraftverteilung) als bisher und es fühlt sich verdammt gut an. Lag bis KM 7 der Schnitt noch konstant bei gemütlichen 7:54/km, gingen KM 8 (der mit dem Hügel) und 9 mit jeweils 7:38 weg. Auf dem letzten KM bin ich dann richtig in Schwung, jetzt will ich die 6 vorne sehen. Und kriege sie zu sehen: 6:56 für KM 10. Freilich um den Preis eines Pulses, der auf dem letzten KM von 90,0% (nach dem Hügel) auf fast 96% HFmax hochschnalzt, aber das interessiert mich erst hinterher. Es fühlte sich auch gar nicht sooo all-out an. Die Pumpe ist halt noch ein bisschen nervös, wenn sie mal ins Rampenlicht geschoben wird ...

    Mit 96% HFmax steige ich aber nicht ins Auto, deshalb hänge ich noch einen 11., ganz langsam geschlurften Kilometer (knapp an die 10 min.) hinten dran, um wieder runterzukommen. Aber da auch hier keine Gehpause vorkam, muss ich wohl leider auch diesen Kilometer als gelaufen zählen - sorry, Fans.

    Insgesamt 11,0 km mit 30 Hm, davon 10 km in 7:46/km bei 81,7% HFmax. Alles wieder im Lot, auch wenn ich für den restlichen Abend etwas platt bin.

  19. #3169

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    Standard

    Freut mich, dass es fluppte! Naja, das Wetter... Ich hatte ja überlegt, morgen spontan im Bottwartal zu starten, aber bei dem Wetter hab ich schon keine Lust, heute eine Startnummer zu holen... Bäh...

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Katz:

    RunningPotatoe (21.10.2019)

  21. #3170
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    Jau es fluppte Freut mich für dich

    Gruss Tommi

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (21.10.2019)

  23. #3171
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    Standard Sa, 19.10.2019 --- Recovery Run (5 km)

    Der lange Lauf gestern hat doch seine Spuren hinterlassen - nicht speziell das, was mich in den letzten beiden Wochen umtrieb, sondern nur ganz allgemein - alle Pimpfe in der unteren Etage jammern unisono, dass das gestern etwas zu viel war. Also gibt's heute nur ein kurzes Erholungsläufchen, damit das Gemecker endlich aufhört.

    Heute komme ich wieder erst abends los, weil ich mich tagsüber vertrödelte. Was Wunder, kam doch gleich nach dem Frühstück der Anruf, dass mein neues Spielzeug abholbereit sei. Eine Workstation zur Bild- und Videobearbeitung, damit die Bildaufbauzeiten von 45 s endlich passé sind. Klar, dass ich mich da erst kurz vor der Dunkelheit, um 18:00 Uhr losreißen kann. Und auch klar, dass es schon wieder regnet. Nicht so stark wie gestern, nur ein leises, aber durchgehendes Pieseln. Nach 2 min. schon vergessen.

    Ich laufe von Anfang an extrem langsam, will nicht ins Schnaufen kommen. Und doch spüre ich die Beine.

    Insgesamt 5,0 km mit 43 Hm in 8:46/km bei 75,0% HFmax. Menno - da bleibt endlich mal der Puls im Rahmen und dann ist das Tempo so lahm. Aber zu mehr hatten meine Beinchens heute auch keine Lust. Die kamen einfach mal kurz auf Betriebstemperatur und gut war's. Ein schöner Erholungslauf und ein bisschen frische Luft ist auch geschnappt nach all der Computerbastelei.

  24. #3172
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    Standard KW 42 (14.10. bis 20.10.2019) --- Wiedereinstieg (Woche 3)

    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik Kommentar
    Mo Laufpause wg. Kniekehle
    Di
    Mi GA (hilly) 8,0 150 8:30 hier Kniekehle besser
    Do
    Fr Long Run 11,0 30 7:46 hier linkes Bein wieder gut
    Sa Recovery Run 5,1 43 8:46 hier alles gut
    So
    Sum: 24,1 k 223 Hm Vorwoche
    Legende: siehe hier

    aktueller Plan: keiner

    Wochenfazit
    Die Probleme um die linke Kniekehle haben sich komplett verflüchtigt, lag wohl doch an einem etwas zu flotten Wiedereinstieg.

    Ausblick:
    Einfach geduldig weiter an der Ausdauer basteln ...

  25. #3173
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    Standard Mo, 21.10.2019 --- Hügel-Fahrtspiel (8 km)

    Montag ist Hügeltag. Heute will ich meinen Sportplatzanstieg mal etwas flotter angehen und zwar wieder in Form eines Hügelfahrtspiels, wie vor drei Wochen schon mal. Wobei "Spiel" glatt gelogen ist, denn ich lege mir die drei Laufabschnitte schon vorher sorgfältig zurecht, so dass immer an den steilsten Passagen stramm gelaufen wird, während die zwei etwas flacheren Abschnitte dazwischen für sehr gemütliche Trabpausen gut sind.

    Obwohl mich die Beinmuskulatur anfangs durchaus noch spüren lässt, dass sie sich in der letzten Woche nicht im Wellnessurlaub wähnte, fühle ich mich von Beginn an gut und erstaunlich agil. Der erste Tempoabschnitt (0,58 km mit 23 Hm) fängt schon mal gut an: 6:59/km. Der etwas steilere zweite (0,55 km mit 27 Hm) gerät mit 7:32/km schon etwas mühsamer. Der dritte (0,38 km mit 15 Hm) ist mit seinen 6:57/km nur noch eine nette Dreingabe. Obwohl das alles natürlich absolut gesehen ziemlich bescheiden klingt, bin ich trotzdem begeistert - zum einen, weil es sich super anfühlt, zum zweiten aber, weil ich vor drei Wochen bei ziemlich genau dem gleichen Raster pro Abschnitt um ca. 1 min. langsamer war - bei in etwa gleicher Pumpenfrequenz. Na also, es geht doch voran!

    Aber das ist ja noch nicht alles. Nachdem ich oben auf dem Plateau einen guten KM gemütlich trabgepaust bin, geht's den kompletten Hügel am Stück wieder runter. Während ich da bisher immer die Handbremse drin hatte, lasse ich es heute mal frischweg laufen - nicht verzweifelt auf Tempo gebolzt, aber doch zügig und immer gerade so schnell, dass ich knallharte Fersenlandungen vermeiden kann. Wobei mir die heutige Bodenbeschaffenheit - feuchtes Laub auf einem millimeterdicken Schmierfilm auf festem Untergrund - deutlich entgegen kommt. Es fühlt sich einfach super an und die Muskulatur hat auch schon dazugelernt. So gehen die 2,3 km in 6:02/km weg. Obwohl ich 20s pro KM schneller bin als vor drei Wochen, bleibt mein Puls am Ende unter 90% (gegenüber 96% damals ).

    Die Flachstrecke am Ortsschild ist viel zu kurz, um mich trabenderweise richtig zu erholen, weshalb das mehr zur Stehpause mutiert, was natürlich suboptimal ist. Aber auf dem abschließenden Dorfhügel (0,41 km mit 13 Hm) will ich natürlich, in der Tradition des heutigen Tages bleibend, auch nochmal richtig Vollgas geben. Dieser bis auf ein fieses Steilstück deutlich flachere Schlussanstieg gelingt mir dann in 6:38/km auch nochmal ganz ordentlich.

    Nun habe ich aber ein Problem. Keine 150 m vor der Gartenpforte ist mein Puls nun wieder bei 90% - so gerupft kann ich der Frau Rennkartoffel unmöglich unter die Augen treten, will ich nicht ein kategorisches Laufverbot kassieren. Also hänge ich die 600m bis zum Nachbardörflein trabenderweise hinten dran und auch gleich wieder zurück, auf insgesamt ebenem, wenn auch etwas welligem Terrain. Anschließend sind die Beine wieder locker, aber ich ziemlich geplättet.

    Insgesamt 8,2 km mit 150 Hm in 8:10/km (incl. Trabpausen). Den Plan von 7 km für heute um 1 km übertroffen, aber hey, das war doch für den guten Zweck der Regeneration!. Der Weg ist noch weit, aber es geht eindeutig vorwärts. Nach dem (nicht ganz federleichten) Mittagessen ein kurzer Durchhänger, aber Nachmittags bin ich schon wieder fit.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (21.10.2019 um 17:31 Uhr)

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dicke_Wade (21.10.2019)

  27. #3174
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    Standard Falls irgendwen meine Planspielchen noch interessieren ...

    Eigentlich hatte ich ja vor, zunächst 6 Wochen "Einstiegstraining" zu machen und erst danach den Pfitzinger-Basisplan zu beginnen. Jetzt, nach nur 3 Wochen Einstieg, stelle ich fest, dass ich das Einstiegsniveau des Basisplans eigentlich schon erreicht bzw. sogar leicht übererfüllt habe. Deshalb habe ich meine Pläne jetzt geändert - das heißt, i.w. umbenannt.

    Der Einstiegsplan wird hiermit für beendet erklärt und ich befinde mich statt dessen bereits in der ersten Woche von Pfitzingers Basisplan. Dessen 10 Wochen sind demnach exakt Ende des Jahres vorbei, vorausgesetzt ich würde ihn über Weihnachten unverändert durchziehen. Danach habe ich dann vor Beginn des HM-spezifischen Plans statt der bisherigen 3 nunmehr sogar 6 Wochen Luft, in denen ich mir noch bis Weihnachten überlegen kann, wie ich die konkret ausfüllen will. (So viel ist klar: Sicher eher etwas ruhiger, um beim HM-Plan nicht abzukacken, der dann nochmal ziemlich happig wird.)

    Das klingt jetzt natürlich alles ziemlich großkotzig - gerade so, als wäre ich nach nur drei Wochen bereits wieder 100% fit an Deck. Bezüglich der Wochenkilometer mag das ja noch halbwegs stimmen (zumindest was den Start des Basisplans betrifft), aber bezüglich Tempo und Ausdauer passt meine derzeitige Form natürlich noch überhaupt nicht. Das muss sich jetzt durch den Basisplan einfach so nebenher entwickeln - Ausdauer kann man ja leider nicht mit der Brechstange forcieren …

    Schau'n wir einfach mal, wo ich Weihnachten stehe ...

  28. #3175

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    Standard

    Training nach Pfitzinger?!!!??? Ich will auch!! :-)
    Hui, wir denken schon wieder an Weihnachten! Wahnsinn, oder? Liest Frau Kartoffel eigentlich manchmal heimlich dein Tagebuch? Immer wieder schön! Wahrscheinlich hat sie dich hechelnder Weise kommen sehen und stellte sich dann wohlwollend nichtswissend, als du ihr lustig pfeifend weiß gemacht hast, eben einen 3:05-Schlußsprint hingelegt zu haben... :-)

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