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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Marathon für Langsame



joerg1903
13.08.2006, 15:18
Hallo Marathonspeedies,

hier ist der langsame Jörg. Ich möchte mal irgendwann auch einen Marathon laufen, werde aber wahrscheinlich als Letzter das Ziel erreichen.

Deshalb meine Frage: Wie lange bleibt der Zielleinlauf nach eurer Erfahrung geöffnet, 6 Stunden - 7 Stunden - 8 Stunden oder noch länger?


Über Antwort freut sich

Jörg

Sonnenschein
13.08.2006, 15:28
Hallo Jörg,:winken:

tja das mit dem Marathon ist ja immer so eine Sache.

Mal ist nach 5 stunden Zielschluss , oder 6 oder vielleicht mehr.

schau einfach mal in die Ausschreibung und such dir einen geeigneten aus.

Ich bin auch eine absolute Rennschnecke, konnte dieses Jahr meinen ersten laufen mit einer grottenschlechten Zeit von 6:26 Uhr bei 32 Grad Hitze.
der Veranstalter hatte soviel Spaß und die Uhr lief weiter bis die letzten kamen. Hinter mir kamen dann noch 2 Herren. Die Freude war groß und meistens laufen die Uhren noch etwas länger. (Meist bei kleineren veranstaltungen)

TIPP: NEW YORK GLAUBE ICH HAT MAN 12 Stunden Zeit.:idee:

Viel Erfolg bei der suche an einem geeigneten Marathon für dich.:daumen:

susanne

Krisrennt
13.08.2006, 15:28
In Deutschland bei vielen Großveranstaltungen 6 Stunden + Toleranz

In New York über 8 Stunden.

Viel Spaß :D

Sonnenschein
13.08.2006, 15:32
[quote=CouchRunning;445107]In Deutschland bei vielen Großveranstaltungen 6 Stunden + Toleranz

Hast du Erfahrung wieviel Toleranz so gegeben wird ?

Würd mich echt interessieren. Würde gern nächstes Jahr in Hamburg
einen neuen Versuch starten unter 6 stunden zu laufen.

Schönen Sonntag noch

susanne die Laufverrückte

Marienkäfer
13.08.2006, 15:33
Meist 6 oder 5:30 h, je nach Teilnehmerzahl und Schwierigkeitsgrad (Höhenmeter). Ich rate dir, auf jeden Fall vorher die Ergebnisse des Vorjahres anzusehen!

:hallo:

Krisrennt
13.08.2006, 15:34
In Hamburg und Berlin kannst du gut mit + 30 min als Toleranz rechnen, aber es kommt wohl auch immer drauf an, wie viele hinten noch sich bewegen.

Ich laufe zwar auch im hintersten Feld, würde mich aber dennoch nicht auf solche Zeiten "ausruhen" sondern versuchen, vor denen anzukommen.

Marienkäfer
13.08.2006, 15:34
[quote=CouchRunning;445107] Hast du Erfahrung wieviel Toleranz so gegeben wird ?


Auch verschieden, siehe oben :zwinker2:

Viel Spaß :hallo:

Krisrennt
13.08.2006, 15:38
Ich rate dir, auf jeden Fall vorher die Ergebnisse des Vorjahres anzusehen!


Sowas ist für mich Pflichtprogramm - kann das nur jeden anraten :nick: :D

Falk99
13.08.2006, 15:46
Hast du Erfahrung wieviel Toleranz so gegeben wird ? Würd mich echt interessieren. Würde gern nächstes Jahr in Hamburg
einen neuen Versuch starten unter 6 stunden zu laufen.In HH diese Jahr kamen die Letzten mit einer Bruttozeit von 6:33 vor dem Besenwagen rein. Werden zwar in den Ergebnislisten geführt, aber wenn netto > 6 Std., dann ohne offizielle Wertung.

Übrigens: Dieses Jahr gab's n HH von einem regionalen Radiosender für die/den Letzten einen nicht unbeachtlichen Geldbetrag als "Trostpflaster" ...

Tell
13.08.2006, 15:55
Hallo Marathonspeedies,

hier ist der langsame Jörg. Ich möchte mal irgendwann auch einen Marathon laufen, werde aber wahrscheinlich als Letzter das Ziel erreichen.

Deshalb meine Frage: Wie lange bleibt der Zielleinlauf nach eurer Erfahrung geöffnet, 6 Stunden - 7 Stunden - 8 Stunden oder noch länger?


Über Antwort freut sich

Jörg

Die Frage ist irrelevant! Denn du willst ja Zitat einen Marathon laufen und somit darfst du nicht länger als 5 Stunden haben, denn bekanntlich ist alles andere ja kein Marathon :teufel: oder hab ich den Schred (http://www.laufen-aktuell.de/laufen-aktuell/content/forum/showthread.html?t=10854) falsch verstanden :gruebel:

Gruss Tell

.. der noch gar keinen gelaufen ist und nur gross rumlabert

Viel Erfolg!

WinfriedK
13.08.2006, 18:18
Zeitlimit
Zielschluss Läufer: 15:15 Uhr (Zeitlimit: 6:15 Stunden)
Zielschluss Walker: 16:00 Uhr (Zeitlimit: 7:00 Stunden)
(bei Überholung durch den Aussteigerbus muss die restliche Strecke auf dem Gehweg absolviert werden)
Aus: http://www.scc-events.com/events/berlin_marathon/2006/informationen.php

Melde halt als Walker. Mehr als 7h wirst du in Europa kaum finden.
Tendenziell gilt: Je größer die Veranstaltung, desto länger die Zielzeiten.

Auf Kulanz des Veranstalters sollte man nicht hoffen:
a) man hat keinen Anspruch darauf und der Veranstalter muss es im laufenden Jahr ja nicht so machen wie vielleicht im Vorjahr - es ist also ein gewisses Risiko.
b) es ist einfach rücksichtslos. Wer von vorne herein nicht damit rechnet, das Ziel innerhalb der vorgegebenen Zeit erreichen zu können, ist auf der falschen Veranstaltung.

Martinwalkt
13.08.2006, 18:24
Ganz einfach:

Kostengünstige Alternative: "Wandermarathons" des DVV. Da zahlst du wenig und hast eine Marthonstrecke mit Versorgung. Die Strecke ist lange genug auf und du hast keinen Streß mit der Zeit. Manche Läufer nehmen diese Veranstaltungen zum Training. Schau dich mal auf www.dvv-wandern.de um

Ansonsten kann man in Europa ich glaube in Rom in 10 Stunden den Marathon offiziell finishen.

Als Walker melden würde ich sein lassen. Walken ist walken, das werden Läufer nicht gern bei gesehen auch wenn du langsam bist empfinden das die gleichschnellen Walker als ungerecht, denn auch die langsamen schielen nach Zeit und Platzierung.

Ich würde aber so lange trainieren bis ich das in 6h schaffe denn sonst macht das meist als Läufer auch nicht richtig Spaß...

WinfriedK
13.08.2006, 18:38
Als Walker melden würde ich sein lassen. Walken ist walken, das werden Läufer nicht gern bei gesehen auch wenn du langsam bist empfinden das die gleichschnellen Walker als ungerecht, denn auch die langsamen schielen nach Zeit und Platzierung.
Die Empfindlichkeiten der Walker hatte ich vergessen... :hihi:


Ich würde aber so lange trainieren bis ich das in 6h schaffe denn sonst macht das meist als Läufer auch nicht richtig Spaß...
Training ist immer eine gute Idee. :teufel:

pandadriver58
13.08.2006, 18:47
A

Auf Kulanz des Veranstalters sollte man nicht hoffen:
.

In Frankfurt hab ich vor zwei Jahren zwei Damen gesehen ( Zielschluss 5:30 glaub ich) denen hat das Streckenpersonal die Türe der Festhalle vor der Nase zugemacht. Die konnten den roten Teppich zwar noch sehen als sie beim Minaralwasserkisten-Tor um die Ecke bogen- aber reingekommen sind sie nicht mehr. Da half alles nichts - wenigstens haben die paar umstehenden noch applaudiert...

Martinwalkt
13.08.2006, 18:52
Die Empfindlichkeiten der Walker hatte ich vergessen... :hihi:





na gut das ich aufgepasst habe :hihi:

joerg1903
13.08.2006, 20:26
In Frankfurt hab ich vor zwei Jahren zwei Damen gesehen ( Zielschluss 5:30 glaub ich) denen hat das Streckenpersonal die Türe der Festhalle vor der Nase zugemacht. Die konnten den roten Teppich zwar noch sehen als sie beim Minaralwasserkisten-Tor um die Ecke bogen- aber reingekommen sind sie nicht mehr. Da half alles nichts - wenigstens haben die paar umstehenden noch applaudiert...


Hallo pandadriver58,

wie hast Du das denn geschafft, als Anfänger innerhalb von 9 Monaten einen Marathon laufen?

Mit dem Zieleinlauf, das ging mir jetzt mal nur so als Gedanke durch den Kopf. Ich wollte mich hier nur mal erkundigen. Ich laufe seit 10 Monaten und bin da noch meilenweit von entfernt. 10 km ok, aber viel mehr ist da glaube ich noch nicht drin.


Gruß

Jörg

DerLetzteKilometer
13.08.2006, 21:25
[quote=CouchRunning;445107]In Deutschland bei vielen Großveranstaltungen 6 Stunden + Toleranz

Hast du Erfahrung wieviel Toleranz so gegeben wird ?

Würd mich echt interessieren. Würde gern nächstes Jahr in Hamburg
einen neuen Versuch starten unter 6 stunden zu laufen.

Schönen Sonntag noch

susanne die Laufverrückte

ich bin ja mittlerweile hier auch bekannt, dass ich mir als ultralaufanfänger wettkämpfe suche, die ich gerade so packen kann.

ich würde dabei jedoch nie eine toleranz des veranstalters einkalkulieren oder in anspruch nehmen.

wenn ich ins ziel käme, und die ursprünglich vorgeschriebene zeit ist abgelaufen,
dann würde ich die finishermedaille nicht mehr annehmen.

denn ein finisher "aus gnade des veranstalters" möchte ich nun auch nicht sein.

andererseits hab' ich jedoch kein problem damit, einer der regulären letzten zu sein und kann auch dann stolz sein, ein "echter" finisher bei dem lauf zu sein.

pandadriver58
14.08.2006, 08:25
Hallo pandadriver58,

wie hast Du das denn geschafft, als Anfänger innerhalb von 9 Monaten einen Marathon laufen?


Mein erster Beitrag hier im Forum klick (http://www.laufen-aktuell.de/laufen-aktuell/content/forum/showpost.html?p=80301&postcount=1) An Sylvester vor dem Datum hat mich ein Kumpel in bierseeliger Laune nach den Zielen für 2004 gefragt. Ich hab gesagt ich lauf nen Marathon. Der hat sich fast überschlagen vor Lachen. Das war eigentlich die Initialzündung.

Und dann bin ich einfach regelmässig 4 -5 mal pro Woche auf die Piste. Irgendwann war es dann eine Stunde, dann 1,5 Stunden. Dann bin ich als Ersatzläufer beim Bieler 100er im Juni 2004 für die 17 km in der Staffel eingesprungen. Nach dem Rennen hab ich gesagt: Marathon ? noch mal mehr als doppelt so viel? nie!!! Irgendwann hat mich ein Fussballkumpel zum Halbmarathon in Kressbronn überredet. Genau der hat mich dann zum Frankfurter Marathon mitgeschleppt.

Ich habe ungefähr den Trainingsplan (http://www.laufcampus.com/fgtp0001/marathon_0429.html)von laufcampus.de m Auge behalten. Aber nicht aufs Tüpfelchen genau. Einfach immer so dass es noch Spass gemacht hat. Und zusätzlich mit dem Unterschied dass ich die letzten langen Läufe dort mit 28 und 35 km gemacht habe.

Zusammengefasst: ich war zwar eine Tonne ( momentan nähere ich mich da wieder an:motz: ) aber nicht unsportlich. Deshalb wohl die nur neun Monate Vorbereitung. Und ich bin es nie verbissen angegangen. Das ist meiner Meinung nach ganz wichtig. Spass muss dabei bleiben - sonst wird das ein Leidensweg.

Viel Spass dabei

Ach ja: beim Junfgrau-Marathon letztes Jahr war anstatt nach 6:30 erst nach 6:45 Schluss:zwinker2:

U_d_o
14.08.2006, 13:58
Hallo Jörg,

weniger als 5 Stunden sind mir noch nicht begegnet. Aber auch 6 Stunden ist keine Seltenheit. Erkundige dich einfach in den Ausschreibungsbedingungen der Veranstaltung deiner Wahl. Eine Internetadresse hat ja inzwischen jeder Lauf. Eine Übersicht aller Marathonläufe mit den Internetadressen gibts hier:

www.marathon-kalender.de (http://www.marathon-kalender.de)

Alles Gute :daumen:

Ingo77
14.08.2006, 14:58
Ich möchte mal irgendwann auch einen Marathon laufen, werde aber wahrscheinlich als Letzter das Ziel erreichen.


Warum wollen bloß alle Marathon laufen, aber nicht dafür trainieren?

:frown:

Ingo

cyana
14.08.2006, 15:12
Warum wollen bloß alle Marathon laufen, aber nicht dafür trainieren?

:frown:

Ingo

dito... ich komm mir auch schon total verwirrt vor... einmal heißts: kein zeitziel fürs 1. mal, ich hatte eins... um nicht enttäuscht zu sein, hab ichs jetzt mal aussen vor gelassen... aber ich hoffe, so weit kommts nicht, dass ich ungeplant sehr viel länger brauche :zwinker5:

vielleicht steht doch für viele das bloße finishen im vordergrund?

ich lerne grade bei den langen läufen meine stadt kennen, ist sehr interessant! :D man weiß nie, wo man genau rauskommt ;)

back to topic:
in münchen ist der zielschluss nach 6:30 std. :)

0815Runner
14.08.2006, 15:48
Hallo Jörg,
wenn du einen Marathon laufen willst, solltest du dich entsprechend vorbereiten. Dann hast du i. d. R. kein Problem mit der Sollzeit.
Auch wenn ich mich damit der Kritik aussetze, bin ich der Meinung, man sollte einen Marathon laufen, wenn man in der Lage ist, dies in ca. 4 h zu schaffen. Am Lauftag selbst kann immer noch viel passieren, was zu einer längeren Zeit führt. Wer von vornherein 5 oder mehr h einplant, der tut sich und seiner Gesundheit kaum einen Gefallen. Die Belastung, 5 h oder länger zu laufen ist eine ungeheure. Dann wäre es besser, den Lauf noch etwas zu verschieben und sich eine entsprechende Trainingsgrundlage zu verschaffen.
Die Frage sollte also weniger der langsamst möglichen Sollzeit als vielmehr der bestmöglichen Vorbereitung und der Frage gelten, reicht meine Trainingsgrundlage für die Teilnahme wirklich aus?

TurboSchroegi
14.08.2006, 15:56
Hallo Jörg,
wenn du einen Marathon laufen willst, solltest du dich entsprechend vorbereiten. Dann hast du i. d. R. kein Problem mit der Sollzeit.
Auch wenn ich mich damit der Kritik aussetze, bin ich der Meinung, man sollte einen Marathon laufen, wenn man in der Lage ist, dies in ca. 4 h zu schaffen. Am Lauftag selbst kann immer noch viel passieren, was zu einer längeren Zeit führt. Wer von vornherein 5 oder mehr h einplant, der tut sich und seiner Gesundheit kaum einen Gefallen. Die Belastung, 5 h oder länger zu laufen ist eine ungeheure. Dann wäre es besser, den Lauf noch etwas zu verschieben und sich eine entsprechende Trainingsgrundlage zu verschaffen.
Die Frage sollte also weniger der langsamst möglichen Sollzeit als vielmehr der bestmöglichen Vorbereitung und der Frage gelten, reicht meine Trainingsgrundlage für die Teilnahme wirklich aus?

Sag mal, bist Du vollkommen verrückt? :hihi: :hihi: :hihi:

jeck
14.08.2006, 16:21
In dem Zusammenhang von Laufen zu sprechen find ich komisch.Das ist eher einen Marathon SPAZIEREN.Und auf die Gefahr hin mich jetzt gänzlich unbeliebt zu machen.Bei diesen Zeitvorstellungen hat es nichts mehr mit Sport zu tun aber rein garnichts.

Gruß
Jeck

Ingo77
14.08.2006, 16:23
Kaum bemühe ich mich mal diesen Schwachsinn etwas vornehm zu hinterfragen - schon hauen hier andere ganz schön auf die Ka**e.

:hihi:

Ingo

cyana
14.08.2006, 16:35
Stimmt so nicht ganz, Zielschluß ist um 16:30h. Da der 2. Block (>3:45) aber erst 10-15min nach dem ersten gestartet wird und du noch die Startlinie überqueren mußt (ca. 5min), sind es realistisch gerechnet nur etwa 6:10 h.

Gruß Siggi_28

oh, ok, könntest recht haben. hab noch mal nachgelesen, da steht zwar:


Block A (Teilnehmer avisierte Zeit bis 3.45 Stunden)
Start: 10.00 Uhr

Block B (Teilnehmer avisierte Zeit über 3.45 Stunden)
Start: unmittelbar nach Block A

quelle: website münchen marathon (http://www.muenchenmarathon.de/mm2006/faq.php)

aber deine version scheint mir doch plausibler zu sein. der block a wird ja auch ne zeit brauchen, um durchzulaufen.

Stephen
14.08.2006, 19:40
Versuchs doch mal beim Honolulu-Marathon (http://www.honolulumarathon.org/) - dort kamen 2005 die letzten beiden Finisher mit einer Zeit von 14:19:02 h in die Wertung.

Die Zeitmeßmatten werden allerdings schon nach zehn Stunden abgebaut - danach zählt die Brutto-Zeit.

:D

WinfriedK
14.08.2006, 19:45
Die Zeitmeßmatten werden allerdings schon nach zehn Stunden abgebaut - danach zählt die Brutto-Zeit.
Das ist aber ganz schön ärgerlich, wenn man z.B. endlich mal die 14-Stunden knacken will. :hihi:

pandadriver58
14.08.2006, 20:05
Das ist aber ganz schön ärgerlich, wenn man z.B. endlich mal die 14-Stunden knacken will. :hihi:

:hihi:

joerg1903
14.08.2006, 22:48
Versuchs doch mal beim Honolulu-Marathon (http://www.honolulumarathon.org/) - dort kamen 2005 die letzten beiden Finisher mit einer Zeit von 14:19:02 h in die Wertung.

Die Zeitmeßmatten werden allerdings schon nach zehn Stunden abgebaut - danach zählt die Brutto-Zeit.

:D


Hallo Stephen,

das ist es. Den laufe ich. Wer kommt mit?


Gruß

Jörg

U_d_o
14.08.2006, 23:15
Bei diesen Zeitvorstellungen hat es nichts mehr mit Sport zu tun aber rein garnichts.

Gruß
JeckDu heißt nicht nur so, du bist es auch. Und jetzt ab in den entsprechenden Thread. Da findest du bestimmt noch mehr Marathonis mit deinen merkwürdigen Vorstellungen von Sport.

Es bleibt trotz derartig verquerer Ansichten dabei: Ein Marathonlauf ist mit 42,195 km über die Distanz definiert und nicht über eine Zielzeit. Schon gar nicht durch ein Finish um die vier Stunden.

TurboSchroegi
15.08.2006, 07:36
Es bleibt trotz derartig verquerer Ansichten dabei: Ein Marathonlauf ist mit 42,195 km über die Distanz definiert und nicht über eine Zielzeit. Schon gar nicht durch ein Finish um die vier Stunden.

Mensch Udo: Du kannst keine Ruhe geben, oder? Jeder "jeck" ist ja bekanntlich anders und die Definition ist 42,irgendwas, da hast Du ja recht. Aber was machst Du, wenn jetzt jemand sagt: "Laufen ist mit Schwebephase definiert"? Geht's dann wieder von vorne los? Lass es doch einfach gut sein.
Oder: Mach nen Running Gag und hol den 5h Thread mit einem "ernsten" Beitrag hoch :zwinker2:

Ich wünsch Dir auf jeden Fall gute Besserung
:hallo: Helmut

Bruce
15.08.2006, 10:01
Das ist aber ganz schön ärgerlich, wenn man z.B. endlich mal die 14-Stunden knacken will. :hihi:
:hihi: :hihi:

Der war gut! :-)




Münster-Marathon: offizieller Zielschluss 5h. Die letzten waren 2005 in ~5:45 drin. Scheint, dass die Westfalen einfach flott unterwegs sind... ;-)

Kenny
15.08.2006, 10:03
Ich frag mich manchmal, welche Minderwertigkeitskomplexe einige Leute dazu bewegen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Leistungen und Zielsetzungen anderer schlecht zu reden.
Für die allermeisten hier ist das Laufen ein Hobby. Das schließt nicht aus, dass man sich auch mal selbst in den Hintern tritt wenn man keine Lust hat, aber unterm Strich sollte der Spaß im Vordergrund stehen. Spaß am Laufen und auch Spaß, die eigenen Ziele zu erreichen. Wenn sich nun jemand als Ziel setzt, 42 km am Stück hinter sich zu bringen, ohne auf die Zeit zu achten, dann hat er Respekt und Unterstützung verdient.
Es ist ja OK und für mich auch nachvollziehbar, wenn jemand erst dann einen Marathon laufen möchte, wenn eine bestimmte Zielzeit machbar erscheint. Aber warum immer die eigenen Ziele anderen diktieren?

krats
15.08.2006, 11:08
...Wenn sich nun jemand als Ziel setzt, 42 km am Stück hinter sich zu bringen, ohne auf die Zeit zu achten, dann hat er Respekt und Unterstützung verdient.
Es ist ja OK und für mich auch nachvollziehbar, wenn jemand erst dann einen Marathon laufen möchte, wenn eine bestimmte Zielzeit machbar erscheint. Aber warum immer die eigenen Ziele anderen diktieren?
joerg1903: "Ich habe im Oktober 2005 mit 118 kg mit Laufen begonnen."

Nächstes Ziel ist dann ein Besenwagenduell im Marathon? Für mich ist das ein Schmarrn, aber bitte, jeder so wie er will.

WinfriedK
15.08.2006, 12:12
Du heißt nicht nur so, du bist es auch. Und jetzt ab in den entsprechenden Thread. Da findest du bestimmt noch mehr Marathonis mit deinen merkwürdigen Vorstellungen von Sport.

Es bleibt trotz derartig verquerer Ansichten dabei: Ein Marathonlauf ist mit 42,195 km über die Distanz definiert und nicht über eine Zielzeit. Schon gar nicht durch ein Finish um die vier Stunden.
Lediglich die Marathonstrecke ist 42,195 km lang.
Ein Marathonlauf (als organisierte Veranstaltung) hat sehr wohl einen Zeitaspekt, auch wenn das hier nicht gern gehört wird.
Der Marathonlauf ist definiert durch

die Strecke
und die Zeitvorgabe des Veranstalters

Wenn man kleinlich wäre, würde man noch die Bewegungsform berücksichtigen. Martinwalkt ist für mich kein Marathonläufer und er selber sieht sich sicher auch nicht als solchen. Da es aber keine Stilvorschriften gibt, könnte er sich theoretisch als Marathonläufer bezeichnen, ohne einen einzigen Schritt gelaufen zu sein. :party3:

Zum Thema "merkwürdige Vorstellungen von Sport": was hältst du denn von einer Veranstaltung wie dem Honolulu-Marathon? 14 Stunden für einen Marathon?! Was treiben die da? Sport jedenfalls nicht. Vielleicht geht der eine oder andere ja zwischendurch für ein Nickerchen ins Hotel... :P

VW1
15.08.2006, 12:18
Ganz im ernst, warum willst du dir das an tun.
Muß Jeck wirklich recht geben. Bei den früheren Marathonläufen war nach 4:30 Stunden Schluß. Finde die Regelung heute schon ok, vielen die Chance zu geben einen Marathon zu laufen. Aber bei Zeiten über 6 Stunden, kann man nicht mehr vom laufen sprechen (auch wenn ich mich ebenfalls unbeliebt mache). Dann doch lieber eine kürzere Strecke und im 6 km/h ankommen. Zwar auch keine Superzeit, aber erinnert doch im Ansatz noch ans Laufen.

RalfF
15.08.2006, 12:18
14 Stunden für einen Marathon?! Was treiben die da? Sport jedenfalls nicht. Vielleicht geht der eine oder andere ja zwischendurch für ein Nickerchen ins Hotel... :PWenn man sich da mal mit der Nahrungsaufnahme im Vorfeld verzockt hat, hat man wenigstens genug Zeit, ein nahegelegenes Steakhaus oder einen Italiener aufzusuchen. Ein schönes 3 Gängemenü mit einem oder zwei Grappa abgeschlossen, anschließend ein Stündchen geruht und dann sollten die restlichen Kilometerchen auch noch gehen. :hihi:

WinfriedK
15.08.2006, 12:24
Ein schönes 3 Gängemenü mit einem oder zwei Grappa abgeschlossen, anschließend ein Stündchen geruht und dann sollten die restlichen Kilometerchen auch noch gehen. :hihi:
Nach dem Essen sollst du ruh´n oder 1000 Schritte tun. :P
Aber muss man das gleich Sport nennen?

SchweizerTrinchen
15.08.2006, 12:35
Ich hab das erste Mal, als ich diesen Threadtitel hier gesehen habe, auch gelesen:

"Marathon für Lasagne".......

RalfF
15.08.2006, 12:38
Nach dem Essen sollst du ruh´n oder 1000 Schritte tun. :P
Aber muss man das gleich Sport nennen?Naja, ich bin ja manchmal auch so größenwahnsinnig, mein Sonntagsnachmittgsläufchen als Training zu bezeichnen!

Tell
15.08.2006, 12:39
joerg1903: "Ich habe im Oktober 2005 mit 118 kg mit Laufen begonnen."

Nächstes Ziel ist dann ein Besenwagenduell im Marathon? Für mich ist das ein Schmarrn, aber bitte, jeder so wie er will.

Für mich auch!! Es ist mir einigermassen egal, was denn nun ein Marathon ist und was nicht und wie ein solcher gelaufen werden soll/ muss.

ABER wieso müssen alle, kaum schaffen sie mal eine halbe Stunde am Stück, gleich einen Marathon laufen, wieso wieso wieso??? Ich versteh es einfach nicht!

Gruss Tell

rohar
15.08.2006, 12:49
Aber bei Zeiten über 6 Stunden, kann man nicht mehr vom laufen sprechen (auch wenn ich mich ebenfalls unbeliebt mache). Dann doch lieber eine kürzere Strecke und im 6 km/h ankommen. Zwar auch keine Superzeit, aber erinnert doch im Ansatz noch ans Laufen.

Das verstehe jetzt wer will. 6 km/h würde bedeuten, den Marathon in 7 Stunden zu finishen. Warum sollte das dann über kürzere Distanzen plötzlich Laufen sein? :confused:
Genau genommen würde das selbst ich, der hier sicher zu den langsamsten gehört, nicht mehr als 'laufen' bezeichnen wollen.

Tell
15.08.2006, 12:59
Das verstehe jetzt wer will. 6 km/h würde bedeuten, den Marathon in 7 Stunden zu finishen.

Er meint wohl 6 min/km ..

Martinwalkt
15.08.2006, 13:10
Martinwalkt ist für mich kein Marathonläufer und er selber sieht sich sicher auch nicht als solchen. Da es aber keine Stilvorschriften gibt, könnte er sich theoretisch als Marathonläufer bezeichnen, ohne einen einzigen Schritt gelaufen zu sein. :party3:

:P

Richtig
Ich bin keine Marathonläufer, nicht einmal ein 10km Läufer. Bisher erst ein offizieller 7,5km Läuferfinisher.

Aber dennoch bin ich in der Lage, in der Regel im Rahmen der Zielzeit der Marthonläufer, die meistens bei 6h liegt, einen Marathon zu finishen, ohne zu laufen.

Umgekehrt stellt sich ja die Frage wie hoch der Gehpausenanteil sein darf damit man sich noch mit gutem Gewissen "Marathonläufer" nennen mag. Aber das ist persönliche Geschmackssache. Dafür gibt es eine Zeitvorgabe.

Wer sich als Läufer anmeldet und innerhalb der Zeitvorgabe laufend und gehen das Ziel erreicht ist ein Marathonlauffinisher und darf sich so eine Finishershirt ehrenvoll anziehen. Wie man das dann persönlich für sich wertet ist doch eigentlich egal.

Für viele wird es eine Riesenleistung und eine tolle Sache sein das irgendwie im Zeitlimit zu schaffen. Bei deutlich mehr als 6h und mehr für einen Marathonlauf" auf wird die Sache dann allerdings bei meinem Geschmack wirklich lächerlich. Wenn ich 7h für 42km brauche dann ist das für mich nicht einmal "Powerwalken" sondern normales zügiges Wandern...

Tiger-Chrisi
15.08.2006, 14:23
ABER wieso müssen alle, kaum schaffen sie mal eine halbe Stunde am Stück, gleich einen Marathon laufen, wieso wieso wieso??? Ich versteh es einfach nicht!

Gruss Tell

Ganz einfach: Weil mancher ein (großes) Ziel braucht um sich überhaupt zum Laufen zu motivieren. Ich laufe seit einem Jahr. Mein Ziel war es im Mai in Mainz den HM zu packen. Ich wage mal zu behaupten, dass ich auch nur dabei geblieben bin, weil ich ehrgeizig bin (Steinbock) und mein Ziel erreichen wollte. Als ich den HM gepackt hatte (2:26 fand ich ganz O.K.) hab ich mir gleich das nächste Ziel gesetzt: Dieses Jahr HM in ca. 2:15, Nächstes Jahr unter 2 Std. und evtl. den 2/3 M in Mainz und dann ........ wenn die Knochen mitspielen auch mal ein Marathon.
Ich bin heute nach einem Jahr immer noch nicht so weit, dass ich mich aufs Laufen freue. Ich habe einen Plan, nach dem wird trainiert, aber manchmal muss ich mich schon ganz schön aufraffen. Hinterher gehts mir dann immer super. Aber ich warte wirklich schon sehnsuchtsvoll auf den Tag, an dem ich hibbelig werde, wenn ich nicht laufen darf.

Also, Alles klar????? Mancher braucht eben ein großes Ziel für die Motivation.

LG Chrisi

P.S.: Irgendwie hatte ich mein Ziel nicht hoch genug gesteckt. Ich hatte nach dem HM so ein wenig das Gefühl: "Das wars schon???? Das war doch gar nix. Das kann doch jeder" Also ich hatte mir mehr Emotionen davon versprochen.

Tell
15.08.2006, 15:33
Also, Alles klar????? Mancher braucht eben ein großes Ziel für die Motivation.

Klar das versteh ich!


P.S.: Irgendwie hatte ich mein Ziel nicht hoch genug gesteckt. Ich hatte nach dem HM so ein wenig das Gefühl: "Das wars schon???? Das war doch gar nix. Das kann doch jeder" Also ich hatte mir mehr Emotionen davon versprochen.
Vielleicht liegt es daran, dass ein HM in 2:30 oder ein M in 5 Stunden eben doch kein so grosses Ziel sind!? Anders sieht es mit einem HM unter 2:00 oder einem 10er unter 50 Min. aus! Wieso nehmen sich die Leute nicht das als Ziel?? Weil es einfach weniger cool tönt wenn man sagt: "Ich werde die 10K unter 50 Min. laufen!", im Vergleich zu "Ich laufe einen Marathon!"

Gruss Tell

Guenthi
15.08.2006, 15:44
. Da es aber keine Stilvorschriften gibt, könnte er sich theoretisch als Marathonläufer bezeichnen, ohne einen einzigen Schritt gelaufen zu sein. :party3:



Nein, Martinwalkt ist doch körperlich überhaupt nicht in der Lage einen Marathon läuferisch zu bewältigen, deswegen walkt er diese Distanz. Auch wenn er mit seiner Walktechnik schneller ist als Läufer über 5 h bleibt er nur ein Marathonwalker !

Du hast sicher Recht, daß jeder, der innerhalb der Zielschlußzeit des Veranstalters diese Distanz finishen kann, zur Zielgruppe des Veranstalters gehört, unabhängig davon, ob dies anderen Teilnehmern paßt oder nicht.

SchweizerTrinchen
15.08.2006, 16:03
Grüss dich, G.....lammgeist.

Wenn du schon so streng bist mit der Differenzierung zwischen Marathonläufern und Marathonwalkern, erklär uns dann doch bitte, wie man denn jemanden bezeichnet, der im Marathon hin und wieder Gehpausen einlegt? Ist das dann ein Marathongeher, oder vielleicht nur ein Marathongelegenheitsgeher oder wie ist das?

Marianne, interessiert an Definitionen

DerLetzteKilometer
15.08.2006, 16:44
Grüss dich, G.....lammgeist.

Wenn du schon so streng bist mit der Differenzierung zwischen Marathonläufern und Marathonwalkern, erklär uns dann doch bitte, wie man denn jemanden bezeichnet, der im Marathon hin und wieder Gehpausen einlegt? Ist das dann ein Marathongeher, oder vielleicht nur ein Marathongelegenheitsgeher oder wie ist das?

Marianne, interessiert an Definitionen

mich würde mal interessieren, wie hoch der anteil derer ist, die den marathon wirklich ohne gehpausen durchlaufen.

dabei liegt eine gehpause bereits dann vor, wenn es einen zeitpunkt t gibt, an dem beide füße gleichzeitig kontakt zum boden haben.

typischerweise werden an den verpflegungspunkten die einen oder anderen gehschritte gemacht.

selbst bei sub3 läufern wird das immer wieder mal vorkommen, jede wette.

und zur ewigen frage hier, bei welcher geschwindigkeit man noch von sportlicher leistung sprechen kann:

das zurecht faszinierende für die meisten nichtläufer (und das ist die große mehrheit der bevölkerung):

42 km am stück zurückzulegen.

der normalmensch sitzt am schreibtisch, im auto, im wartezimmer.
er liegt auf dem sofa oder im bett.
er steht vielleicht mal in der u-bahn.

wenn er geht, geht er vielleicht die strecke vom wohnzimmer zum klo.
oder er geht zum kopierer. oder vom büro zur kantine.
möglicherweise geht er aber auch durch die gänge des supermarktes.

aber schon zwischen all diesen bewegungen, die er am tag so macht, legt er pausen ein.

wenn's hochkommt, geht der normalmensch am tag in summe vielleicht
5km, wohlgemerkt nicht am stück sondern mit pausen.

DAS, meine lieben, ist der maßstab, denn DAS ist das durchschnittsverhalten.

wer also 42km am stück innerhalb von 6 oder 7 stunden zurücklegt,
leistet gegenüber diesen alltagsleistungen der mehrheit enorm viel mehr.

ich weiß, ihr seht nur die top-läufer, von denen das fernsehen berichtet und die medien schreiben. oder ihr seht als mehr oder wenige gute läufer nur euch selbst, und habt den moment schon vergessen, als ihr das erste mal 42km gelaufen seid.

aber denkt auch mal drüber nach, was der durchschnitt eigentlich so auf die beine bringt.

wer 42km am stück zurück legt in 7 stunden, leistet im wirklichen sinne des wortes bereits weit ÜBERDURCHSCHNITTLICHES.

rohar
15.08.2006, 17:11
Anders sieht es mit einem HM unter 2:00 oder einem 10er unter 50 Min. aus! Wieso nehmen sich die Leute nicht das als Ziel?? Weil es einfach weniger cool tönt wenn man sagt: "Ich werde die 10K unter 50 Min. laufen!", im Vergleich zu "Ich laufe einen Marathon!"


Vielleicht, weil es für den Anfang einfach leichter ist, länger zu laufen, als schneller?

Carmenrennt
15.08.2006, 17:17
Hallo letzter Kilometer,

endlich schreibt mal jemand was echt sinnvolles hier. Du schreibst genau das, was ich denke und sehr viele andere auch, die sich aber nicht trauen so ehrlich zu sein. Die Sch. auf Seite 2 kann man ja echt nicht lesen . Da kriegt man einen echten Hals. Jeder ,der nur im Stande ist ein paar Kilometer zu laufen ist ein Gewinner. So sehe ich das. Übertreiben kann ja jeder und schöne Laufzeiten ins Forum rein schreiben auch . Ich renne seit 2 Monaten und freue mich riesig über 8km/h . Viele ehrlich Grüße von
Carmen

Martinwalkt
15.08.2006, 17:17
Nein, Martinwalkt ist doch körperlich überhaupt nicht in der Lage einen Marathon läuferisch zu bewältigen, deswegen walkt er diese Distanz. Auch wenn er mit seiner Walktechnik schneller ist als Läufer über 5 h bleibt er nur ein Marathonwalker !



genau das habe ich ja auch selber geschrieben. Ich wäre nicht in der Lage den Marthon durchzulaufen Also bezeichne ich mich auch nicht als Marathonläufer. Das würde ich nur tun wenn ich das ohne wesentliche Gehpausen draufhätte.

runnersgirl
15.08.2006, 17:19
Vielleicht, weil es für den Anfang einfach leichter ist, länger zu laufen, als schneller?

genau, es ist ein naheliegenderes, realistisch eher zu erreichendes Ziel...

Martinwalkt
15.08.2006, 17:27
mich würde mal interessieren, wie hoch der anteil derer ist, die den marathon wirklich ohne gehpausen durchlaufen.

dabei liegt eine gehpause bereits dann vor, wenn es einen zeitpunkt t gibt, an dem beide füße gleichzeitig kontakt zum boden haben.

typischerweise werden an den verpflegungspunkten die einen oder anderen gehschritte gemacht.

selbst bei sub3 läufern wird das immer wieder mal vorkommen, jede wette.

.

Du stellst wieder viele Fragen letzter Km. Wie ist denn nun deine eigene Definition eines gelaufenen Marthons. Für mich wäre es einer der weitgehend gelaufen ist. Dabei würde ich kurze Gehpause an den Wasserstellen für mich selber tolerieren. Müsste ich aber, wie bei vielen langsamen Läufern über 4h30 zu sehen lange Strecken vor allem auf den letzten paar Km gehen weil ich einfach nicht durchlaufen kann hieße das ich habe nicht genug trainiert um einen Marathon zu (duch)zulaufen. Ich habe den dann zwar in der Zielzeit gefinished, bin also ein Marthonlauffinisher, aber nicht wirklich jemand der die Strecke beherrscht. So meine eigene Definition.

Die Frage nach der durchschnittlichen Fitness der Bevölkerung ist für mich dabei nicht relevant. Da finde ich es eher interessant das Marathon jetzt eine Massenbewegung für jedermann geworden ist und zB in der "guten alten Zeit" die Durchschnittszeiten bei Marthons viel besser waren als heute. Das ging alles mit ungedämpften Schuhen und Baumwolltrainingsanzug ohne Powergels, Pulsuhren und Schnickischnacki...

Als ich meinem Vater von meinem ersten 7,5km Lauf erzählte den ich in 37 min gefinished habe (incl. Kapsleriss 500 Meter vor dem Ziel) meinte er das er das in der 70ern bei Volksläufen auf 10km ja geschafft hat...ich lag mit der Zeit auf 7,5km noch in der vorderen Hälfte....

DerLetzteKilometer
15.08.2006, 17:44
Vielleicht, weil es für den Anfang einfach leichter ist, länger zu laufen, als schneller?


ich würde sagen, beides ist gleich schwer, nur die größenordnungen sind unterschiedlich.

wenn jemand 10km am stück laufen kann, dann wird er durch training seine geschwindigkeit kaum um den faktor 4 steigern.

wenn er jedoch die marathondistanz anstrebt, dann muss er die bisher erreichte leistung (gemessen in bisher maximal am stück zurückgelegter strecke) vervierfachen.

die fastzination ist bei vielen menschen daher größer, von 10km auf 42 km
zu steigern, statt von 55min sich auf 48min beim 10km zu steigern.

der tempoverlust ist gering, wenn man von der 10km distanz zu 42 km wechselt.

man läuft nur ca 17% langsamer, obwohl eben die strecke und die dauer, die man unter strom steht um über 300% ansteigt.

Logisch, dass das als "wertvoller" empfunden wird, als sich bei 10km um minuten zu schinden. mir ging es und geht es jedenfalls so.

rohar
15.08.2006, 17:50
die fastzination ist bei vielen menschen daher größer, von 10km auf 42 km
zu steigern, statt von 55min sich auf 48min beim 10km zu steigern.


Hmm,

na ja, vielleicht hast Du recht und ich gehe zu sehr von mir aus, ich glaube jedenfalls nicht, dass ich überhaupt jemals in Richtung 48 Min. kommen könnte. Da ist selbst die lange Strecke etwas viel 'fassbareres' für mich. Wobei ich es mal dahingestellt sein lassen möchte, ob ich überhaupt jemals so weit laufen will.

aldente
15.08.2006, 17:53
Hallo Jörg!

In Monschau kannst Du bereits um 6.00 morgens zusammen mit den walkern die beschwerliche Marathonreise antreten. Da hast Du dann 8 Stunden Zeit, bis Du im Ziel sein solltest. Allerdings ist die Strecke wirklich sehr anspruchsvoll und der Lauf ist erst wieder nächstes Jahr im August!

Aber Du schaffst es bestimmt auch bei jedem größeren Stadtmarathon rechtzeitig ins Ziel, da bin ich sicher! 6 oder gar 6,5 Stunden sollten durchaus reichen!

DerLetzteKilometer
15.08.2006, 17:59
Du stellst wieder viele Fragen letzter Km. Wie ist denn nun deine eigene Definition eines gelaufenen Marthons. Für mich wäre es einer der weitgehend gelaufen ist. Dabei würde ich kurze Gehpause an den Wasserstellen für mich selber tolerieren. Müsste ich aber, wie bei vielen langsamen Läufern über 4h30 zu sehen lange Strecken vor allem auf den letzten paar Km gehen weil ich einfach nicht durchlaufen kann hieße das ich habe nicht genug trainiert um einen Marathon zu (duch)zulaufen. Ich habe den dann zwar in der Zielzeit gefinished, bin also ein Marthonlauffinisher, aber nicht wirklich jemand der die Strecke beherrscht. So meine eigene Definition.

Die Frage nach der durchschnittlichen Fitness der Bevölkerung ist für mich dabei nicht relevant. Da finde ich es eher interessant das Marathon jetzt eine Massenbewegung für jedermann geworden ist und zB in der "guten alten Zeit" die Durchschnittszeiten bei Marthons viel besser waren als heute. Das ging alles mit ungedämpften Schuhen und Baumwolltrainingsanzug ohne Powergels, Pulsuhren und Schnickischnacki...

Als ich meinem Vater von meinem ersten 7,5km Lauf erzählte den ich in 37 min gefinished habe (incl. Kapsleriss 500 Meter vor dem Ziel) meinte er das er das in der 70ern bei Volksläufen auf 10km ja geschafft hat...ich lag mit der Zeit auf 7,5km noch in der vorderen Hälfte....

ich bin in meiner definition konsequent:
bei einem wirklich durchgelaufenen m darf es keinen zeitpunkt t geben, an dem beide füße den boden berühren.

von "beherrschen" der strecke würde ich aber dann sprechen, wenn ich die strecke in dem zeitlimit des veranstalters zurücklegen kann.

der k78 ultraberglauf ist ein schönes beispiel.
da gehen sicher über 99% der teilnehmer gewisse streckenteile.
sollte man zu all denen sagen, sie beherrschen die strecke nicht, obwohl sie rechtzeitig angekommen sind?

gelegentliches gehen ist bei ultras für die allermeisten normal.
daher würde ich das bei einem marathon nicht anders sehen.


das wort massenbewegung in bezug auf marathon halte ich für übertrieben.
die bilder von den großen marathons in hamburg und berlin etwa täuschen da etwas vor, was einfach nicht stimmt.

fakt ist, dass die 13 mio läufer in deutschland eine klare minderheit sind.
fakt ist, dass von dieser minderheit weniger als 1 prozent marathon laufen.

für mich ist das sehr sehr wenig.

bei der ersten olympiade mit m war die bestzeit über 3 stunden.
heute nähern wir uns den 2 stunden.
pulsuhr und co bringen durchaus etwas.

früher war marathon allerdings nur etwas, wo sich besonders talentierte läufer dran gewagt hatten.
heute versuchen es halt auch weniger talentierte - aber es ist immer noch eine extreme minderheit.

Vo2
15.08.2006, 18:22
... Übertreiben kann ja jeder und schöne Laufzeiten ins Forum rein schreiben auch . ...

Jetzt mal locker bleiben. Die Zeiten die die Leute hier reinschreiben sind in der Regel öffentlich und nachvollziehbar.

Zumal sich die Läufer auch untereinander regional kennen. Schummeln, wie Du es hier einigen unterstellst, wäre da ziemlich peinlich.

TurboSchroegi
15.08.2006, 18:50
von "beherrschen" der strecke würde ich aber dann sprechen, wenn ich die strecke in dem zeitlimit des veranstalters zurücklegen kann.


soll das heissen, du glaubst, dass der veranstalter das zeitlimit so festlegt, dass nur leute vor cut-off reinkommen, die die strecke beherschen?

fall a) du antwortest mit ja: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi:
fall b) du antwortest mit nein: phuuuu
fall c) du antwortest mit "keine ahnung nach welchen kriterien der veranstalter die cutt-off zeit festlegt": phuuuu

:hallo: helmut

WinfriedK
15.08.2006, 18:56
Jeder ,der nur im Stande ist ein paar Kilometer zu laufen ist ein Gewinner. So sehe ich das.
Wer ein paar Kilometer laufen kann, hat ein Stück Fitness gewonnen und befindet sich auf dem Weg zu den natürlichen Möglichkeiten des Menschen - mehr nicht.
Du hast doch selber gemerkt, wie schnell man Fortschritte macht und z.B. 10 km laufen kann. Es ist einfach keine große Sache.

Den Rest deines Postings kommentiere ich lieber nicht. :P

WinfriedK
15.08.2006, 19:10
wer 42km am stück zurück legt in 7 stunden, leistet im wirklichen sinne des wortes bereits weit ÜBERDURCHSCHNITTLICHES.
Du erwähntest bereits mehrmals die 13 Mio. Läufer in Deutschland... Mir schien diese Zahl unglaublich hoch. Also habe ich ein bisschen gegoogelt ..... und bin sogar auf angebliche 17 Mio. gestoßen, davon ca 100.000 Marathonfinisher (Quelle: DLV (http://www.leichtathletik.de/dokumente/ergebnisse/uploads/brspo/laufen_in_deutschland.pdf)).

Naja, die Frage ist: wer ist Läufer? Von diesen 17 Mio. kann man wahrscheinlich >90% abziehen, die nur unregelmäßig laufen und nie einen Volkslauf mitmachen.
Du ziehst immer gern die Nichtläufer für deinen persönlichen Leistungsvergleich heran. Nimm doch mal die 100.000 Marathonläufer. Streich die Frauen (wer wird sich schon mit Mädchen vergleichen? :P ), streich die älteren Altersklassen (gegen 70-jährige zu bestehen ist auch nicht ruhmreich).
Bleiben vielleicht noch 50.000? Wenn du unter denen gut abschneidest, hast du

ÜBERDURCHSCHNITTLICHES
geleistet.
Wie war das: du gehst ja auch nicht in den Kindergarten, um dich zu messen. :D

Gruß,
W.

Martinwalkt
15.08.2006, 20:49
letzter km

ich glaube ich muß mal ne Umfrage dazu machen was ein gelaufener Marathon ist. Schließlich ist das Sommerloch noch nicht ganz um....:D

hier (http://www.laufen-aktuell.de/laufen-aktuell/content/forum/showthread.html?t=22168)ist sie....

DerLetzteKilometer
15.08.2006, 21:09
soll das heissen, du glaubst, dass der veranstalter das zeitlimit so festlegt, dass nur leute vor cut-off reinkommen, die die strecke beherschen?

fall a) du antwortest mit ja: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi: :hihi:
fall b) du antwortest mit nein: phuuuu
fall c) du antwortest mit "keine ahnung nach welchen kriterien der veranstalter die cutt-off zeit festlegt": phuuuu

:hallo: helmut


der veranstalter selbst(!) DEFINIERT mit den wettkampfregeln , was es bedeutet, die strecke zu beherrschen.

wenn man nach diesen regeln den wettkampf erfolgreich finisht, dann beherrscht man die strecke (oder besser die wettkampfbedingungen).

Guenthi
15.08.2006, 21:21
Grüss dich, G.....lammgeist.



Oh, Du kennst mich ? :wow:




Wenn du schon so streng bist mit der Differenzierung zwischen Marathonläufern und Marathonwalkern, erklär uns dann doch bitte, wie man denn jemanden bezeichnet, der im Marathon hin und wieder Gehpausen einlegt? Ist das dann ein Marathongeher, oder vielleicht nur ein Marathongelegenheitsgeher oder wie ist das?

Marianne, interessiert an Definitionen

Streng ? Streng sind einige andere hier im Thread oder im Mega-Thread, den Du sicher auch zu Genüge kennst :zwinker5:

Ein Marathonläufer mit nur Gehpausen an den Verpflegungsstationen ist ein Marathonläufer.

Ein Marathonläufer mit Gehpausen zwischendrin, einfach nur so , weil er nicht mehr kann und keine Kraft mehr hat, der dennoch in der Sollzeit finishen kann, ist ein Marathonfinisher, aber kein Läufer !

Ein Marathonteilnehmer, der von vornherein nur walkt innerhalb der Zielzeit des Veranstalters, ist ein Marathonwalker.

=====>transferiert ins Forum z.B.

Marathonläufer: Schnatterinchen
Marathonwalker: Martinwalkt
Marathonaspirantin: Pingufreundin
Marathonverweigerer: Greenhörnchen
Marathonfinisher: Angelwerk
Marathonvorbereitend: Tati
Marathonerholend: Stephen

....aber vielleicht hat Big-Biggi noch ein paar Definitionen mehr parat:teufel:

DerLetzteKilometer
15.08.2006, 21:25
Du erwähntest bereits mehrmals die 13 Mio. Läufer in Deutschland... Mir schien diese Zahl unglaublich hoch. Also habe ich ein bisschen gegoogelt ..... und bin sogar auf angebliche 17 Mio. gestoßen, davon ca 100.000 Marathonfinisher (Quelle: DLV (http://www.leichtathletik.de/dokumente/ergebnisse/uploads/brspo/laufen_in_deutschland.pdf)).

Naja, die Frage ist: wer ist Läufer? Von diesen 17 Mio. kann man wahrscheinlich >90% abziehen, die nur unregelmäßig laufen und nie einen Volkslauf mitmachen.
Du ziehst immer gern die Nichtläufer für deinen persönlichen Leistungsvergleich heran. Nimm doch mal die 100.000 Marathonläufer. Streich die Frauen (wer wird sich schon mit Mädchen vergleichen? :P ), streich die älteren Altersklassen (gegen 70-jährige zu bestehen ist auch nicht ruhmreich).
Bleiben vielleicht noch 50.000? Wenn du unter denen gut abschneidest, hast du

geleistet.
Wie war das: du gehst ja auch nicht in den Kindergarten, um dich zu messen. :D

Gruß,
W.


ich gehe nicht in den kindergarten zum wettkampf, aber es wäre blödsinn, den kindergarten als solches komplett zu ignorieren, da er die große mehrheit darstellt.

wenn ich bei ultraläufen in der rangliste hinten bin, dann sagt das hauptsächlich etwas über meine leistung im vergleich zu den teilnehmern aus.

mir macht es nichts aus, wenn ich da schlecht abschneide, denn es gibt ja noch andere "ligen" darunter.
da werden jetzt einige bleidigt sein, aber für mich ist z.B. ein 42km wettkampf in einer höheren liga als ein 5km volkslauf, sorry.

das ist für mich auch kein grund, an kleineren läufen teilzunehmen.
kein bundesligaverein würde freiwillig in die zweite liga zurück gehen, weil dadurch der tabellenplatz besser aussieht.

schlecht in der höheren liga ist besser als gut in der schlechteren liga. für mich jedenfalls.

im grunde ist diese ganze leistungsdefinition ziemlich sinnlos.
es gibt einfach zu viele unterschiedliche möglichkeiten, wie man leistung und erfolg beim laufen sinnvoll definieren kann.

und selbst wenn man sich für eine dieser definitionen entschieden hat:
dann bleibt immer noch die frage, welche gruppe als maßstab genommen werden soll.

meine ansicht kennst du. du darfst gerne eine andere haben.

jasper
15.08.2006, 21:47
Marathonaspirantin: Pingufreundin
Apropos: Wo ist Pingufreundin und was macht ihre Vorbereitung :confused:

WinfriedK
15.08.2006, 22:08
ich gehe nicht in den kindergarten zum wettkampf, aber es wäre blödsinn, den kindergarten als solches komplett zu ignorieren, da er die große mehrheit darstellt.
Dann vergleich dich weiter mit dem Kindergarten. :klatsch:


da werden jetzt einige bleidigt sein, aber für mich ist z.B. ein 42km wettkampf in einer höheren liga als ein 5km volkslauf, sorry.
...
kein bundesligaverein würde freiwillig in die zweite liga zurück gehen, weil dadurch der tabellenplatz besser aussieht.

schlecht in der höheren liga ist besser als gut in der schlechteren liga. für mich jedenfalls.
Schwachsinn³.
Ein guter Läufer ist eben in jeder "Liga" gut. Ein guter Marathonläufer ist auch ein guter 10km-Läufer.
Ein schlechter Ultraläufer ist das noch lange nicht. :P

Mein Fehler, dass ich immer nochmal versuche, mit dir zu diskutieren. Es ist zwecklos. :nene:

jasper
15.08.2006, 22:13
Ich rate, lieber mehr zu können, als man macht,
als mehr zu machen, als man kann,
bis man soviel macht, wie man kann. (Brecht ;) :daumen: - Den finde ich mal richtig gut.

WinfriedK
15.08.2006, 22:18
:daumen: - Den finde ich mal richtig gut.
Danke, ich find ihn auch sehr passend. :D

Marienkäfer
15.08.2006, 22:27
Ihr habt Probleme...

Ein Marathon ist doch nun mal einfach ein schönes Ziel für einen Läufer. Es motiviert fürs Training und hält bei der Stange :P Es gibt wesentlich krankere Gedanken, die man sich machen kann, wenn man zuviel Platz im Kopf hat.
Und die langsamen behindern die schnellen nicht.

:hallo:

DerLetzteKilometer
15.08.2006, 22:32
Ein guter Läufer ist eben in jeder "Liga" gut. Ein guter Marathonläufer ist auch ein guter 10km-Läufer.
Ein schlechter Ultraläufer ist das noch lange nicht. :P



ist eben die frage, was gut und schlecht eben in dem zusammenhang bedeutet.

ein guter 10km läufer ist noch lange kein guter 42 km läufer.

möglicherweise wird der die strecke sogar nicht einmal angemessen durchlaufen können.

siehe mit einschränkungen dieter baumann.

meine persönliche leistungsdefinition orientiert sich an der strecke, die ich am stück zurücklege.

das hat mich beim laufen immer am meisten fasziniert.

das erste mal die 1000m in der schule gelaufen

das erste mal die 5000m bei der bundeswehr gelaufen.

das erste mal die strecke von meiner wohnung zu meinen eltern gelaufen (18km)


usw.

das allein empfand ich jeweils als eine gute leistung.
zeit war dann immer nur das zweite kriterium.

ich hab's hier schon mal geschrieben:
für mich wäre ein gefinishter marathon des sables mehr wert als platz 99 beim berlin marathon.

leistungsdefinition und -beurteilung ist ein schwieriges thema, auf das es einfach keine allgemeingültige antwort geben kann.

wenn jemand ein ziel hat, darauf trainiert und dann das ziel optimal erreicht,
dann ist das z.B. auch eine leistung.

die leistung, ein gespür für ein realistisches ziel und deren konsequente umsetzung gehabt zu haben.

so könnte man hier noch diverse kriterien oder definitionen nennen.

ich habe meine persönliche vorstellung von leistung beim laufen. und das ist primär die ausdauerleistung und nur sekundär geschwindigkeit.

es ist mir egal, wenn diese leistungsdefinition mit denen von anderen leuten nicht übereinstimmt.

jeck
16.08.2006, 19:24
Du heißt nicht nur so, du bist es auch. Und jetzt ab in den entsprechenden Thread. Da findest du bestimmt noch mehr Marathonis mit deinen merkwürdigen Vorstellungen von Sport.

Es bleibt trotz derartig verquerer Ansichten dabei: Ein Marathonlauf ist mit 42,195 km über die Distanz definiert und nicht über eine Zielzeit. Schon gar nicht durch ein Finish um die vier Stunden.

Danke,aber dann kann es tatsächlich jeder.Wenn das deine Definition von Sport ist, ist das ja in Ordnung.Aber gleich aus der Hose fahren?Aber ich bleibe dabei 7-8 Stunden ist nicht laufen ,sondern spazieren.Was an meinen Vorstellungen von Sport merkwürdig ist weiß ich da jetzt aber nicht.Aber entschuldige das ich gegen dich aufbegehrt habe.Ich werde demnächst meine Worte mit mehr Bedacht wählen.Oder setz mich doch einfach auf die Ignorierliste dann brauchst du meine jecken Ansichten nicht mehr zu lesen.
Aber bisher war ich immer der Meinung das hier jeder sagen kann was er will solange es den anderen nicht angreift.Das habe nicht getan es ging um die Leistung und nicht die Person.Oder sind die Regeln neu definiert worden?Oder legst du sie jetzt fest?

Sportlicher Gruß
Jeck
Gruß
Jeck

Angelwerk
16.08.2006, 23:35
... Jörg,

hier ist die langsame Angelika.

Hier in Berlin hält der SCC (Veranstalter) an der Zielschlußzeit:
für Läufer 6h und
für Power-Walker 7h fest (Brutto-Zeiten)

Also wenn Dich der Besenwagen einholt; Du nicht einsteigen möchtest, wirst Du gebeten auf dem Bürgersteig weiterzugehen oder -zulaufen.

Ich habe 2004 mein Ziel erreicht aber leider nur inoffiziell - daß heißt ohne Wertung, weil ich nach Zielschluß (Walker-Wertung) eintraf :motz: . Meine Uhr zeigte 6:56:xx :geil: , habe aber über 20 min bis zur Startmatte gebraucht, die mir am Ende fehlten. Das war bitter :heul2: .

Vielleicht war ich ja mit dieser Zeit hier die Krönung :confused: .

Gruß A. :hallo:

joerg1903
16.08.2006, 23:40
Hallo Marathonspeedies,

hier ist der langsame Jörg. Ich möchte mal irgendwann auch einen Marathon laufen, werde aber wahrscheinlich als Letzter das Ziel erreichen.

Deshalb meine Frage: Wie lange bleibt der Zielleinlauf nach eurer Erfahrung geöffnet, 6 Stunden - 7 Stunden - 8 Stunden oder noch länger?


Über Antwort freut sich

Jörg


Hallo Marathonspeedies,

hier ist nochmal der dicke Onkel Jörg. Ich möchte mich bei allen für Ihre Beiträge bedanken. Ich habe nie damit gerechnet, daß wir 4 Seiten voll bekommen.

Ich hatte dieser Tage die Frage im Kopf, wie lange denn so ein Zieleinlauf beim Marathon geöffnet sein könnte. Da habe ich mir gedacht, daß ich hier im Forum bestimmt die ein oder andere Antwort darauf bekommen würde. Dieses ist ja auch geschehen, aber ich habe nicht gemeint, daß ich dieses Jahr einen Marathon laufen werde.

Frage: Wann ist "irgendwann"?

Ich fände es für mich toll, wenn es mir gelingen würde, einen Marathon zu finishen und ich dabei nicht Letzter wäre. Aber das wird vielleicht noch einige Jährchen dauern. Im September 2005 habe ich 121 kg gewogen, gestern waren es 105,6 kg. Mein Ziel ist ca 75 - 80 kg. Wenn ich die erreicht habe, dann werde ich mal meinen Mentor fragen, ob er einen Marathontrainingsplan für mich hat. Diesen werde ich dann abarbeiten. Ich bin jetzt 47 Jahre alt. Mit Sicherheit werde ich dann eine 5 vorne haben, wenn ich mich auf meine 42 km mache.

Für den Moment wollte ich einfach nur meine kleine Frage beantwortet haben, was ja auch geschehen ist. Dafür nochmals herzlichen Dank an alle.


Gruß

Jörg

Angelwerk
16.08.2006, 23:46
... Deinen Wegen viel Glück und Spaß hier :daumen: .
Vielleicht bleibst Du ja noch ein Weilchen :hallo: (bis zum Marathon und besser noch länger).

Gruß A.

jeck
17.08.2006, 09:46
Hallo Marathonspeedies,

hier ist nochmal der dicke Onkel Jörg. Ich möchte mich bei allen für Ihre Beiträge bedanken. Ich habe nie damit gerechnet, daß wir 4 Seiten voll bekommen.

Ich hatte dieser Tage die Frage im Kopf, wie lange denn so ein Zieleinlauf beim Marathon geöffnet sein könnte. Da habe ich mir gedacht, daß ich hier im Forum bestimmt die ein oder andere Antwort darauf bekommen würde. Dieses ist ja auch geschehen, aber ich habe nicht gemeint, daß ich dieses Jahr einen Marathon laufen werde.

Frage: Wann ist "irgendwann"?

Ich fände es für mich toll, wenn es mir gelingen würde, einen Marathon zu finishen und ich dabei nicht Letzter wäre. Aber das wird vielleicht noch einige Jährchen dauern. Im September 2005 habe ich 121 kg gewogen, gestern waren es 105,6 kg. Mein Ziel ist ca 75 - 80 kg. Wenn ich die erreicht habe, dann werde ich mal meinen Mentor fragen, ob er einen Marathontrainingsplan für mich hat. Diesen werde ich dann abarbeiten. Ich bin jetzt 47 Jahre alt. Mit Sicherheit werde ich dann eine 5 vorne haben, wenn ich mich auf meine 42 km mache.

Für den Moment wollte ich einfach nur meine kleine Frage beantwortet haben, was ja auch geschehen ist. Dafür nochmals herzlichen Dank an alle.


Gruß

Jörg

Hut ab vor der Gewichtsreduzierung.Die restlichen Kilos schaffst du auch noch und dann brauchst du dir über den Zielschluß keine Gedanken mehr machen.Viel Spaß beim Training,Kilos verlieren und beim ersten Lauf.:daumen:

Gruß
Jeck

KevinB
17.08.2006, 19:08
Ich verstehe die Weitläufigkeit der Diskussion gar nicht. Lasst es doch jeden machen wie er will. Ein Marathon hat einfach etwas magisches, da kann kein HM oder sonstwas mithalten.

Ich respektiere jeden der an den Start geht und das Ziel erreicht, den das ist und bleibt eine enorme Leistung!

Ich glaube das die Leute die schon vor dem Start wissen das sie länger als 5h brauchen, sich nicht als Superläufer sehen. Die wissen das sie einfach ankommen wollen und können dann auch zurecht stolz darauf sein. Nicht jeder kann unter 4h bleiben, die Leute als Grenze zu sehen finde ich dann doch übertrieben.

Meine persönliche Meinung dazu ist ganz einfach. Ich will nur an einem Marathon teilnehmen wenn ich in der Lage bin ihn zu laufen und nicht zu gehen. Darunter verstehe ich ohne Gehpausen durchzulaufen (außer an Wasserstellen).

Wenn das jemand anders sieht, habe ich damit kein Problem, den im Endeffekt verbindet alle das Ziel die 42,195km zu bewältigen!

KevinB
17.08.2006, 19:14
Was ich noch vergessen habe: Ich glaube viele tun ihrer Gesundheit und sich selbst keinen Gefallen wenn sie auf biegen und brechen einen Marathon laufen. Beim Stuttgart-Lauf 2005 sind zwei Menschen gestorben und das war nur ein HM. Einer der Opfer wurde wiederbelebt als ich gerade vorbei gelaufen bin, da denkt man schon darüber nach wie gefährlich der Sport sein kann. Deshalb sollte man entweder gut vorbereitet sein oder den Marathon als Spaß angehen und seine Fähigkeiten einzuschätzen wissen das sowas nicht passiert

trampler
17.08.2006, 20:55
Ein Marathon hat einfach etwas magisches, da kann kein HM oder sonstwas mithalten.
Aber nur, wenn du ihn unvorbereitet läufst :teufel:

Das Magische daran geht verloren, wenn man sich nur die Distanz als Ziel setzt und die Zeit außer Acht lässt. So ist es halt eine reine Gaudiveranstaltung und von Magie ist da keine Spur mehr ...

Auch Leute die heute jenseits der 5 Stunden ins Ziel kommen, könnten mit etwas Geduld und angepasstem Training und Gewicht diese Grenze ohne Problem knacken. Es hapert ganz alleine an der Zielsetzung und zwar ganz gewaltig!

Wenn jemand Freude daran hat, ab km 20 abwechselnd 200m zu laufen und 800m zu gehen, soll er/sie es von mir aus machen - ich sehe keinen Sinn dahinter.

Ich walke, weil ich keine Marathons mehr laufen kann, aber selbst da ist es mein Ziel, bald unter die 5 Stunden zu kommen. Vielleicht auch nicht, aber da steckt z.B. mehr Magie drin, als nach sechseinhalb Stunden ins Ziel zu laufen.

Ich hab mich bisher zu all den anderen Threads nicht geäußert, drum lasse ich ganz einfach hier mal meine Meinung dazu herum liegen ...

Big-Biggi
17.08.2006, 22:06
Es ärgert mich immer wieder, dass hier allgemein grundsätzlich davon ausgegangen wird, ein 5 h-Läufer ist übergewichtig und hat nicht trainiert...:nene:





Auch Leute die heute jenseits der 5 Stunden ins Ziel kommen, könnten mit etwas Geduld und angepasstem Training und Gewicht diese Grenze ohne Problem knacken. Es hapert ganz alleine an der Zielsetzung und zwar ganz gewaltig!

trampler
17.08.2006, 22:21
Es ärgert mich immer wieder, dass hier allgemein grundsätzlich davon ausgegangen wird, ein 5 h-Läufer ist übergewichtig und hat nicht trainiert...Ok - Ich habe vielleicht noch das Alter vergessen. Ab einem gewissen Alter ist diese Grenze auch nicht mehr sooo leicht zu knacken. Aber die älteren Teilnehmer laufen ja meistens unter 5 Stunden.

Ich habe geschrieben:" ...könnten mit etwas Geduld und angepasstem Training und Gewicht diese Grenze ohne Problem knacken." Das ist nicht verallgemeinert sondern es sind die Faktoren, die ich als wesentlich erachte, um beim Laufen ein Ziel zu erreichen.
Wenn ich kein Ziel habe, dann brauche ich auch nicht unbedingt so trainieren, dass ich unter 5 Stunden ankomme sondern beruhige einfach mein schlechtes Gewissen mit etwas Hoppeln und ein paar 2-Stunden-Läufen und stürze mich dann in das "Marathonerlebnis". Ist vielleicht etwas überzeichnet, aber ich glaube, manche erkennen sich darin wieder.
Wem's Spaß macht - ok! Aber Magie - die ist woanders zu finden ...

Big-Biggi
17.08.2006, 22:32
Genau über diese aus dem Blauen gegriffene Verurteilung ärgere ich mich. Hier gab es auch schon schnelle M-Läufer, die sich geoutet haben, dass sie bei ihrem ersten Marathon nicht ausreichend trainiert waren, die laufen dann aber eben immer noch 3.30, wenn es gesunde, sportliche Männer sind. Frauen müssen schonmal 10% mehr trainieren für das gleiche Ergebnis.
Es gibt so viele faktoren. Aber allen 5 h-Läufern, zu unterstellen, sie hätten keinen Bock zu trainieren, würden nur "hoppeln", seien entweder alt oder übergewichtig, finde ich daneben.
Glaub mir, um 4:45 zu laufen, muss ich einiges tun, "hoppeln" reicht da nicht aus (ich bin 38 und nicht übergewichtig)
Aber ich wollte ja nix mehr zu dem Thema sagen...



Wenn ich kein Ziel habe, dann brauche ich auch nicht unbedingt so trainieren, dass ich unter 5 Stunden ankomme sondern beruhige einfach mein schlechtes Gewissen mit etwas Hoppeln und ein paar 2-Stunden-Läufen und stürze mich dann in das "Marathonerlebnis". Ist vielleicht etwas überzeichnet, aber ich glaube, manche erkennen sich darin wieder.
Wem's Spaß macht - ok! Aber Magie - die ist woanders zu finden ...

Meike
17.08.2006, 22:43
Ich walke, weil ich keine Marathons mehr laufen kann

Aber warum kannst Du selbst nicht mehr laufen? Und woher kommt Deine Motivation, anderen Leuten den Spaß daran abzusprechen oder ihre Motivation an eine Grenze zu ketten?

kecks
17.08.2006, 23:50
da werden jetzt einige bleidigt sein, aber für mich ist z.B. ein 42km wettkampf in einer höheren liga als ein 5km volkslauf, sorry.
.

Na, dann renn' erst mal eine ordentliche 5km-Zeit und erzähle dann, daß das eine Liga "unter" einem Marathon liegt. Würde ich nicht so sehen - es ist eine andere Liga, aber sicherlich keine "drunter". Oder ist der 100m-Lauf dann nochmal weiter unten? Weil das ja so schnell rumgeht (gerade mal 11 Sekunden)? Kann man alles behaupten, solange man noch nicht mal für einen Monat oder so das Training eines Sprinters, Mittelstrecklers oder 5km-Läufers durchgezogen hat. Ist ja alles nicht so wild, die müssen ja keine langen Sachen machen... von wegen. :teufel: Lang nicht, aber dafür schnell, schneller, am schnellsten.

Himmel, die Laufwelt ist groß, und diese ewige Reduziererei auf "Marathon" ein Symptom der "Verfitnessung" des ehemaligen, äußerst vielfältigen Sports "Laufen".

Und im übrigen stimme ich dem zu, was oben schon mal wer gepostet hat: Die Leute wollen Marathon laufen, sobald sie 30' am Stück traben können, weil sie dafür nur länger laufen müssen, aber nicht schneller. Schneller tut nämlich erstmal mehr weh als 'länger'.

trampler
18.08.2006, 06:09
Glaub mir, um 4:45 zu laufen, muss ich einiges tun, "hoppeln" reicht da nicht aus Genau das meine ich damit!
Warum mache ich denn nicht einfach bei einem Stabhochsprungwettkampf mit und fordere, dass die Latte für mich auf 1,20 m gelegt wird, nur damit ich dann sagen kann, ich war dabei.
Wie gesagt, ich möchte niemandem den Spaß nehmen, das ist alles nur meine persönliche Meinung.

@Meike: Aber warum kannst Du selbst nicht mehr laufen?
Es gibt so etwas wie Gesundheit. Und mit den vielfältigen Einschränkungen, bin ich eigentlich froh, wenn ich so recht und schlecht walken kann.

Und woher kommt Deine Motivation, anderen Leuten den Spaß daran abzusprechen oder ihre Motivation an eine Grenze zu ketten?Ich spreche den Leuten nicht den Spaß ab, den haben die über 5-Stunden-Läufer wohl zweifelslos. Ich sehe es halt mehr aus sportlicher Sicht und nicht unbedingt aus der Fun-Perspektive. Siehe Vergleich Stabhochsprung.

Marienkäfer
18.08.2006, 09:03
Es ärgert mich immer wieder, dass hier allgemein grundsätzlich davon ausgegangen wird, ein 5 h-Läufer ist übergewichtig und hat nicht trainiert...:nene:

Ehrlich gesagt, Biggi, als ich für einen Marathon 4:58 brauchte, hatte ich vorher wenig trainiert. Und ich glaube mich erinnern zu können, daß du ähnliches auch mal zugegeben hattest :confused:

Trotzdem ist das völlig ok, und ich wurde und werde schneller :zwinker2:

Big-Biggi
18.08.2006, 11:48
Menno, ich wollte doch nix mehr zu dem Thema sagen...
Ja, mein Training war nicht ausreichend. Das lag aber nicht daran, dass ich nicht wollte, sondern dass es nicht so lief (Beschwerden, Krankheit). ich habe aber zu keiner Zeit gedacht, dass man Marathon mal so eben läuft und dass das ganz toll ist über 5 h zu laufen. Das war nie mein Ziel. Jedenfalls war der M dennoch eine wertvolle Erfahrung, aus der ich nur lernen kann. Diesmal mache ich es schon ganz anders.
Ich halte aber auch 4:45 für ein würdiges und sportliches Ziel. Ist ja schließlich auch eine Frage der Ausgangsbasis. Hier wird irgendwie immer vergessen, dass es im Marathon auch viel auf Erfahrung ankommt.
Wir haben ja alle das Recht, aus unseren Erfahrungen zu lernen und es besser zu machen. Bei allem muss aber auch der Körper mitspielen und das tut er bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger...
Liebe Grüße
Birgit


Ehrlich gesagt, Biggi, als ich für einen Marathon 4:58 brauchte, hatte ich vorher wenig trainiert. Und ich glaube mich erinnern zu können, daß du ähnliches auch mal zugegeben hattest :confused:

Trotzdem ist das völlig ok, und ich wurde und werde schneller :zwinker2:

Maxl
18.08.2006, 12:05
...Aber allen 5 h-Läufern, zu unterstellen, sie hätten keinen Bock zu trainieren, würden nur "hoppeln", seien entweder alt oder übergewichtig, finde ich daneben.
Glaub mir, um 4:45 zu laufen, muss ich einiges tun, "hoppeln" reicht da nicht aus...
Stimmt! :daumen: :daumen: :daumen:

Wer bis zum Zielschluss einer Laufveranstaltung (egal ob 5km oder 42km) bleibt, wird beobachten können, dass die meisten derjenigen, die deutlich länger als der Durchschnitt für die Strecke benötigen, vor Glück Tränen in den Augen haben und mitunter dem nächstbesten um den Hals fallen, um ihre Freude mit jemanden teilen zu können.

Spätestens dann geht einem auf, dass für viele Teilnehmer die gelaufene Zeit das unwichtigste überhaupt ist. Ihnen ist wichtig "ES" geschafft zu haben und darüber freuen sie sich zurecht. Meinen Respekt haben sie immer.

WinfriedK
18.08.2006, 12:17
Menno, ich wollte doch nix mehr zu dem Thema sagen...
...
Bei allem muss aber auch der Körper mitspielen und das tut er bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger...
Menno, ich wollte doch auch nix mehr zu dem Thema sagen... :zwinker2:
Wenn der Körper das Training nicht verkraftet, könnte man das als Zeichen sehen, dass er noch nicht vorbereitet ist/war für das Ziel. Das bestätigt nur das, was Trampler geschrieben hat und widerspricht ihm nicht.
Aber ist ja in deinem Fall Schnee von gestern. Mach´s halt besser beim nächsten Mal. Viel Erfolg!

trampler
18.08.2006, 14:44
Big-Biggi,
ich wünsche dir auch viel Spaß und Erfolg beim nächsten Marathon, insbesondere das Erstere! Lass dich von meiner Meinung nicht verunsichern oder ärgern, Hauptsache ist, du hast Spaß - wenn nicht, arbeite dran, dass du Spaß daran hast! :daumen: :daumen: :daumen:

Big-Biggi
18.08.2006, 19:33
Na dann danke für die guten Wünsche, Ihr beiden, bin guter Dinge, dass es diesmal besser läuft.
Liebe Grüße
Birgit

Klaus_x
19.08.2006, 14:42
Ich halte aber auch 4:45 für ein würdiges und sportliches Ziel.

Denke ich auch!



Ist ja schließlich auch eine Frage der Ausgangsbasis. Hier wird irgendwie immer vergessen, dass es im Marathon auch viel auf Erfahrung ankommt.


Auf Erfahrung... und dafür muss man auch Marathons laufen.

Noch wichtiger ist aber die körperliche Eignung. Manche - auch ältere Läufer laufen locker 3 Stunden Zeiten mit mal angenommen 70 Trainigskilometer die Woche. Andere Läufer können genauso trainieren und werden immer nur im 5 Stunden Bereich oder mehr laufen. Na und? Diese Läufer haben genauso eine tolle Laufleistung gebracht.

Langsam werden die Marathon-Zeitdiskussionen langweilig und sind anscheinend nur darauf ausgelegt langsame Läufern klarzumachen, dass sie doch noch keine Marathonis sind. :motz: Meine PB ist unter 4 Std., trotzdem habe ich höchsten Respekt vor den Läufern, die nach mir ins Ziel laufen und stolz auf ihre Leistung sind.



Wir haben ja alle das Recht, aus unseren Erfahrungen zu lernen und es besser zu machen. Bei allem muss aber auch der Körper mitspielen und das tut er bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger...


:daumen:

Viele Grüße
Klaus

Klaus_x
19.08.2006, 14:52
Hallo Jörg,

ganz viel Erfolg zum Erreichen deiner Ziele. Du hast da ja schon richtig was erreicht. :daumen:

Bin gespannt wann du hier schreibst: Bin jetzt auch Marathon-Finisher.

Aber bleib ruhig bei deinem Zeitziel "irgendwann". Eine gute Vorbereitung ist schon wichtig.

Viele Grüße
Klaus

WinfriedK
19.08.2006, 15:17
Manche - auch ältere Läufer laufen locker 3 Stunden Zeiten mit mal angenommen 70 Trainigskilometer die Woche. Andere Läufer können genauso trainieren und werden immer nur im 5 Stunden Bereich oder mehr laufen.
Das bezweifle ich.
Oder kennst du tatsächlich 5h-Marathonis, die 70 km/Woche laufen?

Klaus_x
19.08.2006, 15:28
Das bezweifle ich.
Oder kennst du tatsächlich 5h-Marathonis, die 70 km/Woche laufen?

Ja.

KevinB
19.08.2006, 17:30
Ich finde komisch das bei dieser Diskussion der gesundheitliche Aspekt nicht angesprochen wird. Viele Läufer übernehmen sich wenn sie sich bei einem Marathon anmelden und laufen Gefahr erhebliche gesundheitliche Schden davonzutragen. Jeder wird schon mal bei einem Lauf mitgemacht haben bei dem es sogar Menschen gestorben sind.

Ansonsten finde ich es IMMER eine tolle Leistung wenn einer einen Marthon finished.

CarstenS
20.08.2006, 09:54
ich bin in meiner definition konsequent:
bei einem wirklich durchgelaufenen m darf es keinen zeitpunkt t geben, an dem beide füße den boden berühren.Ja, das ist konsequent, so wie ja auch Deine Gedankengänge immer `logisch' sind, aber leider geht es am Kern der Sache vorbei.

Bei meiner HM-Bestzeit musste ich mir zwischendurch die Schuhe binden. Ob das nun durchgelaufen war, ist mir völlig egal.

Das Ziel bei einem Marathon ist, die Strecke in möglichst kurzer Zeit zu Fuß zurückzulegen. Natürlich hat jeder das Recht an einem WK teilzunehmen und nur ganz eigene Ziele zu haben, die keine WK-Ziele sind. Aber diese dann allgemein für die eigentlich wesentlichen zu erklären, halte ich für falsch.

Gruß,

Carsten

CarstenS
20.08.2006, 09:58
wenn man nach diesen regeln den wettkampf erfolgreich finisht, dann beherrscht man die strecke (oder besser die wettkampfbedingungen).Hurra, ich beherrsche den Stabhochsprung!

CarstenS
20.08.2006, 10:05
ein guter 10km läufer ist noch lange kein guter 42 km läufer.

möglicherweise wird der die strecke sogar nicht einmal angemessen durchlaufen können.Richtig. Aber er wird immer noch schneller sein als Du.

DerLetzteKilometer
20.08.2006, 11:03
Ja, das ist konsequent, so wie ja auch Deine Gedankengänge immer `logisch' sind, aber leider geht es am Kern der Sache vorbei.

Bei meiner HM-Bestzeit musste ich mir zwischendurch die Schuhe binden. Ob das nun durchgelaufen war, ist mir völlig egal.

Das Ziel bei einem Marathon ist, die Strecke in möglichst kurzer Zeit zu Fuß zurückzulegen. Natürlich hat jeder das Recht an einem WK teilzunehmen und nur ganz eigene Ziele zu haben, die keine WK-Ziele sind. Aber diese dann allgemein für die eigentlich wesentlichen zu erklären, halte ich für falsch.

Gruß,

Carsten

ich habe nichts gegen leute, die zwischendurch zwei füße auf dem boden haben.

das ziel, zu finishen, ist für mich AUCH ein wettkampfziel.
ich hab' hier kein besonderes ziel als das "eigentlich wesentliche" erklärt.

DerLetzteKilometer
20.08.2006, 11:05
Hurra, ich beherrsche den Stabhochsprung!


toll.

DerLetzteKilometer
20.08.2006, 11:09
Richtig. Aber er wird immer noch schneller sein als Du.

kommt drauf an, wo man sagt, ein 10km läufer ist gut.
aber mich berührt es recht wenig, wenn er beim m schneller ist als ich.

davon gibt es ja ne menge unter den läufern.
aber es gibt eine viel viel größere menge unter den läufern, die dort langsamer ist und die nie so weit gelaufen sind.

kecks
20.08.2006, 11:22
Da ist dann wieder die Frage da, ob Du Dich lieber mit dem Kindergarten vergleichst (da steht man dann freilich gut da), oder mit adäquateren Gruppen. Jeder, wie er es braucht...

(Übrigens, ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mal eine der "unteren Ligen" besuchst und z.B. volle Hacke einenn 5er mitgehst; mich würde Deine Meinung im Anschluß daran wirklich interessieren: Ist das jetzt wirklich eine "Liga unter Marathon/Ultra etc." oder vielleicht doch einfach nur eine andere?!)

DerLetzteKilometer
20.08.2006, 11:54
Da ist dann wieder die Frage da, ob Du Dich lieber mit dem Kindergarten vergleichst (da steht man dann freilich gut da), oder mit adäquateren Gruppen. Jeder, wie er es braucht...

(Übrigens, ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mal eine der "unteren Ligen" besuchst und z.B. volle Hacke einenn 5er mitgehst; mich würde Deine Meinung im Anschluß daran wirklich interessieren: Ist das jetzt wirklich eine "Liga unter Marathon/Ultra etc." oder vielleicht doch einfach nur eine andere?!)


ich vergleich mich nicht mit dem kindergarten sondern mit der gesamtheit.

natürlich ist es schwer, bei 5km ganz vorne dabei zu sein.
und für mich sowieso nicht machbar.

aber da geht's dann wieder um die frage, wie man leistung definiert.

für mich spielt da die streckenlänge bzw. die dauer der belastung eine große rolle. das kann man natürlich anders sehen, aber ich sehe es nun einmal so.

Giegi
20.08.2006, 12:03
Naja, es ist ja immer gut für's Selbstbewusstsein, wenn man Leistung mal so definiert, wie man sie selber auch bringen kann..

Also, ich bin keine so dolle Sprinterin mehr, trotzdem finde ich die 100m-Läuferinnen klasse, und die Herren auch, und da hab ich dann gar nix mehr mit zu tun :D Und auf die Idee, daß das deshalb keine Leistung sei, bin ich noch nicht gekommen :confused:

kecks
20.08.2006, 12:19
ich vergleich mich nicht mit dem kindergarten sondern mit der gesamtheit..
Die Gesamtheit ist, was sportliche Leistung betrifft, ja wohl am ehesten noch mit einem Kindergarten vergleichbar... wenn nicht sogar mit einem Lazarett.



natürlich ist es schwer, bei 5km ganz vorne dabei zu sein.
und für mich sowieso nicht machbar.

aber da geht's dann wieder um die frage, wie man leistung definiert.

für mich spielt da die streckenlänge bzw. die dauer der belastung eine große rolle. das kann man natürlich anders sehen, aber ich sehe es nun einmal so.

Um es mal genauso zu machen wie Du: Ich definiere, mal rein hypothetisch, Leistung als "Schnelligkeit über eine kurze Strecke", der Einfachheit halber 100m. Toll, gut für mich, da stände ich toll da, egal, welche Vergleichsgruppe Du wählst.

Wie praktisch, und wie gut für's eigene Ego...

DerLetzteKilometer
20.08.2006, 13:05
Um es mal genauso zu machen wie Du: Ich definiere, mal rein hypothetisch, Leistung als "Schnelligkeit über eine kurze Strecke", der Einfachheit halber 100m. Toll, gut für mich, da stände ich toll da, egal, welche Vergleichsgruppe Du wählst.

Wie praktisch, und wie gut für's eigene Ego...


diese leistung hat auch ihre berechtigung.
ich bin von meiner natur her wohl eher ein guter anaerober läufer (sehr gut sicher auch nicht).

dennoch faszinieren mich lange strecken.
davor habe ich mehr respekt als vor zehntel sekunden beim 100m lauf, obwohl die auch nicht leicht sind.

ich glaube nicht, dass ich mir für mein ego etwas schönrede.
lange ausdauer zählt einfach FÜR MICH mehr als geschwindigkeit.

geniesser
28.08.2006, 11:56
hallo Joerg,

innert 24 Stunden ist es fast unmöglich, weniger als 42,195 km zu bewältigen. Für meine Marathon-Dokumentation nehme ich die Zählordnung des 100-Marathonclubs als Grundlage.

2 meiner Zähler wurden erbracht im Rahmen eines 24-Stunden-Benefizlaufes in Bad Lippspringe. Das schöne daran ist, im Verlauf von 24 Stunden wird JEDER irgendwann ein wenig langsamer. Und du kannst dich daranhängen.

Das tut der Psyche wesentlich wohler als bei einem City-Marathon abgeschlagen einzutrudeln, weil man zu schnell angegangen ist.

trampler
28.08.2006, 13:06
innert 24 Stunden ist es fast unmöglich, weniger als 42,195 km zu bewältigen.Und wenn man den Marathon über eine ganze Woche verteilt, dann wird eine "stinknormale" Trainingswoche daraus :zwinker5: :zwinker5:

Komm Gregor - mach die 5.000 voll ! :daumen:

geniesser
28.08.2006, 14:31
Ei Alphi, darum habe ich ja dem User Joerg
24 Stunden-Läufe empfohlen, denn da wartet keiner bzw. wer wartet, dem ist's einerlei ob er 5 oder 6 Stunden rumsteht oder im Campingsessel liegt. :D

Die 5 Stunden - Diskussion aufzuwärmen halt ich für unnötig.

Alphi
28.08.2006, 15:18
Ei Alphi, darum habe ich ja dem User Joerg
24 Stunden-Läufe empfohlen, denn da wartet keiner bzw. wer wartet, dem ist's einerlei ob er 5 oder 6 Stunden rumsteht oder im Campingsessel liegt. :D

Die 5 Stunden - Diskussion aufzuwärmen halt ich für unnötig.

Hey gnies,

habe meinen Eintrag wieder gelöscht, es wäre nur zu wüsten Beschimpfungen gekommen.

Die Helfer werden meist bei so langen Veranstaltungen ganz außen vor gelassen. Da ich mehrfach im Jahr helfe weiß ich von was ich rede.....

geniesser
28.08.2006, 15:46
Hey gnies,

habe meinen Eintrag wieder gelöscht, es wäre nur zu wüsten Beschimpfungen gekommen.

Die Helfer werden meist bei so langen Veranstaltungen ganz außen vor gelassen. Da ich mehrfach im Jahr helfe weiß ich von was ich rede.....

Versteh ich nicht ganz. Du hast eine Meinung, dann steh doch dazu.

Wüste Beschimpfungen seh ich nicht, bloß anlassfreie Verachtung, denn wenn jmd wie User Joerg beispielsweise sein Leben umkrempelt, dass Marathon in den Bereich des Denkbaren rückt, ist das wenig nett, wieder die Leier "Des hat mit Sport nix zu tun" zu singen.

Das möcht ich mal erleben, dass Otto-Normalmarathoni nachm langen in seinen Sessel pubst, Tergat und Bekelele klingeln und echoen "Gibs auf! Das hat mit Sport nichts zu tun."

Aber so sucht sich jeder seine kleinen Erfolgserlebnisse, der eine bezwingt den Besenwagen in Posemuckel, der andere im Königsforst. Wenn's schön macht...

PS: find ich gut, dass du hilfst. :daumen:

florianb
31.08.2006, 11:36
In dem Zusammenhang von Laufen zu sprechen find ich komisch.Das ist eher einen Marathon SPAZIEREN.Und auf die Gefahr hin mich jetzt gänzlich unbeliebt zu machen.Bei diesen Zeitvorstellungen hat es nichts mehr mit Sport zu tun aber rein garnichts.

Gruß
Jeck


Da gebe ich dem Jeck zum Teil recht: Marathon heißt Laufen!

Es gibt aber, z.B. in Belgien jede Menge Wanderungen die auch für Walker offen sind. Die 100km von Bornem z.B. Super Stimmung 24h Zeitlimit, über 8000 Wanderer durch die Nacht: einfach geil! Und ganz sicher auch Sport! www.dodentocht.be

Jede Menge anderer Ultra-Wanderungen findest Du z.B. unter www.wandelmee.be

Wenn Du nicht Walken, sondern Laufen willst, wirst Du um jede Menge Training nicht rumkommen. Genieß das Laufen im Training, und dann schau, wann Du bereit bis für den Marathon. Denn der Marathon ist in diesem Punkt absolut gerecht: Kein Training = Kein Finish.

Walken ist da viel tolleranter. Ich habe in Dodentocht Waker gesehen, die schneller waren als ich (13h) und andere, die nach eigener Aussage nur sehr wenig trainieren, aber dank langsamer Gangart trotzdem ankommen.

LG

Florian

Martinwalkt
31.08.2006, 15:28
Da gebe ich dem Jeck zum Teil recht: Marathon heißt Laufen!
.

nö, nicht zwangläufig. Marthon ist erst mal ne Distanz für mich. Eine Marathonlauf ist das was man gemeinhin darunter versteht. Aber es gibt, wie du ja richtig sagst auch "Wandermarathons" und man kann "Laufmarathon" teilweise auch mit offizieller Ausschreibung (HH, B) walken.

Das sind auch Marthons.





Walken ist da viel tolleranter. Ich habe in Dodentocht Waker gesehen, die schneller waren als ich (13h)

So richtig viele können das aber nicht gewesen sein oder? Da man die Dodentoch ja offiziell auch als Kombi laufen und walken kann gehe ich mal davon aus das nur es sich nicht unbedingt um Leute gehandelt hat die "nur" gewalkt sind. Allerdings sind Zeiten unter 14 Stunden schon drin. Ein Flame hat das beim Hollenmarsch auf bergiger Strecke mir ja schon bewiesen.