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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vegatarier Tag in Muenster gescheitert?



Alexa71
07.10.2011, 11:32
Unter großen TamTam wurde in Münster ein sogenannter Veggietag eingeführt.

Startseite (http://www.veggietag-muenster.de/)

Doch der droht jetzt zum Flop zu werden:

"Münster - Der von den Stadtvätern empfohlene vegetarische Donnerstag in Münster droht ein Flop zu werden. „Bei den Sojawürstchen haben wir von 800 Essen acht Stück verkauft, also nur ein Prozent“, sagte der Chef der städtischen Kantinen dem WDR-Studio Münsterland.

Je nach vegetarischem Speiseplan hätten einige Gäste die Kantine donnerstags direkt wieder verlassen, ohne zu essen. Neben den städtischen Kantinen machen bisher eine Kita und drei Restaurants offiziell beim „Veggietag“ mit. „Im Augenblick kommt es mehr als schlecht an“, schilderte der Hotel- und Gaststättenverband dem WDR."

Veggie Day: Vegetarier-Tag droht in Münster Flop zu werden | Nachrichten Münster - Westfälische Nachrichten (http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1719410_vegetarier_tag_droht_in_muenster _flop_zu_werden.html)


Abstimmung mit Messer und Gabel, sozusagen. Dabei dachte ich immer, Veggie sein wäre total trendy.

moin
07.10.2011, 11:51
Zwingen kann man niemanden. Dann werden manche bockig und trotzig.:hihi:

Man sollte jeden die freie Wahl in einer Kantine geben.
Wo ist das Problem Vegan als Zusatzgericht mit aufzunehmen.
Nach der Resonanz kann man das ausbauen oder auch wieder reduzieren.

Da kommen mir Erinnerungen aus meiner Kindheit hoch........Moin...du machst jetzt den Teller leer.:nene:

Domborusse
07.10.2011, 12:00
Seh ich ähnlich!
Wenn jemand vegetarisch leben möchte, dann soll er das für sich selbst entscheiden - aber jemanden eine Lebens- bzw. Ernährungsform aufzudrücken ist Unsinn!!
(Erinnert mich an meine Kindheit: als einziger Vegetarier in einer "fleischessenden" Familie ist mir mit allen Mitteln versucht worden, Fleisch unterzujubeln - hat mich extrem genervt, wenn ich sämtliche Essen skeptisch betrachten musste, da ja eventuell ein "Zusatz" untergebracht wurde! Hab ich auch immer gemerkt und dann eben nichts gegessen!)
Sinniger fände ich es (wie es zum Teil ja auch gemacht wird!), wenn das Kantinenessen ausgewogen und frisch daherkommt und nicht Fritten, Schnitzel und Co. bis zum Abwinken- gerne auch mit einem Veggiegericht zur Auswahl :D!
VG
Domborusse

binoho
07.10.2011, 13:14
....
...
Wo ist das Problem Vegan als Zusatzgericht mit aufzunehmen.
.....:

mus es gleich vegan sein ? vegatarisch reicht doch für den Anfang.

offensichtlich hat man sich eben gewaltig verschätzt. In unserem Betrieb hat es auch Jahre gedauert, bis die Leitung gemerkt hat daß ausreichender Bedarf da war.

Fire
07.10.2011, 13:27
Sojawürstchen oder Tofu find ich auch etwas Hardcore für den ersten Vegi-Tag.

Ev. hätte man als Alternative was machen können das man auch isst und gar nicht so gross merkt dass es vegetarisch ist, z.B. Pasta oder so.


Vermehrt vegetarische Gerichte anbieten finde ich gut, jedem das Vegi Menu aufzudrücken kann ich mir aber schon vorstellen dass das nicht so gut ankommt


Bei uns in der Kantine gab es früher 1-2 Mal pro Woche ein Vegi-Menu. Allerdings waren es immer Sachen die auch ein Fleischesser noch gern haben könnte, wo auch gar nicht unbedingt ein Stück Fleisch dazugehört.
Seit wir eine neue Köchin haben gibts aber täglich ein VegiMenu und ein normales.

diverkoschka
07.10.2011, 13:42
Bei uns in der Kantine gibts auch immer ein vegetarisches Gericht. Das können Suppen sein oder oft auch eine Gemüsleasagne, gestern gab es einen Gemüsespieß mit Kräuterquark. Sehr lecker ! Fleisch ist optional auch dazu möglich. Finde ich besser als Vegi quasi zu verordnen.
So etwas bringt Frust und treibt nur die Leute an die Currywurstbude oder zum Metzger nebenan.

Heiler
07.10.2011, 14:03
Hallo !
Ich finde, es kommt auch immer drauf an was da serviert wird.
Vegetarisch kann sehr lecker sein, aber auch sehr fade.
Wenn ein Koch da wenig Fantasie/Erfahrung hat wird da nichts draus.
Ich esse manchmal in einer Krankenhauskantine, je nachdem wer gerade gekocht hat
kann es ein fader Gemüsebratling (ohne Eigengeschmack) oder aber auch ein wohlschmeckendes Gericht sein...

Wenn man einen Vegetariertag einführen will, sollte auch etwas appetitanregendes
serviert werden und nicht nur ein 08/15 Soja-Würstchen...:nick:
LG Rol

d'Oma joggt
07.10.2011, 15:45
Es waren vor der Einführung des Vegitages schon tägl. in der Presse heftige Leserbriefe - 90% dagegen - wegen des Zwanges.
LG Anke

cosmopolli
07.10.2011, 16:09
Bei uns in der Kantine war der Donnerstag bis ca. vor einem Jahr auch vegetarisch - was ich sehr begrüsste, dachte die Fleischesser könnten doch wenigstens an einem Tag i.d. Woche auf Fleisch verzichten und dabei ihren Horizont erweitern - da die Küche wirklich sehr gut ist.
Leider kam kaum mehr jemand zum Essen.
Nun ist Donnerstag der Tag der "Specials" - es werden Dinge wie Fleischkäse, Schnitzel und Frikadellen an diesem Tag angeboten - der Laden ist wieder voll.

Zum Glück fiel wenigstens das täglich zur Auswahl stehende vegetarische Gericht nicht diesem "Mainstream" zum Opfer.

Gruß
Olli

Chri.S
07.10.2011, 19:05
Wenn jemand vegetarisch leben möchte, dann soll er das für sich selbst entscheiden - aber jemanden eine Lebens- bzw. Ernährungsform aufzudrücken ist Unsinn!!


Jemanden eine Religion oder Gesinnung aufzudrücken, das ist Unsinn. Mir ist es auch prinzipell egal, was jemand isst, jeder hat das Recht sich umzubringen wie er möchte. Aber wenn jemand durch sein Ernährungsverhalten völlig unnötig Leid an leidensfähigen Lebewesen schafft, dann hat man meiner Meinung nach als fühlendes Wesen die Pflicht, dagegen wenigstens zu protestieren und darauf aufmerksam zu machen. Und ganz ehrlich, schau Dir die hierzulande übliche Tierhaltung an und sag mir, dass das was dort geschieht, rechtens ist! Wer das mitträgt, ist mitverantwortlich für einen Genozid, in Anbetracht dessen mir schlicht übel wird und ich mich für meine Spezies schäme!

Guten Appetit!
Chris

Siegfried
07.10.2011, 19:17
Wer das mitträgt, ist mitverantwortlich für einen Genozid, in Anbetracht dessen mir schlicht übel wird und ich mich für meine Spezies schäme!

Guten Appetit!
Chris

:groesste::heuldoch::mahlzeit:

War ja zu erwarten das aus dem Thread nichts Gescheites bei rauskommt.

Chri.S
07.10.2011, 19:26
:groesste::heuldoch::mahlzeit:

War ja zu erwarten das aus dem Thread nichts Gescheites bei rauskommt.


Du hast jedenfalls die Gelegenheit verpasst, schade.

P.S: Was wäre denn gescheit gewesen? Ganz ehrlich und konstruktiv?

harriersand
07.10.2011, 20:07
Hurra, ein neuer Vegetarier-Thread! Hatten ja auch lange keinen. *schonmalpopcornhol*

Siegfried
07.10.2011, 20:11
Du hast jedenfalls die Gelegenheit verpasst, schade.

P.S: Was wäre denn gescheit gewesen? Ganz ehrlich und konstruktiv?

Die Ausdrucksweise gefällt mir nicht. Über die Art mancher Tierhaltung kann man sicher geteilter Meinung sein - aber da von "Genozid" zu reden hat für mich was radikal-missionarisches. Wenn Du Dich fleischlos ernähren willst, dann tu das. Aber ohne Andere quasi als Mörder zu titulieren die nicht der gleichen Meinung sind.

Siegfried

Sommerregen
07.10.2011, 20:27
Die Ausdrucksweise gefällt mir nicht. Über die Art mancher Tierhaltung kann man sicher geteilter Meinung sein - aber da von "Genozid" zu reden hat für mich was radikal-missionarisches. Wenn Du Dich fleischlos ernähren willst, dann tu das. Aber ohne Andere quasi als Mörder zu titulieren die nicht der gleichen Meinung sind.

Siegfried

Ja, das ist das Problem mit dieser Meinung, die ich selbst auch teile. Die Massentierhaltung ist einfach so verdammt schrecklich/unwürdig, dass es schwer fällt, da nicht diese Begrifflichkeiten zu verwenden.

Für mich hat das nämlich auch gar nichts damit zu tun, kein Fleisch essen zu wollen, ich habe überhaupt nichts gegen Fleischkonsum, ist in Maßen soll das ja auch gesund sein und so weiter, aber ich habe etwas dagegen, wie Tiere, die wir essen sollem, gehalten werden.

Zur Information mal "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer querlesen, wenn das interessiert.

Ansonsten muss jeder seine eigenen Entscheidungen treffen, die er auch vertreten kann.

Bei uns in der Mensa ist Donnerstag auch immer Veggie-Tag, da krümmen viele dann auch die Nase - aufzwingen geht nicht.

kobold
07.10.2011, 20:41
Mal zurück zum Ausgangspunkt der Diskussion: Warum man ausgerechnet einen industriell gefertigten Fleisch-Ersatz auf die Speisekarte setzten muss, wenn man einer großen Anzahl von (potenziellen) Skeptikern die vegetarische Ernährung schmackhaft machen will, ist mir ein völliges Rätsel. Wie andere schon geschrieben haben: Es gibt so viele fantastische vegetarische - und auch vegane - Gerichte, die nicht nur gut schmecken, sondern auch weniger abschreckend sind als ein geschmacksneutraler Sojaklumpen, der nur dank einer Unmenge von Gewürzen überhaupt genießbar ist. Ich esse wirklich gern Gemüse, Körner und Co. und kann gut tage- oder wochenlang auf Fleisch verzichten - aber wenn das einige Kantinengericht Sojawürstchen wären, würde ich noch lieber zum Bulettenbrater gehen als die Dinger zu essen ...


P.S.: "Gezwungen" wird bei der Aktion übrigens keiner. Auf der im Ausgangsposting verlinkten HP heißt es: "Jeden Donnerstag soll in teilnehmenden Mensen, Kantinen und Restaurants das vegetarische Angebot erhöht und besonders beworben werden." Von "nur noch vegetarisches Essen anbieten" ist nicht die Rede.

worfroz
07.10.2011, 23:07
Bei uns in der Kantine war der Donnerstag bis ca. vor einem Jahr auch vegetarisch - was ich sehr begrüsste, dachte die Fleischesser könnten doch wenigstens an einem Tag i.d. Woche auf Fleisch verzichten und dabei ihren Horizont erweitern

Die Sache mit dem "Horizont erweitern" klingt mir persönlich wieder etwas zu missionarisch. Würde denn ein Vegetarier wenigstens 1x/Woche Fleisch essen und dadurch seinen Horizont erweitern wollen? :zwinker5:


Wer das mitträgt, ist mitverantwortlich für einen Genozid

So, bin ich also als Fleischesser ein Völkermörder? In meinen Augen begrifflich etwas zu weit hergeholt!

Das von mir o.g. bitte nicht falsch verstehen, es muß durchaus nicht immer Fleisch sein. Ich esse gerne auch reichlich Obst und Gemüse, vor Tofudingen laufe ich jedoch eher weg, es schmeckt mir ganz einfach nicht. Und "vegetarische Schnitzel", "Tofu-Wurst" oder sonstige Industrie-Produkte halte ich für Schwindel - wenn man schon kein Fleisch essen möchte (aus welchen Gründen auch immer), warum muß denn ein Ersatzprodukt mit reichlich Zusatz- und Geschamcksstoffen versehen unbedingt nach Fleisch schmecken?

Mit absoluten Positionen auf beiden Seiten (Fleischesser und Vegetarier) und dem Versuch, anderen die eigene Sichtweise aufzuzwingen (z.B. "Horizont erweitern" und "Genozid" gehen IMHO in diese Richtung, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung) kommt man nicht weiter. Die Idee zu einer freiwilligen Aktion wie in Münster finde ich nicht schlecht. Und wenn bei so einer freiwilligen Aktion herauskommt, daß das Interesse daran gering ist, dann ist das eben so. Vielleicht wäre es ja ein Ansatz, bei eingefleischten Fleischessern nicht gleich mit dem Fluchtinstinktauslöser namens Tofu zu werben, sondern etwas ideenreicher und weniger klischeehaftes aufzutischen? Würde bei mir ja auch klappen... :D

19joerg61
07.10.2011, 23:43
:beten2:Vegetarier sind einfach die besseren Menschen!:groesste:


:mahlzeit:

Chri.S
08.10.2011, 06:36
Aber ohne Andere quasi als Mörder zu titulieren die nicht der gleichen Meinung sind.


Entschuldige, aber das ist für mich nicht besser als wenn ein Deutscher in den 30er Jahren sagt, die Juden würden auf eine schöne Sommerfreizeit fahren, denen wirds schon gut gehen.




So, bin ich also als Fleischesser ein Völkermörder?

Nein. Massenmörder.

Keine Ahnung, ob ihr das nicht wahrhaben wollt, aber ihr verharmlost hier, dass jedes Jahr milliardenfach Tier unnötig leiden, damit ihr euren Gelüsten fröhnen könnt, obwohl es Alternativen gibt. Und dieses "jeder muss das für sich entscheiden" zieht hier eben genau deshalb nicht. Aber anscheinend braucht man so eine Rechtfertigung, damit man so etwas mit seinem Gewissen vereinbaren kann.



:beten2:Vegetarier sind einfach die besseren Menschen!:groesste:


:mahlzeit:


Und Du sabbelst hier schlicht Scheisse.

kobold
08.10.2011, 07:23
Chris, auch wenn dir der Schutz anderer Lebewesen eine echte Herzensangelegenheit ist: Dein Nazi-Vergleich und deine Beleidigung gegenüber Jörg gehen eindeutig zu weit! Bitte reiß dich mal zusammen.

@all: Jetzt wegen seiner Bemerkungen verbal auf Chri.S einzuprügeln oder mal wieder ein allgemeines Vegetarier-/Veganer-Bashing zu veranstalten, tut genau so wenig nötig. Vielleicht ist es ja doch möglich, zu einer einigermaßen sachlichen Diskussion zurückzukehren (wobei ich eigentlich gar nicht weiß, was es noch zu diskutieren gibt, aber vielleicht sind andere da ja kreativer).

VG,
kobold

moin
08.10.2011, 08:13
Keine Ahnung, ob ihr das nicht wahrhaben wollt, aber ihr verharmlost hier, dass jedes Jahr milliardenfach Tier unnötig leiden, damit ihr euren Gelüsten fröhnen könnt, obwohl es Alternativen gibt.

Aber müssen jetzt dafür die Alternativen leiden.
Die Pflanzen haben doch das gleiche Recht genauso behandelt zu werden wie das Tier.

Muss ich jetzt meinen hohen Gemüsekonsum einschränken:confused:

Artgerechte Tierhaltung und kein Raubbau an der Natur vorausgesetzt muss ich doch andere Lebewesen essen um nicht zu verhungern.

Chri.S
08.10.2011, 09:05
Aber müssen jetzt dafür die Alternativen leiden.
Die Pflanzen haben doch das gleiche Recht genauso behandelt zu werden wie das Tier.

Muss ich jetzt meinen hohen Gemüsekonsum einschränken:confused:


Das ist so hahnebüchen doof, das ist mir glatt die zweite Verwarnung wert!

Tschuldigung, kobold, dann sperrt mich lieber, so einen Schwachsinn kann ich nicht unkommentiert stehen lassen.

Desweiteren vergleiche ich hier niemanden mit den Nazis, nur mit denjenigen, die vom Naziregime auf Kosten der Juden profitiert haben. Das perfide ist dabei, dass derjenige Schlag von Mensch sich nicht mal die Finger schmutzig macht und sich dann nachher noch als moralisch legitimiert empfindet.

runningdodo
08.10.2011, 09:34
Ich glaube, Chris, Dass Du ein Problem mit Deinem Denkvermögen hast, denn das:
Jemanden eine Religion oder Gesinnung aufzudrücken, das ist Unsinn. Mir ist es auch prinzipell egal, was jemand isst, jeder hat das Recht sich umzubringen wie er möchte.
passt überhaupt nicht hierzu
Wer das mitträgt, ist mitverantwortlich für einen Genozid, in Anbetracht dessen mir schlicht übel wird und ich mich für meine Spezies schäme!.

Du widersprichst Dir innerlich selbst.

Erzählt nicht, dass es Dir prinzipilell egal sei, das ist nur verlogen.
Ein intolerater Mensch, der andere vorschnell in Grund und Boden verdammt und dann auch noch mit so einem Vergleich-- widerlich, sowas.:nene:

harriersand
08.10.2011, 09:53
Vielleicht ist es ja doch möglich, zu einer einigermaßen sachlichen Diskussion zurückzukehren

Du glaubst noch an das Gute im Menschen. :zwinker5:

kobold
08.10.2011, 10:18
Du glaubst noch an das Gute im Menschen. :zwinker5:

Aber klar doch! :D

Moin hört auf, Öl ins Feuer zu gießen, Chris packt die Nazi-Profiteur-Keule wieder ein und runningdodo respektiert meinen Hinweis, dass es nicht nötig ist, weiter auf Chris bzw. seiner Weltanschuung rumzuhacken, alle anderen tun das auch ... und schon ist es wieder gut. Es gibt einfach Diskussionen, die es sich nicht zu führen lohnt, weil da grundlegende Wertsysteme und Weltanschauungen im Mittelpunkt stehen, die keiner gern hinterfragen lässt - wenigstens nicht in einem Forum. :nick:

:hallo:

moin
08.10.2011, 10:26
Ich glaube, Chris, Dass Du ein Problem mit Deinem Denkvermögen hast

Was für eine Diagnose. Nur weil du anders Denkst muss es so sein.
Jeder kann doch denken was er will.

Nur finde ich es blöd anderen sein Denken aufzwingen.

Ich habe meine Einstellung hier geäußert. Ich werde es euch vorleben. Vielleicht kann ich jemanden dadurch überzeugen.

Wenn nicht...auch gut. Deswegen einen Krieg anzufangen...nee...

runningdodo
08.10.2011, 11:20
Was für eine Diagnose. Nur weil du anders Denkst muss es so sein.
Jeder kann doch denken was er will.Nein, es ging mir nur darum, den inneren Widerspruch in Chris´ Äußerungen aufzuzeigen.
Meine eigene Haltung zum Thema "Vegetariertum" ist da völlig unerheblich.

Chri.S
08.10.2011, 11:43
Erzählt nicht, dass es Dir prinzipilell egal sei, das ist nur verlogen.
Ein intolerater Mensch, der andere vorschnell in Grund und Boden verdammt und dann auch noch mit so einem Vergleich-- widerlich, sowas.:nene:

Toleranz hört da auf, wo Verbrechen anfängt, vielleicht liest Du nochmal meine Aussage. Wenn Du mich zitierst, um gegen mich zu argumentieren, dann bitte nicht aus dem Zusammenhang gerissene Sätze.


Aber wenn jemand durch sein Ernährungsverhalten völlig unnötig Leid an leidensfähigen Lebewesen schafft, dann hat man meiner Meinung nach als fühlendes Wesen die Pflicht, dagegen wenigstens zu protestieren und darauf aufmerksam zu machen.

Ich differenziere schlicht nicht zwischen Mensch und anderen Tieren, weil beide meiner Meinung nach das gleiche Recht auf Unversehrtheit haben. Obs dabei für mich einen Unterschied macht, ob 10000 Küken qualvoll sterben oder 10000 Menschen muss ich damit verneinen.

ToMe
08.10.2011, 11:58
Arunningdodo respektiert meinen Hinweis, dass es nicht nötig ist, weiter auf Chris bzw. seiner Weltanschuung rumzuhacken

Naja den Widerspruch den runninngdodo aufzeigt und der mir auch beim ersten Lesen sofort ins Auge gefallen ist, der hat ja nun erst mal nichts mit rumhacken und schon garnichts mit einer Weltanschauung zu tun. Und die Meinung die sich daraus (dem Widerspruch) für einen ergibt hat dann übrigens auch weiterhin nichts mit dem "Rumhacken" auf einer Person wegen seiner "Weltanschauung" zu tun, die hat sich ja aufgrund des inneren Widerspruchs ergeben. Einen Widerspruch den Chris anscheinend selbst immer noch nicht sieht, wenn ich mir seinen letzten Beitrag anschaue.

moin
08.10.2011, 11:59
Moin hört auf, Öl ins Feuer zu gießen.....
:hallo:

Das was du für Öl hältst ist bei mir nur Wasser.
Wenn du meinst das ich mit meiner Meinung zum Thema nur zündeln will irrst du dich.

Wahrscheinlich willst du mit diesen Sätzen diese Unterhaltung ablöschen.
Aber da sind wir wieder am Anfang. Denn das was du äußerst könnte auch Missverstanden werden und irrtümlich als Oel gesehen werden.

Chri.S
08.10.2011, 12:05
Einen Widerspruch den Chris anscheinend selbst immer noch nicht sieht, wenn ich mir seinen letzten Beitrag anschaue.

Wenn sanktionierter und geförderter Massenmord eine Gesinnung ist, dann ist das ein Widerspruch, in der Tat.

kobold
08.10.2011, 12:14
Den Widerspruch sehe ich durchaus auch. Mir geht es einzig um den Tonfall, in dem die Diskussion geführt wird ("Problem mit dem Denkvermögen" ... "verlogen" ... "widerlich") - und zwar von beiden Seiten!

In solch einer Weise eskaliert eine Diskussion nur dann, wenn Weltanschauungen im Spiel oder sonstige persönlich hoch wichtige Werte betroffen sind. Da verhält es sich mit Veganismus eben nicht anders als mit Religion, Politik etc. Insofern will ich tatsächlich eine Unterhaltung "ablöschen", in der außer gegenseitigen Verletzungen nichts rauskommt.

WinfriedK
08.10.2011, 13:11
Ich differenziere schlicht nicht zwischen Mensch und anderen Tieren, weil beide meiner Meinung nach das gleiche Recht auf Unversehrtheit haben. Obs dabei für mich einen Unterschied macht, ob 10000 Küken qualvoll sterben oder 10000 Menschen muss ich damit verneinen.

:nene:

HerbertRD07
08.10.2011, 16:14
...Ich differenziere schlicht nicht zwischen Mensch und anderen Tieren, weil beide meiner Meinung nach das gleiche Recht auf Unversehrtheit haben. Obs dabei für mich einen Unterschied macht, ob 10000 Küken qualvoll sterben oder 10000 Menschen muss ich damit verneinen.

Habe ich dich jetzt richtig verstanden? Es macht für dich keinen Unterschied, ob 10.000 Küken qualvoll sterben oder 10.000 Menschen?

teerlunge
08.10.2011, 18:26
Entschuldige, aber das ist für mich nicht besser als wenn ein Deutscher in den 30er Jahren sagt, die Juden würden auf eine schöne Sommerfreizeit fahren, denen wirds schon gut gehen.


Wenn Dir Vegetarismus, Tierschutz und "Aufklärung" anderer (oder wie auch immer man das nennen mag) wichtig sind, solltest Du evtl. schon gelegentlich innehalten und überlegen, welche Art von Argumentation am Effektivsten ist. Obwohl ich Dir in der Sache (grob gesagt: keine Tiere töten) zustimme, ist es vollkommen klar, daß die Diskussion mit der ersten Erwähnung von Juden, Nazis, Hitler, KZ usw. usf. direkt zuende und verloren ist.

runningdodo
08.10.2011, 20:41
Toleranz hört da auf, wo Verbrechen anfängt, vielleicht liest Du nochmal meine Aussage.Du versteigst Dich also soweit, dass Du -- Dich selbst als moralisch höher wertig wähnend -- alle, die Fleisch essen als "Verbrecher" bezeichenen willst, mitverantwortlich an einem Genozid?

Jemanden eine Religion oder Gesinnung aufzudrücken, das ist Unsinn. Mir ist es auch prinzipell egal, was jemand isst, jeder hat das Recht sich umzubringen wie er möchte. Aber wenn jemand durch sein Ernährungsverhalten völlig unnötig Leid an leidensfähigen Lebewesen schafft, dann hat man meiner Meinung nach als fühlendes Wesen die Pflicht, dagegen wenigstens zu protestieren und darauf aufmerksam zu machen. Und ganz ehrlich, schau Dir die hierzulande übliche Tierhaltung an und sag mir, dass das was dort geschieht, rechtens ist! Wer das mitträgt, ist mitverantwortlich für einen Genozid, in Anbetracht dessen mir schlicht übel wird und ich mich für meine Spezies schäme!

Dieser radikalvegetarische Mist, Chris, geht zu weit und das darf hier doch nicht einfach so unwidersprochen stehen gelassen werden. Das verbitte ich mir.

Und @kobold: Deshalb, wegen seiner intoleranten, unsäglichen und beleidigenden Äußerungen bin ich auch degagen, hier die Harmoniesauce darüber zu gießen. Das will ich hier ausdiskutieren dürfen.

...Auch wenn solche Leute, die ich schon hie und da in meinem Leben kennen gelernt habe, oft durch ihre ideologische Verbohrtheit unkorrigierbar sind in ihrer moralischen Verstiegenheit.

kobold
08.10.2011, 20:55
@runningdodo: Den Unterschied zwischen hart und kontrovers diskutieren einerseits und persönlich beleidigend werden andererseits kennst du sehr gut :daumen: Solange die Grenze nicht überschritten wird, könnt ihr diskutieren, so viel ihr wollt ... :hallo: Wozu es gut sein soll, erschließt sich mir allerdings nicht.

Siegfried
09.10.2011, 07:00
Du versteigst Dich also soweit, dass Du -- Dich selbst als moralisch höher wertig wähnend -- alle, die Fleisch essen als "Verbrecher" bezeichenen willst, mitverantwortlich an einem Genozid?


Dieser radikalvegetarische Mist, Chris, geht zu weit und das darf hier doch nicht einfach so unwidersprochen stehen gelassen werden. Das verbitte ich mir.

Und @kobold: Deshalb, wegen seiner intoleranten, unsäglichen und beleidigenden Äußerungen bin ich auch degagen, hier die Harmoniesauce darüber zu gießen. Das will ich hier ausdiskutieren dürfen.

...Auch wenn solche Leute, die ich schon hie und da in meinem Leben kennen gelernt habe, oft durch ihre ideologische Verbohrtheit unkorrigierbar sind in ihrer moralischen Verstiegenheit.

Ich wollte eigentlich auch noch was dazu schreiben - aber Du hast mir die Arbeit abgenommen. :daumen:

Siegfried

moin
09.10.2011, 07:24
Habe ich dich jetzt richtig verstanden? Es macht für dich keinen Unterschied, ob 10.000 Küken qualvoll sterben oder 10.000 Menschen?

Ich kann mir gut vorstellen das wir im Universum nicht allein sind.

Beim Zusammentreffen einer höher entwickelnden Spezies könnte die Wertetabelle wieder neu definiert werden.
Auf welcher Stufe die Menschheit dann steht muss abgewartet werden.

Siegfried
09.10.2011, 07:40
Ich kann mir gut vorstellen das wir im Universum nicht allein sind.

Beim Zusammentreffen einer höher entwickelnden Spezies könnte die Wertetabelle wieder neu definiert werden.
Auf welcher Stufe die Menschheit dann steht muss abgewartet werden.

Genau - und dann gnade uns Gott.

http://api.ning.com/files/HiqwxN3AaVCSQXPObFM4FSaWGtD-n-qqMi73ex7eS3HL11zgSwJocd-82scSxYFUMd*0SkOpRupaTAe2FXOAJePtODg8d7c E/SpaceChicken.jpg?width=721
:hihi:

c0cllc
09.10.2011, 11:36
Auch wenn's krass klingt und ich von Euch auf den Deckel kriege- ich finde viele Vegetarier bemitleidenswert (da naiv) und gefährlich. Was da mittlerweile an Flächen gerodet wird, nur um deren Nahrungsbedarf zu decken - da wird Lebensraum für wilde Pflanzen und wilde Tiere in anteilig extrem hohem Maße vernichtet. Für Nutztiere werden mittlerweile kaum noch Flächen gerodet/benötigt, das läuft Alles sehr effizient. Klar, die Nutztiere werden getötet. Im Gegensatz dazu werden jedoch für Soja usw. die Urwälder vernichtet. In meinen Augen hat ein Vegetarier viel mehr Lebewesen und Lebensformen (Tiere UND Pflanzen) auf dem Gewissen, als ein Fleischkonsument.

SALOLOPP
09.10.2011, 12:11
Auch wenn's krass klingt und ich von Euch auf den Deckel kriege- ich finde viele Vegetarier bemitleidenswert (da naiv) und gefährlich. Was da mittlerweile an Flächen gerodet wird, nur um deren Nahrungsbedarf zu decken - da wird Lebensraum für wilde Pflanzen und wilde Tiere in anteilig extrem hohem Maße vernichtet. Für Nutztiere werden mittlerweile kaum noch Flächen gerodet/benötigt, das läuft Alles sehr effizient. Klar, die Nutztiere werden getötet. Im Gegensatz dazu werden jedoch für Soja usw. die Urwälder vernichtet. In meinen Augen hat ein Vegetarier viel mehr Lebewesen und Lebensformen (Tiere UND Pflanzen) auf dem Gewissen, als ein Fleischkonsument.

Sachlich leider völlig falsch. der Aufwand für Fleischproduktion ist wesentlich höher als für Gemüse/Getreide, etc., weil die Viecher das ja auch vorher alles fressen...
Infomier dich lieber erstmal zu einem Thema, bevor du solchen Unfug schreibst.

Auf der gleichen Stufe steht es für mich, ein Instinktlebewesen auf die gleiche Stufe wie den Menschen zu stellen. Auch wenn man durchaus richtigerweise den Fleischkonsum deswegen (Tiertötung, -quälerei) einschränken oder unterlassen mag, finde ich diese Einordnung nicht adäquat. Die Haltung, aus moralischen Gründen kein Fleisch zu essen, kann ich nachvollziehen, die Radikalisierung der Thesen nicht.
Ich für meinen Teil beschränke mich darauf, meinen Konsum zu reduzieren und wo möglich artgerechte Haltung zu unterstützen, vielleicht beruhige ich damit aber auch nur mein Gewissen. Dennoch bin ich für mich nicht bereit, auf Fleisch bei der Ernährung zu verzichten und vermutlich bin ich nicht der einzige, der das so handhabt.
Wenn ich mir den pro Kopf-Verbrauch in den Industriestaaten so ansehe, würde es aber schon reichen, mehr Leute zu einem aktiven und sportlichen Leben zu bringen, um der Massentierhaltung einen Schlag zu versetzen - die fetten und massiv fleischlastigen Sachen sind bei mir seit über einem Jahr echt die Ausnahme, das hat sich irgendwie völlig von selber deutlich reguliert. Die billigen Großpackungen haben mich aber generell noch nie interessiert - und das die nicht aus artgerechter und angepasster Haltung kommen können, sollte auch klar sein.

Zum Thema noch: Die Alternative eines fleischlosen Gerichts kenne ich schon von vor 15 Jahren an der Schule, dann an der Uni - wie überall steht und fällt das mit dem Koch, wenn das schmeckt, wird sicher kaum jemand zwingend auf Fleisch bestehen und es gibt so viele gute Sachen, die eine Bereicherung sein können.
Das was mich da immer bisschen stört, ist der heilsverbeitende Unterton der Gutmenschen, die sich damit selber aufs Podest klatschen. Aber wenn es ingesamt was bringt, kann man auch darüber hinwegsehen :teufel:

c0cllc
09.10.2011, 12:19
"Sachlich leider völlig falsch. der Aufwand für Fleischproduktion ist wesentlich höher als für Gemüse/Getreide, etc., weil die Viecher das ja auch vorher alles fressen...
Infomier dich lieber erstmal zu einem Thema, bevor du solchen Unfug schreibst."

Du schreibst Unfug, informiere Dich selbst mal. Es werden keine zusätzlichen Flächen für die Fleischproduktion gerodet: die Mais- und Getreideproduktion ist bereits vor Jahren in massive Überproduktion gegangen (weltweit, nicht lokal!), deshalb ist das Zeug so billig und täglich werden millionen Tonnen davon entsorgt (statt es z.B. für Vegetarier teuer aufzubereiten!). Für Vegetarier werden neue (WALD-!)-Flächen für höherwertige Qualität gerodet, da hauptsächlich die Sojaproduktion für diese Zwecke noch deutlich unterentwickelt ist.

kobold
09.10.2011, 12:35
Die Sojaproduktion ist ausgesprochen hoch entwickelt - nur wird Viehfutter draus gemacht! Das bisschen Tofu und Sojamilch, das Menschen zu sich nehmen, macht davon nur einen Bruchteil aus.

Was den angeblichen Flächenbedarf angeht: In Deutschland werden mittlerweile auf riesigen Agrarflächen Pflanzen angebaut, die reich an Biomasse sind (v.a. Mais), um damit a) Viehfutter für die industrielle Geflügel- und Schweineproduktion zu erzeugen (und die Sch### wieder auf die Felder zu kippen) oder - was ich noch schlimmer finde - b) mit dem gehäckselten Mais Biogasanlagen zu beschicken, die zur angeblich ach so ökologischen Energieversorgung beitragen.

Solange es solche Auswüchse gibt und die auch noch staatlich gefördert werden, braucht mir niemand mit dem Argument zu kommen, dass die bösen Vegetarier für die Zerstörung unserer Umwelt verantwortlich sind. Sowas ist einfach hanebüchen! Verantwortlich ist in erster Linie eine verfehlte Agrar- und Energiepolitik.

worfroz
09.10.2011, 12:36
Vielleicht könnten die beiden, die sich "sachlich falsch" vorwerfen, ihre Argumente ja mit Quellen/Links untermauern. Einfach nur "falsch" zu rufen bringt kaum mehr Sachlichkeit in die Diskussion.

c0cllc
09.10.2011, 12:39
@kobold

Naja, das hört sich für mich so an wie: solange die Bösesten noch nicht zur Strecke gebracht wurden, sollte man die weniger Bösen in Ruhe lassen. Ob das so akzeptabel ist... ;)

Nochmal sachlich: meine Famile ist in der Landwirtschaft tätig. Mein Vater sagt immer: um 1000 Vegetarier 1 Jahr lang satt zu bekommen, würde er mit seinen Flächen nicht zurecht kommen. Für 1000 "Fleischfresser" reichts - die würden sogar noch ihre Kartoffeln von ihm bekommen. Und mein Vater ernährt seine Kühe nur durch das Gras+Kraftfutter, dass auf seinen eigenen Feldern wächst ;)

kobold
09.10.2011, 13:00
Ich komme selbst aus der Landwirtschaft. Ich kann mich nicht erinnern, dass auf den Wiesen Kraftfutter gewachsen wäre - da wuchs Gras und Kraftfutter wurde zugekauft ... häufig solches auf Sojabasis oder gepresste Rübenschnitzel aus der Zuckerproduktion.

Im Ernst: Dein Vater irrt sich - es sei denn, er bewirtschaftet Flächen, auf denen außer Gras eh nichts wachsen würde. Hab wg. Zeitmangel nur mal schnell einen Link gegoogelt: Brot für die Welt - Fleischkonsum und Ernährungssicherheit (http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaehrung/4489_4744_DEU_HTML.php) - da heißt es u.a.: "Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, werden je nach Sorte 7 bis 16 Kilogramm Getreide benötigt. Alternativ könnten auf der dafür beanspruchten Fläche im selben Zeitraum 200 Kilogramm Tomaten oder 160 Kilogramm Kartoffeln geerntet werden." (die Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit der Zahlen habe ich jetzt nicht an den Originalstudien geprüft).

Was das mit den "Bösen" soll ...:confused: Fakt ist, dass die industrielle Fleischproduktion nach wie vor subventioniert wird, ebenso war das (und ist es m.W. heute noch) mit der Energieproduktion aus Pflanzen. Und ein Landwirt produziert zunächst einmal das, was ihm das wirtschaftliche Überleben sichert. Genau so gut könnte man stattdessen den Gemüsebau oder den Anbau "exotischerer" Getreidearten (Hirse, ...) subventionieren. Idealerweise käme man natürlich ohne Subventionen aus. Aber so lange Menschen nicht bereit sind, einen höheren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel auszugeben, ist das wohl zum Scheitern verurteilt.

rono
09.10.2011, 13:03
Vielleicht könnten die beiden, die sich "sachlich falsch" vorwerfen, ihre Argumente ja mit Quellen/Links untermauern. Einfach nur "falsch" zu rufen bringt kaum mehr Sachlichkeit in die Diskussion.


12 Fragen und Antworten zum Thema Fleisch - VEBU - Vegetarierbund Deutschland (http://vebu.de/einstieg/12-fragen-a-antworten)

Ich gehöre zwar nicht zu dem Verein und werde auch weiter gerne Fleisch essen, aber was unser User mit dem angeblichen landwirtschaftlichen Background (ich meine nicht Frau Kobold) so schreibt, ist ziemlich neben der Realität.

Gruß Rono

c0cllc
09.10.2011, 13:05
@kobold

Hm, also die Hereford Kühe meines Vaters brauchen extrem wenig Kraftfutter (ist ja keine Milchproduktionn (!!!), sondern nur Fleischproduktion). Die fressen fast ausschließlich Gras, sogar im Winter buddeln die Lieben im Schnee das Gras hervor. :)

Mit tuts natürlich auch immer weh, wenn die Kleinen dann verkauft werden. Ich selbst freue mich ja auch, dass die nicht bei uns geschlachtet werden, sondern nur verkauft werden.

Dennoch glaube ich meinem Vater, ich sehe ja, was die Kühe bekommen.

rono
09.10.2011, 13:14
[QUOTE=c0cllc;1348347 Es werden keine zusätzlichen Flächen für die Fleischproduktion gerodet: die Mais- und Getreideproduktion ist bereits vor Jahren in massive Überproduktion gegangen (weltweit, nicht lokal!), deshalb ist das Zeug so billig und täglich werden millionen Tonnen davon entsorgt [/QUOTE]


Frag mal die Mexikaner, die sich ihre Tortillas nicht mehr leisten können, weil Mais Spekulationsware und damit teuer geworden ist. Damit hätten wir auch gleich ein weiteres Problem: Die Finazmärkte, die Warenterminbörsen.....wer verdient wo mit welchen Nahrungsmitteln am Besten? Wird nicht dadurch die Produktion bestimmt? Oder auch durch blöde Politiker, die Mais lieber verstromen und damit den Nahrungsmittelanbau reduzieren?

Gruß Rono

kobold
09.10.2011, 13:24
Dennoch glaube ich meinem Vater, ich sehe ja, was die Kühe bekommen.

"Papa, Charly hat gesagt, sein Vater hat gesagt ..." :hihi:

Sowas kommt ausgerechnet von jemandem, der sich in einem anderen Faden über die angeblich unqualifizierten Kommentare anderer Foris beschwert ... :nene: Wenn du mit Fakten kommst und auf die Gegenargumente von salolopp, rono und mir eingehst, will ich gern mit dir weiterdiskutieren. Ansonsten schick mal besser deinen Papa ... :D

c0cllc
09.10.2011, 13:33
@rono

ja, aber die Spekulation mit den Getreidepreisen ist mittlerweile haupsächlich Mittel zum Zweck und hat Nichts mehr mit der Realität zu tun. So wie bei Vielem anderen.

Es ist Alles Definitionssache, Wirtschaft ist schließlich erfunden und kein Naturgesetz, dass vergessen leider zu Viele. In Afrika z.B. liegen tonnenweise Elfenbein, Diamanten und Gold dauergelagert rum, nur um nicht auf dem Markt einen Preissturz zu erzeugen. Dennoch GIBT es dieses Gold und dieses Elfenbein und es wäre mit einem Fingeschnipsen verfügbar, wenn man wollte. PER DEFINITION jedoch, wird es nicht zum Marktvolumen dazugezählt, da es nicht verkauft werden darf: und dies läßt Gold, Diamanten und Elfenbein weiterhin teuer sein. Eigentlich ein Witz, oder - man ändere die Definition und schon hätten wird eine gewaltige Krise. So wird's ja auch bei allen Krisen gemacht, man muss nur den Definitionswechsel bei der jeweiligen Krise suchen und dann findet man ihn.

Das war jetzt etwas themenfern, aber so sieht's nunmal auch mit dem "fehlenden" Getreide für Somalia, Mexiko usw. aus.

@kobold

hey, wenn ich einen Beweis/Gegenbeweis hätte, hätte ich dafür wohl schon irgendeinen Nobelpreis bekommen. Wie ich jedoch annehme, diskutieren hier im Forum nicht nur Nobelpreisträger, die das 100% Wissen haben miteinander. Hier im Tema geht's um Meinungen - im Gegensatz zu meinem Thema, wo konkrete Hilfe erwartet wurde.

kobold
09.10.2011, 13:39
@kobold

hey, wenn ich einen Beweis/Gegenbeweis hätte, hätte ich dafür wohl schon irgendeinen Nobelpreis bekommen.
Nobelpreisverdächtige Beweise brauche ich nicht, ich wäre schon mit zusammengegoogelten Argumenten zufrieden, die sich auf das Thema beziehen ...

rono
09.10.2011, 13:44
Das war jetzt etwas themenfern, aber so sieht's nunmal auch mit dem "fehlenden" Getreide für Somalia, Mexiko usw. aus.



Der Mais fehlt nur als Nahrungsmittel. Es wird sogar immer mehr angebaut. Die Industrieländer -die mit dem Geld- brauchen ihn aber zum Tanken oder zur Stromgewinnung. Die dritte Welt -die ohne Geld- haben daher immer weniger zu essen.

c0cllc
09.10.2011, 13:46
@Kobold

genau das ist Dein Problem - ich will Dich nicht überzeugen. Noch irgendeinen hier. Weshalb denn auch? Du versuchst ja auch nicht, mich zu überzeugen. ;)
ich sage meine Meinung und basta - damit sich die Leser selbst Ihre Meinung bilden können und daraufhin recherchieren können, wenn sie wollen.

kobold
09.10.2011, 14:05
Für mich bestehen Diskussionen im Austausch von Argumenten, nicht von Meinungen. Natürlich erhoffe ich mir davon, andere zu überzeugen. Wenn ich denke, dass das sinnlos ist (z.B. weil jemand so tief in seine Weltanschauung verstrickt ist, dass er meine Argumente nicht hören will - und ich seine möglicherweise auch nicht), spare ich mir das Geschreibsel. :nick:

Danke, dass du mir ehrlich gesagt hast, dass du das anders siehst. Dann kann ich mir die Mühe sparen, auf deine Postings einzugehen.

c0cllc
09.10.2011, 14:25
Du tust mir Leid, wenn nur schriftliche Beweise (des WWW) für Dich überzeugend sind und Dir einzelne, auf den ersten Blick nicht repräsentative Erfahrungen aus dem Leben so subjektiv und unsignifikant erscheinen. Denn diese sollten Dich nur dazu anregen, mal selbst Deine Meinung zu hinterfragen und nicht, um Dich zu überzeugen.

Un da Du jemanden gleich mit Pappakram u.Ä. runtermachen willst und Dir einen darauf ablachst... tut es mir ja so Leid, dass ich nicht mehr als Pappis Erfahrung mit Dir teilen kann - und, soll ich etwa künstlich und selektiv im Netz anfangen rumzusuchen, nur um meine These zu untermauern...Das wäre dann wirklich = mit Scheuklappen seine eigene Wahrheit bestätigt suchen.

kobold
09.10.2011, 14:42
Wenn meine nicht repräsentativen Erfahrungen UND mein Faktenwissen UND Infos aus dem WWW der nicht-repräsentativen Erfahrung eines anderen Menschen widersprechen, ist es nicht nötig, meine Meinung zu hinterfragen (vor allem dann nicht, wenn die nicht-repräsentative Erfahrung einer Welt entstammt, die meiner nicht fremd ist).
Was du als "künstlich und selektiv im Netz anfangen rumzusuchen" bezeichnest, ist die Sichtung und Bewertung von Informationen, um daraus Argumente abzuleiten und sich eine sachlich fundierte Meinung zu bilden (statt WWW kann ich auch die Bibliothek nutzen, aber da fahr ich nicht extra deinetwegen hin :D ).

Um dich mal an den Argumentationsverlauf zu erinnern: Du hast mit einer Faktenbehauptung angefangen, die du nicht belegen konntest. Dann kamen andere mit Sachargumenten - auf einmal soll es nach deinen Wünschen nicht mehr um Fakten gehen, sondern um den Austausch subjektiver Erfahrungen. So ein Auftreten kann ich nicht ernst nehmen, gerade weil du dich in einem anderen Faden bei anderen Foris ziemlich aggressiv über die mangelnde Qualität ihrer Argumente beschwert hast.

Und tschüs ... :hallo:

c0cllc
09.10.2011, 14:54
ups, aggressiv war ich bis jetzt in keinem meiner Postings. Das Du Dir aber anmaßt, meine Haltung aus anderen Threads hier in diesem zu kritisieren, ist recht merkwürdig. Zumal das auf diesem Weg komplett aus dem Zusammenhang rausgenommen ist - soll ich jetzt anfangen mich hier für Sachen aus anderen Themen zu rechtfertigen?...Sowas käme mir nicht in den Sinn.

Aber die herablassende Haltung Einiger hier bei Runnersworld scheint mich schon wieder eingeholt zu haben. Und ich dachte, Laufen fördert die Ausgeglichenheit ;)

Na dann, hab am WE besseres zu tun, als mich mit giftigen Kobolden zu streiten.

Als Finale: JA, DU HAST RECHT. BEI ALLEM :)

runningdodo
09.10.2011, 15:09
Also: Sachargumente!

c0cllc und auch sein Herr Papa haben so wie es aussieht Unrecht.

Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man je nach Tierart 6-16 kg Getreide. Wenn man den Kalorieengehalt dieser 6-16 kg denen des einen kgs Fleisch gegenüber stellt, wird sofort klar, dass Fleischproduktion viel weniger effizient für die Ernährung ist, man viel weniger Menschen damit satt machen kann.

Mit ein wegig Nachdenken kommt man schnell auch selbst darauf, denn immerhin muss das Getreide ja dann auch noch über die gesamte Lebensspanne den Stoffwechsel des betreffenden warmblütigen Nutztieres bestreiten -- nur ein geringer Teil wird ja zu Fleisch, der weit überwiegende Teil geht energetisch dann verloren.

Von globalen, ökologischen Standpunkt aus betrachtet, ist Fleischernährung Ressourcenverschwendung und trägt (ich dachte, dass sei inzwischen eine Binsenweisheit) so durchaus erheblich zur Klimaerwärmung bei.

Quellen: Greenpeace Halle: Klimafreundliche Ernährung (http://gruppen.greenpeace.de/halle/66.html)

Wasseronkel
09.10.2011, 15:13
Vielleicht könnten die beiden, die sich "sachlich falsch" vorwerfen, ihre Argumente ja mit Quellen/Links untermauern. Einfach nur "falsch" zu rufen bringt kaum mehr Sachlichkeit in die Diskussion.

Es werden Wälder abgeholzt für unseren Biosprit, es werden Spenden gesammelt für Hungerleidende und nebenbei wird Lebensmittel (Getreide) für Biosprit verwendet. Wann wird dieser Irrsinn beendet???????????
Aktion gegen Agrosprit
www.umweltinstitut.org - Agrosprit-Info-Kampagne (http://www.umweltinstitut.org/agro-kraftstoffe/allgemeines/agrosprit-info-kampagne-922.html)

Rama – Der blutige Aufstrich von Unilever - Rettet den Regenwald e.V.
Rettet den Regenwald e.V. und Regenwald Report (http://www.regenwald.org)

c0cllc
09.10.2011, 15:31
@runningdodo

na wenn's da so steht, wird's wohl stimmen....wobei...Wissen ist nicht mehr und nicht weniger als die stärkste Form des Glaubens. ;)

In diesem Zuge führe ich nur als Quervergleich mal das an: was steht denn so im Netz über regenerative Energien? Meist nur Gutes Zeug, nicht wahr. Die "grüne Energie",die jetzt so gepuscht wird. Ganz vergessen die Zeiten, als man Atomkraft ebenfalls als die sauberste (grünste) Energiequelle betitelte, um die Menschen zu gewinnen... ;)

Und wieder habe ich da einen Onkel in den USA, der bei der Solarzellenproduktion einen Entwicklerposten hat. Zeit für die Onkelwitze, lasst es krachen!!! :nick: Jedenfalls- der meint, das Zeug ist so verdammt fürchterlich giftig, das werden wir Alles in 20 Jahren (solange lebt eine Solarzelle maximal) in gewaltigen Mengen irgendwie entsorgen müssen. Solarzellen benötigen z.Z. im Übrigen 10 Jahre (von den maximal 20!), um die Energie, die in ihre Produktion reingesteckt wurde, wieder auszugleichen. Sagt einem das jemand bei Politik oder sogar BUND?...Nein. Informationen sind leider nicht neutral. Man sollte öfter mit Leuten sprechen, die konkret mit einem Thema zu tun haben. Ich muss das ebenso tun und ich behaupte auch nicht, dass ich Recht habe. Ich werfe nur ein alternatives Licht auf einige Sachen.

SALOLOPP
09.10.2011, 15:46
12 Fragen und Antworten zum Thema Fleisch - VEBU - Vegetarierbund Deutschland (http://vebu.de/einstieg/12-fragen-a-antworten)

Ich gehöre zwar nicht zu dem Verein und werde auch weiter gerne Fleisch essen, aber was unser User mit dem angeblichen landwirtschaftlichen Background (ich meine nicht Frau Kobold) so schreibt, ist ziemlich neben der Realität.

Gruß Rono

@worfroz: ich hab mir das gespart, weil das eigentlich schon Schulwissen ist und jeder, der in der Lage ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, das sehr schnell feststellen wird.
Sorry, aber manchmal bin ich einfach zu faul, mehr als einen Hinweis zu geben. Daher danke vielmals an die Foris, denen es der Aufwand wert war :daumen:

worfroz
09.10.2011, 15:50
@worfroz: ich hab mir das gespart, weil das eigentlich schon Schulwissen ist

Als ich in der Schule war, war das noch kein Thema. ;) Sicherlich kann man sich die Infos auch selbst ergooglen. Mir ging's jedoch um Beiträge wie "sachlich falsch", die nur diese Äußerung, aber leider keinen Beleg dafür enthielten. Was die Sache schwierig macht, ist, daß es wohl für jede Seite (vermeintliche?) Experten gibt, die ihre sicht jeweils belegen können. Irgendwie bleibt's dann doch Glaubenssache...

Alexa71
09.10.2011, 22:38
Die Sojaproduktion ist ausgesprochen hoch entwickelt - nur wird Viehfutter draus gemacht! Das bisschen Tofu und Sojamilch, das Menschen zu sich nehmen, macht davon nur einen Bruchteil aus.

Was den angeblichen Flächenbedarf angeht: In Deutschland werden mittlerweile auf riesigen Agrarflächen Pflanzen angebaut, die reich an Biomasse sind (v.a. Mais), um damit a) Viehfutter für die industrielle Geflügel- und Schweineproduktion zu erzeugen (und die Sch### wieder auf die Felder zu kippen) oder - was ich noch schlimmer finde - b) mit dem gehäckselten Mais Biogasanlagen zu beschicken, die zur angeblich ach so ökologischen Energieversorgung beitragen.

Solange es solche Auswüchse gibt und die auch noch staatlich gefördert werden, braucht mir niemand mit dem Argument zu kommen, dass die bösen Vegetarier für die Zerstörung unserer Umwelt verantwortlich sind. Sowas ist einfach hanebüchen! Verantwortlich ist in erster Linie eine verfehlte Agrar- und Energiepolitik.


Warum fangen die Inder und Chinesen denn jetzt an, vermehrt Fleisch zu essen? Weil die größe Bevölkerung mit Soja und Reis alleine nicht mehr satt zu bekommen ist und man auf Energie reichere Ernährung umstellen muß. Die landwirtschaftlichen Flächen werden schließlich nicht größer oder mehr!

WinfriedK
09.10.2011, 23:18
Warum fangen die Inder und Chinesen denn jetzt an, vermehrt Fleisch zu essen?
Wahrscheinlich, weil sie auch in Sachen Ernährung anfangen, westliche Lebensweise zu kopieren.


Weil die größe Bevölkerung mit Soja und Reis alleine nicht mehr satt zu bekommen ist und man auf Energie reichere Ernährung umstellen muß. Die landwirtschaftlichen Flächen werden schließlich nicht größer oder mehr!
Weil sie mehr Fleisch verbrauchen (ich nehme jetzt einfach mal an, dass da so ist - ich habe das nicht nachgeprüft) benötigen sie mehr Land. Und das pachtet oder kauft China (u.a. Länder) z.B. in Afrika.

Fire
10.10.2011, 10:26
Warum fangen die Inder und Chinesen denn jetzt an, vermehrt Fleisch zu essen? Weil die größe Bevölkerung mit Soja und Reis alleine nicht mehr satt zu bekommen ist und man auf Energie reichere Ernährung umstellen muß. Die landwirtschaftlichen Flächen werden schließlich nicht größer oder mehr!

Weil sie es sich inzwischen leisten können :zwinker5:
Die Probleme ihre ganze Bevölkerung zu ernähren werden dadurch aber sicher nicht kleiner.


Es kommt auch immer darauf an wie die Tiere gehalten. Wenn man sieht wie die Tiere teilweise auf engstem Raum gehalten werden um grade noch so die nicht sehr strengen Tierschutzvorschriften zu erfüllen dann kann einem schon das grauen kommen.


Wenn ich allerdings beim BioBauer nebenan schaue wie die Rinder mit ihren Kälbern allen Alters und einem dicken, fetten Bullen auf der riesigen Weide grasen, dann sehen mir die nicht direkt unglücklich aus.
Irgendwann werden sie zwar geschlachtet, ich denke aber dass sie bis dahin ein gutes Leben haben.

Ebenso die Hühner dort die sich etwa zu 100. eine riesige Wiese teilen, regelmässig gefüttert werden, jederzeit in ihr Hühnerhaus können um Schutz zu suchen...
Vermutlich haben es frei lebende Hühner nicht so schön und alles was sie dafür machen müssen ist auf ihre Eier zu verzichten :P


Aber statt die Grundsatzdiskussion weiterzuführen die hier schon hunderte Male geführt wurde, sollten wir besser wieder mal zum Thema zurückfinden und nach Möglichkeiten suchen wie ein Vegetariertag erfolgreicher über die Bühne gehen könnte :daumen:

moin
10.10.2011, 10:39
Heute esse ich wieder bei Mama.
Nachschlag von der Erbensuppe so oft wie ich mag.:zwinker4:
Auch gibt es nur eine Wurst. Da hat sich in den Jahrzehnten nichts geändert.

Wie bitteschön soll ich auf die Durchschnittlichen 160 Gramm Fleisch am Tag kommen.:sauer:die jeder Bundesbürger am Tag isst.

hardlooper
10.10.2011, 11:00
Aber statt die Grundsatzdiskussion weiterzuführen die hier schon hunderte Male geführt wurde, sollten wir besser wieder mal zum Thema zurückfinden und nach Möglichkeiten suchen wie ein Vegetariertag erfolgreicher über die Bühne gehen könnte :daumen:

Es war ja erst der erste :nick: . Die Leute, die das eingerüllert haben, sollten sich nicht entmutigen lassen und "zum ersten Jahrestag" einen weiteren folgen lassen. Beim dritten kann man ja vielleicht schon mal mit einem Augenzwinkern von einer Tradition reden/schreiben. Vielleicht sich einen griffigen Slogan einfallen lassen, einen guten Werbespruch. Es muss ja nicht der große Wurf wie "Alle reden vom Wetter - wir nicht" sein :hihi:.

Noch mal zu den Anbauflächen: wie groß, wie klein, könnten die sein, wenn in den Industrieländern nicht 50% (angeblich) der Lebensmittel auf dem Müll landeten?

Knippi

moin
10.10.2011, 11:26
Ich gehöre zwar nicht zu dem Verein und werde auch weiter gerne Fleisch essen, aber was unser User mit dem angeblichen landwirtschaftlichen Background (ich meine nicht Frau Kobold) so schreibt, ist ziemlich neben der Realität.
Gruß Rono

Mal ein Auszug aus deinen Link:


Viele Menschen würden sich vegetarisch ernähren, wenn sie die Tiere, die sie essen, selbst töten müssten. Davor, dass andere das für sie erledigen, verschließen sie gern die Augen-

Ich finde das töten ist machbar....wenn der Hunger unerträglich wird....
Aber danach die Zubereitung des Fleisches ist bestimmt nicht so ohne weiteres zu gewährleisten.
Da gibt es extra ein Ausbildungsberuf für.

Und jedes Mal für nur ein Schnitzel so was zu tun.:nene:

Dann besser wie früher....Hausschlachtung...halbes Schwein...ab in die Truhe.
Aber da kommt das Problem mit der Frische wieder auf..:confused:

Machbar auf jeden Fall ist es ein halber Veganer zu sein.
d.h Veganer im Wechsel mit Allesfresser:zwinker2:

moin
10.10.2011, 11:29
Noch mal zu den Anbauflächen: wie groß, wie klein, könnten die sein, wenn in den Industrieländern nicht 50% (angeblich) der Lebensmittel auf dem Müll landeten?

Knippi

Kollege Jauche in seiner.. Wer wird die bessere Anne Will sein... redete von 6-30%

sportfan
10.10.2011, 17:01
Hallo ja ich tue es auch, ich esse Fleisch.

Besonders gerne esse ich übrigens Lamm, aber auch für anderes Wild in verschiedensten Formen bin ich zu haben. Ich esse aber auch anderes Fleisch - Pute, Huhn, Rind, Schwein - einfach alles. Ich bereite es auch gerne zu und ich habe auch schon als kleiner Junge in Griechenland einer Ziegenschlachtung zur Hauseinweihung beigewohnt und diese auch mit verzehrt.

Ich fühle mich nicht schuldig und ich habe kein schlechtes Gewissen. Ein Mörder bin ich deswegen nicht und ein Verbrecher erst Recht nicht. Denn es gelten die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland für mich und nach deren Definition macht es mich nicht zum Verbrecher Fleisch zu konsumieren.

Menschen als Verbrecher und Mörder zu bezeichnen, die sich gesetzeskonform verhalten ist
übrigens tatsächlich eine Beleidigung und auch Volksverhetzung. Da kann man dann nur hoffen daß man nicht auf jemanden trifft der etwas dünnhäutig reagiert.


So. Jetzt gehe ich erst mal Laufen und dann zum großen M. Mein Müsli morgen ess ich statt mit Obst wohl mal mit Hack :hihi:

Santander
10.10.2011, 20:17
Ich differenziere schlicht nicht zwischen Mensch und anderen Tieren, weil beide meiner Meinung nach das gleiche Recht auf Unversehrtheit haben. Obs dabei für mich einen Unterschied macht, ob 10000 Küken qualvoll sterben oder 10000 Menschen muss ich damit verneinen.

Na, hoffentlich triffst du nicht mal auf einen Feuerwehrmann, der ähnlich denkt. Und erst das Goldfischglas und den Wellensittich aus der brennenden Wohnung rettet und dann zum Schluss dich. :hallo:

Wasseronkel
11.10.2011, 06:20
Es war ja erst der erste :nick: . Die Leute, die das eingerüllert haben, sollten sich nicht entmutigen lassen und "zum ersten Jahrestag" einen weiteren folgen lassen. Beim dritten kann man ja vielleicht schon mal mit einem Augenzwinkern von einer Tradition reden/schreiben. Vielleicht sich einen griffigen Slogan einfallen lassen, einen guten Werbespruch. Es muss ja nicht der große Wurf wie "Alle reden vom Wetter - wir nicht" sein :hihi:.

Noch mal zu den Anbauflächen: wie groß, wie klein, könnten die sein, wenn in den Industrieländern nicht 50% (angeblich) der Lebensmittel auf dem Müll landeten?

Knippi

War vor 10 Jahren ein richtiger Fleischfresser ohne dem ging gar nichts und lernte in unserer Gegend ein Restaurant kennen in dem es jeden Tag ein anderes Vege-Essen gab. Das Gute daran es war kein Essen für Pudding-Vegetarier mit ihren Ersatz-Fleisch-Gerichte wie Weizenfleisch und Tofu wie sie genannt werden sondern wirkliche Naturprodukte schmackhaft so das man die Fleischgerichte zur Seite stellte. Viele Personen die ich kannte haben dort das Vegie-Essen zu schätzen gelernt. Es gab dabei Tage im Lokal wenn man nicht rechtzeitig dort hinkam war das Vege-Essen bereits ausverkauft. Paar Jahre später bin ich aus gesundheitlichen Gründen zu 99% bei den Vegetarier gelandet. Leider gibt es seit zwei Jahren dieses Lokal nicht mehr und andere Lokale die wirklich Vegetarisch Kost anbieten habe ich nicht mehr gefunden.

Wattläufer
11.10.2011, 23:25
Mal ein paar Anmerkungen von mir als Land-bzw. Tierwirt. Als ich vor 15 Jahren den Hof übernahm,hatten wir 150 sauen und 45 ha Ackerbau. Aus zwei Gründen investierten wir in zwei Wachstumsschritten auf heute 900 Sauen-und 5000 Ferkelplätzen mit 145 ha. Einerseits um die Schweinemäster (also meine Ferkelabnehmer) einheitliche,große Ferkelpartien anbieten zu können, die erheblich besser vergütet werden, und anderseits um mal mit ruhigem Gewissen in Urlaub fahren zu können, (oder mal am WE nach Berlin zum Marathon:) ) da sich meine Mitarbeiter um die Tiere kümmern. Einen klassischen Familienbetrieb wie meine Eltern es hatten,wollte ich nicht, da ich keine Lust hatte 365 Tage im Jahr morgens und abends im Stall präsent sein zu müssen. Wer kann mir sagen ,daß die Tiere es heute in einem neuen und modernen Stall mit qulifizierten Mitarbeitern,Beratern,Tierärzten, Kontolleure ( QS +CrossComplince etc) schlechter haben als früher.
Das Umfeld der Tiere ist entscheidender als die Betriebsgröße.Und das Umfeld ist i.d.R. in einem neuen modernen Stall besser. (besser isoliert, mehr Licht, bessere Lüfttungstechnik,u.s.w.).

Ob wir es wollen oder nicht : Sicher ist, daß die Höfe in Europa immer größer werden.Hört ein Landwirt wegen fehlerder Hofnachfolge oder Liquidität auf, wird das Land i.d.R. vom Nachbarn übernommen und der Hof bleibt für immer geschlossen. In Dänemark wird sich die Anzahl der Landwirte in den nächsten 10 Jahren halbieren. Für Deutschland habe ich leider keine Zahlen/ Prognosen.

Das Problem in der Tierwirtschaft ist derzeit, daß sich diese bigger-better-faster-more-Spirale immer schneller dreht : Wegen der sehr sehr knappen weltweiten Versorgungsbilanzender letzten Jahre (2010/11 : höherer Verbrauch als gerntet wurde) hat sich der Getreidepreis innerhalb von 2 Jahren von 110€/t auf 200€/t fast verdoppelt -d.h. das Futter als höchster Kostenfaktor in der Veredelung so mit auch. Das Fleisch kostet aber heute noch genausoviel wie vor 2 Jahren. Na,und wer zahlt die Zeche ? Die Folge :kleinere Betreibe steigen aus der Produktion aus, da sie ihre "unattraktiven" Tierpartien schlechter verkaufen können, und die größereren Betriebe müssen immer weiter ihre biologischen Leistungsparameter (verkaufte Ferkel/Sau) optimieren, um bei steigenden Futter und Energiekosten den hohen Kapitaldienst zu leisten, der auf dem Hof "lastet".


Zum Thema Gülle : Gülle ist voller Nährstoffe(N,P,K,Mg,S) die Pflanzen bekanntlich zum Wachsen brauchen.Pfanzen/Böden die die keine Wirtschaftdünger bekommen,müssen mineralisch gedüngt werden.Es findet also keine Entsorgung der Scheiße :)statt. Sehr viele viehlose Ackerbaubetriebe holen sich Gülle ganz "freiwillig" von viehstarken Betrieben (kostenlos) ab.

Zum Thema Soja: Soja ist eine ÖLfrucht und wird überwiegend für die Lebensmittelgewinnug angebaut. Die ausgepreßte Sojabohne wird dann anteilig als Futterkomponente in der Tierfütterung genutzt, weil es einen sehr hohen Rohproteinanteil hat.


Achso zum Thema Veggiday : Muß jeder selber entscheiden,was er ißt. Nur mit der Brechstange etwas einzuführen hat i.d.R. noch nie funktioniert.

Und mit ChriS werde ich auch weiterhin bei Laufveranstalltungen quatschen - der kleinste gemeinsame Nenner wird aber wohl das Laufen bleiben:D - bis demnächst.


schöne Grüße vom

Wattläufer

SALOLOPP
12.10.2011, 00:10
Mal ein paar Anmerkungen von mir als Land-bzw. Tierwirt

Danke, also auch mal ein sympathischer und guter Beitrag aus der Produzentensicht, Danke :zwinker2:

Wattläufer
12.10.2011, 12:18
Ich hab zufällig gerade diesen Bericht hier gelesen Landwirtschaft: Bio-Schweine? Nein, danke! - Nachrichten Wissenschaft - Tierwelt - WELT ONLINE (http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article3094503/Bio-Schweine-Nein-danke.html)

und möchte das erstmal nicht weiter polarisierend kommentieren.


Gruß

Wattläufer

sportfan
12.10.2011, 12:55
Vielen Dank für den Link. Endlich redet mal jemand Klartext ohne "Google" und "Papa, Charly hat gesagt". Ich gehe davon aus, daß der Bericht autentisch ist.

"Das Verdauungssystem des Schweins gleicht dem des Menschen. Wenn Schweine Bionahrung so schlecht vertragen, warum sollte sie gesund für Menschen sein? "
Ist für mich heute der Satz des Tages. Kopf einschalten und Nachdenken hilf ja auch manchmal.

Fire
12.10.2011, 13:01
Zum Thema Gülle : Gülle ist voller Nährstoffe(N,P,K,Mg,S) die Pflanzen bekanntlich zum Wachsen brauchen.Pfanzen/Böden die die keine Wirtschaftdünger bekommen,müssen mineralisch gedüngt werden.Es findet also keine Entsorgung der Scheiße :)statt. Sehr viele viehlose Ackerbaubetriebe holen sich Gülle ganz "freiwillig" von viehstarken Betrieben (kostenlos) ab.


Da in der Bio Landwirtschaft keine Kunstdünger erlaubt sind, ist auch nicht viel anderes möglich als tierische Exkremente zum Düngen zu nutzen. Auch die meisten Alternativen wie Mist, Knochenmehl oder Hornspäne sind nur dank der Nutztierhaltung möglich.

Grade bei Vegetariern vermute ich dass doch viele Bio Gemüse kaufen und sich dabei nicht bewusst sind, dass sie damit eine Symbiose mit den Fleischessern eingehen.
Ist das für Hardcore-Veganer eigentlich kein Problem oder gibt es auch Bio-Gemüse das bewusst ohne tierischen Dünger auskommt?

moin
12.10.2011, 13:10
In der Nachbarschaft macht auch ein Bauer auf Schweinemast. Die Ställe proppenvoll.

Bei ihm laufen immer drei bis vier Sauen immer draußen rum. Die werden immer von der Frau gefüttert. Sehe ich des öfteren wenn ich vorbei Jogge.
Was meinste was für ein Fleich bei dem Bauer auf dem Tisch kommt.

nachtzeche
12.10.2011, 13:13
"Das Verdauungssystem des Schweins gleicht dem des Menschen. Wenn Schweine Bionahrung so schlecht vertragen, warum sollte sie gesund für Menschen sein? "
Ist für mich heute der Satz des Tages. Kopf einschalten und Nachdenken hilf ja auch manchmal.

Ich hatte mir geschworen, zu solchen Diskussionen nie etwas zu schreiben, aber bei dem Zitat MUSS ich einfach:

Weil Schweine und Menschen sich so ähnlich sind, kann der Mensch auch keinen BLinddarm haben, den hat das Schwein (das dem Menschen wirklich anatomisch sehr ähnlich ist), hat auich keinen. Aus diesem Grund hat man jahrhunderte nicht verstanden, warum so viele Menschen an der "Seitenkrankheit" gestorben sind. Obduktionen am Menschen waren verboten, also hatte man sein humananatomisches Wissen von Schweinen.

Das zum Thema: Wenn Schweine Bionahrung nicht vertragen, kann es der Mensch auch nicht. Das sind zwei völlig verschiedene Gattungen, und von der einen auf die andere zu schließen halte ich für... zumindest fragwürdig!!!

nachtzeche

chillipfeffer
13.10.2011, 06:36
Mir ist die Aussage "Schweine vertragen kein Bio" zu plakativ!

Ich bin in der Landwirtschaft bei den Großeltern aufgewachsen und unsere Schweine sind allesamt von dem ernährt worden, was der Hof hergab, die sind draußen rumgesuhlt waren proper und nach Aussagen der anderen Familienmitglieder lecker.

(Ich persönlich habe damals kein Fleisch gegessen, die Schweine waren meine Freunde, Drama!!)

Wir haben aber über den Hof Gemüse und Obst verkauft und kein Fleisch, das war nur für die Familie.

Ich will an Wattläufers Aussage nicht zweifeln, aber vielleicht ist das nur auf große Betriebe übertragbar?

Wildschweine leben ja auch irgendwie "bio" und sehen eben nicht mickrig aus.

Ich bin kein Fachmann, aber der Neulandbetrieb bei uns in der Nähe lässt oft die Sau raus (im wahrsten Sinn der Wortes) und was sich da so tummelt sieht für mein Auge auch nicht krank oder unterentwickelt aus, es handelt sich aber um einen Familienbetrieb und ich weiß wie arbeitsintensiv das für die Bauern ist - kann Wattläufers Entscheidung also schon verstehen.

Ich esse weiterhin BIO

Peter7Lustig
13.10.2011, 11:43
In diesem Zuge führe ich nur als Quervergleich mal das an: was steht denn so im Netz über regenerative Energien? Meist nur Gutes Zeug, nicht wahr. Die "grüne Energie",die jetzt so gepuscht wird. Ganz vergessen die Zeiten, als man Atomkraft ebenfalls als die sauberste (grünste) Energiequelle betitelte, um die Menschen zu gewinnen... ;)

Und wieder habe ich da einen Onkel in den USA, der bei der Solarzellenproduktion einen Entwicklerposten hat. Zeit für die Onkelwitze, lasst es krachen!!! :nick: Jedenfalls- der meint, das Zeug ist so verdammt fürchterlich giftig, das werden wir Alles in 20 Jahren (solange lebt eine Solarzelle maximal) in gewaltigen Mengen irgendwie entsorgen müssen. Solarzellen benötigen z.Z. im Übrigen 10 Jahre (von den maximal 20!), um die Energie, die in ihre Produktion reingesteckt wurde, wieder auszugleichen. Sagt einem das jemand bei Politik oder sogar BUND?...Nein. Informationen sind leider nicht neutral. Man sollte öfter mit Leuten sprechen, die konkret mit einem Thema zu tun haben. Ich muss das ebenso tun und ich behaupte auch nicht, dass ich Recht habe. Ich werfe nur ein alternatives Licht auf einige Sachen.

Auch wenn das überhaupt gar nichts mit dem Ausgangsthema zu tun hat, wollte ich das hier nicht unkommentiert stehen lassen. Mir kamen die Aussagen "deines Onkels" sofort komisch vor und ich hab meinen besten Freund gefragt, der große Solar-Freiflächen-Anlagen baut:

1. Energetische Amortisationszeit der Module 1-3 Jahre und nicht 10
2. Eine Solarzelle kann länger als 20 Jahre betrieben werden, der Ertrag sinkt nur 0,5% pro Jahr.
3. Alle großen Hersteller sind in Recycling-Programmen drin und nehmen die Module später wieder mit.
4. In Dünnschicht Modulen ist Cadmium drin, ja, aber zum einen siehe 3. und zum anderen ist dein "verdammt fürchterlich giftig" sicher definitionssache...

Bist du dir sicher, dass dein Onkel für die Solarindustrie arbeitet oder als Wind- oder Atom-Lobbyist?

So, erstmal :sorry: für :offtopic: und jetzt wieder zurück zum Fleisch oder eben kein Fleisch.

moin
13.10.2011, 12:34
Auch wenn das überhaupt gar nichts mit dem Ausgangsthema zu tun hat
1. Energetische Amortisationszeit der Module 1-3 Jahre und nicht 10


Wirfst du da nicht Dinge zusammen die aber getrennt gesehen werden müssen.

In der Solartechnik gibt es zwei Amortisationen, .

c0cllc
13.10.2011, 12:42
@Peter7Lustig

Offtopic:

Jep, das erzählt mein Onkelchen seinen Kunden auch immer gern. Jedoch: 1,5 Jahre sind nur das Potenzial, nicht die Realität. Es gibt ja genug Atomstrom, warum effizient sein. Im Moment herrscht wegen des grünen Hype enorme Nachfrage auf dem Markt und es wird produziert was das Zeug hält, da verliert kaum ein Hertseller Zeit damit, effizient und ökolgisch herzustellen, es wird Gewinn über die Quantität gemacht. Vom Zeug was aus China kommt, ganz zu schweigen. Was und wer dann in 20 Jahren entsorgt, darum schert sich der Markt heute einen Dreck - denn man weiss ja, wenn's ganz schlimm kommt, werden am Ende die Regierungen/Staaten wieder Steuergelder dafür aufwenden.

Omar Little
13.10.2011, 13:19
Warum fangen die Inder und Chinesen denn jetzt an, vermehrt Fleisch zu essen? [...]

Kannst Du dafür Belege liefern?

Zum Vegetariertag: das gab es hier auch mal. Leider sind die grossen Kantinen kaum in der Lage dann auch interessante vegetarische Gerichte zuzubereiten. Nur eine Tofuwurst oder ein Sojaschnittzel als Fleischersatz ist nicht so der Bringer. Da kann ich verstehen warum das nicht angenommen wird. Es liegt meiner Meinung nach also eher daran *wie* man es macht.

Ich esse jetzt seit 13 Monaten vegetarisch (habe aber null Missionierungsdrang, soll jeder für sich selber entscheiden). Unglaublich spannend sind die Reaktionen einiger Kollegen und Freunde. Es scheint wirklich noch bei vielen Leuten der Glaube zu herrschen, dass man sich nur mit Fleisch vernünftig ernähren kann. Da kommt manchmal ein Dogmatismus zum Vorschein wie ich ihn sonst eigentlich nur von den religiösen Fundis kenne.

Der Bericht in der Welt taugt zur Erheiterung, aber so richtig ernst nehmen kann ich das nicht. Das Thema Tierhaltung wäre schon einen eigenen Thread wert, aber wohl kaum in einem Laufforum...

Wattläufer
13.10.2011, 15:31
Kannst Du dafür Belege liefern?

..

Ich bin zwar nicht Alexa71 aber es ist in der Tat so,daß in China durch den steigenden Wohlstand auch das Bedürfnis steigt, ein- oder sogar mehrmals pro Woche Fleisch zu essen. Nun sind 4%ige Wachstumsraten nun ja noch nicht so immens - wenn mann aber bedenkt,daß ~ 48 mio t von ~100 mio t des weltweiten Schweinefleisches in China produziert werden, ist das schon für die Chinesen eine Herausforderung.

Hier nachzulesen -> http://weizenbörse.com/cgi-bin/index.pl?ST=161458&da=1&F=48

oder hier ->HeckelundWild.de (http://www.heckelundwild.de/index.php?file=news/meldung&id=10512)

rono
13.10.2011, 16:38
Wirfst du da nicht Dinge zusammen die aber getrennt gesehen werden müssen.

In der Solartechnik gibt es zwei Amortisationen.........




Moin, wenn Du hier schon den Guttenberg machst und fleissig aus anderen Quellen Deine Beiträge zusammenkopierst, dann bitte mit Quellenangabe.

Gruß Rono

moin
13.10.2011, 16:51
Deine Beiträge
Gruß Rono

Was heißt hier Beiträge?
Zu 90% meiner Beiträge sind von mir.

Gut dieser Text ist aus einer Seite zitiert.

Was ich hiermit nachhole.

[
Den Link dieses Zitates...bitte einfach Text kopieren und Google nach den Textbaustein ....suchen lassen.

Bitte keine Vergleiche mit solchen Herren. Wenn ich den Wahlomat bemühe kommt diese Partei die dieser Herr angehört am schlechtesten weg

rono
13.10.2011, 17:00
Moin, bei Dir fallen mir nie Quellenangaben und Zitate auf. Wenn 10% Deiner Beiträge/Texte nicht von Dir sind, ist das äusserst bedenklich. Ich bitte Dich, Dich künftig korrekt zu verhalten.

moin
13.10.2011, 17:05
Jetzt habe ich die Quelle angeben und es wurde trotzdem gelöscht.

WinfriedK
13.10.2011, 17:05
Den Link dieses Zitates...bitte einfach Text kopieren und Google nach den Textbaustein ....suchen lassen.
Das ist ja eine Super-"Quellenangabe". :hihi:

rono
13.10.2011, 17:12
Jetzt habe ich die Quelle angeben und es wurde trotzdem gelöscht.


Nö, da stand nur Zitat.....aber nicht, wen oder was Du zitiert hast.

Wenn Du in diesem Zusammenhang noch Diskussionsbedarf hast, dann bitte unter "Organisatorisches und Feedback".

moin
13.10.2011, 17:16
Moin, wenn Du hier schon den Guttenberg machst und fleissig aus anderen Quellen Deine Beiträge zusammenkopierst, dann bitte mit Quellenangabe.

Gruß Rono


Was heißt hier Beiträge?
Zu 90% meiner Beiträge sind von mir.

Gut dieser Text ist aus einer Seite zitiert.

Was ich hiermit nachhole.

Den Link dieses Zitates...bitte einfach Text kopieren und Google nach den Textbaustein ....suchen lassen.

Bitte keine Vergleiche mit solchen Herren. Wenn ich den Wahlomat bemühe kommt diese Partei die dieser Herr angehört am schlechtesten weg


Moin, bei Dir fallen mir nie Quellenangaben und Zitate auf. Wenn 10% Deiner Beiträge/Texte nicht von Dir sind, ist das äusserst bedenklich. Ich bitte Dich, Dich künftig korrekt zu verhalten.


Jetzt habe ich die Quelle angeben und es wurde trotzdem gelöscht.

Das ist Willkür:zwinker2: Eines CO- Moderators unwürdig.

moin
13.10.2011, 17:22
Das ist ja eine Super-"Quellenangabe". :hihi:

Da kommt das gleiche raus als ob ich den Link hier rein schreibe.

WinfriedK
13.10.2011, 17:26
Da kommt das gleiche raus als ob ich den Link hier rein schreibe.

Nö, es läuft darauf hinaus, dass du sagst: "Sucht euch die Quelle selbst!"

MannMitHut
13.10.2011, 19:54
Seit wann muss man für die in diesem Thread von moin verwendeten Aussagen Quellen angeben?
Mit seinen Aussagen über verschiedene Amortisationen verletzt er keine copyrights und ob man glaubt was er schreibt ist doch jedem selbst überlassen.

rono
13.10.2011, 21:49
Seit wann muss man für die in diesem Thread von moin verwendeten Aussagen Quellen angeben?
Mit seinen Aussagen über verschiedene Amortisationen verletzt er keine copyrights und ob man glaubt was er schreibt ist doch jedem selbst überlassen.


Es waren nicht seine Aussagen zum Thema. Er hat aus der Veröffentlichung eines anderen Autors einfach einen Text übernommen und ihn ohne Quellenangabe hier als seinen eigenen Beitrag eingestellt. Wir werden -soweit möglich- keine Urheberrechtsverletzungen dulden (s. auch Forenregeln). Und nun bitte zurück zum Thema.

Gruß Rono

SALOLOPP
13.10.2011, 22:13
BTT plz

Gibts eigentlich schon einen Welt-Vegetarier-Tag ... das wäre doch mal eine feine Sache :zwinker2:

Und weil ich mit den Begrifflichkeiten zuletzt ein bisschen problematisch bin: Vegetarier sind eigentlich die, die auch tierische Erzeugnisse und Fisch essen, oder?
Wenn man jetzt berücksichtigt, dass wir alle zu viel Fleisch essen (vermutete 95% der Leute, die überhaupt Fleisch essen und vmtl. 99,8% der Männer - nur eigene Erfahrung und Einschätzung, daher bitte das Handwaving der Werte wahrnehmen) würde ich so einen Tag vmtl. sogar unterstützen, sofern das auf vernünftige Weise organisiert wird.

Bzgl. China: die werden meines Wissens auch erst in den letzten 10 Jahren so richtig fett - wie auch die Inder ... weil die die Euro/Amerikanische Fleischeslast übernehmen und sich nicht mehr nativ gesund ernähren - mit traditionellem Indisch oder Chinesisch schafft man es nur wirklich schwer, so richtig fett zu werden (ich weiss da schon zumindest aus eigener Erfahrung, wovon ich rede :zwinker2:)

Und hackt mal nicht auf dem moin so rum, finde ich jetzt auch übertrieben, nur weil als klausi mal was war und er die falschen intimfreunde hat, ist er nicht immer automatisch der böse oder? :nene:
Zudem finde ich, dass der Kuschelfaktor da noch enorm hoch ist und auch bleiben sollte - selbst wenn man die Garmin-Angestellten mit reinrechnet :teufel:

PS: hat sich mit dem letzten Beitrag von Rono überschnitten... sry

Omar Little
14.10.2011, 08:13
BTT plz

Gibts eigentlich schon einen Welt-Vegetarier-Tag ... das wäre doch mal eine feine Sache :zwinker2:

Und weil ich mit den Begrifflichkeiten zuletzt ein bisschen problematisch bin: Vegetarier sind eigentlich die, die auch tierische Erzeugnisse und Fisch essen, oder? [...]

Das kommt drauf an...in hiesigen Breiten bezeichnet sich überlicherweise als Vegetarier wer kein Fleisch und keinen Fisch isst. Eier, Käse, Joghurt usw. "dürfen" gegessen werden. In anderen Ländern sieht das schon wieder anders aus. In Spanien und England z.B. bekommt man als Vegetarier auch Fisch angeboten.

Es gibt noch diverse weitere Unterteilungen innerhalb des "Vegetariertums", aber mit denen habe ich mich nicht weiter beschäftigt.

sulimo
14.10.2011, 08:45
Und weil ich mit den Begrifflichkeiten zuletzt ein bisschen problematisch bin: Vegetarier sind eigentlich die, die auch tierische Erzeugnisse und Fisch essen, oder?

Das wären dann die Pescetarier (http://de.wikipedia.org/wiki/Pescetarismus) :zwinker2:

LG, sulimo :hallo:

Charly
14.10.2011, 14:04
Ist ja wohl nur noch blöd, wenn man sich Vegetarier nennt und dann Fisch futtert. :klatsch:
Ich kenn jetzt nicht unbedingt nen Fischbaum. Oder Heringsgetreide. Oder Makrelenobst.
Ich glaub, solange ein Fisch mit großen Augen gucken kann und an Lande erstickt, einen Herzschlag hat, frisst, sich fortpflanzt etc. kann man Fische wohl getrost als Tiere bezeichnen.
Gibt aber noch die Oberhelden, die sich als Vegetarier bezeichnen, weil sie Geflügel essen.
Dafür gibts nen doppelten :klatsch::klatsch:

cantullus
14.10.2011, 14:38
Vegetarier sein ist halt mehr ein Gefühl ;)

Chri.S
14.10.2011, 14:57
Grade bei Vegetariern vermute ich dass doch viele Bio Gemüse kaufen und sich dabei nicht bewusst sind, dass sie damit eine Symbiose mit den Fleischessern eingehen.
Ist das für Hardcore-Veganer eigentlich kein Problem oder gibt es auch Bio-Gemüse das bewusst ohne tierischen Dünger auskommt?

Warum gehst Du davon aus, dass Vegetarier mehr Bio konsumieren? Ich würde nichtmal davon ausgehen, dass Vegetarier sich gesund ernähren. Die meisten Vegetarier, die ich kenne, ernähren sich schlecht oder genauer genauso schlecht wie der Rest der Bevölkerung, weil sie auf Junkfood geeicht sind und von Ernährung keinen Plan haben. Und was bitte soll ein Hardcore-Veganer sein? Die Bezeichnung legt nahe, dass Veganer per se Hardcore, also militant oder absolut seien.


Ich hab zufällig gerade diesen Bericht hier gelesen Landwirtschaft: Bio-Schweine? Nein, danke! - Nachrichten Wissenschaft - Tierwelt - WELT ONLINE (http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article3094503/Bio-Schweine-Nein-danke.html)

und möchte das erstmal nicht weiter polarisierend kommentieren.


Gruß

Wattläufer



Tiere werden wie Menschen betrachtet. Da spukt viel Unsinn in den Köpfen.

Es reicht für mich, Tiere in dem Punkt wie Menschen zu betrachten, wo es um ihre Leidensfähigkeit geht.

Chris

Fire
14.10.2011, 15:15
Warum gehst Du davon aus, dass Vegetarier mehr Bio konsumieren? Ich würde nichtmal davon ausgehen, dass Vegetarier sich gesund ernähren. Die meisten Vegetarier, die ich kenne, ernähren sich schlecht oder genauer genauso schlecht wie der Rest der Bevölkerung, weil sie auf Junkfood geeicht sind und von Ernährung keinen Plan haben. Und was bitte soll ein Hardcore-Veganer sein? Die Bezeichnung legt nahe, dass Veganer per se Hardcore, also militant oder absolut seien.


Ich weiss nicht ob Vegetarier mehr Bio Produkte konsumieren, könnte es mir aber durchaus vorstellen. Einerseits muss man bei Fleischverzicht mehr auf eine allgemein gesunde Ernährung achten und dazu gehören auch Bio Produkte (auch wenn die nicht zwangshalber gesünder sind).

Ausserdem hat ein Vegetarier durch den Fleischverzicht ein höheres "Gemüsebudget" und verkehrt vermutlich auch öfters mal in Bio Läden es da viel mehr Auswahl an Vegetarischen Produkten gibt.

Zumindest würde ich das so machen wenn ich vegetarier wäre.


Mit Hardcore Veganern meinte ich genau wie du das aufgefasst hast die militante Sorte von Veganern die jeden Missionieren wollen, absolut kein Verständnis für den Rest der Welt haben.
Als so jemand würde ich nur ungern zugeben "Gemüse aus Massentierhaltung" zu mir zu nehmen und dem Schweinestall vor dem ich am Tag zuvor demonstriert habe noch gratis die Scheisse abzunehmen :zwinker5:
Deshalb war meine Frage, ob es Bio Gemüse gibt das unter dem Gesichtspunkt produziert wurde, auch sehr ernst gemeint.

Das soll aber nicht heissen dass alle Veganer so sind. Leider kenne ich aber mehr von der Sorte als mit lieb ist :nene:
Zum Glück gibt es aber auch viele nette Vegetarier und Veganer.

Charly
15.10.2011, 11:30
Einerseits muss man bei Fleischverzicht mehr auf eine allgemein gesunde Ernährung achten

Ich konter dann mal, bei dem Fleischkonsum der hier vorallem in Westeuropa exzessiv ausgeübt wird sollten die Fleischesser mal lieber selber auf gesunde Ernährung achten :wink:
Ich behaupte zudem, wenn wir 1000 Fleischesser, 1000 Vegetarier/Veganer nehmen, diese zwei Lager untersuchen, dann werden Ärzte bei Fleischessern öfter sorgenvoll die Stirn runzeln.
Man kann sich auch einfach selber ein Bild machen, wenn man in ein gut bürgerliches Wirtshaus, einen MC Dreck o.Ä. geht und das mit einem vegetarischen Restaurant vergleicht. Im vegetarischen Restaurant ist die Übergewichtsrate verschwindend gering.

Macht euch mal keine Sorgen um unser Wohlergehen. UNS gehts prächtig.

worfroz
15.10.2011, 13:04
Zum Glück gibt es aber auch viele nette Vegetarier und Veganer.

So wie es auch nette Fleischfresser gibt. Es kommt, denke ich, nicht auf die Ernährung an, was uns zu netten oder nicht netten Menschen macht.


bei dem Fleischkonsum der hier vorallem in Westeuropa exzessiv ausgeübt wird sollten die Fleischesser mal lieber selber auf gesunde Ernährung achten

Diesem Satz kann ich auch als Fleischfresser vorbehaltlos zustimmen!

sulimo
15.10.2011, 18:37
So wie es auch nette Fleischfresser gibt. Es kommt, denke ich, nicht auf die Ernährung an, was uns zu netten oder nicht netten Menschen macht.


Schenkt man diesen Artikeln Glauben, stimmt das so nicht:

Fleisch macht agressiv und träge (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fleisch.html)

Institut für Ernährungsmedizin (http://www.ife-med.de/index.php?option=com_content&task=view&id=22&Itemid=39)


Das Gefühlsleben positiv oder negativ beeinflussen (hoher Fleischkonsum macht z.B. viele Menschen aggressiver und eine kalorienarme Pflanzenkost macht viele Menschen ausgeglichener aber oft auch in gewisser Weise lethargisch).

lg, sulimo :hallo:

Stormbringer
15.10.2011, 18:59
Schenkt man diesen Artikeln Glauben, stimmt das so nicht:

Fleisch macht agressiv und träge (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fleisch.html)
Vielen Dank für die Unterhaltung am frühen Samstag abend. Und nicht vergessen im Shop des Zentrums der Gesundheit zu bestellen :hihi:. Ich sammele gerade mal meine Waffen zusammen und überlege, welchen Krieg ich befürworten kann. Vielleicht finde ich auch jemand zum Verprügeln. :hihi:

teerlunge
15.10.2011, 20:52
Vielen Dank für die Unterhaltung am frühen Samstag abend. Und nicht vergessen im Shop des Zentrums der Gesundheit zu bestellen :hihi:. Ich sammele gerade mal meine Waffen zusammen und überlege, welchen Krieg ich befürworten kann. Vielleicht finde ich auch jemand zum Verprügeln. :hihi:

Ich als Vegetarier würd mich ja über Deine Aggressivität aufregen, wenn ich dazu nicht viel zu lethargisch wär... :schlafen:

Rawnie Green
16.10.2011, 09:56
Ich als alter Anti-Speziesist habe da eine Entwicklung durchlaufen:

- lange Zeit pseudovegetarisch gelebt (mit Fisch und Käse, jaja) weil ich nicht wollte dass Tiere für mein Essen sterben - uninformierter gehts nicht :hihi:

- dann wieder zum Allesfresser mutiert ... lag wohl hauptsächlich daran dass Wiener Würstchen ein Leibgericht von mir sind und es wirklich schwer war zu verzichten

- dann der Bruch: nicht vegetarisch, sondern VEGAN ist die Lösung - dieses Mal hatte ich mich informiert und war gewillt durchzuhalten weil ich daran glaubte das Richtige zu tun. Also Käse vom Speiseplan gestrichen, Haferflocken nur noch mit Sojamilch etc. Als Student ging das ganz schön ins Geld. Habe dann von relativ minderwertigen Nahrungsmitteln gelebt, die eben bezahlbar waren. War nicht so das Wahre.

- in etwa zeitgleich ist die erste Katze bei mir eingezogen. Weil ich für meine Tiere gut sorgen will, hab ich mich also gleich mal mit der Futterlehre beschäftigt. Um ehrlich zu sein wollte ich beweisen dass man Katzen auch vegan ernähren kann. Ich war ein totaler Hippie und wollte dass alle Frieden haben und glücklich sind und keiner den anderen frisst und so! Also auch die Futtertiere. Bei der Recherche kam allerdings heraus dass Katzen vegan zu ernähren absolute Tierquälerei wäre. Katzen sind Karnivoren, und auf Futtertiere angewiesen. Ich beschäftigte mich mit Billinghurst und habe relativ lange meine Katzen gebarft, und bin dann später aus Gründen der Bequemlichkeit auf getreidefreies Premiumfutter umgestiegen. Ich habe gelernt: Karnivoren benötigen Knochen, Muskelfleisch, Innereien und Blut. Nicht Soja. Man mag es nicht mögen, aber es ist nunmal so. Die Welt ist nicht ein Fantasiegebilde.

- Konsequenz war dann natürlich sich einmal mit der Ernährung der Primaten zu beschäftigen. Und das ist höchst interessant. Ihre Ernährung ist zum Großteil pflanzen- bzw. früchtebasiert. Aber es wird Beute gerissen. Fleisch zu essen bringt ihnen anscheinend sowohl soziale als auch biologische Vorteile (Entwicklung des Gehirns etc.) Allerdings auch ganz wichtig: Fleisch ist hier maximal die Beilage, nicht das Hauptgericht.


Inzwischen habe ich für mich akzeptiert dass Fressen und Gefressen Werden zur Natur gehört. Das geht ja schon bei den Bakterien los ... und so sehr man sich auch wünschen mag, sich nicht auf Kosten anderer zu ernähren, es ist einfach nicht realisierbar oder natürlich. Ich habe mich als omnivor akzeptiert und esse wieder Fleisch. Am liebsten Rind (werden von einem Tier recht viele satt :daumen:). Allerdings heisst das nicht dass mein Kühlschrank voller Wurst ist und es ohne Fleisch keine Mahlzeiten gibt; Fleisch gibts bei mir max. ca. 1-2 Mal die Woche (da zählt Fisch auch dazu). Dadurch dass ich so wenig Fleisch esse, kann ich mehr auf die Qualität schauen; ich kaufe kein Billigfleisch in großen Mengen sondern achte darauf dass es nicht aus Massentierhaltung (soweit man den Etiketten glauben darf) stammt. Geflügel gibts daher nur noch extrem selten. Schweinefleisch ebenso. Aber macht ja nichts, ich muss nicht dauernd Fleisch haben. Ich schätze das was ich habe, und genieße es weil ich akzeptiert habe dass es zu meiner natürlichen Ernährung dazugehört. Massentierhaltung ist aber nicht natürlich und gehört boykottiert.

Ein guter Grundsatz für mich ist: Iss nichts was du nicht auch selbst schlachten würdest. Man muss sich einfach mehr mit seinen Nahrungsmitteln auseinandersetzen.

Revierwilderer
17.10.2011, 15:04
Das mit dem "selber schlachten" würde ich gerne mal sehen. :-) Ich höre den Satz jetzt öfter, seit ein berühmter IT Vordenker aus den USA das gesagt haben soll. Allerdings kann ich mir das kaum vorstellen - in unserer Gesellschaft :teufel:

Fire
17.10.2011, 15:19
Das mit dem "selber schlachten" würde ich gerne mal sehen. Ich höre den Satz jetzt öfter, seit ein berühmter IT Vordenker aus den USA das gesagt haben soll. Allerdings kann ich es mir nicht so richtig vorstellen :teufel:

Ich hab schon Fische selber getötet und ausgenommen. Da wir keinen Knüppel oder was ähnliches dabei hatten, musste ich den ärmsten Fischen bis zu 10 Mal eins mit dem Ruder überziehen, hab sie dazwischen mehrfach auf den Boden geworfen und ein paarmal meinen Freund getroffen der die Fische festhalten wollte :teufel:
Nach dem Filetieren war dann von den ziemlich grossen Fischen nicht mehr allzuviel übrig was sich noch essen liess aber wenigstens hatten die Möwen noch Freude etwas mehr zu kriegen als nur noch Gräte.

Wenn alle Tiere so dilettantisch getötet und verschwenderisch zerteilt würden, da hätte selbst ich als Fleischesser mitleid :klatsch:

Wenn man die Tiere schon töten muss, dann sollen sie wenigstens nicht noch unnötig leiden und das geht wohl wie bei vielen anderen Sachen nur nach einer gewissen Ausbildung

Charly
17.10.2011, 16:21
Schlachten ist in der Massentierhaltung eher Glückssache.
Sind nicht mal gelernte Metzger, denen man Messer in die Hand drückt.
Gepaart mit unfassbarem Akkorddruck, dann isses halt nunmal so, dass jährlich 600.000 Schweine noch lebend ins kochende Wasser geworfen werden. Aber was solls, ist ja nur 1%!!!! und a bissal Schwund ist ja immer.
:frown:

Michi_MUC
17.10.2011, 16:24
Merkwürdig. Warum veranstaltet keiner einen "Fleischessertag"?

Ja, klar. Die Fleischesser sind in der Überzahl. Die muss man ja nicht ÜBERZEUGEN.

Und warum ist das so? Warum essen so viele Leute gerne Fleisch?

Wahrscheinlich, weil wir es schon "seit je her" so gewohnt sind. Sonntags ein saftiger Schweinebraten mit Knödel. Wochentags ein schönes, großes Schnitzel mit Pommes. Ein knuspriges Grillhähnchen. Currywurst. Bratwurst mit Sauerkraut. Zwiebelrostbraten. Hmmmm.

Die Jugend nimmt gerne mal einen Burger oder Döner.

Habe ich was vergessen?

Ach ja. Die schmackhafte Sojawurst, das leckere Tofuschnitzel ...

Wie? Ungewöhnlich? Schmeckt nicht?

Ich habe als strickter Vegetarier gelebt und mich genau an diese Sachen gewöhnt. Eine zeitlang auch nur Sojamilch konsumiert. Das volle (teilweise auch veganische) Programm also. Und zwar aus dem Grund, weil mir die oben genannten, "normalen" Sachen zum Hals raushingen.

Keine wie auch immer geartete ideologische Sache.

Ich wollte einfach kein Fleisch mehr essen und suchte Alternativen.

Was aber angeboten wurde und immer noch wird, fand ich -gelinde ausgedrückt- nicht wirklich gut.

Es wird immer (sehr schlecht) versucht, Fleischalternativen anzubieten. Warum eigentlich? Kann es nicht etwas eigenes geben?

Warum muss eine Sojawurst unbedingt SojaWURST heißen? Und warum muss das Teil dann auch noch "wurstähnlich" schmecken?

Nach 6 Jahren war ich dann wieder soweit. Ich kaufte mir einen Burger und mir ging es prächtig. Es stand Rindfleisch drauf und Rindfleisch war drin.

Keiner versucht, Rindfleisch zu verkaufen, dass wie Sojawurst schmeckt.

Also ist das Dasein als Fleischesser gefühlt "ehrlicher"? Vielleicht.

Man sollte auch endlich aufhören, Bilder von unwürdigen Tierhaltungen zu zeigen. Was soll das bringen?

"Zieh Dir den fleischlosen, geschmacklosen Fraß rein, damit Du Tiere rettest"?

So ein Käse! Wir Menschen sind Verdrängungsmeister.

Wenn man will, dass die Leute mehr vegetarische Dinge essen, dann sollte man an GUT SCHMECKENDEN vegatrischen Essen arbeiten.

SO rettet man langfristig Tiere. Dann braucht man auch keine Veggietage mehr.

Wattläufer
18.10.2011, 08:14
Schlachten ist in der Massentierhaltung eher Glückssache.
Sind nicht mal gelernte Metzger, denen man Messer in die Hand drückt.
Gepaart mit unfassbarem Akkorddruck, dann isses halt nunmal so, dass jährlich 600.000 Schweine noch lebend ins kochende Wasser geworfen werden. Aber was solls, ist ja nur 1%!!!! und a bissal Schwund ist ja immer.
:frown:

Hui, in welchen schlechten Film hast DU das denn gesehen, daß lebende Schweine ins heiße Wasser geworfen werden ? Ich hab noch nie davon gehört, lasse mich aber gerne belehren . Krabben werden gleich nach dem Fang ins kochend heiße Nordseewasser geworfen.Bei den Tieren wirds aber auch schwierig diese erst vorher zu betäuben. Rinder/Schweine/Schafe etc. müssen vor der Tötung betäubt werden. Das erfolgt i.d.R. mit CO2 oder Strom. Außnahme ist aus religiösen Gründen das schächten.

Zustimmen muß ich Dir, daß bei den großen Schlachtbetrieben der Akkorddruck immens ist und viele ungelernte Arbeitskräfte für die Zerlegung zuständig sind. Ein hoher Anteil davon hat eine ausländische Herkunft- die Deutschen sind sich wohl dafür zu teuer oder zu "wertvoll" d :haeh: .

Mich interesiert mal wo bei Euch eure Tierliebe aufhört. Habt ihr eine Fliegenklatsche am Bett oder fangt ihr die in Gläsern und laßt die tagsdarauf in die Freiheit ? Zecken,Schaben,Kakerlaken, Mäuse, Ratten - alles Lebewesen ! Wo sind da Eure Grenzen ? Bin mal gespannt auf Eure Meinungen.

Schöne Grüße von der Nordsee


Wattläufer

Wattläufer
18.10.2011, 08:32
...und ich hätte gerne nochmal erklärt bekommen, was Massentierhaltung ist und wann Massentierhaltung anfängt. Gibt es eine Grenze ? Ist es der Landwirt mit 50 Sauen, der im Nebenerweb seine Schweine im abschriebenen Stall hält ?Oder der Biolandhof mit bspweise 200 Sauen ? Oder ich mit den 900 Sauen ? Oder Smithfield in den USA mit über 100.000 Sauen ? :confused:

Gruß vom Wattläufer

Fire
18.10.2011, 08:44
Die meisten Fleischalternativen die so angeboten werden, würde man wirklich lieber ganz weglassen. Vor allem Tofu und das meiste andere auf Sojabasis finde ich ganz schrecklich.

Was ich aber wirklich recht lecker finde und was durchaus als Fleischersatz durchgehen könnte ist Quorn
Quorn (Lebensmittel) ? Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Quorn_%28Lebensmittel%29)

Habt Ihr das schon mal probiert? Die Beschreibung mit den fermentierten Schimmelpilzen tönt zwar ziemlich ekelhaft, vom Geschmack her ist das Zeugs aber recht nahe bei Hähnchenfleisch.

Als geschnetzeltes, Nuggets oder mit etwas Sauce merkt man kaum einen Unterschied und wenn doch dann auch nicht unbedingt zum negativen.
Das Zeugs kaufe ich auch als Fleischliebhaber öfters mal.
International ist es aber wohl nicht so verbreitet. Die Migros, unsere grösste Supermarktkette hat aber ein ziemlich breites Angebot an Quorn Produkten:
CORNATUR | Migipedia (http://www.migipedia.ch/de/brand/cornatur)

nachtzeche
18.10.2011, 08:53
Die meisten Fleischalternativen die so angeboten werden, würde man wirklich lieber ganz weglassen. Vor allem Tofu und das meiste andere auf Sojabasis finde ich ganz schrecklich.


Ich frage mich immer, warum alle so auf Tofu rumhacken. Klar, es gibt Tofu in einer Konsistenz und Geschmacksvariante, die ist zum davonlaufen - das kann man aber bei jedem anderen Lebensmittel auch haben. Es gibt Tofu, zum Beispiel als Räuchertofu, da könnte ich mich reinlegen! Und das ist auch kein Fleischersatz für mich. Bin kein Vegetarier und trotzdem esse ich regelmäßig Tofu, einfach weil es sauleckere Rezepte damit gibt!!!

Gruß
nachtzeche

Charly
18.10.2011, 11:44
@Wattläufer: Tu mir doch mal den Gefallen und geh auf diesen Link

tagesthemen | tagesschau.de (http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt2180.html)

Ich halte jetzt die Tagesthemen für einigermaßen seriös :zwinker5:
'Spul' vor bis auf Minute 21:18 und hör bei 23:30 gut zu.
Schweine werden nach dem Abstechen gebrüht. Sonst gehts etwas zäh mit dem Entborsten.

Das ist kein schlechter Film, das ist die REALITÄT!!!

Charly
18.10.2011, 11:52
Nochmal @Wattläufer
Nein, ich habe keine Fliegenklatsche. Ich fange tatsächlich Fliegen mit der Hand und schmeiß sie bei der Haustüre raus.
Ich hab dieses Jahr eine einzige Fliege getötet und das war ein Versehen, weil ich ein Buch auf den Tisch geworfen hab und die Fliege Pech hatte.
Bei Stechmücken und Zecken mach ich eine Ausnahme, weil die mir schaden.

Kommt jetzt bestimmt gleich von einem Schlaumeier der Spruch, dass ich ja nicht Auto fahren darf, weil da Mücken auf die Scheibe klatschen. Tja, da muss leider die Segel streichen. Lässt sich nicht vermeiden. Ich könnt höchstens noch die Front- und Heckscheibe raus nehmen, dass die durchfliegen können. :P
Ich darf übrigens alles. Ich tu es nur nicht.

Wattläufer
18.10.2011, 12:17
Erschreckender :frown: aber interesannter Beitrag !

Das die Tiere nach dem Töten gebrüht werden war mir vorher auch schon klar. Das die Schweine tlw. nicht ordnungsgemäß gestochen werden ist, sehr bedenklich und war mir vorher nicht bekannt.Oben liest es sich aber so, daß die Tiere vorsätzlich oder bewußt ins heiße Wasser geworfen werden. Ohne etwas schönreden zuwollen :er schätzt die Anzahl allerdings nur; kann mehr,kann weniger, es darf aber nicht sein !

Also auch hier wieder : größer +schneller + billiger +mehr ! Die Konzentration auf den Schlachthöfen ist brutal. Es gibt heute nur noch vier große Unternehmen die sich die Schlachthaken aufteilen. Ich such heute abend noch mal nach Zahlen. Muß jetzt raus.

Schön,daß die Bauern mal keine Prügel einstecken mußten:wink:

Dampfsohle
19.10.2011, 14:12
Unabhängig von der Grundsatzdiskussion (was ich gut finde) frage ich mich:

Kann man von den Kosten her überhaupt leckeres Kantinenessen vegetarisch zubereiten?
Wenn ich so auf die ganzen leckeren vegetarischen Gerichte schaue, die ich zuhause zubereite, ist - um das Gericht wirklich lecker zu machen - doch immer irgendetwas Raffiniertes oder Aufwändiges drin, sei es bei den Zutaten oder das mehr Zeit beansprucht wird. Kann man so etwas in der Großküche überhaupt für wenig Geld zusammenstellen?

sulimo
19.10.2011, 14:31
Unabhängig von der Grundsatzdiskussion (was ich gut finde) frage ich mich:

Kann man von den Kosten her überhaupt leckeres Kantinenessen vegetarisch zubereiten?
Wenn ich so auf die ganzen leckeren vegetarischen Gerichte schaue, die ich zuhause zubereite, ist - um das Gericht wirklich lecker zu machen - doch immer irgendetwas Raffiniertes oder Aufwändiges drin, sei es bei den Zutaten oder das mehr Zeit beansprucht wird. Kann man so etwas in der Großküche überhaupt für wenig Geld zusammenstellen?

Ich, als Fan der "südasischen" Küche, meine: " Man kann!"
Viele leckere, verschiedene zb. indische Gerichte sind schnell, einfach und auch in großen Mengen zuzubereiten. Vorausgesetzt man mag auch diese "Geschmacksrichtung" :wink:

lg, s. :hallo:

Charly
19.10.2011, 16:58
Unabhängig von der Grundsatzdiskussion (was ich gut finde) frage ich mich:

Kann man von den Kosten her überhaupt leckeres Kantinenessen vegetarisch zubereiten?
Wenn ich so auf die ganzen leckeren vegetarischen Gerichte schaue, die ich zuhause zubereite, ist - um das Gericht wirklich lecker zu machen - doch immer irgendetwas Raffiniertes oder Aufwändiges drin, sei es bei den Zutaten oder das mehr Zeit beansprucht wird. Kann man so etwas in der Großküche überhaupt für wenig Geld zusammenstellen?

Typisch, typisch. Früher war Fleisch ein Luxusprodukt. Etwas besonderes für den Sonntag oder besondere Tage. Vielleicht noch in der Mitte der Woche. Heute ist es ein Ramschprodukt und die Leute wissen nicht mehr was sie kochen sollen, wenn das 'Grundnahrungsmittel' Fleisch fehlt. Und wenn Fleisch billiger ist, als sonstige Nahrungsmittel, dann ist der Punkt längst überschritten wo man hätte darüber nachdenken sollen, wie es soweit kommen konnte.
Das ist schon eher tragisch.
Wie oft ich schon gefragt wurde: Was isst man denn da als Veganer????
Gibt tausend Sachen ohne diesen komischen Fleischersatz, der gern den Neuveganern untergejubelt wird. Kann man mal essen, dann is aber auch wieder gut damit.

Lisa08
19.10.2011, 17:12
Typisch, typisch. Früher war Fleisch ein Luxusprodukt. Etwas besonderes für den Sonntag oder besondere Tage. Vielleicht noch in der Mitte der Woche. Heute ist es ein Ramschprodukt und die Leute wissen nicht mehr was sie kochen sollen, wenn das 'Grundnahrungsmittel' Fleisch fehlt. Und wenn Fleisch billiger ist, als sonstige Nahrungsmittel, dann ist der Punkt längst überschritten wo man hätte darüber nachdenken sollen, wie es soweit kommen konnte.
Das ist schon eher tragisch.
Wie oft ich schon gefragt wurde: Was isst man denn da als Veganer????
Gibt tausend Sachen ohne diesen komischen Fleischersatz, der gern den Neuveganern untergejubelt wird. Kann man mal essen, dann is aber auch wieder gut damit.

Ich mische mich wirklich selten in solche Diskussionen ein, bin auch weder Veganer noch Vegetarier. Aber in diesem Fall muss ich Charly uneingeschränkt recht geben!

Ich werde nie verstehen wieso ich Fleischersatz in Form von Tofu & Co brauche - schaut doch einfach mal in ein Buch über Vollwerternährung.
Unsere Nahrungsmittel auch ohne Fleisch und Fisch sind so vielseitig :klatsch:

Grüße

Lisa

kobold
19.10.2011, 17:18
Ich finde ja, dass die Zubereitung vegetarischen Essens in der Regel sogar schneller, billiger und unkomplizierter ist als die Fleischzubereitung - zumindest dann, wenn man frisch kocht. Die meisten Fertigprodukte, die als Hauptmahlzeit gedacht sind, haben ja irgendwas mit Fleisch zu tun.

Bei vegetarischer Küche macht's halt die Würzung mit Gewürzen und Kräutern - und die ist erstens nicht immer "massenkompatibel", weil der deutsche Durchschnittsgaumen auf Salz, Pfeffer, Paprika und vielleicht noch mildes Currypulver geeicht ist, und zweitens - wenigstens in Großküchen - oft zu lasch. Da müsste halt schon in der Küche sauber gearbeitet und ggf. vielseitig nachgewürzt werden. Bei Fleischgerichten kann man auf den Eigengeschmack setzen, stellt vielleicht noch zusätzlich Salz- und Pfeffersteuer und Maggi hin - und die meisten sind zufrieden. Ein unzureichend gewürztes Gemüsegericht kann man mit diesen Zutaten aber nicht einmal für weniger feine Gaumen "lecker" machen.

Dampfsohle
19.10.2011, 17:50
Ich, als Fan der "südasischen" Küche, meine: " Man kann!"
Viele leckere, verschiedene zb. indische Gerichte sind schnell, einfach und auch in großen Mengen zuzubereiten. Vorausgesetzt man mag auch diese "Geschmacksrichtung" :wink:

lg, s. :hallo:

ja, ich bin auch Curry-Fan (rote Linsen, Ingwer, Kreuzkümmel etc immer!! ) :-)

... und gerade deswegen stelle ich ja die Frage ob sowas Leckeres überhaupt massenkompatibel in einer deutschen Kantine zu verwirklichen ist. Da müsste dann wirklich ein Kantinen-Koch mal seine Erfahrung mitteilen...



Und wenn Fleisch billiger ist, als sonstige Nahrungsmittel, dann ist der Punkt längst überschritten wo man hätte darüber nachdenken sollen, wie es soweit kommen konnte.
Das ist schon eher tragisch.


Ich stimme mit dir überein, Ramschfleich find ich auch aus diversen Gründen Kacke und dennoch war neulich mal wieder die Ausnahme (für mich ist Fleisch essen die Ausnahme) angesagt. Auf einem Fest wurden Grillwürstchen und Tofu-Würstchen angeboten. Meiner Frau überließ ich das letzte Tofu-Würstchen und ich nahm mir ein normales. Sie ließ mich einen Bissen probieren. Tja geschmacklich war das trotz Ramschfleisch leider kein Vergleich. Das heisst, dass man Fleischdreck wesentlich leichter wohlschmeckend zubereiten kann, als Tofu-Ersatz. Und nun du wieder -> was bekommt wohl in einer Kantine Vorzug, in der sowieso an allem gespart wird/werden muss - weil das Gericht darf ja nicht zu teuer werden. Ich mag übrigens sowieso kein Kantinenessen und mache mir gern die Mühe und bereite alle möglichen vegetarischen Gerichte frisch zu.

nachtzeche
19.10.2011, 18:30
Ich finde ja, dass die Zubereitung vegetarischen Essens in der Regel sogar schneller, billiger und unkomplizierter ist als die Fleischzubereitung - zumindest dann, wenn man frisch kocht. Die meisten Fertigprodukte, die als Hauptmahlzeit gedacht sind, haben ja irgendwas mit Fleisch zu tun.


Wenn man Fleisch nicht im Supermarkt sondern im Bioladen kauft, ist auch die Frage nach dem Preis entschieden. Wenn ich bei Fleisch weert auf Qualität lege ist auch ein Konsum von einem / Woche etwas, das wir uns als Familie nicht leisten wollen. Denn dann müssten wir an anderen Sachen sparen und mir ist meine vielseitige Gemüseauswahl zu jeder Mahlzeit erheblich wichtiger als einmal Fleisch pro Woche!

Und zur Vielfalt: Ich komme gar nicht hinterher die ganzen Veggie-/Vegan Rezepte zu kochen, die ich gefunden habe und endlich ausprobieren möchte! Seit ich wieder bewusst einkaufe und koche (Fleischmenge siehe oben, der letzte Fleischkonsum liegt 3 Wochen zurück, und das nur, weil bei Schwiegermama zu besuch), hat mich die vegetarische Küche noch nicht einmal gelangweilt!

Und zum Urthema: Ich glaube, mit einem guten Koch, der Ahnung hat, könnte eine Kantine regelmäßig (täglich) ein Veggiemenue anbieten, dass so gut wie jedem schmeckt - ohne speziellen Tag oder Fleischersatzstoffe!

nachtzeche
-der, der mit der Karotte tanzt-

Santander
19.10.2011, 19:04
Stufe 1: Nahrung ist knapp, das wenige Essen dient einzig der Energiaufnahme.
Stufe 2: Nahrung ist ausreichend vorhanden, das Essen ist nicht nur Energiaufnahme, sondern auch Genuß und Vergnügen.
Stufe 3: Nahrung ist im Überfluß vorhanden, jetzt muß Essen eine tiefere Bedeutung haben. Man gibt vor, eine bestimmte Ernährung ist besser für die Gesundheit, rettet die Umwelt, schont die Tiere, spendet den Weltfrieden. Minimum muß man sich mit seiner Ernährung vom "doofen Durchschnittsdeutschen" absetzen.

sulimo
19.10.2011, 19:30
Ich, als Fan der "südasischen" Küche, meine: " Man kann!"

Meinte natürlich südasiatische Küche :wink:
...wurde aber eh verstanden!

WinfriedK
19.10.2011, 19:43
Stufe 3: Nahrung ist im Überfluß vorhanden, jetzt muß Essen eine tiefere Bedeutung haben. Man gibt vor, eine bestimmte Ernährung ist besser für die Gesundheit, rettet die Umwelt, schont die Tiere, spendet den Weltfrieden. Minimum muß man sich mit seiner Ernährung vom "doofen Durchschnittsdeutschen" absetzen.

Und dein Strom kommt aus der Steckdose. Da ist es auch egal, wie der produziert wird. :klatsch:

SALOLOPP
19.10.2011, 22:11
Und dein Strom kommt aus der Steckdose. Da ist es auch egal, wie der produziert wird. :klatsch:

Du bist ja nur neidisch, dass jemand ohne nachzudenken und mit so wenigen Schubladen offensichtlich die Welt wahnsinnig kompetent erklären kann :zwinker2:

@Dampfsohle, nachtzeche: Danke für eure Beiträge / Anregungen, manchmal helfen auch kleine Anstöße schon :daumen:

kueni
20.10.2011, 02:59
... mit seiner Ernährung vom "... Durchschnittsdeutschen" absetzen.

:daumen: Muss man zwar nicht, ist aber allemal gesünder :daumen:

Fire
20.10.2011, 10:51
ja, ich bin auch Curry-Fan (rote Linsen, Ingwer, Kreuzkümmel etc immer!! ) :-)

... und gerade deswegen stelle ich ja die Frage ob sowas Leckeres überhaupt massenkompatibel in einer deutschen Kantine zu verwirklichen ist. Da müsste dann wirklich ein Kantinen-Koch mal seine Erfahrung mitteilen...



Ich bin zwar kein Kantinenkoch, kann Dir aber die Erfahrung aus meiner Firma mitteilen. Wir sind eine mittelgrosse Firma mit ca. 30-60 Kantinenessern und bisher immer nur einem Menu pro Tag.
Wenn unser Koch wieder mal was indisches, ein Thai Curry oder sonst was leckeres asiatisches zaubert, gibts oft viel mehr Anmeldungen fürs essen als bei den Kantinenklassikern und das mehr oder weniger unabhängig davon ob das nun Fleisch enthält oder nicht.

Allerdings sind wir eine eher junge und internationale Firma. Bei einem "deutschen Traditionsunernehmen" dürfte man sowas wohl höchstens als Zweit- oder Drittmenu anbieten

Dampfsohle
20.10.2011, 11:03
Wenn unser Koch wieder mal was indisches, ein Thai Curry oder sonst was leckeres asiatisches zaubert, gibts oft viel mehr Anmeldungen fürs essen als bei den Kantinenklassikern und das mehr oder weniger unabhängig davon ob das nun Fleisch enthält oder nicht.


Sehr gut, vielleicht sollte man den Veggie-Tag ganz ohne "Etikett" handhaben: soll heißen, einfach ein oder mehrere vegetarische Gerichte vorsetzen ohne explizit zu nennen, dass es vegetarisch ist. :-)




Allerdings sind wir eine eher junge und internationale Firma. Bei einem "deutschen Traditionsunernehmen" dürfte man sowas wohl höchstens als Zweit- oder Drittmenu anbieten

Hmm, vielleicht, ich denke dass auch in Deutschland als Ausnahme-Menü so etwas möglich sein müsste. Die Alternative wäre eventuell auch eine leckere Pasta-Variation ohne Fleisch.

rono
20.10.2011, 11:55
Unsere Kantine bezieht ihr Fleisch von Neuland. Ist durchaus bezahlbar.
NEULAND - Mit gutem Gewissen geniessen (http://www.neuland-fleisch.de/verbraucher/mit-gutem-gewissen-geniessen.html)

Gruß Rono

Dampfsohle
20.10.2011, 15:21
Unsere Kantine bezieht ihr Fleisch von Neuland. Ist durchaus bezahlbar.
NEULAND - Mit gutem Gewissen geniessen (http://www.neuland-fleisch.de/verbraucher/mit-gutem-gewissen-geniessen.html)

Gruß Rono

Das, also Neuland, ist eine interessante Firma. Wenn ich es richtig verstehe sind die nicht "Bio" aber haben artgerechte Tierhaltung. Aber eigentlich habe ich es nicht verstanden, warum die nicht Bio sind... hmm.

Ok, für mich ist ist dann die Frage an dich: Was zahlt ihr denn so pro Essen?

Also nehmen wir mal an, Hähnchen mit Reis, Erbsen und Sahnesoße.

Wenn ich mal so einen Bio-Hersteller (http://www.bio-wienhausen.de/biofleisch.html) exemplarisch nehme, liegt dort ein Kilo Hähnchenbrustfilet bei 30 Euro.
Wenn man nun sagt eine "nun wahrlich nicht gerade großzügig bemessene" Portion Hähnerlbrust wären 166g, macht das immer noch 5 Euro für die Portion, nur für das Fleisch, noch roh ohne Erbsen, Reis, Gewürze, Sahne und Zubereitung, Arbeitszeit, Strom etc. Wenn ich nun die typischen Kantinenpreise ansetze (4-6 Euro man korrigiere mich, wenn ich hier daneben liege) wirds knapp bei der Preiskalkulation mit Bio in der Kantine.

Enweder ist Neuland unschlagbar günstig oder...

Santander
20.10.2011, 16:05
Und dein Strom kommt aus der Steckdose. Da ist es auch egal, wie der produziert wird. :klatsch:

Nein, mein Strom wird von ehemaligen Bewohnern eines indischen Slums in Handarbeit hergestellt, natürlich nur bei Vollmond, um alle positiven kosmischen Strahlen einzufangen. Verpackt wird mein Strom in recycelten Kunststoff-Verpackungen. Die vorhergehende Segnung durch den Dalai Lama ist natürlich obligatorisch.
Ausgeliefert wird der Strom von einem ehemaligen katholischen Priester, der vom Papst exkommuniziert wurde, weil er Kondome an südafrikanische Jugendliche verteilt hat.
Wichtig für mich ist, keine Geräte von us-amerikanischen Konzernen zu benutzen, um diesen amerikanischen Imperialisten mal zu zeigen, was eine Harke ist.

viva la revolution

Santander
20.10.2011, 16:09
Allerdings sind wir eine eher junge und internationale Firma. Bei einem "deutschen Traditionsunernehmen" dürfte man sowas wohl höchstens als Zweit- oder Drittmenu anbieten

Bei einem deutschen Traditionsunternehmen dürfte man vor allen morgens während der Arbeit nicht in irgendwelchen Internetforen surfen.

rono
20.10.2011, 17:20
Das, also Neuland, ist eine interessante Firma. Wenn ich es richtig verstehe sind die nicht "Bio" aber haben artgerechte Tierhaltung. Aber eigentlich habe ich es nicht verstanden, warum die nicht Bio sind... hmm.

Ok, für mich ist ist dann die Frage an dich: Was zahlt ihr denn so pro Essen?


In der aktuellen Woche z.B. Putensteak 3,15 EUR, Lammgulasch 3,00 EUR, Sauerbraten 1,80 EUR. Beilagen (Kartoffeln, Reis, Nudeln etc.) um die 50 Cent, Gemüse ebenso. Dazu kommen je nach Bedarf Vorspeise, Nachspeise und Salatbuffet. Natürlich gibt es auch Gerichte ohne Fleisch oder auch mal 'ne Currywurst/Pommes. Zuschüsse vom Arbeitgeber gibt es nicht. Die Kantine muß kostendeckend wirtschaften.

Gruß Rono

Wattläufer
03.03.2012, 18:22
Ich hab gerade einen interesannten Artikel gelesen :


Macht vegetarisch mehr satt ?

Hungert 1 Mrd. Menschen, lassen sich leicht Schuldgefühle einreden. Natürlich kommt es zu Verlusten, wenn aus pflanzlichen Nährstoffen tierische Produkte werden („Futterverwertung“). Der Vorwurf: „Tierhaltung verschwendet - Nährstoffe. Würden Menschen mehr Pflanzen essen, würden also mehr satt.“ Die Rechnung stimmt nur auf dem Papier. Auch Vegetarier können oder möchten sich nicht mit Tierfutter ernähren. 69 Prozent der Welt-Landwirtschaftsfläche ist Grünland. Auf 32 Prozent der deutschen Nutzfläche wächst Gras. Fleisch und Milch vom ökologisch wertvollen Grünland ernähren viele Menschen.

Dass die Erträge deutscher Äcker zu 43 Prozent in die Futtertröge gehen, wird missgedeutet. Als ob - Futter- und Nahrungsmittel streng getrennt voneinander angebaut würden! So landen von Zuckerrüben 17 Prozent als Zucker auf den Tisch, der Rest im Trog, vom Raps 40 Prozent auf dem Tisch oder im Tank, der Rest im Trog - frei nach dem Motto: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“. So auch bei nicht mahlfähigem Getreide, das jedes Jahr anfällt. Es landet immer im „Kröpfchen“.

Ob man vegetarisch mehr Menschen satt bekommt, hängt auch davon ab, was auf den Teller kommt. 1 ha Hochertragsgetreide über die Hähnchen- oder Schweinemast veredelt, ernährt mehr Menschen als 1 ha Spargel oder Rosenkohl. Die Tiere bekommen keine vegetarischen Leckereien, sie produzieren aus Gras, Massenertragspflanzen und Koppelprodukten der Lebensmittelerzeugung hochwertiges Eiweiß, das sonst fehlt. Die Masse der Futtermittel sind für den Tisch ungeeignet oder unerwünscht, sie werden, ökologisch höchst sinnvoll, zu begehrten tierischen Lebensmitteln veredelt.

Unsere Tiere werden zu 80 Prozent aus Inlandsprodukten ernährt. Dagegen stammen inzwischen 79 Prozent des Obst- und 62 Prozent des Gemüsebedarfes sowie viele vegetarische Spezialitäten aus Importen. Kaum ein Vegetarier dürfte sich bei den heutigen Frischeansprüchen nach einer regionalen und saisonalen Gemüse- und Obstversorgung sehnen, wie zuletzt in der DDR. Der Bioverband Demeter schreibt seinen Betrieben Viehhaltung vor, weil ohne Mist das Prinzip des Nährstoffkreislaufs schwer zu verwirklichen ist und auch weniger anspruchsvolle Früchte wie Gerste, Hafer, Mais oder Futterleguminosen in der abwechslungsreichen, gesunden Fruchtfolge stehen sollen.

Georg Keckl/ds

Quelle : Klargelegt! Macht vegetarisch mehr satt? - Aktuell - Dlz - 1 (http://dlz.agrarheute.com/klargelegt-februar2012)

Gruß

Wattläufer

kueni
03.03.2012, 18:37
Und, damit ist die Tierquälerei in Haltung und Schlachtung jetzt nur noch halb so schlimm, oder gar okay?

Außerdem will der werte Autor damit doch die "Erfolge" der Landwirte im konventionellen Anbau schönreden. Wer soll denn das ganze Zeug fressen, wenn nicht die Viecher mit ihren "Verlusten, wenn aus pflanzlichen Nährstoffen tierische Produkte werden"?
Bestünde die Menschheit nur aus Vegetarieren, könnten die Herren Landwirte ihre Produkte verschenken - und würden nicht alles loswerden.

Elguapo
04.03.2012, 19:05
Unsere Tiere werden zu 80 Prozent aus Inlandsprodukten ernährt. Dagegen stammen inzwischen 79 Prozent des Obst- und 62 Prozent des Gemüsebedarfes sowie viele vegetarische Spezialitäten aus Importen. [/url]


Gerade ökologisch ist es nicht Gemüse und Obst um die halbe Welt zu fliegen.

Bildschirmschoner
04.03.2012, 19:09
Gerade ökologisch ist es nicht Gemüse und Obst um die halbe Welt zu fliegen.
Das Problem daran ist wieder, daß es wohl (ich gebe auch nur das wieder, was ich aus mir seriös erscheinenden Quellen gehört habe) teilweise ökologisch korrekter ist, um die halbe Welt geflogene Dinge zu essen, als regionale Produkte, die dann aber monatelang in Kühlhäusern gelagert worden sind.

kobold
08.03.2012, 13:05
Das Problem daran ist wieder, daß es wohl (ich gebe auch nur das wieder, was ich aus mir seriös erscheinenden Quellen gehört habe) teilweise ökologisch korrekter ist, um die halbe Welt geflogene Dinge zu essen, als regionale Produkte, die dann aber monatelang in Kühlhäusern gelagert worden sind.

"Ökologisch korrekt" kann man sich tatsächlich nur ernähren, wenn man nicht nur regionale, sondern auch saisonale Produkte bevorzugt bzw. solche, die ohne erheblichen Energieaufwand konserviert werden können.

Auf frische Produkte muss man dann zeitweise verzichten, wie auch in dem von Wattläufer verlinkten Artikel zu lesen war. Äpfel, Möhrchen etc. sind halt im Februar/März/April nur zu bekommen, wenn sie importiert oder mit hohem Energieaufwand gekühlt wurden. Bei Lagerung im Keller, in einer Erdmiete etc. ist spätestens Anfang Februar Schluss mit "knackig".