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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nahrungsergänzung - Sinn oder Unsinn?



neunstein
05.04.2003, 22:35
Hallo an alle,

ich habe da mal eine Frage.

Bis jetzt habe ich die letzten drei Läuferjahre ganz gut ohne jedes Mittelchen, Pülverchen oder Tablettchen überstanden - nur in letzter Zeit laufen mir immer wieder dieses Nahrungsergänzungmittel über den Weg - egal ob L-Cranitin oder Nährstoffkonzentrate.

Was haltet ihr von all diesen Mitteln? Habt ihr Erfahrungen damit? Würdet ihr sagen "Finger weg!" - so wie es mir mein Bauch auch sagt? Oder gibt es Sachen, die wirklich zu empfehlen sind?

Das einzige, was ich mir regelmäßig gönne, das ist Morgens eine Vitamin-Tablette (eigentlich weniger wegen der Vitamine sondern eher wegen dem Geschmack - ich sterbe für die Dinger).

Ich freue mich auf Eure Antworten

Dieter

runningmanthorsten
05.04.2003, 23:26
Ich hab mal ne Zeitlang Herbalife genommen! War eigentlich gar nicht so schlecht! Nur leider viel zu teuer... ;( ;( ;( ;( Hab dadurch auch 3kg zugenommen, weil ich es zusätzlich zu den Mahlzeiten genommen habe! ;( ;( ;(

Im Großen und ganzen kann man Nahrungsergänzungsmittel durchaus empfehlen!

Thorsten

Hütti
05.04.2003, 23:39
Hallo Diedaaa,

da ich mich nicht wirklich gesund ernähre, nehme ich auch jeden Morgen so eine Brause-Multivitamintablette und eine VitaminC Zink-Kapsel.

In der Menge dürfte es eigentlich nicht schaden, ob es nutzt weiß ich nicht :))

Fühle mich seit drei Monaten sehr gesund....ist passenderweise auch genau die Zeit seit der ich regelmäßig laufe !:)

Ich wünsche allen, dass sie gesund und fit bleiben !!

Lieben Gruss und gute Nacht

Birgit

runningmanthorsten
05.04.2003, 23:40
Original von Hütti:
Hallo Diedaaa,

da ich mich nicht wirklich gesund ernähre, nehme ich auch jeden Morgen so eine Brause-Multivitamintablette und eine VitaminC Zink-Kapsel.

In der Menge dürfte es eigentlich nicht schaden, ob es nutzt weiß ich nicht :))

Fühle mich seit drei Monaten sehr gesund....ist passenderweise auch genau die Zeit seit der ich regelmäßig laufe !:)

Ich wünsche allen, dass sie gesund und fit bleiben !!

Lieben Gruss und gute Nacht

Birgit


Vielleicht liegt es wohl eher am Laufen...? Wünsche Dir eine gute Nacht!

Thorsten

Hütti
05.04.2003, 23:42
Ich denke auch :)) und ein bißchen Placebo-Effekt ist bestimmt auch dabei.

Bin mal gespannt auf die Antworten der anderen !

runningmanthorsten
05.04.2003, 23:45
Original von Hütti:
Ich denke auch :)) und ein bißchen Placebo-Effekt ist bestimmt auch dabei.

Bin mal gespannt auf die Antworten der anderen !



Ja das stimmt! Man muß daran glauben! Bogi kann mehr zu dem Thema sagen! Er hat mal ne zeitlang Herbalife vertrieben!

Thorsten

T-Lo
06.04.2003, 00:13
Über Carnitin und sonstigen Quatsch habe ich mich in irgendeinem Thread mal mit Steppi ausgetauscht.. aber ob ich den nochmal wiederfinde, in all den neuen Themen?!

Liebe Grüße!

_____________________________

Wenn man im Kopf nicht will, läuft es auch in den Beinen nicht..

Ralf-Charly
06.04.2003, 04:14
Hallo Dieter!

Ich nehme täglich eine Extra-Portion Vitamin-C. Weiß nicht ob´s was hilft, aber ich denke schaden kann es auch nicht.


Gruß Ralf und Charly


PS: Nicht dass einer denkt wir wären verrückt, von wegen Sonntag morgen um diese Zeit. Wir fahren gleich zu ´nem Wettkampf.:D

Der Weg ist das Ziel.

Hajott
06.04.2003, 05:26
Da ist ja einer noch eher auf als ich! Morgen, Ralf!

@ Dieter: ich habe eine ganze zeitlang alles geschluckt, Melatonin, DHEA, Multivitaminpräparat, Mineralpulver, alles was "gesund" schien und bin trotzdem mit extremen Herzrhythmusstörungen im Krankenhaus gelandet. Die "gesunden" Sachen sollten dann durch Medikamente (u.a. Beta-Blocker) abgelöst werden. Habe zuhause alles sofort in den Müll geworfen.

Nachdem ich aufgehört habe zu rauchen, das Laufen angefangen und mein Gewicht auf "normal" reduziert habe, nehme ich "nur" noch zusätzlich Vitamin C in der Jahreszeit, in der ich zu Erkältungen neige. Wegen einiger Muskelprobleme in den Waden versuche ich mein Glück zur Zeit mit Erfolg mit Magnesium.

Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

hw
06.04.2003, 08:18
Hallo Dieter,

ich denke das die Mittel nicht nötig sind. Achte lieber ein wenig auf Deine Ernährung. Tägliche Portionen von Obst und Gemüse bringen sicher mehr. Schaden werden die Mittel aber wahrscheinlich nicht. Wirst du höchstens im Geldbeutel merken.
Leider halte ich mich an meinen gutgemeinten Tip selber zu wenig. Und wenn ich dann daran denke das jetzt so langsam die Grillsaison wieder anfängt....:lickout:


Gruß

Holger

schichtarbeiter
06.04.2003, 08:25
Hallo Dieter

Ich sag nur eins, höhr auf deinen Bauch..............

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/up.gif






gruss schichti

flinkfuss
06.04.2003, 09:28
Hallo, Dieter!
ich schließe mich da an. ich denke, die Ernährung sollte so naturbelassen wie möglich sein. und wenn ich mir da die Pillchen so anschaue, bekomme ich so meine Zweifel. Wer weiß, was da sonst noch so alles drin ist, was vielleicht der Körper eigentlich gar nicht braucht??
Künstliches kann m.E. nicht die Natürlichkeit ersetzen, wenn überhaupt nur kopieren.


Let`s running!
Andrea

vino
06.04.2003, 10:50
Hallo Dieter,

schön, dass dein gesunder Menschenverstand noch funktioniert (egal wo er sitzt) :D :D :D

Thorsten liegt (vielleicht wegen seiner "Erfahrung") falsch: niemand, aber auch wirklich niemand, der sich einigermaßen ausgewogen ernährt, braucht irgendwelche NEM, Vitamine oder Mineralstoffe zusätzlich! Schon gar nicht solche, die mit sektenähnlichen Vertriebsmethoden propagiert werden wie Herbalife ...

L-Carnitin wird nichtmal in die Muskelzelle aufgenommen und ist außerdem niemals der Engpass im Fettstoffwechsel: http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/carnitin.html - Rausgeschmissenes Geld!

Multivitamintabletten, die Vitamin B12 enthalten, können das Ausbrechen einer lebensgefährlichen perniziösen Anämie (stoffwechselbedingter B12-Mangel) verschleiern und sollten deshalb vom Markt verschwinden. "In der Menge dürfte es nicht schaden" ist ein wenig zu blauäugig gedacht, erstens gibt es u.a. folgende Überdosierungeswirkungen:

Vitamin C überdosiert (>1g/Tag) zerstört Vitamin B12 und führt bei Einnahme in der Schwangerschaft zu Skorbut beim Neugeborenen! (Grund: der Organismus hat gelernt, Vitamin C grundsätzlich auszuscheiden)

Vitamin B6 überdosiert (2-6g/Tag): Nervenschäden, Missbildungen bei Neugeborenen

Niacin überdosiert (3g/Tag): Gelbsucht, Leberfunktionsstörungen; bei 1,5g/Tag: Ausschlag, Hitzewallungen, Jucken, Quaddeln, Herzrhythmusstörungen

Vitamin A überdosiert: Missbildungen beim Neugeborenen; Schwangere sollten keine Leber essen!

Vitamin E überdosiert: Muskelschwäche, extreme Müdigkeit, Übelkeit, Leberfinktionsstörungen, Angina pectoris, Abfall des Schilddrüsenhormonspiegels, erhöhte Blutungsneigung, hebt die Wirkung von Vitamin K auf

Zweitens sind Vitamine wachstumsfördernde Stoffe - und Krebszellen sind schnell wachsende Zellen. Nicht verwunderlich daher, dass die Gabe von Vitamin A oder ß-Carotin die Krebsrate bei Rauchern erhöht hat (in 2 umfangsreichen Studien nachgewiesen)!

Drittens: Vitamin C stärkt nicht das Immunsystem, keine Studie konnte das bisher nachweisen. Diese Legende scheint die vom eisenhaltigen Spinat abzulösen ... :D:D:D

Weiterhin ist Ascorbinsäure alleine weitaus weniger wirksam als das natürlich vorkommende Vitamin C, da das Flavonol (früher Vitamin C2 genannt) nicht in Brausetabletten enthalten ist. Ein Glas Orangensaft aus der Packung enthält 90mg Vitamin C in "natürlicher Umgebung" - wer viel läuft, trinkt einfach ein zweites Glas ... Alleine die künstlichen Aromastoffe in diesen Tabletten wären ein Grund, die Tabletten nicht zu nehmen - wer ruiniert sich schon freiwillig seinen Geschmackssinn?

Die besten NEM sind Sonnenblumenkerne, Weizenkeime und Hefelocken (auch Weizenkleie ist empfehlenswert). Ein Löffel davon ins Müsli mit Haferflocken und gehackten Nüssen und jede Magnesium-Tablette muss den Schwanz einziehen: schaut eure Tabletten mal genauer an, welcher Stoff draufsteht.

- Magnesiumcarbonat: die billigste Form, Aufnahme vom Körper weniger als 10%. "200 mg Magnesium" sind also weniger als 20mg, die im Körper ankommen. Die restlichen 180mg bleiben im Darm und sorgen oft für Dünnschiss, da Magnesium in gelöster Form wasserziehend ist!
- Magnesiumoxid: etwas teurer und besser resorbierbar
- Magnesium-hydrogenasparat: Bindung von Mg an eine Aminosäure (wie in Lebensmitteln), Resorption daher fast vollständig, kein Durchfallrisiko. Meist in verschreibungspflichtigen NEM enthalten. Allerdings enthalten 350mg davon auch nur 24mg Magnesium ...

Ähnlich verhält es sich übrigens mit Eisen: das Eisen aus Fleisch wird 10-20mal leichter vom Körper aufgenommen als das aus Pflanzen. Von den 10mg Eisen in 100g Sesam z.B. kommt nur sehr wenig an - weniger als bei einem Ei, das 1mg Eisen enthält .

Und nun die Natur - aus der DGE-Tabelle, ca.-Angaben:

Haferflocken 140 mg / 100g
Gerstenmehl 155
unpolierter Reis 155
Weizenkeime 250
Weizenkleie 590
Weizenvollkornbrot 90

Walnusskerne 130
Haselnuss 155
Mandeln 170
Cashewnuss 265
Sesamsamen 345
Sonnenblumensamen 420 !!!

weiße Bohnen (trocken) 140

Dieses Magnesium ist komplett an Aminosäuren gebunden und wird daher fast vollständig resorbiert. Preisvergleich: 1kg Sonnenblumenkerne kosten ca. 5€ und enthalten 4g resorbierbares Magnesium. Ein 20er-Röhrchen Billig-Magnesiumtabletten (Magnesiumcarbonat) mit "200mg" pro Tablette kostet 0,60€ aufwärts, für 4g resorbiertes Magnesium muss man also mindestens 6€ ausgeben - ohne das wertvolle Eiweiß und die Vitamine B1 und E aus Sonnenblumenkernen ...

Ein Frühstücksmüsli aus 100g Haferflocken, je 1 EL Sesam, Weizenkeimen, gehackten Nüssen und Sonnenblumensamen enthält mindestens 250mg Magnesium, die fast vollständig resorbiert werden - mehr als in einem Röhrchen Billig-Mg!

Die verbreitesten Vitamindefizite sind:

Folsäure (Sauerstoffstabil, hitze- und lichtempfindlich, Bedarf ca. 150µg pro 1000kcal) - in (µg-Äquivalente): Hefeflocken (920), Weizenkeime (270), Weizenkleie (160), Spinat (130), Eidotter (120), Endivie (115), Leber (110), Boccoli-röschen (100) . Folsäure wird in der Leber gespeichert, Vorrat reicht max. 4 Wochen.

Vitamin B1 (Empfinglich gegen langes Kochen, Sauersoff und UV; wichtig für Ausdauersportler! Ca. 1,5mg/1000kcal) - in: Hefeflocken (12,0), Weizenkeimen (2,0), Sonnenblumenkernen (1,9), Sesam (1,0), Schweinefleisch (0,9), Pistazien (0,7), Cashewnüsse, Weizenkeleie, Kochschinken (0,6), Haselnüsse, Reis unpoliert/parboiled (0,4) . Regelmäßige Zufuhr notwendig, kaum Speicher.

Defizite evtl. auch bei

Vitamin B2 v.a. bei Jugendlichen, weibliche Teenagern, Schwangeren, Stillenden (Hitzestabil, aber licht- und sauersoffempfindlich; ca. 1mg/1000kcal): Hefeflocken (3,5), Leber (über 2,5), Niere (2,2), Herz (0,9), Camembert, Parmesan (0,6), Weizenkeine (0,7), Mandeln (0,6), Champignon, Sojabohne, Gorgonzola (0,4), Seelachsfilet, Brie, Edamer (0,35), Quark, Emmentaler, Ölsardinen (0,3), Ei, Hering, Hähnchenkeule (0,25), Milch, Buttermilch, Joghurt (0,18 )

Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!

church
06.04.2003, 11:49
Ich überlege die ganze Zeit, wie diese Schauspieler nochmal heißt. Der war doch auch auf so`m Pillentrip. Für alles hatte der Pillen, und wenn man nun Bilder von ihm sieht, schaut er alles andere als gesund aus. Hm wie hieß er noch, helft mir doch mal auf die Sprünge....?( ?(

Es grüßt CHURCH

Phönix
06.04.2003, 11:50
Bleibt nur die Frage, ob Dieters gesunder Menschenverstand und Thorstens sowie die Erfahrungen eines jeden Einzelnen nicht mehr wiegen als irgendwelche aus dem Internet kopierten seitenlangen Abhandlungen.

Grüße von
Phönix

spike
06.04.2003, 11:55
hallo


ich steh auch mehr auf Persöhnliche Erfahrensberichte als auf medizinische Abhandlungen, die ich nicht nachvollziehen kann. angesammeltes wissen sind für mich keine erfahrungen!

Mit Liebe laufen statt davon rennen.

Spike !:)

neunstein
06.04.2003, 12:11
Hallo an alle,

und erst einmal Danke für die vielen Erfahrungesberichte. Ich denke, ich werde auch weiter auf meinen Bauch (und auf Euch) hören - und falls ich mich nicht mehr bei Euch melde, bin ich vielleicht an meinem geliebten Multivitamin-Drink jämmerlich eingegangen.

Ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse sind aber wirklich toll - nur schade, dass ich kein weiblicher Teenager mehr bin, Leber hasse und mit fast 43 und männlichen Geschlechts nicht mehr schwanger werden kann. Schade eigentlich... http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/kopfpatsch.gif



Gruß

Dieter

Lorien
06.04.2003, 12:35
Hallo!

Ich habe vor kurzem angefangen ganz bewußt auf meine Erährung zu achten. Dass ich das überhaupt mache, hängt glaube ich mit dem Laufen zusammen. Ich denke einfach mehr über meinen Körper nach, seit ich laufe. Klar wußte ich schon vorher, dass es Vollkornprodukte gibt und dass Obst gesund ist, aber ich habe einfach nicht über meine Ernährung nachgedacht. Da ich keine Gewichtsproblem habe, fiel es mir noch viel leichter alles in mich reinzuschauffeln, was mir so schmeckt. Mache ich eigendlich immer noch, nur dass ich statt Feinbrot nur noch Vollkornbrot esse (habe jetzt ein ganz leckeres gefunden), statt normaler Nudeln, Vollkornnudeln und statt weißem Reis, Vollkornreis. Und seitdem mag ich auch Reis. Der normale schmeckt so langweilig, aber Vollkornreis schmeckt nach mehr!
Zusätzlich achte ich darauf, dass ich jeden Tag mindesten zweimal Obst esse und einmal Gemüse. Mag ich beides, aber ich denke da nicht so oft dran. Das Blöde an der Sache ist, dass ich das ganzschön an meinem eh schon sehr kleinen Geldbeutel merke.
Vitamintabletten nehme ich nicht, seit ich mal einen sehr reißerischen Artikel darüber gelesen habe und zusätzlich überall lese, dass das unnütz ist.
Ich weiß, dass das jetzt nichts Spannendes,Neues war und,dass ihr eh wisst was gesund ist und was nicht.
Ist halt ein Erfahrungsbericht.

Lieben Gruß und guten Appetit!
Lorien

flinkfuss
06.04.2003, 12:39
Dieter: Nicht daß Du mich falsch verstehst:
Ich trinke auch gerne Multivit-Saft und so. Aber nur weil`s schmeckt, nicht alleine aus dem Grund, weil`s ja gesund ist.
Also trinke ruhig weiter und esse, was Dir gefällt, wenn Dein körper noch zusätzlich was braucht, wird er es Dir schon mitteilen. Dann hast Du nämlich Appetit auf was Bestimmtes.
Im übrigen gefällst Du mir so, wie Du bist. Eine 14jährige teenagerin würde mir nicht so gut gefallen.;)

Let`s running!
Andrea

flinkfuss
06.04.2003, 12:39
Dieter: Nicht daß Du mich falsch verstehst:
Ich trinke auch gerne Multivit-Saft und so. Aber nur weil`s schmeckt, nicht alleine aus dem Grund, weil`s ja gesund ist.
Also trinke ruhig weiter und esse, was Dir gefällt, wenn Dein körper noch zusätzlich was braucht, wird er es Dir schon mitteilen. Dann hast Du nämlich Appetit auf was Bestimmtes.
Im übrigen gefällst Du mir so, wie Du bist. Eine 14jährige teenagerin würde mir nicht so gut gefallen.;)

Let`s running!
Andrea

Hajott
06.04.2003, 12:41
Original von Lorien:
Hallo!

Ich weiß, dass das jetzt nichts Spannendes,Neues war und,dass ihr eh wisst was gesund ist und was nicht.
Ist halt ein Erfahrungsbericht.



Und genau so soll es sein, Lorien.

Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

laeufer1970
06.04.2003, 14:33
Das Thema Ernährung ist doch immer wieder Stoff für endlose Diskussionen, wie ich feststellen muss :D :D :D

Wie ich an anderer Stelle schon mal geschrieben hab, halte ich zu ernährungswissenschaftlichen Publikationen immer ne gewisse Distanz. Wenn ich bedenke, wieviele Stoffe in der Ernährungsindustrie verwendet werden, die im Verdacht stehen, Allergien oder sogar ernstere Schädigungen auszulösen, dürfte man ja fast gar nix mehr zu sich nehmen. Da ich mein Geld für meine Hobbys brauche, kann ich mir die zumeist sehr kostenintensiven Nahrungsergänzungspräparate gar nicht leisten. :look:

Ich esse grob über den Daumen abends meistens Vollkornbrot oder Knäcke mit Margarine und den gängigen Sorten Wurst, Käse, Quark, Fisch. Morgens sind es wechselnde Sorten vom frischen Bäckerkuchen (Pflaumenkuchen, Bienenstich, Kirschkuchen, Apfelkuchen, Kirmeskuchen oder Eierschecke), ab und zu Joghurt oder müsliähnliches Zeugs mit Milch. Mittags zu 50 % Essen aus der Großküche (Kantine) und die anderen 50 % teilen sich auf in Döner, Mc Donalds oder China-Imbiss (was der Beruf mit sich bringt). Am Wochenende gibt`s dann recht häufig gutes Essen bei Muttern. :lickout:

Von Zeit zu Zeit mal ne Banane oder nen Apfel mit dazu und ich bin seit Jahren gesund und munter (von Verletzungen mal abgesehen), habe keinerlei Gewichtsprobleme und auch sonst fehlt mir nix - bis auf eine Frau höchstens :))

Ich denke, jeder, der sich halbwegs abwechslungsreich ernährt, kommt ohne zusätzliche Einheiten aus dem Chemiebaukasten aus.

Phönix
06.04.2003, 14:57
Original von laeufer1970:
auch sonst fehlt mir nix - bis auf eine Frau höchstens :))



Oje! Schlechte Nachrichten für Thorsten!


;( Die Konkurrenz schläft nicht und wird immer größer! !:)

Grüße von
Phönix

vino
06.04.2003, 15:18
Hallo Phönix,

wenn es dich beruhigt: meine Erfahrung ist die, dass man auch ohne diese ganzen Mittelchen einen nicht gerade langsamen Halbmarathon oder bergigen Landschaftsmarathon laufen kann. Zählt das jetzt auch? :D:D:D

Zur Erinnerung die Fragen von Dieter:

"Was haltet ihr von all diesen Mitteln?" - Nichts, wie schon aus meinem zweiten Satz hervorging.
"Habt ihr Erfahrungen damit?" - deswegen keine
"gibt es Sachen, die wirklich zu empfehlen sind?" - wurde ausführlich beantwortet, so dass man auch ohne Leber überleben kann :D - und keineswegs nur aus dem Internet kopiert. Auch wenn es unwahrscheinlich klingt: eine Menge Leute wusste auch schon eine ganze Menge, bevor es das Internet gab. Es ist nur in einem Internet-Forum leichter, entsprechende Quellen auch verfügbar zu machen.

Wie zuverlässig die Erfahrungen sind, kannst du anhand der Frage, ob sich die Sonne um die Erde dreht, selbst beantworten. Wissen ist vielleicht doch manchmal etwas wertvoller als Erfahrungen - und wie gesund ein Verstand sein kann, der drei Jahre lang Geld für Herbalife rausschmeißt, will ich lieber nicht hinterfragen ...

@ läufer1970: ist die Ernährungsindustrie der Grund, dass du zu ernährungswissenschaftlichen Publikationen Distanz hältst? Oder habe ich das falsch verstanden? IMHO macht doch gerade mein Posting deutlich, dass ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse verdeutlichen, dass es ohne Ernährungsindustrie geht!

Gruß

Ekkehard



sine amore, sine arte, non vita est!

runningmanthorsten
06.04.2003, 16:32
Original von Phönix:


Original von laeufer1970:
auch sonst fehlt mir nix - bis auf eine Frau höchstens :))



Oje! Schlechte Nachrichten für Thorsten!


;( Die Konkurrenz schläft nicht und wird immer größer! !:)

Grüße von
Phönix


Das stimmt! Ich glaube ich muß mal mit laeufer1970 um die Häuser ziehen und Frauen aufreißen!
:)) :)) :)) :))

Phönix
06.04.2003, 16:36
Nehmt am besten Spike auch noch mit! :D :roll: :D

Grüße von
Phönix

Hajott
06.04.2003, 16:39
Ich wüßte auch noch einen, den man mitnehmen könnte, aber nicht unbedingt wieder mit zurückbringen müßte . . .:D

Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

Phönix
06.04.2003, 16:41
Ich hoffe, Du sprichst nicht von Dir!! Das fände ich schade. Wo ich mich doch gerade an Dich gewöhnt habe! :rolleyes:

Grüße von
Phönix

Hajott
06.04.2003, 16:53
Die Hoffnung stirbt zuletzt, Phönix! ;)

Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

T-Lo
06.04.2003, 17:27
Sorry.. aber wer oder was ist eigentlich IMHO??????

_____________________________

Wenn man im Kopf nicht will, läuft es auch in den Beinen nicht..

Hajott
06.04.2003, 17:36
Das ist Studenten-Angeber-Sprache!

Heißt-frei übersetzt-: nach meiner bescheidenen Meinung, wobei die Betonung auf "bescheiden" liegthttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/kotz.gif

Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

T-Lo
06.04.2003, 18:16
Ach du sch.....!!!!!!
Ich habe ja schon so was vermutet...

Danke Hajott. Hajott?! Schon wieder du... *erfürchtiges erschauern* :))

Liebe Grüße! :rotate:

_____________________________

Wenn man im Kopf nicht will, läuft es auch in den Beinen nicht..

M 52
06.04.2003, 19:03
Na denn,

eine kurze Erläuterung von mir als ehemaligem "Sektierer" zu NEM.

Ich halte es immer noch so, dass ich lieber persönliche Erfahrungen mache, um über ein Produkt oder ein Programm zu urteilen. Deshalb auch meine (vergangene) Zeit bei Herbalife. Über die Vertriebsstrategie dieser Firma kann man aus guten Gründen geteilter Meinung sein. Sie ist aber keinesfalls sektiös!

In unserem Forum gibt es ja jemanden, der auch ohne persönliche Erfahrungen in absoluter Konsequenz mitredet und seine Meinung als unumstößlich richtige Tatsache darstellt. Sein Problem! Ich halte es da anders. Meinungen anderer Forumisten (bis auf 1) sind mir genauso wichtig wie meine eigene und werden deshalb von mir akzeptiert!

Diese Erwiderung erfolgt nur aus einem Grund. Ich will hier nicht als verkappter Sektierer darstehen. Noch viel weniger möchte ich erneut eine unangebracht scharfe Diskussionsrunde in dieses Forum bringen. Deshalb wird es auf jeden Fall bei dieser einen Erwiderung bleiben!!

Liebe Grüße, Bogi

Hajott
06.04.2003, 19:21
Er ist ein Stinkstiefel, Bogi, ich kann es leider nicht anders ausdrücken.



Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

UDo
06.04.2003, 20:01
:D :D

Uwe

der sich ansonsten jeglichen Kommentars enthält

Phönix
06.04.2003, 20:37
Hi Uwe!
Deine DO haben von meinen HB ganz schön auf die Fresse gekriegt, was? :D :roll: :D

Grüße von
Phönix

runningmanthorsten
06.04.2003, 20:49
Original von Hajott:
Er ist ein Stinkstiefel, Bogi, ich kann es leider nicht anders ausdrücken.



Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!


Der Meinung bin ich auch, aber hab auch keine Lust mehr mich darüber aufzuregen! Bringt ja doch nix!!!

Thorsten

neunstein
06.04.2003, 21:04
Original von M 52:
Na denn,

eine kurze Erläuterung von mir als ehemaligem "Sektierer" zu NEM.

Ich halte es immer noch so, dass ich lieber persönliche Erfahrungen mache, um über ein Produkt oder ein Programm zu urteilen. Deshalb auch meine (vergangene) Zeit bei Herbalife. Über die Vertriebsstrategie dieser Firma kann man aus guten Gründen geteilter Meinung sein. Sie ist aber keinesfalls sektiös!

In unserem Forum gibt es ja jemanden, der auch ohne persönliche Erfahrungen in absoluter Konsequenz mitredet und seine Meinung als unumstößlich richtige Tatsache darstellt. Sein Problem! Ich halte es da anders. Meinungen anderer Forumisten (bis auf 1) sind mir genauso wichtig wie meine eigene und werden deshalb von mir akzeptiert!

Diese Erwiderung erfolgt nur aus einem Grund. Ich will hier nicht als verkappter Sektierer darstehen. Noch viel weniger möchte ich erneut eine unangebracht scharfe Diskussionsrunde in dieses Forum bringen. Deshalb wird es auf jeden Fall bei dieser einen Erwiderung bleiben!!

Liebe Grüße, Bogi



Hallo Bogi, nein halt, Bogy,

es gibt einen wunderbaren Satz "Was juckt es die stolze Eiche wenn sich die wilde Sau an ihr scheuert?"

Wenn Du ein Sektierer bist - dann werden eine ganze Menge Foristies mit Dir sektieren - gaaaaaanz sicher...

Und einen schönen Smiley habe ich auch für unseren "Freund" gefunden
http://www.smiley.de/smileys/attack018.gif^



Dieter

vino
06.04.2003, 21:05
Lieber Bogi,

ich bemühe mich, zwei Dinge auseinanderzuhalten:

- meine Meinung, die ich durch "ich empfehle", "sollte man" und ähnliche Formulierungen ausdrücke - und manchmal eben durch "IMHO", weil es so schön kurz ist und eine der bestbekannten Internet-Abkürzungen überhaupt (und nicht sinnenstellend, wenn man einfach drüberwegliest). Bei über 300 registrierten Teilnehmern ist mir nicht ganz klar, was du damit meinst, dass du alle anderen Meinungen (OK, bis auf meine vielleicht) "akzeptieren" kannst. Du wirst ja wohl schlecht mit 300 verschiedenen Meinungen übereinstimmen können (z.B. mit der von Dieter und läufer1970, die NEM für überflüssig halten und gleichzeitig mit der von Thorsten, der sie für eine gute Sache hält). Bleibt nur ein Unterschied zwischen uns beiden: auch ich akzeptiere, dass jeder Forumsteilnehmer seine Meinung zu einem Thema hat (was soll ich auch sonst tun, ich bin schließlich kein Missionar :D ), aber wenn ich eine geäußerte Meinung für falsch halte, schreibe ich das hin, weil ich (sachlichen bzw. begründbaren) Widerspruch für ein Wesensmerkmal einer Diskussion halte. Alles andere wäre Selbstzensur - wenn sie jemand hier betreiben will, gerne, aber Kritik oder gar Beschimpfungen wie "Stinkstiefel" wegen "abweichendem Verhalten" halte ich für äußerst daneben und armselig.

- wissenschaftlich gesicherte Zusammenhänge (wie z.B. die unterschiedliche Aufnahme von Magnesium in diversen Verbindungen oder die Folgen von Vitaminüberdosierungen) und Daten (wie Vitamin- oder Mineralstoffgehalt). Ich bin nun mal so vertrauensselig, dass ich derartigen Erkenntnissen vertraue, auch wenn sie nicht der eigenen Erfahrung entspringen. Und damit unterscheide ich mich nicht von der Forumsmehrheit hier - oder habt ihr alle Inhaltsstoffe eurer Lebensmittel oder NEM zur Kontrolle analysiert?

Das gelingt mir nicht immer zu meiner Zufriedenheit, wenn ich manches Posting in der Rückschau betrachte. Ich wollte dich (oder andere Herbalife-Erfahrene/Geschädigte?) auch nicht als Sektierer hinstellen, sondern nur auf die "besondere" Vertriebsmethode von Herbalife hinweisen, die eine kritische Bewertung des Produktes durch die Zwischenhändler nahezu unmöglich macht.

Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!

Gast
06.04.2003, 21:11
vino, du NERVST! X(

Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

Phönix
06.04.2003, 21:14
Hallo Gast! Willst Du Dich nicht anmelden??? Eigentlich ein tolles Forum hier!! :D :roll: :D

Grüße von
Phönix

UDo
06.04.2003, 21:16
Original von Phönix:
Hi Uwe!
Deine DO haben von meinen HB ganz schön auf die Fresse gekriegt, was? :D :roll: :D

Grüße von
Phönix


Ja stimmt, aber Ausdrücke hast du, bin ja ganz entsetzt.

Uwe

Phönix
06.04.2003, 21:17
Entschuldige bitte. habe mich dem gängigen Sportslang angepasst! :D

Grüße von
Phönix

neunstein
06.04.2003, 21:23
Hallo an alle - und besonders an Vino

bitte seid mir nicht zu böse - aber mit reicht`s - Vino, kannst Du mir und vielleicht auch dem einen oder anderen in diesem wirklich außergewöhnlichen Forum mit seinen vielen liebenswerten und manchmal herrlich verschrobenen Mitglieder, die sich inzwischen so viel bedeuten nicht einen einzigen Riesengefallen tun?

Verzieh Dich einfach - und lass uns arme und in Deinen Augen auch sicher unwissende, arrogante und dumme Meute in Ruhe.

Weißt Du, ich hatte mal einen Professor, der hat mich gelehrt, dass es immer mehrere Wahrheiten gibt - und jeder, der sagt "Es ist so" statt zu sagen, "nach meiner Meinung ist es so..." ist m.E. hier falsch...

Nur eines noch zum Abschluß, ich werde auf Deine Beiträge nicht mehr antworten und ich denke, dass ich damit nicht allein bin

Dieter

laeufer1970
06.04.2003, 21:28
Da ich inzwischen meinen Formel 1 - Schock überwunden habe, kann ich das Angebot von Thorsten mal eben mit gutem Gewissen annehmen. Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass es keine Frau gibt, die nach 4 gemeinsamen Wochen mit mir nicht denkt, ich wäre mit meinem Beruf verheiratet. Dabei kann ich wirklich nix für das Chaos in meinen Dienstzeiten. X(

Ich muss aus meiner derzeitigen Dienststelle so schnell wie möglich weg, sonst werde ich wahrscheinlich bis zu meiner Pensionierung solo bleiben. Und das muss ich nicht wirklich haben... :rolleyes:

@vino - mir wird über Ernährung einfach zu viel publiziert. Ich hab schon immer meinen eigenen Weg beschritten und lasse mir doch nicht von irgendwelchen überstudierten Ernährungswissenschaftlern vorschreiben, was ich essen darf bzw. soll und was nicht.

runningmanthorsten
06.04.2003, 21:32
Original von laeufer1970:
Da ich inzwischen meinen Formel 1 - Schock überwunden habe, kann ich das Angebot von Thorsten mal eben mit gutem Gewissen annehmen. Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass es keine Frau gibt, die nach 4 gemeinsamen Wochen mit mir nicht denkt, ich wäre mit meinem Beruf verheiratet. Dabei kann ich wirklich nix für das Chaos in meinen Dienstzeiten. X(

Ich muss aus meiner derzeitigen Dienststelle so schnell wie möglich weg, sonst werde ich wahrscheinlich bis zu meiner Pensionierung solo bleiben. Und das muss ich nicht wirklich haben... :rolleyes:


Okay, wenn wir uns mal treffen, dann ziehen wir mal zusammen los!

Thorsten

flinkfuss
06.04.2003, 21:37
[quote]
Original von laeufer1970:
Da ich inzwischen meinen Formel 1 - Schock überwunden habe, kann ich das Angebot von Thorsten mal eben mit gutem Gewissen annehmen. Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass es keine Frau gibt, die nach 4 gemeinsamen Wochen mit mir nicht denkt, ich wäre mit meinem Beruf verheiratet. Dabei kann ich wirklich nix für das Chaos in meinen Dienstzeiten. X(

Ich muss aus meiner derzeitigen Dienststelle so schnell wie möglich weg, sonst werde ich wahrscheinlich bis zu meiner Pensionierung solo bleiben. Und das muss ich nicht wirklich haben... :rolleyes: ....................................

Hey!

na, kein Problem. Wo wohnst Du noch gleich? Wir würden uns bestimmt nicht in die Quere kommen - habe bald auch die unmöglichsten Dienstzeiten, da würden wir uns wohl eher genseitig zeitmangel vorwerfen:)) Aber im ernst: so schwer kann das doch gar nicht sein.
Ist doch gar nicht so übel, wenn man mal alleine ist. Da hat man zeit, mit der allerbesten Freundin stundenlang zu telefonieren und Einkaufsbummel ist dann auch noch drin. Man hat doch nicht nur ein Leben als Paarhälfte.Gibt doch noch andere Dinge, die man auch ohne Partner machen kann, oder sehe ich da was verkehrt?

Let`s running!
Andrea

laeufer1970
06.04.2003, 21:46
Man kann sich auch wunderbar über Ernährungsprobleme unterhalten.... :))

Nee, Scherz beiseite - ich lebe in Leipzig und mein Freundeskreis ist ziemlich zerstreut, weil die alle der Arbeit hinterhergezogen sind. Neue Freunde zu finden ist als Polizist eben nicht einfach. Und die Kollegen will ich nach 8 Stunden gemeinsamer "Arbeit" nicht auch noch privat sehen müssen. So gesehen, bin ich froh, dass ich mich wenigstens hier im Forum n bissel "ausquatschen" kann.

flinkfuss
06.04.2003, 21:49
HALLO KOLLEGE! - naja, fast, ich arbeite bei der Staatsanwaltschaft.Aber nur noch 5 Arbeitstage und dann bin ich den Job los, juchhe. tralala. Und dann wirds mit der festen Arbeitszeit vorbei sein.
Gräme Dich nicht so, kommt schon noch.

Let`s running!
Andrea

Ralf-Charly
07.04.2003, 04:13
Original von vino:

Vitamin C überdosiert (>1g/Tag) zerstört Vitamin B12 und führt bei Einnahme in der Schwangerschaft zu Skorbut beim Neugeborenen! (Grund: der Organismus hat gelernt, Vitamin C grundsätzlich auszuscheiden)

Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!


Jetzt muß ich aber aufpassen, dass ich nicht schwanger werde!!!

Gruß Ralf und Charly (der Glück hat, weil er kastriert ist und nicht schwanger werden kann (oder verwechsele ich da irgendwas))


Der Weg ist das Ziel.

Hajott
07.04.2003, 06:28
@ neunstein: hast mir aus der Seele gesprochen, Dieter. Aber meine Lebenserfahrungen sagen mir, daß solche Typen wie Rotz am Ärmel kleben und lästig bleiben, leider!

Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

Steppenläuferin
07.04.2003, 19:12
nette Grüsse von Steppenläuferin
die persönlich der Auffassung ist
die hier abgegebene Vitamin - Information liefern mehr Verwirrung als
Nutzen insbesondere mit den ergänzten
Kommentaren von dir Vino ist das Widerspruch - Chaos perfekt.


@vino
***
Vitamin C überdosiert (>1g/Tag)
***
Frage: wo liegt der Unterschied deiner Meinung nach bei der Vitamin C Dosierung >1g/Tag ,
dass es als überdosiert bezeichnet wird und nicht als hochdosierte Vitamin C Einnahme ?
Weshalb verschreiben Ärzte Vitamin C Einnahme 2-3 Kapseln a 500mg pro Tag, (1000mg)
wenn es doch schädlich ist? Mir wurde kürzlich gesagt ein erw. Person könne bis 6000mg einnehmen
und dann erst gibt es Durchfall resp. der Körper rebelliert!
Damit eine langsame Vitamin C Abgabe an den Körper erfolgt gibt es solche (hoch) dosierten Kapseln in
Depot - Form. Anscheinend alles reinster Blödsinn!


***
Vitamin C überdosiert (>1g/Tag) zerstört Vitamin B12 und führt bei Einnahme in der Schwangerschaft zu
Skorbut beim Neugeborenen! (Grund: der Organismus hat gelernt, Vitamin C grundsätzlich auszuscheiden)
***
Frage:
Ja, wieso sollte dann überhaupt noch Vitamin C (inkl. Nahrungsmittel mit Vitamin C)konsumiert werden, wenn
der Organismus gelernt hat es sowieso grundsätzlich auszuscheiden.
Kann es jetzt einfach nicht mehr Nachvollziehen, dass der Körper gelernt hat
Vitamin C grundsätzlich auszuscheiden anstatt aufzunehmen was
er benötigt und nur das
Überschüssige auszuscheiden so wie er es beinahe mit allen Vitaminen macht ausser mit den allerseits
Bekannten Ausnahme. (nicht Wasserlöslichen)

***
Vitamin A überdosiert: Missbildungen beim Neugeborenen; Schwangere sollten keine Leber essen!
***
Frage:
Ist den die Leber so reich an Vitamin A, dass es schnell zu einer Überdosierung kommt und wieso
sollten dann nur Schwanger keine Leber essen, ich denke
Vitamin A Überdosierung führt auch bei nicht Schwangeren zu gesundheitlichen Problemen oder
Schädigungen
Um welche Menge Leber handelt es sich überhaupt bei dieser Belehrung.
(Paradox da heisst es doch, dass Schweineleber einer der besten Eisenlieferanten ist und jetzt
gehe ich in Gefahr einer Vitamin A Überdosierung.)

***
Vitamin E überdosiert .............
erhöhte Blutungsneigung, hebt die Wirkung von Vitamin K auf
***
Frage:
Huch, bei welcher Dosis spricht man von E überdosiert?
Sind die ganzen Angaben von Nebenerscheinung nicht ein bisschen Angst machen wollen??
Wie Hoch ist denn nun wirklich die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand absichtlich oder
unabsichtlich mit einer Überdosierte Einnahme eines Vitamin effektiv
gesundheitliche Schäden zufügt? (exkl.(umgangssprache/Laien) Vitamin A und jenstes was dazu gehört in diese A Umgebung)

****
und jede
Magnesium-Tablette muss den Schwanz einziehen
***
Feststellung:
Die Magnesium - Tablette die ich jeweils kaufe haben keinen Schwanz.
Der Nachbarshund hat einen Schwanz, ja, die Nachbarskatze hat einen Schwanz, ja, aber die Tablette nein!
Ach das Granulat vom Arzt verschrieben (Diasporal 300) nicht!


***
die mit sektenähnlichen Vertriebsmethoden propagiert werden wie
Herbalife ...
***
Frage:
Versteckte und verschleierte Schleichwerbung.??


Tipp und Rechtschreibefehler und allf. Schmudelschrift bitte nicht beachten resp.
mich nicht darauf aufmerksam machen.
Beim Durchlesen sehe ich es meisten dann sowieso auch selber wo der Schreibteufel sitzt ;)



[ Dieser Beitrag wurde von Steppenläuferin am 07.04.2003 editiert. ]

neunstein
07.04.2003, 19:53
Hallo Steppi,

schön, dass Du wieder da bist http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/grinser003.gif - Ich habe Dich und Deine Beiträge vermisst - und da war ich wohl nicht allein oder?
http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/schild17.gif



Gruß

Dieter

T-Lo
07.04.2003, 19:53
@Steppi: diese Information hatte ich auch bzgl. der wasserlöslichen und nnichtlöslichen Vitamine und ich denke aber, es hat wenig Sinn, einen Mitforisten damit zu "belästigen", da selbiger eine selbst aufgestellte Theorie verficht, von der er sicher derart überzeugt ist, dass er seine Magnesiumtabletten durch die Wohnung schwänzeln sieht, wenn er uns nicht gerade über das Elend der Welt aufklärt :)) :)) :))

@läufer1970: bin ganz sicher,dass da noch eine "richtige" kommt!

Liebe Grüße, Tanja

_____________________________

Wenn man im Kopf nicht will, läuft es auch in den Beinen nicht..

Hajott
07.04.2003, 20:13
Original von neunstein:
Hallo Steppi,

schön, dass Du wieder da bist http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/grinser003.gif - Ich habe Dich und Deine Beiträge vermisst - und da war ich wohl nicht allein oder?
http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/schild17.gif






Gruß

Dieter


Genau so ist es! Dieter spricht wohl für alle! Und auf den einen, für den er nicht spricht, können wir verzichten.



Liebe Grüße

H.-J.

p.s.: don`t hurt the dirt!

M 52
07.04.2003, 20:31
Hallo Steppi,

ich freue mich auch, dass Du wieder da bist.:bounce: :bounce:

Liebe Grüße, Bogi

spike
07.04.2003, 20:45
hallo zusammen

finde es ganz wichtig auf so wirres zeugs zu antworten. denn viele ahnen wohl das vino schreibt nicht stimmen kann, können aber auch mangels erfahrungen und wissen nicht antworten. ich im übrigen auch nicht. ob wohl mir landläufig einiges als falsch rüberkommt, find ich die erklärungen nicht dazu, und auf googeln hab ich keine lust. deswegen bin ich froh wenn tanja oder steppi oder sonstwer hier einiges klarstellt. deren beiden fachkompetenz ich nicht anzweifle was man allein schon am stil erkennt.


@daggi hast recht möcht mich entschuldigen dafür, möchts ja auch wieder friedlich hier.

Mit Liebe laufen statt davon rennen.

Spike !:)

[ Dieser Beitrag wurde von renato am 08.04.2003 editiert. ]

DAGGI
08.04.2003, 08:11
Hallo Steppi http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/aktion069.gif


Auch ich freue mich, dass Du wieder unter uns weilst. ;)

Ich habe mich bis jetzt aus der ganzen Sache herausgehalten, da ich von dieser Materie überhaupt keine Ahnung habe. Was mir allerdings aufgefallen ist, sind die Wörter mit denen hier rumgeworfen wurde. Ich hoffe das dies nun bald ein Ende hat und wünsche mir, dass wir wieder zu dem lieben, sachlichen, freundlichen, Forum werden in dem selbstgemachte Erfahrungen genauso zählen wie auch Wissen das sich angeeignet wurde. !:)

Ich wünsche Euch allen einen schönen sonnigen Tag. Und denkt alle daran: "Behandelt die anderen Menschen so, wie ihr auch behandelt werden möchtet." (Ich glaube so oder s.ä. ging der Spruch)

Gruß
Daggi :bounce: ;)

Garfield
08.04.2003, 13:04
Hallo DAGGI,

dem ist nichts hinzuzufügen. Bin ganz deiner Meinung.

Gruß
Garfield:D :D

@ Steppi,

schön, wieder von dir zu hören.

vino
08.04.2003, 13:26
Hallo Steppi,

eine gute Übersicht über Bedarf und Überdosierungen (und Mangelsymptome) findest du z.B. auf http://www.arztihresvertrauens.de/vitamine.htm Auch http://www.foodnews.ch/x-plainmefood/ernaehrung/Vitamin_Tabelle.html enthält viel Info im Überblick. Zum allgemeinen Sinn oder Unsinn von NEM ist auch das umfangreiche Nachschlagewerk "Bittere Pillen" einen Blick wert (gibt`s eigentlich in jeder Stadtbücherei), dort wird diesem Thema auch ein Kapitel gewidmet.

Das "Eisenproblem" kann man z.B. dadurch lösen, dass man Leber nicht jeden Tag isst :)) , sondern vielleicht alle 2-4 Wochen einmal und ansonsten "normales" rotes Fleisch isst oder Kutteln/Kaldaunen, die ebenfalls sehr viel Eisen enthalten. Das wäre zumindest mein Lösungsansatz.

Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!

T-Lo
08.04.2003, 14:02
Original von vino:

Das "Eisenproblem" kann man z.B. dadurch lösen, dass man Leber nicht jeden Tag isst :)) , sondern vielleicht alle 2-4 Wochen einmal und ansonsten "normales" rotes Fleisch isst oder Kutteln/Kaldaunen, die ebenfalls sehr viel Eisen enthalten. Das wäre zumindest mein Lösungsansatz.

Gruß

Ekkehard



Pfui, igitt... ich krieg mich gar nicht mehr ein, wer um alles in der Welt isst freiwillig Kutteln? Das ist übelstes Eingeweide!!!!
Brech http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/kotz.gif


Es geht auch ohne, jawohl vino... auch OHNE so´n Zeug.

Aber was rede ich...



_____________________________

Wenn man im Kopf nicht will, läuft es auch in den Beinen nicht..

Hütti
08.04.2003, 14:53
Ich hasse Leber, an Kutteln darf ich nicht mal denken und wenn ich noch so einen §$%§-Link sehe muss ich auch brechen http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/kotz.gif



Bitte Vino, verschon uns damit !

Steppenläuferin
08.04.2003, 15:13
Hi
eine schöpferische Art die Nachfragen mit dem Verweisen auf verschiedene Links
zu beantworten! I)

(Wie wäre es mit Beiträge ohne chronischer Angaben von Links?) ;)

Die unterschiedlichsten Vitamin - Tabellen die es so gibt,
stimmen sich in den Angaben
im grossen und ganzen jeweils ziemlich überein.
Ich habe da diejenige aus dem Drogisten Stern aufliegen.

Eisenbedarf.
Damit für die Deckung nicht immer nur Fleisch gegessen werden muss
kann dann auch noch auf entsprechendes Gemüse zurück gegriffen werden.
Welche Sorten und Angaben wie es absorbiert wird
findet man auch in entsprechenden Tabellen.
Auch schwarze Melasse (getrocknet). Die Flocken sind herb im Geschmack (*ME) aber
beiweitem nicht so schlimm wie der Name es ev. anmuten lassen könnte.

Gruss

*meines Erachtens


[ Dieser Beitrag wurde von Steppenläuferin am 08.04.2003 editiert. ]

waldlaufer
08.04.2003, 15:23
Original von Steppenläuferin:
Hi
eine schöpferische Art die Nachfragen mit dem Verweisen auf verschiedene Links
zu beantworten! I)

(Wie wäre es mit Beiträge ohne chronischer Angaben von Links?) ;)

Die unterschiedlichsten Vitamin - Tabellen die es so gibt,
stimmen sich in den Angaben
im grossen und ganzen jeweils ziemlich überein.
Ich habe da diejenige aus dem Drogisten Stern aufliegen.

Eisenbedarf.
Damit für die Deckung nicht immer nur Fleisch gegessen werden muss
kann dann auch noch auf entsprechendes Gemüse zurück gegriffen werden.
Welche Sorten und Angaben wie es absorbiert wird
findet man auch in entsprechenden Tabellen.
Ach schwarze Melasse (getrocknet). Die Flocken sind herb im Geschmack (*ME) aber
beiweitem nicht so schlimm wie der Name es ev. anmuten lassen könnte.

Gruss

*meines Erachtens



hi steppi,
muß mal blöd fragen
I) was ist melasse?(

miredoju
08.04.2003, 15:37
...das kann ich dank google.de ganz schnell:

Melasse
Spanisch-französisches Wort zu lateinisch mel = "Honig". Melasse ist ein dunkelbrauner, zähflüssiger, unangenehm bittersüss schmeckender Rückstand bei der Zuckerfabrikation; wird zu Alkohol vergoren (Rum) oder als Viehfutterzusatz verwendet.


....VIEHFUTTERZUSATZ.....???? Und ihr regt euch über das schwäbische Gericht "KUTTELN" auf - man, saure Kutteln sind in jeder Kantine hier ein MUSS ?:D

Aber ganz nebenbei: Ich esse das auch nicht, weiss allerdings auch nicht, wie das überhaupt schmeckt - mir gehts wie euch - der Gedanke an die Magenwände reicht....

Mahlzeit !

Michael

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/Heizer003.gif Laufen macht den Kopf frei...

waldlaufer
08.04.2003, 15:44
Original von miredoju:
...das kann ich dank google.de ganz schnell:

Melasse
Spanisch-französisches Wort zu lateinisch mel = "Honig". Melasse ist ein dunkelbrauner, zähflüssiger, unangenehm bittersüss schmeckender Rückstand bei der Zuckerfabrikation; wird zu Alkohol vergoren (Rum) oder als Viehfutterzusatz verwendet.


....VIEHFUTTERZUSATZ.....???? Und ihr regt euch über das schwäbische Gericht "KUTTELN" auf - man, saure Kutteln sind in jeder Kantine hier ein MUSS ?:D

Aber ganz nebenbei: Ich esse das auch nicht, weiss allerdings auch nicht, wie das überhaupt schmeckt - mir gehts wie euch - der Gedanke an die Magenwände reicht....

Mahlzeit !

Michael

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/Heizer003.gif Laufen macht den Kopf frei...


oh gott, ja jetzt hats bei mir klick gemacht
I) danke michael:O tschüß waldi:drink:

Steppenläuferin
08.04.2003, 20:36
Waldi

Die Beschreibung von Michael ist sehr einseitig.
Melasse wird bei der Zuckerherstellung aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnen.
Quasi als Abfallprodukt (Kleie ist auch ein Abfallprodukt bei der Weizenverarbeitung, Buttermilch
ist auch ein Abfallprodukt bei der Milchweiterverarbeitung und wird u.a. den Schweinen verfuttert.
Man könnte auch Überreste anstatt Abfallprodukt sagen)

Es gab mal eine Zeit da sagte man zur Melasse = arme Leute Honig!

Kopiere die Produktebeschreibung von der Marke Reinmuths Melasse
Da macht es doch gleich noch mals klick ;)

Schwarze Zuckerrohrmelasse das schwarze Wunder zur Vitalstoffanreicherung
! - Ideal zur Nahrungsergänzung und als Zuckerersatz !


Nehmen Sie Melasse auf Brot, in den Tee oder
Kaffee zum Süßen oder Trinken ein Glas
Melasse/Apfelessig in Wasser gelöst. Die
naturbelassene, schwarze Zuckerrohrmelasse
ist reich an Mineralstoffen und weiteren
natürlichen Elementen.


Die Melasse ist reich an den Mineralstoffen
Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und
Kupfer. Mit nur drei Teelöffelndieser Melasse
decken Sie Ihren Mineralstoffbedarf an Kalium
zu 15%, an Magnesium zu 21% und den an
Calcium und Kupfer zu 25%, den Eisenbedarf sogar zu 48%.

Die Nahrungsergänzung mit diesen Mineralstoffen ist nicht nur für Menschen , die sich
einseitig ernähren wichtig, sondern auch in besonderen Lebensumständen, wie etwa

* bei sportlicher Betätigung
* in der Wachstumsphase
* gut für Knochen und Bindegewebe
* Schwangerschaft und Stillzeit
* in der zweiten Lebenshälfte
* bei Streß oder Nervosität
* zur Vorbeugung von Krankheiten und Ernährungsdefiziten
* Gut für Herz, Muskulatur, Vorbeugung von Krämpfen
* Blutbildung

Analyse-Resultate Reinmuths Melasse:

Wasser 18-22%
Saccharose 30-36%
Invertzucker 17-24%
Asche 6-9%
Kalium 1900-3300 mg/100g
Calcium 800-1400 mg/100g
Magnesium 200-400 mg/100g
Eisen 15-28 mg/100g
Kupfer 0,5-1,5 mg/100g
Phosphor 30-50 mg/100g
Chrom Spuren
kj 870-1040 /100g
kcal 205-245 /100g

Naturbelassene, schwarze Zuckerrohrmelasse
100% natürliche Mineralstoffe
Kein Raffinadezucker, keine Chemikalien, kein Sirup
zugesetzt !
Verbraucherfreundliche 680 Gramm Dose


Zubereitung: Geben Sie 1/2, 1/3, ein oder zwei Löffel zur
Süßung oder als stärkendes Getränk in ein Glas warmes Wasser,
Tee, Kaffe oder in beliebiges Getränk.



google.com:
Melasse wurde bisher erfolgreich u. a. erprobt bei
Krebs, Tumoren, Krampfadern, Arthritis, Schwächeanfälle, Geschwüren, Dermatitis, Ekzeme, Psoriasis, Hoher Blutdruck, Angina Pectoris, Herzschwäche,
Verstopfung, Kolitis, Schlaganfall, Anämie, Blasenleiden, Gallensteinen, Nervenschwäche, Regeneration nach Operationen
Melasse ist kein Medikament. Und die Betonung liegt auf erprobt!

Garfield
09.04.2003, 14:52
Hallo Steppi,

danke für deine umfassende Info.

Ich sage nur: Melasse schmeckt klasse.

Gruß
Garfield:D :D

M 52
09.04.2003, 15:46
Na das ist mal wieder eine typische Steppi-Info. Da bleibt keine Frage offen.

Danke für Deine Mühe!

Liebe Grüße, Bogi

Hütti
09.04.2003, 15:49
Es soll ja Leute geben, die einfach nur den entsprechenden Link reinkopieren.

Aber so lieb ich das.

Danke Steppi !!

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/grinser003.gif

miredoju
09.04.2003, 17:11
[quote]
Original von Steppenläuferin:
...Die Beschreibung von Michael ist sehr einseitig.

Hallo Steppi - war auch nicht soooo ernst gemeint - werd mich bei Deinen Beiträgen zurückhalten...ich kann halt nur einseitig!

Michael

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/Heizer003.gif Laufen macht den Kopf frei...

Steppenläuferin
10.04.2003, 06:52
Original von miredoju:
[quote]
Original von Steppenläuferin:
...Die Beschreibung von Michael ist sehr einseitig.

Hallo Steppi - war auch nicht soooo ernst gemeint - werd mich bei Deinen Beiträgen zurückhalten...ich kann halt nur einseitig!

Michael

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/Heizer003.gif Laufen macht den Kopf frei...



Hallo Michael

fast alles hat 2 Seiten und ich meinte bez. Zuckerrohr-,Zuckerrüben-
Rückstände die bei der Zuckergewinnung anfallen müsste unbedingt
auch diejenige Seite
erwähnt werden die für das Produkt steht, dass auf`s Brot geschmiert wird.

Anderseits jagt es einem das Grausen unter
die Haut……bei der Vorstellung so was würde gegessen!!

Nichts für ungut Michael und es ist schon o.k. wenn Du Dich bei meinen Beiträgen
zurückhalten willst…..wegen Einseitigkeit….obwohl es oft bestimmt interessanter
ist wenn jemand die einte und jemand die andere Seite umschreibt….

Gruss Steppi

Roxanne
10.04.2003, 07:42
[
fast alles hat 2 Seiten und ich meinte bez. Zuckerrohr-,Zuckerrüben-
Rückstände die bei der Zuckergewinnung anfallen müsste unbedingt
auch diejenige Seite
erwähnt werden die für das Produkt steht, dass auf`s Brot geschmiert wird.

Anderseits jagt es einem das Grausen unter
die Haut……bei der Vorstellung so was würde gegessen!!



Hallo Steppi,

So schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Früher, als meine Eltern noch Zuckerrüben angebaut haben (und ich noch jung war, so Anfang der 60-er ;) ), bekamen wir von der Zuckerfabrik immer Rübensaft. Der schmeckte sogar sehr gut. War allerdings nicht braun, wie das Zeug, daß man heute kaufen kann, sondern sah aus wie Honig.



Bis die Tage
Christa

Gast
10.04.2003, 09:09
Original von Hütti:
Es soll ja Leute geben, die einfach nur den entsprechenden Link reinkopieren. Und sich an die Gesetze halten - das Copyright gilt auch im Internet!!!

Lies mal hier nach: http://www.laufen-aktuell.de/impressum.php



"Sämtliche Inhalte unterliegen dem Copyright © 2001 - 2003 von Tim Pawlowski.

Das Kopieren oder Übernehmen von Elementen dieser Website muss durch Tim Pawlowski ausdrücklich und schriftlich (via E-mail) gestattet werden."

Glaubt ihr, das ist auf anderen Seiten anders???





Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

Ralf-Charly
10.04.2003, 09:30
Original von Gast:

Das Kopieren oder Übernehmen von Elementen dieser Website muss durch Tim Pawlowski ausdrücklich und schriftlich (via E-mail) gestattet werden."

Glaubt ihr, das ist auf anderen Seiten anders???


Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.



Hallo Gast!!!

http://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001951.gifKlugscheissermodushttp://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001951.gif

Um das zu beurteilen müsste man erst mal wissen um welche Seite es sich handelt!

http://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001954.gifKlugscheissermodushttp://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001954.gif





Gruß Ralf und Charly




Der Weg ist das Ziel.

spike
10.04.2003, 11:07
hallo gast


hä ?( ist jetzt link setzen nicht mehr erlaubt? versteh das ganze nicht
so ganz, wer hat denn nun was kopiert?

Mit Liebe laufen statt davon rennen.

Spike !:)

Ralf-Charly
10.04.2003, 11:08
Original von renato:
hallo gast


hä ?( ist jetzt link setzen nicht mehr erlaubt? versteh das ganze nicht
so ganz, wer hat denn nun was kopiert?

Mit Liebe laufen statt davon rennen.

Spike !:)



Gute Frage, hab ich auch nicht verstanden!

Aber "Gast" hat sich ja in die Weiten des Internet verkrümelt!


Gruß Ralf und Charly


Der Weg ist das Ziel.

Gast
10.04.2003, 11:13
Ganz einfach:

Verlinken ist erlaubt, kopieren ist verboten.

Ralf-Charly
10.04.2003, 11:26
Original von Gast:
Ganz einfach:

Verlinken ist erlaubt, kopieren ist verboten.



http://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001951.gifKlugscheissermodushttp://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001951.gif

Na so einfach ist das ja auch nicht.

Solange wie die Quelle angegeben wird ist Zitieren (Kopieren) schon erlaubt.

Zitierfreiheit (http://www.cyberlaw.de/Recht/Urheberrecht/ReUr033.pdf)

http://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001954.gifKlugscheissermodushttp://www.gif-art.de/gifs2234/blaulichter/00001954.gif



Gruß Ralf und Charly

Der Weg ist das Ziel.

T-Lo
10.04.2003, 13:36
Neeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii iiiiiin!!!!!

Jetzt werden auch noch die Gäste renitent :)) :)) :)) 8o

_____________________________

Wenn man im Kopf nicht will, läuft es auch in den Beinen nicht..

Steppenläuferin
10.04.2003, 13:47
Gast bitte das Urheberrecht als solches darstellen
und keine Äpfel als Birnen vermarken.

Das Urheberrecht schützt damit
keiner eigene Werke zu Erwerbzweck kopiert (Datenbank/Programme)
oder Werke von eigenem geistigen Eigentum klaut.

http://www.ecin.de/recht/copyright/


http://www.feil-weigmann.de/gewerschutz1.htm

beachtet den Hinweis
` Zulässig ist aber die Vervielfältigung zum privaten Gebrauch.`

http://www.ch-forschung.ch/alt/pd/0010/art_2.htm


Ausserdem plädiere ich darauf, dass ich im Guten Glaube und nach
bestem Wissen und Gewissen nichts Gesetzeswidriges zu machen gehandelt habe.



Ach ja, übrigens sind Gesetzte meistens so verfasst, dass sie je nach dem
wie sie ausgelegt werden plötzlich eine ganz andere Aussage bewirken.
Ein guter Anwalt zeichnet sich auch besonders gut dadurch aus, wenn er
fähig ist die Gesetz - Texte jeweils entsprechen auszulegen vermag.





[ Dieser Beitrag wurde von Steppenläuferin am 10.04.2003 editiert. ]

Steppenläuferin
12.04.2003, 20:42
Original von neunstein:
Hallo an alle,

ich habe da mal eine Frage.


Das einzige, was ich mir regelmäßig gönne, das ist Morgens eine Vitamin-Tablette (eigentlich weniger wegen der Vitamine sondern eher wegen dem Geschmack - ich sterbe für die Dinger).

Ich freue mich auf Eure Antworten

Dieter




Hallo Dieter und wer es interessiert


vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxideantien, Amisnosäuren, Fettsäuren, ...
die Orthomolekulare Medizin setzt diese körpereigenen Substanzen ein-auch zur Vorbeugung von Krankheiten.

Eine optimale Nährstoff-Balance im Körper soll wieder hergestellt oder gesichert werden durch Einnahme
hoher Mengen an bestimmten Mikronährstoffen.


(Orthomolekulare Medizin (Therapie) ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch
Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschl. Körper, die normalerw. im Körper vorhanden und
für die Gesundh. erf. sind.

Mit diesen Worten definierte 1968 der Chemiker Linus Pauling (1901-1994) die Orthomolekulare Medizin.

Orhos(griech.) bedeutet `richtig gut` und molekulare weist auf kleinste Stoff-Bausteine (Moleküle)hin.

Bei der Orthomolekularen Med. werden grundsätzlich alle Nährstoffe eingesetzt, die der Mensch benötigt.

Nährstoffe:

Wie viel benötigt der Mensch???????
Paulings Grunsatz lautete:
Die optimale tägl. Vitaminmengen sind bei weiterem grösser als die Mengen, die wir mit
unserer tägl. Nahrung heute zu uns nehmen können!!!!!!!!

(der Begründer der Orthomolekularen Med. war zweifacher Nobelpreisträger)

er selber nahm täglich bis zu 18 000 mg Vitamin C
bis zu 1600 IE Vitamin E
und 25000 IE Bitamin A ein ( IE intern. Einheit)

Sollen wir sienem Beispiel folgen und auch Megadosen der Mikronährstoffe einnehmen???
Oder wäre es besser, sich an die Ernährungsgremien zu halten, die Tabellen veröffentlichen, in denen für jeden
Nährstoff die tägl. empf. Aufnahmemenge als Richtwert (Richtwert!!!!) aufgelistet ist?????


Je nach dem!!!
Die Richtwert gelten nur für gesunde Menschen.

Unter extremen Bedingungen wie hohe Leistung, Belastung (z. Bsp. im Sport...)
bie Krankheiten und in der Genesungsphase können die benötigten Mengen beträchtlich höher liegen.


Anhand meiner Salutogenese mache ich mir einen Reim darauf, dass ich
eine sehr sehr tiefe Infektanfälligkeit gegenüber meinem Umfeld aufweise weil ich seit mehr als 20 Jahren
täglich je nach dem 30 - 500mg Vitamin C nebst dem Vitamin C, dass in meiner Nahrung vorkommt
zu mir nehme.
Auch greife ich sporadisch zu weiteren Vitamitne und Mineralien.
(Bei höherer Laufintensivität zu Magenesium damit die Muskel nicht hart werden und für eine
verkürzte Erholung da ich durch die tägl. Nahrung niemals mein pers. erhöhte Bedarf abdecken kann).

Welche Mikronärstoffe im Einzelfall wann und wie hoch zugefürhrt werden bedarf setzt aber schon
einer genaueren Kenntnis über Vitamine und Mineralien voraus
und/oder es sollte durch eine Labor-Analyse
Bestimmt werden.

Grüsse

Wer Schreibfehler findet kann sie behaltent und lesen
erfolgte auf eigene Verantwortung. Haftungsausschluss allgem. I) ;)

PS.Die Orthomolekulare Medizin ist als Behandlungsmethode seit 1978 als offizielles Heilverfahren in den USA anerkannt. Auch in
Europa gewinnt sie immer mehr Bedeutung.

neunstein
12.04.2003, 21:55
Hallo Steppi,

so ähnlich hat es mein Doc auch gesehen als ich bei ihm zu diesem üblichen Über-40-Check war und wir über das Laufen gesprochen haben. Er hatte noch einen anderen Aspekt hinzugefügt. Er meinte, dass die Aufnahme von Vitaminen durch die Nahrung nicht ausreichen kann. Zu viele und strändig neue Umwelteinflüsse muss der menschliche Organismus in immer kürzerer Zeit verkraften. Die Abwehrkräfte sind schier überfordert und von daher sollte man sich sehr genau überlegen, welche Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann. Leider sind wir mit dem Thema nicht weitergekommen, aber ich denke, ich werde ihn bei meinem nächsten Besuch noch einmal gezielt darauf ansprechen.

Danke, Steppi, das war wirklich sehr aufschlußreich - und hat mir wieder etwas Stoff zum Nachdenken gegeben...!:)

Dieter

Hannover-Marathon
Startnummer 644

M 52
13.04.2003, 16:06
Hallo Steppi, hallo Dieter,

über das Thema kann man trefflich diskutieren. Ich habe mich vor einigen Jahren intensiver damit befasst. Selbst wer der Empfehlung der DGE folgt und täglich 5 x frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt (wie schafft man das im Winter?), ist nicht unbedingt auf der sicheren Seite. Wer sich wirklich intensiv damit befassen möchte, sollte mal einen Vergleich der frischen Vitamin- und Mineralienlieferanten heute und beispielsweise 1985 anstellen. Es ist erschreckend, was z.B. Brokkoli, Fenchel, Kartoffeln, Spinat und Bananen an Calcium, Folsäure, Magnesium und Vitaminen in 15-20 Jahren verloren haben, weil sie "verbrauchergerecht" aufbereitet werden. Verbrauchergerecht heißt hier möglichst lange haltbar und schön fürs Auge. Es ist absolut unglaublich, wie die "Wenig-Zeit-Konsumenten" hinters Licht geführt werden!! Deshalb gilt für mich: lieber mehr Geld ausgeben, dafür wirklich wertvolle Lebensmittel- heißt Biohof und Direktanbieter die ich kenne!

Bevor Ihr mich für abgedreht haltet,muss ich einschränken. Obige Ausführungen sind der Grundsatz (fällt mir relativ leicht, da meine Frau Vollwertköchin ist- auf Wunsch liefere ich gerne Rezepte!!). Aber so ab und zu liebe ich meine Pizza vom Italiener oder aus dem Tieffkühlfach vom Discounter (schäm) oder tote Sau im Darm (Bratwurst)!!:bounce: :bounce: :bounce:

Liebe Grüße, Bogi

Sam
13.04.2003, 16:18
Hallo Bogi.

Waldi ist noch nicht online :D , also kann ich es wagen. Wäre prima wenn Du mal ein paar Rezepte einstellen könntest. :)

Tschüß SaM

Hajott
13.04.2003, 18:54
Jaaaa, Bogi!

Hat die Bogi-Frau auch ein schnelles und einfaches Rezept für Vollwertbrötchen, die man ruckzuck zwischen "vom-laufen-zurückkommen" und "unter-die-Dusche-gehen" einstielen kann?

Wenn ja, gib ihr schon mal ein http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/liebe055.gif von mir!

Liebe Grüße

H.-J.

Rose-Marathon 2003 -
ich bin dabei!

M 52
13.04.2003, 19:07
@ Hajott: Ja hat sie.

@ SaM: Mache ich, kann aber ein paar Tage dauern. Mein Scanner spinnt und ich muss erst bei Thorsten betteln gehen!

Liebe Grüße, Bogi

Hajott
13.04.2003, 19:10
Original von M 52:
@ Hajott: Ja hat sie.

Liebe Grüße, Bogi



Haben!

:smile:

Liebe Grüße

H.-J.

Rose-Marathon 2003 -
ich bin dabei!

Sam
13.04.2003, 19:30
Prima Bogi. :bounce:

@Thorsten
Bitte, bitte hilf Bogi schnell. :)

Tschüß SaM

neunstein
13.04.2003, 20:06
Thorsten, hilf Bogi!! Und ich nenn Dich dann auch nie wieder "schnellsten Bagger im Forum" - versprochen!!!!

Ich möchte die Rezepte auch :bounce: :bounce: :bounce: :bounce:

Dieter

Hannover-Marathon
Startnummer 644

runningmanthorsten
14.04.2003, 09:56
Original von neunstein:
Thorsten, hilf Bogi!! Und ich nenn Dich dann auch nie wieder "schnellsten Bagger im Forum" - versprochen!!!!

Ich möchte die Rezepte auch :bounce: :bounce: :bounce: :bounce:

Dieter

Hannover-Marathon
Startnummer 644


Na dast ist doch mal ein Angebot! Dann werde ich Bogi natürlich schnell helfen! Nennst Du mich dann nur noch Bagger oder wie?
:)) :)) :))

Thorsten

vino
14.04.2003, 11:22
Original von Steppenläuferin:
[quote]
Paulings Grunsatz lautete:
Die optimale tägl. Vitaminmengen sind bei weiterem grösser als die Mengen, die wir mit
unserer tägl. Nahrung heute zu uns nehmen können!!!!!!!!

unbewiesen !!!


(der Begründer der Orthomolekularen Med. war zweifacher Nobelpreisträger)
aber auf einem ganz anderen Gebiet der Chemie!!!

er selber nahm täglich bis zu 18 000 mg Vitamin C
bis zu 1600 IE Vitamin E
und 25000 IE Bitamin A ein ( IE intern. Einheit)

Sollen wir sienem Beispiel folgen und auch Megadosen der Mikronährstoffe einnehmen???nur wenn du wie er an Krebs sterben willst

Oder wäre es besser, sich an die Ernährungsgremien zu halten, die Tabellen veröffentlichen, in denen für jeden
Nährstoff die tägl. empf. Aufnahmemenge als Richtwert (Richtwert!!!!) aufgelistet ist?????Da Milliarden von Menschen ohne teure Supplements und trotzdem ohne Beschwerden leben, würde ich auf die zufuhr industriell hergestellter Substanzen (z.B.
Ascorbinsäure) verzichten und lieber etwas richtiges essen wie Zitrusfrüchte.

Gruß

vino

sine amore, sine arte, non vita est!

Gast
14.04.2003, 13:39
Hi,

nur zum Thema "unbewiesen":

Auszug aus

LINUS PAULING DER VISIONÄR
Von Dr. Hans A. Nieper, Hannover

Vor 22 Jahren hat der inzwischen verstorbene Nobelpreisträger Linus Pauling vorausgesagt, was heute eingetreten ist: Eine nicht mehr bezahlbare Kostenexplosion in der medizinischen Behandlung. Auch die Ursache hat er genannt: Der untaugliche Versuch der Pharma-Industrie, mit Giftstoffen Krankheiten zu bekämpfen. Er forderte damals schon die orthomolekulare Behandlung, die er der toximolekularen Behandlung der Schulmedizin entgegenstellte. Dr. Nieper war 1974 Zeitzeuge, als Linus Pauling seine Visionen in Washington präzisierte. Über die immer noch falsche Weichenstellung der Medizinpolitik und andere Fehlleistungen der Schulmedizin berichtet Dr. Nieper hier.

...

....Eine orthomolekulare Therapie kann nach ihrer pharmakodynamischen Natur möglicherweise erst nach etlichen Jahren ihre Überlegenheit zeigen, jenseits der normalen Beobachtungszeiten klinischer Prüfungen medikamentöser Therapien. Weil die Erkenntnis zur Bewertung einer solchen Langzeittherapie nur empirisch oder retrospektiv reifen kann, wird diese von der "orthodoxen Schule" oft als "unbewiesen", "nicht anerkannt", "nicht erstattungsfähig" usw. diskreditiert.

Diesem orthodoxen Unfug hat der Bundesgerichtshof im Sommer 1993 einen massiven Riegel vorgeschoben, durch die sog. "Aufhebung der Wissenschaftlichkeitsklausel" (23.6.93, IV ZR 135/92). Damit sind therapeutische Handlungen auf empirischer, erfahrungsmedizinischer oder anekdotischer Retrospektiv-Erfahrung denen der mathematisch-Iinearen prospektiven Analyse gleichgestellt. Die "Schule" hatte jedoch nur diese letzteren "anerkannt". Im Klartext: Die Chaos-synthetische Erarbeitung eines Therapieverfahrens ist jetzt der orthodoxen prospektiv-linearen gleichgestellt. Die Anhänger der "Schule" werde wohl erst nach einigen Jahren verstehen, was dies für sie bedeutet.So dummes Geschwätz wie "nicht bewiesen, nicht anerkannt" usw. hat jetzt oft keine Basis mehr, auch nicht vor der Krankenkasse als Exponent des Komplexes "Krankheitskosten".





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Steppenläuferin
14.04.2003, 20:45
Die Anhänger der "Schule" werde wohl erst nach einigen Jahren verstehen, was dies für sie bedeutet.So dummes
Geschwätz wie "nicht bewiesen, nicht anerkannt" usw. hat jetzt oft keine Basis mehr, auch nicht vor der
Krankenkasse als Exponent des Komplexes "Krankheitskosten".




@Gast:Danke für die Information Gast. Ist immer gut auch die anderen Blickwinkel zu nennen!
@Bogi: ist mir auch bekannt bez. Vitamingehalt von Gemüse, ausgelaugte Böden usw.....

Hab noch was gelesen:

Muskelkrämpfe deuten oft (oft) auf eine Unterversorgung mit Magnesium hin.
Der Körper produziert Magnesium nicht selbst, es muss mit der Nahrung aufgenomen werden.

400mg täglich empfiehl dei Deutsche Gesellschaft für Ernährung. (Bitte für die Quelle/Wissenschaftliches
Ergebnis,Forschung direkt dort anfragen!!)

Magnesium findet sich in Vollkkornprodukten, Reis, Hülsenfrüchten, Samen und Soja.

100g Haferflocken enthalten 135mg Magnesium.

Oh, 300g Haferflocken zu einem Birchermüsli (damit essbar) das ist ja ein Birchermus für mind.
4 Personen!!!! Nee, so was schaff ich nicht oder ich esse den ganzen Tag nichts ausser
eine Portion davon zum Frühstück, Mittagessen, Abendessen.
Doch sehr abwechslungsreich.

Oh, ich habe ja einen Mehrbedarf noch abzudecken mit anderen Worten zwiefache Portion
zum Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

Ich werden wohl die Tage nur noch mit essen verbringen müssen!!

Oh, da gib es, es sei Dank noch hochdosieres Magnesium aus der Apotheke (z.B. von Hermes)

und ich muss nicht Schubkarrenweise Nahrung in mich rein schaufeln!!! Würde wohl sowieso nicht
gut enden...


Gruss Steppi

marathonmann
15.04.2003, 01:42
Hallo Steppenläuferin!

Ich muß zugeben, ich bin kein Ernährungsexperte. Aber ich esse viel (auch viel Müsli) und laufe viel. Mein Magnesiumbedarf dürfte also mindestens genau so hoch sein, wie Deiner. Ich habe trotzdem keine Muskelkrämpfe, obwohl ich auf jegliche Nahrungsergänzungsmittel verzichte. Unsere Nahrung scheint also doch noch einiges an Vitaminen und Mineralstoffen zu enthalten.
Und was in irgendwelchen Vitamintabletten nicht enthalten ist, sind die sekundären Pflanzenstoffe. Die sind bloß in Obst und Gemüse enthalten. Die sind zwar nicht lebensnotwendig (deshalb sekundär), schützen aber vor vielen Krankheiten!

Zu Linus Pauling: Er erhielt 2 ungeteilte Nobelpreise. 1954 den Nobelpreis für Chemie für die Klärung der Eiweißstruktur und 1962 den Friedensnobelpreis. Beide haben nichts mit seinen Thesen zu megadosierten Vitaminen zu tun, die äußerst umstritten sind!

PS: Dieser Text sollte keine Rechtschreibfehler mehr enthalten. Die, die ich gefunden habe, habe ich nämlich gleich korrigiert. Das erleichtert das Lesen ungemein!

Mit freundlichen Grüßen,
Volker
http://www.web-ansichten.de/junk/forumshirt.gif

vino
15.04.2003, 23:16
Hallo Volker,

schön, dass es auch noch andere Läufer gibt, die ohne Pillen auskommen. Ich halte das nämlich u.a. auch für eine Frage der Einstellung - geht es ohne Hilfsmittel oder nur mit? Ist der Mensch von der Natur bzw. der Evolution so gestaltet, dass er auf natürlichem wege überleben und etwas leisten kann?

Zu Steppis Krämpfen: die häufigste Ursache ist Flüssigkeitsmangel - viele Menschen trinken einfach zu wenig! Was die Aufnahme von Magnesium in vrschiedenen Verbindungen angeht, empfiehlt sich ein zurückblättern in diesem Thread:

"Ein Frühstücksmüsli aus 100g Haferflocken, je 1 EL Sesam, Weizenkeimen, gehackten Nüssen und Sonnenblumensamen enthält mindestens 250mg Magnesium, die fast vollständig resorbiert werden - mehr als in einem ganzen Röhrchen Billig-Mg!" Und 100g Haferflocken sind doch machbar, oder? Und außerdem gibt`s ja noch weitere Hauptmahlzeiten ... *g*

Dazu noch 2 Flaschen magnesiumreiches Mineralwasser und du hast die 400mg zusammen!!!

@ Gast: Die Kostenexplosion ist vor allem durch die bessere medizinische Versorgung (Als Pauling jung war, hat keiner mit Diabetes TypI das Erwachsenen-Alter erreicht!) und die damit verbundene höhere Lebenserwartung entstanden, dazu kommt ein höheres Anspruchsdenken (z.B. künstliche Gelenke für 75-jährige) und die Tatsache, dass Krankenpflege früher privat zuhause gemacht wurde, heute aber in Heimen, die entsprechend viel kosten. Die Behauptung, dass der Versuch, mit Giftstoffen Krankheiten zu bekämpfen, untauglich sei, ist eine bodenlose Frechheit - oder war es Neid auf Alexander Fleming, der den Giftstoff Penicillin entdeckt hat und damit Millionen von Menschen zum Überleben verholfen hat? Und was ist Homöopathie Anderes als mit Giftstoffen zu "heilen" (Simile-Prinzip)?

Außerdem hat die Finanzierung von Therapien mit zweifelhaftem Erfolg einen großen Anteil an der Kostenexplosion - mögen sie nun "schulmäßig" hergeleitet sein oder "erfahrungsmedizinisch". Wie man zu einem Therapieansatz kommt, ist nicht ausschlaggebend, da hat der BGH sicher Recht. Aber wenn eine Behandlung von der Solidargemeinschaft finanziert werden soll, dann hat diese Gemeinschaft auch das Recht, nach dem Verhältnis von Kosten und Nutzen zu fragen (bzw. ob es überhaupt einen gibt) Und über die Klippe der evidence based medicine fallen nicht nur viele "Komplementärmedizinischen" Behandlungen, sondern eben auch "klassische" Verfahren oder Medikamente!

Und was die Vitamine und Spurenelemente angeht, ist die zusätzliche Gabe sehr zweifelhaft in ihrer Wirkung:

1.) Sportler

Dazu zwei Studien:

a) Effekt auf die Konzentration im Blut

International Journal of Sport Nutrition 1992 Jun;2(2):123-34

The effect of 7 to 8 months of vitamin/mineral supplementation on the vitamin and mineral status of athletes.

Telford RD, Catchpole EA, Deakin V, McLeay AC, Plank AW.

Dept. of Physiology and Applied Nutrition, Australian Institute of Sport, Belconnen, ACT.

Blood indicators of eight vitamins (B1, B2, B6, C, E, A, B12, folate) and six minerals (Cu, Mg, Zn, Ca, P, Al) were measured in 86 athletes before and after a 7- to 8-month period of training. During this period half consumed a multivitamin/mineral supplement and a matched group took a placebo. Following the supplementation period, blood biochemical indicators of B1, B6, B12, and folate status all increased but there were no significant effects of supplementation on B2, C, E, and A, or on the blood levels of any of the minerals. The supplementation had no effect on red or white cell counts or on hemoglobin levels. Irrespective of the supplementation, some blood measures varied according to sex, females evidencing significantly higher values than males for vitamins C, E, copper, magnesium, and aluminium, with B2 being higher in males. It is concluded that 7 to 8 months of multivitamin/mineral supplementation increased the blood nutritional status of some vitamins but did not affect any blood mineral levels, and that some blood nutritional indicators may vary according to sex.

Publication Types:
Clinical Trial
Controlled Clinical Trial

b) Effekt auf die Leistung

Int J Sport Nutr 1992 Jun;2(2):135-53

The effect of 7 to 8 months of vitamin/mineral supplementation on athletic performance.

Telford RD, Catchpole EA, Deakin V, Hahn AG, Plank AW.

Dept. of Physiology and Applied Nutrition, Australian Institute of Sport, Belconnen, ACT.

The effect of vitamin and mineral supplementation was studied over 7 to 8 months of training and competition in 82 athletes from four sports: basketball, gymnastics, rowing, and swimming. Matched subgroups were formed and a double-blind design used, with subgroups being given either the supplementation or a placebo. All athletes were monitored to ensure that the recommended daily intakes (RDI ) of vitamins and minerals were provided by diet alone. Sport-specific and some common tests of strength as well as aerobic and anaerobic fitness were performed. Coaches` assessment of improvement was also obtained. The only significant effect of supplementation was observed in the female basketball players, in which the supplementation was associated with increased body weight, skinfold sum, and jumping ability. A significant increase in skinfold sum was also demonstrated over the whole group as a result of supplementation. In general, however, this study provided little evidence of any effect of supplementation to athletic performance for athletes consuming the dietary RDIs.

Publication Types:
Clinical Trial
Controlled Clinical Trial

2.) Normalbürger

Am J Public Health 1993 Apr;83(4 ):546-50

Vitamin and mineral supplement use and mortality in a US cohort.

Kim I, Williamson DF, Byers T, Koplan JP.

National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion, Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta, Ga.

OBJECTIVES. Vitamin and mineral supplementation is a common practice in the United States, yet little is known about the long-term health effects of regular supplement use. METHODS. To examine the relationship between reported use of supplements and mortality, we analyzed data from US adults 25 to 74 years of age who were examined in the First National Health and Nutrition Examination Survey (1971 to 1975), with vital status determined through 1987. RESULTS. At baseline, 22.5% of the cohort reported using supplements regularly and 10.0% reported irregular use. The risk of mortality for regular supplement users was similar to that for nonusers. No consistent mortality benefits or risks of supplement use were found across a number of population subgroups. The risk for those who reported supplement use at both the baseline and a follow-up interview approximately 10 years later was similar to the risk for those who reported not using supplements at either interview. CONCLUSIONS. We found no evidence of increased longevity among vitamin and mineral supplement users in the United States. Considering the wide use of supplements in the general population, the cost-effectiveness and the safety of supplement use need to be better defined.

3.) Mangelernährung: Die chinesische Provinz Linxian hat mit die höchsten Krebsraten an Speiseröhrenkrebs, die Böden sind extrem ausgelaugt. Von 1985 bis 1991 wurden verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Vitaminen und Mineralstoffen supplementiert. Die Gesamtsterblichkeit und die bezüglich Krebs änderte sich aber durch die Supplementierung nicht, trotz 2-3fach überhöhter Dosen:

J Natl Cancer Inst 1993 Sep 15;85(18 ):1492-8

Nutrition intervention trials in Linxian, China: multiple vitamin/mineral supplementation, cancer incidence, and disease-specific mortality among adults with esophageal dysplasia.

Li JY, Taylor PR, Li B, Dawsey S, Wang GQ, Ershow AG, Guo W, Liu SF, Yang CS, Shen Q, et al.

Cancer Institute, Chinese Academy of Medical Sciences, Beijing.

BACKGROUND: A number of vitamins and minerals have been shown to influence carcinogenesis in experimental animals. In humans, epidemiologic evidence suggests that intake of fruits and vegetables may reduce risk of esophageal and other cancers. Vitamins and minerals in these foods may contribute to the reduced cancer risk. The people of Linxian, China, have persistently low intake of multiple nutrients and exhibit one of the world`s highest rates of esophageal/gastric cardia cancer, with an exceptionally high risk of esophageal dysplasia. PURPOSE: To determine whether supplementation with multiple vitamins and minerals may reduce esophageal/gastric cardia cancer among persons with esophageal dysplasia, we conducted a 6-year prospective intervention trial in Linxian. METHODS: Mortality and cancer incidence were ascertained from May 1985 through May 1991 for 3318 persons with cytologic evidence of esophageal dysplasia who were randomly assigned to receive, throughout that period, daily supplementation with 14 vitamins and 12 minerals or placebo. Doses were typically two to three times U.S. Recommended Daily Allowances. Compliance was assessed by counting unused pills monthly for all trial participants and by assaying nutrient levels in blood collected from samples of individuals randomly selected without replacement every 3 months throughout the trial. Cancers were identified through routine surveillance and by special cytology and endoscopy screenings after 2 1/2 years and 6 years. RESULTS: A total of 324 deaths occurred during the 6-year intervention period; 167 occurred in the control (placebo) group and 157 occurred in the supplement group. Cancer was the leading cause of death (54% of all deaths); 18% were due to cerebrovascular diseases and 29% to other causes. Cumulative esophageal/gastric cardia death rates were 8% lower (relative risk [RR] = 0.92; 95% confidence interval [CI] = 0.67-1.28 ) among individuals receiving supplements rather than placebo, a nonsignificant (P > .10) difference. Risk of total mortality was 7% lower (RR = 0.93; 95% CI = 0.75-1.16; P > .10 ), total cancer 4% lower (RR = 0.96; 95% CI = 0.71-1.29; P > .10 ), cerebrovascular disease 38% lower (RR = 0.62; 95% CI = 0.37-1.06; P = .08 ) , and other diseases 12% higher (RR = 1.12; 95% CI = 0.74-1.69; P > .10 ) among the treated group. Cumulative cancer incidence rates were nearly the same in the two groups. CONCLUSIONS: No substantial short-term beneficial effect on incidence or mortality for this type of cancer occurred following daily supplementation with multiple vitamins and minerals among adults with precancerous lesions of the esophagus. IMPLICATIONS: Although no statistically significant short-term benefits were observed, longer follow-up should be more informative about the effectiveness of this 6-year supplementation on cancer and other diseases among individuals with esophageal dysplasia.

Publication Types:
Clinical Trial
Randomized Controlled Trial


Wenn man Vitamine und Mineralstoffe von der Krankenkasse bezahlt haben wollte, müsste man auch sein Leitungswasser und sein Müsli auf Rezept bekommen ... wer soll/will das bezahlen? Richtig - jeder für sich, wenn er es für richtig hält oder gar nötig.

Ich für meinen Teil komme sowohl aus persönlicher Erfahrung als auch vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Forschung zum gleichen Ergebnis: Man kann 90km in der Woche laufen, einen Halbmarathon unter 1:30 debütieren und einen Marathon ohne Vitaminpillen oder Magnesiumtabletten! Da spare ich lieber auf ein Paar neue Schuhe oder den nächsten Teilnahmebeitrag.

Gruß

Ekkehard



sine amore, sine arte, non vita est!

Hütti
16.04.2003, 07:39
Aber sonst geht es Dir gut, ja ?

Erst diese vielen unsäglichen Links und jetzt ellenlange ENGLISCHE Abhandlungen zu einem Thema, das zwar irgendwann mal eröffnet wurde, aber ich glaube schon länger niemanden mehr ernsthaft, vor allem in dieser Form, interessiert.

Verschon uns bitte !

Danke

Roxanne
16.04.2003, 09:38
Original von Hütti:
Aber sonst geht es Dir gut, ja ?

Erst diese vielen unsäglichen Links und jetzt ellenlange ENGLISCHE Abhandlungen zu einem Thema, das zwar irgendwann mal eröffnet wurde, aber ich glaube schon länger niemanden mehr ernsthaft, vor allem in dieser Form, interessiert.

Verschon uns bitte !

Danke


Hallo Hütti,

wovon sprichst Du?

Ich sehe als letzten Beitrag den von Dir und davor den von Marathonmann, Steppi und Gast.
In keinem sind englische Abhandlungen???

Gibt es hier einen Beitrag von, äh, wie hieß er denn noch???
Sowas ignoriere ich. Tim hat da eine schöne Funktion für.




Bis die Tage
Christa

Ralf-Charly
16.04.2003, 10:02
Original von Roxanne:

Gibt es hier einen Beitrag von, äh, wie hieß er denn noch???
Sowas ignoriere ich. Tim hat da eine schöne Funktion für.


Bis die Tage
Christa



http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=944




Gruß Ralf und Charly

Der Weg ist das Ziel.

Gast
16.04.2003, 10:25
Original von M 52:
Na denn,

eine kurze Erläuterung von mir als ehemaligem "Sektierer" zu NEM.

Ich halte es immer noch so, dass ich lieber persönliche Erfahrungen mache, um über ein Produkt oder ein Programm zu urteilen. Deshalb auch meine (vergangene) Zeit bei Herbalife. Über die Vertriebsstrategie dieser Firma kann man aus guten Gründen geteilter Meinung sein. Sie ist aber keinesfalls sektiös!




Sorry, aber das ist -bezogen auf herbalife- absolut sinnfreies zeuch.
der punkt ist, dass du auf die vögel, bzw. das multilevelmarketinggeschiss reingefallen bist. steh` doch einfach dazu. war halt `n fehler; keiner hält dich deswegen für unterbelichtet.
(hast dich wahrscheinlich auch "ernährungsberater" genannt)

junge, junge, die meisten schnallen während der ersten 10 minuten dass es sich um verarsche handelt und du brauchst monate dazu. *lol*






Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

Hütti
16.04.2003, 10:30
Original von Gast:


Original von M 52:
Na denn,

eine kurze Erläuterung von mir als ehemaligem "Sektierer" zu NEM.

Ich halte es immer noch so, dass ich lieber persönliche Erfahrungen mache, um über ein Produkt oder ein Programm zu urteilen. Deshalb auch meine (vergangene) Zeit bei Herbalife. Über die Vertriebsstrategie dieser Firma kann man aus guten Gründen geteilter Meinung sein. Sie ist aber keinesfalls sektiös!




Sorry, aber das ist -bezogen auf herbalife- absolut sinnfreies zeuch.
der punkt ist, dass du auf die vögel, bzw. das multilevelmarketinggeschiss reingefallen bist. steh` doch einfach dazu. war halt `n fehler; keiner hält dich deswegen für unterbelichtet.
(hast dich wahrscheinlich auch "ernährungsberater" genannt)

junge, junge, die meisten schnallen während der ersten 10 minuten dass es sich um verarsche handelt und du brauchst monate dazu. *lol*






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TIIIIIIIIM *brüll*

Es gibt hier Posts, die schreien förmlich nach einer Löschung, oder ? Wir lassen hier doch unseren Bogi nicht beleidigen, noch dazu von einem anonymen Gastzugang.

http://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gifhttp://www.laufen-aktuell.de/_laufen_laufsport_/_images/extra_smilies/xtrasmilies/mauer1.gif

Hütti
16.04.2003, 10:32
Original von Gast:


Original von M 52:
Na denn,

eine kurze Erläuterung von mir als ehemaligem "Sektierer" zu NEM.

Ich halte es immer noch so, dass ich lieber persönliche Erfahrungen mache, um über ein Produkt oder ein Programm zu urteilen. Deshalb auch meine (vergangene) Zeit bei Herbalife. Über die Vertriebsstrategie dieser Firma kann man aus guten Gründen geteilter Meinung sein. Sie ist aber keinesfalls sektiös!




Sorry, aber das ist -bezogen auf herbalife- absolut sinnfreies zeuch.
der punkt ist, dass du auf die vögel, bzw. das multilevelmarketinggeschiss reingefallen bist. steh` doch einfach dazu. war halt `n fehler; keiner hält dich deswegen für unterbelichtet.
(hast dich wahrscheinlich auch "ernährungsberater" genannt)

junge, junge, die meisten schnallen während der ersten 10 minuten dass es sich um verarsche handelt und du brauchst monate dazu. *lol*






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TIIIIIIIIM *brüll*

Es gibt hier Posts, die schreien förmlich nach einer Löschung, oder ? Wir lassen hier doch unseren Bogi nicht beleidigen, noch dazu von einem anonymen Gastzugang.

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Ralf-Charly
16.04.2003, 10:42
Original von Hütti:

TIIIIIIIIM *brüll*

Es gibt hier Posts, die schreien förmlich nach einer Löschung, oder ? Wir lassen hier doch unseren Bogi nicht beleidigen, noch dazu von einem anonymen Gastzugang.

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Hallo Hütti!

:D Zweimal posten hilft da auch nicht!:D

Lösche den Beitrag doch einfach selber wenn du willst!
Allerdings finde ich es besser wenn es Tim macht.

Schon mit PM versucht???
?( ?( ?(

Gruß Ralf und Charly


Der Weg ist das Ziel.

spike
16.04.2003, 11:48
hallo zusammen

ignorieren sollte man solche statsment nicht, diskussion darüber ja im vernünftigen rahmen. fakt ist das ich 2/3 nicht lesen konnte weil meine english kenntnisse nun mal sehr beschränkt sind. verfolge dieses thema sehr wohl, denn aus meiner erfahrung raus, brauch ich die zusätzlichen div. tabs. sehr wohl. ohne diese erbrachte ich eindeutig schlechtere leistungen und fühlte mich ausgebrannter. wahrscheinlich wäre es sogar möglich (kann ich schlecht abschätzen) dies nur über die ernährung zuzuführen. konsequents wäre dann aber eine nahrungsumstellung auf dinge die mir nicht so schmeken oder ich schlecht vertrag. z.B. müsli vor dem training geht bei mir nicht.
@gast solche beleidigungen sind echt fehl am platz, muss hütti recht geben.
@vino schön das du das erste mal was von persöhnlichen erfahrungen erzählst. wie wärs mal mit einem persöhnlichen beitrag in mitglieder stellen sich vor? viele schätzen nämlich hier das persöhnliche an diesem forum, danke

Spike 8)

Mit Liebe laufen statt davon rennen.

runningmanthorsten
16.04.2003, 12:50
Original von Gast:


Original von M 52:
Na denn,

eine kurze Erläuterung von mir als ehemaligem "Sektierer" zu NEM.

Ich halte es immer noch so, dass ich lieber persönliche Erfahrungen mache, um über ein Produkt oder ein Programm zu urteilen. Deshalb auch meine (vergangene) Zeit bei Herbalife. Über die Vertriebsstrategie dieser Firma kann man aus guten Gründen geteilter Meinung sein. Sie ist aber keinesfalls sektiös!




Sorry, aber das ist -bezogen auf herbalife- absolut sinnfreies zeuch.
der punkt ist, dass du auf die vögel, bzw. das multilevelmarketinggeschiss reingefallen bist. steh` doch einfach dazu. war halt `n fehler; keiner hält dich deswegen für unterbelichtet.
(hast dich wahrscheinlich auch "ernährungsberater" genannt)

junge, junge, die meisten schnallen während der ersten 10 minuten dass es sich um verarsche handelt und du brauchst monate dazu. *lol*






Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.






Also, ich finde es (auf deutsch gesagt!) ganz schön beschissen was Du als Gast hier losgelassen hast! Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Beleidigungen sind hier total fehl am Platze! Und wenn dann möchten wir auch wissen wer Du bist und nicht nur als Gast einloggen!!!

Thorsten

Ralf-Charly
16.04.2003, 12:54
Original von runningmanthorsten:

Also, ich finde es (auf deutsch gesagt!) ganz schön beschissen was Du als Gast hier losgelassen hast! Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Beleidigungen sind hier total fehl am Platze! Und wenn dann möchten wir auch wissen wer Du bist und nicht nur als Gast einloggen!!!

Thorsten



Joh, und dann gibt es das ganze Program:

http://www.smiley.de/smileys/attack002.gifhttp://www.smiley.de/smileys/attack006.gifhttp://www.smiley.de/smileys/attack011.gifhttp://www.smiley.de/smileys/attack037.gifhttp://www.smiley.de/smileys/attack012.gif


Grrrrüße Ralf und Charly (auch GRRRRRRR)

Der Weg ist das Ziel.

Hütti
16.04.2003, 14:31
Original von Ralf-Charly:


Hallo Hütti!

:D Zweimal posten hilft da auch nicht!:D

Lösche den Beitrag doch einfach selber wenn du willst!
Allerdings finde ich es besser wenn es Tim macht.

Schon mit PM versucht???
?( ?( ?(

Gruß Ralf und Charly

Der Weg ist das Ziel.


Der Doppelpost war natürlich ein Versehen, einen hab ich nun gelöscht. Aber wie bitte soll ich diesen hirnfreien Gast-Post löschen ? Oder kennst Du da auch einen Trick ?

Gast
16.04.2003, 15:51
stichwort hirnfrei:
was zunächst auf jeden fall hilft, wäre auf auf eine zitatantwort zu verzichten; zur zeit kann man diesen ach so beleidigenden text gleich dreimal lesen...

...meint ein kurz vor einem zwerchfellabriss stehender gast



Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

Hajott
16.04.2003, 17:05
Hi, Tim!

Bitte schreite ein. Das ist jetzt fällig.

Liebe Grüße

H.-J.

Rose-Marathon 2003 -
ich bin dabei!

vino
16.04.2003, 21:43
Original von Hütti:
Aber sonst geht es Dir gut, ja ? Ironie an - sonst gibt`s wieder Missverständnisse ... wer keinen Humor hat, keinesfalls weiterlesen! Für schlechte Laune bin ich dann nicht haftbar zu machen!

Freilich, es kommt selten vor, dass ich kurz vorher eingebrachte Argumente so vollständig beantworten kann. Ist das kein Grund zur Freude?
Erst diese vielen unsäglichen Linksdie anzuklicken ja eine motorische Überfordung für jeden Läufer darstellt
und jetzt ellenlange tja, die Alternative wären die Links zu den Texten gewesen - ich habe mich nur den Wünschen dieses Forums angepasst ...
ENGLISCHE ist nun mal die internationale Wissenschaftssprache, vor allem, wenn es um Studien geht und nicht um kommerzielle Vitaminverkäufer - ich kann auch nichts dafür
Abhandlungen zu einem Thema, das zwar irgendwann mal eröffnet wurde, aber ich glaube schon länger niemanden mehr ernsthaft, vor allem in dieser Form, interessiert. komisch, dass es in den letzen Tagen wieder neue Postings dazu gab. Spricht nicht gerade für Desinteresse, oder? Aber jeder darf glauben, was er will ...
Verschon uns bitte !Keiner zwingt irgendwen, irgendwas anzuklicken oder zu lesen. Deine Aufforderung zur Selbstzensur meinerseits widerspricht meiner Meinung nach dem Grundgedanken eines Forums! Man könnte geradezu den Eindruck gewinnen, das bloße Vermitteln bzw. Präsentieren von Information wäre dir gegenüber unsittlich oder eine Belästigung
Danke
Bitte, gern geschehen - andere können oder wollen die Info vielleicht sogar zur Kenntnis nehmen und verstehen sie sogar.

Ironie aus

Gruß

Ekkehard




sine amore, sine arte, non vita est!

neunstein
16.04.2003, 22:05
Hallo an alle,

mit Grausen habe ich gerade gelesen, war hier und heute abgegangen ist. Dass unser Vino die Welt volltextet und sich sein Ego auflädt - OK, daran kann man sich gewöhnen, bzw. es ignorieren. Aber als Gast sollte man das tun, was Gäste normalerweise tun - sich anständig benehmen. Wer dazu noch zu feige ist, sich hier wenigstens mit einem Spitznamen zu melden, der ist irgendwie ganz schön arm dran...

Nur, einen guten Rat an den "Gast" und auch an "vino". Passt mal auf ihr beiden (wenn ihr denn zwei Personen seid) - Finger weg von Bogi. Ich habe selten in einem Forum einen ehrlicheren und liebenswerteren Menschen kennenlernen dürfen als Bogi - auf Euer Gewäsch kann ich verzichten, nicht aber auf die Motivation und die tollen Beiträge von Bogi...

Sorry an alle, aber manchmal geht mir der Hut hoch und dann finde ich auch keinen Smiley mehr...

Ich gehe jetzt ins Bett und - grrr -

Dieter

Hannover-Marathon
Startnummer 644

vino
16.04.2003, 22:26
Original von neunstein:
Hallo an alle,

mit Grausen habe ich gerade gelesen, war hier und heute abgegangen ist. Dass unser Vino die Welt volltextet mit Information statt mit substanzloser Anmache, auf die zu reagieren ich mir erlaubt habe
und sich sein Ego auflädt - OK, daran kann man sich gewöhnen, bzw. es ignorieren.Tja, und wer sein Ego dadurch aufladen muss, dass er bei jeder Gelegenheit öffentlich kundtut, dass er bestimmte Sachbeiträge ignoriert oder solchen Postings auch noch applaudiert, der ist wirklich zu bedauern. Erinnert mich irgendwie an das Verhältnis bestimmter Kirchenoberhäupter oder Glaubensrichtungen zur Realität bzw. Lebensweise der realen Menschen.
Aber als Gast sollte man das tun, was Gäste normalerweise tun - sich anständig benehmen. Wer dazu noch zu feige ist, sich hier wenigstens mit einem Spitznamen zu melden, der ist irgendwie ganz schön arm dran...

Nur, einen guten Rat an den "Gast" und auch an "vino". Passt mal auf ihr beiden (wenn ihr denn zwei Personen seid) ich habe diese Verächtlichmachung über den Gast-Zugang nicht geschrieben. Meine Meinung zum Thema Herbalife habe ich geschrieben und mich auch für dabei entstandene Missverständnisse entschuldigt. Wie du schon bemerkt hast - meinem Ego genügt es, sachliche Beiträge zu liefern, dafür lasse ich mich auch gerne anpflaumen. Persönliche Attacken haben anscheinend hier andere nötig, nicht nur Gäste.
- Finger weg von Bogi. Ich habe selten in einem Forum einen ehrlicheren und liebenswerteren Menschen kennenlernen dürfen als Bogi - auf Euer Gewäsch diesen Ausrutscher schreibe ich mal deinem Ärger über den Gast zu. Meine Beiträge in diesem Thread so zu bezeichnen, würfe sonst kein gutes Licht auf deine Urteilsfähigkeit.
kann ich verzichten, nicht aber auf die Motivation und die tollen Beiträge von Bogi...

Sorry an alle, aber manchmal geht mir der Hut hoch und dann finde ich auch keinen Smiley mehr...

Ich gehe jetzt ins Bett und - grrr -

Dieter

Hannover-Marathon
Startnummer 644


Gute Nacht

Ekkehard


sine amore, sine arte, non vita est!

Willi_aus_DA
16.04.2003, 22:55
Schade!

Dies war mal ein echt gutes Forum. Mittlerweile kann man sich echt nicht mehr trauen eine ernsthafte Frage zu stellen oder eine Antwot zu geben.

Mir ist da eine Antwort von Vino, die zum Thema passt lieber, als von den dauerpostern, die nach dem Motto antworten, ich habe zwar keine Ahnung, will aber unbedingt meinen Senf dazu geben auch wenn es nur dummes geschwafel ist.

Diejenigen, die hier am lautesten nach aussperren schreien, sollten sich mal selbst hinterfragen, ob sie nicht besser ihren Mund halten.

Nun kurz zum Thema:

Sicher kann ich mir bei optimaler Ernährung alles an Nahrungsergänzungsmitteln sparen. Aber wer ernährt sich schon optimal? Vielleicht hat die Hausfrau, die voll über ihre Ernährung selbst bestimmen kann, noch die Chance dazu. Was soll ich aber als Berufstätiger machen, der Wochentags in der Kantine isst und auch gerne mal abends ein paar Bier oder ne Flasche Wein trinkt und damit die wenigen Vitamine wieder ausspült.

Sprechen wir uns mal an meinem achzigsten Geburtstag wieder. Wer dann noch lebt und mir gratulieren kann, hat recht gehabt, keine NEM zu sich zu nehmen. Ich werde mich zur normalen Nahrung weiter zusätzlich versorgen. Mal sehen, wer recht hat.

Außer, das ich vielleicht ein paar Euro unnütz ausgegeben habe, wird wohl nichts passieren. Ich frage mich immer nur, warum werden wir immer älter, wo sich unsere Vorfahren doch so natürlich und gesund ernährt haben.

Gruß Willi

vino
16.04.2003, 23:34
IRONIE AN

Ob Willi vielleicht diesen Thread gelesen hat, dass er so etwas schreibt?

http://www.laufen-aktuell.de/laufenaktuell/content/forum/thread.php?id=955



Nur so eine Vermutung ...

IRONIE AUS

Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!

Hajott
17.04.2003, 06:04
Wenn das wirklich Deine Meinung ist, Willi, stimmt Deine Überschrift!

Und dann hat es auch keinen Zweck, Dich auf den regen Zulauf dieses Forums hinzuweisen, der in jüngster Zeit noch zugenommen hat.

Dann hat es auch keinen Zweck, daß Du Dir mal die Anfangsposts der "Neuen" näher anschaust, die allesamt den netten Umgangston und gleichzeitig die vielfältigen Informationen loben, die sie hier erhalten.

Dann hat es wahrscheinlich auch keinen Zweck, daß Du Dir mal die Mühe machst, Dir jeden einzelnen thread anzusehen und ihn auf den Informationsgehalt zu überprüfen, der auch ohne pseudowissenschaftliche und überwiegend abgeschriebene Thesen hoch und für die anderen wertvoll ist.

Und dann hat es wahrscheinlich auch keinen Zweck, Dir zu erklären, daß es einen Unterschied gibt zwischen "ernsthaft" und "beleidigend".

Letztlich wird es auch keinen Zweck haben, lieber Willi, Dir zu erklären, daß auch die Jokusse unter uns Dir und anderen wahrscheinlich sehr wohl intelektuell folgen können, aber keine Freizeitdiskutanten sind und dieses Forum auch zu ihrer Entspannung nutzen.



Liebe Grüße

H.-J.

Rose-Marathon 2003 -
ich bin dabei!

Phönix
17.04.2003, 06:20
Schön gesagt, Hajott. Ich halte mich da trotzdem raus. Außerdem bin ich nicht so intellektüll, um mich mit so was zu plagen.

X( :( !:)

Grüße von
Phönix

Gast
17.04.2003, 10:17
....streut asche auf mein haupt (winsel)

herbalife; camebridge-diet; reumadecken; butterfahrten und sonstige "amazing discoveries". lassen mich nun mal regelmässig meine -zugegebenermassen nicht besonders ausgeprägte- "political correctness" vollständig vergessen....

hier aber gleich nach zensur und auschluss zu rufen...(freiheit ist, nebenbei bemerkt lieber hajott, immer die des anders denkenden....) erinnert eher an die heilige inquisition.

yep, habe bogi meine geringschätzung bezüglich h`life & Co. unmissverständlich kundgetan, da ich in seinem/ihrem posting ein klares standing bezüglich dieser beutelschneider nicht erkennen konnte.
dachte bogi leitet sich von bogie (...don`t bogart the joint my friend, pass it over to me...) ab, was für mich für eine gewisse sicht der dinge steht die ein "umissverständliches kundtun" locker wegstecken, bzw. mit entsprechender würze zu reagieren in der lage sind.
jedenfalls braucht bogie bestimmt keine selbsternannte internet-gestapo

Bin Laufen (ist zwar in meinen augen nicht weniger anonym, aber wenn es den ein oder anderen glücklicher macht...)

P.S. ....to keep the things simple: NEM sind überflüssig!



Übrigens: Dieser Beitrag wurde durch den für alle Besucher verwendbaren "Gast"-Zugang geschrieben.

Manfred
17.04.2003, 11:04
Original von neunstein:

Was haltet ihr von all diesen Mitteln? Habt ihr Erfahrungen damit? Würdet ihr sagen "Finger weg!" - so wie es mir mein Bauch auch sagt? Oder gibt es Sachen, die wirklich zu empfehlen sind?




hi,
ich war leider längere Zeit nicht da - mit liegt auch was auf dem Herzen aber dazu an anderer Stelle mehr...

Ich hab in der Zeit als ich mein Leistungshoch hatte auf Empfehlung "Anabol Loges" genommen. Immer zur Wettkampfvorbereitung. Ich hab mich nicht groß informiert was da genau drin ist, ich kannte eben die Anzeigen im Spiridon und hab daraus geschlossen, daß es wohl nichts verbotenes sein kann.
Tatsache ist, daß ich schlagartig ganz anders trainieren konnte, weil ich die harten Einheiten viel besser wegstecken konnte - was somit auch zwangsläufig zu einer Leistungssteigerung führte weil ich noch härter und öfter trainieren konnte und die Erholungsphasen kürzer waren. Nach dem Wettkampf hab ich das wieder bleiben lassen. Erstens aus finanziellen Gründen und zweitens war das Gefühl doch da den Köper zu überfordern. Der Unterschied war so merklich, dass ich nicht glaube, daß ich mir das nur eingebildet habe.
Nehmen sollten es nur die, die wirklich leistungsorientiert laufen und trainieren. Erst ausreizen was man so drauf hat und da gehört enorm Disziplin dazu.
Gruß Manfred

Ulrike01
17.04.2003, 11:21
Hallo Neunstein, bin einfach in dieses Thema hineingestolpert, weil es mich tierisch amüsiert hat, dass Du die Brausetabletten soo gern hast.
Bin dann ziemlich erschrocken beim weiterlesen!!!

Zu Deiner Frage zu Beginn:

Laß doch alle paar Monate Dein Blut untersuchen, dann bist Du auf der sicheren Seite,

und laß Dir Deine "Brause" schmecken, einfach so.
tue ich bei der Arbeit auch mal

Grüße Ulrike 01

runningmanthorsten
17.04.2003, 13:44
[[/quote]


hi,
ich war leider längere Zeit nicht da - mit liegt auch was auf dem Herzen aber dazu an anderer Stelle mehr...

Ich hab in der Zeit als ich mein Leistungshoch hatte auf Empfehlung "Anabol Loges" genommen. Immer zur Wettkampfvorbereitung. Ich hab mich nicht groß informiert was da genau drin ist, ich kannte eben die Anzeigen im Spiridon und hab daraus geschlossen, daß es wohl nichts verbotenes sein kann.
Tatsache ist, daß ich schlagartig ganz anders trainieren konnte, weil ich die harten Einheiten viel besser wegstecken konnte - was somit auch zwangsläufig zu einer Leistungssteigerung führte weil ich noch härter und öfter trainieren konnte und die Erholungsphasen kürzer waren. Nach dem Wettkampf hab ich das wieder bleiben lassen. Erstens aus finanziellen Gründen und zweitens war das Gefühl doch da den Köper zu überfordern. Der Unterschied war so merklich, dass ich nicht glaube, daß ich mir das nur eingebildet habe.
Nehmen sollten es nur die, die wirklich leistungsorientiert laufen und trainieren. Erst ausreizen was man so drauf hat und da gehört enorm Disziplin dazu.
Gruß Manfred
[/quote]


Anabol-Loges ist wirklich klasse! Das nehme ich schon jahrelang! Und es ist wirkt wirklich! Man regeneriert sich wesentlich schneller als ohne! Und das ist auch bewiesen!

Thorsten

vino
17.04.2003, 14:26
Das interessiert mich

Original von runningmanthorsten:
Anabol-Loges ist wirklich klasse! Das nehme ich schon jahrelang! Und es ist wirkt wirklich! Man regeneriert sich wesentlich schneller als ohne! Und das ist auch bewiesen!

Thorsten
Wo kann ich diesen Beweis nachlesen? Es wundert mich nämlich, dass auf der loges-HP nicht darauf verwiesen wird - eine bessere Werbung gäbe es doch gar nicht?
Angeblich soll Hottenrott eine Studie dazu gemacht haben, aber sie scheint in keiner Fachzeitschrift veröffentlicht zu sein (Qualitätsgründe?) oder ich habe sie bisher nicht gefunden - kennst du die Fundstelle?
Auch in seinem Artikel über Regeneration (http://www.loges.de/sport/Regeneration) (Link) kein Wort dazu (in anderen Artikeln zitiert er durchaus eigene Studien - die allerdings machmal das Falsche messen).

Also - wenn du dir sicher bist, dass das beweisbar ist - ich würde mich freuen, das nachlesen zu können!

Gruß

Ekkehard




sine amore, sine arte, non vita est!

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:49
Original von vino:
Das interessiert mich

Original von runningmanthorsten:
Anabol-Loges ist wirklich klasse! Das nehme ich schon jahrelang! Und es ist wirkt wirklich! Man regeneriert sich wesentlich schneller als ohne! Und das ist auch bewiesen!
Wo kann ich diesen Beweis nachlesen? Es wundert mich nämlich, dass auf der loges-HP nicht darauf verwiesen wird - eine bessere Werbung gäbe es doch gar nicht?
Angeblich soll Hottenrott eine Studie dazu gemacht haben, aber sie scheint in keiner Fachzeitschrift veröffentlicht zu sein (Qualitätsgründe?) oder ich habe sie bisher nicht gefunden - kennst du die Fundstelle?
Auch in seinem Artikel über Regeneration (http://www.loges.de/sport/Regeneration) (Link) kein Wort dazu (in anderen Artikeln zitiert er durchaus eigene Studien - die allerdings machmal das Falsche messen).
Also - wenn du dir sicher bist, dass das beweisbar ist - ich würde mich freuen, das nachlesen zu können!



Beides hat seine Berechtigung
eine Aufnahme durch Nahrung und durch Nahrungsergänzung

Donicke 1995 (Doping- Experte Universität)

Geiß et al. 1996


Es sollte ja jetzt nicht darum gehen hier im Forum einzig die jeweilige eigenen
Ansicht überzeugen zu müssen und beharrlich darauf herum zu reiten.
Mittlerweilen hat doch quasi jeder mit bekommen wer welche Ansicht und Überzeugung
bez. Ernährung und Nahrungsergänzung hat und vertritt.
Belassen wir es doch nun endlich mal bei der individuellen Bekanntgabe
der jeweiligen Forenmitglieder, wie es der einzelne unter uns erlebt oder handhabt, ohne
dann immer und fort zu beharrlich auf seinem eigenen Standpunkt zu reiten.
Lasst doch jedem seine eigene Erfahrung, auch wenn sie nicht derjenigen des andern
entspricht, hier erläutern. Es ist ein Forum des Austausches und nicht des Andern lapidar
belehren zu müssen.
Ein Austausch darf hier nicht so weit führen, dass auf jeden Beweise erbringen
werden müssen.
Zudem ist dieses Forum ohne jegliche
Haftung bez. Tipps, persönlichen Erfahrungsaustausch ect.

und jetzt bin ich so frei noch einen längeren Text zu übertragen!!!

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:50
Donicke 1995 (Doping- Experte Universität)

Geiß et al. 1996


Alles über Nahrungsmittel

Der Zusammenhang zwischen sportlicher Leistungsfähigkeit und Nahrungsaufnahme interessierte bereits die Sportler
der ersten Olympiaden im antiken Griechenland. Wie auch die Sportler heute waren sie fasziniert von der Möglichkeit
der Anwendung leistungssteigernder Lebensmittel oder deren Inhaltsstoffe, jedoch sind das genetische Potential und
physisches wie mentales Training die bestimmenden Faktoren der körperlichen Leistungsfähigkeit. Die Bedeutung der
Ernährung liegt darin, zur Aufrechterhaltung und maximalen Ausschöpfung der physiologischen Leistungsfähigkeit
beizutragen. Auch eine optimale Ernährung kann niemals das Leistungspotential eines Sportlers über das Niveau seines
Trainingszustandes heben. Ernährungsfehler sind aber sehr wohl in der Lage, trainingsbedingte Leistungsfortschritte
sowie Höchstleistungen zu beeinträchtigen. Außergewöhnliche Leistungen im Spitzensport werden oft in enge
Verbindung mit Zusatzpräparaten, sogenannten Supplementen, gebracht. Dabei wird leider allzu häufig vergessen, daß
Ernährungsmaßnahmen und Supplemente oft nur ein kleines Steinchen im Gesamtmosaik der maximalen körperlichen
Leistungsfähigkeit sind, aber gerade diesen kleinen Steinchen, besonders in Form von Supplementen, deren angebliche
leistungssteigernde Wirkung oft auf Mystik, Aberglaube oder Placeboeffekten beruhen dürfte, wird in den Medien
große Beachtung geschenkt. Dabei ist allen Sportlern und auch den Medien bekannt, daß Athleten, die große
körperliche Leistungen vollbringen, mehr Energie benötigen als vorwiegend passive Personen. Bei körperlicher
Aktivität im Rahmen von Training und Wettkampf wird der tägliche Energiebedarf je nach Fitneß und entsprechender
Dauer, Art und Intensität der sportlichen Belastung um 500 bis über 1000 kcal/h erhöht. Dies verlangt eine größere
Energieaufnahme. Die Ernährung sollte in Bezug auf die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fette und Proteine) und die
Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) (vgl. Kap. xy) ausgeglichen sein, um Verluste und
Verbrauch zu kompensieren. Manche sportliche Aktivitäten erfordern extrem hohe Körperbelastungen, so werden
beispielsweise bei einem Marathonlauf ca. 2500 bis 3000 Kalorien verbraucht. Bei einem Profi-Radrennen, wie der
Tour de France, werden rund 6500 Kalorien/Tag verbraucht, eine Summe, die sich auf 7500 bis 9000 Kalorien/Tag
erhöhen kann, wenn die Rennstrecke einen Bergpaß einschließt. Der Ausgleich eines derart hohen Energieverbrauches
durch die Einnahme normaler fester Nahrung ist für jeden Sportler, der an solchen mehrtägigen Extrembelastungen
teilnimmt, problematisch, da die Verdauungs- und Resorptionsvorgänge im Magen ab 5000 Kalorien nur
eingeschränkt handlungsfähig sind, so daß der Verdauungsprozeß und der Regenerationsprozeß oft länger dauert als
die Pause bis zum nächsten Rennen. Diese Probleme treten nicht nur in Wettkampfsituationen auf, sondern auch an
Tagen mit intensivem Training erreicht der Energieverbrauch derart hohe Werte. Unter solchen Umständen neigen
Sportler häufig dazu, energiereiche Zwischenmahlzeiten einzunehmen, die jedoch oftmals wenig Proteine und
Mikronährstoffe enthalten. Dies kann zu einer unausgewogenen Diät führen. Deshalb steht bei der Sporternährung eine
Optimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit, in erster Linie die Verbesserung der Basisernährung im Vordergrund
(vgl. Kap. xy, S. xy). Erst in zweiter Linie sollte deshalb an eine Verwendung von nahrungsergänzenden Supplementen
gedacht werden. Bereits bei gesunden jungen Sportlern kann die Zufuhr einzelner Nährstoffe marginal sein, aufgrund
von Ernährungsprotokollen wird dies häufig im Bereich mangelnder Kohlenhydratmenge und übermäßiger Fettzufuhr
festgestellt. Diese Tatsache und das gleichzeitige Wissen um die herausragende Bedeutung von Spurenelementen im
Organismus macht das zunehmende Angebot und die Bewerbung der Industrie von Zusatzpräparaten wie auch die
verstärkte Aufmerksamkeit der Verbraucher für verschiedene Supplemente verständlich. Im Bereich der ergogen
wirkenden Substanzen existiert ....wissenschaftliche Literatur wird von einer Vielzahl verschiedenster
leistungssteigernder Supplemente berichtet. Im folgenden werden daher verschiedene, angeblich ergogen wirkende
Supplemente in Form einer Übersichtsarbeit präsentiert und stichpunktartig erläutert.


xyz
Die vorstehend beispielhaft aufgeführten Supplementationsmaßnahmen, die aus der Zufuhr von Vitaminen,
Mineralsalzen und metabolischen Zwischenprodukten bestehen, lassen eine Gemeinsamkeit erkennen. Ein Fehlen
dieser Stoffe oder eine relative Mangelversorgung kann zu einer Leistungsminderung oder im extremen Fall zu
Krankheitserscheinungen führen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Vitaminmangelkrankheiten, wie Skorbut
oder Beriberi als extreme Beispiele, die weder für Sportler noch für Normalpersonen bei der heutigen Ernährungsform
in Erwägung zu ziehen sind. Eine andere Frage jedoch ist, inwieweit geringe, objektiv nicht verifizierbare
Leistungsminderungen durch eine Mangelversorgung mit Vitaminen und Mineralsalzen hervorgerufen werden kann,
wenn eine abwechslungsreiche bilanzierte Ernährungsweise nicht eingehalten wird. ...............grundsätzlich die
Annahme, daß eine Überversorgung zur Leistungssteigerung über das Normalmaß hinausführt. Die Gleichung
zugeführte Vitaminmenge = Leistung gilt nicht. Es gilt vielmehr, ist der Bedarf eines Organismus an Vitaminen,
Mineralsalzen und Spurenelementen gedeckt, so können keine Leistungssteigerungen durch zusätzliche Zufuhr dieser
Substanzen erzielt werden (Donicke 1995). Der umgekehrte Schluß, daß Überversorgung Leistungssteigerung
bedeutet, gilt nicht. Es wäre auch eindeutig falsch, die Diskussion um Supplementation der letzten Jahre ohne den
kommerziellen Aspekt zu betrachten. Die angebotenen Vitamin-, Mineralsalz-, Eiweiß- und Aminosäuren- und
Revitalisierungsprodukte werden stark.................., der Mechanismus der Werbung für Produkte ist bekannt, das
erstrebte Ziel ist, den Gewinn zu maximieren. Die Vermarktung einzelner Vitaminpräparate ist ein typisches Beispiel,
wie ein Markt künstlich geschaffen wird. Ähnliche Werbekampagnen wurden für viele Vitamine gestartet, und immer
dann, wenn ihre ....................Herstellung gelungen war. Es ist die Aufgabe der Werbung und der Werbeträger im
Sport Vitamine zu verkaufen, wobei die Werbeargumente Gesundheitsförderung, Gesundheitserhaltung und
Leistungssteigerung im Vordergrund stehen. Kommerzielle Interessen sind auch bei vielen anderen Präparaten zu
erkennen, die in den Werbeaussagen eine ........... der Hormonproduktion und der Ausdauerleistungsfähigkeit
suggerieren. Bedenkt man die gute Wasserlöslichkeit der Vitamine und Mineralsalze und die geringen
Speichermöglichkeiten derselben im menschlichen Organismus, so kann die Manie der Vitamin- und Mineralsalzzufuhr
wohl am besten durch folgenden Ausspruch gekennzeichnet werden:
"Es ist nichts leichter als einen teuren Urin herzustellen." (Donicke 1995, S. 31).

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:51
Vorab gänzlich abzugrenzen ist der Begriff Supplementation von dem Begriff der Hormonsubstitution. So steht der
Begriff Substitution als Synonym für den Einsatz von Anabolika zur Leistungssteigerung, also für Doping (Donicke
1995). Auch hier ist festzustellen, daß ein belegbarer Substitutionsbedarf von Hormonen weder durch Training noch
durch Wettkampf besteht. Sollte die körpereigene Hormonproduktion der leistungsbregrenzende Faktor sein, so ist
diese Leistungsgrenze zu respektieren. Hormonzufuhr (anabole Steroide) führt sogar zu einem drastischen Eingriff in
die endokrinen Regelfunktionen, die ein Gleichgewicht zwischen Synthese und Metabolismus gewährleisten. Der
gesundheitsschädliche Effekt von hohen Hormondosierungen mit unmittelbaren negativen Auswirkungen auf den
Organismus (bei Frauen Virilisierung - Vermännlichung) und mögliche Spätschäden sollten dabei in Betracht gezogen
werden.


Übersicht über die in der wissenschaftlichen Literatur wenig kontrovers diskutierten, ergogen wirkenden Supplemente:


1. Kreatin (Monohydrat)

Funktion: Phosphokreatin regeneriert im Muskelzellstoffwechsel ADP zu ATP.

Gesicherte und mögliche leistungssteigernde Effekte durch:
- erhöhte intramuskuläre Kreatinkonzentration ca. 20% und Phosphokreatinkonzentration ca. 25% und verbesserte
Verfügbarkeit (Overloadeffekt) vom Kreatin
- schnellere Phosphokreatinsynthese direkt nach repetitiven Höchstleistungen in der Erholungsphase
(Intervallbelastung)
- geringere und verzögerte Laktatanhäufung
- Amoniak- und Hypoxanthinbildung bei hochintensiven Kurzzeitbelastungen.

Wirkungsweise: Dadurch evtl. höhere Leistungsfähigkeit bei hochintensiven Belastungsformen durch verzögerte
Ermüdung.

Anwendung: Anwendung hauptsächlich in Explosiv- und Maximalkraftsportarten im Bereich von 10 bis 20 s Belastung
oder in maximalkraftorientierten Trainingsphasen anderer Sportarten, nach neueren Studien auch sinnvoll bei
Kurzzeitausdauerbelastung im Bereich bis 2 min. durch verzögerte Laktatbildung und Rechtsverschiebung der
Ausdauerlaktatleistungskurve.

Dosierung: Eine Ladephase von 5 Tagen mit 20 g in 4 x 5 g Portionen/Tag, danach eine 4- bis 6-wöchige
Erhaltungsphase mit 2 bis 5 g/Tag, danach eine 4- bis 6-wöchige Absetzphase, um evtl. eine neue Overload-Phase zu
beginnen.

Zusatzinformationen

- Die Gesamtkörperkreatinkonzentration liegt bei einem 70 kg schweren Mann etwa bei 120 g. Eine längerdauernde
Supplementationsphase als 4 bis 6 Wochen sollte nicht durchgeführt werden, um die Unterdrückung der endogenen
Synthese nicht fortzuführen.
- Der tägliche Kreatinumsatz liegt bei ca. 1,5 bis 2 g/Tag und wird im Urin als Kreatinin ausgeschieden (deshalb die
Erhaltungsdosis von 2 bis 3 g, etwa 0,03 bis 0,06 g/kg Körpergewicht pro Tag).
- Etwa 1,1 kg frisches Rindfleisch enthalten ca. 2 g Kreatin. Die normale Kreatinkonzentration im Muskel beläuft sich
auf ca. 125 bis 135 mmol/kg Trockenmuskelmasse, die zu erzielende Obergrenze der Gesamtkreatinkonzentration ist
etwa anzusetzen bei 160 bis 165 mmol/kg Trockenmuskelmasse. Bei Vegetariern sollen Leistungssteigerungen bis zu
50% der Kreatinkonzentration im Muskel erreicht werden. Ca. 20 bis 30% aller Personen sprechen nicht auf
Kreatinsupplementation an. Unter Kreatingabe können Gewichtszunahmen im Mittel von 1,5 kg festgestellt werden.
Dies wird auf vermehrte Wassereinlage oder vermehrte Proteinsynthese zurückgeführt. Kreatin kann zur
Hypertonisierung mit einer erhöhten Verletzungsanfälligkeit im Bereich des Muskels und Sehnenapparates führen.

Beurteilung

Kreatin ist als leistungssteigerndes Supplement und leistungsfördernde Zusatznahrung im modernen Hochleistungssport
inzwischen allgemein anerkannt. Dennoch besteht weiterhin Erklärungsbedarf über den Zusammenhang dieser von
vielen Sportlern und auch von wissenschaftlichen Studien bestätigten Leistungssteigerung, insbesondere im Bereich der
Ausdauersportarten scheint der Nutzen von Kreatingaben noch umstritten.

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:51
2. Koffein als leistungssteigerndes Supplement

Funktion: Koffein (Methylxanthine) wirkt primär über eine Stimulation des zentralen Nervensystems und eine erhöhte
Lipolyserate primär im Fettgewebe.

Leistungssteigernde Effekte durch:
- entspannende (relaxierende) Wirkung auf glatte Muskulatur, besonders die Bronchien
- erhöhte Adrenalinfreisetzung
- Stimulation des zentralen Nervensystems (Müdigkeit wird abgebaut, Konzentrationsleistung steigt,
Reaktionsvermögen steigt, Atemminutenvolumen steigt)
- die periphere Mikrozirkulation steigt, die Durchblutung des Herzens wird angeregt
- erhöhte Lipolyseaktivität mit Glykogenspareffekt, besonders während der ersten 15 bis 30 Min. einer Leistung
- verminderter Serum-K-Anstieg, evtl. besserer Membranpotentialaufbau.

Wirkungsweise: Erhöhte Ausdauerleistungsfähigkeit bei Leistungsintensitäten von ca. 80% der maximalen
Sauerstoffaufnahme (Laufen, Schwimmen, Bergsport usw.).

Anwendung: Bei längerdauernden Leistungen von 60 bis 80% der maximalen Sauerstoffaufnahme, evtl. auch bei
Leistungen im Bereich von 90 bis 100% der maximalen Sauerstoffaufnahme.

Dosierung: 3 bis 6 mg/kg Körpergewicht ca. 1 Std. vor dem Wettkampf entspricht 2 bis 3 Tassen Kaffee. Achtung:
Koffein ist eine Doping-Substanz!

Besonderes

Der Doping-Grenzwert liegt oberhalb von 12 µg/ml Urin - die Absorption 100%, der maximale Koffeinspiegel im Blut
wird ca. 1 Std. nach Einnahme erreicht. Die Halbwertzeit beträgt 3 bis 7 Std.. Bei der Zufuhr von 9 mg/kg
Körpergewicht wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der Doping-Grenzwert überschritten
- sehr starke interindividuelle Unterschiede bezüglich Wirkung und Ausscheidung im Urin
- in hoher Konzentration Gefahr von Arrhythmien
- diuretische Wirkung induziert erhöhte Wasser- und Elektrolytverluste
- gesteigerte Magensaftproduktion unter Koffeinsupplementation
- bei hohen Dosierungen steigt das Risiko von gastrointestinalen Unverträglichkeiten sowie Kopfweh und Schwindel
- bei ständiger Koffeinsupplementation, auch im Alltag, kann über eine Gewöhnung von einer reduzierten Wirkung
ausgegangen werden.

Beurteilung

Obwohl Koffein eine gesicherte Wirksamkeit zugeschrieben werden muß, kann unter der Berücksichtigung einer
Gefahr eines möglichen Doping-Vergehens von einer Koffeinsupplementierung abgeraten werden.


3. Kohlenhydrathaltige Getränke

Funktion: Flüssigkeitsersatz (Thermoregulation) (vgl. Kap. xy), Kohlenhydratersatz, Mineralstoffersatz (vor allem
Natrium).

Leistungsunterstützende Effekte durch:
- Verminderung dehydrationsbedingter negativer Folgeerscheinungen, wie Absenkung des Plasmavolumens, Anstieg
der Osmolalität, Anstieg der Viskosität, Reduzierung des Schlagvolumens, Anstieg der Herzfrequenz, Absinken der
Schweiß........, Absinken der Durchblutung der Haut, kein Anstieg der Körpertemperatur.
- konstanter Blutzuckerspiegel
- Aufrechterhaltung einer hohen Glukoseoxidation, durch längere intensive Leistung weitgehend entleerter
Muskelglykogenspeicher
- evtl. ............... Regeneration durch erhöhte Glukose und Insulinspiegel, insgesamt dadurch erhöhte körperliche
Leistungsfähigkeit, besonders bei längerdauernden Aktivitäten im aeroben Bereich.

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:52
Besonderheiten:
- Getränketemperatur im Sommer ca. 10 bis 15°, im Winter auch erwärmte Getränke möglich, gekühlte oder kalte
Getränke sind weitgehend ungeeignet
- die Kombination eines Kohlenhydrat-Protein-Gemisches soll die Glykogenresynthese verbessern, evtl. nur eine
verminderte katabole Stoffwechsellage
- unbekannte Getränke bzw. Kohlenhydrat-Kombinationen müssen unbedingt in Trainingsphasen und nicht erst im
Wettkampf ausgetestet werden
- sehr große individuelle Unterschiede bezüglich der Veträglichkeit während eines Wettkampfes
- ein konstanter Blutzuckerspiegel soll die zentrale Ermüdung hinauszögern.


Beurteilung

Eine gezielte Hydration und Rehydration kann im Training und Wettkampf als leistungswirksam
...........................eingestuft werden.


4. Natriumbicarbonat / Natriumcitrat

Funktion im Metabolismus: Potentielle Puffersubstanzen im Säure-/Basenhaushalt speziell bei wiederholten Leistungen
über 90% der maximalen Sauerstoffaufnahme im Belastungsbereich von 1 bis 7 Min..

Gesicherte, leistungsunterstützende Effekte durch:
- Stabilisierung des intrazellulären pH`s im Gegensatz zum Blut-pH, evtl. durch:
- erhöhte Wasserstoffionen und Laktatreflux aus der Zelle
- erhöhte Bio.....lyserate
- verminderte Hemmung der Aktin-Myosin-Reaktion
- gesteigerte Phosphokreatinsynthese
- evtl. Stabilisierung des Sauerstoffpartialdrucks, konstantere Sauerstoffverfügbarkeit, dadurch höhere Leistungen im
Bereich über 90% der maximalen Leistungsfähigkeit.

Anwendung / Dosierung: Etwa 0,3 bis 0,5 g/kg Körpergewicht in ca. 1 l Wasser ca. 1 Std. vor der Leistung zuführen.
Natriumcitrat etwa 0,5g/kg Körpergewicht in 1 l Wasser ca. 1 bis 1 ½ Std. vor der Leistung.

Besonderheiten

- hohes Risiko gastrointestinaler Unverträglichkeiten (Diarrhoe)
- evtl. beruht der ergogene Effekt des Bicarbonats auf natriuminduzierter Zunahme des intravaskulären Volumens und
nicht auf der potentiellen Wirkung des Bicarbonats
- das Getränk ist kaum genießbar
- unter Bicarbonat-Supplementation steigt der Blut-pH-Wert eher an.

Beurteilung

Obwohl durch die Beeinflussung des intrazellulären pH-Wertes eine Leistungssteigerung beobachtet werden kann im
Bereich von 5 bis 15% (vgl. Eckern 1992) und in vielen Untersuchungen Wirksamkeit bescheinigt werden kann, muß
in Betracht gezogen werden, daß durch die Supplementation von Bicarbonat ein hohes Risiko gastrointestinaler
Unverträglichkeiten besteht.


5. Carnitin

L-Carnitin: eine am ......Atom hydroxylierte Carbon......., die sowohl im Organismus aus Proteinen gebundenem Lysin
und aktiviertem Metrometionin (?) synthetisiert als auch in der Nahrung, insbesondere in Form von Fleisch,
aufgenommen wird. Funktioniert im Stoffwechsel als Biocarrier, kein Vitamin. Als Co-Faktor des Enzymsystems, das
den Transport langkettiger Fettsäurereste durch die innere Mitochondrienmembran katalysiert, trägt L-Carnitin zur
Bereitstellung von Energie aus Fett bei. Äußerungen über die leistungsbegünstigende Wirkungen, die eine orale
Substitution im Gramm-Bereich mit sich bringen soll, beruhen auf der Hypothese, daß eine erhöhte Verfügbarkeit von
L-Carnitin im Muskel in einer Beschleunigung des Transports und der Oxidation von Fettsäuren, d.h. mit einer
vermehrten Verwendung von Fett als Substrat für die Energiebereitstellung einhergeht, wodurch die Glykogenreserven
während der Belastung geschont werden und der Zeitpunkt der Ermüdung hinausgezögert wird.
Carnitin wird im Menschen entweder endogen aus den Aminosäuren Methionin und Lysin unter der Einwirkung
verschiedener Co-Faktoren (Vitamin C und B6, ........, Eisen) synthetisiert oder exogen in der Nahrung zugeführt. Es
ist nicht bekannt, wie groß der relative Anteil von exogenem und endogenem Carnitin am gesamten Carnitinspeicher
ist, jedoch scheint ein gesunder Erwachsener in der Lage zu sein, genügend Carnitin auch im Falle eines absoluten
Fehlens von .........aus Carnitin zu synthetisieren. Dieser auf Ausdauer-Athleten zugeschnittene Wirkmechanismus kann
weder biochemisch erklärt noch physiologisch bestätigt werden. Derselbe Einwand gilt auch für andere mögliche
Wirkungen bzw. Disziplinen (Schek 1995). Daten aus älteren Studien sind infolge mangelhafter Versuchsanordnung,
ungeeigneter ................. oder statitischer Mängel inkonsistent, neuere, gut angelegte Studien konnten keine Wirkung
der L-Carnitin-Supplemente auf die Leistungsparameter nachweisen. Das liegt daran, daß Personen, die nicht an
einem angeborenen oder erworbenen L-Carnitin-Mangel leiden, den Carnitinüberschuß im Blut, der aus einer
Supplementierung resultiert, im Urin ausscheiden. Dies gilt auch für Vegetarier und Veganer, sofern kein Fett in der
Biosynthese vorliegt. Im menschlichen Organismus befinden sich rund 98% des Carnitins in der Skelett- und
Herzmuskulatur, der Rest liegt in Leber und Niere 1,6% sowie in der extrazellulären Flüssigkeit vor 0,4%. Das
Verhältnis von Carnitin-Konzentration zwischen Muskulatur und Blut ist etwa 50 - 100 : 1, so daß die Aufnahme in
die Muskulatur gegen einen Gradienten erfolgen muß. Dies ist wahrscheinlich mit ein Grund, weshalb bis zu 2 Wochen
andauernde chronische Carnitin-Supplementation nur den Gehalt im Blut und nicht in der Muskulatur erhöhen. Da
Carnitin fast ausschließlich über die Nieren ausgeschieden wird, verursacht eine Supplementation demzufolge bei
einem gesunden Menschen einen ziemlich teuren Urin (Colombani 1996).

Zum heutigen Zeitpunkt kann aus wissenschaftlicher Sicht aus gutem Gewissen gesagt werden, daß eine
Carnitin-Supplementierung bei gesunden Sportlern keine Leistungsverbesserungen bewirken wird (Colombani 1996).
Heinonen, 1996, formulierte dies folgendermaßen: Eine Carnitin-Supplemetierung erhöht weder die Fettsäureoxidation
noch spart sie Glykogen oder verzögert sie die Ermüdung bei körperlichen Belastungen. Eine
Carnitin-Supplementierung verbessert nicht eindeutig die körperliche Leistungsfähigkeit. Eine
Carnitin-Supplementierung führt weder zu einer Reduktion des Körperfettes noch unterstützt sie eine
Gewichtsabnahme. Eine Carnitin-Supplementierung hat weder Einfluß auf die Laktatproduktion noch beeinflußt sie
den Laktatstoffwechsel auf irgendeine Weise. Eine Carnitin-Supplementierung per se beeinflußt nicht die maximale
Sauerstoffaufnahme. Eine weitaus größere Bedeutung für den Sportler aus gesundheitlicher und leistungsorientierter
Sicht hat eine weitere Eigenschaft des Carnitin-Carrier-Systems, wie in neueren Studien postuliert wird. Ein toxisch
wirkender Überschuß an kurz- und langkettigen aktivierten Acylgruppen (Acetyl-CoA) im mitochondralen
Binnenraum wird durch die Ausschleusung dieser Acetylgruppen aus den Mitochondrien in Cystosol unter Bindung
von Acetyl Carnitin abgepuffert (was ist das für ein Satz?). Das Abfangen freier Radikale in Form von Acetylgruppen
verleiht der Substanz darüber hinaus eine membranstabilisierende zellschützende Funktion im Sinne eines antioxidativen
Wirkmechanismus (Böhles 1993). Neuere Arbeiten von Uhlenbruck/van Mill (1992) belegen zudem einen
membranmodulierenden zellulären Effekt von L-Carnitin, der zu einer Stimulierung spezifischer und unspezifischer
immunkompetenter Zellen führt. Beide Eigenschaften sind nicht nur für den Leistungssportler von großem Interesse, so
daß eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin auch aus gesundheitlichen Gründen sicher mehr Aufmerksamkeit
geschenkt werden sollte, als die bloße Möglichkeit der Verbesserung muskulärer Leistungsfähigkeit (Zapf 1996). Als
relevante Nahrungsquellen für L-Carnitin kommen im Prinzip nur Lebensmittel tierischen Ursprungs in Betracht
(Fleisch und Fleischprodukte, Milch und Milchprodukte). Aus pflanzlichen Nahrungsmitteln (Gemüse, Obst, Getreide)
lassen sich dagegen keine oder nur geringste Mengen Carnitin nachweisen. Die Höhe der exogenen Carnitinzufuhr mit
der Nahrung ist deshalb im starken Maße von der individuellen Nahrungsmittelauswahl abhängig und unterliegt
größeren individuellen Schwankungen. Milch und Milchprodukte sind neben Fleisch und Wurstwaren die einzigen
Lebensmittel mit einem nennenswerten Carnitingehalt. Ein hoher Verzehr von Milch und Milchprodukten kann daher
bei Vegetariern eine extreme Carnitinverarmung der Nahrung verhindern. Allerdings können mit einer
ovolaktovegetabilen Kost Zufuhrwerte von mehr als 50 mg/Tag praktisch kaum erreicht werden. Die Carnitinzufuhr
mit der Nahrung korreliert mit der Eiweißzufuhr. Überdies stehen einige wichtige Co-Faktoren der endogenen
Carnitin-Biosynthese, vor allen Dingen Vitamin B3, B12, Eisen, Methionin und Lysin, in sekundärer Abhängigkeit zur
Carnitinzufuhr, das bedeutet, daß eine niedrige Carnitinzufuhr in der Regel auch mit einer niedrigen Zufuhr dieser
Co-Faktoren einhergeht. Die o.g. Mikronährstoffe sind ohnehin Nährstoffe, denen im Leistungssport bereits aus
anderen Gründen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt wird, wobei vor allem bei Sportlerinnen häufig Defizite in der
Versorgung mit Eisen, Vitamin B3, B6 und B9 bestehen. Athleten, die sich streng veganisch ernähren, d.h. keinerlei
Lebensmittel tierischer Herkunft verzehren, nehmen in der Regel deutlich weniger als 5 mg L-Carnitin pro Tag zu sich
und unterschreiten daher erheblich die gegenwärtig empfohlene Minimalzufuhr von 16 mg/Tag (errechnet für einen 70
kg schweren Menschen). Auch Athleten, die sich äußerst fleischarm oder fleischlos ernähren und gleichzeitig wenig
oder keine Milch oder Milchprodukte verzehren können oder wollen, sind erheblich gefährdet, diesen Grenzwert
längerfristig zu unterschreiten. Diesen Athleten muß in jedem Fall eine regelmäßige Supplementierung mit L-Carnitin
nahegelegt werden (Zapf 1996). Die bislang üblichen pharmakologischen Dosierungen einer
Carnitin-Supplementierung liegen in einem Bereich zwischen 500 mg und 6000 mg pro Tag und übersteigen die
Nahrungs-Carnitinzufuhr um ein vielfaches. Aufgrund der begrenzten Resorptionskapazität des Darms, wird bei hohen
Dosierungen das dort verbleibende Carnitin offensichtlich von der mikrobiellen Darmflora abgebaut, bevor es
resorbiert werden kann. Unter der Berücksichtigung der ...........synthese des Carnitin-Rezeptors durch freies Carnitin
im Serum stimuliert wird mit dem Ergebnis einer vermehrten Carnitinaufnahme in der Muskulatur (???), kann
gegenwärtig folgendes Schema zur Supplementierung empfohlen werden: Initial hohe orale Dosierung von 3 bis 4 g
pro Tag, ca. 30 bis 60 mg pro kg Körpergewicht für 7 bis 10 Tage zur Bildung einer maximalen Rezeptorendichte.
Dieses Dosierungsschema kann auch vor und während der Zeit intensivster Trainingsbelastung, z.B. im Trainingslager
oder Wettkämpfe, vewendet werden. Für eine daran anschließende längerfristige trainingsbegleitende
Supplementierung erscheinen uns aufgrund der oben dargestellten Sachverhalte zur Bioverfügbarkeit und renalen
Elimination Dosierungen von tgl. 300 bis 500 mg L-Carnitin ausreichend. Obwohl Nebenwirkungen mit Ausnahme
seltener geringfügiger gastrointestinaler Beschwerden bei den oben angegebenen Dosierungen nicht beobachtet
werden, sollte von einer langfristigen Dosierung abgesehen werden. Mögliche negative Langzeiteffekte durch diese
Substanzen sind zwar nicht bekannt, bisher aber auch noch nicht ausreichend untersucht worden (Zapf 1996).

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:53
6. Alpha-Tocopherol (Vitamin E)

Vitamin E - Megadosen galten nach der Veröffentlichung von Berichten über günstige Wirkung von Supplementen auf
die Sauerstoff .... lisation und die Leistungskapazität lange Zeit als die Leistungsförder par excellence. Eine Megadosis
ist definiert als die Menge, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsempfehlung für einen Nährstoff um das
10-fache und mehr überschreitet (?). Eine kritische Analyse der Literatur und der neuen Resultate sorgfältig angelegter
Doppel-Blindstudien zeigt jedoch keine stichhaltigen Beweise für die leistungsverbessernden Effekte von Vitamin E.

.........wurden die antioxidativ wirksamen Vitamine und hier insbesondere das Vitamin E untersucht, einerseits weil
eine Vitamin E-Mangelernährung wahrscheinlich zu einer verminderten Zellatmung führt, andererseits weil durch die
fehlende Stabilisierung der Membranlipide die Integrität der kleinsten Funktionseinheit des Organismus, der Zelle, nicht
gewährleistet ist. Die Frage, ob eine Vitamin E-Supplementierung eine positive Beeinflussung der körperlichen
Leistungsfähigkeit aufweist, führte zu zahlreichen Untersuchungen mit widersprüchlichen Ergebnissen, wobei die
meisten Studien keinen Beweis für eine direkte leistungssteigernde Wirkung haben. Zwei neuere Studien belegen
jedoch eine signifikante Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Vitamin E-Supplementierung (Geiß et al. 1995;
Hottenrott et al. 1996). Die Ergebnisse dieser neueren Studie und Anwendungsbeobachtungen weisen darauf hin, daß
durch eine Supplementierung mit Vitamin E eine indirekte Leistungssteigerung durch Verkürzung der Regenerationszeit
zu erzielen ist. Die Dauer der Regenerationsphase nach körperlicher Belastung ist jedoch nicht meßbar.
Demgegenüber läßt sich anhand einer belastungsergometrischen Untersuchung während der Regenerationsphase die
körperliche Leistungsfähigkeit bestimmen, bis ....... erlaubt sie nur den Rückschluß auf einen Regenerationszustand.
Darüber hinaus scheint es interessant, daß die laborchemischen Parameter, welche die intrazellulären Abläufe der
...............wiederspiegeln (Laktat bei Fettsäuren und Blutglukosespiegel), keine signifikanten Veränderungen
aufweisen. Auch bei der Betrachtung der Hormone Adrenalin, Noradrenalin und STH fanden sich keine signifikanten
Unterschiede. Diese Ergebnisse legen den Schluß nahe, daß die intrazelluläre Energiebereitstellung kaum meßbar
beeinfluß wird, so daß der eigentliche Effekt von Alpha-Tocopherol in der antioxidativen Schutzwirkung zu suchen ist.
Freie Radikale greifen vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in den Membranlipiden an und verursachen eine
autokatalytische Kettenreaktion. Dieser Prozeß wird als Lipidperoxidation bezeichnet. Es kann davon ausgegangen
werden, daß durch Vitamin E diese hochreaktiven Lipid-Radikale abgefangen werden und somit eine Zerstörung der
Zellmembran verhindert wird (Geiß 1995). Alpha-Tocopherol wird als fettlösliches Vitamin längere Zeit im Körper
gespeichert, und es ist daher davon auszugehen, daß durch vergleichbare Belastungsdauer im Anschluß an eine
Serumapplikation durch eine prolongierte Protektion (?) hervorgerufen wird. Die für das Vitamin E postulierte
antioxidative Wirkung kommt somit auch in Phasen hoher körperlicher Belastung zum Tragen. Die Supplementierung
von Vitamin E führt zu einem signifikanten Anstieg des Vitamin E-Spiegels im Serum sowie in den Erythrozyten und
ermöglicht eine deutliche Verlängerung der Belastungsdauer auf der individuell höchsten Intensitätsstufe in den
Regenerationsuntersuchungen. Die Verkürzung der Regenerationsphase ermöglicht eine Steigerung des
Trainingsumfanges bzw. der Trainingsintensität und führt so zu einer indirekten Verbesserung der Leistungsfähigkeit.

Mehrere Untersuchungen zeigen, daß Vitamin E-Tocopherole membrangebundene ungesättigte Fettsäuren schützen
und eine Schädigung der Zellmembran und Mitochondrien vermindern. Ein Vitamin E-Defizit führt zu einer
verminderten Zellatmung, zu einer reduzierten Antioxidanz-Wirkung und zu immunologischen Störungen. Über den
Elektronentransport zur und in der Atmungskette beeinflußt Vitamin E die aerobe Energie....., so daß eine positive
Wirkung von Vitamin E im wesentlichen bei Ausdauersportarten mit hohen aeroben Belastungen zu erwarten ist. Die in
den oben aufgeführten Studien verabreichte Tagesdosis von 660 mg Vitamin E liegt zwar um den Faktor 13 über der
von Neumann für Sportler empfohlenen Aufnahme, aber um den Faktor 5 unter der Menge von 3 g/Tag, die bei einer
Einnahme über 10 Jahre nicht zu Nebenwirkungen führt. Anpassungsprozesse im Organismus vollziehen sich im
Zeitraum von 4 bis 6 Wochen. Mit der Vorgabe einer 6-wöchigen medikamentösen Konditionierung darf aus
leistungsphysiologischer und trainingswissenschaftlicher Sicht sowie aus der Erkenntnis bisheriger Vitamin E-Studien
ein meßbarer Effekt des zu prüfenden Präparates erwartet werden. Während Geiß et al. in ihren Arbeiten
ausschließlich Vitamin E hinsichtlich einer leistungssteigernden Wirkung diskutieren, zeigen die Ergebnisse der Arbeit
von Hottenrott zusätzlich einen positiven Effekt des Johanniskraut-Trockenextrakts im Kombinationspräparat
"anabol-loges", dem Präparat, das auch in den .... Studien mit identischer Dosierung verabreicht wurde. Welcher
Wirkmechanismus dem Johanniskraut-Trockenextrakt zugrunde liegt, kann aus den Ergebnissen und dem Design der
Hottenrott-Studie nicht geschlossen werden. Zwar sind tendenzielle Unterschiede in der Befindlichkeit erkennbar,
inwieweit ein besseres Befinden das Leistungsvermögen der Sportler positiv beeinflußt hat, wäre in weiteren Studien
zu untersuchen. Das Kombinationspräparat anabol loges fördert das Leistungsvermögen von Ausdauersportlern, die
sich wettkampfmäßig belasten. Die leistungsfördernde Wirkung des Kombinationspräparates läßt sich nicht nur auf
seinen Wirkstoff Vitamin E zurückführen, sondern auch auf den beigefügten Wirkstoff Johanniskraut-Trockenextrakt.

Weitere Mikro-Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) in Kurzform:

Im Vitamin C, einem potenten Antioxidanz in wässriger Lösung, wird neben vielen anderen Funktionen große
Bedeutung in der Behandlung in der Prävention von Erkältungskrankheiten zugeschrieben. Bei dieser allein auf
antioxidativ wirkenden Vitamine fixierten Betrachtungsweise läuft man allerdings Gefahr, daß man weitere wichtige
potentielle Antioxidanzien, wie .....selen, pflanzliche Polyphenole, Schwefelaminosäuren, L-Carnitin, ............murmel,
grummel, schnauf, nörgel ????????????????????????

Trotz des weit verbreiteten Glaubens an den Nutzen von Vitaminen kommen zahlreiche Studien einstimmig zu der
Aussage, daß kein meßbarer leistungssteigernder Effekt über den Bedarf liegende Einnahmen der bisher untersuchten
Vitamine B1, B2, B6, Niacin, B12, C und E feststellbar ist. Einige Autoren warnen sogar bei
Supplementierungsmaßnahmen eindringlich vor möglicherweise gefährlichen Megadosen.

Analog zu den Mineralien und Spurenelementen sind intensiv trainierende Sportler, die sich kalorienarm ernähren, für
eine Unterversorgung mit Vitaminen besonders anfällig. Vitamin C- Megadosen werden mit dem Hinweis angeboten,
daß Ascorbinsäure aufgrund seiner Vitamin E schützenden und seiner eigenen antioxidativen Wirkung zur Eliminierung
zellschädigender freier Radikale maßgeblich beiträgt. Desweiteren wird mit der Tatsache operiert, daß die Beseitigung
eines Vitamin C-Mangels, der mit einer Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit einhergeht, weil
Ascorbinsäure an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, nachweislich die sportliche Leistung verbessert.
Hierbei wird außeracht gelassen, daß bei einer Steigerung der Vitaminzufuhr über das normale Maß hinaus der Einfluß
auf die Leistung nicht unter Zugrundelegung der Mangelsituation extra..... werden kann. Gut kontrollierte Studien
ergaben, daß eine Vitamin C-Supplementierung die Leistungskapazität des normal ernährten Sportlers nicht erhöht.
Gemessen an den derzeit gültigen Empfehlungen ist die Versorgung der Sportler mit Vitamin C ausreichend. Im
Hinblick auf die antioxidative (anti.......ogene?) (Schek 1995) Wirkung ist jedoch wahrscheinlich, daß die
wünschenswerte Zufuhr in Kürze angehoben wird. Ein vermehrter Verzehr von Zitrusfrüchten sowie Gemüse und
Blattsalat mag für die Differenz aufkommen.

Weitere Mikro-Nährstoffe: Eisen, Zink, Lecithin, Chrom, Selen.

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:54
7. Brain-Drinks (Energie- und Stimulationsgetränke)

Seit einiger Zeit wird in Deutschland das Produkt Red Bull vermarktet. Nachdem es zunächst als Aufputschmittel in
Diskotheken und ähnlichen Verkaufsstellen abgesetzt wurde, taucht es nunmehr auch als vermeintliches Energie- und
Stimulationsgetränk vermehrt bei Sportlern auf. Die Frage ist sicherlich, inwiefern Red Bull für Sportler zu empfehlen
ist oder nicht, erfüllt Red Bull schon den Grenzbereich des Dopingfalls? Dazu gibt es seit einiger Zeit neuere Studien,
die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Ähnliche Präparate wie Red Bull wären Flying Horse,
Ritual-Enerjoy-Drink u.a.. Bei der Analyse kann man sich zunächst erst einmal auf das Mittel Red Bull als bekanntes
und weit verbreitetes Stimulanzium beschränken. Welche Inhaltsstoffe hat Red Bull? Es enthält ähnlich viel Energie wie
die üblichen Softdrinks Cola, Fanta etc., etwa 113 g Kohlenhydrate/l. Die Kohlenhydratquellen sind zu ¾ Saccharose
(Rübenzucker) und zu ¼ Glukose (Traubenzucker). Pro Liter Red Bull sind 4 g oder 6,7 g Taurin zugesetzt. Taurin ist
eine reichlich in Gehirn, Herz und Muskeln vorhandene Aminosäure. Zahlreichen Spekulationen zufolge erfüllt Taurin
möglicherweise verschiedene biomechanische Funktionen im Körper, u.a. als Antioxidant, Neurotransmitter sowie
Wachstumsregulator. Es gibt allerdings keinerlei Hinweise darauf, daß Taurin Kräfte mobilisiert oder körperliche oder
geistige Leistungen in irgendeiner Weise beeinflussen kann. Bisher ist Taurin eine teure Substanz ohne nachweisbare
spezifische Wirkung. Ferner enthält Red Bull Stimulanzien in Form von 320 bis 530 mg Koffein/l, diese Menge
entspricht etwa der eines starken Kaffees (normaler Kaffee enthält rund 300 mg Koffein/l, starker Kaffee,
Instant-Kaffee oder Espresso teilweise 500 bis 600 mg/l). Diese Menge einer Dose oder Flasche ist ungenügend, um
athletische Leistungen positiv zu beeinflussen, um einen Effekt zu erzielen wären mehr als 4 mg/kg Körpergewicht
notwendig, in diesem Fall also 2 Dosen oder 4 Flaschen Red Bull. Aber Vorsicht: Bei höheren Dosierungen kann
der Doping-Grenzwert für Koffein (s.o.) überschritten werden! Ferner ist dem Getränk noch Glukuronolacton,
zugesetzt, eine Substanz, die im menschlichen Körper aus Glukose oder Galaktose gebildet werden kann. Die
Glukuronsäure steht dabei durch ein einziges Enzym im Gleichgewicht mit ihrem Gamma-Lakton, die Glukuronsäure ist
auch Bestandteil des Glukuronsäure-Xylulose-Zyklus, das mittels dem Xylit, ein regelmäßiges Zwischenprodukt des
tierischen Kohlenhydratstoffwechsels, abgebaut wird. Ferner ist Inosit enthalten, der sogenannte Muskelzucker. Im
Körper nimmt Inositol am Fettstoffwechsel teil, es trägt zur Normalisierung des Blutcholesterinspiegels bei und wirkt in
Kombination mit Cholin vorbeugend bei arteriosklerotischen Veränderungen der Blutgefäße. Im Körper wird Inosit
über Glukosesäure und den Pentaphosphat-Zyklus abgebaut. Die Tagesaufnahme über die Normalkost wird beim
Menschen auf etwa 1 g geschätzt. Inositol wird im Gehirn und in den Muskeln gespeichert. Die anderen Präparate,
wie Flying Horse Energy-Drink, Ritual-Enerjoy-Drink o.ä. Branchenprodukte enthalten vergleichbare oder ähnliche
Wirkstoffe wie Red Bull.


Zusammenfassung

Der Ausdruck "Energie-Drink" ist lediglich auf den Kohlenhydratgehalt des Drinks zurückzuführen, die stimulierende
Wirkung, die Red Bull und anderen Getränke zugeschrieben wird, hängt nach gegenwärtigem Wissen mit dem Koffein
zusammen. Ein größerer Konsum von Red Bull führt mit aller Wahrscheinlichkeit zur Überschreitung des
Doping-Limits. Red Bull enthält beträchtliche Mengen Taurin und Glukuronolacton, Substanzen, die bis heute keine
nachweisbare Wirkung auf die physische oder mentale Leistungsfähigkeit haben. Die Wirkung des zugesetzten
Vitamins Inosit ist weitgehend unklar, das Fehlen nachweisbarer Effekte der Inhaltsstoffe auf die Kraft oder auf die
Ausdauerleistungsfähigkeit über den Kohlenhydrat-Overload-Effekt hinaus oder die belebende Wirkung des Koffeins
hat unseres Erachtens zu dem irreführenden Werbenamen "Stimulationsgetränk" geführt, dieser Begriff ist aus unserer
Sicht nur bedingt haltbar, gleiche Effekte könnte man wesentlich preisgünstiger mit anderen Sportgetränken und einer
Tasse Kaffee erzielen. Insofern sind die modernen Brain-Drinks ein Produkt des Marketings und der Werbung und als
Modeerscheinung im übrigen mit einem sehr umstrittenen Geschmack sicherlich für Sportler nur bedingt geeignet
(Brouns 1994).

8. Kaffee

Kaffee gilt aufgrund seines hohen Gehaltes an Koffein als aktiver Substanz in Sportlerkreisen als erlaubte Stimulanz.
Der Doping-Grenzwert von 12 µg/ml Urin wird von einigen Sportlern bereits nach der Zufuhr von 5 bis 6 Tassen
starken Kaffees innerhalb von 1 bis 2 Stunden erreicht. 1 Tasse Kaffee enthält 100 bis 150 mg Koffein, 1 Tasse Tee
dagegen nur 50 bis 70 mg, 1 Glas Cola liefert 45 bis 65 mg, 1 Aspirin Tbl. 15 bis 35 mg. Eine Koffein-Dosis
zwischen 50 und 200 mg je nach Magenfüllung und Toleranz genügt, um nach 30 bis 60 Minuten seine physiologische
und psychologische Wirkung zu entfalten. Der anregende Effekt, der die Arbeit leichter erscheinen lassen mag, ist auf
die Stimulierung des zentralen Nervensystems zurückzuführen. Darüber hinaus veranlaßt das Alkaloid das
Nebennierenmark zu einer gesteigerten Freisetzung von Katecholaminen, wobei in Ruhe u.a. die Lipolyse
(Fettstoffwechsel) angekurbelt wird, so daß die Plasmakonzentration an freien Fettsäuren für 1 bis 4 Stunden erhöht
ist. Unangenehmerweise wirkt Koffein auch zentral diuretisch und kann bei empfindlichen Personen bei einer
Dosierung von 200 bis 500 mg Kopfschmerzen, Nervosität, Angst und Schlaflosigkeit hervorrufen. Verschiedene
Studien haben ergeben, daß das Alkaloid 1 Stunde nach Verabreichung von 3 bis 5 mg pro kg Körpergewicht keinen
oder einen, in Abhängigkeit vom Toleranzstatus des Individuums, geringen Einfluß auf die Reaktionszeit hat, daß es die
Muskelkraft nicht erhöht und daß bei submaximalen Leistungen keine signifikanten Effekte auf die Leistungsparameter
auftreten. Ein Glykogenspareffekt konnte erst nach Applikation von 9 mg Koffein/kg nachgewiesen werden, eine
Dosis, durch die der Schwellenwert des IOC bereits erreicht werden kann. Bei einem Ergometer-Test moderater
Intensität war die Glykogenolyse in der Muskelzelle um 55% vermindert, allerdings nur während der ersten 15
Belastungsminuten.

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:55
9. Alkohol

Alkohol bzw. der in Bier, Wein und Schnaps enthaltene Äthanol ist Volksdroge Nr. 1 und in manchen Sportlerkreisen
hat das Goldwasser den Ruf zu beflügeln und nervösen Spannungen entgegenzuwirken, wenn es kurz vor dem
Wettkampf genossen wird. Ein Effekt, den sich in früheren Zeiten insbesondere die Schützen zu Nutzen gemacht
haben, allerdings ist aus diesem Grunde der Schießsport die einzige Sportart, bei dem Alkohol auf der Doping-Liste
steht und auch bei Doping-Kontrollen der Alkoholgehalt kontrolliert wird. Zurückzuführen ist dieser Mythos, der Ruf
als Goldwasser, in Sportlerkreisen auf die 2-Phasen-Wirkung, die Äthanol im Ruhezustand auf das zentrale
Nervensystem ausübt. Eine vorübergehende Enthemmung (Stimulationseffekt), der nachgesagt wird, daß sie das
Selbstvertrauen stärkt, die Aufmerksamkeit verbessert und die Ermüdung verzögert, ein Effekt, der beim Schießen
sehr nützlich sein kann, gefolgt von einer beruhigenden Wirkung (Depressionseffekt), die psychlogische Barrieren
abbauen, Angstgefühle unterdrücken und die Schmerzempfindlichkeit verringern soll. Bei dieser Argumentation bleibt
jedoch unberücksichtigt, daß Alkohol neben den psychischen auch zahlreiche physiologische Wirkungen hat, die nicht
ergogen, sondern ergolytisch sind, wobei die Leistungsminderung bereits bei geringer bis moderat erhöhter
Äthanolkonzentration im Blut, 0,4 bis 0,7 %0, auftritt. Untersuchungen haben deutlich gemacht, daß die
psychomotorische Leistung, die beispielsweise beim Pistolenschießen gefordert ist, durch Alkoholkonsum vor der
Veranstaltung beeinträchtigt wird, Reaktionszeit, Koordination, Gleichgewicht und Sicht sind betroffen. Studien zur
anaeroben Leistungsfähigkeit lassen erkennen, daß Kraft und Schnelligkeit durch den Genuß von Alkohol negativ
beeinflußt werden, wenn auch nur geringfügig. Alkohol kann nicht direkt von den Muskeln genutzt werden, auf die
Ausdauer wirkt er sich jedoch eher negativ aus, sowohl Herzschlag als auch Lungenvolumen sind vermindert und die
Glukoneogenese in der Leber ist gedrosselt, wodurch Blutzuckerspiegel und Körpertemperatur absinken. Auf die
maximale Ausdauerleistung wirken sich daher geringe bis moderate Alkoholmengen nicht aus, größere jedoch
beeinträchtigen die Ausdauerleistung.

10. Weizenkeimöl

Weizenkeimöl, das wegen seines hohen Gehalts an Linolsäure sehr hochwertig ist, wird Sportlern als Leistungsförderer
offeriert. Es soll in Verbindung zum Training einerseits die Sauerstoffaufnahme im Herzmuskel erhöhen, andererseits
die Ausdauerleistung steigern und den Glykogenstoffwechsel im Muskel beschleunigen sowie den Sauerstoffbedarf
reduzieren. Allerdings ist unklar, welcher der Inhaltsstoffe des Öls, Vitamin E oder Octakosanol (?) oder beide, für die
propagierten Wirkungen verantwortlich und auf welche metabolischen Prozesse sie zurückzuführen sind. Theoretische
Begründungen für die ergogene Wirkung konnten experimentell nicht bestätigt werden und lassen keinen positiven
Einfluß von Weizenkeimöl auf die Leistungsparameter erkennen.

11. Lecithin

Ein Ester aus Cholin und Phosphatidsäure wird von der Leber in Lipoproteine eingebaut oder in Cholin,
Glycerol-3-Phosphat und Fettsäuren gespalten. Lecithin wird als nervenstärkendes und leistungssteigerndes
Nahrungsergänzungsmittel angeboten und eine Lecithinsupplementation soll sich positiv auf die
Ausdauerleistungsfähigkeit und Regeneration auswirken. Da der Organismus zur Synthese von Lecithin aus
körpereigenen Ausgangssubstanzen befähigt ist und die Nahrung (Eier, Leber, Fleisch, Erdnüsse) zusätzlich dieses
Phosphorlipid enthält, ist der Sinn einer Substitution kaum einzusehen. Untersuchungen zur angeblich
cholesterinspiegelsenkenden Wirkung von Lecithin haben ebenfalls keinen derartigen Effekt ergeben (vgl. Schek
1995).

12. Gelatine

Reine Gelatine, ein Kollagenderivat, das durch Auskochen von Tierknochen und- häuten gewonnen wird, ist
pulverförmig als Gelenknahrung auf dem Markt. Weil diese, im Gegensatz zur Speisegelatine, fast ausschließlich aus
Protein besteht, wird sie von einigen Kraftsportlern als gute Proteinquelle angesehen. In Wirklichkeit vermag Gelatine
nicht die Bedürfnisse der Gewebe für die Proteinsynthese zu befriedigen. Ihre biologische Wertigkeit, d.h. die
Proteinqualität, ist geringer als die aller anderen tierischen Eiweißträger, was auf den relativ geringen Gehalt an
essentiellen Aminosäuren zurückzuführen ist. Forschungsarbeiten lassen ebenfalls keine Leistungssteigerung bezüglich
Kraftentwicklung bzw. anaerober Kapazität erkennen. Auch Bindegewebsschädigungen vermag Gelatine nicht
vorzubeugen. In neuester Zeit sind außerdem Zweifel an der gesundheitlichen Wertigkeit von tierischer Gelatine
aufgekommen, da sie in Zusammenhang mit dem BSE-Skandal und ihrer Herstellungsform in Verruf gekommen ist.
Unter diesen gegenwärtig ungeklärten Aspekten über die Übertragbarkeit von BSE auf den Menschen durch
Tierknochen und- hautprodukten ist vom Genuß von reiner Gelatine zunächst erstmal abzuraten, zumal der
leistungssteigernde Effekt bisher in keiner Studie nachgewiesen werden konnte.

13. Bienenerzeugnisse

Honig, dem von Bienen gesammelten und in Wachswaben gereiften Produkt, wird nachgesagt, daß er die
Erholungsphase verkürzt. Wegen seines hohen Gehaltes an Fruktose (40%) soll er die Glykogenspeicher des Körpers
schneller wieder auffüllen als Glukose. Zum anderen soll er die mit dem Schweiß verlorenen Mikroelemente ersetzen.
Zwar enthält Honig Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen, aber doch in so geringen Mengen, daß er
keine gute Quelle für die Nährstoffe darstellt. Da Fruktose den Blutzuckerspiegel ebenso nachhaltig erhöht wie
Glukose, bietet sie keinen Vorteil gegenüber dem Traubenzucker. Experimentelle Ergebnisse, die den Einfluß von
Honig auf die Regeneration bestätigen, gibt es nicht.

Bienenpollen, die von Bienen gesammelten und mit Blütennektar vermischten Blütenpollen, werden ausschließlich als
Leistungsförderer für Läufer vermarktet. Sie sollen die Erholung beschleunigen und Leistungen aller Art verbessern.
Obwohl Blütenpollen zahlreiche Monosaccharide, essentielle und nicht essentielle Aminosäuren enthalten und 16
Vitamine, insbesondere der B-Gruppe oder vitaminähnliche Substanzen, sowie 16 Mineralstoffe, Enzyme und
Coenzyme, ist der tatsächliche Beitrag zur Nährstoffdeckung bei der empfohlenen täglichen Menge von 8 g jedoch
sehr gering und eher in den Bereich des Glaubens zu verweisen. Ein gewisses Risiko, einen anaphylaktischen Schock
zu erleiden, ist aufgrund der allergenen Wirkung auf manche Menschen dagegen nicht von der Hand zu weisen. Einige
Fälle mit Todesfolge sind bereits aufgetreten. Zudem sind die Pollen im Handel relativ teuer und die Wirksamkeit ist
mit Sicherheit erst bei Megadosen zu erzielen, die auf andere Weise sehr viel preiswerter und ohne das Risiko eines
Allergie-Schocks zu erzielen ist.

Gelee-Royal, der von Bienen abgesonderte Saft, der als Nahrung für die Larve dient, die sich zur Königin entwickelt,
wird als homöopathisches Stärkungsmittel angeboten. ..... auf die geringen Einnahmemengen sind Effekte auf
physiologische Prozesse beim Menschen kaum vorstellbar. Auch hier ist auf den Bereich des Glaubens zu verweisen,
zudem ist das Produkt sehr teuer. Forschungsberichte liegen dazu nicht vor (vgl. Schek 1995).

14. Coenzym Q 10

Coenzym Q 10, Wissenschaftlern besser bekannt als Ubichinon, wird als Energieaktivator zum Kauf angeboten. Es
handelt sich dabei um ein mitochondriales Lipid, das in allen Geweben, besonders aber in Herz, Leber und Gehirn
vorkommt und das strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Vitamin E und K besitzt. Als Bestandteil der Atmungskette
spielt es eine wichtige Rolle im Sauerstoffstoffwechsel bzw. bei der oxidativen Energiebereitstellung. Darüber hinaus
soll es antioxidative Eigenschaften haben. Bisher durchgeführte Studien lassen bei Supplementation einen signifikanten
Anstieg des Coenzym Q 10-Spiegels im Blut erkennen, jedoch konnte damit eine Verbesserung verschiedener
Leistungsparameter nicht nachgewiesen werden. Auch hierbei scheint es sich offensichtlich um einen
leistungsfördernden Effekt unserer Werbeindustrie zu handeln, der durch wissenschaftlich haltbare Studien nicht
nachzuweisen ist.

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:56
15. Elektrolyte und Mineralstoffe

Ausdauerbelastungen bei hohen Außentemperaturen führen zu Elektrolytverlusten mit dem Schweiß. Eine der
wichtigsten Aufgaben verschiedener Mineralstoffe im Belastungsstoffwechsel ist die Funktion als Elektrolyte, d.h. als
Salze, die im Organismus dissoziiert vorliegen. Dazu zählen Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium sowie
anorganische und organische Anionen, wie Cl, HCO3 und andere. Bei Schweißverlusten beeinflussen individuelle
Einflüsse sowie die Menge des produzierten Schweißes die Angaben bei den bisher veröffentlichten Studien. Es ist
jedoch eindeutig, daß Natrium und Chlorid die Ionen sind, die in der größten Menge ausgeschieden werden, obwohl
durch Trainingsadaption die Natriumverluste im Schweiß reduziert werden können. Bei Belastungen mit großen
Schweißverlusten wird dem Plasma mehr Wasser als Elektrolyte entzogen, weshalb die Elektrolytkonzentration im
Plasma (die Hämokonzentration) steigt. Ein Langzeiteffekt des Trainings stellt u.a. jedoch eine erhöhte Natrium- und
Kaliumretention durch die Niere dar. Als Folge des relativ erhöhten Plasma-Natriumgehaltes kommt es in der Folge zu
einem Anstieg des Plasmavolumens, wodurch die Konzentration verschiedener Plasmaparameter, z.B. Kalium, oder
verschiedener Eisenstoffwechselparameter scheinbar sinkt. Die Bewertung vom Plasmaspiegel verschiedener
Parameter sollte daher beim Sportler somit immer mit Vorsicht vorgenommen werden.

Stichwort für Studien: Kalium, Magnesium, Calcium und Spurenelemente wie Eisen (Eisenmangel, Sportanaemie),
Zink, Kupfer, Selen, Chrom.


16. Sportgetränke

Optimale Zusammensetzung eines Sportgetränkes

Der Körper besteht zum größten Teil aus Wasser. In Ruhe gehen täglich rund 2,5 l Wasser über Nieren, Haut, Lunge
und Darm verloren. Die ....... (?), deren Oxidation liefern etwa 1,1 l Wasser pro Tag, so daß zum Ausgleich der
Wasserbilanz täglich ca. 1,4 l getrunken werden müssen. Kommen arbeits- oder sportbedingte Schweißverluste hinzu,
muß die Flüssigkeitsaufnahme entsprechend erhöht werden (vgl. auch Kap. xy Thermoregulation). Bei sportlicher
Betätigung wird 4-mal soviel Energie aufgewendet wie für die Fortbewegung notwendig ist, d.h. die mechanische
Effizienz beträgt ca. 25%, der Überschuß muß als Wärme an die Umgebung abgegeben werden, damit sich der
Körperkern nicht überhitzt. Die sogenannte Thermoregulation verhindert das Steigen der Körpertemperatur in
Bereiche, die lebensbedrohlich werden. Schweißproduktion, Schweißsekretion und- evaporation tragen wesentlich zur
Abgabe überschüssiger Wärme bei, wobei gerade die Schweißverdunstung auch subjektiv wahrnehmbar kühlend
wirkt. Der Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen variiert in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der
Luftfeuchtigkeit, im Schnitt liegt er bei 1,0 bis 1,5 l pro Stunde. In feucht-heißen Regionen, wie z.B. den Tropen, sind
die Schweißverluste am größten, sie können auf 1,5 bis 2,5 l pro Stunde steigen, weil durch die hohe Luftfeuchtigkeit
eine vollständige Verdunstung verhindert wird. Auch das Leistungsniveau beeinflußt die Schweißbildung. Bei gleicher
relativer Belastung (Intensität) schwitzen gut trainierte Sportler schneller und mehr. Werden Flüssigkeitsverluste nicht
rechtzeitig ersetzt, kommt es zu sogenannten Dehydrationen. Bereits bei einer Abnahme des Körperwassergehalts von
2 bis 4% ist mit einer meßbaren Leistungsverminderung zu rechnen. Mit fortschreitendem Wasserverlust sinkt das
Blutplasmavolumen, wodurch die Schweißproduktion weiter beeinträchtigt wird. Die Körperkerntemperatur steigt
weiter an, das Leistungsvermögen nimmt weiter ab. Bei intensiven Ausdauerleistungen ist die Geschwindigkeit des
Wasserverlustes mit dem Schweiß relativ groß. Ein Elite-Marathonläufer verliert normalerweise ungefähr 4 bis 5 l
Schweiß, Fußballspieler können mehr als 5% ihres Körpergewichtes verlieren, falls das Spiel während eines heißen
Tages ausgetragen wird, haben jedoch nur 90 Minuten plus 15 Minuten Pause, um die Flüssigkeit aufzunehmen, hier
ist eine schnelle Rehydration zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit während des gesamten Spiels entscheidend.
Um den Wasserverlust schnell auszugleichen, ist es wichtig, daß das, was getrunken wird, auch schnellstmöglich
absorbiert wird, damit noch während der Leistung eine sich weiter entwickelnde Dehydration eingeschränkt werden
kann. Die Geschwindigkeit der Wasseraufnahme hängt von der Magenentleerungsrate und der Resorptionsrate im
Dünndarm ab. Ein Getränk kann nur effektiv sein, wenn es schnell vom Magen in den Darm weitergeleitet wird. Aus
diesem Grunde wurden sogenannte Sportgetränke entwickelt, auch Dehydrationsgetränke genannt oder isotonische
Durstlöscher. Ein wichtiger Faktor, der die Magenentleerung beeinflußt, ist der Kohlenhydratgehalt, während die
Osmolalität einen zweitrangigen Effekt hat. Die Osmolalität ist die Maßeinheit für die Anzahl osmotisch wirkender
Teilchen, die in einem Kilogramm Wasser gelöst sind. Isotone Getränke enthalten gleichviel osmotisch aktive Teilchen
wie das Blutplasma (300 mOsm/kg), hypotone Getränke weniger und hypertone mehr. Bei leistungsbeeinträchtigenden
Schweißverlusten ist eine möglichst schnelle Flüssigkeitsresorption wünschenswert, hierzu eignen sich isotone und
leicht hypotone Getränke, weil sie bereits im Dünndarm quantitativ resorbiert werden. Anders reines Wasser und
hypertone Getränke, sie werden im Dünndarm nicht vollständig resorbiert, erst im Dickdarm ist die
Flüssigkeitsaufnahme abgeschlossen. An der Wasserresorption sind Natrium und Glukose maßgeblich beteiligt.
Dünndarmperfusionsstudien haben gezeigt, daß für eine optimale Resorption eine Osmolalität von 200 bis 250
mOsm/kg, ein Kohlenhydratgehalt von 2 bis 4% sowie ein Natriumgehalt von 1,4 bis 2,0 g/l erforderlich sind (Brouns
1995). Allerdings findet ein derartiges Getränk wegen seines salzigen Geschmacks keine ausreichende Akzeptanz und
unterbindet eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ein optimales Rehydrationsgetränk hat eine Osmolalität von weniger
als 400 mOsm/kg, einen Kohlenhydratgehalt von 6 bis 8% und einen Natriumgehalt von 0,4 bis 1,0 g/l. Die meisten
der angebotenen Rehydrationsgetränke, auch isotonische Durstlöscher genannt, sind Isotone und enthalten neben
Wasser vor allem Glukose, Elektrolyte, aber auch Vitamine. Die Konzentrationsunterschiede sind erheblich. Aufgrund
der Isotonie ermöglichen Rehydrationsgetränke einen schnellen Flüssigkeitsersatz, der jedoch nur in Ausnahmefällen
erforderlich ist. Der wichtigste Faktor, der die Magenentleerung beeinflußt, ist der Kohlenhydratgehalt, die Zugabe
von Glukose verzögert die Magenentleerungsrate von Flüssigkeiten, sofern die Konzentration höher als 5% ist. Einige
Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, daß mehr Kohlenhydrate zugesetzt werden können, ohne daß die
Magenentleerung sich wesentlich ändert (bis etwa 8%, Brouns 1996), sofern an Stelle von Glukose Saccharose
(Rübenzucker) oder Maltodextrin verwendet wird. Bei Kohlenhydratkonzentrationen von über 10% nimmt die
Magenentleerungsrate progressiv ab. Das Zufügen von Elektrolyten sowie die Karbonisierung von Getränken scheint
nur einen geringen oder gar keinen Effekt auf die Magenentleerungsrate zu haben. In der Literatur finden sich keine
Studien, die sich mit dem Effekt von Fruchtsäften auf die Magenentleerungsrate befassen. Es besteht jedoch kein
Zweifel, daß der Kohlenhydratgehalt dieser Getränke (ca. 11 bis 12%) hoch genug ist, um deren
Magenentleerungsrate im Vergleich zu weniger hoch konzentrierten Getränken signifikant zu verzögern. Dasselbe gilt
für cola(?)artige Erfischungsgetränke, die einen Zuckergehalt von 10 bis 11% aufweisen. Die Magenentleerung wird
ferner durch Additive (z.B. zur Verbesserung der Haltbarkeit) und organische Säuren verzögert. Der Gehalt beider
Substanzen ist in den meisten Fruchtsäften relativ hoch. Aus diesem Grunde ist Apfelschorle zur Rehydration weniger
geeignet als isotone Durstlöscher, da die Fruchtsäuren und der hohe Zuckergehalt während eines sportlichen
Wettkampfes die Resorptionsrate im Magen deutlich verzögern. Die Osmolalität von cola(?)artigen
Erfrischungsgetränken beträgt ca. 660 mOsm/kg, die von Fruchtsäften zwischen 700 und 1000 mOsm/kg. Durch die
Wassersekretion aus dem Blut ins Darminnere fällt die Osmolalität dieser Getränke rasch ab, sobald sie in den Darm
gelangen. Aufgrund des hohen Kohlenhydratgehaltes führt dies zu einer reduzierten Magenentleerungsgeschwindigkeit,
einer kurzfristigen Dehydration sowie einer Verzögerung der Absorption. Diese Fakten weisen klar darauf hin, daß,
obwohl oft behauptet wird, daß Apfelsaft oder eine Mischung von Fruchtsaft und Mineralwasser für eine schnelle
Flüssigkeitsabsorption optimal ist, überhaupt kein Zweifel besteht, daß dies nicht der Fall ist. Was Apfelschorle
betrifft, wurde sogar das Gegenteil nachgewiesen (vgl. Geiß et al. 1996).

Trinkempfehlung für Sportler

Trinkempfehlungen für Sportler orientieren sich am Leistungsenergiebedarf oder anders ausgedrückt am
Energieverbrauch für die sportliche Arbeit. Breitensportler, die selten länger als 1 Stunde ohne Pause Sport treiben,
schwitzen selbst in feucht-heißer Umgebung nicht so viel, daß von einer leistungsmindernden Dehydration die Rede
sein kann. Der Flüssigkeitsersatz eilt nicht. Es kann bis nach der sportlichen Betätigung gewartet werden. Auf den
Konsum größerer Mengen an Alkohol oder Koffein sollte verzichtet werden, ansonsten sind alle Getränke geeignet,
selbst hypertone, welche wegen des hohen Zuckergehaltes jedoch nicht zu empfehlen sind. Die Osmolalität spielt keine
Rolle, weil kein Zeitdruck für den Ausgleich der Wasserbilanz besteht (Schek 1996). Leistungssportler sowohl
Sportler, die intervallartige Aktivitäten mit sich wiederholenden Sprints durchführen, wie z.B. Fußballspieler,
Tennisspieler, aber auch Ausdauersportler, wie Marathonläufer, Triathleten und Langstreckenschwimmer, verlieren bei
regelmäßiger intensiver Betätigung immer so viel Schweiß, daß eine Flüssigkeitszufuhr während der sportlichen Arbeit
angebracht scheint, um eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit zu vermeiden. Daher können im Prinzip neben
isotonen auch hypotone (selbst Mineralwasser) Getränke empfohlen werden. Kohlenhydrathaltige Getränke sind
jedoch immer dann vorzuziehen, wenn im Verlauf der Belastung keine feste Nahrung aufgenommen werden kann. Die
Elektrolytzufuhr hat Zeit bis nach der Belastung, spezielle Mineralstoffgetränke sind nicht erforderlich.
Ultra-Ausdauer-Athleten, die wochenlang bis zu 8 Stunden täglich Höchstleistungen erbringen, können so hohe
Schweißverluste haben, daß daraus ein leistungsminderndes oder sogar gesundheitlich bedenkliches Wasserdefizit
resultiert, wenn während der Belastung nicht auf eine möglichst schnelle Dehydration geachtet wird. Eine
Flüssigkeitszufuhr in Form isotonischer Getränke ist unbedingt erforderlich. Auch eine Kohlenhydratsubstitution in
flüssiger Form ist angebracht. Ebenso ist eine Supplementierung von Mineralstoffen und Vitaminen sinnvoll. In der
Erholungsphase sind alle alkohol- und koffeinhaltigen Getränke erlaubt. Mineralwasser ist stark hypoton, es ist zwar
sehr schnell aus dem Magen entleert, aber selbst bei hohem Natriumgehalt weniger schnell resorbiert als hypo- bis
isotone kohlenhydrathaltige Getränke. Für Breitensportler ist es dennoch geeignet. Auch Leistungssportler können es
zur Rehydration verwenden, wenn sie zur Aufrechterhaltung des Blutglukosespiegels während der Belastung feste
Nahrung, z.B. in Form von Bananen, zu sich nehmen. Das Wasser vermischt sich mit Speisebrei, woraus eine
hypotone Lösung entsteht, die schneller resorbiert werden kann als reines Wasser. Für Ultra-Ausdauer-Athleten ist
Mineralwasser außer in den Regenerationsphasen, wenig geeignet. Malzbier ist alkoholfrei und mit mehr als 11%
Kohlenhydraten hyperton, es enthält verhältnismäßig wenig Natrium (50 mg/l). Zur Rehydration während der
Belastung ist es wie die Softdrinks prinzipiell nicht geeignet. Limonaden und Colagetränke sind, wie Fruchtsäfte
übrigens auch, hyperton. Die sogenannten Erfrischungsgetränke bewirken im Dünndarm eine Wassersekretion,
wodurch die Resorptionsrate zunächst herabgesetzt wird und ein Durstgefühl ausgelöst wird, hinzu kommt der Gehalt
an Kohlensäure, der die Aufnahme größerer Mengen beeinträchtigen kann. Koffeinhaltige Softdrinks wirken
außerdem diuretisch, von einem Genuß während sportlicher Betätigung sollte abgesehen werden. Auch vor dem Sport
sind Softdrinks nicht zu empfehlen, nach Belastung sind sie erlaubt, sollten aufgrund des hohen Zucker- bzw.
Energiegehaltes aber nur in Maßen konsumiert werden. Alkoholfreies Bier ist hypoton, von der Konzentration an
Natrium und Kohlenhydraten ist es nahezu mit den Light-Iso-Getränken vergleichbar. Statt Saccharose enthält es
allerdings vor allem Dextrin und Maltose. Zum Flüssigkeitsersatz eignet es sich gleichermaßen für Leistungs- und
Breitensportler. Als Vorteil gegenüber den Iso-Getränken kann der bessere Geschmack gewertet werden. Nachteilig
ist der diuretische Effekt.

Steppenläuferin
17.04.2003, 18:58
Original von Steppenläuferin:


Original von vino:
Das interessiert mich

Original von runningmanthorsten:
Anabol-Loges ist wirklich klasse! Das nehme ich schon jahrelang! Und es ist wirkt wirklich! Man regeneriert sich wesentlich schneller als ohne! Und das ist auch bewiesen!
Wo kann ich diesen Beweis nachlesen? Es wundert mich nämlich, dass auf der loges-HP nicht darauf verwiesen wird - eine bessere Werbung gäbe es doch gar nicht?
Angeblich soll Hottenrott eine Studie dazu gemacht haben, aber sie scheint in keiner Fachzeitschrift veröffentlicht zu sein (Qualitätsgründe?) oder ich habe sie bisher nicht gefunden - kennst du die Fundstelle?
Auch in seinem Artikel über Regeneration (http://www.loges.de/sport/Regeneration) (Link) kein Wort dazu (in anderen Artikeln zitiert er durchaus eigene Studien - die allerdings machmal das Falsche messen).
Also - wenn du dir sicher bist, dass das beweisbar ist - ich würde mich freuen, das nachlesen zu können!



Beides hat seine Berechtigung
eine Aufnahme durch Nahrung und durch Nahrungsergänzung

Donicke 1995 (Doping- Experte Universität)

Geiß et al. 1996


Es sollte ja jetzt nicht darum gehen hier im Forum einzig die jeweilige eigenen
Ansicht überzeugen zu müssen und beharrlich darauf herum zu reiten.
Mittlerweilen hat doch quasi jeder mit bekommen wer welche Ansicht und Überzeugung
bez. Ernährung und Nahrungsergänzung hat und vertritt.
Belassen wir es doch nun endlich mal bei der individuellen Bekanntgabe
der jeweiligen Forenmitglieder, wie es der einzelne unter uns erlebt oder handhabt, ohne
dann immer und fort zu beharrlich auf seinem eigenen Standpunkt zu reiten.
Lasst doch jedem seine eigene Erfahrung, auch wenn sie nicht derjenigen des andern
entspricht, hier erläutern. Es ist ein Forum des Austausches und nicht des Andern lapidar
belehren zu müssen.
Ein Austausch darf hier nicht so weit führen, dass auf jeden Beweise erbringen
werden müssen.
Zudem ist dieses Forum ohne jegliche
Haftung bez. Tipps, persönlichen Erfahrungsaustausch ect.

und jetzt bin ich so frei noch einen längeren Text zu übertragen!!!







Session beendet

Steppenläuferin
17.04.2003, 20:36
Original von vino:
Hallo Volker,

schön, dass es auch noch andere Läufer gibt, die ohne Pillen auskommen. Ich halte das nämlich u.a. auch für eine Frage der Einstellung - geht es ohne Hilfsmittel oder nur mit? Ist der Mensch von der Natur bzw. der Evolution so gestaltet, dass er auf natürlichem wege überleben und etwas leisten kann?

Zu Steppis Krämpfen: die häufigste Ursache ist Flüssigkeitsmangel - viele Menschen trinken einfach zu wenig! Was die Aufnahme von Magnesium in vrschiedenen Verbindungen angeht, empfiehlt sich ein zurückblättern in diesem Thread:

"Ein Frühstücksmüsli aus 100g Haferflocken, je 1 EL Sesam, Weizenkeimen, gehackten Nüssen und Sonnenblumensamen enthält mindestens 250mg Magnesium, die fast vollständig resorbiert werden - mehr als in einem ganzen Röhrchen Billig-Mg!" Und 100g Haferflocken sind doch machbar, oder? Und außerdem gibt`s ja noch weitere Hauptmahlzeiten ... *g*

Dazu noch 2 Flaschen magnesiumreiches Mineralwasser und du hast die 400mg zusammen!!!





Hallo zusammen


hab bez. Wadenkrämpfe einen Bericht gelesen.
Zeichnet auf, dass es mehrere Möglichkeiten resp. auch Ursachen gibt/geben kann.
Bez. Wasser ist es oft Sache, dass allg. zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen wird
und dieser Faktor dann auch Ausschlag ist für viele gesundheitliche minderfunktionen.

Als nun zum Text:

TV-Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer,
Hinweis: Prof. Hademar Bankhofer ist Journalist und stellt als solcher neue Produkte und
Forschungsergebnisse vor. Er gibt grundsätzlich keine Kaufempfehlungen ab!

Prof. Hademar Bankhofer

1941 geboren in Klosterneuburg/NÖ
1959-1964 Uni Wien: Jura, Psychologie, Philosophie, Publizistik
1991 als Anerkennung für seine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet
der Medizin und Gesundheitsvorsorge zum Professor ernannt

Vorstandsmitglied der "Deutschen Gesellschaft für
risikofreie Medizin" in Oldenburg, Mitarbeiter der
"Gesellschaft für medizinische Vitamin- und
Mineralstoff-Forschung" in München

Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für
Kommunikations-Forschung in Köln, Mitarbeiter
"European Journal of Communication

Gesundheitstipps im ORF-Magazin "Willkommen Österreich", in Das Grüne
Haus, Tipps im ARD Morgenmagazin, im n-tv oder RTL Bayern.
Autor von Büchern wie "Die 500 besten Vital-Tips" oder "Lecithin"



Wie man Wadenkrämpfe, Lärmstreß und Kreislaufbelastungen meistert

von Professor Hademar Bankhofer

Alle Jahre, wenn der Frühling mit Sonnenschein und steigenden Temperaturen endlich bei uns Einzug
gehalten hat, wenn die Natur wieder zu grünen und blühen beginnt, dann treten bei vielen Menschen ganz
typische Erkrankungen und Alltagsbeschwerden auf: Wadenkrämpfe, verstärkte Streß- und
Lärmanfälligkeit, Kreislaufschwäche, chronische Müdigkeit.

Scheinbar lauter ganz verschiedene Gesundheitsprobleme. Bei genauerer medizinischer Betrachtung
stellt sich aber dann sehr oft heraus: Sie alle werden durch einen Mineralstoff-Mangel hervorgerufen.
Damit hat man aber auch die Lösung, wie man erfolgreich dagegen vorgehen kann.

* Nicht nur Sportler, sondern Frauen, junge Leute im Wachstum und Senioren klagen im Frühling
besonders oft über Wadenkrämpfe, die sich wieder speziell nachts bemerkbar machen. Wenn sich der
Mensch nach den langen Wintermonaten wieder mehr bewegt, dann werden seine Muskeln jedesmal
angespannt und zusammengezogen. Danach muß wieder eine Erhol-Phase eintreten. Diese Phase kann
aber nur eingeleitet werden, wenn genügend Magnesium-Vorräte im Organismus vorhanden sind. Ist das
nicht der Fall, kommt es zu Muskelzuckungen und zu Krämpfen. Und da wir alle im Alltag und beim
Freizeitsport die Beine bewegen, treten in den meisten Fällen Wadenkrämpfe auf.

* Im Frühling verstärkt sich rund um uns die Lärmbelästigung: Der Autoverkehr auf den Straßen
explodiert. Überall treten Baumaschinen, Preßlufthämmer und Gartengeräte in Aktion. Man weiß heute:
Bei Lärmbelästigung stößt der Körper über Harn und Schweiß verstärkt Magnesium ab. Damit wird der
Organismus streßanfälliger, Herz und Kreislauf sind mehr gefährdet.

* Durch das wechselhafte Wetter sind Herz und Kreislauf ohnehin verstärkt belastet. Verfügen wir nicht
über genügend Magnesium, dann kann das problematisch werden.

Es ist daher ganz besonders im Frühling notwendig, daß wir für eine sinnvolle, gesundheitsfördernde
Magnesium-Zufuhr sorgen. Auf diese Weise können wir gezielt etlichen Frühlingsbeschwerden vorbeugen
oder, wenn wir sie bereits haben, können wir sie schnell wieder loswerden.

Die wichtigste Maßnahme: Ernähren Sie sich mit Lebensmitteln, die reich an Magnesium sind. Dazu
gehören: alle Vollkornprodukte wie Müsli, Vollkornbrot und Vollkornteigwaren, Naturreis, Weizenkleie,
Weizenkeime, Leinsamen, Pistazienkerne, Soja-Produkte, Trockenfrüchte, Schokolade.

Durch moderne Düngemethoden ist heute leider nicht immer die Garantie gegeben, ob all diese Produkte
auch tatsächlich noch interessante Mengen an Magnesium enthalten. Außerdem kann man nicht zuviel
davon konsumieren, weil es sich ja um recht kalorienreiche Lebensmittel handelt. Daher raten viele Ärzte
und Ernährungsfachleute: Speziell im Frühling kann man oft einem Magnesium-Mangel und seinen
Folgen nur konkret begegnen, wenn man den Mineralstoff Magnesium zusätzlich zur Ernärhung aus der
Apotheke zuführt.

Man nimmt einige Zeit täglich 2 Magnesium-Kautabletten oder 1 Säckchen Magnesium-Granulat in ¼
Liter Wasser. Mediziner betonen aber: Damit das Magnesium schnell und leicht von den menschlichen
Zellen aufgenommen, verarbeitet und rationell gespeichert werden kann, muß man unbedingt die höhere
Longoral-Dosierung MG 5 wählen, weil dann die Wirkung rasch eintritt, ein Magnesiummangel rasch
aufgefüllt werden kann.


Der Freizeitsport Radfahren verursacht im Frühling bei vielen , die sich den ganzen Winter kaum bewegt
haben, Wadenkrämpfe. TV-Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer, selbst begeisterter Rad-Fan,
betont: Der Mineralstoff Magnesium hilft dagegen und gegen vieles

Thomas
17.04.2003, 22:44
Hallo,
um die Ausgangsfrage zu beantworten:
Aus meiner Sicht: Unsinn.

Ich ernähre mich halbwegs ausgewogen: Vollkornbrot, Gemüse, Milch, Müsli, Nudeln, dazu Kaffee, Mineralwasser, Bier oder auch Wein.

Dabei fühle ich mich gesund, laufe mit Freude ca. 60 km in der Woche, und habe noch keine Mangelerscheinungen bei mir festgestellt.

Vor dem Laufen esse ich eine Banane und trinke reichlich.
Hinterher habe ich auch meistens Durst und trinke weiter (kein Wunder, ich habe geschwitzt).

Wenn ich das Zeug von Donicke lese, muß ich irgendwie an Doping denken. Eigentlich nicht mein Fall, aber ich werde es mal mit Kaffee probieren ...

Die besten Beiträge hier kommen meiner Meinung nach von Vino, auch wenn es die meisten nicht wahrhaben wollen!

Gruß aus BS von
Thomas

vino
19.04.2003, 12:13
Original von Thomas:
ich werde es mal mit Kaffee probieren ...
Hallo Thomas,

wenn, dann würde ich Kaffee/Cola nur auf den letzten 10-15km eines Marathon nehmen (so wie es auch herbert Steffny auf seiner Ratgeber-Seite empfiehlt: http://www.herbertsteffny.de/ratgeber/getraenk.htm ). Wenn man vorher Kaffee trinkt, wirkt das bei den meisten Menschen harntreibend - man muss also viel mehr trinken und pinkeln, was sicher mehr Zeit kostet als den Fettstoffwechsel von 30 auf 35% zu erhöhen ...

Der Fettstoffwechsel wird beim Marathon meiner Ansicht nach sowieso überschätzt: Leistungsläufer rennen knapp unterhalb der anaeroben Schwelle (sie heißt ja auch Dauerleistungsgrenze), der Anteil des Fettstoffwechsels beträgt dann nur noch ca. 20%. Selbst bei einem 4:00-Läufer wird er vermutlich kaum über 25% steigen (Messungen kenne ich leider nicht). Eine Beispielrechnung: Ein 70kg-Läufer braucht für die 42,2km etwa 2950kcal Energie. Steigert man durch Training den Anteil des Fettstoffwechsels beim Marathontempo um 5%, spart man ganze 150kcal Kohlenhydrate ein - das sind weniger als 40 Gramm!!! Oder etwa ein halber Liter Isodrink ... wer also das Trinken mit Kohlenhydraten trainiert, kann seine Glykogenreserven besser schonen als mit Nüchternläufen!

Warum Cola gegen Marathon-Ende wirken könnte, habe ich in diesem Forum mal ausführlich gepostet (viel Biochemie):
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.cgi?USER=user_58145&ACTION=view&ENTRY=1045350188&mainid=1045350188



Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!

Mermaid
19.04.2003, 13:15
Hallo Vino,

hab mir grad dieses Biochemie in dem anderen Forum durchgelesen.
Vielleicht liegt es ja an meinen nicht durchaus besten Englischkenntnissen, dass ich da in diesem Abstract keine deiner davor mit unzähligen Links gemachten Ausführungen wiederfinden konnte.

Zitat:
An acute oral dose of caffeine does not alter glucose kinetics during prolonged dynamic exercise in trained endurance athletes.
Zitat ende

dein Beitrag hatte da aber eine andere Lösung zu beschriebenem Problem?!?(


Ich habe mir allerdings angesichts dieser Vielzahl von Links, die bestimmt auch ihren wissenschaftlichen Hintergrund haben mögen, aber nur zersplittert Information liefern, nicht alle diese Quellen angeschaut.

nichts für ungut, aber das war mir dann doch zuviel (eigentlich schätze ich Beiträge mit Hintergrund)
gibts das auch nochmal kompakt?


LG

Mermaid

vino
19.04.2003, 14:01
Hallo Mermaid,

der Beitrag damals bezog sich auf eine Diskussion vorher im dem Board. Koffein ist wirklich ein gutes Beispiel, wie sich Studienergebnisse gegenseitig und z.T. den Erfahrungen widersprechen: die einen finden keinen Unterschied im RQ (respiratorischer Quotient, mit dessen Hilfe lässt sich der Anteil des Fettstoffwechsels bestimmen: bei reiner Kohlenhydratverbrennung ist der RQ=1,0, bei reinem Fettstoffwechsel ca. 0,7), bei den anderen ist er niedriger. Ich habe versucht, den höheren Laktatwert zu erklären, den eine Studie ermittelt hat, und das gefundene "Denkmodell" würde auch die Wirkung erklären, die von Marathonläufern oft beschrieben wird: dass Cola am Schluss einen "Kick" gibt. Auch wenn Studien keine Wirkung nachweisen - diese Erfahrung wird so oft genannt, dass man das nicht auf Einbildung schieben kann nach dem Prinzip "nicht nachweisbar". Da gibt`s wol noch was zu forschen ... :D

Primär ging`s mir in diesem Thread darum, den empfohlenen Zeitpunkt von Koffein zu begründen.

Die Kurzfassung: es gibt einen Botenstoff in der Zelle (cAMP), der "Hunger" signalisiert und dazu führt, dass gespeichertes Glykogen mobilisiert wird (d.h. es wird Glucose-6-phosphat abgespalten und "verbrannt"). Dieser Botenstoff wird durch ein Enzym abgebaut, dieses Enzym (Phosphodiesterase) aber wird von Koffein in seiner Wirkung gehemmt. Auf diese Weise sorgt Koffein für einen "unnatürlich" hohen (also über dem Bedarf liegenden) Spiegel von Glucose in der (Muskel-)Zelle, dadurch steigt die Leistungsfähigkeit (z.B. das Lauftempo). Gerade bei nahezu "leeren" Glykogenreserven könnte Koffein diese mobilisieren.

Wie gesagt - ein Denkmodell, das die Erfahrung vieler Läufer erklären könnte, auch wenn Studien das bisher nicht belegen (es gibt soviel ich weiß auch keine, die speziell diesen Aspekt bei derart langen Belastungen untersucht haben).

Gruß

Ekkehard

sine amore, sine arte, non vita est!

Mermaid
21.04.2003, 22:57
Dass Cola nen Kick gibt, liegt an der Kombination von gelöstem Zucker und Koffein.
Im übrigen ist Koffein ein `Nervengift`. Das sollte dabei nicht ausser acht gelassen werden. Der Stoffwechsel wird damit auf Trab gebracht. Sprich: auch beim untrainierten Nichtläufer erzeugt Koffein diese Wirkung.

Dass Läufer das explizit in der Endphase ihrer Belastung bemerken ist nicht verwunderlich, weil der Stoffwechsel gerade zu auf Übertouren läuft.... nenn es meinetwegen eine Art `Überkompensation`
und daher kann zu einer verbesserte Zuckerverbrennung (auch bei fast leeren Speichern) kommen, die aber in genau diesem Maße auch wieder absacken kann, also zu einem Leistugseinbruch führen kann, wenn dann nicht wieder Koffein nachgegeben wird.... aber das hat bisher auch kaum jemand beschrieben.
Warum nutzen es die Läufer erste in der Endphase? Warum nich früher? Das wäre doch klasse, wenn man sich den ganzen Lauf damit fit halten könnte.... aber es wird nur die Endphase beschrieben...


Gruß

Mermaid