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  1. #26

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    Mal ne andere Frage: Ich habe die letzten 4 Wochen vor dem Marathon frei. Das heißt Zeit für mehr Trainingstage. Die zwei Wochen vor dem Marathon ist klar: Tapering. Allerdings geht's mir um Woche 3 und 4 vor dem Marathon. Ist es sinnvoll die Anzahl der Einheiten hoch zu schrauben? Ich würde jetzt nicht plötzlich von 70 auf 100 Wochenkilometer gehen, aber vielleicht 2-3 kurze Läufe zusätzlich einbauen.
    Oder ist das eher kontraproduktiv und erhöht das Verletzungsrisiko?

  2. #27
    schneller geht immer! Avatar von myway
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Ich könnt schreien...
    Gestern erster Lauf nach der Krankheit. 17km mit 5:30 min/km. Und Heute habe ich.....Muskelkater! Ich hatte seit Monaten sowas nicht mehr. Noch dazu ein Durchschnittpuls, der rund 15 Schläge über dem liegt was ich sonst bei der Pace habe.
    Kann es sein, dass in 2 Wochen meine Form so gelitten hat? Krankheit ist eigentlich vorbei. Nase frei. Kein Husten. Ein bisschen Kurzatmig habe ich mich beim Laufen gefühlt.
    Bin echt frustriert. Vor der Krankheit auf Kurs 3:30h und jetzt darf ich quasi von vorne anfangen.
    Ja, das ist einerseits schade, andererseits aber auch völlig normal. Jeder ist mal krank und du fängst mit Sicherheit nicht bei Null an. Auf keinen Fall solltest du sofort wieder in den alten Umfängen und Tempo beginnen sondern nochmal eine Woche langsam aufbauen, d.h. das erste Training 50%, das zweite 75% und das dritte 85% der alten Umfänge. Danach solltest du das Thema überstanden haben. Nur keine Panik, das gute ist, dass ja noch eine Weile hin ist bis Mitte April

  3. #28
    schneller geht immer! Avatar von myway
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Mal ne andere Frage: Ich habe die letzten 4 Wochen vor dem Marathon frei. Das heißt Zeit für mehr Trainingstage. Die zwei Wochen vor dem Marathon ist klar: Tapering. Allerdings geht's mir um Woche 3 und 4 vor dem Marathon. Ist es sinnvoll die Anzahl der Einheiten hoch zu schrauben? Ich würde jetzt nicht plötzlich von 70 auf 100 Wochenkilometer gehen, aber vielleicht 2-3 kurze Läufe zusätzlich einbauen.
    Oder ist das eher kontraproduktiv und erhöht das Verletzungsrisiko?
    Die viert- und drittletzte Woche sind normalerweise die härtesten Trainingswochen. Ganz gut wäre ein Test-HM vier Wochen vor dem M und ein langer Lauf mit EB auf dem letzten Drittel im MRT 3 Wochen davor. Ansonsten läufst du hier auch die langen Intervalle (4x4, 3x5 km). Zwei Wochen vor dem M würde ich einen Testlauf im MRT machen, so ca. 18-20 km. Das muss ganz locker gehen. Ab 10 Tagen vor dem Termin schraubst du das Training dann runter. Zusätzliche Trainings im lockeren Tempo können nicht schaden, allerdings solltest du vorallem drauf achten gut zu regenerieren zwischen diesen harten Treiningseinheiten. Die letzte Woche kannst du kurze lockere Läufe machen, ansonsten aber gut regenerieren. Hier sollten keine Experimente oder zusätzliche Trainings mehr vorkommen.

  4. #29

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    Ok. Danke! Diese Woche komme ich eh nur zu zwei weiteren Trainings, da ich beruflich unterwegs bin. Daher wird es eh ruhiger werden. Ich hoffe nach einer Woche habe ich wieder das gute Gefühl wie vor der Krankheit.
    HM-Test ist jetzt für den 20.03. geplant. Schön langweilige flache Strecke. Mal sehen wie es läuft. Das ist dann genau 4 Wochen vor dem Marathon.
    Was heißt "EB"?

    Also das würde dann konkret so aussehen in den letzten Wochen:

    4 Wochen vor Marathon:
    Mo: kurzer lockerer Lauf (6km)
    Di: Tempodauerlauf (10-15km)
    Mi: Pause
    Do: Intervall 4x4km
    Fr: lockerer Lauf (12-15km)
    Sa: Pause
    So: langer Lauf 35km mit Marathontempo im letzten Drittel

    3 Wochen vor Marathon
    Mo: kurzer lockerer Lauf (6km)
    Di: Tempodauerlauf (10-15km)
    Mi: Pause
    Do: Intervall 3x5km
    Fr: lockerer Lauf (12-15km)
    Sa: Pause
    So: langer Lauf (35km mit EB? auf dem letzten Drittel)

    2 Wochen vor Marathon:
    Mo: kurzer lockerer Lauf (6km)
    Di: Tempolauf oder Intervall
    Mi: Pause
    Do: lockerer Lauf (6-10km)
    Fr: Pause
    Sa: lockerer Lauf (10-15km)

    1 Woche vor Marathon
    Mo: kurzer lockerer Lauf (6km)
    Di: Pause
    Mi: kurzer flotter Lauf (6-8km)
    Do: Pause
    Fr: Anreise
    Sa: kurzer lockerer Lauf (6km)
    So: Marathon

  5. #30
    schneller geht immer! Avatar von myway
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    EB meint "Endbeschleunigung". D.h. nach 18 km läufst ruhig läufst du dann wenn möglich im MRT
    Zum Thema Übertraining hier die Meinung von Greif
    Der Greif-Onlineshop - Laufschuhe, Laufbekleidung, Pulser und Laufzubehör

    Dein Plan sieht super aus!

  6. #31

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    Hallo nochmal zusammen!

    Ich möchte den Thread nicht ohne Abschlussfazit stehen lassen.
    Ich bin den HH-Marathon in einer 3:46h gelaufen. Ich habe mir vorgenommen mit einer Pace von knapp unter 5:00min/km zu starten und hab dann aber gnadenlos (dumm) überpaced. Die ersten 5km lagen bei 4:55/4:33/4:47/4:46/4:44 was ja noch "halbwegs" ginge aber weiter ging es dann mit 4:36/4:43/4:42/4:28!!!/4:36.
    Es fühlte sich richtig locker an und deshalb habe ich auch nicht rausgenommen. Auch nicht bei der HM-Durchgangszeit von 1:39:24, was nur 4 Minuten unter meiner HM-Bestzeit lag. Bei km 30 gab es dann das sehr böse erwachen. Die Paces gingen erstmal runter auf 6min/km und ich musste bei der Verpflegung gehen und mir 3 Becher Getränke reinziehen. Obwohl ich eigentlich bei jedem Stand etwas getrunken habe, hat das bei dem Tempo nicht gereicht offensichtlich. Ab km 35 gingen die Paces dann sogar auf 7min/km und darüber. Mein zwischenzeitlicher Vorspung auf die 3:30h Marke von 7 Minuten war weg.
    Bei km 36 hat mich der Pacemaker überholt und mir den letzten psychischen Knacks verpasst. 3 Sekunden dachte ich ans Aufgeben. Aber hab mir dann gesagt: Wenn du jetzt selbst mit 7 Minuten/km zu Ende läufst ist dass immernoch eine Zeit, die man erstmal laufen muss. Außerdem bin ich nicht der Typ der 35km läuft und dann wegen 45 Minuten Schmerzen aufgibt. Auch wenn mich gefühlt 500 Leute überholt haben auf den letzten Kilometern, war es toll die Anfeuerungen der Zuschauer zu hören. Immer wenn es nicht mehr ging und ich gehen musste, hat jemand meinen Namen gerufen und mich weiterrennen lassen. Die letzten 2km habe ich dann nochmal alles gegeben was drin war und immerhin nochmal 6:30min/km oder so geschafft.

    Was habe ich daraus gelernt?
    Einen 10km-Lauf und einen HM-Lauf kann man überpacen und noch ins Ziel retten. Bei einem Marathon geht das einfach nicht. Daher ist die realistische Einschätzung seiner Leistungsfähigkeit die halbe Miete. Heute denke ich: Wie konnte ich so blöd sein und ernsthaft eine 3.20h Pace angehen?
    Zur Trainingsplanung: Für den nächsten Marathon (Berlin) werde ich die Langen Läufe härter trainieren. Heißt von Anfang an ohne Kohlehydrate und mit EB. Außerdem denke ich dass ich mehr Wochenkilometer laufen sollte. Im Schnitt lag ich die 12 Wochen vor Hamburg bei ca. 60-65km.


    Vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps hier im Thread! In Berlin wird es besser gemacht, dann ist die 3:30h fällig. Keine Diskussion!
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




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  7. #32
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Danke für die Rückmeldung!

    Wirklich sehr schade, dass dein Marathondebüt nicht so geklappt hat wie geplant.

    Aber trotzdem höchsten Respekt für's Durchhalten und es freut mich, dass du es in Berlin erneut probieren willst.

    Du hast ja auch schon die richtigen Schlüsse aus dem Erlebten gezogen, daher bin ich mir sicher, dass du es beim nächsten mal deutlich besser machen wirst. Ja, das richtige Einschätzten der Leistungsfähigkeit ist beim Marathon wohl wirklich essentiell. Wohingegen (zumindest ich) einen 10er oder HM ziemlich gut pur nach Körpergefühl laufen kann, versagt dieses beim Marathon komplett. Die ersten 15km im korrekten MRT fühlen sich einfach so dermaßen locker an, dass ich ohne Uhr stets massiv überpacen würde. (und es genau genommen selbst mir Uhr immer noch mache )

    Jedenfalls viel Erfolg für deinen nächsten Marathon und es würde mich freuen, ab und zu was über die Vorbereitung zu lesen.

  8. #33
    schneller geht immer! Avatar von myway
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    Genau, eine gute Renneinteilung ist beim Marathon sehr wichtig. Ich hatte dir ja die Marco Taktik empfohlen. Die paar Minuten, die du am Amfang rausholst verlierste du wenn es blöd läuft hinten raus doppelt und dreifach. Ich denke, dieser Lauf war dann ein guter Lehrer für dich. Den Fehler machst du sicherlich nicht nochmal.
    Gratulation trotzdem für das Finishen des ersten Marathons!

  9. #34
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    So kann es kommen aber lass dir sagen, das ging schon vielen so und darunter sind mitunter erfahrenere Läufer, die dann doch immer mal wieder den Fehler machen. Du hast dich dennoch durchgekämpft und dafür meinen vollen Respekt. Wie auch allgemein meinen Glückwunsch zum Finish. Ich drücke dir schon mal jetzt feste die Daumen, dass du es in Berlin besser machst. Viel Erfolg beim Training bis dahin.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  10. #35

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    Ist doch Super.
    Man lernt ja bekanntlich am meisten aus Fehlern. Und für einen ersten Marathon kann sich das doch echt sehen lassen.

  11. #36
    berodual_junkie
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Einen 10km-Lauf und einen HM-Lauf kann man überpacen und noch ins Ziel retten. Bei einem Marathon geht das einfach nicht.
    Wo du Recht hast, hast du Recht.
    Viel Glück weiterhin!

  12. #37

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    Vielen Dank für das Verschieben!

    Ich dachte mir, dass ich die Geschichte hier gerne als Blog weiterführen würde. Für mich, um in ein paar Monaten/Jahren mal zu sehen was für eine Entwicklung das genommen hat, aber vielleicht auch für den ein oder anderen hier, der sich beteiligt hat.

    Nach dem HH Marathon ist das nächste Ziel Berlin. Dort soll dann die 3:30h fallen. Aus dem Fehler zu überpacen habe ich hoffentlich gelernt.
    Bis Berlin sind es noch 21 Wochen. Also noch zu früh um schon wieder mit dem ein oder anderen Trainingsplan anzufangen. (Ich habe mir jetzt das Buch von Jack Daniels bestellt, zum einen weil ich hier viel davon gelesen habe, zum anderen weil ich die vielen Kennzahlen, die mir runalyse auswirft gerne besser verstehen würde. Ob ich mir dann daraus einen Plan für Berlin ziehe werde ich sehen.)

    Eigentlich bin ich kein Frühläufer. Ich ziehe normalerweise eine Stunde Schlafen in 99 von 100 Fällen einer Stunde Laufen vor. Allerdings eröffnen sich mir durch das Frühlaufen bessere Möglichkeiten hinsichtlich des Trainingsumfanges. Gerade im Sommer sind die Abende oft gesellschaftlich verplant. Deshalb werde ich den Schweinehund mal etwas bekämpfen und das frühere Aufstehen versuchen.

    Die letzte Woche war von den Beinen noch sehr schwer. Ich habe es zu zwei sehr langsamen Regenerationsläufen über 6 und 15km geschafft.
    Gestern ging es zum ersten Mal wieder relativ locker mit ner 5min Pace über 10km.

    Heute Abend und am Wochenende sind dann noch 2-3 Einheiten geplant. Evtl. Laufe ich am WE mal wieder einen langen Lauf über so 25-30km. Mal sehen was die Beine so machen.
    Ich dachte mir ich mache bis zum Beginn des Trainingsplanes ein bisschen kurze Intervalle und fahre die Umfänge wieder hoch auf 60-70km/Woche. Mitte/Ende Juni stehen ein HM und ein 10km auf dem Kalender. Mal schauen ob ich bis dahin in der Lage bin die PB auf diesen Strecken nach unten zu schrauben.

    Achja: Eine Frage noch an die Experten. Runalyse unterscheidet zwischen Intervall und Wiederholungslauf. Der Unterschied hinsichtlich der Ausführung ist mir klar. Allerdings würde mich interessieren was der Unterschied beim Trainingseffekt ist? Oder einfach ausgedrückt: Wann mache ich Intervall und wann Wiederholung?
    PB:
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  13. #38
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo

    Auch von mir Glückwunsch zum Marathonfinish, auch wenn es nicht so gelaufen ist, bzw. du nicht so gelaufen bist, wie du wolltest.

    Tommi (dicke_Wade) hat hier in einem Faden mal geschrieben: " Ist der Lauf nicht dein Freund, so ist er dein Lehrer." Wieder einmal wurde dieser Satz im richtigen Läuferleben bestätigt.
    Gutes Gelingen auf dem Weg nach und dann in Berlin. Das wird.

    Gruss Stefan
    Und wieder springe ich über Pfützen oder mitten hinein!!! :-)
    Nur diejenigen, die es riskieren, zu weit zu gehen, können herausfinden, wie weit sie wirklich gehen können. -T.S. ELLIOT
    http://forum.runnersworld.de/forum/l...rmarathon.html
    http://forum.runnersworld.de/forum/l...07-2017-a.html

  14. #39

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    So, die letzte Woche habe ich 55km WKM zusammen bekommen. Zwei Läufe am Wochenende (10 und 19 mit relativ viel Höhenmetern und heute Früh dann ein zäher Regenerationslauf mit 10km).
    Ich bin etwas geneigt, die Trainingsanzahl hochzufahren. Vor dem Marathon bin ich immer 3-4 mal je Woche gelaufen. Um ein höheres Wochenpensum zu schaffen, wäre vielleicht 5-6mal ganz gut.

    30.04. 10km - 54:42 - 5:29min/km - 241HM - 82%HFmax
    01.05. 18,9km - 1:46:28 - 5:38min/km - 212HM - 80%HFmax (fieser Gegenwind auf ca. 1/3 der Strecke)
    02.05. 9,8km - 55:10 - 5:38min/km - 64HM - 79%HFmax

    Morgen Abend möchte ich mal wieder ein Intervall bzw. Wiederholungsläufe einbauen.
    PB:
    10km 42:49
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  15. #40

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    Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag:

    10 Wochen noch bis Berlin. Die Tempodauerläufe klappen ganz gut. Vorletzte Woche hatte ich 17km im geplanten Marathontempo (5min/km) recht locker runtergerissen. Was mir größere Kopfschmerzen bereitet sind die langen Läufe ohne Gels.
    Zur Erinnerung: Vor Hamburg habe ich mir das Zeug reingezogen ohne Ende und bin entsprechend eingegangen. Für Berlin soll das nicht mehr passieren. Daher: Gelverbot!
    Nur schaffe ich im Moment keine 30km. Das ist sehr frustrierend. Bei 28/29km macht der Körper einfach nicht mehr weiter. Inzwischen vermute ich fast ein psychologisches Problem. Denn wenn ich mich aufmache um nen lockeren HM zu laufen, flutscht das nur so dahin mit einer Pace, die locker 15 Sekunden unter der der LaLas ist. Aber wenn ich starte zum LaLa fühlen sich die Beine an wie Blei und ich muss die ersten 10km schon beißen (bei ner Pace von 5:30-5:45).

    Das habe ich schon (erfolglos) versucht:
    - Strecke in kurze Abschnitte eingeteilt (10x3,5km) - keine Chance.
    - Rundkurs so gewählt, dass ich bei km 35 beim Auto/Zuhause zurück bin. Folge: Letzte 5km gewandert.
    - Zum Halbmarathon gestartet und als ich mich so gut gefühlt habe, die Tour geplant auf 35km auszuweiten. Folge: Bis km 25 ging es gut. Danach kam wieder der hier:

    Die letzte Woche habe ich dann Folgendes versucht: Die Gesamt WKM stark erhöht (vorher hatte ich ca. 60, letzte Woche schließlich 85). Dazu einmal back-to-back 20km Läufe. Heißt zwei Halbmarathons hintereinander. Der LaLa am Sonntag war zwar auch wieder besch.... Aber meine Taktik ist, es diese Woche etwas ruhiger angehen zu lassen und dafür am Wochenende den LaLa endlich über 35km zu prügeln....das Mistvieh!

    Ich wäre so zuversichtlich, dass ich die 3:30h packe, wären da nicht die LaLas. Naja, noch 10 Wochen. Übung macht den Meister.
    PB:
    10km 42:49
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  16. #41
    ehemals "undläuftundläuft" Avatar von Schlaks
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    Die Lalas sind ein Problem? Dann bist du vielleicht einfach zu schnell? Wenn du den Lala ohne Gels machen willst (was sinnvoll ist), musst du mit deinen Glykogenvoräten ein wenig haushalten. Das geht nur bei moderater Intensität.

    Viel Erfolg!

    Grüßle,
    Stephan

  17. #42

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    Ja, der Gedanke kam mir auch schon. Allerdings hat es nichts gebracht das Tempo um 20 Sekunden zu senken (5:20 auf 5:40min/km). Keinen einzigen Kilometer mehr. Vielleicht sind sie aber wirklich zu schnell. Sollte das am WE nicht klappen, werde ich nochmal Tempo rausnehmen.
    Eine Empfehlung, die ich mal gelesen habe war MRT +60 Sekunden. Nimmt man das zur Hand, wäre es zu schnell. Aber wie gesagt, bei den HM fühlt sich das Tempo "locker" an.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




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  18. #43
    ehemals "undläuftundläuft" Avatar von Schlaks
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Eine Empfehlung, die ich mal gelesen habe war MRT +60 Sekunden. Nimmt man das zur Hand, wäre es zu schnell. Aber wie gesagt, bei den HM fühlt sich das Tempo "locker" an.
    Das kommt natürlich drauf an... Bei Gabius und Co. ist MRT + 60 Sekunden eine ganze Menge Unterschied, bei einem Ankommläufer nicht mehr. Ok, du bist weit vom Ankommläufer entfernt :-)

    Auch wenn ich mit dem Hinweis hier im Forum immer auf Kritik stoße: Schau mal beim Laufen auf deine Pulsuhr. Für den langen Lauf findet man oft die Empfehlung, so um die 70 % der MaxHR zu laufen. Vielleicht hilft dir das, die 35 km nur mit Wasser zu schaffen.

    Vielleicht kann ja auch ein "alter Hase" hier mehr wissenschaftlichen Background anbringen.

    Viele Grüße,
    Stephan

  19. #44

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    Puh... Pulsuhr ist bei mir ganz schwer finde ich. Ich laufe zwar mit Uhr, aber nutze sie während des Laufes meist nur für Pace und km kontrolle. Am PC schaue ich dann gerne auf den Puls um meine Leistungsentwicklung zu verfolgen.
    Mein Puls variiert im Bereich Regenerationslauf (6:00 min/km) bis Tempodauerlauf 15km (5min/km) um rund 25 Schläge (132-157). Das sind gerade mal 13% meiner HFmax.
    Ich tue mir schwer damit am unteren Pulsbereich zu laufen. Das geht wirklich nur bei Regenerationsläufen, bei denen ich das Gefühl habe dahinzuschlurfen. Der Bereich von locker Laufen (150BPM-5:30min/km) zu Flotter Dauerlauf (160BPM-5:00min/km) ist bei mir finde ich sehr klein. Gerade mal 10 Schläge oder 5% der HFmax. Vielleicht ist das das "Problem", dass sich die lockeren Läufe locker anfühlen, aber in Wahrheit zu anstrengend sind. Wobei irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen. Denn wenn dem so wäre, müsste ich ja auch mehr Regeneration usw benötigen. Ich fühle mich nach den lockeren Läufen am nächsten Tag topfit.

    Ich habe bei Bergsprints mal HFmax bei 193 gemessen. 70% wären entsprechend 135. Also leicht über dem Puls bei den Regenerationsläufen.

    Wie gesagt, klappt es diese WE nicht mit den 35km werde ich auf 6:00min/km gehen. Das wäre dann wohl auch der 135er Puls. Allerdings dauert der Lauf dann fast ne Stunde länger. Davor graut es mir.
    PB:
    10km 42:49
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    M 3:17:30




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  20. #45
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    Gehe ich recht in der Annahme, dass das dein erster Marathon ist? Sorry für mein Gedächtnis aber ich mag gerade nicht alles machlesen. Bin auch der Überzeugung, dass du die LaLas zu schnell läufst. Bei MRT 5:00 ist 5:20 viel zu schnell. Selbst 5:40 ist solange zu schnell, wie du Probleme bekommst. LaLas schnell prügeln kann der, der die Strecke bereits im Griff hat, dann ärgert ein misratener Lauf auch mal nicht groß. Laufe die LaLas so langsam, dass du die 30-35 km sicher schaffst, eventuell mit EB. Du musst nicht nur deinen Fettstoffwechsel trainieren, sondern auch die Ermüdungsressistenz der Muskeln. Und dafür ist das Tempo fast schon unwichtig. Tempo trainierst du mit deinen TDLs und Intervallen.

    Gruss Tommi

  21. #46

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    Nein. Ist mein 2. Marathon dieses Jahr. der 3. insgesamt (der erste ist aber > 10 Jahre her).
    Danke für die Tipps. Ich nehme sie mir zu Herzen und schlurfe den nächsten LaLa mal so dahin.
    PB:
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  22. #47
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    Dafür ist der lange Lauf ja da... Schlurfen, Sauerstoff und Landschaft :-) Mir macht das Spaß.

    Viel Erfolg...
    Stephan

  23. #48

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    Melde Vollzug!
    Nachdem es diese Woche kaum geklappt hat mit dem Laufen, war der Lange quasi Pflicht.
    Bei km 26 dachte ich noch, ob da evtl. noch eine EB geht. Bei km 30 war der Ofen zwar aus. Aber die letzten 5km habe ich mich (mit 3 Gehpausen) durchgeschleppt. Immerhin geschafft. Pace war im Schnitt 6:00 min/km und unterwegs habe ich sage und schreibe 2,5 Liter getrunken. Und Daheim sofort nochmal 1 Liter auf Ex. Ist das Normal? So viel habe ich beim HH-Marathon nicht getrunken...
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  24. #49
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    Na, es geht doch... Rein interessehalber: Wie war denn deine Herzfrequenz bis km 30?

    Bei uns war es gestern grauselig warm und schwül, da gehen einige Getränke weg. 2,5 l klingt schon viel, aber wenn du Durst hattest, wird es wohl passen.

    Viele Grüße,
    Stephan

  25. #50

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    Oh die war hoch. Viel zu hoch eigentlich. Im Schnitt würde ich tippen so 155. Es hat sich auch nicht so toll angefühlt. Es war schwül. Ich hab wenig geschlafen in der Nacht davor. Ich bin gleich nach dem Aufstehen los (da geht es mir meistens nicht so gut beim Laufen, ich brauche normalerweise immer so 1 Stunde bis ich wach bin). Darauf geachtet habe ich aber beim Laufen selbst nicht.
    Vom Schritt her ging es anfangs leicht. Ich hatte ja 5 Tage nichts gemacht. Auch der Kopf hat gut mitgespielt. Ich bin 4 Runden à 8km zzgl. 1,5km Hin und Rückweg gelaufen. Nach der 3. Runde bin ich beim Auto vorbei und habe "nachgetankt". Diese kurze Zweiminutenpause bei km 25 hat mir wohl viel gebracht. Nicht nur die Gewissheit, dass ich nicht verdursten werde, sondern auch frischere Beine. Im letzten Drittel kam dann nochmal ordentlich die Sonne raus. Das hat es nicht gerade einfacher gemacht.

    Habe in der Zwischenzeit die Strecke manuell nachgemessen. War sogar etwas länger. Was bedeuted, dass die Durchschnittspace bei 5:52 min/km lag. Trotz Gehpausen. Das ginge wohl noch langsamer.
    PB:
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