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  1. #1
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Standard Berlin, Berlin, dein Herz kennt keine Mauern...13.08.2016, wo war die Todeszone?

    Heute starb Günter Schabowski. Gäbe es es heute ohne seinen vorschnellen Versprecher
    "Das tritt nach meiner Kenntnis... ist das sofort, unverzüglich."
    diesen Lauf:100MeilenBerlin | Der Mauerweglauf?

    Nun denn, der Schuldige ist seit heute nicht mehr haftbar zu machen für den meinen grenzwertigen Entschluss da mitlaufen oder besser mitleiden zu wollen. Jetzt ist es zu spät. Ich stehe auf der Liste derer die einmal um die alte Insel in der ehemaligen Todeszone den Grenzgang wagen wollen. Laufend - oder auch gehend.

    Ich werde mich nun dem Hobby des Kilometersammelns widmen müssen. Diese Woche kamen knapp 100 zusammen. Das wird wohl eine Ausnahme bleiben. Denn. Es gibt keine Planwirtschaft für dieses Ziel. Bis dato nur Absichtserklärungen an meinen Schweinehund. Mein roter teuflischer Verbündeter wird Schwerstarbeit leisten müssen in nächster Zeit.

    Grüssle vom Schauläufer
    und hier noch der angeheuerte Motivator:
    https://www.youtube.com/watch?v=3d-V1pCrJJ0
    Zuletzt überarbeitet von Tim (03.11.2015 um 09:42 Uhr) Grund: Jahreszahl Titel auf Wunsch des Autors geändert
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg 3:51:18

    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    01.03. Neckarufer Marathon
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
    19.04. LIWA Marathon
    15.08. 100 Meilen Berlin, Mauerweglauf

  2. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Na da haste dir ein tolles Ziel gesucht. Ich wünsche dir auf dem Weg dorthin jede Menge Kilometer und natürlich auch Spaß dabei.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Ja ab jetzt heißt es wieder: Kilometer pflastern seinen Weg Schade, Tommi das du mir beim Roundabout um das untergegangene Westberlin 2016 wohl nicht die Ehre geben wirst.

    Leider leidet das Training heute und morgen aus internen Gründen. Zum Glück bleibt noch etwas Zeit an der Form zu feilen. Hoffentlich überstehe ich schweinehundmäßig die Vorweihnachtszeit halbwegs und halte mich etwas zurück mit dem mich an jeder Ecke anlachenden Süßkram.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg 3:51:18

    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
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  4. #4
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Schade, Tommi das du mir beim Roundabout um das untergegangene Westberlin 2016 wohl nicht die Ehre geben wirst.
    Gemach gemacht, ich bin schon dabei. Nur nächstes Jahr nicht als Einzelläufer, sondern mit einer Freundin inner Zweierstaffel

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  5. #5
    läuft Avatar von Gorrest Fump
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    Das wird interessant. Ich bin gespannt. Viel Spaß auf deinem Weg.

  6. #6
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Gemach gemacht, ich bin schon dabei. Nur nächstes Jahr nicht als Einzelläufer, sondern mit einer Freundin inner Zweierstaffel

    Gruss Tommi
    Tommi als Staffelläufer. Warum nur 2 davon Das sind doch arg wenig. Diese Staffel wäre doch die richtige Herausforderung für dich:
    Treppenlauf

    Denn Staffeln können bei Schwabians auch Treppen sein

    Grüssle Klaus
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
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  7. #7
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Haha ich kenne den Und so etwas ist definitiv nichts für mich

    Gruss Tommi

  8. #8
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    9. November 1989, was für ein Datum. Ich erinnere mich. An einen jungen Studenten der abends eine Anruf seiner Eltern erhält: "Die Mauer in Berlin ist offen". "Dann ist das, das Ende der DDR", entfährt es mir. Ich schalte tags darauf schon mittags den Fernseher an und schaue bis spät in die Nacht fassungslos und berührt mir die bewegenden Bilder an. Lebendige Geschichte.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
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  9. #9
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    Die Teilung. Wie habe ich Sie erlebt. Anfang der 80iger war ich drüben. Meine Berufsschullehrer wollten den Schüleraustausch nutzen. Thüringen und Sachsen-Anhalt. Ein Mädel aus Wittenberg näher kennengelernt und jahrelange Brieffreundschaft. Und dann "Wir Deutschen in Ost und West" im Abo. Die "BRD" die es nur gab weil die "DDR" diese Abkürzung verwendete https://de.wikipedia.org/wiki/BRD Das wurde mir nur erst Mitte der 80er klar. Vieles was damals Realität war blieb mir trotzdem abstrakt. Wessi halt. Heute schaue ich das

    Die Klasse - Berlin 1961
    oder
    https://www.rbb-online.de/geheimnisv...nschnabel.html

    und verstehe erst langsam die Bedeutung.

    Würde mich freuen hier von ehemaligen Ostberlinern zu hören wie Sie die Situation der geteilten Stadt empfanden.

    Grüssle Klaus
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

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  10. #10
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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Und dann "Wir Deutschen in Ost und West" im Abo. Die "BRD" die es nur gab weil die "DDR" diese Abkürzung verwendete https://de.wikipedia.org/wiki/BRD
    Wieder was gelernt

    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Würde mich freuen hier von ehemaligen Ostberlinern zu hören wie Sie die Situation der geteilten Stadt empfanden.
    Das ist ne prima Idee, da kann hier noch was zusammen kommen.

    Vorerst eher mal kurz von mir. Ich bin ja gebürtiger Leipziger und kam erst ein paar Wochen vor dem Mauerfall nach Berlin. Gedanken um eine Teilung und zweier deutscher Staaten hab ich mir insofern gar nicht gemacht. Mir ging es gut, "ich wollte nicht raus" und so störte es nicht. Bin damit aufgewachsen, kannte es nicht anders und stellte es nicht in Frage. Zwei Perioden in meinem Leben haben sich allerdings etwas intensiver damit beschäftigt. Einmal, als ich als Leistungssportler die Möglichkeit hatte, zu Wettkämpfen "in den Westen" reisen zu können. Das war schon ein großer zusätzlicher Antrieb. Einmal hab ich es dann auch zur Junioren-WM nach Italien geschafft Dazu gabs umgerechnet 10 DM Taschengeld pro Tag! Das war praktisch ein Vermögen bei über ner Woche! Allerdings sportlich gesehen gab es kaum Konkurrenz aus der "BRD". Rolf Milser ist mir als einziger guter Gewichtheber in Erinnerung.

    Die zweite Periode war, als ich in der Armee war. Da war die BRD natürlich der Feind, neben den anderem. Im Politunterricht wurde doch häufiger "darauf hingewiesen" Komisch, dass wir das gar nicht so empfunden haben

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  11. #11
    Fußkrüppel Avatar von taeve
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    Auch ich bin kein gebürtiger Berliner (komme aus ner anderen „Hauptstadt“, Schwerin – früher Bezirkshauptstadt, heute Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern), aber ich wohnte von 1986 bis 1993 in Berlin, habe also die Stadt unmittelbar vor und nach dem Mauerfall erlebt.

    Vorher, und da ging es mir wie Tommi, war mir die Teilung ziemlich egal, auch mir ging es gut, mein Lebensweg schien gerade und klar abgesteckt (bin ja eher so´n Typ, der Sicherheit, Berechenbarkeit und Planbarkeit braucht) und ich wollte aus eben diesen Gründen nich raus. Bin ja im Jahr des Mauerbaus geboren und habe von daher auch andere Zeiten nich kennengelernt. Mein Bild von der DDR war klar, wir waren „die Guten“, die „Sieger der Geschichte“. Hab ich auch zumindest bis 1988 nie groß hinterfragt.

    Dann aber war ich 1988 im Rahmen eines Jugendaustausches für eine Woche in der „BRD“. Haben die Computermesse CEBIT in Hannover besucht, waren in Hameln untergebracht und haben unter anderem einen Ausflug nach Hamburg, in die Stadt, wo ich heute arbeite, unternommen. Hier bekam mein Weltbild erste Risse. Nich so sehr wegen des Riesenangebotes in den Geschäften, nein, darauf waren wir vorbereitet. Es war mehr so allgemein. Wieso waren hier die Städte, die Infrastruktur, die Telekommunikation so intakt, während bei uns alles den Bach runterging? Klingt jetzt mächtig abstrakt und hochgestochen, mal einige Beispiele zur Illustration:
    In Hameln, wo wir untergebracht waren, fanden wir in der gesamten Innnenstadt kein Haus, was nich prächtig restauriert war (und wir haben es drauf angelegt, wenigstens eines zu finden), während bei uns ganze Straßenzüge und Stadtviertel verfielen.
    Nach der Ankunft in Hameln mussten wir unsere Reisegruppe bei der Ständigen Vertretung der DDR telefonisch anmelden. Das Gespräch übers Telefon war so klar, als ob der andere Gesprächsteilnehmer im Zimmer nebenan saß. Wenn ich dagegen von (Ost-)Berlin mit Schwerin oder Leipzig telefonieren wollte, brauchte ich mehrere Anläufe, bis überhaupt eine Verbindung zustande kam und die war dann so, als ob ich mit Timbuktu telefonieren würde.
    In Hannover und an der Autobahn zwischen Hannover und Hamburg wurde an allen Ecken und Enden gebaut und instandgesetzt. Bei uns nur auf der grünen Wiese neu (Plattenbauten), während gleichzeitig die Innenstädte verfielen und an den Autobahnen überhaupt nich mehr gebaut/ instandgesetzt wurde und diese streckenweise noch in dem Zustand von 1945 waren.

    Da bin ich dann doch ins Grübeln gekommen und so nach und nach konnte ich mich mit zumindest einzelnen Forderungen der Bürgerbewegung identifizieren. Trotzdem war ich zum Zeitpunkt der „Wende“ nich so weit, dass ich den Anschluss/ die Wiedervereinigung wollte. Ich hätte lieber in einer von Grund auf reformierten DDR leben wollen. Erst nach und nach dämmerte es mir, dass dieses System nich überlebensfähig bzw. reformierbar war und das ein Festhalten am System der DDR nur mit Gewalt möglich wäre und zu Not und Aufruhr unter der Bevölkerung führen musste.

    Die Menschen in der alten BRD hab ich übrigens nie als Feinde gesehen, hatte und habe schließlich auch Verwandtschaft da, nur das „Schweine“-System galt als „Klassenfeind“. Aber auch hier musste ich verschiedene Positionen überdenken und zum Teil korrigieren.
    Zum Einen der Umgang mit dem politischen Gegner. Ich möchte mir nich ausmalen, was los gewesen wäre, wenn alles andersrum gekommen wäre und wie dann unsere „Schutz- und Sicherheitsorgane“ mit dem „Klassenfeind“ umgesprungen wären.
    Zum Anderen auch, dass das politische Establishment der Bundesrepublik sich immer mehr von früheren konservativen Positionen in Richtung politische Mitte und links bewegt hat. Meilensteine für mich dabei waren bzw. sind das Nein von Kanzler Schröder zum US-Krieg gegen den Irak, das Engagement gegen Rechts sowie mit Abstrichen die bisherige Flüchtlingspolitik.

    Eigentlich müsste man das Alles noch viel ausführlicher und dezidierter schildern, aber das würde wohl den Rahmen eines Laufforums sprengen. Abschließend nur noch Eines: Ich bin zwar immer noch nich ganz im System der Bundesrepublik angekommen (wahrscheinlich werde ich das nie zu 100%), aber ich lebe inzwischen gern hier, trotz aller Macken, Widersprüchen und Unzulänglichkeiten.

    Gruß Frank


  12. #12
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo Frank

    Sehr sehr gut geschrieben
    Von mir 4 ( in Worten V I E R ) Daumen hoch.
    Ein Beispiel zum Thema Autobahn. Bin 1988 auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz angehalten worden, ich war zu schnell mit dem Motorrad, erlaubt waren 40 Km/h und ich bekam demzufolge einen Stempel ( bei 5 war der Lappen weg ). Die A4 dahinten bestand aus Kopfsteinpflaster und vielen vielen Löchern.

    Gruss Stefan

  13. #13
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    @Tommi und Frank
    Danke für eure Beiträge, da wird einem wieder vieles selbst in Erinnnerung begracht,
    Anno 1983 war ich mit meiner Lehrlingsklasse zu einer schulischen Bildungsfahrt "drüben". Wir haben in Thale in der Juche Auszubildene im Gastronomiegewerbe kennengelernt. Bei unsere Gesprächen begannen viel Sätze von uns "Wessis" mit: "Bei uns in Deutschland" Meine Mutter meinte beim Abschied vor der Fahrt: "Ruf auch mal an". "Geht nicht", war meine Antwort. Das hat mir meine Mutter nicht glauben wollen.
    1983 ich erinner mich an "Mutlangen und den Nato Doppelbeschluß" Der kalte Krieg war in vollem Gang. Und die Menschenkette mit ihren Lichtern die von Stuttgart nach Ulm reichte, werde ich auch nie vergessen. Bei meiner Fachhochschulreife ein Jahr später hatte ich einen Nebensitzer. Ich merkte am Dialekt. Des isch koi Schwoab Ich fragte: "Woher kommst du?" "Aus der Nähe der Hauptstadt". "Also die Gegend um Bonn?" "Du berlinerst doch?" "Bin ja auch aus der Umgebung von Berlin" Ich belämmert: "Häh, um Berlin ist doch die DDR, woher genau denn?" "Potsdam" "Aha, also aus der DDR, und wie kamst du hierher?" "Rübergemacht". "Und wie?" "Geflüchtet" Dann wurde er auf mein Nachfragen leider wortkarg. Das die BRD eine Erfindung der DDR sei wurde mir etwas später von ihm vermittelt.
    2 Jahre später war ich beim Baraß, so nannte man den "Bund" im wilden Süden als "naßer Jungfuchs" bzw. "Frischling" (Im Osten waren das 80ziger, jedenfalls hatte mir das mein Nebensitzer Ossi so erzählt) und wenn "NATO-Alarm" war griff "Rotland" an.
    Bei euren Beiträgen habe ich mir überlegt: Was wäre gewesen wenn ich auf der anderen Seite geboren wäre? Ich hätte mich sicher auch mit den Bedingungen arrangiert. Dinge die man nicht durch Werbung oder den "lieben" Nachbarn suggeriert bekommt braucht man oder vermisst man auch nicht O.K. die Mangelwirtschaft an Gütern des täglichen Gebrauches hätte mich sicher auch genervt. Schlimmer aber das Mißtrauen untereinander und die Überwachung der freien Meinung. Und die damit eingeschränkte Freiheit. Und reisen und die ganze Welt sehen? Ginge für mich vor 25 Jahren eher als heute. Allein was Bergsteigen betrifft. Nix gegen das Elbsandsteingebirge. Aber die Alpen Schweizer 4000er, die Dolomiten,.... Das wäre echt ein Verlust. Dafür nehme ich es in Kauf mein Leben selbst bestimmen zu können aber auch "müssen". Nicht immer ist es sozial und menschlich was ich hier erleben darf.


    Nun aber zurück zu den Dingen die hier eigentlich zählen. Kilometer sammeln, für das was kommen wird. Diese Woche leider nur 4 Trainingstage möglich mit 65 km. Dafür ein Wettkampf, mit 10 km darunter, 41:25, bei hügeliger Strecke. Troztdem: Nicht Fisch und nicht Fleisch. Für eine SUB 40 (wie 2014 um 6 sek. auf ebener Strecke verpaßt) bin ich momentan nicht bereit.

    Grüssle Klaus
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

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  14. #14
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    So nach langem ist mal wieder ein Eintrag fällig. 2016 hat begonnen und ich blicke noch einmal kurz zurück auf das erfolgreiche letzte Jahr:

    Zwar keine neue PB über eine der klassischen Laufdistanzen. (Die SUB 40 auf die 10 km waren eigentlich für 2015 ausgelobt worden) Dafür umso mehr neue Herausforderungen gemeistert. Als erstes galt es den Mount Everest zu besteigen. Dank meines Bergführers Günter der mich mental an der Spitzhaustreppe begleitete durfte ich nach gut 19 Stunden bei Clara meinen Blütenzweig abholen. Eine Runde zu spät, aber ich hatte eh noch nicht genug von der Treppe und noch ein paar Runden in der verbleibenden Zeit gedreht. Die Trainingsvorbereitung mit dem 58 km Stuttgarter Rössleweg rund um den Kessel und dem Trainingsmara in Kandel sowie einer schnellen 50 km Zeit in Ebershausen

    Dank Günis Tipp doch endlich mal über 24 Stunden den vollen Spaß auszukosten beim 24 Stunden Lauf in Dettenhausen (Häh wo bitte). Also nochmals das Training verschärfen, Nachtmarathon an der Iller und 80 km Nachtlauf in Karlsruhe neuerlicher Höhepunkt der mit sagenhaften 167 km endete. Ach ja und das war noch nicht die härteste Herausforderung ever. Nein, beim Walser Ultra Trail über lächerliche 64 km war ich zeitweise Schlußläufer wie einst beim ersten Mara in Großbottwar. 4200 hm und hochalpine Wege benötigen einfach mehr Zeit (ca. 16,5 Stunden uff). Nach diesem tollem Erlebnis wurde es in der 2. Jahreshälfte doch merklich ruhiger. Beim heutigen Sylvesterlauf über 11 km war ich doch recht zufrieden. Trotz fehlendem Tempotraining schneller als bei den seitherigen 2 Starts. Nun sehe ich etwas gelassener der Berliner Mauer Challenge 2016 entgegen. Irgendwie und sowieso.

    Und trotz den Treppentrainings, das Höhenmeter statt Kilometer einbrachte sowie einer beruflich turbulenten Neuorientierung habe ich dieses Jahr zum ersten Mal in meiner Läuferkarriere die 3000 Jahreskilometer gepackt.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg 3:51:18

    24.11. RunMob Rössleweg 2019, 56 km
    30.11. Tiefbunker Marathon Hamburg-Weddel
    2020
    01.03. Neckarufer Marathon
    04.04. PUM, Piesberg Ultramarathon 62,2 km
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  15. #15
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    Sodele jetzt die Dinge die 2016 schon fix sind.

    12.03.2016: Treppenlauf auf den Stuttgarter Bahnhofsturm (314 Stufen)
    20.04.2016: Schaichtal Ultra 63 km
    28.05.2016: Salinenlauf Bad Dürkheim 12.Std.-Nachtlauf

    und Warteliste für:
    21.02.2016: Treppenmarathon Hannover
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
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  16. #16
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    Zwanghaft hat mich meine Laufrunde heute zu einer Treppe geführt. Und dann erwachte das alte Fieber wieder. 12 mal die 141 Stufen rauf und runter, d.h. 1692 Stufen und 276 hm zum wieder warm werden. Herrlich. Und das Beste gleich wieder angesprochen zu werden von einem arglosen Passanten der wissen will wie oft ich das noch mache. Meine Antwort ganz bescheiden: "Nur so zu Spaß heute, aber ich hab auch schon 40.000 Stufen am Stück gemacht." "Wieviel?" "40.000 in Radebeul bei Dresden." Fassungslos ging der arme Mann weiter.
    Dann aber doch nach Hause getrödelt im 6 er Schnitt. An- und Ablaufen von der Treppe am Muckensturm (Name paßt wie die Faust....) ergaben dann gut 11 km. 9 Tage Streak hatte ich auch noch nie und eine letzte 53. Jahreswoche mit 84 km.
    Hoffentlich muss ich das nicht büßen. Morgen ist jedenfalls Ruhetag angesetzt.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
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  17. #17
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    Zur Einstimmung meine bestellte Literatur (muß ich jetzt bloß noch Zeit zum Lesen finden): neben dem Training


    Wege durch die Mauer;
    Burkhardt Veigel

    Die Berliner Mauer,
    Grenze durch die Stadt

    Die Berliner Mauer;
    Hans Hermann Hertle
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
    10.11. Indoor Marathon Nürnberg 3:51:18

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  18. #18
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    Am Samstag viel Spaß auf der Piste. Erst hinunterwedeln und abends dann wieder hoch. Gegenüber dem letzten Jahr eine Minute verloren. 44:36, damit bin ich im letzten Drittel. Egal, der Spaß war diesmal das Ziel. Und denn hatte ich mal wieder definitiv. Und die Runterfahrt mit dem Weltcup Express Sesellift mit Blick auf den Vollmond über Ofterschwang hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Nur Achilles fand es nicht ganz so lustig und zickt heut etwas rum. Egal, die beruhigt sich auch wieder.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
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  19. #19
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    Ein paar Wettkämpfe zur Vorbereitung hatte ich hier ja schon genannt (siehe Signatur). Für die geplante Unternehmung auch sinnvoll, Warum nur bin ich nicht Herr meiner Sinne wenn plötzlich ein Anrufer mir verheißt: Es ist ein Platz freigeworden beim "Vertical Marathon in Hannover". Treppen war'n sein Schicksal. Dejavu zu Radebeul 2015, da war ich eigentlich auch schon zu spät gemeldet um noch hin zu müssen. Das Ergebnis ist bekannt.

    Hab jetzt last minute noch ein bisschen spezifisches Training gemacht auf meiner Römerstaffel am Kraftwerk. In 3 Stunden knapp 12 km. Ob ich in 15 Stunden 42 schaffe. Mit Pausen und nachlassender Geschwindigkeit gerechnet ist das "sportlich".
    In einer Woche wissen wir mehr.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
    100.) 20.10. Bottwartalmarathon 4:17:43
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  20. #20
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    Vor der Treppe kommt die erste harte Prüfung.
    Eine Woche die Füße stillhalten und Aufzug statt Treppe benutzen. Ressourcen schonen. Nur gut, dass mein Büro im EG liegt.
    Jetzt also eine Woche mentales Training und auf die Gesundheit achten. Kein Training, dass zur Ablenkung der Gedanken an die große Herausforderung dienen könnte. Und kein Glücksgefühl nach dem Training. Erfolgreich den inneren Schweinehund besiegt zu haben und sich Unbesiegbar zu wähnen was körperliche und mentale Höchstleistungen bberechnungen etrifft. Wie soll ich die Woche bloß rumkriegen. Was mach ich mit der gewonnenen Zeit. Taktikpläne erarbeiten, Packlisten erstellen, Treppenschrittberechnungen, Höhenprofile zeichnen, die böse Magie der Zahl 13 (Stockwerke einer Treppenrunde) mit meinem Exorzisten beschwören, Mantras googeln, das Forum hier mit geistreichen Ergüssen zumüllen oder zur mentalen Vorbereitung: "Fahrstuhl des Grauens" auf DVD gucken......Seufz.
    Ach Basteln könnt ich noch. Eddy braucht noch ein neues Trikot für Hannover.

    Auf den kleinen roten Teufel war bisher noch immer Verlass. Eddy wird nun mein einzigster Held in der neuen Mission sein, da mein treuer (geistiger) Weggefährte Günni, der Radebeuler Sherpa, dem Laufsport gänzlich abgeschworen hat und nunmehr künstlerische Meisterwerke mit der Kamera festhält. Und keine leidlich gezeichneten Hungerhaken. Von daher wird es auch keinen neuen Film über den treppenaffinen Extremsportler geben.

    Die Mission des kleinen roten Teufel für mich lautet daher: Ich bin im Auftrag "meines"
    Herrn unterwegs.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

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  21. #21
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    Ein Foto von meinem "Bewährungs"helfer für die Treppe.

    Er wird gebraucht für die Kontrolle ob ich nicht abgekürzt habe auf der Strecke:

    194 mal 216 Stufen hoch und wieder runter,
    37,8 Höhenmeter über 13 Etagen hoch und wieder runter

    Ergebnis:
    41904 Stufen aufwärts, 41904 Stufen abwärts
    7333,20 Meter aufwärts, 7333,20 Meter abwärts
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	DSC03119 (2).JPG 
Hits:	59 
Größe:	127,2 KB 
ID:	43383
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

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  22. #22
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    Und noch eine Anekdote. Heute kam mein Finishershirt von Radebeul. April 2015, Mount Everest, war ja auch erst gestern.
    Erst der sanfte Zaunpfahl an den Veranstalter das ausstehenden und mehrmals erfolglos angeforderte Shirt beim 2.Vertical Marathon in Hannover gerne getragen zu hätten führten zum begehrten, aber verdienten, Ergebnis. Nun denn, soll ich es nun wirklich anziehen. Eher nicht. Mein Teufelchen Shirt mit dem "Mein Schweinehund soll klagen, ich lauf so weit die Füße tragen" find ich einfacher
    So sieht das verdiente aus:
    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	DSC03203 (2).JPG 
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Größe:	727,0 KB 
ID:	43451
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

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  23. #23
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    Sodele, so langsam werde ich angespannter und leicht nervös. Trifft zum Glück nur für meine Psyche zu. Physisch wurde heute nochmal Hand angelegt und von professioneller Seite weichgeknetet. Die Waden sind nun bestens gebrieft für den Hochhauscontest. Auch die Pumpe gab heute ihr Bestes, beim morgendlichen Belastungs-EKG beim Kardio. Und der Schweinehund bekommt es mit Eddi zu tun. In aller Regel kein leichter Gegner.
    Ich bin bereit für den Powerstepper. Mögen die "Spiele" beginnen.
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
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  24. #24
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    Hallo

    Möge dein Eddy mit dir sein.
    Er soll dich tragen, wenn deine Beine nicht mehr können und dein Kopf nicht mehr will (was ich nicht hoffe).
    Alles alles Gute und komm ohne Sturz durch den Wettbewerb.

    Gruss Stefan

    PS: Mein allergrösster Respekt ist dir sicher, alleine schon so einen Lauf zu planen und dann auch noch durchzuführen. RESPEKT HUT AB CHAPEAU

  25. #25
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    Danke Stefan, ich und Eddy werden unser Bestes geben und uns so teuer wie möglich verkaufen.
    Schritt für Schritt, Stufe um Stufe.

    Werde berichten, so oder so. Naja, lieber so
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    99.) 29.09. Berlin Marathon, 3:48:58
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