Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #1

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    Standard Hochmut kommt vor den Fall...nicht immer... Runwinschoten / Holland 100 km

    Hallo Ihr
    da für mich die Erlebnisse bei meinen Ultraläufen so intensiv sind, schreibe ich sie auch künftig aus meinem Kopf und habe deswegen eine eigene Homepage erstellt. Eigentlich hatte ich nach dem Karlsruher Nachtlauf 80 km beschlossen die Saison zu beenden aus Angst vor Überlastung. Nach dem Absenden der Stornierungsmail wurde ich aber traurig, schlief schlecht und merkte, dass ich dort unbedingt laufen will. So sendete ich am nächsten morgen die Stornierungsmail der Stornierungsmail ab, regenerierte 7 Wochen, trainierte 4 Wochen hart, taperte und lief dort. Wie es mir erging und warum ich mir die eigentlich verhasste Blaskapelle des Kandelmarathons herbeiwünschte lest ihr unter
    http://corneliusrennt.de
    Liebe Grüße an alle
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    08.09.2018 RUNWINSCHOTEN (Holland) 100 km 9:33.30
    16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45
    Marathon 3:22.10
    HM 1:34:32
    10 KM 43:37

  2. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Hauptmieter:

    bastig (01.11.2018), Durchbeißerin (01.11.2018), klnonni (02.11.2018), Krisrennt (02.11.2018), Malu68 (01.11.2018), Rennschnecke 156 (02.11.2018)

  3. #2
    Avatar von Ladyinpink
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    Ich bin immer noch sprachlos nachdem ich deinen Bericht gelesen habe. Es ist, glaube ich, kaum möglich sich vorzustellen welche unglaubliche Kraft (körperlich aber vor allem geistig) man braucht um einen 100 km Lauf durchzuhalten. Noch dazu wenn man bei jeder Runde die Chance hat aufzuhören.
    Und vor dem Lauf muss man ja erstmal das entsprechenden Training durchziehen.

    Gratulation zu dieser grandiosen Leistung und danke für den Bericht!!!!!!

  4. #3
    Avatar von bastig
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    Gratuliere zu dieser Leistung!
    Normalerweise lese ich solche Berichte selten bis gar nicht. Dieser hat mich aber total gefesselt und mitgenommen!
    Das reizt mich irgendwann auch mal. Vor allem nach diesem tollen Bericht habe ich Lust bekommen auch mal mehr als einen Marathon zu laufen

  5. #4
    Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wußte das nicht und machte es einfach Avatar von schauläufer
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    Hallo Cornelius,

    supergemacht und durchgebissen. Gratultion zur Endzeit, Damit hast du schon mal die Qualifikationszeit für den Spartathlon
    Erhol dich gut und hau rein in 2019. Freue mich schon auf den nächsten "Ultrabericht)
    M 3:10:47, HM 1:28:04, 10 km 40:05, 24-Stunden 176,1 km, 12-Stunden 102,729 km, 6-Stunden 66,524 km, 100 Meilen 20:30:08, 100 km 09:29:33, 50 km 4:19:10, Treppenmarathon Mt. Everest 8848m 19:08:23, Vertical Marathon 13:57:03, Spartathlon 35:29:34,

    2018
    Aktuell
    28.09. Spartathlon, 35:29:34
    10.11. Kernen Nachtlauf 10 km 51:17
    11.11. Indoormarathon Nürnberg 4:21:16
    17.11. Schwaikheim 10 km
    25.11. Runmob Rössleweg
    2019
    17.02. Hallenmarathon Pfohren
    14.04. LIWA Marathon
    05.05. Trollinger Marathon
    17.08. 100 Meilen Berlin, Mauerweg

  6. #5

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    Zitat Zitat von Ladyinpink Beitrag anzeigen
    Ich bin immer noch sprachlos nachdem ich deinen Bericht gelesen habe. Es ist, glaube ich, kaum möglich sich vorzustellen welche unglaubliche Kraft (körperlich aber vor allem geistig) man braucht um einen 100 km Lauf durchzuhalten. Noch dazu wenn man bei jeder Runde die Chance hat aufzuhören.
    Und vor dem Lauf muss man ja erstmal das entsprechenden Training durchziehen.

    Gratulation zu dieser grandiosen Leistung und danke für den Bericht!!!!!!
    Liebe Ladyinpink
    Danke für die Rückmeldung und die Gratulation
    Ehrlich gesagt wusste ich vorher nur das Andere wie Schauläufer, Nachtzeche und Udo diese und größere Distanzen durchhalten können und ja das Training ist etwas umfangreicher...
    Alles Gute dir
    Grüße
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  7. #6

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    Zitat Zitat von bastig Beitrag anzeigen
    Gratuliere zu dieser Leistung!
    Normalerweise lese ich solche Berichte selten bis gar nicht. Dieser hat mich aber total gefesselt und mitgenommen!
    Das reizt mich irgendwann auch mal. Vor allem nach diesem tollen Bericht habe ich Lust bekommen auch mal mehr als einen Marathon zu laufen
    Hallo Bastig
    Danke für die Gratulation. Ich lese Berichte von Ultraläufern gerne, so kam ich auch aufs Ultralaufen - Udo ist schuld.
    Und ich kann das Laufen von Distanzen jenseits des Marathons nur empfehlen...
    Liebe Grüße
    Hauptmieter
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    Kerkermeister (05.11.2018)

  9. #7

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    Zitat Zitat von schauläufer Beitrag anzeigen
    Hallo Cornelius,

    supergemacht und durchgebissen. Gratultion zur Endzeit, Damit hast du schon mal die Qualifikationszeit für den Spartathlon
    Erhol dich gut und hau rein in 2019. Freue mich schon auf den nächsten "Ultrabericht)
    Hallo Klaus
    Danke, freut mich dass dir mein Bericht gefällt.
    Derzeit regeneriere ich, fange demnächst mit Tempotraining an und ab Februar dann Ultratraining für den WHEW
    Und nein, ich bin im ersten Ultrajahr. Der Spartathlon ist derzeit kein Thema, dann bin ich noch weit weit weg davon...
    Alles Gute dir, ich freu mich auf deinen Spartathlon - Orkan - Bericht...
    Grüße
    Cornelius
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  10. #8

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    Respekt.
    Das ist echt eine starke Leistung und ein sehr schön geschriebener Artikel, bei dem man mitfühlen kann.

  11. #9

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    Tolle Leistung und ein Bericht der dein "Leiden" und Gedanken gut transportiert. Eine Bitte, könntest du bitte "mongoloide Kind" durch eine angemessene Wortwahl ersetzen?! Danke.

  12. #10

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    Zitat Zitat von RonHulk Beitrag anzeigen
    Tolle Leistung und ein Bericht der dein "Leiden" und Gedanken gut transportiert. Eine Bitte, könntest du bitte "mongoloide Kind" durch eine angemessene Wortwahl ersetzen?! Danke.
    Danke für die Rückmeldung
    ups hab gerade gegoogelt. ist ja ein diskriminierender Begriff, wusste ich nicht. Sorry, wird geändert.
    Danke für den Hinweis
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    RonHulk (02.11.2018)

  14. #11

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    Zitat Zitat von SEhr Beitrag anzeigen
    Respekt.
    Das ist echt eine starke Leistung und ein sehr schön geschriebener Artikel, bei dem man mitfühlen kann.
    Vielen Dank.
    Alles Gute dir...
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  15. #12
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    Hallo Cornelius,

    zunächst meinen herzlichen Glückwunsch für deine Leistung. Mehr als die reine Laufzeit, imponiert mir deine Fähigkeit Entkräftung und Schmerzen zu trotzen. Großes Kino!

    Wenn man Fehler macht, egal ob renntaktische oder wobei auch immer sonst, braucht einen im Nachgang niemand darauf hinzuweisen. Die offenbaren sich von selbst, führen dazu, dass man leidet wie ein Hund. Bescheren zumindest Unpässlichkeiten, Beschwernis oder im Nachgang irgendwelche Leiden. Du hast Verbesserungswürdiges und -fähiges aufgezählt. Andererseits sind es auch solche Fehler, die einen weiterbringen. Weil sie einen in Zustände versetzen, die man für Minuten oder Stunden glaubt nicht durchstehen zu können. Dass man es dann doch packt ist viel wichtiger als die Laufzeit. Das ist der wahre Wert eines erfolgreich zu Ende gelaufenen Wettkampfs. Wenn du weiter Ultra läufst, wirst du dir deine Ziele immer höher stecken. Deshalb werden diese scheinbar unüberwindlichen Barrieren, wird die Aussichtslosigkeit des Augenblicks dich immer wieder herausfordern. Genau das ist das Wesen des Ultralaufs. Ob du schon so weit bist die ganze Wahrheit zu verstehen, weiß ich nicht. Für mich lautet sie: Die aus adäquatem Training entspringende physische Fähigkeit die Distanz in einer bestimmten Zeit zu schaffen ist nicht mehr als die Voraussetzung für ein Finish. Erfolgreich, siegreich ist man mit dem Kopf. Nur mit nie erlahmendem Willen und der Fähigkeit notfalls auch über Stunden zu leiden, kommt man ins Ziel. Du schriebst:

    "65 Kilometer bin ich mit reinem Willen gelaufen, dass das möglich ist, hätte ich nicht gedacht. Mein Hauptfehler war aber genau das: Man muss immer im „hier und jetzt“ bleiben. Wenn ich bei Kilometer 35 müde bin, aber noch weiterlaufen kann, muss ich das tun. Sich vorzustellen noch 65 Kilometer laufen zu müssen ist mentaler Selbstmord."

    Man kann noch viel weiter als 65 Kilometer mit "reinem Willen" laufen. Mir ging es zuletzt bei den 100 Meilen Berlin so. Da war ich nach 50 km leer und hatte noch 110 vor mir. Und doch wusste ich, dass das geht und wie es geht. Hab diesen Punkt, ab dem jeder "vernünftige" Mensch die Lauferei einstellen würde, oft genug erlebt und damit auch oft genug erlebt, dass es ab der Marke "ich habe fertig" dennoch weitergeht. Du wirst in ein paar Jahren wissen, wie wichtig dieses Erlebnis für dich war. Wirst erleben, dass es dich mental enorm stark macht. In so einer Situation nicht aufgegeben zu haben ist ein großes Pfund, mit dem du künftig in dir selbst wirst wuchern können. Und auch das noch: Zu Beginn meiner Marathon- und später meiner Ultrazeit scheute ich den Gedanken wie viele Kilometer noch vor mir liegen wie der Teufel das Weihwasser. Hatte Angst vor depressiven Phasen. Habe sie auch erlebt, zu Anfang, etwa bei einem 12h-Lauf. Heute ist das anders. Inzwischen kann ich "leer" sein und trotzdem den Zähler munter rückwärts laufen lassen. Weil ich diese Situation des scheinbaren "nichts geht mehr" oder "bald geht nichts mehr" so, so, so oft erlebte. Sie sogar sehenden Auges herbeiführte, weil ich aus vollem Training heraus in Ultrawettkämpfe ging, die mir Mittel zu noch längerem Zweck waren.

    Ursprünglich wich ich auf die Ultrastrecke aus, weil ich mich darüber ärgerte, dass ich mir an der 3h-Stunden-Marke beim Marathon immer wieder den Kopf einrannte. Ein Teil meines Naturells ist das eines Grenzgängers. Keiner jener Hasardeure, die dabei mit ihrem Leben spielen. Davor hätte ich Angst. Aber sich ausdauermäßig völlig zu verausgaben war mir immer schon Abenteuer wert. Also suchte ich nach dem Punkt, hinter dem wirklich Schluss ist. Ab dem ich nicht mehr laufen kann, einfach umfalle oder mich niedersinken lasse. Der kam nicht bei 100 km, auch nicht nach 24 Stunden, nicht einmal nach hinter 246 km des Spartathlons. Das weiß ich heute, nach vielen auch sehr langen Ultraläufen. Andererseits höre ich auf meinen Körper, der mit auf dem Weg von Athen nach Sparta nahelegte, es bei dieser Anforderung einmalig zu belassen. Sie nicht toppen zu wollen, ja sogar künftig darunter zu bleiben. Das ist vordringlich eine Entscheidung, die meinem Alter geschuldet ist. Darum rate ich jedem Ultraläufer seine Träume zügig zu verwirklichen. Nichts überstürzen selbstverständlich, sich sinnvoll über die Jahre aufbauen, aber auch nicht säumig sein.

    Man fasst als nächstes Ziel meist einen läuferischen Traum ins Auge, oder eine Leistung, die einem als Herausforderung gilt, beschrieben in Kilo- und Höhenmetern, die es zu überwinden gilt. Ich habe rückblickend erkannt, dass hinter diesen vordergründigen Zielen ganz andere Ziele erreicht werden, von denen man oft nicht einmal weiß, dass es sie gibt, noch weniger, dass sie wichtig sein könnten. Zum Beispiel war mir irgendwann klar, dass ich aufgrund meines Ultratrainings und zahlreicher Ultrawettkämpfe fähig bin jederzeit - also jetzt, oder morgen, heute Nacht - einen Marathon zu laufen und - so es mich gelüstet - tags drauf erneut, wieder und wieder. Loslaufen und Ankommen, Zeit egal. Geht jederzeit und mehrfach. Ich war verblüfft über diese Erkenntnis. Hab sie irgendwann in eine spezielle Form des Wettkampfs umgesetzt - 10 Marathons in 10 Tagen, verbunden mit einer Zielzeitvorgabe. So ein "hintergründiges Ziel" für dich könnte sein, durch vielfache Wiederholung des Erlebnisses der schieren Aussichtslosigkeit in einen Zustand zu kommen, in dem dich rein gar nichts mehr erschrecken kann. So geht es mir seit einiger Zeit. Dass dieser Zustand wichtig ist ergibt sich aus der Tatsache, dass ich immer wieder in Situationen gerate, die von Anflügen von Verzweiflung geprägt sind, die auch neu sind und mir dann verbindlich Mut machen kann: Ich habs immer geschafft, egal wie aussichtslos es schien, also schaffe ich es heute auch ...

    Beim Lesen deines Berichtes musste ich mehrmals schmunzeln, fand mein eigenes Empfinden in ähnlicher Situation lebendig wiedergegeben. Zum Beispiel die wachsende Reizbarkeit, wenn man leidet und dieses Leiden sich nach und nach verschärft. Dann geht mir so ziemlich alles auf den Wecker, ganz besonders natürlich zweifelhafte musikalische Darbietungen ...

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und hoffe wir sehen uns in 2019 irgendwo auf oder an einer Strecke.

    Herzlichen Grüße

    Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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    Hauptmieter (03.11.2018)

  17. #13
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Nun konnte ich endlich mal deinen Bericht durchlesen Cornelius und muss dir echt Respekt zollen für das, was du geleistet hast! Ich konnte mich in vielen Dingen so gut hineinversetzen, weil du sie so lebendig beschrieben hast. Nun hast du dir Regeneration mehr als verdient und ich wünsche dir, dass du auch über den Winter so trainieren kannst, wie du dir das vorgenommen hast.

    Ich fand übrigens, dass du noch recht "locker" auf dem Video aussahst. Aber das vorher/nachher Foto zeigte deutlich, welche Spuren der Lauf bei dir für diese Zeit hinterlassen hatte. Danke für den Bericht und ich freue mich noch auf viele weitere!
    Blog: Ein ehem. Ultramarathoni beginnt wieder von Vorne
    Das Ziel: 2019 wieder an 5 Km Volksläufen teilzunehmen und den Walkern davon zu laufen was bei der bescheidenen Geschwindigkeit eine echte Herausforderung für mich sein wird.

  18. #14

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    Hallo leiber Krisrennt
    Vielen Dank für die Rückmeldung und fürs Lesen. Ja, fiel mir auch auf, dass das auf dem Video locker aussieht. Und tatsächlich gibt es einen Unterschied zum Karlsruher Nachtlauf. Am Nachtlauf war ich tuck, alle, konnte eigentlich nur noch hinken wegen der Schmerzen ums linke Knie herum. Beim 100 km Lauf in Winschoten hatte sich mein Körper gut eingestellt, ich verkraftete es besser.
    Beruflich arbeite ich übrigens mit traumatisierten Kindern. Und ich freue mich immer, wenn jemand anfängt Selbstverantwortung zu zeigen und sich selber am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Von daher lese ich immer wieder in deinem Tagebuch und finde es klasse, wie du läufst und dass du etwas tust. Wenn meine Kiddies sich gescheit bewegen würden, hätte ich weniger zu tun.....
    Bitte weiter so...
    Grüße
    Cornelius
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    Krisrennt (03.11.2018)

  20. #15

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    Hallo Udo,
    Hammer wie du es verbal genau auf den Punkt bringst. Hier meine Antwort: Nächstes Jahr werde ich Anfang Mai den WHEW laufen und in der zweiten Jahreshälfte einen 100 Meilenlauf. Da mein Sohn am Tag nach dem WHEW Gebrutstag hat, war ich lange unsicher, ob ich bem WHEW mitlaufe. Der Familiendeal sieht jetzt so aus, dass ich am selben Tag nach Hause fahre. Entweder mit Familie im Auto oder alleine mit dem Zug. Nachtzeche beschreibt genial in seinem Bericht zum Mauerweglauf, du in deinem und auch im Olymüian Racebericht wie du sehr sehr lange Distanzen mit reinem Willen gelaufen bist. Vom Kopf her wusste ich dass das geht, aber nur Kpf reicht nicht. Auch ich hatte gedacht, dass mir das Erlebnis vom Runwinschoten ungemein helfen wird bei künftigen, längeren Wettkämpfen, wenn mal wieder scheinbar nix mehr geht. Von meinem läuferischen Traum hatte ich dir berichtet, als wir beim Kandelmarathon kurz gesprochen hatten. Öffentlich machen will ich es aber erst, wenn es soweit ist. Ich bewege mich gerade darauf zu, mir diesen Traum zu erfüllen. Deshalb sind mr diese Limiterfahrungen sehr sehr wichtig. Und ja, ich habe kapiert, dass es immer weiter geht, auch wenn man müde ist. Kapiert habe ich es im Kopf. NUR weiß ich nicht ob ich es auch im Gefühl kapiert habe. Wenn alle Fasern meines Seins sagen, dass nix mehr geht und nur ganz weit hinten im Oberstübchen ein kleines, zartes ganz leises"doch, du kannst weiterlaufen auch wenn du denkst dass es nicht geht, in der Vergangenheit hatte es ja auch geklappt" und dann die Antwort "nein aber diesmal geht wirklich nix" kommt. Wie es wirklich ist, werden wir beim WHEW sehen. Natürlich wird die Wettkampfplanung besser sein, ich werde etwas langsamer loslaufen, aber ich werde mich natürlich ans Limit bringen und darüberhinaus. Ich denke, dass es eben wegen dieser Erfahrung etwas weniger schwer sein wird, mich dann auf den Kampfmodus umzuschalten und weiterzulaufen, wenn scheinbar nix mehr geht. Und egal wies läuft, ich werde davon berichten.
    Alles Gute dir und Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen, diese sind ungemein wertvoll für mich, da lerne ich viel,
    wäre scjön wenn man sich irgendwo sieht,
    Liebe Grüße
    Cornelius
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  21. #16
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    Hallo Cornelius,

    der WHEW100 ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Fantastische Orga und eine Traumstrecke. Genial die vielen Kilometer entlang der Ruhr ... Wichtig: Ausreichend Körner für die elend lange Steigung kurz nach Verlassen des Ruhrufers aufheben. Man muss vor ihr keine Angst haben. Sie ist Lokomotiven-tauglich, weist also moderaten Anstieg auf, zieht sich aber über etliche Kilometer hin. Und danach wars das noch nicht mit Steigungen, ein bisschen was kommt noch vor dem Ziel. Insgesamt aber auch von den zu überwindenden Steigungen her ein 100er den man gut laufen kann.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
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  23. #17

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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Hallo Cornelius,

    der WHEW100 ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Fantastische Orga und eine Traumstrecke. Genial die vielen Kilometer entlang der Ruhr ... Wichtig: Ausreichend Körner für die elend lange Steigung kurz nach Verlassen des Ruhrufers aufheben. Man muss vor ihr keine Angst haben. Sie ist Lokomotiven-tauglich, weist also moderaten Anstieg auf, zieht sich aber über etliche Kilometer hin. Und danach wars das noch nicht mit Steigungen, ein bisschen was kommt noch vor dem Ziel. Insgesamt aber auch von den zu überwindenden Steigungen her ein 100er den man gut laufen kann.

    Gruß Udo
    Danke für die Streckenbeschreibung, werde ich mir merken und beachten...
    Gruß
    Cornelius
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    16.06.2018 Karlsruher Nachtlauf 80 km 7:55:45
    Marathon 3:22.10
    HM 1:34:32
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