Ich bin seither ein Gelegenheitsläufer gewesen und seit ein paar Monaten nun wieder öfters unterwegs (10-15 km pro Woche). In den USA hatte ich mir den "Under Armour Tubulence 2" im Outlet geholt, 1x in schwarz und 1x in weiß, beide Größe 44,5 und Made in Vietnam. Vom Schuh total begeistert habe ich bei einem deutschen Händler das Modell nachgekauft, alles gleich, außer Made in Indonesien. Es hat sich schnell herausgestellt, dass hinten an der Ferse bei letztem Modell die Polsterung anders ist, was leichte Schmerzen verursacht. Ok, also mal den Nachfolger "Turbulence 3" direkt beim Hersteller bestellt ... bei gleicher Größe viel zu eng.
Dann hatte ich mich erinnert, dass ich mit New Balance sehr gute Erfahrungen gemacht habe, nicht zuletzt deshalb, weil dieser Hersteller viel für breitere Füße im Angebot hat. Ganz nebenbei: Ich habe schon unzählige Nikes anprobiert und in keinen einzigen reingepasst. Also mal eben den "Fresh Foam X Evoz V4" bestellt in 44,5, welche mir immer gepasst hat. Hm, zu kurz und zu schmal. Dann den "Propel V5" in 44,5 bestellt ... hm, zu schmal. Komisch, da ich mit den V2 und V3 zufrieden bin. Letztlich bin ich mit dem "680V9" in Weiß fündig geworden und so glücklich, dass ich den Schuh auf einer anderen deutschen Seite in schwarz nachbestellt habe ... zu klein. Der Weiße ist Made in Vietnam, der schwarze war glaub' Indonesien oder Bangladesh ... Letztlich Ist es jetzt noch ein "1080V15" geworden in Ausführung "breit", der Zwar 200,- Öcken kostet, aber wenigstens hält was er verspricht.
Nun meine Fragen:
Ist es normal, dass man bei manchen Herstellern (New Balance, Nike, ...) in die normalbreiten Versionen nur reinpasst, wenn der Fuß nicht breiter ist als eine Banane?
Muss man tatsächlich inzwischen mit so gravierenden Problemen rechnen, wenn ein und der selbe Schuh mal hier und mal da gefertigt wurde?
Warum schaffen es die Hersteller nicht, ein Nachfolgemodell genau so zu fertigen, dass der selbe Fuß reinpasst, der sich im Vorgängermodell wohlgefühlt hat?