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Du willst es doch auch - Rund um Rutesheim (RuR)

Du willst es doch auch - Rund um Rutesheim (RuR)

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14. Juni 2026

Heute rund um Rutesheim zu laufen war nicht vorgesehen. Möglich wurde es, weil eine weitere Auflage der Marathonserie kurzfristig ausgeschrieben wurde. Und in Betracht zog ich den Start, um eine herbe Niederlage aus meinem Kopf zu verbannen. Genügend Spannung also für mich, vermutlich auch für interessierte Leser. Der Bericht steht wie immer hier.

Grüße an alle :hallo:

Udo

Re: Du willst es doch auch - Rund um Rutesheim (RuR)

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U_d_o hat geschrieben: 21.06.2026, 11:05 Vor einer Woche stand der Europa Marathon in Görlitz auf meiner Wunschliste. ...Damit trat ein, was ich schon lange befürchtete, meine bis dato makellose Serie von 386 mal Loslaufen und 386 mal Ankommen ging jäh zu Ende. Aufgeben, Abbrechen - Vokabeln, die jahrzehntelang in meinem Wortschatz als etwas existierten, was lediglich anderen Läufern zustößt. Den daraus resultierenden emotionalen Absturz werden vermutlich nur wenige nachempfinden, sicher aber viele Läufer verstehen können.
Puuuh, jetzt ist doch passiert... :nee: Nach so vielen erfolgreichen Zieleinläufen muss das echt die Hölle für dich gewesen sein. Wie du schreibst, kann ich es nicht nachvollziehen, weil ich nicht mal im Ansatz so viele Wettkämpfe hatte. Aber verstehen kann ich deine Gefühlslage definitiv. Schön, dass du den nächsten Marathon dann gleich wieder finishen konntest. :daumen:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Du willst es doch auch - Rund um Rutesheim (RuR)

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heikchen007 hat geschrieben: 29.06.2026, 15:54
U_d_o hat geschrieben: 21.06.2026, 11:05 Vor einer Woche stand der Europa Marathon in Görlitz auf meiner Wunschliste. ...Damit trat ein, was ich schon lange befürchtete, meine bis dato makellose Serie von 386 mal Loslaufen und 386 mal Ankommen ging jäh zu Ende. Aufgeben, Abbrechen - Vokabeln, die jahrzehntelang in meinem Wortschatz als etwas existierten, was lediglich anderen Läufern zustößt. Den daraus resultierenden emotionalen Absturz werden vermutlich nur wenige nachempfinden, sicher aber viele Läufer verstehen können.
Puuuh, jetzt ist doch passiert... :nee: Nach so vielen erfolgreichen Zieleinläufen muss das echt die Hölle für dich gewesen sein. Wie du schreibst, kann ich es nicht nachvollziehen, weil ich nicht mal im Ansatz so viele Wettkämpfe hatte. Aber verstehen kann ich deine Gefühlslage definitiv. Schön, dass du den nächsten Marathon dann gleich wieder finishen konntest. :daumen:
Hallo Heikchen,

es ist, wie es ist und ich habe mich damit abzufinden, die Realität anzuerkennen. Die Realität ist jetzt, dass meine körperliche Verfassung eben nicht mehr nahezu "unkaputtbar" nahezu alles gestattet. Mindere, altersbedingte Leistungsfähigkeit ist nicht der Punkt, denn die ist kalkulierbar. Ich weiß, was ich unter normalen Umständen noch laufen kann und, was eben nicht mehr. Mein Bestreben war ja im vergangenen Jahr ebendiese reduzierte Leistungsfähigkeit durch Training auf höheres Niveau zu bringen. Einerseits, damit mir ein Marathon nicht mehr soooo schwer fällt wie aktuell. Und ursprünglich auch, um kürzere Ultras auch wieder ansteuern zu können. Die Verbesserung gelingt mir allerdings nicht. Dafür waren terminliche und Umwelt-Störgrößen verantwortlich, die ich nicht ändern konnte. Parallel zum Laufen passiert ja auch noch ganz viel anderes Leben. Schuld daran hat auch dieses dämliche Phänomen, das mich immer wieder zurückwirft. Den Marathonabbruch in Görlitz konnte ich insofern relativ schnell verdauen, weil er eben nicht "klassisch" erfolgte. Mit "klassisch" meine ich fehlende Ausdauer oder einen Unfall nach zig Kilometern. Es war dieses Phänomen, das an diesem Tag Laufen überhaupt nicht zuließ, von Beginn an nicht zuließ. Schon am Tag zuvor stimmte "da drin" irgendwas nicht. Ich spürte am Start, dass es schiefgehen würde. Natürlich lief ich trotzdem los, schließlich hatte ich den Lauf gebucht, war angereist, außerdem stirbt die Hoffnung zuletzt. Hinzu kommt, dass damit so ein "Familiending" verbunden war, ohne das nun näher erläutern zu wollen.

Noch immer ist nicht geklärt, was mir da unvermittelt und nicht vorhersagbar an gewissen Tagen den Stecker zieht, manchmal dauerhaft. Ich bin aber zu einer neuen "Diagnoserunde" aufgebrochen. Erhoffe mir Aufschluss und damit die Möglichkeit den Mist zu "therapieren".

Danke für deine Antwort. Schöne Läufe für dich.

Gruß Udo

Re: Du willst es doch auch - Rund um Rutesheim (RuR)

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@U_d_o

Ich drücke ebenfalls die Daumen, dass die Ärzte deinem Mysterium endlich auf die Spur kommen und bestenfalls sogar "weg"behandeln können....
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)
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