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von RaviniII
Wahlausschuss ... ich durfte einem beiwohnen, und das war ein super zahnloser Tiger! Es gäbe bei diversen Kandidierenden, eine Frau war darunter, Zweifel an ihrer Verfassungstreue. Stadtrat allerdings "nur", nicht BM, nicht Landrat.
Vielleicht interessiert es die stimmberechtigten Mitglieder nicht, vielleicht wussten sie nicht, vielleicht trauten sie sich nicht, etwas zu sagen. Wahrscheinlich alles, in unterschiedlicher persönlicher Gewichtung.
Es gab unzählige einschlägige Veranstaltungen hier, deren Teilnehmer sich explizit gegen sämtliche demokratische Werte aussprachen und -sprechen. Das scheint aber keinen Eingang in ihre Wählbarkeitsbescheinigung gefunden zu haben. Von Extremquerfurzern bis Rechtsaußennazis, brüllen in der Öffentlichkeit ihren Stuss rum, schreiben Mist ins Internet. Inkl. Bedrohungen. Konsequenzen: offenbar keine.
Dass dem so ist, müssten die Mitglieder im Wahlausschuss wissen. Oder es waren tatsächlich solche Nulpen, wie es aussah, einen auf drei Affen machen.
Chapeau an die Ausschüsse, die mutig und kompetent genug waren, den Aufstand zu wagen. (Verwaltungsspitzen sind gerne übervorsichtig, wenn absehbar Rechtsstreit droht, und nicht zugelassene Blaune klagen garantiert. Blauschwarzen Kassen sei Dank, und am Ende kriegen sie entweder Recht oder gewinnen den armesOpfer-Status.)
Mein Erlebnis hat mich schon enttäuscht. Jahrelang organisiert man gegen solche, hält vor Ort dagegen, meldet im Netz usw. Und nichts passiert, es geht einfach weiter.
Ob da weiter einfach nur Fraktionsgelder fürs Nichtstun kassiert werden, wäre ich mir nicht sicher. Man war stramm organisiert und besser auf die Wahl vorbereitet, als alle anderen. Personell und materiell in jeder Hinsicht.