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Corona und der Sport

Re: Corona und der Sport

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Steffen42 hat geschrieben: 30.10.2026, 06:18 Da es eh nur paar Bits sind, ist es auch egal. :D
Bitcoin & Co. auf jeden Fall heute auf Talfahrt wie die Börsen.
Ja, Bankenregulierung, Sicherheitsvorschriften & Co verhindern ja nur den frein Markt.

Disclaimer: Ja, ich nutze auch Paypal. Wenn ich da mal Guthaben drauf habe, wird es unverzüglich auf ein "echtes" Konto umgebucht.
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Re: Corona und der Sport

49305
ruca hat geschrieben: 30.10.2026, 07:57 Ja, Bankenregulierung, Sicherheitsvorschriften & Co verhindern ja nur den frein Markt.
Wären früher (tm) 6 Millionen abhanden kommen, wäre es Front&Center in allen Medien. Heute sind 6 Milliarden nur noch eine Randnotiz.

Der Binance-Chef wurde übrigens auch von Trump begnadigt.

https://www.tagesschau.de/ausland/ameri ... e-100.html

ruca hat geschrieben: 30.10.2026, 07:57 Disclaimer: Ja, ich nutze auch Paypal. Wenn ich da mal Guthaben drauf habe, wird es unverzüglich auf ein "echtes" Konto umgebucht.
+1

Geht ja oft nicht anders und noch in der selben Millisekunde ist bei mir das Geld auch auf dem Weg zu einer richtigen Bank.
Aber mittlerweile ist die Durchdringung von Apple Pay auch online ganz ok. Wäre halt mal schön, wenn unsere Leute mit Wero in die Hufe kommen.

Re: Corona und der Sport

49306
Alles ganz seriöse Leute. *hust* Wirecard *hust*.

Und zum ganz großen Betrug ist es noch gar nicht gekommen: Der Cryptopbörse mit Hintertür für die Betreiber. Eines Morgens sind dann alle Wallets leer und es stellt sich raus, dass es die vorgeblichen Betreiber gar nicht gibt. Oder es gibt die Betreiber doch, aber die Leute, die die Technik aufgesetzt haben nicht wirklich....
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Re: Corona und der Sport

49307
ruca hat geschrieben: 30.10.2026, 08:21
Und zum ganz großen Betrug ist es noch gar nicht gekommen: Der Cryptopbörse mit Hintertür für die Betreiber.
Na klar. Schau Dir an, weswegen Sam Bankman ins Gefängnis gekommen ist. FTX, großer Skandal vor einigen Jahren. Geld der Kunden „geborgt“ und sich damit verzockt.

Re: Corona und der Sport

49308
Ok... gab es ja auch schon in analog. Man verkaufte Anlageprodukte mit absurden Renditen, die Kontoauszüge sahen auch supi aus, anfangs wurde die Rendite auch ausgezahlt, um das seriös erscheinen zu lassen. Und dann steckten die Leute immer mehr Geld hinein und "plötzlich und unerwartet" ist plötzlich das Geld weg. Hat in Hamburg mal so alle Reichen und Schönen erwischt.
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Re: Corona und der Sport

49309
Sobald die KI-Blase platzen wird, werden wir ein episches Geheule der "Reichen und Schönen" sehen. Mal schauen, wie weit sie uns Normalos dann zur Rettung heranziehen werden.
Um diese riesigen Überkapazitäten vorzufinanzieren, ist extrem viel über private Kreditoren gelaufen und natürlich jede Menge obskure Finanzprodukte in die man diese Kredite verpackt hat.
2008 war dagegen absoluter Kindergeburtstag.

Re: Corona und der Sport

49310
Steffen42 hat geschrieben: 29.10.2026, 22:06 Vor wenigen Wochen prahlte die Orange noch damit, was er mit Steuergeld für ein super Investment in Intel gemacht hat:
Aktuell -25%, das ist Massakerterritorium bei so einem (früheren) Bluechip.

Mit seiner absurden KI-Politik hat die Orange den "normalen" IT-Sektor offenbar zerstört. Herzlichen Glückwunsch!

Re: Corona und der Sport

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Steffen42 hat geschrieben: 30.10.2026, 09:09 Mit seiner absurden KI-Politik hat die Orange den "normalen" IT-Sektor offenbar zerstört. Herzlichen Glückwunsch!
Er kennt IT ja auch nur aus 3 Quellen

a) Hörensagen
b) Sein Handy, mit dem er sowas wichtiges wie "Covfefe" posten kann
c) Als Ausdruck von Webseiten

Was ein "Intel" ist, hat er bis heute nicht verstanden.
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Re: Corona und der Sport

49313
Ist ja unter a) schon abgehandelt. Da erzählt ihm halt jeder, was ihm gerade zum größten Vorteil genügt. Die Speichellecker also irgendwas, was Trump toll aussehen lässt, die Oligarchen, das was Trump hören muss, um nach ihrer Pfeife zu tanzen.

Was beide Gruppen machen: Immer brav nicken, wenn er sowas vorschlägt, wie KI zu SI umzubenennen.
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Re: Corona und der Sport

49314
Das Drittel kennt man schon aus SA-Land. Jeder 3. CDU Abgeordnete gibt den Nazis im Parlament seine Stimme.

"Bei der Wahl des Vize-Parlamentspräsidenten für das Berliner Abgeordnetenhaus hat AfD-Kandidat Martin Trefzer 40 Ja-Stimmen bekommen, obwohl die Fraktion in dem Landesparlament nur 29 Abgeordnete zählt. Die Grünen-Abgeordnete Elina Schumacher warf der CDU-Fraktion vor, dass elf ihrer Mitglieder für den AfD-Kandidaten gestimmt hätten. "Das ist ein Drittel der CDU-Fraktion", sagte Schumacher in einem Instagram-Video."
https://www.n-tv.de/politik/AfD-Kandida ... 74141.html

"Am Donnerstagabend sollte Ruschin zum Vize-Bezirksbürgermeister gewählt werden. Die Reinickendorfer CDU hatte zuvor angekündigt, den AfD-Kandidaten unterstützen zu wollen."
https://www.bz-berlin.de/berlin/afd-kan ... c0b798636b

Re: Corona und der Sport

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Steffen42 hat geschrieben: 30.10.2026, 06:18
Steffen42 hat geschrieben: 29.10.2026, 22:26 Die Kryptoplattform Binance wurde anscheinend gehackt. 2,7 Milliarden abgeflossen:
6 Milliarden.

https://www.t-online.de/digital/aktuell ... hackt.html

Da es eh nur paar Bits sind, ist es auch egal. :D

Bitcoin & Co. auf jeden Fall heute auf Talfahrt wie die Börsen.
Die Orange sollte bei seinem Freund "Raketenmann" nachfragen, wo die Milliarden geblieben sind. Vermutlich werden sie für Waffenkäufe bei seinen beiden anderen Freunden Xi und dem Schlächter ausgegeben.

"Unbekannte verüben den größten bekannten Kryptodiebstahl jemals. Hinter dem Angriff auf die weltgrößte Kryptobörse stecken wohl staatlich finanzierte Hacker.

Die US-Analysefirma TRM Labs hat einen Hackerangriff auf die Kryptobörse Binance nordkoreanischen Hackern zugeschrieben. Verantwortlich sei die Elite-Gruppe TraderTraitor, teilte das Unternehmen am Freitag mit."
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... ungen.html

Re: Corona und der Sport

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bones hat geschrieben: 30.10.2026, 11:28
Die Orange sollte bei seinem Freund "Raketenmann" nachfragen, wo die Milliarden geblieben sind. Vermutlich werden sie für Waffenkäufe bei seinen beiden anderen Freunden Xi und dem Schlächter ausgegeben.
Der Gründer des ausgeraubten Binance möchte nicht vom Elmo getrollt werden und droht damit, seine SpaceX Aktien zu verkaufen:
Vielleicht ist der Verkauf unabhängig davon keine schlechte Idee. Gestern kam raus, dass nicht mehr Trumps Regime Elmos größter Kunde ist sondern Anthropic. Und die haben ganz kurze Kündigungsfrist für ihre Leistungen.

Re: Corona und der Sport

49319
hardlooper hat geschrieben: 30.10.2026, 12:15 Uffbasse!

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... li.3570331
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... li.3569950

Ihr wisst ja: Zinseszins und so.

Knippi
Ich kann ja nur die Überschriften lesen, aber vor einem ganz entscheidenden Punkt wird gar nicht in der Presse gewarnt: (fast?) alle Riester-Fondsprodukte haben ein extrem großes Minus. ´Die "Experten" der DWS haben in den letzten 10 Jahren bei meiner Riester über 31% verloren. Sehr reife Leistung und kaum aufholbar.
Da ist der Reflex ja schnell da, das in eines der neuen Produkte zu überführen. Was nicht gesagt wird: Damit realisiert man den aktuellen Kurs. Die Garantie, dass man hinterher Einzahlungen+Förderung wieder rausbekommt, ist damit flöten. Bei DWS würden also in meinem Fall die Korken knallen, wenn ich das in ein neues Produkt überführe.
Nö. Ich will meine Garantiesumme haben. Wie Ihr "Experten" das finanziert, ist Euer Problem.

Dass ich die wahrscheinlich ab Januar auf Null stelle und mir ein besseres Produkt aussuche, in das die Förderung geht, ist ein ganz anderes Thema. :prof:
Zuletzt geändert von ruca am 30.10.2026, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Corona und der Sport

49324
Das "Aus" vom Verbrenneraus wird in Mexiko gefeiert. Die bauen dort den VW Golf. Schafft bei uns zwar keine Arbeitsplätze, aber VW verdient trotzdem und Dieter kann die Luft verpesten. Für die Entwicklung eines E-Golfs fehlen die Mittel. Da müssen sich die Arbeiter in Wolfsburg gedulden.

"Kein Geld: VW legt die Entwicklung des E-Golf auf Eis"

"Die Entwicklungsarbeit für den elektrischen Golf zu verzögern sei dem Unternehmen nicht leichtgefallen, aber: "Wir können kein Geld ausgeben, das wir nicht verdienen. Wir pausieren, wir streichen nicht." Der E-Golf ist eins der Nachfolgemodelle für den Verbrenner-Golf, der aktuell noch in Wolfsburg vom Band läuft, in Zukunft aber in Mexiko produziert werden soll."
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... -1676.html

Re: Corona und der Sport

49325
Steffen42 hat geschrieben: 30.10.2026, 14:15 Mehr als 200 Verfahren offen: Internet-Hassprediger Paul Brandenburg am Flughafen BER festgenommen – Untersuchungshaft

https://www.tagesspiegel.de/berlin/mehr ... 18874.html

Sein Anwalt: Bauschaum. :hihi:

Der Brandenburg war schon während Corona einer der übelsten Hetzer der Querdenker. Längst Zeit, dass der einfährt.
Da war doch in den letzten Tagen ein klägliches Gewese um die mangelnde Spendenbereitschaft der Schwurbler.

"Brandenburgs Rechtsanwalt Markus Haintz bestätigte die Verhaftung auf der Plattform X und rief zugleich zu Spenden für Brandenburg auf. "

:hihi:

Re: Corona und der Sport

49328
Ach der @ruca, jetzt kommt der wieder mit solchen Fragen. :hihi:

Das geht so zusammen, wie als verarmter Hillbilly einen (angeblichen) Milliardär zu wählen, der sein gesamtes Leben nichts gearbeitet oder mal selbst eingekauft hat, von sich aber behauptet, für die Arbeiter gegen die "Eliten" zu kämpfen.

Die Idioten spenden auch für einen Arzt, der in einer Villa lebt. Wegen Wiederstand (sic) und so.

Re: Corona und der Sport

49330
Schlimmer als bisher gedacht. Ich bin von einem Drittel Nazis unter den Wahlberechtigten in MV ausgegangen. Ein weiteres Drittel möchte die Nazis in einer Koalitionsregierung haben. Nur ein Viertel ist strikt gegen Nazis. Was für ein Kackbundesland.

"Die Mehrheit der Bürger in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich einer Insa-Umfrage zufolge für eine Einbindung der AfD im Landtag aus. Annähernd zwei Drittel der Befragten sagten, die Oppositionsfraktion solle im Parlament umfassend oder partiell eingebunden werden, wie der "Nordkurier" (Donnerstagausgabe) berichtet, der die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Insgesamt sprachen sich 65 Prozent dafür aus."
https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... inden.html

Re: Corona und der Sport

49331
bones hat geschrieben: 30.10.2026, 14:48 Schlimmer als bisher gedacht. Ich bin von einem Drittel Nazis unter den Wahlberechtigten in MV ausgegangen. Ein weiteres Drittel möchte die Nazis in einer Koalitionsregierung haben. Nur ein Viertel ist strikt gegen Nazis. Was für ein Kackbundesland.
Wir können den Osten abschreiben, das hat keinen Sinn mehr. Kann natürlich verstehen, wenn man im Sinne "Sunken Cost Fallacy" da noch irgendwie versucht, was zu retten.

Im SPIEGEL ist heute ein Artikel über die Zustände an Schulen und wie breit da die rechtsextreme Jugend mittlerweile sich reingewanzt hat und sie vom Kollegium machengelassen werden.
Ein Lehrer berichtet, dass er sich von Ost nach West (irgendwo bei Köln) hat versetzen hat lassen und das ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Jedes rechtsextreme Gehabe wird sofort im Keim erstickt, weil von Direx bis Lehrern alle einig sind.

Re: Corona und der Sport

49332
Vize-Fraktionschef Markus Frohnmaier:
AfD-Leaks: Sammelte Abgeordneter Infos für das Assad-Regime?

https://www.zdfheute.de/politik/deutsch ... d-100.html

„Regelmäßig haben Mitarbeiter des Abgeordneten als "VS-NfD" ("Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch") eingestufte Dokumente an Frohnmaiers private AOL-Mailadresse weitergeleitet. Darunter waren viele Papiere mit Russland-Bezug: etwa Dossiers zur OSZE-Konferenz in Berlin im Juli 2018, Protokolle des Auswärtigen Amtes zu Ukraine-Verhandlungen, der Lage im syrischen Bürgerkrieg oder zum von Russland verübten Skripal-Giftanschlag im März 2018 in Großbritannien.“

Der kleinwüchsige Rumäne versorgt unsere Feinde mit Verschlusssachen direkt von der Quelle.
Wo genau ist unser Verfassungsschutz und unsere Spionageabwehr?

Re: Corona und der Sport

49333
ruca hat geschrieben: 30.10.2026, 12:49 Ich kann ja nur die Überschriften lesen,
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... li.3570331
Von Januar 2027 an lösen Altersvorsorgedepots und andere geförderte Verträge die bisherigen Riester-Renten im Neugeschäft ab. Die Lebensversicherer rüsten sich für den harten Konkurrenzkampf mit Neobrokern, Fondsgesellschaften und Banken um die Altersvorsorge der Deutschen. Sie greifen dabei zum ältesten Mittel der Branche: hohe Provisionen. Makler und Vertreter sollen teure Verträge verkaufen statt des günstigen Standarddepots. Gelernt hat die Branche offenbar nichts.

Das Vorhaben ist zum Scheitern verurteilt. Wenn die Versicherer auch künftig in der privaten Altersvorsorge eine wichtige Rolle spielen wollen, müssen sie bei den Vertriebskosten wettbewerbsfähig werden. Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass es künftig eine wirksame Aufsicht über Finanzvertriebe und Makler gibt.

Vorreiter ist die Allianz. Deutschlands größter Versicherer hat gerade festgelegt, was Makler künftig für staatlich geförderte Altersvorsorgeverträge bekommen. Der verbrauchernahe Mathematiker Axel Kleinlein hat nachgerechnet: Bei manchen Verträgen zahlen Kunden höhere Abschlusskosten als bei den notorisch teuren und unflexiblen Riester-Verträgen. Statt knapp elf Monatsbeiträge sind oft 19 Monatsbeiträge fällig, zeigen die Beispielrechnungen. Der Abstand zum neuen Standarddepot ist noch größer: Bei diesem fallen Vermittlerprovisionen von nur gut zwei Monatsbeiträgen an.

Für die Vermittler stellt sich im Verkaufsgespräch die Frage, ob sie ein Standarddepot empfehlen sollen, für das sie über die Laufzeit von 30 Jahren 351 Euro Provision erhalten, oder einen anderen ebenfalls geförderten Vertrag, der 2808 Euro einbringt.
Deutschland leistet sich 179 000 Versicherungsvermittler

Gezahlt wird die Provision immer aus Beiträgen und Zulagen der Kunden. Ihnen hilft vielleicht das Standarddepot, den Vermittlern hilft es sicher nicht. Der Interessenkonflikt liegt auf der Hand, das Risiko der Fehlberatung auch.

Die Allianz versucht mit dem lukrativen Angebot, mit geballter Vertriebskraft Fonds und Neobroker in Schach zu halten. Außerdem will der Marktführer in der eigenen Branche Marktanteile gewinnen. Das mag kurzfristig Erfolg haben, auf Dauer sicherlich nicht.

Das Problem reicht weit über den Konzern hinaus. Deutschland leistet sich 179 000 Versicherungsvermittler. Nur Italien hat noch mehr. Frankreich kommt mit 70 000 aus, Großbritannien mit 9000. Eins zu eins vergleichbar sind die Zahlen nicht, die Größenordnung spricht trotzdem für sich.

Diese Vermittler wollen ernährt werden: Die deutschen Lebensversicherer zahlen zulasten ihrer Kunden jährlich rund acht Milliarden Euro an Provisionen und anderen Abschlusskosten aus.
Ein Provisionsverbot ist bislang gescheitert, das muss aber nicht so bleiben.

Strukturvertriebe wie DVAG, MLP oder Swiss Life Select, einst AWD, und Maklerverbünde wie Fonds Finanz sind so mächtig geworden, dass sie Verträge und Provisionsregeln mitbestimmen. In vielen Gesellschaften geben die Vertreterverbände den Ton an.

Aus dieser Geiselhaft muss sich die Branche befreien und für sinkende Vertriebskosten sorgen. Wenn die Versicherer ihr Haus nicht selbst in Ordnung bringen, wird es der Gesetzgeber tun: In den meisten nordischen Ländern, in den Niederlanden und Großbritannien sind Provisionen für den Verkauf von Altersvorsorgeverträgen verboten. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Anläufe zu einem Verbot oder zumindest zu einer Beschränkung dieser Praxis. Sie sind bislang gescheitert, das muss aber nicht so bleiben.

Die Regierung muss dafür sorgen, dass die Vertriebe und ihre Verkaufsmethoden endlich wirksam beaufsichtigt werden. Bislang gibt es keine echte Aufsicht. Formal üben die Industrie- und Handelskammern die Kontrolle aus, sie registrieren Vermittler und prüfen die Qualifikationen. Verkaufsmethoden kontrollieren können sie nicht.

Die neuen Altersvorsorgedepots sind eine große Chance. Für die Kunden, die endlich auf echten Wettbewerb und sinkende Kosten hoffen dürfen. Für Anbieter mit guten Produkten. Für veraltete Geschäftsmodelle ist darin kein Platz

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... li.3569950
Eigentlich soll die ab 2027 geltende Reform die geförderte private Altersvorsorge stärken: mehr Konkurrenz, staatliche Förderung auch für Fonds und insgesamt weniger Kosten als bei der Riester-Rente, so das Kalkül der Regierung.

Doch wenn Verbraucherinnen und Verbraucher nicht aufpassen, können die Abschlusskosten, die sie für das neue Altersvorsorgedepot zahlen, höher sein als beim Kauf einer Riester-Rente. Das glaubt der Versicherungsmathematiker Axel Kleinlein. Er war lange Vorsitzender der Verbraucherorganisation Bund der Versicherten.

Kleinlein, der selbst einst als Mathematiker bei der Allianz gearbeitet hat, hat sich mit dem Provisionsangebot des größten deutschen Versicherers für Makler befasst. Es ist eines der ersten Dokumente aus der Branche mit konkreten Zahlen. „Damit setzt die Allianz einen Standard, an dem sich erfahrungsgemäß viele andere Versicherer orientieren“, sagt Kleinlein.

Sein Urteil: „Beim Altersvorsorgedepot steigen die Provisionen im Vergleich zur Riester-Rente deutlich an.“ Bei der Riester-Rente sind gut zehn Monatsbeiträge an Abschlusskosten einkalkuliert. Bei den neuen Angeboten der Allianz fallen knapp 19 Monatsbeiträge für Provisionen über die gesamte Laufzeit des Vertrages an.

Der Gesetzgeber verpflichtet die Anbieter, ein sogenanntes Standarddepot mit niedrigen Kosten anzubieten. „Dann wird es deutlich günstiger, es werden nur zwei Monatsbeiträge fällig.“ Kleinleins Sorge: „Das Standarddepot wird wohl kein Vermittler verkaufen wollen, weil er nur sehr mickrige Provisionen bekommt.“
Es geht um erhebliche Summen

Denn Versicherer, Fonds und Banken dürfen auch andere staatlich geförderte Verträge verkaufen, die nicht dem Kostendeckel des Standardangebots unterliegen. Um die geht es in Kleinleins Berechnungen. Die Allianz kommt mit dem Altersvorsorgedepot Invest Flex und dem Altersvorsorge-Vertrag Invest Flex 80 auf den Markt.

Versicherer verweisen gerne darauf, dass die Beratung durch die Vermittler einen hohen Wert darstellt und bezahlt werden muss. Kleinlein dazu: „Nach meinen Berechnungen müsste ein solcher Vertrag über 18 Jahre Laufzeit eine Rendite erzielen, die um mindestens 0,47 Prozent höher ist als die des Standarddepots, damit die zusätzliche Provision gerechtfertigt ist.“ Kleinlein bezweifelt, dass das der Allianz gelingt.

Reform der privaten Altersvorsorge
:Was sich für Sparer ändert

Die staatlich geförderte Altersvorsorge soll von 2027 an günstiger werden und mehr Rendite bringen. Wer davon profitiert, wer schlechtergestellt wird. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Von Thomas Öchsner

Es geht um erhebliche Summen. Zum Beispiel: Wer über 30 Jahre lang 150 Euro im Monat in ein Altersvorsorgedepot einzahlt und jährlich eine Zulage von 540 Euro bekommt, zahlt beim Standardprodukt 351 Euro an Provisionen, so Kleinleins Berechnungen aus den Daten der Allianz. Für die anderen geförderten Altersvorsorgeprodukte der Allianz, also die Luxusausführung, sind dagegen 2808 Euro Vermittlerprovisionen über die gesamte Laufzeit fällig. „Damit haben die Vermittler natürlich einen starken Anreiz, lieber diese Varianten anzubieten.“

Das Altersvorsorgedepot soll eigentlich die Kosten für die geförderte Altersvorsorge senken. Aber das Gegenteil kann der Fall sein: „Bei einer Riester-Rente nach dem aktuellen Angebot der Allianz sind bei einem monatlichen Beitrag von 85 Euro 894,88 Euro Abschlusskosten fällig.“ Das entspricht nur 10,5 Monatsbeiträgen, statt 19 Monatsbeiträgen Gesamtprovisionen beim Luxus-Altersvorsorgedepot. Dazu kommen die Verwaltungskosten, die allerdings für die neuen Allianz-Angebote noch nicht feststehen.

Das Altersvorsorgedepot unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von der Riester-Rente und anderen Lebensversicherungsverträgen: Die Anbieter dürfen die Abschlusskosten den Kunden nicht mehr wie bisher in den ersten Jahren der Vertragslaufzeit berechnen, sondern müssen sie gleichmäßig über die vereinbarte Ansparphase des Vertrages verteilen. Das heißt, Allianz, Generali oder Zurich müssen die hohen Sofortprovisionen vorfinanzieren, die sie bei Abschluss an die Vertriebe zahlen.

Kleinlein erwartet, dass die Versicherer dafür alle ihre Kunden zur Kasse bitten werden. Im komplizierten Regelwerk der Lebensversicherung gibt es den Posten Kostenüberschüsse. Diese Überschüsse entstehen dann, wenn die Versicherer geringere tatsächliche Kosten haben, als sie ursprünglich in ihren vorsichtigen Kalkulationen eingerechnet haben. Diese Überschüsse stehen zu 50 Prozent den Kunden zu.

Kleinlein glaubt, dass die Lebensversicherer für die Vorfinanzierung der Provisionen Gelder nutzen, die sonst in die Kostenüberschüsse gingen. „Das trifft dann auch Kunden, die mit dem Altersvorsorgedepot nichts zu tun haben“, sagt er. „Ich erwarte, dass bei bestehenden Verträgen, ob Lebensversicherung, Riester, Rürup oder betriebliche Altersversorgung, die Beteiligung an den Kostenüberschüssen im Durchschnitt um 50 Euro sinkt, damit die Versicherer die hohen Provisionen im Altersvorsorgedepot finanzieren können.“

Knippi

Re: Corona und der Sport

49334
Wer mit der Allianz keine vernünftige Altersversorgung aufbaut, ist selber schuld. Man muß nur die richtige Anlageform nutzen. :wink:

Die Allianz-Aktie hat in den letzten fünf Jahren eine starke Performance erzielt und ihren Wert mehr als verdoppelt. Während der Kurs im November 2021 noch bei rund 203,50 EUR lag, notiert die Aktie heute (Stand: 30. Oktober 2026) bei 439,60 EUR. Das entspricht einem reinen Kursgewinn von ca. 116 %.

Dazu kommt noch die jährliche Dividende. Der 5-Jahres-Durchschnitt der Dividendenrendite: ca. 5,02 %

Ach ja, bei der Allianz läuft noch ein Aktienrückkaufprgramm. Das stützt bzw. treibt den Kurs noch an.

Re: Corona und der Sport

49335
Trump legt plötzliche Kehrtwende bei Wahlkampfauftritten hin:

https://www.n-tv.de/politik/Bericht-Tru ... 77880.html

Nachdem er gestern seine Hasspredigten in Kansas und Iowa abgesagt und ein Reporter gefragt hatte, ob er müde wäre, hatte er diesen übel beleidigt. Heute wird zurückgerudert.
Hillary hatte sowas von recht, dass man die Orange lächerlich einfach baiten kann. :hihi:

In Kansas und Iowa ist den Kandidaten nach der Wende wahrscheinlich die Freude vergangen. Morgen werden ihre Hintern analysiert. :D

Re: Corona und der Sport

49336
Bald ist Alki-Pete allein im Pentagon.

"US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat erneut einen Spitzenfunktionär gefeuert. Das frühere Mitglied des Generalstabs Brett Sylvia sei wegen "schwerwiegenden Fehlverhaltens" entlassen worden, teilte ein Pentagon-Beamter mit. "Gegen Sylvia wird ermittelt, weil er unter anderem geheime Informationen über den Iran-Krieg und den Krieg zwischen Russland und der Ukraine weitergegeben haben soll."

Der Spitzengeneral war unter anderem für Planung und Strategie zuständig. Er arbeitete dem Generalstab zu, einem achtköpfigen Beratungsgremium aus den ranghöchsten Vertretern der Teilstreitkräfte. Der Vorsitzende des Gremiums, General Dan Caine, ist der ranghöchste militärische Berater des US-Präsidenten und des Verteidigungsministers."
https://www.n-tv.de/politik/Hegseth-feu ... 71953.html

Re: Corona und der Sport

49337
Gegen den Alki war bereits ein Amtsenthebungsverfahren auf dem Weg. Konnte Johnson nur anhalten, indem er den Kongress nach Hause schickte.
Das wird nach den Midterms weitergehen.
Außer Trump feuert ihn. Irgendwer muss die Schuld für den katastrophalen Fehlschlag im Iran bekommen.
Wäre irgendwie schade. So ein Impeachment mit dem Alki ist sicher unterhaltsam.

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