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  1. #1
    ...raus aus der Pause Avatar von Ripple
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    Cool Psychoproblem Mutter vs. Tochter

    Ich hatte schon Schwierigkeiten beim finden einer Überschrift für dieses Thema.

    Ein noch größeres Problem ist aber, was ich mit der sehr vertraulichen Mitteilung (Hilferuf?) einer potentiellen Lehrgangateilnehmerin (23) anfange, die mir mitteilt, wie sehr sie unter dem Leistungsdenken der Mutter leidet.

    Sie möchte offensichtlich nur um ihrer selbst willen geliebt werden, doch ihre Mutter gibt scheinbar ihre Liebe nur in Verbindung mit sehr guten sportlichen Leistungen, was jetzt dazu führt, dass diese (wirklich gute und talentierte) junge Dame einerseits aus dem Sport aussteigen will, da sie sich dem Leistungsdruck nicht mehr gewachsen fühlt, andererseits aber auch gerne dabei bleiben möchte, da ihr der Sport viel Spaß macht und sie dabei auch noch erfolgreich ist.

    Ich persönlich möchte das Mädchen natürlich gerne "bei den Stange" halten, kann ihr aber keinen Rat geben wie sie mit der inneren Zerrissenheit umgehen soll.

    Bis zum Freitag muss sie aber eine Entscheidung bzgl. eines von mir geleiteten Lehrganges treffen an dem sie teilnehmen soll (meine Sicht) oder möchte bzw. nicht möchte (ihre Sicht).

    Gibt es unter Euch vielleicht Psychologen die dieses Phänomen kennen und auch für Laien Ratschläge haben, die damit Dritten helfen könnten.

    Ciao
    Michael
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  2. #2
    Avatar von loops
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    Das Problem wirst du nicht lösen können, sondern nur die Tochter in einem klärenden Gespräch mit der Mutter. Ich weiß auch gar nicht, ob ich mich da einmischen würde, außder der Tochter dazu zu raten, das Gespräch mit der Mutter zu suchen.

  3. #3
    Laufschlaffi
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    Sie soll mit dem Laufen aufhören, um irgendwann freiwillig und ohne Zwang wieder anfangen zu können.

    MfG

  4. #4
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    hast 'ne PN!

    vg,
    kobold

  5. #5
    Lars
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    Ich denke auch, dass du dich da nicht einmischen solltest.

    Mein erster Gedanke war, dass du mit Ihr einen Packt schließt. Sie nimmt weiter teil und ihr übt in erster Linie Entspannung und Gelassenheit. Also ihre Mutter denkt, dass sie geschliffen wird und in Wirklichkeit bekommt sie Raum und Platz für sich.

    Das ist wohl aber eher Wunschdenken meinerseits. So einfach ist das nicht. Den Konflikt mit ihrer Mutter wird sie nur selber lösen können. Daher tendiere ich zu Lösung B: So lange pausieren, bis sie aus eigenen Stücken wieder möchte. Und in der Zwischenzeit die Mutter in eine Therapie stecken.

  6. #6
    Walli
    Gast

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    Hallo Michael,

    schwierige Situation die du da schilderst. Die junge Frau hat offenbar schon einiges Vertrauen zu dir aufgebaut. Du kannst das nutzen in dem du weiter zuhörst. Einen Rat braucht sie nicht. Auch ist dein Wunsch, sie "bei der Stange zu halten" zwar verständlich, aber in diesem Falle absolut zweitrangig.
    Zeige ihr durch aktives Zuhören, dass du ihre Entscheidung, egal wie sie ausfällt, hunderprozent unterstützt. Nur wenn es der jungen Frau gelingt eine eigene Entscheidung zu fällen, kommt sie langsam los von ihrer Mutter.
    Ich wünsche dir und ihr alle Gute dazu!

    Herzlich
    Birgid "Walli"

  7. #7
    The One U Wanna C
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    den weg, den du hier beschreitest, halte ich für fragwürdig. so ganz anonym ist dein weg hier ja nicht.

    Ex-Läufer auf Inline-Skates


  8. #8

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    Mein erster Gedanke:
    Mit 23 ist die Tochter doch schon recht alt, um sich noch derart von der Mutter in ihr Leben "reinreden" zu lassen.
    It takes both sunshine and rain to make a rainbow.

    Grüße von Monika

  9. #9
    pausiert nicht mehr... Avatar von Fritz
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    Nanu? Mit 23 ist man sicherlich kein Badminton-Talent oder -Nachwuchs mehr, und auch nicht mehr in der U 22 sondern bereits in der "Seniorenliga".

    Vor allem sollte man dann schon wissen, was man will - welche 23-jährige Erwachsene läßt sich denn in dem Alter noch von der Mutter unter Druck setzen, bzw. überhaupt reglementieren?

    Wenn es ihr Wunsch ist, den Kurs abzubrechen, warum willst Du sie dann davon abbringen? Sportliche Hochleistung sollte meineserachtens nur freiwillig
    erbracht werden.

    "Im Rhythmus bleiben"




  10. #10
    ...raus aus der Pause Avatar von Ripple
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    @(fast) alle

    vielen Dank für Eure Antworten, @kobold vielen Dank für die PN.

    Ciao
    Michael
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  11. #11
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Standard mal wieder ne buchempfehlung

    hallo michael,

    da ich auch mal indirekt mit der problematik konfrontiert war, verstehe ich die junge frau sehr gut. sie hat eine psychische störung, die in dieser oder anderer form viele in uns haben. nur wirkt es nicht immer störend. den meisten von uns ist gar nicht großartig bewußt wie sehr sie durch die eltern geprägt wurden. oder aber sie bemerken es und versuchen aktiv aus dem teufelskreis auszubrechen. du könntest sie in einem gespräch in diese gedankenrichtung lenken, begreifen muss sie es allein oder in langen gesprächen ggf. mit einem psychologen.

    ein buch, dass sich ausschließlich mit der konstellation mutter/tochter beschäftigt ist dies:
    Meine Mutter macht mich ganz verrückt. Wie Töchter mit Müttern besser umgehen können (Gebundene Ausgabe)
    von Susan Simon Cohen (Autor), Edward M. Cohen (Autor), Susan Simon Cohen

    ich habe es seinerzeit tatsächlich auch mit interesse gelesen, einfach um auch für mich als mann etwas ableiten zu können.
    Steif
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  12. #12
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Ich noch mal und die Sache ist es mir sehr wert, mein 8000. Beitrag hier zu werden.
    Hier noch ein im Web gefundener Beitrag zu dem Thema incl. Soforthilfetipps und Literaturhineisen.

    Die Sache kann übrigens so enden, daß die junge Frau ihr ganzes Leben umkrempelt (einschließlich Beziehung etc.). Besser früh als zu spät!

    Ich drücke die Daumen und würde mich über ein Feedback freuen, wie die Sache ausging.
    Steif
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  13. #13
    ...raus aus der Pause Avatar von Ripple
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    Moin Steif,

    eine erste Rückmeldung: ich fasse es als Ehre auf, dass Du meinem (?) Problem deinen 8.000 Beitrag opferst. Die Links werde ich verfolgen. Rest per PN.

    Ciao
    Michael
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  14. #14
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    Zitat Zitat von Ripple Beitrag anzeigen
    meinem (?) Problem
    Mein Eindruck: Streiche das Fragezeichen und frage dich, warum das so ist.

  15. #15
    Das schönste Ziel der Welt Avatar von Renn-Schnecke
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    Hallo Michael,

    bin zwar kein Psychologe, aber Tochter einer dominanten Mutter . Die einzige Möglichkeit besteht, wie die anderen ja bereits geschrieben haben, im Gespräch. Das muß beim ersten Mal nicht unbedingt ein Dialog sein, meist lädt man die Enttäuschung, den Druck als Vorwürfe gegen die Mutter ab. Im besten Fall endet das in einem Streit, das wäre dann schon mal ein Anfang . Im nächsten Schritt sollte sich Dein "Schützling" über zwei Sachen Gedanken machen: will sie den Sport wirklich machen und wenn ja, wie intensiv. Zweitens: was bringt die Mutter dazu, Liebe und Anerkennung nur bei Erfolg zu geben. Manchmal haben das Mütter in ihrer Kindheit selbst so erlebt und geben das dann weiter. Oder sie wollen die Anerkennung, die sie selbst nie hatten. Oder aber, sie akzeptieren ihr "Kind" nicht als vollwertigen, selbständigen Erwachsenen mit einem eigenen Leben. Letzteres kann man nur ändern, indem man seinen Willen, seine Interessen gegen die Mutter durchsetzt und sich immer wieder verbal ihr gegenüber behauptet. Hat bei mir auch lange gedauert, aber letztendlich hat es funktioniert. Der Vorteil für beide Seiten besteht darin, daß man als Tochter ein stabiles Selbstbewußtsein entwickelt und als Mutter endlich die "Abnabelung" der Tochter akzeptiert. Denn letztendlich geht es nicht um den Sport, sondern darum, daß die Mutter immer noch die Kontrolle über ihre Tochter haben will. Wäre es nicht der Sport, dann wäre es etwas anderes, bei dem sie ihre Tochter manipuliert. Deshalb hilft nur: reden, reden, streiten, seinen eigenen Weg gehen.
    Renn-Schnecke

    ... von 2 auf 100 in 11 Jahren ...

  16. #16
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Zitat Zitat von Renn-Schnecke Beitrag anzeigen
    bin zwar kein Psychologe, aber Tochter einer dominanten Mutter .
    Noch ist es vielleicht zu früh, aber wie schätzt Du die Erblichkeit einiger Charakterzüge ein? Befürchtest Du ähnlich auf Deinen Nachwuchs zu wirken wie sie auf Dich?
    Im nächsten Schritt sollte sich Dein "Schützling" über zwei Sachen Gedanken machen: will sie den Sport wirklich machen und wenn ja, wie intensiv. Zweitens: was bringt die Mutter dazu, Liebe und Anerkennung nur bei Erfolg zu geben. Manchmal haben das Mütter in ihrer Kindheit selbst so erlebt und geben das dann weiter.
    Zunächst muss ich bemerken, daß Michael mir mitteilte, daß sie einen Trainerlehrgang bei ihm absolvieren möchte. Dann würde ich noch einen dritten Punkt zu denen von renn-schnecke anfügen, den Du Michael, gemeinsam mit ihr "erarbeiten" solltest. Vielleicht hat sie folgendes auch schon so für sich erkannt und sich deshalb in ihrer Unsicherheit vertrauensvoll an Dich gewandt? Sie fragt sich möglicherweise "Kann ich als junge Frau, die in ihrer Kindheit überzogenen Leistungsdruck erfuhr, überhaupt eine gute Trainerin sein?" Ein guter Trainer sollte zwar motivieren können, aber auch den nötigen Abstand zu seinem Schützling haben um ihn nicht in die Hölle zu trainieren. Psychischer Druck, wie ihn die junge Frau erfuhr und vielleicht noch erfährt, den sie als psychisches Muster erbte ist bei einem Trainer sicher fehl am Platz, oder sehe ich das völlig falsch?
    Steif
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  17. #17

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    Zitat Zitat von Steif Beitrag anzeigen
    Psychischer Druck, wie ihn die junge Frau erfuhr und vielleicht noch erfährt, den sie als psychisches Muster erbte ist bei einem Trainer sicher fehl am Platz, oder sehe ich das völlig falsch?
    Bestimmt können derartige Charakterzüge vererbt werden: also auf Tochter wurde ein gewisser Erfolgsdruck ausgeübt; die Tochter wird ihn dann ebenso auf Schützlinge ausüben.

    Wenn sie nun dieses Verhaltensmuster erkannt hat, ist der nächste Schritt, dieses Muster "aufzubrechen". Sprich: es eben nicht weiterzugeben. Man kann andere nicht ändern, aber man kann sich selbst ändern.
    It takes both sunshine and rain to make a rainbow.

    Grüße von Monika

  18. #18
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Zitat Zitat von woodstock Beitrag anzeigen
    Wenn sie nun dieses Verhaltensmuster erkannt hat, ist der nächste Schritt, dieses Muster "aufzubrechen". Sprich: es eben nicht weiterzugeben. Man kann andere nicht ändern, aber man kann sich selbst ändern.
    das war es wo ich hinwollte. Die Frage ist, kommt auch eine 23-jährige schon dorthin? [edit] ... und vor allem nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch?
    Steif
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  19. #19

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    Zitat Zitat von Steif Beitrag anzeigen
    das war es wo ich hinwollte. Die Frage ist, kommt auch eine 23-jährige schon dorthin? [edit] ... und vor allem nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch?
    Puh, ja ich glaube, einfach wird das nicht... Ich denke, das Wichtigste ist: sie muss dieses Verhaltensmuster erkennen und es bewußt aufbrechen WOLLEN!
    It takes both sunshine and rain to make a rainbow.

    Grüße von Monika

  20. #20
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Zitat Zitat von Steif Beitrag anzeigen
    ... , den Du Michael, gemeinsam mit ihr "erarbeiten" solltest. ...
    Ist man in der Lage, die Erwartungen zu erfüllen, die man weckt, wenn man so weit in die individuellen Probleme eines anderen einsteigt und mit ihm "arbeitet"? Und: Will man sich wirklich so weit einlassen, dass man für den anderen - u.U. mehrfach und über längere Zeiträume - ein verlässlicher Gesprächspartner sein kann?
    Diese Fragen sind für mich entscheidend! Wer sie für sich selbst mit "nein" beantwortet, sollte den Ratsuchenden erher ermutigen und darin unterstützen, den Weg zu anderweitiger (u.U. professioneller) Hilfe zu suchen!

    (Ich möchte damit die bisherigen Überlegungen nicht abwerten, sondern nur daran erinnern, worauf man sich u.U. einlässt, wenn man sich einem nur flüchtig bekannten Menschen als Ratgeber anbietet!)

    vg,
    kobold

  21. #21

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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Ist man in der Lage, die Erwartungen zu erfüllen, die man weckt, wenn man so weit in die individuellen Probleme eines anderen einsteigt und mit ihm "arbeitet"? Und: Will man sich wirklich so weit einlassen, dass man für den anderen - u.U. mehrfach und über längere Zeiträume - ein verlässlicher Gesprächspartner sein kann?
    Diese Fragen sind für mich entscheidend! Wer sie für sich selbst mit "nein" beantwortet, sollte den Ratsuchenden erher ermutigen und darin unterstützen, den Weg zu anderweitiger (u.U. professioneller) Hilfe zu suchen!

    (Ich möchte damit die bisherigen Überlegungen nicht abwerten, sondern nur daran erinnern, worauf man sich u.U. einlässt, wenn man sich einem nur flüchtig bekannten Menschen als Ratgeber anbietet!)

    vg,
    kobold
    Ich schätze, es dürfte auch schwer sein, als Dritter mit der Tochter daran zu arbeiten, diese Verhaltensmuster aufzubrechen. Besser sollte sie sich wirklich (professionelle) Hilfe suchen oder eben selbst daran arbeiten.

    Probleme mit diesen vererbten Verhaltensweisen sind:
    * Unwissenheit: erkennt man die Muster überhaupt?
    * Macht der Gewohnheit: will man das überhaupt verändern? Oder lässt man "sich lieber treiben" und lässt damit alles beim Alten?

    Noch ein Tipp: Michael, sei vorsichtig, wenn Du der Tochter gegenüber professionelle Hilfe ansprichst!!!
    Zuletzt überarbeitet von woodstock (19.07.2007 um 13:24 Uhr)
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    Grüße von Monika

  22. #22
    ...raus aus der Pause Avatar von Ripple
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    Ich habe der jungen Frau jetzt angeboten mit mir zu sprechen. Dazu muss sie aber zu mir kommen, d.h. sie muss einige hundert Kilometer fahren, denn soweit sind wir, bzw. der Gesprächsort und sie, räumlich voneinander entfernt. Für das dann evtl. enstehende Gespräch habe ich mir bereits ein kleines Muster gestrickt in welches auch eure Ratschläge mit eingewebt werden. Selbstverständlich werde ich sie nicht drängeln an dem Lehrgang tewilzunehmen. Zu allererst muss aber von ihr die Bereitschaft signalisiert werden überhaupt weiter mit mir sprechen zu wollen. Ich werde mich nicht aufdrängen. Bisher hat sie sich noch nicht wieder gemeldet. Ich bin gespannt.

    Ciao
    Michael
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  23. #23
    not fast & not furious Avatar von Steif
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  24. #24

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    Zitat Zitat von Steif Beitrag anzeigen
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    Grüße von Monika

  25. #25
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Zitat Zitat von woodstock Beitrag anzeigen
    in meinem Browser sind noch zwei Wikipediatabs offen: 1 und 2

    Ich gehe gleich laufen *freu* ... entlang der Strecke stehen vereinzelt solche Bänke. Ich könnte mich immer wieder kaputtlachen.
    Steif
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