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Laufschuhholics Selbsthilfegruppe

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Maddin85 hat geschrieben: Einige gehen den Weg, einen Schuh im Laufshop anzuprobieren und online zu kaufen. Man könnte aber auch den umgekehrten Weg gehen: Sich online zu informieren und im Laufshop die Schuhe verbindlich zu bestellen und dann auch zu kaufen. Mit der Zeit und der Erfahrung kennt man seine Größen bei den unterschiedlichen Herstellern.
Kann man machen. Sehe ich aber keinen großen Sinn darin. Genauso gut könnte ich die Schuhe Online bestellen und das ersparte Geld in einem Briefumschlag beim lokalen Händler abgeben.

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JoelH hat geschrieben:Na ja, das Sprungfedern dich weiter springen lassen ist ja kein Geheimnis. Das Geheimnis ist es, diese ausladenden Federn in eine Sohle zu verbauen die nur wenige Millimeter Spannweg hat.

Im Prinzip ist das nix anderes als genau das Gegenteil zum Dämpungsschuh. Anstatt die Energie - sinnloserweise - zu schlucken soll sie wieder rückgeführt werden. Natürlich ist das viel Marketing, aber auch wenn es nur Placebos sein sollten, wenns hilft dann :daumen:
Die Marketing-Floskeln kann man auch ignorieren. Für den fortgeschrittenen Läufer (z.B. 10km <40min) ist es wichtiger, dass ein Schuh flach und flexibel aufgebaut und direkt ist, d.H. eine gute Rückmeldung vom Untergrund liefert. Schnickschnack wie Pronationsstützen und aufwändige Dämpfungssysteme sind dann eher überflüssiger Ballast.

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Maddin85 hat geschrieben:Man glaubt gar nicht, wie gering die Spannen nach Abzug der Umsatzsteuer manchmal sind. Wenn ich als Vereinsmitglied 20% Rabatt bekomme, bleiben für den Schuhdealer vielleicht 10 oder 20€ Spanne übrig.
Mal ein wenig gerechnet (Beispiel DS Trainer):

UVP 140€.
Rabattierter Preis bei 20%: 112€.
Nettopreis: 94,12€

Mit deinen 20€ wäre der Netto-Einkaufspreis 74,12€, man müsste den Schuh also für 88,20€ (inkl. MwST) verkaufen, um nicht unter Einkaufspreis zu fallen, mit Versand ginge es nicht unter 92€.

Den Schuh bekommt man aber sehr regelmäßig für 80-90€ ink. Versand. Ja, es gibt immer mal wieder Händler, die Umsatz mit Gewinn verwechseln und/oder Lockangebote oder Ausverkauf unter Einkaufspreis machen aber nicht in der Masse, in der es beim DS Trainer passiert.

Da bleiben nach "nur" 20% Rabatt auf den UVP schon ein paar €€€ mehr als die von Dir genannten 20€ hängen. Ja, darauf sind die Händler auch angewiesen, sonst wären Miete, Ausstattung und Angestellte nicht bezahlbar.

Genau deshalb finde ich ja die Mond-UVPs gerade bei Asics so absurd. Mit ein wenig Umschauen findet man überall und jederzeit problemlos die 20% - auch im stationären Handel, wer den UVP zahlt, hat schlichtweg keine Ahnung oder bezahlt die Laufanalyse mit (da passt das dann auch wieder).
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Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)

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NME hat geschrieben:Kann man machen. Sehe ich aber keinen großen Sinn darin. Genauso gut könnte ich die Schuhe Online bestellen und das ersparte Geld in einem Briefumschlag beim lokalen Händler abgeben.
Als Vereinsmitglied zahle ich selten mehr als 110€ für ein paar Laufschuhe. Auf die 10 oder 20€, die ich beim Onlinekauf möglicherweise spare, kann ich verzichten. Benötige ich ein paar Schuhe, gehe ich nach Möglichkeit zu meinem Dealer und bitte ihn, Schuh x in Größe y zu bestellen. In der Regel passt das dann auch. Kurz anprobiert, gekauft, fertig!
ruca hat geschrieben:Da bleiben nach "nur" 20% Rabatt auf den UVP schon ein paar €€€ mehr als die von Dir genannten 20€ hängen. Ja, darauf sind die Händler auch angewiesen, sonst währen Miete, Ausstattung und Angestellte nicht bezahlbar.
Viel mehr bleibt aber nicht übrig, zumindest nicht bei den kleinen Händlern. Die Ketten bekommen sicherlich noch mal Boni. Reich werden kann man mit dem Geschäft jedenfalls nicht.

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Maddin85 hat geschrieben:Die Marketing-Floskeln kann man auch ignorieren. Für den fortgeschrittenen Läufer (z.B. 10km <40min) ist es wichtiger, dass ein Schuh flach und flexibel aufgebaut und direkt ist, d.H. eine gute Rückmeldung vom Untergrund liefert.
Sagen wir es mal so, ich hab mir ja den Pegasus gegönnt - darum bin ich ja auch hier in diesem Faden - obwohl ich davon wenig halte und es gerne direkt mag => Salming Race 6.

Jetzt muss ich sagen, auch der Turbo hat was, es ist ein anderes laufen, man spürt m.E. durchaus eine Federwirkung. Ob die relevant ist, keine Ahnung, ich laufe mit dem Schuh nicht schneller als mit dem Race, aber auch nicht langsamer. Es ist in einer Range. Ich laufe einfach anders. Beides ist okay, ich bevorzuge das Direkte, darum bleibt der Race mein Favorit. Und nachdem ich am Samstag auch nach mehr als 30km keinerlei Probleme hatte wird das auch bei einem Marathon nicht anders sein.

Dämpfung ist m.E. für die Füße. (Bitte im richtigen Kontext lesen :zwinker2: :zwinker2 :) Da bin ich ganz bei dir. Aber der Pegasus dämpft nicht, er federt (m.E.)
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wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

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JoelH hat geschrieben:Sagen wir es mal so, ich hab mir ja den Pegasus gegönnt - darum bin ich ja auch hier in diesem Faden - obwohl ich davon wenig halte und es gerne direkt mag => Salming Race 6.

Jetzt muss ich sagen, auch der Turbo hat was, es ist ein anderes laufen, man spürt m.E. durchaus eine Federwirkung. Ob die relevant ist, keine Ahnung, ich laufe mit dem Schuh nicht schneller als mit dem Race, aber auch nicht langsamer. Es ist in einer Range. Ich laufe einfach anders. Beides ist okay, ich bevorzuge das Direkte, darum bleibt der Race mein Favorit. Und nachdem ich am Samstag auch nach mehr als 30km keinerlei Probleme hatte wird das auch bei einem Marathon nicht anders sein.

Dämpfung ist m.E. für die Füße. (Bitte im richtigen Kontext lesen :zwinker2: :zwinker2 :) Da bin ich ganz bei dir. Aber der Pegasus dämpft nicht, er federt (m.E.)
Wenn Du früher oder später in den Bereich Deines persönlichen Topniveaus kommen solltest, dann hättest Du eine andere Athletik und Du würdest die Nike Pegasus in die Ecke schmeißen.

Gestern habe ich ein altes Paar Schuhe getragen, die Mizuno Wave Inspire von 2011 - zum Malern! Spaßeshalber bin ich ein paar Metern gelaufen und spürte ein Ziehen in der Achillessehne - geht gar nicht. Die Nike Pegasus sind nicht ganz so schlimm, aber immer noch zu hoch aufgebaut und undynamisch, aus meiner Sicht gönnst Du Dir nichts, aber es wird Dir auch nicht schaden, in den Schuhen zu laufen, wenn Du bei jedem Training einen anderen Schuh trägst.

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Und komischerweise laufen Menschen in weichen Schuhen mit 3cm Sohle, einem cm Absatz und der Steifigkeit eines Bretts Weltrekord. :hihi:
(Hoffentlich kommen die bald in den Bereich ihres Topniveaus und lassen das)

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Maddin85 hat geschrieben:Wenn Du früher oder später in den Bereich Deines persönlichen Topniveaus kommen solltest, dann hättest Du eine andere Athletik und Du würdest die Nike Pegasus in die Ecke schmeißen.
Danke für die Blumen.

Davon ab, Arne Gabius bestreitet den Großteil seiner Vorbeitung mit dem Schuh, so schlecht kann er also auch für Highperformer nicht sein.
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Dirk_H hat geschrieben:Und komischerweise laufen Menschen in weichen Schuhen mit 3cm Sohle, einem cm Absatz und der Steifigkeit eines Bretts Weltrekord. :hihi:
Ernsthaft? Welches Beispiel meinst Du konkret? Und was möchtest Du aussagen?

Frage doch mal einen erfahrenen Trainer, welche Schuhe er empfiehlt!

Der Nike Zoom Vaporfly, den Eliud Kipchoge trägt, ist natürlich ein Topschuh mit 184g Gewicht bei Größe 43. Ist er wirklich im Fersenbereich 30mm hoch? Erstaunlich! Aus meiner Sicht geht der höhere Aufbau immer auch etwas zu Lasten der Direktheit. Letztlich ist es Geschmackssache.

Ich selbst bekomme in höheren Schuhen schnell Achillessehnenprobleme, aber das ist eine individueelle Angelegenheit.

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Eliud Kipchoge, Nike Vaporfly (30mm Sohle bei 10mm Sprengung)...davor war es Adidas Adios mit 10mm Sprengung
...und wer jetzt was gegen Marathon hat, wie wäre es mit den 10k in 26:41 beim Silvesterlauf in Madrid? Kein WR, da die Strecke wegen leicht negativer Höhenbilanz nicht konform, aber trotzdem die schnellste je gemessen Zeit auf 10km Straße.

Und was will ich damit aussagen: Ich halte deine Ansicht für überholt und die Aussage, dass die nähe zum persönlichen Topniveau einen in Kombination mit eher minimalistischen Schuhen schnell machen würde damit auch.

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Maddin85 hat geschrieben: Der Nike Zoom Vaporfly, den Eliud Kipchoge trägt, ist natürlich ein Topschuh mit 184g Gewicht bei Größe 43. Ist er wirklich im Fersenbereich 30mm hoch? Erstaunlich! Aus meiner Sicht geht der höhere Aufbau immer auch etwas zu Lasten der Direktheit. Letztlich ist es Geschmackssache.
Du hast von Dämpfung und Sprengung gesprochen, nicht von Gewicht.
Und bei gleicher Größe gibt es leichtere Schuhe mit weniger Dämpfung und Sprengung, z.B. Adidas Konkurenzprodukt Sub2, einen Takumi Sen oder den wohl aktuell leichtesten Schuh, den Reebok Run Fast Pro. Und billig sind die auch alle nicht.

Ein Billigheimer ist der Pegasus Turbo von dem JoelH redet übrigens auch nicht und das Gewicht auch noch sehr überschaubar.

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Dirk_H hat geschrieben: Und was will ich damit aussagen: Ich halte deine Ansicht für überholt und die Aussage, dass die nähe zum persönlichen Topniveau einen in Kombination mit eher minimalistischen Schuhen schnell machen würde damit auch.
Das habe ich so nicht geschrieben!

Über das Thema kann man durchaus diskutieren. Das Natural Running Konzept hat sich überholt, da gebe ich Dir recht. Später sind viele Hersteller wieder zu höher bauenden Schuhen übergegangen, als man gemerkt hat, dass sich bei vielen Hobbyläufern wegen unzureichender Muskulatur und verkürzter Achillessehnen Verletzungsproblematiken besonders an der AS ergaben. Zur Zeit wählen viele Hersteller einen Mittelweg und das ist auch okay.

Es gibt minimalistischer aufgebaute Wettkampfschuhe wie den Saucony Type A mit 16,5mm Bauhöhe, 4mm Sprengung, sowie den New Balance 1500 (6mm Sprengung), die ich bevorzuge, die Modelle von Adidas und Nike bauen höher und werden auch von einigen Top-Athleten getragen.

Man kann aber auch nach wie vor mit minimalistischen Wettkampfschuhen gut klarkommen, wenn die Waden gut und gezielt trainiert sind. In dem Punkt sind wir sicherlich einer Meinung. Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass die Nike Pegasus für Joel ungeeignet wären. Er trainiert auch nicht siebenmal mit 2 bis 3 Qualitätseinheiten pro Woche.
Wir kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen, zurück zum Thema!

Hat jemand auch die Reebok Run Fast Pro ausprobiert? Oder sollte man tatsächlich 34min auf 10km drauf haben, um mit dem Modell klarzukommen?

Was haltet Ihr von den Brooks Ricochet? Die Frage habe ich vorhin gestellt.

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Dirk_H hat geschrieben:Du hast von Dämpfung und Sprengung gesprochen, nicht von Gewicht.
Hier ist die Begrifflichkeit wichtig. Das ist keine Dämpfung die da verbaut wird! Vorsicht, nicht in einem Atemzug mit diesen Schuhen verwenden.
Dirk_H hat geschrieben: Ein Billigheimer ist der Pegasus Turbo von dem JoelH redet übrigens auch nicht und das Gewicht auch noch sehr überschaubar.
In der Tat nicht billig gewesen, davon ab, der hat keine Dämpfung. Definitiv nicht. Also wer sich den Schuh als Sofa kaufen will, lasst es, der ist responsiv und das merkt man auch. Da wird nix geschluckt, das kommt wieder. Wahrscheinlich nicht so explosiv wie beim 4% aber es kommt noch genug in den Knien an, versprochen.

Also auch wenn es wie Dämpfung aussieht, es ist keine! Ich denke das ist das Problem vor welchem Maddin steht. Er sieht einen hohen Schuh, also ist da Dämpfung drin. Aber so pauschal kann man das nicht mehr sagen.


Zusatz: Übrigens habe ich genau mit diesem Federeffekt bei leichtem Bergablauf Probleme. In der Kombination mit der ungewohnt hohen Sprengung habe ich immer das Gefühl ich werde nach vorne katapultiert obwohl ich noch gar nicht so weit bin mit dem Oberköper. Man kann sich das so vorstellen als würde man bei jedem Schritt permanent das Gefühl haben vornüber zu kippen. Und das kommt sicher nicht daher, dass da eine Dämpung was schlucken würde. Sicher nicht, das ist genau der gegenteilige Effekt, der Schuh gibt schon wieder zurück obwohl ich von der Fussstellung noch gar nicht so weit bin.
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@Joel: Jetzt habe ich kapiert, dass der Nike Pegasus und der Nike Pegasus Turbo zwei unterschiedliche Modelle sind.

Wenn man moderat gedämpfte Schuhe sucht, gibt es aber auch flachere Modelle. Eine hohe Bauart ist nicht zwangsläufig der Königsweg!

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Maddin85 hat geschrieben:@Joel: Jetzt habe ich kapiert, dass der Nike Pegasus und der Nike Pegasus Turbo 2 unterschiedliche Modelle sind.

Wenn man gut gedämpfte Schuhe sucht, gibt es aber auch flachere Modelle.
Ich dachte es wäre klar, dass wir vom Turbo sprechen.

Für Dämpfungsschuhe bin ich der falsche Gesprächspartner.

Wobei man natürlich sagen muss, dass man immer dem Untergrund passend seine Schuhe aussuchen sollte. Wer mit einem Lightwighttrainer schon mal ein langes Stück groben Schotter belaufen musste, der weiß was ich meine. Auch hier gilt, jedem Töpfchen sein Deckelchen.
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Hier ist ein Artikel von 2015, in dem die "Dämpfungsauswüchse der Schuhindustrie" kritisch gesehen werden. Um das Thema abzurunden...

https://tri-mag.de/service/wissenschaft/back-roots-9701

"Genau in dieser hohen Sprengung liegt in den Augen vieler Experten das größte Problem. "Der Fuß nimmt durch das Aufsetzen auf der Ferse viel Kraft auf und verstärkt über unnatürliche Hebelwirkungen die Pronationsbewegungen enorm", erklärt Prof. Dr. Markus Walther, Chefarzt des Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie an der Orthopädischen Klinik München-Harlaching. Plötzlich bestand die Mehrheit der Läufer aus Überpronierern, die Industrie reagierte und baute zunehmend Pronationsstützen in die Schuhe ein."Ratsam sei lautProf. Dr. Gert-Peter Brüggemann, Leiter des Instituts für Biomechanik an der Deutschen Sporthochschule Kölnviel mehr ein flexibler Schuh, der dem Fuß Raum bietet und ein weiches, aber kaum gedämpftes Fersenbett hat.

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Maddin85 hat geschrieben:Hier ist ein Artikel von 2015, in dem die "Dämpfungsauswüchse der Schuhindustrie" kritisch gesehen werden. Um das Thema abzurunden...
Jetzt hör doch mal mit dem Zurückgerudere auf und sieh einfach ein, dass Du Pegasus mit Pegasus Turbo verwechselst hast und Du weder letzteren Schuh, noch Zoom Fly noch Vaporfly gelaufen bist, um Dir wirklich ein Urteil zu erlauben.

Dein zitierter Absatz bezieht sich übrigens nicht auf "Dämpfungsauswüchse".

So, wieder mal zurück zum Thema. :D

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NME hat geschrieben:Jetzt hör doch mal mit dem Zurückgerudere auf und sieh einfach ein, dass Du Pegasus mit Pegasus Turbo verwechselst hast und Du weder letzteren Schuh, noch Zoom Fly noch Vaporfly gelaufen bist, um Dir wirklich ein Urteil zu erlauben.

Dein zitierter Absatz bezieht sich übrigens nicht auf "Dämpfungsauswüchse".

So, wieder mal zurück zum Thema. :D
Tatsächlich habe ich mehrfach Schuhe von Nike anprobiert und immer wieder davon abgesehen, ist halt nicht mein Hersteller, die Schuhe fühlten sich für mich jedesmal zu weich und schwammig an.

Tatsächlich habe ich die beiden Schuhmodelle Pegasus und Pegasus Turbo verwechselt und das auch zugegeben. Ist ja auch nix Schlimmes!

In dem zitierten Artikel geht es sehr wohl auch um die kritische Sichtweise der Dämpfungsauswüchse der Schuhindustrie.

"Je mehr Dämpfung, desto besser. Abrollen über die Ferse schont die Gelenke. Und überhaupt stellt das "Heel Striking", wie der Fersenlauf im englischen Fachjargon genannt wird, doch die effizienteste Art dar, den Fuß abzurollen. Es sind diese und ähnliche Behauptungen, die der Läuferwelt über Jahre eingeimpft wurden - und sie nun zum Teil ratlos dastehen lassen. Denn immer mehr Sportwissenschaftler laufen Sturm gegen die Dämpfungsauswüchse der Schuhindustrie, manche werfen ihr sogar vor, die Sportler jahrelang an der Nase herumgeführt zu haben. Sie fordern die Rückkehr zum natürlichen Laufstil. Und zu Schuhen, die den Fuß endlich wieder seine Arbeit machen lassen."

Natürlich kann jeder seine persönlichen Schlüsse daraus ziehen. ​Zurück zum Thema!

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RunFast Pro, nein; Run Fast, ja.
Läuft sich auch anders als die meisten anderen Schuhe die ich habe und ist bei gerade 200g/28cm erstaunlich gut gedämpft (ich bleib wider Joels Einwänden mal bei dem Wort*). Vom Gefühl her liegt mir das bei Intervallen nicht so, aber für Dinge wie TDL oder gesteigerte DLs sehr gut. 10km@36:23 aus dem Training und tendenziell noch eher niedriger Form im November war durchaus auch ein Wort.

*Kann man den Internetgerüchten glauben, dann sind die Floatride Sohlen zumindest vom Rohmaterial das gleiche wie ZoomX.

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NME hat geschrieben: So, wieder mal zurück zum Thema. :D
Genau. Egal ob rot oder grün, Hauptsache Schuhe :D :D

Letztlich sind das eh alles Trends. Irgendwann kommt auch sicher wieder eine Puristikwelle übers Land.

Marketingtechnisch ist es halt einfacher eine fette Wundersohle zu vermarkten als ein Hauch von nichts. Da fragt man sich dann doch schon eher für was man die Kohle auf den Tisch blättert.

Ist genauso wie mit dem Knitkram, da muss man sich auch fragen ob das der Weisheit letzter Schluss ist, ich bin da nicht von überzeugt. Aber ich muss es ja auch nicht kaufen :peinlich: :peinlich: obwohl, wahrscheinlich ist es eher eine Frage der Zeit bis ich auch so ein Teil daheim hab :peinlich: :peinlich:
Dirk_H hat geschrieben:RunFast Pro, nein; Run Fast, ja.
Wenn der Pro zu bezahlen wäre hätte ich ihn schon. Der ohne Pro ist dagegen m.E. ein Allerweltsschuh ohne besondere Merkmale.
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wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

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Maddin85 hat geschrieben:Tatsächlich habe ich mehrfach Schuhe von Nike anprobiert und immer wieder davon abgesehen, ist halt nicht mein Hersteller, die Schuhe fühlten sich für mich jedesmal zu weich und schwammig an.
Die genannten Modelle kann man nur sehr eingeschränkt mit dem Rest des Angebots von Nike vergleichen.

Und Ersteindruck z.B. beim Zoom Fly ist gelinde gesagt: merkwürdig. Der Schuh gewinnt erst ab einem gewissen Tempo.
Maddin85 hat geschrieben: Tatsächlich habe ich die beiden Schuhmodelle Pegasus und Pegasus Turbo verwechselt und das auch zugegeben. Ist ja auch nix Schlimmes!
Eben, deshalb Schwamm drüber und weiter.

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JoelH hat geschrieben: Wenn der Pro zu bezahlen wäre hätte ich ihn schon. Der ohne Pro ist dagegen m.E. ein Allerweltsschuh ohne besondere Merkmale.
Stimmt das mit den 130 Gramm? Und bei Größe UK 13? Für mich ist das Eisen eine Portion zu heiß! Der Run Fast ohne pro ist vom Gewicht her wohl immer noch in die Kategorie etwas stabilerer Wettkampfschuh einzuordnen und durchaus interessant. Es gibt ihn zur Zeit nicht in meiner Größe, deshalb kann ich die 10, was die Anzahl meiner Paare Laufschuhe angeht, noch nicht knacken.
NME hat geschrieben:Eben, deshalb Schwamm drüber und weiter.
Puh, mir fällt ein Stein vom Herz, einverstanden! :D

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JoelH hat geschrieben:Der ohne Pro ist dagegen m.E. ein Allerweltsschuh ohne besondere Merkmale.
Was aus meiner Sicht auf den Pegasus Turbo zutrifft. Zum Glück erlauben die verschiedenen Geschmäcker da eine breite Marktvielfalt.
Macht aber auch nix, wäre für dich vermutlich eh etwas schmal. :zwinker4:

Und zum normalen Pegasus (normal): Ich kenne gleich mehrere verdammt schnelle Leute die begeistert Pegasus laufen und das nicht nur für Rekom Einheiten.

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Ich finde sowohl den Run Fast als auch den Peg Turbo gut. Laufen sich beide sehr unterschiedlich trotz ähnliche Materials. Floatride fühlt sich mir fummiartiger an. Ich mag sie beide.

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Der Pegasus Turbo ist ja etwas Mogelpackung, wenn ich das recht verstanden habe. Die Sohle ist wohl grob zur Hälfte React und Hälfte Zoom X.
Sicher kein schlechter Schuh, aber ich glaube schlechte Schuhe gibt es eh nicht sooo viel sondern eher verschiedene Geschmäcker.

Das flummiartige Laufen beim Run Fast meinte ich mit "anders". Bei der Pace um 4:00/km (+/-15s) für mich ein sehr nettes Laufen, aber sicher auch nicht jedermanns Ding.
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