Hallo Freunde,
bezüglich zunehmender Schmerzen im Kniebereich könnte ich mal eure Meinung und Erfahrung gebrauchen. Bin noch relativ frisch im Lauf-Game und kenne mich nicht so mit klassischen Verletzungen und Problemzonen aus. Ihr könnt auch gerne entsprechende Themen verlinken die hilfreich sein könnten.
Zur Problematik:
In den letzten 3 Läufen habe ich vermehrt mit phasenweise stechenden Schmerzen an der inneren Seite des rechten Knies zu kämpfen, ca. 1cm parallel entfernt zur Kniescheibe. Diese treten auch nur beim Laufen auf, nicht beim Krafttraining. Scheint also vielleicht mit Reibung zu tun zu haben. Im Verlauf treten diese nun trotz Trainingspause auch immer früher ein:
1.Lauf: bei Kilometer 19 plötzlich mittelmäßig stechende Schmerzen, weitergelaufen bis Kilometer 20.
2.Lauf (1 Woche Pause): besagte Schmerzen ab Kilometer 15, weitergelaufen bis Kilometer 20.
3.Lauf (2 Wochen Pause): betroffener Bereich ab Kilometer 4 bemerkbar aber neutral ohne Schmerzen. Stark stechende Schmerzen ab Kilometer 9, abgebrochen und bis Kilometer 12 nach Hause geeiert.
Zur sportlichen Vorgeschichte: Laufe seit etwa einem Jahr durchschnittlich 1x pro Woche, Anfangs 5km und seit diesem Jahr meist 20km. Zu Beginn hatte ich häufig Probleme mit dem Läuferknie auf der rechten Seite (auch beim spazieren gehen, wahrscheinlich wegen zu schwacher Hüfte durch Bürojob) und laufe seitdem immer mit einem Gummiband über dem Knie. Parallel mache ich 1x pro Woche Beintraining.
Termin beim Orthopäden dauert leider noch etwas. Schonmal vielen Dank für alle Ratschläge!
Re: Eingrenzung innenseitige Knieschmerzen
2Macht Dir laufen keinen Spaß? Oder warum läufst Du nur einmal in der Woche 20KM? Das ist kein Lauftraining.
Wenn Du bei kurzen Distanzen keine Probleme hast, lauf viermal in der Woche 5 KM. Oder eben immer solange, wie Du keine Schmerzen hast. Wenn Du nicht schmerzfrei laufen kannst, warte den Arzttermin ab und such Dir eine andere Ausdauersportart (Radfahren, Inliner, Aquajogging).
Wenn Du bei kurzen Distanzen keine Probleme hast, lauf viermal in der Woche 5 KM. Oder eben immer solange, wie Du keine Schmerzen hast. Wenn Du nicht schmerzfrei laufen kannst, warte den Arzttermin ab und such Dir eine andere Ausdauersportart (Radfahren, Inliner, Aquajogging).
Re: Eingrenzung innenseitige Knieschmerzen
3Danke für deine Antwort.
Für mich hat sich das bisher zeitlich gut ergeben da ich an den anderen Tagen anderen Sport oder Hobbys nachgehe. Wenn ich keine Lust hätte würde ich garnicht laufen.
Für mich hat sich das bisher zeitlich gut ergeben da ich an den anderen Tagen anderen Sport oder Hobbys nachgehe. Wenn ich keine Lust hätte würde ich garnicht laufen.
Re: Eingrenzung innenseitige Knieschmerzen
4Ohne regelmäßiges, häufigeres Training wird sich Dein Körper nur schwer an die einmalige, wöchentliche Höchstleistung gewöhnen. Die Quittung hast Du bekommen.
Re: Eingrenzung innenseitige Knieschmerzen
5Heißt also die Theorie das mit zusätzlichem Krafttraining auszugleichen greift nicht?
Re: Eingrenzung innenseitige Knieschmerzen
6Die Thorie kenne ich nicht. Laufen ersetzt kein Krafttraining und umgekehrt. Das eine kann das andere ergänzen, je nachdem, was das Trainingsziel ist. Hier sind eher die LäuferInnen zugange, die ihr Training ergänzen. Es wird aber niemand einmal in der Woche gewaltige Gewichte stemmen um seine Laufleistung zu verbessern.
https://www.runnersworld.de/krafttraini ... r-laeufer/
https://www.runnersworld.de/krafttraini ... r-laeufer/
Re: Eingrenzung innenseitige Knieschmerzen
7Hallo HSQ701,
vorweg: Laufen kann man ausschließlich trainieren, indem man läuft. Mit nichts anderem. Was geht, ist, die laufspezifische Belastung oder die Anfälligkeit von Teilen des Bewegungsapparates mit alternativem Üben zu vermindern. Zum Beispiel, indem man durch Krafttraining Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bände gezielt kräftigt. Ist doch logisch, dass sie dann mehr "aushalten". Was auch geht, ist, eine Lauftrainingseinheit in der Woche durch eine Einheit anderen Ausdauersport zu ersetzen. Damit kann man den Verlust des Trainings der AUSDAUER ausgleichen, aber natürlich nicht das Training, das die Laufeinheit für die Robustheit im Bewegungsapparat bedeutet hätte. Dessen Belastung soll ja im Gegenteil unterbleiben. Das machen zum Beispiel Läufer, die nach hohem Trainingsumfang Probleme bekommen, die aber trotzdem nicht an Ausdauer verlieren wollen. Das machen auch - sozusagen automatisch - Triathleten, wenn sie Rad- oder Schwimmtraining betreiben.
Was aber im Sinne "gesunden" Laufens völlig widersinnig ist, ist das, was du treibst. Einmal die Woche mit dem Vorschlaghammer 20 km aufs Fahrgestell kloppen. Es wundert mich nicht, dass du Schmerzen bekommst. Es wundert mich, dass du durch diese Vorgehensweise nicht schon mehr zerdeppert hast. Der Fall läge ein wenig anders, wenn du - Beispiel - dreimal die Woche beim Fußballtraining viel laufen müsstest. Das wäre nicht ideal, weil dieses Training vordringlich den Bereich Kraftausdauer schult, als nur die Ausdauer oder die Kraft, wäre aber eher erträglich.
Es geht kein Weg daran vorbei, dass du deinen Trainingsaufbau veränderst, wenn du schmerzfrei werden willst.
Alles Gute
Gruß Udo
vorweg: Laufen kann man ausschließlich trainieren, indem man läuft. Mit nichts anderem. Was geht, ist, die laufspezifische Belastung oder die Anfälligkeit von Teilen des Bewegungsapparates mit alternativem Üben zu vermindern. Zum Beispiel, indem man durch Krafttraining Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bände gezielt kräftigt. Ist doch logisch, dass sie dann mehr "aushalten". Was auch geht, ist, eine Lauftrainingseinheit in der Woche durch eine Einheit anderen Ausdauersport zu ersetzen. Damit kann man den Verlust des Trainings der AUSDAUER ausgleichen, aber natürlich nicht das Training, das die Laufeinheit für die Robustheit im Bewegungsapparat bedeutet hätte. Dessen Belastung soll ja im Gegenteil unterbleiben. Das machen zum Beispiel Läufer, die nach hohem Trainingsumfang Probleme bekommen, die aber trotzdem nicht an Ausdauer verlieren wollen. Das machen auch - sozusagen automatisch - Triathleten, wenn sie Rad- oder Schwimmtraining betreiben.
Was aber im Sinne "gesunden" Laufens völlig widersinnig ist, ist das, was du treibst. Einmal die Woche mit dem Vorschlaghammer 20 km aufs Fahrgestell kloppen. Es wundert mich nicht, dass du Schmerzen bekommst. Es wundert mich, dass du durch diese Vorgehensweise nicht schon mehr zerdeppert hast. Der Fall läge ein wenig anders, wenn du - Beispiel - dreimal die Woche beim Fußballtraining viel laufen müsstest. Das wäre nicht ideal, weil dieses Training vordringlich den Bereich Kraftausdauer schult, als nur die Ausdauer oder die Kraft, wäre aber eher erträglich.
Es geht kein Weg daran vorbei, dass du deinen Trainingsaufbau veränderst, wenn du schmerzfrei werden willst.
Alles Gute
Gruß Udo