Nachtrag:
Das letzte Training ist jetzt wohl erst mit drin.
M-Form: 50, M-Prognose: 4:50:xx
Re: Luise Läuft
752Danke! Du bist aber auch gerade sehr stark im Training!deluxe71 hat geschrieben: 22.02.2026, 15:45 Super, diese Woche hast du mich kilometermäßig überholt …![]()
Ich glaube, das ist völlig normal, dass die Langen Läufe keinen "guten" Vdot haben, da man die ja langsam läuft. Die sind aber gut für die Marathonform. Und die wird bestimmt bald besser bei dir!
Diese Woche halt gar kein Tempo, nicht mal Steigerungen.... nur km sammeln.
Re: Luise Läuft
753Was sieht denn dein Trainingsplan vor in Zukunft? Bekommen die langen Läufe irgendwann eine EB?
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung …
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung …
Re: Luise Läuft
754Die nächsten Wochen werden weiter km gesammelt, mit ab und an einem Wettkampf dazwischen. Und für meine Zielzeit brauche ich eigentlich keine EB im langen Lauf. Wenn ich sich aber ergibt und ich mich danach fühle, werde ich selbst eine einbauen. Das habe ich im HM-Training schon mal gemacht. Da war es auch nicht vorgegeben.
Derzeitig habe ich das Gefühl das Streckenlänge ohne EB schon schwer genug ist. Aber vielleicht ist das auch der Kopf. Als ich heute eine Stelle erreicht habe, an der ich schon oft sehr zu kämpfen hatte, kam das Gefühl dann auch ein wenig hoch und ich musste mir sagen, dass ich ja jetzt die verbesserte Luise bin und nicht nach 15km schlapp mache!
Aber ich muss bei diesen langen Kanten jetzt auch viel mehr auf Verpflegung achten. Natürlich könnte ich den Kram auch nochmal deutlich langsamer und ohne nennenswerte Verpflegung laufen. Aber darin erkenne ich jetzt auch nicht so viel Mehrwert.
Diese Woche habe ich immer nach 7 km was genommen, aber nächste Woche will ich mal alle 6 km testen. Denn ich denke, dass im Marathon alle 7 km nicht reichen wird, solange ich die "kleinen" Gels nehme.
Derzeitig habe ich das Gefühl das Streckenlänge ohne EB schon schwer genug ist. Aber vielleicht ist das auch der Kopf. Als ich heute eine Stelle erreicht habe, an der ich schon oft sehr zu kämpfen hatte, kam das Gefühl dann auch ein wenig hoch und ich musste mir sagen, dass ich ja jetzt die verbesserte Luise bin und nicht nach 15km schlapp mache!
Aber ich muss bei diesen langen Kanten jetzt auch viel mehr auf Verpflegung achten. Natürlich könnte ich den Kram auch nochmal deutlich langsamer und ohne nennenswerte Verpflegung laufen. Aber darin erkenne ich jetzt auch nicht so viel Mehrwert.
Diese Woche habe ich immer nach 7 km was genommen, aber nächste Woche will ich mal alle 6 km testen. Denn ich denke, dass im Marathon alle 7 km nicht reichen wird, solange ich die "kleinen" Gels nehme.
Re: Luise Läuft
755Naja, das ist so aber nicht korrekt... Der Vdot ergibt sich aus der Kombination Pace+Puls. Wenn man solchen Longruns nicht gewohnt ist, geht der Puls hintenraus dann höher, als bei der Pace üblich. Und dann ergibt sich ein niedriger Vdot. Hat aber nix mit der langsamen Pace an sich zu tun.deluxe71 hat geschrieben: 22.02.2026, 15:45 Ich glaube, das ist völlig normal, dass die Langen Läufe keinen "guten" Vdot haben, da man die ja langsam läuft.
Meine aktuellen Longruns von 20-23 km bin ich gewöhnt und mache sie häufig. Daher haben die trotz der Länge auch gute/normale Vdot-Werte. Und am Ende einer (guten) Marathon Vorbereitung, wenn man einige 30er gemacht und eine gute Form hat, haben auch die 30er Longruns hohe Vdot-Werte.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)
Re: Luise Läuft
756Jetzt hab ich mal in den Plan eine Stufe schneller geschaut, dort hat der letzte lange Lauf noch 10km EB. Vielleicht mach ich die dann lieber, um im Marathon etwas besser durch zu kommen. Aber das sehe ich dann.deluxe71 hat geschrieben: Was sieht denn dein Trainingsplan vor in Zukunft? Bekommen die langen Läufe irgendwann eine EB?
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung …![]()
In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo?
Re: Luise Läuft
757Also Intervalle im DL-Tempo wären sinnlos. Du trainierst das Tempo dann ja schon ausreichend in den DL. Du solltest die Intervalle dann in einem flotteren Tempo machen, das die Tempohärte und Laufökonomie schult..Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56 Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo?![]()
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
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Re: Luise Läuft
758Was sagt denn unser Gastgeber zum Intervaltraining in der Marathonvorbereitung?Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56Jetzt hab ich mal in den Plan eine Stufe schneller geschaut, dort hat der letzte lange Lauf noch 10km EB. Vielleicht mach ich die dann lieber, um im Marathon etwas besser durch zu kommen. Aber das sehe ich dann.deluxe71 hat geschrieben: Was sieht denn dein Trainingsplan vor in Zukunft? Bekommen die langen Läufe irgendwann eine EB?
Eigentlich beneidenswert, dass du jetzt in der noch kühleren Jahreszeit dein Marathontraining machst. 3-Stunden-Läufe im Juli sind da schon eine ganz andere Herausforderung …![]()
In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo?![]()
"In der Marathonvorbereitung deutlich schneller als im geplanten Marathontempo zu trainieren, ist in eigentlich unnötig, wenn es Ihnen zuvorderst darum geht, die Distanz zu schaffen. Wollen Sie jedoch Ihre bisherige Marathonbestzeit unterbieten, ist ein intensiveres Tempotraining als der oben beschriebene Tempodauerlauf höchst förderlich."
https://www.runnersworld.de/lauftrainin ... bereitung/
Re: Luise Läuft
759Aber quasi die ganze Zeit der Vorbereitung nur im DL-Tempo "rumschlürfen" kann ja auch nicht Sinn der Sache eines TP sein. Klar schafft man dann den Marathon, aber etwas Tempo im Training schadet m.E. bei @Die blaue Luise nicht, sie ist ja kein Laufanfänger.bones hat geschrieben: 23.02.2026, 12:24 "In der Marathonvorbereitung deutlich schneller als im geplanten Marathontempo zu trainieren, ist in eigentlich unnötig, wenn es Ihnen zuvorderst darum geht, die Distanz zu schaffen. Wollen Sie jedoch Ihre bisherige Marathonbestzeit unterbieten, ist ein intensiveres Tempotraining als der oben beschriebene Tempodauerlauf höchst förderlich."
https://www.runnersworld.de/lauftrainin ... bereitung/
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)
Re: Luise Läuft
760Allein nur fürs Mentale finde ich etwas Tempo schon gut – ich denke, das gibt etwas mehr Selbstvertrauen … und, mehr Spaß am Training (wo @Die blaue Luise doch sowieso das Tempo im Training vermisst …
@heikchen007 danke für die Richtigstellung, da war ich etwas zu "allgemein", bzw mache ich bei mir regelmäßig die Beobachtung, dass ich bei den Longruns einen deutlich besseren Vdot habe, wenn ich sie zwischen 6:15 und 6:30er Pace laufe, als wenn ich langsamer zwischen 6:30 und 6:45 laufe (exakt die selbe Strecke, nahezu identische Loslauf-Zeit, gleiche Nahrungsaufnahme davor – Beobachtung über mehrere Jahre hinweg immer ähnlich). Obwohl ich 18-20 km in 6:15 durchaus anstrengender empfinde, als mit 6:40. Aber dann ist das wohl eine persönliche Geschichte von mir selbst …
@heikchen007 danke für die Richtigstellung, da war ich etwas zu "allgemein", bzw mache ich bei mir regelmäßig die Beobachtung, dass ich bei den Longruns einen deutlich besseren Vdot habe, wenn ich sie zwischen 6:15 und 6:30er Pace laufe, als wenn ich langsamer zwischen 6:30 und 6:45 laufe (exakt die selbe Strecke, nahezu identische Loslauf-Zeit, gleiche Nahrungsaufnahme davor – Beobachtung über mehrere Jahre hinweg immer ähnlich). Obwohl ich 18-20 km in 6:15 durchaus anstrengender empfinde, als mit 6:40. Aber dann ist das wohl eine persönliche Geschichte von mir selbst …
Re: Luise Läuft
761Sie wird in ein paar Wochen 42 Kilometer im Marathontempo rumschlürfen müssen.....oder ein bißchen wandern.heikchen007 hat geschrieben: 23.02.2026, 12:27Aber quasi die ganze Zeit der Vorbereitung nur im DL-Tempo "rumschlürfen" kann ja auch nicht Sinn der Sache eines TP sein. Klar schafft man dann den Marathon, aber etwas Tempo im Training schadet m.E. bei @Die blaue Luise nicht, sie ist ja kein Laufanfänger.bones hat geschrieben: 23.02.2026, 12:24 "In der Marathonvorbereitung deutlich schneller als im geplanten Marathontempo zu trainieren, ist in eigentlich unnötig, wenn es Ihnen zuvorderst darum geht, die Distanz zu schaffen. Wollen Sie jedoch Ihre bisherige Marathonbestzeit unterbieten, ist ein intensiveres Tempotraining als der oben beschriebene Tempodauerlauf höchst förderlich."
https://www.runnersworld.de/lauftrainin ... bereitung/
Ich gebe RW völlig recht. Wenn es nur um die Bewältigung der Distanz geht, Ausdauer trainieren. Geht es um mehr, ist das Training zur Beibehaltung des bisherigen Tempos bzw. zur Umsetzung auf eine längere Strecke nötig. In dem Artikel sind einige Anregungen, die sie für ihr Tempotraining übernehmen kann.
In einem Post von vor ein paar Tagen hatte ich mich über die wenigen Trainingskilometer und die vielen Kurzwettkämpfe im Trainingsplan gewundert. Aber das scheint ihr ja zu passen mit dem Plan.
Re: Luise Läuft
762Nicht die Strecke tötet, nur das Tempo. Für den Marathon muß man sich im Training tempomäßig mäßigen. Und für das Mentale gaaaanz lange Strecken laufen. Hilfreich ist auch eine motivierte Haltung zu dem Vorhaben.deluxe71 hat geschrieben: 23.02.2026, 13:15 Allein nur fürs Mentale finde ich etwas Tempo schon gut – ich denke, das gibt etwas mehr Selbstvertrauen … und, mehr Spaß am Training (wo @Die blaue Luise doch sowieso das Tempo im Training vermisst …![]()
Re: Luise Läuft
763Zu den Intervallen im M-Tempo habe ich wieder in einen benachbarten Plan geschaut: Im nächstlangsameren steht an der Stelle ein Tempodauerlauf. Den werde ich wohl machen.
Allein herumschlurfen fällt mir schwer. Diese eine Woche war es gut, aber ich glaube dass auch der 10er in der Vorwoche noch einen ordentlichen Schub gegeben hat. Zumindest in Sachen Laufkraft und gleichmäßigem Laufen. Ganz ohne diese Abwechselung werde ich drömmelig.
Aber nachdem es mich Anfang letzter Woche gewundert hat, wie gut ich den Wettkampf wegregeneriert habe, hab ich auch heute schon wieder Vorfreude auf den nächsten langen Lauf.
Vielleicht lag das auch am heutigen Sonnenschein, aber ich freue mich schon richtig auf Sonntag.
Die Beine fühlen sich von gestern noch etwas strapaziert an, aber sonst fühle ich mich schon wieder richtig gut!
Und selbst im Regen hat der Lauf gestern die meiste Zeit ziemlich Spaß gemacht. Trotzdem brauche ich zwischendurch etwas Tempo. Diese Woche soll schon wieder meine umfangreichste werden (62km). In der Woche darauf wieder weniger und dann wird es schon bald ernst, dann noch 5 Wochen.
Allein herumschlurfen fällt mir schwer. Diese eine Woche war es gut, aber ich glaube dass auch der 10er in der Vorwoche noch einen ordentlichen Schub gegeben hat. Zumindest in Sachen Laufkraft und gleichmäßigem Laufen. Ganz ohne diese Abwechselung werde ich drömmelig.
Aber nachdem es mich Anfang letzter Woche gewundert hat, wie gut ich den Wettkampf wegregeneriert habe, hab ich auch heute schon wieder Vorfreude auf den nächsten langen Lauf.
Vielleicht lag das auch am heutigen Sonnenschein, aber ich freue mich schon richtig auf Sonntag.
Die Beine fühlen sich von gestern noch etwas strapaziert an, aber sonst fühle ich mich schon wieder richtig gut!
Und selbst im Regen hat der Lauf gestern die meiste Zeit ziemlich Spaß gemacht. Trotzdem brauche ich zwischendurch etwas Tempo. Diese Woche soll schon wieder meine umfangreichste werden (62km). In der Woche darauf wieder weniger und dann wird es schon bald ernst, dann noch 5 Wochen.
Re: Luise Läuft
764Mist, das klingt so logisch und vernünftig, was du da schreibst …bones hat geschrieben: Nicht die Strecke tötet, nur das Tempo. Für den Marathon muß man sich im Training tempomäßig mäßigen. Und für das Mentale gaaaanz lange Strecken laufen. Hilfreich ist auch eine motivierte Haltung zu dem Vorhaben.![]()
Re: Luise Läuft
765Soweit ich mich erinnere trainiert @Die blaue Luise nach Steffny. Irgendwo in seinem großen Laufbuch geht er auch auf Intervalltraining ein. Dort ist mir hängen geblieben, dass Intervalle so 30-60 Sekunden schneller als das Dauerlauftempo gerannt werden sollen, je jach Trainingsziel. Hier geht's ja auch um Marathontraining, demnach werden wohl kaum 400er vorkommen, sondern eher Langintervalle. Für Steffny typisch werden es hier wohl 3-4x 3000er sein. Bedeutet runtergebrochen also etwa 30Sekunden flotter als Dauerlauftempo, im konkreten also ziemlich genau 6:00/Km, die coolere Zahl ist allerdings 5:55/Km. Pause dazwischen 6-9 Minuten, je nachdem wie gut du regenerieren kannst. Alternativ geht auch ein Tempodauerlauf, aber auch der sollte dann in 6:00/Km absolviert werden, und das über eine Distanz um 10Km, besser 12Km herum.
Steht ein Wettkampf am Wochenende an? Wenn nein, kann in der Folgewoche ein TDL wie eben beschrieben hinterher geschoben werden, geht auch eingebettet in einen mittellangen Lauf so um 90Minuten.
Um den so sonstigen Trott ein wenig aufzulockern kann man auch gerne ein Fahrtspiel in die Dauerläufe einbauen. Hier mal 100m schnell dort 300m flotter oder auch mal ein bis zwei schnelle Stadionrunden. Das Steffny-Training nimmt einem das nicht übel.
Steht ein Wettkampf am Wochenende an? Wenn nein, kann in der Folgewoche ein TDL wie eben beschrieben hinterher geschoben werden, geht auch eingebettet in einen mittellangen Lauf so um 90Minuten.
Um den so sonstigen Trott ein wenig aufzulockern kann man auch gerne ein Fahrtspiel in die Dauerläufe einbauen. Hier mal 100m schnell dort 300m flotter oder auch mal ein bis zwei schnelle Stadionrunden. Das Steffny-Training nimmt einem das nicht übel.
Re: Luise Läuft
766Wenn ich den gleichen (deinen) Plan im Buch anschaue denke ich, dass du den einfach ablaufen könntest? Das persönliche M Tempo weiß man ja sowieso erst hinterher. ;) Ich glaube mit meiner bescheidenen Erfahrung und aus dem Zuhören bei anderen, dass man nur sehr in etwa tempospezifisch vorbereiten kann. Entweder ist man zu ambitioniert und kann das gewünschte und überwiegend geübte Tempo nicht durchhalten, oder man war zu anspruchslos. Dann war es im Nachhinein vergleichsweise zu einfach.Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56 In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo?![]()
Als eher anspruchsloser Mensch für mein Training würde ich beim Blick nach Luisenhausen meinen, mach den Plan wie vorgesehen. Die gemütlichen Intervalle trainieren nicht die Geschwindigkeit, sondern die mentale Ausdauer. Ich bleibe dabei, das M Training ist sehr langweilig und mental zermürbend. Und der Blick auf die EB lohnt sich auch, aber mach nicht gleich 10km. Fünf sind auch gut, wenn's klappt. Man ist dann nämlich gut in seinem Schlappschritt drin, und die Muskeln quietschen wahrscheinlich, wenn du 30sec/km anziehst.
Meine Bewunderung für deine anhaltende Freude daran!
Re: Luise Läuft
767Vielen Dank für die Tipps! Das habe ich gleich heute beherzigt.RedDesire hat geschrieben: 23.02.2026, 20:22 Soweit ich mich erinnere trainiert @Die blaue Luise nach Steffny. Irgendwo in seinem großen Laufbuch geht er auch auf Intervalltraining ein. Dort ist mir hängen geblieben, dass Intervalle so 30-60 Sekunden schneller als das Dauerlauftempo gerannt werden sollen, je jach Trainingsziel. Hier geht's ja auch um Marathontraining, demnach werden wohl kaum 400er vorkommen, sondern eher Langintervalle. Für Steffny typisch werden es hier wohl 3-4x 3000er sein. Bedeutet runtergebrochen also etwa 30Sekunden flotter als Dauerlauftempo, im konkreten also ziemlich genau 6:00/Km, die coolere Zahl ist allerdings 5:55/Km. Pause dazwischen 6-9 Minuten, je nachdem wie gut du regenerieren kannst. Alternativ geht auch ein Tempodauerlauf, aber auch der sollte dann in 6:00/Km absolviert werden, und das über eine Distanz um 10Km, besser 12Km herum.
Steht ein Wettkampf am Wochenende an? Wenn nein, kann in der Folgewoche ein TDL wie eben beschrieben hinterher geschoben werden, geht auch eingebettet in einen mittellangen Lauf so um 90Minuten.
Um den so sonstigen Trott ein wenig aufzulockern kann man auch gerne ein Fahrtspiel in die Dauerläufe einbauen. Hier mal 100m schnell dort 300m flotter oder auch mal ein bis zwei schnelle Stadionrunden. Das Steffny-Training nimmt einem das nicht übel.
Die Einheit, die mir aktuell am schwersten fällt bzw. sich am zähesten anfühlt, sind die Dauerläufe von einer Stunde. Von denen habe ich gerade jede Woche 2 Stück.
Da zähle ich dann oft schon die km, und unterteile sie in Abschnitte. Die fühlen sich viel langweiliger an als die langen am WE: Vielleicht weil auch gleichzeitig die Aufgaben des Tages in meinem Kopf schwirren und sich der Lauf gefühlt ziemlich zieht. Und die möglichen Strecken sind bei so einem Lauf auch begrenzt.
Da habe ich heute mal die schlammigen Waldwege genutzt, um mit großen schnellen Schritten über ein paar Pfützen zu hüpfen. So hat es dann wieder Spaß gemacht.
Re: Luise Läuft
768Vielen Dank! Ja vielleicht mache ich mir zu früh Gedanken über das Tempo.RaviniII hat geschrieben: 23.02.2026, 22:54Wenn ich den gleichen (deinen) Plan im Buch anschaue denke ich, dass du den einfach ablaufen könntest? Das persönliche M Tempo weiß man ja sowieso erst hinterher. ;) Ich glaube mit meiner bescheidenen Erfahrung und aus dem Zuhören bei anderen, dass man nur sehr in etwa tempospezifisch vorbereiten kann. Entweder ist man zu ambitioniert und kann das gewünschte und überwiegend geübte Tempo nicht durchhalten, oder man war zu anspruchslos. Dann war es im Nachhinein vergleichsweise zu einfach.Die blaue Luise hat geschrieben: 22.02.2026, 18:56 In gut 3 Wochen stehen zum ersten Mal Intervalle im M-Tempo auf dem Plan. Aber was ist mein M-Tempo? Hoffentlich bringt mir der nächste 10er dafür ein Gefühl. Aktuell würde ich auf eine ZZ um die 4 Std. 30 Minuten tippen, dann wäre das anvisierte Durchschnittstempo 6:24, also noch Dauerlauftempo. Muss ich das dann noch vorher trainieren? Wie lächerlich wären denn Intervalle in dem Tempo?![]()
Als eher anspruchsloser Mensch für mein Training würde ich beim Blick nach Luisenhausen meinen, mach den Plan wie vorgesehen. Die gemütlichen Intervalle trainieren nicht die Geschwindigkeit, sondern die mentale Ausdauer. Ich bleibe dabei, das M Training ist sehr langweilig und mental zermürbend. Und der Blick auf die EB lohnt sich auch, aber mach nicht gleich 10km. Fünf sind auch gut, wenn's klappt. Man ist dann nämlich gut in seinem Schlappschritt drin, und die Muskeln quietschen wahrscheinlich, wenn du 30sec/km anziehst.
Meine Bewunderung für deine anhaltende Freude daran!
Und ich finde es eigentlich sogar leichter, wenn der Schritt etwas abwechslungsreicher ist. Oft hatte ich bei den langen, das so gemacht, wenn es sich gezogen hat und die Muskeln langsam müde wurde, dass ich immerwieder flottere Abschnitte eingebaut habe, um die Muskeln wieder zu wecken. Das fiel und fällt mir leichter als komplett in einem Tritt zu bleiben. Meinen höchsten Respekt an diejenigen, die das können! Ich hab sogar einige laufende Bekannte, die lieber eine extra Schleife laufen anstatt stehen zu bleiben und dann wieder antraben zu müssen. Das fiel mir eigentlich noch nie schwer.
Nur wenn man von einem ganz leicht flotteren Tempo kommt, dann wieder etwas herauszunehmen, finde ich unfassbar schwierig. Da rutsche ich dann immer in das vorige Tempo zurück.
A propos mental: Ich glaube das Langeweile und Monotonie nicht die richtigen Begriffe sind um sich für ein Training zu motivieren.
Natürlich braucht es eine gewisse Konstanz, einen langen Atem, Durchhaltevermögen, Weitsicht.
Aber wenn ich hier über Felder und durch Wälder laufe, kommt mir der Begriff Monotonie nicht mehr in den Sinn als auf einer Tartan-Bahn. Das ist meiner Meinung auch eine Sache der Sichtweise.
Und ich glaube auch nicht, dass es auf der Marathonstrecke in Hannover langweilig wird. Da wird sicher wieder einiges los sein und es gibt viele Eindrücke für die Sinne. Natürlich wird es lang und zäh und sicher auch hart und zermürbend, aber ich glaube nicht, dass es langweilig wird.
Re: Luise Läuft
769Mach Deine Sinne aber auch mit dem Gedanken vertraut, dass vielleicht nix los ist. Die ersten Kilometer frühmorgens Richtung Maschsee/Döhren ist eh noch kein Zuschauer unterwegs. Dann die elend lange Hildesheimer Str. an den Bahngleisen zurück zum Hotspot Aegi. Leider hat es die ganze Zeit in Strömen geregnet.....keine Zuschauer zum Anfeuern da......usw.Die blaue Luise hat geschrieben: 24.02.2026, 14:24 Und ich glaube auch nicht, dass es auf der Marathonstrecke in Hannover langweilig wird. Da wird sicher wieder einiges los sein und es gibt viele Eindrücke für die Sinne. Natürlich wird es lang und zäh und sicher auch hart und zermürbend, aber ich glaube nicht, dass es langweilig wird.
Wahrscheinlich wird traumhaftes Marathonwetter mit vielen Zuschauern.
Re: Luise Läuft
770
Och, als ich vor ewigen Jahren da gelaufen bin, hieß es vorher auch: nichts ist doofer als Hannover! Und ich fand es dann gar nicht so furchtbar, im Gegenteil. Mal gucken, ob ich da noch einen Laufbericht finde...
Nur Mut, das wird!
Nur Mut, das wird!
Re: Luise Läuft
771Obwohl es ja eigentlich offiziell nicht erlaubt ist, werde ich meine (offenen) Kopfhörer wohl mitnehmen. Wenn es blöd wird, kann ich dann auf meine Playlist zurückgreifen. Da habe ich einige Lieder drin, die mir den passenden Schritt geben und mich auch aus einer negativen Stimmung holen können. Und am Anfang trägt ohnehin das Adrenalin, da ist es gut, wenn ich nicht zu ambitioniert starte. Da hätte ich gar nichts gegen etwas Ruhe.bones hat geschrieben: 24.02.2026, 14:45Mach Deine Sinne aber auch mit dem Gedanken vertraut, dass vielleicht nix los ist. Die ersten Kilometer frühmorgens Richtung Maschsee/Döhren ist eh noch kein Zuschauer unterwegs. Dann die elend lange Hildesheimer Str. an den Bahngleisen zurück zum Hotspot Aegi. Leider hat es die ganze Zeit in Strömen geregnet.....keine Zuschauer zum Anfeuern da......usw.Die blaue Luise hat geschrieben: 24.02.2026, 14:24 Und ich glaube auch nicht, dass es auf der Marathonstrecke in Hannover langweilig wird. Da wird sicher wieder einiges los sein und es gibt viele Eindrücke für die Sinne. Natürlich wird es lang und zäh und sicher auch hart und zermürbend, aber ich glaube nicht, dass es langweilig wird.![]()
Wahrscheinlich wird traumhaftes Marathonwetter mit vielen Zuschauern.![]()
Re: Luise Läuft
772Ich glaube die benötigst du nicht. Haben ist zwar besser als brauchen, aber auf der Strecke wirst du immer jemanden haben wo du dich dran orientieren kannst. Am besten ständig überholen, sich eine Person ausgucken wo man sich langsam aber stetig ransaugt und irgendwann vorbeigeht ohne selbst einzugehen. Das macht Spaß und motiviertDie blaue Luise hat geschrieben: 24.02.2026, 20:21 Obwohl es ja eigentlich offiziell nicht erlaubt ist, werde ich meine (offenen) Kopfhörer wohl mitnehmen. Wenn es blöd wird, kann ich dann auf meine Playlist zurückgreifen. Da habe ich einige Lieder drin, die mir den passenden Schritt geben und mich auch aus einer negativen Stimmung holen können. Und am Anfang trägt ohnehin das Adrenalin, da ist es gut, wenn ich nicht zu ambitioniert starte. Da hätte ich gar nichts gegen etwas Ruhe.
Sehr schön das du ein Fahrtspiel eingebaut hast, lockert eben entsprechend auf. Macht auch mir persönlich mehr Spaß als Strides, obwohl auch diese ein elementarer Teil des Trainings sind.
Re: Luise Läuft
773Beim Deister-Marathon in Springe wollen offenbar viele LäuferInnen ihre Form für den Hannover-Marathon testen. Es sind schon jetzt knapp 300 Teilnehmer nur über die HM-Strecke angemeldet. Und es sind noch 3,5 Wochen bis zum Starttag. Das wird ein großer Pulk auf den Wegen sein.
Re: Luise Läuft
774Danke für die Erinnerung. Hatte die Anmeldung fast vergessen. Da sind auch einige dabei, mit denen ich mich messen kann bzw. regelmäßig messe.bones hat geschrieben: 25.02.2026, 10:00 Beim Deister-Marathon in Springe wollen offenbar viele LäuferInnen ihre Form für den Hannover-Marathon testen. Es sind schon jetzt knapp 300 Teilnehmer nur über die HM-Strecke angemeldet. Und es sind noch 3,5 Wochen bis zum Starttag. Das wird ein großer Pulk auf den Wegen sein.
Re: Luise Läuft
775Völlig o.t. im Moment, aber ich wollte mal sagen, dass wir uns alle sehr freuen, wenn @Die blaue Luise irgendwann bald demnächst mal sub50 rennt.
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)
Re: Luise Läuft
776Aber natürlich, für irgendwas muß das Marathontraining doch gutsein.RaviniII hat geschrieben: 26.02.2026, 10:40 Völlig o.t. im Moment, aber ich wollte mal sagen, dass wir uns alle sehr freuen, wenn @Die blaue Luise irgendwann bald demnächst mal sub50 rennt.
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)
Re: Luise Läuft
777Irgendwann, wenn ich mal groß bin.RaviniII hat geschrieben: 26.02.2026, 10:40 Völlig o.t. im Moment, aber ich wollte mal sagen, dass wir uns alle sehr freuen, wenn @Die blaue Luise irgendwann bald demnächst mal sub50 rennt.
Nur dass du schon mal vorbereitet bist: wir freuen uns dann mindestens so, wie du selbst!
(Das ist mir komischerweise wie ein Blitz eingeschossen, dieser Gedanke.)
Immerhin lerne ich im M-Training einiges. Eine Sache, die ich schon gelernt habe, ist wie wichtig Verpflegung für die Regeneration ist. Da achte ich jetzt viel stärker darauf.
Heute gab es einen TDL mit kleineren Hindernissen. Wetter gut! Also die neue kurze Hose, die ich letzes Jahr nicht mehr testen konnte, herausgeholt. Aber die Beinsäume schneiden ein, das muss ich ändern. Dazu noch einen SportBH, der nicht mehr so richtig passt. Und die Deviate 3, die ich anhatte, sind mittlerweile platt gelaufen. Die haben noch nicht viele km drauf.
Geplant waren 9 km @5:45/km oder so, es wurden 9 km @5:32/km bei ca 85%mHF. Ich war aufgrund eines blöden Telefonats so genervt, dass ich mehr nach Gefühl gelaufen bin und keinen Nerv hatte ganz exakt zu kontrollieren. Dafür hatte ich noch zu viel Wut im Bauch.
Dadurch, dass ich oft TDL in dem Pulsbereich laufe. habe ich glücklicherweise ein ganz gutes Gefühl dafür.
Re: Luise Läuft
778Technisches Gerät kann manchmal recht hilfreich sein. In den Anfangszeiten des Laufens mit Pulsmessung (letztes Jahrtausend) lief ein Konkurrent neben mir, der war dauernd am Rumpiepen (Signal vom Pulsmesser). Das hat mich so genervt, dass ich dachte, ich muß hier weg.....natürlich nicht zurückbleiben, sondern hinter mir lassen. Im Ziel hatte ich dank der Pulsmessung von jemand anderem eine neue PB über 10KM. Also auch die Wut im Bauch in die Beine umgeleitet.Die blaue Luise hat geschrieben: 26.02.2026, 18:31 Ich war aufgrund eines blöden Telefonats so genervt, dass ich mehr nach Gefühl gelaufen bin und keinen Nerv hatte ganz exakt zu kontrollieren. Dafür hatte ich noch zu viel Wut im Bauch.
