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Austausch für Anfänger

Austausch für Anfänger

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Hallo Ihr Lieben,

ich mag solche Fäden wie „10k in sub xx“ und hätte auch gerne einen Faden, in dem ich mich mit anderen austauschen kann, die sich auf meinem Niveau befinden.

Niveau? Das ist das Problem… Gibt’s hier nicht. Läuferisch gesehen natürlich schon… :haeh: nämlich ganz oder ziemlich am Anfang. Da wo man noch im Begriffe-Dschungel ist (heute las ich im Forum LaMaxSS – äh.. ne, is klar). Man sich über Gehpausen ärgert. Stolz wie bolle ist, wenn zum ersten Mal eine 5 vorne bei der Pace erscheint – ach ne, das ist das Feld mit km/h. :zwinker2: Oder man schon 10km am Stück schafft. Oder von Walkern überholt wird. Oder die Pumpe gleich nochmal höher schlägt, weil man eine ganz tolle Puls-Uhr gekauft hat, die einem nun erklärt, dass man sich bisher in akute Lebensgefahr gebracht hat. Oder die Uhr sagt, man sei unproduktiv und soll endlich mal hoch-aerob (wasn das!?) trainieren. Oder oder oder…

Vielleicht finden sich mit der Zeit ein paar weitere Anfänger. Das wäre schön. Vielleicht auch nur temporär. Nicht schlimm, würde selbst keine Körperteile darauf wetten, dass ich die nächsten 10 Jahre durchziehe. Bis dahin fange ich einfach mal an zu erzählen, wie es bei mir losging und was ich so treibe. Tipps, Kritik und Ideen von den alten Hasen sind herzlichst willkommen. :nick:

Der erste Anfang:
Ich war eigentlich immer unsportlich, bzw. habe keine Veranlassung gesehen, mich körperlich anzustrengen. Der längste Ausdauer-Lauf meines 40jährigen Lebens waren 800m bei den Bundesjugendspielen in der Grundschule. Später im Gymnasium hatte ich in der Regel Menstruationsbeschwerden. Ein Wortspiel, das mir erst beim Tippen auffällt :zwinker2: - ehrlich. Soviel zum Thema Niveau. Jedenfalls fiel mir über die Jahre sehr schleichend auf, dass ich nicht mehr sooo fit bin. Die Idee „fit durch die 40“ kam auf. Da ich immer schon gerne draußen war, viele Jahre Gassi gehend, wurde es das Joggen. Ganz klassisch mit einem Plan Laufen-Gehen im Wechsel. 3 Monate lang ungefähr. Ein Teil des Plans fiel in eine 3wöchige Rundreise und ich hatte schon vor dem Frühstück meine erste Sightseeing-Runde hinter mir. Das gefiel mir. Als ich endlich 5km am Stück laufen konnte und das ein paar wenige Male gemacht hatte, hatte ich eine richtig üble Erkältung, die mir eine zweiwöchige Pause bescherte. Danach war meine ganze Kondition weg. Mit Not schaffte ich 3km, war völlig frustriert und hab’s bleiben lassen. :steinigen:

Der zweite Anfang:
Silvester sprach mich ein mir Unbekannter an und wollte meine Vorsätze für 2020 wissen. Ohne zu überlegen, sagte ich ihm, dass ich anfange zu joggen. Hä? :haeh: Wie bitte? Hab ich das gesagt!? Zwei Cocktails später stand der Entschluss dann aber fest. Da wir noch im Urlaub waren und es erst in der zweiten Januar-Woche mit dem Joggen losgehen sollte, dachte ich, man könnte ja mal etwas Druck aufbauen. Schuhe shoppen geht immer. Beim ersten Anfang war ich im Fachgeschäft für ein Paar Kayano 23 samt Einlagen über 200€ losgeworden. Dafür könnte ich mir heute in den Hintern treten, aber da das „die optimalen“ sind, wurden die nachgekauft. Und weil es ein suptertolles Angebot gab, wenn man das Vorjahresmodell zusätzlich mitnimmt, gab es diesmal Kayano 26 und Kayano 25. Man soll ja auch zwischendurch mal wechseln. :wink: Die 26 sind schwarz und die 25 quietsch-orange, die schreien quasi nach Tempo.

Machen wir hier mal einen Cut. Vom Tippen übers Joggen habe ich jetzt Lust auf Joggen und abends war ich schon lange nicht mehr unterwegs. Ich bin gestern knapp 12km gelaufen (mein längster – war wie immer bäh) und eigentlich wäre heute (und auch morgen) geplante Pause. Jetzt ziehe ich für 3km los, einmal um die Mühle. Werde ich bei Runalye als regenerativ verbuchen. Jawoll. :winken:

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Nett zu lesen, danke für deinen Beitrag 👍

Ja, die Kayanos... vor jetzt bald 20 Jahren war es für mich undenkbar, Marathon nicht in Kayanos zu laufen, sollte es doch an den Schuhen ganz gewiss nicht scheitern ;-)
Mein erstes Modell weiß-orange und das Zeichen silber und nach dem Marathon am nächsten Tag mit einem Schraubendreher die eingetrockneten Bananenreste aus dem Profil rausgeschabt, denn kurz hinter den Verpflegungsständen (Köln) war die Strecke übersät davon und man müsste zwangsläufig reintreten, wollte man nicht Zickzack laufen ;-)
Später dann die Erkenntnis, Marathon geht auch mit anderen Laufschuhen... aber über Jahre waren sie stets treuer Begleiter und immer war ein aktuelles Paar im Schuhschrank. Kayanos 19 war dann das letzte Paar.

Wer sich solche Schuhe kauft, der meint es ernst mit dem Laufen... Ich wünsche dir mit 25 und 26 viel Erfolg, viele gute Läufe und ja, irgendwie haben sie was 🤗

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Lieben Dank Lareia. :hallo:
Dass es die Schuhe schon 20 Jahre gibt, hätte ich nun echt nicht gedacht. :daumen: Meine Sammlung ist mittlerweile ergänzt durch den DS Trainer. Auf dem jeweils ersten Kilometer fühlt der sich im Vergleich sehr hart an, denke dann immer, wenn das mal nicht auf die Knie geht... Aber zum Schluss sind die Läufe mit dem DS Trainer immer toll, fühlt sich leichter an, anstrengungsloser. Habe dann im Vergleich das Gefühl, als würde die Dämpfung der Kayano auch einen Teil meiner Energie wegdämpfen. :confused: Nun, da ist noch nicht das letzte Wort drüber gesprochen.

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Jogging-Rookie hat geschrieben:Habe dann im Vergleich das Gefühl, als würde die Dämpfung der Kayano auch einen Teil meiner Energie wegdämpfen.
Tja, kein Wunder, wenn die Energie dazu verwendet wird, Kunststoffmaterial plattzutreten, statt diese direkt auf die Strasse zu bringen. :zwinker5:
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Jogging-Rookie hat geschrieben:Meinst du das ernst?
Ja, natürlich. Warum sind Wettkampfschuhe leicht und flach? Wenn es irgendwie geht, empfehle ich immer Lightweightmodelle als Normalschuhkategorie.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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hardlooper hat geschrieben:Sagen Sie einmal, Herr bones: sind Sie Anpfenger? :D :teufel:

Knippi
Eher Aufgehörter :peinlich:
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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Ne, aber was wären Anfänger ohne Augenöffner? Ruhig weitermachen, hab schon wieder was gelernt. :daumen: Bei Bones weiß man halt nur nie so recht, ob die Ironie gerade on oder off ist, daher die Nachfrage. :zwinker2:

edit: @Knippi: Hab dich jetzt auch geliked, nur so. :hallo:

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Jogging-Rookie hat geschrieben:Bei Bones weiß man halt nur nie so recht, ob die Ironie gerade on oder off ist....
Das geht mir mit dem Kerl auch immer so.....
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

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Hallo zusammen,

und hallo JoggingRookie und vielen Dank für die Thread-Erstellung!
Ich gehöre definitiv auch in die Kategorie Anfänger, laufe erst seit 2-3 Monaten. Deshalb weiß ich leider nicht was Kayanos sind und 12km schaffe ich auch noch nicht.
Aktuell trainiere ich für 5km mit 6:30 Pace.. ja, es gibt Leute, die dafür trainieren müssen :D In zwei Wochen soll es eigentlich soweit sein..aktuell bin ich noch etwas skeptisch ob das wirklich klappen kann (hatte am Sonntag eine Testlauf über die halbe Strecke und da war ich danach wirklich am Limit).
Danach würde ich gerne die 10km angehen, da hier die Läufe ja schon etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen und das in den Sommer/Herbstmonaten ja noch so schön geht. Muss sagen, dass es mir gar nicht so schwer fällt, die Distanz zu verlängern, aber am Tempo hapert es (trotz Intervalle etc), aber da fehlt es mir einfach noch an Ausdauer... da muss ich einfach konsequent dran bleiben und geduldig sein.
Das du schon 12km schaffst find ich toll :daumen: Klingt für mich noch seeeeehr weit weg! Hast Du denn gerade ein bestimmtes Ziel oder was motiviert dich? :)

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Feine Idee, der Faden hier :daumen:

Der Nachbar-Starterfaden heißt Anfänger aller Colour ja auch gerne willkommen, aber ich verstehe, dass das Stammtischgeplänkel nix für jedermann ist. :zwinker5:

Schuhe mit Dämpfung hol ich mir irgendwie auch nicht mehr. Hab damit das Gefühl Wackersteine an den Füssen zu haben. :haeh: Aber jeder Jeck ist anders :nick: .

Bin heute hoffentlich auch wieder am "Anfangen" nach 5 seeeehr faulen Tagen. Tut auch mal gut, aber jetzt reicht es so langsam.
Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

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Mal böse gefragt: Was bringt ein reiner Anfängerthread? Wir "alten Hasen" haben viele Fehler gemacht und würden gerne den einen oder anderen Tipp weitergeben, es muss ja nicht jeder die gleiche Fehler erneut machen.
Und leider ist es oft auch nötig, es wird so viel Mist über das Laufen verberbreitet (Maximale Hf per Formel, Fettverbrennungszone, zusätzliche Einlagen von der Stange, je gedämpfter desto besser, kalt Dehnen, Magnesium), die für Anfänger auf den ersten Blick sehr plausibel erscheinen. In einem reinen Anfängerthread ist man ganz schnell in der eigenen "Blase" und alle jubeln sich gegenseitig zu...

Zum Thema Schuhe: Abwechslung heißt nicht mal Kayano 24 und mal Kayano 26 sondern echte Abwechslung. Einfach mal ein wenig Mut zeigen. Es muss ja nicht gleich ein Lightweight-Trainer sein.
Bild

Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)

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@ruca Klar, sind Tipps von "alten Hasen" hilfreich. Wurde eingangs ja auch geschrieben.

Ich denke, dass sich viele Anfänger nicht trauen in einen bestehenden, mehrere 100 Seiten starken Faden zu posten :zwinker5: und hier die Hemmschwelle evtl. geringer ist.

Schaden kann es jedenfalls nicht.
Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

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:bounce: :bounce: :bounce: Yeah, ein Anfänger. Jetzt geht's los. :party2:

Hallo Daisy :hallo:

Also, um genau zu sein, sind es 11,82km. Anders als dir fallen mir die Umfänge schwer. Muss da zur Zeit ziemlich gucken, wieviel Umfang die Knie noch gerade so mitmachen ohne es wirklich übel zu nehmen. Außerdem finde ich das ewig lange langsame Rumgelatsche ganz schön nervtötend und irgendwo zwischen 8,5 und 10,5 Kilometer werden die Beine schwer. Tempo hingegen (gemeint ist Anfänger-Tempo-Tempo und in Maßen) finde ich nur für den Moment anstrengend, danach geht's mir blendend. Aber zu den Zielen: Ich würde gerne 10km in 60 Minuten laufen (wann weiß ich noch nicht) und ein fernes Träumchen wäre Halbmarathon. Gerne an einem Ort, wo es was zu gucken gibt, sprich in Kombination mit Urlaub zum Beispiel. Weiß auch nicht, ob so eine lange Strecke jemals auf Zeit oder eben nur zum Gucken. :zwinker4:

Wenn Du schon 2,5km in 6:30 schaffst und im Training meinst, länger geht das nicht, müsstest Du - meiner Erfahrung nach - am Tag der Tage die 5k ziemlich locker in 6:30 schaffen. :nick:
Dazu schreibe ich euch schonmal wie mein erster (virtueller) Wettkampf war: Runalyze (ein Tool zur Trainingsanalyse) hat Ostern urplötzlich verkündet, man möge doch bitte am Wochenende 5k auf Zeit laufen. Die Ergebnisse kommen ins Internet. Uijuijui... 8 Tage vorher hatte ich zufällig im Rahmen eines Fahrtspiels 3x 5min in < 6:30/km gemacht, das war anstrengend aber gut machbar und dachte, das ist mein Ziel, das probier ich. Ob des enormen Tempos habe ich lange nicht auf die Uhr geguckt und der erste Kilometer ging mit 6:11 weg. Alaaaarm! Viel zu schnell. Also gebremst. 2. Kilometer 6:28. Genau richtig, aber das Bremsen fühlte sich schlecht an. Nach einem kurzen innerlichen Wortgefecht habe ich dann laufen lassen. 3. Kilometer 6:13, 4. Kilometer 6:04. :geil: Auf dem vierten Kilometer lief ich wie im Rausch, immer mit den Armen vorwärts, wie eine Lokomotive. Das war toll, und scheixxe anstrengend. Ab Kilometer 4,5 war dann leider Ende Aus Michy Maus. Da habe ich mich mental nur noch von einem Baum zum nächsten gehangelt. Überraschenderweise war der 5. Kilometer aber sogar der schnellste: 6:01. Doppel :geil: :geil: Danach hab ich mich erstmal auf eine Parkbank gesetzt, aber mit fettem Grinsen im Gesicht. :first:

edit: Oh so viele neue Beiträge, muss leider arbeiten und lese (und antworte) später :winken:

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Ich bin als Anfänger jahrelang gelaufen ohne die genaue Streckenlänge und die Pace zu kennen. Hat trotzdem oder gerade weil Spaß gemacht. :zwinker5:
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Nur um das klar zu stellen: wenn ich davon spreche, "dass mir Distanz nicht schwer fällt", geht es aktuell um 8km...das ist meine bislang länge Strecke :D und das kam mir halt leichter vor als ein kurzer schneller Lauf. Aber alles darüber hinaus kann ich natürlich noch nicht beurteilen :)
Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten virtuellen Wettkampf!! Klingt doch, als wäre es super gelaufen :bounce: Da du immer schneller geworden bist, hört sich das für mich auch nicht nach einem Einbruch an :)

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@bones: Das erzählt mir mein Vater auch immer "für was brauchst du nen Plan, wir sind früher auch einfach gelaufen". Und das bewundere ich sehr. Ich brauche ein Ziel auf das ich hintrainieren kann, ansonsten könnte ich mich nicht genug motivieren. Deshalb Respekt vor jedem, der einfach so zum Spaß ohne Ziel laufen geht :daumen:

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Daisy311 hat geschrieben:Ich brauche ein Ziel auf das ich hintrainieren kann, ansonsten könnte ich mich nicht genug motivieren.
Ich habe mit 2 Freunden angefangen zu laufen. Wir haben uns gegenseitig motiviert. Nächtens in unserem Basislager haben wir nach dem Genuß geistiger Getränke beschlossen, dass wir Sport machen müssen. Waldlauf war der kleinste gemeinsame Nenner und ohne großen Aufwand umsetzbar. Damals hatte jeder von uns gehofft, dass die anderen nicht zum verabredeten Treffpunkt kommen und sich die Sache von selbst erledigt. Aber nein, zu dritt standen wir in abenteuerlichem Outfit am Waldparkplatz und meine Laufkarriere nahm ihren Anfang. :D
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Daisy311 hat geschrieben:@bones: Das erzählt mir mein Vater auch immer "für was brauchst du nen Plan, wir sind früher auch einfach gelaufen". Und das bewundere ich sehr. Ich brauche ein Ziel auf das ich hintrainieren kann, ansonsten könnte ich mich nicht genug motivieren.
Das Eine muss das Andere ja gar nicht ausschließen, d.h. man kann mit Ziel – und dennoch ohne Plan laufen :wink:

Kurzes Vorgeplänkel;
dkf (moi) also ICH habe vor nunmehr 10 Jahren das erste Mal das Laufbein geschwungen, d.h. längst keine Anfängerin mehr
- > aber vor 10 Jahren schon :nick:

Grund für den ersten freiwilligen Laufkilometer überhaupt, obwohl dkf das Ausdauerlaufen bis dahin nie auch nur in Erwägung gezogen hätte :uah: ;
ein Freund hatte erzählt, dass er beim HM beim GutsMuhts-Rennsteiglauf laufen wird. Später musste er leider das Training wg. massiver Probleme abbrechen. :traurig:

:idee2: dkf hat ihm daraufhin eine Menge Gutscheine zum Geburtstag & zur Aufheiterung gebastelt und auf einem stand; „für dich laufe ich den GutsMuhts-Rennsteiglauf am 21.05.2011"

DAS war im Juni 2010 ,
Danach hieß es „ich will es – ich kann es – ich mache es – und ich schaffe es“ :nick:

Der erste Laufkilometer zum Antesten ob sowas überhaupt geht, ohne Uhr, ohne spezielle Laufschuhe etc… war dann versehentlich 2km lang :klatsch: , das wusste ich zu der Zeit aber gar nicht :D aber ein paar Wochen später hatte ich das Glück mit einer sehr lieben Kollegin die Hausrunde um den Block, inkl. dem Teststückchen abzulaufen und nachzumessen;

FAZIT, Die Runde war (ist sie natürlich immer noch :D ) =3,4km

Na jedenfalls, um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen;
nach diesem ersten Testlauf ein paar preiswerte, einfache Laufschuhe beim Schuhfachverkäufer gekauft und ab da, sozusagen nicht ziel- aber planlos, einfach regelmäßig 2-3mal die Woche diese klitzekleine 3km Runde um den Block… , und diese sukzessive verlängert, d.h. erst wurde Sonntags die Runde 2x, später 3x gelaufen, und so weiter…. (im Übrigen immer nur die Selbe Runde, und je näher der HM rückte um so mehr Runden wurden das auch, am Ende 6x :) )

Ein Ziel hatte dkf also auf jeden Fall, aber für den Anfang ist es erstmal nur wichtig, Spaß an der Sache zu finden/haben –> der Rest entwickelt sich dann :daumen:

PS
nach einem „Plan“, also strukturiert, ganz konkret eben für den HM, wurde dann ab dem 25.02.2011 „trainiert“,
die erste Laufuhr -> die gab es erst im Juni 2011 :zwinker2: nach dem HM, weil das Kampfhoppel in der kleinen Frau „Blut geleckt hatte“ und drangeblieben ist :bounce:

In diesem Sinne; WEITERMACHEN :nick:
viel Spaß beim Laufen und sich Austauschen darüber :winken:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...

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Ohhh, da mach ich auch gern mit... ich glaub ja, ich werd auf ewig im Anfängerstatus bleiben.
Bin jetzt seit etwas über einem Jahr wieder eingestiegen.
Aber jetzt im Frühling hat mir das blöde Virus alle Pläne inklusiver der fürs Training über den Haufen geworfen.
Ich kann lang laufen (halt langsam), ich kann auch mal kurz ein bisschen schneller, aber was ich gar nicht kann, derzeit, ist mich irgendwie plagen. Ich geh nie in die Nähe von richtig anstrengend. Und daher geht auch nichts weiter.
Also ich bin immer noch erfreut wenn ein paar Kilometer der ominöse Fünfer vorn bleibt. Was es mit dem nur auf sich hat.....
Wahrscheinlich sollte ich ohne Uhr laufen. Das hab ich nämlich vor fast 20 :geil: Jahren gemacht. Da war ich viel schneller. In Nike Air Pegasus. Und einem urhässlichen Baumwoll-Leiberl. Das würd ich aber jetzt nimmer anziehen. Fünfer hin oder her.
Liebe Grüsse
das Kaffeekamel

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Also ich fasse mich auch immer noch als Anfänger auf... Obwohl ich die HM Strecke schon gemeistert habe, fehlt mir bisher aus diversen Gründen die Konstanz im Laufen, ich lasse es immer mal wieder mehr oder weniger schleifen. Jetzt bin ich mal wieder einige Wochen dabei, vielleicht hilft mir mein Trainingsplan, aber da ich ja nicht mehr so ganz die Jüngste bin, erfreue ich mich immer an einer 6er Pace...

Viel Spaß, dranbleiben und geniessen!

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Daisy311 hat geschrieben: Ich brauche ein Ziel auf das ich hintrainieren kann, ansonsten könnte ich mich nicht genug motivieren. Deshalb Respekt vor jedem, der einfach so zum Spaß ohne Ziel laufen geht
+1

Manche fühlen sich von Plänen und Zielen unter Druck gesetzt, andere verlieren Freude und Motivation, wenn sie nicht wissen, wohin sie ihr Weg führt.

Gerade jetzt in diesen Coronazeiten meine ich zu erkennen, dass doch mehr zu der letzteren Spezies zählen, da sie ohne richtige Laufveranstaltungen eher lustlos durch die Gegend laufen.

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Ohne Plan geht bei mir nix und momentan könnte man meinen, ich hätte tatsächlich keinen...
Seit im Jahr 2020 keine Medaille mehr in Sicht ist, habe ich Corona sei Dank ein echtes Problem mit der Motivation...
Das Problem haben auch alte Hasen...

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Caia hat geschrieben:Also ich fasse mich auch immer noch als Anfänger auf... Obwohl ich die HM Strecke schon gemeistert habe, fehlt mir bisher aus diversen Gründen die Konstanz im Laufen, ich lasse es immer mal wieder mehr oder weniger schleifen. Jetzt bin ich mal wieder einige Wochen dabei, vielleicht hilft mir mein Trainingsplan, aber da ich ja nicht mehr so ganz die Jüngste bin, erfreue ich mich immer an einer 6er Pace...

Viel Spaß, dranbleiben und geniessen!
Ja, so ist es! Und bloß nicht mit anderen vergleichen! Einfach mal aus Spaß laufen! Keine km zählen, kein Druck. Wie Bones es ja ganz richtig geschrieben hat: einfach mal nach Gefühl laufen.

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Friemel hat geschrieben:Feine Idee, der Faden hier :daumen:

Der Nachbar-Starterfaden heißt Anfänger aller Colour ja auch gerne willkommen, aber ich verstehe, dass das Stammtischgeplänkel nix für jedermann ist. :zwinker5:
Huhu Friemel,
das ist lieb und das Geplänkel finde ich prima. Lese gerne bei Euch mit (Welpenfotos von Ally wären mal nett :wink: ). Und die Schreibenden dort kommen ausnahmslos sehr sympathisch rüber. :daumen:

@ Ruca: Ihr lest doch eh hier mit - und jaaaa bitte sag es, wenn Du Blödsinn findest! :nick:
ruca hat geschrieben:Zum Thema Schuhe: Abwechslung heißt nicht mal Kayano 24 und mal Kayano 26 sondern echte Abwechslung. Einfach mal ein wenig Mut zeigen. Es muss ja nicht gleich ein Lightweight-Trainer sein.
Dass zweimal der gleiche Schuh nicht die beste Idee war :klatsch: , weiß ich ja selbst. Hab ja jetzt auch die DS Trainer und vor dem nächsten Schuhkauf werde ich fragen.

@ Kaffeekamel und Caia
:winken: :winken: :winken: Toll dass Ihr da seid!!! Berichtet gerne mehr, was Ihr so treibt.

zum Thema Motivation, Plan, Ziel: Der Zweck wieso ich jogge, ist ja fit werden/bleiben. Zu unkonkret um dafür Couch gegen Wald einzutauschen. Deshalb müssen Ziele her, die ich kurz- bis mittelfristig erreichen kann (10k in 60min). Um das zu erreichen brauche ich einen Plan. Aktuell mache ich den selber in einer Mischung aus dem was mir Spaß macht und nach den grundsätzlichen Empfehlungen von Jack Daniels. Direkt zur Erklärung: weil mir gefällt, das Gefühl zu haben zu wissen wieso ich was tue - das erklärt er ja sehr gut. Und dabei kann ich nicht ausschließen, dass ich vieles falsch mache. Ist aber egal, weil ich bin motiviert. Das ist das wichtigste und da schließt sich der Kreis -> ich will ja "nur" fit sein, final ist es völlig wumpe, ob ich die 10k in 60min schaffe.

Morgen muss ich 3x 1,5k im Schwellentempo laufen und der Wetterbericht verspricht übles... :help: Werde gemäß aktuellem Tipp mit nassen Haaren laufen, ob ich mich vorher wirklich mit Klamotten unter die Dusche stelle, weiß ich noch nicht.

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Ach, irgendwie stand ich schon so oft davor, mich hier ebenfalls anzumelden. Ich kann mich so jedoch seit ca. einem Jahr lediglich als, wie sagt man so schön, stiller Beobachter zählen. Allerdings war mir der Startpost in diesem Thread so sympathisch, dass ich die Hürde dann jetzt doch übersprungen habe. :)

Vielleicht anfangs kurz etwas zu mir. Ich stolpere so langsam auf die 40 zu, fühle mich aber nocht nicht so (Erfahrungen meines älteren Bruders ziehe ich da mal als Beispiel heran :D ). Ich war sehr lange im unterklassigsten Fußball unterwegs, musste mich dann aber Anfang 2019 eine Bandscheiben-OP mit Entnahme eben dieser unterziehen. Kontaktsport sollte ich seitdem lieber lassen, also fing ich im vergangenen Dezember wieder mit dem regelmäßigen Laufen an. Regelmäßig bedeutet bei mir: mindestens 1x unter der Woche und jeweils samstags und sonntags.

Nach verständlichen leichten Problemen zu Beginn bin ich momentan mit der Entwicklung eigentlich sehr zufrieden. So entstehen bei jedem Lauf Runden zwischen 7,5 und 12km und das bei einer Zeit von 5:00-5:20/km.

Ziele im eigentlichen Sinne habe ich mir nicht wirklich gesetzt, ein Marathon wird es aber wohl (nach jetziger Denke) nicht werden. :)
Wieder angefangen habe ich, weil dann so ganz ohne Sport doch ein paar Kilos dazu kamen und ich Angst hatte, meinem kleinen Sohn irgendwann nicht mehr folgen zu können. Inzwischen sind wir aber zusammen (er mit seinem Rad) unterwegs und liefern uns Wettrennen.
Was die Zeiten angeht, bin ich eigentlich auch sehr zufrieden, da sehe ich für mich keinen Ansporn, unbedingt die 4:30 zu schaffen.

Kurzum: ich habe das Laufen (ohne Ball) wieder lieben gelernt und freue mich, dass es hier diesen neuen, sympathischen Thread gibt.

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Setz mich mal dazu... Laufe/trabe jetzt seit Mitte Juni. Im Moment 3-4x die Woche, mal 5km mal 10km (mit Gehpausen). Ziel hab ich (noch) kein wirkliches, ausser fitter zu werden. Im Moment gilt es den Körper dran zu gewöhnen und aus Fehlern zu lernen. Gestern bin ich z.B. zu früh los gelaufen (19Uhr). Da war es einfach noch zu warm. Beine waren schwer wie Blei und es ging nicht so wirklich vorwärts. Zu dem zu wenig Pause zwischen Abendessen und Lauf...

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dickerzillebub hat geschrieben:Ach, irgendwie stand ich schon so oft davor, mich hier ebenfalls anzumelden. Ich kann mich so jedoch seit ca. einem Jahr lediglich als, wie sagt man so schön, stiller Beobachter zählen. Allerdings war mir der Startpost in diesem Thread so sympathisch, dass ich die Hürde dann jetzt doch übersprungen habe. :)
Hallo dickerzillebub :zwinker2:
Danke für deine netten Worte. Gleichfalls. Und schön, dass du's gemacht hast. :winken:
dickerzillebub hat geschrieben:So entstehen bei jedem Lauf Runden zwischen 7,5 und 12km und das bei einer Zeit von 5:00-5:20/km.
Du hast ja bestimmt schon an diversen Stellen hier im Forum gelesen, dass Abwechslung Sinn macht, wenn man Verbesserungen sehen möchte (bist natürlich schon meeega-schnell :geil: ). Aber die Wettrennfahrten mit dem Sohnemann gehen sicher eh als Fahrtspiel durch, woll.

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Schön dass du da bist @ Olly :daumen:
L-D-Olly hat geschrieben:Ziel hab ich (noch) kein wirkliches, ausser fitter zu werden. Im Moment gilt es den Körper dran zu gewöhnen und aus Fehlern zu lernen. Gestern bin ich z.B. zu früh los gelaufen (19Uhr). Da war es einfach noch zu warm. Beine waren schwer wie Blei und es ging nicht so wirklich vorwärts. Zu dem zu wenig Pause zwischen Abendessen und Lauf...
Du hast ja mal in anderen Beiträgen gesagt, dass du noch recht wenig Spaß am joggen hast, das eigentlich nur machst um in gleicher Zeit mehr Ertrag als beim Wandern zu haben. Mir kommst du (wertfrei, nur interessiert :nick: ) sehr analytisch und kopflastig vor. Vielleicht würde dir ein Ziel (schon) gut tun...? Hatten ja gestern hier das Thema, was für Spaß und Motivation sorgt... :winken:

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Meine „Cruise-Intervalle“ sind jetzt auch erledigt. Hardlooper hat die mal als „Quälix“ bezeichnet, das habe ich übernommen. Alles was jetzt schnell und in Intervallen gelaufen wird, sind Quälixe. War schon zwischen 9 und 10 unterwegs und es war viel, viel besser als befürchtet. Gemäß meines letzten 5k Wettkampfs Ende Juni habe ich einen VDOT von 32,1, Schwellentempo ist gemäß der danielschen Tabelle also 6:04min/km.
Im Plan standen 3x 1,5km mit 1,5min Pause. Die Wärme wollte ich würdigen, indem ich eher etwas zu langsam als zu schnell laufe (hat gut geklappt), statt 1,5min Pause habe ich 150m programmiert, die dann bummelig etwas länger als 1,5min sind (hat auch gut geklappt) und ich habe das Einlaufen kurz gehalten (was vermutlich total doof ist). Außerdem halbwegs kalt geduscht und nasse Haare. :daumen:
Der erste Quälix war – bis auf das Tempo-Finden am Anfang – angenehm. Beim zweiten war ich schon am See, die Luft deutlich angenehmer und die Beine wollten erstmal 5k-Tempo, haben uns auf Schwelle geeinigt und lief dann richtig schön. Vor dem dritten Quälix bin ich in der Pause auch kurz zum See und hab die Hände reingehalten, waren dann 2min Pause, finde ich ok? Der letzte wurde in der zweiten Hälfte unangenehm und der Schweinehund hätte am liebsten verkürzt. Objektiv betrachtet war aber auch da bei Beinen und Puste alles im grünen Bereich.
Der Einfachheit halber der Link zu Runalyze: https://runalyze.com/shared/bnl2j Feedback von Anfängern und Profis ist wie besprochen :zwinker5: erbeten.

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So geht laufen richtig - vom Fachmann für die Laien :D

https://www.leichtathletik.de/fileadmin ... finale.pdf
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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Von mir schon, aber ich bin ja auch Fachmann.....nee.....keine Ahnung, warum es bei Dir nicht geht.

https://www.leichtathletik.de/fileadmin ... finale.pdf
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

Ansichten einer Unbedarften :)

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Moin :)

zuallererst, auch dkf fand den erfrischenden Ton im Eingangs-/Startpost sehr sympathisch :daumen: & der macht neugierig auf das was da noch kommt :wink:

Nun kurz zu der gestrigen Einheit ein paar unbedarfte Anmerkungen, dkf ist ja nun weder Anfänger noch Profi, traut sich dennoch mal ihren Senf...;

1.) Nicht
Jogging-Rookie hat geschrieben:Morgen muss ich 3x 1,5k im Schwellentempo laufen.
:nein: sondern
Morgen will ich 3x 1,5k im Schwellentempo laufen.
:nick:

2.) 500m Einlaufen :rolleyes: ... Die Einsicht kam ja bereits selber... viel zu wenig :motz: , bitte wirklich bei intensiven Einheiten, auch wenn mal wieder so ein "virtueller Wettkampf" ansteht, na & erst recht am Tag X, wenn die gewählte Schallmauer ( 10km in sub 60 :) ) durchbrochen werden soll, das "Einlaufen & Warmhopsen" ist nicht zu unterschätzen/vernachlässigen. Je intensiver/schneller die Einheit , um so wichtiger das Vorgeplänkel :prof:

Grob]in einer Mischung aus dem was mir Spaß macht und nach den grundsätzlichen Empfehlungen von Jack Daniels.[/QUOTE]Was hätte den jetzt dagegen gesprochen, wenn „die Beine 5km Tempo" wollten, die das einfach laufen zu lassen ? Außer dass der dritte Intervall in dem Fall vielleicht langsamer geworden wäre, wär doch nix passiert :gruebel:

-> nur um das nochmal verständlich zu machen, wenn ich am Optimum operiere, lass ich die Finger von Experimenten :nene: , aber in diesem Fall …

Last, but not least, das interpretiert dkf jetzt nur mal noch zusammen; :gruebel: die Hfmax wurde evtl. im Rahmen der 5km „lauf so schnell du kannst ermittelt“ ? Nur für den Fall dass, hier könnten ruhig mal noch gut 5 Schläge höher für das Maximum angesetzt werden

WEIL, da geht bestimmt noch was -> und schließlich Tippen & Laufen Sie ja noch :zwinker2:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...

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Jogging-Rookie hat geschrieben:Schön dass du da bist @ Olly :daumen:

Du hast ja mal in anderen Beiträgen gesagt, dass du noch recht wenig Spaß am joggen hast, das eigentlich nur machst um in gleicher Zeit mehr Ertrag als beim Wandern zu haben. Mir kommst du (wertfrei, nur interessiert :nick: ) sehr analytisch und kopflastig vor. Vielleicht würde dir ein Ziel (schon) gut tun...? Hatten ja gestern hier das Thema, was für Spaß und Motivation sorgt... :winken:
Vlt hab ich mich da etwas doof ausgedrückt... Mir macht Laufen schon Spass, nur eben nicht auf der Bahn oder langweiligen Teerwegen.

Ziel ist erstmal ein halbes Jahr durchlaufen, ohne Verletzungen oder sonstigen Hindernissen. Einfach schauen, wie ich es in meinen täglichen Alltag integrieren kann. Dann seh ich weiter... So hab ich es beim Wandern auch gehandhabt und bin da ganz gut mit klar gekommen.

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Ich kann für mich leider den Anfängerstatus nicht mehr mit ganz reinem Gewissen reklamieren - immerhin datieren meine ersten halbwegs regelmäßigen Laufversuche mit 10 oder 15 kg Übergewicht ins Jahr 1980. Himmel - 40 Jahre ist das jetzt her, Ogottogottogott! Dafür bewege ich mich jetzt, mit fast 71, inzwischen wieder rasant auf mein damaliges Anfängerniveau zu, nämlich ziemlich steil abwärts. Daraus schöpfe ich dann doch die Legitimation, hier hin und wieder auch mal meinen Senf hinzu zu geben. :D

Ich kann den Wunsch nach einem eigenen Faden für echte Anfänger sehr gut nachvollziehen. In vielen stark leistungsorientierten Fäden kann der Anfänger schnell mal den Mut verlieren. Sicher kann man da vieles lernen über Trainingslehre und physiologische Prozesse, weil sich da wirklich viel Sachverstand tummelt. Aber eines darf der schüchterne Anfänger mit seinen im Vergleich grottigen Leistungen dort nicht erwarten - nämlich dass er dort aufgebaut und in seinem Selbstbewusstsein gestärkt wird.

Ich wünsche allen Anfängern hier, dass etwaige anfängliche Schwierigkeiten schnell überwunden sind und dass bald der Spaß am Laufen überwiegt - Spaß am langsamen, aber genussvollen Rumjoggen genauso wie der Spaß am gelegentlichen Austesten der eigenen Grenzen. Eines sollte aber auf alle Fälle unbedingt vermieden werden, nämlich Eintönigkeit. Die tötet irgendwann jeden Spaß und mit der unausweichlichen Stagnation kommt dann auch noch Frust hinzu. Also: immer offen bleiben, Neues auszuprobieren!

LG Christoph

mein Blog: Die Rennkartoffel will's nochmal wissen.

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Ach so @ Olly: Das ist nachvollziehbar. Auf einem Sportplatz würde ich auch nicht laufen wollen und Straßen meide ich auch. Joggen auf Park-/Radwegen und im Wald ist da schon schöner. Lieber Natur als Hupkonzert. :)

Die Kartoffel ist da! @ RunningPotatoe: Senf ist immer gut und ich danke Dir für die lieben Wünsche. :) Bei uns laufen auch ein paar Oldies rum, vor denen ich gehörigen Respekt habe und ihnen schon von weitem ansehe, dass sie wissen, was sie tun. Obwohl langsam, haben sie „die Läufer-Haltung“ :daumen: , wenn Du verstehst was ich meine.

@ dkf: Ganz lieben Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast! :umarm:

Das ordentliche Warmlaufen werde ich befolgen. Und ich will unbedingt ganz viel Schwellentempo laufen :D (weil das so schön ist!)

Was das Beine-laufen-lassen angeht, hast Du natürlich ebenfalls recht. Allerdings neige ich dazu zu schnell loszulaufen wenn ich noch nicht ermüdet bin. Das ist beim Üben oft so und das war auch bei meinen virtuellen Wettkämpfen Nummer 2 und Nummer 3 so und hinten raus musste ich dann schlimm leiden. Deshalb habe ich das als eine meiner Baustellen identifiziert an denen ich arbeiten möchte.

Ne, die Hfmax habe ich gar nicht ermittelt, die hat erst neuerdings überhaupt eine Chance mal eine Messgröße zu werden. Das ist ein ziemlicher Murks bei mir. Ich hatte bis vor gut 3 Wochen eine Uhr, die wirklich nur Kraut und Rüben gemessen hat. Jetzt habe ich eine neue Uhr, die schon recht realistische Sachen ausspuckt. Die 186 als Hfmax habe ich kürzlich mal so eingestellt, weil ich sie aufgrund eines „Crescendo“-Laufs als am realistischstem empfand. Das waren 4km langsam und die nächsten 4km immer etwas schneller und ich habe geguckt, wie zum Ende des jeweiligen Tempos die Herzfrequenz war:
Ende KM 4: 140 (07:17/km – easy)
Ende KM 5: 149 (06:49/km – so irgendwas)
Ende KM 6: 152 (06:34/km – ca. MRT)
Ende KM 7: 156 (06:18/km – ca. HMRT)
Ende KM 8: 162 (05:55/km – zwischen 5er und 10er RT)
Ich werde daran wie vorgeschlagen nochmal schrauben, würde aber gerne nächstes Wochenende abwarten. Da möchte ich mich für 7,5km anmelden (ohne Anmeldung kann ich mich nicht quälen) und mal gucken, ob ich soweit schon in etwas über 6:00 komme (dann würde ich danach nämlich langsam auf 10km hin üben). Nach 7km in dem Tempo müsste ich dann ja eigentlich mal bei 90% ungefähr sein. Guter Plan?

:winken:

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So, habe es nun endlich geschafft, meinen Outdoor-WLAN-Accesspoint auf der Terrasse an die Hauswand zu nageln. Ab sofort findet der theoretische Teil meines Läuferlebens in einem superbequemen Sessel statt, kühle Drinks inklusive. Wer braucht da eigentlich noch das Laufen? :D

In dieser Grundstellung verharrend, habe ich mir diesen Faden jetzt mal in Ruhe reingezogen. Die Senftube hat an einigen Stellen gezuckt und so erledige ich das Garnieren hier mal auf einen Rutsch:
Jogging-Rookie hat geschrieben:Vorteil: Dämpfung = sehr schonend, Nachteil: schluckt wirklich Kraft :confused:
Schlimmer als der Kraftverlust wirkt sich bei mir aus, dass mir als doch überwiegendem Fersenläufer allzu "gut" gedämmte Schuhe immer wieder mal auf die Achillessehne schlagen.
bones hat geschrieben:Das geht mir mit dem Kerl auch immer so.....
Wie jetzt - isses doch nur einer ?
ruca hat geschrieben:es wird so viel Mist über das Laufen verbreitet (Maximale Hf per Formel, Fettverbrennungszone, zusätzliche Einlagen von der Stange, je gedämpfter desto besser, kalt Dehnen, Magnesium), die für Anfänger auf den ersten Blick sehr plausibel erscheinen. In einem reinen Anfängerthread ist man ganz schnell in der eigenen "Blase" und alle jubeln sich gegenseitig zu...
Da können die alten Hasen ja gegensteuern, indem sie sich von Zeit zu herablassen, hier auch mal reinzuschauen. Was ja bereits ausführlich geschehen ist.
ruca hat geschrieben:Zum Thema Schuhe: Abwechslung heißt nicht mal Kayano 24 und mal Kayano 26 sondern echte Abwechslung. Einfach mal ein wenig Mut zeigen. Es muss ja nicht gleich ein Lightweight-Trainer sein.
Muss nicht, aber darf ruhig mal. Wer für die gemütlichen, längeren Läufe ausnehmend bequeme Puschen bevorzugt, darf für richtig schnelle Einheiten alle ein bis zwei Wochen auch gerne mal etwas abgespecktere Schuhe probieren (weniger Dämpfung, weniger Sprengung).
Daisy311 hat geschrieben:@bones: Ich brauche ein Ziel auf das ich hintrainieren kann, ansonsten könnte ich mich nicht genug motivieren. Deshalb Respekt vor jedem, der einfach so zum Spaß ohne Ziel laufen geht :daumen:
Ich glaube, Respekt verdienen beide gleichermaßen - der akribische Planverfolger ebenso wie der Nur-aus-Spaß-an-der-Freud-Jogger, solange beide es zu einer gewissen Regelmäßigkeit bringen. Allerdings stünde es beiden Typen gut zu Gesicht, hin und wieder auch mal in die Welt des anderen hineinzuschnuppern. Also dem Bürokraten, mal ohne Plan, Uhr und Druck eine neue Strecke auszukundschaften oder dem etwas weniger Ambitionierten sich gelegentlich vielleicht doch mal zu quälen. Gar groß kann die Überraschung sein, wenn das vorher absolut Undenkbare dann mit einem unerwartet geilen Gefühl endet.
Jogging-Rookie hat geschrieben:Deshalb müssen Ziele her, die ich kurz- bis mittelfristig erreichen kann (10k in 60min).
Jogging-Rookie hat geschrieben:Im Plan standen 3x 1,5km mit 1,5min Pause.
Nach deinem 5k-Lauf zu urteilen, wirst du das 10k/60min. Ziel relativ bald schaffen. Auch die blitzsauber abgespulten 3x1,5k Intervalle sprechen dafür, zumal bei den Bedingungen, unter denen das erzielt wurde. Ich glaube, du könntest schon jetzt bei kühlerem Wetter nochmal die 5k in 30 min. in Angriff nehmen, diesmal auf gleichmäßigeres Tempo achten. Danach die Distanz schrittweise auf 12 bis 15k (langsam gelaufen) ausdehnen. Anschließend einen knackigen 10k Trainingsplan hernehmen und das müsste noch in diesem Herbst klappen.

LG Christoph

mein Blog: Die Rennkartoffel will's nochmal wissen.

Susis Senf ;-)

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Jogging-Rookie hat geschrieben:Die 186 als Hfmax habe ich kürzlich mal so eingestellt, weil ich sie aufgrund eines „Crescendo“-Laufs als am realistischstem empfand. Das waren 4km langsam und die nächsten 4km immer etwas schneller und ich habe geguckt, wie zum Ende des jeweiligen Tempos die Herzfrequenz war:
Ende KM 4: 140 (07:17/km – easy)
Ende KM 5: 149 (06:49/km – so irgendwas)
Ende KM 6: 152 (06:34/km – ca. MRT)
Ende KM 7: 156 (06:18/km – ca. HMRT)
Ende KM 8: 162 (05:55/km – zwischen 5er und 10er RT)
Ich werde daran wie vorgeschlagen nochmal schrauben, würde aber gerne nächstes Wochenende abwarten. Da möchte ich mich für 7,5km anmelden (ohne Anmeldung kann ich mich nicht quälen) und mal gucken, ob ich soweit schon in etwas über 6:00 komme (dann würde ich danach nämlich langsam auf 10km hin üben). Nach 7km in dem Tempo müsste ich dann ja eigentlich mal bei 90% ungefähr sein. Guter Plan?
Wenn Sie die eigene Hfmax doch gar nicht kennen, woher wollen Sie wissen, dass Sie bei 90% sind …
(Scherz :zwinker2: ich denke, ich weiß, wie es gemeint ist und der Wert ließe sich dann natürlich schön, ähm extra... polieren :wink: )

Aber im Ernst, das mit dem 7,5km WK halte ich für nicht zielführend, :nene: weil erstens m.E. nach zu lang & zweitens, als Einsteiger/Anfänger hat man noch nicht so das Gefühl für die Intensitäten, Sie wissen also nicht wirklich, ob die von Ihnen angenommenen/gefühlten 90% tatsächlich passen :noidea:

Hierzu bietet sich die von Ihnen bereits aufgegriffene 1. Idee viel besser an, nur auch hier war die gewählte Distance einfach zu lang, ganz davon abgesehen, dass das gewisse Etwas, der krönende Abschluss da fehlte, nämlich das letzte Stück volle Lotte / all out :nick:

D.h. im Grunde wie bereits oben beschrieben, über 3 bis max. 4km, im Gelände oder auch gern auf der Bahn vom 1. Km an steigern, bis meinethalben gefühltes 5km RT, jedoch dann das letzte Stück vllt. 400m bis 500m weiter steigern bis ; achduschei*** ichwillnurnochstehenbleiben :uah:

Die, an diesem Punkt als letzte festgehaltene Hf + die bereits von dkf nahegebrachten 5 Bonuspunkte, sollten der Hfmax dann bereits recht nahe kommen.

Alternative ist halt, den ganzen Zauber ruhig erst mal eine Weile ignorieren/ausblenden, bis mehr Kilometer erlaufen & Erfahrung gesammelt werden konnte... Da Sie allerdings ja auch die Rennanneliese für die Analyse der Daten nutzen, ergibt sich, solange ein ungenau ermittelter/grob geschätzter Wert hier zu Grunde liegt, leider trotzdem weiterhin
Jogging-Rookie hat geschrieben:ziemlicher Murks
dkf (moi) bevorzugt im Übrigen eher die Variante das Ganze schön bergauf :geil:
Das liegt bei mir eher daran, dass die exorbitant kurzen Beine der Hf hier einfachnur hinterherhecheln, d.h. so schnell kann ich die in der Ebene gar nicht bewegen um die Hf auszureizen, bergauf sieht das ganz anders aus :bounce:

PS
für Tipps & Tricks zur richtigen Verwendung der Rennanneliese gibt es hier im RWF im Übrigen einige Experten, inkl. eines Fadens dazu :winken:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...

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Ein herzliches Hallo in die illustre Runde,

auch ich wurde durch das sympathische Entree angezogen :) Dann hab ich mir gedacht, wo schon eine Kartoffel ist, da sollte auf keinen Fall ein Möhre fehlen. ;)

Ich finds bemerkenswert wie weit der Begriff Anfänger gefasst werden kann.
Obwohl sich hier die meinten als solche bezeichnen bin ich wohl der mit Abstand langsamste in dieser Runde. Vielleicht mal zwei Sätze zu dem wie ich aktuell unterwegs bin:

Aktuell bin ich 36 Jahr, 80kg bei 1,98 und seit fast 6 Monaten das erste mal Papa geworden.
Ich hab vor ca. 3-4 Jahren und letztes Jahr schon mal einen Anlauf in die Läuferkarriere gestartet, die leider nicht über 1-2 Monate hinausgegangen sind.
Diesmal soll’s dann nun doch etwas nachhaltiger sein, deswegen habe ich den Tipp eines guten Bekannten befolgt der schon seit Jahren läuft und habe ein Leistungsdiagnostik gemacht. Das Ergebnis war erwartungsgemäß...
Leistungsniveau: Wurst.

Mich würde mal interessieren wie eure Anfänge ausgesehen haben. Also die ersten vier bis acht Wochen. Wie war euer Tempo zu Anfang? Wie weit waren die ersten Läufe ?

Mir wurde in der LD ein Plan erstellt wonach ich die meisten Einheiten mit 8:10min/km laufen soll. Die Erklärung war schon einleuchtend und deckte sich inhaltlich mit dem was ich so bisher in Büchern über ein gutes Lauftraining gelesen habe. Trotzdem ist es schon etwas erschreckend dass ich aktuell nur so wenig leisten kann. Daher würde mich mal interessieren wie euer Einstieg so ausgesehen hat.

Gruß
Die Möhre

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DaucusCarota hat geschrieben: Mich würde mal interessieren wie eure Anfänge ausgesehen haben. Also die ersten vier bis acht Wochen. Wie war euer Tempo zu Anfang? Wie weit waren die ersten Läufe ?
Ich habe die ersten Läufe nicht getrackt. Das war eine sehr weise Entscheidung. Ich habe jetzt mal vor ein paar Wochen spasseshalber die alte Runde ausgemessen (am Plan). Also meine Ausgangspace war vergleichbar. Die Runde knappe 5 km. Ich hab mich aber sehr schnell gesteigert. Also in den ersten 8 Wochen ist die Runde gleich so viel schneller gegangen, dass das auch mit der Küchenuhr eindeutig war (bin ohne Armbanduhr gelaufen).
Erst die Anschaffung meiner Pulsuhr hat mir dann klar gemacht, wie langsam ich sogar Monate nach Einstieg noch war. Zu dem Zeitpunkt hat mich das nicht mehr abschrecken können, und bis dahin glaub ich auch nicht, dass ich im Training so wahnsinnig profitiert hätte. Dahinzockeln, Umfänge steigern, hin und wieder etwas aufs Gaspedal steigen, das hab ich auch ohne Messung hinbekommen. Und dann wars halt etwas geordneter, aber die Grundlage dafür war halt auch schon da.
Inzwischen kann ich mit den Werten schon was anfangen. Und mag meine Uhr auch einfach. Schliesslich ist sie der Ansicht, ich könnte einen Marathon in 3:45 laufen. Das find ich nun echt schön, dass die so an mich glaubt.....
Liebe Grüsse
das Kaffeekamel

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Ich denke mit 8:10/km ist das für den Anfang nicht sooo langsam. So hab ich auch angefangen und viel schneller laufe ich im Moment auch nicht. Der Körper muss sich da ja erst mal dran gewöhnen. Muskeln und Lunge könnten schneller, aber meine Sprunggelenke sind noch nicht so weit. Wenn ich 10km gelaufen bin, brauchen sie 2 Tage Ruhe.

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DaucusCarota hat geschrieben:
Mich würde mal interessieren wie eure Anfänge ausgesehen haben. Also die ersten vier bis acht Wochen. Wie war euer Tempo zu Anfang? Wie weit waren die ersten Läufe ?
bones hat geschrieben:Ich bin als Anfänger jahrelang gelaufen ohne die genaue Streckenlänge und die Pace zu kennen. Hat trotzdem oder gerade weil Spaß gemacht. :zwinker5:
Mich hat das nicht interessiert. Ich war nicht leistungsorientiert und wollte keinen Leistungsvergleich. Nur etwas für die allgemeine Fitness tun. Wir haben uns eine Runde im Wald ausgesucht, die wir mit Gehpausen gelaufen sind. Die Pausen wurden weniger und kürzer, also haben wir die Runde vergrößert, damit wir nicht zu schnell wieder am Ausgangspunkt waren. Wir wollten ca. 45 Minuten unterwegs sein. Das ging so 3 Jahre lang, dann war es vorbei mit der entspannten Lauferei. Der örtliche Sportverein veranstaltete seinen ersten Volkslauf, und man fragte mich, ob ich nicht mitmachen wollte. Ohne Ahnung zu haben, was da auf mich zukommt, habe ich die knapp 10 hügeligen Kilometer absolviert. Meine erste offizielle Zeit ohne Training -nur mit laufen :zwinker5: - war 46:XX Min.
"Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content/up ... /PDF.9.pdf

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DaucusCarota hat geschrieben:Mich würde mal interessieren wie eure Anfänge ausgesehen haben. Also die ersten vier bis acht Wochen. Wie war euer Tempo zu Anfang? Wie weit waren die ersten Läufe ?
Hallo, du kannst bei mir bei Runalyze (Link in der Signatur unten) nachschauen, bei mir ist die Situation ähnlich, mein Start war Ende März! Dran bleiben und langsam steigern! :daumen:

VG Christoph
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DaucusCarota hat geschrieben:Dann hab ich mir gedacht, wo schon eine Kartoffel ist, da sollte auf keinen Fall ein Möhre fehlen. ;)
Kartoffeln mit Möhren - altes schwäbisches Arme-Leute-Gericht, ess' ich aber hin und wieder ganz gerne. :wink:
DaucusCarota hat geschrieben:Diesmal soll’s dann nun doch etwas nachhaltiger sein, deswegen habe ich den Tipp eines guten Bekannten befolgt der schon seit Jahren läuft und habe ein Leistungsdiagnostik gemacht. Das Ergebnis war erwartungsgemäß...
Leistungsniveau: Wurst.
Um das rauszufinden, braucht man heutzutage eine Leistungsdiagnostik? Mir reicht dazu ein Treppenhaus mit drei Stockwerken. (Für die Fahrstuhlfahrer hier: Treppenhaus ist die verbotene Todeszone, die gleich hinter der geheimnisvollen Tür neben dem Lift beginnt. Ohne dreifaches kardiologisches Gutschten und ohne Einnahme des vollen Spektrums an NEMs und isotonischen Getränken darf dieser Bereich aber keinesfalls betreten werden!)
DaucusCarota hat geschrieben:Mich würde mal interessieren wie eure Anfänge ausgesehen haben. Also die ersten vier bis acht Wochen. Wie war euer Tempo zu Anfang? Wie weit waren die ersten Läufe ?
Das wird was Längeres, liefere ich nachher - jetzt will ich erstmal raus, solange es dort noch halbwegs erträglich ist.
DaucusCarota hat geschrieben:Mir wurde in der LD ein Plan erstellt wonach ich die meisten Einheiten mit 8:10min/km laufen soll.
Was macht der Leistungsdiagnostiker denn beruflich? Vielleicht versteht er was von Laktat und anderem Schweinkram, aber vom Laufen hat er offensichtlich keine Ahnung. Ich kenne keinen einzigen (in Zahlen: 0,00) Traininsplan für Laufanfänger, der so einen Schwachsinn vorschlägt. Die allgemein anerkannte Methode ist, mit kurzen Abschnitten von Laufen und Gehen im Wechsel zu beginnen. Je nach Ausgangsniveau gerne mit nur 1 min. Laufen und 1 min. Gehen. Und das so oft wiederholen, bis 30 min. voll sind. In den kurzen Laufsbschnitten hält man sich zwar auch etwas zurück, aber man läuft wenigstens, statt nur rumzuschlurfen. Über die Wochen werden die Laufabschnitte dann länger und die Pausen kürzer. Bis man irgendwann 5 km am Stück laufen kann - ruhig, aber laufend.
DaucusCarota hat geschrieben:Die Erklärung war schon einleuchtend und deckte sich inhaltlich mit dem was ich so bisher in Büchern über ein gutes Lauftraining gelesen habe.
Welches Buch sagt sowas?
DaucusCarota hat geschrieben:Trotzdem ist es schon etwas erschreckend dass ich aktuell nur so wenig leisten kann.
Das kannst du - als ehrliches Fazit deiner bisherigen Lebensweise - gerne so sehen, aber weiterhelfen tut es dir keinen Millimeter. Nimm das als den traurigen Iststand. Die gute Nachricht ist doch vielmehr: Ab jetzt kann und vor allem wird es nur noch besser werden. Einzige Voraussetzung: regelmäßig am Ball bleiben und Verletzungen vermeiden.

Für ersteres ist Spaß an der Sache erforderlich, für letzteres das Vertrauen, dass du auch ohne Übertreibungen vorwärts kommen wirst.

LG Christoph

mein Blog: Die Rennkartoffel will's nochmal wissen.

damals war's

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Dann die Unbedarfte doch noch mal zum Thema, wie war das damals ...

- am 11.06.2010 der erste Ausdauerlaufkilometer (der ja versehentlich 2km lang war :klatsch: )
- am 03.07.2010 das erste Mal 10km am Stück (die 3,4km Hausrunde 3x, in ca. 65 Minuten -> hab vor und nach dem Lauf immer auf die Uhr zu hause geschaut :) )
- am 25.08.2010 das erste Mal 10km sub 60, konkret offizielle 10,7km beim Cospudener Seelauf in 0:59:34 :bounce:

PB auf 10km (Juli 2016) im Übrigen
bones hat geschrieben:46:XX Min.
Fazit; dranbleiben - WEITERMACHEN :nick:

PS
dkf ist derzeit in der AK W50 -> war 2010 also W40
152cm kurz / ca. 50 Kg *

* Länge :zwinker2: & Breite hat sich in der Zeit nicht groß geändert,
wenn mal davon absieht dass die Dame versehentlich zwischendurch 2x auf sub 44Kg runtergerutscht ist :peinlich:

PPS
RunningPotatoe hat geschrieben:jetzt will ich erstmal raus
DITO :giveme5:
Vanitas, Vanitatum Et Omnia Vanitas...

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