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Rolli
13.01.2011, 20:48
Hallo Gentlemen,
Hiermit möchte ich die Gentlemen-Liga im dritten Jahr wieder beleben und alle einladen mitzumachen.
Freundlicherweise hat sich Harakiri bereit erklärt die Admin-Rolle zu übernehmen.

Ich schlage es vor, dass alles so einfach wie möglich zu machen und uns dabei nicht auf die Wettkampfkonkurrenz sondern mehr auf Austausch der Trainings- und Wettkampferfahrung begrenzen.

Vorschläge? Interesse?

@Harakiri, wollst Du was dazu schreiben? Wie hast Du Dir das vorgestellt?

Gruß
Rolli

harakiri
13.01.2011, 21:03
Ja grundsätzlich ist die Liga ja schon online... auf dem selben Webspace wie die Magierliga.

Ich werde mich am Wochenende mal hinsetzen und die Liga um 800, 1000 und 1500m ergänzen. Dann könnt ihr eintragen was ihr wollt ;)

Berechnungssystem ändern oder so werd ich allerdings nicht. Dazu bin ich zu faul. Ich soll ja irgendwann auch noch laufen... sonst werd ich ja nie so schnell wie ihr ;)

Und schreibt euch schön die Finger wund... konnte letztes Jahr schon ganz schön was im Gentlemen Faden lernen!

jackdaniels
13.01.2011, 23:30
Bitte ergänze doch noch 400m - es besteht die Möglichkeit dass einige Grundschnelle die die 800m vorbereiten auch die eine Stadionrunde rennen werden.
Ansonsten bin auch ich wieder dabei. Entlasten wir hierbei den 1500m - Faden und verlegen Allgemeines hierher ... Speziell 1500m Training, was ganz sicher fishmax, Christoph, Flo und mich und einige andere auf der praktischen Seite betreffen wird, kann dort ja dann wieder erfolgen.

.iL
13.01.2011, 23:39
Bitte ergänze doch noch 400m - es besteht die Möglichkeit dass einige Grundschnelle die die 800m vorbereiten auch die eine Stadionrunde rennen werden.
Ansonsten bin auch ich wieder dabei. Entlasten wir hierbei den 1500m - Faden und verlegen Allgemeines hierher ... Speziell 1500m Training, was ganz sicher fishmax, Christoph, Flo und mich und einige andere auf der praktischen Seite betreffen wird, kann dort ja dann wieder erfolgen.

Wollte ich auch schon vorschlagen. Obwohl ich nicht grundschnell bin, will ich das einmal ausprobieren. Dann habe ich es wenigstens schwarz auf weiß.

alsterrunner
14.01.2011, 11:17
Dabei. Aber herrjemine: 400m auch? :confused:

Na meinetwegen. Also: 400/800/1000/1500/3000/5000/10km?

Wenn's nach mir geht, können 5km und 10.000m draußen bleiben. Oder nehmen wir sie rein und machen zwei Streichdistanzen? Dann können sich die Langstreckler auch die 400m kneifen.

jackdaniels
14.01.2011, 13:06
Dabei. Aber herrjemine: 400m auch? :confused:

Na meinetwegen. Also: 400/800/1000/1500/3000/5000/10km?

Wenn's nach mir geht, können 5km und 10.000m draußen bleiben. Oder nehmen wir sie rein und machen zwei Streichdistanzen? Dann können sich die Langstreckler auch die 400m kneifen.

Na es hieß doch eben noch dass der Wertungskram außen vor bleiben soll sondern es mehr um Vergleich/Diskussion/Motivation geht?

harakiri
14.01.2011, 13:12
Ich schlage es vor, dass alles so einfach wie möglich zu machen und uns dabei nicht auf die Wettkampfkonkurrenz sondern mehr auf Austausch der Trainings- und Wettkampferfahrung begrenzen.

Meine Rede.

Deshalb: Distanzen könnt ihr eintragen was ihr wollt... Auswertung wird aber nicht angerührt... ist also die von der Magierliga.

Es gibt also praktisch keine Auswertung. Ich sehe auch keine Notwendigkeit... bei den paar Leuten sieht man Erfolg oder Misserfolg sowieso besser wenn man sich die Resultate ansieht als wenn man dies nach Punkten beurteilt.

Was mir grade noch einfällt... ich glaube man kann gar keine Kommastellen eintragen. Müsste für 400/800 auch noch ergänzt werden.
Was machen wir mit der Meile? Am einfachsten wäre es wohl die Meile auf 1500m runterzurechnen und einen Vermerk mit der Meilenzeit einzutragen. Sofern jmd eine Meile läuft.

alsterrunner
14.01.2011, 15:39
Achso - wieder nicht alles gelesen. Ja, mir recht

Rolli
14.01.2011, 16:25
Wir machen doch alle Strecken bis MRT, oder? Nun gut, die Meile muss nicht dabei sein. Obwohl ich sie jedes Jahr laufe, ist die Umrechnerei nicht den Gentlemen würdig... :)

Gruß
Rolli, der seit eine Woche mit Erkältung kämpft und den 1000er langsam abgeschrieben hat.

harakiri
14.01.2011, 21:26
SWISS-HURDLING.CH [ Home ] (http://www.swiss-hurdling.ch.my.solution.ch/htm/aktuelles.htm)

Kennt die Seite von euch schon jemand? Find die echt toll. Vor allem für 800er sollte sie interessant sein.

Ich vermisse irgendwie solche Perfektion auf der Langstrecke... Wahnsinn was die da abliefern.

Aber was ich nach elendig langer Suche heute immer noch nicht gefunden habe:
Eine vernünftige Übungssammlung zur Beweglichkeit... kennt da von euch jemand ein gutes Werk?

@Rolli: Gute Besserung!

lg,
Martin, der die Ursache seiner Verletzung in Zukunft vermeiden will (Unbeweglichkeit)...

Rolli
15.01.2011, 15:59
Heute habe ich mir die Ausschreibung für DM-Halle in Erfurt (http://www.leichtathletik.de/dokumente/ausschreibung.asp?ID=3820) angeschaut...

Komische Quali-Zeiten für M40
400: 56 (ist OK. machbar)
800: 2:12 (sehr locker jeden Tag zu schaffen)
3000: 9:45 (überhaupt kein Problem)
5000: 16:25 (super schwer. Noch nie gelaufen)

In Klammern Meinung zu meinen Möglichkeiten. Aber wie kann man 2:12 mit 16:25 vergleichen.

Gruß
Rolli

harakiri
15.01.2011, 16:34
Heute habe ich mir die Ausschreibung für DM-Halle in Erfurt (http://www.leichtathletik.de/dokumente/ausschreibung.asp?ID=3820) angeschaut...

Komische Quali-Zeiten für M40
400: 56 (ist OK. machbar)
800: 2:12 (sehr locker jeden Tag zu schaffen)
3000: 9:45 (überhaupt kein Problem)
5000: 16:25 (super schwer. Noch nie gelaufen)

In Klammern Meinung zu meinen Möglichkeiten. Aber wie kann man 2:12 mit 16:25 vergleichen.

Gruß
Rolli

Also so wie ich das verstehe... du darfst gnädigerweise mit einer 16:25 auf 5000m Freiluft auch bei den 3000m mitmachen. Seit wann werden denn 5000 in der Halle bei Meisterschaften gelaufen?

Rolli
15.01.2011, 17:36
Also so wie ich das verstehe... du darfst gnädigerweise mit einer 16:25 auf 5000m Freiluft auch bei den 3000m mitmachen. Seit wann werden denn 5000 in der Halle bei Meisterschaften gelaufen?

Die 5000 werden auch gar nicht angeboten. Du kannst Dich mit Quali-Zeiten von 3000 und 5000m für den 3000er Wettbewerb anmelden.
Mir ging es eigentlich und nur um die Zeiten, die im sehr unterschiedlichen Spektrum verlangt werden.
9:45/3000 sind um Klasse schlechter als 16:25/5000.

Auch die 2:12/800m...

Gruß
Rolli

.iL
15.01.2011, 17:44
Heute habe ich mir die Ausschreibung für DM-Halle in Erfurt (http://www.leichtathletik.de/dokumente/ausschreibung.asp?ID=3820) angeschaut...

Komische Quali-Zeiten für M40
400: 56 (ist OK. machbar)
800: 2:12 (sehr locker jeden Tag zu schaffen)
3000: 9:45 (überhaupt kein Problem)
5000: 16:25 (super schwer. Noch nie gelaufen)

In Klammern Meinung zu meinen Möglichkeiten. Aber wie kann man 2:12 mit 16:25 vergleichen.

Gruß
Rolli

:idee: Anscheinend bist du ein stärkerer Mitteldistanzläufer.
16:25 anstatt 9:45. Hmm ich denke den Weg werden wenige gehen.

harakiri
15.01.2011, 17:51
Die 5000 werden auch gar nicht angeboten. Du kannst Dich mit Quali-Zeiten von 3000 und 5000m für den 3000er Wettbewerb anmelden.
Mir ging es eigentlich und nur um die Zeiten, die im sehr unterschiedlichen Spektrum verlangt werden.
9:45/3000 sind um Klasse schlechter als 16:25/5000.

Auch die 2:12/800m...

Gruß
Rolli

Wl. will man die Leute die nur im Sommer in Top-Form sind von einem Start abhalten. Würde man 16:45-17:00 fordern gäbe es wl. Leute die das im Sommer grade eben können aber im Winter in der Halle keine Chance auf eine Zeit unter 10:00 haben... Anders kann ich mir das auch nicht erklären.

Übrigens könnt ihr mal versuchen in der Liga was einzutragen ;)

.iL
15.01.2011, 18:00
Übrigens könnt ihr mal versuchen in der Liga was einzutragen ;)

Hab ich gerade gemacht. Geht anscheinend.
Ich seh gerade, dass 5000m bzw 10000m nicht extra gewertet werden. Ist ok finde ich. Vielleicht könnte man aber 5km/5000m 10km/10000m daraus machen.
Achja irgendwo stands glaube ich schon. 1/100sec gerade für 400m und 800m wär super.

harakiri
15.01.2011, 18:31
Hab ich gerade gemacht. Geht anscheinend.
Ich seh gerade, dass 5000m bzw 10000m nicht extra gewertet werden. Ist ok finde ich. Vielleicht könnte man aber 5km/5000m 10km/10000m daraus machen.
Achja irgendwo stands glaube ich schon. 1/100sec gerade für 400m und 800m wär super.

aja... hundertstel... vergessen.

Boah scheis Ergometer.. ich hasse das Ding jetzt schon. Ich weiß schon nicht mehr was ich auf dem Ding noch machen soll damit die Zeit vergeht. Ich hab jetzt: Lesen, Fernsehen, Radio, Sudoku, Vier gewinnt und Internet durch... noch Vorschläge?

Erstmal Dehnen. Damit ich mir solche Dinge in Zukunft erspare.

dippu
16.01.2011, 13:59
3000: 9:45 (überhaupt kein Problem)
5000: 16:25 (super schwer. Noch nie gelaufen)
Das ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Die 9:45 habe ich auch schon als durchschnittlicher Läufer gepackt, dagegen die 16:25 werde ich in meinem Leben wahrscheinlich nie laufen können. Auch für good old Jack (http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaws) entsprechen die 16:25 auch eher einer 9:27 über 3000.

Zur Liga:
Ich bin freiwillig erst einmal in die Nebenwerteliga abgestiegen. Vielleicht bin ich dann nächstes Jahr wieder dabei.

Rolli
16.01.2011, 14:02
Hab ich gerade gemacht. Geht anscheinend.
Ich seh gerade, dass 5000m bzw 10000m nicht extra gewertet werden. Ist ok finde ich. Vielleicht könnte man aber 5km/5000m 10km/10000m daraus machen.
Achja irgendwo stands glaube ich schon. 1/100sec gerade für 400m und 800m wär super.

Bin auch dafür, dass wir die 5000 und 5km und die 10000 und 10km zusammen legen.

Gruß
Rolli

harakiri
16.01.2011, 14:09
Zur Liga:
Ich bin freiwillig erst einmal in die Nebenwerteliga abgestiegen. Vielleicht bin ich dann nächstes Jahr wieder dabei.

Ich trag dich trotzdem ein. Vl. erhöht das die Mittelstreckenmotivation? *gg*

@Gentlemen: Ihr könnt ja in der Bemerkung dazuschreiben ob es Straße oder Bahn war.

Rolli
16.01.2011, 14:12
Harakiri,
ich glaube, ich bin zu doof dafür, aber ich kann mich bei der Liga nicht anmelden. Mach ich was falsch?

Gruß
Rolli

harakiri
16.01.2011, 14:59
Harakiri,
ich glaube, ich bin zu doof dafür, aber ich kann mich bei der Liga nicht anmelden. Mach ich was falsch?

Gruß
Rolli

Die Liga der aussergewoehnlichen Gentleman (http://magierliga.ma.funpic.de/dldag)

Hier auf Wettkampfzeit melden drücken, bei Name Rolli auswählen und dann eintragen.

Ich hab auf eine "Zutrittskontrolle" (Login) verzichtet... Falls es irgendeinen besonders lustigen gibt, der meint irgendwelche Ergebnisse irgendwo eintragen zu müssen wird das noch ergänzt.

Will das ganze aber einfach halten.

Rolli
16.01.2011, 17:56
OK. Eingetragen.

Gruß
Rolli

harakiri
16.01.2011, 18:25
OK. Eingetragen.

Gruß
Rolli

Und ich hab deine Hundertstel ergänzt ;)

Rolli
17.01.2011, 09:39
Und ich hab deine Hundertstel ergänzt ;)
Danke!:daumen:

Wie war das mit den Punkten bei den Magier? Warum stehen bei mir 3 Punkte?

... und nein, ich will nichts verändern, nur wissen.

Gruß
Rolli

.iL
17.01.2011, 18:34
Heute hatte ich mal wieder ein gelungenes Training, nachdem es letzte Woche nicht so rund lief. Besonders Mo/Di letzte Woche waren etwas ernüchternd. Am Montag konnte ich gar nicht laufen, da ich ein Stechen in der Wadenmuskulatur hatte. Ich vermute mal das Stechen kam von der neuen Trainingsbelastung, die ich vorletzte Woche ausprobiert habe, nämlich 6x1000m bergauf mit 45hm in Ø 3:52. Gedanke war, da ich ein recht schlechter Bergläufer bin, im Januar etwas an meinen Schwächen zu arbeiten, deshalb diese TE. Wahrscheinlich war das zu hart, laut Greifrechner wären das 3:02 in der Ebene. :confused: Naja ich denke der Umrechnungsfaktor ist dann doch etwas zu optimistisch.
Dienstag hatte ich immer noch das Stechen und bin morgens und abends je 10km in 5:00 gelaufen.
Rest der Woche:
Mi: morgens 10,6km in 4:24
abends 15,4km in 4:36 inklusive Lauf-ABC am Berg
Do: 6x1000m bergauf in Ø 4:04; insgesamt 20,5km (das Tempo passte besser)
Fr: 13km in 4:00 (die letzten 8km in 30:45min)
Sa: 30km in 2:13h (davon die ersten 20km "kenianischer" Lauftreff: angefangen in 5:30, letzten 3km in 11:15min, danach noch 10km auslaufen in 45:00min)
So: morgens 12,3km in 4:40
abends 18,6km in 4:37 mit schweren Beinen

Heute stand ein 5km TDL auf dem Gehweg (+20/-15hm) auf dem Plan. Vorgabe: auf jeden unter 17:30, wenn es geht 17:15. Beim Einlaufen war ich noch sehr skeptisch ob das was wird, von den letzten Tagen hatte ich noch schwere Beine. Geworden sind es dann 16:42! (3:24/3:22/3:20/3:19/3:17). War auch nicht übermäßig schwer, eklig ist es erst ab 4km geworden. Ich hatte die letzten Wochen auf jeden Fall schon Tempodauerläufe die mir schwerer gefallen sind. Gerade für den Kopf war das heute wichtig. Mir war vor Monaten schon klar, falls ich in die Nähe von 15:00 im Sommer laufen will, dass ich im Winter auf 5km im Training ca. 16:40 laufen müsste. Letzten Februar bin ich im Training bei meinem besten TDL 17:47 gelaufen, im Sommer dann 16:02, daher der Gedankengang. Mal schauen ob ich das diese Saison auch wieder übertragen kann.
Morgen ist jedenfalls Ruhetag. Auch mal wieder schön.

harakiri
17.01.2011, 20:06
Trainingsweltmeister :P

Nicht schlecht guter Mann. Aber 16:42 ist schon ein ziemlich kurzer TDL... Denk evtl. mal nach auf 20-25min zu verlängern?

Und wieso tut man sich das an und macht eine 6x1000 Einheit 20km lang? das is doch irre!? Ich würd mal sagen das entspräche 6x1200m in der Ebene. Das ist irgendwo im Bereich einer richtig heftigen 5k-10k Einheit. Ich muss mich nach sowas sogar zu den 2000m auslaufen zwingen... ist es das was einen 15:00 Läufer ausmacht?^^

@Rolli: Punkteberechnung - kA. weiß ich selbst nicht. Aber ich denke mal du hast zu viele Punkte weil du wg. Testergebnissen mehr Punkte bekommen hast und ich die Testergebnisse wieder gelöscht habe und die Tabelle nicht aktualisiert wurde. Egal. In der Gesamtliste hab ich die Punkte eh rausgenommen.

.iL
17.01.2011, 20:13
Trainingsweltmeister :P

Nicht schlecht guter Mann. Aber 16:42 ist schon ein ziemlich kurzer TDL... Denk evtl. mal nach auf 20-25min zu verlängern?

Ist schon in der Trainingsplanung berücksichtigt. Die ersten Wochen habe ich 7km gemacht, jetzt 5km, als nächstes mach ich dann 10km.



Und wieso tut man sich das an und macht eine 6x1000 Einheit 20km lang? das is doch irre!? Ich würd mal sagen das entspräche 6x1200m in der Ebene. Das ist irgendwo im Bereich einer richtig heftigen 5k-10k Einheit. Ich muss mich nach sowas sogar zu den 2000m auslaufen zwingen... ist es das was einen 15:00 Läufer ausmacht?^^


Ich muss ja den Berg wieder runterkommen, deshalb 1000m Trab. Zum Berg muss ich auch erstmal hinkommen. Ich lauf mich aber auch so meistens 5km ein und mind. 3km aus.

D.edoC
17.01.2011, 20:58
Trainingsweltmeister^^

Viel Erfolg für die sub15 :daumen:

.iL
17.01.2011, 21:13
Trainingsweltmeister^^

Viel Erfolg für die sub15 :daumen:

Danke! Willst du bei der Liga auch mitmachen? Von den Zeiten dürftest du gut reinpassen.

D.edoC
17.01.2011, 21:18
Klar ^^
Dauert aber bis ich was eintragen kann.
Mein 10er ist erst am 03.04, bis dahin nur Cross!

harakiri
17.01.2011, 21:23
Klar ^^
Dauert aber bis ich was eintragen kann.
Mein 10er ist erst am 03.04, bis dahin nur Cross!

Bist dabei.

Rolli
18.01.2011, 12:15
Heute hatte ich mal wieder ein gelungenes Training, nachdem es letzte Woche nicht so rund lief. Besonders Mo/Di letzte Woche waren etwas ernüchternd. Am Montag konnte ich gar nicht laufen, da ich ein Stechen in der Wadenmuskulatur hatte. Ich vermute mal das Stechen kam von der neuen Trainingsbelastung, die ich vorletzte Woche ausprobiert habe, nämlich 6x1000m bergauf mit 45hm in Ø 3:52. Gedanke war, da ich ein recht schlechter Bergläufer bin, im Januar etwas an meinen Schwächen zu arbeiten, deshalb diese TE. Wahrscheinlich war das zu hart, laut Greifrechner wären das 3:02 in der Ebene. :confused: Naja ich denke der Umrechnungsfaktor ist dann doch etwas zu optimistisch.
Dienstag hatte ich immer noch das Stechen und bin morgens und abends je 10km in 5:00 gelaufen.
Rest der Woche:
Mi: morgens 10,6km in 4:24
abends 15,4km in 4:36 inklusive Lauf-ABC am Berg
Do: 6x1000m bergauf in Ø 4:04; insgesamt 20,5km (das Tempo passte besser)
Fr: 13km in 4:00 (die letzten 8km in 30:45min)
Sa: 30km in 2:13h (davon die ersten 20km "kenianischer" Lauftreff: angefangen in 5:30, letzten 3km in 11:15min, danach noch 10km auslaufen in 45:00min)
So: morgens 12,3km in 4:40
abends 18,6km in 4:37 mit schweren Beinen

Heute stand ein 5km TDL auf dem Gehweg (+20/-15hm) auf dem Plan. Vorgabe: auf jeden unter 17:30, wenn es geht 17:15. Beim Einlaufen war ich noch sehr skeptisch ob das was wird, von den letzten Tagen hatte ich noch schwere Beine. Geworden sind es dann 16:42! (3:24/3:22/3:20/3:19/3:17). War auch nicht übermäßig schwer, eklig ist es erst ab 4km geworden. Ich hatte die letzten Wochen auf jeden Fall schon Tempodauerläufe die mir schwerer gefallen sind. Gerade für den Kopf war das heute wichtig. Mir war vor Monaten schon klar, falls ich in die Nähe von 15:00 im Sommer laufen will, dass ich im Winter auf 5km im Training ca. 16:40 laufen müsste. Letzten Februar bin ich im Training bei meinem besten TDL 17:47 gelaufen, im Sommer dann 16:02, daher der Gedankengang. Mal schauen ob ich das diese Saison auch wieder übertragen kann.
Morgen ist jedenfalls Ruhetag. Auch mal wieder schön.

:haeh::haeh:
Man! Endlich jemand, der von mir den Trainingsweltmeister-Pokal übernehmen kann.:daumen:

Schön, dass Du Dein Training hier einstellst. Ich vergleiche gerne und versuche mein Plan damit zu optimieren.

Was ich nicht verstehe, sind die beide Einheiten am Sonntag. Nach so einem Block müssten das Reg-Einheiten sein... aber warum so lang? Und für mich viel zu schnell. Überdenke das noch. Manchmal, und vor allem bei den Regenerationeinheiten, weniger ist deutlich mehr.

Dein 5km Testlauf... habe so noch nie gemacht. Mache ich lieber einen Wettkampf. Aber das hat mich auch neugierig gemacht, ob ich so 17:20 laufen könnte. Warst Du auf der Bahn oder in der Natur. Ich finde die Bahn einfacher für solche Tests.

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinen sub15.

Gruß
Rolli

Rolli
18.01.2011, 12:29
Mittelstrecke hat mit Laufen nichts zu tun!!!!!:klatsch:

Na so was... :sauer:
Nach 2 Monaten MD-Training, wo ich nur 1x länger als 15km gelaufen bin (ist auch schon 6 Wochen her) und wo meine Regenerationseinheiten nicht länger als 8-9km waren, habe ich diese Woche (nach eine Ruhewoche, weil krank) meinen Training auf Wintertraining umgestellt. Und was passiert dabei?
So. 11km in 5:30 mit schweren Beinen
Mo. 15km in 5:30 etwas besser
Di. Muskelkater!! Muskelkater... von was? von 15km in super langsamen Lauftempo.

Meine Frau (gleicher Plan) das gleiche... Muskelkater.

Muss ich jetzt neu Laufen lernen? Mit Gehpausen dazwischen?:nene:

Ja... MD-Rennen hat mit Laufen nichts zu tun.

Gruß
Rolli

.iL
18.01.2011, 13:17
Was ich nicht verstehe, sind die beide Einheiten am Sonntag. Nach so einem Block müssten das Reg-Einheiten sein... aber warum so lang? Und für mich viel zu schnell. Überdenke das noch. Manchmal, und vor allem bei den Regenerationeinheiten, weniger ist deutlich mehr.



Da hast du Recht. Fällt halt in die Kategorie sinnloses :confused: Kilometerschrubben. Eigentlich hätte ich am Samstag den 30er langsamer laufen wollen und dafür Sonntag abends etwas schneller. Da haben mir die Lauftreffkollegen aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hab dann einfach mein Training am Sonntag durchgezogen nur etwas langsamer. Momentan will ich immer mit großer Vorbelastung(vom hohen Umfang kommend, nicht hoher Intensität) in die Qualitätseinheiten gehen, um nicht zu nah ans Limit laufen zu können. Erst im März wird das wieder umgestellt um ein wettkampfspezifisches Tempo im Training laufen zu können.



Warst Du auf der Bahn oder in der Natur. Ich finde die Bahn einfacher für solche Tests.


Hab ich oben schon geschrieben. Auf dem Gehweg. Auf die Bahn möchte ich momentan nicht, auch wenn man da ein paar Sekunden schneller laufen könnte. Ist ja noch alles Vorbereitung auf die Bahnsaison. Mir reicht es, wenn ich da von März-August 2x/Woche rauf muss.



Dein 5km Testlauf... habe so noch nie gemacht. Mache ich lieber einen Wettkampf. Aber das hat mich auch neugierig gemacht, ob ich so 17:20 laufen könnte.

Wettkämpfe mache ich schon auch, die werden auch schneller gelaufen. Naja nicht schneller, da es die Begebenheiten beim Crosslauf nicht zulassen. Mit mehr Aufwand eben und ein wenig Tapering vorher. Den "Testlauf" mache ich dafür meistens jede Woche, ich nenne das immer TDL, da ich ja nicht all-out laufe. Wenn man das den ganzen Winter gemacht hat, braucht man eigentlich erstmal keine kurzen Pausen beim IV-Training mehr, da kann man auch lange Pausen machen. Tempohärte hat man genug.
Ich habe das eigentlich so verstanden, dass du nach deiner Hallen-Saison erst mal Pause machst. 5km voll gelaufen gelaufen, passt da momentan nicht so gut, oder :confused:
Ich habe vor 10 Wochen nach einer kurzen Pause auch erstmal mit 7km im 3:39er angefangen und mich langsam hochgearbeitet.

Rolli
18.01.2011, 13:21
Ich habe das eigentlich so verstanden, dass du nach deiner Hallen-Saison erst mal Pause machst. 5km voll gelaufen gelaufen, passt da momentan nicht so gut, oder :confused:

Ich dachte so im März/April.

Jetzt Kilometer.

Gruß
Rolli

.iL
18.01.2011, 13:22
Mittelstrecke hat mit Laufen nichts zu tun!!!!!:klatsch:

Na so was... :sauer:
Nach 2 Monaten MD-Training, wo ich nur 1x länger als 15km gelaufen bin (ist auch schon 6 Wochen her) und wo meine Regenerationseinheiten nicht länger als 8-9km waren, habe ich diese Woche (nach eine Ruhewoche, weil krank) meinen Training auf Wintertraining umgestellt. Und was passiert dabei?
So. 11km in 5:30 mit schweren Beinen
Mo. 15km in 5:30 etwas besser
Di. Muskelkater!! Muskelkater... von was? von 15km in super langsamen Lauftempo.

Meine Frau (gleicher Plan) das gleiche... Muskelkater.

Muss ich jetzt neu Laufen lernen? Mit Gehpausen dazwischen?:nene:

Ja... MD-Rennen hat mit Laufen nichts zu tun.

Gruß
Rolli

Das kenne ich noch vom Juli, nach meinen MD-Intermezzo. Da ist mir ein 5er Schnitt schwergefallen. 2xTraining am Tag war so gut wie nicht möglich und 2 Monate ging erstmal gar nichts. An deiner Stele würde ich die nächsten 4 Wochen erstmal nur DL und vielleicht einige Sprints machen und danach erst mit ein paar TDL oder Fahrtspielen anfangen.

alsterrunner
18.01.2011, 14:17
@.iL: Wohl eher Testlauf als TDL, oder? Für TDL fände ich das dann doch etwas zu schnell und deutlich zu kurz. Aber Glückwunsch, ordentliche Zeit. Ich bleibe bei meiner Prognose, dass Du Dich durch so etwas in Zusammenwirken mit


sinnlose[m] Kilometerschrubben

jetzt müde läufst und im Sommer unter Deinen Möglichkeiten bleibst. Ich weiß, wie groß die Versuchung ist, sich schon im Winter an guter Form zu erfreuen (ich wäre selbst fast sub2 im Training gelaufen am Donnerstag und konnte mich nur gerade eben noch zusammenreißen, nach 600m aufzuhören) - aber ich meine, dass man da auch einfach dem Gefühl vertrauen können muss, dass es gerade gut läuft. Normalerweise würde ich einen Testlauf an das Ende der Grundlagenphase (Ende März / Anfang April) legen - andererseits, mit Deiner Saisonsplanung ist das auch irgendwie schon wieder konsequent.

Ich hab gestern ein bisschen weiter am sub2-Ziel gebastelt und die letzte, anstrengende Einheit vor dem 800m-WK am Sonntag gemacht. 3x 300 mit 3 Minuten Trabpause, danach 5x 100 maximal mit etwas Geh- und dann Trabpause bis zur Erholung. Trainer hatte 3x 45 vorgegeben, es sind 44, 43, 42 geworden, die 5x 100 alle < 13. Etwas gewurmt hat mich, dass die 300er sich schon nicht mehr ganz so locker angefühlt haben, wie die 600er. Dabei hatte ich eigentlich gute Erholung, davor.

So - LM-Cross
Mo - 14km auslaufen 5:15
Di - Pause
Mi - nachmittags 2km EL, 10km GA2 in 3:46
Do - 5km ca. 5:10 morgens, abends EL, 2x 600, 3x 200 AL (12 Tageskm)
Fr - abends 12,5km 4:55
Sa - morgens 19,5km sehr bergig in 4:52
So - Pause (insges. 70km - Regenerationswoche)
Mo - morgens 5km, abends Training (s.o.)

Woche soll jetzt so weitergehen:

Di - abends 15km locker 4:50-4:55 (regeneratievs Crescendo - ganz langsam anfangen und mit besser werdenden Beinen etwas zulegen)
Mi - 15km Crescendo 4:40 / 4:20 / 4:00
Do - EL, 5x 200 in 30, TP 200, AL (insges 15km)
Fr - Pause
Sa - 7km in 4:30
So - 800m-WK, langes Auslaufen (insges 13km)

alsterrunner
18.01.2011, 14:33
Muss ich jetzt neu Laufen lernen? Mit Gehpausen dazwischen?

Rolli - *ganz* easy. Mach nen Tag Pause, häng Dich mal in die Sauna, danach viel kaltes Wasser über die Beine, dann mal nur 7-8km, schön Steigerungen hinterher - das wird schon wieder. Du weißt, was man da anstellt und Du weißt auch, was man nicht macht: Es erzwingen! (oder das zu versuchen) Locker bleiben, die Form kommt schon wieder.

Rolli
18.01.2011, 14:47
@.iL: Wohl eher Testlauf als TDL, oder? Für TDL fände ich das dann doch etwas zu schnell und deutlich zu kurz. Aber Glückwunsch, ordentliche Zeit. Ich bleibe bei meiner Prognose, dass Du Dich durch so etwas in Zusammenwirken mit



jetzt müde läufst und im Sommer unter Deinen Möglichkeiten bleibst. Ich weiß, wie groß die Versuchung ist, sich schon im Winter an guter Form zu erfreuen (ich wäre selbst fast sub2 im Training gelaufen am Donnerstag und konnte mich nur gerade eben noch zusammenreißen, nach 600m aufzuhören) - aber ich meine, dass man da auch einfach dem Gefühl vertrauen können muss, dass es gerade gut läuft. Normalerweise würde ich einen Testlauf an das Ende der Grundlagenphase (Ende März / Anfang April) legen - andererseits, mit Deiner Saisonsplanung ist das auch irgendwie schon wieder konsequent.

Ich hab gestern ein bisschen weiter am sub2-Ziel gebastelt und die letzte, anstrengende Einheit vor dem 800m-WK am Sonntag gemacht. 3x 300 mit 3 Minuten Trabpause, danach 5x 100 maximal mit etwas Geh- und dann Trabpause bis zur Erholung. Trainer hatte 3x 45 vorgegeben, es sind 44, 43, 42 geworden, die 5x 100 alle < 13. Etwas gewurmt hat mich, dass die 300er sich schon nicht mehr ganz so locker angefühlt haben, wie die 600er. Dabei hatte ich eigentlich gute Erholung, davor.

So - LM-Cross
Mo - 14km auslaufen 5:15
Di - Pause
Mi - nachmittags 2km EL, 10km GA2 in 3:46
Do - 5km ca. 5:10 morgens, abends EL, 2x 600, 3x 200 AL (12 Tageskm)
Fr - abends 12,5km 4:55
Sa - morgens 19,5km sehr bergig in 4:52
So - Pause (insges. 70km - Regenerationswoche)
Mo - morgens 5km, abends Training (s.o.)

Woche soll jetzt so weitergehen:

Di - abends 15km locker 4:50-4:55 (regeneratievs Crescendo - ganz langsam anfangen und mit besser werdenden Beinen etwas zulegen)
Mi - 15km Crescendo 4:40 / 4:20 / 4:00
Do - EL, 5x 200 in 30, TP 200, AL (insges 15km)
Fr - Pause
Sa - 7km in 4:30
So - 800m-WK, langes Auslaufen (insges 13km)

Soll der WK aus dem Training gelaufen werden? Wenn nein, warum die Mittwocheinheit? Nur eine Frage...


Rolli - *ganz* easy. Mach nen Tag Pause,
Bin die Ruhe selbst:zwinker2: Ein Ruhetag ist nicht notwendig, weil wir alles in Reg-Tempo machen und uns "nur" wieder an die Kilometer gewöhnen müssen. Der Muskelkater ist nicht so, dass man mit schmerzenden Beinen im Bett bleiben muss, oder die Treppe nur rückwärts gehen kann... aber überrascht hat mich das schon.

Ich muss jetzt zusehen, dass ich an die 120km/Woche komme und alles neu aufbaue.

Gruß
Rolli

alsterrunner
18.01.2011, 15:16
Soll der WK aus dem Training gelaufen werden? Wenn nein, warum die Mittwocheinheit? Nur eine Frage...

Jein. Laut Trainer: Ja. Aber die sub2 will ich trotzdem holen. Findest Du die Mittwochseinheit zu hart? Die ersten 10km sind da ja in 45 Minuten und nur die letzten 5km in 20. Sonderlich anstrengend dürfte das ja nicht sein. Mittwochs ist halt mein GA2-Tag. Normalerweise hätte ich da jetzt 12,5 in 4:00 gemacht, fand' aber meinen Crescendolauf eine schonendere Alternative. Würdest Du den Mittwoch noch lockerer gestalten? Ich meine, immerhin ist Freitag komplett Ruhe und Samstag so gut wie...


Bin die Ruhe selbst Ein Ruhetag ist nicht notwendig, weil wir alles in Reg-Tempo machen und uns "nur" wieder an die Kilometer gewöhnen müssen. Der Muskelkater ist nicht so, dass man mit schmerzenden Beinen im Bett bleiben muss, oder die Treppe nur rückwärts gehen kann... aber überrascht hat mich das schon.

Ich muss jetzt zusehen, dass ich an die 120km/Woche komme und alles neu aufbaue. Na Hauptsache, es waren nicht 5:30, weil es nicht anders ging. Was passiert denn, wenn Du schneller läufst? Puls durch die Decke? Oder Beine zu schwer?

Rolli
18.01.2011, 15:51
Jein. Laut Trainer: Ja. Aber die sub2 will ich trotzdem holen. Findest Du die Mittwochseinheit zu hart? Die ersten 10km sind da ja in 45 Minuten und nur die letzten 5km in 20. Sonderlich anstrengend dürfte das ja nicht sein. Mittwochs ist halt mein GA2-Tag. Normalerweise hätte ich da jetzt 12,5 in 4:00 gemacht, fand' aber meinen Crescendolauf eine schonendere Alternative. Würdest Du den Mittwoch noch lockerer gestalten? Ich meine, immerhin ist Freitag komplett Ruhe und Samstag so gut wie...
Ich würde da keinen Bock planen, sondern am Mittwoch eher Ruhetag oder lockere Einheit machen wollen. 2 Ruhetage vor dem Wettkampf ist kein Pflicht aber 2-Tage-Block etwas kontraproduktiv.

Und 5:30 laufe ich, weil Frauchen nicht schneller laufen will. Ich danke mit 4:50 würde ich nach 1:10 zu Hause sitzen ohne Muskelkater. :D

Gruß
Rolli

.iL
18.01.2011, 16:32
@.iL: Wohl eher Testlauf als TDL, oder? Für TDL fände ich das dann doch etwas zu schnell und deutlich zu kurz. Aber Glückwunsch, ordentliche Zeit. Ich bleibe bei meiner Prognose, dass Du Dich durch so etwas jetzt müde läufst und im Sommer unter Deinen Möglichkeiten bleibst. Ich weiß, wie groß die Versuchung ist, sich schon im Winter an guter Form zu erfreuen (ich wäre selbst fast sub2 im Training gelaufen am Donnerstag und konnte mich nur gerade eben noch zusammenreißen, nach 600m aufzuhören) - aber ich meine, dass man da auch einfach dem Gefühl vertrauen können muss, dass es gerade gut läuft. Normalerweise würde ich einen Testlauf an das Ende der Grundlagenphase (Ende März / Anfang April) legen - andererseits, mit Deiner Saisonsplanung ist das auch irgendwie schon wieder konsequent.


Ich hoffe nicht das das jetzt schon Form ist. Für mein derzeitiges Leistungsvermögen (geschätzt: 33:00 auf 10km), war die Einheit schon ein bisschen zu schnell. Manchmal rutscht einem halt mal einer raus. War aber auch ursprünglich so geplant so schnell zu laufen, wenn auch erst eine Woche später. Von daher war es schon in gewisser Hinsicht ein Testlauf, weil ich mir das auch so vergenommen habe, als Leistungsüberprüfung. Schneller wird es jetzt erstmal auch nicht mehr. Im Februar wird der Wochenumfang zuungunsten des Tempos wieder ausgebaut. Auch das Tempo in den TDL wird wieder abgesenkt, zugunsten der Länge. Konkret: 10km TDL in 36:30min(1.Einheit)-35:30min(4.Einheit), oder ein wenig schneller.

grobe Planung war/ist:
Nov-Feb: ca. jede 4. Woche=Reg.woche (90km) mit Wettkampf; die übrigen Wochen
Nov: 135km/Woche 1 Tempoeinheit (7kmTDL) + viel Krafttraining
Dez: 150km/Woche 1 Tempoeinheit (7bzw.5kmTDL) + viel Krafttraining
Jan: 150km/Woche 2 Tempoeinheiten (5kmTDL+6x1000m bergauf) + wenig Krafttraining
Feb: 165km/Woche 1 Tempoeinheit (10kmTDL) + viel Krafttraining
Mär: 130km/Woche 2 Tempoeinheiten (25x200m+4x2000m)
Apr: 130km/Woche 2 Tempoeinheiten (15x400m + 8x1000m)
Mai: 80km/Woche mit vielen Wettkämpfen und Saisonhöhepunkt(5000m) Mitte-Ende Mai

Einziger Wettkampf von März bis April wird ein 10000m-Lauf am 06.04. sein. Normalerweise dürfte das direkt mein bester Wettkampf über 10km für das ganze Jahr sein. Und ab Juni ist es sowieso aus mit Langstrecke bei mir. Macht aber nichts, da ist es sowieso zu heiß. :D
Die Gefahr das ich ab April nichts mehr zulegen kann sehe ich schon. Ich bin ja auch noch nie 5000m unter 16 Minuten gelaufen, von daher kann ich schlecht abschätzen was mich erwartet.
Den ganzen Winter nur darauf schauen, dass ich mich ja nicht überfordere sehe ich aber gar nicht ein. Ich bin doch kein Olympiateilnehmer, der zu einem gewissen Termin topfit sein muss. Eine Leistungsentwicklung das ganze Jahr über ohne viel Leerlauf ist mir momentan noch wichtiger. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. :D
Mit meiner Methode hat es letztes Jahr schonmal funktioniert, nur mit ca. 15% weniger WKM.
Ob ich mit einer anderen Methode noch erfolgreicher gewesen wäre, kann ich aber nicht sagen. Ich denke aber nicht.



Ich hab gestern ein bisschen weiter am sub2-Ziel gebastelt und die letzte, anstrengende Einheit vor dem 800m-WK am Sonntag gemacht


Viel Erfolg nächsten Sonntag. Hol dir die 1 vorne! Bei einem guten Rennen ist das auf jeden Fall drin.

Rolli
18.01.2011, 16:56
... + viel Krafttraining

Wie sieht das bei Dir aus? Maximalkraft, Kraftausdauer, Schnelligkeitskraft? An Geräten? Langhantel?


Den ganzen Winter nur darauf schauen, dass ich mich ja nicht überfordere sehe ich aber gar nicht ein. Ich bin doch kein Olympiateilnehmer, der zu einem gewissen Termin topfit sein muss.

Sehe genau so. Mir wäre das egal, ob ich meine PB's im März oder in Juni erlaufe. Bin sowieso der, der im Winter mehr erreicht als im Sommer. Mich wunderts aber, dass Du so wenig Wettkämpfe läufst.

Gruß
Rolli

.iL
18.01.2011, 17:16
Wie sieht das bei Dir aus? Maximalkraft, Kraftausdauer, Schnelligkeitskraft? An Geräten? Langhantel?

Dazu habe ich im 1500m Thread vor ein paar Wochen schon mal was geschrieben. Du hast mir den Tipp mit dem Langhanteltraining gegeben. Habe auch vor das mal auszuprobieren. Aber erst nächste Saison.



Also ich mache 3x/Woche ein Zirkeltraining bestehend aus 50 Liegestütze/50 Sit-Ups, nicht die leichten, heißen glaube ich swiss crunches/20 Klimmzüge/15 Strecksprünge aus der Hocke. 3 Sätze. Dazwischen mache ich Dehnübungen, dass ich das auch gleich habe. Dauer insgesamt 30 Minuten. Die Übungen führe ich auch eher schnell aus.

Dann mach ich noch 3x/Woche mal die Gymastikübungen hier:
Running Times Magazine: Video: General Strength Exercises (http://runningtimes.com/Article.aspx?ArticleID=16625)
Immer abwechselnd Video 1 und 3. Dauer jeweils ca. 10 Minuten.

Laufspezifisch sind 2x/Woche 8x Bersprints über 80m mit 2-3 Minuten Gehpause dazwischen. Dauer 20 Minuten. Dann noch 1x/Woche Lauf ABC am Berg; je 3x200m Kniehebelauf und Hopserlauf; auf dem Rückweg bergab Anfersen. Dauer ca. 15 Minuten.
Meiner Meinung nach bringt das von allen Übungen für das Laufen am meisten! Den Rest sehe ich eher als Ausgleichstraining/Verletzungsprophylaxe.

Dauer insgesamt ca 3h.




Sehe genau so. Mir wäre das egal, ob ich meine PB's im März oder in Juni erlaufe. Bin sowieso der, der im Winter mehr erreicht als im Sommer. Mich wunderts aber, dass Du so wenig Wettkämpfe läufst.

Gruß
Rolli

Irgendwann hat PG mal geschrieben man sollte etwa 20 im Jahr machen, das hat sich bei mir irgendwie festgesetzt. :hihi:

harakiri
18.01.2011, 22:49
Irgendwann hat PG mal geschrieben man sollte etwa 20 im Jahr machen, das hat sich bei mir irgendwie festgesetzt. :hihi:

PG... zufällig jmd den Newsletter heute gelesen? :D

@Rolli: Erklär mir mal den Sinn dahinter, dass du jetzt Kilometer schrubbst und dann im März/April Pause machst? Versteh ich nicht so ganz :confused:
Willst du bis dahin ordentlich LD Wettkämpfe mitnehmen oder wie?

doncristobal
19.01.2011, 07:58
Kaum ist man mal ein paar Tage weg, formiert sich die Liga neu. Ich möchte natürlich auch wieder mitmachen. ERster WK am kommenden Sonntag: 3000 in der Halle, hessische Meisterschaften in Hanau. Mal sehen, was dabei rauskommt. Deutsche in Erfurt habe ich auch gemeldet.

Vieleicht sehen wir uns ja, Rolli.

Christian

DerC
19.01.2011, 09:45
Hallo

bin auch wieder dabei bei den Gentlemen. Seit Freitag läuft mein Comeback ... von Freitag bis gestern hatte ich Muskelkater, bin aber trotzig weiter gelaufen ...

Bei den Einheiten, die einige hier absolvieren bin ich erstmal sprachlos ... aber wenn ich meine Sprache wieder- und etwas Zeit gefunden habe, werde mich einiger Kommentare nicht enthalten können ... :D

Hessische Hallenmeisterschaften Senioren am Sonntag kommen für mich zu früh ... vielleicht laufe ich bei den Regionsmeisterschaften Anfang Februar mit, aber ich denke eher nicht.

Gruß
C.

doncristobal
19.01.2011, 09:51
Hallo

bin auch wieder dabei bei den Gentlemen. Seit Freitag läuft mein Comeback ... von Freitag bis gestern hatte ich Muskelkater, bin aber trotzig weiter gelaufen ...

Bei den Einheiten, die einige hier absolvieren bin ich erstmal sprachlos ... aber wenn ich meine Sprache wieder- und etwas Zeit gefunden habe, werde mich einiger Kommentare nicht enthalten können ... :D

Hessische Hallenmeisterschaften Senioren am Sonntag kommen für mich zu früh ... vielleicht laufe ich bei den Regionsmeisterschaften Anfang Februar mit, aber ich denke eher nicht.

Gruß
C.

Mensch Christof, daß du auch noch lebst. Ich habe dich auf einigen Wettkämpfen im letzten halben Jahr vergeblich gesucht.

Ich hoffe, dir geht´s gut. hau rein, dieses Jahr wollen wir neue Bestzeiten sehen.

Christian

alsterrunner
19.01.2011, 10:17
Ich würde da keinen Bock planen, sondern am Mittwoch eher Ruhetag oder lockere Einheit machen wollen. 2 Ruhetage vor dem Wettkampf ist kein Pflicht aber 2-Tage-Block etwas kontraproduktiv.

Naja, die Einheit ist ja einigermaßen locker. Ich will einfach die Kilometer zusammenkriegen und mich ein wenig wieder ans Laufen-Laufen gewöhnen... die nächsten Wochen werden hier echt hart. Intensität rauf, Umfänge in etwa gleich. Zwei Ruhetage sind's ja nicht ganz - Samstag will ich ja ein Stückchen laufen. Die 7km am Samstag sollen ja gar nicht *sooo* langsam sein. Ich mach' die nach Gefühl - vermutlich lande ich so bei 4:30 ungefähr als Tempo - hinterher noch fünf Steigerungen und dann geht das schon...


Viel Erfolg nächsten Sonntag. Hol dir die 1 vorne! Bei einem guten Rennen ist das auf jeden Fall drin.

Das hoff' ich doch sehr... bis jetzt klappt die Vorbereitung echt ganz gut.


bin auch wieder dabei bei den Gentlemen. Seit Freitag läuft mein Comeback ... von Freitag bis gestern hatte ich Muskelkater, bin aber trotzig weiter gelaufen ...

Bei den Einheiten, die einige hier absolvieren bin ich erstmal sprachlos ... aber wenn ich meine Sprache wieder- und etwas Zeit gefunden habe, werde mich einiger Kommentare nicht enthalten können ... :D

Willkommen zurück! :)

SantaCruz
19.01.2011, 11:24
O.k., ich habe mich auch durchgerungen wieder mitzumachen. Den November musste ich wegen einer Bänderverletzung komplett aussetzen und der Wiedereinstieg im Dezember gestaltete sich holprig. Die Winterglätte wirkte sich auch nicht gerade motivierend aus. Aber seit dem Jahreswechsel habe ich wieder Spaß am Laufen gefunden. Im Training bin ich bereits wieder auf einem Stand wie 2010 erst im März. Letztes Jahr hatte es dann im Sommer noch zu 4:38/9:57/17:11 gereicht. Ich denke, das wird heuer besser, weil ich ja quasi zwei Monate Vorsprung habe.

Mein Plan ist, die nächsten zwei Monate konstant 70+ Wochenkilometer abzuspulen. Unstrukturiert, einfach nur um erstmal eine Grundlage aufzubauen. Danach kommen gezielteres Training und Wettkämpfe wieder in Frage.

Rolli
19.01.2011, 13:01
PG... zufällig jmd den Newsletter heute gelesen? :D

@Rolli: Erklär mir mal den Sinn dahinter, dass du jetzt Kilometer schrubbst und dann im März/April Pause machst? Versteh ich nicht so ganz :confused:
Willst du bis dahin ordentlich LD Wettkämpfe mitnehmen oder wie?

Hey, Du hast da was verwechselt. Eine Woche Pause vorbei, jetzt Kilometer sammeln und im März 5k-Test. Nicht andersrum... :winken:

Gruß
Rolli

Rolli
19.01.2011, 13:07
Deutsche in Erfurt habe ich auch gemeldet.

Vieleicht sehen wir uns ja, Rolli.

Christian

Ich bin noch am Überlegen. Der Trainer ist aber dagegen.

Gruß
Rolli

SlowMo
19.01.2011, 20:16
Wie war das mit den Punkten bei den Magier? Warum stehen bei mir 3 Punkte?
... und nein, ich will nichts verändern, nur wissen.
Die Frage scheint ja noch offen zu sein, deshalb eine kurze Erläuterung:
Im Originalscript gibt der Button "Info" über die Anzahl der erhaltenen Punkte Auskunft.
Allerdings wurde in eurer Liga anscheinend die Berechnungsfunktion deaktiviert.

Im Original berechnen sich die Punkte wie folgt:
Der Schnellste in einer Disziplin erhält soviele Punkte, wie Teilnehmer diese Disziplin absolviert haben.
Bei dir hatten zwei Leute die 800 m absolviert. Du warst Schnellster, also erhälst du 2 Punkte.
Zusätzlich hast du einen Bonuspunkt erhalten, weil du die "Magische Grenze" für diese Disziplin unterschritten hast.
Das Script wurde von den 3000m aus der Magier-Liga für die 800m für eure Liga kopiert. Dadurch hattest du mit der angegeben Zeit natürlich die Grenze unterschritten und den Bonuspunkt erhalten. Also 3 Punkte Gesamt für diese Disziplin.
Fragen?

LG
SlowMo
(z.Zt sportlich inaktiv)

harakiri
19.01.2011, 20:44
Hey, Du hast da was verwechselt. Eine Woche Pause vorbei, jetzt Kilometer sammeln und im März 5k-Test. Nicht andersrum... :winken:

Gruß
Rolli

Ok... bis März LD-Training, 5k Test, dann MD-Training. Ist klar. Macht Sinn.

doncristobal, DerC und SantaCruz werden zur Liga hinzugefügt.

Mann... ihr schreibt euch die Finger wund hier und ich kann zZ natürlich wieder arbeiten wie ein Ochse....

fischmax
20.01.2011, 21:58
Hi,
ich würde auch gerne wieder mitmachen, auch wenn ich diese Saison wahrscheinlich eher über LD starten werde. Aber vlt. im Spätsommer mal die Grundschnelligkeit testen.
Startet irgendwer in Hamm über 10km?

VG
Michel

peerro
21.01.2011, 00:03
Bin auch wieder dabei! Nach Wochen der Inaktivität im Gentelmen-Forum dachte ich eigentlich, dat Dingen ist auf Dauer eingeschlafen.

Ich halt's aber vorerst wie Santa Cruz: Grundlagen für's Frühjahr legen. D.h. weder Cross- noch Hallensaison, auch sonst keine Wettkämpfe/Volksläufe. Stattdessen Kilometer sammeln, ab und zu Bergläufe und 1x pro Woche lange Intervalleinheiten in moderatem Tempo aber mit kurzen Pausen. Und blos nicht zu sehr an der Temposchraube drehen. Im Februar voraussichtlich noch eine Woche Trainingslager. Und ab März wird dann das Tempo gesteigert!

Ich weiß blos noch nicht, auf welchen WK ich Ende März/Anfang April gehen soll: HM in Berlin oder LM 10km Straße. Liegt dieses Jahr blöderweise auf dem selben WE...

alsterrunner
21.01.2011, 09:47
HM in Berlin oder LM 10km Straße. Liegt dieses Jahr blöderweise auf dem selben WE... Würde ich davon abhängig machen, wie viel Du in der Vorbereitung bis dahin gemacht hast. Wenn Du den Lauf, wie ich vermute, als Standortbestimmung zur momentanen Ausdauer nutzt, würde ich bei wenigen Kilometern eher den 10er nehmen und wenn Du bis dahin viel geamcht hast, den HM. Der 10er kann ja im Grunde auch ein bisschen spezifisches Training gebrauchen, von dem Du bis dahin noch nicht allzu viel haben dürftest. Der HM, als etwas langsamerer Lauf von beiden, geht da vielleicht eher über die Ausdauer. Andererseits: Wenn Du noch nicht fit bist, 21km reinzuhauen, kann der Einbruch am Ende das Ergebnis auf verfälschen.

Rolli
22.01.2011, 22:43
Startet irgendwer in Hamm über 10km?

VG
Michel

Leider nicht. Erst ab 15km.

Gruß
Rolli

alsterrunner
23.01.2011, 00:46
Ab geht's. Um 1450 Uhr 800m in der Halle.

DerC
23.01.2011, 12:36
Ab geht's. Um 1450 Uhr 800m in der Halle.
Viel Erfolg! Go for Sub2!

Natürlich auch viel Erfolg für DonCristobal und alle anderen, die heute zum Wettkampf antreten.
Ich habe die ersten 10 Tage Training gut hinter mich gebracht. Seit Dienstag ohne Muskelkater, gestern erster kompletter Ruhetag, heute zum ersten mal knapp über 1h unterwegs.

Zum Glück habe ich an der Uni einige Leute kennengelernt, mit denen ich laufen kann. Einer von denen läuft die 400 knapp unter 50. Zudem werden 2 A-Jugendliche aus meinem Verein immer schneller. Das verspricht für Frühjahr und Sommer doch einige nette schnelle Einheiten.

Vielleicht laufe ich am 5.2. 1500 in der Halle, ist aber eher unwahrscheinlich, da ich da auch als Coach gefragt bin und einen Pressebericht drüber machen muss. Daher ist mein erster ernsthafter Ausdauertest wahrscheinlich der Winterbahnlauf, 10000m am 12.2. in Wetter. Da will ich seit Jahren hin und jetzt habe ich endlich mal Zeit, wenn nix mehr dazwischen kommt. Eine Woche später dann wahrscheinlich KM Cross Langstrecke. Im März April werde ich dann wohl noch mal 5k, 10k und Hm laufen, bevor es dann frühestens Ende April auf die Mittelstrecke geht.

Gruß
C.

Rolli
23.01.2011, 15:40
Ab geht's. Um 1450 Uhr 800m in der Halle.

:abwart:

Gruß
Rolli

harakiri
23.01.2011, 16:07
Ich warte auch... Sind die anderen 2 HSVler auch am Start?

Liga spinnt momentan... deshalb sind die "neuen" noch nicht drin. Weiß nicht wieso phpmyadmin nicht mag. Notfalls muss ich per Script die neuen User eintragen.

jackdaniels
23.01.2011, 17:07
Ich warte auch... Sind die anderen 2 HSVler auch am Start?
tragen.

Nein. Flo war verletzt (Zerrung) und hat auf den Start verzichtet und ich hatte Halle nicht eingeplant; bin aber momentan in Zwangstrainingspause da nach den HLM Cross ein Bändertrauma im rechten Knöchel diagnostiziert wurde - instabile Fußgelenke dank überdehnter Bänder von früher und schlechter Fußgelenksmuskulatur.
Ist für die Zukunft etwas wo ich dringend dran arbeiten muss, ähnlich wie Achillessehnen - und Wadenmuskulatur, was sich letztes Jahr gezeigt hatte. Sind ja recht viele Sportler von betroffen.

harakiri
23.01.2011, 18:07
Nein. Flo war verletzt (Zerrung) und hat auf den Start verzichtet und ich hatte Halle nicht eingeplant; bin aber momentan in Zwangstrainingspause da nach den HLM Cross ein Bändertrauma im rechten Knöchel diagnostiziert wurde - instabile Fußgelenke dank überdehnter Bänder von früher und schlechter Fußgelenksmuskulatur.
Ist für die Zukunft etwas wo ich dringend dran arbeiten muss, ähnlich wie Achillessehnen - und Wadenmuskulatur, was sich letztes Jahr gezeigt hatte. Sind ja recht viele Sportler von betroffen.

Das ist Balsam auf meine Seele. Für mich hat 2011 genauso schlecht begonnen. (Chondropathia Patellae = das was die Amis unter Runners Knee verstehen, Schleimbeutelentzündung in der Hüfte) Grund: Unbeweglichkeit. Ich hätte mir nie gedacht, dass es so viele verschiedene Dinge gibt die man für das Laufen trainieren muss *grrr*

Was machst fürs Fußgelenk? MFT Brett? Kippbrett? Oder arbeitest mit "gepolsterten" Unterlagen?
Ich mach prophylaktisch (eig. untypisch für mich^^) Ausfallschrittkniebeugen auf einem Kippbrett. Find solche Übungen generell klasse... Ist irgendwie "gratis" Energie... Viel Erfolg mit wenig Aufwand und vor allem wenig Schweiß :daumen:

alsterrunner
23.01.2011, 18:51
Dreck.

2:00,16. So ein Riesensch..., ehrlich. Meldewert noch "korrigiert" und damit als zweiter in den B-Lauf gekommen (von drei Läufen). Vor mir, der erste, mit 1:54 (!) gemeldet. Super, denk' ich mir, kann ja nichts schief gehen. Beim Start dieselbe Sch... wie immer. Alles prescht los wie bescheuert, nur ich häng mich mal erstmal (als fünfter von acht) rein. Langsame 30 nach der ersten Runde. Dann in der zweiten paar Leute überholt, bei 59 irgendwas über die Linie. Dritte Runde - jetzt aber. Noch einen überholt und solide hinterm ersten. Und der nervt jetzt schon. Mit Platz vor mir könnte ich jetzt richtig agieren. Mach' ich aber nicht, denk mir, komm, nicht jetzt schon verballern. Also brav dahinter geblieben. Klingeling, ab auf die letzte Runde. Angeblich ruft der Trainer wie von Sinnen "geh vorbei" - hab' ich aber nicht gehört. Ich denk' nur: Der Kerl meldet 1:54 (und ist die auch gelaufen), der wollte sich nicht verheizen und macht jetzt den Rest des Rennens noch Attacke. Also weiter dahinter und weit innen gelaufen. Und dann: Zwei Mal lauf' ich ihm fast in die Hacken. Scharre mit den Hufen, könnte machen tun, rennen, bin aber wie erstarrt hinter ihm. Dann am Ende in der letzten Kurve endlich fasse ich mir ein Herz, greife an - und stolpere beim "Bergrunterlaufen". Fast auf die Klappe gelegt, aber eben noch gefangen. Gebe alles, sammel den Typen trotzdem noch ein. Banger Blick auf die Zeit und im Ziel denke ich sogar, dass es gereicht haben könnte. Dann die Ansage "...mit einer 2:00,05" - und ich dachte noch, dass das ich wäre. War aber nicht mal, irgendwer hat sich neben uns noch vorbeigezwängt. Sogar noch 11 Hundertsel langsamer.

Nach dem ersten, ganz großen Frust: Immerhin. Ich sag' sowas wirklich *nie*, weil's mir zu billig ist, als Ausrede - heute mache ich davon eine Ausnahme: Alleine auf der Bahn, ohne Gegner, wär's ne Sekunde schneller gegangen. Im ersten Lauf, mit guten Leuten vor mir, 1,5 bis 2. Jaja ich weiß, das ist ne ganz andere Nummer, aber nein: Wäre es. Ich bin bei 600m über die Linie und konnte noch volles Pfund agieren. Wollte zwei Mal antreten und bin jedes Mal wieder nur in den Heini vor mir gelaufen. Blöder Scheiß.

Etwas tröstend: Zweitschnellster Hamburger (unglücklicherweise war der Kerl, der uns am Ende noch gepack hat, auch HLV). Und tatsächlich waren mal alle Zeiten über 800m richtig schlecht. Im ersten Lauf können zwei Leute unter 1:50 laufen und der Sieg geht in 1:55 weg - scharch.

Ich dachte, ich fänd' Halle geil... aber jetzt wohl schön auf den Sommer warten.

alsterrunner
23.01.2011, 18:53
Kollege übrigens 3000 in 8:55 (nach 9:00,33 im letzten Jahr). Noch ein Vereinskollege 2:10 über 800 und ein anderer 9:15 bei 3000. Beim Rest zwickt's hier oder da, was weiß ich.

Richtig schöner 3000m-Lauf noch: Sieben Leute sub9, das hat schone beinahe so etwas wie Niveau allmählich. Schade für Valko Vehling: DM-Quali Halle (8:14) um vier Sekunden verpasst.

harakiri
23.01.2011, 19:33
Wieso meldet man mit 1:54 wenn man nur 2:00 drauf hat an dem Tag? Versteh ich nicht so ganz^^

Tja... auf das optimale Rennen musst du wohl noch warten. Aber wenigstens kannst du jetzt mit gutem Gewissen auf 2:00 abrunden ;)

.iL
23.01.2011, 19:41
Dreck.

2:00,16. So ein Riesensch..., ehrlich.

Schade. Immerhin PB :daumen: Im Sommer klappt's dann bestimmt.

peerro
23.01.2011, 19:56
@alsterrruner: Sehr schade! Ich denke bei Hallenrennen kommt's auf Grund der kurzen Gerade und den engeren Kurven noch viel mehr auf die richtige Taktik, das richtige Feld und auch ein bisschen Glück an, dass alles zusammenpasst. Ist ja draußen schon ein richtiges Positionierungsgerangel und Rumtaktieren. In der Halle hab ich's selber noch keine WK gemacht, stell's mir aber noch deutlich heftiger vor!

Mein Saisonauftakt werden wahrscheinlich wieder die 15km im Rahmen des Celler Wasalaufes am 13. März sein. Der 2-4 Wochen später geplante HM oder 10k WK soll dann voll gelaufen werden. Hat letztes Jahr auch super geklappt, und es sind geniale Bestzeiten herausgesprungen. Und das, obwohl dazwischen noch ne Woche Skiurlaub lag... Deshalb ist es ja auch so schwierig mit der Entscheidung - ich will eigentlich beides und mit ein bisschen zeitlicher Entzerrung Ende März / Anfang April ginge eigentlich auch beides. Alternative für nen schnellen HM wäre Frankfurt, aber der ist mir echt zu früh für nen PB-Angriff, da fehlt dann noch der letzte Schliff. Und für HM in Hannover Anfang Mai bin ich auch gemeldet, der ist aber aufgrund der späten Jahres- und auch Startzeit wettertechnisch extrem riskant.

Wäre natürlich ne Alternative, wenn es dieses Jahr auch noch Norddeutsche Meisterschaften über 10km auf ner schnellen Strecke geben würde. Noch ist aber nix raus. Weiß jemand mehr?

doncristobal
23.01.2011, 20:36
das war ein gelungener Einstieg. 3000m in der Halle, komplett von vorne gelaufen, ungefähr 30 sec vor dem 2. ins Ziel gekommenn und dabei hat es sich noch sehr locker angefühlt. Zeit 09:51,47 > da geht noch was in Erfurt.

Christian

alsterrunner
25.01.2011, 10:39
Grmbl... überlege, ob ich in Bielefeld am 13. Februar nochmal einen Versuch machen soll... Meinungen?

ToMe
25.01.2011, 10:50
Grmbl... überlege, ob ich in Bielefeld am 13. Februar nochmal einen Versuch machen soll... Meinungen?

Ne lass mal bleiben, Biele* gibt es eh nicht und sollte das ausnahmweise mal nicht stimmen, dann ist es eh zu weit weg und ansonsten hast Du hier in der Gegend eh nur Leute die dich behindern und dafür sorgen das es wieder nichts wird und du eine erneute Ausrede dafür findest warum du mal wieder taktisch ungeschickt gelaufen und dein Ding nicht durchgezogen hast, obwohl du die Zeit doch locker im Sack hast, aber wohl auch nur in diesem hast!

Gefällt dir nicht was ich sage, Du findest mich ätzend, blöd und würdest mir am liebsten in den A* treten. Super :daumen:, dann solltest du den deinigen mal hier hin, also nach Bielefeld bewegen und deine gute Form ausnutzen und endlich mal einen raus hauen, damit du deine blöde sub2min Phobie endlich los wirst, denn die Zeit müsstest du (Trainingsweltmeister) eigentlich wirklich locker abrufen können, wenn ich mir hier so deine TE und dein pers. Empfinden bzgl. dieser anhöre. Also nicht nachdenken, Form nutzen und machen :nick:

Wenn ich an dem Tag vermutlich nicht in Hamm laufen würde, dann würde ich sogar in der Halle sein, damit du auf jeden Fall die Zwischenzeiten und den entsprechenden verbalen Tr* in den A* bekommst.

Alles klar, :zwinker4:,
Torsten

Rolli
25.01.2011, 18:17
Dreck.

2:00,16. So ein Riesensch..., ehrlich.
Hey! Von mir noch Glückwunsch! Neue PB und das zählt. Mit noch ein Paar MD-Einheiten bist Du immer auf der 1:5x Seite, egal ob alleine vorne weg, oder mit ne Gruppe.

Ich finde die Zeit echt klasse und eine gute Bestätigung Deiner Form.:daumen:

Ich hab BI auch im Auge gehabt, leider ist 15km in Hamm Pflicht und vom Trainer verordnet. Wie schon ToMe geschrieben hatte, kann sein, dass Du da keine Leute findest, die mitlaufen können. Letzte Woche gab es 1000er mit 2:50 und 3+ Ergebnissen.

Gruß
Rolli

.iL
25.01.2011, 19:24
Another day another dollar. Wieder ein Mini-Trainingsblock geschafft.
Meine Laufeinheiten seit letzte Woche Montag:

Di: Ruhetag
Mi: morgens: 13,1km @ 4:26
abends 20,6km @ 4:19 inkl. Lauf-ABC am Berg
Do: morgens: 9,0km @ 4:35
abends: 6x1000m bergauf Ø 3:59 insgesamt 20,4km
Fr: 13,1km @ 4:23
Sa: 30,0km @ 4:34
So: morgens: 12,3km @ 4:31
abends 18,6km @ 4:23 inkl. 6x80m Bergansprints
Mo: 10,6km @ 4:14
Di: morgens: 10,6km @ 4:43
abends: 5km TDL in 16:47 insgesamt 14,0km
Morgen: Ruhetag :hurra:

Der TDL war sogar noch ein bisschen besser als der von letzter Woche, da ich schlechtere Bedingungen hatte, nämlich starken Schneefall und auch schon ca. 1cm Schneeauflage am Boden. Außerdem ist er mir noch leichter gefallen, ich hab am Schluss nicht mal richtig geschnaufert. Ich hatte mir vorgenommen mich nicht zu verausgaben und bin bis km4 auf Kurs 17:00 gelaufen, nur beim letzten km hab ich nochmal angezogen (3:26/3:22/3:24/3:22/3:13).


Grmbl... überlege, ob ich in Bielefeld am 13. Februar nochmal einen Versuch machen soll... Meinungen?

Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir auf jeden Fall noch einen Wettkampf suchen, möglichst bald. Auf die sub2 wär ich jetzt erst richtig heiß. Im 2. 800m-Rennen läuft es doch immer besser.
Kommt natürlich auch drauf an ob du sonstige andere konkrete Pläne hast.

DerC
26.01.2011, 11:48
Grmbl... überlege, ob ich in Bielefeld am 13. Februar nochmal einen Versuch machen soll... Meinungen?
Erstmal herzlichen Glückwunsch zur PB!

Und ich denke auch, dass du ne 1:58,x laufen kannst. Aber dein Rennbericht zeigt ja klar, woran es bei dir Mangelt: Rennerfahrung. Und das heißt: Taktik, Tempogefühl, Selbstbewusstsein.

Deswegen sage ich, mach das Unmögliche, lauf in der Stadt Bielefeld, die es ja eigentlich nicht gibt. Das schlimmste, was passieren kann, ist wieder ne 2:00, weil es alleine möglicherweise doch nicht zur Sub2 reicht oder du diesmal zu schnell anläufst. Vielleicht kannst du dir ja einen Mitläufer/Pacemaker organisieren. Wenn es nicht so weit wäre, würde ich dir die erste Runde in 58 anziehen (und danach gepflegt abschwächeln ... :zwinker5: )

Wenn du gesund bleibst und keine groben Trainingsfehler machst, winkt draußen ne 1'56 bis 1'57. Aber dafür brauchst du wahrscheinlich einige Rennen, also sieh zu, dass du an Bahnwettkämpfe kommst.


Wieso meldet man mit 1:54 wenn man nur 2:00 drauf hat an dem Tag? Versteh ich nicht so ganz^^

Bei Sportfesten wird eh gelogen, dass sich die Balken biegen, um in den gewünschten Lauf zu kommen. Wenn man weiß, dass man nur 2:00 drauf hat, ist eine 1:54 schon etwas heftig.

Das waren jetzt Meisterschaften, da wird mehr kontrolliert und weniger gelogen. Bei uns in Hessen ist es bei Hallenmeisterschaften aber z. B. so, das Leistungen aus der letzten Freiluftsaison als Quali- und Meldeleistung zählen. Da viele Läufer die Hallensaison nicht ganz so wichtig nehmen, kann es natürlich durchaus passieren, dass einer im Sommer 1:54 gelaufen ist und an einem gewissen Tag im Januar nur 2:00 drauf hat.

Man darf sich weder von Meldeleistungen noch von anderen Vorleistungen zu sehr beeindrucken lassen, u. a. das hat Alsterrunner jetzt die Sub2 gekostet. Am Ende zählt es auf dem Platz, und wer es schafft, sein Rennen zu laufen, ohne zu viel Respekt vor den Konkurrenten zu haben, hat einen Vorteil.

Gruß
C.

DerC
26.01.2011, 11:54
das war ein gelungener Einstieg. 3000m in der Halle, komplett von vorne gelaufen, ungefähr 30 sec vor dem 2. ins Ziel gekommenn und dabei hat es sich noch sehr locker angefühlt. Zeit 09:51,47 > da geht noch was in Erfurt.

Christian
Herzlichen Glückwunsch zum Sieg!

Denke auch, dass da in Erfurt noch eine deutlich bessere Zeit drin sein sollte.

Als ich die Siegerzeit 800m M35 gesehen habe, habe ich mich doch etwas geärgert. aber egal, ich wusste vorher, die Zugverbindung nach Hanau ist aber Sonntags so schlecht, das wollte ich mir für auch für einen möglichen Hallentitel nicht geben. Immerhin habe ich trainiert ...

Gruß

C.

Dampfsohle
26.01.2011, 13:50
Deswegen sage ich, mach das Unmögliche, lauf in der Stadt Bielefeld, die es ja eigentlich nicht gibt. .

Vorsicht, auch in Bielefeld gelaufene neue Bestzeiten existieren nicht!

Auch von mir Glückwünsche an alle für ihre tollen Zeiten!

alsterrunner
27.01.2011, 11:56
Gefällt dir nicht was ich sage, Du findest mich ätzend, blöd und würdest mir am liebsten in den A* treten. Super , dann solltest du den deinigen mal hier hin, also nach Bielefeld bewegen und deine gute Form ausnutzen und endlich mal einen raus hauen, damit du deine blöde sub2min Phobie endlich los wirst, denn die Zeit müsstest du (Trainingsweltmeister) eigentlich wirklich locker abrufen können, wenn ich mir hier so deine TE und dein pers. Empfinden bzgl. dieser anhöre. Also nicht nachdenken, Form nutzen und machen


Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir auf jeden Fall noch einen Wettkampf suchen, möglichst bald. Auf die sub2 wär ich jetzt erst richtig heiß. Im 2. 800m-Rennen läuft es doch immer besser.
Kommt natürlich auch drauf an ob du sonstige andere konkrete Pläne hast.


Erstmal herzlichen Glückwunsch zur PB!

Und ich denke auch, dass du ne 1:58,x laufen kannst. Aber dein Rennbericht zeigt ja klar, woran es bei dir Mangelt: Rennerfahrung. Und das heißt: Taktik, Tempogefühl, Selbstbewusstsein.

Deswegen sage ich, mach das Unmögliche, lauf in der Stadt Bielefeld, die es ja eigentlich nicht gibt. Das schlimmste, was passieren kann, ist wieder ne 2:00, weil es alleine möglicherweise doch nicht zur Sub2 reicht oder du diesmal zu schnell anläufst. Vielleicht kannst du dir ja einen Mitläufer/Pacemaker organisieren. Wenn es nicht so weit wäre, würde ich dir die erste Runde in 58 anziehen (und danach gepflegt abschwächeln ... )

Wenn du gesund bleibst und keine groben Trainingsfehler machst, winkt draußen ne 1'56 bis 1'57. Aber dafür brauchst du wahrscheinlich einige Rennen, also sieh zu, dass du an Bahnwettkämpfe kommst.

Danke für Glückwünsche, Ratschläge, Vertrauen und die Zuversicht. Im Grunde hab' ich die ja auch. Glaube, wenn heir vor Ort irgendwo ein Wettkampf wäre, würde ich es auch wirklich nochmal probieren. Bielefeld bietet sich halt immer an, weil meine Eltern dort wohnen. Problem: Es geht eben immer ein ganzes Wochenende dafür drauf. Und trainingsmäßig passt es auch nicht so recht. Versteht mich nicht falsch: Wenn's nach mir geht: Gleich morgen! Aber, ich hoffe, ich kann da auf Christofs Erfahrung setzen... tatsächlich peil' ich für den Sommer eher was anderes als 1:59,99 an und meine auch, dass da noch ein bisschen was von weg kann. Bislang läuft die Vorbereitung echt ziemlich gut - Cross war super und die 800m liefen vom Gefühl eigentlich ja auch gut. Wir haben nur auch für Cross und Halle drei Wochen mit etwas reduziertem Umfang eingezogen und jetzt soll's eigentlich weitergehen, wie geplant. Irgendwie hätte ich das Gefühl, dass es ein Bruch im Training wäre. Normalerweise stünden jetzt nochmal zwei volle Zyklen an, an deren Ende als Höhepunkt die Cross-DM "als Formtest" stehen und danach Portugal für den Übergang zu mehr Tempo. An sich ist's nur was für den Kopf: So, jetzt bin ich unter 2 gelaufen, jetzt geht's weiter. Unter Trainingsgesichtspunkten förderlich oder notwendig ist's an sich nicht. Wahrscheinlich werd ich's lassen und weiter trainieren. Haben momentan echt einiges an MD-spezifischen Einheiten drauf, die ich an sich echt gerne machen würde... dazu Wochenends der lange Lauf mit Bergsprints. Alles nicht so leicht.

Achso, Bahnwettkämpfe im Sommer. Geplant ist (grobe Vorabplanung):

1. und 8. Mai: 1000m als Teil der 3x 1000m - Staffel, nebenbei jeweils der Versuch für die DM-Quali (Göttingen und Hamburg-Bergedorf)
x. Mai: 800m oder 1500m in MV
2. Juni: 800m oder 1500m in Pinneberg
11./12. Juni: 1500m *und* 800m beim Pfingstsportfest Zeven
18./19. Juni: 1500m und 800m gemeinsame LM HH / SH
9./10. Juli: (falls qualifiziert) NDM 1500m und 800m
5.-7. August: DM 3x 1000m im Rahmen der DM Jgd

Insgesamt acht Wettkämpfe - glaube, ein gutes Programm. Wenn ich Ende August noch Nerv hab, vielleicht mal wieder 3000m oder 5000m.

.iL
27.01.2011, 18:02
1. und 8. Mai: 1000m als Teil der 3x 1000m - Staffel, nebenbei jeweils der Versuch für die DM-Quali (Göttingen und Hamburg-Bergedorf)
x. Mai: 800m oder 1500m in MV
2. Juni: 800m oder 1500m in Pinneberg
11./12. Juni: 1500m *und* 800m beim Pfingstsportfest Zeven
18./19. Juni: 1500m und 800m gemeinsame LM HH / SH
9./10. Juli: (falls qualifiziert) NDM 1500m und 800m
5.-7. August: DM 3x 1000m im Rahmen der DM Jgd

Insgesamt acht Wettkämpfe - glaube, ein gutes Programm..

Glaube ich auch. Schick 3x1000m! Das würde ich auch gerne mal machen, leider fehlen mir die nötigen Vereinskollegen. Nur eingefleischte Langstreckler. :weinen:

harakiri
27.01.2011, 18:18
Glaube ich auch. Schick 3x1000m! Das würde ich auch gerne mal machen, leider fehlen mir die nötigen Vereinskollegen. Nur eingefleischte Langstreckler. :weinen:

Regensburg ist ja nicht weit weg von dir oder? :teufel:

.iL
27.01.2011, 18:38
Regensburg ist ja nicht weit weg von dir oder? :teufel:

Dafür bin ich schon wieder viel zu schlecht, die sind ja immerhin Deutscher Meister in der Langstaffel.

harakiri
27.01.2011, 19:49
Dafür bin ich schon wieder viel zu schlecht, die sind ja immerhin Deutscher Meister in der Langstaffel.

Bestehen ja auch nicht nur aus Profis oder? ;)

Ernsthaft: Schon mal in diese Richtung gedacht? (Ohne deinen Verein schlechtmachen zu wollen - ich kenne ihn nicht - aber LG und LLC sind schon eine richtig große Nummer im Geschäft ;) )

Grüße vom vereinslosen :peinlich:

.iL
27.01.2011, 20:49
Bestehen ja auch nicht nur aus Profis oder? ;)
Ich glaube bei der LG ist der Anspruch schon mindestens deutsche Spitze oder sogar internationale Teilnahmen.
Die können mich sicher nicht gebrauchen, da wäre ich der Schlechteste in allen Disziplinen. :heul2:


Ernsthaft: Schon mal in diese Richtung gedacht? (Ohne deinen Verein schlechtmachen zu wollen - ich kenne ihn nicht - aber LG und LLC sind schon eine richtig große Nummer im Geschäft ;) )


Nachgedacht schon. Ich bin aber sehr zufrieden in Amberg.

DerC
28.01.2011, 20:06
abends: 5km TDL in 16:47 insgesamt 14,0km
Morgen: Ruhetag :hurra:

Der TDL war sogar noch ein bisschen besser als der von letzter Woche, da ich schlechtere Bedingungen hatte, nämlich starken Schneefall und auch schon ca. 1cm Schneeauflage am Boden. Außerdem ist er mir noch leichter gefallen, ich hab am Schluss nicht mal richtig geschnaufert. Ich hatte mir vorgenommen mich nicht zu verausgaben und bin bis km4 auf Kurs 17:00 gelaufen, nur beim letzten km hab ich nochmal angezogen (3:26/3:22/3:24/3:22/3:13).

Bin immer noch ganz schön beeindruckt von deinen TDLs. Läufst du da eigentlich sehr lange ein oder aus oder beides, also wie kommst du auf die 14km?

Und wie lange denkst du , könntest du dieses Tempo aus den 5k derzeit im WK halten? 10k? 15k? länger?

Mein erster TDL-Ansatz gestern war dagegen ziemlich bescheiden ... erst ein paar km gegen den Wind in etwas über 4'20, dann 3k mit dem Wind in 4'03 4'02 3'50 ... der letzte km dann schon eher so 10k-Tempo oder schneller, was auch ganz gut zu meiner meiner aktuellen Formdiagnose passt. Aber es fühlt sich schon nach Laufen an und macht Spaß ...

Gruß
C.

.iL
28.01.2011, 22:11
Bin immer noch ganz schön beeindruckt von deinen TDLs.

Danke! Ich habe wie gesagt vor an die 15:00 über 5000m ranzulaufen, ich denke da muss ich 3:20 im Grundlagentraining locker bringen können.



Läufst du da eigentlich sehr lange ein oder aus oder beides, also wie kommst du auf die 14km?


5km einlaufen und 4km auslaufen. Gerade die 5km einlaufen brauche ich einfach. Ich merke auch bei den normalen DL, dass es erst nach 4-5km richtig rund läuft. Auch vor Wettkämpfen mache ich meistens 20min Einlaufen und anschließend noch ein paar Steigerungen. Auslaufen mache ich auch fast immer 3-4km.




Und wie lange denkst du , könntest du dieses Tempo aus den 5k derzeit im WK halten? 10k? 15k? länger?

Da kann ich nur schätzen. Ich denke aber schon über 10km, ca. 12-15km denke ich. Vielleicht auch annähernd 20km, wenn ich einen super Tag erwischen würde. Als Erfahrungswert habe ich nur einen 20km Wettkampf den ich vor fast genau 2 Jahren in einer ähnlichen Situation gelaufen bin. Da habe ich mein 5km TDL-Tempo fast auf 20km umsetzen können, da war ich aber noch in einer anderen Leistungsklasse (4:05er Schnitt). Ob das momentan möglich ist, kann ich nicht so recht glauben. Aber ich war ja noch nie ein Trainingsweltmeister, sondern eher der Typ der sich im Wettkampf nochmal deutlich steigern kann.



Mein erster TDL-Ansatz gestern war dagegen ziemlich bescheiden ... erst ein paar km gegen den Wind in etwas über 4'20, dann 3k mit dem Wind in 4'03 4'02 3'50 ... der letzte km dann schon eher so 10k-Tempo oder schneller, was auch ganz gut zu meiner meiner aktuellen Formdiagnose passt. Aber es fühlt sich schon nach Laufen an und macht Spaß ...


Spaß? Wirklich? Gerade der erste TDL läuft bei mir immer sehr bescheiden. Man ist nicht wirklich schell und muss trotzdem wegen mangelnder Tempohärte ganz schön beißen. Beim 2. oder 3. ist es dann aber schon viel besser.

DerC
28.01.2011, 23:05
Ich habe wie gesagt vor an die 15:00 über 5000m ranzulaufen, ich denke da muss ich 3:20 im Grundlagentraining locker bringen können.
Ja, das könnte so schon hinkommen. Ich bin gespannt. Längere TDLs sind aber auch noch geplant, oder?



Da habe ich mein 5km TDL-Tempo fast auf 20km umsetzen können, da war ich aber noch in einer anderen Leistungsklasse (4:05er Schnitt). Ob das momentan möglich ist, kann ich nicht so recht glauben. Aber ich war ja noch nie ein Trainingsweltmeister, sondern eher der Typ der sich im Wettkampf nochmal deutlich steigern kann.
Mir geht das ähnlich, wobei das nur für den Fall gilt, das ich alleine trainiere. Da kann ich mein HM-Tempo im Training manchmal gerade mal 5km laufen.
Mit einem adäquaten Trainingspartner gehen dagegen 10k oder vielleicht sogar 15k ...



Spaß? Wirklich? Gerade der erste TDL läuft bei mir immer sehr bescheiden. Man ist nicht wirklich schell und muss trotzdem wegen mangelnder Tempohärte ganz schön beißen. Beim 2. oder 3. ist es dann aber schon viel besser.
Es war ja noch kein richtiger TDL, der erste Teil gegen den den Wind war nur ziemlich zügig. Also eigentlich nur 3 schnelle Km, von denen nur der letzte hart war. Ich bin eigentlich so gar kein TDL Typ ... es gibt nur ganz selten mal Tage, an denen das gut läuft. Dann komischerweise entweder mit langem Einlaufen, dann läuft das nach 5-7km auf einmal richtig gut. Oder ich laufe von Anfang an schnell, also gar kein langsames einlaufen, das klappt vor allem, wenn ich richtig ausgeruht bin.

Und eigentlich meinte ich mit Spaß auch nicht nur den erwähnten Lauf, sondern das Training allgemein ...hab ja etwa 3 Monate fast nix trainiert, km gingen gegen Null, da ist das Laufen in den ersten Einheiten doch oft zäh und mühevoll, selbst wenn es lockere Einheiten sind.

Gruß
C.

.iL
28.01.2011, 23:32
Ja, das könnte so schon hinkommen. Ich bin gespannt. Längere TDLs sind aber auch noch geplant, oder?

Ja die nächsten 4 Wochen ist jeweils ein 10km TDL geplant. Ich werde da erstmal verhalten agieren und mit ca. 36:00 anfangen und versuchen mich bis auf 35:00 in der 4. Woche zu steigern. Zu heftige Einheiten will ich momentan noch nicht laufen. Wenn das und das anschließende IV-Training gut klappt, ist als erster richtiger Test am 06.04. ein 10000m Lauf etwa in 32:00 geplant. Bin auch gespannt ob der Plan aufgeht.

Dampfsohle
28.01.2011, 23:54
Oder ich laufe von Anfang an schnell, also gar kein langsames einlaufen, das klappt vor allem, wenn ich richtig ausgeruht bin.


oh so Unvernünftiges mache ich auch gerne (wenn auch in einem langsameren Tempobereich). Da lese ich hier gerne über dein Training mit.

@ IL

viel Glück bei deinen Zielen in diesem Jahr! Wünsche mir, dass du die 15 knackst, das wäre Hammer!

Rolli
29.01.2011, 15:14
Di: Ruhetag
Mi: morgens: 13,1km @ 4:26
abends 20,6km @ 4:19 inkl. Lauf-ABC am Berg
Do: morgens: 9,0km @ 4:35
abends: 6x1000m bergauf Ø 3:59 insgesamt 20,4km
Fr: 13,1km @ 4:23
Sa: 30,0km @ 4:34
So: morgens: 12,3km @ 4:31
abends 18,6km @ 4:23 inkl. 6x80m Bergansprints
Mo: 10,6km @ 4:14
Di: morgens: 10,6km @ 4:43
abends: 5km TDL in 16:47 insgesamt 14,0km
Morgen: Ruhetag :hurra:


Muss ich schon sagen, Dein Training wirkt sehr motivierend auf mich. Nach meiner einwöchiger Trainingspause bin ich langsam ins Grundlagentraining gerutscht mit 90+/Woche. Aber was ich bei Dir so sehe, ist das noch gar nichts.

Bitte stelle weiterhin Dein Training hier rein.

Thema TDL:
Habe immer sehr gute Erfahrungen mit DT-Läufen gemacht und hab den Eindruck, dass sie deutlich mehr als IV bringen.
Ich kann zwar z.B. (am Mittwoch) 6x1000 in 3:13-3:20 mit TP3' knallen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich das Tempo über 5km halten kann. TDL hingegen laufe ich jetzt beginnend in 10km-Tempo + 12-15s, 10km lang und versuche den Umfang der TDL zu erhöhen.
Wir haben früher immer die Winterserie in Hamm (10+15+21) dafür genutzt, wo ich alle meine PB's aufgestellt habe. Vielleicht war das alles viel zu früh. Dies Jahr mache ich das etwas anders. Durch die Doppelperiodisierung bin ich noch nicht so weit in Hamm gute Zeiten zu laufen, deswegen die TDL etwas langsamer.

Vorläufiger Ziel Westfälische-Meisterschaften 10km Straße in Salzkotten 19.03.

Gruß
Rolli

Rolli
29.01.2011, 19:56
Heute Wettkampfersatz... 10000m TDL auf der Bahn. Alleine. In 36:37. Als TDL-Einstieg sehr gut.

Hab' die Uhr auf 22s eingestellt und sie piepste alle 100m. Gleichmäßig 3:40/km +-1s.

Wenn man bedenkt, dass ich vor 4 Monaten nur 6s/km langsamer 42km gelaufen bin.:haeh:

Gruß
Rolli

.iL
29.01.2011, 20:16
Heute Wettkampfersatz... 10000m TDL auf der Bahn. Alleine. In 36:37. Als TDL-Einstieg sehr gut.

Hab' die Uhr auf 22s eingestellt und sie piepste alle 100m. Gleichmäßig 3:40/km +-1s.

Wenn man bedenkt, dass ich vor 4 Monaten nur 6s/km langsamer 42km gelaufen bin.:haeh:

Gruß
Rolli

Für TDL-Einstieg wirklich sehr gut. Es könnte aber sein, dass du noch von der Restform von deiner Hallensaison profitierst. Ich bin 4 Wochen nach meiner MD-Saison ohne dass ich dazwischen einen schnellen Schritt gemacht hätte, bei einem leicht profilierten 10km-Lauf sub35 gelaufen. Die Wochen darauf ging aber nicht mehr viel. Ich hoffe das bleibt dir erspart.

Rolli
29.01.2011, 21:05
Für TDL-Einstieg wirklich sehr gut. Es könnte aber sein, dass du noch von der Restform von deiner Hallensaison profitierst. Ich bin 4 Wochen nach meiner MD-Saison ohne dass ich dazwischen einen schnellen Schritt gemacht hätte, bei einem leicht profilierten 10km-Lauf sub35 gelaufen. Die Wochen darauf ging aber nicht mehr viel. Ich hoffe das bleibt dir erspart.

Hoffe ich auch...
Nun, ich glaub mein Laufstil hat sich durch MD-Saison so verändert, dass der für LD gar nicht geeignet ist. Nach 1000m in gewohnten MD langen und kraftvollen Schritt war ich so aus der Puste, dass ich den Laufstil ändern musste. Und sehe da... sofort leichter, sofort schneller.

So... jetzt ist die Aufgabe den alten LD-Laufstil zu pflegen und MD auf die letzte 400m zu begrenzen.

Gruß
Rolli

.iL
30.01.2011, 16:31
Bitte stelle weiterhin Dein Training hier rein.


Na gut. :zwinker5:
Dann schreib ich jeden Sonntag rein, was ich die Woche so getrieben habe.

Mo: 10,6km @ 4:14
Di: morgens: 10,6km @ 4:43
abends: 5km TDL in 16:47 insgesamt 14,0km
Mi: Ruhetag
Do: morgens: 8,2km @4:12
abends: 16,3km mit Vereinskollege @ 4:37 inkl. 6x80m Bergansprint
Fr: 10,6km @ 4:19
Sa: 5,8km Crosslauf in 23:00 insgesamt 11,8km
So: 10,6km @ 4:23
GESAMT: 93km, war eine Ruhe-/Wettkampfwoche

Zum Samstag:
Wie man an der Zeit schon sieht, war es eine sehr schwere Strecke. Nachdem ich die beiden Jahre zuvor jeweils grandios versagt habe (die Strecke liegt mir einfach nicht) bin ich gestern mit dem Plan angetreten vorsichtig zu laufen und das Feld von hinten aufzuräumen (fast wie Serhiy Lebid). Hat auch super geklappt. Ich bin ein absolut konstantes Rennen gelaufen und bin von Platz 20 nach 500m noch auf Platz 5 vorgelaufen. Ich bin sogar ein bisschen zu vorsichtig gelaufen, ich meine, dass ich noch eine 6. Runde im gleichen Tempo laufen hätte können. Egal das spare ich mir für die wichtigen Wettkämpfe auf, ich war immerhin etwa 2 Minuten schneller als letztes Jahr (etwa gleiche Bedingungen: tiefer Schnee) und habe heute schon wieder normal trainieren können.

harakiri
30.01.2011, 19:18
Du läufst ja in einer Woche 4 mal die selbe Tour. Würd ich nicht aushalten... ich zerbrech mir ständig den Kopf wo ich denn noch hinlaufen kann um nicht jedes mal die selben Runden zu laufen...

Und Ruhewoche mit 93km... das is doch auch irre xD
... würd ich auch gerne mal aushalten...

Was arbeitest du eig. normalen 40h Job oder bist du einer der glücklichen Sorte.... sprich: Student, Freiberufler, Schichtarbeiter... mit niedriger beruflicher Belastung und öfters auch mal Zeit tagsüber?
Also mich persönlich würde das bei meinem 0815 40h job total zermürben doubles zu machen. das wär einfach zu viel.

.iL
30.01.2011, 19:52
Du läufst ja in einer Woche 4 mal die selbe Tour. Würd ich nicht aushalten... ich zerbrech mir ständig den Kopf wo ich denn noch hinlaufen kann um nicht jedes mal die selben Runden zu laufen...

Und Ruhewoche mit 93km... das is doch auch irre xD
... würd ich auch gerne mal aushalten...

Was arbeitest du eig. normalen 40h Job oder bist du einer der glücklichen Sorte.... sprich: Student, Freiberufler, Schichtarbeiter... mit niedriger beruflicher Belastung und öfters auch mal Zeit tagsüber?
Also mich persönlich würde das bei meinem 0815 40h job total zermürben doubles zu machen. das wär einfach zu viel.

Bin zum Glück noch Student. Mit 40h Job wäre das für mich nicht so leicht zu schaffen. Nur schön habe ich es aber auch nicht. Ich steh auch schon mal um 6Uhr auf um vor der 8Uhr Vorlesung die erste Einheit zu laufen, da ich sonst keine Zeit hätte, weil ich ja irgendwann noch die 2. Einheit laufen muss.

JensR
30.01.2011, 21:16
Also mich persönlich würde das bei meinem 0815 40h job total zermürben doubles zu machen. das wär einfach zu viel.

das geht schon... ich arbeite regelmässig 50-60h/Woche. ich laufe dann halt morgens oder mittags und dann nochmal abends (alternativ Rolle oder Schwimmbad). Ich komme allerdings nicht ganz auf die Umfänge, aber 110k regelmässig bis 140k in Spitzenzeiten gehen schon. Allerdings habe ich das "Glück", dass ich pendel, also in der Woche in Zürich arbeite und zum WE heim nach McPom düse. Kostet zwar auch Zeit aber unter der Woche mach ich dann nix anderes als essen, trinken, schlafen, laufen und arbeiten...

Gruss,
Jens

harakiri
30.01.2011, 21:27
das geht schon... ich arbeite regelmässig 50-60h/Woche. ich laufe dann halt morgens oder mittags und dann nochmal abends (alternativ Rolle oder Schwimmbad). Ich komme allerdings nicht ganz auf die Umfänge, aber 110k regelmässig bis 140k in Spitzenzeiten gehen schon. Allerdings habe ich das "Glück", dass ich pendel, also in der Woche in Zürich arbeite und zum WE heim nach McPom düse. Kostet zwar auch Zeit aber unter der Woche mach ich dann nix anderes als essen, trinken, schlafen, laufen und arbeiten...

Gruss,
Jens

*brrr*

In den Wochen wo ich 50h arbeite (2-4 pro Jahr maximal^^) da wird das mit dem Training schon ganz schön anstrengend... Ist mir gänzlich unsympathisch sowas.
Die 9 monatige Unterbrechung letztes Jahr zum nachholen meines Zivis kam grade Recht... Dienstwohnung, Kantine und Zeit ohne Ende. Dazu 0 Stress bei der Arbeit. Aber dadurch war ich auch ziemlich häufig trainingsunmotiviert. Was aber damals ganz gut ging: 12 Stunden Schichten einlegen. Weil's einfach um nix ging. Wenn ich nach 12 Stunden programmieren eine Tempoeinheit machen sollte... NO WAY! Da wär ich froh wenn ich mit dem Auto noch den Weg nach Hause finde.

Jens machst du bei den Gentlemen auch mit?

Rolli
30.01.2011, 23:10
Du läufst ja in einer Woche 4 mal die selbe Tour. Würd ich nicht aushalten... ich zerbrech mir ständig den Kopf wo ich denn noch hinlaufen kann um nicht jedes mal die selben Runden zu laufen...

Ha!
In der MRT-Vorbereitung 13x3km Runde. Gestern 37x400m Bahn. Na und? Stört mich gar nicht.

Ich arbeite auch 40-60 Stunden/Woche. Und es funktioniert. Aber wenn ich meinen Sohn schon sehe... 8h arbeiten und 14h Schlaf...:nene:. Die Generation nach uns ist etwas anders. :P

Gruß
Rolli

JensR
31.01.2011, 12:25
Wenn ich nach 12 Stunden programmieren eine Tempoeinheit machen sollte... NO WAY! Da wär ich froh wenn ich mit dem Auto noch den Weg nach Hause finde.

Jens machst du bei den Gentlemen auch mit?

das ist wirklich Kopfsache :wink: Hmm ich wollte letztes Jahr ja schon, aber hab dann das ganze Jahr eigentlich gar keinen Wettkampf gemacht. Jetzt ist die Hallensaison auch vorbei... aber wenn es niemanden stört, mache ich vllt doch mit und versuche auch dies Jahr mal, ein paar Wettkmäpfe zu bestreiten :confused:


In der MRT-Vorbereitung 13x3km Runde. Gestern 37x400m Bahn. Na und? Stört mich gar nicht.

Ich mache das sogar mittlerweile mit Vorliebe bei Tempodauerläufen. Kann man "einfach nur" laufen, ohne sich um irgendwas anderes zu kümmern :nick:

Gruss,
Jens

harakiri
31.01.2011, 12:31
Ha!
In der MRT-Vorbereitung 13x3km Runde. Gestern 37x400m Bahn. Na und? Stört mich gar nicht.

Ich arbeite auch 40-60 Stunden/Woche. Und es funktioniert. Aber wenn ich meinen Sohn schon sehe... 8h arbeiten und 14h Schlaf...:nene:. Die Generation nach uns ist etwas anders. :P

Gruß
Rolli

Wenigstens hat er bei dem Mörderprogramm keine Zeit mehr sich irgendwelchen Müll im Fernsehen reinzuziehen :D :D

13x3km... so heiß? Zuhause Verpflegungsstation aufgebaut oder wie?

Und 37x400m Bahn lass ich mir auch einreden... hab auch mal eine recht lange HM-Tempo Einheit auf der Bahn gemacht... 5000-4000-3000 ==> ~20km im Kreis laufen. Hat mir auch nix ausgemacht damals. Aber bei den lockeren DL brauch ich unbedingt Abwechslung. Anders mag ich das nicht.

fischmax
31.01.2011, 21:51
Hi,

da ich die letzte Woche krank war, durfte ich nur einen 10er TempoDL machen, ist gut gelaufen, war nur ein bisschen kalt. Die erste Hälfte 16:34 und dann zweite Hälfte in lockeren 17 min.
Die sub 33 wird dann hoffentlich nächsten Monat fallen. Nächsten Samstag steht dann erstmal Neukirchen auf den Plan.

VG
Michel

.iL
31.01.2011, 22:04
Hi,

da ich die letzte Woche krank war, durfte ich nur einen 10er TempoDL machen, ist gut gelaufen, war nur ein bisschen kalt. Die erste Hälfte 16:34 und dann zweite Hälfte in lockeren 17 min.
Die sub 33 wird dann hoffentlich nächsten Monat fallen. Nächsten Samstag steht dann erstmal Neukirchen auf den Plan.

VG
Michel

:geil:
Die sub33 hast du sicher. Eigentlich müsstest du sub32 anpeilen.

harakiri
31.01.2011, 22:27
Hi,

da ich die letzte Woche krank war, durfte ich nur einen 10er TempoDL machen, ist gut gelaufen, war nur ein bisschen kalt. Die erste Hälfte 16:34 und dann zweite Hälfte in lockeren 17 min.
Die sub 33 wird dann hoffentlich nächsten Monat fallen. Nächsten Samstag steht dann erstmal Neukirchen auf den Plan.

VG
Michel

du läufst im Training "locker" in 33:30 und "hoffentlich" im WK unter 33? Man man man. Das glaubst du dir aber selbst nicht, dass du im WK auf 33:00 angehen wirst?

alsterrunner
31.01.2011, 23:07
Michel, sauber. Wird wohl eher sub32 im Sommer.

Werde auch mal weiter mein Training einstellen. Letze Woche:

Montag: 14km auslaufen (4:50) vom WK
Dienstag: 5km morgens, 13,5km abends locker etwas zügiger (4:20)
Mittwoch: 12km GA2 in 3:56, 1,5km auslaufen
Donnerstag: 8x 630 profiliert im Stadtpark, zwischen 1:52 und 1:58, TP 2 Minuten
Freitag: 12,5km regenerativ (4:40)
Samstag: 22km im Wald, knüppeln am Berg (mal kurz, mal lang), am Ende 4:50 (wenig aussagekräftig, weil auf Kollegen gewartet), abends Stunde Rumpf
Sonntag: Laufschule, Steigerungen, halbe Stunde Bauch/Rücken

Unterm Strich genau 100km. Tempo am Donnerstag stand noch etwas unter dem Eindruck des WKs am Sonntag - etwas schwächliche Beine noch.

Heute 7x 60 Sprint, danach 8x 300 mit langer TP. Werden weiter den Weg fortsetzen und möglichst bis ins Frühjahr hinein keine unbestechlichen Zeiten produzieren und weiter nach Gefühl trainieren. Nächster Formtest ist die Cross-DM. Cross-WK zwei Wochen vorher machen ein paar bei uns - ich werd's mir wahrscheinlich kneifen...

Das beste am Tag: Morgen noch fünf Wochen bis Portugal.

JensR
01.02.2011, 20:13
Ich hab mal eine Frage:

ich war heute mal wieder auf der Bahn und habe 10x200 gemacht mit 200m Gehpause. Also für mich sehr intensiv... ich bin die 200er zwischen 33 und 35 gelaufen und hab mich dabei wirklich gut gefühlt. Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass ich gerne noch schneller gerannt wäre, mir aber einfach die Kraft aus den Beinen gefehlt hat :frown:

Soweit, so schlecht. Wenn ich mir anschaue, was jetzt der McMillan Pace Calculator (http://www.mcmillanrunning.com/cgi-bin/calc.pl) sagt, dann bin ich bei meiner Marathonzielzeit von 2:50 mit den Intervallen recht gut dabei (er sagt 33.2 bis 36.5). Ich dachte immer meine grösste Reserve wäre wirklich der Speed von ganz unten. Wenn ich mir die Paces anschaue, dann sind die Tempo Runs/Steady State Runs mit 3:40-3:56 für mich auch machbar.

Wenn ich mir dann allerdings die Langintervalle anschaue, steht dor 3:24 bis knapp 3:33 und da bin ich eher am oberen Ende. Speed unten passt, Tempodauerläufe passen, aber die Intervalle dazwischen nicht. Kann es sein, dass ich mich dort einfach nicht genug quäle!?

.iL
01.02.2011, 20:54
Wenn ich mir dann allerdings die Langintervalle anschaue, steht dor 3:24 bis knapp 3:33 und da bin ich eher am oberen Ende. Speed unten passt, Tempodauerläufe passen, aber die Intervalle dazwischen nicht. Kann es sein, dass ich mich dort einfach nicht genug quäle!?

Die 1000er am unteren Ende sind schon extrem anspruchsvoll, da musst du schon in absoluter Topform sein, dass du die laufen kannst. Sind immerhin 5sec unter 5k-Tempo. Habe ich z.B. letztes Jahr aber auch hinbekommen mit 6x1000. Hatte aber auch schon 5 Wochen 10000m-Training in den Beinen. Danach sind die Bestzeiten über 3000 und 5000 gefallen.

Wann willst du Marathon laufen? Wenn du noch mehr als 4-5 Wochen hast würde ich dir nicht zu dem Tempo am unteren Ende raten, sonst läufst du dich jetzt schon platt.

Rolli
01.02.2011, 21:07
Ich hab mal eine Frage:

ich war heute mal wieder auf der Bahn und habe 10x200 gemacht mit 200m Gehpause. Also für mich sehr intensiv... ich bin die 200er zwischen 33 und 35 gelaufen und hab mich dabei wirklich gut gefühlt. Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass ich gerne noch schneller gerannt wäre, mir aber einfach die Kraft aus den Beinen gefehlt hat :frown:

Soweit, so schlecht. Wenn ich mir anschaue, was jetzt der McMillan Pace Calculator (http://www.mcmillanrunning.com/cgi-bin/calc.pl) sagt, dann bin ich bei meiner Marathonzielzeit von 2:50 mit den Intervallen recht gut dabei (er sagt 33.2 bis 36.5). Ich dachte immer meine grösste Reserve wäre wirklich der Speed von ganz unten. Wenn ich mir die Paces anschaue, dann sind die Tempo Runs/Steady State Runs mit 3:40-3:56 für mich auch machbar.

Wenn ich mir dann allerdings die Langintervalle anschaue, steht dor 3:24 bis knapp 3:33 und da bin ich eher am oberen Ende. Speed unten passt, Tempodauerläufe passen, aber die Intervalle dazwischen nicht. Kann es sein, dass ich mich dort einfach nicht genug quäle!?

Erst mal würde ich auf die Calcultoren nur mit Augenzwinkern beachten. 33-35s für Dich finde ich sehr langsam und denke, dass Du mit 5-6 MD-Einheiten locker um 28-30-32s laufen müsstest. Meine Frau läuft schon 32-34s und sie startet immer mit 36-37s in den Saison. Also es geht. Und 200er Intervalle aus der MRT-Zeit auszurechnen finden ich mehr als fraglich.

Um schneller die 1000er IV laufen zu können, als Einstiegsintervalle für Tempoausdauer versuche 1-2 400er IV einschieben, das hilft bei den Tempoentwicklung ungemein. Danach müssten die 1000er in 3:25 deutlich lockerer fallen.

Übrigens, wir haben erst 01 Februar und jetzt schon das Tempo locker zu laufen, können nur die verrückte Trainingsweltmeister wie ich, was nicht immer sinnvoll ist.:P

Was meinst Du unter Qual?
Nach der letzten Einheit:
-laufen können
-traben können
-gehen müssen
-stehen bleiben müssen
-die Knie halten müssen
-sich hinsetzen müssen
-sich hinlegen müssen
-"wo bin ich"

Wenn Du beim Punkt 5 bist, dann ist das im Februar genug. Im Mai viel zu wenig.

Gruß
Rolli

Rolli
01.02.2011, 21:16
Die 1000er am unteren Ende sind schon extrem anspruchsvoll, da musst du schon in absoluter Topform sein, dass du die laufen kannst. Sind immerhin 5sec unter 5k-Tempo. Habe ich z.B. letztes Jahr aber auch hinbekommen mit 6x1000. Hatte aber auch schon 5 Wochen 10000m-Training in den Beinen. Danach sind die Bestzeiten über 3000 und 5000 gefallen.
Hängt vom Läufertyp und der Pausenlänge ab. Und, wie Du schon geschrieben hast, vom Trainingszustand ab.

Meine Wenigkeit kann fast immer 5-6x schneller als 5k-Tempo laufen (3-4'TP). Im MRT-Training sogar 12x gelaufen. Trotzdem habe ich größte Probleme das im WK umzusetzen. Mein ehemaliger Laufkollege ist die 1000er IV immer 10-15s langsamer gelaufen und war dabei so richtig platt, im Wettkampf dagegen lief er vor mir.:klatsch:

Es ist schon ein Unterschied, ob man die Pausen 30s oder 5' trabt.

Gruß
Rolli

JensR
01.02.2011, 22:26
Wann willst du Marathon laufen? Wenn du noch mehr als 4-5 Wochen hast würde ich dir nicht zu dem Tempo am unteren Ende raten, sonst läufst du dich jetzt schon platt.

in 11 Wochen... also noch genügend Zeit!



Um schneller die 1000er IV laufen zu können, als Einstiegsintervalle für Tempoausdauer versuche 1-2 400er IV einschieben, das hilft bei den Tempoentwicklung ungemein. Danach müssten die 1000er in 3:25 deutlich lockerer fallen.

ja ich baue die Intervalle eigentlich immer von unten her auf.


Übrigens, wir haben erst 01 Februar und jetzt schon das Tempo locker zu laufen, können nur die verrückte Trainingsweltmeister wie ich, was nicht immer sinnvoll ist.:P
:)


Was meinst Du unter Qual?
Nach der letzten Einheit:
-laufen können
-traben können
-gehen müssen
-stehen bleiben müssen
-die Knie halten müssen
-sich hinsetzen müssen
-sich hinlegen müssen
-"wo bin ich"

naja ich bin so derzeit bei 2 oder 3 :peinlich:



Wenn Du beim Punkt 5 bist, dann ist das im Februar genug. Im Mai viel zu wenig.


ja also ich hab es befürchtet :zwinker2:



Es ist schon ein Unterschied, ob man die Pausen 30s oder 5' trabt.

Gruß
Rolli

jetzt laufe ich die Intervalle noch "klassisch" also mit etwa 3:00-3:30 traben (kein Gehen), später laufe ich die dann mit kürzeren Pausen von 1:30 oder 2min. Meine Frage hat aber durchaus auf die derzeitige Variante mit genügend Erholung zwischendrin gezielt.

Danke fürs Feedback!

Jens

P.S. ich laufe die 200 aus dem Stand, drücke da auch ab. Lauft ihr die fliegend?

dippu
01.02.2011, 22:51
Was meinst Du unter Qual?
Nach der letzten Einheit:
-laufen können
-traben können
-gehen müssen
-stehen bleiben müssen
-die Knie halten müssen
-sich hinsetzen müssen
-sich hinlegen müssen
-"wo bin ich"
Grandios, YMMD!

.iL
02.02.2011, 07:46
P.S. ich laufe die 200 aus dem Stand, drücke da auch ab. Lauft ihr die fliegend?

Ich laufe die auch immer aus dem Stand. Ich unterscheide aber zwischen 200ern.
Im Langstreckentraining mache ich sowas wie 25x200 im 1000-1500m Tempo. Zweck ist, dass sich die Beine an schnelleres Tempo gewöhnen, Verbesserung der Koordination und Kraftausdauergewinn dürften da eine Rolle spielen. Das ist so eine Einheit die ich immer sehr gut verkrafte, bei 400ern fangen die Beine schon oft an schwer zu werden. Da liegst du mit 33-35sec recht gut. Kannst vielleicht noch ein paar Wiederholungen mehr machen. Im 800m Training versuche ich dann annähernd das 400m-Tempo zu laufen, aber nur 6-8x. Oder ich mache z.B. 5x2x200 im 800m Tempo (TP 1min, SP 5min).

DerC
02.02.2011, 11:39
ich war heute mal wieder auf der Bahn und habe 10x200 gemacht mit 200m Gehpause. Also für mich sehr intensiv... ich bin die 200er zwischen 33 und 35 gelaufen und hab mich dabei wirklich gut gefühlt. Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass ich gerne noch schneller gerannt wäre, mir aber einfach die Kraft aus den Beinen gefehlt hat :frown:

Soweit, so schlecht. Wenn ich mir anschaue, was jetzt der McMillan Pace Calculator (http://www.mcmillanrunning.com/cgi-bin/calc.pl) sagt, dann bin ich bei meiner Marathonzielzeit von 2:50 mit den Intervallen recht gut dabei (er sagt 33.2 bis 36.5). Ich dachte immer meine grösste Reserve wäre wirklich der Speed von ganz unten. Wenn ich mir die Paces anschaue, dann sind die Tempo Runs/Steady State Runs mit 3:40-3:56 für mich auch machbar.

Wenn ich mir dann allerdings die Langintervalle anschaue, steht dor 3:24 bis knapp 3:33 und da bin ich eher am oberen Ende. Speed unten passt, Tempodauerläufe passen, aber die Intervalle dazwischen nicht. Kann es sein, dass ich mich dort einfach nicht genug quäle!?
Das Problem kenne ich. Mir fallen die Sachen in diesem Tempobereich auch (zu) schwer, gerade wenn die Abschnitte länger als 600 sein solllen, und ich laufe die 200er bei guter Form noch deutlich schneller. Es liegt sicher auch am Quälen, das mir im Training allein doch auch schwer fällt. Aber ich habe auch Vermutungen über andere Ursachen:

- ich habe sowas in meiner Jugend nie trainiert und mich nie richtig daran gewöhnt

- habe möglicherweise eine recht niedrige VO2Max, vor allem relativ zum Körpergewicht

Manchmal denke ich auch darüber nach, dass es auch gut ohne solche Intervalle gehen könnte ... in den 50ern und 60ern gab es einige schnelle Leute, die nie Abschnitte länger als 600 gemacht haben Möglicherweise sollte man sich auch mehr Zeit lassen, um sich auf solche Einheiten vorzubereiten, also nicht nur 2 Einheiten mit 400ern, sondern noch Einheiten mit 500ern, 600ern etc dazwischen schieben.

Zum Start: Ich entscheide mich meist bewusst für oder gegen einen fliegenden Start. Im Winter laufe ich mehr Läufe fliegend, einfach weil es Kalt ist, im Sommer viele Läufe bewusst aus dem stehenden Start um das Beschleunigungsvermögen noch etwas mehr zu trainieren.

Gruß
C.

DerC
02.02.2011, 12:27
Was meinst Du unter Qual?
Nach der letzten Einheit:
-laufen können
-traben können
-gehen müssen
-stehen bleiben müssen
-die Knie halten müssen
-sich hinsetzen müssen
-sich hinlegen müssen
-"wo bin ich"

:zwinker2:
Puh, ich gehe eigentlich maximal bis Punkt 5. Selten mal bis 6. Ich komme damit aber dennoch so schnell in Form, dass ich z. B. 2009 2'42 zum Saisonstart über 100 gelaufen bin, und da war ich möglicherweise in der Vorbereitung nie weiter als bis Stufe 4 gegangen ...

Wenn ich jetzt im Februar auf 5 gehe, was soll ich dann im Juni machen? :confused:

Hinlegen ist in Ausnahmefällen mal nach Wettkämpfen drin ...

Aber die Läufer sind eben verschieden ...

Gruß
C

.iL
02.02.2011, 13:42
Hinlegen ist in Ausnahmefällen mal nach Wettkämpfen drin ...

Aber die Läufer sind eben verschieden ...


Ich bin über 5 noch nicht hinausgekommen, auch bei Wettkämpfen nicht.

alsterrunner
02.02.2011, 15:14
Einer unserer Trainer hat gefilmt: YouTube - Landesmeisterschaften HH+SH in der Halle Halle, 2. 800m-Lauf (http://www.youtube.com/watch?v=9HD3WPVVMJ8) - hier ist der Videobeweis des Scheiterns. Start ist bei 2:20 - bis dahin könnt Ihr vorspulen.

Rolli
02.02.2011, 17:03
Einer unserer Trainer hat gefilmt: YouTube - Landesmeisterschaften HH+SH in der Halle Halle, 2. 800m-Lauf (http://www.youtube.com/watch?v=9HD3WPVVMJ8) - hier ist der Videobeweis des Scheiterns. Start ist bei 2:20 - bis dahin könnt Ihr vorspulen.

Junge! Das war doch Klasse!
Perfekt eingeteilt. 29-58-1:28.
Angriff bei 600... Perfekt
Dran bleiben bis 720. Sehr gut!
Angriff in der letzter Kurve. Ideal!
Kampf auf der Zielgerade.
Nur der Stolperer hat Dich die 0,2s und den Sieg gekostet.

Also kein Scheitern. Nur etwas Pech. Ja... das mit sub2 ist schon ärgerlich. Aber was sollst...

Noch einmal Glückwunsch zur PB!:daumen:

Gruß
Rolli

Rolli
02.02.2011, 17:09
Ich bin über 5 noch nicht hinausgekommen, auch bei Wettkämpfen nicht.

Leute!
Was bedeutet für euch "Full out"?

Natürlich gib es Unterschiede zwischen LD und MD und ich könnte bei 3x3000 nicht über Punkt 3 gehen, aber wir sprechen hier von 200ern. Und da kann man schon bis Punkt 6,5 :P bei Full out Einheiten im Mai gehen.

Oder bin ich nur so... :tocktock:

Gruß
Rolli

.iL
02.02.2011, 18:19
Leute!
Was bedeutet für euch "Full out"?

Natürlich gib es Unterschiede zwischen LD und MD und ich könnte bei 3x3000 nicht über Punkt 3 gehen, aber wir sprechen hier von 200ern. Und da kann man schon bis Punkt 6,5 :P bei Full out Einheiten im Mai gehen.

Oder bin ich nur so... :tocktock:



Ich hab's mir schon gedacht, ich bin ich Weichei. :heul2:
Irgendwie komm ich über den Punkt nicht hinaus wo die Beine schwer werden und ich einfach langsamer werd. Full-Out habe ich tatsächlich noch nie gemacht. Bringt das was? Ich war immer der Meinung dass man schön alles im Griff haben sollte, also motorisch gesehen.

@alsterrunner
Schönes Rennen. Der Stolperer wirds wirklich gewesen sein. Dein Laufstil gefällt mir auch gut, sieht sehr locker aus. Im Vergleich wirkt der Dunkelblaue der nach der 1. Runde 4. war total verkrampft. Wie kann man so fast sub2 laufen?

Dampfsohle
02.02.2011, 18:33
Im Vergleich wirkt der Dunkelblaue der nach der 1. Runde 4. war total verkrampft. Wie kann man so fast sub2 laufen?

Wie, ich dachte das wäre ein All-Out blau angelaufener Rolli :D

Dampfsohle
02.02.2011, 18:35
Oder bin ich nur so... :tocktock:


ähh, ja, die Anzahl der im Ziel Liegenden ist glaube ich wirklich sehr gering ...

ich vermute, dass es bei dir aber eher die warme stickige Hallenluft bei deinem WK war..

JensR
02.02.2011, 19:39
Kannst vielleicht noch ein paar Wiederholungen mehr machen. Im 800m Training versuche ich dann annähernd das 400m-Tempo zu laufen, aber nur 6-8x. Oder ich mache z.B. 5x2x200 im 800m Tempo (TP 1min, SP 5min).

ja ich möchte schon noch ein paar mehr machen demnächst, aber gestern waren 10 für den Anfang erstmal wirklich genug. Für mich ist das ja hochintensives Training, an das ich nicht wirklich gewöhnt bin und das merke ich dann heute auch. Ich weiss eigentlich, dass mir das gut tut, mach es aber trotzdem einfach viel zu selten. Aber ich werde das auf jeden Fall ausbauen.


Das Problem kenne ich. Mir fallen die Sachen in diesem Tempobereich auch (zu) schwer, gerade wenn die Abschnitte länger als 600 sein solllen, und ich laufe die 200er bei guter Form noch deutlich schneller. Es liegt sicher auch am Quälen, das mir im Training allein doch auch schwer fällt.

Das beruhigt mich :wink: Der Tipp mit den 500ern und 600ern ist gut.


Leute!
Was bedeutet für euch "Full out"?

Natürlich gib es Unterschiede zwischen LD und MD und ich könnte bei 3x3000 nicht über Punkt 3 gehen, aber wir sprechen hier von 200ern. Und da kann man schon bis Punkt 6,5 :P bei Full out Einheiten im Mai gehen.

ah okay - ich dachte das bezog sich auf 1000er... aber ehrlich gesagt bei 200ern versuche ich nur möglichst sauber durchzukommen. Da war ich noch recht weit von den Punkten 3 oder 4 entfernt :confused: Wie ich ja schon schrieb gestern, hatte ich eher das Gefühl, dass mir einfach noch Kraft und Abdruck fehlt und etwas mehr Stabilität im Oberkörper, um sauber ein höheres Tempo zu laufen. Hätte da auch gerne mal nen Video von, wie das aussah :peinlich:



Einer unserer Trainer hat gefilmt: YouTube - Landesmeisterschaften HH+SH in der Halle Halle, 2. 800m-Lauf (http://www.youtube.com/watch?v=9HD3WPVVMJ8) - hier ist der Videobeweis des Scheiterns. Start ist bei 2:20 - bis dahin könnt Ihr vorspulen.

sehr schöner Lauf aber! Sah wirklich sehr gut aus, die Athmosphäre in der Halle hat mir auch gefallen :nick:

Gruss,
Jens

alsterrunner
02.02.2011, 20:06
Im Vergleich wirkt der Dunkelblaue der nach der 1. Runde 4. war total verkrampft. Wie kann man so fast sub2 laufen? Der läuft nicht nur fast sub2 sondern in Form 1:54!


Dein Laufstil gefällt mir auch gut, sieht sehr locker aus. Danke - ist ein Verdienst des Trainers. Der ruft im Training fortwährend "locker! locker! nicht verkrampfen!" (früher häufiger als jetzt, so langsam schnallen wir es) und vor allem auf den ersten zwei Runden bei 1500m auch.


sehr schöner Lauf aber! Sah wirklich sehr gut aus, die Athmosphäre in der Halle hat mir auch gefallen Danke! LM Halle sind "trotz Halle" echt ganz prima bei uns. Seit das zusammen mit SH ausgetragen wird, ist immer gut was los und der 3000m-Lauf (Video davon gibt's auch, kommt noch) ist in Hamburg der bestbesetzte in jedem Jahr (dieses Jahr "nur" in 8:18 weggegangen - wenn Steffen durchläuft, geht's nahe an die 8:00 ran, dieses Jahr hat er nur 2000m Tempo gemacht)


Junge! Das war doch Klasse!
Perfekt eingeteilt. 29-58-1:28.
Angriff bei 600... Perfekt
Dran bleiben bis 720. Sehr gut!
Angriff in der letzter Kurve. Ideal!
Kampf auf der Zielgerade.
Nur der Stolperer hat Dich die 0,2s und den Sieg gekostet.

Also kein Scheitern. Nur etwas Pech. Ja... das mit sub2 ist schon ärgerlich. Aber was sollst...

Noch einmal Glückwunsch zur PB!

Ach ja Gott... wenn der blöde Schönheitsfehler nicht wäre, wär' ja auch alles gut :) Aber ich lern', mich damit zu arrangieren.


Nach der letzten Einheit:
-laufen können
-traben können
-gehen müssen
-stehen bleiben müssen
-die Knie halten müssen
-sich hinsetzen müssen
-sich hinlegen müssen
-"wo bin ich"

Wenn Du beim Punkt 5 bist, dann ist das im Februar genug. Im Mai viel zu wenig.

Seh' ich genauso. Bis zum Jahreswechsel gibt's bei mir maximal 2, ganz selten auch mal 3. Nach WKen auch mal 5 oder 6 - aber das ist nicht wirklich "müssen", sondern eher ein "wollen", weil ich mich darauf unterwegs immer schon freue: Im Ziel darf ich mich hinlegen. Meist geht's danach recht flott wieder weiter. Im Sommer im Training gelegentlich 5 oder 6 - dann meist nach mittelvielen Wiederholungen in mittelschnellem Tempo. Wüsste gerade gar nicht, wie sowas aussähe... aber vermutlich sowas wie 8x 400 im Bereich 62-64 mit eher kurzen Pausen. Wie oben schon gesagt: Trainer legt eigentlich Wert auf lockeres Laufen ohne zu verkrampfen. Klar - im Vollsprint wird alles angespannt, was da ist - aber sobald es länger als 200m wird, sollen Schultern und Oberkörper ohne Spannung sein.

harakiri
02.02.2011, 21:13
ähh, ja, die Anzahl der im Ziel Liegenden ist glaube ich wirklich sehr gering ...

ich vermute, dass es bei dir aber eher die warme stickige Hallenluft bei deinem WK war..

Ich glaube eher, dass das bei Ihm bei den "Key Workouts" durchaus öfters vorkommt... Oder?

Zu den 500er/600er... Ich hab mal gehört, dass für die VO2max Entwicklung hauptsächlich der Bereich von 4-6min wichtig ist. Mit 50% der Belastungszeit als Pause in etwa. Da passen ja 500er und 600er überhaupt nicht rein.
Davon abgesehen... Mir fällt grade auf, dass solche VO2max Einheiten prinzipiell eher spät in der Saison gelaufen werden... Wieso eig.? Mein Gedankengang: Hohe VO2max --> hohes Trainingstempo --> großer Fortschritt.

Rolli
02.02.2011, 22:47
ah okay - ich dachte das bezog sich auf 1000er... aber ehrlich gesagt bei 200ern versuche ich nur möglichst sauber durchzukommen. Da war ich noch recht weit von den Punkten 3 oder 4 entfernt :confused: Wie ich ja schon schrieb gestern, hatte ich eher das Gefühl, dass mir einfach noch Kraft und Abdruck fehlt und etwas mehr Stabilität im Oberkörper, um sauber ein höheres Tempo zu laufen. Hätte da auch gerne mal nen Video von, wie das aussah :peinlich:


Jens,
die 200er Full-Out bedeutet nicht, dass Du nicht sauber laufen sollst. Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit vollem Tempo, verkrampft und mit den Fersen auf der Bahn schlagend die 200 so schnell laufen kann. Du musst schon "vorne und oben" bleiben. Darauf achten Knie und Ferse schön nach oben fahren und Schritt nicht verkürzen.

Nun, die letzte 30m wird mein Gesicht leicht *hust* nur leicht verzogen sein und man kann alle Zähne sehen.

Aber ich spreche jetzt von Einheiten, die man kurz vor MD-Saisohöherpunkt läuft. Obwohl bis Punkt 4-5 laufe ich das ganze Jahr, nur in den 3x2 Reg-Wochen/Jahr nicht.

Ich vermute, dass so eine Intensität tödlich ist und man sie nicht über viel Jahre laufen kann... aber soll ich mir mit 44 darüber noch Gedanken machen? :zwinker4:
Ich bin doch Trainingsweltmeister und das hat mir schon immer Spaß gemacht.:winken:

Ich erwarte jetzt :steinigen:

Gruß
Rolli

Dampfsohle
03.02.2011, 01:54
Zu den 500er/600er... Ich hab mal gehört, dass für die VO2max Entwicklung hauptsächlich der Bereich von 4-6min wichtig ist. Mit 50% der Belastungszeit als Pause in etwa. Da passen ja 500er und 600er überhaupt nicht rein.
Davon abgesehen... Mir fällt grade auf, dass solche VO2max Einheiten prinzipiell eher spät in der Saison gelaufen werden... Wieso eig.? Mein Gedankengang: Hohe VO2max --> hohes Trainingstempo --> großer Fortschritt.

Tja gute Überlegung, ich habe jedoch immer wieder auch mal sehr schnell gelaufe 300er bis 500er, dann mit sehr kurzen Steh-Pausen, von teilweise unter 10-20 sek drin. Die dürften doch dann kumulativ für die VO2max wirken - bilde ich mir zumindest ein. Das Gute an diesen schnellen Läufen für mich ist, dass ich dort (gefühlt) technisch sauberer laufen kann.

Dampfsohle
03.02.2011, 01:56
Ich erwarte jetzt :steinigen:



Ach Rolli, du bist doch insgeheim mein Personal Hero, relativ "spät" noch mal richtig Gas gegeben, ich bewunder das! :daumen:

DerC
03.02.2011, 08:24
Zu den 500er/600er... Ich hab mal gehört, dass für die VO2max Entwicklung hauptsächlich der Bereich von 4-6min wichtig ist. Mit 50% der Belastungszeit als Pause in etwa. Da passen ja 500er und 600er überhaupt nicht rein.
Wo gehört? Das ist so eher Unsinn.

Daniels ist ja einer derjenigen, der am meisten mit Vo2max argumentiert. Und der setzt 5' als Obergrenze für die Dauer eines Abschnitts und macht durchaus auch 3 min Abschnitte ... das passt also nicht so ganz zu dem, was du gehört hast.
Und er sagt auch ganz klar, dass kürzere Intervalle auch gut wirken, wenn die Pausen kurz genug sind.

Das ist wohl auch das was Dampfsohle meint:

Tja gute Überlegung, ich habe jedoch immer wieder auch mal sehr schnell gelaufe 300er bis 500er, dann mit sehr kurzen Steh-Pausen, von teilweise unter 10-20 sek drin. Die dürften doch dann kumulativ für die VO2max wirken - bilde ich mir zumindest ein.
Bildest du dir nicht ein.
Bei einer kurzen Pause sinkt dein Puls nicht so weit ab und du kannst auch bei einem kürzeren Lauf in den VO2max bereich kommen.

Woher das kommt ... laut Daniels dauert es bei I-Pace etwa 2min, bis man in etwa bei VO2max läuft - wenn man voll Erholt ist. Die Pause wird dann so kalkuliert, dass man in den folgenden Wdh immer mehr Zeit bei Vo2max verbringt.

Also könnten die Anteile z. B. bei 5*1000 in 4' mit 2'30 Pause so aussehen:
2'
2'20
2'40
3'
3'20 die man im "magischen" Vo2max-Bereich verbringt. (Keine Ahnung, wie das wirklich aussieht, wahrscheinlich eher nicht so linear.)

Wenn einer jetzt stattdessen 500 in 2' macht mit 1' Pause, sieht das anders aus, aber spätestes bei der 3. Wdh ist er wahrscheinlich auch immer wieder im Vo2max-Bereich. Bei Daniels gibt es eine Grafik dazu.

Wenn man die Intervalle schneller als I-Pace läuft, kommt man auch schneller in den Vo2max Bereich ... bei 800m Tempo dauert es afaik etwa 1', wobei das auch vom 800m Tempo abhängt.



Davon abgesehen... Mir fällt grade auf, dass solche VO2max Einheiten prinzipiell eher spät in der Saison gelaufen werden... Wieso eig.? Mein Gedankengang: Hohe VO2max --> hohes Trainingstempo --> großer Fortschritt.
Bei Daniels werden sie relativ früh gelaufen. Aber das birgt eben auch Gefahren: Zu früh eine so gute Form zu haben, dass man sich kaputt macht oder nichts mehr drauf setzen kann.

Das berührt jetzt grundsätzliche Fragen über bzgl Frühform und Periodisierung, außerdem die Frage: Was ist eine VO2MAx einheit und sind solche Bezeichnungen überhaupt sinnvoll?

Wenn ich jetzt einen Tempodauerlauf bei 80% Vo2max mache ... wieso ist das kein Vo2Max Training? 80% ist doch relativ viel? :confused:

WIchtig ist: Ein Modell, wie es Daniels oder andere Aufstellen, um Training zu erklären und zu rechtfertigen, ist nur ein Modell, und zwar ein stark vereinfachtes. Man kann einige Sachen damit ganz gut beobachten und erklären, andere aber nicht. Es ist nicht die Wahrheit oder die Realität, denn was in uns beim Training passiert ist viel komplexer. Ein wissenschaftliches Erklräungsodell ist meist wie eine Lupe, mit der wir einen Teil einer Sache sehr genau sehen, andere Aspekte aber ausblenden. Modelle sind solange populär bis ein bessere populärer wird ...

Die meisten Trainingseinheiten wirken auf mehrere "Systeme des Körpers!, und "in Wirklichkeit" sind die Systeme natürlich auch nicht so klar getrennt wie in den schönen Modellen.

So ist "5*1000 im 5k Tempo" eine VO2max Einheit und eine Kraftausdauereinheit und eine Koordinationseinheit und eine Einheit für die Allgemeine Ausdauer und eine Einheit für die mentale Härte und wahrscheinlich habe ich noch mögliche positive Effekte vergessen, ganz zu schweigen von möglichen negativen Effekten, die man vielleicht auch berücksichtigen sollte ...

Nochmal zur Frühform: Schnell in Form kommen kann nützlch sein, ebenso wie eine frühe gute Form. Ich denke viele hier im Forum müssen sich da nciht viel Gedanken machen, sie haben noch so viel lUft nach oben, dass sie auch bei eine frühe gute Form noch zulegen können. Das sind dann auch Kandidaten, denen es am wenigsten schadet, früh in der Saison mal etwas härter zu trainieren. Da machen sich viele Anfänger imo viel zu viel Gedanken über Saisonaufbau.

Bei den fortgeschrittenen Läufern wie den meisten Gentlemen ist das schon schwieriger. Auch bei den fortgeschrittenen gibt es groeß Unterschiede, nicht alle haben diesselbe typische Formkurve, nicht alle bevorzugen densselben Aufbau, nicht alle können im Trainig gleich weit an die Grenzen gehen etc.

Aber eins ist vielen hier gemein: Sie sind in manchen Disziplinen doch schon relativ nah am Limit
Wenn Rolli im März ne 2'42 auf 1000 laufen könnte, kann er sehr wahrscheinlich dennoch im Juni keine 2'35 auf 1000 laufen weil das möglicherweise einfach nicht drin ist. Wenn man schon sehr gut in Form ist, braucht man heftger Mittel, um noch besser in Frm zu kommen, aber die meisten können nur eine sehr begrenzte Zeit so intensiv trainieren ... selbst wenn der Körper nicht das Hindernis ist, so ist es oft der Kopf.

Bei mir jedenfalls ist das so. Wenn ich mich jetzt rausquälen würde und 1000er mit kurzen Pausen laufen wäre bei mir sehr schnell die Luft raus. Die Motivation zum Quälen jetzt verbraucht, die ich im Mai und Juni brauche.

Wir brauchen im Training eine Art Dramturgie. Ich kann nciht alle Höhepunkte in den ersten Akt legen.

Wie lang das Schauspiel sein soll, wie viele Akte es hat und ob man nicht von Anfang an zumindest kleiner Höhepunkte einbauen sollte ... darüber kann man jetzt wirklich trefflich streiten, und da finde ich es auch gut, drüber nachzudenken. Imo planen nämlich viele Hobbyläufer ihre Saison und ihre Phasen viel zu lang ...
Und imo spricht wirklich einiges dafür, sich erstmal recht schnell in eine Form zu bringen, die Spaß macht. Ich bin nicht der Typ, der viel davon hält, 3 Monate mit Übergewicht durch den Winter zu joggen, wenn man andere Möglichkeiten hat. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass andere damit glücklich werden.

Aber es spricht eben auch viel Dafür, sein Pulver nicht zu früh zu verschießen. Und dann kommen möglicherweise Einheiten raus, die mit angeblich ach so idealen VO2MaxDingern wenig zu tun haben. Weil es Vorbereitungseinheiten für die "richtigen" Einheiten sind und der Zweck in der allgemeinen Vorbereitung selten im Maximalen Effekt einer Einheit liegen kann. Wir versuchen in der allgemeinen Phase eine relativ gute Form mit relativ sanften Trainingsmitteln zu erreichen - um Pulver zu sparen für später.

Gruß

C.

alsterrunner
04.02.2011, 16:01
Aber es spricht eben auch viel Dafür, sein Pulver nicht zu früh zu verschießen. Und dann kommen möglicherweise Einheiten raus, die mit angeblich ach so idealen VO2MaxDingern wenig zu tun haben. Weil es Vorbereitungseinheiten für die "richtigen" Einheiten sind und der Zweck in der allgemeinen Vorbereitung selten im Maximalen Effekt einer Einheit liegen kann. Wir versuchen in der allgemeinen Phase eine relativ gute Form mit relativ sanften Trainingsmitteln zu erreichen - um Pulver zu sparen für später.

Periodisierung, so meine ich, ist ganz normaler Bestandteil der individuellen Trainingsphilosophie und hat damit genauso wie nahezu alle anderen Trainingsfaktoren auch *teilweise* Einfluss auf's Ergebnis und teilweise nicht. Wenn ich den Marathon als Highlight nehme und den gezielt vorbereite, richtet sich der Trainingsplan wohl ausschließlich nach dem Tag des Wettkampfs. In welcher Jahreszeit ich da welchen Teil des Trainings mache ist natürlich vollkommen egal. Wenn ich aber die klassischen Sommerhighlights (LM, NDM, DM) mitnehmen will, spricht mE vieles dafür, dass sich die Periodisierung auch unmittelbar aufs Ergebnis durchschlägt.

Unser Trainer, da einigermaßen gereift (66 Jahre) und ziemlich erfolgreich (beste Ergebnisse seiner Schützlinge sind 13:47, 8:02, 3:40 und 1:47) sagt z.B., dass er nur und ausschließlich mit dem Ziel der Teilnahme an DM trainiert - auf alles darunter hat er keine Lust. Klar läuft das zur Zeit (und seit drei Jahren) aus unserer Gruppe keiner, aber die Fortschritte sind in den letzten zwei Jahren ziemlich groß gewesen und auch der Zulauf in unserer Gruppe ist derzeit enorm - aktuell gibt's immerhin mal wieder drei Leute, die in diesem Jahr DM-Normen holen könnten. Die Ausrichtung wie vorgenommen bedingt notwendig, die Saison auf die Sommerhöhepunkte auszurichten - unser Training hat für jeden unserer Läufer einen individuellen Einschlag, nimmt aber als "Rahmenvorgabe" die Sommerhöhepunkte in den Blick. Das vorausgesetzt führt in meinen Augen dazu, dass an der klassischen Periodisierung (inkl. dem Fehlen maximaler Intensitäten im Winter) kaum ein Weg vorbeiführt. Ich würde das auch nicht für sinnvoll halten und meine, das schon am Vergleich mit einer anderen Mittelstreckengruppe bei uns im Verein zu sehen: *Die* ballern nach ihrer Pause schon seit der zweiten oder dritten Woche wieder wie bekloppt - machen Einheiten wie 10x 80m maximal, 15x 200 mit zwei Minuten Pause etc. Die konnten im November vermutlich schon wieder ihre Zeiten aus dem Sommer laufen. *Wir* werden dagegen ein wenig belächelt, wie wir als (in deren Augen) *angebliche* MDler seit Ende Oktober bis den Januar hindurch quasi nur Grundlagentraining gemacht haben mit Tempoeinheiten, die eher unter "Tempowechselläufe" zu fassen sind, als unter "Intervall". Vor den LM in der Halle haben wir drei kleine, spezifische MD-Einheiten eingezogen, wie sie an sich erst wieder im Sommer folgen. Ergebnis: Der zweite Rote auf dem Video (2:03 am Ende) bleibt schon im ersten MD-WK 3s hinter mir, nachdem er mir letzte Saison (relativ chaotische Saison bei ihm, eher wenig gemacht im Winter) auf 1500 6s (4:02!) und auf 800m 3s (1:58hoch) abgenommen hat. Den Effekt hatte ich eigentlich erst im Sommer erwartet - dass der schon im Winter da ist, bestätigt meine Annahme umso mehr: Wenn ich, wie Christof schreibt, auf *einen* Höhepunkt hinarbeite, braucht's Geduld. Eine vernünftige Grundlagenphase (die eben *nicht* nur in dahergezottelten Läufen, sondern viel Steady-State besteht, bei Erhaltung der Spritzigkeit durch Steigerungsläufe), vorsichtige Steigerung der Intensität und dann einer individuellen Hinarbeit auf die Bestform.

Also: Rolli und andere beweisen, dass PBs auch im Winter und ohne klassischen Saisonaufbau drin sind. Ich meine trotzdem: Wenn das Zeil das Abrufen einer Leistung im Bereich des individuell maximal möglichen ist, führt am ehesten der klassische "Dreischritt" zum Ziel.

Ich habe übrigens seit Oktober auf spezifische Einheiten gewartet und mich drauf gefreut. Jetzt haben wir diese Woche zum ersten Mal zwei auch nur *etwas* spezifischere Sachen gemacht (nach wie vor draußen) - und ich fürchte schon fast wieder, dass sogar das noch zu früh ist. Montag 7x 60m und 8x 300m leicht bergan - Dienstag und Mittwoch waren die Dauerläufe kaum zu machen - Beine aus Beton. Gestern 4x "große Wiesenrunde": 400m bergab, ca. 2 Min TP, 800m auf Matschwiese bergauf, 4 Min TP. Bedauernswerterweise bin ich jetzt schon in der Lage, mich mit sowas abzuschießen. Die 400m bergab alle sub60, bergan im Bereich 3:20-3:25er Pace - am Ende "Stufe fünf auf der Rolliskala. Nächste Woche zum Glück Regenerationsphase.

JensR
04.02.2011, 20:14
5km einlaufen und 4km auslaufen. Gerade die 5km einlaufen brauche ich einfach. Ich merke auch bei den normalen DL, dass es erst nach 4-5km richtig rund läuft. Auch vor Wettkämpfen mache ich meistens 20min Einlaufen und anschließend noch ein paar Steigerungen. Auslaufen mache ich auch fast immer 3-4km.

Hole ich nochmals hervor. Hin und wieder bin ich etwas beunruhigt, ob ich eventuell soviel Einlaufzeit brauche, weil ich zu viele Kilometer mache. Aber das ist anscheinend nicht nur mein "Problem". Heute auch wieder solch ein Beispiel - die ersten 5km mehr oder weniger im Bereich zwischen 4:40 (der allererste und 4:10), dann 2km langsam Fahrt aufgenommen und nach 6-7km merke ich dann richtig, wie die Systeme rund laufen und ich konnte 8k schön konstant im Bereich 3:45-3:50 laufen. Ich glaube Greif bezeichnet so jemanden als Traktor oder?

Das heisst für mich auch, dass ich Ende Februar bei einem ersten Trainings-WK (11k) mich wirklich mal intensiver einlaufen werde und nicht nur 2-3 Steigerungen innerhalb 2-3 lockerer Kilometer..

Gruss,
Jens

Alfathom
04.02.2011, 20:31
Periodisierung, so meine ich, ist ganz normaler Bestandteil der individuellen Trainingsphilosophie und hat damit genauso wie nahezu alle anderen Trainingsfaktoren auch *teilweise* Einfluss auf's Ergebnis und teilweise nicht. Wenn ich den Marathon als Highlight nehme und den gezielt vorbereite, richtet sich der Trainingsplan wohl ausschließlich nach dem Tag des Wettkampfs. In welcher Jahreszeit ich da welchen Teil des Trainings mache ist natürlich vollkommen egal. Wenn ich aber die klassischen Sommerhighlights (LM, NDM, DM) mitnehmen will, spricht mE vieles dafür, dass sich die Periodisierung auch unmittelbar aufs Ergebnis durchschlägt.
Das must du mir mal näher erläutern. Kann mir nicht vorstellen, dass du das so meinst. Meisterschaften sind genauso die Zuspitzung auf einen WK-Tag wie bsw. der HM oder Marathon. Und die Periodisierung ist ebenda genauso wichtig.

harakiri
04.02.2011, 22:52
Wo gehört? Das ist so eher Unsinn.

Finde das Video nicht mehr... War ein Seminar von einem Swiss Olympics Ski-Alpin Konditionstrainer. War sehr interessant anzuhören/sehen... Aber man muss sich halt die Dinge rauspicken die man brauchen kann. Darum auch die etwas provokante Frage welchen Sinn nun 500er haben...

Die Hauptmessage dieses Videos: 15s Belastung/ 15s Pause (oder 30/30) aber nicht mehr sind gut für die Ausdauerentwicklung. zB als Fahrtspiel. Grund: Muskuläre Ermüdung nicht sehr hoch (Im Gegensatz zu 400m+ zB), aerob/anaerobe Belastung sehr hoch.
4-6min Belastungen mit 2-3min Pause sind dann eh wieder aus anderen Systemen schon ganz gut bekannt.
Und um zum Punkt zu kommen... Alles dazwischen soll für die AUSDAUER recht uninteressant sein (Klar, wir brauchen es als WK-spezifisches Training)


Übrigens: Gestern hatten wir in Linz ein tolles Meeting. War froh, dass ich mich entschieden habe es mir anzusehen. Halle war ziemlich voll, echt viele Zuschauer. Ein paar junge heimische Athleten dabei und somit auch die entsprechende Stimmung in der Halle. Sowas gefällt mir :daumen:
Und feine Fotos hab ich auch gemacht :)

alsterrunner
05.02.2011, 00:01
Das must du mir mal näher erläutern. Kann mir nicht vorstellen, dass du das so meinst. Meisterschaften sind genauso die Zuspitzung auf einen WK-Tag wie bsw. der HM oder Marathon. Und die Periodisierung ist ebenda genauso wichtig.

Missverständlich ausgedrückt: Meine, dass wenn ich Marathon im Frühjahr anpeile und als the one and only Highlight vorbereiten will, ich natürlich mein Training nicht an der klassischen Leichtathletik-Saison ausrichte, sondern meine "eigene" Periodisierung vom WK-Tag abhängt. LM, NDM, DM haben es dagegen so an sich, dass sie eben im Juli / August stattfinden, woraus sich der Rythmus der Leichtathletiksaison erklärt. Alles, was ich sage ist, dass "Grundlage im Winter" kein Selbstzweck ist, sondern seinen Grund in der Annahme von Sommerhighlights hat.

DerC
05.02.2011, 06:17
Finde das Video nicht mehr... War ein Seminar von einem Swiss Olympics Ski-Alpin Konditionstrainer. War sehr interessant anzuhören/sehen... Aber man muss sich halt die Dinge rauspicken die man brauchen kann. Darum auch die etwas provokante Frage welchen Sinn nun 500er haben...

Die Hauptmessage dieses Videos: 15s Belastung/ 15s Pause (oder 30/30) aber nicht mehr sind gut für die Ausdauerentwicklung. zB als Fahrtspiel. Grund: Muskuläre Ermüdung nicht sehr hoch (Im Gegensatz zu 400m+ zB), aerob/anaerobe Belastung sehr hoch.
4-6min Belastungen mit 2-3min Pause sind dann eh wieder aus anderen Systemen schon ganz gut bekannt.
Und um zum Punkt zu kommen... Alles dazwischen soll für die AUSDAUER recht uninteressant sein (Klar, wir brauchen es als WK-spezifisches Training)
Weißt du, es gibt leider einen Haufen Leute, die spitzen Sachen unzulässig zu, lassen einige Fakten wefg, überbetonen andere, um sich und ihren Vortrag verkaufen zu können. Man muss ja etwas Aufsehen erregen, provozieren, die Konkurrenz ist hart, es ist nicht leicht in dem Bereich gutes Geld zu verdienen, etc.

Und Ski Alpin Konditionstrainer, im ernst? Was haben die Fähigkeiten, die der Abfahrtskispezialist braucht, mit den Anforderungen an den Mittel- und Langstreckler gemein? Come on be serious... :zwinker5:

Wenn die Einheiten, die zeitlich dazwischen liegen, so wenig sinnvoll wären, dann bräuchten wir die auch nicht als WK-spezifisches Trainig den auch das dient schließlich der spezifischen Ausdauer! Und warum machen dann sehr viele Spitzenathleten Einheiten, in denen Abschnitte zwischen 0'50 und 3`liegen: 400er in 50-54, 800er um 2' 1000er in 2'30 bis 2'40 ... 1200er in 3'10 bis 3'20 du wirst kaum einen Läufer in der Weltspitze 800m bis 10000m finden, der solche Einheiten nicht löäuft. Sind die und/oder ihre Trainer alle doof? Sollten die vielleicht lieber Nachhilfe bei einem Ski-Alpin Konditionstrainer nehmen? :teufel:

Die HIIT Sache mit den 15 oder 30s wird immer mal wieder durchs Dorf getrieben. In wissenschaftlichen Untersuchungen soll das super abschneiden. Nur treffe ich auf der Bahn eigentlich kaum Leute, die das häufig machen ... noch habe ich jemals gehört, dass die WeltklasseläuferInnen das bevorzugen. Habe auch ne Theorie warum ... dazu später mal mehr.

Nur eins noch zur Periodisierung:
Imo muss man in einer entscheidenden Sache umdenken. Wenn es in der Hinsicht nicht klappt, dass ein Athlet zu früh zur gut in Form ist und im entscheidende Moment nicht mehr, sollte man das nicht einfach auf die fehlende Geduld von Athlet oder Trainer schieben, so nach dem Motto, die Jungs müssen eben das Warten lernen. Sonden wir müssen in vielen Fällen einfach darüber nachdenken, ob die Saison zu lang war. Die eingipflige Periodisieserung mit sehr langer Grundlagephase und einer Konzentration auf den Sommer stammt aus einer Zeit mit Bedingungen (z. B. keine LA-Hallen, nur im Sommer wichtige WK), die wenig andere Konzepte zuließen. Das ist jetzt über 50 Jahre her, heute haben viele Sportler andere Bedingungen, deswegen muss in vielen Fällen auch anders geplant werden!

Gruß
C.

JensR
05.02.2011, 09:44
Missverständlich ausgedrückt: Meine, dass wenn ich Marathon im Frühjahr anpeile und als the one and only Highlight vorbereiten will, ich natürlich mein Training nicht an der klassischen Leichtathletik-Saison ausrichte, sondern meine "eigene" Periodisierung vom WK-Tag abhängt. LM, NDM, DM haben es dagegen so an sich, dass sie eben im Juli / August stattfinden, woraus sich der Rythmus der Leichtathletiksaison erklärt. Alles, was ich sage ist, dass "Grundlage im Winter" kein Selbstzweck ist, sondern seinen Grund in der Annahme von Sommerhighlights hat.

ja und daher auch der Spruch "ein guter Leichtathlet wird im Winter gemacht" aus der Zeit, als auch die ost- und westdeutschen Mittel- bis Langstreckler auf der Bahn noch eine hervorragende Rolle gespielt haben... Aber grundsätzlich muss doch auch auf den MD eine doppelte Periodisierung machbar sein, oder? Finde ich einfach auch vorteilhafter für den Kopf, weil das hinarbeiten auf Juli/August ab Oktober/November des Vorjahres erfordert schon ordentlich Geduld..

Gruss,
Jens

Alfathom
05.02.2011, 13:02
Finde das Video nicht mehr... War ein Seminar von einem Swiss Olympics Ski-Alpin Konditionstrainer. War sehr interessant anzuhören/sehen... Aber man muss sich halt die Dinge rauspicken die man brauchen kann. Darum auch die etwas provokante Frage welchen Sinn nun 500er haben...

Die Hauptmessage dieses Videos: 15s Belastung/ 15s Pause (oder 30/30) aber nicht mehr sind gut für die Ausdauerentwicklung. zB als Fahrtspiel. Grund: Muskuläre Ermüdung nicht sehr hoch (Im Gegensatz zu 400m+ zB), aerob/anaerobe Belastung sehr hoch.
4-6min Belastungen mit 2-3min Pause sind dann eh wieder aus anderen Systemen schon ganz gut bekannt.
Und um zum Punkt zu kommen... Alles dazwischen soll für die AUSDAUER recht uninteressant sein (Klar, wir brauchen es als WK-spezifisches Training)

es gab diesen link, der aber nicht mehr aktiv ist.
Dieser Inhalt ist zur Zeit nicht verfgbar. (http://www.seminar-online.tv/player/?seminar=Ausdauer)
dafür hier die Zusammenfassung
http://www.shpl.ch/PDF/Ausdauertraining_2010.pdf

alsterrunner
05.02.2011, 13:50
ja und daher auch der Spruch "ein guter Leichtathlet wird im Winter gemacht" aus der Zeit, als auch die ost- und westdeutschen Mittel- bis Langstreckler auf der Bahn noch eine hervorragende Rolle gespielt haben... Aber grundsätzlich muss doch auch auf den MD eine doppelte Periodisierung machbar sein, oder? Finde ich einfach auch vorteilhafter für den Kopf, weil das hinarbeiten auf Juli/August ab Oktober/November des Vorjahres erfordert schon ordentlich Geduld..

Naja - ohne hier irgendwem zu nahe treten zu wollen: Der Spruch stammt eher aus der Zeit, als es noch zur Allgemeinbildung gehörte, dass "Leichtathletik" (mit Ausnahme von HM und M) auf der Bahn oder höchstens noch im Gelände stattfindet.

Natürlich kann ich die Vorbereitung "einfach" zwei Mal machen - und eine volle Hallensaison und eine volle Bahnsaison im Sommer machen. Was unterm Strich die besseren Resultate produziert? Schwierig zu sagen, weil man häufig Äpfel mit Birnen vergleichen müsste. Ich bleibe in jedem Fall bei meiner These, dass wenn ich in einer Phase von, sagen wir, 2 1/2 Monaten (Mitte Mai bis Juli) maximale Leistungen abrufen will um bei gut besetzten Veranstaltungen im maximalen Bereich meiner Möglichkeiten mit zu laufen, dann braucht es in der Tat ganz einfach die Geduld, in Herbst und Winter bei miesem Wetter anstrengende Einheiten zu laufen. Abwechselung und kleine Spitzen bringen die Cross-Wettkämpfe rein. Sich die Halle zu kneifen ist übrigens gar nicht so exotisch in der Spitzenleichtathletik.

Vielleicht kann ein Missverständnis noch an einer anderen Stelle auftreten: Die Notwendigkeit der "üblichen" Periodisierung im Hinblick auf den Sommer würde ich auch nur unter der Prämisse sehen, dass sich mein Training nach dem richtet, was ich verkrafte und nicht, nach dem, worauf ich immer gerade so Bock habe. Natürlich ist so ein Hinarbeiten nur dann effektiv, wenn ich wirklich die Umfänge und Intensitäten auch durchhalte. Wenn ich mich im Winter nicht quälen kann, die Umfänge schleifen lasse und nicht konsequent meine Läufe mache, bringt's natürlich alles nichts. Das wollte ich schon oben sagen: Es gibt kein Naturgesetz, was verhindert, im Winter schnelle WKe zu laufen - fragt mal Rolli. Aber mit dem Vorhaben, den Schweinehund über ein Jahr komplett zu unterdrücken, fünfe eben nie gerade sein zu lassen und die Lauferei nach Job und Familie gleich auf Nummer 3 vor allem anderen sonst zu setzen - mit *dem* Vorhaben drängt sich die Periodisierung doch auf. Warum 4x 1:59 laufen wenn ich vielleicht einmal 1:57 laufen kann?

harakiri
05.02.2011, 14:38
Und Ski Alpin Konditionstrainer, im ernst? Was haben die Fähigkeiten, die der Abfahrtskispezialist braucht, mit den Anforderungen an den Mittel- und Langstreckler gemein? Come on be serious... :zwinker5:

Die Gemeinsamkeiten ließen sich wohl in einer Zeile zusammenfassen... WK-Dauer zumindest bei den 800m und die allgemeine Notwendigkeit einer hohen Ausdauerleistungsfähigkeit.
Wobei dem Skifahrer wohl recht egal sein wird ob er sie sich durch laufen, radfahren oder sonst was holt. Beim Läufer kann man wohl ziemlich klar sagen mit welcher Sportart die größten Ergebnisse zu erzielen sind.

Ob der Blick über den Tellerrand in diesem Fall lohnt oder nicht kann ich nicht beurteilen... Allgemein soll ein solcher skeptischer Blick aber nicht unbedingt verkehrt sein.
Dass die HIIT Geschichte auf der Bahn eher schwierig ist, ist klar. Auf der Straße oder noch besser im Wald/auf der Wiese kann ich mir sowas aber gut vorstellen. Was die "langen" VO2max Intervalle angeht: Da kann ich dir nicht widersprechen... Mit kürzeren Belastungen kann ein Läufer (vor allem die schnellsten 1%) näher am WK-Tempo trainieren als mit 4-6min Belastungen. Vor allem bei MD-5k kann ich mir gut vorstellen, dass dadurch ein besserer (weil spezifischerer) Trainingseffekt entsteht.

alsterrunner
05.02.2011, 14:50
Imo muss man in einer entscheidenden Sache umdenken. Wenn es in der Hinsicht nicht klappt, dass ein Athlet zu früh zur gut in Form ist und im entscheidende Moment nicht mehr, sollte man das nicht einfach auf die fehlende Geduld von Athlet oder Trainer schieben, so nach dem Motto, die Jungs müssen eben das Warten lernen. Sonden wir müssen in vielen Fällen einfach darüber nachdenken, ob die Saison zu lang war. Die eingipflige Periodisieserung mit sehr langer Grundlagephase und einer Konzentration auf den Sommer stammt aus einer Zeit mit Bedingungen (z. B. keine LA-Hallen, nur im Sommer wichtige WK), die wenig andere Konzepte zuließen.

Anmerkung und (dazu gleich) etwas Widerspruch: Viele müssen sich überhaupt erst einmal darüber klar werden, unter welchen Rahmenbedingungen so eine Periodisierung Sinn ergibt. Nämlich: Bis ins späte Frühjahr rein wenig bis gar keine Wettkämpfe. Nicht: Ach joa, am Wochenende lauf ich immer Betriebssport und im Januar gibt's an drei Wochenenden so ne Winterlaufserie. Tut mir leid: Wenn mein Ziel ist, mein persönliches Maximum rauszuholen, ist das einfach Schrott. Dann: Das Training muss durchgezogen werden. Wenn ich - egal aus welchen Gründen - weniger trainiere, als ich könnte, ist alle Theorie für die Katz. Mit (bis zu) neun TE (inkl. aktiver Regeneration) werde ich nach vier Monaten immer bessere Resultate erzielen, als wenn ich maximal fünf Mal die Woche zum Laufen komme. Da kann ich noch so toll die Saison aufbauen - notwendige Qualität vorausgesetzt, hilft viel nun einmal viel.

Im Übrigen: Klar kann die Saison für viele Leute zu lang sein. Das liegt aber auch häufig daran, dass die Trainer noch weniger Geduld mitbringen, als die Athleten. Die Leute - und ja, ich schiebe es eben doch auf die Geduld - versuchen allzu häufig die modernen Verhältnisse (LA-Hallen) als Multiplikatoren in ihren Ehrgeiz einfließen zu lassen. Mit welchem Gewinn? Wie sind denn heute so die Zeiten im Vergleich zu früher? Wir laufen in Westdeutschland seit geraumer Zeit den Zeiten aus den 70er und 80er Jahren nach - woran das liegt, darüber wurde schon viel geschrieben. Neben allen weichen Faktoren (wie den zu geringen Zahlen an Läufern) wird man sicherlich auch beim Training suchen müssen. Und da erschließen sich mir einfach 15x 200m in der Halle im Januar nicht. Nur weil die Rahmenbedingungen die Möglichkeiten geben, so zu trainieren, muss das ja nicht sinnvoll sein. Ich weiß, dass der Spruch so nen Bart hat (ich glaube, das ist vergleichbar mit im Rahmen von hochschulpolitischer Diskussionen häufig anzutreffenden Baustein "aber in Amerika..."), aber schau Dir doch die Afrikaner an: Keine Halle, wenig gute Laufstrecken - stattdessen staubige Sandpisten. Empfehle den Youtube-Account von Jan Fitschen: YouTube - Kanal von janfitschen1 (http://www.youtube.com/user/janfitschen1). Was ist das bitte für eine sch... Bahn? Es sind nicht einmal 400m - sondern 408 - und die Leute vorne (ich hab's mal mitgestoppt) laufen (konservativ gestoppt) 56s. Ich will nicht den naturverbundenen Esoteriker abgeben, aber ich meine, dass ein Training draußen schon einiges für sich hat: Unebene Wege schulen koordinative Fähigkeiten, schlechtes Wetter, Wind, Kälte stärken den Willen - das sind alles Sachen, die wir bei einem Training unter (vermeintlich) idealen Bedingungen verpassen. Früher gab's die ganzen Helferlein von heute auch nicht und was bringen sie uns? Etwas mehr Komfort, sonst nichts.

alsterrunner
05.02.2011, 14:56
Die HIIT Sache mit den 15 oder 30s wird immer mal wieder durchs Dorf getrieben. In wissenschaftlichen Untersuchungen soll das super abschneiden. Nur treffe ich auf der Bahn eigentlich kaum Leute, die das häufig machen ... noch habe ich jemals gehört, dass die WeltklasseläuferInnen das bevorzugen. Habe auch ne Theorie warum ... dazu später mal mehr.

Ich hab's noch nicht gegooglet, mache ich aber gleich. Vorher frag' ich aber nochmal hier: Ich hab da noch nie was von gehört. Worum zum Geier geht es? Ich soll abwechselnd 15s schnell und 15s locker laufen? Oder 30s? Hm. Stelle ich mir vor allem kompliziert vor bei der Wahl des Tempos: 15s sind kurz, sehr kurz, wenn es darum geht, die Pumpe ans arbeiten zu kriegen und anschließend wieder runterzubringen. Meine spontane Einschätzung (ohne dass ich es probiert hätte): Entweder mach ich das zu langsam und hab einen recht geringen Unterschied zwischen schnell und locker und dann geht mein Puls nicht mehr in die Höhe als bei jedem DL - oder aber, ich gehe zu schnell an und mein Puls steigt kontinuierlich an bis nach 20 Minuten Sense ist, weil die schnellen Abschnitte zu flott sind. Über 30s kann ich mir irgendwie keine Meinung bilden. Hm. Harakiri? Christof? Erläuterung dazu?

harakiri
05.02.2011, 15:41
Ich hab's noch nicht gegooglet, mache ich aber gleich. Vorher frag' ich aber nochmal hier: Ich hab da noch nie was von gehört. Worum zum Geier geht es? Ich soll abwechselnd 15s schnell und 15s locker laufen? Oder 30s? Hm. Stelle ich mir vor allem kompliziert vor bei der Wahl des Tempos: 15s sind kurz, sehr kurz, wenn es darum geht, die Pumpe ans arbeiten zu kriegen und anschließend wieder runterzubringen. Meine spontane Einschätzung (ohne dass ich es probiert hätte): Entweder mach ich das zu langsam und hab einen recht geringen Unterschied zwischen schnell und locker und dann geht mein Puls nicht mehr in die Höhe als bei jedem DL - oder aber, ich gehe zu schnell an und mein Puls steigt kontinuierlich an bis nach 20 Minuten Sense ist, weil die schnellen Abschnitte zu flott sind. Über 30s kann ich mir irgendwie keine Meinung bilden. Hm. Harakiri? Christof? Erläuterung dazu?


Du hast es richtig erfasst. 15s schnell, 15s locker. bzw. 30/30..
In welchem Tempo man das dann läuft ist tatsächlich schwer zu sagen. Von 90-95% HFmax ist die Rede. Also in etwa 5k Tempo. Ich könnte mir sowas aber auch in 3k Tempo vorstellen. Müsste ausprobiert werden. 20x100m könnten womöglich auch im 1500m Tempo gelaufen werden.... Wie gesagt... da müsste man sich eine Zeit lang bemühen und eigene Erfahrungen mit dieser Trainingsform machen. Alles andere ist Kaffeesudlesen.

Das Video von Jan Fitschen find ich toll... Grandios dieses Gewusel an Läufern.

alsterrunner
05.02.2011, 16:32
For those interested gibt's hier - YouTube - Landesmeisterschaften HH+SH in der Halle, 3000m (http://www.youtube.com/watch?v=vjIy6ZKWYvY) - noch das Video vom 3000m-Lauf in der Halle. Die ersten 2000m mit Steffen als Pacemaker für Falko Vehling (selber Verein wie Steffen). Beeindruckend, wie locker der für Falko auf 8:10 anläuft (8:14 hätten es werden sollen, 8:18 wurden es).

Wer am Laufstil erkennt, welchem Sport der erste rote, der mit zwei beherzten Runden am Schluss noch 8:55 läuft (bei 2600m: 7:49), vor seiner (späten) Laufkarriere nachgegangen ist, bekommt bei nächster Gelegenheit ein Eis (Daniel und Flo dürfen nicht mitspielen). Wer darüber hinaus Vorschläge anzubieten hat, wie dem zweiten Roten (der trotzdem immerhin eine 9:15 hinlegt) hinsichtlich des Laufstils geholfen werden kann, bekommt zwei Eis.

Rolli
06.02.2011, 09:07
Du hast es richtig erfasst. 15s schnell, 15s locker. bzw. 30/30..
In welchem Tempo man das dann läuft ist tatsächlich schwer zu sagen. Von 90-95% HFmax ist die Rede. Also in etwa 5k Tempo. Ich könnte mir sowas aber auch in 3k Tempo vorstellen. Müsste ausprobiert werden. 20x100m könnten womöglich auch im 1500m Tempo gelaufen werden.... Wie gesagt... da müsste man sich eine Zeit lang bemühen und eigene Erfahrungen mit dieser Trainingsform machen. Alles andere ist Kaffeesudlesen.

Das Video von Jan Fitschen find ich toll... Grandios dieses Gewusel an Läufern.

Bestimmt nicht.
Es geht schon um "Intensive" Trainingsform und 5k oder 3k-Tempo auf 100m weit vom Intensiv entfernt ist. Ich glaube auch nicht, dass Du bei dieser Einheit in der Näher der 95% der HFmax kommen kannst.
Ich kann mir vorstellen, dass es um 90-95% Vmax gehen soll, also submaximale Sprinteinheiten. Vorstellbar dabei wäre 400-800m Tempo.
Ab und zu mache ich 10x100 mit 20sTP in 14-15s also schon 400m Tempo.

Habe nicht gegoogelt... also Fehlinterpretation möglich.:wink:

Gruß
Rolli

Rolli
06.02.2011, 09:20
Thema Periodisierung,
Ich kann hier dem C. zustimmen. Canova schreibt auch immer: "Nie weit vom Wettkampftempo" egal für welche Distanz sich dabei handelt. Er meint hier, dass man das ganze Jahr bis 95% Wettkampftempo laufen soll.
Vor 1-2 Jahren habe ich auf Leichtathletik.de eine Diskussion der Funktionäre verfolgt, wo laut nachgedacht und verlangt wurde, dass man doch mehr Herbstwettkämpfe auf MD anbieten soll, (vor allem in September und Oktober, weil später schon Cross ansteht) weil man die Jugendlichen so lange ohne Wettkampf-Atmosphäre nicht motivieren kann und sie sich eine andere Disziplin suchen.

Gruß
Rolli

.iL
06.02.2011, 18:54
Mo: 21,5km @ 4:20 inkl. 3 Steigerungen
Di: morgens: 12,3km @ 4:25
abends: 18,6km @ 4:20 inkl. 6x80m Bergsprints
Mi: morgens: 10,6km @ 4:39
abends: 14,6km @ 4:18
Do: 10km TDL in 35:50 (18:00/17:50) insgesamt: 17,5km
Fr: 10,6km @ 4:31
Sa: 30,0km (350hm) @ 4:30 inkl. 3 Steigerungen
So: morgens: 12,2km @ 4:44
abends: 19,0km @ 3:58 (letzten 10km in 38:05)

GESAMT: 167km in 10 TE

Zum Glück habe ich mir für den TDL am Donnerstag nur 36:00 Minuten vorgenommen. Hatte einen schlechten Tag. Die Nacht habe ich sehr wenig geschlafen und am Vortag bin ich abends die letzten 5km zu schnell gelaufen. Das hatte ich noch in den Knochen und hatte ab dem 2. km schwere Beine. Zudem hat sich nach 5km der Magen auch noch gemeldet (das kommt davon, wenn man als Bayer Grünkohl isst :klatsch:), was erschwerend hinzu kam. Ich war jedenfalls froh als es vorbei war. Viele "DerC'sche" mentale Körner hat es aber nicht gekostet. Ich fühl mich jederzeit in der Lage die Einheit mindestens genauso schnell zu laufen. Ich denke wenn ich mich an das Tempo wieder mehr gewöhnt habe, dürfte ich in einer der nächsten Einheiten unter 35min bleiben.
Sonntag abend war nicht so geplant. Das sind so Einheiten warum ich das Laufen liebe. Endlich wieder einmal 10 Grad, mit split shorts raus, und ab dem ersten Meter gute Beine. Dann schwächeln ein paar Radfahrer die man ja unbedingt überholen muss, :D und schon läuft man 3:50 und strengt sich nicht einmal an. Herrlich!

DerC
06.02.2011, 20:30
Anmerkung und (dazu gleich) etwas Widerspruch: Viele müssen sich überhaupt erst einmal darüber klar werden, unter welchen Rahmenbedingungen so eine Periodisierung Sinn ergibt. Nämlich: Bis ins späte Frühjahr rein wenig bis gar keine Wettkämpfe. Nicht: Ach joa, am Wochenende lauf ich immer Betriebssport und im Januar gibt's an drei Wochenenden so ne Winterlaufserie. Tut mir leid: Wenn mein Ziel ist, mein persönliches Maximum rauszuholen, ist das einfach Schrott.
Schöne pauschale Verurteilung ohne Argumente. Ich dachte eigentlich, wir wollen hier auf einem höheren Niveau diskutieren.

Imo kommt es darauf an, wie man die Wettkämpfe läuft und einbaut. Wenn das grundsätzlich nicht gehen würde, würde es ja nicht die zahlreichen Beispiele von AthletInnen geben, die sehr erfolgreich, obwohl sie eine andere WK-Planung haben als du für richtig hältst. Und es gibt eben AthletInnen bis hoch zur Weltklasse, die in zwei, drei oder mehr über das Jahr verteilten Phasen in Topform sind.



Vor 1-2 Jahren habe ich auf Leichtathletik.de eine Diskussion der Funktionäre verfolgt, wo laut nachgedacht und verlangt wurde, dass man doch mehr Herbstwettkämpfe auf MD anbieten soll, (vor allem in September und Oktober, weil später schon Cross ansteht) weil man die Jugendlichen so lange ohne Wettkampf-Atmosphäre nicht motivieren kann und sie sich eine andere Disziplin suchen.

Das Problem haben ja nicht nur Jugendliche. Manche können 4 Monate lang ohne WK hart trainieren, andere nicht. Meine Wenigkeit kann und will das nicht.

Man kann jetzt sagen, man muss diese Geduld eben lernen, oder wer die Geduld nicht hat, der wird eben nicht so viel erreichen. Meine Philosophie ist aber, das Training zum Athleten passend zu machen und nicht, dass sich der Athlet bedingungslos dem Training anzupassen hat.

Man darf da einfach nicht alle verschiedenen Athletinnen in einen Topf werfen und mit der gleichen Periodisierung von der Stange versorgen, dass ist ein Gedanke, der sich selbst bei ähnlichen Zielen oft verbietet.

Weil die möglichen Formkurven von verschiedenen Athleten sehr unterschiedlich sind und die Mentalitäten auch.

In meiner Gruppe habe ich einen nicht untalentierten A-Jugendlichen, der würde das ganze Jahr trainieren ohne einen WK, wenn wir ihn nicht zu WK überredeten. Mir ist ein Läufer bekannt der teilweise wochenlang Umfänge von bis zu 200k/Woche läuft ohne konkretes WK-Ziel.

Ein Bekannter von mir (M45) muss körperlich schwer im Schichtdienst arbeiten. Dieses Jahr ist er drauf gekommen, dass es deswegen nichts mit der Trainingsplanung seines Trainer wird - Saison zu lang. Nix mit (jugendlicher) Ungeduld oder fehlender Disziplin, einfach nicht so lang am Stück zusätzlich zu der Arbeit so hart belastbar.

So gibt es eben sehr verschiedene Typen, die unterschiedliche Trainingsplanungen brauchen.

Ein englischer Spitzentrainer (muss mal schauen, ob ich da noch einen Link finde, dann liefere ich nach wer das war, war auf einer Veranstaltung wo iirc auch Salazar gesprochen hat) hat letztes Jahr sinngemäß sowas gesagt wie: Man ist immer nur 6 Wochen von der persönlichen Bestzeit entfernt. Da ist eine solide Grundlage natürlich Voraussetzung, aber ich denke eben, das man dafür nicht 3 Monate am Stück Grundlagentraining ohne WK braucht.

Und ich denke, dass es für viele Athleten wirklich funktioniert und diese in einem Jahr mit 52 Wochen eben auch durchaus 4 Höhepunkte unterbringen können .... es gibt auch Beispiele dafür, dass das eben selbst in der Spitze in manchen Fällen mindestens mit 3 Topleistungen weit üebr das Jahr verteilt klappt ... eine Saison von Tadesse fällt mir ein, mehrere von Haile oder Bekele ...

Natürlich setzt man auch in einer mehrgipfligen Periodiserung Prioritäten und der Aufbau zu jedem Gipfel muss passen ... aber dennoch erlaubt das eben mehr Abwechslung und in vielen Fällen eben auch im Winter WK und harte Einheiten.

Es geht in vielen Fällen gar nicht anders. Für einige ist Topform schon nötig, um eine Qualinorm zu schaffen, damit man den Rest der Saison überhaupt planen kann.

Für die Profis geht es auch ums Geldverdienen. Wieso nur einmal im Jahr Kasse machen, wenn es öfter geht? Dafür gab es eben vor 50 Jahren viel weniger Möglichkeiten. Für die Nichtprofis gibt es eben das ganze Jahr über interessante WK, und viele haben gar keine Chance auf eine Meisterschaftsteilnahme im Sommer oder sie würde ihnen nichts bringen. Für viele ist des vollkommen egal, wann sie ihre PB laufen.

Und es ist doch viel befriedigender öfter gut in Form zu sein und sich die Bestätigung dafür in Wettkämpfen zu holen.

Gruß

C.

DerC
06.02.2011, 20:45
Wer am Laufstil erkennt, welchem Sport der erste rote, der mit zwei beherzten Runden am Schluss noch 8:55 läuft (bei 2600m: 7:49), vor seiner (späten) Laufkarriere nachgegangen ist, bekommt bei nächster Gelegenheit ein Eis (Daniel und Flo dürfen nicht mitspielen).
Fußball oder Kampfsport.



Wer darüber hinaus Vorschläge anzubieten hat, wie dem zweiten Roten (der trotzdem immerhin eine 9:15 hinlegt) hinsichtlich des Laufstils geholfen werden kann, bekommt zwei Eis.
Was ich versuchen würde: Ihm in jede Hand ein Staffelholz drücken und damit 200er Wdh mit guter Erholung laufen lassen... manche benutzen die Arme besser, wenn sie was in der Hand haben.

Gruß
C.

ToMe
06.02.2011, 21:02
Fußball oder Kampfsport.


Ich bin mir eigentlich extrem sicher es ist Fußball :zwinker5:, wobei ich vom reinen Laufstil sonst wohl auch auf Boxer getippt hätte.

Nein ich will kein Eis, Charly kriegt keins, daher habe ich bisher auch nichts gesagt,
Torsten

kilgore09
07.02.2011, 12:15
For those interested gibt's hier -

Wer am Laufstil erkennt, welchem Sport der erste rote, der mit zwei beherzten Runden am Schluss noch 8:55 läuft (bei 2600m: 7:49), vor seiner (späten) Laufkarriere nachgegangen ist, bekommt bei nächster Gelegenheit ein Eis (Daniel und Flo dürfen nicht mitspielen). Wer darüber hinaus Vorschläge anzubieten hat, wie dem zweiten Roten (der trotzdem immerhin eine 9:15 hinlegt) hinsichtlich des Laufstils geholfen werden kann, bekommt zwei Eis.

Das mit dem Laufstil geht aber auch noch besser : Man beachte den austrainierten Herrn in weiß bei den Berlin-Brandenburger 3000m Seniorenmeisterschaften 2011:
YouTube - 3000m BBM Halle 2011 by Dagmar R.(Camera), Regina U.(Ansage), LTC (Background Vocals) (http://www.youtube.com/watch?v=GEtJb7X3VPY)

alsterrunner
07.02.2011, 13:48
Das Eis teilen sich Torsten und Christof!

Rolli
07.02.2011, 13:50
GESAMT: 167km in 10 TE


Wie lange willst Du die Umfänge so hoch halten? Keine Test- oder Trainingswettkämpfe geplant?

Bei mir gut mit 144km die Woche angeschlossen. Dabei eine 15km TDL-Einheit in 56:56, die mir sehr schwer gefallen ist. Es läuft noch nicht sehr rund. Nächsten Sonntag ein 15km Trainingswettkampf. Mit einer PB ist überhaupt nicht zu rechnen und nicht gewollt:hihi:. Da müsste in 18s/km schneller laufen.:haeh:

Gruß
Rolli

alsterrunner
07.02.2011, 13:58
Schöne pauschale Verurteilung ohne Argumente. Ich dachte eigentlich, wir wollen hier auf einem höheren Niveau diskutieren.

Ich nörgel mal zurück: Lies wenigstens meine Beiträge vollständig (dazu gleich).


Imo kommt es darauf an, wie man die Wettkämpfe läuft und einbaut. Wenn das grundsätzlich nicht gehen würde, würde es ja nicht die zahlreichen Beispiele von AthletInnen geben, die sehr erfolgreich, obwohl sie eine andere WK-Planung haben als du für richtig hältst. Und es gibt eben AthletInnen bis hoch zur Weltklasse, die in zwei, drei oder mehr über das Jahr verteilten Phasen in Topform sind.

Dass das nicht als Beleg für Deine These taugt, müsste Dir klar sein, oder? Natürlich wird es immer Leute geben, die auch mit 100WKen im Jahr prima Zeiten laufen. Da können aber Maßstab nicht "die anderen" sein. Ich dachte, dass worüber wir diskutieren wäre, mit welcher Variante sich individuell am meisten rausholen lässt. Die PB eben.


Man kann jetzt sagen, man muss diese Geduld eben lernen, oder wer die Geduld nicht hat, der wird eben nicht so viel erreichen. Meine Philosophie ist aber, das Training zum Athleten passend zu machen und nicht, dass sich der Athlet bedingungslos dem Training anzupassen hat.

Man darf da einfach nicht alle verschiedenen Athletinnen in einen Topf werfen und mit der gleichen Periodisierung von der Stange versorgen, dass ist ein Gedanke, der sich selbst bei ähnlichen Zielen oft verbietet.

Weil die möglichen Formkurven von verschiedenen Athleten sehr unterschiedlich sind und die Mentalitäten auch.

In meiner Gruppe habe ich einen nicht untalentierten A-Jugendlichen, der würde das ganze Jahr trainieren ohne einen WK, wenn wir ihn nicht zu WK überredeten. Mir ist ein Läufer bekannt der teilweise wochenlang Umfänge von bis zu 200k/Woche läuft ohne konkretes WK-Ziel.

Ein Bekannter von mir (M45) muss körperlich schwer im Schichtdienst arbeiten. Dieses Jahr ist er drauf gekommen, dass es deswegen nichts mit der Trainingsplanung seines Trainer wird - Saison zu lang. Nix mit (jugendlicher) Ungeduld oder fehlender Disziplin, einfach nicht so lang am Stück zusätzlich zu der Arbeit so hart belastbar.

Das ist doch OT! Selbstverständlich kann ich niemandem eine Saison aufzwingen, die rein faktisch für ihn nicht möglich ist. Darauf habe ich irgendwo oben schonmal hingewiesen. Dass Leute individuell sind und individuelle Bedürfnisse haben - gar keine Frage. Aber ich brauche doch zumindest ein verallgemeinerungsfähiges Prinzip, wie es idealerweise läuft. Wenn das nicht möglich ist, kann ich ja immer noch nach einer zweitbesten Lösung suchen. Aber dass andauernde WKe mit der Zeit müde machen, das beobachte ich jeden Tag bei uns. Wir haben bei uns in der Gruppe zwei Fraktionen, von denen eine sich an die Vorgaben des Trainers hält (im Winter maximal kürzere Cross WKe) und die andere (ein gutes Drittel) regelmäßig wochenends Betriebssport-WKe über 10km läuft. Drei Mal darfst Du raten, wie die Entwicklung in den zwei Gruppen verläuft.

Ich versperre mich gar nicht dem Gedanken, dass ich auch nach drei Monaten Training prima Zeiten laufen kann - ich hab selbst gerade eine 800m-PB hingelegt. Ich diskutiere hier aber nicht die 1B-Lösung. Die Fraeg ist für mich, mit welcher Einteilung ich individuell-ideale Resultate erzielen kann. Und da vertraue ich 100%ig auf einigermaßen Altbewährtes und reiße mich im Winter und Frühjahr zusammen.

alsterrunner
07.02.2011, 14:05
Bei mir bislang meine härteste Trainingswochenende in dieser Phase:

Mo - Morgens 5km lockerlaufen, Abends 7x 60m max., 8x 300m leicht bergan, längeres Auslaufen = 20
Di - Morgens 5km locker, Abends 10km 4:20, 5km gemütlich = insges. 20
Mi - 15km in 4:10, 5km Auslaufen
Do - 6x 100m @ 80% (ca. 14s), 4x große Wiesenrunde mit 400ern bergab sub60 und 800m bergan auf matschiger, löchriger Wiese ca. 3:20-3:30 pace, längeres Auslaufen = 15
Fr - 12,5km regenerativ, ca. 5:00
Sa - 20km Wald + Bergsprints, 4:50 inkl. Trab und Warten
So - 12,5 locker, ca. 4:40

Genau 120 Wochenkm. Die Montagseinheit war brutal für die Beine. Dafür, dass es draußen war, recht gute 300er bei etwa 48-49s - aber in Kombination mit den Sprints vorher ganz bitter. Geplant war für Dienstag und Mittwoch Abend GA2 - Dienstag ging wirklich überhaupt nichts und Mittwochs wurde es ganz allmählich wieder was. Donnerstag waren die Beine zum Glück wieder hergestellt und der Rest der Woche klappte auch ganz gut. Jetzt steht eine Regenerationswoche an - allerdings eher im Hinblick auf die KM, die Einheiten Mo + Do werden wohl weiter intensiv bleiben.

jackdaniels
07.02.2011, 14:38
Ich versperre mich gar nicht dem Gedanken, dass ich auch nach drei Monaten Training prima Zeiten laufen kann - ich hab selbst gerade eine 800m-PB hingelegt. Ich diskutiere hier aber nicht die 1B-Lösung. Die Fraeg ist für mich, mit welcher Einteilung ich individuell-ideale Resultate erzielen kann. Und da vertraue ich 100%ig auf einigermaßen Altbewährtes und reiße mich im Winter und Frühjahr zusammen.

Vor allem müsste man noch erwähnen in diesem Kontext dass der Trainer die Hallengeschichten (Training, WK) ja eben auch als Abwechslung euch zu Liebe eingebaut hat. Eine Fokussierung von der Zyklisierung so wie zu den LM Cross war ja gar nicht geplant. Von daher müsste man sagen dass das Training im Winter absoluten Vorrang hat (in seinem Aufbau wie du ihn schon beschrieben hast) und der Rest eigentlich schon wieder Kompromiss war. Ein lydiardscher Aufbau mit Sommersaison erfordert nunmal Trainingsfleiß im Winter und Durchhaltevermögen - wer das vom Kopf nicht kann oder will der zyklisiert eben 2 oder 3-fach und rennt mehr Wettkämpfe als mit einer Saison. Ob das nun von Vorteil ist wird sicher kaum jemand beurteilen können und hängt auch von dem Athleten ab. Ich finde es aber schon bemerkenswert dass du aus dem nicht speziellen, km-reichen Wintertraining mal eben Bestzeit auf Mitteldistanz läufst - es schein also auch im nicht-speziellen, ohne Beschrubben der Hallenbahn, eine sehr gute Formentwicklung zu geben. Auch erscheint mir die Fokussierung auf eine Belastungszone im Jahr recht sinnvoll im Hinblick auf Belastung und Verletzungsanfälligkeit/-prävention sowie dem Verhindern von mentalem Ausbrennen.

Das heute oftmals 3-fach Periodisiert wird liegt doch, wenn wir ehrlich sind, einfach am Berufsbild Läufer, der auch im Winter Geld verdienen muss, selbst wenn er Bahnläufer ist.

Von dem Marathonläufern mal abgesehen. Aber auch da gibt es im Amateurbereich noch Leute die mit Planung auf Frühjahrsmarathon noch ne Hallensaison reinquetschen - und dann verletzt sind^^

Rolli
07.02.2011, 15:17
Von dem Marathonläufern mal abgesehen. Aber auch da gibt es im Amateurbereich noch Leute die mit Planung auf Frühjahrsmarathon noch ne Hallensaison reinquetschen - und dann verletzt sind^^

Verletzungen als Argument zu bringen ist etwas zu schwach. Wir können ja genug Läufer (Du?) die kaum Wettkämpfe laufen und trotzdem (dauer-) verletzt sind.

Eigentlich ist unserer Trainer (auch ältere Kaliber) total gegen Doppelperiodiesierung auf LD. Bei MD Saison sieht das schon etwas anders, trotzdem lässt er jüngere Läufer nur ohne Vorbereitung in der Halle laufen. Ich war für ihn eine Ausnahme, weil ich darauf bestanden hatte.

Im Gegensatz zu eure Gruppe lässt er jede Menge Wettkämpfe als Trainingsreiz laufen. Laut seine Aussage, die beste Trainingsform.

Gruß
Rolli

JensR
07.02.2011, 15:21
Das heute oftmals 3-fach Periodisiert wird liegt doch, wenn wir ehrlich sind, einfach am Berufsbild Läufer, der auch im Winter Geld verdienen muss, selbst wenn er Bahnläufer ist.

ja da ist sicher was dran. Das war auch wenn ich mich so recht erinner eine Argumentation warum der Osten erfolgreich zu Höhepunkten war: man hat nur daraufhin gearbeitet, während die anderen sich auf den Meetings müde gelaufen sind. Sicher nur einer von vielen Aspekten.

Grundsätzlich ist das aber halt auch in unserem Bereich ähnlich: wenn man mehrere Höhepunkte einplant, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man zumindest ein halbwegs gutes Ergebnis ins Ziel bringt. Die vielleicht wirklich mögliche, unsichere 1:57 wird dann eben einer 1:58 geopfert.

Wenn ich bei mir schaue, bin ich eigentlich der klassische Wenig-Wettkampfläufer. In der Regel arbeite ich auf ein Ziel pro Halbjahr hin und habe auch keine Motivationsprobleme für das tägliche Training. Aber wenn ich meine letzten anderthalb Jahre so anschaue:

Oktober 09 100km DM abgesagt wegen Magen-Darm-Infekt
April 10 Marathon einen Tag vorher wegen familiären "Schicksalsschlag" gecancelt
Oktober 10 eine Woche vor Frankfurt-Marathon krank
November 10 (Ausweichtermin für Oktober, man wird ja klug) eine Woche vorher beisst ein Schäferhund in meine Wade (noch immer nicht komplett verheilt)

Ich bin also seit April 09 keinen ernsthaften Wettkampf mehr gelaufen, für den ich trainiert habe. Das kann einem dann schon gewaltig auf die Nerven gehen...

Dies Jahr hab ich dann mal ein paar Läufe mehr geplant, mal sehen was davon übrig bleibt :wink:

@alsterrunner:
den Einwand ala "Der Spruch hat solch einen Bart" als Erwiderung auf "der Leichtathlet wird im Winter gemacht" habe ich jetzt gerade von dir nicht verstanden. Du bist ja fast das Musterbeispiel dafür.

Gruss,
Jens

alsterrunner
07.02.2011, 15:45
den Einwand ala "Der Spruch hat solch einen Bart" als Erwiderung auf "der Leichtathlet wird im Winter gemacht" habe ich jetzt gerade von dir nicht verstanden. Du bist ja fast das Musterbeispiel dafür.

Musste das gerade nochmal raussuchen... so war das nicht gemeint. Es war eher als Erwiderung auf "dieser Spruch ist ja wohl nicht mehr zeitgemäß" gemeint - denn so hatte ich Deinen Post verstanden. Ich bin voll und ganz der Auffassung, dass der gute Athlet im Winter gemacht wird.


Wenn ich bei mir schaue, bin ich eigentlich der klassische Wenig-Wettkampfläufer. In der Regel arbeite ich auf ein Ziel pro Halbjahr hin und habe auch keine Motivationsprobleme für das tägliche Training. Aber wenn ich meine letzten anderthalb Jahre so anschaue:

Oktober 09 100km DM abgesagt wegen Magen-Darm-Infekt
April 10 Marathon einen Tag vorher wegen familiären "Schicksalsschlag" gecancelt
Oktober 10 eine Woche vor Frankfurt-Marathon krank
November 10 (Ausweichtermin für Oktober, man wird ja klug) eine Woche vorher beisst ein Schäferhund in meine Wade (noch immer nicht komplett verheilt)

Das tut mir leid und das ist ausgesprochen ärgerlich. Das zeigt nur allerdings auch gleich wieder den offensichtlichen Nachteil von langen Distanzen: Wenig Termine und eine regelmäßige Teilnahme an der Lotterie "Tagesform oder nicht Tagesform". 800m gibt's im Sommer andauernd irgendwo - klappt's heute nicht, klappt's vielleicht morgen (oder nächste Woche).


Das heute oftmals 3-fach Periodisiert wird liegt doch, wenn wir ehrlich sind, einfach am Berufsbild Läufer, der auch im Winter Geld verdienen muss, selbst wenn er Bahnläufer ist. Sehe ich genauso. Insbesondere im Hinblick auf die Elite. Lob' mal jemand ne Mio. für, sagen wir, einen 15km-WR aus und dann sehen wir mal, ob fortan die Profis 15km-Rennen am laufenden Band bestreiten, oder ob erstmal eine Weile ein paar Starts gecancelt werden.


Ich finde es aber schon bemerkenswert dass du aus dem nicht speziellen, km-reichen Wintertraining mal eben Bestzeit auf Mitteldistanz läufst - es schein also auch im nicht-speziellen, ohne Beschrubben der Hallenbahn, eine sehr gute Formentwicklung zu geben. Ich hoffe, ich darf das mal sagen: Ich war persönlich nicht sonderlich überrascht von der PB und hatte auch mit ihr gerechnet - ich hab's eigentlich ganz gut im Gefühl, ob ich fit bin oder nicht und gegen Ende des letzten Sommer war ich's einfach nicht - platt, vermutlich. Nach sechs Wochen Pause mit wenig Lauferei, einmal in der Woche Fußball und einem konsequent langsamen Wiederaufbau läuft's einfach rund zur Zeit. Ich steigere jetzt seit Ende Oktober den Monatsumfang von anfänglich 280 auf in diesem Monat 370km und es ist nicht bedeutend anstrengender als zu Beginn. Im Gegensatz dazu unsere anderen MD-Gruppe: Max Sprints, 15-20x 200 und gleich hoher Umfang seit November. Und nichts kommt dabei rum zur Zeit - gar nichts.


Eigentlich ist unserer Trainer (auch ältere Kaliber) total gegen Doppelperiodiesierung auf LD. Bei MD Saison sieht das schon etwas anders, trotzdem lässt er jüngere Läufer nur ohne Vorbereitung in der Halle laufen. Ich war für ihn eine Ausnahme, weil ich darauf bestanden hatte.

Im Gegensatz zu eure Gruppe lässt er jede Menge Wettkämpfe als Trainingsreiz laufen. Laut seine Aussage, die beste Trainingsform. Bitte korrigier' mich, wenn ich falsch liegen, ich bin mir da wirklich gerade nicht 100%ig sicher: Bist Du nicht 10km PB letzten Winter gelaufen und im Sommer danach der Zeit hinterher?

Und das Laufen in der Halle ohne Vorbereitung macht unser Trainer im Grunde auch. Dieses Jahr war insoweit eine kleine Ausnahme, weil wir dann doch mal drei kleine, spezifische Halleneinheiten gemacht haben. Die waren allerdings auch nicht gerade hart.

Rolli
07.02.2011, 15:57
Bitte korrigier' mich, wenn ich falsch liegen, ich bin mir da wirklich gerade nicht 100%ig sicher: Bist Du nicht 10km PB letzten Winter gelaufen und im Sommer danach der Zeit hinterher?


OK... Korrektur:
Winter 10:
PB auf 800m, 10km und 15km
Sommer 10:
PB auf 800, 1000 und 5000m
Herbst 10:
PB Marathon.
Winter 10:
PB auf 400 und 800m

So hinterher laufen war das nicht. 4 Perioden?

Gruß
Rolli

jackdaniels
07.02.2011, 15:58
Verletzungen als Argument zu bringen ist etwas zu schwach. Wir können ja genug Läufer (Du?) die kaum Wettkämpfe laufen und trotzdem (dauer-) verletzt sind.


Ist es etwas zu schwach weil ICH es gebracht habe und deiner Ansicht nach als Wenigwettkämpfer dauerverletzt bin? Wäre das Argument stärker gewesen wenn es wer anders gebracht hätte? Auf dieser Ebene mag ich eigentlich nicht diskutieren - verstehst du sicher:winken:

Rolli
07.02.2011, 16:06
Ist es etwas zu schwach weil ICH es gebracht habe und deiner Ansicht nach als Wenigwettkämpfer dauerverletzt bin? Wäre das Argument stärker gewesen wenn es wer anders gebracht hätte? Auf dieser Ebene mag ich eigentlich nicht diskutieren - verstehst du sicher:winken:
Will ich auch nicht. Aber ob jemand viel oder wenig Wettkämpfe läuft, ist das für mich keine Erklärung für seine Verletzungsanfälligkeit. Und damit ist das nur ein kleiner Gegenargument zur Deiner These.:handshak:

Gruß
Rolli

.iL
07.02.2011, 17:30
Wie lange willst Du die Umfänge so hoch halten?

Planung für die nächsten 4 Wochen: 95 - 165 - 165 - 95
das ist der Rest der Grundlagenphase, danach gehe ich wieder 2x/Woche auf die Bahn und halte die Umfänge etwa bei 120-140km.


Keine Test- oder Trainingswettkämpfe geplant?

Ich bin doch erst letztes WE einen Crosslauf gelaufen, dieses WE mache ich den nächsten.
Etwas wirklich aussagekräftiges wie 10km auf der Straße oder 3000m in der Halle mache ich aber nicht, obwohl es mich schon interessieren würde was ich momentan drauf hätte. Aber unbedingt wissen muss ich das jetzt nicht.

DerC
08.02.2011, 08:51
Ich nörgel mal zurück: Lies wenigstens meine Beiträge vollständig (dazu gleich).

Was denkst du , hätte ich nicht gelesen?



Dass das nicht als Beleg für Deine These taugt, müsste Dir klar sein, oder? Natürlich wird es immer Leute geben, die auch mit 100WKen im Jahr prima Zeiten laufen. Da können aber Maßstab nicht "die anderen" sein. Ich dachte, dass worüber wir diskutieren wäre, mit welcher Variante sich individuell am meisten rausholen lässt. Die PB eben.
Doch das taugt, aber ich vermute, du hast mich nicht verstanden.
Ich meine nicht 100 WK pro Jahr. Ich meine das so: Wenn selbst ein Top Läufer mit einer mehrfach Periodisierung eine Top Zeit laufen kann, eine PB , die so gut ist, dass man sich schlecht vorstellen kann, wie er noch schneller laufen soll, dann hat er ziemlich alles richtig gemacht. Und dann hat er den Beweis oder zumindest ein sehr starkes Indiz dafür gebracht, dass es mindestens einen gibt, der die klassische lange Periodisierung nicht braucht, um individuell das meiste rauszuholen.
Und je mehr mir von diesen Läufern auffallen, quer durch alle Niveaus, desto wahrscheinlicher ist es, dass es dein allgemeines Winter-Sommer-Prinzip so nicht gibt.

Sondern man darf sogar sich die Frage stellen: Gibt es vielleicht mehr AthletInnen, für die das alte System schlecht ist, als welche, für die es taugt?



Das ist doch OT! Selbstverständlich kann ich niemandem eine Saison aufzwingen, die rein faktisch für ihn nicht möglich ist. Darauf habe ich irgendwo oben schonmal hingewiesen. Dass Leute individuell sind und individuelle Bedürfnisse haben - gar keine Frage. Aber ich brauche doch zumindest ein verallgemeinerungsfähiges Prinzip, wie es idealerweise läuft.
Das brauche ich vielleicht, um als Trainer Arbeit zu sparen, möglicherweise nicht unbedingt um das individuell beste Training zu bieten. Möglicherweise brauche ich auch ganz wenige verallgemeinernde Prinzipien, aber die beinhalten vielleicht nicht das, was du vermutest. Imo kann das eben nicht immer so aussehen: Grundlagentraining so lange wie möglich, Höhepunkte so selten wie möglich. Das war mal, das war die Notlösung, gerade für die Mittelstrecke. Heute geht es vielleicht eher so: Grundlagentraining so lange wie nötig, Höhepunkte so oft wie möglich.



Wenn das nicht möglich ist, kann ich ja immer noch nach einer zweitbesten Lösung suchen.
Und was ist wenn die klassische Lösung in viel mehr Fällen die zweitbester Lösung ist, als du denkst? Versuch doch mal, dich von den Denkvorgaben zu lösen, ich dachte du bist eher gegen Denkverbote.
Mal ganz provokativ: Die klassische lange Periodisierung ist die Notlösung vor dem Hintergrund, dass es im Winter in den 50ern weder lohnenswerte WK noch die Trainingsmöglichkeiten gab, die wir heute haben. Viele machen heute den langen Aufbau nur, wenn sie großen Rückstand oder eine Verletzung haben oder weil sei zu groß für die engen Kurven in der Halle sind (z. B. Gaba). Da wird der lange Aufbau ganz klar als die zweitbeste Lösung gesehen - von sehr guten Trainern.



Aber dass andauernde WKe mit der Zeit müde machen, das beobachte ich jeden Tag bei uns. Wir haben bei uns in der Gruppe zwei Fraktionen, von denen eine sich an die Vorgaben des Trainers hält (im Winter maximal kürzere Cross WKe) und die andere (ein gutes Drittel) regelmäßig wochenends Betriebssport-WKe über 10km läuft. Drei Mal darfst Du raten, wie die Entwicklung in den zwei Gruppen verläuft.
Du bringst immer Beispiele von Leuten, die irgendwas maßlos übertreiben oder offensichtliche Fehler machen. Aber das ist OT. Nie habe ich von andauernden WK geredet. Aber es gibt bei uns z. B. jedes Jahr einige Läufer, die zwei Winterlaufserien mitlaufen und dennoch im Frühjahr einen guten Marathon. Die laufen nicht jeden Wettkampf voll, die wissen wie es einbauen. Sind schlau genug.

Denn es bringt nix, hier immer über die "Doofen" zu diskutieren, lass die doch mal raus. Nur weil einer zu blöd ist, eine Methode anzuwenden, heißt es nicht, dass die Methode schlecht ist.

Nimm dir doch mal die guten Leute und schau, wie gut sie in Form sind wie oft im Jahr. Wie Steffen Uliczka z. B. Jetzt wissen wir ja noch nicht, wie es heuer draußen laufen wird für ihn. Aber letztes Jahr hat er auch die Cross WK gewonnen und ist draußen Hindernisse gut gelaufen, was er in der Halle gemacht hat, weiß ich nicht mehr. Oder Carsten Schlangens Saison 2009/2010. Im Winter schon verdammt gut in Form, Cross Mittelstrecke gewonnen, Quali gelaufen und bei der EM in Top form. Die Aufgaben, die sich einem solchen Läufer stellen, der die Quali nicht eben au dem Ärmel schütteln kann, kann man meist gar nicht mit einer Einfachperiodisierung lösen.

Viele Athleten müssen in ihrer Saison 3mal in Topform sein, und das ist nur die Freiluftsaison: Einmal für die Quali, einmal für die DM respektive Trials in den USA z. B;) und einmal für WM oder die Spiele. Nur die, die auch ohne Topform Quali laufen oder durch die Trials kommen, können sich überhaupt was anderes leisten, aber wie viele sind das?

Und da geht es jetzt noch nicht so sehr ums Geldverdienen, sondern nur um den sportlichen Erfolg.



Ich versperre mich gar nicht dem Gedanken, dass ich auch nach drei Monaten Training prima Zeiten laufen kann - ich hab selbst gerade eine 800m-PB hingelegt. Ich diskutiere hier aber nicht die 1B-Lösung. Die Fraeg ist für mich, mit welcher Einteilung ich individuell-ideale Resultate erzielen kann. Und da vertraue ich 100%ig auf einigermaßen Altbewährtes und reiße mich im Winter und Frühjahr zusammen.
Du weißt, wenn du ehrlich bist, möglicherweise noch gar nicht was für Dich die 1a 1b 1c Lösungen sind. Ich wüsste es für dich auch nicht, dein Trainer weiß es möglicherweise auch noch nicht, weil er dich noch nicht lang genug kennt.

Es ist ja auch vollkommen ok, dass man erstmal ein bewährtes Konzept nimmt, und selbst wenn das für dich nicht optimal ist, kann es sein, dass die Gruppe dir so viel bringt, das es dennoch das beste ist, da mit zu machen. Es ist auch wichtig, dass man von einem Trainer und seinem Konzept überzeugt ist. Aber dafür muss man ja nicht behaupten, dass das System verallgemeinerbar sei .... :teufel:



Genau 120 Wochenkm. Die Montagseinheit war brutal für die Beine. Dafür, dass es draußen war, recht gute 300er bei etwa 48-49s - aber in Kombination mit den Sprints vorher ganz bitter.
Das sind für mich Trainingsbeschreibungen, die ich von einem Athleten aus dem Grundlagentraining nicht hören wollte. Das würde ich mir als Trainer Gedanken machen, ob ich Dich nicht schon zu hart trainieren lasse. Letzte Woche hast du auch schon etwas überzogen laut deiner eigenen Beschreibung.

Für mich riecht es ein wenig danach, als wärst du zu ungeduldig für deine 1a Methode ... oder lässt dich zu sehr von der Gruppe mitziehen. Das waren jetzt 8*300 in 1500m Intensität ... war das die Vorgabe? Was lauft ihr denn später im Jahr, 20*400 in dem Tempo?

Werde nie verstehen, warum man so heftig einsteigen will. Man hat doch noch so viel Zeit, sich zu steigern. Ich dachte, das sollen jetzt noch keine harten Einheiten sein. Ich dachte, du wolltest nicht Anfang April in Top form sein, sondern später ... :teufel:

Kommt jetzt polemischer und böser rüber als es gemeint ist, und eigentlich mag ich die "Mahner-Rolle" gar nicht, ich bin lieber "Anheizer" als "Bremser". Aber ich rate, dir ein wenig vorsichtig zu sein und nicht zu überdrehen. Auch wenn ich mich ja eigentlich nie verletze und meist eher lusch trainiere, so habe ich doch auch meine Erfahrungen damit, was die Euphorie und das Training mit anderen bewirken kann. Wenn ich es übertreibe, werde ich immer krank, und in schneller Begleitung übertreibe ich es eher als ohne.

Übrigens machen mich die (Berg-)sprints in meiner aktuellen Form auch noch ziemlich platt. Deswegen bin ich nach 4 Stück davon am Freitag auch nur auf 7*200 gekommen ... nach 7 Stück wären es noch weniger gewesen. Natürlich bin ich auch nicht auf deinem Level. Aber ich weiß zum Glück, was ich jetzt noch nicht probieren sollte.
Du hast es schwerer, dich vor dem überziehen zu schützen. Denn dein Trainer und deine Gruppe sagen dir ja wahrscheinlich: "Du kannst das jetzt machen." Hoffentlich haben sie recht. GA2 am nächsten Tag konntest jedenfalls nicht .... also war der Plan doch zu hart oder du hast Mo überzogen.

Gruß
C

DerC
08.02.2011, 09:21
Eigentlich ist unserer Trainer (auch ältere Kaliber) total gegen Doppelperiodiesierung auf LD. Bei MD Saison sieht das schon etwas anders, trotzdem lässt er jüngere Läufer nur ohne Vorbereitung in der Halle laufen. Ich war für ihn eine Ausnahme, weil ich darauf bestanden hatte.

Ich sehe da auch einen Unterschied, vor allem für die ganz langen Distanzen. Der Marathon ist für mich die Strecke, bei der man am ehesten von einem langen Aufbau profitieren kann - aber nciht muss.

Mit den Verletzungen: Ich laufe, wenn ich motiviert bin auch recht viele Wk und verletze mich nie. Im Winter muss ich nur darauf achten, dass ich mich in der Nachwettkampfstimmung schnell genug warm einpacke, da habe ich meir schon mehrere Krankheiten eingefangen, weil ich das Angriffsfenster zu lange offen gehalten hab.

Aber ich trainiere in einem Winter mit WK und 1-2 Wochen Krankheit immer noch mehr als in einem ohne WK und ohne Krankheit ... weil ich die WK als Trainingsmotivation brauche und sonst zu wenig mache.

Bin schon auf den Sommer gespannt, dieses Jahr habe ich ein RMV ticket, also ist es finanziell leichter, alleine zu den WK hinzukommen, außerdem ist unsere LA-Gruppe älter geworden und wir müssen mit denen öfter weiter weg fahren, wo sich auch für mich Starts lohnen. Denn bei uns im Kreis gibt es leider kaum LA-WK für Menschen über 15.


Ich finde es aber schon bemerkenswert dass du aus dem nicht speziellen, km-reichen Wintertraining mal eben Bestzeit auf Mitteldistanz läufst - es schein also auch im nicht-speziellen, ohne Beschrubben der Hallenbahn, eine sehr gute Formentwicklung zu geben.
Mich hat es nicht überrascht. Viele sind sich nicht so klar, wie nah viele aus dem modernen Grundlagentraining an die PB ranlaufen kann, und ein paar spezifsiche Einheiten gab es ja. Coe hat glaube mal gesagt, er müsse immer ne 47 auf 400 drauf haben und ne 1'46 oder 1'47 oder so auf 800. Anytime. Also über die 800 so 4-5 s langsamer als Maximum. Wenn ich Alsterrunner jetzt ne 1'56 für den Sommer gebe, macht das analog vielleicht ne 2'01 bis 2'02 ohne spezifisches Training, 2'00 mit etwas spezifischem Training passt doch einigermaßen.

Außerdem habe ich bei AlsterrunnersGruppe manchmal das Gefühl, die trainieren eh immer hart und machen gar kein Grundlagentraining. :teufel:

Letztes Jahr bin ich in total lausiger Form, also auch ohne Grundlagentraining, ne 2'14 in der Halle gelaufen und ne 57 auf 400 ... die 2'14 war weniger als ich drauf hatte weil verbummeltes taktisches Rennen, da wären eher 2'10 bis 2'11 realistisch gewesen. die 57 passte in etwa. Passt auch dazu, dass ich mir mit gutem Training in der Halle nicht viel mehr als 2'06 zu traue ... und draußen an vielen Tagen in guter Form auch nicht schneller als 56 auf 400 laufe.



Auch erscheint mir die Fokussierung auf eine Belastungszone im Jahr recht sinnvoll im Hinblick auf Belastung und Verletzungsanfälligkeit/-prävention sowie dem Verhindern von mentalem Ausbrennen.

Man könnte auch darauf kommen, das mehrere kürzere Belastungszonen besser verträglich sind als eine lange .. zumindest für einen Teil der LäuferInnen.:zwinker2:



Das heute oftmals 3-fach Periodisiert wird liegt doch, wenn wir ehrlich sind, einfach am Berufsbild Läufer, der auch im Winter Geld verdienen muss, selbst wenn er Bahnläufer ist.

Wie bereits erwähnt, es liegt nicht nur am Geld, sondern auch an Qualinormen etc. Selbst wenn es wie bei mir nur auf niedrigem Niveau über die Senioren Dm geht: Letztes Jahr bin ich die 1500m Norm nicht gelaufen, war nicht gerade mein bestes Jahr. Und 4'25 laufe ich nicht aus der langen Hose ... jetzt muss ich mir überlegen, schließlich will ich planen können (Hotel buchen etc.), wie trainiere ich so, dass ich die Norm recht früh laufe und dennoch mein Pulver nicht zu früh verschieße?

Nun habe ich noch den Vorteil, dass ich über 1500 noch nie austrainiert war, also vielleicht die 4'25 Anfang Mai laufen kann, ohne vorher die härtesten Einheiten zu trainieren, schließlich bin ich letztes Jahr recht früh in der Saison 4'27 gelaufen allein von vorne als Sieger in nem langsamen Rennen ...

Wenn du ne härtere Norm zu laufen hast, ist das aber nicht so einfach. Und selbst von Anfang Mai bis Ende Juni die Form auf hohem (persönlichem)Niveau zu steigern, ist nicht in jeden Fall einfach und kann lang werden.

Gruß
C.

Rolli
08.02.2011, 13:24
Ein schönes Beispiel für die unterschiedene Läufertypen:
Gestern etwas MD im Grundlagentraining gemacht.
Vorgaben 1000+5x200 locker schnell (also Qual-Faktor 3 (gehen können) am Ende)

Die 1000er brauch man nicht beachten. Aber die 200er:
Ich bin alle in 30s gelaufen ohne an die Grenze zu gehen und mit Gefühl immer schneller laufen zu können. Im Sommer laufe ich sie in 27-28s.
Meine Frau alle in 38-40s mit viel Gejammer und Fluchen (geht nicht, geht nicht!!!) Sie kann dann in Sommer die 200er in 31-32s laufen!!! Also 6-8s schneller als jetzt, wobei ich nur 2-3s rausholen kann.

Ein weiter Unterschied:
Ich benötige ca. 5-6 Wochen um wieder im Form zu laufen, auch beim Marathon nicht viel mehr. Danach aber auch sehr schnell wieder aus der Form bin.
Meine Frau muss immer sehr lange Arbeiten um in die Näher der PB's zu kommen, und dabei ist es egal ob 10km oder 800m. Sie erreicht auf dieser Weise "nur" einen Doppelperiodisierung. Als Beispiel läuft sie in guter Form sub40 und im Aufbautraining gerade mal um 43'/10km. Ich dagegen kann fast immer sub35 und in Hochform um 34'/10km.

Wenn man das weißt, kann man dann besser den Trainingsaufbau steuern. Ob wir was ändern sollen, weiß ich nicht. Ob ich was ändern will, glaube ich nicht.

Gruß
Rolli

Frostnacht
08.02.2011, 20:13
Außerdem habe ich bei AlsterrunnersGruppe manchmal das Gefühl, die trainieren eh immer hart und machen gar kein Grundlagentraining. :teufel:


Oh nein, es läuft alles nur mit Absprache des Trainiers - und der ist natürlich darauf bedacht, brav den Aufbau und die Grundlagen durchziehen zu lassen. Denn: geerntet wird im Frühjahr! :zwinker2:

Und, JAAA, deinen Smiley habe ich verstanden! ;)


Gestern auch sehr schöne Einheit: 6x60m (fliegend) und 10x200m mit 2' TP...
60m nicht voll ausgelaufen, die 200m dafür aber fast im gleichen Tempo! =) 33-34 und sogar 29tief den Letzten. Ging wunderbar!

DerC
09.02.2011, 11:47
Aber die 200er:
Ich bin alle in 30s gelaufen ohne an die Grenze zu gehen und mit Gefühl immer schneller laufen zu können. Im Sommer laufe ich sie in 27-28s.

Mit welcher Pause nochmal?



Ein weiter Unterschied:
Ich benötige ca. 5-6 Wochen um wieder im Form zu laufen

Mir geht das auch so. Solange ich nicht lange komplett ausgesetzt habe und anständig trainiere, sage ich wirklich: 6 Wochen bis zur Bestzeit. Da ich jetzt 3 Monate fast komplett Pause habe, reicht höchstwahrscheinlich folgendes: 6 Wochen easy + 6 Wochen richtig trainieren, dann Bestzeit. Möglicherweise sogar noch weniger. Nur bin ich dann evtl. etwas zu früh dran ... also noch nicht so früh "richtig scharf" trainieren ...

Ach so, noch was zu langem Aufbau (fast) ohne WK: Das war natürlich im Spitzensport bei einigen auch deshalb lange populär, weil man so mangels Trainingskontrollen ungestört Dopen konnte in den wettkampffreien Phasen ... dieser Grund spielt aber hoffentlich für alle hier und die meisten Amateurläufer keine Rolle und bei den Pros geht das dank unangekündigter Trainingskontrollen meist auch nicht mehr so easy.


Oh nein, es läuft alles nur mit Absprache des Trainiers - und der ist natürlich darauf bedacht, brav den Aufbau und die Grundlagen durchziehen zu lassen. Denn: geerntet wird im Frühjahr! :zwinker2:

Und, JAAA, deinen Smiley habe ich verstanden! ;)
Ernte im Frühjahr, so so ...:zwinker2:



Gestern auch sehr schöne Einheit: 6x60m (fliegend) und 10x200m mit 2' TP...
60m nicht voll ausgelaufen, die 200m dafür aber fast im gleichen Tempo! =) 33-34 und sogar 29tief den Letzten. Ging wunderbar!
Beides zusammen wäre mir jetzt noch ein wenig zu hart ... aber die 29 stand bei mir auch schon wieder auf der Uhr, ohne vollgas zu geben.

Gruß
C.

Rolli
09.02.2011, 13:05
Leute! Wir müssen doch härter im Winter trainieren!!!

Sensationell!
Habe in einem anderem Forum gelesen, dass David Rudisha letzte Woche im Training 600m in 1:09,9 geknallt ist! 69s auf 600m!!!
Er hat's auch angekündigt im Sommer sub100/800m laufen zu wollen! Sensationell! Alles noch inoffiziell, habe noch keine Bestätigung gefunden.

Also heute wieder auf die Bahn. Den Helden nach...

Gruß
Rolli

DerC
09.02.2011, 13:44
Leute! Wir müssen doch härter im Winter trainieren!!!

Sensationell!
Habe in einem anderem Forum gelesen, dass David Rudisha letzte Woche im Training 600m in 1:09,9 geknallt ist! 69s auf 600m!!!

Damit wäre ich über 500 schon sehr zufrieden ...

mir fehlt aber der Glaube an Rudishas 600 in 1'09,9 im Training . Denn das wäre schon sehr krass .... iirc steht der WR bei über 1'10, bei 1'12 oder so? Hab jetzt gerade keine krummen WR im NEtz gefunden ...

70s sind knapp unter 11,7 auf 100 ... er muss wahrscheinlich in 46,5 oder schnellerdurchgehen und das dann fast durchhalten ...

Gruß

C.

JensR
09.02.2011, 21:01
ja schon nicht schlecht, mir würde das ein paar mal am Stück auch auf 400 reichen.. war mit meinen 5000m in 18:22 auf der Bahn heute aber auch zufrieden :nick:

alsterrunner
10.02.2011, 10:44
Neues von der Gesundheit.

Bei mir hat sich heute ein kleines Wunder ereignet, was mich einerseits freut, andererseits extrem zornig macht: Ich kämpfe seit ca. 15 Monaten mit Knie-Problemen. Ich weiß, dass mein Knie laufen auf instabilem Untergrund nicht verträgt und hab's vor besagten 15 Monaten doch zwei (!) Mal gemacht - einmal die sch... Wiese hoch, einmal durch den Sand, jedes Mal volle Attacke. Danach: Dickes Knie, mehrere Wochen immer mal wieder Zwangsaussetzer für ein paar Tage und eine völlig nervige Wintervorbereitung im letzten Jahr. Immer wieder Tape, mal dies, mal das und seit dem immer mal wieder leichtes Zwicken. In der Regel konnte ich voll trainieren, Knie ganz durchbeugen ging allerdings nie und alle paar Tage zwickt es mal wieder fies mit regelmäßigen Schwellungen. Anfang Herbstpause 2010 überleg' ich mir, dass ich was tun muss und lass bei unserem Oberheld in HH (Chefarzt Orthopädie im UKE) MRT machen und gründlich untersuchen (in der Patientenkartei bin ich nur über nen Freund und viel Glück gelandet - nen paar Mal hat der mir auch schon gut geholfen). Ergebnis: Meniskus leicht beschädigt, etwas Knorpelverschleiß - das erklärt wohl die Schmerzen. Der Knubbel in der Kniekehle? Ja naja, da ist Gelenkflüssigkeit, ne Schwellung, kann man nichts machen, ist aber auch nicht weiter schlimm. OP könnte man machen, bedeutet dann aber sechs Wochen Pause - könnten wir aber auch erst 2011 machen, wenn's laufen so erstmal geht, weil wohl noch nicht so schlimm. Nebenher hab ich ein Rezept für Physio abgestaubt, weil ich lieb drum gebettelt hab (Kassenpatient) und außerdem ein paar Rückenschmerzen hatte in letzter Zeit. Jetzt geh' ich also seit ein paar Wochen regelmäßig zum Physio und meine Rückenschmerzen sind auch *vollständig* verschwunden, Termine hab' ich aber noch (großzügiges Rezept). Heute dann Gesprächsthema beim Physio, während der mich quält: Unsere Orthopäden in HH. Sag' ich: Ja, ich lass dann im Herbst auch nochmal mein Knie machen... ach ja, Knie, fragt er. Was ist denn damit? Also erklär' ich mein Anliegen. "Achsooo", sagt er. "Na, da ist nur die Schwellung hinten in der Kniekehle. Ich zeig' Ihnen das mal. Steckt eine Faust in die Kniekehle links (das gesunde Knie) und beugt das Knie durch. "Tut weh?" JaaaaAAAAHHH. "Sehnse. Das ist nur die Schwellung. Die verhindert, dass Sie's durchbeugen und sorgt für ne Überdehnung vorne. Dadurch dann auch die ständigen Blutergüsse. Da muss nur die Schwellung weg. "Ah ja, wie denn? OP? "I wo, das mach ich. Fangen wir heute mit an und dann holen Sie sich nochmal nen Rezept für zwei, drei Termine und dann ist das weg."

Es folgen zehn weitere Minuten schmerzhaften Drückens, Ziehens und anderer Grausamkeiten - und am Ende kann ich mein rechtes Bein ein paar Grad weiterbeugen und der Knubbel in der Kniekehle, der da seit nem guten Jahr (!) ist, ist sichtbar kleiner. Wenn das der Physio-Mensch noch zu Ende fertig bringt, fall' ich vom Glauben ab.

alsterrunner
10.02.2011, 11:52
Was denkst du , hätte ich nicht gelesen? Den Teil, in dem ich geschrieben hab', dass ich für eine "normale" Periodisierung schon den notwendigen Willen, Zeit und die Robustheit voraussetzt. Wenn ich weder will noch kann, sind natürlich kürzere Zyklen sinniger.


Und je mehr mir von diesen Läufern auffallen, quer durch alle Niveaus, desto wahrscheinlicher ist es, dass es dein allgemeines Winter-Sommer-Prinzip so nicht gibt. Ich meine auch nicht notwendig ein Winter/Sommer-Prinzip, sondern das Prinzip einer möglichst langen Grundlagenphase. Zum Winter/Sommer-Prinzip wird es, wenn meine Ziele im Sommer liegen. Wenn es so sein sollte, dass es Leute gibt, die durch Wettkämpfe, ggf. zahlreiche, nicht ermüden, muss ich das wohl so hinnehmen. Erklären kann ich's mir nicht. Und dass ein einzelner WK zwischendrin mal nicht *so* viel schaden wird, das sehe ich auch so - sonst würde ich wohl kaum Cross oder den einen Hallen-WK laufen. Ich bezweifle z.B. auch, dass die von Dir angesprochenen Läufer mehrere "ganze" Saisons in ihrer Mehrfachperiodisierung durchziehen. Ich würde eher davon ausgehen, dass es gezielte WKe mit genauer Vorbereitung und an womöglich trainingstechnisch sinnvollen Zeitpunkten sind. *Wir* (als in: wir 1c-Läufer - also die dritte Reihe hinter internationaler und nationaler Spitze, quasi die Landesligisten) sind in meinen Augen in der Regel auf einen fitten Sommer angewiesen. Da liegen die WKe mit guter Beteiligung. Ich würde das vielleicht anders sehen, wenn ich year-round zu irgendwelchen Meetings mit Top-Besetzung jetten würde. Ich glaube nur nicht, dass sich dann die Methodik dieser Läufer auf uns Amateure übertragen lässt.


Grundlagentraining so lange wie nötig, Höhepunkte so oft wie möglich.

Vermutlich scheiden sich da die Geister: Jeden, den ich bei uns kenne (von BSG bis Spitze in Hamburg) ermüdet durch zahlreich Wettkämpfe und braucht in der Regel danach eine Pause.


Die laufen nicht jeden Wettkampf voll, die wissen wie es einbauen. Sind schlau genug.

Nicht voll gelaufene WKe sind eine ganz andere Sache. Ich persönlich hab' verklickert bekommen, dass WK gleich WK ist und für alles andere das Training da ist. Aber ich seh' wohl ein, dass ich statt TDL auch WLS @80-90% laufen könnte (bzw. ich das nicht könnte, weil ich mich entweder zusammenreiße oder aber Attacke laufe - aber eben gerade diee 90% *im WK* nicht könnte).


Das sind für mich Trainingsbeschreibungen, die ich von einem Athleten aus dem Grundlagentraining nicht hören wollte.

Das reine Grundlagentraining ist durch. Intensität hoch jetzt, daran müssen wir uns erstmal gewöhnen. Im Frühling wird's noch härter - und irgendwann müssen wir mal anfangen.


Das waren jetzt 8*300 in 1500m Intensität ... war das die Vorgabe? Was lauft ihr denn später im Jahr, 20*400 in dem Tempo?

Siehst Du? Da weichen wir ab. Ich unterteile nicht in "800m-/1500m-/3000m-Intensität" weil ich nicht zu wissen meine, was das ist. Bis zum Frühsommer lauf' ich nach Gefühl und passe mein Tempo entsprechend an. Erst, wenn ich weiß, was es für ne Zeit werden soll, takte ich die Einheiten auf der Bahn entsprechend - à la "für ne 1:58 sollten es schon 10x 400 in ... sein".


Werde nie verstehen, warum man so heftig einsteigen will. Man hat doch noch so viel Zeit, sich zu steigern. Ich dachte, das sollen jetzt noch keine harten Einheiten sein. Ich dachte, du wolltest nicht Anfang April in Top form sein, sondern später ...

Könnte daran liegen, dass Du (eigene Aussage) nicht die Geduld hast für eine mehrmonatige Wintervorbereitung und nicht nachvollziehen kannst, wie sehr es in den Beinen juckt danach :Teufel: Im Ernst, ich sag Dir wie's wird: Ich bin im April in sehr guter Form und explodiere im Sommer :)


Hoffentlich haben sie recht. GA2 am nächsten Tag konntest jedenfalls nicht .... also war der Plan doch zu hart oder du hast Mo überzogen.

GA2 ist nach Rücksprache momentan auf Eis gelegt. Letzet Woche war einfach die Maximalwoche und da sollte es etwas scheppern. Diese Woche ganze drei Ruhetage (Mi, Fr, So). Montag nur 200er, nicht maximal, Dienstag entspannteste 15km und heute sind die Beine locker, da gibt's statt Intervallen nen Tempodauerlauf. Eigentlich 7,5km, ggf. aber auch 10km. Mal sehen wie's heute Abend wird und wie die Form ist. Wird ein kleiner Test.


Außerdem habe ich bei AlsterrunnersGruppe manchmal das Gefühl, die trainieren eh immer hart und machen gar kein Grundlagentraining.

BALLERN!!!! IMMER NUR BALLERN!!!!! BIS ZUM ANSCHLAG!!! Wenn ich mir aussuchen könnte, wie Training am besten wirkt, würde ich year-round 200er, Pyramiden, wenige 1000er (so drei bis vier maximal) und TDL machen. Sonst nichts. Ich weiß allerdings noch gut, wie's mir Ende letzten Sommer so ging...

Rolli
10.02.2011, 15:00
Jetzt mal was anderes...
Lauf ABC. Könnte ich mir Stundenlang anschauen:D :

Klick. (http://www.youtube.com/results?search_query=jenny+Pacey&aq=f) Puh... einfach schön.:daumen:

Gruß
Rolli

alsterrunner
10.02.2011, 15:10
Ach... ist das nicht schön :D

JensR
10.02.2011, 15:39
aprospos Lauf-ABC... wie lauft ihr euch ein? Ich wollte ja gesern auf der Bahn 5000m. Bis dato bin ich meist 2,5km locker eingelaufen, 2 Steigerungen dabei und dann an den Start.

Durch das eine Posting von .iL letztens is mir nochmal ziemlich deutlich geworden, dass das anscheinend für mich zu wenig ist. Gestern habe ich dann 3km einlaufen zum Stadion gehabt in 4:40 (inkl ziemlicher Brücke hoch und runter), 4:13, 3:55.. dann ein paar Meter gegangen und dann 10min Lauf-ABC. So am Ende habe ich schon gedacht, ob das jetzt ein bisschen zuviel des Guten war. Hab dann nochmal 1-2 Minuten gewartet und dann an den Start. Ich hab von den ersten Meter an ein gutes Gefühl und gute Spannung in den Beinen gehabt und frage mich nun aber trotzdem, ob das evtl etwas zuviel ist...

Rolli
10.02.2011, 15:53
aprospos Lauf-ABC... wie lauft ihr euch ein? Ich wollte ja gesern auf der Bahn 5000m. Bis dato bin ich meist 2,5km locker eingelaufen, 2 Steigerungen dabei und dann an den Start.

Durch das eine Posting von .iL letztens is mir nochmal ziemlich deutlich geworden, dass das anscheinend für mich zu wenig ist. Gestern habe ich dann 3km einlaufen zum Stadion gehabt in 4:40 (inkl ziemlicher Brücke hoch und runter), 4:13, 3:55.. dann ein paar Meter gegangen und dann 10min Lauf-ABC. So am Ende habe ich schon gedacht, ob das jetzt ein bisschen zuviel des Guten war. Hab dann nochmal 1-2 Minuten gewartet und dann an den Start. Ich hab von den ersten Meter an ein gutes Gefühl und gute Spannung in den Beinen gehabt und frage mich nun aber trotzdem, ob das evtl etwas zuviel ist...
Weniger mache ich auch nicht. Vielleicht 15-20' ABC, nach Gefühl. Ich bin mir sicher, dass mehr besser ist.

Gruß
Rolli

jackdaniels
10.02.2011, 20:42
Neues von der Gesundheit.

Bei mir hat sich heute ein kleines Wunder ereignet, was mich einerseits freut, andererseits extrem zornig macht: Ich kämpfe seit ca. 15 Monaten mit Knie-Problemen. Ich weiß, dass mein Knie laufen auf instabilem Untergrund nicht verträgt und hab's vor besagten 15 Monaten doch zwei (!) Mal gemacht - einmal die sch... Wiese hoch, einmal durch den Sand, jedes Mal volle Attacke. Danach: Dickes Knie, mehrere Wochen immer mal wieder Zwangsaussetzer für ein paar Tage und eine völlig nervige Wintervorbereitung im letzten Jahr. Immer wieder Tape, mal dies, mal das und seit dem immer mal wieder leichtes Zwicken. In der Regel konnte ich voll trainieren, Knie ganz durchbeugen ging allerdings nie und alle paar Tage zwickt es mal wieder fies mit regelmäßigen Schwellungen. Anfang Herbstpause 2010 überleg' ich mir, dass ich was tun muss und lass bei unserem Oberheld in HH (Chefarzt Orthopädie im UKE) MRT machen und gründlich untersuchen (in der Patientenkartei bin ich nur über nen Freund und viel Glück gelandet - nen paar Mal hat der mir auch schon gut geholfen). Ergebnis: Meniskus leicht beschädigt, etwas Knorpelverschleiß - das erklärt wohl die Schmerzen. Der Knubbel in der Kniekehle? Ja naja, da ist Gelenkflüssigkeit, ne Schwellung, kann man nichts machen, ist aber auch nicht weiter schlimm. OP könnte man machen, bedeutet dann aber sechs Wochen Pause - könnten wir aber auch erst 2011 machen, wenn's laufen so erstmal geht, weil wohl noch nicht so schlimm. Nebenher hab ich ein Rezept für Physio abgestaubt, weil ich lieb drum gebettelt hab (Kassenpatient) und außerdem ein paar Rückenschmerzen hatte in letzter Zeit. Jetzt geh' ich also seit ein paar Wochen regelmäßig zum Physio und meine Rückenschmerzen sind auch *vollständig* verschwunden, Termine hab' ich aber noch (großzügiges Rezept). Heute dann Gesprächsthema beim Physio, während der mich quält: Unsere Orthopäden in HH. Sag' ich: Ja, ich lass dann im Herbst auch nochmal mein Knie machen... ach ja, Knie, fragt er. Was ist denn damit? Also erklär' ich mein Anliegen. "Achsooo", sagt er. "Na, da ist nur die Schwellung hinten in der Kniekehle. Ich zeig' Ihnen das mal. Steckt eine Faust in die Kniekehle links (das gesunde Knie) und beugt das Knie durch. "Tut weh?" JaaaaAAAAHHH. "Sehnse. Das ist nur die Schwellung. Die verhindert, dass Sie's durchbeugen und sorgt für ne Überdehnung vorne. Dadurch dann auch die ständigen Blutergüsse. Da muss nur die Schwellung weg. "Ah ja, wie denn? OP? "I wo, das mach ich. Fangen wir heute mit an und dann holen Sie sich nochmal nen Rezept für zwei, drei Termine und dann ist das weg."

Es folgen zehn weitere Minuten schmerzhaften Drückens, Ziehens und anderer Grausamkeiten - und am Ende kann ich mein rechtes Bein ein paar Grad weiterbeugen und der Knubbel in der Kniekehle, der da seit nem guten Jahr (!) ist, ist sichtbar kleiner. Wenn das der Physio-Mensch noch zu Ende fertig bringt, fall' ich vom Glauben ab.


:teufel:


Tja was meinst du was bei mir wegen Gelenkinstabilität in der Manuellen gemacht wird? Blockierte Fußgelenke freimachen, Wirbelsäule *irgendwie* *finster* knacken lassen, Hüfte symmetrieren ...
So ein Physiotherapeut ist nicht mal mit Gold zu bezahlen :nick:

DerC
11.02.2011, 10:21
Hallo Christoph,

ich will jetzt mal erstmal nicht konkret auf alle Dinge in deinem Post eingehen, sondern nur mal ein paar Nachteile von einer Periodisierung mit langer Grundlagenphase und insgesamt langen Abschnitten anführen. (Es geht auch um die anderen Phasen, was ihr in Hamburg jetzt macht wäre in der Terminologie, die ich benutze, der Beginn der speziellen Vorbereitungsphase und das ist schon sehr früh, wenn der Formhöhepunkt Ende juni Anfang Juli sein soll.)


- die Technik verändert sich durch die veränderten Bedingungen (mehr Kraft, mehr Ausdauer) und wird bei einer langen grundlagenphase zu selten geübt (


dieser Punkt ist für technische Disziplinen sehr viel wichtiger, aber durchaus auch noch für das Laufen relevant, da Technik im Laufen relevant ist

- die Gefahr eines Leistungsplateaus ist bei langen Phasen ohne stark veränderte Trainingsreize größer, das kann zur Demotivation führen.

- die Leistungsdiagnose ist mit sehr wenigen oder gar ohne WK schwieriger, man weiß nicht so genau wo man steht


das ist wie viele Argumente eins, was nicht für alle Läufer gleich schwer wiegt: Für manche ist es gut, andere halten es zumindest gut aus, es gibt aber auch welche, bei denen das Steuern von Training schwer wird und die Motivation stark leidet.
Mir ist klar, dass es gerade bei vorhandenen Ressourcen andere Wege der LD gibt. Ich halte WK in den meisten Fällen aber immer noch für die beste und sinnvollste form der LD



- wurden vorher keine ernsthaften Wk absolviert , steht der Athlet bei Verletzungen oder anderen ungeplanten Rückschlägen im Frühjahr ohne Erfolg (als Profi ein finanzieller Verlust), ohne Zeiten, ohne "Belohnung" da ..


Mal ein Beispiel: Hier in HEssen zählen für die Landesmeisterschaften auch Qualileistungen aus der Hallensaison. Wenn ein Athlet die Quali hat und er verletzt sich im April, kann er bis zu den Meisterschaften im JUni vielleicht wieder fit werden. Der Athlet, der die Quali nicht hat, muss mind 2 Wochen vorher fit sien um die Quali zu machen ... wird schweieriger und evtl riskanter



- werden Phasen mit (mehr oder weniger hartem) Qualitätstraining zu lange ausgedehnt, droht physische oder psychische Überlastung


physische Überlastung sollte klar sein, zur psychischen ein Erklärungsmodell: WK-Erfolge sind für den wettkampforientierten Sportler die entscheidenden Belohnungen, bleiben die zu lange aus, kommt er in eine Gratifikationskrise - so etwas ist im Extremfall eine der entscheidenden Ursachen für Burn Out.
Eine Andere Gefahr ist natürlich, dass Athleten sich die Belohnung im Training holen, das Training zum WK machen und zu früh zu hart trainieren. Es ist schon etwas lustig, aber genau das, was eigentlich durch einen geplanten klassischen Aufbau verhindert werden soll, kann dadurch gefördert werden.
Das Problem dabei ist natürlich, das wir oft nicht genau wissen, wohin die Reise genau geht, deswegen manchmal auch nicht wissen können, was zu hart oder zu viel ist - wenn du dieses Jahr 3'50 über 1500 läufst, waren die 300er wahrscheinlich nicht zu hart :teufel:


Übrgens sollten wir vielleicht mal klären, was wir unter Mehrfachperiodiserung verstehen, denn das wirft einige Fragen auf



Und dass ein einzelner WK zwischendrin mal nicht *so* viel schaden wird, das sehe ich auch so - sonst würde ich wohl kaum Cross oder den einen Hallen-WK laufen. Ich bezweifle z.B. auch, dass die von Dir angesprochenen Läufer mehrere "ganze" Saisons in ihrer Mehrfachperiodisierung durchziehen. Ich würde eher davon ausgehen, dass es gezielte WKe mit genauer Vorbereitung und an womöglich trainingstechnisch sinnvollen Zeitpunkten sind.
Was ist da jetzt für dich der Unterschied? Bei der Mehrfachperiodisierung macht man ja genau das: Gezielte WK an trainingstechnisch sinnvollen Zeitpunkten. Irgendwie drängt sich mir der Verdacht auf, dass ihr eigentlich eine Mehrfachperiodisierung macht ... 1, Hall, 2. Corss, 3, Bahn ... :zwinker2:

Es geht ja bei der Mehrfachperiodisierung nicht um ungeplantes "vorsichhintrainieren" mit möglichst vielen WK. Sonden natürlich um genau Vorbereitung, allerdings von kürzeren WK Phasen über einen längeren Zeitraum (das ganze Jahr) verteilt.

Gruß
C.

Rolli
11.02.2011, 15:16
Habe Probleme die mir nicht aus dem Kopf gehen wollen:
Training am Mittwoch:
geplant 4x2000 in 10er-Tempo mit 4'TP

Mein Freund (Trainingsweltmeister wie ich) Murat diesmal auch dabei.

Nach 3:32 geht Murat nach vorne und zieht... 6:50
Dann nur noch WK:
6:43, 6:47, 6:39 mit geschlossenen Augen und mit "Knie halten müssen" am Ende.

1. Bin ich schon wieder zu früh dran?
2. Am Sonntag 15er Wettkampf. Um das Tempoentwicklung zu bremsen kein Ruhetag und die Umfänge weiter hoch zu halten (min. 15km/Tag) und egal in 54 durchgehen?
3. Nicht mehr mit Murat trainieren? Zusammen entwickelt sich das immer zu einem WK...
4. Wettkampf voll laufen, also ein Ruhetag dazwischen?

Weitere Vorschläge?
Trainer wieder im Urlaub und damit nicht erreichbar.

Gruß
Rolli

harakiri
11.02.2011, 15:48
Du bist mit der "Trainingsweltmeisterschiene" bisher gut gefahren. Also kann sie ja nicht so kervehrt sein oder? Die Alternative wäre zu versuchen konsequent "dosiert" zu trainieren für zB ein halbes Jahr und zu sehen was rauskommt... aber das willst du wohl kaum?

Solang du diese Einheit nicht mit 1' Pause läufst mach ich mir keine Sorgen um dich :P

Meine große Sorge momentan: Trotz geringeren Umfangs (45km) werd ich diese Woche mit nur einem Pausetag (heute) abschließen (+Montag = schwimmen). Irgendwie trainier ich grade so wie ich mir den Mai vorgestellt hätte... nur ohne spezifische Einheiten. Bereitet mir irgendwie Kopfzerbrechen... aber angeblich zerbrechen sich ja Anfänger viel zu viel den Kopf :D

DerC
11.02.2011, 16:51
Nach 3:32 geht Murat nach vorne und zieht... 6:50
Dann nur noch WK:
6:43, 6:47, 6:39 mit geschlossenen Augen und mit "Knie halten müssen" am Ende.

1. Bin ich schon wieder zu früh dran?
Wenn du in 10 Tagen Sub34 laufen willst, nicht unbedingt.



2. Am Sonntag 15er Wettkampf. Um das Tempoentwicklung zu bremsen kein Ruhetag und die Umfänge weiter hoch zu halten (min. 15km/Tag) und egal in 54 durchgehen?
Wenn du dich zusammenreissen kannst und ein voller WK jetzt nicht reinpasst, durchtrainieren und den WK locker angehen .... wenn du dich im WK eh nicht zusammenreißen kannst, dann kannst du auch Punkt 4 machen.



3. Nicht mehr mit Murat trainieren? Zusammen entwickelt sich das immer zu einem WK...
Lass ihn doch mal laufen. Wenn du diszipliniert bist, wird es ihm möglicherweise irgendwann zu blöd, immer weg zu laufen. Oder mach einfach nur 1600m statt 2000 und las ihn die letzte Runde allein machen. Sollt ihr denn laut Trainer dieselben Zeiten laufen?

Gruß

C.

Rolli
11.02.2011, 18:03
Sollt ihr denn laut Trainer dieselben Zeiten laufen?


82-84...

Also durchtrainieren und WK locker/egal.

Gruß
Rolli

alsterrunner
11.02.2011, 18:59
sondern nur mal ein paar Nachteile von einer Periodisierung mit langer Grundlagenphase und insgesamt langen Abschnitten anführen

<zickiger Modus> Mir scheint ein wenig, dass Teil des Problems ist, dass Du selbst (trotz Ambitionen) zwar viel drüber weißt, aber nicht die Disziplin hast oder hättest, einen konsequenten Aufbau durchzuziehen. Da zu argumentieren, dass man mit kurzen Perioden weiter kommt, fällt leicht, wenn man's noch nicht anders ausprobiert hat... </ zickiger Modus>


was ihr in Hamburg jetzt macht wäre in der Terminologie, die ich benutze, der Beginn der speziellen Vorbereitungsphase und das ist schon sehr früh, wenn der Formhöhepunkt Ende juni Anfang Juli sein soll

Grundlage mit leicht verschärfter Intensität und angezogenem Tempo. Spezielle Vorbereitungsphase wäre auf der Bahn - die sehen wir aber nach wie vor nur im Vorbeilaufen. Wir sind immer noch draußen, mit "ungefähr" Streckenlängen, profiliertem Untergrund und damit wenig aussagekräftigen Zeiten.


die Technik verändert sich durch die veränderten Bedingungen (mehr Kraft, mehr Ausdauer) und wird bei einer langen [G]rundlagenphase zu selten geübt

Fast die gesamten Monate November und Dezember sind geprägt von sehr hohem koordinativen Teil im Training, Kniehebeläufen bergan, Sprüngen etc. Davon abgesehen: fünf bis sieben lange Steigerungen nach jedem Training und drei bis fünf nach jedem Dauerlauf.


die Gefahr eines Leistungsplateaus ist bei langen Phasen ohne stark veränderte Trainingsreize größer, das kann zur Demotivation führen Siehst Du - das ist schon wieder so ein Punkt. Wenn ich persönlich (ob jetzt aus private, beruflichen oder psychologischen Gründen) die Grundlagenphase nicht hinkriege, ist die natürlich Mist. Wenn ich dann demotiviert durch die Gegend schleiche, ist mir schon klar, dass das nichts bringt. Aber davon kann ich ja nicht ausgehen, wenn ich so etwas diskutiere. Dann müsste die Frage lauten: Was tun, wenn meine Motivation nicht für ne Grundlagephase reicht? Wir sind derzeit übrigens 27 aktive Mitglieder in unserer Gruppe mit durchschnittlicher Trainingsbeteiligung zwischen 15 und 20 Leuten - das hält die Motivation schon gut hoch.


die Leistungsdiagnose ist mit sehr wenigen oder gar ohne WK schwieriger, man weiß nicht so genau wo man steht Wozu jetzt Leistungsdiagnose? Ich ernte im Sommer.


wurden vorher keine ernsthaften Wk absolviert , steht der Athlet bei Verletzungen oder anderen ungeplanten Rückschlägen im Frühjahr ohne Erfolg (als Profi ein finanzieller Verlust), ohne Zeiten, ohne "Belohnung" da

Mit dem Risiko muss ich leben. Das hat ein Marathonläufer vor jedem Wettkampf.


WK-Erfolge sind für den wettkampforientierten Sportler die entscheidenden Belohnungen, bleiben die zu lange aus, kommt er in eine Gratifikationskrise - so etwas ist im Extremfall eine der entscheidenden Ursachen für Burn Out.

Da konnte ich leider nicht weiterlesen. Ich krieg' schon bei dem Wort "Burn Out" Hautausschlag.


Eine Andere Gefahr ist natürlich, dass Athleten sich die Belohnung im Training holen, das Training zum WK machen und zu früh zu hart trainieren. Es ist schon etwas lustig, aber genau das, was eigentlich durch einen geplanten klassischen Aufbau verhindert werden soll, kann dadurch gefördert werden.
Das Problem dabei ist natürlich, das wir oft nicht genau wissen, wohin die Reise genau geht, deswegen manchmal auch nicht wissen können, was zu hart oder zu viel ist - wenn du dieses Jahr 3'50 über 1500 läufst, waren die 300er wahrscheinlich nicht zu hart

Daher siehe oben. Kein Bahntraining, nur raus in den Stadtpark. Die einzigen Anhaltspunkte sind die Resultate aus dem letzten Jahr.


Was ist da jetzt für dich der Unterschied? Bei der Mehrfachperiodisierung macht man ja genau das: Gezielte WK an trainingstechnisch sinnvollen Zeitpunkten.

Unter Mehrfachperiodisierung würde ich *jedenfalls* auch wettkampfspezifische Vorbereitung verstehen. Die bleibt im Wesentlichen aus. Dazu kommen unsere momentan deutlich höheren Umfänge als im Sommer.


Nach 3:32 geht Murat nach vorne und zieht... 6:50
Dann nur noch WK:
6:43, 6:47, 6:39 mit geschlossenen Augen und mit "Knie halten müssen" am Ende.

1. Bin ich schon wieder zu früh dran?
2. Am Sonntag 15er Wettkampf. Um das Tempoentwicklung zu bremsen kein Ruhetag und die Umfänge weiter hoch zu halten (min. 15km/Tag) und egal in 54 durchgehen?
3. Nicht mehr mit Murat trainieren? Zusammen entwickelt sich das immer zu einem WK...
4. Wettkampf voll laufen, also ein Ruhetag dazwischen?

Weitere Vorschläge?
Trainer wieder im Urlaub und damit nicht erreichbar.

Ich komm' nicht ganz mit. Wo ist das Problem? Mit Deiner 10km-Zeit waren die Tempoabschnitte doch einigermaßen passend. Oder ist "10km-Tempo" das aktuell erwartete 10km-Tempo? Das wäre mir dann wieder zu hoch - woher weiß ich, was ich jetzt für 10km brauche?

Ich glaub', ich komm da auch nicht mit - vermutlich wegen der unterschiedlichen Vorstellungen. Wenn 15km-WK jetzt, dann würde ich den komplett ohne Vorbereitung und aus dem Training heraus laufen. Wenn da nun mal 2000er drin sind, hätte ich die vielleicht in nem Bereich gemacht, in dem die locker-fordernd sind (finde, 7:00 klingt gar nicht so verkehrt). Die kannst Du doch aber auch gut alleine laufen, oder? Ich meine, dabei musst Du Dich ja nicht von irgendwem reizen lassen dann... : /

Rolli
11.02.2011, 21:42
Ich komm' nicht ganz mit. Wo ist das Problem? Mit Deiner 10km-Zeit waren die Tempoabschnitte doch einigermaßen passend. Oder ist "10km-Tempo" das aktuell erwartete 10km-Tempo? Das wäre mir dann wieder zu hoch - woher weiß ich, was ich jetzt für 10km brauche?

Ich glaub', ich komm da auch nicht mit - vermutlich wegen der unterschiedlichen Vorstellungen. Wenn 15km-WK jetzt, dann würde ich den komplett ohne Vorbereitung und aus dem Training heraus laufen. Wenn da nun mal 2000er drin sind, hätte ich die vielleicht in nem Bereich gemacht, in dem die locker-fordernd sind (finde, 7:00 klingt gar nicht so verkehrt). Die kannst Du doch aber auch gut alleine laufen, oder? Ich meine, dabei musst Du Dich ja nicht von irgendwem reizen lassen dann... : /

Uj...
Dann muss ich versuchen deutlicher zu schreiben:
6:40 und 7:00 auf 2000 sind für mich 2 ganz andere Tempovorgaben und dazwischen liegen Welten. Wenn man diese Einheit in der Gruppe läuft, zieht man da mit. Auch wenn das in so einen Wettkampf ausarten kann (mit Murat fast immer). Und 7:00 alleine ist nicht so einfach.

Mit Aussteigen habe ich sehr schlechte Erfahrungen. Einmal Aussteiger immer Aussteiger. Ich bin froh die Einheiten bis Ende laufen zu können und das sah vor einem Monat ganz anders aus.

Frage: werdet Ihr beim Bahntraining in Gruppen eingeteilt, oder läuft bei euch jeder für sich. Siehst Du? Gruppentraining. Immer sehr effektives Trainingsform.

Zu den Wettkämpfen aus dem Training:
Die Woche vor einem Trainingswettkampf läuft man weniger Umfang und die Intensität wird hoch beibehalten. Das Problem bei mir ist, dass ich in solchen Situationen immer eine PB laufe. Die 4x2000 zeigen auch deutlich, dass es wieder möglich ist (nur 1x schneller gelaufen) Obwohl mich eine PB wieder reizen würde (ich weiß ich bin zu ungeduldig) diesmal wollte ich das anders machen. Warten.

Also: vielleicht neue PB oder weiter geduldig weiter Trainieren und vielleicht später eine PB... Vielleicht auch nicht... Also mein Problem (-chen). Und warum die Form jetzt nicht nutzen? Ja... in einem Monat sind Westfälische-Meisterschaften.

Gruß
Rolli

fischmax
12.02.2011, 14:58
Hi,

also ich trainiere meistens in der Gruppe, ich mache halt im Moment noch kein richtiges Bahntraining, meistens nur Tempoläufe draußen.
Rolli, deine 4*2000m finde ich voll kommen ok, ich denke es reicht so gerade für sub 34.
Als ich im Dezember ne 33:03 gelaufen bin, bin ich vorher im Park auf einer leicht hügeligen Strecke 5*2180m mit 600m Trab (~3min) im Schnitt 3:15 gelaufen.
Meine letzten Wochentraining sahen wie folgt aus:

So TempoDl 10km 33:30
Mo 10 Regenerationslauf 2DG Athletik
Di 4*(200,300,400) bergauf (~2:40-2:55) TP Laufstrecke SP4 danach 10P 2*1000m (2:50, 2:46) mit 5' TP (in der Halle)
Mi Mo: 45' Regeneration Ab: 15km DL
Do 50' DL, darin 2*4' schnell (2:52-2:55)
Fr 45' DL 5*100m Steigis
Sa Cross Neukirchen (war leider gar nichts)
So 27km DL (3:50)

Mo 12km DL 5*100m Steigis
Di TWL 8'6'4'2' (TP 4'3'2') Schnitt 3:02
Mi 45' Regeneration
Do 10km GAI Schnell (33:52)
Fr 12km DL 2DG Athletik; 150,120,100,80,60 Steigis
Sa 10*1000m mit 2' TP im Park 3:10

jackdaniels
12.02.2011, 16:34
Ich kenne da jemanden, der sich überhaupt zu nichts motivieren kann und mir letztes Jahr noch erzählt hat dass man im Sommer ruhig km schrubben kann weil ja der nächste Winter wieder übelst krass wird und man dann eh nicht zum Laufen kommt, so wie im Winter davor der Fall gewesen :rolleyes2

Derjenige läuft dann auch aus 50 Wkm Halbmarathon ... und macht sonst lieber Wettkämpfe anstatt Training.

Schonmal drüber nachgedacht dass ihr bei der ganzen Diskussion 2 völlig verschiedene Ansichten zu verteidigen versucht?

Der eine muss sich rechtfertigen wenn er bei bis zu > 120 Wkm bisschen Tempo im Stadtpark rödelt weil dass ja schon nicht mehr Grundlage sei und der andere will im Sommer vielleicht lieber Hochsprung machen ...

Ich denke nicht dass ihr da noch auf einen gemeinsamen Nenner kommen werdert - also :handshak:

Alfathom
12.02.2011, 17:41
Uj...
Dann muss ich versuchen deutlicher zu schreiben:
6:40 und 7:00 auf 2000 sind für mich 2 ganz andere Tempovorgaben und dazwischen liegen Welten. Wenn man diese Einheit in der Gruppe läuft, zieht man da mit. Auch wenn das in so einen Wettkampf ausarten kann (mit Murat fast immer). Und 7:00 alleine ist nicht so einfach.

Mit Aussteigen habe ich sehr schlechte Erfahrungen. Einmal Aussteiger immer Aussteiger. Ich bin froh die Einheiten bis Ende laufen zu können und das sah vor einem Monat ganz anders aus.

Frage: werdet Ihr beim Bahntraining in Gruppen eingeteilt, oder läuft bei euch jeder für sich. Siehst Du? Gruppentraining. Immer sehr effektives Trainingsform.

Zu den Wettkämpfen aus dem Training:
Die Woche vor einem Trainingswettkampf läuft man weniger Umfang und die Intensität wird hoch beibehalten. Das Problem bei mir ist, dass ich in solchen Situationen immer eine PB laufe. Die 4x2000 zeigen auch deutlich, dass es wieder möglich ist (nur 1x schneller gelaufen) Obwohl mich eine PB wieder reizen würde (ich weiß ich bin zu ungeduldig) diesmal wollte ich das anders machen. Warten.

Also: vielleicht neue PB oder weiter geduldig weiter Trainieren und vielleicht später eine PB... Vielleicht auch nicht... Also mein Problem (-chen). Und warum die Form jetzt nicht nutzen? Ja... in einem Monat sind Westfälische-Meisterschaften.

Gruß
Rolli
also "ausgekotzte" Intervalle sind kein Anzeichen, dass daraus auch ein sehr guter WK wird. PB`im Training ( gerade bei Intervallformen ) sind m.E. nicht so aussagekräftig, außer du läufst plötzlich 4 x 2 in 6:25. Aber die Einheit sind ja nur Sekünchen weg von deinen vorherigen, vermute ich mal, da kann die Tagesform schon der alleinige Grund sein.
Bin auch schon mehrmals 4 x 2 in 6:40 gelaufen. Ist schon eine harte Einheit. Wichtiger ist mir aber, lieber 4 x 2 in 6:48 sauber zu laufen, um dann 3-4 Wochen später 4 x 2 mit gleichem Anstrengungsgrad in 6:43 zu laufen. Entwicklung ist solide, Formsprung müßte auch passen, dann nochmal 3-4 Wochen später 5x2 in bsw. 6:43 oder meinetwegen auch 4 x 2 in 6:38, Wenn das gelingt ist eine 10ner PB Sub 33:30 auch in greifbarer Nähe. Damit das so auch funzt, mache ich solche Einheiten immer alleine. Besser sind natürlich 3 x 3 in 10:10 oder 3 x 5 in 17:30. Das gute, man kann die auf die Sekunde genau laufen, keine Hetze dabei, je länger die Strecke, umso gelassener können Korrekturen vorgenommen werden, falls eine 400 m Runde mal eine Sekunde zu schnell oder zu langsam gewesen ist.

DerC
12.02.2011, 17:59
Ich kenne da jemanden, der sich überhaupt zu nichts motivieren kann und mir letztes Jahr noch erzählt hat dass man im Sommer ruhig km schrubben kann weil ja der nächste Winter wieder übelst krass wird und man dann eh nicht zum Laufen kommt, so wie im Winter davor der Fall gewesen :rolleyes2

Derjenige läuft dann auch aus 50 Wkm Halbmarathon ... und macht sonst lieber Wettkämpfe anstatt Training.

Schonmal drüber nachgedacht dass ihr bei der ganzen Diskussion 2 völlig verschiedene Ansichten zu verteidigen versucht?
Natürlich haben wir verschiedene Ansichten - wenn man sich komplett einig wäre eine Diskussion ja langweilig. :D
Der von dir beschriebene Läufer hat schon was mit mir gemeinsam, aber nicht sehr viel.:zwinker2: Dass im Sommer für viele Läufer der beste Zeitpunkt zum Kilometerschrubben ist, stimmt natürlich. Das beweisen in den USA jedes Jahr tausende, die so die Grundlage für die Crossläufe im Herbst und Winter machen, aber es ist auch bei anderen Zielen einfach praktisch, zweimal am Tag im Hellen trainieren zu können.

Du machst leider ähnliche unzulässige Unterstellungen wie Alsterrunner. Was ich trainere (oder nicht trainiere), wenn ich wenig oder viel motiviert bin, hat wenig bis nichts mit meiner Kritik am langen Saisonaufbau zu tun.
Eher nichts.
Denn ich bin keiner von denen, die so begeistert von dem sind, was sie gerade trainieren, dass sie das allen anderen empfehlen, egal ob es passt oder nicht. Ich versuche wie ein Trainer zu denken, und das heißt für mich meistens individualisieren vor pauschalisieren und generalisieren - jedenfalls, wenn man Erfolg haben will. Wenn ich hier nicht mal zufälligerweise und meistens klar gekennzeichnet über mein eigenes Training schreibe, schreibe ich aus Trainersicht.

Natürlich schließe ich also nicht von mir auf viele oder alle. So sehr zu einfach mache ich es mir nicht. Ich analysiere Training und Leistung von vielen verschiedenen Sportlern, ich selbst bin da einer der unwichtigeren Fälle. Was ich trainiere hat oft sehr wenig mit dem zu tun, was ich vielen anderen empfehle, weil viele LäuferInnen eben andere physische und psychische Voraussetzungen haben. Und weil ich mit meinem Training für mich nur eine Verantwortung für mich habe, da kann ich experimentieren oder faulenzen und bin nur mir selbst Rechenschaft schuldig. Wenn ich aber andere mit einem Trainingsplan "verheize" oder unter ihren Möglichkeiten dümpeln lasse, ist das eine ganz andere Geschichte.

Das ist ein Fehler, den leider viele machen: Sie empfehlen vielen oder gar allen das, was bei ihnen funktioniert hat. Das hat wenig bis nichts damit zu tun, wie ein Trainer denken sollte, der das beste für jeden seiner SportlerInnen will und daher für jedes Individuum die optimale Saisonplanung finden muss.

Es ist mir klar, dass ein Teilzeit oder ehrenamtlich arbeitender Trainer meist nicht 20 bis 30 Leute mit komplett individuellen Plänen incl unterschiedlicher Saisonplanung versorgen können wird, selbst ein in Vollzeit arbeitender Trainer wird bei 30 Leuten vielleicht schon an Grenzen stoßen. Wünschenswert wäre es oft, aber die LA hat in D eben ein Personalproblem und die meisten Leute die sich engagieren sind bereits an der Belastungsgrenze - jedenfalls in meinem Bekanntenkreis.



Der eine muss sich rechtfertigen wenn er bei bis zu > 120 Wkm bisschen Tempo im Stadtpark rödelt weil dass ja schon nicht mehr Grundlage sei und der andere will im Sommer vielleicht lieber Hochsprung machen ...
Da hast du was verwechselt, ich hatte überlegt in der Halle an einem Termin Hochsprung zu machen, weil ich läuferisch eh nicht in Form war ...

Und in dem Zusammenhang nochmal was zu dem Klischee, ich sei der "Low Mileage Guy" .. auf 130k/Woche bin ich in der Spitze schon gewesen, warst du da schon oder hat es dich vorher zerlegt? :confused: :teufel:
Und was mir dazu bei Hochsprung einfällt: Ich habe einen Bekannten, der auch ganz gerne mal Hochsprung macht und ohne richtiges Training so 1,60 m bis 1,70 springt. Wenn ich von meinen Umfängen erzähle, die ich mache wenn es gut läuft, lachen sowohl er (800m PB 1'54 in der Jugend, vor ein paar Jahren mit wenig Training noch 1'58) und sein Vater (Marathon PB <2:30) mich aus ... und reden davon das Intensität wichtiger sei. Soviel mal zu den wahren "low-mileage guys."

Rechtfertigen muss sich ein Trainer vor seinen AthletInnen und ein Athlet vor sich selbst ... aber sicher nicht Alsterrunner vor irgendjemandem hier. Darum geht es mir nicht, da hast du vielleicht etwas falsch verstanden.

Nochmal zu meinem Training, es tut zwar wenig zur Sache, aber in der Hoffnung, dass die blöden Klischees und Unterstellungen irgendwann aufhören, also jetzt nicht in erster Linie aus Trainersicht: Ich bin im Schnitt gerade in den letzten 2 Jahren auf recht wenig Umfang gekommen,weil ich Phasen hatte, in denn ich nix gemacht habe. Wenn es gesundheitlich und motivationstechnisch so gelaufen wäre, wie ich mir gewünscht hätte, wäre ich im Schnitt deutlich näher an 100 als an 50 Wochenkilometern gewesen.

Wenn ich einen HM ernsthaft vorbereite plane ich für mich aktuell im Schnitt etwa 100k/Woche und in der Spitze irgendwo zwischen 120 und 140k. Das ist nach meiner Einschätzung für einen Typ, der von unten kommt, eher relativ viel als relativ wenig. Während der Mittelstreckensaison plane und laufe ich teilweise mehr Kilometern als z. B. Rolli ... :zwinker5:

Im Moment bin ich übrigens seit etwa 4 Wochen wieder dabei, natürlich noch im Aufbau, also noch recht geringe Umfänge. Die drei ersten vollen Wochen hatten 43k 80k und 54k. Im März habe ich hoffentlich die erste 100er Woche dabei, wenn ich jetzt nicht ernsthaft krank werde. Wollte heute eigentlich 10000m Winterbahnlauf machen, bin aber angeschlagen, habe Halsschmerzen und hoffe dass ich mit Schonung statt WK heute eine längere Pause vermeiden kann.
Seit Oktober studiere ich wieder und am Anfang habe ich die Uni einfach sehr weit über das laufen gestellt, weil ich mein zweites Studium nicht auch noch in den Sand setzen will und ich nicht mehr ewig Zeit habe. Lustigerweise habe ich in dem Laden, in der wir die erste Klausur gefeirt haben, zwei Kommilitonen kennengelernt, mit denen ich ab und an laufe. Einer davon läuft Sub50 auf 400, mit dem anderen laufe ich eher langsam durch die Gegend. Die gute Klausur hat dafür gesorgt, dass ich den Kopf wieder frei genug fürs laufen bekommen habe und ich bin gerade dabei, eine gute Balance zwischen Studium, Training, Arbeit und dem Rest des Lebens zu finden - wenn es so weiter läuft wie in den letzten Wochen ist in der Bahnsaison wieder mit mir zu rechnen.



Ich denke nicht dass ihr da noch auf einen gemeinsamen Nenner kommen werdert - also :handshak:
Wir vertragen uns doch wunderbar, alsterrunner zickt halt manchmal etwas und sträubt sich gegen gute Argumente, aber das ist gegen die richtigen Zicken hier im Forum doch noch Gold. :teufel:

Nochmal ganz deutlich zum Abschluss: Wenn ich hier andere Konzepte oder deren Umsetzung kritisiere, hat das wenig bis nix mit meinem Training zu tun. Ich habe zur Zeit auch einen Schützling, dem ich bei einem ziemlich langen Aufbau helfe, weil es einfach zu ihm und seiner Situation passt. Es kommt immer darauf an, was zu den Zielen und zum Athleten passt. Selbst für mich plane ich aktuell einen relativ langen Aufbau, weil ich aus einer Pause komme, die Hallensaison im wesentlichen gelaufen ist und ich für die Normerfüllung nach meiner Schätzung keine Topform brauche. Ich würde liebend gerne in der Halle in Topform sein, dann würde ich jetzt nach DM Senioren Halle mit dem Neuaufbau anfangen und der wäre kürzer, würde aber auf deutlich höherem Niveau starten. Aber da ich nicht in einer LA-Halle trainieren kann, ist das für mich illusorisch.

Ich wehre mich nur vehement gegen die Vorstellung, dass Alsterrunners Vorstellung von Saisonplanung bzw eher die seines Trainers sowas wie ein allgemeiner Standard wäre, von dem man ausgehen sollte. Das war vielleicht vor 50 Jahren so, aber wir schreiben das Jahr 2011.

Gruß

C.

.iL
13.02.2011, 18:12
kurzes Update:

Mo: 10,3km @ 4:24
Di: morgens: 8,4km @ 4:40
abends: 15,3km @ 4:16 inkl. 6x80m Bergsprints
Mi: morgens: 8,4km @ 4:38
abends: 10km TDL in 34:36 (17:29/17:07) insgesamt: 18,1km
Do: Ruhetag
Fr: 10,3km @ 4:10
Sa: 5,2km Crosslauf in 18:58 insgesamt: 12km
So: 12,1km @ 4:20
GESAMT: 95km in 8TE

Rolli
13.02.2011, 19:08
Sa 10*1000m mit 2' TP im Park 3:10

Du knallst aber richtig! sub33 in greifbarer Näher! :daumen:

Ich sehe, dass Du auch die Block-Trainingsform machst: WK+LDL. Zufrieden damit?

Gruß
Rolli

Rolli
13.02.2011, 19:41
Ich kann heute über ein Trainingswettkampf berichten. 15km in 54:06.

Kontrolliert und ohne an die Körner zu gehen.

Diese Woche 102km.

Gruß
Rolli

fischmax
13.02.2011, 20:35
Hi Rolli,

Du knallst aber richtig! sub33 in greifbarer Näher! :daumen:

Ich sehe, dass Du auch die Block-Trainingsform machst: WK+LDL. Zufrieden damit?


also bis jetzt bin vollkommen zufrieden mit dem Trainingsaufbau. Wird endlich mal die erste Saison mit einem systematischen Aufbau.
Nächsten Samstag kommt der letzte 10er und dann geht es Anfang März nach Ifrane ins Höhentrainingslager.

alsterrunner
14.02.2011, 00:48
...läuferisch eh nicht in Form war...


...gesundheitlich und motivationstechnisch so gelaufen wäre, wie ich mir gewünscht hätte...


Wollte heute eigentlich 10000m Winterbahnlauf machen, bin aber angeschlagen, habe Halsschmerzen und hoffe...


habe ich die Uni einfach sehr weit über das laufen gestellt

:abwarten:

Merkst Du was?

:abwarten:


...ab dem 01.01.2011...

...erstmal schwimmen...

...-10°...

...irgendwas wegfange....

...Lungenentzündung (!!)...

Bevor ich mir jetzt weiter irgendwas von Zickigkeit anhören muss, bin ich mal direkter: Ich hab' einfach Schwierigkeiten, mir seitenweise etwas über die Vorteile von unstrukturiertem, mehrfachperiodisierten Training von jemandem anzuhören, was rein zufällig ziemlich exakt auf das eigene, einigermaßen unstrukturierte, n-fachperiodisierte - ich sag' einfach mal: chaotische - Training passt, sich nebenher als Mittelstreckler bezeichnet, auf Grund seiner Zeiten ganz bestimmt nicht als talentfrei bezeichnet werden kann, aber trotzdem nicht mehr auf die Bahn bringt. Mag sein, dass Deine Resultate *für den Einsatz* passabel sind - aber was ich mit bescheidenem Einsatz für passable Ergebnisse erziele, ist mir echt gleich. Ich bin bereit viel zu investieren und viel dafür maximalen Output.

So wie Du es ablehnst, Trainingsinhalte zu verallgemeinern und auf alle zu übertragen, lehne ich es ab, mir Trainingsweisheiten von Leuten anzuhören, die es selbst nicht auf die Bahn bringen. Ich würde das womöglich etwas anders sehen, wenn Du Leute trainierst, die ne Kadernorm packen (falls das so sein sollte, sind wir uns ganz schnell einig) oder das mal getan hast. Ich hab' nen Trainer, der selbst Zeiten gelaufen ist, von denen hier im Forum (sieht man mal vom Marathon ab: sogar Corruptor) träumen und Leute trainiert hat, die man in Deutschland heute ganz weit vorne finden würde. Insofern zieht auch die Sache mit "das war vielleicht vor 50 Jahren so..." nicht. Hey: Vor ein paar (nicht 50, sondern ca. 30) Jahren, waren die Zeiten in Deutschland *deutlich* besser als heute. Warum? Dafür reaktivieren wir vielleicht den Thread "Marathon-Nationalmannschaft" wieder (meine Kurzform ist bekannt: Leichtathletik fehlt Status und Anerkennung, den es braucht, damit Leute bereit sind *hart* zu trainieren - und hart ist in meinen Augen nichts, wo es fein alle zwei Wochen die Saison hindurch als Belohnungshäppchen einen Wettkampf geben muss).

Bitte: Bücher lesen und die dann gekürzt seitenweise wiedergeben, können viele. Zählbares produzieren schon ein paar weniger. Ich lass mich von Zeiten beeindrucken - ob als Athlet oder als Trainer vollbracht. Und da nutzt mir der reine Verweis auf irgendwelche Profis, deren Trainer und deren (mir unbekannte) Methoden nichts (zumal ehrlich: bei keinem von denen weiß ich, ob die was nehmen oder genommen haben). Zumal ich bezweifle, dass mir die Methoden eines Rudisha weiterhelfen. Ich bin nun einmal Amateur mit den bekannten Rahmenbedingungen (mit übrigens den besten Langstreckenresultaten parallel zum ersten Jura-Staatsexamen im Herbst 2008 - und das muss nicht drunter leiden und hat's auch nicht): Bei zehn Einheiten in der Woche ist absolute Obergrenze - dazwischen Regeneration findet im Bürostuhl statt, statt im Eisbecken oder beim Physio (den gibt's gelegentlich morgens um halb acht vor der Arbeit). Das sind in etwa die Rahmenbedingungen, die die bisherigen Athleten meines Trainers auch hatten und die, soweit ich das mitbekommen habe, auch die meisten Leute hier im Forum haben (Rollis Arbeitsprogramm klingt auch nicht unbedingt nach reiner Entspannung und trotzdem wird nach .iL den zweiten Platz beim Kilometerkönig machen).


Was ich trainere (oder nicht trainiere), wenn ich wenig oder viel motiviert bin, hat wenig bis nichts mit meiner Kritik am langen Saisonaufbau zu tun. Ich glaube, an dem Punkt kommen wir nicht zusammen. Ich glaube nämlich doch.

Speaking of the :teufel: : Alter, Rolli - sauber. 3:36er Tempo :daumen: Sehr geil.

@fischmax: Ifranes hatte ich auch schon mal so grob für dieses oder nächstes Jahr überlegt (dieses Jahr wird's bekanntlich Portugal). Kann ich mal auf Dich zurückkommen, wenn Ihr da wart? Jetzt schonmal: Wie lange fliegt Ihr hin? Seid Ihr auch da in dem Trainingszentrum, bei dem die LG Dortmund sonst ist? Und: Fahrt Ihr mit Lenchen Heuck zusammen? :geil: :D


Tja was meinst du was bei mir wegen Gelenkinstabilität in der Manuellen gemacht wird? Blockierte Fußgelenke freimachen, Wirbelsäule *irgendwie* *finster* knacken lassen, Hüfte symmetrieren ...
So ein Physiotherapeut ist nicht mal mit Gold zu bezahlen

Und? Hilft's (hoffentlich!) was? Geht schon wieder was, allmählich?

JensR
14.02.2011, 07:40
ich stelle auch mal mein Training ein, auch wenn das im Vergleich zu anderen Programmen nich so doll aussieht. Aber vielleicht hat ja jemand hilfreiche Hinweise. Nachdem ich wirklich überlegt hatte, nach einem Greifschen JP zu trainieren, habe ich festgestellt, dass der für mich nicht so recht passt und bin wieder bei einer "selfmade" Variante gelandet...

Mo: 10x200 (etwa - diesmal nicht auf der Bahn sondern einfach auf einer Waldstrasse) + ein/auslaufen 14k
Di: 14K @4:40 locker
Mi: einlaufen, ABC, 5000m Bahn 18:22 bei 88%HFmax, auslaufen 14k
Do: 16k @4:26 (nen Tick zu schnell geraten)
Fr: 30k @4:36 (wegen Vortagen von Anfang an etwas schwere Beine, musste mich beeilen, weil ich einfach die Mittagspause ausgedehnt habe)
Sa: 13k @4:50 ganz locker
So: 16k @4:30 (die letzten 4 Richtung MRT)

117 WKM

Mittwoch fühlte sich sehr gut an, Freitag sehr schwer und gestern Nachmittag in kurz/kurz in Züri genial... Meine Frau ist diesmal mit in der Schweiz, daher versuche ich das meiste an Training in der Woche unterzubringen, damit ich am WE für sie Zeit habe, wenn sie schonmal da ist.

Ziel ist der Zürimarathon am 17.4.

alsterrunner
14.02.2011, 09:31
Guter Punkt - trainiert wurde auch. Nicht viel, wegen Ruhewoche, dafür einigermaßen zügig:

Mo: früh: 6,5 @ 5:30, spät: 4x 100, 10x 200 (draußen, bei knackigem Wind, ca. 31-32)
Di: 15km regenerativ (4:58)
Mi: Pause
Do: 10km TDL in 36:28 - leider mit Bauchschmerzen zwischendrin und 2,5KMen in 4:00, sonst vllt auch etwas zügiger, ausführliches Ein- und Auslaufen
Fr: Pause
Sa: 21km hügelig mit Bergsprints und zügigen Flachstücken auf der zweiten Hälfte, konsolidiert 4:18er Tempo
So: Pause

68 Wochenkm. Wertvolle Erkenntnis am Donnerstag und Samstag: Mit Atempause spielen die Beine echt gut mit - Einheiten am Donnerstag und am Samstag gingen richtig gut. Bisschen gewurmt hat mich das mäßige Ergebnis beim TDL, 35:xx wäre schon ganz schön gewesen. Immerhin spielten Beine, Pumpe und alles andere runde 5km richtig gut mit - viel mehr brauch' ich auch für die deutschen Cross nicht. Gut in Form ist übrigens die Speerspitze unserer Langstreckler: Haben zu dritt 15km TDL in 52:19 und 52:29 gemacht. Hoffe bei denen schwer auf 1x 31 und 2x 32 mittig.

alsterrunner
14.02.2011, 09:34
ich stelle auch mal mein Training ein, auch wenn das im Vergleich zu anderen Programmen nich so doll aussieht. Aber vielleicht hat ja jemand hilfreiche Hinweise. Nachdem ich wirklich überlegt hatte, nach einem Greifschen JP zu trainieren, habe ich festgestellt, dass der für mich nicht so recht passt und bin wieder bei einer "selfmade" Variante gelandet...

Mo: 10x200 (etwa - diesmal nicht auf der Bahn sondern einfach auf einer Waldstrasse) + ein/auslaufen 14k
Di: 14K @4:40 locker
Mi: einlaufen, ABC, 5000m Bahn 18:22 bei 88%HFmax, auslaufen 14k
Do: 16k @4:26 (nen Tick zu schnell geraten)
Fr: 30k @4:36 (wegen Vortagen von Anfang an etwas schwere Beine, musste mich beeilen, weil ich einfach die Mittagspause ausgedehnt habe)
Sa: 13k @4:50 ganz locker
So: 16k @4:30 (die letzten 4 Richtung MRT)

117 WKM

Mittwoch fühlte sich sehr gut an, Freitag sehr schwer und gestern Nachmittag in kurz/kurz in Züri genial... Meine Frau ist diesmal mit in der Schweiz, daher versuche ich das meiste an Training in der Woche unterzubringen, damit ich am WE für sie Zeit habe, wenn sie schonmal da ist.

Ziel ist der Zürimarathon am 17.4.

Finde ich ganz gut - zumal für Marathon. Hätte höchstens Kleinigkeiten, die ich persönlich ändern würde (ohne zu behaupten, dass das Allgemeingültig wäre): Zwischen 200er und den TDL würde ich zwei Tage packen. Der 30er in der Mittagspause (!) ist natürlich geil :) Weiß nicht, auf was für ein Tempo Du beim Marathon hinarbeitest, aber ich würde evtl 1x in der Woche nen längeren TDL einziehen 15-20km. Oder, falls das zu heftig ist, jede Woche abwechselnd einen 30er und einen langen TDL. Ansonsten find' ich den Countdown von Greif auch gar nicht so doof...

DerC
14.02.2011, 09:54
Bevor ich mir jetzt weiter irgendwas von Zickigkeit anhören muss, bin ich mal direkter: Ich hab' einfach Schwierigkeiten, mir seitenweise etwas über die Vorteile von unstrukturiertem, mehrfachperiodisierten Training von jemandem anzuhören

Mittlerweile finde ich es wirklich traurig, auch dass es dir selbst nicht peinlich ist. Nirgends habe ich hier in der Diskussion unstrukturiertes Training angeraten, dazu der unpassende Vergleich mit einem anderen Forumsteilnehmer ... langsam wäre eine Entschuldigung fällig.

Ich weiß selbst ganz genau, dass und warum ich unter meinen Möglichkeiten bleibe, ich habe nie auch nur im Ansatz behauptet, dass ich selbst optimal trainiere ... du unterstellst dauernd Dinge, die so einfach unwahr sind.

Was ist mit dir los, warum so aggressiv, warum die wiederholten ad hominem Attacken? So sollte das unter Gentlemen nicht laufen.

Ehrlich gesagt verstehe ich wirklich nicht, warum nicht mehr gepflegt mir dir diskutieren. Ich zolle dir doch auch den nötigen Respekt. Warum immer wieder diese Respektlosigkeiten?:confused:

Obwohl das eigentlich nicht not tut, weil ich mich nicht rechtfertigen muss, nur mal kurz eine Referenz von mir als Trainer: Ein Schützling von mir lief letztes Jahr in Berlin mit deutlicher PB in 2:39:x ein, relativ kurz hinter Rolli. Im Gegensatz zu diesem hatte er jedoch nicht wie Rolli im Winter schon so eine so gute 10k Zeit stehen, also eine bessere Marathonumsetzung erzielt. Ach so, der Plan hat einiges von Konzepten aus dem modernen Weltklassetraining verwirklicht. Der Mann hat die Entscheidung übrigens nicht bereut, obwohl ich langsamer als er bin und immer mal wieder chaotisch trainiere.

Das ist eines von mehreren Beispielen dafür, dass das, was ich als Trainer mache durchaus funktioniert - natürlich nicht immer, ich kann nur versuchen besser zu werden. Im gleichen Zeitraum habe ich einem über 50jährigen zu "bescheidenen" Bestzeiten im Halbmarathon und Marathon trainiert ... ich habe mich darüber auch sehr gefreut, zumal der Kandidat nicht dran geglaubt hatte.

Mir geht es nicht nur um Leistungssport, nicht nur um 1a bis 1c. Mir geht es sicher auch nicht darum, Deinen Trainer schlecht zu machen, er muss sehr viel richtig machen, um eine solche Truppe wie eure zusammen zu bekommen und zu halten. Selbst wenn seine Periodisierung nicht optimal für dich wäre, würde ich dir übrigens raten in der Gruppe zu bleiben, weil das offensichtlich eine gute Gruppe ist und ich diesen Effekt hier für wichtiger halte.

Mir geht es darum, Menschen zu helfen, die mit Leidenschaft laufen (oder LA machen) und von meiner Hilfe profitieren können. Wenn du meine Meinung zum Lauftraining nicht teilst, ist das dein Ding, damit kann ich wunderbar leben. Deswegen musst du dich aber nicht auf das im letzten Beitrag gezeigte Niveau begeben.

Übrigens habe habe ich einen gewissen von dir erwähnten Fori auch mal trainiert, das aber aufgegeben, weil es an der richtigen Einstellung mangelte. Ich selbst will mich keinem anderen Trainer zumuten, also bleibt mir nur übrig, es weiter mit mir selbst und meiner schrecklichen Disziplinlosigkeit zu probieren ...

C.

JensR
14.02.2011, 10:45
Danke fürs Feedback!


Zwischen 200er und den TDL würde ich zwei Tage packen

ja ich hab mal geschaut wie sich meine Beine so anfühlen. Das war Mittwoch okay, sonst hätte ich bis Donnerstag gewartet.


Weiß nicht, auf was für ein Tempo Du beim Marathon hinarbeitest

Ziel für 2011 ist unter 2:50. In Zürich wäre ich auch mit 2:50/53 zufrieden.


aber ich würde evtl 1x in der Woche nen längeren TDL einziehen 15-20km.

mache ich auch. Im Wechsel mit dem kurzen, schnellerem TDL am Mittwoch


Ansonsten find' ich den Countdown von Greif auch gar nicht so doof...

ich meinte nicht den Countdown, sondern den Jahresplan. Der ist schon etwas anders und natürlich nicht schlecht. Er baut aber (und das gefällt mir dieses Jahr nicht) die Geschwindigkeit komplett von langsam zu schnell auf. Ich bin der Meinung, dass ich grade von unten her Reserven habe. Sowohl in Bezug auf Technik, als auch Kraft und Abdruck usw usf. Sprich: ich will von kurz/schnell und lang/intensiv zum Zieltempo gelangen... war das verständlich? :confused:

alsterrunner
14.02.2011, 12:34
@Christof: Kein Grund, beleidigt zu sein. Mir geht's gar nicht darum, Dich anzustänkern und ich freu' mich im Grunde auch über Trainingsdiskussionen mit Dir. Einzig: Ich führe die einfach lieber, wenn die auch durch persönliche Erfahrung (ob als Trainer oder als Athlet) durch Erfahrung gespeist sind. Jetzt mal ohne jede Ironie: Gegen Dein geballtes theoretisches Wissen kann ich anargumentieren, bis ich schwarz bin - Du wirst immer noch irgendwen oder irgendwas ausgraben, da bin ich mir sicher. Ich glaube auch, dass bei allem persönlichen Interesse ich Deinen Wissensstand nie erreichen werde. Vielleicht könnte ich das, wenn ich mich vom aktiven Laufen zurückzöge und die gesparte Zeit in Lauflektüre investieren würde - aber so lange, wie's noch vorwärts geht, wird's dazu nicht kommen. Dazu bin ich zu ehrgeizzerfressen.

Dann eben nicht unstrukturiert, sondern nur mehrfachperiodisiert. Und ganz personenlosgelöst kann ich so etwas gar nicht diskutieren. Wie gesagt: Für mich zählen Resultate. Und da kann ich nicht auf dem Level diskutieren, auf dem mit dem Finger auf irgendwelche Profis gezeigt wird und "die laufen ja auch mehrmals im Jahr Wettkämpfe". Ich glaube, der ganz wesentliche Punkt, den hast Du oben mal irgendwo angesprochen: Du hältst es für einen Fehler, eigene Konzepte auf andere zu übertragen. Ich halte das für den einzig gangbaren Weg. Für mich ist die Beziehung zu demjenigen, von dem ich mein Training leiten lasse, auch eine emotionale - zumal bei an Entbehrung reichen Phasen. Mit welcher Erfahrung wird mir Erfolg vorausgesagt? Mit welcher Berechtigung pocht jemand darauf, dass sein Konzept bei mir anschlagen wird? Wie kann ich einem Trainer mit seinem Konzept vertrauen? Ich will langfristig Fortschritte machen - da ist gar nicht die Zeit, mich selbst mit irgendwas auszuprobieren. Erstmal ein paar Jahre ordentlich durchtrainieren - das ist die Idee bei mir. Wenn ich dann sehe, dass ein Trainer (wie meiner) mit so etwas langfristig Erfolg hatte und das bei acht, neun richtig guten Leuten (auf Strecken von 800m bis 5000m), dann überzeugt mich das. Natürlich sind Läufer individuell - aber das ist auch fast jeder Trainingsplan - unser eingeschlossen. Konzeptionell mag der für jeden gleich sein. Was aber Tempi für die einzelnen Einheiten, genau wie für die Dauerläufe angeht, genau wie individuelle Änderungen als Reaktionen auf Unvorhergesehenes, wird das natürlich einzeln abgestimmt. Unveränderlich ist bei uns zB einzig der grobe Rahmen und die Struktur. Das wird allerdings zum einen so kommuniziert (wer damit nicht zurechtkommt, ist ggf anderswo besser aufgehoben) und zum anderen auch für eine vernünftige Gruppendynamik kaum anders möglich. Wenn jeder Kerneinheiten an anderen Tage, zu anderen Zeiten und mit anderem Inhalt macht, können wir auch alle ohne Verein und ohne Gruppe per Ferntraining bei irgendwem trainieren.

Ich glaube, wir werden in der Tat damit leben müssen, in Sachen Training nicht zusammen zu kommen. Ich finde das ausgesprochen ehrbar, was Du machst, aber ich bleibe bei meiner Auffassung, dass ich es nicht für so zielführend halte, wie es sein könnte. Unter dem Aspekt, dass jemand keine Lust oder Motivation für langfristiges Training hat, hab' ich Training noch nie so richtig betrachtet und werde ich wohl auch eher nicht. Dafür bin ich wahrscheinlich auch zu sehr der ganz-oder-gar-nicht-Typ (das hab' ich vermutlich mit der "läuferischen Muttermilch" bekommen). Für mich ist das auch so eine Form von Respekt gegenüber meinem Trainer: Wenn der mich schon ehrenamtlich coacht, geb' ich insofern was zurück, das ich mich mit voller Hingabe reinknie. Es ist nicht Job meines Trainers mein Training dahingehend zu modifizieren, dass es was taugt, obgleich ich den Hintern nicht hochkriege (da schon eher, mich zu motivieren, *dass* ich den Hintern hochkriege - wenn ihm was dran liegt).

Mir geht's im Hinblick auf mich persönlich tatsächlich um die 1A-Lösung. Und wenn ich mit anderen diskutiere, dann auch eher unter diesen Voraussetzungen. Wenn jemand sagt: Ok, ich laufe gerne, aber bei fünf Einheiten in der Woche ist in jedem Fall Schluss und länger als zehn Wochen arbeite ich nicht auf einen Wettkampf hin, dann ist das eben eine ganz andere Voraussetzung (ohne zu sagen, dass Du das tust). Daraus kann ich dann für mich kaum Schlüsse ziehen - höchstens, wenn ich mal keinen Bock mehr habe. Ich schau' mir ja auch durchaus mit Interesse an, was Rolli und .iL da so treiben und bin gespannt, welche Früchte das tragen wird.

Können wir's dabei belassen?


Ich selbst will mich keinem anderen Trainer zumuten Schade eigentlich - warum nicht? Vermutlich, weil Du ihn zu Tode diskutieren würdest... :zwinker2:

alsterrunner
14.02.2011, 12:40
ich meinte nicht den Countdown, sondern den Jahresplan. Der ist schon etwas anders und natürlich nicht schlecht. Er baut aber (und das gefällt mir dieses Jahr nicht) die Geschwindigkeit komplett von langsam zu schnell auf. Ich bin der Meinung, dass ich grade von unten her Reserven habe. Sowohl in Bezug auf Technik, als auch Kraft und Abdruck usw usf. Sprich: ich will von kurz/schnell und lang/intensiv zum Zieltempo gelangen... war das verständlich?

Den Jahresplan kenn' ich nicht - aber ich denke eh', das Marathon im Wesentlichen ne Fleißarbeit ist und 2:50 da im Rahmen des Möglichen liegen. Dazu passt, dass Du Dich als schnell genug ansiehst - vermutlich bist Du das, es reicht ja immerhin "nur" eine 4:00 schon für die 2:50 (ohne, dass sich das einfach anhören soll - mir wird beim Gedanken an drei Stunden am Stück ganz anders zZt). Hast der Jahresplan eigentlich auch diese knackige letzte Woche drin? Die fand' ich beim Countdown etwas heftig, soweit ich mich erinnere (hab den irgendwann mal gelesen). Und wenn Du jetzt schon schnell genug bist - achte halt drauf, Dich nicht abzuschießen mit dem Training. Ich weiß, dass das hier bisweilen anders gesehen und praktiziert wird, aber ich würde - gerade bei Umfängen wie den momentanen - drauf achten, dass ich am Tag nach ner schnellen Einheit, was ganz Lockeres mache - auch wenn die Beine womöglich noch sagen "renn!" (das hab' ich fast immer am Tag nach dem WK - da steckt das Tempo irgendwie noch drin). Aber das sieht Greif ja mW eh' vor...

DerC
14.02.2011, 13:14
Ich würde das womöglich etwas anders sehen, wenn Du Leute trainierst, die ne Kadernorm packen (falls das so sein sollte, sind wir uns ganz schnell einig)
Was hat das damit zu tun, ob das was ich schreibe logisch und nachvollziehbar ist?

w12 Hochsprung 1,48 m
m11 Hochsprung 1,45 m
m12 Hochsprung 1,45 m Ballwurf 49,5 m

Schau mal nach, auf welchen Ranglistenplätzen diese AthletInnen in Hamburg stünden, andern sich jetzt die Inhalte meiner vorherigen Beiträge?

Eins noch zur Kadernorm: Ich hatte und habe Leute im E-Kader, das ist der jüngste Kader, der für die 12-14jährigen, ändert sich dadurch der Inhalt von dem, was ich über Training schreibe? Ich hatte und habe wieder Leute in Endkämpfen bei Landesmeisterschaften, das sind Schüler und Jugendliche. Ich mache das Training für diese Leute aber nicht allein, selbst wenn ich es täte, würde ich die Erfolge nicht allein für mich beanspruchen. Die harte Arbeit müssen ja die AthletInnen machen, und viele andere Faktoren spielen eine große Rolle.

Dazu noch ein Beispiel:

Einer meiner Besten hat kürzlich im ersten Weitsprungwettkampf nach über einem Jahr (Meniskusverletzung - sicher nicht durch zu hartes Training, wir sind ja hier alle Schluffis :zwinker5:) seine Bestleistung um über 60 cm gesteigert und so mit A-Norm für die Landesmeisterschaften die Regionsmeisterschaften gewonnen. Er schlug damit im letzten Versuch seinen Konkurrenten, der (zumindest in diesem WK, ich weiß nicht ob sonst auch) vom Trainer einer WM-Teilnehmerin im Weitsprung betreut wurde. Deswegen bilde ich mir nicht, ein, dass ich der bessere Trainer wäre, natürlich ist der Markus deutlich besser, gar kein Vergleich, fall sich jemals dahin komme brauche ich dafür Jahre oder Jahrzehnte.

Warum hat "mein" Mann dennoch gewonnen, zudem der andere auch noch die deutlich höhere Anlaufgeschwindigkeit hatte?
Der möglicherweise entscheidende Vorfall war, dass ihm vor dem entscheidenden Versuch (davor stand er bei 40 cm weniger) jemand in die Bahn gelaufen ist, was er aber noch rechtzeitig gesehen hat. Das hat ihm die nötige Aggressivität gegeben - er ist nämlich ein sehr netter Junge, dem das leider manchmal noch fehlt. Ein weiterer kleiner Faktor könnte gewesen sein, dass ich ihm geraten hatte, den 5. Versuch auszulassen und den letzten zu wieder zu springen. (Dadurch hat natürlich auch das Timing so optimal hingehauen, dass der Störenfried ihn zum richtigen Zeitprunkt provoziert hat , nene war nur Spaß :D.)

Außerdem: Talent. Bei ihm leider nicht eher koordinativ, sondern so etwas wie "Raw Power".... etwa 1,90 groß, schnell und stark, "Zehnkämpfertyp"

Denn ich schreib mir das nicht auf meine Fahne. Mit den entscheidenden Voraussetzungen für seinen Erfolg habe ich nix zu tun. Ich habe natürlich versucht seinen Erfolg zu fördern und nicht zu behindern. :D

Sein Training war lange nicht optimal, und er hat technisch immer noch Mängel, die sogar Leute sehen, die nicht extrem viel Ahnung von der Sache haben. Aber von dem Stand, auf dem wir ihn abgeholt haben, ist er schon gut nach vorne gekommen.

Der Mann hat vielleicht ne Chance auf ne Kadernorm, aber das wird sehr schwer.... wobei ich aber eben dankbar sein muss, dass so ein Talent bei mir gelandet ist und auch dableibt. Ohne genügend Talent, keine Kadernorm, egal wie gut ein Trainer ist.

Die Kadernorm wäre praktisch, weil er dann in FFM in der Halle trainieren dürfte und die Fahrtkosten erstattet bekäme. Das ist imo das interessanteste für ihn daran.

Und da kommen wir zu Strukturen und Bedingungen ... wenn der Athlet schon seit Jahren im Stabhochsprungtraining wäre, wäre die 10Kampfnorm vielleicht deutlich leichter für ihn zu machen als eine Einzelnorm. Aber wir haben keine Anlage. Diskuswurfnetz erst seit ca. 2 Jahren iirc...

Natürlich sind Strukturen und Bedingungen nicht alles, schließlich hat mein Schützling jetzt schon viele geschlagen, die bessere Trainingsbedingungen haben. Klar muss man sich richtig anstrengen, um das beste daraus zu machen.

Wenn ich jetzt unfair argumentieren wollte, könnte ich die Frage stellen, warum ein gewisser großer Verein in Norden im Weitsprung und im Hürdensprint deutsche Spitze produziert aber auf der Mittel- und Langstrecke eher nicht. Aber das mache ich nicht, weil das wie gesagt unfair wäre.:teufel: Man muss mit dem Material arbeiten, was man bekommt. Aus den meisten 1c Leuten kann ich keine 1a-Leute machen. Und der Mittel- und Langstreckenlauf steht ja deutschlandweit unterdurchschnittlich gut dar im Vergleich zu den technischen Disziplinen.

Ach so, mein Weitspringer stellt die Schule vor das Training. Er will den NC für Medizin schaffen. Soll ich ihm das versuchen auszureden? oder ihm lieber versuchen klarzumachen, dass er es schaffen kann, ein gutes Abi zu machen und weiter Leistungsport mit mehr Aufwand als bisher zu machen und nachher auch während dem Studium weiter zu machen?

Das ist das wichtigste Ziel, was ich mit diesem Athleten habe: Ihn bis 2012 körperlich und mental so auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten, dass er die Chance hat, Leistungsport und sein gewünschtes Studium unter einen Hut zu bringen. Wenn er das denn will - ich glaube, wenn es ihm attraktiv genau erscheint, wird er es wollen. (Dass für Leute mit seinem Talent zumindest ein Teilstipendium obligatorisch sein und die duale Planung attraktiver machen sollte, ist vielen Leichtathletikkennern klar, bei uns aber leider nicht so)

Platzierungen, Titel, Kadernormen ... das kommt für eine Athleten mit diesen Möglichkeiten mit dem Glück des tüchtigen automatisch, wenn er dabei bleibt. Ein guter Trainer gehört natürlich dazu, das habe ich hier immer wieder betont. Und natürlich wird ein guter Trainer auch an Leistungen gemessen., auch wenn sie nicht nur von ihm abhängen, was sowohl die richtig guten Trainer als auch Anfänger wie mich ein wenig vor unfairen Vorwürfen schützen sollte. Aber am wenigsten sollte ein Trainer an seinen eigenen Erfolgen als Athlet gemessen werden. Lothar Matthäus müsste je ein begnadeter Fußballtrainer sein, wenn es da einen Automatismus gäbe. :hihi:

An die anderen: Sorry für OT. Demnächst weder mehr zum Mittel- und Langstreckentraining, ich verspreche es. :winken:

Gruß

C.

irun94
14.02.2011, 13:17
Hi,

wenn ihr nichts dagegen habt stelle ich hier auch mal mein Training ein.

Mo: 4km einlaufen, 3x10min ABC am Berg + 30min Gymnastik, Kräftigung( ca. 80-100m bergan, zurück traben)
Di: 3,3km einlaufen, 3,3km in 11:50min + 2x1000m in 3:19min und 3:11min (richtig locker)
Mi: 10km @4:54min
Do: 3,3km einlaufen, 3x500m, 3x300m, 3x200m in 92s,92s,91s ; 51s, 50s, 51s ; 31s,31s, 30s (Pausen:1:30min), 10min auslaufen
Fr: Ruhetag
Sa: 11,8km @ 4:30min (locker gefühlt)
So: 75min DL (ca. 15km)

Gute Woche, vorallem der Dienstag lief locker, die 1000er bei mehreren Wiederholungen auch noch nie so schnell gelaufen.

Grüße

irun94 :D

DerC
14.02.2011, 13:53
Unter dem Aspekt, dass jemand keine Lust oder Motivation für langfristiges Training hat, hab' ich Training noch nie so richtig betrachtet und werde ich wohl auch eher nicht. Dafür bin ich wahrscheinlich auch zu sehr der ganz-oder-gar-nicht-Typ (das hab' ich vermutlich mit der "läuferischen Muttermilch" bekommen). Für mich ist das auch so eine Form von Respekt gegenüber meinem Trainer: Wenn der mich schon ehrenamtlich coacht, geb' ich insofern was zurück, das ich mich mit voller Hingabe reinknie. Es ist nicht Job meines Trainers mein Training dahingehend zu modifizieren, dass es was taugt, obgleich ich den Hintern nicht hochkriege (da schon eher, mich zu motivieren, *dass* ich den Hintern hochkriege - wenn ihm was dran liegt).

Mir geht's im Hinblick auf mich persönlich tatsächlich um die 1A-Lösung. Und wenn ich mit anderen diskutiere, dann auch eher unter diesen Voraussetzungen. Wenn jemand sagt: Ok, ich laufe gerne, aber bei fünf Einheiten in der Woche ist in jedem Fall Schluss und länger als zehn Wochen arbeite ich nicht auf einen Wettkampf hin, dann ist das eben eine ganz andere Voraussetzung (ohne zu sagen, dass Du das tust). Daraus kann ich dann für mich kaum Schlüsse ziehen - höchstens, wenn ich mal keinen Bock mehr habe. Ich schau' mir ja auch durchaus mit Interesse an, was Rolli und .iL da so treiben und bin gespannt, welche Früchte das tragen wird.

Können wir's dabei belassen?

Nein.:teufel: Weil du anscheinend leider immer noch nicht verstanden hast, worum es mir geht und was der Unterschied zwischen den beiden konkurrierenden Ideen ist ist. Mir geht es genauso wie dir um die 1a Lösung. Mir ist wie dir die Hingabe der SportlerInnen sehr wichtig, und auch mir geht es um langfrsitige Konzepte: Wenn ich in einem Jahr vier Höhepunkte einplane, heisst das nicht, dass ich nicht perspektivisch für mehrere Jahre plane.

Nur denke ich, dass selbst zwei Athleten mit sehr hoher Disziplin und Hingabe auf gleichem Niveau, sagen wir auf deinem (was Disziplin und Hingabe angeht), selbst bei demselben langfristigen Ziel in vielen Fällen eine unterschiedliche Periodisierung für den maximalen Erfolg brauchen.

Du unterstellst immer wieder, dass es ich eine Faulheitslösung propagiere. Das ist nicht wahr. Es geht überhaupt nicht darum, dass jemand den Hintern nicht hochkriegt und der Trainer ihm deswegen ein Luschi Programm machen soll. Das ist absolut nicht meine Philosophie. Du kannst gerne alle meine Schützlinge fragen, ob ich die zur Faulheit angehalten habe, wenn du eine(n) findest, bekommst du ein Eis. :zwinker2:

Bei einer Mehrfachperiodiserung mit kürzeren Phasen darf und kann genauso hart und härter trainiert werden wie in deiner Variante, es soll mit der gleichen Hingabe und Disziplin gearbeitet werden. Es gibt kein Gefaulenze ...

Es fällt einigen (oder vielleicht gar vielen) leichter, weil die Phasen kürzer sind, und diese Leute können dann dank dieser Periodisierung härter trainieren.

Also: Es geht bei einer anderen Periodisierung nicht darum, softer zu trainieren. Man braucht also durchaus Disziplin und Trainingsfleiß. Man braucht vielleicht etwas weniger Geduld, weil die einzelnen Phasen nicht so lang sind und man dadurch mehr Abwechslung hat, aber es ist nicht als Notlösung für faule oder gar "charakterschwache" Läufer gedacht.

wenn jemand mit einer langen Periodisierung angenommen 36 Wochen (würde passen, wenn man im Novermber anfängt für die Dm zu trainieren, wenn ich richtig gerechnte habe) so aufteilt:
20 Wochen Grundlage 8 Wochen Spezielle Phase 8 Wochen spezifische Phase

Würde einer mit Mehrfachperiodieserung das vielleicht so machen
6 Wochen Grundlage 5 Wochen Speziell 3 Wochen spezifisch (zu Höhepunkt 1) (14)
1 Woche Reg 3 Wochen Grundlage 4 Wochen Speziell 4 Wochen Spezifisch (12)
1 Wochen Reg 4 Wochen Speziell 5 Wochen spezifisch (10)

In dem Fall trainiert der Mehrfach-Typ eher härter .. weil mehr spezielles und spezifisches Training dabei ist. Dafür vielleicht etwas weniger Volumen. Die Höhepunkte müssen nicht alle gleich wichtig sein, es ist auch hier meist so, dass eine Freiluftmeisterschaft wichtiger ist als in der Halle - bringt mehr Ruhm (und mehr Kohle für den Profi).

Ist jetzt nur Rechenspielerei, weil ich keine anderen Termine nachgesehen habe, also nicht konkret auf reale Ziele geplant.
Vielleicht würde es für jemanden auch so passen:
12-2-2
5-4-2
3-2-4

Das sind hier die gleichen Phasenanteile wie bei der Langen Periodisierung. In dieser Aufteiilung sieht man gut, wie grundlagenlastig das ist, was sich aber bei einer nichtlinearen Periodisierung und einem Grundlagentraining wie eurem wieder relativiert.

Man muss immer von Fall zu Fall entscheiden, manch einer braucht mehr Regeneration, andere weniger, mehr Grundlage, weniger Grundlage, es liegt an Stärken und Schwächen der AthletInnen, individuellen Formkurven (die durch Training nicht beliebig verformbar sind, das ist eine Allmachtsphantasie größenwahnsinniger Trainer) etc. etc.

Es ist logisch, dass kurze Phasen oft gut mit Leuten funktionieren, die gerne schnell trainieren und schnell in Form kommen. Das wäre eine Gemeinsamkeit mit meinem Läuferprofil, aber vielleicht auch mit deinem oder dem von Kenny B. :D

Weiterhin erscheint naheliegend, dass kürzere Laufstrecken eher für eine Mehrfachperiodisierung prädestiniert sind als sehr lange, weil eine gute Umsetzung 10k Marathon eben oft mehr Zeit braucht und Langzeitausdauer wichtiger ist z. B 400-800m z. B., weil im Mittelstreckenbereich viel mehr WK auf der Zieldistanz und darüber geluafen werden können, weil das auch für ds Taktiklernen viel wichtiger ist ls im Marathon.

Natürlich gibt es kleinste gemeinsame Nenner, die für (fast) alle gelten. So etwwas z. B:
"Training muss individuell sein und zum WK-Ziel passen." Ganz einfach und simpel (trotzdem nicht von mir sondern ich habs prizipiell von Canova), aber die Konsequenz kann eben sein, das eine Periodiserung die auf 70% passt, auf 30% nicht passt.

Gruß

C.

alsterrunner
14.02.2011, 14:12
...im Weitsprung und im Hürdensprint deutsche Spitze produziert aber auf der Mittel- und Langstrecke eher nicht.

Schlecht informiert: Er produziert nicht. Er kauft ein. "Hervorbringen" tut der große Verein im Nordem momentan selbst so gut wie gar nichts. Von Weitsprung und Hürden versteh' ich nichts und woran es bei der Lauferei liegt, weiß ich nicht. Allerdings: Unser Trainer war bis 2006 für viele Jahre "raus" und hatte eine Pause eingelegt - ab dann ging's bei der LG Wedel/Pinneberg und parallel beim HSV weiter (faktisch allerdings nur LG-Athleten). 2009/2010 ist dann alles auseinandergeflogen und im Grunde geht's erst seit dieser Saison wieder richtig los. Da ich ziemlich sicher davon ausgehe, dass wir bis uns bis dahin noch hier im Forum tummeln, folgende (einseitige) Wette: 2014, also in drei Jahren, laufen mindestens drei Leute aus unserer Gruppe deutsche Jugend- oder Erwachsenenmeisterschaften. Wenn nicht, gibt's kein Eis sondern ein paar neue Mittelstreckenspikes nach Wahl für Dich.

Zum Rest heute Abend mehr - Arbeit ruft.

DerC
15.02.2011, 09:21
Schlecht informiert: Er produziert nicht. Er kauft ein. "Hervorbringen" tut der große Verein im Nordem momentan selbst so gut wie gar nichts.
Dass Bayer erst hingewechselt ist weiß ich. Auf den habe ich aber nicht angespielt im Weitsprung sondern da stehen glaube 3 Mädels unter den ersten 15 der DLV HAllenbestenliste. Und Schwarzer läuft doch afaik schon länger für den HSV.


. Da ich ziemlich sicher davon ausgehe, dass wir bis uns bis dahin noch hier im Forum tummeln, folgende (einseitige) Wette: 2014, also in drei Jahren, laufen mindestens drei Leute aus unserer Gruppe deutsche Jugend- oder Erwachsenenmeisterschaften. Wenn nicht, gibt's kein Eis sondern ein paar neue Mittelstreckenspikes nach Wahl für Dich.

Eine nette Idee, und ich nehme das an, aber bei einem so großem Verein mit so einer Leistungssporttradition ist das ja kein so dickes Ding. Da kenne ich kleinere Vereine oder LGs, die sowas packen oder gepackt haben. Und außerdem würde ich mich natürlich für euch freuen, wenn das klappt, die Spikes also mit einem lachenden und weinenden Auge annehme.

Mir ging und geht es doch auch gar nicht darum, die Arbeit bei euch schlecht zu machen. Mir geht es darum, dass selbst wenn gewisse Dinge mehr oder weniger verallgemeinerbar sind, die Änderungen an und die Ausnahmen von diesen Konzepten oft entscheidend für den Erfolg sind.

Und man sollte sich über die Wahrscheinlichkeiten klar werden. Gehen wir mal davon aus, dass z. B. eine gewisse Periodisierung für 80% der Läufer ziemlich richtig, bei 20% der Läufer aber nur Frust,signifikant suboptimale Ergebnisse und Verletzungsrisiko bringen würde, das wäre jetzt z. B. der Erfahrungswert von irgendeinem alten Trainerguru.

Bei einer Gruppe von 10 Leuten ist die Wahrscheinlichkeit, dass das für mindestens einen nicht passt, größer 89%.

Bei einer Gruppe von 20 Leuten ist die Wahrscheinlichkeit, dass das für mindestens einen nicht passt, größer 98%.

Bei einer Gruppe von 30 Leuten ist die Wahrscheinlichkeit, dass das für mindestens einen nicht passt, größer 99,8 %.

Es ist also trotz der hohen Erfolgswahrscheinlichket bei einer große Gruppe fast garantiert jemand dabei, für den es nicht passt. Jetzt kann man sich es leicht machen und dann sagen, ok, bei dem fehlt Geduld Disziplin und Wille, der hat eben nicht das was man braucht. Aber ich glaube, das sind oft nicht die Gründe und gerade in der aktuellen Situation der LA und insbesondere des Laufsports in D können wir uns das nicht leisten, talentierte Leute so schnell abzuschreiben.

Wir hatten im Verein nur noch zwei halbwegs schneller A-Jugendliche im Sprint, der erwähnte Weitspringer und noch einer, bei dem aber die WK-Motivation komplett für den Eimer ist. Einer aus dem gleichen Jahrgang war über 100 m Regionsmeister mit 15, talentierter als der Weitspringer. Ein weiterer, sehr koordinativ begabt, turnerisch gut und schnell, hat auch vor Jahren aufgehört. Jetzt ist er wieder da, weil er für sein Sportabi üben will.

Obwohl ich eigentlich genau weiß, das von den 4 Leuten nur einer diszipliniert genug ist, komme ich da ins Grübeln ... hätte ich das größte Talent da behalten können, dann hätte ich jetzt zwei Leute um 11,0 und zwei immerhin unter 12 ... macht im Idealfall ne Staffel um 43 oder so .... da kann man schon ein wenig was erreichen, was wieder den Zusammenhalt gefördert und Werbung für den Verein gewesen wäre.

Und ich hätte die Leute möglicherweise zum bleiben bringen können. Aber den Aufwand dafür konnte ich nicht leisten. Nicht als ehrenamtlicher neben allem anderen was man noch s zu tun hat. Sich zu überwinden, den Leuten hinterherzulaufen, obwohl man ahnt, das vielleicht eh die Disziplin fehlt, anrufen, Hausbesuche ein Hauptamtlicher Trainer könnte das machen. ... und da sind wir wieder beim Personalproblem der LA, was die Ursache für die meisten Probleme ist.

Als ich weiter oben im Thread Personalprobleme erwähnte, meinte ich nicht, dass der Trainer deiner Gruppe schlecht ist. Und ihr scheint ja auch eine weitere Gruppe im Verein zu haben, die es etwas anders macht, was ja theoretisch eine Alternative wäre und somit gut im Sinne einer Individualisierung. Aber nach deiner Beschreibung sieht es so aus, dass eure Gruppe eine lange Periodisierung relativ gut macht und die andere einen anderen Aufbau relativ schlecht.

Wenn es jetzt in beiden Gruppen unterschiedlich, aber richtig gut gemacht würde, so dass jeder Läufer eine höhere Chance hätte optimal gefördert zu werden, indem er in die Gruppe geht, die ihm mehr liegt, wäre das doch schön, oder? Es ist ein Personalproblem. Warum das schon lange besteht und sich so schnell nicht signifikant bessern wird, würde hier zu weit führen, dafür vielleicht ein anderer Thread.


Gruß
C.

DerC
15.02.2011, 09:24
Hi,

wenn ihr nichts dagegen habt stelle ich hier auch mal mein Training ein.

Mo: 4km einlaufen, 3x10min ABC am Berg + 30min Gymnastik, Kräftigung( ca. 80-100m bergan, zurück traben)
Di: 3,3km einlaufen, 3,3km in 11:50min + 2x1000m in 3:19min und 3:11min (richtig locker)
Mi: 10km @4:54min
Do: 3,3km einlaufen, 3x500m, 3x300m, 3x200m in 92s,92s,91s ; 51s, 50s, 51s ; 31s,31s, 30s (Pausen:1:30min), 10min auslaufen
Fr: Ruhetag
Sa: 11,8km @ 4:30min (locker gefühlt)
So: 75min DL (ca. 15km)

Gute Woche, vorallem der Dienstag lief locker, die 1000er bei mehreren Wiederholungen auch noch nie so schnell gelaufen.

Also ich habe nix dagegen. WIe lang waren denn die Pausen am Do und gab es längere Serienpausen? Und die Pausen zwischen den 1000ern? Auf welches Ziel arbeitest du hin?

Gruß

C.

DerC
15.02.2011, 10:13
Mo: 10x200 (etwa - diesmal nicht auf der Bahn sondern einfach auf einer Waldstrasse) + ein/auslaufen 14k
Di: 14K @4:40 locker
Mi: einlaufen, ABC, 5000m Bahn 18:22 bei 88%HFmax, auslaufen 14k
Do: 16k @4:26 (nen Tick zu schnell geraten)
Fr: 30k @4:36 (wegen Vortagen von Anfang an etwas schwere Beine, musste mich beeilen, weil ich einfach die Mittagspause ausgedehnt habe)
Sa: 13k @4:50 ganz locker
So: 16k @4:30 (die letzten 4 Richtung MRT)

117 WKM

Mittwoch fühlte sich sehr gut an, Freitag sehr schwer und gestern Nachmittag in kurz/kurz in Züri genial...
Also ich finde das gut und wäre mit so einer Woche selber hochzufrieden bei einem solchen Ziel. Der Block Mi-Do-Fr ist natürlich schon heftig, kein Wunder, dass du da am FR schwere Beine hast. Da wäre ich dann wahrscheinlich am Samstag nur 7-10km gelaufen, um eine gute Erholung sicherzustellen.
Aber solche Blöcke finde ich grundsätzlich gut und ich versuche oftmals mit dieser 3Tagessumem zu arbeiten. Jetzt bist du bei 60km ...mit 4 Einheiten in 3 Tagen kannst du gut auf 80k und mehr kommen, möglichste eine Einheit mit 90-100% MRT dabei. Wer 42k an einem Tag rennen können will, sollte in 3 Tagen im Training ab und an doch das doppelte machen können. Hat imo einen guten Effekt, aber man muss eben darauf achten, das man nicht überzieht.

Zu meinem Training:
Bin seit Samstag mit Halsentzündung außer Gefecht. Freitag mit Kratzen im Hals noch gut im Regen auf der Bahn trainiert 5*300 ca 3'20 5*200 ca 2'52, war schön locker mit 100m Gehen/200 Trab zwischen den 300ern und 100 Gehen/ 100 Trab zwischen den 200ern. Auslaufen noch etwa bei 4'30/k, für mich immer ein Zeichen, dass das Training nicht hart war - soll es aktuell ja auch noch nicht sein. Dennoch konnte das Training den Infekt komischerweise nicht aufhalten.:nene:

Jetzt erstmal mindestens bis einschließlich heute Pause. Zum glück fühle ich mich nicht richtig schwach, aber trainieren ist bei den Symptomen wirklich nicht angeraten (außer natürlich für die ganz harten Hamburger, die trainieren auch mit Lungenembolie oder mit gebrochenen Beinen :teufel: scnr).
Trainere selbst bei jeder leichten Erkältung durch, muskuläre Probleme trainier eich auch fast immer weg, aber bei eindeutig heftigeren Sachen muss man imo doch etwas vorsichtig sein und es bringt auch einfach nix.
Aber ich hoffe noch, dass ich in erster Linie nur die Pause und nicht die Krankheit geschwächt hat, bei ner richtig heftigen Grippe merkt man die Schwächung von der Krankheit finde ich schon stärker und verliert dann deutlich mehr Zeit. Morgen werde ich es mal versuchen, falls es etwas besser wird.

Gruß

C.

Rolli
15.02.2011, 15:00
Bevor ich mir jetzt weiter irgendwas von Zickigkeit anhören muss, bin ich mal direkter

Ich hab' mir eure Diskussion mit großer Interesse verfolgt.
Hier muss ich sagen, Alster, Du sollst zuerst lernen zwischen den Zeilen die Beiträge von C. zu lesen. Mich hat am Anfang seine Art auch immer wieder überrascht und vielleicht verärgert und das riesige Textvolumen zum (manchmal) 5-fachen Lesen gezwungen, weil er (manchmal) einfache Sachen drumherum, mit geballtem Fachwissen, mit vielen Beispielen beschreibt und damit einen erschlägt. Jetzt hab' mich daran gewöhnt und finde seine Beiträge sehr gut.

Zur Sachen will ich ihm auch recht geben, weil er nichts anders umschreibt, dass einige, ohne Deinen Trainer angreifen zu wollen, vielleicht, aber nur vielleicht, besser mit mehr Perioden trainieren würden. Ohne an Konzepten Deiner Gruppe in Frage zu stellen. Mehr ist das nicht.

Ich kann mir schon vorstellen, dass auch bei euch einige aus der Volkslaufszene kommen, wo man sich mit vielen Wettkämpfen zu motivieren gelernt hat und so eine lange Vorbereitungsphase im Verein was neues ist und erst mal mental verkraften werden muss. Also auch wenn man eine Gruppe trainiert, muss man manchmal Bedürfnisse der Individuen berücksichtigen und langsam auf eigen Linie bringen.

Gruß
Rolli

irun94
15.02.2011, 16:42
Also ich habe nix dagegen. WIe lang waren denn die Pausen am Do und gab es längere Serienpausen? Und die Pausen zwischen den 1000ern? Auf welches Ziel arbeitest du hin?

Gruß

C.

Am Do waren die Pausen 1:30min und 4min bei den Serien.
zwischen den 1000ern waren es ca. 6min.
Ziele würde ich erstmal sagen: 800m in 2:05min, 1500m in >4:20min und 3000m in 9:30min.

alsterrunner
15.02.2011, 17:09
Hier muss ich sagen, Alster, Du sollst zuerst lernen zwischen den Zeilen die Beiträge von C. zu lesen. Dazwischen steht auch was? :haeh: Dann werden die Beiträge noch länger! :nene:

Was bedeutet denn "Rechthaben" in diesem Zusammenhang? Es ist doch gerade kennzeichnend für Methoden und Studien, dass sie bezweifelt, widerlegt, angegriffen und maniupliert sind und werden. Was zählt, sind nackte Resultate. Und da such' ich mir den Trainer, mit dem ich persönlich am besten klarkomme, der vor Ort ist und idealerweise im Mittel- und Langstreckenbereich die besten Resultate produziert hat und dessen Konzept kauf' ich. Wenn ich vernünftig trainieren will - und zwar nicht *einmal* *eine* Saison lang, sondern über ein paar Jahre hinweg, hab' ich gar nicht die Zeit, andere Sachen auszuprobieren. Wenn ich nicht die Geduld hab' für einen langen Aufbau, bitte, steht es jedem frei, es anders zu machen. Ich bleibe bei meinen Zweifeln über die Sinnhaftigkeit und vor allem im Hinblick auf langfristige Fortschritte. Aber es nutzt auch nichts, verschiedene Konzepte für unterschiedliche Läufertypen zu vergleichen. Was andere Läufertypen machen, ist mir tatsächlich relativ egal. Für den Seniorenbereich, wenn ich eher mit einer Stagnation der Leistung rechne, meine meinen Zenit zu kennen und es nur darum geht, die Treffer möglichst nahe am Maximum zu setzen, bitte, kann mir gut vorstellen, dass das prima klappt. Aber das ist weder mein noch unser Konzept und ich selbst würde da auch nicht von abrücken: Ganz oder gar nicht.

Tatsächlich, und da nähert sich die Diskussion vielleicht dem Ziel, ist es, meine ich, auch gar nicht wirklich möglich, ein Ergebnis zu erzielen. *Echte* Vergleichbarkeit hätte ich wohl nur, wenn ein und die selbe Trainingsgruppe die selben Jahre ihres Lebens einmal so und einmal so trainieren würde. *So* bleibt immer die Möglichkeit zu sagen "mit langer Periodisierung wäre mehr drin" oder aber "die Ergebnisse aus dem Sommer wären auch fünf Mal im Jahr zu machen". So bleibt es eine Religion: Jeder muss das, was er macht, für das richtige und zielführende halten.

Und klar stoßen bei uns Leute aus der Volkslaufszene dazu - sogar alle, von den Kleinen (die wir neuerdings erfreulicherweise vermehrt gewinnen) einmal abgesehen. Gleichwohl ist das erste, was sie lernen, sich andauernde Volkslaufstarts abzugewöhnen. Bislang haben das noch die allermeisten geschluckt und sind damit gut gefahren. Tatsächlich motiviert Leistungsbereitschaft und gemeinsames Training bei uns in der Gruppe im Moment vollkommen ausreichend. Außerdem ist's auch nicht so, dass wir *gar keine* WKe bis zum Sommer haben. Nur eben aus dem Training raus und ohne viel Vorbereitung.

DerC
15.02.2011, 20:25
Am Do waren die Pausen 1:30min und 4min bei den Serien.
zwischen den 1000ern waren es ca. 6min.
Ziele würde ich erstmal sagen: 800m in 2:05min, 1500m in >4:20min und 3000m in 9:30min.

Da bist du auf keinem schlechten Weg. Bin die letzten Beiden Jahre ja knapp unter 2'05 gelaufen und war zumindest letztes Jahr im Februar noch nicht so toll in Form, dass ich deine Einheiten hätte laufen können. Die anderen Sachen pasen eigentlich auch ganz gut dazu, will ich auch nochmal packen bevor ich noch älter und langsamer werde.

Die 1000er finde ich ein wenig weder Fisch noch fleisch .... 3-4 davon und es wäre eine Einheit für die Zeit näher am nächsten 3000m WK, also eine gute spezifische Einheit ... jetzt würde ich eigentlich empfehlen, die noch etwas langsamer zu machen udn dafür mehr davon. Ok vorher waren ja noch die 3,3k ... mmmh ist schon relativ heftig, aber vielleicht bist du einfach auch schon besser in Form als vermutet.

Die andere Einheit ist genau mein Ding ... was nicht heißen muss, dass es für dich gut ist aber grundsätzlich ist es imo nicht verkehrt und die Zeiten passen. Da die Bahnsaison noch weit ist muss man bei solchen Einheiten imo manchmal etwas aufpassen, dass man die nicht zu früh zu hart läuft und sich nachher nicht mehr steigern kann.

Gruß
C.

Rolli
15.02.2011, 20:53
So bleibt es eine Religion: Jeder muss das, was er macht, für das richtige und zielführende halten.


So ist das nicht...
Einige (ich) suchen nach dem richtigen Weg und versuchen aus unterschiedlichen Quellen und aus diversen Meinungen für sich das Beste herauszufinden. Also keine "religiöse", starre Einstellung zum Plan, sondern immer offen für Kritik und (zu-?) offen für neue Ideen.

Ja, ich hab' einen Trainer und ich vertraue ihm auch. Trotzdem versuche ich mit seiner Hilfe eigenen Weg zu gehen. Ich habe ihm jetzt, per Mail, einige Fragen dazu gestellt und er will mit mir darüber ausführlich reden.

Gruß
Rolli

irun94
16.02.2011, 14:44
Da bist du auf keinem schlechten Weg. Bin die letzten Beiden Jahre ja knapp unter 2'05 gelaufen und war zumindest letztes Jahr im Februar noch nicht so toll in Form, dass ich deine Einheiten hätte laufen können. Die anderen Sachen pasen eigentlich auch ganz gut dazu, will ich auch nochmal packen bevor ich noch älter und langsamer werde.

Die 1000er finde ich ein wenig weder Fisch noch fleisch .... 3-4 davon und es wäre eine Einheit für die Zeit näher am nächsten 3000m WK, also eine gute spezifische Einheit ... jetzt würde ich eigentlich empfehlen, die noch etwas langsamer zu machen udn dafür mehr davon. Ok vorher waren ja noch die 3,3k ... mmmh ist schon relativ heftig, aber vielleicht bist du einfach auch schon besser in Form als vermutet.

Die andere Einheit ist genau mein Ding ... was nicht heißen muss, dass es für dich gut ist aber grundsätzlich ist es imo nicht verkehrt und die Zeiten passen. Da die Bahnsaison noch weit ist muss man bei solchen Einheiten imo manchmal etwas aufpassen, dass man die nicht zu früh zu hart läuft und sich nachher nicht mehr steigern kann.

Gruß
C.

Die Form müsste eigentlich ganz gut sein, ich bin im Januar nach 2-3Wochen Vorbereitung,davon 1 Woche Trainingslager, die 1500m in 4:28min gelaufen und die 800m in 2:09min, wobei die 1500m im Alleingang waren, da wäre wahrscheinlich auch eine 4:25min drin gewesen.
Die Do- Einheit fand ich jetzt nicht so gut, da lauf ich lieber sowas wie Di.
Die 500er waren vielleicht 1-2s zu schnell.

Rolli
16.02.2011, 16:20
Die Form müsste eigentlich ganz gut sein, ich bin im Januar nach 2-3Wochen Vorbereitung,davon 1 Woche Trainingslager, die 1500m in 4:28min gelaufen und die 800m in 2:09min, wobei die 1500m im Alleingang waren, da wäre wahrscheinlich auch eine 4:25min drin gewesen.
Die Do- Einheit fand ich jetzt nicht so gut, da lauf ich lieber sowas wie Di.
Die 500er waren vielleicht 1-2s zu schnell.

Wie planst Du denn die nächsten Wettkämpfe?
Februar ist ein Monat, wo Halle schon fast vorbei ist und bis Sommersaison noch sehr weit. Willst Du jetzt noch in der Halle laufen?

Da Du (fast) meine Zeiten läufst, kannst Du dich in meinem Blog einlesen... und heraus finden, wo und warum ich so viele Fehler gemacht habe.

Gruß
Rolli

alsterrunner
17.02.2011, 09:26
Einige (ich) suchen nach dem richtigen Weg und versuchen aus unterschiedlichen Quellen und aus diversen Meinungen für sich das Beste herauszufinden. Also keine "religiöse", starre Einstellung zum Plan, sondern immer offen für Kritik und (zu-?) offen für neue Ideen. Da liegen wir etwas auseinander, anscheinend. Ich verlass mich drauf, dass das was der Trainer mit Jahrzehnten an Erfahrung, gut für mich ist.

Eigentlich wollte ich jetzt hier elegant das Thema wechseln - aber die Meldelisten Cross-DM sind mir einen eigenen Faden wert :)

irun94
17.02.2011, 14:58
Wie planst Du denn die nächsten Wettkämpfe?
Februar ist ein Monat, wo Halle schon fast vorbei ist und bis Sommersaison noch sehr weit. Willst Du jetzt noch in der Halle laufen?

Da Du (fast) meine Zeiten läufst, kannst Du dich in meinem Blog einlesen... und heraus finden, wo und warum ich so viele Fehler gemacht habe.

Gruß
Rolli

Halle auf jeden Fall nicht mehr, ein paar Crossläufe und dann eventuell 3000m Meisterschaften aber da habe ich die Quali noch nicht für und diese vorher zulaufen ist schwierig da die Meisterschaften ziemlich früh sind.

DerC
17.02.2011, 23:30
So, nach 4 Tagen Zwangspause wegen Halsinfekt habe ich es wieder versucht. Meine Vermutung war richtig, Körper nicht sehr geschwächt, nur noch etwas verschleimt, Lunge noch nicht wieder bei 100 %, aber heute gefühlt schon deutlich besser als gestern:

Mi 5,5k flach locker bis zügig @ 4'21
Do 9,5k flach locker bis zügig @ 4'15

Ich finde es immer wieder krass, wie schnell das tempo hochgeht, wenn ich muskulär sehr erholt bin.

Morgen auf die Bahn, aber sehr locker. Sa Cross wird schwierig, weil ich vorher Klausur hab und deswegen das Mittelstreckenrennen verpasse. Wahrscheinlich eher nicht, ist trainingstechnisch nicht zwingend und ich kann auch keine Fotos für die Zeitung machen wenn ich selbst mit laufe ... ist halt manchmal nervig, wenn man auf nen WK nicht nur als Athlet gehen kann.

Nächste Woche nenne ich nochmal Einführungsphase, ab 28.2. geht es dann los mit Grundlagentraining. Da werde ich dann hoffentlich die Umfänge ordentlich steigern können.

gruß

C.

Rolli
20.02.2011, 14:20
Na dann fange ich mit Wochenberichten an:
Umfang 162km
10 Trainingseinheiten
Qualität-Einheiten:
8x1000 in 3:16 - 3:20 und 2'TP
21km TDL in 1:19:13 (Leicht enttäuscht, weil ich zwischen 12-16 das Tempo verschlafen hatte und am Ende die sub79 nicht mehr erreichen konnte)
Vielleicht machen ich noch eine kleine TE heute Abend mit ein Paar Sprints.

Gruß
Rolli

JensR
20.02.2011, 17:20
bei mir habe ich Montag letztmalig 200er in dieser Menge gemacht (12)
Dienstag mit einem Kollegen einen REKOM-Lauf (Puls 105 bei 5:50/km - 58%)
Mittwoch TDL 15k in 3:55/km
Donnerstag mal ein paar lockere Hügel eingebaut
Freitag 31k auf der Züri-Marathonstrecke mit 4:24 im Schnitt (1. Hälfte 4:32 mit Rückenwind, 2. Hälfte 4:16 mit Gegenwind) mit 75%Hfmax. auf den letzten 10 viel im Bereich 4:00/4:05 bei etwa 83-85% HFmax gelaufen. Das passt aus meiner Sicht alles recht gut..
gestern und heute nen bissl erholt

Gesamt 114k (mir fehlt einfach die Zeit für mehr zur Zeit)

Jetzt sind es noch genau 8 Wochen bis zum Zürimarathon. Ich gehe recht gut vorbereitet in die spezifische Trainingsphase glaube ich. Lediglich meine linke Wade bereitet mir etwas Sorgen...

So jetzt pröl ich mir mal was an und geh ins Konzert (http://www.x-tra.ch/eventinfo_20110220_1459.html) und werd das letzte mal vor Züri ein paar Schneider Weisse kippen :)

@Rolli die 1000er sind das 10k Tempo bei dir?

Rolli
20.02.2011, 18:21
@Rolli die 1000er sind das 10k Tempo bei dir?
Ja... etwas schneller.

Du bist doch schon jetzt in der MRT-spezifischen Phase, mit 15km TDL und 31km schnellem DL. Ich glaube, etwas zu früh. Aber auf mich brauchst Du nicht hören, weil ich selbst fast immer in der WK-spezifischer Phase bin.:zwinker5:

Gruß
Rolli

.iL
22.02.2011, 20:30
Von mir dieses mal kein Wochenbericht. Ich habe sowieso nicht richtig trainieren können. Seit letzter Woche mache ich ein 4-wöchiges Praktikum bei einer Firma die Solaranlagen installiert. Nach 9 Stunden körperlicher Arbeit habe ich nicht mehr die Energie gehabt ein vernünftiges Training zu machen und bin letzte Woche nur 100km gelaufen. Tempo war gar nicht dabei. Ich versuche mich die nächsten 3 Wochen etwa mit 120 Wochenkilometern fit zu halten um danach wieder anzugreifen. Hoffentlich schadet das meiner Form nicht zu sehr.

Heute habe ich mich wenigstens dazu aufgerafft wieder mal etwas schnelleres zu machen. 6x1000m auf dem Fahrradweg in 3:13; 3:17; 3:13; 3:08; 3:10; 3:04 mit ca. 2:30min Pause.

Rolli
27.02.2011, 18:25
Wochenbericht:
Umfang: 116km in 9TE

Schwerpunkte:
Mo. 10x300 (in der Halle hat wieder Spaß gemacht) mit 60s TP in 52-53s
Mi. 4x3000 in 3:30-3:39 mit 4' TP
So. HM WK in 1:17:02

Mit dem HM-Wettkampf bin ich nur bedingt zufrieden. Eigentlich habe ich mit 1:15 gerechnet und es lief bis 16km alles in dieser Richtung. Aber dann, an einer kleinen Brücke musste ich meine Gruppe gehen lassen, kam dann mit Seitenstechen alleine in einen starken Gegenwind und konnte mich nicht (nach dem Hallensaison?) zu 105% Leistung mobilisieren. Na gut, Zeit ist nach der Trainingswoche OK. 5k in 17:26, 10k in 35:44, 15k in 53:54 (20s schneller als vor 2 Wochen bei einem 15km-WK) Fast alle meine Konkurrenten besiegt und 1AK (dass ich mich schon mit AK-Platzierung freuen kann :peinlich:)

Noch 2 Wochen Wintertraining mit immer mehr Tempo. Ich freue mich schon auf Trainingslager auf Texel in einer Woche.

Gruß
Rolli

.iL
27.02.2011, 18:46
Wochenbericht:
Umfang: 116km in 9TE

Schwerpunkte:
Mo. 10x300 (in der Halle hat wieder Spaß gemacht) mit 60s TP in 52-53s
Mi. 4x3000 in 3:30-3:39 mit 4' TP
So. HM WK in 1:17:02

Mit dem HM-Wettkampf bin ich nur bedingt zufrieden. Eigentlich habe ich mit 1:15 gerechnet und es lief bis 16km alles in dieser Richtung. Aber dann, an einer kleinen Brücke musste ich meine Gruppe gehen lassen, kam dann mit Seitenstechen alleine in einen starken Gegenwind und konnte mich nicht (nach dem Hallensaison?) zu 105% Leistung mobilisieren. Na gut, Zeit ist nach der Trainingswoche OK. 5k in 17:26, 10k in 35:44, 15k in 53:54 (20s schneller als vor 2 Wochen bei einem 15km-WK) Fast alle meine Konkurrenten besiegt und 1AK (dass ich mich schon mit AK-Platzierung freuen kann :peinlich:)

Noch 2 Wochen Wintertraining mit immer mehr Tempo. Ich freue mich schon auf Trainingslager auf Texel in einer Woche.

Gruß
Rolli

1:17 finde ich ganz ok in einer Woche mit 2x Tempotraining.
Bei mir waren es 137km in 9 TE. Tempo waren die erwähnten 1000er und submaximale 100m Sprints nach den DL (Do, Sa, So).
Ich freu mich schon wenn in 2 Wochen das Studium wieder beginnt und ich endlich wieder im gewohnten Rahmen trainieren kann. Die Arbeit macht mich vollkommen fertig. :frown:

Rolli
27.02.2011, 20:35
Die Arbeit macht mich vollkommen fertig. :frown:

:D Ich gehe gleich zur Nachtschicht... :frown:

Gruß
Rolli

fischmax
27.02.2011, 21:45
Hi,
diese Woche war nun die letzte intensive Woche vorm 3 wöchigen Trainingslager.
Umfang 122km 8 Einheiten
2 mal Qualität
10x(400+600m) mit je 200m TP Schnitt 3:01 DI
10km GAI Schnell 34:40 mit E/A 16,4km (3:41) Do

Heute dann HM, leider noch ein bisschen Muskelkater, da ich Tartan im Moment noch nicht gewohnt bin.
Bis zum 7.Km Tempo gemacht, wollte ja eigentlich bis 15.Km ist aber leider nichts geworden.
Immerhin noch eine 1:12:19 rausgekommen. Irgendwie war an dem Kilometer zwischen 14. und 15. irgendwie was faul. Die gestoppte 4:11 passte vorne und hinten nicht, obwohl ich richtig gestoppt hatte.

3:13,5 3:21,3 3:15,9 6:34,9 (16:25)
3:20,6 6:52,8 3:29,4 3:24,5 (33:32)
3:25,7 3:23,0 3:27,6 3:28,6
4:11,1 (km?) 3:37,1 3:30,4
3:30,1 3:29,8 3:27,7 3:15,0

VG
Michel

harakiri
27.02.2011, 21:58
3:13,5 3:21,3 3:15,9 6:34,9 (16:25)
3:20,6 6:52,8 3:29,4 3:24,5 (33:32)
3:25,7 3:23,0 3:27,6 3:28,6
4:11,1 (km?) 3:37,1 3:30,4
3:30,1 3:29,8 3:27,7 3:15,0

VG
Michel

Da bist du die ersten 5k ja richtig schnell angegangen :geil:
1:12 ... da hast du dir die 3 Wochen ja echt verdient...

Und die 10x400+600 sind ja auch der Hammer... ganz schön viel ganz schön schnelles laufen ;)

Rolli
28.02.2011, 11:44
Hi,
diese Woche war nun die letzte intensive Woche vorm 3 wöchigen Trainingslager.
Umfang 122km 8 Einheiten
2 mal Qualität
10x(400+600m) mit je 200m TP Schnitt 3:01 DI
10km GAI Schnell 34:40 mit E/A 16,4km (3:41) Do

Heute dann HM, leider noch ein bisschen Muskelkater, da ich Tartan im Moment noch nicht gewohnt bin.
Bis zum 7.Km Tempo gemacht, wollte ja eigentlich bis 15.Km ist aber leider nichts geworden.
Immerhin noch eine 1:12:19 rausgekommen. Irgendwie war an dem Kilometer zwischen 14. und 15. irgendwie was faul. Die gestoppte 4:11 passte vorne und hinten nicht, obwohl ich richtig gestoppt hatte.

3:13,5 3:21,3 3:15,9 6:34,9 (16:25)
3:20,6 6:52,8 3:29,4 3:24,5 (33:32)
3:25,7 3:23,0 3:27,6 3:28,6
4:11,1 (km?) 3:37,1 3:30,4
3:30,1 3:29,8 3:27,7 3:15,0

VG
Michel

Hallo fischmax,
in Hamm zwischen km 14 und 15 ist die Strecke 1,1km lang, Du hast da den Wendepunkt und gleich nach der Wende musstest du leicht Bergauf und mit Gegenwind das Tempo wieder aufnehmen. Also sehr schnell verlierst Du da 20s und mehr. Natürlich wundert mich immer wieder, dass es so viel ist.
Ich sehe, dass Du auch deutlich Probleme mit Gegenwind hattest und trotzdem Deine PB um 3' (??) verbessern konntest. Grandios!!! :daumen: Und das aus dem Training heraus!
Klasse Leute habt ihr da, im Verein. eine 1:09 bei diesen Verhältnissen :haeh:

Noch einmal Glückwunsch zu Platz 3.:daumen:

Wo ich an der Startlinie gesehen hab', kamst Du mir etwas schlanker vor. Hast Du abgenommen?

Gruß
Rolli

alsterrunner
28.02.2011, 12:35
Die letzte Woche:

Montag: 5x 80m Sprints, danach 3x 1000 in ca. 3:00 - ganz exakt lässt es sich nicht sagen, weil 100m der Bahn vollkommen vereist waren und ich da ganz außen durch die Wasserrinne laufen musste - dadurch dann Zeit im Ziel 3:08-3:12, allerdings wie gesagt mit zwei Runden außen rum.
Dienstag: morgens 5 gemütlich, abends 15 in 4:24
Mittwoch: abends 15 in 4:03
Donnerstag: 2x 2000 profiliert und draußen in 6:29, 6:27 (TP 6 Minuten), danach unsere profilierte 630er Runde in PB 1:41 (vorher 1:43), trotz einer eisigen 90°-Kurve
Freitag: 10km locker
Samsatag: 17,5km in 4:23
Sonntag: 12,5km in 4:25

Insgesamt 102km. Insbesondere der Donnerstag war super - weil mir die 2000er für gewöhnlich extrem schwer fallen. Dass die ordentlich gingen mit teilweise schwierigen Bodenverhältnissen war schön. Highlight waren die 630, bei denen es von ca. 350 bis 500m leicht bergan ging - da flogen die Beine richtig gut. Diese Woche wird easy, Samstag ist Cross-DM, danach geht's nach Portugal, (hoffentlich) in die Sonne.

@fischmax: Das ist allmählich eine andere Liga. Was dürfen wir da noch erwarten? Freiluft-Quali über 5000m?

@Rolli: Was ist denn konkret gerade das Ziel? Bahn-WKe im Sommer? Und welche Distanzen? Die 1:17 klingen doch ganz viel versprechend...

Folgendes würde ich übrigens gerne im Faden "leere KM vs. Ruhetage" einbauen:


Ich versuche mich die nächsten 3 Wochen etwa mit 120 Wochenkilometern fit zu halten um danach wieder anzugreifen. Hoffentlich schadet das meiner Form nicht zu sehr. :D

Es heißt "KM-Panik" und ein Mittel dagegen gibt es nicht ;)

Rolli
28.02.2011, 12:48
@Rolli: Was ist denn konkret gerade das Ziel? Bahn-WKe im Sommer? Und welche Distanzen? Die 1:17 klingen doch ganz viel versprechend

20.03. West-D 10km Straße und dann der Umstieg auf MD. 800-3000m mit ein Paar 5-10km Straße-WK ohne Vorbereitung. Obwohl, die Straßenwettkämpfe überlege ich mir noch, weil der alte MD-Spruch lautet: "wenn guter 800m sein sollte... Finger weg von der Straße!!!"
Danach ein Herbstmarathon.

... HM? Viel versprechend? Schaue Dir Fischmax an... voll aus dem Training!!:haeh: Klasse Zeit! Und ich war auch da... Bescheidene Bedienungen. Alle so 90-120s langsamer als normal.

Gruß
Rolli

.iL
28.02.2011, 17:26
Es heißt "KM-Panik" und ein Mittel dagegen gibt es nicht ;)

:confused:

Ich versteh irgendwie nicht, was das mit Panik zu tun hat. Eine Reduzierung des Umfangs um 25% wird sich bestimmt nicht gerade toll auswirken, v.a. da ich den Qualitätsanteil nicht erhöhen werde (geht einfach nicht. Ich bin nach der Arbeit platt). KM-Panik wäre, wenn ich den Plan stur durchziehen würde, ohne Zugeständnisse an die veränderte Situation.


:D Ich gehe gleich zur Nachtschicht... :frown:


Respekt, dass du das so durchziehen kannst. Arbeitest du auch körperlich? Bei mir ist das Schlimme, dass ich den ganzen Tag auf den Beinen bin. Das Rumgeturne auf den Dächern und das Geschleppe schlaucht einfach.

DerC
28.02.2011, 18:25
:confused:

Ich versteh irgendwie nicht, was das mit Panik zu tun hat. Eine Reduzierung des Umfangs um 25% wird sich bestimmt nicht gerade toll auswirken, v.a. da ich den Qualitätsanteil nicht erhöhen werde (geht einfach nicht. Ich bin nach der Arbeit platt). KM-Panik wäre, wenn ich den Plan stur durchziehen würde, ohne Zugeständnisse an die veränderte Situation.

Es gibt eine ziemlich alte Regel, die glaube von Costill oder irgendeinem Physiologen vor längerer Zeit aufgestllt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere besagt die:

3 Monate kein Formverlust bei 2/3 vom Umfang ...

Also wirklich, die 120km sind kein Grund zur Besorgnis. Ein paar Wochen mit 75% schaden dir nix.

Gruß

C.

.iL
28.02.2011, 19:11
Es gibt eine ziemlich alte Regel, die glaube von Costill oder irgendeinem Physiologen vor längerer Zeit aufgestllt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere besagt die:

3 Monate kein Formverlust bei 2/3 vom Umfang ...


Na dann kann ich ja beruhigt die Beine hochlegen. :zwinker2:

.iL
28.02.2011, 19:19
Wow das passt gerade gut rein. Trotz 9h Arbeitstag. Kawauchi!!! Wird Zeit, dass ich meinen Arsch hochbekomme.

Japan Running News: Mekonnen Wins Tokyo Marathon, Amateur Kawauchi 3rd in 2:08:37 (http://japanrunningnews.blogspot.com/2011/02/mekonnen-wins-tokyo-marathon-amateur.html)

alsterrunner
28.02.2011, 21:39
Hab' ich auch gelesen, heute Morgen. Packender Rennbericht auch, find' ich.

JensR
01.03.2011, 13:12
Wow das passt gerade gut rein. Trotz 9h Arbeitstag. Kawauchi!!! Wird Zeit, dass ich meinen Arsch hochbekomme.

Japan Running News: Mekonnen Wins Tokyo Marathon, Amateur Kawauchi 3rd in 2:08:37 (http://japanrunningnews.blogspot.com/2011/02/mekonnen-wins-tokyo-marathon-amateur.html)

ja sehr schön! Japan ist aber sowieso ne andere Liga...

Über einen 9h Arbeitstag wäre ich derzeit auch mal sehr froh. Letzte Woche war sowieso Entlastung angesagt, durch Arbeitsstress war es dann noch nen bissl mehr Entlastung als geplant. Aber einen schönen TDL über 10k in 3:48er Tempo habe ich trotzdem hingelegt.

Diese Woche müsste ich eigentlich Gas geben, aber am WE habe ich mir irgendwo den Fuss vertreten und ausserdem bin ich erkältet *jammer*. Die letzten 7 Woche bis Züri wollte ich wieder halbwegs nach Greif seinem Jahresplan trainieren und da stand gestern 4x2 Tempoflex an:

2-sec-Steigerungen: 1:32-3:02-4:31-5:57-7:22,
4-sec-Steigerungen: 1:38-3:12-4:43-6:09-7:32,
6-sec-Steigerungen: 1:44-3:22-4:55-6:21-7:42,
8-sec-Steigerungen: 1:50-3:32-5:07-6:33-7:52

mit 1600m TP... nun war mir erstens etwas kalt und zweitens hatte ich wenig Zeit, also habe ich das kurzerhand abgewandelt in 4x1600 mit 800mTP und bin die mit einer konstanten Endzeit von 5:56-5:58 gelaufen, aber jeweils progressiv wie sein Tempoflex, also die letzten 400 jeweils am schnellsten und die ersten 400 des letzten Laufes insgesamt am langsamsten... die letzten 2000er von Greif sind irgendwie auch nicht mein Ding - eigentlich sind das ja 800m in 2:45+ 1200m Anlauf..

.iL
01.03.2011, 18:55
Heute hat das mit "Arschhochbekommen" schon mal ganz gut geklappt. :D
9h Arbeit; direkt nach dem ich daheim war: Laufschuhe an und 6x1000m in 3:08; 3:09; 3:08; 3:09; 3:05; 3:05 auf dem Fahrradweg. Langsam gewöhne ich mich auch wieder an das schnellere Tempo. Bei den ersten 1000ern bin ich noch recht unrund gelaufen, der Letzte ging schon wieder recht flüssig.

Rolli
01.03.2011, 20:44
Heute hat das mit "Arschhochbekommen" schon mal ganz gut geklappt. :D
9h Arbeit; direkt nach dem ich daheim war: Laufschuhe an und 6x1000m in 3:08; 3:09; 3:08; 3:09; 3:05; 3:05 auf dem Fahrradweg. Langsam gewöhne ich mich auch wieder an das schnellere Tempo. Bei den ersten 1000ern bin ich noch recht unrund gelaufen, der Letzte ging schon wieder recht flüssig.

Na... Es klappt doch Arbeit und Sport zu verbinden und es zu ertragen. Mein Sohn hat die erste 2 Monate Praktikum nur gearbeitet und geschlafen. Die Jugend von heute...:nene::hihi:

Übrigens schwer körperlich arbeite ich nicht. Aufsicht und chemische Messungen. Trotzdem 3-schichten Betrieb kotzt mich so richtig an und ist nicht Leistungsfordernd .

Gruß
Rolli

Aurum
02.03.2011, 01:18
Übrigens schwer körperlich arbeite ich nicht. Aufsicht und chemische Messungen. Trotzdem 3-schichten Betrieb kotzt mich so richtig an und ist nicht Leistungsfordernd .


Geht mir genauso, Gesundheitsfördernd kann das nicht sein ständig den Schlafrhythmus umzustellen. Ich arbeite zwar noch kein halbes Jahr 3 Schichten, aber ewig möchte und werde ich das (hoffentlich) nicht machen.

Aber du bist ja ein gutes Beispiel das man trotzdem Leistung bringen kann.

alsterrunner
02.03.2011, 15:18
Heute hat das mit "Arschhochbekommen" schon mal ganz gut geklappt.
9h Arbeit; direkt nach dem ich daheim war: Laufschuhe an und 6x1000m in 3:08; 3:09; 3:08; 3:09; 3:05; 3:05 auf dem Fahrradweg. Langsam gewöhne ich mich auch wieder an das schnellere Tempo. Bei den ersten 1000ern bin ich noch recht unrund gelaufen, der Letzte ging schon wieder recht flüssig.

Entschuldigung - die Sorgen möcht' ich haben. Ich dachte, solche Zusätze verkneifen wir uns als Amateure hier. Die "9h Arbeit" kannst Du gedanklich vor jede meiner Einheiten setzen. Wenn das denn reicht...

DerC
02.03.2011, 15:58
Entschuldigung - die Sorgen möcht' ich haben. Ich dachte, solche Zusätze verkneifen wir uns als Amateure hier. Die "9h Arbeit" kannst Du gedanklich vor jede meiner Einheiten setzen. Wenn das denn reicht...
Hab hier etwas gefunden, was du bestimmt gut findest, musste beim Lesen an deine Beiträge denken:



"1. Nur Arbeit, und zwar harte Arbeit, führt zum Erfolg! Talent allein genügt nicht! Zum Talent müssen sich noch Fleiß, Willenskraft und Härte gegen sich selbst gesellen. Sie formen das Talent und bringen es zur Reife!"

Werde jetzt noch nicht sagen, wer das war und um welche Disziplinen es überhaupt geht. Denn es wird noch besser:



"2. Die Angst vor den [...] ist weiter nichts als Feigheit, die wiederum in der Faulheit begründet liegt! Was ist das immer für ein Gejammer, wenn ein [Athlet] innerhalb von 2 Stunden die [...] und die [...] laufen soll! Wer das nicht kann, ist kein Athlet!"

Hier habe ich ein paar Auslassungen (anstatt der genannten Strecken bzw Disziplinen) und eine Ersetzungen vorgenommen, damit nicht gleich klar ist, worum es geht. ;)

Was bin ich froh, dass ich höchstwahrscheinlich gerade so als Athlet durchgehe ...meine Experimente aus 2009 - binnen 1,5h 800m und 5000m und binnen 6h 800, 1500 und 400 sollten mich hoffentlich dafür qualifizieren.

Sonst wäre ich ja völlig am Boden zerstört. :D

Nebenbei schaue ich ab und in Roger Bannisters "First four minutes" rein - daraus ist das Zitat aber nicht. Aber da sind auch ganz interessante Geschichten über die gute alte Amateurzeit drin, neben der nicht ganz uninteressanten Tatsache dass Bannister mit weniger als 50 Wochenkilometer schließlich Sub4 über die Meile laufen konnte.
Was für ein Talent! Aber das allein genügt nicht, man muss auch hart dafür arbeiten - 3-4 mal in der Woche. Tägliches Training war in den 50ern für viele Athleten die Ausnahme, nicht die Regel.

Gruß

C.

.iL
02.03.2011, 22:34
Entschuldigung - die Sorgen möcht' ich haben. Ich dachte, solche Zusätze verkneifen wir uns als Amateure hier. Die "9h Arbeit" kannst Du gedanklich vor jede meiner Einheiten setzen. Wenn das denn reicht...

Ich glaube da ist ein Riesenunterschied ob du auf dem Bau arbeitest oder gemütlich in deinem Büro hockst. Nach 8h Vorlesung hatte ich jedenfalls noch nie Schwierigkeiten zu laufen, thematisiert hatte ich das auch noch nie.

alsterrunner
03.03.2011, 12:07
Ui ok, Bau klingt tatsächlich hart. Tut mir leid, das hatte ich überlesen. Danach würde ich (vermutlich) auch nicht unbedingt noch laufen wollen. Nach Büro bis spät oder Uni ist zwar die Lust auch nicht immer ganz vorne, aber immerhin stellt sich spätestens beim Laufen raus, dass es eher Lust und Motivation sind, die mich einschränken. Erholsam ist die ganze Rumsitzerei dann irgendwie doch.

alsterrunner
03.03.2011, 12:13
Hab hier etwas gefunden, was du bestimmt gut findest, musste beim Lesen an deine Beiträge denken:

Werde jetzt noch nicht sagen, wer das war und um welche Disziplinen es überhaupt geht. Denn es wird noch besser:

Hier habe ich ein paar Auslassungen (anstatt der genannten Strecken bzw Disziplinen) und eine Ersetzungen vorgenommen, damit nicht gleich klar ist, worum es geht. ;)

Was bin ich froh, dass ich höchstwahrscheinlich gerade so als Athlet durchgehe ...meine Experimente aus 2009 - binnen 1,5h 800m und 5000m und binnen 6h 800, 1500 und 400 sollten mich hoffentlich dafür qualifizieren.

Sonst wäre ich ja völlig am Boden zerstört. :D

Nebenbei schaue ich ab und in Roger Bannisters "First four minutes" rein - daraus ist das Zitat aber nicht. Aber da sind auch ganz interessante Geschichten über die gute alte Amateurzeit drin, neben der nicht ganz uninteressanten Tatsache dass Bannister mit weniger als 50 Wochenkilometer schließlich Sub4 über die Meile laufen konnte.
Was für ein Talent! Aber das allein genügt nicht, man muss auch hart dafür arbeiten - 3-4 mal in der Woche. Tägliches Training war in den 50ern für viele Athleten die Ausnahme, nicht die Regel.

Gruß

C.

Harte, wohl wahre Worte. Ich fürchte dennoch, dass Talent das notwendige und Disziplin ("nur") das hinreichende Kriterium ist. Ich kenne so viele Leute, die mich mit weit geringerem Aufwand lang machen, als ich betreibe. Insofern passen mir Leute wie .iL ganz gut in den Kram, die zeigen, dass es auch ohne (das darf ich sagen, oder?) Kenia-Talent mit maximalem Aufwand relativ gut klappen kann. Unser (soon-to-be-ex)Fußball-B-Jugendlicher hat am Montag beim Training nach zügigen 3x 100 ganz locker 5x 400 in 64 (3x) und 65 (2x) abgespult (immerhin ne ganze Runde TP). Der macht mir jetzt schon Angst... ich bin gespannt, wie es sich auswirkt, wenn der womöglich eines Tages die oben beschriebene Einstellung an den Tag legt.


neben der nicht ganz uninteressanten Tatsache dass Bannister mit weniger als 50 Wochenkilometer schließlich Sub4 über die Meile laufen konnte

Das macht's nicht viel erträglicher, aber sag' mir wenigstens, dass Du Meilen und Kilometer verwechselt hast und es weniger als 50 Wochenmeilen waren... :nene:

Rolli
03.03.2011, 13:20
Ich glaube da ist ein Riesenunterschied ob du auf dem Bau arbeitest oder gemütlich in deinem Büro hockst. Nach 8h Vorlesung hatte ich jedenfalls noch nie Schwierigkeiten zu laufen, thematisiert hatte ich das auch noch nie.

Ich kenne auch kaum Leute, die schwer körperlich arbeiten und dann noch Lust haben sich tagtäglich zu quälen.
Kann sein, dass es an der Bildungsstand liegt und irgendwann gehen die Interessenorientierungen deutlich auseinander:
TV-Sport vs. Sport-Treiben.

Gruß
Rolli

irun94
03.03.2011, 15:23
Harte, wohl wahre Worte. Ich fürchte dennoch, dass Talent das notwendige und Disziplin ("nur") das hinreichende Kriterium ist. Ich kenne so viele Leute, die mich mit weit geringerem Aufwand lang machen, als ich betreibe. Insofern passen mir Leute wie .iL ganz gut in den Kram, die zeigen, dass es auch ohne (das darf ich sagen, oder?) Kenia-Talent mit maximalem Aufwand relativ gut klappen kann. Unser (soon-to-be-ex)Fußball-B-Jugendlicher hat am Montag beim Training nach zügigen 3x 100 ganz locker 5x 400 in 64 (3x) und 65 (2x) abgespult (immerhin ne ganze Runde TP). Der macht mir jetzt schon Angst... ich bin gespannt, wie es sich auswirkt, wenn der womöglich eines Tages die oben beschriebene Einstellung an den Tag legt.



Das macht's nicht viel erträglicher, aber sag' mir wenigstens, dass Du Meilen und Kilometer verwechselt hast und es weniger als 50 Wochenmeilen waren... :nene:

Der rechte gibt an nur 30-40km in der Woche zu laufen, im Sommer weniger.
Robel Mesgena & Tim Stegemann: "Gern zusammen" - Jugend-Hallen-DM in Leverkusen - Das Leichtathletik-Videoportal (http://www.leichtathletik.tv/v/robel-mesgena-tim-stegemann-gern-zusammen)

find ich grad irgendwie unglaubwürdig?!

DerC
03.03.2011, 19:47
Harte, wohl wahre Worte. Ich fürchte dennoch, dass Talent das notwendige und Disziplin ("nur") das hinreichende Kriterium ist. Ich kenne so viele Leute, die mich mit weit geringerem Aufwand lang machen, als ich betreibe.
Mit den Kriterien hast du imo recht. Wenn ich 200k/Woche laufen oder sonst irgendwie den maximal möglichen Aufwand betreiben würde, würde ich ziemlich sicher auch keine Meile unter 4 packen, ganz vielleicht mal die 1500 ... aber wahrscheinlich habe ich vor 2006 viel zu lange ausgesetzt, um noch auf solche "Großtaten" hoffen zu können.
Aber man darf sich auch nicht nur an den Bannisters von heute orientieren. Hinter dir laufen auch viele, die fleißig sind und dennoch nie Deine Zeiten laufen können werden.

Im Moment bin ich immerhin auf dem Weg zu 100km in der ersten ernsthaften Grundlagenwoche, nachdem ich letzte Woche die Einführungsphase beendet habe. Wenn das so weiter läuft, bin ich schon ziemlich zufrieden.



Das macht's nicht viel erträglicher, aber sag' mir wenigstens, dass Du Meilen und Kilometer verwechselt hast und es weniger als 50 Wochenmeilen waren... :nene:
Nein, er hat von 25 Meilen geschrieben und ich habe sogar sicherheitshalber aufgerundet ...:teufel:

Aber Bannister ist als 12 oder 13jähriger schon Cross gelaufen und hat dafür als Training 2mal in der Woche volle Kanne die Crossstrecke geknüppelt. Später ist er dann als jugendlicher oft um 100km freiwillig mit dem (schweren 3gang-) Rad durch die Gegend gefahren. Also er hat schon früh was getan für die Ausdauerentwicklung.

Hab in letzter Zeit einige Sachen über die "alten Helden" gelesen, ist schon interessant und bietet andere Perspektiven. Tägliches Training war gerade im Winter bei vielen Topathleten der 50er kein Standard, auch bei Mittelstrecklern. Einige von Lydiards Athleten oder auch Zatopek waren imo vor allem deshalb überlegen, weil sie einfach insgesamt viel mehr trainiert haben als viele ihrer Konkurrenten.

Einige Leute waren auch einfach beeindruckend gut, 1960 lief Armin Hary 100 m in 10.0, Carl Kaufmann 400 m in 44,9 beides auf ner Aschenbahn und letztes Jahr läuft hier nur Gaba unter 46 - das ist doch einfach traurig.

Die Karrieren waren im Vergleich zu heute oft verdammt kurz. Hary hörte mit 24 auf, Bannister mit 25, Peter Snell mit 26. Ich finde, dass das bei aller Liebe zum Amateurgedanken schon zu denken gibt. Heute sind längere Karrieren möglich, weil mehr Sportler (semi-)professionell arbeiten können.

Gruß

C.

.iL
04.03.2011, 13:20
Insofern passen mir Leute wie .iL ganz gut in den Kram, die zeigen, dass es auch ohne (das darf ich sagen, oder?) Kenia-Talent mit maximalem Aufwand relativ gut klappen kann.

Ja, dazu stehe ich. Das Gute am Laufen ist ja, dass man auch ohne ideale Veranlagung relativ weit kommen kann.

doncristobal
05.03.2011, 19:32
Gentlemen! Halle und Cross sind vorbei. Jetzt kommt DM Halbmarathon in Griesheim. Wer ist dabei?

Christian

Frostnacht
05.03.2011, 22:12
Ja, dazu stehe ich. Das Gute am Laufen ist ja, dass man auch ohne ideale Veranlagung relativ weit kommen kann.

...mit entsprechendem Aufwand! ;)



Aktuell sind die 5/10km Straßenlauf-Landesmeisterschaften in Kiel am 09.04. geplant. Mal schauen, was da geht. Dient als Standortbestimmung für die angehende Bahnsaison.

SokoFriedhof
05.03.2011, 23:39
Hi,
diese Woche war nun die letzte intensive Woche vorm 3 wöchigen Trainingslager.
Umfang 122km 8 Einheiten
2 mal Qualität
10x(400+600m) mit je 200m TP Schnitt 3:01 DI
10km GAI Schnell 34:40 mit E/A 16,4km (3:41) Do

Heute dann HM, leider noch ein bisschen Muskelkater, da ich Tartan im Moment noch nicht gewohnt bin.
Bis zum 7.Km Tempo gemacht, wollte ja eigentlich bis 15.Km ist aber leider nichts geworden.
Immerhin noch eine 1:12:19 rausgekommen. Irgendwie war an dem Kilometer zwischen 14. und 15. irgendwie was faul. Die gestoppte 4:11 passte vorne und hinten nicht, obwohl ich richtig gestoppt hatte.

3:13,5 3:21,3 3:15,9 6:34,9 (16:25)
3:20,6 6:52,8 3:29,4 3:24,5 (33:32)
3:25,7 3:23,0 3:27,6 3:28,6
4:11,1 (km?) 3:37,1 3:30,4
3:30,1 3:29,8 3:27,7 3:15,0

VG
Michel

HI auch hier,

Klasse Leistung natürlich, bin sehr gespannt was da noch von dir kommt. Die 10k Zeit ist ja auch nicht sooo weit weg von deiner PB
Lohnt es sich deiner Meinung nach nach Dortmund zu wechseln, auch wenn ich ein gutes Stück von deiner Leistung entfernt bin,

chris

.iL
06.03.2011, 19:09
Diese Woche wieder praktikumsbedingt ein geringerer Umfang als wie vorgesehen. 103km in 8TE. Zum Glück ist der Spuk in 5 Tagen vorbei.

Mo: Ruhetag
Di: 6x1000m in 3:08; 3:09; 3:08; 3:09; 3:05; 3:05 insgesamt 17,5km
Mi: 12,0km @ 4:58 (schlimmster Lauf seit Langem)
Do: 8,4km @ 3:50
Fr: 12,1km @ 4:15
Sa: morgens: 4x2000m in 6:29; 6:31; 6:23; 6:16 insgesamt 19,2km
abends: 8,4km @ 4:34
So: morgens: 10,3km @ 4:30
abends: 15,1km @ 4:01

Samstags war mein erstes Bahntraining dieses Jahr und ich kann langsam vorsichtig optimistisch sein. Im Schnitt war ich 8sec/km schneller als bei meiner besten 4x2000 Einheit letztes Jahr vor meiner 33:40; obwohl ich gestern noch deutlich zurückhaltender gelaufen bin.

JensR
06.03.2011, 19:11
Diese Woche müsste ich eigentlich Gas geben, aber am WE habe ich mir irgendwo den Fuss vertreten und ausserdem bin ich erkältet *jammer*.

Ja leider war das nix. Montag die Intervalle waren noch okay, Dienstag nach einem lockeren 10k-Lauf war ich fast tot, da war dann die Erkältung richtig durch und ich konnte mit dem linken Bein kaum auftreten. Seit Freitag gehts wieder besser, gestern hab ich mal nen Progressionslauf über 12k gemacht und heute nen lockeren 15er... insgesamt 68k, natürlich viel zu wenig - sind ja nur noch 6 Wochen bis Zürich und das wird richtig eng.

Mein Bein ist wieder okay, Erkältung im abklingen, ich werde ich 4 Wochen ordentlich powern, dann zwei Wochen rausnehmen und tapern und dann gucken was rauskommt. Andere Ideen?

peerro
06.03.2011, 22:34
Gentlemen! Halle und Cross sind vorbei. Jetzt kommt DM Halbmarathon in Griesheim. Wer ist dabei?

Christian

Jep, hab ich auf dem Plan! Berlin HM klappt dieses Jahr nämlich nicht, da sich das mit der niedersächsichen LM-10km überschneidet. Und Griesheim ist jetzt auch net soweit weg von Frankfurt, drängt sich also förmlich auf. Ich hoffe, ich kann meine Zeiten vom letzten Jahr mindestens bestätigen, wenn nicht mehr. Die Trainingsumfänge die einige hier im Forum posten, kann ich allerdings nicht in die Waagschale werfen. Da wird einem ja schwindelig. Und dann die Zeiten, die einem hier so früh im Jahr schon um die Ohren fliegen...

Ich les hier seit Wochen eigentlich nur bescheiden mit, komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus und freu mich, dass ich seit Jahresanfang im Schnitt auf über 80 Wochenkilometer komme. Fühle, dass die Form immer besser wird und werde versuchen, das beim WK-Auftakt nächstes WE beim Wasa-Lauf in Celle auch zu bestätigen!

DerC
07.03.2011, 09:01
@doncristobal
Herzlichen Glückwunsch zum Titel mit der Mannschaft!

@JensR
Eine Woche mit 68km ist doch kein Beinbruch. Einfach weiter machen.




Ich les hier seit Wochen eigentlich nur bescheiden mit, komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus
Mir geht es ähnlich.



und freu mich, dass ich seit Jahresanfang im Schnitt auf über 80 Wochenkilometer komme. Fühle, dass die Form immer besser wird und werde versuchen, das beim WK-Auftakt nächstes WE beim Wasa-Lauf in Celle auch zu bestätigen!
80 Wochenkilometer wären nett, aber davon bin ich im Schnitt weit entfernt. Bei mir waren es nach 3 Monaten fast Totalpause 6 Wochen Einführungsphase mit im Schnitt etwas über 50k. Zum Glück gibt es bei mir auch mit so einer Phase Formzuwachs.

Letzte Woche dann "richtiges" Training: 108km, damit bin ich sehr zufrieden. Am Sa 10k Straßenlauf aus dem vollen Training mit etwas schweren Beinen, mit 38'03 bin ich zufrieden, weil schneller als im Oktober und nicht ganz auf der letzten Rille.

Wenn ich das gefühl habe, dass es ne gute minute schneller geht, melde ich mich für Griesheim an. Ist eigentlich geplant. Vielleicht laufe ich vorher noch einen Test beim schnellen Zehner in Niederodenbach.

Vorsicht, sind zwei Läufe:
Dm kostet 30 Euro und ist deutlich teuerer als der Straßenlauf, bietet aber wohl auch das bessere Feld.

Gruß

C.

Rolli
07.03.2011, 09:12
Kopfschütteln ! :zwinker2:

Wochenrückblick von mir:

Seit Samstag auf Texel im TL. Wetter wunderbar. Sonnig, windstill und 7°C.

Umfang: 158km in 11 TE
Schwerpunkte:
Nach dem HM letzten Sonntag ruhiger angefangen.
Mittwoch: eine Meile in 5'
Freitag 10x400 in 70-75s mit 80-90s. TP letzte in 63s. (geplant 12x400 in 76-78s)
Sonntag: 2 TE mit 14+25km davon 1h in MRT (auf dem Strand:D)

Zusätzlich 2x maxKraft und 2x laufspeziKraft.

Gruß
Rolli

harakiri
07.03.2011, 09:24
laufspezikraft = Sprints und Sprünge? Was machst du da genau?

Rolli
07.03.2011, 09:30
Ja leider war das nix. Montag die Intervalle waren noch okay, Dienstag nach einem lockeren 10k-Lauf war ich fast tot, da war dann die Erkältung richtig durch und ich konnte mit dem linken Bein kaum auftreten. Seit Freitag gehts wieder besser, gestern hab ich mal nen Progressionslauf über 12k gemacht und heute nen lockeren 15er... insgesamt 68k, natürlich viel zu wenig - sind ja nur noch 6 Wochen bis Zürich und das wird richtig eng.

Mein Bein ist wieder okay, Erkältung im abklingen, ich werde ich 4 Wochen ordentlich powern, dann zwei Wochen rausnehmen und tapern und dann gucken was rauskommt. Andere Ideen?

2 Wochen tapern war mir immer zu viel. Ich hab die letzte Quali-Einheit immer so 8-9 Tage vor dem MRT gemacht. Davor schon ein Ruhetag und danach noch 3 Ruhetage und lockere Einheiten.

Der Rest sieht doch gut aus.

Gruß
Rolli

Rolli
07.03.2011, 09:34
laufspezikraft = Sprints und Sprünge? Was machst du da genau?

4-5x 100m Skip A (Kniehub), 100m Sprung, 100m Skip B (Kniehub mit Kick). Zurück 100m TP.

Gruß
Rolli

peerro
08.03.2011, 11:12
Letzte Woche dann "richtiges" Training: 108km, damit bin ich sehr zufrieden. Am Sa 10k Straßenlauf aus dem vollen Training mit etwas schweren Beinen, mit 38'03 bin ich zufrieden, weil schneller als im Oktober und nicht ganz auf der letzten Rille.

Über 100km in einer normalen Trainingswoche sind doch schonmal'n Wort!


Vorsicht, sind zwei Läufe:
Dm kostet 30 Euro und ist deutlich teuerer als der Straßenlauf, bietet aber wohl auch das bessere Feld.

Danke für den Hinweis. Zum Glück zahlt ja der Verein die DM-Gebühren!

Hinter dem Wasa-Lauf am Sonntag stehen derzeit übrigens 3 dicke Fragezeichen. Hab Sonntag Nacht rückwärts gegessen und gestern Abend hatte ich dann auch noch Fieber. Das ist zwar jetzt wieder weg, aber 6 Tage vor nem geplanten WK sieht das gar nicht gut aus :nene: Ich meine mich zu erinnern, dass man vor harten Einheiten oder gar WKs mindestens 7 Tage fieberfrei gewesen sein soll...

Fusio
08.03.2011, 11:30
Hallo zusammen

Ich bin von euren Zeiten meilenweit entfernt und möchte auch nicht euren Thread verwässern. Da ihr aber erfahrene Leute seid und ich mit kürzeren Distanzen nicht so vertraut bin, erlaube ich mir trotzdem eine Frage zu stellen.
Am 20.03. möchte ich einen 10er laufen und da natürlich möglichst PB. Ursprünglich war ein Frühlingsmarathon geplant, geht aber aus verschiedenen Gründen nicht... Ich trainiere so 50 bis 60km die Woche, meist reicht es nur für eine Tempoeinheit. Vorletzte Woche 5x400 in ~85s + 1000 in 3:45. Letzte Woche 3x2000 in 7:50, 7:45 und 7:49 mit ca. 3:30min TP. Nun meine Frage: Soll ich diese Woche eher was wie 10x400 und zusätzlich einen Tempolauf versuchen oder lieber 4x2000? Nächste Woche habe ich am Dienstag 5x1000 geplant.

Danke für eure Hilfe

PS: Am 26.03. werde ich vermutlich - wenn alles gut läuft - nochmals einen 10er laufen.

DerC
08.03.2011, 11:49
Am 20.03. möchte ich einen 10er laufen und da natürlich möglichst PB. Ursprünglich war ein Frühlingsmarathon geplant, geht aber aus verschiedenen Gründen nicht... Ich trainiere so 50 bis 60km die Woche, meist reicht es nur für eine Tempoeinheit. Vorletzte Woche 5x400 in ~85s + 1000 in 3:45. Letzte Woche 3x2000 in 7:50, 7:45 und 7:49 mit ca. 3:30min TP. Nun meine Frage: Soll ich diese Woche eher was wie 10x400 und zusätzlich einen Tempolauf versuchen oder lieber 4x2000? Nächste Woche habe ich am Dienstag 5x1000 geplant.

Wenn du dich zu den 4*2000 überwinden kannst, warum nicht? Ist schon eine sehr gute Einheit. Alternativ z. B. 3000 + 2*2000 + 1000.

Zweite Tempoeinheit: TDL ist imo für die mentale Stärke eher besser. Das ist aber doch auch typabhängig. TDL z. B. in etwa in WK Dauer. Also z. B. Wk Ziel 39', dann TDL etwa 40min. Wären für dich vielleicht etwa 9-10k in 4'10 bis 4'15.

Wenn es normalerweise nur für eine Tempoeinheit reicht, könnte das natürlich auch zu viel werden.

Immer dran denken: Es gibt keine Wundereinheiten, und der Großteil deiner Form ist jetzt bereits gemacht.

Gruß

C.

harakiri
08.03.2011, 12:17
Der 10er ist schon recht nahe... da darf es schon was ganz schön spezifisches sein... wie zB die 4x2000. 5x1000 passt aber dann gar nicht rein. Evtl. könntest du diese Woche 5x1600 und nächste 4x2000 oder wenns gut geht sogar 5x2000 machen. Als zweite Einheit wäre eine ganz kurze ganz schnelle denkbar... zB 5-8x200.

DerC
08.03.2011, 12:43
Der 10er ist schon recht nahe... da darf es schon was ganz schön spezifisches sein... wie zB die 4x2000. 5x1000 passt aber dann gar nicht rein.
Wieso? Die 5*1000 im 10k Tempo als reduzierte Einheit passt doch in die WK-Woche? Höchstens ein 1000er zuviel, aber sonst passt das doch wunderbar ...


Gruß

C.

harakiri
08.03.2011, 13:04
Wieso? Die 5*1000 im 10k Tempo als reduzierte Einheit passt doch in die WK-Woche? Höchstens ein 1000er zuviel, aber sonst passt das doch wunderbar ...


Gruß

C.

Aaah ich hab mit einer Woche zu viel kalkuliert... sieht dann schon ganz anders aus. Die 5x1000 hab ich eher als 0815 5k Einheit interpretiert...

Fusio
08.03.2011, 13:26
Wenn du dich zu den 4*2000 überwinden kannst, warum nicht? Ist schon eine sehr gute Einheit. Alternativ z. B. 3000 + 2*2000 + 1000.
4x2000 könnte ich heute machen, dann...


Zweite Tempoeinheit: TDL ist imo für die mentale Stärke eher besser. Das ist aber doch auch typabhängig. TDL z. B. in etwa in WK Dauer. Also z. B. Wk Ziel 39', dann TDL etwa 40min. Wären für dich vielleicht etwa 9-10k in 4'10 bis 4'15.
...zum Beispiel am Freitag den TDL, aber...


Wenn es normalerweise nur für eine Tempoeinheit reicht, könnte das natürlich auch zu viel werden.
...das könnte wie du schreibst dann schon zu viel Tempo sein.


Immer dran denken: Es gibt keine Wundereinheiten, und der Großteil deiner Form ist jetzt bereits gemacht.
Dessen bin ich mir bewusst. Ich zerre noch von den hohen Umfängen vom Dezember und Januar, da ich ja eigentlich einen Frühjahrsmarathon laufen wollte.


Der 10er ist schon recht nahe... da darf es schon was ganz schön spezifisches sein... wie zB die 4x2000. 5x1000 passt aber dann gar nicht rein. Evtl. könntest du diese Woche 5x1600 und nächste 4x2000 oder wenns gut geht sogar 5x2000 machen. Als zweite Einheit wäre eine ganz kurze ganz schnelle denkbar... zB 5-8x200.
Ich denke 5x2000 im 10k-Tempo packe ich im Training nicht. :peinlich:

harakiri
08.03.2011, 13:39
Ich denke 5x2000 im 10k-Tempo packe ich im Training nicht. :peinlich:

Tja... bist halt mehr der WK-Typ als der Trainingsweltmeister. Ist ja nicht mal was schlechtes^^

Rolli
08.03.2011, 13:41
Hallo zusammen

Ich bin von euren Zeiten meilenweit entfernt und möchte auch nicht euren Thread verwässern. Da ihr aber erfahrene Leute seid und ich mit kürzeren Distanzen nicht so vertraut bin, erlaube ich mir trotzdem eine Frage zu stellen.
Am 20.03. möchte ich einen 10er laufen und da natürlich möglichst PB. Ursprünglich war ein Frühlingsmarathon geplant, geht aber aus verschiedenen Gründen nicht... Ich trainiere so 50 bis 60km die Woche, meist reicht es nur für eine Tempoeinheit. Vorletzte Woche 5x400 in ~85s + 1000 in 3:45. Letzte Woche 3x2000 in 7:50, 7:45 und 7:49 mit ca. 3:30min TP. Nun meine Frage: Soll ich diese Woche eher was wie 10x400 und zusätzlich einen Tempolauf versuchen oder lieber 4x2000? Nächste Woche habe ich am Dienstag 5x1000 geplant.

Danke für eure Hilfe

PS: Am 26.03. werde ich vermutlich - wenn alles gut läuft - nochmals einen 10er laufen.

Hm... sehe ich etwas anders als DerC.
Es gib zwar keine Wundereinheit, man kann das aber gut nach dem abgelaufenen Training steuern.
Wenn Du bis jetzt wenig Tempo gemacht hast und den Eindruck hast, dass Dir an Tempo fehlt, mache 12-15x400 in 88-90s mit 2'TP.
Wenn Du schon bis jetzt das ausgereizt hast und genug Tempo in den Beinen hast, machst Du 4x2000 oder 1+2+3+2+1km in 10km-Tempo mit 3-4'TP und zusätzlich 6-7km TDL in HM-Tempo. Alles noch diese Woche. Nächste Woche ist alles schon zu spät.

Gruß
Rolli

Fusio
08.03.2011, 20:17
Da Ihr (DerC, harakiri, Rolli) alle die 4x2000 als eine gute Einheit eingestuft habt, habe ich euren Rat befolgt und bin diese heute gelaufen. Ich habe eine Bahn oder eine markierte 1.3km Runde vom örtlichen Laufverein zur Verfügung. Habe mich für letztere Entschieden. Die Strecke ist nur leicht coupiert und unwesentlich schwerer zu laufen als die Tartanbahn. Markierungen hat es alle 0.5km bis 3km. Geworden sind es 7:51, 7:39, 7:54 und 7:53 mit jeweils ca. 3:30 TP. Bei der zweiten Wiederholung hätte ich mich beinahe abgeschossen. Nachdem die Erste nicht so toll lief, ging die zweite - zumindest zu Beginn - sehr gut. Die 3. und 4. Wiederholung waren dann schon recht hart, aber da ich sehr motiviert war heute, konnte ich das Training durchziehen.
Ich werde nun am Freitag noch versuchen einen TDL zu laufen und dann nächste Woche am Dienstag eben 4-5x1000. Ich denke für eine tiefe 40er Zeit sollte es am 20.03. reichen. Die Strecke ist jedenfalls vermessen, flach und durchgehend asphaltiert.

Danke nochmals für eure Tipps. :daumen:

harakiri
08.03.2011, 21:32
Ich seh bei dir eher sub40 aber wie du meinst^^

Bei mir gabs heute wieder eine Ergometrie... alle 3min um 1.5km/h gesteigert. 15km/h (4:00/km) gingen noch locker. 16.5 (3:38/km) waren dann schon recht hart. ca. 10s noch die 18.0 gelaufen aber da war ich völlig blau. Da ging nix mehr.
Morgen Bergsprints + Kraft ;)

edit... @C: Hast du evtl. meinen Thread zum DLV Rahmentrainingsplan bemerkt? Du wärst ein Kandidat der den (bzw. einen von denen) schon gelesen hat... falls ja... empfehlenswert?

Rolli
12.03.2011, 17:37
Zurück aus dem Trainingslager auf Texel.
Optimale Trainingsbedienungen, optimales Wetter, optimale Gruppe...
212km Umfang/Woche.:geil::geil:
3 qualitative, sehr schnelle Einheiten: 6x400 + 4x600; 4x2,8km Cross; 6x1000m am Strand in 3:07-3:12 mit Rückenwind.
2 mittelschnelle DL über 2 Stunden
Etwas Kraft, ABC und Sprints.

Jetzt, werden kleine Wadenblessuren auskuriert und auf noch mehr Tempo umgestellt.

Mal schauen, was Alster so aus Portugal berichten wird.

Gruß
Rolli

harakiri
12.03.2011, 20:11
Ein anderer hätte 3x3000 gemacht... du zwackst 200m ab, läufst dafür nicht auf der Bahn sondern im Gelände (liege ich richtig?) und machst dafür einen vierten :D

Hast du einen WK in einer Woche oder so? 5k? 10k? Da wärst du dann vermutlich bärenstark.

Rolli
12.03.2011, 22:52
Ein anderer hätte 3x3000 gemacht... du zwackst 200m ab, läufst dafür nicht auf der Bahn sondern im Gelände (liege ich richtig?) und machst dafür einen vierten :D

Hast du einen WK in einer Woche oder so? 5k? 10k? Da wärst du dann vermutlich bärenstark.

2,8km ist die Strecke "Wildgehege" auf Texel lang. Von Schranke zu Schranke. Also nicht veränderbar.
4x2,8km, weil wir das jedes Jahr so als Test laufen und die Zeiten dann vergleichen.

In einer Woche ist 10km Straße Westfälische Meisterschaften... (so zu sagen WM 10km Straße :D) und dass ich da "bärenstark" sein werde, kann ich mir nicht vorstellen. Erst (hoffentlich) in 4-6 Wochen mit Belastung-Entlastung-Wellen, und wenn alles wie geplant sich dabei entwickelt.

Gruß
Rolli

.iL
13.03.2011, 18:42
Zurück aus dem Trainingslager auf Texel.
Optimale Trainingsbedienungen, optimales Wetter, optimale Gruppe...
212km Umfang/Woche.:geil::geil:
3 qualitative, sehr schnelle Einheiten: 6x400 + 4x600; 4x2,8km Cross; 6x1000m am Strand in 3:07-3:12 mit Rückenwind.
2 mittelschnelle DL über 2 Stunden
Etwas Kraft, ABC und Sprints.

Jetzt, werden kleine Wadenblessuren auskuriert und auf noch mehr Tempo umgestellt.


:daumen::respekt2: sehr starke Woche!

Dagegen schaut meine recht bescheiden aus:

Mo: 12,1km @ 4:37
Di: 25x200m Ø 30,9sec insgesamt: 18,5km
Mi: 11,1km @ 4:26
Do: 14,0km @ 4:28
Fr: Ruhetag
Sa: 5,6km Crosslauf in 19:16
So: morgens: 12,1km @ 4:26
abends: 16,9km @ 3:54

Gesamt: 95km in 7 TE

nächste Woche geht es bei mir dann endlich wieder normal weiter :party2:

SokoFriedhof
13.03.2011, 18:49
Zurück aus dem Trainingslager auf Texel.
Optimale Trainingsbedienungen, optimales Wetter, optimale Gruppe...
212km Umfang/Woche.:geil::geil:
3 qualitative, sehr schnelle Einheiten: 6x400 + 4x600; 4x2,8km Cross; 6x1000m am Strand in 3:07-3:12 mit Rückenwind.
2 mittelschnelle DL über 2 Stunden
Etwas Kraft, ABC und Sprints.

Jetzt, werden kleine Wadenblessuren auskuriert und auf noch mehr Tempo umgestellt.

Mal schauen, was Alster so aus Portugal berichten wird.

Gruß
Rolli

Hammer Woche,
wie sieht es denn in den nächsten Wochen, müsste doch in ein paar Wochen nen Wettkampf kommen? Wie sieht denn der Plan bis dahin aus?

lg,

Chris

SokoFriedhof
13.03.2011, 18:51
:daumen::respekt2: sehr starke Woche!

Dagegen schaut meine recht bescheiden aus:

Mo: 12,1km @ 4:37
Di: 25x200m Ø 30,9sec insgesamt: 18,5km
Mi: 11,1km @ 4:26
Do: 14,0km @ 4:28
Fr: Ruhetag
Sa: 5,6km Crosslauf in 19:16
So: morgens: 12,1km @ 4:26
abends: 16,9km @ 3:54

Gesamt: 95km in 7 TE

nächste Woche geht es bei mir dann endlich wieder normal weiter :party2:

Hi,

nicht so bescheiden, wie lang waren denn die Pause am Dienstag?

.iL
13.03.2011, 20:49
wie lang waren denn die Pause am Dienstag?

Ca. 2min, ich bin die 200er etwa im vorraussichtlichem 1000m-Tempo gelaufen.

peerro
13.03.2011, 21:16
Nach dem Fieber am Montag war ich lang am hin- und herüberlegen, ob ich heute tatsächlich in Celle laufen sollte. Kurzum, auf Grund des guten Wetters hab ich mich dafür entschieden. Und es war keine schlechte Entscheidung: 52:11 über die 15km standen am Ende zu Buche, Bestzeit, bin sehr zufrieden. Die nächsten WKs können kommen:-)

Hab mich übrigens wohl ein wenig zu sehr vom hohen Anfangstempo mitreißen lassen, 16:33 auf den ersten 5km waren dann doch ein wenig zu viel des guten;-) Aber der Lauf war auch schon lang nicht mehr so gut besetzt, da hab ich mich ein wenig in die Pfanne hauen lassen. Sei's drum...

Rolli
13.03.2011, 21:33
Nach dem Fieber am Montag war ich lang am hin- und herüberlegen, ob ich heute tatsächlich in Celle laufen sollte. Kurzum, auf Grund des guten Wetters hab ich mich dafür entschieden. Und es war keine schlechte Entscheidung: 52:11 über die 15km standen am Ende zu Buche, Bestzeit, bin sehr zufrieden. Die nächsten WKs können kommen:-)

Hab mich übrigens wohl ein wenig zu sehr vom hohen Anfangstempo mitreißen lassen, 16:33 auf den ersten 5km waren dann doch ein wenig zu viel des guten;-) Aber der Lauf war auch schon lang nicht mehr so gut besetzt, da hab ich mich ein wenig in die Pfanne hauen lassen. Sei's drum...

Hat bestimmt Weh getan, oder?
Trotzdem sehr gute 52er Zeit.

Gruß
Rolli

Rolli
13.03.2011, 21:36
Ca. 2min, ich bin die 200er etwa im vorraussichtlichem 1000m-Tempo gelaufen.

Keiner macht 25x in 1km-Tempo. Also Zieltempo korrigieren. 2:32? Das wäre schon ein Hammer!!!

Gruß
Rolli

.iL
13.03.2011, 22:44
Keiner macht 25x200 in 1km-Tempo.

Hat nicht alsterrunner irgendwann mal 20x200 in 30sec gemacht?

Letztes Jahr habe ich 22x200 etwa in 32-32,5sec gemacht und bin die 1000m (3 Monate später) in 2:42,90 gelaufen. Dieses Jahr hätte ich mir etwa 2:35-2:37 zugetraut. Von daher passt das schon ungefähr. Es sind ja auch 2min Pause zwischen den Wiederholungen. Der letzte 200er in 27,4 hat den Schnitt auch noch etwas gedrückt.


Also Zieltempo korrigieren. 2:32? Das wäre schon ein Hammer!!!

Der Hammer wäre das schon. Aber:
2:32??? Das entspricht etwa 1:57-1:58 auf 800m. Das wäre eher etwas für alsterrunner oder fischmax.
Ich habe übrigens dieses Jahr die 1000m nicht mal geplant. In meiner näheren Umgebung ist mir nur ein 1000m Rennen bekannt, und das passt terminlich nicht. Dafür werde ich die 800m 3 mal ausprobieren. Ich wäre mit einer Zeit um 2:01 sehr zufrieden.

.iL
13.03.2011, 22:50
Nach dem Fieber am Montag war ich lang am hin- und herüberlegen, ob ich heute tatsächlich in Celle laufen sollte. Kurzum, auf Grund des guten Wetters hab ich mich dafür entschieden. Und es war keine schlechte Entscheidung: 52:11 über die 15km standen am Ende zu Buche, Bestzeit, bin sehr zufrieden. Die nächsten WKs können kommen:-)

Hab mich übrigens wohl ein wenig zu sehr vom hohen Anfangstempo mitreißen lassen, 16:33 auf den ersten 5km waren dann doch ein wenig zu viel des guten;-) Aber der Lauf war auch schon lang nicht mehr so gut besetzt, da hab ich mich ein wenig in die Pfanne hauen lassen. Sei's drum...

52:11 sind denke ich klare sub34. Super Zeit v.a. für die Renneinteilung.
Ich bin jedenfalls gespannt was von dir demnächst noch kommt.

peerro
14.03.2011, 21:33
Hat bestimmt Weh getan, oder?
Trotzdem sehr gute 52er Zeit.


Eigentlich ging's :zwinker2: War aber blöd, dass ich nach den ersten 5 viele Kilometer alleine laufen musste. Bei km9 kam auch noch Dieter Baumann von hinten, ich konnte in dem Moment nicht mitgehen, hatte ihn dann aber anschließend immer ca. 50m vor mir. Die Lücke konnte ich aber partout nicht schließen. Ich denke, dieses Problem kennen viele unter uns...


52:11 sind denke ich klare sub34. Super Zeit v.a. für die Renneinteilung.
Ich bin jedenfalls gespannt was von dir demnächst noch kommt.

Naja, die Renneinteilung war zugegebenermaßen schon ein bisschen hanebüchen. Bei ner 10er Durchgangszeit von 34:16 darf sich jeder selbst den Spaß machen, die Zeiten für den zweiten und dritten 5km-Abschnitt auszurechnen und kräftig zu lachen :zwinker2:

Sub34 trau ich mir dieses Frühjahr auf jeden Fall wieder zu. Ich sollte eigentlich mindestens genauso gut in Form sein wie letztes Jahr :nick:

Rolli
19.03.2011, 21:57
In einer Woche ist 10km Straße Westfälische Meisterschaften... (so zu sagen WM 10km Straße :D)

Salzkotten Westfälische 10k Straße... Platz 3 in M40 (man, da muss man auch schon 32 laufen, um zu gewinnen) in 33:52 nach einem spannendem Zweikampf gegen/mit Olli. So kann der Saison weiter gehen.:geil::hurra::hurra:

Waren super gute Laufbedienungen. Hochdruck und trocken mit leichtem Wind. Nur der erste Kilometer mit sehr viel Stürzen, viel zu eng, viel zu weit hinten gestartet... trotzdem 5km in 16:45 durchgegangen.

Noch ein Abenteuer... die Siegerehrung... eine Katastrophe. Nach fast 3 Stunden Wartezeit haben wir aufgegeben und sind nur mit meiner Urkunde nach Hause gefahren.:nene:

Gruß
Rolli

.iL
19.03.2011, 22:29
Salzkotten Westfälische 10k Straße... Platz 3 in M40 (man, da muss man auch schon 32 laufen, um zu gewinnen) in 33:52 nach einem spannendem Zweikampf gegen/mit Olli. So kann der Saison weiter gehen.:geil::hurra::hurra:


Mensch, hier wird ja schon wieder ordentlich vorgelegt. Erst fischmax und peerro mit super Zeiten und nun schon die nächste sub34. :geil:
Hast du das Trainingslager einfach so ohne Nachwehen weggesteckt? Nach einer intensiven 210km Traingslagerwoche ist man doch normalerweise nicht in der Lage in die Nähe seiner Bestzeit zu laufen. Ist da bald noch mehr drin?
Wie ist eigentlich der Zweikampf mit Olli ausgegangen?

Rolli
20.03.2011, 14:42
Mensch, hier wird ja schon wieder ordentlich vorgelegt. Erst fischmax und peerro mit super Zeiten und nun schon die nächste sub34. :geil:
Hast du das Trainingslager einfach so ohne Nachwehen weggesteckt? Nach einer intensiven 210km Traingslagerwoche ist man doch normalerweise nicht in der Lage in die Nähe seiner Bestzeit zu laufen. Ist da bald noch mehr drin?
Wie ist eigentlich der Zweikampf mit Olli ausgegangen?

Nachwehen? Doch, doch... überall kleine Wehwehchen. Aber mit 3 Ruhetagen in dieser Woche und nur 50-60km Umfang konnte ich einigermaßen ausgeruht an den Start gehen. Trotzdem bin ich mit sub34 völlig überrascht.
Habe seit 3 Wochen mein Laufstil etwas umgestellt und bin super zufrieden damit. Werde noch verstärkt daran arbeiten...

... Und der Zweikampf:
Olli ist bei 9km an mich aufgelaufen. Eingang Sportplatz vorbeigegangen. Ich bin drangeblieben, und auf der Gegengerade wieder angegriffen. In der Kurve etwas Platz auf der Innenbahn gesehen und da vorbeigegangen. Am Ende 2s Vorsprung erkämpft... mit breit geöffnetem Mund (Olli hat richtig viel Spaß gehabt, wo er die Fotos gesehen hatte). Eigentlich hab' ich gedacht, dass wir um Platz 1 in M40 kämpfen... aber da waren noch 2 vor uns. Olli hat sich etwas vertan, weil er dachte, dass der Zieleinlauf sofort auf dem Sportplatz kommt und am Ende ihm die Kraft ausgegangen ist.

Gruß
Rolli

JensR
20.03.2011, 16:44
Nachwehen? Doch, doch... überall kleine Wehwehchen. Aber mit 3 Ruhetagen in dieser Woche und nur 50-60km Umfang konnte ich einigermaßen ausgeruht an den Start gehen. Trotzdem bin ich mit sub34 völlig überrascht.
Habe seit 3 Wochen mein Laufstil etwas umgestellt und bin super zufrieden damit. Werde noch verstärkt daran arbeiten...


Resultat aus der Diskussion aus dem Pollmächer-Thread?



... Und der Zweikampf:
Olli ist bei 9km an mich aufgelaufen. Eingang Sportplatz vorbeigegangen. Ich bin drangeblieben, und auf der Gegengerade wieder angegriffen. In der Kurve etwas Platz auf der Innenbahn gesehen und da vorbeigegangen. Am Ende 2s Vorsprung erkämpft... mit breit geöffnetem Mund (Olli hat richtig viel Spaß gehabt, wo er die Fotos gesehen hatte). Eigentlich hab' ich gedacht, dass wir um Platz 1 in M40 kämpfen... aber da waren noch 2 vor uns. Olli hat sich etwas vertan, weil er dachte, dass der Zieleinlauf sofort auf dem Sportplatz kommt und am Ende ihm die Kraft ausgegangen ist.

Gruß
Rolli

Schöner Laufsport! Gratulation zu der Leistung :nick:

Nach 2 frustrierenden (Nicht-)Trainingswochen, war diese jetzt mal wieder okay. Nochmal 2,5 Wochen ordentlich Training, dann sollte noch ein halbwegs vernünftiger Marathon bei rauskommen.

Gruss,
Jens

.iL
20.03.2011, 18:50
Da ist sie, die erste Traingswoche nach Plan seit 5 Wochen. Naja fast. Ich habe mich am Freitag nicht spritzig gefühlt. Da die Einheiten jetzt sitzen müssen habe ich am Freitag nur einen DL gemacht und hab die 2000er dann samstags durchgezogen.

Mo: 21,1km @ 4:22
Di: morgens: 10,3km @ 4:36
abends: 25x200m Ø 31,1sec; insgesamt: 18,5km
Mi: morgens: 8,4km @ 4:48
abends: 12,1km @ 4:23
Do: Ruhetag
Fr: morgens: 5,0km @ 4:20
abends: 12,1km @ 4:09
Sa: morgens: 4x2000m in 6:28; 6:26; 6:24; 6:22 (Pausen im Vergleich zum letzten Mal um >1 Minute auf 4:30 verkürzt) insgesamt: 19,3km
abends: 8,4km @ 4:25
So: morgens: 12,1km @ 4:24
abends: 14,0km (250hm) @ 4:14 (letzter km in 3:10)

Gesamt: 141km in 11TE

Olli
20.03.2011, 19:50
... Und der Zweikampf:
Olli ist bei 9km an mich aufgelaufen. Eingang Sportplatz vorbeigegangen. Ich bin drangeblieben, und auf der Gegengerade wieder angegriffen. In der Kurve etwas Platz auf der Innenbahn gesehen und da vorbeigegangen. Am Ende 2s Vorsprung erkämpft... mit breit geöffnetem Mund (Olli hat richtig viel Spaß gehabt, wo er die Fotos gesehen hatte). Eigentlich hab' ich gedacht, dass wir um Platz 1 in M40 kämpfen... aber da waren noch 2 vor uns. Olli hat sich etwas vertan, weil er dachte, dass der Zieleinlauf sofort auf dem Sportplatz kommt und am Ende ihm die Kraft ausgegangen ist.

Gruß
Rolli

Ja, das war eine taktische Meisterleistung von mir. Hatte mich so schön auf den letzen km an Rolli rangesaugt. Natürlich sollte der Angriff erst auf den letzten Metern erfolgen...

Bin total überrascht, mit zuletzt knapp 40 km in 3-4 Einheiten / Woche eine 33er Zeit zu laufen.
Vielleicht lag es daran, bin selten so locker und ohne Erwartungshaltung in einen Wettkampf gestartet. Das scheint der Schlüssel zum Erfolg zu sein...

Auf jeden Fall hat es tierischen Spaß gemacht, Rolli überlege es Dir noch mit Paderborn. Da ist noch was möglich!

Gruß

Olli

PS. wir haben noch den 3. Platz in der Mannschaftswertung geholt...

peerro
21.03.2011, 23:53
@ Rolli und Olli: Super Zeiten und schöne WK-Vorlage. Ich hoffe ich kann in 2 Wochen bei der Niedersächsischen kontern!!!

Rolli
22.03.2011, 13:34
J
Auf jeden Fall hat es tierischen Spaß gemacht, Rolli überlege es Dir noch mit Paderborn. Da ist noch was möglich!


Gemeldet... Mein letztes Straßenrennen vor der MD-Saison.

Bist Du in Essen auch dabei? 10000m.
Mein Trainer hat mich in M35 angemeldet... wegen Teilnehmerfeld... Die werden mich doch 7x überrunden:frown:

Gruß
Rolli

Olli
22.03.2011, 21:46
Gemeldet... Mein letztes Straßenrennen vor der MD-Saison.

Bist Du in Essen auch dabei? 10000m.
Mein Trainer hat mich in M35 angemeldet... wegen Teilnehmerfeld... Die werden mich doch 7x überrunden:frown:

Gruß
Rolli

Hab noch den "super" schlechten 10.000er von Menden letztes Jahr in Erinnerung.
Wann ist der Termin? April ist bei mir schon Dicht.

Nächste Woche bin ich bei einem Crossduathlon am Start.:geil:
Freue ich mich schon...

LG Olli

alsterrunner
24.03.2011, 11:37
Hat nicht alsterrunner irgendwann mal 20x200 in 30sec gemacht? Nee - so hart bin ich nicht. Nicht ganz: 15x waren's - dafür mit TP 1 Minute.

Starke Zeiten allerorten hier... @peero: Glückwunsch!


Salzkotten Westfälische 10k Straße... Platz 3 in M40 (man, da muss man auch schon 32 laufen, um zu gewinnen) in 33:52 nach einem spannendem Zweikampf gegen/mit Olli. So kann der Saison weiter gehen. Phänomenal. So ein brutaler Umfang im Trainingslager und dann so was - total geil. Glückwunsch!

@peero: Glückwunsch zur tollen 15er-Zeit. sub33 dieses Jahr? :D

Von meiner Seite kurze Portugal-Zusammenfassung: Saugeiles Trainingslager mit tollen Leuten. Auf Wunsch vom Trainer dieses Jahr mit deutlich geringerem Umfang von mir - 140 und 150 Kilometer. Am Anfang drei Tage für die Aklimatisierung gebraucht - da war die Stimmung bei mir gleich mal kurz im Keller. Lief irgendwie so gar nicht - Pumpe immer gleich ruck-zuck auf Hochbetrieb, Kurzatmigkeit... aber hat sich dann wieder eingestellt. Merke schon, dass die qualitativen Einheiten dieses Winters nicht ganz so ausdauerfördernd waren, wie die (Langstrecken-)Geschichten im letzten Jahr. Dafür klappt es mit dem Tempo ganz gut. Exemplarisch zwei "verwertbare" qualitative Einheiten aus dem Trainingslager ("verwertbar" als in "verwertbar als Formhinweis"):

3x 200 (auf unebenem Rasen, die ersten 100m ganz leicht bergab, die zweiten 100m leicht bergan) mit TP 2 Minuten in 31, 4 Minuten SP, 6x 400 (davon die ersten 200m wie die 200m, danach 50m weiter bergan, 180°-Kurve und 150m leicht bergab) mit TP 4 Minuten in 62, 64, 64, 62, 61, 60 + 5x 70m max.

400-600-1000-600-400-100-100 mit TP 4 Minuten bzw. bei den 100ern TP zurück (400m wie oben, 600 wie 400 + 200m flach und die 1000 wie 600+400) in 62, 95, 2:59, 97, 59, 12tief, 12tief.

Ziel für die Saison ist nach Portugal die 1:57 und eine deutliche Verbesserung der 1500m-Zeit. Gestern beim ersten DL auch gleich mal gemerkt, wie gut es war, zur Abwechselung *nicht* völlig zu überziehen im Trainingslager. Den Tag der Rückreise (Dienstag) für Pause genutzt und gestern lief's wie am Schnürrchen. Super Beine, Pumpe spielt mit und das Wetter hier auch.

Fotos (für Interessierte: auch ohne Facebook-Anmeldung) gibt's auf HSV-Leichtathletik / Mittel- und Langstreckenlauf | Facebook (http://www.facebook.com/hsvlaufen)

Kleines Highlight im Trainingslager auch: Ausflug nach Spanien zur Cross-WM. Waren nur 170km entfernt und sind dann spontan hingefahren, haben uns mit 14 Leuten an der Strecke verteilt und haben 36 Minuten ausgiebig STEFFEN!!! STEFFEN!!!! gebrüllt. Zum Dank gab's hinterher eine halbe Stunde meet&greet im Cafe mit Steffen, Zugang zum Athletenbereich, dort Klönschnack mit Mutai (Hallen-WRler über 5000m - einer unserer Mitfahrer spricht Swahili) und seine Startnummer (kann mir jemand seine Gene aus dem daran haftenden Schweiß extrahieren?) und ein paar Worte mit Uhlemann.

.iL
24.03.2011, 16:57
Nee - so hart bin ich nicht. Nicht ganz: 15x waren's - dafür mit TP 1 Minute.

Ich aber. :D Am Dienstag hatte ich gute Beine und bin 20x200m im Schnitt in 30,09sec gelaufen. Ging genauso locker wie in den letzten Wochen, nur etwas krank (Halsschmerzen, allgemein recht schlapp) habe ich mich seit Montag gefühlt, deshalb dieses mal "nur" 20x200m. Am Mittwoch ist auch gleich ein Schnupfen dazugekommen.

31,24
31,11
29,75
31,57
30,19
30,55
30,75
30,24
30,66
28,93
30,69
30,09
29,78
29,85
30,26
29,89
29,68
29,27
29,24
28,01

Vielleicht wird es ja doch dieses Jahr schon was mit sub2.




3x 200 (auf unebenem Rasen, die ersten 100m ganz leicht bergab, die zweiten 100m leicht bergan) mit TP 2 Minuten in 31, 4 Minuten SP, 6x 400 (davon die ersten 200m wie die 200m, danach 50m weiter bergan, 180°-Kurve und 150m leicht bergab) mit TP 4 Minuten in 62, 64, 64, 62, 61, 60 + 5x 70m max.

400-600-1000-600-400-100-100 mit TP 4 Minuten bzw. bei den 100ern TP zurück (400m wie oben, 600 wie 400 + 200m flach und die 1000 wie 600+400) in 62, 95, 2:59, 97, 59, 12tief, 12tief.

Hui, recht flott für unebenen Rasen. Waren die 100m auch auf Rasen, fliegend oder stehend? Das ist ja phänomenal schnell. Letztes Jahr habe am Ende eines Trainings zum Spaß mal 100m aus dem Trab gemacht. Bin aber knapp an der 13er Grenze gescheitert. Hast du eigentlich eine 100m-Zeit stehen?



Ziel für die Saison ist nach Portugal die 1:57 und eine deutliche Verbesserung der 1500m-Zeit.

Viel Erfolg bei deiner 1:57. Deutliche Verbesserung der 1500m Zeit?
Hand aufs Herz, eine Zeit unter 4 Minuten hast du schon im Hinterkopf, falls es optimal läuft.

peerro
24.03.2011, 21:50
@peero: Glückwunsch zur tollen 15er-Zeit. sub33 dieses Jahr? :D


Ich denke nicht, das ist wohl doch etwas zu weit weg:hihi:

Aber da hier ständig Trainingseinheiten gepostet werden, wo eine heftiger als die andere ist: Gestern hatte ich meine Königseinheit für dieses Quartal, sozusagen der letzte ernste Test vor den anstehenden Wettkämpfen. Mein Plan: 1000, 2000, 3000, 4000, beginnend bei 3:15 und dann jeder Block mit 5s langsamerer Pace. Dazwischen 400m, 600m und 800m TP. Ich konnte das Programm tatsächlich umsetzen, auch wenn die 4000 am Ende hart waren. Auf der Uhr standen schlussendlich 3:14, 6:40, 10:15 und 14:02. Die WKs können kommen :daumen:

alsterrunner
24.03.2011, 23:28
Vielleicht wird es ja doch dieses Jahr schon was mit sub2. Gut möglich und natürlich - geile Einheit. Bedenke aber auch: 2 Minuten sind bei 200ern schon keine allzu kurze Trabpause. Wenn man - wie ich z.B. auch - viel "aus der Kraft" und relativ wenig über die Pumpe macht (und der Blick auf Deine Oberschenkel nährt den Verdacht, dass das bei Dir ähnlich sein könnte), kann man mit 2 Minuten Trabpause häufig ziemlich viel machen. sub2 klar drin, natürlich, aber versuch' mal 4x 400 in 60 mit 90s TP. Da sieht die Sache schnell ganz anders aus.


Hui, recht flott für unebenen Rasen. Waren die 100m auch auf Rasen, fliegend oder stehend? Das ist ja phänomenal schnell. Letztes Jahr habe am Ende eines Trainings zum Spaß mal 100m aus dem Trab gemacht. Bin aber knapp an der 13er Grenze gescheitert. Hast du eigentlich eine 100m-Zeit stehen? Nee, ausm Stand. Und keine 100er-Zeit, noch nie. Unter 13 ist eigentlich kein Problem, wenn ich drücke - aber "gut" wird die 100er Zeit niemals. Für die 1:57 reicht sie wohl - 200m in unter 25 sind dabei schon ziemlich schwierig.


Viel Erfolg bei deiner 1:57. Deutliche Verbesserung der 1500m Zeit?
Hand aufs Herz, eine Zeit unter 4 Minuten hast du schon im Hinterkopf, falls es optimal läuft. Ja, logisch. Alles andere wäre ja gelogen. Allerdings: Ich hab' in Portugal viel mit einem 1:57/3:57-Läufer trainiert - und hab schon gemerkt, wie ich auf längeren Sachen deutlich größere Schwierigkeiten habe, an dem dran zu bleiben. Sub2 ja, auf jeden Fall - sub4... puh. Mal sehen.

.iL
25.03.2011, 07:23
Gut möglich und natürlich - geile Einheit. Bedenke aber auch: 2 Minuten sind bei 200ern schon keine allzu kurze Trabpause. Wenn man - wie ich z.B. auch - viel "aus der Kraft" und relativ wenig über die Pumpe macht (und der Blick auf Deine Oberschenkel nährt den Verdacht, dass das bei Dir ähnlich sein könnte), kann man mit 2 Minuten Trabpause häufig ziemlich viel machen. sub2 klar drin, natürlich, aber versuch' mal 4x 400 in 60 mit 90s TP. Da sieht die Sache schnell ganz anders aus.


Da hast du schon recht, von den 200er sollte ich nicht wirklich zu viel ableiten wegen der Pausenlänge. Zweck der Sache ist ja eigentlich nach den vielen Kilometern im Winter die Beine wieder an ein schnelles, motorisch aber einwandfrei beherrschbares Tempo zu gewöhnen. Auf die Pumpe soll das noch nicht gehen, die Saison ist noch lang genug. Deswegen mache ich auch bewusst 2 Minuten Pause um alles sauber durchziehen zu können. Immerhin könnte ich mir jetzt schonmal vorstellen dieses Tempo auf 800m zu halten. Die 4x400m habe ich momentan sicher noch nicht drauf, ebenso sub2. Da müsste ich erst mal ein paar sehr schnelle 200er laufen um mich da langsam anzunähern. Für meine Langstreckenziele, die ich die 9 Wochen erstmal habe wäre so eine Traingseinheit aber nicht sinnvoll.

.iL
25.03.2011, 07:41
200m in unter 25 sind dabei schon ziemlich schwierig.


Mit einer 2x mal im Training gelaufenen tiefen 12er Zeit dürften 25 doch normalerweise überhaupt kein Problem sein. Grob schätzt man doch einfach 100m Zeit x 2 für die 200m.

alsterrunner
25.03.2011, 09:43
Mit einer 2x mal im Training gelaufenen tiefen 12er Zeit dürften 25 doch normalerweise überhaupt kein Problem sein. Grob schätzt man doch einfach 100m Zeit x 2 für die 200m. Das geht ja auch - aber eben schwierig. Die 100er waren übrigens auf dem ersten Teil der 200m-Strecke - also auch leicht bergab, was sie etwas flotter macht. Dazu kommt, und das ist noch eines der großen Rätsel, die ich gerne bei mir lösen würde, dass ich nach großen Anstrengungen besser sprinter als vorher. 5x 100 und dann 400er oder so etwas macht die 400er schwierig. Aber: Die Pyramide von Montag und dann die 100er macht super 100er draus. Ich bin im Training einmal 200m sub25 gelaufen - das aber auch, nachdem ich's wegen Stau nicht zu nem 1500m-WK geschafft hab' und mit maximaler Wut im Bauch 5x 200 max gemacht hab.


Da hast du schon recht, von den 200er sollte ich nicht wirklich zu viel ableiten wegen der Pausenlänge. Zweck der Sache ist ja eigentlich nach den vielen Kilometern im Winter die Beine wieder an ein schnelles, motorisch aber einwandfrei beherrschbares Tempo zu gewöhnen. Auf die Pumpe soll das noch nicht gehen, die Saison ist noch lang genug. Deswegen mache ich auch bewusst 2 Minuten Pause um alles sauber durchziehen zu können. Immerhin könnte ich mir jetzt schonmal vorstellen dieses Tempo auf 800m zu halten. Die 4x400m habe ich momentan sicher noch nicht drauf, ebenso sub2. Da müsste ich erst mal ein paar sehr schnelle 200er laufen um mich da langsam anzunähern. Für meine Langstreckenziele, die ich die 9 Wochen erstmal habe wäre so eine Traingseinheit aber nicht sinnvoll.

Klar, 200er in gutem Tempo sauber gelaufen sind was feines. Es hilft ja vor allem nicht, wenn man zwar ein paar Mal 28 läuft, die aber rauskrampft als ginge es um nen Titel. Saubere Intervalle, die müssen's sein. Wenn dann so die ersten 600m aussehen, versaut man's auch (draußen - drinnen ist was anderes :D ) auf den letzten 200m nicht mehr (oder: eher selten).

Rolli
25.03.2011, 20:03
Mit einer 2x mal im Training gelaufenen tiefen 12er Zeit dürften 25 doch normalerweise überhaupt kein Problem sein. Grob schätzt man doch einfach 100m Zeit x 2 für die 200m.

Ist das so?
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich die ~12,7 erreichen könnte. Müsste also 25,5/200m bei mir drin sein? Ehrlich gesagt, glaube ich irgendwie nicht daran.
Macht ihr schon was für die Exklusivität? Start aus dem Block? Das sind Sachen, wo wir am Meisten Zeit liegen lassen und den Sprintern gegenüber deutliche Nachteile haben.

Mit Vmax und Schnelligkeitsausdauer haben wir/ich noch 2-3 Wochen Zeit. Jetzt noch 3-4 Wochen volle Konzentration auf 10000m und 10km.
Am Mittwoch: 2000 (6:33) 1600 (5:08) 1200 (3:48) 400 (70s, sollte 800 aber Abbruch) und 400 (63s) Das Tempo kommt.

Eine andere Geschichte. Da ich mich mit einem Trainingsplan von einem Bekannten (1:52/800m) auseinander gesetzt habe, schlug ich dem Trainer vor, dass ich mich über die Schnelligkeitsausdauer auf die 800m vorbereite. Als Beispiel 15-20x200m in 800m Tempo. Also genau das, was iL. macht. Der Trainer hat das kategorisch abgelehnt, weil für ihn viel wichtiger die max- und sub-max Geschwindigkeit sind. Also 6x200 oder 6x300 in sub- bis maxV. Dazu ab und zu sehr schnelle 600er, 50-50 TDL und eine Mischung aus den Einheiten. Grund dafür ist die Fähigkeit mit sehr schnellem Tempo (deutlich sub800m) immer länger zu laufen und dabei immer schneller zu werden.

Meinung?

Gruß
Rolli

Rolli
25.03.2011, 20:12
Saugeiles Trainingslager mit tollen Leuten. Auf Wunsch vom Trainer dieses Jahr mit deutlich geringerem Umfang von mir - 140 und 150 Kilometer.

Das kann ich mir gut vorstellen... TL ist für mich immer die schönste Urlaubswoche im Jahr. Ich plane noch einen im Sommer... nur die Frau... die will nicht so richtig.:motz::motz::motz:

Mich würdest Du bei 150km nicht bremsen können. Das kann ich nicht... ich muss immer weiter. (158km vor TL + 212km im TL :D)

"Viel" tut mir gut. Wenigsten für den Kopf. Da bin ich wie iL. :winken:

Gruß
Rolli

.iL
25.03.2011, 21:46
Eine andere Geschichte. Da ich mich mit einem Trainingsplan von einem Bekannten (1:52/800m) auseinander gesetzt habe, schlug ich dem Trainer vor, dass ich mich über die Schnelligkeitsausdauer auf die 800m vorbereite. Als Beispiel 15-20x200m in 800m Tempo. Also genau das, was iL. macht. Der Trainer hat das kategorisch abgelehnt, weil für ihn viel wichtiger die max- und sub-max Geschwindigkeit sind. Also 6x200 oder 6x300 in sub- bis maxV. Dazu ab und zu sehr schnelle 600er, 50-50 TDL und eine Mischung aus den Einheiten. Grund dafür ist die Fähigkeit mit sehr schnellem Tempo (deutlich sub800m) immer länger zu laufen und dabei immer schneller zu werden.

Meinung?


Sehe ich genauso. 15-20x200m im 800m Tempo würde ich auch nicht machen, wenn ich mich gezielt auf 800m vorbereiten würde. Ich finde auch, dass 6x200m oder 6x300 submax da schon passender sind. Danach dann längere Abschnitte im 800m Tempo z.B. finde ich die 4x400 mit 90sec von alsterrunner gut. Die werde ich auch mal einbauen. 5x2x300m (800m Tempo) TP 30''-1' SP 3-5' in der heißen Phase vor den Wettkämpfen sind auch nicht schlecht.
600er bring ich im Training nicht so gut hin, ich versuche das dann gleich mit Wettkämpfen abzudecken.
Trotzdem bin ich von meinen 20-25x200 im Langstreckentraining überzeugt da sie nicht sehr belasten, gut für die Laufökonomie sind und schon einige Reize für die MD-Saison setzen, die sich bei mir an die Langstrecken anschließt.