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  1. #1

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    Standard Full Moon Trail für Anfänger?

    Hallo Forianer,

    ich bin mir unsicher, ob ich mir schon einen Nachtlauf zutrauen kann und hätte gerne mal die Einschätzung der Experten. Dafür ersteinmal ein paar Informationen zu mir:

    Ich bin 47, schlank und so ziemlich gerade eben erst mit dem Laufen angefangen. Ich war zwar immer sportlich, aber früher bin ich eigentlich immer nur mal mitgejoggt, wenn ich gerade mal einen laufbegeisterten Partner hatte. Dann sind wir nach La Palma gezogen und eigentlich hatte ich mit dem Laufen schon abgeschlossen und den Kopf geschüttelt über die "Verrückten", die hier die Berge rauf und runter liefen. Ja, und dann haben meine Kinder mit Leichtathletik angefangen und ihre ersten Läufe absolviert. Tolle Stimmung, Musik, Party... da bekommt man Lust mitzulaufen!

    Vor 2 Monaten haben wir dann mal angefangen zu "trainieren", mein Mann und ich. Wir wohnen auf 400 m und sind die 2,5 km zum Strand runtergejoggt, sind gemütlich essen gegangen und dann wieder hoch spaziert. Nach 3 Tagen war dann der Muskelkater auch schon wieder weg... Vor einem Monat dann erfuhr ich, dass es bei uns im Ort einen Vertical gibt: 3,5 km und 664 hm... das müsste doch zu schaffen sein. Also trainierten wir jetzt etwas ernsthafter, gingen nicht mehr essen und marschierten ehrgeiziger wieder hoch. An laufen ist bei der Steigung nur selten zu denken. Dazu haben wir ein noch 2 etwas weniger steile Strecken gefunden, die auch von uns aus gut machbar sind, so dass wir auch mal eine Stunde mehr oder weniger durchlaufen können, von einigen steilen Strecken mal abgesehen. La Palma ist eben ein Berg... Und ich habe festgestellt: Trail, genau! Das ist es! Das macht mir Spaß! Und nachdem ich auch noch den Vertical super überstanden habe, bin ich richtig Feuer und Flamme!

    Wir trainieren jetzt 3 Mal die Woche. Einen richtigen Rhythmuss bzw. Trainingsplan muss ich noch finden (da habe ich hier schon viel rumgelesen). Bisher laufen wir entweder die 2,5 km zum Strand und wieder hoch, und die beiden anderen Strecken (ca. 8 km relativ flach oder 6 km mit mehr Steigung in jeweils einer Stunde). Geplant ist diese Stunde noch etwas auszudehnen, und dann auch mal Intervalltraining einzubauen. Eher weniger wollen wir ganz eben laufen. Das haben wir einmal an der Strandpromenade gemacht, aber das macht mir keinen Spaß, auch wenn man sich dabei viel besser unterhalten kann.

    Eigentlich würde ich ja auch noch nicht unbedings auf weitere Wettkämpfe gehen, allerdings ist hier in 2 Monaten der Full Moon Trail, der auch noch teilweise genau einer dieser Hausstrecken entspricht. Also eigentlich ideal, wenn das ganze nicht im Dunkel stattfinden würde.

    Also wie ihr seht, habe ich wenig Erfahrung, und z.B. keine Ahnung, ob das Laufen im Dunkeln sehr vie schwieriger ist (dass ich eine Lampe brauche, ist mir schon klar), und ob man da evtl auch deutlich langsamer läuft, als im Hellen. Und dann möchte ich bei aller Begeisterung natürlich auch nicht gleich zu viel wagen. Einen Vertical "hochzukriechen" ist eine Sache, aber 14 km im Dunkeln auch viel bergab... für einen Anfänger machbar oder lieber erst im nächsten Jahr? Die Zeit wäre mir übrigens noch egal. Ankommen wäre das Ziel. Aber die Haxen brechen will ich mir ja auch nicht.

    Ich würde mich freuen, wenn hier einige dazu ihre Meinung sagen würden. Entscheiden muss ich selbst, aber vielleicht habt ihr ja noch einige Einwände und Ratschläge, die mir die Entscheidung erleichtern.

    Liebe Grüße
    Soli

  2. #2
    Avatar von Durchbeißerin
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    Standard

    Hallo Soli,

    wenn der Lauf, an dem ihr gern teilnehmen möchtet, ganz in der Nähe ist - was spricht dagegen einige Nachtläufe auf einer Teilstrecke zu machen und zu testen, wie ihr klar kommt damit...

    wenn der Trail eng ist, kommt zur erhöhten Konzentration auf den Weg auch noch die Notwendigkeit, entsprechend darauf zu achten, dass man schnellere Läufer nicht behindert auf der Strecke

    du musst gegebenfalls ausweichen oder passieren - auf Wurzeln und Steine achten etc. etc.

    ich würde mir eine Stirnlampe besorgen - und einfach mal loslaufen nachts...

    dann merkt ihr schon, ob ihr euch wohl fühlt.

    Ist sicher einfach unterschiedlich - ich mag es, wenn mich die Dunkelheit "schluckt", weil ich jahrelang nachts gern mit dem Hund draußen war und gemerkt hab dabei, wie sicher der sich verhält - vielleicht hat das zumindest etwas abfärben können...

    zu deiner Frage, ob man da langsamer läuft - ich hab mit Wettkämpfen nachts keinerlei Erfahrung. Auf meiner Hausstrecke bin ich nachts nicht in der Lage mein Tempo einzuschätzen - wahrscheinlich weil die Wegmarken nicht klar erkenntlich sind - und gerade das macht für mich einen Großteil des Vergnügens aus - fühlt sich an wie dahingleiten - allerdings ist da mein Untergrund meistens Asphalt...

    Gemütliche Vollmondläufe ohne Wettkampfanspruch hab ich schon mehrere mitgemacht - auch auf wurzeligen Waldpfaden - das war wunderbar... gestolpert ist übrigens niemand - ganz ohne Stirnlampe. Für mich hat es sich so angefühlt, als hätte man viel mehr Fähigkeiten, sich zu orientieren, als man so denkt.

    Viel Spaß weiterhin - ob mit oder ohne Nachtexpeditionen!

  3. #3
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Nachts laufen mit der Stirnlampe ist das Eine, das noch im Gelände zu tun etwas ganz Anderes. Da kann man weder zu noch abraten, das muss man selbst probieren und schauen, wie man damit klar kommt. Und dann sollte man das auch trainieren. Egal wie hell die Lampe ist, und im Gelände sollte sie schon eine hohe Lichtstärke haben, man sieht dennoch nicht so gut, wie am Tag. Wurzeln und Steine können da schon übersehen werden, da man, so mein persönlicher Eindruck, eher nur zweidimensional sieht. Das bedeutet, mehr die Beine zu heben, um nicht wo hängen zu bleiben. Das muss man üben üben üben. Aus eigener Erfahrung kann ich da aber nur sagen: Macht es! Das macht eine Riesenlaune!

    Gruss Tommi

    Edit: Da hab ich euch ja doch zugeraten


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. #4

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    Danke ihr beiden für eure Antworten! Und genau die Idee hatte ich auch schon: Ich kaufe mir mal eine Lampe und probiere es aus. Ist ja eigentlich nichts einfacher als das. Der Trail ist schon ziemlich schwer, finde ich, obwohl die Schwierigkeit mit "mittel" angegeben ist. Aber das sehe ich dann ja, ob ich damit klar komme und geschmeidig durch das Mondlicht gleite... oder eben nicht.

    Na ja, ob ich hier auf die Schnelle die passende finde (ist ja bald Vollmond) muss ich mal sehen. Dann fahre ich erstmal in Urlaub in den Norden Deutschlands und kann mal ein paar "gemütliche" Platte-Land-Läufe machen und mir da ggf. die passende Lampe kaufen. Will gleich noch mal über Lampen lesen.

    Jedenfalls ist es sehr ermutigend, dass ihr nicht gleich sagt "Bist du verrückt!". Da hab ich jetzt gleich noch mehr Lust es auszuprobieren Und wenn es sich dann gut anfühlt, hab ich ja gleich noch eine Superzeit zum Trainieren gefunden an Tagen wo man das sonst nicht geschafft hätte. Wie praktisch!

  5. #5

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    Hat lange gedauert, denn ich habe bei meiner Trainingsplanung ein wichtiges Detail vergessen: ES IST SOMMER! Das heißt es ist heiß und ich muss zwangsläufig zum Morgenläufer werden, dabei wollen meine Beine da noch nicht so richtig. Außerdem sind wir an den Strand gezogen - hat auch seine Vorteile (gleich nach dem Laufen kurz im Meer abkühlen ); ich bin allerdings meiner gewohnten Laufstrecken beraubt. Aber das Schlimmste: Es sind Ferien! Und die Kinder wollen eine 24 Stunden Rundumbespaßung.

    Aber trotz aller Widrigkeiten habe ich es endlich geschafft: Ich bin gestern Nacht zu meiner Hausstrecke gefahren und gelaufen, immerhin bei fast Vollmond. Nachdem ich die ersten 100 m gefühlt 50 Mal gestolpert bin, lief es sich langsam ein. Zuerst etwas verkrampft, an loslassen, wenn es mal bergab ging, war nicht zu denken, ich hatte Schwierigkeiten die Steigungen einzuschätzen und musste mich an den Anblick des Untergrundes mit den schattenwerfenden Steinen erst gewöhnen. Und an die Katzenaugen, die ein von überall anleuchten! Und davon gibt es hier ne ganze Menge; fast ein bisschen unheimlich. Auf dem Rückweg hatte ich dann den Mond vor mir: WUNDERSCHÖN! Mittlerweile lief es sich lockerer und ich hatte richtig Spaß dabei! Und das bei angenehmen 22 Grad...

    Fazit: Das mache ich auf jeden Fall noch mal! In den Ferien, wenn die Kinder erst gegen 23 h ins Bett gehen und wir erst um 21 h essen, ist das sicher etwas schwieriger umzusetzen. Aber es gibt ja auch noch ein "Nach den Ferien" Insgesamt war ich ein bisschen langsamer als im Hellen, aber das finde ich nicht schlimm. Einziges Problem: Die Lampe drückt und ich war froh sie nach einer Stunde wieder abnehmen zu können. Ich werde mal versuchen nächstes Mal ein Taschentuch auf die Stirn zu legen, oder ein Schweißband? Habt ihr da einen Tipp für mich? Falls ich den Full Moon Trail mitlaufe (ich bin immer noch unentschlossen und würde mich wenn sicher erst in letzter Minute anmelden) muss ich damit rechnen 1 3/4 Stunden oder etwas länger unterwegs zu sein. Da muss die Lampe angenehmer sitzen!

    Also ich kann nur jedem raten, auch Anfängern, das einfach mal zu machen und keine Angst davor zu haben

  6. #6

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    So, 2. Versuch. Ich habe mir so ein schlauchförmiges Tuch (wie heißen die eigentlich auf deutsch) als Stirnband um den Kopf gewickelt und da die Lampe drauf. Prima, die Lampe stört nicht mehr! Gestern war es heiß, mich trifft schon der Schlag als ich aus dem Auto steige: Mit 27 Grad 5 Grad mehr als unten. Es ist Calima, die Luft ist trocken. Aber das Laufen klappt super! Nur mein Mund wird schnell trocken. Mist, habe nichts zu trinken mit; an meinem Zielort gibt es eine Quelle. Das ist ja nur 'ne halbe Stunde. Das sollte doch reichen. Ich hätte gerne schon vorher was. So kreisen meine Gedanken um andere Dinge... Endlich angekommen und was trinken und wieder zurück. Die Lampe fängt an zu drücken. Oder liegt es doch daran, dass ich keine Gedanken mehr an Wasser verschwende? Trotzdem läuft es sich gut. Ich komme mir fast schnell vor Meine Beine laufen von alleine, ich schnaufe etwas mehr als sonst, aber es ist super! Vielleicht ist das eben genau meine Trainingszeit? Auf jeden Fall besser als morgens!!! Wieder angekommen wäre ich gerne noch weiter gelaufen. Allerdings bin ich doch froh, dass die Lampe ab kann.

    Insgesamt hatte ich gestern das erste Mal das Gefühl: Ich kann das schaffen! Ich werde mich wohl anmelden, wenn ich nächste Woche noch mal so einen tollen Nachtlauf habe! Allerdings muss ich noch mal sehen, ob ich eine weitere Polsterung unter die Lampe kriege...

  7. #7
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Soli Beitrag anzeigen
    So, 2. Versuch. Ich habe mir so ein schlauchförmiges Tuch (wie heißen die eigentlich auf deutsch) als Stirnband um den Kopf gewickelt und da die Lampe drauf.
    Buff

    Du solltest nicht erwarten, dass du die Lampe überhaupt nicht spürst. Je nach Gewicht muss man da den Mittelweg finden und sie gerade so fest machen, damit sie nicht rutscht. Das kann auf Dauer eventuell doch etwas unangenehm werden. Ich war vor zwei Jahren beim Mauerweglauf auch gespannt, wie sich die Lampe machen wird. Immerhin hatte ich sie da die komplette Nacht auf dem Kopf. Allerdings über der Schirmmütze, also auch ne Art gepolstert. Da meine LED Lenser den Akku auch vorn in der Lampe hat, war die Gewichtsverteilung ungünstiger als bei denen, wo der Akku am Hinterkopf ist. Und ja, nach ein paar Stunden drückte sie schon ganz schön. Aber entgegen meiner Befürchtung und dem Gefühl hatte ich keinerlei Scheuerstelle am Ende. Ein paar Läufer hatte ich da gesehen, die hatten eine schlichte Taschenlampe in der Hand, da sie keine Lampe auf dem Kopf mochten.

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  8. #8

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Buff

    Danke für den Deutschunterricht! Es ist schon ein bisschen komisch auf einmal ein Wort nicht zu kennen, nur weil man etwas erst nach der Auswanderung kennengelernt hat...

    Ich habe übrigens auch so einen LED Lenser. Ich bin gestern noch mal nur mit Buff los und das hat diesmal sogar etwas länger gut funktioniert. Die erste gute halbe Stunde habe ich gar nichts gemerkt. Anscheinend gewöhnt man sich auch daran. Mit Taschenlampe in der Hand kann ich mir nicht so gut vorstellen, aber wenn es später gar zu sehr drücken sollte, kann ich die Lampe ja vielleicht auch einfach in die Hand nehmen. Und ich muss ja auch nicht die ganze Nacht!

    Ich habe mich jetzt auch entschlossen mich anzumelden. Das wird bestimmt schön!

  9. #9
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Soli Beitrag anzeigen
    Danke für den Deutschunterricht! Es ist schon ein bisschen komisch auf einmal ein Wort nicht zu kennen, nur weil man etwas erst nach der Auswanderung kennengelernt hat...
    Ich musste auch erst einmal gurgeln, war mir aber schon sicher, dass der Begriff nicht aus dem Deutschen stammt:
    Zitat Zitat von wiki
    Schlauchtuch, als Markenname eines Herstellers von Multifunktionsschlauchtüchern das am Hals, Kopf oder Arm getragen werden kann
    und damals hab ich das Teil auch schätzen gelernt:
    Zitat Zitat von wiki
    In der NVA gehörte ein Schlauchtuch zur Standardausrüstung eines Soldaten und war unter dem Namen "Oma" bekannt.
    Zitat Zitat von Soli Beitrag anzeigen
    Ich habe mich jetzt auch entschlossen mich anzumelden. Das wird bestimmt schön!
    Gute Entscheidung und ich bin mir sicher, dass du Spaß haben wirst

    Gruss Tommi


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    Thorsten Havener

  10. #10

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    Na ja stimmt, sehr deutsch hört es sich nicht an. Hier heißt es übrigens braga, was eigentlich Slip bedeutet, aber ich wollte nicht schreiben ich hätte mir einen Slip um den Kopf gewickelt

    Ich werde mal berichten wie es war. Der Lauf ist am 20.

  11. #11

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    So, es ist vollbracht und ich bin immer noch ganz high. Das Rennen war toll, auch wenn ich nicht viele Blicke an den Mond verschwendet habe. Es ging erstaunlich gut und ich war viel schneller unterwegs, als ich gedacht hatte. Es standen aber auch viele Leute am Rand und feuerten an wie nichts Gutes! Party an jeder Verpflegungsstation und so wurde ich von der Energie vorwärtsgetrieben. Na ja, ihr kennt das wahrscheinlich, für mich ist das ja ganz neu gewesen. Auf der anderen Seite konnte ich auch mal ganz gut entspannen, wenn ich im Gänsemarsch hinter einer Gruppe her lief (oder ging, wenn es bergauf ging), der eigentlich ein bisschen langsamer als ich war, um Kraft zu sammeln und den richtigen Moment zum Überholen abzuwarten.

    Und es war auch mal ganz interessant zu sehen wo so meine Stärken und Schwächen sind. Sonst laufe ich ja immer alleine oder mit meinem Mann...

    Die Dunkelheit war jedenfalls kein Problem. Ich hatte ja aber auch ein paar mal im Dunkeln geübt. Auch die Lampe hat mich nicht mehr gestört.

    Ich kann jedenfalls nur jedem Anfänger raten einfach mal so ein Rennen mitzulaufen! Das ist was ganz anderes als nur mal so für sich zu laufen, macht Riesenspaß und außerdem ist man mächtig stolz, wenn man es geschafft hat

    Also, ANIMO, wie die Spanier sagen!

  12. #12
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    Na das freut mich aber, dass es so gut für dich lief! Herzlichen Glückwunsch!

    Gruss Tommi


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  13. #13

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    Danke! Und vor allem auch für die Motivation im Vorfeld!

    Und übrigens: Bei den Renninfos unter dem empfehlenswerten Material stand doch tatsächlich Buff! Das scheint hier offiziell also auch so zu heißen

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