Umfrageergebnis anzeigen: Bist Du Vegetarier?

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  • Nein

    40 66,67%
  • Ja

    11 18,33%
  • Ich ernähre mich vegan.

    9 15,00%
+ Antworten
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Ergebnis 51 bis 75 von 114
  1. #51
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Mir ging's nicht darum, wie problematisch eine Substituierung von B12 ist, sondern darum, dass es sich per def. um eine Mangelernährung handelt, wenn man über die Nahrungsmittel beispielsweise nicht genug B12 bekommt.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  2. #52
    Avatar von Bernd79
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    Bin selbst seit 5 Jahren Vegetarier - ich hab damals sehr intensives Gewichtstraining (v.a. mit Kurzhanteln) gemacht und hab gemerkt, dass ich immer weniger Fleisch und Wurst aß und meine Leistungsfähigkeit immer besser wurde, als ich langsam eine fleischlose Ernährung wählte. Hab damals auf meinen Körper gehört und sowas wie Müsli (z.B. das Bircher Müsli, das es bei Hofer und Lidl gibt) hat mir in den harten Trainings die notwendige Energie und auch Ausdauer gegeben. Daher dachte ich, dass es möglich wäre, dass Marathonläufer auch Leistungsverbesserungen mit vegetarischer Ernährung erreichen könnten.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  3. #53
    Avatar von McAwesome
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Mir ging's nicht darum, wie problematisch eine Substituierung von B12 ist, sondern darum, dass es sich per def. um eine Mangelernährung handelt, wenn man über die Nahrungsmittel beispielsweise nicht genug B12 bekommt.
    Das ist natürlich richtig😊

  4. #54
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    Daher dachte ich, dass es möglich wäre, dass Marathonläufer auch Leistungsverbesserungen mit vegetarischer Ernährung erreichen könnten.
    Bei den meisten hilft schon etwas mehr Training - egal, was sie essen.

    Arne Gabius ist auch Vegetarier.

    Arne Gabius: Mit der F-AS-T-Formel zum ersten Marathon - Magazin - Marathon
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  5. #55
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil es irgendwie ungesund ist, wenn man erstens sich informieren muss, was und wie viel der Körper braucht, und zweitens dann noch zusätzlich mit NEMs wie für B12 supplementieren muss.
    Auch viele Fleischesser haben Vitamin B12 Mangel. Wie kommt das? Vitamin B12 entsteht, vereinfacht gesagt, wenn die Kühe auf der Weide Gras mit ihrer eigenen Scheiße fressen. Das Problem ist der Viehhaltung heute ist, dass die Kühe meist nicht auf der Weide stehen, sondern "sauberes" Fertigfutter serviert bekommen. dadurch haben Sie auch kein Vitamin B12 in den Muskeln. Was macht also der schlaue Bauer? Richtig, Vitamin B12 zum Futter künstlich zufügen. Da frage ich mich doch: Warum nimmt der Mensch nicht gleich Vitamin B12 in kapseln zu sich? Warum der Umweg, der viele Ressourcen verschwendet, über das Tier? Die ganze Vitamin B12 Sache ist nur noch eine Marketingmasche der Fleischindustrie. Wir haben bei uns in der westlichen Welt auch einen Iod-Mangel. Was wurde also gemacht? Iod wurde dem Salz künstlich hinzugefügt. Nächste Frage: Warum fügt man nicht auch Vitamin B12 dem Salz zu? Tja, da hat die Fleischlobby was dagegen. Es gibt aus meiner Sicht heute keinen Grund, außer dem dem Geschmack, Fleisch zu essen. Aber es gibt viele Gründe dagegen. Schönen gruß von mir, Vegetarier seit immerhin 8 Monaten....

  6. #56
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Mir ging's nicht darum, wie problematisch eine Substituierung von B12 ist, sondern darum, dass es sich per def. um eine Mangelernährung handelt, wenn man über die Nahrungsmittel beispielsweise nicht genug B12 bekommt.
    Wenn du dieser Definition folgt, ist vieles eine Mangelernährung. Wie ich eben geschrieben hab, haben auch Fleischesser häufig Vitamin B12 Mangel... also ist auch das eine Mangelernährung. Nicht genug Iod? Mangelernährung! Man sollte sich vllt nicht an Definitionen heften, sondern sich lieber fragen: Was muss ich zu mir nehmen, damit mein Körper alles hat was er braucht. Wenn man es objektiv betrachtet, dann gehört ausgerechnet Fleisch nicht zwangsweise dazu!

  7. #57
    Avatar von MarkyMcFly
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    Entschuldigt den dritten Post in Folge... aber will noch was zum Thema Laufen und vegetarische Ernährung los werden. Für mich hat sich die vegetarische Ernährung dbzgl sehr bewährt. Fleisch ist einfach sehr schwer zu verdauen, das dauert gut drei tage. Stellt euch vor, dass ihr das Nackensteak die nächsten drei Tage mit euch rumschleppt... und dazu die beiden anderen Steaks von heute und gestern. Das kann schon ein Völlegefühl auslösen. Und genau das war mein Problem. Mittag ein Schnitzel gegessen und abends beschwerdefrei laufen? War für mich nicht immer möglich. Oft hat sich dann der Magen und der Darm gemeldet, zweiterer sich spontan entleert. Mit vegetarischer Ernährung ist dies besser. Völlegefühl gibt nur noch bei zuviel Fett (Pommes), ansonsten kann abends nach Herzenslust geballert werden! Nachmittags im Büro nach dem Mittagstisch bin ich auch nicht mehr ganz so träge wie früher ;) Ich war mein Leben lang ein Fleischliebhaber, hab auch gerne viel davon gegessen (einmal hab ich 1 kg Schnitzel geschafft). Ich hätte selber nicht gedacht, dass die fleischlose Ernährung mir so gut gefällt! Noch ein Satz zu dem Vorwurf, Vegetarier oder Veganer würden jedem davon erzählen und sie bekehren wollen. Ja, vllt machen das einige. Aber man kommt oft nicht Drumherum den Leuten davon zu erzählen... beispielsweise, wenn man im Steakhouse den Salat ist oder zum grillen eingeladen wird. Ich glaube also der Eindruck über das Mitteilungsbedürfnis der Vegetarier/veganer ist etwas verfälscht. Umgekehrt muss ich mir leider oft die Geschichte der fleischlosen Mangelernährung anhören... Leider kommt das fast nur von Leuten, die eine genaue Meinung haben, diese aber auf Unwissenheit basiert. PS: Warum kann ich keine Absätze mehr machen?

  8. #58
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Ich hätte selber nicht gedacht, dass die fleischlose Ernährung mir so gut gefällt!
    Ich verstehe nur dieses Schwarz oder Weiss nicht. Was spricht gegen ein leckeres Steak? Ich esse auch sehr viel Müsli, einige Zeit sogar ausschließich. Aber ein Wurstbrötchen oder Rumpfsteak beim Stammtisch würde ich nie verschmähen. Auch wenn ich den Kram eine Weile bei mir rum trage, ja und?

  9. #59
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nur dieses Schwarz oder Weiss nicht. Was spricht gegen ein leckeres Steak? Ich esse auch sehr viel Müsli, einige Zeit sogar ausschließich. Aber ein Wurstbrötchen oder Rumpfsteak beim Stammtisch würde ich nie verschmähen. Auch wenn ich den Kram eine Weile bei mir rum trage, ja und?
    Gute Frage. Aus meiner Sicht gar nichts. Kann man essen, gesundheitlich schadet es sicher nicht (wenn es gutes Fleisch ist). Ich persönlich habe für mich aber beschlossen unserer kranken Fleischindustrie keine Geld mehr zu geben. Ja, sie ist krank, denn die Massentierhaltung und teils auch angebliche Haltung nach Label xy ist ein krankes System, welches nur durch massiven Einsatz von Antibiotika überhaupt überlebensfähig ist. Ein solches System möchte ich nicht unterstützen. Warum nicht beim Bio-Bauer nebenan kaufen? Auch da kann ich nicht sicher sein, was die Tiere verfüttert bekommen. Noch dazu kommen Sie in die gleichen Schlachthöfe (habt ihr da mal reingesehen) wie andere Tiere aus Massenhaltung, wenn der Bauer nicht selber schlachtet. Dazu der Aufwand dahinzufahren etc... deshalb verzichte ich ganz.

  10. #60
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Bei den meisten hilft schon etwas mehr Training - egal, was sie essen.

    Arne Gabius ist auch Vegetarier.

    Arne Gabius: Mit der F-AS-T-Formel zum ersten Marathon - Magazin - Marathon
    Frank Medrano ist sogar Veganer:
    https://www.youtube.com/user/nashmedina
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  11. #61

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    Meine Zitierfunktion spinnt leider etwas in diesem Thread. Daher so.
    @MarkyMcFly

    Wenn man es objektiv betrachtet, dann gehört ausgerechnet Fleisch nicht zwangsweise dazu!
    Das stimmt. Gurken aber auch nicht. Obst auch nicht. Pilze auch nicht. Kartoffeln auch nicht. Getreideprodukte auch nicht.

    Vitamin B12 entsteht, vereinfacht gesagt, wenn die Kühe auf der Weide Gras mit ihrer eigenen Scheiße fressen.
    Sehr vereinfacht. B12 wird durch Mikroorganismen produziert - unter Anderem im Verdauungstrakt von Tieren.

    Die ganze Vitamin B12 Sache ist nur noch eine Marketingmasche der Fleischindustrie.
    Wo immer, äh alternative Weltanschauungen sind, sind bösartige Industrien nicht fern. Natürlich spenden die Produzenten von vegetarischen und veganen Produkte stets den Gewinn vollständig an Peta. Den großen Playern der Fleischindustrie ist vollkommen scheiß egal, ob du Fleisch, Wurst oder Lupineiweiß futterst. Wenn keiner mehr Wurst isst, stellen die ihre Produktion halt auf Ersatzprodukte um. Siehe Rügenwalder.

  12. #62

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    Mich interessiert es überhaupt nicht, ob jemand Fleischfresser, Vegetarier, Veganer, Fallobstfrüchtler oder was auch immer ist. Wir sind ein freies Land, kann jeder nach seinem Gutdünken machen. Nervig ist, wenn eine Seite anfängt, die andere bekehren zu wollen. Und Intoleranz und selbsternannte Bekehrer gibt es hier genauso wie bei politischen oder religiösen Angelegenheiten. Der Thread fängt jetzt auch langsam an in diese Richtung zu gehen… Oder, um es mit Humor zu nehmen:Zwei Söhne besuchen ihre Eltern in der erzkatholischen Pampa. Fragen die Eltern: "Was gibt es neues?" - Antwortet der erste Sohn: "Ich bin Vegetarier." Outet sich der zweite Sohn: "Ich bin schwul." Antworten die Eltern letzterem: "Hast du etwa nicht gehört, was dein Bruder gesagt hat?!?! Er isst kein Fleisch!!!!"
    PBs:
    1km: 4:27.3 min (T, 08.17)
    5km: 24:25 min (07.17)
    10 km: 49:46 min (07.17)
    15km: 1:20:xx h (09.17)
    HM 01:53:xx h (09.17)

    T = Im Training aufgestellte PB

  13. #63

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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Gute Frage. Aus meiner Sicht gar nichts. Kann man essen, gesundheitlich schadet es sicher nicht (wenn es gutes Fleisch ist). Ich persönlich habe für mich aber beschlossen unserer kranken Fleischindustrie keine Geld mehr zu geben. Ja, sie ist krank, denn die Massentierhaltung und teils auch angebliche Haltung nach Label xy ist ein krankes System, welches nur durch massiven Einsatz von Antibiotika überhaupt überlebensfähig ist. Ein solches System möchte ich nicht unterstützen. Warum nicht beim Bio-Bauer nebenan kaufen? Auch da kann ich nicht sicher sein, was die Tiere verfüttert bekommen. Noch dazu kommen Sie in die gleichen Schlachthöfe (habt ihr da mal reingesehen) wie andere Tiere aus Massenhaltung, wenn der Bauer nicht selber schlachtet. Dazu der Aufwand dahinzufahren etc... deshalb verzichte ich ganz.
    Nix gegen deine Entscheidung. Aber Du kaufst nicht beim Biobauern, weil Du auch nicht weißt was die Tiere da fressen ?!?! Aber kaufst Du Feldfrüchte ein, die Glyphosatverseucht sind oder sind das auch Bioprodukte? Woher weißt Du, ob das Grundwasser nicht auch verseucht ist?

    Nach deinem Prinzip müsstest Du deine Lebensmittel selber herstellen und Bodenproben, Grundwasserproben usw nehmen.

  14. #64
    Avatar von Isse
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    Zitat Zitat von Titania_1987 Beitrag anzeigen
    Mich interessiert es überhaupt nicht, ob jemand Fleischfresser, Vegetarier, Veganer, Fallobstfrüchtler oder was auch immer ist. Wir sind ein freies Land, kann jeder nach seinem Gutdünken machen. Nervig ist, wenn eine Seite anfängt, die andere bekehren zu wollen. Und Intoleranz und selbsternannte Bekehrer gibt es hier genauso wie bei politischen oder religiösen Angelegenheiten.
    Klasse, deine Einstellung teile ich und empfinde hierbei ebenso.

    Ich esse was schmeckt. Ich mag Fisch und Fleisch, aber ebenso auch vegetarische Gerichte. Obst mag ich sehr.

    Schlimm finde ich jedoch, wenn mich andere bekehren oder reglementieren wollen. Ich bin tolerant und erhoffe dies auch in meinem Umfeld. Soll jeder nach seinen Geschmäckern leben, es ist einfach kein Thema für mich.
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017/2018/2019: Majors in Boston, New York, Chicago, Tokio und Berlin
    15.+16. Juni 2018 - 24 h Burginsellauf = 121,74 km






  15. #65
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Frank Medrano ist sogar Veganer:
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    Scott Jurek auch

  16. #66
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Sehr vereinfacht. B12 wird durch Mikroorganismen produziert - unter Anderem im Verdauungstrakt von Tieren.

    Wo immer, äh alternative Weltanschauungen sind, sind bösartige Industrien nicht fern.
    Ja. Und absurde "Vereinfachungen", gewürzt mit besonders vielen Frage- und Ausrufezeichen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  17. #67
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Isse Beitrag anzeigen
    Schlimm finde ich jedoch, wenn mich andere bekehren oder reglementieren wollen.
    Mich belustigt es immer. Wenn ich daran denke, das ich Dussel in meiner Naivität die verbrecherische Laufschuhmafia und ihre lokalen Dealer unterstütze statt barfuß zu laufen......
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  18. #68
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von Titania_1987 Beitrag anzeigen
    Mich interessiert es überhaupt nicht, ob jemand Fleischfresser, Vegetarier, Veganer, Fallobstfrüchtler oder was auch immer ist. Wir sind ein freies Land, kann jeder nach seinem Gutdünken machen. Nervig ist, wenn eine Seite anfängt, die andere bekehren zu wollen. Und Intoleranz und selbsternannte Bekehrer gibt es hier genauso wie bei politischen oder religiösen Angelegenheiten. Der Thread fängt jetzt auch langsam an in diese Richtung zu gehen…
    Das bloße Austauschen von Argumenten hat nichts mit bekehren zu tun. Wenn du das so wahrnimmst, so liegt es an dir... Oder ab wann beginnt für dich bekehren?

  19. #69
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von tmo83 Beitrag anzeigen
    Nix gegen deine Entscheidung. Aber Du kaufst nicht beim Biobauern, weil Du auch nicht weißt was die Tiere da fressen ?!?!
    Das ist wirklich nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist, dass ich mich entschieden habe, kein FLeisch mehr zu Essen. Aus Prinzip und aus sehr vielschichtigen Gründen. Ich brauche das Fleisch einfach nicht und in dem heutigen System der Fleischindustrie sehe ich eine Wurzel von vielen Übeln (Ressourcenverschwendung, Hunger, Umweltzerstörung)... Würde jeder auf der Welt so leben wir der durchschnittsdeutsche, bräuchten wir 2,5 Erden. Würde sich jeder vegan ernähren, hätten noch ne ganze Menge Menschen auf dieser Erde Platz. Deshalb hat dieses System so keine Zukunft... ich steige schon jetzt lieber aus. Ich hoffe, dass kommt jetzt nicht als Bekehrung rüber ;)
    Aber kaufst Du Feldfrüchte ein, die Glyphosatverseucht sind oder sind das auch Bioprodukte? Woher weißt Du, ob das Grundwasser nicht auch verseucht ist?
    Wie gesagt... Gesundheit ist nur ein Aspekt. Und ich versuche Bio zu kaufen. Ich sehe da keinen Widerspruch.
    Nach deinem Prinzip müsstest Du deine Lebensmittel selber herstellen und Bodenproben, Grundwasserproben usw nehmen.
    Warum ziehst du das so ins absurde?

  20. #70
    Avatar von MarkyMcFly
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    Zitat Zitat von AchatSchnecke Beitrag anzeigen
    Den großen Playern der Fleischindustrie ist vollkommen scheiß egal, ob du Fleisch, Wurst oder Lupineiweiß futterst. Wenn keiner mehr Wurst isst, stellen die ihre Produktion halt auf Ersatzprodukte um. Siehe Rügenwalder.
    Denen ist es scheißegal, wenn ihre Kunden weglaufen? Ja, vllt haben sie soviel Kapital und Marktmacht, dass sie ohne große Probleme ihre Produkte austauschen könnten und wieder gutes Geld verdienen. Aber dann ist das Ziel ja erreicht, wenn diese Geschäftsmodell ohne die riesigen Probleme der Fleischindustrie auskommt...

  21. #71
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    [..]ab wann beginnt für dich bekehren?
    Bei mir genau da
    Zitat Zitat von MarkyMcFly Beitrag anzeigen
    Würde sich jeder vegan ernähren, hätten noch ne ganze Menge Menschen auf dieser Erde Platz.
    Da sind wir nämlich an einem Punkt der völlig daneben ist. Da könnte man auch behaupten, man solle die Kirchen verbieten die gegen Verhütung sind, denn dadurch würde das Fleischproblem erst gar nicht entstehen.

    Das ist einfach beides absurd. Die globalen Probleme an nur einem Problem aufzuhängen und daraus eine umfassende Lösung basteln. So einfach funktioniert die Welt aber nicht. Die Probleme sind vielschichtig, das was du da raus haust ist dagegen eine populistische Stammtischparole.

  22. #72
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    es wäre aber ein Schritt zur Lösung

    und das Problem Überbevölkerung würde #Ironie_ein - den gut genährten Fleischfressern mal Glauben schenkend, dass die verhärmten Vegetarier eh kurz vorm Verhungern sind - Ironie_aus# sich auch erledigen

    Wären wir beim Sonntagsbraten geblieben statt "Fleisch" für unter 3€/Kilo täglich im Laden kaufen zu können, wäre die Diskussion darüber, wie der aktuelle Fleischkonsum dem gesamten System schadet, nicht nötig.

  23. #73
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von MichaelB Beitrag anzeigen
    es wäre aber ein Schritt zur Lösung

    und das Problem Überbevölkerung würde #Ironie_ein - den gut genährten Fleischfressern mal Glauben schenkend, dass die verhärmten Vegetarier eh kurz vorm Verhungern sind - Ironie_aus# sich auch erledigen

    Wären wir beim Sonntagsbraten geblieben statt "Fleisch" für unter 3€/Kilo täglich im Laden kaufen zu können, wäre die Diskussion darüber, wie der aktuelle Fleischkonsum dem gesamten System schadet, nicht nötig.
    Ja klar, ist immer fein, wenn Nicht-Vegetarierer so dargestellt werden als würden sie NUR AUSSCHLIEßLICH Fleisch verzehren und sonst nichts.......

    Was ein Blödsinn. Wenn ich einmal im Monat zu unserem Stammtisch ein Rumpsteak futtere und im Sommer einige male Grille, dann bin ich kein Vegetarierer, aber ich vernichte dennoch nicht unseren Planeten.

  24. #74

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    Zitierfunktion geht immer noch nicht (nur hier im Thread..):

    Würde sich jeder vegan ernähren, hätten noch ne ganze Menge Menschen auf dieser Erde Platz.
    Definitiv nein. Viehhaltung ist für eine effiziente Nutzung der Ressourcen unabdingbar, weil Tiere primär die Produkte essen, die Menschen eben nicht mehr verspeisen oder die auf Flächen wachsen, auf denen kein Gemüse, Obst oder Getreidesorten für Brot angebaut werden können. In Deutschland macht die Hälfte der Futtermittel gewichtstechnisch nach wie vor Gras- und Maissilage aus, dazu kommen noch andere wie Rapsextraktionsschrot, Körner die zu klein zum Mahlen sind oder Kartoffeln, die zu klein für den Handel sind. Die Afrikaner oder Zentralasiaten setzen nicht aus Dummheit in bitterarmen Ländern zu wesentlichen Teilen auf Viehhaltung, sie haben schlicht nicht den Boden, um überall Ackerbau zu betreiben. Ähnliches gilt für die Zentren der europäischen Rinderhaltung, für das Voralpen- und Alpenland, die Normandie oder Irland.
    Selbst bei Sojafutterimporten, die ich im Kern für falsch halte, muss man drauf schauen, ob Sojabohnen verwendet werden oder auch nur Abfallprodukte des Anbaus, die sonst überhaupt keine Verwendung hätten.

    Denen ist es scheißegal, wenn ihre Kunden weglaufen? Ja, vllt haben sie soviel Kapital und Marktmacht, dass sie ohne große Probleme ihre Produkte austauschen könnten und wieder gutes Geld verdienen. Aber dann ist das Ziel ja erreicht, wenn diese Geschäftsmodell ohne die riesigen Probleme der Fleischindustrie auskommt..
    Verdreh jetzt nicht das ursprüngliche Argument. Es geht darum, dass diejenigen in der Fleisch- und Wurstproduktion, die das Kapital haben, politische Propaganda zu machen, gar keinen Grund haben, welche zu machen. Die schauen sich an, welche Nachfrage da ist und die wird dann auch bedient. Sagen sie sogar selbst.
    Das ist immer das Gleiche, wenn es bei solchen Themen immer so "einfach" wäre, wie es die Argumentationen suggerieren, muss man natürlich auch eine Erklärung liefern, warum bisher alle zu doof dafür waren. Und da bieten sich "Lügen" oder "Propaganda" von wirtschaftlichen Akteuren als billige Erklärung natürlich an.

  25. #75
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    und der Like-Button tut hier auch nicht :-( (immer).
    Zuletzt überarbeitet von JoelH (27.10.2017 um 10:19 Uhr) Grund: Jetzt funktioniert plötzlich er wieder

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