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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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[mention]Dartan[/mention] [mention]ToPoDD[/mention] danke nochmal für die Diskussion über TRIMP/ATL/CTL kürzlich. Das Thema ist mir noch etwas im Kopf rumgegangen. Neben der Belastung spielt ja auch die Modulation des Trainings eine Rolle -- sind alle TEs ungefähr gleich hart oder gibt es klare Schwankungen? Bin da auf der 80/20 Seite, bzw. versuche manchmal mein Training im simplen 3-Zonen Modell einzuordnen. Das schöne an den einfachen Kennzahlen ist ja, dass man herrlich darüber diskutieren kann, auch wenn natürlich nicht die ganze Wahrheit abgebildet wird. Jetzt hab ich mich gefragt, ob man nicht auch die TRIMP Standardabweichung "akut" (letzte 7 Tage) sowie "chronisch" (3-6 Wochen) berechnen könnte, um daraus die "active training load modulation" ATL-M :klatsch: und analog CTL-M :peinlich: berechnen könnte? Bin schon versucht ein Excel zu basteln :D Was denkt ihr?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Unwucht hat geschrieben: 26.02.2024, 11:33 @Dartan @ToPoDD danke nochmal für die Diskussion über TRIMP/ATL/CTL kürzlich. Das Thema ist mir noch etwas im Kopf rumgegangen. Neben der Belastung spielt ja auch die Modulation des Trainings eine Rolle -- sind alle TEs ungefähr gleich hart oder gibt es klare Schwankungen? Bin da auf der 80/20 Seite, bzw. versuche manchmal mein Training im simplen 3-Zonen Modell einzuordnen. Das schöne an den einfachen Kennzahlen ist ja, dass man herrlich darüber diskutieren kann, auch wenn natürlich nicht die ganze Wahrheit abgebildet wird. Jetzt hab ich mich gefragt, ob man nicht auch die TRIMP Standardabweichung "akut" (letzte 7 Tage) sowie "chronisch" (3-6 Wochen) berechnen könnte, um daraus die "active training load modulation" ATL-M :klatsch: und analog CTL-M :peinlich: berechnen könnte? Bin schon versucht ein Excel zu basteln :D Was denkt ihr?
Ja, es macht auf alle Fälle Sinn darauf zu achten, dass man abwechslungsreich trainiert. Das gilt kurz-, mittel- und langfristig und ist soweit ich das überschaue auch Konsens in der modernen Trainingslehre. Wie man das genau ausgestaltet, hängt natürlich stark vom Trainingskonzept ab. :wink:

Dartan hat dir ja schon den entsprechenden Wert (aus Runalyze) geliefert. Ich schaue auf diesen Wert allerdings nie, da ich hier keinen großen Mehrwert sehe. Zum einen erkennt man ja intuitiv bereits wie abwechslungsreich das eigene Training ist und zum anderen kann der Wert, wie auch TRIMP, bestimmte Nuancen einfach nicht abbilden.

Die "Monotonie" in Runalyze bezieht sich auch nur auf den ATL ("letzte 7 Tage"), also die Trainingsmodulation innerhalb einer Woche. Für den CTL sieht man es in Runlayze eigentlich ganz gut an der Kurve für den CTL. Inwieweit man hier eine "Modulation" haben möchte ist eine konzeptionelle Frage. Bei mir ist das immer ein starkes Auf und Ab. In den letzten 12 Monaten beispielsweise: 2 Marathon-Zyklen mit CTL von 45-50 nach der Saisonpause bis ca. 110 im Peak. Viele Andere, auch hier im Faden, sind da deutlich "stabiler" unterwegs. Das wäre eher das Hudson-Konzept, ganzjährig hohe Umfänge, im Prinzip immer in passabler Wettkampfform. Ich kann und möchte das, insbesondere auch mental, nicht. Mir tuen die Pausen nach den wichtigen Wettkämpfen immer sehr gut. Da helfen keine Kennwerte, das muss einfach jeder für sich persönlich testen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Noch eben meine letzte Woche, ehe sie verjährt:
KW 8 vom 19.02. - 25.02.2024- Ruhewoche

Mo: 33min Kraft
Di: MLR 18km
Mi: MRT-Tempo MLR 20km mit 10k @5:00
Do: 37min Kraft
Fr: Fußball 1:35h
Sa: Reg. Läufchen 10km
So: LR 27km

Gesamt: 4x Laufen für 75WKM, 2x Kraft 1:10h, 1x Fußball

Trotz Ruhewoche eigentlich ein schöner Umfang, ein netter MRT-Lauf am Mittwoch und der lange Lauf gestern hat richtig Spaß gemacht.


Kleinen Schreckmoment hatte ich diese Woche dennoch, beim Hallenfußball hatte ich einen sehr unglücklichen Zweikampf, bei dem mir zwar nichts passiert ist, der Gegenspieler hat sich allerdings ein paar Muskeln/Sehnen/ Bänder im Knöchel gezerrt/überdehnt.
War ein deutlicher Schuss vor den Bug - ich sehe das als Signal und werde das Hallenkicken mit sofortiger Wirkung einstellen.

Outdoor geht in 2 Wochen los, da sehe ich die Verletzungsgefahr aufgrund weniger Zweikämpfe als geringer an. Mal sehen, wie es sich anfühlt - aktuell merke ich eine deutliche Priorisierung pro laufen. Was so eine Marathon-Vorbereitung alles an Folgen hat... :gruebel:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Bei mir gab es heute eine richtig harte Einheit. Für mich anscheinend sogar etwas zu hart, da ich die Vorgaben nicht erfüllen konnte. Geplant war nach dem Einlaufen 6km @4:01 / 1000m TP / 5km @3:55 / 800m TP / 4km @3:50 / 600m / 2km @3:42 und dann auslaufen +3x40m Sprints.
Der 6km Abschnitt war mit @4:02 noch gut und auch der 5km Abschnitt @3:57 hat für mich noch gepasst. Aber dann wurde es schlimm. Beim 4km Abschnitt die ersten 2km noch @3:53 geschafft was ok war, aber dann gaben die Beine einfach nichts mehr her. Gesamtschnitt gerade 3:56 beim 4km Abschnitt und die 2km dann auch nur noch @3:52 geschafft.
Naja, zumindest durchgezogen und alles gegeben was ging 🤷‍♂️

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Steffen42 hat geschrieben: 27.02.2024, 07:32Und Ihr so?
Dienstag, also - @Ethan lieber weghören :zwinker4: – natürlich mal wieder ein MLR, heute das erste mal diese Vorbereitung in der Peak-Distanz: 24.7km 152HM @4:54/km 74% HFmax Beine schon wieder ein ganzes Stück besser als gestern, wenngleich natürlich noch immer noch nicht wirklich frisch, so beim dritten ≥21km Lauf innerhalb von drei Tagen... :schwitz:

85er hat geschrieben: 26.02.2024, 21:20Geplant war nach dem Einlaufen 6km @4:01 / 1000m TP / 5km @3:55 / 800m TP / 4km @3:50 / 600m / 2km @3:42 und dann auslaufen +3x40m Sprints.
:uah: Finde ich immer wieder auf's neue faszinierend, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können. :haeh: Ich weiß jetzt nicht zu 100% genau was deine Marathon-Zielpace ist, aber soooo viel schneller als meine sub3 / 4:15/km dürfte die ja glaube ich auch nicht liegen. Aber so eine Einheit wäre für absolut komplett undenkbar. Jeder einzelne der Tempoabschnitte für sich wäre für mich eine extrem große Herausforderung, so in der Summe nicht den kleinsten Hauch einer Chance... :tocktock:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Dartan hat geschrieben: 27.02.2024, 08:56 :uah: Finde ich immer wieder auf's neue faszinierend, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können. :haeh: Ich weiß jetzt nicht zu 100% genau was deine Marathon-Zielpace ist, aber soooo viel schneller als meine sub3 / 4:15/km dürfte die ja glaube ich auch nicht liegen. Aber so eine Einheit wäre für absolut komplett undenkbar. Jeder einzelne der Tempoabschnitte für sich wäre für mich eine extrem große Herausforderung, so in der Summe nicht den kleinsten Hauch einer Chance... :tocktock:
Im Marathon peilt ihr glaube ich ähnliche Ziele an. Aber naja, [mention]85er[/mention] hat auch eine sub-37 bei 10km stehen. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu deiner 10er PB :wink:

Insgesamt tolle Wochen hier. :daumen:
[mention]Antracis[/mention]: Kopf hoch und gute Besserung, ich drück dir die Daumen, dass sich das schnell wieder gibt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Guten Morgen :-)
Dartan hat geschrieben: 27.02.2024, 08:56
Steffen42 hat geschrieben: 27.02.2024, 07:32Und Ihr so?
Dienstag, also - @Ethan lieber weghören :zwinker4: – natürlich mal wieder ein MLR, heute das erste mal diese Vorbereitung in der Peak-Distanz: 24.7km 152HM @4:54/km 74% HFmax Beine schon wieder ein ganzes Stück besser als gestern, wenngleich natürlich noch immer noch nicht wirklich frisch, so beim dritten ≥21km Lauf innerhalb von drei Tagen... :schwitz:
Da ich Trainingspläne lesen kann und du das schon nach Woche 1 so gehandhabt hast, sprich: Die beiden MLRs vorgezogen, den Ruhetag geopfert, muss ich nicht weghören ;-) Gratuliere zur Peak-MLR-Distanz.
Finde ich immer wieder auf's neue faszinierend, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können. :haeh: Ich weiß jetzt nicht zu 100% genau was deine Marathon-Zielpace ist, aber soooo viel schneller als meine sub3 / 4:15/km dürfte die ja glaube ich auch nicht liegen. Aber so eine Einheit wäre für absolut komplett undenkbar. Jeder einzelne der Tempoabschnitte für sich wäre für mich eine extrem große Herausforderung, so in der Summe nicht den kleinsten Hauch einer Chance... :tocktock:
Jaaaa, hab ich gestern auch gelesen. Wat ne Knüppeleinheit. Und wenn es der Kollege an die Starlinie schafft, wird es deutlich unter 3h werden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Steffen42 hat geschrieben: 27.02.2024, 07:32 Heute wieder normaler Dienstag. Begonnen mit 45 Minuten Zwift. Mittags 15km Dauerlauf mit Schuss und heute Abend Krafttraining.
Klingt gut!
Und ihr so?
Bei mir auch normaler MLR Dienstag: 24k @4:34 - 15k easy, dann 5-10k-pace Fahrtspiel.

Geplant war eigentlich 12k easy + 6x 3'/2' + AL, aber da es stellenweise spiegelglatt war, hab ich mich aus Sicherheitsgründen für ein Fartlek entschieden. Hätte mich 2x fast auf die Backen gelegt. Morgen dann Recovery + Studio.

Btw: Heute zum ersten Mal Mogelschuhe angehabt. Nun ja, okay. Hab ein paar km gebraucht um mich dran zu gewöhnen. Fan werde ich nicht, aber wenn es dem Zweck dienlich ist, nun gut. Obwohl zum Ende fühlte es sich immer besser und runder an. Ich warte mit der endgültigen Beurteilung noch ein paar Läufe ab.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Fjodoro hat geschrieben: 27.02.2024, 09:37Im Marathon peilt ihr glaube ich ähnliche Ziele an. Aber naja, @85er hat auch eine sub-37 bei 10km stehen. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu deiner 10er PB :wink:
Ja, genau diese Unterschiede beim Verhältnis aus Unterdistanzleistungen und (Wunsch-)Marathonzielzeit meine ich primär auch mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

(Und mir ist durchaus auch bewusst, dass – wenngleich meine Verhältnisse näher an z.B. den VDOT-Tabellen liegen – 85er's Verhältnisse wohl deutlich mehr der tatsächlichen Realität der Mehrheit der Läufer entsprechen.)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Fjodoro hat geschrieben: 27.02.2024, 09:37 Im Marathon peilt ihr glaube ich ähnliche Ziele an. Aber naja, @85er hat auch eine sub-37 bei 10km stehen. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu deiner 10er PB :wink:
Das schon. Ist es sein erster Marathon? Vllt. hat er die Steffny'schen 10 min draufgehauen. Aber bei sub-37 und den Umfängen, dürfte da nicht viel schiefgehen.
@Antracis: Kopf hoch und gute Besserung, ich drück dir die Daumen, dass sich das schnell wieder gibt.
+1

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Steffen42 hat geschrieben: 27.02.2024, 07:32 Und Ihr so?
Gestern nur noch Rückweg vom Büro:
53,8km in 2:18h @163W mit Regen, Gegenwind und frischen Temperaturen.
Da es nicht, wie vorhergesagt, am frühen Abend aufgehört hatte zu regnen, habe ich mich nach insgesamt 4,5h Regen auf dem Rad zu keinen weiteren 45min Regenlauf aufraffen können :peinlich: #rotelaterne

Wusste aber, dass ich heute doppeln kann und auch nur ein DL im Plan steht.
Also gerade, im Trockenen, 13,5km @4:26 70% Hfmax erledigt und am Nachmittag die gestrigen 45min (10km) DL nachholen.

Und jetzt muss ich mal nach regentsuglichen Radhandschuhen gucken.
Die ich gestern anhatte (Asics Laufhandschuhe mit Windstopper aussen) waren nachher durchgeweicht und es wurde sehr kalt an den Fingern.
Bei den dicken Winterhandschuhen, passte das Bündchen der Regenjacke nicht über das der Handschuhe. Da wäre das Wasser also reingelaufen...
Jemand der Radler ( :hallo: [mention]Antracis[/mention]) einen heißen Tipp auf Lager?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Christoph83 hat geschrieben: 27.02.2024, 10:33
Jemand der Radler ( :hallo: @Antracis) einen heißen Tipp auf Lager?
Ich bin ziemlich empfindlich an den Händen (Raynaud-Syndrom. Insofern fahre ich da teilweise schwere Geschütze auf.


So für den Grenzbereich zwischen brauche keine Handschuhe und besser wäres hab ich dünne Softshellhandschuhe von Arcteryxs, eigentlich zum Trekking. Zündhaft teuer, sehen aber gut aus.

Mein Workhorse fürs Pendeln oder Radfahren bei Wind, Regen und einstelligen Plustemperaturen bis nahe an den Gefrierpunkt sind welche von Gore-Bikeware. Die halten leider im täglichen Gebrauch maximal 2 Winter.

https://www.gorewear.com/de-de/c5-gore- ... iant=12571

Die Kombi Goretex-Membran (richtig, also nicht nur Windstopper) + )Primaloft)Sythetikfüllung ist aber sicher von jedem Hersteller brauchbar. Bei mir wirds dann allerdings schon bei unter 3-4 Grad und Wind und längerer Strecke eng.
Da hab ich vieles ausprobiert und nutze aber, gerade bei längeren Strecken mittlerweile meine Handschuhe fürs Winterbergsteigen, halt dicker und Goretex und Innenhandschuh.

Wenns deutlich unter Null geht, ist es für mich eigentlich nur wirklich erträglich mit solchen Lobster-Fäustlingen, mit denen man den Beweis führt, dass Hummer nicht die besseren Radfahrer sind. Und ich hab dann immer so Einmal-Wärmepads von Thermapad entweder im Einsatz oder im Notfallset. Die sind auch ein echter Segen für winterliche Radtouren. Natürlich nix für jeden Tag, aber sofern es um die Winterliche Wochenendradtour geht, helfen die zusammen mit guten Winterschuhen ungemein.

Und was man nicht unterschätzen sollte: Rest des Körpers warm halten. Das Problem der Kälte an den Händen ist ja auch durch die schlechte Durchblutung bedingt, die der Körper auch drosselt, um den Körperkern warm zu halten. Ist also erstaunlich, wenn man sich wirklich gut warm anzieht inklusive Mütze und gutem Winterhelm, ist es plötzlich an den Handschuhen nicht mehr so grimmig.

War gestern pumpen und immerhin mal eine Trainingseinheit, die richtig gut lief. Konnte die Gewichte in Kniebeuge, Kreuzheben, Latziehen und Bankdrücken steigern. Man muss Prioritäten setzen.
Zuletzt geändert von Antracis am 27.02.2024, 11:25, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Dartan hat geschrieben: Finde ich immer wieder auf's neue faszinierend, wie unterschiedlich die Voraussetzungen sein können. Ich weiß jetzt nicht zu 100% genau was deine Marathon-Zielpace ist, aber soooo viel schneller als meine sub3 / 4:15/km dürfte die ja glaube ich auch nicht liegen.
Eigentlich weiß ich das selbst noch nicht so genau und der HM am 10. März sollte da noch etwas Aufschluss geben, aber so grob eine 2:55 möchte ich schon gern laufen.
Dartan hat geschrieben: Aber so eine Einheit wäre für absolut komplett undenkbar. Jeder einzelne der Tempoabschnitte für sich wäre für mich eine extrem große Herausforderung, so in der Summe nicht den kleinsten Hauch einer Chance...
Naja umgemünzt auf dich, dürftest du ja schon ein paar Sekunden draufschlagen dann sieht es gleich anders aus. Außerdem konnte ich ja die Vorgabe auch nicht erfüllen wobei das wahrscheinlich wieder eher ein energetisches Problem war. Habe wohl zur Zeit nie wirklich gut gefüllte Speicher und vielleicht sollte ich bei solchen Einheiten dann doch auch mal mit Wettkampfschuhen laufen.
Fjodoro hat geschrieben: Im Marathon peilt ihr glaube ich ähnliche Ziele an. Aber naja, @85er hat auch eine sub-37 bei 10km stehen. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu deiner 10er PB
Genau, 10er PB ist 36:56 erst Ende Jänner gelaufen und die Trainingspaces werden ja auch von der 10er Zeit berechnet. Theoretisch sollte der Marathon ja doch noch etwas schneller gehen, aber nach dem HM weiß ich hoffentlich mehr.
Ethan hat geschrieben: Jaaaa, hab ich gestern auch gelesen. Wat ne Knüppeleinheit. Und wenn es der Kollege an die Starlinie schafft, wird es deutlich unter 3h werden.
Dein Wort in den Laufgötterns Ohren. Ich habe keine Bedenken es an die Startlinie zu schaffen, aber was die zu schaffende Zeit angeht, bin ich nicht so optimistisch wie viele andere.
Dartan hat geschrieben: Und mir ist durchaus auch bewusst, dass – wenngleich meine Verhältnisse näher an z.B. den VDOT-Tabellen liegen – 85er's Verhältnisse wohl deutlich mehr der tatsächlichen Realität der Mehrheit der Läufer entsprechen.)
Soweit weg war ich bis jetzt auch nie von den VDOT-Tabellen. Als ich z.B. meine damalige 10er PB im Oktober 2022 in 39:21 gelaufen bin, bin ich dann 3 Wochen danach HM PB in 1:26:49 gelaufen und hatte dabei das Gefühl zu langsam gestartet zu sein, da ich die letzten 5km noch sub 20 laufen konnte.
Ethan hat geschrieben: Das schon. Ist es sein erster Marathon? Vllt. hat er die Steffny'schen 10 min draufgehauen. Aber bei sub-37 und den Umfängen, dürfte da nicht viel schiefgehen.
Ja genau, es wird mein erster Marathon und deswegen bin ich da auch ziemlich unsicher wie gut ich da die Unterdistanzzeiten umsetzen kann. Marathon ist ja dann doch nochmal etwas anderes und bis jetzt habe ich auch Probleme mit den Endbeschleunigungen bei den Langen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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85er hat geschrieben: 27.02.2024, 11:23
Ja genau, es wird mein erster Marathon und deswegen bin ich da auch ziemlich unsicher wie gut ich da die Unterdistanzzeiten umsetzen kann. Marathon ist ja dann doch nochmal etwas anderes und bis jetzt habe ich auch Probleme mit den Endbeschleunigungen bei den Langen.
Bei den Unterdistanzzeiten ist 2:55 schon ein sehr realistisches Ziel. Sofern der Laufumfang in den letzten 3-6 Monaten stimmt und es auch zumindest eine größere Handvoll längerer Läufe zwischen 28 und 32 km gibt, sollte das passen. Dann ist die letzte (und nicht geringste Hürde) ein passendes Pacing auf den ersten 10-15km. Das ist halt der größte Unterschied. Bei 10k oder HM merkst Du in der Regel nach ein paar Kilometern, dass das Pacing zu optimistisch ist und kannst das noch mehr oder weniger gut korrigieren. Das zu optimistische Pacing beim Marathon auf Km 10-15 merkst Du in den Regel erst bei Km 25-32 und dann ist die Korrektur unmöglich und der Niedergang, je nach Ausmaß der Fehleinschätzung, aus verschiedenen Gründen exponentiell.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Christoph83 hat geschrieben: 27.02.2024, 10:33 Und jetzt muss ich mal nach regentsuglichen Radhandschuhen gucken.
Die ich gestern anhatte (Asics Laufhandschuhe mit Windstopper aussen) waren nachher durchgeweicht und es wurde sehr kalt an den Fingern.
Bei den dicken Winterhandschuhen, passte das Bündchen der Regenjacke nicht über das der Handschuhe. Da wäre das Wasser also reingelaufen...
Jemand der Radler ( :hallo: @Antracis) einen heißen Tipp auf Lager?
Hab schon viel probiert Gore Tex, Neopren usw. Seit Herbst echt begeistert von den Giro Xnetic H2O. Die fühlen sich wollartig an, ein echter Segen gegenüber dem nasskalten ekligen Neopren.

Bei wirklich kalten Temperaturen (Richtung 0 und weniger) nehm ich auch Wintersporthandschuhe (mein Favorit sind Black Diamond). Da gibts dann ohnehin eher Schneefall.

Ansonsten kann ich auch das Zeug von Gore Bike Wear empfehlen :hallo: [mention]Antracis[/mention]. Hatte mal bzw. hab fast alles von denen gehabt, immer gut.
Zuletzt geändert von Unwucht am 27.02.2024, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Steffen42 hat geschrieben: 27.02.2024, 07:32Und Ihr so?
Gestern wie geplant meinen Langen Lauf vom Sonntag nachgeholt. Lief richtig gut. Plan waren 35km progressiv. Bin ganz locker in 5er Pace gestartet und dann alle 5km leicht gesteigert. Ich musste die ganze Zeit eher bremsen statt drücken und auch der letzte Abschnitt von 30-35km in ca. MRT +10% ging noch geschmeidig mit stabilem 150er Puls durch (M-Puls ist etwa 10 Schläge höher). Insgesamt sogar ein "negativer Drift" bei Pace/HF und Power/HF, was dafür spricht, dass die aerobe Basis schon erstaunlich gut ist. Ganz spannend war auch zu sehen, dass der eff. VO2max erstmal hoch ging, im Bereich meines aktuellen DL Tempos in etwa sein Maximum erreicht und nach 2h, ähnlich wie im Marathon dann deutlich abfällt. Daran sieht man schön, wie die Laufeffizienz mit dem häufig gelaufenen Tempo korreliert.

5km @5:07 - 120bpm - 246W - 59.2 effVO2max
5km @4:52 - 124bpm - 260W - 60.7
5km @4:40 - 124bpm - 271W - 64.2
5km @4:32 - 128bpm - 281W - 64.8 (aktuelles DL Tempo)
5km @4:16 - 136bpm - 293W - 64.0
5km @4:04 - 144bpm - 309W - 62.6 (2h Marke überschritten)
5km @3:59 - 150bpm - 315W - 61.0

Gesamt waren es dann 36,36km in ca. 2:45h (4:31Min/km). Erst der 3. Lauf über 30km in dieser Vorbereitung.

Heute stehen dann direkt 6*2k @Schwelle an (90'' TP). Die hätte ich zwar eigentlich gerne verlegt, aber das ließ sich nicht wirklich machen. Werde es dann eher entspannt angehen und mal schauen, was die Beine so sagen. Beim Radpendeln heute früh fühlte es sich gut an.
85er hat geschrieben:Bei mir gab es heute eine richtig harte Einheit. Für mich anscheinend sogar etwas zu hart, da ich die Vorgaben nicht erfüllen konnte. Geplant war nach dem Einlaufen 6km @4:01 / 1000m TP / 5km @3:55 / 800m TP / 4km @3:50 / 600m / 2km @3:42 und dann auslaufen +3x40m Sprints.
Der 6km Abschnitt war mit @4:02 noch gut und auch der 5km Abschnitt @3:57 hat für mich noch gepasst. Aber dann wurde es schlimm. Beim 4km Abschnitt die ersten 2km noch @3:53 geschafft was ok war, aber dann gaben die Beine einfach nichts mehr her. Gesamtschnitt gerade 3:56 beim 4km Abschnitt und die 2km dann auch nur noch @3:52 geschafft.
Naja, zumindest durchgezogen und alles gegeben was ging 🤷‍♂️
Von deiner 10er PB ausgehend über den VDOT umgerechnet wären das in etwa 6km MRT, 5km knapp über HMRT, 4km knapp unter HMRT und 2km im 10er RT. Das ist schon hart, sollte aber eigentlich machbar sein. Einer einzelnen Einheit würde ich jetzt nicht viel Bedeutung beimessen. Es gibt einfach solche Tage.
Fjodoro hat geschrieben:Im Marathon peilt ihr glaube ich ähnliche Ziele an. Aber naja, [mention]85er[/mention] hat auch eine sub-37 bei 10km stehen. Das ist schon ein kleiner Unterschied zu deiner 10er PB :wink:
Da sieht man mal wieder schön den Unterschied zwischen grundschnellen Leuten und dem "Langstrecken-Diesel". :P Klar ist [mention]85er[/mention] fast 3 Minuten schneller auf den 10er. Ich glaube aber nicht, dass er [mention]Dartan[/mention] auch mehr als 12 Minuten im Marathon abnimmt. Ich sehe hier im MD Faden auch immer wieder Einheiten, die ich nicht mal in meinen wildesten Träumen versuchen würde. Am Ende zählt das Ergebnis auf der Ziel-Distanz.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Antracis hat geschrieben: 27.02.2024, 11:22Mein Workhorse fürs Pendeln oder Radfahren bei Wind, Regen und einstelligen Plustemperaturen bis nahe an den Gefrierpunkt sind welche von Gore-Bikeware. Die halten leider im täglichen Gebrauch maximal 2 Winter.

https://www.gorewear.com/de-de/c5-gore- ... iant=12571
Die exakt gleichen Handschuhe nutze ich auch zum Pendeln bei Wind, Regen und Kälte. Bisher (2 Winter) absolut perfekt und sehr haltbar (keinerlei Gebrauchsspuren). Ich nutze die auch bei deutlichen Minusgraden, da kommen sie dann aber ans Limit. Ich bin was Kälteempfindlichkeit betrifft aber auch eher hartgesotten :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Danke an alle für den Input. :daumen:
Unwucht hat geschrieben: 27.02.2024, 11:37 Hab schon viel probiert Gore Tex, Neopren usw. Seit Herbst echt begeistert von den Giro Xnetic H2O. Die fühlen sich wollartig an, ein echter Segen gegenüber dem nasskalten ekligen Neopren.
Die habe ich jetzt einfach mal bestellt, da bei Amazon in meiner Größe für 29€ im Angebot. Sollten morgen da sein und können dann Donnerstag vielleicht schon getestet werden. Ist ja wieder Regen angesagt :rolleyes:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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85er hat geschrieben: 27.02.2024, 11:23Eigentlich weiß ich das selbst noch nicht so genau und der HM am 10. März sollte da noch etwas Aufschluss geben, aber so grob eine 2:55 möchte ich schon gern laufen.
Ah, ok, eine 2:55h ist dann ja doch schon noch mal was ganz anderes als meine sub3. :daumen:

85er hat geschrieben: 27.02.2024, 11:23 Soweit weg war ich bis jetzt auch nie von den VDOT-Tabellen. Als ich z.B. meine damalige 10er PB im Oktober 2022 in 39:21 gelaufen bin, bin ich dann 3 Wochen danach HM PB in 1:26:49 gelaufen und hatte dabei das Gefühl zu langsam gestartet zu sein, da ich die letzten 5km noch sub 20 laufen konnte.
Ja, bis zum Halbmarathon scheint die VDOT-Tabelle bei vielen ganz gut hin zu kommen, aber zum Marathon hin gibt es dann doch oft einen bösen Knick. Ich habe es mittlerweile immerhin zumindest mal geschafft auf knapp 2min / 0.7 VDOT an meine Prognose nach der HM-Zeit ran zu laufen, die Prognose nach 10er-PB habe ich sogar überboten.

85er hat geschrieben: 27.02.2024, 11:23 Ja genau, es wird mein erster Marathon und deswegen bin ich da auch ziemlich unsicher wie gut ich da die Unterdistanzzeiten umsetzen kann. Marathon ist ja dann doch nochmal etwas anderes und bis jetzt habe ich auch Probleme mit den Endbeschleunigungen bei den Langen.
Unter den Voraussetzungen denke ich eigentlich auch, dass 2:55h ein ganz gutes und realistisches Ziel ist. :daumen: Solltest du die letzten 5km des Marathons dann auch in unter 20min laufen können, dann kannst du ja im zweiten Marathon entsprechend nachjustieren... :zwinker2:

ToPoDD hat geschrieben: 27.02.2024, 11:47 Da sieht man mal wieder schön den Unterschied zwischen grundschnellen Leuten und dem "Langstrecken-Diesel". :P Klar ist @85er fast 3 Minuten schneller auf den 10er. Ich glaube aber nicht, dass er @Dartan auch mehr als 12 Minuten im Marathon abnimmt. Ich sehe hier im MD Faden auch immer wieder Einheiten, die ich nicht mal in meinen wildesten Träumen versuchen würde. Am Ende zählt das Ergebnis auf der Ziel-Distanz.
Ja, genau das wollte ich ausdrücken. Ich bin (ganz wertungsfrei) immer wieder fasziniert davon (und garantiert nur ein ganz kleines bisschen neidisch :wink:), wie extrem viel schneller auf den Unterdistanzen viele Läufer unterwegs sind, die beim Marathon dann grob meine Leistungsklasse sind.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Dartan hat geschrieben: 27.02.2024, 12:20Ja, bis zum Halbmarathon scheint die VDOT-Tabelle bei vielen ganz gut hin zu kommen, aber zum Marathon hin gibt es dann doch oft einen bösen Knick. Ich habe es mittlerweile immerhin zumindest mal geschafft auf knapp 2min / 0.7 VDOT an meine Prognose nach der HM-Zeit ran zu laufen, die Prognose nach 10er-PB habe ich sogar überboten.
Bei mir ist es sogar umgedreht: 5er PB 62.0 - 10er PB 64.8 - HM PB 65.5 - M PB 66.5 (nur vermessene, bestlistenfähige Strecken)
Hängt natürlich stark vom Trainingsfokus ab. So konsequent wie auf die Marathons habe ich mich noch nie auf einen 10er oder HM vorbereitet. Der Plan war ja eigentlich, dass in diesem Frühjahr mal zu machen, aber dann kam die Zusage für London und die Krankheiten im Dezember/Januar.

Ich wäre auch vorsichtig von 10k oder HM Zeiten auf den Marathon hochzurechnen. Im Durchschnitt mag das alles hinkommen, aber genauso wie es Ausreißer in die eine Richtung gibt, gibt es auch welche in die andere. Mir haben die sehr langen MRT-Läufe und die Endbeschleunigungen immer ein sehr realistisches Bild der Leistungsfähigkeit im Marathon gegeben, unabhängig von den Unterdistanz-Zeiten. Vor Hamburg 2022 stand ich bei 34:12 und 1:15:36 und bin dann 2:32:05 gelaufen. Die 15km Endbeschleunigung (@3:34) und 25k MRT (@3:35) waren da ein extrem präziser Indikator. Vor Chicago war es genauso.
Dartan hat geschrieben: 27.02.2024, 12:20Ja, genau das wollte ich ausdrücken. Ich bin (ganz wertungsfrei) immer wieder fasziniert davon (und garantiert nur ein ganz kleines bisschen neidisch :wink:), wie extrem viel schneller auf den Unterdistanzen viele Läufer unterwegs sind, die beim Marathon dann grob meine Leistungsklasse sind.
Und diese Läufer wiederum beneiden deine Umsetzung von 10k auf den Marathon. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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ToPoDD hat geschrieben: 27.02.2024, 17:00Und diese Läufer wiederum beneiden deine Umsetzung von 10k auf den Marathon. :wink:
:daumen:
Ist natürlich eh alles eine Frage der Sichtweise. Bin ich nun überdurchschnittlich gut darin meine Unterdistanzzeiten auf den Marathon umzusetzten? Oder bin ich einfach viel zu langsam auf den kürzeren Distanzen? :gruebel: Im Sinne meines geistigen Wohlbefindens entscheide ich mich einfach mal frech für Ersteres. :P :zwinker2:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Dartan hat geschrieben: 27.02.2024, 17:07 Bin ich nun überdurchschnittlich gut darin meine Unterdistanzzeiten auf den Marathon umzusetzten? Oder bin ich einfach viel zu langsam auf den kürzeren Distanzen?
Das ist ja irrelevant. Du solltest dir die Frage stellen, was das für dein Training bedeuten könnte.

Meine Stärken liegen auf der Unterdistanz. Trotzdem will ich einen schnellen HM laufen, also habe ich an den Schwächen gearbeitet.

Ich lese hier regelmäßig mit und bin der Meinung, falls du auf 5KM/10KM/HM einen Sprung machen willst, müsstest du im Training häufiger in andere Geschwindigkeitsbereiche vordringen. Wenn das Ziel Marathon ist und alle anderen Distanzen weit untergeordnet sind, braucht es vielleicht keine Änderung. Selbst dann würde ich aber zumindest außerhalb der direkten Vorbereitung mal konsequent an der Geschwindigkeit arbeiten.
200m: 25,38 (Juli 2022)
400m: 53,70 (Juni 2022)
800m: 1:58,93 (Juli 2021)
1500m: 4:05,48 (August 2023)
3000m: 8:54,25 (August 2023)
5000M: 15:55,36 (Juni 2024)
10KM: 33:59 (März 2022)
HM: 1:15:03 (März 2024)
M: 2:47:44 (April 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69627
Heute dann betont locker und doch ca 15sec/km als normalerweise bei meinen extensiven Dauerläufen. Hat mir aber glaube ich gut getan und morgen kommt ja auch schon die nächste Knüppelei auf mich zu. Sind dann 18km @5:10 geworden wobei die letzten 3km etwas schneller waren.
Morgen dann ein 10km Testlauf. Habe ich im Training schon lange nicht mehr gemacht und wäre schon zufrieden wenn ich bis auf 2min an meine Wettkampfzeit rankomme.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69628
Bei mir gab es heute Intervalltraining als Pyramide: 1km/2km/3km/2km/1km mit ca. 2,5 bis 3 Min. TPs'.
Pace etwa Schwelle bis 10k,- d.h. zwischen 4:05 und 3:56/km,- gesamt 4:02 oder 4:01/km (GPS nicht ganz exakt).
Gelaufen auf Rundkurs an Freizeitanlage (Asphalt),- da musste ich wieder etwas Rücksicht nehmen auf Spaziergänger mit Hunden
Ansonsten aber gute Bedingungen (sonnig, 6 bis 7Grad u. nur schwacher Wind).
Erst ziemlich lange eingelaufen (gut 4km) und danach 3km Auslaufen.
Kommenden Sonntag ist der erste Test-WK vor dem Hermann, ein Berg-Halbmarathon mit 560HM,- für den muss ich sicher 15 bis 20Sek./Km auf meine eigentliche HM-Pace auf flacher Strecke draufschlagen,- bin mal gespannt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Melde mich auch mal wieder zurück. Glückwünsche zuerst noch an die Wettkämpfer des Wochendes und der neuen Bestmarken.
Hatte mich vor ner Weile abgeschossen und deutliche Schmerzen im linken Hüftbeuger gespürt. Da ging ich schon unrund, muss so etwas wie eine Zerrung sein.

Heute war ich dann nach ~2,5Wochen Komplettausfall zum ersten mal wieder Laufen gewesen im Rahmen des Lauftreff vom örtlichen Laufsportladen des Vertrauens.
Anstelle der üblichen "falschen" 10Km Runde, einer langsameren Gruppe über 8Km angeschlossen. War auch soweit recht entspannt mit ner Pace von @5:56/Km, verbuche ich mal unter Supersauerstofflauf :zwinker2:
Wirklich zufriedenstellend war es allerdings noch nicht, denn es war immer wieder mal etwas zu spüren im linken Hüftbeuger. Allerdings kein Schmerz, eher nach dem Motto "da ist noch was". Werde am Donnerstag nochmals ein Läufchen hier vor der Haustüre wagen und mal sehen was da dann noch von zu spüren ist.
Bei der Gelegenheit werden auch ein Paar harte Laufschuhe aussortiert, obwohl erst knapp <800Km auf der Sohle.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 07:38 Nimmst du eigentlich den Hügel mit, wenn du in der MiPa läufst? Ich weiß noch, dass wir den damals links liegen gelassen haben ;)
Ich musste erst überlegen, was Du mit Hügel meinst. Dachte erst an die Autobahnbrücke, aber dann wurde mir klar, was Du meinst. :D.

Nein, ich bin da schon länger nicht mehr hochgerannt. Ich könnte noch nicht mal sagen, obwohl ich an der Stelle ständig vorbeilaufe oder -fahre, ob es den überhaupt noch gibt. :peinlich:

Aber Kollege, meine Erinnerung ist eine andere: ich meine, wir wären da hochgerannt. Zumindest Du? Sicher bin ich aber auch nicht.

Edit: mal schnell auf Apple Maps geschaut. Als das Fahrzeug vor zwei Jahren da rumfuhr, gab es ihn noch. Ich schau dann sicherheitshalber auch mal. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Steffen42 hat geschrieben: 28.02.2024, 08:26
Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 08:19 Ich bin mir gar nicht mehr sicher. Wenn, dann nur 1x. Ich brauchte meine Luft um euch vollzuquatschen :-) Und du warst, glaube ich, noch leicht angeschlagen, Fuß oder so. Aber schön war’s. :-)
Das war es. Hab mal eben in runalyze gesucht und den Lauf tatsächlich gefunden. 18.2.2016 (!). 8 Jahre, wow.
Jaaa, das weiß ich noch ganz genau, da ich an dem Tag in Köln war - Ennio Morricone Konzert. :bounce:

Und nächsten Tag am Rhein 20+ km.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69637
Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 07:13Und ihr so?
Gestern Abend tatsächlich die 6 * 2km in Schwellennähe durchgezogen. Ging trotz der Vorermüdung ganz gut. Leistungswerte waren stabil und auch nur 2-3% niedriger als in der Vorwoche, Tempo mit 3:34 sogar 2s schneller, dem nicht vorhandenen Wind sei Dank. Dafür gab es Nebel und Nieselregen.

Heute früh dann extrem entspannt 18km ins Büro gejoggt. Puls mit 119 im Schnitt auf einem Allzeittief für die Streckenlänge. Das waren seit Montag Abend jetzt 74km. Die Beine sind müde, aber ansonsten hab ich es gut verkraftet. Beeindruckend, dass das für manche ein ganz normaler Umfang ist. Körpergefühl, Garmin und Runalyze sind einhellig der Meinung, dass es mit der Form bergauf geht. Nach dem mentalen Tief vor ein paar Wochen macht es gerade wieder richtig Spaß. :D

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69640
Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 11:38 Mein erster 35er: 4:56, HF143
Letzten Sonntag: 4:45, HF 137

Langsam, aber stetig.
Das schaut doch super aus :daumen: Wie viele Wochen lagen dazwischen?

Ich musste eher weinen, als ich nachgeschaut habe, ob ich mal in niedrigerem Puls auf einer Strecke >15km unterwegs war:

30.08.2023: 18.17km - Puls 119 - Pace 4:35
06.09.2023: 18.38km - Puls 119 - Pace 4:41
...
28.02.2024: 18.00km - Puls 119 - Pace 4:54

Die nächste Bestätigung, dass ich aktuell 10-15s hinter Topform bin.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69641
Steffen42 hat geschrieben: 28.02.2024, 07:43
Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 07:38 Nimmst du eigentlich den Hügel mit, wenn du in der MiPa läufst? Ich weiß noch, dass wir den damals links liegen gelassen haben ;)
Ich musste erst überlegen, was Du mit Hügel meinst. Dachte erst an die Autobahnbrücke, aber dann wurde mir klar, was Du meinst. :D.

Nein, ich bin da schon länger nicht mehr hochgerannt. Ich könnte noch nicht mal sagen, obwohl ich an der Stelle ständig vorbeilaufe oder -fahre, ob es den überhaupt noch gibt. :peinlich:

Aber Kollege, meine Erinnerung ist eine andere: ich meine, wir wären da hochgerannt. Zumindest Du? Sicher bin ich aber auch nicht.

Edit: mal schnell auf Apple Maps geschaut. Als das Fahrzeug vor zwei Jahren da rumfuhr, gab es ihn noch. Ich schau dann sicherheitshalber auch mal. :wink:

IMG_DF87E582B23E-1.jpeg
wie süss :hihi oder soll ich fragen "welcher Hügel?" :hihi: ich seh schon, holländischer Einschlag

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69642
RedDesire hat geschrieben: 27.02.2024, 22:09 Bei der Gelegenheit werden auch ein Paar harte Laufschuhe aussortiert, obwohl erst knapp <800Km auf der Sohle.
Ich bin früher meine Schuhe immer bis 1200-1300km gelaufen. Heutzutage komme ich da nicht mehr ansatzweise dran. Keine Ahnung ob das an meinem Laufstil oder den Schuhen liegt. 800km ist heutzutage bereits ein Erfolg bei mir. Ich habe den Eindruck, dass jedoch mehr an den neueren Schuhen liegt. Ziemlich enttäuscht bin ich vom Deviate Nitro 2. Der fühlt sich bei mir so schwer an und sieht auch ziemlich robust aus, dass ich da die Hoffnung auf 1000km hatte. Pustekuchen. Nach 400km steh ich dermassen schräg drin, dass ich ihn ganz schnell von den langen Läufen aussortiert habe.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69643
ToPoDD hat geschrieben: 28.02.2024, 11:57 Das schaut doch super aus :daumen: Wie viele Wochen lagen dazwischen?
Dankeschön :-) Bin selbst ein wenig überrascht, wie zügig ich nach 4 Jahren wieder reinkomme.

28.01. erster 35er
25.02. dann 36k @4:45 - davon 24 km MRT +10%
30.08.2023: 18.17km - Puls 119 - Pace 4:35
06.09.2023: 18.38km - Puls 119 - Pace 4:41
...
28.02.2024: 18.00km - Puls 119 - Pace 4:54
Krass. Laufe ich 4:37-pace, bin ich bei +/-140
Die nächste Bestätigung, dass ich aktuell 10-15s hinter Topform bin.
Kommt. Bin echt auf London gespant. Hast du schon ne Zielzeit im Kopf, oder wartest du die Entwicklung ab?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69645
Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 12:08 Krass. Laufe ich 4:37-pace, bin ich bei +/-140
Dann musst Du echt mehr trainieren, das ist ja fast, wie bei mir. :P

Aber Spass bei Seite, wichtig ist ja auch die maximal erreichbare Herzfrequenz ( Bei mir mittlerweile wahrscheinlich knapp 180 oder drunter). Da ist ja die Range, auch bei gleichem Alter und vergleichbarem Trainingszustand, durchaus unterschiedlich.

Lionel Sanders beispielsweise hat bei VO2max Intervallen Herzfrequenzen, die bei mir nicht mal zum Zähneputzen ausreichen. Und das liegt nicht nur daran, das er etwas fitter ist, als ich. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69648
Antracis hat geschrieben: 28.02.2024, 12:23
Dann musst Du echt mehr trainieren, das ist ja fast, wie bei mir. :
Vllt. sollte ich mal anfangen zu trainieren anstatt nur zu joggen :wink:
Aber Spass bei Seite, wichtig ist ja auch die maximal erreichbare Herzfrequenz ( Bei mir mittlerweile wahrscheinlich knapp 180 oder drunter). Da ist ja die Range, auch bei gleichem Alter und vergleichbarem Trainingszustand, durchaus unterschiedlich.
Ich kenne meine max. HF nicht, daher freue ich mich auf die ersten WK. Nach der Maf-"Methode" (180-Alter+5 für gut Trainierte), ist 141 noch low HR bei mir. Was das aussagt, keine Ahnung. Und je näher der M rückt, desto weniger orientiere mich daran, besser gesagt ergibt sich hard/easy von selbst.
Lionel Sanders beispielsweise hat bei VO2max Intervallen Herzfrequenzen, die bei mir nicht mal zum Zähneputzen ausreichen. Und das liegt nicht nur daran, das er etwas fitter ist, als ich. :wink:
:hihi: Der Indoor-Vogel.

Anti, was macht AS?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

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Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 13:26
Anti, was macht AS?
Danke der Nachfrage. Nachdem die Beschwerden so heftig und unerwartet auftraten, dass ich mich schon in einer Wiederholung der letzten 6 Monate sah ( und folglich wenig Laune hatte…) scheint es - bei aller vorsicht, doch anders geartet. Schon innerhalb der ersten 48h deutliche Besserung mit praktisch beschwerdefreiem Gehen.

Ich werde morgen, nach einer Woche, in Absprache mit Arne, mal einen kurzen Antrabversuch machen, also 5 Minuten gehen, dann 5 Minuten traben und wenn das geht, 20 Minuten joggen dranhängen. Wenn das klappt, dann können wir relativ flott back zu Business as usual und ich kann mir um andere Sachen Sorgen machen. Ansonsten halt noch ne Woche.

Wie auch immer, Winterduathlon ist Geschichte und selbst wenn das wieder alles gut läuft, scheint mir ein voll gelaufener 10er in 2 1/2 Wochen nicht die risikoärmste Idee. Schlägt schon aufs Gemüt und verhindert erstmal das Erfolgserlebnis, dass ich dringend bräuchte.

Ansonsten gabs gestern Meetup. Zweimal 7 Minuten Crescendo 2,8-4,0 W/Kg, gesamt 30 Minuten um 200W NP. Fand ich echt anstrengend, hohe Wattwerte drücken fällt mir aktuell erstaunlich schwer.

Danach dann ne Stunde steady bei 170W und nochmal ne Stunde easy bei 150W. Die Ausdauer scheint sich ja zu entwickeln, aber der Bumms ist noch im Winterschlaf.

Schwimmen bleibt masochistisch. :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69650
Ethan hat geschrieben: 28.02.2024, 13:26
:hihi: Der Indoor-Vogel.
Ja, genau der. Nachdem er seinem Video „No more Ironman“ mittlerweile das „Returning to the Ironman Distance“ folgen lies, gibt es jetzt eines mit dem verheissungsvollen Titel „No more carbons“

Leider noch nicht gesehen, bin aber gespannt. Bei seinem Laufstil assoziere ich ja weniger Gazelle als vielmehr angeschossenes Panzernashorn. Da sollten die Treter doch schon viel bringen an Ökonomiegewinn und viel verletzt ist er ja nicht gewesen meines Wissens nach, wenn er sich nicht gerade wieder auf die Fresse gelegt hat beim Radeln.

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