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Für alle, die Mittelstrecke laufen (aber auch mal auf längere Distanzen gehen)

Für alle, die Mittelstrecke laufen (aber auch mal auf längere Distanzen gehen)

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Tattaaaaaa!!!!! Montagmorgen, der erste Kaffee ist getrunken und da könnte man ja einen neuen Thread aufmachen... :nick:

Schon seit längerem kam mir dieser Gedanke :idee: , da ich irgendwie das Gefühl hatte in keinen Thread so richtig reinzupassen :traurig:

Die 10km sind irgendwie nicht so meine Kerndistanz.
Der 800m Thread würde schon besser passen. Aber eigentlich laufe ich ja auch 1500m. Und 3000m, 5000m, 5-10km Straße und Cross laufe ich eigentlich auch noch, meist in der Vorbereitung.

Man könnte in 5 verschiedenen Threads schreiben, aber da meldet man sich dann einige Monate nicht, da man nichts Interessantes zu schreiben hat und "platzt" dann Monate später auf einmal wieder mit einer Meldung rein. Irgendwie nicht so das Gelbe vom Ei :motz:
In den Langstrecke-Threads ist der 10er dann ja meist das Peak-Rennen, wo man drauf hinfiebert.
Wenn ich aber z.B. an einem 5er oder 10er Volkslauf teilnehme, dann nehme ich den eher so mit (nicht abwertend gemeint). Natürlich will ich da ein gutes Ergebnis erzielen, aber das Ergebnis ist ja eher ein "Abfallprodukt" des Mittelstrecken-Trainings.

Dieser Thread richtet sich daher an:
- alle, die gerne Mittelstrecke laufen
- alle, die sich temporär auf Mittelstrecken-Wettkämpfe vorbereiten

Ihr müsst also nicht reine Mittelstrecken-Läufer/innen sein, sondern vielleicht wollt ihr euch einfach mal für eine bestimmte Zeit auf ein MD-Rennen vorbereiten und habt Fragen dazu oder wollt anderen eure Trainingswochen mitteilen.

GERNE dürfen sich hier auch Leute an den Diskussionen beteiligen, die zurzeit selber keine Mittelstrecke laufen, aber bereits Erfahrungen in Sachen Trainingsplanung etc. haben :hallo:

P.S.: Sporteignungstests fallen NICHT unter Mittelstrecke :steinigen: :klatsch:

2
Ich gehe mal direkt mit gutem Beispiel voran.
Meine Saison ist quasi gelaufen und eigentlich wollte ich letzte und diese Woche etwas Pause machen um dann wieder in die neue Saisonvorbereitung zu starten. Aber das Wetter ist einfach zu schön um zuhause auf der Couch sitzen zu bleiben...
Daher bin ich letzte Woche ein bisschen umhergelaufen, aber ohne viel auf die Uhr zu schauen.

Mo: 13,2km@5:25
Mi: 13,1km@4:53
Fr: Bergaufläufe 8 x ca.200m (P: locker runter traben)
So: 13,6km@4:55
Insgesamt: 46 km

Diese Woche werde ich hoffentlich meinen inneren Schweinehund überwinden und zumindest mit ein paar Stabi-Übungen anfangen :peinlich:

3
Ich lese hier mit.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

4
Meine letzte Woche:
MO: 25 Min lockerer DL
DI: Einlaufen, 25 min Barfuss Laufschule auf Rasen, 35 Min lockerer DL
MI: 3000 Meter Wettkampf in 11:37
DO: 1,7 km Einlaufen mit den Kindern und Jugendlichen des Vereins. (Insgesamt 90 min Training geleitet.)
FR: 90 Min Functional Training
FR2: 90 Min Poweryoga
SA: 5 Stunden Wandern
SO: 4 Stunden Wandern

Ich werde hier auch mitlesen und schreiben :) Ende Oktober nehme ich an einem Berglauf teil (Daher passt das Wandern gut ins Programm), sowie an einem flachen 10er. Beides nehme ich einfach mit um die lange wettkampfsfreie Zeit zwischen Bahn und Cross etwas zu überbrücken.

Stabi muss ich glücklicherweise nie alleine machen, weil ich das in den 90 Min Functional und den 90 min Poweryoga gut abdecken kann. Vorallem das Functional ist sehr anstregend und ein sehr gutes Ganzkörpertraining (Viele Klimmzüge, Liegestütze, Planket, Burpees, Jumping Squats, Jumping Lunches, Froschsprünge, Squats, Seilspringen und kurze Sprints ...)
Bestzeiten
200 m 28.44 (30.09.2017)
400 m 61.55 (30.09.2017)
600 m 1:39.15 (28.04.2018)
800 m 2:20.74 (10.09.2017)
1000 m 3:03.08 (26.07.2017)
1500 m 5:13.60 (10.06.2017)
3000 m 11:37.16 (12.09.2018)
5 km 20:05.20 [P: 4:01] (10.12.2016)
6.2 km 25:04.10 [P: 4:02] (30.04.2016)

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Wandern?
In 3 Wochen bin ich dabei. Leistungsmäßig bringt das gar nicht bis kaum.

Ich bin nach 4 Wochen mit Ischias... wieder zu 90% dabei. In Zwischenzeit habe ich verstärkt Kraft gemacht und 4kg zugenommen (bestimmt nicht an Muskelmasse).

Gestern VO2max
20x200/100 in 38-42s und 35-40s TP. Gut.
Danach Kraftmax.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Rolli hat geschrieben:Wandern?
In 3 Wochen bin ich dabei. Leistungsmäßig bringt das gar nicht bis kaum.
Das ist ein sehr unspezifisches unterschwelliges Ausdauertraining. Auch muskulär ist das nicht zu verachten, weil man gerade in den Bergen bezogen auf die Winkel mal ganz anders belastet wird.
Gestern VO2max
20x200/100 in 38-42s und 35-40s TP. Gut.
Danach Kraftmax
Kraftmax nach einer VO2max Einheit? Das klappt nur wenn die 4kg Übergewicht ausschließlich in Kohlehydraten angelegt sind :P
nix is fix

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leviathan hat geschrieben: Kraftmax nach einer VO2max Einheit? Das klappt nur wenn die 4kg Übergewicht ausschließlich in Kohlehydraten angelegt sind :P
Wie viel Energie braucht mal um eine Kniebeuge mit 100kg zu bewältigen? Dafür reicht doch ein Schluck Cola.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Rolli hat geschrieben:Wie viel Energie braucht mal um eine Kniebeuge mit 100kg zu bewältigen? Dafür reicht doch ein Schluck Cola.
War eigentlich als Scherz gemeint. Meine Erfahrung ist aber, daß Kraftmax mit Vorbelastung so gut wie unmöglich ist. Da spreche ich schreibe ich jetzt nicht als mittelmäßiger Läufer, sondern als ehemaliger guter Kraftdreikämpfer.
nix is fix

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leviathan hat geschrieben:War eigentlich als Scherz gemeint. Meine Erfahrung ist aber, daß Kraftmax mit Vorbelastung so gut wie unmöglich ist. Da spreche ich schreibe ich jetzt nicht als mittelmäßiger Läufer, sondern als ehemaliger guter Kraftdreikämpfer.
OK... ich will nicht als Dreikämpfer enden, deswegen habe ich andere Methoden Kraftmax zu trainieren. :D
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Rolli hat geschrieben:OK... ich will nicht als Dreikämpfer enden, deswegen habe ich andere Methoden Kraftmax zu trainieren. :D
Du sollst ja nicht so enden, wünsche ich übrigens keinem :P
Aber in eine Kraftmax Einheit sollte man vollständig ausgeruht gehen. Das nun wieder gilt auch für Läufer. Das muss man sicher nicht übertreiben. Für einen Läufer ist das Mittel zum Zweck. Aber eine VO2max Einheit davor finde ich schon ambitioniert. Warum machst Du nicht am Tag vor den Intervallen die Kraftmax Einheit. Das würde m.E. besser passen.
nix is fix

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Durch meine Rückenprobleme verfolge ich ein selbst (wieder) entwickelten Kraft-Programm, was ich HFBRT nenne. Die Wirkung des Programmes ist noch nicht bestätigt, deswegen noch nicht zu empfehlen.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Das ist eine tolle Idee.
Im Moment beschäftige ich mich grad mit dem Wiedereinstieg ins Laufen, der sich recht zäh gestaltet nach einem Sturz mit dem Rad.
Aber ich bin ja auch kein 20 mehr.
Über den Winter würde ich gerne möglichst viele Crossläufe laufen, im Frühjahr einen 10er mit einer schönen Zeit und dann den Schwenk auf die Bahn machen, 1500 - 5000.
Schreiben wird ich eher weniger, dafür umso mehr lesen.
Remember pain is just the french word for bread

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Spandelles hat geschrieben:Das ist eine tolle Idee.
Im Moment beschäftige ich mich grad mit dem Wiedereinstieg ins Laufen, der sich recht zäh gestaltet nach einem Sturz mit dem Rad.
Aber ich bin ja auch kein 20 mehr.
Über den Winter würde ich gerne möglichst viele Crossläufe laufen, im Frühjahr einen 10er mit einer schönen Zeit und dann den Schwenk auf die Bahn machen, 1500 - 5000.
Schreiben wird ich eher weniger, dafür umso mehr lesen.
Das war auch einer der Gedanken, den ich hatte. Tipps für Leute, die erst am MD-Anfang stehen und sich hier Ideen holen.
LDler können sich hier vielleicht demnächst auch Ansätze abholen um z.B. am Tempo zu arbeiten :-)
Rolli hat geschrieben:Durch meine Rückenprobleme verfolge ich ein selbst (wieder) entwickelten Kraft-Programm, was ich HFBRT nenne. Die Wirkung des Programmes ist noch nicht bestätigt, deswegen noch nicht zu empfehlen.
Ich überlege schon, was das heißen könnte...
H=High (Rolli kann nicht anders) ;-)
F=Frequency?
B=Balance?
R=Rolli
T=Training

Bewegungsabläufe in hoher Frequenz, gepaart mit Balance-Übungen a la Rolli-Style ;-)

JoelH hat geschrieben:Ich hoffe übrigens auch einige Brotkrumen aufsammeln zu können in diesem Thread, die die Cracks fallen lassen. Also ebenfalls eher Zuhörer (Leser) als Schreiber, dafür bin ich zu schlecht.
Wenn die ersten "richtigen Trainingswochen" hier reinkommen, hoffe ich auch, dass hier der ein oder andere Insider-Tipp kommt.
Ich habe im Übrigen keine Zielzeitvorgaben in den Titel geschrieben. Natürlich macht es wenig Sinn, wenn man 8:00 auf 1500m läuft. Da wäre man mit Basics wahrscheinlich besser bedient als mit MD-Training.
Beim Training sollte halt immer der Blick auf Mittelstrecke gerichtet sein und man sollte sich austauschen wollen. Das sind eigentlich die einzigen Voraussetzungen.


Da ich im Verein trainiere und einen Trainingsplan von meinem Trainer bekomme, kann ich natürlich nicht mal eben alles über den Haufen werfen, was auf dem Plan steht und wie das Training im Verein allgemein abläuft.
Dennoch habe ich zwei Sachen, die ich im Herbst/Winter gerne abändern würde, vorausgesetzt mein Trainer gibt mir das OK fürs Ausprobieren.
1. Aufwärmen: anstelle von 3km Einlaufen würde ich mich gerne durch eine Art "Beweglichkeits-Stabi-Parcours" aufwärmen.
Verschiedene Übungen direkt hintereinander ausführen, z.B. über Hürden gehen, über Mini-Hürden laufen, diverse Stabi-Übungen, und immer locker in Bewegung bleiben/traben um das HKS anzuregen.
Wenn der Puls sich in Bereichen bewegt, in denen man sich normalerweise einläuft, dann könnte das etwas sein, wovon man langfristig profitieren könnte.
2. die schon oft angesprochenen submax Sprints vor dem eigenltichen Trainingsprogramm. Von Levi gab es schon den Tipp nicht ohne Anleitung in maximale Bereiche zu gehen.
Meine Überlegung geht dahin, dass ich 100m nicht als Stride laufe, aber auch nicht "volle Pulle", sondern dass ich recht zügig in einen Tempobereich hineinlaufe, bei dem ich zwar schnell aber immer ncoh kontrolliert laufen kann (und somit auch noch auf meine Lauftechnik achten kann). 3´-4´ Pause zwischen den Durchgängen.

Ich habe Mo/Mi/Fr Vereinstraining und an den anderen Tagen laufe ich selbstständig. Die submax Sprints könnte ich vielleicht machen, wenn ich alleine meine DLs laufe.

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Tipps könnte ich jetzt auch schon gebrauchen ;)

In das Training mit Trainer steige ich im November wieder ein.
Jetzt laufe ich so vor mich hin, betont langsam, damit ja nix kaputt geht.
Eigentlich wäre jetzt die beste Zeit Koordinationsübungen einzubauen.
Die Koordination fehlt nämlich nach 9 Monaten Laufpause, dafür bin ich 10.000 km in den 9 Monaten geradelt.
Was empfehlt ihr, wenn Kraft und generelle Ausdauer vorhanden sind?
Remember pain is just the french word for bread

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RunSim und Spandelles: Ihr schreibt das ihr Trainer habt. Seid ihr in einer Trainingsgruppe oder habt ihr einfach einen Trainer der euch Pläne schreibt? Und wie sind die Gruppen aufgebaut (nach Alter, Leistungstand etc.?) Mich interessiert das weil es in meiner Region bezogen auf MD nur Trainer/Trainingsgruppen für Kinder und Junioren gibt und auch dort ist das Angebot dünn. Ich bin deswegen mittlerweile ja selber Trainerin, weil ich etwas ändern möchte.

Die Erwachsenen hören deswegen nach der U23 dann entweder ganz auf oder wechseln auf LD/Berg etc. Ich selber habe den Verein gewechselt, weil in meinem neuen Verein wenigstens das Krafttraining betreut ist und ansonsten trainiere ich mich alleine.
Bestzeiten
200 m 28.44 (30.09.2017)
400 m 61.55 (30.09.2017)
600 m 1:39.15 (28.04.2018)
800 m 2:20.74 (10.09.2017)
1000 m 3:03.08 (26.07.2017)
1500 m 5:13.60 (10.06.2017)
3000 m 11:37.16 (12.09.2018)
5 km 20:05.20 [P: 4:01] (10.12.2016)
6.2 km 25:04.10 [P: 4:02] (30.04.2016)

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Spandelles hat geschrieben:Tipps könnte ich jetzt auch schon gebrauchen ;)

In das Training mit Trainer steige ich im November wieder ein.
Jetzt laufe ich so vor mich hin, betont langsam, damit ja nix kaputt geht.
Eigentlich wäre jetzt die beste Zeit Koordinationsübungen einzubauen.
Die Koordination fehlt nämlich nach 9 Monaten Laufpause, dafür bin ich 10.000 km in den 9 Monaten geradelt.
Was empfehlt ihr, wenn Kraft und generelle Ausdauer vorhanden sind?
Jetzt schon den Bereich Schnelligkeit ansprechen. Aber nicht im Bereich Vmax sondern den Körper die Chance zu geben das schnelle Laufen (wieder) zu erlernen, sprich: neuronale und motorische Fähigkeiten zu verbessern.

Also die Form von kurzen submaximalen Sprints, Diagonale, Berganläufe.
Nach 3 Wochen das Tempo langsam steigern, Bergabläufe und Schnelligkeitsausdauer (100-150-200m Abschnitte) dazu nehmen.

Es ist ein Fehler so lange (oder überhaupt) sich vom Zieltempo zu entfernen. Natürlich muss man beim Wiedereinstieg die Verletzungsart berücksichtigen und zuerst Rasenfläche und leichte Anstiege wählen.

Das sollte jetzt, im Herbst, aber erst auf der 2te Stelle stehen. Jetzt ist Zeit für die Grundlage mit dem Ziel VO2max zu verbessern.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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Hie Trainingswoche von einem der Jungs in den Ferien, ohne Bahntraining.

Mo. VM. 8km in 4:20 + 6x200 schnell/locker mit 3'P
Mo. NM. 1km EL+ kurz ABC + 6x (30+20+40m) als Bergan/Flach/Bergab Sprints + 1km AL
Di. 6x200 + 8km 4:20
Mi. VM 8km DL locker
Mi. NM. 8km in 4:10 + 6x200
Do. 6x200 + 8km 4:10
Fr. VM. 8km DL locker
Fr. NM. 8km in 4:05 + 6x200
Sa. VM 1km EL+ kurz ABC + 6x (30+20+40m) als Bergan/Flach/Bergab Sprints + 1km AL
Sa. NM 6x200 + 8km 4:05
So. Frei[SUB][/SUB]
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RunSim hat geschrieben: Ich überlege schon, was das heißen könnte...
H=High (Rolli kann nicht anders) ;-)
F=Frequency?
B=Balance?
R=Rolli
T=Training
Nicht schlecht... schon mal 3 Buchstaben richtig. :D
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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Super, Danke, damit läßt sich schon mal was anfangen.

Der Sturz war auf die rechte Körperseite. Hüfte und Oberschenkel haben beim Gehen und zaghaften Laufversuchen immer wehgetan.
Inzwischen wird es täglich besser auch beim laufen merk ich kaum noch was.
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Michelle: ich bin in einem kleinen wettkampforientierten Verein, der aber kein Leistungssport betreibt.
Meine Gruppe besteht zum einen aus Jugendlichen, die Mittelstrecke laufen (ein paar davon laufen auch gar keine Wettkämpfe sondern trainieren nur so aus Spaß; die werden quasi nur mitgezogen) und zum anderen aus Erwachsenen M45-M55.
Die älteren Herren trainieren entweder auf Halbmarathon/Marathon oder seit kurzem ein paar wenige auch auf Mittelstrecke.
Mein Trainer trainiert selber mit und ist wahrscheinlich der Ambitionierteste von uns allen :-) Er trainiert selber auf Mittelstrecke.
Ich als M30er habe mich seinem Training angeschlossen und bekomme quasi den gleichen Trainingsplan wie er, nur halt mit anderen Tempovorgaben.
Vor den Einheiten sind wir im gegenseitigen Austausch und unterhalten uns, was wir so als Tempovorgaben haben. Ob die von ihm geplanten Zeiten passen oder evtl. noch ein bisschen korrigiert werden müssen. Da fühle ich mich gut betreut.

Mein Trainer ist deutlich schneller als ich, aber was mir viel bringt ist, dass wir beide auf Mittelstrecke trainieren und wir beide ambitioniert an das Training heran gehen. Damit pushen wir uns auch im Training gegenseitig :-)


Selbst wenn du als laufende Trainerin hier und da Kompromisse eingehen musst...das muss nicht unbedingt immer schlecht sein. Wenn du keine Jugendlichen trainierst, die das Ganze leistungssportmäßig machen, dann sind die paar %, die es an Betreuung fehlt, da du dich auch noch selber trainierst, meiner Meinung nach zu verschmerzen.
Manchmal kann man seine eigenen Einheiten auch mit denen der Jugendlichen kombinieren.
Du läufst z.B. 4x600m. Und die Jugendlichen steigen erst bei 200m ein und ihr lauft dann die letzten 400m zusammen.
Beide Seiten können davon profitieren. Man muss sowas natürlich planen und ausprobieren, wie es in der Praxis funktioniert.
Oder die Jugendlichen laufen immer in deinen Pausen. Dann kannst du korrigieren. Natürlich ist deine Pause dann nicht so optimal, da du dich ja auch vom Kopf her nicht erholen kannst., Aber solche Kompromisse wird man eingehen müssen.


Gibt es Gleichaltrige in deiner Nähe, mit denen du zumindest alle paar Wochen mal zusammen trainieren kannst?
Ist natürlich zeitaufwändig, aber ein Vergleich mit anderen kann ja für beide Seiten positiv sein. Vielleicht gibt es einen anderen Verein in deiner Nähe, der für sowas offen ist?



Rolli hat geschrieben:Nicht schlecht... schon mal 3 Buchstaben richtig. :D
High / Rolli / Training ;-)
Ich bin gespannt... :-)

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RunSim hat geschrieben: High / Rolli / Training ;-)
Immer!
Tut mir leid, das was ich mache ist etwas unkonventionelles und ich muss das zuerst austesten um darüber diskutieren zu können.

Da meine Uhr gerade VO2max von 51 angezeigt hat, kann ich mir jeden Schwachsinn erlauben. Schlechter kann man nicht mehr werden. :motz:
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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RunSim hat geschrieben:.
Oder die Jugendlichen laufen immer in deinen Pausen. Dann kannst du korrigieren. Natürlich ist deine Pause dann nicht so optimal, da du dich ja auch vom Kopf her nicht erholen kannst., Aber solche Kompromisse wird man eingehen müssen.
Das funktioniert leider nicht. Der Rest: volle Zustimmung. So mache ich schon seit 5-6 Jahren.
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau):frown:

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RunSim hat geschrieben:Tattaaaaaa!!!!! Montagmorgen, der erste Kaffee ist getrunken und da könnte man ja einen neuen Thread aufmachen... :nick:

Schon seit längerem kam mir dieser Gedanke :idee: , da ich irgendwie das Gefühl hatte in keinen Thread so richtig reinzupassen :traurig:

Die 10km sind irgendwie nicht so meine Kerndistanz.
Der 800m Thread würde schon besser passen. Aber eigentlich laufe ich ja auch 1500m. Und 3000m, 5000m, 5-10km Straße und Cross laufe ich eigentlich auch noch, meist in der Vorbereitung.

Man könnte in 5 verschiedenen Threads schreiben, aber da meldet man sich dann einige Monate nicht, da man nichts Interessantes zu schreiben hat und "platzt" dann Monate später auf einmal wieder mit einer Meldung rein. Irgendwie nicht so das Gelbe vom Ei :motz:
In den Langstrecke-Threads ist der 10er dann ja meist das Peak-Rennen, wo man drauf hinfiebert.
Wenn ich aber z.B. an einem 5er oder 10er Volkslauf teilnehme, dann nehme ich den eher so mit (nicht abwertend gemeint). Natürlich will ich da ein gutes Ergebnis erzielen, aber das Ergebnis ist ja eher ein "Abfallprodukt" des Mittelstrecken-Trainings.

Dieser Thread richtet sich daher an:
- alle, die gerne Mittelstrecke laufen
- alle, die sich temporär auf Mittelstrecken-Wettkämpfe vorbereiten

Ihr müsst also nicht reine Mittelstrecken-Läufer/innen sein, sondern vielleicht wollt ihr euch einfach mal für eine bestimmte Zeit auf ein MD-Rennen vorbereiten und habt Fragen dazu oder wollt anderen eure Trainingswochen mitteilen.

GERNE dürfen sich hier auch Leute an den Diskussionen beteiligen, die zurzeit selber keine Mittelstrecke laufen, aber bereits Erfahrungen in Sachen Trainingsplanung etc. haben :hallo:

P.S.: Sporteignungstests fallen NICHT unter Mittelstrecke :steinigen: :klatsch:
Okaaaaay, ich bin dabei! Sind auch alte Säcke zugelassen? :hihi:

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