Hallo Corinne,
ich hoffe, die Schmerzen sind bei dir weiterhin aushaltbar. Vacoped-Stiefel im Sommer klingt alles andere als toll. Musst du den Stiefel auch nachts tragen?
Hast du eigentlich mal abklären lassen, ob bei deiner 1. OP Fehler passiert sind bzw. hast du dir eine Zweitmeinung eingeholt?
Ich war heute bei meinem Orthopäden und er hat mir zum Glück wie mit dem anderen Fußspezialisten besprochen, Cortison in den Tarsaltunnel gespritzt. Ich habe schon jetzt den Eindruck, dass der brennende Schmerz nachgelassen hat.
Es wäre so schön, wenigstens mal wieder einen Waldspaziergang unternehmen zu können. So ganz traue ich mich noch nicht, mir Hoffnungen auf Besserung zu machen. Es ist schon heftig, über ein halbes Jahr so aus dem Leben gerissen zu sein.
Am Mittwoch steht noch ein Termin in einer Schmerzambulanz an.
LG Wolke
Re: Knickfuß-Plattfuß OP/ Tibialis Posterior Sehnentransfer
152Guten Tag Wolke
Bei der 1. Operation wurde keine Fehler gemacht, man hat vor dieser Operation auch ein MRT gemacht und
dort sah die Brevis-Sehne und Aussenbänder nicht stabil aus. Damals waren dort die starke Schmerzen nicht,
sondern eher am Mittelfussbereich. Schon die 1. Operation war sehr komplex, anspruchsvoll, weitere Eingriffe
an Bänder und Brevis-Sehne wären ein Zusatzrisiko gewesen.
Bin von einem Fussspezialist ins Fusszentrum überwiesen worden, da ich einen komplexen Fall bin.
Daher habe ich vor 1. Operation schon eine Zweitmeinung eingeholt.
Zurzeit bin ich im Fusszentrum gut aufgehoben und beide Operationen wurden vom gleichen Arzt ausgeführt.
Wir sind schon froh, dass die Knochentransplantation am MFK 4, 5 bereits bei der ersten Operation geklappt hat.
Die Schmerzen habe ich gut im Griff dank der Ruhigstellung und Krückenzeit. Hoffentlich wachsen die
Bänder und Brevis Sehne stabil zusammen, dies braucht jetzt viel Nerven, Zeit, Ruhe und Geduld.
Eine 3. Operation wird es auch noch geben, betreffend Titanzeug - Entfernung am Mittelfussbereich.
Für mich ist es schon frustrierend und trotzdem versuche ich positiv denken und handeln.
Viele Grüsse von
Corinne
Bei der 1. Operation wurde keine Fehler gemacht, man hat vor dieser Operation auch ein MRT gemacht und
dort sah die Brevis-Sehne und Aussenbänder nicht stabil aus. Damals waren dort die starke Schmerzen nicht,
sondern eher am Mittelfussbereich. Schon die 1. Operation war sehr komplex, anspruchsvoll, weitere Eingriffe
an Bänder und Brevis-Sehne wären ein Zusatzrisiko gewesen.
Bin von einem Fussspezialist ins Fusszentrum überwiesen worden, da ich einen komplexen Fall bin.
Daher habe ich vor 1. Operation schon eine Zweitmeinung eingeholt.
Zurzeit bin ich im Fusszentrum gut aufgehoben und beide Operationen wurden vom gleichen Arzt ausgeführt.
Wir sind schon froh, dass die Knochentransplantation am MFK 4, 5 bereits bei der ersten Operation geklappt hat.
Die Schmerzen habe ich gut im Griff dank der Ruhigstellung und Krückenzeit. Hoffentlich wachsen die
Bänder und Brevis Sehne stabil zusammen, dies braucht jetzt viel Nerven, Zeit, Ruhe und Geduld.
Eine 3. Operation wird es auch noch geben, betreffend Titanzeug - Entfernung am Mittelfussbereich.
Für mich ist es schon frustrierend und trotzdem versuche ich positiv denken und handeln.
Viele Grüsse von
Corinne
Re: Knickfuß-Plattfuß OP/ Tibialis Posterior Sehnentransfer
153Ich wünschte, ich hätte mir die Worte des Threadstellers ganz zu Beginn mehr zu Herzen genommen... Mein Leben ist durch die OP gefühlt ruiniert. Cortison hat nur wenige Tage geholfen.
Die Schmerzambulanz meinte, sie könnten mir meine Schmerzen nicht nehmen, mir nur Wege aufzeigen damit zu leben.
Nein, Danke!
Nichts was ich mache hilft: Ergo- und Physiotherapie sind ein Witz und bewirken gar nichts.
Vorhin bin ich das erste Mal seit Dezember wieder joggen gewesen, trotz der Schmerzen, weil ich mein Leben ohne den Sport nicht mehr aushalte. 2 Km durch den Wald. Hammer Gefühl! Der erste Moment von Lebensfreude und Freiheit in diesem Jahr. Dafür nehme ich die Schmerzen in Kauf. Was soll kaputt gehen, wenn es angeblich nur Nervenschmerzen sind?
Ich habe die Nase voll von all den "Therapien" und werde wieder regelmäßig joggen gehen. Schmerzen habe ich so oder so 24/7- dann wenigstens das Leben noch ein bisschen genießen.
Nachmachen natürlich nicht empfohlen.
LG Wolke
Die Schmerzambulanz meinte, sie könnten mir meine Schmerzen nicht nehmen, mir nur Wege aufzeigen damit zu leben.
Nein, Danke!
Nichts was ich mache hilft: Ergo- und Physiotherapie sind ein Witz und bewirken gar nichts.
Vorhin bin ich das erste Mal seit Dezember wieder joggen gewesen, trotz der Schmerzen, weil ich mein Leben ohne den Sport nicht mehr aushalte. 2 Km durch den Wald. Hammer Gefühl! Der erste Moment von Lebensfreude und Freiheit in diesem Jahr. Dafür nehme ich die Schmerzen in Kauf. Was soll kaputt gehen, wenn es angeblich nur Nervenschmerzen sind?
Ich habe die Nase voll von all den "Therapien" und werde wieder regelmäßig joggen gehen. Schmerzen habe ich so oder so 24/7- dann wenigstens das Leben noch ein bisschen genießen.
Nachmachen natürlich nicht empfohlen.
LG Wolke
Re: Knickfuß-Plattfuß OP/ Tibialis Posterior Sehnentransfer
154Hallo zusammen,
das mit dem Joggen hatte ich genau einmal gemacht. Die Schmerzen danach waren zu krass. Seit drei Wochen bin ich in der Reha- leider haben sich die Schmerzen hier weiter verschlimmert, sodass ich nächste Woche erneut am Sprunggelenk operiert werde. Es ist ein nicht enden wollender Albtraum, der mit scheinbar harmlosen Schmerzen an der Tib.Post. Sehne beim Laufen begonnen hatte. Nie hätte ich mir vorstellen können, was sich daraus entwickeln würde.
Aktuell bin ich dabei, einen E-Rollstuhl zu beantragen, damit ich wieder mobiler bin.
Für meine Verletzung habe ich mittlerweile 3 Sprunggelenks-Spezialisten in DE konsultiert. Alle drei Meinungen widersprechen sich komplett. Ein Spezialist wollte mir sogar eine Schraube ins Gelenk setzen bzw. eine Fersenverschiebung durchführen, obwohl ein anderer Orthopäde meinte, dass meine Ferse gerade ist...
Ich kann euch nur warnen, vorschnell einer OP zuzustimmen. Es geht den Ärzten oft auch ums Finanzielle und weniger um das Wohlergehen ihrer Patienten.
LG Wolke
das mit dem Joggen hatte ich genau einmal gemacht. Die Schmerzen danach waren zu krass. Seit drei Wochen bin ich in der Reha- leider haben sich die Schmerzen hier weiter verschlimmert, sodass ich nächste Woche erneut am Sprunggelenk operiert werde. Es ist ein nicht enden wollender Albtraum, der mit scheinbar harmlosen Schmerzen an der Tib.Post. Sehne beim Laufen begonnen hatte. Nie hätte ich mir vorstellen können, was sich daraus entwickeln würde.
Aktuell bin ich dabei, einen E-Rollstuhl zu beantragen, damit ich wieder mobiler bin.
Für meine Verletzung habe ich mittlerweile 3 Sprunggelenks-Spezialisten in DE konsultiert. Alle drei Meinungen widersprechen sich komplett. Ein Spezialist wollte mir sogar eine Schraube ins Gelenk setzen bzw. eine Fersenverschiebung durchführen, obwohl ein anderer Orthopäde meinte, dass meine Ferse gerade ist...
Ich kann euch nur warnen, vorschnell einer OP zuzustimmen. Es geht den Ärzten oft auch ums Finanzielle und weniger um das Wohlergehen ihrer Patienten.
LG Wolke
Re: Knickfuß-Plattfuß OP/ Tibialis Posterior Sehnentransfer
155Hallo zusammen,
ich bin vor zwei Wochen nochmal am re. OSG operiert worden. Geplant war eigentlich nur eine Arthroskopie und Tenoskopie, um die Ursache für meine anhaltenden Schmerzen herauszufinden. Aufgewacht bin ich dann mit einer noch längeren Narbe als beim letzten Mal. Der zweite Eingriff hat gezeigt, dass ich unter einer massiven Arthrofibrose gelitten habe. Zudem hat mein Orthopäde in der ersten OP zwei Fehler gemacht- die Verdoppelung des Retinaculums hat zu einem Tarsaltunnel-Syndrom mit Einengung von Nerven und Gefäßen geführt. Außerdem hat er im Bereich der Tib.Post. Sehne eine Knochenkante übersehen- durch diese war die Tib.Post. Sehen erneut gerissen.
Aktuell muss ich wieder einen Vacoped-Stiefel tragen und darf den Fuß für insgesamt 6 Wochen nicht belasten. Im Unterschied zum ersten Mal soll ich den Fuß jetzt aber intensiv "beüben"- also kreisende Bewegungen ausführen, den Fuß anziehen etc. Die lange Immobilisierung beim ersten Mal hat wohl zur Arthrofibrose geführt.
Mittlerweile bin ich seit über sieben Monaten arbeitsunfähig und komplett aus meinem Leben rausgerissen. Die Schmerzen seit der 2. OP sind sehr stark und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Kein Arzt mag mir eine Prognose geben.
LG Wolke
ich bin vor zwei Wochen nochmal am re. OSG operiert worden. Geplant war eigentlich nur eine Arthroskopie und Tenoskopie, um die Ursache für meine anhaltenden Schmerzen herauszufinden. Aufgewacht bin ich dann mit einer noch längeren Narbe als beim letzten Mal. Der zweite Eingriff hat gezeigt, dass ich unter einer massiven Arthrofibrose gelitten habe. Zudem hat mein Orthopäde in der ersten OP zwei Fehler gemacht- die Verdoppelung des Retinaculums hat zu einem Tarsaltunnel-Syndrom mit Einengung von Nerven und Gefäßen geführt. Außerdem hat er im Bereich der Tib.Post. Sehne eine Knochenkante übersehen- durch diese war die Tib.Post. Sehen erneut gerissen.
Aktuell muss ich wieder einen Vacoped-Stiefel tragen und darf den Fuß für insgesamt 6 Wochen nicht belasten. Im Unterschied zum ersten Mal soll ich den Fuß jetzt aber intensiv "beüben"- also kreisende Bewegungen ausführen, den Fuß anziehen etc. Die lange Immobilisierung beim ersten Mal hat wohl zur Arthrofibrose geführt.
Mittlerweile bin ich seit über sieben Monaten arbeitsunfähig und komplett aus meinem Leben rausgerissen. Die Schmerzen seit der 2. OP sind sehr stark und ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Kein Arzt mag mir eine Prognose geben.
LG Wolke