Hallo,
eine Frage in die Runde:
Wie erkennt ihr euer Leistungslimit im Wettkampf?
Grade jetzt wo es sehr heiß ist.
Zur Situation:
Meine Bestzeit auf 5 km liegt bei rund 23:30 min bei ca. 15 Grad Außentemperatur.
Nun bin ich bei 30 Grad einen Wettkampf gelaufen.
Zwischendurch, bei ca. km 3, ging mein Puls auf 191 hoch.
Ich dachte eigentlich mein Maximalpuls läge aktuell bei rund 189, aber gut.
Ich machte etwas langsamer und versuchte bis zum Ende des Rennens zwischen 183 und 189 zu bleiben.
Das hat auch recht gut geklappt.
Am Ende landete ich bei ca. 24:30 min.
Nun zu meiner Frage: Ich fühlte mich zwar extrem angestrengt, aber noch nicht am Limit. Auch zum Ende des Rennens hin dachte ich, dass noch mehr drin sei. Gleichzeitig wollte ich es auch nicht übertreiben. Ich befürchtete, grade bei den Temperaturen, mich zu überanstrengen wenn ich weiter Gas gebe. Ich wollte nicht irgendwann umkippen oder ähnliches.
Wie sind eure Erfahrungen?
Lauft ihr, ich sag mal, bis euch übel wird und bremst euch dann erst ein?
Oder versucht ihr unter der Schwelle zu bleiben, bei der der Körper deutliche Warnsignale in Richtung Übelkeit o.ä. gibt?
Woher wisst ihr: Der Puls ist zwar krass hoch bzw. am Limit, aber es macht nichts wenn ich weiter Gas gebe!
Woher wißt ihr: Da geht noch mehr!
Oder: Das reicht jetzt!
Re: Leistungslimit im 5km-Wettkampf erkennen, grade bei Hitze
2Wenn ich es nicht schaffe, den Läufer vor mir zu überholen oder an dem, der mich überholt, dranzubleiben.
Re: Leistungslimit im 5km-Wettkampf erkennen, grade bei Hitze
3Also das Leistungslimit wirst du sicher nicht erreichen, wenn du auf den Puls schaust. Der spielt beim 5k Wettkampf keine Rolle.Klaus75 hat geschrieben: 02.08.2026, 23:20 Hallo,
eine Frage in die Runde:
Wie erkennt ihr euer Leistungslimit im Wettkampf?
Grade jetzt wo es sehr heiß ist.
Zur Situation:
Meine Bestzeit auf 5 km liegt bei rund 23:30 min bei ca. 15 Grad Außentemperatur.
Nun bin ich bei 30 Grad einen Wettkampf gelaufen.
Zwischendurch, bei ca. km 3, ging mein Puls auf 191 hoch.
Ich dachte eigentlich mein Maximalpuls läge aktuell bei rund 189, aber gut.
Ich machte etwas langsamer und versuchte bis zum Ende des Rennens zwischen 183 und 189 zu bleiben.
Das hat auch recht gut geklappt.
Am Ende landete ich bei ca. 24:30 min.
Nun zu meiner Frage: Ich fühlte mich zwar extrem angestrengt, aber noch nicht am Limit. Auch zum Ende des Rennens hin dachte ich, dass noch mehr drin sei. Gleichzeitig wollte ich es auch nicht übertreiben. Ich befürchtete, grade bei den Temperaturen, mich zu überanstrengen wenn ich weiter Gas gebe. Ich wollte nicht irgendwann umkippen oder ähnliches.
Wie sind eure Erfahrungen?
Lauft ihr, ich sag mal, bis euch übel wird und bremst euch dann erst ein?
Oder versucht ihr unter der Schwelle zu bleiben, bei der der Körper deutliche Warnsignale in Richtung Übelkeit o.ä. gibt?
Woher wisst ihr: Der Puls ist zwar krass hoch bzw. am Limit, aber es macht nichts wenn ich weiter Gas gebe!
Woher wißt ihr: Da geht noch mehr!
Oder: Das reicht jetzt!
Was man aber ganz sicher sagen kann: wenn du beim 5k Wettkampf am Ende denkst, da wäre noch mehr drin, dann warst du weit von deiner Leistungsgrenze weg.
Übrigens: als gesunder Mensch kippst du bei einem 5k Wettkampf nie um. Dein Körper hat reichlich Reserven, an die du als nicht extrem geübter gar nicht dran kommst.
Re: Leistungslimit im 5km-Wettkampf erkennen, grade bei Hitze
4Wer schaut den im Renne auf den Puls u. richtet sich danach. Also bei einem 5er. Sonst i.D:.R auch Blödsinn außer es ist extrem heis oder bergig oder ein Ultra. Und man kann ja auch gar nicht unter der schwelle bleiben bei einem 5 k Lauf - jedenfalls nicht wenn man schnell laufen will
Der Rest ist Erfahrung, Körpergefühl, gute Rennen (also keine Fun 5er, Trainings 5er o. Parkruns oder etwas nicht flaches), und viel laufen im Renntempo
Allein meine 20 Höhenmeter und 3 Wendepunkte und dass ich allein laufen musste beim letzten 5er, das sind schon 10 Sekunden OHNE nur auf die reine physiologische Leistung zu schauen
A bisserl was geht immer
Der Rest ist Erfahrung, Körpergefühl, gute Rennen (also keine Fun 5er, Trainings 5er o. Parkruns oder etwas nicht flaches), und viel laufen im Renntempo
Allein meine 20 Höhenmeter und 3 Wendepunkte und dass ich allein laufen musste beim letzten 5er, das sind schon 10 Sekunden OHNE nur auf die reine physiologische Leistung zu schauen
A bisserl was geht immer
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]
Re: Leistungslimit im 5km-Wettkampf erkennen, grade bei Hitze
5Hi und danke schonmal für eure Feedback.
Ich bin vor 20 Jahre mal einen 10er gelaufen.
Im Rennen hab ich dann alles gegeben, was aber dazu geführt hat, dass mir kurz vor dem Zieleinlauf so übel war, das ich mich fast in die Büsche übergeben hätte.
Das war wohl irgendwie prägend, so das ich jetzt nicht mehr in diese Übelkeit reinlaufen will.
Aber ihr meint, die Chance sei bei einem 5er eher weniger gegeben?
Ich bin vor 20 Jahre mal einen 10er gelaufen.
Im Rennen hab ich dann alles gegeben, was aber dazu geführt hat, dass mir kurz vor dem Zieleinlauf so übel war, das ich mich fast in die Büsche übergeben hätte.
Das war wohl irgendwie prägend, so das ich jetzt nicht mehr in diese Übelkeit reinlaufen will.
Aber ihr meint, die Chance sei bei einem 5er eher weniger gegeben?
Re: Leistungslimit im 5km-Wettkampf erkennen, grade bei Hitze
6Die Chance Dich anzustrengen, hast Du auf jeder Distanz. Schau Dir die Zehnkämpfer nach dem 1.500 Meter Lauf an. Liegen alle wie die Maikäfer auf dem Boden und haben Ersthelfer um sich herum.
Lauf doch einfach in Deinem persönlichen Wohlfühltempo und vergleiche nicht die Kotzgrenze mit anderen.
Lauf doch einfach in Deinem persönlichen Wohlfühltempo und vergleiche nicht die Kotzgrenze mit anderen.