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50. Berlin Marathon 2024

50. Berlin Marathon 2024

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Da soeben die Anmeldung zur Verlosung gestartet ist (geht bis zum 16. November), hier ein neuer Faden um die Tradition aufrecht zu erhalten. :nick: Ich bin ja mal sehr gespannt auf das Ergebnis der Verlosung, irgendwie habe ich ja die Befürchtung das sich so zum 50. Jubiläum deutlich mehr Interessenten anmelden werden und die Chance ausgelost zu werden daher entsprechend geringer ist. :angst:

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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Nachdem ich letzten Sonntag das 21.mal den Berlin Marathon gelaufen bin werde ich nicht mehr starten.
205,-€ Startgebühr+5,-€ für den Plastik Kleidersack ist mir das ganze nicht mehr wert. Schade. :frown:
Mir ist schon klar dass alles teurer wird aber irgendwann ist es genug. Es gibt auch andere Marathons.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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triduma hat geschrieben: 28.09.2023, 12:12 205,-€
Das sind gut 5€ pro Kilometer. Da ist ja sogar die Bahn ohne Deutschlandticket billiger. Vielleicht sind deshalb so Viele mit der Bahn gefahren vor ein paar Wochen in Mexico. :wegroll:

Aber im Ernst soviel Geld einplanen und dann noch eine Verlosung in Kauf nehmen. Nee, da verzichte ich doch gerne.
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Ich glaub, die Majors liegen alle im Bereich von 200€. Ganz schön teuer ist es trotzdem.

Mich würde mal interessieren, warum die Kleiderabgabe kostenpflichtig wird. Ist das Aufstellen der Pavillons so viel teurer als der Poncho? Wenn Sich die Hälfte der Starter für Kleiderabgabe entscheiden, kommen da lockere 100.000 € zusammen.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Rauchzeichen hat geschrieben: 28.09.2023, 13:39
Ich glaub, die Majors liegen alle im Bereich von 200€. Ganz schön teuer ist es trotzdem.

Mich würde mal interessieren, warum die Kleiderabgabe kostenpflichtig wird. Ist das Aufstellen der Pavillons so viel teurer als der Poncho? Wenn Sich die Hälfte der Starter für Kleiderabgabe entscheiden, kommen da lockere 100.000 € zusammen.
Vermutlich wollen sie die Plastikbeutel einsparen um die Umwelt zu schonen.
Ein Kleidebeutel aus Stoff hat aber den Nachteil, dass dieser nicht durchsichtig ist und vermutlich dadurch nicht in das Sicherheitskonzept passt.

Der Poncho soll ja angeblich hochwertig und wiedervewendbar sein.
Im Übernächsten Jahr, kannst du dann entweder dein alten Poncho mitbringen - zur Kleiderabgabe, oder du musst dir einen neuen Poncho kaufen :P

Habe gerade ein mal geschaut, inclusive Flug + Startgebühren, würde mir der Marathon auf Rhodos 215,-€ + Spesen kosten - zufälligeweise hatte vor kurzen mein ehemaliger Chef mir angeboten kostenlos Urlaub in sein Häuschen auf Rhodos zu machen :hihi:

Bin wirklich am Überlegen, ob ich statt in meiner Heimatstadt lieber auf Rhodos laufen sollte - allerdings wäre es nicht unbedingt klimafreundlich :sorry:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Rauchzeichen hat geschrieben: 28.09.2023, 13:39 Mich würde mal interessieren, warum die Kleiderabgabe kostenpflichtig wird. Ist das Aufstellen der Pavillons so viel teurer als der Poncho? Wenn Sich die Hälfte der Starter für Kleiderabgabe entscheiden, kommen da lockere 100.000 € zusammen.
Ich vermute das Hauptproblem bzw. der Hauptkostentreiber bei der Kleiderabgabe ist das Personal. Bei der Menge an Kleiderabgabestellen die die dort haben, kommen da bestimmt mehrere hundert Helfer alleine dafür zusammen. Ich vermute das werden zwar größtenteils freiwillige sein, die dafür kein oder nur wenig Geld bekommen. Aber komplett kostenlos ist das trotzdem nicht, seien es nur die Kosten für Helferverpflegung, Ausrüstung etc. Und außerdem wird es einfach generell immer schwieriger, überhaupt ausreichende freiwillige Helfer für so was zu finden.

5€ pro Kleiderbeutel kommen so zwar garantiert nicht zusammen, aber letztlich ist das halt alles eine Mischkalkulation.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Dartan hat geschrieben: 28.09.2023, 14:05 5€ pro Kleiderbeutel kommen so zwar garantiert nicht zusammen, aber letztlich ist das halt alles eine Mischkalkulation.
Ich halte es eher für eine "Schutzgebühr" mit der Hoffnung, dass sich die Kleiderbeutelquote nochmals halbiert (Früher gab es 100% Kleiderbeutel, inzwischen um die 50% und wo das extra kostet, wird die Zahl nochmals runtergehen). Reduziert insgesamt den Aufwand deutlich und bringt dazu auch noch ordentlich Geld ein. Und jeder Poncho mehr bedeutet eine Folie weniger. Die meisten Folien bleiben auf dem Gelände zurück (ob nun sortenrein gesammelt oder einfach liegengelassen) und sind (recyclebarer) Müll, die Ponchos behalten die Läufer. Also wird der Lauf noch ein Stück "grüner".
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Wow... über 200€ Meldegebühr sind schon heftig. Vor allem, da man sich ja schon jetzt anmelden müsste. Wer weis, was in einem Jahr alles passieren kann. So schön der BM von der Organisation und Stimmung ist, aber das ist es mir einfach nicht mehr wert und da das Risiko eines DNS doch auch recht groß ist wird es nächstes Jahr ein anderer Marathon.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Übersprungshandlung.
Da ich für dieses Jahr kein Losglück hatte versuche ich es noch mal.
Zudem bin ich gerade total "bedient": Mein Laufjahr war eine Katstrophe.
Ich wollte dieses Jahr wieder den Kölnmarathon zu laufen, leider kam im Juni ein Knie OP dazwischen und eine sinnvolle Vorbereitung war nicht mehr möglich. Ich habe allerdings gemerkt, dass das Knie gut funktioniert...also Rücktrittsversicherung gezogen und mich für den Halbmarathon angemeldet.
Was soll ich sagen...seit letztem Freitag krank und am Sonntag auch noch einen üblen Hexenschuss eingefangen. :frown:
Die Hexe verlässt mich langsam...aber so kurz nach einer Krankheit einen HM laufen, nein lieber nicht.
Also wird auch aus dem HM nichts. Schönen Dank.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Axel_rennt hat geschrieben: 29.09.2023, 11:36
Was soll ich sagen...seit letztem Freitag krank und am Sonntag auch noch einen üblen Hexenschuss eingefangen. :frown:
Die Hexe verlässt mich langsam...aber so kurz nach einer Krankheit einen HM laufen, nein lieber nicht.
Also wird auch aus dem HM nichts. Schönen Dank.
Ohje,
wünsche dir gute Besserung - mein erstes Halbjahr war ähnlich katastrophal, von daher mein Mitgefühl hast du. :besserng:

:traurig:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Die Preise sind schon sehr happig (vor allem wenn Anreise und Unterkunft noch dazukommen).
Aber aller guten Dinge sind drei. Nach zweimal Losglück in Folge, muss ich es einfach nochmal probieren. Die Stimmung in Berlin macht schon ein bisschen süchtig, auch wenn ich es dieses Jahr nicht ganz so genießen konnte.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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5. laufkapelle (Verlosung)
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Dieses Jahr habe ich im Juli noch einen Platz gewonnen (war mein erster Marathon). Die Vorbereitung lief super, leider war ich ab 10 Tage davor krank. Und da ich nicht komplett fit war, und auch das Drumherum nicht genießen konnte, muss ich es nochmal machen.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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2020 hatte ich schon mal einen Platz in der Verlosung gewonnen, aber der M ist ja ausgefallen!
Vielleicht klappt es ja dann im nächsten Jahr noch einmal!

Santander hat geschrieben: 29.09.2023, 12:00 ... Oder 20 Kisten Bier. Da fällt die Wahl ziemlich leicht. :steinigen:
20 Kisten Bier für 200 € - kriegst du Mengenrabatt oder ist das irgend so ein Schädel-Bräu?
:prost3:
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Bewapo hat geschrieben: 30.09.2023, 09:44
Santander hat geschrieben: 29.09.2023, 12:00 ... Oder 20 Kisten Bier. Da fällt die Wahl ziemlich leicht. :steinigen:
20 Kisten Bier für 200 € - kriegst du Mengenrabatt oder ist das irgend so ein Schädel-Bräu?
:prost3:
Ich trinke ja viel Bitburger, ist halt hier fast um die Ecke in der Eifel. Da gibt es immer wieder Angebote beim Discounter:
Aktuell bei Famila: 20x0,5 Liter Kiste für 10,99 €. Ab 5.10. beim Handelshof 20x0,5 Lister Kiste für 9,80 €.
Die anderen wie Netto, Kaufland etc. haben auch immer Köpi, Krombacher, Veltins etc. fürn 10er den Kasten im Angebot.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Dartan hat geschrieben: 30.09.2023, 11:15
Santander hat geschrieben: 29.09.2023, 12:00 Oder 20 Kisten Bier. Da fällt die Wahl ziemlich leicht. :steinigen:
Stimmt! Was bitte will ich mit 20 Kisten Bier, da trinke ich ja bis an mein Lebensende dran?!? :gruebel: Ergo: Berlin ich komme! :hurra:
Hm, ich trinke überhaupt kein Bier. :gruebel: Da kommt natürlich der Gedanke, sollte ich das gesparte Geld doch in eine Anmeldung für meinem 22. Berlin Marathon investieren. :rolleyes2
übrigens, hier mal eine Auflistung was ich die letzten Jahre für Berlin bezahlt habe.
Die Liste ist nicht ganz vollständig weil ich auf die schnelle nur diese Jahre gefunden habe.
1990 Vereinigungs Marathon 50,- DM
2010 60 €
2016 98 €
2017 108 €
2018 108 €
2019 125 €
2020 125 €
2022 150 €
2023 165 €
2024 210 €

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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bones hat geschrieben: 30.09.2023, 14:04 Startgeld Ironman Frankfurt 2023 = 675 EUR
Äpfel / Birnen:

- Dauer ganz grob 3x so lang wie ein Marathon - und in der ganzen Zeit mit Versorgung - die dann auch deutlich besser als beim Marathon ist.
- 3 Disziplinen + Wechselzone
- ganz andere Zielgruppe, die um die Strecke "geschleppte" Ausrüstung beim Ironman ist ganz locker im 10-fachen Preisbereich von dem, was ein Läufer so benötigt - selbst wenn dieser auf Carbonrennern unteregs ist...
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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[mention]triduma[/mention]

Sag mal bist Du mit Deinen vielen Teilnahmen nicht im Jubilee-Club?
Dann hättest Du ja eigentlich nach 20Teilnahmen die nächste Teilnahme - den 21.BM (war doch diesmal) einen Freistart erhalten.
Ich möchte (derzeit noch 16.Teilnahmen) gerne einmal einen solchen Freistart erhalten - dann gibt's alle 5 Teilnahmen wieder einen, soweit ich informiert bin - also der 26./31./36.BM - oder bin ich da falsch informiert?
Wie auch immer - wünsche Dir noch viele tolle Läufe.
Gruß Roland
runners.high - Nomen est omen :logik:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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runners.high hat geschrieben: 30.09.2023, 20:04 @triduma

Sag mal bist Du mit Deinen vielen Teilnahmen nicht im Jubilee-Club?
Dann hättest Du ja eigentlich nach 20Teilnahmen die nächste Teilnahme - den 21.BM (war doch diesmal) einen Freistart erhalten.
Ich möchte (derzeit noch 16.Teilnahmen) gerne einmal einen solchen Freistart erhalten - dann gibt's alle 5 Teilnahmen wieder einen, soweit ich informiert bin - also der 26./31./36.BM - oder bin ich da falsch informiert?
Wie auch immer - wünsche Dir noch viele tolle Läufe.
Gruß Roland
Ja ich bin natürlich im Jubilee Club und hatte dieses Jahr einen Freistart. Den nächsten Freistart würde es beim 26. geben.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Hallo Klaus - und andere Interessierten,

nun ja Klaus den Berlin-MA mit diesmal knapp 48.000 Teilnehmern mit dem Mauerweglauf (zuletzt ca 700-800Teilnehmern) zu vergleichen ist etwas gewagt - wenn man das will kann man das tun. 162km für 199€ oder 42,2km für 205€ - das liest sich eindeutig - ist aber Äpfel mit Traktoren vergleichen (oder so ähnlich)....
Der Mauerweglauf ist eigentlich ein Gedenklauf (oder mal gewesen), aber auch die wollen Geld verdienen und haben die Teilnehmerzahl in 4/5 Jahren nahezu verdoppelt - da müsste der Berlin-MA jetzt ca 70.000 Teilnehmer haben - nahezu undenkbar.
Der Aufwand der hier wie dort betrieben wird unterscheidet sich ganz erheblich - ich kann es gut beurteilen, da ich heuer bei beiden Läufen am Start war. Nicht nur das Start-/Zielgelände ist wie ein Dorffußballplatz zu einem Bundesligastadion, beim Mauerweglauf wurde eine Ampel abgesichert (ziemlich am Anfang), beim Berlin-MA ist die halbe Stadt (oder s.ä.) betroffen.
Zum Glück wird ja keiner zu dem Einem oder Anderen gezwungen - es gibt sicherlich Stimmen, die Beides für ungerechtfertigt überteuert halten. Kommt eben darauf an mit was man es vergleicht - den Berlin-MA würde ich eben mit New York, Boston, Chicago, London, Tokyo, etc vergleichen - dabei schneidet der mit den Startgebühren extrem gut ab. Bei vielen großen MA im Ausland ist ein Startplatz nur über Reiseveranstalter zu bekommen (außer absolute Spitzenläufer-innen), da liegt New York z.Z. bei 590 € wenn ich richtig informiert bin. Als Ausländer ist es generell nicht so einfach dort (außer über Reiseveranstalter) an Plätze zu kommen. Alleine in London - eigentlich nicht weit weg - ist das sehr schwierig und teuer!
Klar kannst Du irgendwo einen kleinen Stadt-MA oder gar Landschafts-MA laufen und zahlst z.B. 30-50€ Startgebühr - das kannst definitiv nicht vergleichen. Und die vielen Läufe, z.B. vom MA100-Club, die zumeist umsonst (oder kleine Spende) sind - das ist eine ganz andere Haus-Nr. Keine Toiletten, VP oder sonstige Infrastruktur - da steckt eben das Herzblut eines (oder weniger) Veranstalter dahinter, das war's. Aber vergleichbar ist das definitiv nicht - warum wollen jedes Jahr trotzdem nahezu 100.000 (oder wieviel auch immer) in Berlin... oder bei anderen ganz großen MA starten - weil DAS ein Highlight ist....
Niemand muss da hin und dieses Startgeld bezahlen - wobei ich ja das Startgeld nicht als das große Hindernis sehe - die Fahrt, der Aufenthalt - Hotelkosten, das ist das Heftige, da werden für 1-2Nächte während des MA Messepreise verlangt - d.h. ungefähr doppelte Zimmerpreise. Aber das ist eben das Ding mit Angebot und Nachfrage - und letztendlich ist das natürlich für eine Stadt wie Berlin ein gehöriger Wirtschaftsfaktor... das lässt sich nicht bestreiten.
Übrigens Köln und Hamburg kosten mittlerweile auch ca 100€
Frankfurt bzw München sind schon etwas teurer 120/130€ - okay wenn man sich sehr bald anmeldet ist es z.T. etwas günstiger.
Übrigens werde ich nicht vom Veranstalter des Berlin-MA gesponsert... ich wollte da nur mal was gerade rücken ... bzw das ist meine Meinung.
Gruß Roland
runners.high - Nomen est omen :logik:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Ich liebe ja ("eigentlich") Vergleiche, die besonders stark hinken :wink:
https://www.sachselauf.de/thyrow.html
Als Läufer ab AK M60 laufe ich die 9 km, weil ich in die Wertung für den Enegiecup Teltow-Fläming kommen möchte. Die Siegerehrung für den jeweiligen Lauf wird nach der AK-Einteilung DLV vorgenommen.

Ich laufe ja keinen Marathon mehr, aber wenn vielleicht doch noch mal, dann ist es immer der letzte und beim letzten spielt der Preis keine Rolle - oder doch?

Knippi (reist zum Berlin-M mit der S-Bahn ab Osdorfer Str. für 0 €)

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11
Der Aufwand der hier wie dort betrieben wird unterscheidet sich ganz erheblich - ich kann es gut beurteilen, da ich heuer bei beiden Läufen am Start war. Nicht nur das Start-/Zielgelände ist wie ein Dorffußballplatz zu einem Bundesligastadion, beim Mauerweglauf wurde eine Ampel abgesichert (ziemlich am Anfang), beim Berlin-MA ist die halbe Stadt (oder s.ä.) betroffen.
Der Aufwand für die Straßensperrungen umfasst schon immer 42km + Auslauf - der rechtfertigt bestimmt nicht den Preisanstieg
:P
runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11 Zum Glück wird ja keiner zu dem Einem oder Anderen gezwungen - es gibt sicherlich Stimmen, die Beides für ungerechtfertigt überteuert halten. Kommt eben darauf an mit was man es vergleicht - den Berlin-MA würde ich eben mit New York, Boston, Chicago, London, Tokyo, etc vergleichen - dabei schneidet der mit den Startgebühren extrem gut ab. Bei vielen großen MA im Ausland ist ein Startplatz nur über Reiseveranstalter zu bekommen (außer absolute Spitzenläufer-innen), da liegt New York z.Z. bei 590 € wenn ich richtig informiert bin. Als Ausländer ist es generell nicht so einfach dort (außer über Reiseveranstalter) an Plätze zu kommen. Alleine in London - eigentlich nicht weit weg - ist das sehr schwierig und teuer!
Der London Marathon ist ein riesiger Charity-Lauf und ja, auch die übrigen Städte sind so teuer, dass überwiegend Touristen sich den Start leisten. In Berlin kamen ja auch über die Hälfte der Teilnehmer aus dem Ausland.
runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11 Klar kannst Du irgendwo einen kleinen Stadt-MA oder gar Landschafts-MA laufen und zahlst z.B. 30-50€ Startgebühr - das kannst definitiv nicht vergleichen.
Stimmt, die Veranstaltungen der kleineren, günstigeren Läufe in weniger beworbenen Städten sind oft viel familiärer und mit nicht weniger Herzblut organisiert.
runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11 Aber vergleichbar ist das definitiv nicht - warum wollen jedes Jahr trotzdem nahezu 100.000 (oder wieviel auch immer) in Berlin... oder bei anderen ganz großen MA starten - weil DAS ein Highlight ist....
Vermutlich ist der Grund eher

1. die Tradition - viele Wiederholungstäter, die schon früher zu günstigen Zeiten diesen lauf gelaufen sind.
2. die große weltweite Werbung für diesen Lauf.
3. und der Lauf gehört zu den World Marathon Majors - nicht wenige wollen die alle gelaufen sein.
4. Für den Lauf werden Spitzensportler aus aller Welt eingeflogen.
runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11 Niemand muss da hin und dieses Startgeld bezahlen - wobei ich ja das Startgeld nicht als das große Hindernis sehe - die Fahrt, der Aufenthalt - Hotelkosten, das ist das Heftige, da werden für 1-2Nächte während des MA Messepreise verlangt - d.h. ungefähr doppelte Zimmerpreise.
Stimmt niemand ist gezwungen an den Lauf teilzunehmen,
aber viele Berliner würden gerne an diesen Lauf teilnehmen aber können es sich nicht leisten - auch ohne Hotel- und Reisekosten.
:hallo:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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klnonni hat geschrieben: 13.10.2023, 13:32 Der Aufwand für die Straßensperrungen umfasst schon immer 42km + Auslauf - der rechtfertigt bestimmt nicht den Preisanstieg
:P
Und wie wir ja alle wissen sind Dinge wie Personalkosten für Ordner, Polizei, Feuerwehr, etc., die Miete für Ausrüstung wie Bauzäune, die Spritkosten für den Transport selbiger, uvm. ja "schon immer" exakt identisch und die letzten Jahre im Zuge der allgemeinen Inflationen und des angestiegenen Mindestlohns garantiert nicht teurer geworden. :daumen: :klatsch:

Man muss die Preissteigerung ja nicht toll finden, und ob einem das Wert ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber es ist nun mal (traurige) Realität dass die Kosten zum Realisieren solcher Großveranstaltungen die letzten paar Jahre massivst gestiegen sind und die Organisatoren kaum eine andere Wahl haben als die Kosten an die Läufer durch zu reichen. Ist ja auch nicht so als wäre diese Entwicklung auf Laufveranstaltungen beschränkt, bei den Ticketpreisen für größere Konzerte oder Musikfestival sieht es z.B. auch nicht besser aus.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Dartan hat geschrieben: 13.10.2023, 14:08 Ist ja auch nicht so als wäre diese Entwicklung auf Laufveranstaltungen beschränkt, bei den Ticketpreisen für größere Konzerte oder Musikfestival sieht es z.B. auch nicht besser aus.
Sorry, aber keiner legt seine Zahlen offen. Ich frage mich warum? Ich denke wir wissen das, es liegt an den Gewinnmargen. Kipchoge kostet eine 6 stellige Summe. Warum muss der 0815-Läufer dies tragen?

Des Weiteren ein Preisanstieg von 400% ist schon ein mächtiges Wort. Selbst die Bierpreise haben sich in dieser Zeit nur verdoppelt und nicht vervierfacht.

Und naja, Livekonzerte....du meinst bei den "armen" Popstars, die die Konzerte geben, damit sie nicht am Hungertuch nagen müssen, gell?

Es ist doch einfach so, schaut mal bei der Höhle der Löwen rein, dass die Produktionskosten meist ein Klicker und ein Knopf sind und die Gewinnmarge mittlerweile das einzige ist was noch zählt. Jeder macht es nur noch aus Kommerz und zur Eigengewinnmaximierung. Diese Steigerung wird solange weitergehen, wie die Zahlen der Teilnehmer stabil bleiben. Völlig unabhängig von den tatsächlichen Kosten. Jeder der etwas anderes denkt ist m.E. einfach naiv.
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Alleiniger Gesellschafter der SCC EVENTS GmbH. ist der Sport-Club-Charlottenburg e.V.
Stammkapital 100.000 €

Ob der Vorstand des SCC nun in irgendwelchen Hinterzimmern mit dem €-Zeichen in den Augen berät, wie die Läuferschaft am besten zu melken sei, wage ich zu bezweifeln.

Zwischenbemerkung: ich habe mich in meinem bisherigen Leben nicht nur 1 x geirrt :nick: .

Knippi

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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JoelH hat geschrieben: 13.10.2023, 14:15 Und naja, Livekonzerte....du meinst bei den "armen" Popstars, die die Konzerte geben, damit sie nicht am Hungertuch nagen müssen, gell?
Es fällt in den letzten Jahren aber schon extrem auf, dass die großen Stars deutlich häufiger als früher auf Tour sind und es immer wieder kaum zu erwartende Reunions, Comebacks oder Dauergastspiele in Las Vegas gibt (ich habe mal neugierig geschaut, was U2 in der Sphere so kostet. Geht bei 500$ los, man kann aber auch problemlos 1.500$ zahlen).
Früher gab es ein Album und dann (hoffentlich) eine Tour um dieses Album zu bewerben oder zu ergänzen.
Früher hat man sehr gut von LPs und CDs gelebt. Im Streamingzeitalter ist das Live-Konzert die einzige Option, so richtig Geld zu machen. Entsprechend haben die großen Stars inzwischen meist mehr Tourneen als Alben.

Und es gibt durchaus Stars, die versuchen die Eintrittspreise in einem fairen Rahmen zu halten - inzwischen stehen die aber auf verlorenem Posten weil die defacto-Monopolisten Eventim und Ticketmaster das Ganze steuern.

Jeder macht es nur noch aus Kommerz und zur Eigengewinnmaximierung.
Genau das macht fast jeder Arbeitnehmer auch.

Berlin ist aber in Deutschland beim Marathon eh ein Sonderfall. Ich finde es immer lustig, wenn sie Rekord-Anmeldezahlen vermelden und dabei verschweigen, dass sie selbst durch die Verlosung exakt entscheiden, wieviele Anmeldungen sie zulassen. Die Zahlen der Bewerbungen sind hingegen geheim. Wenn sie nach Preiserhöhung 50% weniger Bewerbungen haben und trotzdem Rekordzahlen vermelden können, haben sie alles richtig gemacht.
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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ruca hat geschrieben: 13.10.2023, 16:06
Es fällt in den letzten Jahren aber schon extrem auf, dass die großen Stars deutlich häufiger als früher auf Tour sind und es immer wieder kaum zu erwartende Reunions, Comebacks oder Dauergastspiele in Las Vegas gibt (ich habe mal neugierig geschaut, was U2 in der Sphere so kostet. Geht bei 500$ los, man kann aber auch problemlos 1.500$ zahlen).
Früher gab es ein Album und dann (hoffentlich) eine Tour um dieses Album zu bewerben oder zu ergänzen.
Früher hat man sehr gut von LPs und CDs gelebt. Im Streamingzeitalter ist das Live-Konzert die einzige Option, so richtig Geld zu machen. Entsprechend haben die großen Stars inzwischen meist mehr Tourneen als Alben.

Und es gibt durchaus Stars, die versuchen die Eintrittspreise in einem fairen Rahmen zu halten - inzwischen stehen die aber auf verlorenem Posten weil die defacto-Monopolisten Eventim und Ticketmaster das Ganze steuern.
Beim Berlin Marathon gibt es den "einen" Preis, das Startgeld.

Bei den Pop-/Rockstars geht es immer mehr nach Angebot und Nachfrage ("Dynamik Pricing"). Beim volksnahen Bruce Springsteen fiel das in den USA besonders auf. Da kosteten die Tickets im Vorfeld statt der geplanten 400 (!) Dollar fast das 4fache. Wenn ich das richtig verstanden habe, kassiert da nicht der Musiker, sondern die Verkaufsagentur. Beim Musiker bleibt in diesem Fall
der Imageverlust.
Bei ausverkauften und begehrten Tickets kommt nach dem regulären Verkauf der Schwarzmarkt. Da werden die Tickets dann nochmal gewinnbringend weiterverkauft.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Letztendlich muss jeder selbst für sich wissen wofür er sein Geld ausgibt. Ich war da schon immer weg vom Mainstream. Wenn es jeder machen will, dann ist es für mich eher uninteressant.

Denn die Kohle die da aufgerufen wird, die kann man auch imn andere Projekte stecken. Habe gerade beim rumscrollen auf der DUV-HP den Bislett24h entdeckt. Das würde mich wieder sehr reizen, ein 24h Rennen auf einem Indoortrack, hört sich ziemlich witzig an. Kostet fast auch soviel, aber man hat deutlich mehr Kilometer pro Euro. Und der Mauerweglauf den würde ich auch gerne laufen, da muss ich aber weiter meine inneren Demonen bekämpfen, die da immerzu rufen "Lauf schneller" 🙄😁
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Re: 50. Berlin Marathon 2024

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bones hat geschrieben: 13.10.2023, 17:31
ruca hat geschrieben: 13.10.2023, 16:06
Es fällt in den letzten Jahren aber schon extrem auf, dass die großen Stars deutlich häufiger als früher auf Tour sind und es immer wieder kaum zu erwartende Reunions, Comebacks oder Dauergastspiele in Las Vegas gibt (ich habe mal neugierig geschaut, was U2 in der Sphere so kostet. Geht bei 500$ los, man kann aber auch problemlos 1.500$ zahlen).
Früher gab es ein Album und dann (hoffentlich) eine Tour um dieses Album zu bewerben oder zu ergänzen.
Früher hat man sehr gut von LPs und CDs gelebt. Im Streamingzeitalter ist das Live-Konzert die einzige Option, so richtig Geld zu machen. Entsprechend haben die großen Stars inzwischen meist mehr Tourneen als Alben.

Und es gibt durchaus Stars, die versuchen die Eintrittspreise in einem fairen Rahmen zu halten - inzwischen stehen die aber auf verlorenem Posten weil die defacto-Monopolisten Eventim und Ticketmaster das Ganze steuern.
Beim Berlin Marathon gibt es den "einen" Preis, das Startgeld.

Bei den Pop-/Rockstars geht es immer mehr nach Angebot und Nachfrage ("Dynamik Pricing"). Beim volksnahen Bruce Springsteen fiel das in den USA besonders auf. Da kosteten die Tickets im Vorfeld statt der geplanten 400 (!) Dollar fast das 4fache. Wenn ich das richtig verstanden habe, kassiert da nicht der Musiker, sondern die Verkaufsagentur. Beim Musiker bleibt in diesem Fall
der Imageverlust.
Bei ausverkauften und begehrten Tickets kommt nach dem regulären Verkauf der Schwarzmarkt. Da werden die Tickets dann nochmal gewinnbringend weiterverkauft.
Und dann gibt es da zum Glück noch so unendlich coole Menschen, wie Robert Smith, der für The Cure Konzerte Ticketmaster die dynamische Preisgestaltung untersagt hat! Ticketmaster hat dann kurzerhand enorme Gebühren für jede Karte verlangt...aber auch die wurden dann wegverhandelt und mussten den Ticketkäufern (zum Teil) erstattet werden.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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Gerade die Absage per Mail erhalten. :weinen: Aber gut, ich darf mich wohl nicht beschweren, meine Verlosungs-Quote steht jetzt bei 7 von 9, also immer noch ganz ordentlich. Und außerdem war ich ja vorbereitet und geschätzte 2min nach der Absage ging die Anmeldung an einen Reiseveranstalter raus. :zwinker2: Und nur noch einmal nächstes Jahr durch die Verlosung, dann bin ich im Jubilee-Club und das Problem hat sich eh komplett erledigt. :hihi:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

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runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11 ...
Übrigens werde ich nicht vom Veranstalter des Berlin-MA gesponsert... ich wollte da nur mal was gerade rücken ... bzw das ist meine Meinung.
Sehr guter Beitrag und auch komplett meine Meinung. Lieben Dank hierfür. :daumen:

Jedes Jahr ist es doch das gleiche Spiel. Die Anmeldungen laufen für den BM und die große Meckerei über die Erhöhung des Startgeldes geht wieder von vorne los.

Es blieb bisher jedem die Möglichkeit, sich beim SCC als Mitglied anzumelden. Dies kostete bisher weniger als der BM selbst und du hattest die Möglichkeit mit deinem Mitgliedsbeiträgen sämtliche WKs mitzunehmen, die der SCC auf die Beine stellte. Hierbei war es auch unerheblich, ob du nun in Berlin wohnst oder sonst wo. Das hätte sich für jeden gerechnet, der ambitioniert WKs läuft.

Ich möchte gar nicht zusammenrechnen, was ich über all die Jahre für alle Majors bezahlt habe. Wie gesagt, es ist nicht alleine das Startgeld, was auch für Berlin sehr moderat ist. Wenn du nicht über Quali oder Los kommst, zahlst du dir bei den Majors den Wolf. Ich könnte jetzt mit Summen daher kommen, dies lasse ich mal lieber.

Quintessenz, wenn den Herzblut an diesem WK hängt und du hast die Möglichkeit, dann nutze sie. Der BM ist es wert. Aber meckern und motzen über Veranstaltungen die man selbst nie laufen würde, führt ins Nichts.


Glückwunsch an alle Läufer, die beim 50. BM dabeisein dürfen. Ich wünsche euch eine gute Vorbereitung und unvergessliche Erlebnisse.

Re: 50. Berlin Marathon 2024

45
Finde ich ja durchaus interessant, scheinbar haben sich durch die erhöhten Startgebühren nur wenige von einer Anmeldung abhalten lassen, bzw. das 50. Jubiläum hat tatsächlich extra viele Interessenten hervorgelockt. Natürlich ist so eine kleine Stichprobe nicht repräsentativ und das kann auch einfach reiner Zufall sein, aber ich habe den Eindruck dass die Chance ausgelost zu werden dieses Jahr wirklich erheblich geringer war als üblich. Sowohl hier im Forum als auch in meinen privaten Umfeld war es eigentlich die letzten Jahre immer so, dass die allermeisten Interessenten auch ausgelost worden, mit ein paar vereinzelten Absagen dazwischen. Dieses Jahr höre ich fast nur von Absagen, mit ein paar vereinzelten Gewinnern zwischendurch. :gruebel:

Re: 50. Berlin Marathon 2024

46
Ich erhöhe mal die Gewinner-Quote.. habe eine Zusage bekommen. :hurra:

Laut der E-Mail gab's eine Rekordanmeldezahl für das Jubiläum..
5 km - 21:44 (09.09.2023 - Tierparklauf)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:39:18 (28.08.2022 - Die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: 50. Berlin Marathon 2024

50
Isse hat geschrieben: 06.12.2023, 20:06
runners.high hat geschrieben: 13.10.2023, 01:11 ...
Übrigens werde ich nicht vom Veranstalter des Berlin-MA gesponsert... ich wollte da nur mal was gerade rücken ... bzw das ist meine Meinung.
Sehr guter Beitrag und auch komplett meine Meinung. Lieben Dank hierfür. :daumen:

Jedes Jahr ist es doch das gleiche Spiel. Die Anmeldungen laufen für den BM und die große Meckerei über die Erhöhung des Startgeldes geht wieder von vorne los.

Es blieb bisher jedem die Möglichkeit, sich beim SCC als Mitglied anzumelden. Dies kostete bisher weniger als der BM selbst und du hattest die Möglichkeit mit deinem Mitgliedsbeiträgen sämtliche WKs mitzunehmen, die der SCC auf die Beine stellte. Hierbei war es auch unerheblich, ob du nun in Berlin wohnst oder sonst wo. Das hätte sich für jeden gerechnet, der ambitioniert WKs läuft.

Ich möchte gar nicht zusammenrechnen, was ich über all die Jahre für alle Majors bezahlt habe. Wie gesagt, es ist nicht alleine das Startgeld, was auch für Berlin sehr moderat ist. Wenn du nicht über Quali oder Los kommst, zahlst du dir bei den Majors den Wolf. Ich könnte jetzt mit Summen daher kommen, dies lasse ich mal lieber.

Quintessenz, wenn den Herzblut an diesem WK hängt und du hast die Möglichkeit, dann nutze sie. Der BM ist es wert. Aber meckern und motzen über Veranstaltungen die man selbst nie laufen würde, führt ins Nichts.


Glückwunsch an alle Läufer, die beim 50. BM dabeisein dürfen. Ich wünsche euch eine gute Vorbereitung und unvergessliche Erlebnisse.
Achim Achilles hatte schon 2005 über das (Zitat) "mafiöse Berlin-Marathon-Netzwerk, das sich über Ärzte, Läden, Institute, Verbände, die ganze Stadt gelegt hat." geschrieben. Und der muss es wissen, er wohnt in Berlin und ist Läufer.

https://www.spiegel.de/sport/sonst/achi ... 46386.html
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