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  1. #1

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    Standard Erster HM gelaufen. Fehlende Kraft

    Hallo zusammen,

    ich habe letztes Wochenende meinen ersten HM für mich erfolgreich beendet. Die Zeit lassen wir mal aussen vor Ich bin durchgelaufen das ist was für mich zählt. Angefangen mit der Vorbereitung dafür habe ich im März d.h. ab März habe ich meine Laufeinheiten auf 3 pro Woche gestartet (Sonntags der lange Lauf). Gelaufen bin davor aber schon regelmäßig. Was mir nun bei dem HM aufgefallen ist und eigentlich auch bei fast allen langen Läufen (alles über 11 Kilometer) das mir regelrecht die Kraft fehlt in meinem Tempo weiter zu laufen. So war es dann auch letzten Sonntag beim HM. DIe ersten 10 Kilometer waren gefühlt ein "Spaziergang" d.h. die gingen eigentlich gut über die Bühne. Die zweite Hälfte war dann eigentlich echt nur noch den Schweinehund überwinden. Von der Luft her hatte ich zu keiner Zeit Probleme. Ich hatte auch nicht das Gefühl dass der Puls randaliert oder so... Für mich fühlt es sich echt "nur" so an als ob die Kraft "aufeinmal" weg ist. Kann das sein ?

    Das alles führt mich zu der Annahme das ich mich einfach grundsätzlich falsch vorbereite und das ich da irgendwas änderen muss. Zumal ich mich im Herbst zum nächsten HM angemeldet habe. Jetzt bin ich am überlegen was das richtige ist zusätzlich zu den Laufeinheiten zu trainieren ? Beine (Kniebeugen ??) oder allgemein ins Fitness Studio Oberkörper (Rücken und Rumpf) trainieren.?

    Vielleicht habt ihr mir ja ein paar Ideen was ich da dringend verbessern könnte. Laufen alleine scheint ja wohl nicht das Allheilmittel zu sein..

    Grüße und Danke für eure Hilfe
    Tom

  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Ich würde zusätzlich zu den Laufeinheiten weitere Laufeinheiten machen. Dreimal ist nicht sonderlich viel. Kraftausdauer und Stehvermögen kann man durchaus trainieren.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  3. #3
    Avatar von 19Markus66
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    Zum Langstreckenlauf brauchst Du nicht viel Kraft.
    Das beweisen die dünnen kenianischen Profis regelmässig.
    Krafttraining ist sinnvoll, wird aber für den HM nicht den Ausschlag geben.

    Bis km 10 ist alles o.k. und dann brichst Du ein.
    Das zeigt, dass Du zu wenig Trainings- km in den Beinen und daher zu wenig Ausdauer hast.

    3 TE/ Woche sind grenzwertig wenig.
    Wie ich vermute, ist auch der "lange Lauf" mit "über 11 km" deutlich zu kurz.

    Training ist spezifisch, dass heisst: Laufen verbessert man nur durch Laufen.
    Also mehr Lauf- km machen. Dann hälts Du beim nächsten HM auch durch.

  4. #4
    Avatar von Katz
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    Du solltest mehr lange Läufe machen. Wenn in nächster Zeit kein HM ansteht, kannst du ja regelmäßig 15-21 km oder auch etwas mehr laufen, um dich an die langen Distanzen zu gewöhnen.

  5. #5
    Avatar von Bernd79
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    Zum Langstreckenlauf brauchst Du nicht viel Kraft.
    Das beweisen die dünnen kenianischen Profis regelmässig.

    Krafttraining ist sinnvoll, wird aber für den HM nicht den Ausschlag geben.

    .


    naja...Kraft braucht man definitiv, v.a. je schneller man den HM laufen will - und die Kenianer haben sogar sehr viel Kraft, sonst könnten sie nicht mit großen Schritten so ökonomisch einen 3er Schnitt laufen.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  6. #6
    Avatar von 19Markus66
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    Zitat Zitat von Bernd79 Beitrag anzeigen
    [/LEFT]naja...Kraft braucht man definitiv, v.a. je schneller man den HM laufen will - und die Kenianer haben sogar sehr viel Kraft, sonst könnten sie nicht mit großen Schritten so ökonomisch einen 3er Schnitt laufen.
    Muskel- Kraft ist die Fähigkeit, mechanische Widerstände zu überwinden (Gewichte drücken, Pedale treten, Lasten heben).
    Die Kraft eines Muskels ist eine direkte Funktion seiner Dicke, viel Kraft kann also in den dünnen Beinchen von Kipchoge, Bekele und Co. nicht stecken.

    Die ganze Diskussion um Kraft wäre ja in diesem Faden rein akademisch, wenn der TE nicht die Absicht hätte, seine HM- Qualitäten hauptsächlich durch Squats und Rücken- Krafttraining zu steigern. Die Idee ist nicht schlecht, verschafft sie doch Stabilität beim Laufen, aber das Grundproblem, nach 10km einzubrechen wird sich durch Kraft- Training nicht lösen lassen. Da müssen mehr Trainings- km also mehr Ausdauer her.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der tomcop versucht, sein 10km- WK- Tempo über 21km aufrecht zu erhalten. Er ginge also die Sache einfach zu schnell an. Das liesse sich recht einfach durch pace- Kontrolle beheben.

  7. #7
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    @Tomcop. kannst du mal etwas konkreter werden, was dein Training betrifft ? 3x die Woche wissen wir nun. Welche langen Läufen über 11 km hast du gemacht ? Wie sahen die beiden kürzeren Läufe pro Woche aus ? Was hast du in Richtung Tempo(ausdauer) unternommen ?

    Ob die Kenianer Krafttraining brauchen oder nicht, kann dir erstmal einigermaßen wumpe sein. Tatsache ist, dass etwas Allround-Krafttraining für den gesamten Körper (Beinkraft, Hüftstabilität, Oberkörper) allemal eine sinnvolle Ergänzung zum bloßen Laufen ist. Ob du das im Studio machst oder zu Hause mit dem Körpereigengewicht, ist ebenfalls egal bzw. Geschmacksache.

    Eine gute Möglichkeit, speziell die Beinkraft zu verbessern, ist das Einbauen von Hügelläufen. Wenn der Ziel-HM hügelig ist, ist das sowieso "Pflicht". Aber auch wenn nicht, ist das gut für die Beinkraft. Aber vorsichtig aufbauen, wegen Achilles.

    Wie wär's, dich beim nächsten Mal an einem fixfertigen HM-Plan zu versuchen ?

  8. #8

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    Um das beurteilen zu können, wäre schon interessant zu wissen, wie lange und wie schnell Du im Training unterwegs bist.
    Bessere Laufökonomie und höhere Schrittlänge erfordern mehr Kraft und mehr Kraftausdauer. Ebenso Rumpfstabilität. Eigengewichtsübungen (d.h. Studio eigentlich nicht nötig) zur Rumpfstabilität, Kniestabilisierung (Abduktoren, Adduktoren usw.), Ausfallschritte, insbesondere sog. "Lauf-ABC" bringt alles was.
    Alles das vernachlässigt man tendenziell, wenn das Ziel ist, Hauptsache irgendwie bei einem etwa 2h langen HM ins Ziel zu kommen. Das Ziel sollte sein, zügig und effizient zu laufen, erstmal über kürzere Strecken (5k, 10k).
    Mein Schulweg war zu kurz...

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    RunningPotatoe (30.06.2018)

  10. #9
    Avatar von klnonni
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    Hallo Tomcop,
    um Dir eventuell einen Rat geben zu können müsste man mehr über Dein Trainingsplan wissen, nach dem Du trainiert hast.
    Vor allem wie lang waren Deine Langen Läufe und wie viele von ihnen bist Du vorm WK gelaufen?
    Ich Tippe das Problem liegt in ungenügender Grundlagenausdauer.

    Mountaineer hat ja schon vieles geschrieben, was Dir helfen könnte.

    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    3 TE/ Woche sind grenzwertig wenig.
    Wie ich vermute, ist auch der "lange Lauf" mit "über 11 km" deutlich zu kurz.
    Für ein HM ist 3 TE/ Woche völlig ausreichend!
    Natürlich kommt es auf die Qualität der Einheiten an und weniger auf die Anzahl der Einheiten/Woche.
    Ich persönlich mache nur selten mehr als 3 TE/Woche, weil ich zum einen zeitlich nicht mehr in meinem Wochenablauf integrieren kann,
    zum anderen bemerke ich bei regelmäßig 4 TE/Woche, dass ich in meinem Alter nicht mehr mit der Regeneration nach komme.

    Da der Threadersteller "nur" einen HM durchlaufen wollte, sind 3 TE/Woche ausreichend und mit Sicherheit nicht der Grund für sein Problem.

    Im übrigen bin ich meinen 1.HM im Alter von 47 Jahren in einer Zeit von 1:43h gelaufen und zwar mit 3 TE/Woche.

    Also, schreib uns doch etwas mehr über Deine HM Vorbereitung.

    Gruß
    Markus

  11. #10

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    Zitat Zitat von tomcop Beitrag anzeigen
    Die zweite Hälfte war dann eigentlich echt nur noch den Schweinehund überwinden. Von der Luft her hatte ich zu keiner Zeit Probleme. Ich hatte auch nicht das Gefühl dass der Puls randaliert oder so... Für mich fühlt es sich echt "nur" so an als ob die Kraft "aufeinmal" weg ist. Kann das sein ?

    Ja, kann sein. Wenn plötzlich keine Kraft mehr da ist, kann das für unzureichendes Training aber auch auf einen Hungerast zurückzuführen sein. Hast Du Dich vorher (am Vortag bzw. am Morgen) gut ernährt ?

  12. #11

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    Hallo zusammen,

    vielen Dank entschuldigt bitte meine krankheitsbedingte späte Antwort. Also ich denke im Schnitt bin ich ca. 40 Wochenkilometer gelaufen. Mal mehr oder weniger. Wenn ich einen langen Lauf gemacht habe war der immer länger als 11 Kilometer. Die längste Strecke vor dem HM waren 19 Kilometer. Alles was bis ca. 10/11 Kilometer geht mir ganz gut von der Hand. 10 Kilometer bin ich auch schon fast in einer Stunde gelaufen. Ich sage mal alles bis 10 Kilometer kann ich relativ zügig laufen. Je nach dem wie ich drauf bin und natürlich alles subjektiv aber ne Pace von 6.20 oder 6.30 auf den Kilometer kriege ich hin. Die langen Läufe habe ich immer richtig langsam angehen lassen. Langsamer als eine Pace von 7.30 auf den Kilometer. Das bin ich dann auch im Schnitt beim HM gelaufen. Also ca. eine Pace von 7.30. Nach 11 Kilometern kam es dann zu dem „Einbruch“. Wie eigentlich immer auch im Trainig spätestens ab Kilometer 14. Da geht dann muskulär gefühlt nicht mehr viel. Die Luft und der Puls (gefühlt) sind nicht das Problem.

    Ich habe nach keinem Trainingsplan trainiert. Ich habe mir das Runnersworld Laufbuch und das Laufbuch von Steffny gekauft aber diese pulsorientierten Trainingspläne mag ich nicht. Im Prinzip bin ich eigentlich in der Woche zwei schnelle „kurze“ Läufe gelaufen und dann eben Sonntags den langen Lauf.

    Ich hoffe ihr könnt mit den Infos was anfangen. Mich wundert halt diese fehlende Kraft und eigentlich ärgert mich es ein wenig weil ich immer denke eigentlich sollte mehr drinn sein.

    Vielleicht noch zur Info: Ich hatte bevor ich mit Laufen angefangen habe Astham Bronchiale. Das ist seit ich Laufe Geschichte. Ich brauche kein Asthma Spray mehr. Ich bin 47 Jahre alt und 90 Kilo schwer und versuche relativ gesund zu leben..

    Grüsse
    tomcop

  13. #12
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von tomcop Beitrag anzeigen
    Ich habe nach keinem Trainingsplan trainiert. Ich habe mir das Runnersworld Laufbuch und das Laufbuch von Steffny gekauft aber diese pulsorientierten Trainingspläne mag ich nicht.
    Ein kleiner Tipp dazu, ich kann nämlich mit dem Pulsgedöns auch nichts anfangen, dennoch nutze ich die Pläne indem ich mir anhand meines vDot-Wertes, der sich aus meinen Wettkampfzeiten ergibt, einfach auf die Pläne umrechne und dann einfach nach Pace trainiere.

    Dazu nutze ich diese Seite http://www.fu-mathe-team.de/daniels.yaws für mich funktioniert das hervorragend bei den Steffnyplänen.
    Über mich

  14. #13
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von tomcop Beitrag anzeigen
    Mich wundert halt diese fehlende Kraft und eigentlich ärgert mich es ein wenig weil ich immer denke eigentlich sollte mehr drinn sein.
    Du läufst sehr langsam und Du bezeichnest alles über 11 KM als langen Lauf. Wenn Du mit dem Ergebnis daraus bei Wettkämpfen nicht zufrieden bist, mußt Du an beiden Stellschrauben arbeiten. Also schnellere Tempoläufe, Fahrtspiel und Intervalle. Und regelmäßig längere Läufe, die den Namen auch verdienen - bis hin zur geplanten Wettkampfdistanz
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

    JoelH (01.07.2018), klnonni (02.07.2018)

  16. #14
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von tomcop Beitrag anzeigen

    Ich habe nach keinem Trainingsplan trainiert. Ich habe mir das Runnersworld Laufbuch und das Laufbuch von Steffny gekauft aber diese pulsorientierten Trainingspläne mag ich nicht. Im Prinzip bin ich eigentlich in der Woche zwei schnelle „kurze“ Läufe gelaufen und dann eben Sonntags den langen Lauf.
    Ich laufe auch nicht nach HF, sondern nach Gefühl.
    Dieses Körpergefühl kann man trainieren und statt der HF-Vorgaben benutzen.
    Vorteil: Du brauchst Deine maxHF nicht zu kennen.

    Das "Schnauf-O-Meter" ist für den Anfang völlig ausreichend.


    • Langsamer Dauerlauf: Puls etwa 70 - 75 Prozent der max. Herzfrequenz

    Du kannst Dich in ganzen Sätzen beim Laufen unterhalten ohne in Luftnöte zu kommen.


    • Ruhiger Dauerlauf: Puls etwa 75 - 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz

    Du bekommst einen Satz heraus, dann ist aber auch gut.


    • Lockerer Dauerlauf: Puls etwa 80 - 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz

    Für einzelne Worte oder Sätze mit Atempausen langt es noch.


    • Zügiger Dauerlauf: Puls etwa 85 - 88 Prozent der maximalen Herzfrequenz

    Reden? Viel zu anstrengend.


    Wenn Du Dich an das "Schnauf-O-Meter" hälst, brauchst Du kein "pulsorientiertes Training" nach HF-Messung machen, sondern entwickelst ein Gefühl dafür wie schnell die Einheiten zu Laufen sind.

    Was Deine langen Läufe angeht, so lang ist ein HM nicht, dass man in der WK-Vorbereitung nicht über die volle Distanz gehen bräuchte.
    Laufe ruhig öfter locker die HM-Distanz im Training durch, dass hilft nicht nur Deiner Grundlagenausdauer sondern es hilft Dir auch mental im Wettkampf.

    Wenn Du bei 3 Trainingseinheiten bleiben willst, dann baue aber unbedingt Intervalltraining oder falls es Dir lieber ist ein Fahrspiel mit ein, dass bringt Abwechselung und trainiert die Tempohärte.

    Deine Trainingswoche könnte dann vielleicht so in etwa aussehen:
    1 kurzer Lauf mit mittlerer Intensität >10km,
    1 Intervalleinheit/Fahrspiel mit Ein- und Auslaufen ~ 12 km
    1 langen Lauf > 18km

    Besser noch such Dir ein Trainingsplan, zum Beispiel hier auf Runnerworld und benutze statt den Pulsvorgaben, dass Schnauf-O-Meter.
    https://www.runnersworld.de/training...ene.278384.htm

    Kopf hoch, der nächste HM läuft besser!

  17. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von klnonni:

    JoelH (13.08.2019), ruca (02.07.2018)

  18. #15
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Worüber ich ein wenig staune: Warum wurde die simpelste Lösung nicht erwähnt:

    Wenn man bei einem WK nach der Hälfte der Distanz deutlich einbricht, ist man schlichtweg zu schnell für den aktuellen Trainingsstand angegangen.

    Durch besseres Training bekommt man zwar diese ganzen Grenzen "verschoben", kann also irgendwann "ungestraft" mit dem Tempo angehen, mit dem man jetzt noch eingrochen ist. Wenn man allerdings das Anfangstempo des Laufs genauso nach oben zieht, wird wieder das Gleiche passieren - allerdings auf "höherem Nievau".

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  19. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    klnonni (02.07.2018), Phenix (10.07.2018)

  20. #16
    Avatar von klnonni
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Worüber ich ein wenig staune: Warum wurde die simpelste Lösung nicht erwähnt:

    Wenn man bei einem WK nach der Hälfte der Distanz deutlich einbricht, ist man schlichtweg zu schnell für den aktuellen Trainingsstand angegangen.
    +1

  21. #17

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    MIt ~7:30 pace benötigt man etwa 2:30 für einen HM. Das ist sehr lang und da kommen schon die Stoffwechselprozesse, die normalerweise erst für den Marathon relevant sind, ins Spiel. Immer im Blick haben, dass im Zweifel die Dauer der Belastung dafür relevant ist, nicht ob man in der Zeit 20, 30 oder 42,2km schafft. Das hätte man mit langen Läufen um 2h trainieren müssen. Oder noch besser: Man hätte lieber mit dem HM waren sollen, bis man ihn realistisch unter 2 h laufen kann.
    Ich würde erstmal mit einem 55 oder sogar 50 min auf 10k trainieren, um schneller zu werden. Wenn eine 10k-BL in diesem Bereich geschafft ist, den HM wieder in Angriff nehmen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    Stefan__ (04.07.2018)

  23. #18
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Trainiert man für eine lange Wanderung tatsächlich Stoffwechselprozesse? ;-)
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  24. #19
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von 19Markus66 Beitrag anzeigen
    3 TE/ Woche sind grenzwertig wenig.
    …drei TE ist für viele neben Beruf und Familie schon das Optimum, was sie an Zeit regelmäßig aufbringen können.
    Die Frage ist eher die Gestaltung der drei TE. Meines Erachtens würde es reichen, einen Tag Intervalle mit einer Gesamtdistanz um die 10-14km zu laufen, dazu einen Dauerlauf über 10-14km und einen laLa um die 20km.
    LG Heiko

    Etappen
    2014 3km 2014 5km 2015 10km 2016 30km und HM 2017 Marathon 2018 Laufen




    „Die erste halbe Stunde laufe ich für meinen Körper, die zweite halbe Stunde für die Seele.“ (George Sheehan)

  25. #20
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    m.E. steht und fällt hier alles mit den fehlenden langen Läufen. Wer es nicht tut, der kann es nicht lernen.
    Über mich

  26. #21

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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Trainiert man für eine lange Wanderung tatsächlich Stoffwechselprozesse? ;-)
    Es hängt sicher auch mit der Intensität zusammen. Ich habe aber auf langen Bergtouren auch hungerastähnliche Erschöpfungen erlebt, wobei das auch mit Höhe, Akklimatisierung usw. zusammenhängen könnte. Bei 2-3h Flachlandwanderungen erreicht man vermutlich nicht die nötige Belastungsintensität bzw. sind die meisten für solche Spaziergänge eben eh fit genug.

    Wenn man über 2,5 h läuft, ist man jedenfalls schon bei der Dauer, bei der es den "Hammermann" aufgrund Fettstoffwechselumstellung geben kann, oder? Wir wissen aber auch zu wenig über den Verlauf. Ist Tomcop die erste Hälfte in 6:30 pace gelaufen und dann auf knapp 8 min eingebrochen? Oder ist er gegenüber der Anfangspace gar nicht so viel langsamer geworden, nur fühlte es sich eben anfangs locker und dann hart an? Letzteres ist doch in gewissen Grenzen normal. Wenn ein WK sich nicht ab der Hälfte eher hart anfühlt, hat man sich unterfordert
    Mein Schulweg war zu kurz...

  27. #22
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    m.E. steht und fällt hier alles mit den fehlenden langen Läufen. Wer es nicht tut, der kann es nicht lernen.
    ...das sehe ich auch so
    LG Heiko

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  28. #23
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Wenn man über 2,5 h läuft, ist man jedenfalls schon bei der Dauer, bei der es den "Hammermann" aufgrund Fettstoffwechselumstellung geben kann, oder?
    Die Fettsroffwechselumstellung passiert doch, weil einem bei zu schnellem Angehen die Kohlehydrate ausgehen, in denen das Fett verbrennt, man also schlagartig fast gar nix mehr umgesetzt bekommt.
    Wenn man entsprechend langsam unterwegs ist, ist man doch von Haus aus eh zu einem großen Teil im Fettstoffwechsel unterwegs und verbraucht kaum Kohlehydrate, es dauert also sehr lange, bis der Mann mit dem Hammer kommt.

    Ja, bei von Haus aus langsamen Läufern ist bei gleichem Tempo der Anteil der Kohlehydrate natürlich größer als bei von Haus aus schnelleren aber das steigt nicht linear an.

    Ansonsten wäre es ja nicht so, dass ein 2:05 HM-Läufer fast immer problemlos ohne zusätzliche Kohlehydrate auskommt, während ein 2:05-M-Läufer fast immer welche benötigt.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  29. #24
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    Wer es bei einem HM nicht eilig hat, kann unterwegs doch auch 'ne Brotzeit machen. ;-)
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  30. #25
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen

    Wenn man entsprechend langsam unterwegs ist, ist man doch von Haus aus eh zu einem großen Teil im Fettstoffwechsel unterwegs und verbraucht kaum Kohlehydrate, es dauert also sehr lange, bis der Mann mit dem Hammer kommt.
    Da fällt mir unser Postbote ein. Der trabt auch mehrere Stunden durchs Dorf. Mal fragen, ob er dem Hammermann schon begegnet ist.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

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