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  1. #26

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Ich würde da nicht versuchen, 1500m-Tempo über immer mehr 400m-IV auszudehnen, sondern mit 3000m-Tempo für die 400m-IV beginnen und dann Pausen verkürzen und Tempo erhöhen. D.h. also, Du würdest mit ca. 78 sec. beginnen und 70 sec. anstreben.
    Du meinst mit 79 beginnen und 68 anstreben
    Ja, eine gewisse Progression macht Sinn. Solche Einheiten läuft man nicht mal eben so aus dem Stand heraus sondern sie sollen gut vorbereitet werden.

  2. #27

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen

    muss also ziemlich hart gewesen sein.
    Wenn du bei 79er Runden angefangen und bei auf 88er Runden aufgehört hast, dann war es in der Tat sehr hart
    In dir geht ein Mittelstreckler verloren. Das ist das typische "Eskalationslaufen"
    Erste Runde noch voll ausgeruht und man legt eine super Zeit vor. Dann kommt Laktat und Ermüdung und die gefühlte Zeit wird seeeehr lang

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    JoelH (13.11.2019)

  4. #28
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Wenn du bei 79er Runden angefangen und bei auf 88er Runden aufgehört hast, dann war es in der Tat sehr hart
    In dir geht ein Mittelstreckler verloren. Das ist das typische "Eskalationslaufen"
    Erste Runde noch voll ausgeruht und man legt eine super Zeit vor. Dann kommt Laktat und Ermüdung und die gefühlte Zeit wird seeeehr lang
    Ich habe versucht konstant zu laufen. Die 1600er waren so um die 4:50+/- und die 400er bei 66. Obwohl ich nicht grundschnell bin, sind mir die 400er viel leichter gefallen. Die waren eben schnell vorbei. Dafür waren die 1600er sehr sehr hart für mich.
    nix is fix

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    RunSim (13.11.2019)

  6. #29
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Na ja, geplant waren ja 86er, von daher waren die letzten gar nicht so schlecht. Die ersten waren einfach viel zu schnell. Ich würde es ja meiner ungestümen Jugend zuschieben aber ob ich damit durchkomme?

    Übrigens kann ich mir diese Einheit momentan absolut nicht vorstellen. Also Memo an mich selbst, wieder mehr auf die Bahn und härter schinden. Denn Spass macht das irgendwie schon.

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    RunSim (13.11.2019)

  8. #30

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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich habe versucht konstant zu laufen. Die 1600er waren so um die 4:50+/-
    4:50= 3:01 Pace uiuiui....
    Nur mal aus Interesse, hast du eine Bestzeit unter 15 stehen?

    1600er IVs im 5k RT fände ich sauhart, noch nie gemacht Im Schwellentempo fallen mir 1600er schon schwer... ich bin einfach eine Lusche
    Von einer deutschen Topläuferin hatte ich mal gelesen, dass sie 2x2500m@5k RT im Training gelaufen sei, mit langer Pause dazwischen.


    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    und die 400er bei 66. Obwohl ich nicht grundschnell bin, sind mir die 400er viel leichter gefallen. Die waren eben schnell vorbei. Dafür waren die 1600er sehr sehr hart für mich.
    400er kann man meistens immer noch irgendwie drücken, das stimmt...

  9. #31
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    4:50= 3:01 Pace uiuiui....
    Nur mal aus Interesse, hast du eine Bestzeit unter 15 stehen?
    Natürlich habe ich die nicht. Ich habe wie viele Späteinsteiger (so um die 30) habe ich mit der Langstrecke begonnen. Meine ersten vier Wettkämpfe waren 42,195 km. Irgendwann habe ich mich auch an so schnelle Sachen wie HM getraut Kürzer habe ich nicht gemacht. In der beschriebenen Trainingsperiode wollte ich in Richtung 2:22 im Marathon und 1:08 im HM. Bei ersterem bin ich gescheitert.
    nix is fix

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    RunSim (13.11.2019)

  11. #32

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    Ah, also war das dein vermutetes 5k Renntempo zu der Zeit.
    Das sollte nicht abwertend gemeint sein, hat mich lediglich interessiert :-)

  12. #33
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Ich habe versucht konstant zu laufen. Die 1600er waren so um die 4:50+/- und die 400er bei 66. Obwohl ich nicht grundschnell bin, sind mir die 400er viel leichter gefallen. Die waren eben schnell vorbei. Dafür waren die 1600er sehr sehr hart für mich.
    Das kommt auf die Pausen an. Bei dem Tempo sollten die bei 1600er bei ca. 4 Minuten und bei den 400er bei 60s liegen.

    In Joels Fall hätten 90s/400m wahrscheinlich völlig ausgereicht, dafür aber die Pausen auf die Hälfte gekürzt. Dann wäre das eine richtig gute VO2max-Einheit gewesen.
    VG Frank

    5km - 19:38 (2009) ~ 10km - 40:02 (2011) ~ 15km - 61:07 (2010) ~ 10M - 67:37 (2009) ~ HM - 1:29:01 (2008) ~ M - 3:14:29 (2012)
    Nächster Wettkampf: TBD

  13. #34
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Das kommt auf die Pausen an. Bei dem Tempo sollten die bei 1600er bei ca. 4 Minuten und bei den 400er bei 60s liegen.

    In Joels Fall hätten 90s/400m wahrscheinlich völlig ausgereicht, dafür aber die Pausen auf die Hälfte gekürzt. Dann wäre das eine richtig gute VO2max-Einheit gewesen.
    Was läufst du denn so? Soll ja ein Praxisthread sein, nix theoretisches.

  14. #35
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Das sollte nicht abwertend gemeint sein, hat mich lediglich interessiert :-)
    Das darf ruhig abwertend gemeint sein. Es ist ja kein Geheimnis, daß viele Läufer, die eben erst mit 30 oder später einsteigen keine läuferische Grundausbildung aus einem Verein mitbringen. Und hier kommen tatsächlich viele von den längeren Strecken und vergessen die Fähigkeiten in der Grundschnelligkeit und in der Laufökonomie zu entwickeln.

    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Das kommt auf die Pausen an. Bei dem Tempo sollten die bei 1600er bei ca. 4 Minuten und bei den 400er bei 60s liegen.

    In Joels Fall hätten 90s/400m wahrscheinlich völlig ausgereicht, dafür aber die Pausen auf die Hälfte gekürzt. Dann wäre das eine richtig gute VO2max-Einheit gewesen.
    Genau das war eben nicht das Ziel der 400er. Die VO2max Komponente sollte in erster Linie mit den 1600ern entwickelt werden. Die 400er im Anschluß waren für die Laufökonomie und eine zusätzliche Muskelfaserrekrutierung. Das war eine Kerneinheit im Daniels Elite Plan. Ich denke 5x1000 mit 2min TP und anschließend 4x300 mit 2min TP wären auch ausreichend gewesen. Das würde ich Joel auch eher empfehlen. Nicht jetzt, aber vielleicht später, wenn es gut umsetzbar ist.
    nix is fix

  15. #36
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Was läufst du denn so? Soll ja ein Praxisthread sein, nix theoretisches.
    Im Moment ganz langsam, da meine Achillessehne sonst meckert. In der letzten M-Vorbereitung (3:16:45) bin ich z.B. 6x1000m in 3:55 mit ca. 3:30 Pause oder 8x800m in 3:10 mit ca- 2:45 Pause gelaufen. Das mache ich >2 Monate vor dem M. Dazu kommen dann 2-3km-Intervalle im Schwellentempo als zweite QTE. In den letzten 6-8 Wochen vor dem M dann eher nur noch Schwellentempo- und MRT-Intervalle und Tempoläufe von 12-16 km in 97-100% MRT.

    400m-Intervalle laufe ich in der Marathon-Vorbereitung eher selten bis gar nicht. Wenn es klappt und die Achillessehne mitspielt, würde ich das aber vor der Winterlaufserie mit 10km, 15km und HM mal in meinen Plan einbauen.
    VG Frank

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  16. #37

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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    Daniels unterscheidet bei den verschiedenen Paces ganz deutlich das Ziel der Übung:

    R Pace: Ziel ist hauptsächlich Schulung von Koordination und Lauftechnik. Dazu lässt er sehr schnell laufen mit langen Pausen, die eine volle Erholung ermöglichen. Der Trainingseffekt bzgl. VO2max und Laktatschwelle ist eher gering.

    I Pace: Ziel ist VO2max-Verbesserung. Da man an der VO2max ca. 6 Minuten laufen kann, kommen hier Intervalle von max. 4-5 Minuten in Frage. Die Erholung ist i.d.R. nicht vollständig und kann über die Länge der Pausen beeinflusst werden. Die Pausen sollten kürzer als die Intervalle sein.

    T Pace: Ziel ist Erhöhung der Laktatschwelle. Es wird an der Laktatschwelle gelaufen. Die Intervalle sollten mindestens 6-8 Minuten lang sein. Die Pausen wählt Daniels meist sehr kurz, aber ich habe mal gelesen (weiß allerdings nicht mehr wo), dass die Länge der Pausen eigentlich keine Rolle spielt, also am Anfang der Vorbereitung vielleicht etwas länger, später dann verkürzen.

    Man sollte sich schon sehr genau an die Paces halten, da höhere Paces nur die Ermüdung erhöhen bzw. die Anzahl der möglichen Intervalle reduzieren, aber keinen zusätzlichen Trainingseffekt haben. Die Anzahl der möglichen Wiederholungen hängt davon ab, wie gut man trainiert ist. Zum Hauptwettkampf hin kann man die in der entsprechenden Pace gelaufenen Distanzen, also die Anzahl der Intervalle weiter erhöhen.
    Dazu kann ich sagen Ja und Nein! Daniels sagt ja auch immer "What is the purpose of the training?" Und ich nehme mir da dann einfach raus den Zweck des Trainings etwas zu verändern bzw. an meine eigenen Bedürfnisse anzupassen.
    Ich behaupte ich bin etwas grundschneller als die viele andere Langstreckenläufer in meiner Leistungsklasse. Gerade für die 200m in R-Pace empfinde ich die Pace-Vorgabe als einschläfernd. Bei 400m ist das noch einigermaßen Ok, aber da komme ich dann sehr schnell in die Richtung seine Vorgabe die Pause 2 bis 3-mal so lange wie die Belastung zu halten zu unterschreiten. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir dieses schnelle Laufen einfach gut tut. Lieber 2 Wiederholungen weniger (und dafür dann alles noch sauber gelaufen ohne zu Verkrampfen) und dafür auf die Tube gedrückt. Klar kann man es hinterfragen ob es "richtig" ist was ich da mache, weil ich da schon 5 bis 7 VDOT-Punkte nach oben gehe bei der Pace. Aber mein "Purpose" ist auch etwas anders als der von Daniels! Mir ist dein Einwand aber vollkommen bewusst! Und ja, schneller ist nicht immer besser ... Aber das ist halt auch individuell. Also T-Pace laufe ich wenn nur ganz minimal schneller, weil das ein Tempo ist mit dem ich mich einfach schwerer tue. Und seine M-Pace laufe ich so gut wie nie. Das ist für mich ein totales Ätztempo das mit nur wehtut und auch viel schneller als mein tatsächliches aktuelles Marathontempo ist (da ja dann die Frage ob man den VDOT-Wert nimmt oder die Realität, weil da könnte ich wahrscheinlich an die 30 Sek/km dann aufschlagen).

    Insgesamt "orientiere" ich mich auch nur an Daniels ... An manchen Stellen finde ich seine Pläne nämlich sogar komisch / inkonsistent! Die Vorgabe für 10k maximal 25% der Wochendistanz im langen Lauf zu machen bedeutet ja, dass wenn man 20km als langen machen will (was jetzt durchaus in einigen 10k Plänen vorkommt) man 80km wöchentlich schaffen muss. Selbst mit 5 Läufen in der Woche (20k + 4x ca.10-13km) kommt man da nicht hin, ganz zu schweigen davon wenn man mal nur 4 hinbekommt.

    Also was ich damit sagen will ... Ja man sollte immer verstehen wie Dinge gemeint sind und was der Zweck ist und diese auch befolgen. Aber nach einigen Jahren Erfahrung kann man sich dann auch rausnehmen Sachen individuell anzupassen. Und am Ende ist Laufen ja so ehrlich, dass die Uhr zeigt ob man richtig lag oder nicht ;-)

  17. #38
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Genau das war eben nicht das Ziel der 400er. Die VO2max Komponente sollte in erster Linie mit den 1600ern entwickelt werden. Die 400er im Anschluß waren für die Laufökonomie und eine zusätzliche Muskelfaserrekrutierung. Das war eine Kerneinheit im Daniels Elite Plan.
    Ja, OK, das macht Sinn, hatte ich aus deinem Beitrag so nicht herausgelesen. Das kann ich auch bestätigen: die R Pace-Einheiten bei Daniels sind für das HKS nicht so wirklich fordernd, aber das ist ja auch der Sinn, denn es sollen neuromuskuläre Reize gesetzt und Abläufe trainiert werden. Das geht nur, wenn man sich nicht nach 2 oder 3 Intervallen schon völlig platt fühlt.
    VG Frank

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  18. #39
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir dieses schnelle Laufen einfach gut tut. Lieber 2 Wiederholungen weniger (und dafür dann alles noch sauber gelaufen ohne zu Verkrampfen) und dafür auf die Tube gedrückt. Klar kann man es hinterfragen ob es "richtig" ist was ich da mache, weil ich da schon 5 bis 7 VDOT-Punkte nach oben gehe bei der Pace. Aber mein "Purpose" ist auch etwas anders als der von Daniels! Mir ist dein Einwand aber vollkommen bewusst! Und ja, schneller ist nicht immer besser ... Aber das ist halt auch individuell.
    Für R Pace sehe ich da auch keine großen Probleme. Mein Einwand bezog sich in erster Linie auf I und T Pace.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Also T-Pace laufe ich wenn nur ganz minimal schneller, weil das ein Tempo ist mit dem ich mich einfach schwerer tue. Und seine M-Pace laufe ich so gut wie nie.
    M Pace ist, was Trainingstheorie betrifft, Niemandsland. Ich laufe die auch nur in der direkten Vorbereitung auf einen M, also 6, maximal 8 Wochen vor dem Wettkampf. Bei den anderen Vorgaben kommt es auf +/- 5 Sekunden bei der Pace auch nicht an. solange du im letzten Intervall nicht abbaust.

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Also was ich damit sagen will ... Ja man sollte immer verstehen wie Dinge gemeint sind und was der Zweck ist und diese auch befolgen. Aber nach einigen Jahren Erfahrung kann man sich dann auch rausnehmen Sachen individuell anzupassen. Und am Ende ist Laufen ja so ehrlich, dass die Uhr zeigt ob man richtig lag oder nicht ;-)
    Viele absolvieren die Daniels-Pläne ja genau nach Vorgabe. Daniels versucht aber eher, sein Trainingskonzept darzustellen. Die Pläne in den Büchern sind nur Beispiele, wie sich sein Konzept umsetzen lassen könnte, ohne dabei auf die individuellen Stärken und Schwächen eines Läufers einzugehen. Es gibt Läufer, die verbessern sich eher durch Intensität, andere durch Umfang. Das muss man für sich herausfinden und den Plan entsprechend anpassen und dabei auch die eigene Verletzungsanfälligkeit beachten.
    VG Frank

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    DoktorAlbern (13.11.2019)

  20. #40

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    Ich sehe wir sind uns im Prinzip einig ;-)

    P.S. Gerade bei der M-Pace meine ich mich zu erinnern dass er da etwas widersprüchlich ist. Im Text vorne schreibt er dass es beim normalen Dl quasi egal ist wie schnell man läuft und man es deswegen eher ruhig angehen lassen soll. Ich meine er schreibt sogar, dass M-Pace keinen (wesentlichen) physiologischen Benefit gegenüber einem normalen DL hat. Dafür lässt er im Plan dann aber relativ viel M-Pace rennen! Und meine Erfahrung ist tatsächlich, dass mich diese M-Pace ziemlich kaputt macht ohne mir viel zu bringen (Ich laufe aber auch meistens 3k bis 15k, maximal mal HM im Wettkampf)! Da lasse ich das außer vielleicht mal "zufällig" bei einer Endbschleunigung lieber weg und stehe bei der nächsten T-/I-/R-Pace Einheit ausgeruht und fit an der Startlinie. Das hat sich jetzt über ein paar Jahre so bewährt.

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    marco1983 (13.11.2019)

  22. #41
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    P.S. Gerade bei der M-Pace meine ich mich zu erinnern dass er da etwas widersprüchlich ist. Im Text vorne schreibt er dass es beim normalen Dl quasi egal ist wie schnell man läuft und man es deswegen eher ruhig angehen lassen soll.
    Er schreibt aber auch, daß man an den ruhigen Tagen langsamer laufen sollte, um sich von den QTEs zu erholen und sich auf diese vorzubereiten. Den Abschnitt über den Einsatz der M-Pace hatte ich nicht so interpretiert, daß diese im Dauerlauf im Rahmen seine angegebenen Pläne eingesetzt werden sollte. Die sind auch so hart genug. Ihm ging es da wohl eher darum, daß man gerade in der Eingewöhnungsphase ruhig mal in Richtung MRT gehen kann. Das ist allerdings nur meine Interpretation.

    Und meine Erfahrung ist tatsächlich, dass mich diese M-Pace ziemlich kaputt macht ohne mir viel zu bringen (Ich laufe aber auch meistens 3k bis 15k, maximal mal HM im Wettkampf)! Da lasse ich das außer vielleicht mal "zufällig" bei einer Endbschleunigung lieber weg und stehe bei der nächsten T-/I-/R-Pace Einheit ausgeruht und fit an der Startlinie.
    Im Elite Plan hatte Daniels eigentlich nur M- und T-Pace. I und R kamen in einer Kombination (wie oben beschrieben) nur alle 2 bis 3 Wochen. Dafür waren die M Einheiten richtig knackig. Da sind am Ende eines 35ers auch mal 22km @ MRT und 3km @ HMRT fällig gewesen. Und in der Woche kam dann die T-Einheit und die war auch nicht von schlechten Eltern. Wie bei Dir fand ich das aber nicht zielführend. Da kam nach wenigen Wochen ein Plateau und dann ging es irgendwann abwärts. Von daher ist Joels Frage nach der Dauer sehr berechtigt. Unglücklicherweise muss jeder selbst testen, was er verträgt. Ich kann da in Bezug auf T und M-Pace nur auf die 40% von Tvaellen in Relation zur WK Strecke verweisen. Da kann man sich herantasten und wenn man sich dann nicht mehr verbessern sollte, kann man ja vielleicht noch einmal an der Schraube drehen. Vielleicht ist das dann aber auch die falsche

    Wenn ich noch einmal starten müsste, würde ich einfach nur soviel machen, daß es noch Fortschritte gibt. Es gibt einfach keinen Grund alle Pfeile aus dem Kächer zu holen, wenn der Feind erledigt ist.
    Zuletzt überarbeitet von leviathan (13.11.2019 um 17:38 Uhr)
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  23. #42
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    Zitat Zitat von *Frank* Beitrag anzeigen
    M Pace ist, was Trainingstheorie betrifft, Niemandsland
    Ist das wirklich so? Welche Theorie? Und für welche Wettkampfstrecken? Und immer Niemandsland oder in bestimmten Phasen im Trainingsjahr bezogen auf die Wettkampfstrecke (z.B. Grundlagenphase, direkte Wettkampfvorbereitung, Zwischenphasen usw)?

    Wir können als Beispiel die zwei Ecken der Langstrecke betrachten: 3000m und Marathon.

  24. #43
    Boston-Finisher Avatar von *Frank*
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    Zitat Zitat von Rajazy Beitrag anzeigen
    Ist das wirklich so?
    M Pace liegt im GA2-Bereich. Es finden also ähnliche Anpassungen statt wie im GA1-Bereich, aber bei deutlich höherer Belastung und Verletzungsanfälligkeit. Training im GA2-Bereich bietet gegenüber GA1-Training kaum Vorteile, aber eine Menge Nachteile. Neuester Stand der Trainingswissenschaft ist "polarisiertes Training". Darin wird der GA2-Bereich möglichst vermieden.

    Ich denke, dass MRT in der Marathonvorbereitung schon seinen Platz hat, um sich an das Tempo zu gewöhnen, mentale Härte zu schulen, vielleicht einfach nur Selbstvertrauen zu tanken oder am Ende eines langen Laufs mit leeren KH-Speichern nochmal etwas schneller zu laufen. Vom Trainingseffekt her würde es aber auch ausreichen, die Einheit im GA1-Bereich zu laufen. Wie ich weiter oben schrieb, mache ich auch MRT-Tempoläufe in den letzten Wochen vor dem M-Wettkampf. Bei Distanzen 15k und kürzer würde ich kein MRT laufen.
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  26. #44

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    Genau das ist auch meine Erfahrung und deswegen lasse ich das auch abgesehen von Endbeschleunigungen weg. Ich würde da noch argumentieren, dass mein VDOT der im Bereich 3k bis 10k bisher am stärksten ist, keine hinreichend gute Prognose für meine M-Pace abliefert weil das von der Zieldistanz recht weit weg ist. Wenn ich jetzt annehme, dass meine reale M-Pace mindestens 15sek/km wahrscheinlich eher 25sek/km langsamer ist als es der VDOT-Wert angibt. Dann wird evtl wieder ein Shchuh draus. Aber dann ist meine M-Pace nur unwesentlich schneller als das schnelle Ende der normalen DLs.

  27. #45
    multi-pacing
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    Danke Jungs für eure Feedback bzgl. der Sinnhaftigkeit des MRTs.
    Nachdem ich die Frage gestellt habe, habe ich mich erinnert dass Joel ein Praxisorientiertes Faden wollte. Deshalb werde ich eine theoretische Diskussion über Niemandsländer lassen.

    Nur meine eigene Erfahrung zum MRT für Mittelstrecke bis HM (Marathon bin ich nie gelaufen).
    Im Bereich des MRTs laufe ich grob in zwei Phasen im Jahr und habe damit gute Erfahrung gemacht. Zum Einen in der Grundlagenzeit (auch Grundlagen für spätere 1500m/3000m). Quasi als Vorbereitung für spätere härtere kurze TDLs, TWLs oder lang-IVs. Quasi Progression von lange TDLs im Bereich MRT bis kürzere und härtere TDLs richtung HM-RT und schneller. Quasi von sub-threshold zu threshold. Abgesehen von Vorbereitungseffekt, würde ich meinen, dass sub-threshold Läufe auch die Schwelle entwickeln bzw verschieben können. Ich meine mich zu erinnern, dass Lydiard auch ähnlich macht mit seiner 3/4-TDLs. Wir machen solche lange TDLs in der Grundlagenphase eher im Gelände, meistens zwischen 14 und 21 km (aber eher ansteigend).

    Je nach Ziel Wettkampf, entweder verschwindet das MRT in den Wettkampfvorbereitungsphasen komplett (z.B. für Mittelstrecke oder kurze lange Strecke) oder bleibt drin für Langstrecke ab 10 km. Beispieleinheiten wären z.B. Multi-Stufen TDLs wie 5 km @ MRT, 5 km @ HM-RT, 5 km @ 15k-RT. Oder TWLs zwischen MRT und 10k-RT (um die Schwelle wechseln) wie 4x1000m/1000m oder Marathon-spezifische Einheiten (kenne ich mich allerdings nicht aus, da nie Marathon gelaufen). Ich trainiere gerne multi-pacig. Und wenn ich mich für HM vorbereite, möchte ich auch gerne Überdistanzrenntempi ansprechen und MRT wäre die oberste.

  28. #46
    Stockente
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    In der Tat interessieren mich eher Distanzen ab 3000m.

    Wobei 10*400m natürlich nur 400m Leistung sind, auch wenn es 10* wiederholt wird. Aber wahrscheinlich würde auch hier kaum einer auf die Idee kommen 8*1200m im 1500RT zu laufen, weil viel zu hart (für mein Gefühl).
    Dann laufe mal 25x400m mit 1min Pause!
    Hindernisse können wie unüberwindliche Mauern erscheinen, aber anstatt sie einzureißen, sollten wir sie erklimmen und nach vorne schauen.

  29. #47
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Dann laufe mal 25x400m mit 1min Pause!
    Im 3000m RT? Das wäre viel zu hart und für Joel überhaupt nicht notwendig. Nicht alles was geht, macht auch Sinn
    nix is fix

  30. #48
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Ist das nicht ein Widerspruch? Der 10km-Formtest (voll gelaufen) entspricht doch Deinem aktuellen 10k-Renntempo. Basierend darauf lassen sich Rückschlüsse für ein mögliches HM-/M-Renntempo sowie die weitere Trainigssteuerung ziehen...
    Der 10k Formtest ist ja je nach Saisonphase etwas anders. Du kannst ihn ja schneller im Mai laufen, wo du schon "voll im Saft bist" als im Dezember wo gerade der Jahresaufbau beginnt. Aufgrund der Äußerliche Einflüsse kannst du ja auch einen 10k WK noch etwas schneller laufen, als dass du es im Training normalerweise schaffen würdest.



    10k: 47:21 (04/2019) | HM 1:46:29 (05/2019)

  31. #49
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Maddin85 Beitrag anzeigen
    Dann laufe mal 25x400m mit 1min Pause!
    Kommt auf die Geschwindigkeit an

    Aber lass mal. Bin gestern 4*200m+4*400m+4*200m gelaufen jeweils in 10k-Zeit in Sekunden. Das war schon hart genug für den Moment, bei jeweils gleich langer TP.

    Aber im Frühjahr hab ich mal die von Rolli empfohlene Einheit gemacht => 20*200m/100mTP in 44/40 Sek. Das war schon genug. 400m sind schon eine gemeine Distanz.

  32. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    leviathan (14.11.2019), RunSim (14.11.2019)

  33. #50
    Avatar von marco1983
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    Das MRT bin ich wirklich gezielt bisher auch nur in der direkten M-Vorbereitung gelaufen. Als spezifische Belastung habe ich Sinn und Zweck erkannt, und funktioniert hat es am Ende dann auch sehr gut. Man gewöhnt sich einfach an das Tempo und tankt Selbstvertrauen. Im RW-3-Stunden-Plan ging es bis 12 km als TDL oder 5 km als EB nach 30 km LL. Es ist allerdings auf Dauer schon belastend, aber das soll es ja auch.

    Ansonsten meide ich diesen Bereich, den ich bei mir so ca. zwischen 82 und 87% Hfmax ansiedle. Das heißt aber nicht, dass ich auch mal Tage habe, wo ich mich einfach stark fühle, und Bock habe einen einfach DL schneller zu laufen. Dass das nicht förderlich für die folgende Einheit ist, ist mir klar - aber das geile Gefühl machen zu können was und wann man will überwiegt dann einfach und ist mir wichtiger als alles andere.
    10 km: 38:00 | HM: 1:26:16 | M: 3:02:41
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