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  1. #101
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Baumann hatte zu wenig wettkampferfahrung auf der Distanz
    Ach. Woher soll die Wettkampferfahrung beim Debut auf der Distanz kommen? Gabius hat bei seinem Debut eine 2:09:32 hingelegt und hat eine ähnliche Historie.
    Kipchoge ist bei seinem Debut in HH im Jahr 2013 Streckenrekord gelaufen, der bis 2022 hielt (und ohne die neuen Schuhe vermutlich nach wie vor stehen würde).

    Vermutlich hatte gerade auch sein Gefühl ihn getäuscht. Hätte er man nach Puls trainiert ;-)
    Und Kipchoge erst. Mit Deiner Methode wäre er bestimmt nicht so lahm und bekäme einen regulären Marathon in Sub 1:59 hin. Ich würde das ganz schnell zum Patent anmelden, Du kannst damit reich werden.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
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  2. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    JoelH (14.06.2022), klnonni (14.06.2022)

  3. #102
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Und Kipchoge erst.
    Da hast du recht, der läuft nicht nach Gefühl, der läuft einfach einem Laserpointer mit strikter Pacevorgabe hinterher. Wie kann man mit diesen Stümpermethoden nur so schnell laufen, geht doch gar nicht.
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  4. #103

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ach. Woher soll die Wettkampferfahrung beim Debut auf der Distanz kommen? Gabius hat bei seinem Debut eine 2:09:32 hingelegt und hat eine ähnliche Historie.
    Kipchoge ist bei seinem Debut in HH im Jahr 2013 Streckenrekord gelaufen, der bis 2022 hielt (und ohne die neuen Schuhe vermutlich nach wie vor stehen würde).



    Und Kipchoge erst. Mit Deiner Methode wäre er bestimmt nicht so lahm und bekäme einen regulären Marathon in Sub 1:59 hin. Ich würde das ganz schnell zum Patent anmelden, Du kannst damit reich werden.
    Ich habe nicht gesagt, dass Wettkampferfahrung der einzige Faktor ist. Aber er spielt definitiv eine Rolle. Insbesondere wenn man seinen ersten marathonwettkampf läuft ist das Risiko hoch, dass man überzieht, weil man zu ehrgeizig ist.

    Ich würde nicht ausschließen, dass das auch einem Profi passieren kann, der sonst bei 10k zu Hause ist.

    Natürlich kann jeder auch Glück haben, das für ihn richtige Tempo zu treffen (das Roulettespiel, wenn man nach Gefühl läuft)

    Ich hatte es nicht. Und bei mir war zwischen einem 5 h Marathon und dem 3:50h Marathon im wesentlichen die Wettkampferfahrung verantwortlich und viel weniger das Training.

    Meine Methode wird die Läufer verbessern, die in der Tendenz einfach zu ehrgeizig sind beim Training und das nicht merken bzw. sich eingestehen wollen.

    Was ich dank meiner Uhr feststelle, ist, dass ich mich auch vom Gefühl täusche, wann ich erholt genug bin, um wieder trainieren zu können. Gefühlt würde ich sagen, dass ich schon den nächsten Tag wieder trainieren könnte/sollte.
    Ich sehe aber einen signifikanten Unterschied bei der Erholung zwischen Tag 1 nach dem Training und Tag 2 dank meiner Uhr. Das hätte mir mein Gefühl nie verraten.

    Eins habe ich bei meiner Trainingswoche noch vergessen zu sagen. Was mache ich in den Erholungstagen? Das was ich sonst jeden Tag immer schon gemacht habe: Spazieren gehen. Ich komme im Schnitt da vielleicht auf 7km am Tag. Mal mehr mal weniger. Meine Uhr trackt das zwar, aber ich habe mich entschieden, dass für mich Training erst ab 70% Hfmax beginnt. Alles darunter fällt in Alltagsaktivität-

    Natürlich würde ein 2h Spaziergang am STück auch reinziehen. In so einem Fall würde ich dann auch das Gehen als sportliche Aktivität zählen.

  5. #104
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Ich hatte es nicht. Und bei mir war zwischen einem 5 h Marathon und dem 3:50h Marathon im wesentlichen die Wettkampferfahrung verantwortlich und viel weniger das Training.
    Das ist interessant, kannst du das mal näher erläutern? 1:10 Std. rein durch Erfahrung gewonnen? Wie schnell bist du denn da losgebrettert und wie viel stärker eingebrochen, wenn das 70 Minuten ausgemacht hat? Da laufen andere einen ganzen Halbmarathon.
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  6. #105
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Was ich dank meiner Uhr feststelle, ist, dass ich mich auch vom Gefühl täusche, wann ich erholt genug bin, um wieder trainieren zu können. Gefühlt würde ich sagen, dass ich schon den nächsten Tag wieder trainieren könnte/sollte
    Wenn ich meiner Uhr getraut hätte

    - hätte ich an mindestens 3 von 5 Wochentagen die Bahn und nicht das Rad nehmen müssen. Nein, meiner Form haben die mindestens 200WKM auf dem Rad zusätzlich zu 4 Tagen Laufen überhaupt nicht geschadet - ganz im Gegenteil. (Bei den durchgelaufenen Wettkämpfen bei 10k von 51 auf 44 Minuten, im HM von 2:01 auf 1:37, im M von 3:55 auf 3:30).

    - Hätte ich bei meinem letzten Halbmarathon nach gut einer Stunde nur noch gehen dürfen weil die Uhr sagte "Tank leer".

    - Hätte ich auf Krampf auch an Erholungstagen (an denen ich immer noch 40km Rad gefahren bin) noch viele zusätzliche Schritte machen müssen.

    Du magst so ein Fall sein, der trainiert und sich erholt, wie es die Programmierer der Uhr geplant haben. Glückwunsch. Mich hätte es massiv ausgebremst.

    Aber hey, Du hast ja ein paar Wochen Erfahrung mit Deinem "System". Bei mir sind es jetzt 6 Jahre. Aber was weiß ich schon.

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  7. #106
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Ich hatte es nicht. Und bei mir war zwischen einem 5 h Marathon und dem 3:50h Marathon im wesentlichen die Wettkampferfahrung verantwortlich und viel weniger das Training.

    Also der 100-Marathon-Club stellt immer neue Rekorde und Weltmeister auf. Natürlich mit "viel weniger Training"!
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #107

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    Zitat Zitat von klnonni Beitrag anzeigen
    Aber wenn jemand dein Trainingskonzept übernimmt, läuft er doch auch nicht ungeplant sondern nach den festen Regeln deines Konzeptes.
    Diese Regeln einzuhalten erfordert mehr Disziplin als nach jeden konventionellen Trainingskonzept.
    Dein Konzept ist also auch eine Art von Trainingsplan. Dieser Trainingsplan fordert aber auf seine Gefühle weitgehend auszublenden und auch kein Spass in Form von irgend einer Art von "Flow" zu zu lassen, oder zumindest diese Gefühlsregungen abzubrechen, wenn er gegen dieses Konzept verstößt.

    Warum sollten aber wir Läufer ( die ja angeblich meist undiziplinierte Spassläufer sind), ausgerechnet bei einem Training nach deinem Konzept disziplinierter sein?

    Die Diziplinlosigkeit der Anwender eines Trainingsplanes, egal nach welchen Konzept, ist doch kein Fehler des Trainingsplanes oder dessen Konzeptes.

    Kann es sein, dass die Makel der Diziplinlosigkeit und des Übereifers, den du allen Läufern der herkömmlichen Trainingskonzepte vorwürfst,
    letztlich nicht eher deine Probleme sind, die du durch dein neues Konzept der belastungslosen Langeweile begegnen möchtest?
    Wenn jemand gerne nach Gefühl läuft, weil er sich dann freier fühlt und weil er dann bewusst oder unbewusst in den Zonen läuft, die ihm am meisten Spaß machen, dann wird so ein Läufer in der Tat an keinem Trainingsplan und keinem Regelwerk auf Dauer froh werden lkönnen. In der Tat glaube ich, dass die meuisten Läufer dahin kommen, irgendwann ihr eigenes Ding zu machen und auf Pläne aller Art zu pfeiffen.

    Ich will hier niemanden Missionieren oder irgendwas verkaufen. Ich will nur meine Ansichten und Argumente nennen und mich interresiert nach Pause vieler Jahre, ob un was ich damals falsch gemacht habe und was ich heute anders machen würde., Dazu überlege ich mir eben auch, was denn von der Theorie her nur Sinn machen kann und was nicht. Da sehe ich eindeutig, dass pace gesteuertes Training oder neuerdings auch Laufleistung in Watt gesteuertes Training weniger geeignet ist als Puls, denn der Körper hat nicht nur gegen STrecke zu kämpfen, sondern auch auch ggf gegen Temperatur, mangelnden Schlaf, zu wenig Flüssigkeit, Stress, usw. All das fließt irgendwo in den Puls mit rein und daher ist von der Theorie das pulsgesteuerte Trainuing überlegen.

    WIe schon mehrfach gesagt kann es Talente geben, die perfekt nach Gefühl trainieren können. Aber die meisten Menschen dürften dieses Talent nicht besitzen.


    Nach all den Jahren kann man heute den Puls ohne Brustgurt beim Laufen messen. Ein gigantischer Vorteil zu damals. Außerdem ist die Erfassung der Herzfrequenzvariabilität ein Quantenspung bei der Beurteilung der Erholung. Mit diesen neuen Möglichkeiten mache ich halt meinen Neuanfang beim Laufen. Und ich weiß, viele denken, meine 3:50h von damals war ja nichts Besonderes. Aber wenn ich sehe, dass ich mit erheblich langsamerer pace heute wohl kaum 3 km durchhalten kann, dann wird mir wieder klar was für eine große Leistung 3:50h schon damals für mich war.
    Das wird natürlich ein 3h Marathonläufer nicht verstehen können. Aber eins ist klar: Untalentiert 3:50h zu laufen kann mehr bedeuten als talentiert 3h zu laufen.

  9. #108
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Natürlich würde ein 2h Spaziergang am STück auch reinziehen. In so einem Fall würde ich dann auch das Gehen als sportliche Aktivität zählen.
    Machst du das nach Gefühl? Oder hast du da ein fixiertes Regelwerk? Und nach welchen Kriterien ist dieses entstanden? Die Basis kann ja nicht dein Gefühl sein. Nur weil du das Gefühl hast nach 2 Std. spazieren erledigt zu sein kannst du doch nicht einfach eine Pause ansetzen, wenn deine Uhr sagt du hast nichts getan. Du wirst dir doch nicht selbst schon nach 3 Seiten Text untreu werden?

    Ich meine wenn der Gott schon vom Glauben abfällt, wie sollen dann die Jünger stark bleiben?
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  10. #109
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen

    Also der 100-Marathon-Club stellt immer neue Rekorde und Weltmeister auf. Natürlich mit "viel weniger Training"!
    Man müsste Udo fragen ob die Marathons für ihn Training sind, oder ob er überhaupt noch trainiert und nicht einfach nur so Marathons läuft.
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  11. #110
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Nach all den Jahren kann man heute den Puls ohne Brustgurt beim Laufen messen. Ein gigantischer Vorteil zu damals.
    Wenn man so pulsgläubig ist wie Du eher ein Rückschritt, denn an die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Brustgurtes kommen die anderen Methoden nicht ran.

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  12. #111
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Wenn man so pulsgläubig ist wie Du eher ein Rückschritt, denn an die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Brustgurtes kommen die anderen Methoden nicht ran.
    Hat aber den Vorteil, ist der Puls zu hoch, dann lockere das Armband. Und schon passt es wieder
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  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    klnonni (14.06.2022), ruca (14.06.2022)

  14. #112
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Man müsste Udo fragen ob die Marathons für ihn Training sind, oder ob er überhaupt noch trainiert und nicht einfach nur so Marathons läuft.
    Bestimmt läuft er nach Gefühl... der Unwissende, der!
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    JoelH (14.06.2022), klnonni (14.06.2022)

  16. #113

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen

    Also der 100-Marathon-Club stellt immer neue Rekorde und Weltmeister auf. Natürlich mit "viel weniger Training"!

    Wenn 100 Marathon Club bedeutet, dass man 100 Marathons gelaufen ist., dann ist das eindeutig zu viel Training. Denn ein Wettkampf ist immer auch eine Komponente im Training.

    Ich werde nach der Regel vorgehen: Solange ich mich steigere (gemessen im Verhältnis zwischen pace und Hf beim lockeren Dauerlauf oder Tempolauf) brauche ich weder hochintensive Läufe noch superlange Läufe. Auf einen Wettkampf kann man zur Leistungssteigerung sogar komplett verzichten.

    Die 30km Läufe mögen zur Wettkampfvorbereitung nötig sein. Wenn es um Aufbau von Grundlagenausdauer geht, halte ich sie mittlerweile für kontraproduktiv.

    Sie geben natürlich beim Training das schöne Gefühl was geleistet zu haben. Genauso wie es vermutlich ein schönes Gefühl ist im 100 Marathonclub zu sein. Aber genau darum geht es: Ist das für das Erreichen des Leistungspotentials sinnvoll? Ich meine nein.

  17. #114

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Wenn man so pulsgläubig ist wie Du eher ein Rückschritt, denn an die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Brustgurtes kommen die anderen Methoden nicht ran.
    Die neuesten optischen Sensoren sind erstaunlich genau. Beim Krafttraining gibt es noch die größten Abweichungen. Aber wenn man sich dafür interessiert, in welchen Hf-Zonen n man sich aufhält, dann sind beim Laufen keine signifikanten Unterschiede mehr im Vergleich zum Brustgurt.

    Den Brustgurt darf man auch nicht locker tragen.

  18. #115
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Wenn 100 Marathon Club bedeutet, dass man 100 Marathons gelaufen ist., dann ist das eindeutig zu viel Training.
    Du wirst das vielleicht nicht verstehen, aber diese Leute laufen das aus Spass an der Freude und sind vor allem Genussläufer ohne Zeitambitionen. Also im Prinzip wie du, nur das sie eben einfach - nach Gefühl - laufen gehen, anstatt sich in die Sklaverei eines Uhrenprogrammierers zu begeben.

    btw. Ich habe so Geschichten auch schon programmiert. Wenn du wüsstest was für interessante Bugs man da einbauen kann die ein Noob als bare Münze nimmt, ehe der Bugfix kommt
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  19. #116
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Ist das für das Erreichen des Leistungspotentials sinnvoll? Ich meine nein.
    Ich gebe Dir vollkommen Recht, wenn man "Leistungspotential" als 3km in 20' definiert. Von mir aus: Marathon in 3:50...

    Na gut, hoffentlich bleibst Du länger hier (aus Erfahrung weiß ich, dass es sehr kurz sein wird) und wir Deine Erfolge bewundern können.
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  20. #117

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Du wirst das vielleicht nicht verstehen, aber diese Leute laufen das aus Spass an der Freude und sind vor allem Genussläufer ohne Zeitambitionen. Also im Prinzip wie du, nur das sie eben einfach - nach Gefühl - laufen gehen, anstatt sich in die Sklaverei eines Uhrenprogrammierers zu begeben.

    btw. Ich habe so Geschichten auch schon programmiert. Wenn du wüsstest was für interessante Bugs man da einbauen kann die ein Noob als bare Münze nimmt, ehe der Bugfix kommt
    Ich habe schon geschrieben, dass es nicht auf jede Nachkommastelle ankommen kann. Die Uhr, die ich habe und die, die ich mir demnächst zulegen werde, sind mehrfach unabhängig mit Brustgurtmessungen verglichen worden und die Ergebnisse sind für mich beeindruckend genau.

    Ich sage ja selber, dass vermutlich die meisten Läufer zu dem Punkt kommen, wo sie komplett auf alle Pläne und Regeln verzichten und einfach ihr eigenes Ding machen beim Laufen. Dahinter steckt Sucht an eigenen Glückshormonen. Das muss ja auch nicht schlecht sein.

    Für die Optimierung der Lebenserwartung halte ich km-Sammeln aber extrem kontraproduktiv. Deswegen bin auch auch von den Ultras wieder weg gekommen. Natürlich ist die Ambition das eigene Leistungspotential zu erreichen auch schon kontraproduktiv für die Lebenserwartung.

    Ich beobachte bei mir erst mal wie sich das jetzt entwickelt. Mir geht es weniger um die Frage, wo mein Leistungspotential liegt, sondern eher um die Frage, wie mein Körper auf konstante wöchentliche Trainingsbelastungen sich anpasst und wann die Punkte kommen, wo nur stärkere Trainingsreize noch eine Leistungssteigerung bringen.

    Früher ging es immer wieder darum:
    Jetzt kann ich das leisten, nächste Woche will ich mehr leisten.

    Bei meinem Konzept geht es immer wieder darum:
    Jetzt kann ich das leisten: jetzt will ich sehen, wie mein Körper sich dran gewöhnt.
    Erst wenn er sich dran gewöhnt hat, will ich mehr leisten.

  21. #118
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Man müsste Udo fragen ob die Marathons für ihn Training sind, oder ob er überhaupt noch trainiert und nicht einfach nur so Marathons läuft.
    Auf meiner Laufstrecke war früher auch ein Marathonsammler vom 100er Laufclub unterwegs. Manchmal sind wir ein paar Kilometer zusammen gelaufen und er hat erzählt, wo er am Wochenende wieder einen Marathon absolviert hat. Inklusive der Marathons ist er meist nur 2-3 mal in der Woche gelaufen, ohne Tempotraining, ohne Interesse an kürzeren Wettkämpfen und mit einem typischen Langlaufschlappschritt. Den haben weder Puls noch Pace interessiert, obwohl er gar nicht so langsam war.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  22. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von bones:

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  23. #119
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen

    Für die Optimierung der Lebenserwartung halte ich km-Sammeln aber extrem kontraproduktiv. Deswegen bin auch auch von den Ultras wieder weg gekommen. Natürlich ist die Ambition das eigene Leistungspotential zu erreichen auch schon kontraproduktiv für die Lebenserwartung.
    Den Gedanken hast Du doch schon unter Deinem alten Nick ATP vertreten. Was ist denn aus der Stammzellenforschung geworden? Und Deinem eigenen Forum, wo es um lebenverlängernde Maßnahmen geht?
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  24. #120
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    Bei meinem Konzept geht es immer wieder darum:
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    Erst wenn er sich dran gewöhnt hat, will ich mehr leisten.
    Ist das nicht das Alkoholikerprinzip?

    Wenn ich mich an eine Flasche Wein am Tag gewöhnt habe, dann versuch ich mich auf zwei zu steigern usw.
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  25. #121
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Den Gedanken hast Du doch schon unter Deinem alten Nick ATP vertreten. Was ist denn aus der Stammzellenforschung geworden? Und Deinem eigenen Forum, wo es um lebenverlängernde Maßnahmen geht?
    Hat er nicht immer klein geschrieben? Sonst könnte das ATP sein, oder?
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  26. #122
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Hat er nicht immer klein geschrieben? Sonst könnte das ATP sein, oder?
    also ich habe jetzt mal so die Postings von atp überflogen. Der Duktus ist schon verblüffend ähnlich. Und die gruden Theorien sind auch ähnlich.

    Was ich erschreckend finde wie viele Links da früher erlaubt waren und nicht mal gelöscht wurden. Zu allem möglichen NEM-Kram. Sowas geht ja heute gar nicht mehr.
    Über mich
    wo ich herkomme Am Anfang war da der Bauchspeck und wo ich zuletzt gelaufen bin Joels Daily Challenge - Streakrunning

  27. #123

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Machst du das nach Gefühl? Oder hast du da ein fixiertes Regelwerk? Und nach welchen Kriterien ist dieses entstanden? Die Basis kann ja nicht dein Gefühl sein. Nur weil du das Gefühl hast nach 2 Std. spazieren erledigt zu sein kannst du doch nicht einfach eine Pause ansetzen, wenn deine Uhr sagt du hast nichts getan. Du wirst dir doch nicht selbst schon nach 3 Seiten Text untreu werden?

    Ich meine wenn der Gott schon vom Glauben abfällt, wie sollen dann die Jünger stark bleiben?

    Du merkst es am Ruhepuls und mehr noch an der Herzfrequenzvariabilität, ob Dein Körper intern rackert, um die Schäden zu reparieren.
    Natürlich merkt man es auch in den Beinen. Aber bisher muss ich sagen, dass das Gefühl schlecht in der Lage ist, zu erkennen, wann man sich denn vollständig erholt hat. Ich frühle mich früher wieder fit als es mir Puls und Herzfrequenzvariabilität anzeigt.

    Wenn man nach Gefühl das alles regelt, kann es auch leicht passieren, dass man irgendwann eine gewisse Müdigkeit und Erschöpfung als normal ansieht und man eben den inneren Schweinehund zu überwinden hat, wieder durch die Gegend zu laufen.

    Noch ist es eher so, dass ich den Pausentag vom Gefühl lieber auslassen würde,

    Ich lass mich da jetzt aber eben nach meinem Ruhepuls und der HfV steuern.

  28. #124
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Und Deinem eigenen Forum, wo es um lebenverlängernde Maßnahmen geht?
    Jetzt ist es mir wieder eingefallen: "Zeitgunst" - Das Forum für Lebensverlängerung.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  29. #125
    Brian
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    Zitat Zitat von DerErsteKilometer Beitrag anzeigen
    Mir geht es darum, ein Konzept zu beschreiben, das eine hohe Garantie gibt, dass man nicht wegen zu ehrgeizigem Training unter seinen langfristigen Möglichkeiten bleibt.
    Interessanter Ansatz, aus dem Blickwinkel habe ich persönlich mein Training noch nicht beleuchtet!

    Interessant finde ich auch diesen Gedanken!

    Aber es ist überhaupt nicht so , dass Tempoverbesserung nur mit Temposteuerung erreicht werden kann.
    Eine Frage erlaube ich mir: Warum fängst Du nicht erst einmal an?

    Ein Wiedereinsteiger wie ich kann die 3 km nur mit schnellem Gehen bewältigen.
    Nun bin ich sehr gespannt auf weitere Gedanken von Dir, die ich sehr interressant finde, besonders interessieren mich Deine Erfolge, die sich mittelfristig einstellen werden!

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