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Haglund Ferse - Eure Erfahrungen damit bitte!!?

Haglund Ferse - Eure Erfahrungen damit bitte!!?

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Ein herzliches Hallo! :hallo:


Ich habe an beiden Füssen eine Haglund Ferse. Ich gehe am liebsten in Sandalen weil die fersenfrei sind. In geschlossenen Schuhen schmerzen die Überbeine im Alltag. Jetzt ist es schon zu kalt für Sandalen. Mein Arzt sagt, dass man die Überbeine mit einem Messer entfernen kann. Aber er rät davon ab, weil die Narben erst recht schmerzen können.

Meine Frage an Euch, die auch eine Haglund Ferse haben.
1)Wie schafft ihr es, dass das Gehen und Laufen in geschlossenen Schuhen möglich ist, ohne dass die Überbeine drücken und großer werden?
2)Welchen fersenfreien geschlossenen Schuh kennt ihr?
3)Welche Erfahrungen habt ihr mit einer Operation gemacht?


Ich hoffe, es melden sich viele Betroffene, um mehrere Meinungen zu hören.

Lg Werner

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Hallo Werner,

ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen zum Thema, aber Joe Kelbel, im RW-Forum unter laufjoe erreichbar, hat vor 2 Jahren eine OP mit allen was dazu gehört hinter sich gebracht. Er könnte Dir sicher weiterhelfen.
Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

Eckhard :winken:

"Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

Auch 2014 und danach wird weitergelaufen! :zwinker2:

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Hi!

Ich habe eine Haglund Ferse, allerdings in moderater Ausprägung. Ich achte bei Schuhen darauf, dass sie eine möglichst weiche Fersenkappe haben. Viele (insbesondere viele billige) Schuhe haben eine fiese Naht genau auf Höhe der Haglundferse. Mit diesen Schuhen ist Gehen absolut unmöglich. Grundsätzlich ist das Einlaufen von neuen Schuhen aber erst einmal eine Qual. Die besten Erfahrungen habe ich mit ganz leichten Turnschuhen gemacht. Wenn es kühler wird sollte man evtl. einen Blick auf leichte Trekking-Schuhe mit gepolsterter Ferse werfen.

Großer Nachteil ist, dass die meisten Schuhe schon nach relativ kurzer Zeit an der Stelle, wo die Ferse am Schuhe reibt durchgescheuert sind.

Viele Grüße

Edit: Was ich ganz vergessen habe ist, dass ich beste Erfahrungen mit den Zehenschuhen gemacht habe, die du auch auf meinem Profilbild siehst. Die sind so flexibel, dass sie die Ferse nicht reizen. Und ich brauchte auch keine Einlaufzeit. Mit Zehensocken, kann man die auch tragen, wenn es kühler wird.

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Hallo,

ich hatte eine Haglund-Verse, aber nur an einem Bein, was dazu führte, dass ich eigentlich zwei verschiedene Schuhgrößen brauchte. ich habe es dann operieren lassen, ist allerding schon über 20 Jahre her, kann sein, dass das heute völlig anders gemacht wird.

Ich hatte danach 6 Wochen Gips, wegen der Narbe, und danach war mein Beinchen dünn wie ein Strohhalm, das geht fix mit dem Muskelabbau.
Bei beiden Beinen wird das natürlich noch schwerer.

Aber als alles verheilt war, war es o.k., ich habe seither überhaupt keine Probleme mehr.

Aber wie gesagt, 20 Jahre her...

Alles Gute!

Juhly

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Rumlaeufer hat geschrieben:Hallo Werner,

ich habe zwar keine persönlichen Erfahrungen zum Thema, aber Joe Kelbel, im RW-Forum unter laufjoe erreichbar, hat vor 2 Jahren eine OP mit allen was dazu gehört hinter sich gebracht. Er könnte Dir sicher weiterhelfen.
Ich bezweifel mal dass Joe ein Vorbild für irgendwas sein könnte .... :teufel:

gruss hennes

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ich habe über die Sommermonate fersenfreie Sandalen getragen und die Überbeine sind an beiden Füßen sehr geschrumpft!!

jetzt trage ich Laufschuhe und die sind im Fersenbereich weich gepolstert, allerdings sind die Überbeine wieder aktiv und wachsen schnell. Nach 2 Wochen haben die Überbeine schon Löcher im Laufschuh gemacht!!

Jetzt klebe ich Druck-Schaumstoffpolster von Scholl auf die Überbeine, damit sie weniger schmerzen.

Wie kann man den Fersenabsatz auskleiden, damit kein Druck auf die Überbeine kommt?

Mühsam....

7
Ich habe/hatte an beiden Fersen.
Bei neuen Schuhen ist es tlw wirklich unerträglich gewesen, tlw hab ich fast gar nix gespürt. Natürlich werden die Schuhe hinten schnell kaputt.
Ich habe vor 2,5 Jahren eine operieren lassen. Aufenthalt im Spital 3 Tage, danach noch 4 Wochen so einen AirCast-Schuh getragen. Normale Mobilität hatte ich sehr schnell wieder, an Sport war aber länger nicht zu denken.. bis zur kompletten Schmerzfreiheit (unter Belastung) vergingen schon ein paar Monate.
Werde aber trotzdem die zweite auch bald machen lassen, einfach weil ich bei neuen Schuhen nicht immer hoffen müssen will.

Zu erwähnen ist auch noch, dass es möglich ist, sich spezielle Einlagen anfertigen zu lassen (sofern sie nicht zu stark ausgeprägt ist).
Bild
Bild

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Hennes hat geschrieben:Ich bezweifel mal dass Joe ein Vorbild für irgendwas sein könnte .... :teufel:

gruss hennes
Och, würd ich mal so nicht sagen - kommt immer darauf an, wo man hinstrebt :teufel:
Die beliebtesten Diagnosen der Orthopäden:

"Da ist nix"
"Das ist nicht schlimm"
"Das haben viele"
"Da kann man nix mehr machen"
"Ja, wir werden alle nicht jünger!"
"Dat krieje me wieder hin!!!":zwinker2:
"Das ist in 2 Wochen wieder weg!"
Von RennFuchs geklaut: "Das dürfte eigentlich garnicht wehtun"
"...ja wenn das schon so lange weh tut, dann muss das eigentlich operiert werden"
gefolgt von: ..."aber nehmen sie zur Sicherheit erstmal noch 14 lang Tage die Tabletten":klatsch:

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Domborusse hat geschrieben:Och, würd ich mal so nicht sagen - kommt immer darauf an, wo man hinstrebt :teufel:
ok, ja z.B. .................. in den WAHHHHHHNNNNNNSSSSSSSINNNNNNNNNNNNNN :party3:


gruss hennes

Elfie-Haglund-Exostose an beide Fersen

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Hallo, Am 06.06.2013,wurde ich an der rechten Ferse operiert.Überhaupt nichts gebracht!Die Schmerzen sind die gleichen geblieben.Kann ohne Schmerzen nicht gehen.Nachdem der Arzt mir sagte,ich soll mich damit abfinden,mit Krüken gehen,gehe ich fast nicht mehr aus dem Haus.Kennt jemand einen Artzt,der mir helfen kann?
Grüsse Elfie.

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Guten Abend... Ich hab eine Frage... Ich habe mich vor gut 3 Monaten an einer Ferse operieren lassen. Die Wundheilung verlief ohne Probleme ABER ich habe totale Missempfindungen an der Ferse und der Knochen tut auch immernoch weh.. Ich habe Angst , dass die Nervenschädigungen bleiben..

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Mueslifisch hat geschrieben:Guten Abend... Ich hab eine Frage... Ich habe mich vor gut 3 Monaten an einer Ferse operieren lassen. Die Wundheilung verlief ohne Probleme ABER ich habe totale Missempfindungen an der Ferse und der Knochen tut auch immernoch weh.. Ich habe Angst , dass die Nervenschädigungen bleiben..
Hallo mueslifisch,
das solltest du wirklich mit Ärzten klären.
Gute Besserung!!
Garmin

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Es gibt nach meiner Erfahrung mehrere Möglichkeiten:
1. Adidas-Schuhe kaufen, dabei auf möglichst leichte Fersenkonstruktion achten, 2. bei einem orthopädischen Schuhmacher die Fersenkappe (Pappverstärkung im Schuh) herausschneiden lassen (evtl. nach ärztl. Verordnung durch Krankenversicherung bezahlen lassen) oder einen Cutter nehmen und das Innenfutter im Fersenbereich aufschneiden und die Fersenkappe selbst entfernen (Vorsicht, Cutter ist scharf!!!).
Alternativ gibt es bei Nike die Free-Serie ohne Fersenverstärkung, aber die sind für längere Strecken eher zu leicht gebaut.
Seitdem ich das so (1.-2.) mache, kann ich ohne Beschwerden wieder über 2 Std. laufen, vorher hatte ich Ultraschallbehandlung beim Orthopäden, die aber nur dem Orthopäden etwas gebracht hat

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Ich und meine Tochter sind betroffen.
Ich trage ausschließlich Leguano Barfußschuhe im Alltag, meine Tochter meistens.
Beim Laufen bevorzugen wir Schuhe von Salming, das sind Natural Running Schuhe.
Wir machen intensives Faszientraining vor allem Fuß, Waden, Schienbeine.
Dann habe ich sehr viel an meine Beweglichkeit gearbeitet, Tochter ist eh sehr geschmeidig :nick: .
Schmerzen: fast keine mehr, Schwellung ist merklich zurückgegangen.

15
Billig-Schuhe von LIDL:

Einige Modelle (varieren) haben eine unglaublich weiche Fersenkappe, die einzigen Schuhe, in denen ich derzeit beschwerdefrei laufen kann.
Dazu gibts noch einen Strumpf mit einem eingnähtem Gelkissen bei LIDL zu kaufen - damit bin ich HM PB gelaufen. :-)

Mit Adidas Sequence ist das Laufen auch noch erträglich, ASICS (GT-4; Kayano) ist allerdings Gift.

Wichtig: Wenig Dämpfung - ansonsten bewegt sich die Ferse wie auf einem Trampolin hoch und runter, und das scheuert!

Um Missverständnisse auszuschliessen:
Ich bin schon seit Jahren kein Billig-Schuh-Fan mehr, hab aber aus Verzweiflung die eigentlich fuer die Gartenarbeit eingeplanten Schuhe reaktiviert, als der Testlauf super funktioniert hat. (merkt man schon nach 5 Minuten.)

Operieren, nein Danke. Mit konservativer Therapie hat man meistens (aber nicht immer!) Erfolg.
.. bis der Arsch im Sarge liegt!

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Hallo,

habe schon drei Jahre die Schmerzen an der Ferse Haglundferse, wieß nicht mehr weiter kann keine Arbeitsschuhe mehr tragen und bin deswegen schon länger arbeitsunfähig geschrieben, die Schmerzen werden trotz Ruhe nicht besser. Habe schon einiges probiert Stoßwellen, Spritzen,u.s.w.
Über Informationen würde ich mich freuen.

LG Hans

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Ich würde erstmal durchforsten was es hierschon alles dazu gab.

Mit dem siebten Lebensjahrzehnt wird es schwer, sich noch zu steigern, außer man hat erst im sechsten Jahrzehnt begonnen Sport zu treiben

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Mein Stichwort... :D Ich habe das Vergnügen einer Haglund-Ferse beidseits mit vollem Programm (chron. Schleimbeutelentzündung, degenerierte Achillessehne und Schmerzen) Da ich 2 Jahre damit rumgemacht habe und Stoßwelle, Stromtherapie, Physio und Ruhe nichts gebracht hatte, habe ich den einen Fuß operieren lassen. Es hat einige Wochen gedauert, bis ich wieder fit war, aber ich fand die ganze Prozedur nicht so schlimm, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Bedauerlicherweise habe ich seit September wieder die gleichen Schmerzen wie vorher gehabt. Diesmal hat aber Stoßwelle sehr gut geholfen. Laut Orthopädin, weil halt nur die Achillessehne das Problem war und Haglund Ferse und entzündeter Schleimbeutel draußen sind. Wegen anhaltender Beschwerden müsste ich rechts auch operieren lassen, momentan habe ich aber wenig Lust darauf ;) Und da die Beschwerden am abklingen sind sitze ich es auch erst mal aus. Wenn du wirklich Beschwerden hast, die durch nichts weg gehen und den Alltag beeinträchtigen, dann würde ich an deiner Stelle durchaus über OP nachdenken. Wobei das Narbengeweben halt auch nicht unbedingt problemlos ist, darüber muss man sich im Klaren sein. Es kommt halt auf den Leidensdruck an ;) Meiner war sehr hoch, da ich 8 Stunden täglich auf der Arbeit mit Schmerzen am Laufen war, keine Treppen mehr gehen konnte und auch Ruheschmerz hatte.
Viele Grüße,
Daniela :winken:

Mein "Blog": Aus der Couchpotatoe wird eine Renn-Schnecke

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So geht es mir auch habe eigentlich immer Schmerzen auch bei Ruhe. Nun muß ich einen guten Arzt finden der die OP durchführt und da habe ich gemerkt das ist gar nicht so einfach. Wo finde ich einen guten Arzt?

LG Hans

Ergänzung

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Hanses hat geschrieben: Wo finde ich einen guten Arzt?
In einem für Orthopädie spezialisierten Krankenhaus hat ein Leidensgenosse vor langer Zeit gesagt.

Such mal

Mit dem siebten Lebensjahrzehnt wird es schwer, sich noch zu steigern, außer man hat erst im sechsten Jahrzehnt begonnen Sport zu treiben

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Ich hab mich vor 4 Monaten operieren lassen, bis jetzt soweit alles ok.
Mein Doc heißt Jazra, Diako Flensburg. Ich kann ihn absolut empfehlen, Fachmann für alle Fussprobleme.
LG

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Hallo,
seit 10 Jahren habe ich Probleme mit einer Haglundferse, Bursitis und später kam noch eine Verknöcherung der Achillessehne dazu, das betrifft beide Füße. Vor 5 Monaten habe ich mich dann an einem Fuß operieren lassen, da im letzten Jahr die Schmerzen nicht mehr auszuhalten waren. Die OP war leider kein Erfolg, da das Problem nicht wirklich behoben wurde. Ich wurde jetzt in einer anderen Klinik noch einmal operiert und hoffe darauf, dass es jetzt besser wird. Zwei Wochen Schiene, vier Wochen Orthese und dann langsame Mobilisierung. Das Laufen musste ich schon vor 10 Jahren aufgeben :-(
Ich würde auf jeden Fall raten einen Fußspezialisten aufzusuchen (z.B. Sportklinik), die Expertise in einer Orthopädischen Klinik ist nicht immer gegeben. Ich habe viel zu lange mit der OP gewartet.

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Hallo,
wenn man so lange schon Probleme mit der Haglundferse hat und schon alle konservativen Maßnahmen durchhat, hilft wirklich nur noch eine OP. Dabei wird die Ausbuchtung am Fersenbein abgetragen, ggf. auch die Verknöcherung der Sehne entfernt und die Sehne wieder mit einem Fadenanker fixiert. Das wurde bei mir gemacht. Davor gab es über Jahre gute und schlechte Tage, mal konnte ich lange Strecken gehen, Sport machen aber das wurde immer schlechter. Jetzt war die Sehne so geschädigt, dass ich bedauere so lange gewartet zu haben. Für eine OP würde ich auf jeden Fall einen Fußspezialisten aufsuchen. Viele orthopädische Kliniken werben mit der OP der Haglundferse, ich bin zweimal operiert worden und habe einmal sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Erst in einer Sportklinik wurde das Problem richtig erkannt und entsprechend operiert.

Op Haglundferse

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Hallo Mueslifish
eben bin ich auf Deinen Beitrag gestoßen und mich würde interessieren, wie es Dir noch ergangen ist in den Monaten nach der Haglund Op undwie lange die hoffentlich vollständige Heilung dauerte.

Ich wurde vor 2 Monaten operiert, habe immer noch ganz arge Empfindungsstörungen ( darf nicht an die Ferse kommen, fühlt sich an, als ob Nerven offen liegen), extreme Schwellung und Rötung. Die Archillessehne fühlt sich an, als ob sie über Steine reibt.
Jeder Humpelschritt sticht in der Ferse. Ich habe das Gefühl, die Gleitschicht fehlt nun unter der Sehne...

Dein Beitrag ist ja schon lange her, würde mich trotzdem über kurze Infos freuen.

Viele Grüße

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Hallo Julimog,

ich hatte Ende Februar eine kleine OP. Ohne die Achillessehne abzutrennen.
(Siehe auch den Link forum/threads/124350-haglund-Exostose?p ... ost2625836)

Nach 2 Monaten habe ich mit wenigen, langsamen, kurzen Distanzen angefangen. Das habe ich aber wieder eingestellt.
Ich mache mir immer mal wieder Sorgen, dass doch der Sehnenansatz Probleme macht, weil es Rückseitig anschwillt und schmerzt.
Aber wahrschenlich schwillt nur alles um den gereizten Bereich an und schmerzt.

Ich habe mir einen Waterrower gekauft, um weiter trainieren zu können. Rudern und Radfahren gehen super. Exzentrische Übungen für die Ferse inzwischen auch.
Schuhe trage ich weitgehend ohne Fersenkappe und Polster. In der Schuh OP hab' ich schon Routine ;)

Gedulde Dich. Versuche das zu machen, was geht. Und azu Kühlpack oder Eiswürfelmassage mit Dicol Gel. und evtl mal den Arzt bzgl exzentrischer Übungen fragen.
Anschwellen kann es noch lange.

Zwei Schritte vor einen zurück. Aber es wird besser.

Viele Grüße und gute Besserung

27
Ich habe mal in meinem Lauftagebuch nachgelesen:
5 Wochen nach der klassischen Haglund-OP (nicht minimal invasiv, sondern schön blutig mit Abnahme der AS usw. :-) mit dem "Laufen" und ganz viel Fußtraining wieder gestartet: 1.5-3km in 15min/km in Leguanos. Schmerzen tw. weit über 5.
3 Monate nach der OP: 5-6km in 8-6min/km. Schmerzen 3-5. Langsam wieder genug Kraft im Fuß, um sich hochdrücken zu können.
6 Monate nach der OP: Beschlossen, dass Joggen wieder funktioniert. Schmerzen 1-3.
9 Monate nach der OP: Glück gehabt. Vorsichtig wieder mit dem Training gestartet. Viel DL und Fußtraining. Schmerzen 1-2
12 Monate nach der OP: 10km Wettkampf in unterirdischen 5:48/km Schnitt, aber wieder dabei. Schmerzen 0-1
Heute ist wieder alles weitgehend OK.
Wichtig ist m.E. sehr früh mit dem Fußtraining anzufangen: Kraft, Stabilisierung, Beweglichkeit. Alleine schon wichtig, dass die Wunden nicht verkleben. Kläre das mit der Physio.
Die Schmerzen kommen von der Wunde am Knochen. Das dauert halt, bis die verheilt ist.

Meine Chirurgin hat übrigens gesagt, dass ich mit dem Lauftraining etwa 2-3 Wochen nach der OP anfangen kann. Da könne nichts mehr kaputt gehen.
Auf mein Stirnrunzeln hin kam der Nachsatz: "Das wird nur so schweinisch Weh tun, dass Sie nach einem Schritt das Training abbrechen werden." Das Grinsen konnte sie sich nicht verkneifen.
Tipp: Führe ein Tagebuch, damit du den Fortschritt erkennen kannst. Hat mir in frustigen Momenten, dass es gefühlt nicht vorangeht, sehr geholfen.
Tom

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Minimalinvasiv hatte ich auch nicht. Dabei muss man zum einem mehr Bindegewebe wegräumen und mein Orthopäde meinte: "Da sieht man schlecht, das ist ja kein richtiges Gelenk"

Der Anlaufschmerz morgens mach mir immer mal wieder Sorgen. bzgl des Sehnenansatzes. Ich kann mich direkt nach dem Auftshehen nicht mit dem Fuß alleine in den Zehenstand drücken. Aber das MRT war da unauffällig.

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Danke für Eure Antworten.
Sehr interessant, dass Du ein Tagebuch geführt hast !! Mittlerweile sind 4 Monate vergangen seit meiner OP. Ich bin alltagstauglich, aber mehr leider noch nicht. Seit 2 Wochen kann ich leichte Sneaker tragen, also geschlossene Schuhe, ohne direkt vor Nervenschmerzen an die Decke zu gehen. Ich mache täglich Übungen, auch bis zur Schmerzgrenze... man will ja schließlich voran kommen :zwinker2: Zehenstand komplett auf dem operierten Fuß, ohne Abstützen, geht vielleicht 1 cm hoch. Die Ferse ist immer noch dick geschwollen und überwärmt. Ich kühle, wann und wo es geht. Physio starte ich in 2 Wochen. Die erste Physioeinheit war nicht durchzuführen wegen Schmerzen und mir durfte keiner an den Fuß packen. Das ist aber 3 Monate her.
Die OP war nicht minimalinvasiv und auf den Röntgenbildern ist schon echt was vom Fersenbein weggenommen worden. Ich weiß, dass gerade Op am Knochen langwierig sind, allerdings dass es so schmerzhaft ist und Geduld erfordert, das hätte ich nicht gedacht.
Den Anlaufschmerz morgens oder wenn ich länger gesessen habe, den hab ich nicht mehr. Das ist ja positiv, weil diese Humpelei über 1 Jahr lang, das war für den ganzen Bewegungsapparat überhaupt nicht gut. Alles in allem habe ich ja lange alles versucht.... Stoßwelle ( :sauer: ), Röntgenreizbestrahlung, Physio, Einlagen, Gelsohlen, Dehnübungen.... am Ende habe ich mich zur Op entschlossen und hoffe, dass ich bald wieder starten kann mit Laufen, momentan habe ich dabei einfach kein gutes Gefühl und werde auch nicht gegen Schmerzen anlaufen. Dann muss ich eben bei fast Null anfangen. Wenn es dann allerdings irgendwann schmerzfrei möglich ist, dann hat sich hoffentlich alles gelohnt :daumen:

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Uih. Physio erst vier Monate nach der OP ist aber lange her.
Sonst klingt das so ähnlich wie bei mir. Nur hatte ich das Kernziel im Alltag keine Schmerzen zu haben. Das es jetzt wieder für Wettkämpfe reicht, war nur das Sahnehäubchen. Das dauert halt. Bei mir hat es ja auch bis in den Herbst gedauert, bis es einigermaßen lief.
Geduld und immer fleissig üben.
Tom

Salmin Greyhound

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Hallo, du erwähntest einmal diesen Schuh. Ist der hinten schön weich an der Ferse? Momentan bin ich mit meinen alten Asics J33 unterwegs, die sozusagen keine Fersenkappe habe, allerdings auch wenig Halt bieten. Ich proniere schon . lg
Steingeiss - Rüslerläuferin

Bild

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Schweizlove hat geschrieben:Hallo, du erwähntest einmal diesen Schuh. Ist der hinten schön weich an der Ferse? Momentan bin ich mit meinen alten Asics J33 unterwegs, die sozusagen keine Fersenkappe habe, allerdings auch wenig Halt bieten. Ich proniere schon . lg
..der Adidas Ultra-Boost ST und Solarboost ST haben auch keine klassische Fersenkappe und bieten ausreichend Halt. Sind vielleicht auch eine Alternative?
Bild
Link
Mein Lauftagebuch: "Laufend im Rheinland"

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Man kann fast jeden Schuh problemlos hinten leerräumen.
Kannst ja erstmal mit einem alten Schuh üben.
- Oben am Rand mit einer Nähscheere aufschneden.
- Einlegesohle raus.
- Aufreissen. Klebt oft mördermäßig.
- Polster raus rupfen.
- Fersenkape unten mit Teppichmesser abtrennen. Klinge nur ganz wenig rausgucken lassen. Ist nicht so einfach.
- Fersenkappe rausreissen. Braucht gerne Kombizange und Gewalt.
- Probelauf und Zunähen.

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Wollte mal kurz meine letzten Erfahrungen mitteilen. Für Leute, die überlegen, ob sie die Haglund-Ferse operieren lassen oder nicht, ist das vielleicht interessant.
Ich hatte ja sehr lange Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Taubheitesgefühl in den Zehen und Brennen in der Ferse nach der OP. Die Mobilität wär recht schnell wieder da allerdings an ein rundes Gangbild bzw. Joggen war und ist bisher kaum zu denken. Beim Joggen quäle ich mich humpelnd durch den Wald...Keine Kraft in der Wade um richtig abzurollen. Die ganzen Belastung liegt auf dem nicht-operierten Bein und das macht sich langsam durch Hüftschmerzen bemerkbar.
Jetzt sind 6 Monate vergangen und ein Zehenstand ist immer noch nicht möglich.
Ich war letzte Woche beim Neurologen und es wurde ein Messung der Nerven durchgeführt. Ich hatte es mir schon gedacht und das wurde dann auch bestätigt. Der Tibialisnerv ist geschädigt.... Also brauche ich mich nicht wundern, dass meine Kraftübungen für den Zehenstand nichts bringen und ich keine Kraft in die Wade bekomme. Wenn der Nerv, der den Wadenmuskel, die Ferse und Zehen versorgt geschädigt ist, ist es kein Wunder, dass sich da nichts tut.
Vorerst versuche ich es mit Tabletten, die die Nerven stimulieren sollen.... Ich habe ja die leise Hoffnung, dass sich der Nerv noch regeneriert aber die Chancen stehen nicht gut.
Das einzigst Positive: Die Schmerzen von vor der Op, die mir die Verknöcherung und der entzündete Schleimbeutel gemacht haben, sind weg. Keine Anlaufschmerzen mehr, etc. ! Dafür ein geschädigter Nerv.....
Tja, so kanns gehen. Bei jeder OP ein Risiko. Hab halt Pech gehabt...

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Julimog hat geschrieben:Wollte mal kurz meine letzten Erfahrungen mitteilen. Für Leute, die überlegen, ob sie die Haglund-Ferse operieren lassen oder nicht, ist das vielleicht interessant.
Ich hatte ja sehr lange Schmerzen, Schwellungen, Rötungen, Taubheitesgefühl in den Zehen und Brennen in der Ferse nach der OP. Die Mobilität wär recht schnell wieder da allerdings an ein rundes Gangbild bzw. Joggen war und ist bisher kaum zu denken. Beim Joggen quäle ich mich humpelnd durch den Wald...Keine Kraft in der Wade um richtig abzurollen. Die ganzen Belastung liegt auf dem nicht-operierten Bein und das macht sich langsam durch Hüftschmerzen bemerkbar.
Jetzt sind 6 Monate vergangen und ein Zehenstand ist immer noch nicht möglich.
Ich war letzte Woche beim Neurologen und es wurde ein Messung der Nerven durchgeführt. Ich hatte es mir schon gedacht und das wurde dann auch bestätigt. Der Tibialisnerv ist geschädigt.... Also brauche ich mich nicht wundern, dass meine Kraftübungen für den Zehenstand nichts bringen und ich keine Kraft in die Wade bekomme. Wenn der Nerv, der den Wadenmuskel, die Ferse und Zehen versorgt geschädigt ist, ist es kein Wunder, dass sich da nichts tut.
Vorerst versuche ich es mit Tabletten, die die Nerven stimulieren sollen.... Ich habe ja die leise Hoffnung, dass sich der Nerv noch regeneriert aber die Chancen stehen nicht gut.
Das einzigst Positive: Die Schmerzen von vor der Op, die mir die Verknöcherung und der entzündete Schleimbeutel gemacht haben, sind weg. Keine Anlaufschmerzen mehr, etc. ! Dafür ein geschädigter Nerv.....
Tja, so kanns gehen. Bei jeder OP ein Risiko. Hab halt Pech gehabt...
das tut mir Leid, hast du mit deinem Orthopäden oder einem anderen darüber geredet? Bei mir lief es bei beiden OPs bisher gut (die zweite wurde letzte Woche durchgeführt). Sofern du ANlaufstellen brauchst, darfst du dich gerne bei mir melden =)
Gewichtschallenge:
71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

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Hallo zusammen,

nachdem mein Leiden an der Haglundferse (v.a. rechte Seite) im Sommer 2017 begann, wurde natürlich ersteinmal die konservative Schiene gefahren (u.a. KG, Stoßwelle, neue Einlagen). Nachdem das nichts geholfen hat und der linke Fuß so langsam auch zu Schmerzen begonnen hat, wurde nochmals ein MRT (beidseits) gemacht und jeweils die Haglundexostose mit Einriss/Anriss der Achillessehne festgestellt. Die rechte, schmerzhaftere Seite (sah im MRT sogar besser aus) wurde März 2019 operiert. Nach ca. 1/2 wäre ein lansgamer DL wieder drin gewesen (so ca. 1 h, 10 km), nur dann waren auf der anderen Seite die Schmerzen zu groß gewesen. Die rechte Seite wurde von Herrn Dr. Buchhorn (Regensburg, Straubing) operiert (zur Info). Der rechte Fuß fühlt sich seitedem wieder gut an, die Beweglichkeit hat aber im Vergleich zu davor minimal nachgelassen (Beugen ist n bissl weniger als davor). Letzte Woche wurde dann die andere Seite operiert (Dr. Pauser, Nürnberg). Bisher fühlt sich der Fuß im Vergleich zur 1. OP rechts besser an (weniger Schmerzen die ersten Tage, besserer Kreislauf, kann sogar schon ohne Schuh und ohne Hochlagern schlafen). Ich bin sehr optimistisch, dass auch dieser wieder wird.
Was mich allerdings von denjenigen, die operiert wurden, interessiert ist, ob die Haglundexostose wieder gekommen ist (wenn ja, nach wie vielen Monaten/Jahren)?
Gewichtschallenge:
71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

Rezidiv Haglund

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Hallo Wieselbursche,
vor 10 Jahren wurde ich am linken Fuß linksseitig an der Haglundexostose operiert. Vor einem 2 Jahren fing das dann wieder an, allerdings mit Schleimbeutelentzündung rechtsseitig am gleichen Fuß. Nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen hab ich mich dann nochmals für die OP entschieden. Allerdings ist es diesmal eben leider nicht so gut verlaufen.
Diesmal wurde vorsorglich echt was vom Fersenbein abgetragen, damit ich endgültig Ruhe habe.
Kann also irgendwann wiederkommen....

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Julimog hat geschrieben:Hallo Wieselbursche,
vor 10 Jahren wurde ich am linken Fuß linksseitig an der Haglundexostose operiert. Vor einem 2 Jahren fing das dann wieder an, allerdings mit Schleimbeutelentzündung rechtsseitig am gleichen Fuß. Nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen hab ich mich dann nochmals für die OP entschieden. Allerdings ist es diesmal eben leider nicht so gut verlaufen.
Diesmal wurde vorsorglich echt was vom Fersenbein abgetragen, damit ich endgültig Ruhe habe.
Kann also irgendwann wiederkommen....
Grüß dich,
Was genau wurde denn vor 10 Jahren gemacht? Wurde der Knochen auch abgetragen?

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Hi zusammen,

ich mach mal mit beim Haglund Op Austausch. Die nach - OP Verläufe sind ja sehr unterschiedlich, ich hoffe noch dass sich bei mir die Sache doch noch positiv entwickelt. Die Geschichte von Julimog hört sich nicht gut an!
Kurzfassung:
seit Mai 2019 massive Schmerzen und Schwellung durch Schleimbeutelentzündung, laufen unmöglich, länger gehen auch, humpeln fast immer. Rennrad und Schwimmen war ok. Wurde erst lange als Rheumaschub behandelt (hab da eine Vorbelastung), dann das ganze konservative Programm plus Faszientherapie ohne jegliche Verbesserung. Schließlich haben 3 Orthopäden zur OP geraten, die war Anfang Juni. Üppige Abtragung des Knochens, Resektion des Schleimbeutels und vernarbten und entzündeten Gewebes, Glättung der Achillessehne am Ansatz, Sehne musste nicht abgetrennt werden.
Dann 6 Wochen Stiefel, soweit ging es ganz gut (mit Krücken). Seit gut 3 Wochen darf ich voll belasten, kann ich aber nicht. Schuhe anziehen geht gar nicht. seitdem ständig stärker werdende Schmerzen. Gehen geht fast gar nicht, Schmerzen auch im Ruhezustand v.a. im Umfeld der Narbe. Nehme Novalgin, mein Physio rät von Ibu o.ä. Entzündungshemmern ab. Ich bin ziemlich frustriert, dass ich nicht mal alltagstauglich bin nach 9 Wochen und Dauerschmerzen sind zermürbend.
Konnte jemand von Euch nach 2-3 Monaten wieder normal gehen? Mein Arzt hatte gesagt, dass der gesamte Heilungsprozess 6-9 Monate dauert, aber mit den Schmerzen hatte ich nicht gerechnet, nachdem ich nach der OP im Prinzip gar keine Probleme hatte, allerdings ja auch keine Belastung.
So, sorry für´s jammern. Bin froh dass wir 34 Grad haben, da würde ich wahrscheinlich eh nicht laufen

Schönes WE!

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impala hat geschrieben:Hi zusammen,

ich mach mal mit beim Haglund Op Austausch. Die nach - OP Verläufe sind ja sehr unterschiedlich, ich hoffe noch dass sich bei mir die Sache doch noch positiv entwickelt. Die Geschichte von Julimog hört sich nicht gut an!
Kurzfassung:
seit Mai 2019 massive Schmerzen und Schwellung durch Schleimbeutelentzündung, laufen unmöglich, länger gehen auch, humpeln fast immer. Rennrad und Schwimmen war ok. Wurde erst lange als Rheumaschub behandelt (hab da eine Vorbelastung), dann das ganze konservative Programm plus Faszientherapie ohne jegliche Verbesserung. Schließlich haben 3 Orthopäden zur OP geraten, die war Anfang Juni. Üppige Abtragung des Knochens, Resektion des Schleimbeutels und vernarbten und entzündeten Gewebes, Glättung der Achillessehne am Ansatz, Sehne musste nicht abgetrennt werden.
Dann 6 Wochen Stiefel, soweit ging es ganz gut (mit Krücken). Seit gut 3 Wochen darf ich voll belasten, kann ich aber nicht. Schuhe anziehen geht gar nicht. seitdem ständig stärker werdende Schmerzen. Gehen geht fast gar nicht, Schmerzen auch im Ruhezustand v.a. im Umfeld der Narbe. Nehme Novalgin, mein Physio rät von Ibu o.ä. Entzündungshemmern ab. Ich bin ziemlich frustriert, dass ich nicht mal alltagstauglich bin nach 9 Wochen und Dauerschmerzen sind zermürbend.
Konnte jemand von Euch nach 2-3 Monaten wieder normal gehen? Mein Arzt hatte gesagt, dass der gesamte Heilungsprozess 6-9 Monate dauert, aber mit den Schmerzen hatte ich nicht gerechnet, nachdem ich nach der OP im Prinzip gar keine Probleme hatte, allerdings ja auch keine Belastung.
So, sorry für´s jammern. Bin froh dass wir 34 Grad haben, da würde ich wahrscheinlich eh nicht laufen

Schönes WE!
Nach ca. 2,5 Monaten konnte ich wieder sehr sehr langsam mit sehr leichten Joggingeinheiten gepaart von Spazierengehen anfangen (3,5 km in 36 Minuten), war aber nicht unbedingt bei jedem Schritt angenehm..., Alltag war problemlos machbar, die Wege zum Supermarkt, Arbeit etc. Waren nach den Krücken schon sehr sehr schwer, so kurz wie möglich (tat auch anfangs nicht so gut)
Der Heilungsverlauf ist leider auch stark von der Zellerneuerung/Alter/Kreislauf/Durchblutungsstörungen abhängig. Darf ich fragen, wie alt du bist? Ich bin 30, also für die Heilung quasi perfektes Alter...

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Der Heilungsverlauf ist leider auch stark von der Zellerneuerung/Alter/Kreislauf/Durchblutungsstörungen abhängig. Darf ich fragen, wie alt du bist? Ich bin 30, also für die Heilung quasi perfektes Alter...

Hi,
haha, stimmt ich bin schon 54 ;-) und von Natur aus ungeduldig und Orthopäden vertraue ich grundsätzlich nicht.
Es beruhigt mich aber dass Du auch noch Probleme hattest bei etwas längeren Wegen. Mein Heilungsverlauf war in den ersten Wochen gut, aber dann kam die Ernüchterung. Hab Bedenken, dass die Exostose und der Schleimbeutel nur ein Teil des Problems waren, da die Sehne strukturell geschädigt ist. Mein Arzt hatte schon auf Grund des MRT angedeutet, dass diese Defekte sich selbst noch regenerieren müssen. Dafür gibts natürlich auch keine Garantie. Mal sehen.

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impala hat geschrieben:Der Heilungsverlauf ist leider auch stark von der Zellerneuerung/Alter/Kreislauf/Durchblutungsstörungen abhängig. Darf ich fragen, wie alt du bist? Ich bin 30, also für die Heilung quasi perfektes Alter...

Hi,
haha, stimmt ich bin schon 54 ;-) und von Natur aus ungeduldig und Orthopäden vertraue ich grundsätzlich nicht.
Es beruhigt mich aber dass Du auch noch Probleme hattest bei etwas längeren Wegen. Mein Heilungsverlauf war in den ersten Wochen gut, aber dann kam die Ernüchterung. Hab Bedenken, dass die Exostose und der Schleimbeutel nur ein Teil des Problems waren, da die Sehne strukturell geschädigt ist. Mein Arzt hatte schon auf Grund des MRT angedeutet, dass diese Defekte sich selbst noch regenerieren müssen. Dafür gibts natürlich auch keine Garantie. Mal sehen.
Ich vertraue grundsätzlich auch keinen Arzt mehr. Bei meinen beiden Orthopäden bin ich mittlerweile sehr zufrieden.

Normalerweise wird bei einem Einriss bei der Haglundexostose die Achillessehne zusammengenäht, wenn es zur Operation kommt. Normalerweise sieht man den Einriss bei der OP bzw. vorher im MRT. Deswegen rätsel ich gerade, wieso dein Operateur das nicht gleich bei der OP gemacht hat. War die Sehne eingerissen?
Ich wünsche dir auf alle Fälle gute Besserung! :)

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Hallo Wieselbursche,

mein Arzt hatte die kleinen Schäden und "zarten Längsrisse" (Text MRT) schon im MRT gesehen und gesagt, er würde versuchen wollen das Abtrennen und wieder anschrauben der Sehne zu vermeiden, könnte das aber erst während der OP sehen, wenn er den Materialzustand besser beurteilen kann. Er hat dann auch darauf verzichtet aber betont, dass die Heilung und Regeneration eine ganze Weile dauern würde. Aber natürlich kann man sich das ja nicht so richtig vorstellen.
Zur OP an sich hab ich volles Vertrauen, er hat schon viele Triathleten mit dem Problem erfolgreich operiert. Die Frage, wie der eigene Körper reagiert ist nur vorher nicht zu beantworten. Immerhin kann ich seit ein paar Tagen auf Schmerzmittel weitgehend verzichten. Die Schritte sind halt sehr klein - im wahrsten Sinne des Wortes!
Übrigens sagt mein Physio, dass viele Haglund Operierte irgendwann wieder mit dem Problem kommen. Hier gilt es die Ursache herauszufinden - es ist meistens nicht ausschließlich Überlastung, sondern auch generelle Fußprobleme. Bei mir z.B. auch ein Mißverhältnis zwischen Beuge
- und Streckmuskulatur plus viel Athletik Training mit entsprechenden Sprungtechniken. Ich mache fleißig Fußgymnastik, und zwar langfristig!

VG aus dem heißen Norden

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impala hat geschrieben:Hallo Wieselbursche,

mein Arzt hatte die kleinen Schäden und "zarten Längsrisse" (Text MRT) schon im MRT gesehen und gesagt, er würde versuchen wollen das Abtrennen und wieder anschrauben der Sehne zu vermeiden, könnte das aber erst während der OP sehen, wenn er den Materialzustand besser beurteilen kann. Er hat dann auch darauf verzichtet aber betont, dass die Heilung und Regeneration eine ganze Weile dauern würde. Aber natürlich kann man sich das ja nicht so richtig vorstellen.
Zur OP an sich hab ich volles Vertrauen, er hat schon viele Triathleten mit dem Problem erfolgreich operiert. Die Frage, wie der eigene Körper reagiert ist nur vorher nicht zu beantworten. Immerhin kann ich seit ein paar Tagen auf Schmerzmittel weitgehend verzichten. Die Schritte sind halt sehr klein - im wahrsten Sinne des Wortes!
Übrigens sagt mein Physio, dass viele Haglund Operierte irgendwann wieder mit dem Problem kommen. Hier gilt es die Ursache herauszufinden - es ist meistens nicht ausschließlich Überlastung, sondern auch generelle Fußprobleme. Bei mir z.B. auch ein Mißverhältnis zwischen Beuge
- und Streckmuskulatur plus viel Athletik Training mit entsprechenden Sprungtechniken. Ich mache fleißig Fußgymnastik, und zwar langfristig!

VG aus dem heißen Norden
Nach der Schuhzeit war ich das letzte Mal auch sehr sehr langsam unterwegs, es freut mich, dass es bei dir aufwärts geht.
Das mit der Beuge- bzw. Streckmuskulatur sehe ich ähnlich. Mein operierte Fuß (letzten Jahres) weist auch nicht die tolle Beweglichkeit auf, die ich mir wünsche. Leider waren meine Füße nie so toll beweglich, bei mir liegt ein Hohl-Spreizfuß vor. Ich denke, dass der auch mit reingespielt hat bei der Ausbildung der Haglundferse...
Gewichtschallenge:
71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

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So, ich habe auch noch n paar Neuigkeiten.
Gestern habe ich mir mal Osteopathie gegönnt. Mein Vereinskollege (Therapeut) meinte, dass mein Fußleiden hauptsächlich an der Immobilität meiner Füße herrührt (vor allem Beugefähigkeit). Außerdem trägt mein oberer Rücken zu meinen generellen körperlichen Defiziten bei. Um das anzugehen, habe ich mich mal für Yoga angemeldet (startet gleich nachdem der Schuh runter ist). Nach meinen Recherchen spielt es auch noch und Rolle, auf welchem Untergrund und Schuhwerk man geht. Barfuß auf verschiedenen Böden wäre optimal...
Gewichtschallenge:
71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

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Moin Wieselbursche,

ich bin schon seit sehr vielen Jahren meinem Osteopathen treu. In der Regel gehe ich bei Problemen zuerst zu ihm, nicht zum Orthopäden.

Hinsichtlich der Füße als Ursachen vieler Probleme: such mal nach dem Stichwort Spiraldynamik, da gibt es spezielle Therapeuten. Ich hab das mal wegen Knieproblemen angefangen, aber leider wieder aufgehört. Es ist sehr mühsam und verlangt viel Konzentration - aber auch mein Physio sagt, du musst bei den Füßen anfangen, ist ja schließlich das Fundament, das alles aushalten muss und nach oben überträgt. Erscheint mir auch völlig logisch, ich bin aber leider zu wohl ungeduldig.

Meine Haglund OP ist nun gut 3 Monate her und ich habe immer noch bzw. zunehmend starke Schmerzen, zeitweise auch im Ruhezustand. Gehen mit abrollen und Ferse anheben kann ich gar nicht richtig, meine Übungen kann ich kaum machen wegen stechender Schmerzen in der Ferse. Alles sehr frustrierend, mein Arzt ist nun auch nicht mehr zufrieden und wir haben Freitag ein neues MRT gemacht. Mal sehen ob das irgendwelche Erkenntisse bringt.

Ich bin gespannt, ob du tatsächlich Yoga machen kannst so schnell, je nach "Sorte" ist man da ja auch viel in Standpositionen mit starken Beugungen im Fußgelenk. Viel Erfolg!

Schönen Sonntag noch!

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Ich schleppe jetzt auch seit März eine Bursitis Subachillea mit mir rum. Stoßwelle, Schonung usw haben nur kurzzeitig geholfen. Sobald ich auf der Arbeit Sicherheitsschuhe anhatte waren die Schmerzen wieder voll da. Ich werde mir im Oktober auf Anraten unseres vereinstrainers und mehreren Ärzten den Schleimbeutel und den kleinen knochenvorsprung entfernen lassen. Ich verzichte dann lieber mal ein halbes Jahr auf laufen, aber danach habe ich Ruhe wenn alles gut geht. Bei mir im laufverein haben 2 Leute diese op gemacht und beide laufen wieder absolut beschwerdefrei.
Bin selber gespannt wie es wird.

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impala hat geschrieben:Moin Wieselbursche,

ich bin schon seit sehr vielen Jahren meinem Osteopathen treu. In der Regel gehe ich bei Problemen zuerst zu ihm, nicht zum Orthopäden.

Hinsichtlich der Füße als Ursachen vieler Probleme: such mal nach dem Stichwort Spiraldynamik, da gibt es spezielle Therapeuten. Ich hab das mal wegen Knieproblemen angefangen, aber leider wieder aufgehört. Es ist sehr mühsam und verlangt viel Konzentration - aber auch mein Physio sagt, du musst bei den Füßen anfangen, ist ja schließlich das Fundament, das alles aushalten muss und nach oben überträgt. Erscheint mir auch völlig logisch, ich bin aber leider zu wohl ungeduldig.

Meine Haglund OP ist nun gut 3 Monate her und ich habe immer noch bzw. zunehmend starke Schmerzen, zeitweise auch im Ruhezustand. Gehen mit abrollen und Ferse anheben kann ich gar nicht richtig, meine Übungen kann ich kaum machen wegen stechender Schmerzen in der Ferse. Alles sehr frustrierend, mein Arzt ist nun auch nicht mehr zufrieden und wir haben Freitag ein neues MRT gemacht. Mal sehen ob das irgendwelche Erkenntisse bringt.

Ich bin gespannt, ob du tatsächlich Yoga machen kannst so schnell, je nach "Sorte" ist man da ja auch viel in Standpositionen mit starken Beugungen im Fußgelenk. Viel Erfolg!

Schönen Sonntag noch!
Spiraldynamik habe ich vorher schon gemacht für meinen Spreiz- und Hohlfuß, hat aber nicht mehr so viel gebracht. Das Beugen des Sprunggelenks ist definitiv mein größtes Problem und mit mein höchstes Augenmerk.heute habe ich die ersten Schritte gemacht, noch sehr sehr steif/unrund, geht aber (mit Krücken). Schmerzen habe ich keine, aber irre Angst davor.
Am Anfang wird sicher beim Yoga nicht alles gehen, das wäre auch ein Wunder. Aber eine gute Übung wird es sicherlich sein, ich muss es auch nicht übertreiben :)

Ich wünsche dir auf alle Fälle gute Genesung, vielleicht sieht man dann am MRT an was der Stiefel begraben ist.
Gewichtschallenge:
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PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

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Peter1281 hat geschrieben:Ich schleppe jetzt auch seit März eine Bursitis Subachillea mit mir rum. Stoßwelle, Schonung usw haben nur kurzzeitig geholfen. Sobald ich auf der Arbeit Sicherheitsschuhe anhatte waren die Schmerzen wieder voll da. Ich werde mir im Oktober auf Anraten unseres vereinstrainers und mehreren Ärzten den Schleimbeutel und den kleinen knochenvorsprung entfernen lassen. Ich verzichte dann lieber mal ein halbes Jahr auf laufen, aber danach habe ich Ruhe wenn alles gut geht. Bei mir im laufverein haben 2 Leute diese op gemacht und beide laufen wieder absolut beschwerdefrei.
Bin selber gespannt wie es wird.
Evtl. wäre es sinnvoll noch zu gucken, ob die Füße mobil sind, gibt da einige Videos: https://youtu.be/OmkgrHnlObY oder auch https://youtu.be/wNg65cPJAZo (gilt auch für die Haglundferse)
Ist bei dir die Achillessehne dabei angerissen? Wenn nein, wird sie bei der OP ja nicht aufgeschnitten, die Heilung wäre dementsprechend deutlich kürzer.
Ansonsten musst du definitiv mindestens ein halbes Jahr rechnen, bist du wieder eine Stunde laufen kannst, kommt auch auf das Alter und Stoffwechsel darauf an.

P.s. das mit den Sicherheitsstiefeln kennw ich, ich muss(te) die Dinger auch öfters mal tragen, angenehm ist anders
Gewichtschallenge:
71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)
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