Banner

Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69351
Hatte beim Lesen von Steffens Beitrag auch irgendwie Endorphin Pro gelesen und nicht Speed :peinlich:
Wenn es (auch) für Wettkämpfe sein soll, würde ich direkt zum Pro greifen.
QTE laufe ich mittlerweile oft in Mogelschuhen, zumindest die längeren/härteren, 10x1min Intervalle dann nicht unbedingt.
Den LaLa auch meistens in Mogelschuhen.
Fürs Training nutze ich oft schon etwas ältere Exemplare und im Wettkampf möglichst frische.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69352
Dartan hat geschrieben: 09.02.2024, 10:49 Ich laufe mittlerweile bestimmt über 50% meiner Kilometer mit "Mogelschuhen", einfach weil die die benötigte Regenerationszeit merklich reduzieren. Und außerdem mag ich einfach dieses weiche, gemütliche Laufgefühl das die meist bieten. :noidea:
Interessant. Ich glaube, wir beide ticken echt komplett anders - für mich können Laufschuhe gar nicht hart genug sein :nick:
en Endorphin Speed bin ich zwar nie gelaufen, habe aber viel gutes drüber gehört. :daumen: Ich selbst handle da nach dem "wennschon dann richtig" Motto :zwinker2: und laufe mittlerweile meine dritten Endorphin Pro. Ansonsten wirklich einfach in den Laden gehen und mal ein paar Modelle durch probieren. Anfangs war da Nike noch in einer eigenen Liga, aber mittlerweile haben zum Glück eigentlich nahezu alle Marken konkurrenzfähige Modelle am Start. :nick:
Das ist wohl sehr weise. Schaue mal, was es hier in G so an Läden gibt, außer diesem Nikestore.

Zu unsere Diskussion gestern: Hab nochmal hier gelesen und nachgedacht. (Hatte eh vergessen, dass du ja den Mo läufst anstatt frei/cross wie bei Pfitz vorgesehen.) Du scheinst ja viel Laufen in deinem Stil gut zu vertragen. Und wenn du keine Verletzungsprobleme hast, bin ich dann bei dir: dann lieber mehr laufen und weniger Crosssport, insbesondere da du ja (hatte ich vergessen) Kurse machst, die mMn dann eher eine zusätzliche und zudem zeitaufwendige Belastung darstellen.

Ich denke, du hast einfach einen ökonomisch unökonomischen Laufstil :teufel: , der es dir erlaubt, sehr viel und zügig zu laufen, ohne dass du dich verletzt. Allerdings scheint dein Rahmen leider dementsprechend eng zu sein.

Ich bin da zu sehr von mir ausgegangen. Meine Schwachstelle sind die Hamstrings, und wenn ich die nicht regelmäßig trainiere (Studio, BS, Treppe) und dehne, geht die Kette los: Hüfte/Becken<- Hamstring -> Wade -> AS

Wahrscheinlich auch (mit) so ein Flachländerding. Du sammelst ja gut Höhenmeter. Hinzu kommt, dass ich einfach gerne - zumindest 2x/W - ins Studio gehe.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69353
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 11:37Interessant. Ich glaube, wir beide ticken echt komplett anders - für mich können Laufschuhe gar nicht hart genug sein :nick:
Drücken wir es mal so aus, dann bin ich mal sehr auf deinen Ersteindruck in so einem "Mogelschuh" gespannt... :zwinker2:

Die Frage ist vermutlich, warum du harte Schuhe bevorzugst? Wirklich weil du das besser / angenehmer findest, oder nur weil du (unterbewusst?) weiche, stärker gedämpfte Schuhe automatisch als langsam und undynamisch einordnest? Diese "Mogelschuhe" schaffen das Kunststück, extrem weich und gemütlich zu sein, aber trotzdem extrem dynamisch und schnell. Meine Nike Vaporfly dürften gleichzeitig meine schnellsten und meine weichsten Schuhe sein. :hihi: So absurd sich diese Schuhe im Stehen oder Gehen anfühlen, so komisch, ungewohnt der Ersteindruck beim Loslaufen sein mag, man sollte ihnen zumindest eine faire Chance geben. Die Mehrheit der Läufer will jedenfalls, nachdem der erste Schock verdaut ist, nicht mehr zurück.

Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 11:37Ich denke, du hast einfach einen ökonomisch unökonomischen Laufstil :teufel: , der es dir erlaubt, sehr viel und zügig zu laufen, ohne dass du dich verletzt. Allerdings scheint dein Rahmen leider dementsprechend eng zu sein.
Ja, das trifft es ziemlich gut. :daumen:

Ansonsten liegen wir da glaub ich gar nicht so weit auseinander. Ich sage ja selbst, das mehr Kraft-/Crosstraining vermutlich sinnvoll wäre. Nur habe ich das große Glück, dass ich offenbar (noch? :angst:) ziemlich gut mit einem absoluten Sparprogramm davon auskomme. Dazu kommt, dass ich keinerlei wirkliche Kraftsport-Ambitionen habe und mir das alles nur wenig Spaß macht. Daher kann ich es mir aktuell wohl noch erlauben, mich wirklich voll auf's Laufen zu fokusieren. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69354
Da ist man einen Tag mal nicht aktiv und dann kommt man hier kaum noch hinterher. Vielen Dank, vor allem an @Antracis für die vielen interessanten Beiträge. Der folgende Satz fasst es für mich perfekt zusammen, den kann man sich einrahmen:
Antracis hat geschrieben: 08.02.2024, 08:23 Trainingsziele deshalb möglichst viele Mitochondrien in den Muskelzellen und möglichst hohe lokale Glykogenvorräte und Ökonomisierung des Verbrauchs. Die passenden Mittel finden sich in jeder guten Marathonvorbereitung.
Ich hatte in letzter Zeit einige Artikel und Studien zu dem Thema gelesen und das ist eine echt gute Zusammenfassung in einem Satz.
Dartan hat geschrieben: 07.02.2024, 20:44 Aber im Ernst, auch wenn ich es letztlich nicht mit Sicherheit sagen kann und eine absolut realistische Möglichkeit besteht, dass ich mich da irre, aber ich tue mir wirklich verdammt schwer mit den Gedanken dass bei mir "zu langsam" starten eine kluge Option wäre. Egal auf welcher WK-Distanz, und auch bei TDLs im Training, meine Pace kennt gegen Ende eigentlich immer nur eine Richtung und ich habe keine Chance, da am Ende noch mal zu Beschleunigen. Selbst einen kurzen Zielsprint bekomme ich ja in den meisten Fällen schon nicht mehr wirklich hin. :klatsch: Ich vermute (Achtung: wilde, unfundierte These!) dass das auch damit zusammenhängt, dass ich definitiv mehr über die Ausdauer als über das Tempo komme, bei Lauftechnik und Grundschnelligkeit massive Defizite aufweise und daher bei der Pace nur extrem wenig Spielraum nach oben habe, um da gegen Ende des Rennens noch irgendwas groß an Zeit rauszuholen, egal wie erholt ich noch bin. :peinlich:
Ich finde es interessant, dass du offenbar auch im Training eher schnell angehst und dann langsamer wirst. Das wäre auch schon mal ein Ansatzpunkt um das ganze zu testen. Zum Beispiel bei einem MRT Lauf erstmal in 4:20 angehen und versuchen die zweite Hälfte unter 4:15 zu laufen. Oder auch Intervalle so anzugehen, dass jedes leicht schneller ist als das zuvor und das eigentliche Zieltempo erst in der zweiten Hälfte der Intervalle erreicht wird. Mache ich bei langen Schwellenintervallen gerne so.
Antracis hat geschrieben: 08.02.2024, 13:25 Insgesamt mache ich schon noch relativ viel Krafttraining, vor allem außerhalb der speziellen Vorbereitung, einfach auch, weil das wichtig ist, dem altersbedingten Muskelabbau vorzubeugen.
Der letzte Punkt ist der Hauptgrund warum ich (endlich) wieder mit Krafttraining angefangen habe. Da ist die Studienlage auch sehr eindeutig. Das sollte jeder im Auge haben, da hängt ein nicht unwesentlicher Teil der Lebensqualität im Alter von ab, insbesondere wenn man keinen körperlich fordernden Job hat.

Hatte in letzter Zeit auch viel nach Studien zu Krafttraining und Laufen gesucht, da ist das Bild leider etwas uneinheitlicher. Oft ist auch das Studiendesign nicht wirklich auf einen selbst oder die Realität allgemein anwendbar. Eine ganz gute Studie fand ich, wo man den Unterschied von reinem Krafttraining, reinem Lauftraining und kombiniertem Kraft- und Lauftraining auf verschiedene Kraft- und Laufkennzahlen untersucht hat. Kurz zusammengefasst, man hat keine negative Beeinflussung gesehen sondern im Gegenteil, die Laufeffizienz bei Marathon-Pace, die VO2max und die aerob-anerobe Schwelle gingen in der kombinierten Gruppe am meisten hoch bzw. hatten keine signifikanten Abweichungen zum reinen Laufen. Die Authoren beschreiben auch sehr sauber die Limitationen und weitergehenden Fragen. Falls es jemanden interessiert hier der Link: Studie
Dartan hat geschrieben: 09.02.2024, 10:49 Ich laufe mittlerweile bestimmt über 50% meiner Kilometer mit "Mogelschuhen", einfach weil die die benötigte Regenerationszeit merklich reduzieren. Und außerdem mag ich einfach dieses weiche, gemütliche Laufgefühl das die meist bieten. :noidea:
Das hatte ich gar nicht im Blick. Ich kenne sonst niemanden der außerhalb von QTE und vielleicht mal langen Läufen in den Carbon-Tretern läuft. Wäre mir persönlich zu kostspielig :wink: Bei mir gibt's Carbon nur in der direkten Vorbereitung und dann auch nur für die wichtigen QTE. Ich mache es auch ähnlich wie Christoph, Training meist ältere Modell, die neuen werden erstmal für die "Königseinheiten" (zum Testen) und für Wettkämpfe gespart.


Zum (Nebenthema?) Training: Seit Dienstag ist unser Kleiner krank, daher gestern auch "nur" Kinderbetreuung und abends ein leichtes Krafttraining. Heute früh mit Kratzen im Hals aufgewacht. Ist gerade wirklich extrem frustrierend. Wahrscheinlich sollte man die Wintervorbereitung mit Kita-Kind einfach lassen. Mal schauen wie es weitergeht.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69355
ToPoDD hat geschrieben: 09.02.2024, 12:17Das hatte ich gar nicht im Blick. Ich kenne sonst niemanden der außerhalb von QTE und vielleicht mal langen Läufen in den Carbon-Tretern läuft. Wäre mir persönlich zu kostspielig :wink: Bei mir gibt's Carbon nur in der direkten Vorbereitung und dann auch nur für die wichtigen QTE. Ich mache es auch ähnlich wie Christoph, Training meist ältere Modell, die neuen werden erstmal für die "Königseinheiten" (zum Testen) und für Wettkämpfe gespart.
Mache ich im Prinzip auch nicht anders, mein aktuelles WK-Modell nur für Wettkämpfe und für ganz wenige ausgesuchte Testläufe.

Nur mittlerweile haben sich da bei mir so viele ältere Modelle (+ Modelle zum ausprobieren, gegen die ich mich aber letztlich als WK-Modell entschieden habe), dass ich mir es problemlos erlauben kann z.B. so MLRs wie heute auch mit Carbon zu laufen. Und da ich wirklich den Eindruck habe darin schonender unterwegs zu sein, denke ich mir da ganz klar: Warum nicht?

Dazu kommt auch noch, dass zumindest einige der Modelle sich bei mir als unerwartet haltbar herausgestellt haben. Auf meinen Endorphin Pro 1 und 2 habe ich z.B. mittlerweile jeweils über 1000km drauf, und ich finde ich immer noch gut laufbar. Sicherlich nicht mehr ganz so dynamisch wie am Anfang, und für Wettkämpfe würde ich die garantiert nicht mehr verwenden, aber für normale Trainingsläufe noch mehr als ausreichend. :daumen:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69357
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 10:42 Btw: Hältst du viel von solchen Werten? Oder eher so Anti-mäßig (überspitzt): Sind sie gut, freut es einen. Sind sie sie schlecht, ist das eh Bu..shit?
Ich finde die ganz gut zur Einordnung im Sinne eines "Sanity Checks". Hab eine zeitlang versucht, mein Wochentraining irgendwo um die 800 TRIMP zu halten und fand das eine gute Orientierung.
Als ich noch aktiv WK gelaufen bin, fand ich den Eff. VO2max in runalyze eine prima Rationalisierung, wo man denn wirklich steht. Zu der Zeit waren die Werte in der Garmin eher meh, trotz Pulsgurt.
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 10:44 Lauft ihr denn auch die meisten QTEs in Mogelschuhen, oder nehmt ihr die fast ausschließlich für WK?

Ich laufe ja nur QTE und die immer in Mogelschuhen. Würde ich denn WK laufen, dann natürlich auch in Mogelschuhen, das ist ein Nobrainer. Umgedreht: ich werde mir absehbar keine Rennbretter oder wie wir die früher genannt haben, mehr kaufen. Die Mogelschuhe sind meist gut gedämpft und trotzdem schnell. Kein Grund mehr, mit diesen brettharten Rennsemmeln sich die Haxen kaputt zu laufen. Gebe denen mittlerweile eine Mitschuld - neben zu viel Ehrgeiz - für so manche Verletzung.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69358
@Dartan : wie gesagt: Henne-Ei...
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 10:42 Btw: Hältst du viel von solchen Werten? Oder eher so Anti-mäßig (überspitzt): Sind sie gut, freut es einen. Sind sie sie schlecht, ist das eh Bu..shit?
Ich nicht wirklich, zeigt halt deine Belastung an und nicht deine Form. Läufst du lang und hochpulsig bekommst du halt hohe Werte. Ist das nun gut? Als Kontrolle wie @Steffen42 es gemacht hat okay.

@D-Bus hatte glaube ich Trimp >100 als QTE angesetzt. Danach wären bei mir allerdings die Hälfte der Läufe letztes Jahr QTEs gewesen. Da ich eher selten IVs, TDLs und Fahrtspiele mache, sehe ich das nicht ganz so.

Wochen-Trimp >1000 ist Antis und Steffens Welt. Normalsterbliche in der Regel weit darunter :wink:


+1 zu Endorphin Speed

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69359
Dartan hat geschrieben: 09.02.2024, 12:01 Drücken wir es mal so aus, dann bin ich mal sehr auf deinen Ersteindruck in so einem "Mogelschuh" gespannt... :zwinker2:
:) Kanns mir fast denken. Hatte mir damals nen Hoka gekauft (Zwischending iirc) und den sofort wieder aussortiert.
Die Frage ist vermutlich, warum du harte Schuhe bevorzugst? Wirklich weil du das besser / angenehmer findest, oder nur weil du (unterbewusst?) weiche, stärker gedämpfte Schuhe automatisch als langsam und undynamisch einordnest?
Ersteres. 100%. Rein vom Laufgefühl. Für lange Läufe habe ich allerdings Kinvaras.

Dein Laufstilvideo damals, hat ja, glaube ich gezeigt, dass du einen eher federnd-sitzenden Laufstil hast, und dazu passt dann ja auch deine Schuhwahl.
Diese "Mogelschuhe" schaffen das Kunststück, extrem weich und gemütlich zu sein, aber trotzdem extrem dynamisch und schnell. Meine Nike Vaporfly dürften gleichzeitig meine schnellsten und meine weichsten Schuhe sein. :hihi: So absurd sich diese Schuhe im Stehen oder Gehen anfühlen, so komisch, ungewohnt der Ersteindruck beim Loslaufen sein mag, man sollte ihnen zumindest eine faire Chance geben. Die Mehrheit der Läufer will jedenfalls, nachdem der erste Schock verdaut ist, nicht mehr zurück.
Spannend. Aber wenn die wirklich schneller machen, auch nicht wirklich verwunderlich, dass man die liebgewinnt. Der Zweck heiligt das Laufgefühl ;-) Ernsthaft: Bin gespannt, ob ich mich damit anfreunde. Bin allerdings überrascht, dass die hier teilweise zu 50% gelaufen werden. Meine ich nicht wertend. War zu lange raus aus dem ernsthaften Laufen und freue mich schon, mir bald ein Urteil bilden zu können.
Ansonsten liegen wir da glaub ich gar nicht so weit auseinander. Ich sage ja selbst, das mehr Kraft-/Crosstraining vermutlich sinnvoll wäre. Nur habe ich das große Glück, dass ich offenbar (noch? :angst:) ziemlich gut mit einem absoluten Sparprogramm davon auskomme. Dazu kommt, dass ich keinerlei wirkliche Kraftsport-Ambitionen habe und mir das alles nur wenig Spaß macht. Daher kann ich es mir aktuell wohl noch erlauben, mich wirklich voll auf's Laufen zu fokusieren. :nick:
Das kommt gut hin. Bei uns beiden steht ja auch der ambitionierte Spaß im Vordergrund, ordnen einem WK nicht alles unter. Und da mir - im Gegensatz zu dir - Krafttraining viel Freude bereitet, behalte ich es bei; passe es nur an.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69360
Steffen42 hat geschrieben: 09.02.2024, 13:09 Ich finde die ganz gut zur Einordnung im Sinne eines "Sanity Checks". Hab eine zeitlang versucht, mein Wochentraining irgendwo um die 800 TRIMP zu halten und fand das eine gute Orientierung.
Als ich noch aktiv WK gelaufen bin, fand ich den Eff. VO2max in runalyze eine prima Rationalisierung, wo man denn wirklich steht. Zu der Zeit waren die Werte in der Garmin eher meh, trotz Pulsgurt.
Danke für deine Einschätzung. Läufst du gar keine WK mehr? Also auch keinen Ziel-WK?

Hab zum ersten Mal meine Uhr durchgeschaut (und werde mir später mal runalyze reaktivieren): Garmin sagt, wenn ich so weiter mache, ist es Formerhalt; anaerobes Training machte mich schneller. Garmin schlägt mir wohl auch deshalb gebetsmühlenartig morgens vor, ich solle doch VO2max Intervalle laufen.
Ich laufe ja nur QTE und die immer in Mogelschuhen. Würde ich denn WK laufen, dann natürlich auch in Mogelschuhen, das ist ein Nobrainer. Umgedreht: ich werde mir absehbar keine Rennbretter oder wie wir die früher genannt haben, mehr kaufen. Die Mogelschuhe sind meist gut gedämpft und trotzdem schnell. Kein Grund mehr, mit diesen brettharten Rennsemmeln sich die Haxen kaputt zu laufen. Gebe denen mittlerweile eine Mitschuld - neben zu viel Ehrgeiz - für so manche Verletzung.
Also nun kann ich es kaum noch erwarten die Dinger auszuprobieren!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69361
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 18:38Läufst du gar keine WK mehr? Also auch keinen Ziel-WK?
Nein, seit *checkt die Unterlagen* 1.5.2019 nicht mehr. Hatte sich während Corona so entwickelt und ich vermisse auch rein gar nichts. Würde meinen früheren Zeiten sowieso hinterhecheln und darauf, und auf den mit Wettkämpfen verbundenen Stress, habe ich keine Lust. Mir reicht meine intrinsische Motivation, so viel wie möglich zu trainieren und bin seither auch *3xaufHolzklopf* unverletzt und war auch nie nennenswert krank.
Schließt natürlich nicht aus, dass ich meine Meinung auch mal wieder ändere oder rein aus Interesse bei irgendwas mitlaufe (wie z.B. diese Transalpine-Geschichte oder mal ein Landschaftslauf) - aber momentan nichts geplant.
Der Zweck heiligt das Laufgefühl ;-)
Sieh es mal so: in Deiner Leistungsklasse kannst Du davon ausgehen, dass eine große Mehrheit solche Schuhe im Wettkampf tragen wird. Und dass die Schuhe etwas bringen, ist mittlerweile auch erwiesen, also über den Nasenklammereffekt sind wir hinaus. Legal sind sie auch, auch wenn wir hier von "Mogelschuhen" schreiben. Wenn man denn einen Wettkampf im Geiste eines Wettkampfs mitläuft, wäre es irgendwie irrational, auf solche Schuhe zu verzichten und damit auf wertvolle Sekunden pro km zu pfeifen. Außer die Schuhe gehen orthopädisch gar nicht, aber über das breite Produktspektrum wäre das auch irgendwie seltsam, wenn man da gar nichts für sich finden würde.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69362
Steffen42 hat geschrieben: 09.02.2024, 18:49
Nein, seit *checkt die Unterlagen* 1.5.2019 nicht mehr. Hatte sich während Corona so entwickelt und ich vermisse auch rein gar nichts. Würde meinen früheren Zeiten sowieso hinterhecheln und darauf, und auf den mit Wettkämpfen verbundenen Stress, habe ich keine Lust. Mir reicht meine intrinsische Motivation, so viel wie möglich zu trainieren und bin seither auch *3xaufHolzklopf* unverletzt und war auch nie nennenswert krank.
Das kann ich total nachvollziehen. Corona + Jobwechsel + Umzug während Coronahöchstphase in ein neues Land + Todesfall + mein übliches Beziehungschaos haben mich fast komplett rausgebracht. Habe dann gemerkt, dass mir das Laufen fehlt, nicht mehr das Training und die WK. Nur: Dann habe ich gemerkt, dass es ohne Ziel(-WK) auch nicht geht. Und für Struktur per se, bin ich nicht diszipliniert genug.
Schließt natürlich nicht aus, dass ich meine Meinung auch mal wieder ändere oder rein aus Interesse bei irgendwas mitlaufe (wie z.B. diese Transalpine-Geschichte oder mal ein Landschaftslauf) - aber momentan nichts geplant.
Gute Einstellung. Ich werde im Sommer - Stand heute - meinen geplanten Wanderurlaub mit einem Trailrun verbinden. Einfach aus Jux mit dem Ziel: Ankommen!
Sieh es mal so: in Deiner Leistungsklasse kannst Du davon ausgehen, dass eine große Mehrheit solche Schuhe im Wettkampf tragen wird. Und dass die Schuhe etwas bringen, ist mittlerweile auch erwiesen, also über den Nasenklammereffekt sind wir hinaus. Legal sind sie auch, auch wenn wir hier von "Mogelschuhen" schreiben. Wenn man denn einen Wettkampf im Geiste eines Wettkampfs mitläuft, wäre es irgendwie irrational, auf solche Schuhe zu verzichten und damit auf wertvolle Sekunden pro km zu pfeifen.
Ich meinte Mogelschuhe überhaupt nicht despektierlich, die sind jetzt gang und gäbe, und ich wäre ja schön blöd, die nicht bei WK zu tragen. Und auch bei QTEs zur Gewöhnung. Und auch hoffentlich aus Freude.
Außer die Schuhe gehen orthopädisch gar nicht, aber über das breite Produktspektrum wäre das auch irgendwie seltsam, wenn man da gar nichts für sich finden würde.
+1

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69363
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 18:23Dein Laufstilvideo damals, hat ja, glaube ich gezeigt, dass du einen eher federnd-sitzenden Laufstil hast, und dazu passt dann ja auch deine Schuhwahl.
Darüber wie weit solche Schuhe zu meinen Laufstil passen bin ich unentschlossen. Ist wohl ähnlich wie mit dem "ökonomisch unökonomischen Laufstil" :zwinker2:. Eigentlich sind solche Schuhe (also zumindest die wirklichen Spitzenmodelle) schon sehr klar für Profis mit lehrbuchhaften, sauberen Laufstil ausgelegt. Und mein Laufstil ist vieles, aber das garantiert nicht. :hihi: Ich neige zum Fersenlauf, setze viel zu weit vor meinen Körperschwerpunkt auf und knicke außerdem nach innen ein, was bei diesen meist komplett ungestützten Modellen echt bedrohliche Ausnahme annimmt. (Eigentlich müsste ich bei Wettkämpfen mittlerweile schon Extrazeit zur Beruhigung meiner Mitläufer einplanen, die sich ernsthafte Sorgen um meine Gesundheit machen... :hihi:)

Aber andererseits kommt ich rein praktisch mit den meisten dieser Schuhe trotzdem erstaunlich gut zurecht, fühle mich wohl darin und bin damit schneller unterwegs. :gruebel: Und da könnte ich mir schon durchaus vorstellen, dass mein "sprungartiger" Laufstil ganz gut profitiert. Zumindest dürfte ich keine Probleme damit haben, die Carbonplatte beim Aufprall ausreichend "aufzuladen". :zwinker2:

Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 18:38 Hab zum ersten Mal meine Uhr durchgeschaut (und werde mir später mal runalyze reaktivieren): Garmin sagt, wenn ich so weiter mache, ist es Formerhalt; anaerobes Training machte mich schneller. Garmin schlägt mir wohl auch deshalb gebetsmühlenartig morgens vor, ich solle doch VO2max Intervalle laufen.
Der TRIMP ist ja erstmal nichts weiteres als ein Maß für die Trainingsintensität (über Herzfrequenz gewichtete Trainingsdauer). Als grobe Richtschnur zur Beurteilung der Intensität einer Einheit, bzw. einer Trainingswoche kann das schon ganz hilfreich sein. Und gerade bei größeren Abweichungen zur seinen üblichen Werten sollte man evt. mal nachprüfen, ob das was man da gerade tut wirklich eine gute Idee ist. Aber überbewerten würde ich das alles auch nicht.

Über die Verteilung des Trainings, dessen Sinnhaftigkeit oder dessen Erfolg sagt der Wert aber erstmal nichts aus. Dass die deine Uhr VO2max Training vorschlägt hängt also nicht direkt mit dem TRIMP Wert zusammen. Was genau die Uhr da tut ist glaube ich im Detail nicht bekannt, aber prinzipiell will ich dich die Uhr zu einer sinnvollen Verteilung durch alle Intensitätszonen hindurch bewegen, was ja grundlegend auch erstmal sinnvoll ist. Und wenn du aktuell bevorzugt in den niedrigen Intensitätszonen unterwegs bist, wundert es mich wenig wenn die Uhr meint, dass du zumindest vereinzelt doch auch mal "etwas Gas geben" solltest. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69364
Dartan hat geschrieben: 09.02.2024, 19:34 Darüber wie weit solche Schuhe zu meinen Laufstil passen bin ich unentschlossen. Ist wohl ähnlich wie mit dem "ökonomisch unökonomischen Laufstil" :zwinker2:. Eigentlich sind solche Schuhe (also zumindest die wirklichen Spitzenmodelle) schon sehr klar für Profis mit lehrbuchhaften, sauberen Laufstil ausgelegt. Und mein Laufstil ist vieles, aber das garantiert nicht. :hihi: Ich neige zum Fersenlauf, setze viel zu weit vor meinen Körperschwerpunkt auf und knicke außerdem nach innen ein, was bei diesen meist komplett ungestützten Modellen echt bedrohliche Ausnahme annimmt.
:D

Klar. Für schnelle Sachen. Ich kam drauf, weil du schriebst, dass du die auch gerne bei lockeren Läufen trägst.
(Eigentlich müsste ich bei Wettkämpfen mittlerweile schon Extrazeit zur Beruhigung meiner Mitläufer einplanen, die sich ernsthafte Sorgen um meine Gesundheit machen... :hihi:)
:-) Das siehst du falsch. Die machen sich keine Sorgen um dich, die sind nur so aufgebracht, weil jemand in deren Leistungsklasse mit einem solchen Laufstil mithalten kann ;-)
Der TRIMP ist ja erstmal nichts weiteres als ein Maß für die Trainingsintensität (über Herzfrequenz gewichtete Trainingsdauer). Als grobe Richtschnur zur Beurteilung der Intensität einer Einheit, bzw. einer Trainingswoche kann das schon ganz hilfreich sein. Und gerade bei größeren Abweichungen zur seinen üblichen Werten sollte man evt. mal nachprüfen, ob das was man da gerade tut wirklich eine gute Idee ist. Aber überbewerten würde ich das alles auch nicht.

Über die Verteilung des Trainings, dessen Sinnhaftigkeit oder dessen Erfolg sagt der Wert aber erstmal nichts aus. Dass die deine Uhr VO2max Training vorschlägt hängt also nicht direkt mit dem TRIMP Wert zusammen. Was genau die Uhr da tut ist glaube ich im Detail nicht bekannt, aber prinzipiell will ich dich die Uhr zu einer sinnvollen Verteilung durch alle Intensitätszonen hindurch bewegen, was ja grundlegend auch erstmal sinnvoll ist. Und wenn du aktuell bevorzugt in den niedrigen Intensitätszonen unterwegs bist, wundert es mich wenig wenn die Uhr meint, dass du zumindest vereinzelt doch auch mal "etwas Gas geben" solltest. :wink:
Erstmal danke für dein Erklärung. Ich hatte das aber auch nicht auf TRIM bezogen - der ist immer super in Ordnung, immer im mittig-mittleren grünen Bereich. Und ja, Garmin bezieht das auf die Verteilung der Intensitätszonen. Fast nur grün, wenig orange und kein anaerob (lila). Daher der Vorschlag. Leider habe ich die Funktion noch nicht gefunden, die Garmin mitteilt, dass sich Garmin noch gedulden möge, das werde schon noch kommen, könne unbesorgt sein. ;-)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69365
Hui, hier ist ja echt was los. :bounce:

Ich fange mal, ungewöhnlich :D, mit dem Training an. Doziere gerade, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, also nach langem Seminartag knapp eine Stunde Laufen im Dunkeln mit Grubenfunzel auf Radweg neben ner Bundesstrasse, gesamt @5:02, darin 3 Surges a 6 Minuten von 4:50 bis 4:20.

Danke auch für die Blumen und für die interessanten Beiträge.

@Ethan: Bei Trainingspeak, das ich nutze, ist TSS so was ähnliches wie TRIMP. Also eine Metrik für die Trainingsbelastung. Meine Meinung: Immerhin ein weiterer Wert, mit dem man Arbeiten kann, wenn man seine Stärken und Schwächen kennt und vor allem längere Zeit Erfahrungen damit hat. Ist letztlich ähnlich mit gemessenen Werte , wie HF oder HFV ect. Das ist alles erst wirklich nützlich, wenn man da einen wirklich Bezug zu seinem eigenen Training herstellen kann. Dann kann das nützen, bei kritikloser Interpretation schadet es aber sehr leicht mehr als es nützt.

Und zu den Schuhen: Da ist es wirklich so, dass der Schaum mittlerweile als der grössere Faktor in Sachen Leistungssteigerung angesehen wird als die Carbonplatten, wobei die nicht ganz unwichtig sind. Aber Carbonschuh klingt halt besser als Schaumschuh. :wink:

Bei mir mittlerweile auch Standard bei allen QTE und allen langen Läufen. Einfach wegen der besseren Regeneration durch geringere Muskelbelastung. Mein Eindruck ist auch, dass sie beim Multisport noch mehr bringen als Solo, vermutlich, weil da die Laufökonomie noch schlechter ist. Gibt da auch Daten, dass die wahrscheinlich für Läufer mit schlechter Laufökonomie und langsame Läufer sogar noch mehr bringen, wie für Kipchoge und Co.

Kann man schom auch mal drüber nachdenken. weil 280€ kann nicht jeder oder will nicht jeder investieren und hat dann einen klaren Wettbewerbsnachteil. Das hat das Laufen schon verändert. Andererseits gibts Carbonschuhe der Vorsaison schon mal deutlich billiger und da ist er Unterschied zum aktuellen Topmodell marginal.

Die Tendenz geht allerdings klar zu Formel1 Material, der aktuelle Weltrekordschuh von Adidas ist ja so konstruiert, dass er kaum mehr als einen Marathon hält…
Zuletzt geändert von Antracis am 09.02.2024, 21:23, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69366
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 19:54Klar. Für schnelle Sachen. Ich kam drauf, weil du schriebst, dass du die auch gerne bei lockeren Läufen trägst.
Da muss man fairerweise zu sagen, dass "lockere" Läufe ein sehr schwammiger Begriff ist, insbesondere bei mir... :wink:

Bei wirklich lockeren Sachen (Recovery, GA) trage ich normalerweise kein Carbon. Einerseits weil wohl nur eingeschränkt sinnvoll. Und anderseits weil ich da oft auf Wald-/Schotterwegen unterwegs bin, wofür diese Schuhe auch nicht wirklich toll geeignet sind. Mit Carbon laufe ich aber eigentlich alle Tempo-Einheiten, alle richtig langen Läufe und jetzt in der Marathon-Vorbereitung auch die meisten MLRs. Und die gehen vielleicht in der Theorie als locker durch, bei mir aber, nun ja, sagen wir mal eher semi-locker... :zwinker4:

Zumindest während der Vorbereitung jetzt dürften das somit klar über 50% des Umfangs sein, ist jetzt aber nicht exakt nachgerechnet. Außerhalb der Vorbereitung, insbesondere im Winter, ist's dann vermutlich etwas weniger. :gruebel: Ist aber zumindest immer definitiv mehr als nur "ein paar ausgesuchte QTEs und Wettkämpfe".

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69369
Dude_CL hat geschrieben: 10.02.2024, 09:40Was ich mich gefragt habe: Zu was würden eigentlich Krämpfe (in meinem Fall kurz vor Wadenkrampf in beiden Beinen) zum Ende des Marathons gehören? Rein muskuläre Ermüdung oder auch energetische Probleme?
Das ist eine interessante Frage, zu der ich aber leider wenig beitragen kann. Ich habe das große Glück, beim Laufen wirklich keinerlei Probleme mit Krämpfen zu haben, ich kann mich nicht dran erinnern auch nur einmal während eines Laufs einen bekommen zu haben. :gruebel: (Beim Radfahren hingegen kommt das zumindest vereinzelt mal vor. Meine lächerlichen Schwimmversuche – um nicht zu sagen meine krampfhaften Versuche :hihi: :peinlich: – sind in 50% der Fälle mit einen Krampf geendet... :klatsch:)

@Training
Schon wieder Hochwasser :rolleyes: und daher keine reguläre Durchführung des parkruns möglich. Aber gut, steht eh nur Recovery auf dem Plan heute, also auf trockener Alternativeroute einen ganz gemütlich nicht-Parkrun in Gruppe gelaufen, und anschließend noch mal solo weitere 5km dran gehängt, um zumindest auf etwas Distanz zu kommen. (10.2km 25HM @5:12/km)

Und ihr so?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69370
Dartan hat geschrieben: 10.02.2024, 11:27Ich habe das große Glück, beim Laufen wirklich keinerlei Probleme mit Krämpfen zu haben, ich kann mich nicht dran erinnern auch nur einmal während eines Laufs einen bekommen zu haben.
Beim Laufen hatte ich auch noch keinen, aber mal einen auf dem Rad beim Duathlon und diverse Male auf der Rolle. Immer sehr unangenehm.
Dartan hat geschrieben: 10.02.2024, 11:27 Und ihr so?
Sehr entspannte 23km Dauerlauf bei nahezu perfektem Laufwetter. Meine geplante Kacheljagd mal wieder eine Woche verschoben, da hier auch viele Feldwege unter Wasser stehen. Da hab ich dann mal eine Route genommen, wo ich weiß, dass das nicht der Fall ist.

Am Abend gibt es noch ein Krafttraining.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69371
Dartan hat geschrieben: 10.02.2024, 11:27 Und ihr so?
Nach den 12,7 km rec. @5;30 gestern, heute - bei top Wetterbedingungen - alles in Grund und Boden gerannt: 15,3 km @5:50 [115] :hihi: Denke, für den morgigen LR, sollte ich ausgeruht sein. Freue mich jetzt schon auf die Doppeldecker-WE ab Juni.

Sa ist mein mit Abstand liebster Lauftag: Lockeres Km-Gesammel durch Parks und das Citycenter im Tageslicht. Aufm Rückweg noch Obst vom Markt mitgenommen. Zentral in einer "Großstadt" zu wohnen, fasziniert auch nach 3 Jahren noch immer.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69373
Antracis hat geschrieben: 09.02.2024, 21:11 @Ethan:
Danke für deine Ausführungen, Anti.
Bei Trainingspeak, das ich nutze, ist TSS so was ähnliches wie TRIMP. Also eine Metrik für die Trainingsbelastung. Meine Meinung: Immerhin ein weiterer Wert, mit dem man Arbeiten kann, wenn man seine Stärken und Schwächen kennt und vor allem längere Zeit Erfahrungen damit hat. Ist letztlich ähnlich mit gemessenen Werte , wie HF oder HFV ect. Das ist alles erst wirklich nützlich, wenn man da einen wirklich Bezug zu seinem eigenen Training herstellen kann. Dann kann das nützen, bei kritikloser Interpretation schadet es aber sehr leicht mehr als es nützt.
+1
Bei mir mittlerweile auch Standard bei allen QTE und allen langen Läufen. Einfach wegen der besseren Regeneration durch geringere Muskelbelastung. Mein Eindruck ist auch, dass sie beim Multisport noch mehr bringen als Solo, vermutlich, weil da die Laufökonomie noch schlechter ist. Gibt da auch Daten, dass die wahrscheinlich für Läufer mit schlechter Laufökonomie und langsame Läufer sogar noch mehr bringen, wie für Kipchoge und Co.
Mit der Regeneration ist ein interessanter Punkt, der hier auch schon genannt wurde, und über den ich noch gar nicht nachgedacht habe. Was ich tun werde, sprich mal n bisschen Recherche betreiben. Klingt erstmal einleuchtend, aber das macht mich jetzt neugierig.
Kann man schom auch mal drüber nachdenken. weil 280€ kann nicht jeder oder will nicht jeder investieren und hat dann einen klaren Wettbewerbsnachteil. Das hat das Laufen schon verändert. Andererseits gibts Carbonschuhe der Vorsaison schon mal deutlich billiger und da ist er Unterschied zum aktuellen Topmodell marginal.
Das stimmt. Aber wenn man jetzt für nur WK und ausgewählte QTEs benutzt, ist das noch - im Verhältnis zu anderen Freizeitsportarten - annehmbar. Insbesondere die Rad-Materialschlachten haben m. E. im Freizeitsport schon abstruse Züge angenommen.
Die Tendenz geht allerdings klar zu Formel1 Material, der aktuelle Weltrekordschuh von Adidas ist ja so konstruiert, dass er kaum mehr als einen Marathon hält…
Krass.
Zuletzt geändert von Ethan am 10.02.2024, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69374
Antracis hat geschrieben: 09.02.2024, 21:27 Apropos: Es gibt ja mittlerweile auch schon Trail-Carbon-Runner, hat da jemand Erfahrung ? Frage für einen Freund, der im Spreewald laufen will und davor noch einen Crossduathlon. :D
Der Nutzen von Carbon ist in der Trailszene recht umstritten. Dort sind die Enthusiasten allerdings meistens an eher langen Veranstaltungen mit technischem Gelände und kräftig Höhenmetern interessiert. Kenne die Spree nur vom Laufschuhkaufen, aber falls längere Passagen auf eher kompaktem Untergrund gleichmäßiges Laufen zulassen könnte ich mir schon einen Nutzen vorstellen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69376
Dartan hat geschrieben: 09.02.2024, 12:01
Ethan hat geschrieben: 09.02.2024, 11:37I
Die Frage ist vermutlich, warum du harte Schuhe bevorzugst? Wirklich weil du das besser / angenehmer findest, oder nur weil du (unterbewusst?) weiche, stärker gedämpfte Schuhe automatisch als langsam und undynamisch einordnest? Diese "Mogelschuhe" schaffen das Kunststück, extrem weich und gemütlich zu sein, aber trotzdem extrem dynamisch und schnell. Meine Nike Vaporfly dürften gleichzeitig meine schnellsten und meine weichsten Schuhe sein. :hihi: So absurd sich diese Schuhe im Stehen oder Gehen anfühlen, so komisch, ungewohnt der Ersteindruck beim Loslaufen sein mag, man sollte ihnen zumindest eine faire Chance geben. Die Mehrheit der Läufer will jedenfalls, nachdem der erste Schock verdaut ist, nicht mehr zurück.


Ich bin wirklich ein Freund von Schuhen mit dünnen harten SOhlen und direktem Kontakt- daher kann ich mit dieser Tendenz zu diesen dicken Rocket-SOhlen gar nichts abgewinnen.

Habe seit letztes Jahr meine ersten "Mogelschuhe" mit Carbon und zwar die Adizero pro- und diese sind trotzdem direkt und mit fester Sohle für mich perfekt! Leider auch schon nicht mehr im Sortiment und ich konnte nur noch 2 letzte Paare erhalten.
ALso wenn jemand was vergleichbares kennt....

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69377
Ethan hat geschrieben: 10.02.2024, 13:37 Mit der Regeneration ist ein interessanter Punkt, der hier auch schon genannt wurde, und über den ich noch gar nicht nachgedacht habe. Was ich tun werde, sprich mal n bisschen Recherche betreiben. Klingt erstmal einleuchtend, aber das macht mich jetzt neugierig.
Ich habe vor 2 Jahren genauso gedacht wie du. Über das Thema Regeneration habe ich mich dann letztlich überzeugen lassen und bin dann letztendlich beim Endorphin Speed 2 gelandet. Erster Eindruck in der Wohnung "sehr seltsames Gefühl". Eindruck nach erstem Lauf: "hm, ob der Kauf jetzt so sinnvoll war". 2-3 Läufe später wurde das Gefühl immer besser und das ist mit Abstand mein liebster Schuh geblieben. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich dadurch schneller bin, aber die Beine halten viel länger (dementsprechend natürlich auf Dauer schneller) und sind am nächsten deutlich frischer. Ich selbst habe auch immer flache Schuhe wie den alten Kinvara gemocht, konnte damit auch problemlos 30km-Läufe machen. Aber das ist kein Vergleich vom Gefühl. Ich habe noch 2 alte Paar Zante Pursuit, die ich momentan abarbeite und für Abwechslung sorge. Der Unterschied ist einfach extrem.
Dartan hat geschrieben: 10.02.2024, 11:27 Und ihr so?
30km bei so lala Wetter. Zumindest mal kein Sturm. Hat einerseits Spass gemacht und ganz ordentlich durchgekommen, aber Werte desaströs. Der Puls war von Anfang an völlig überhöht und hat zwischenzeitlich Werte angenommen, die ich bestimmt ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Keine Ahnung was momentan los ist.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69378
Gestern nach Rückreise vom Seminar noch ganz entspannte 17km/90 Minuten @5:21. Übrigens in den neuen new balance elite fuel cell v4. Endlich mal 1,80 groß :D

Aber er läuft sich deutlich weniger bouncy, wie die Sohlenmatratze suggeriert. Sehr angenehm unauffälliges Laufgefühl. Aber doch etwas kippelig, weil hoch gebaut. Also für mich Schuh für Strasse und sehr gute Waldwege, nix für Buckelpisten. Bin da aber auch empfindlich.

Jetzt gehts auf die Gravelrunde vor dem Regen! :bounce:

Und Ihr so ?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69379
Antracis hat geschrieben: 11.02.2024, 08:16 Übrigens in den neuen new balance elite fuel cell v4. Endlich mal 1,80 groß :D

Aber er läuft sich deutlich weniger bouncy, wie die Sohlenmatratze suggeriert. Sehr angenehm unauffälliges Laufgefühl. Aber doch etwas kippelig, weil hoch gebaut. Also für mich Schuh für Strasse und sehr gute Waldwege, nix für Buckelpisten. Bin da aber auch empfindlich.
Finde ich faszinierend dass du den als „weniger bouncy“ empfindest. Nach meinem Ersteindruck davon (aber erst einmal gelaufen) ist das von allen meinen Mogelschuhen der, wo vom Laufgefühl den Nikes am nähsten kommt und ich empfand den definitiv als sehr weich und ziemlich bouncy. :gruebel:

@Training
Gerade auf dem Weg zu meiner ersten echten QTE des Plans…. :angst: (24km mit 13km MRT)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69381
Antracis hat geschrieben: 11.02.2024, 08:16 Und Ihr so ?
Auch heute nur Laufen und kein zusätzliches Radeln. Muss ja fit sein für die kommende Nacht (Superbowl).
Daher auch direkt mein Wochenbericht, gleich geht es noch zum Kinderkarnevalszug...
Tag Was Details Anmerkungen
Mo: Laufen 10km @4:28 70% Hfmax mit Lockerer Lauf GA1
Di: Laufen 21,5km @4:08 891% Hfmax mit 6x3min @3:40 90s TP @4:30 Halblanger Lauf mit 6x3min @HMRT/MRT
Mi: Laufen
Zwift
10km @4:35 70% Hfmax
50min @182W 62% Hfmax
Lockerer Lauf GA1
Tour de Zwift Etappe 8 mittellang
Do: Zwift
Laufen
31min @156W 66% Hfmax
20,5km @4:24 72% Hfmax
Tour de Zwift Etappe 8 kurz
Halblanger Lauf GA1
Fr: Zwift
Laufen
1:46h @174W 63% Hfmax
13,5km @4:25 71% Hfmax
Tour de Zwift Etappe 8 lang
Lockerer Lauf GA1
Sa: Laufen 20,5km @4:02 76% Hfmax mit 2x15min @3:40 (progreesiv von 3:50 auf 3:20) Halblanger Lauf mit 2x15min Steigerungen
So: Laufen 27,3km @4:20 71% Hfmax Langer Lauf
==> Laufen
Zwift
123,3km in 8:50h @4:18 73% Hfmax
105,6km 3:07h @173W 63% Hfmax 614HM
11:58h – 997 TRIMP - 744 TSS
Gut durch die Umfangswoche gekommen, praktisch exakt so wie von Arne geplant + Zwift on top.
Mit viel Augen zudrücken heute auch ein LaLa (mit 1:58h ja eigentlich 2min zu wenig).

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69382
Antracis hat geschrieben: 11.02.2024, 08:16 Und Ihr so ?
35 km @4:59 [136] - letzten 15 km locker gesteigert @4:44 [4:58 -> 4:36]

Bin früh los. Für längere Sachen laufe ich über die Felder stadtauswärts. Das heißt, ich "kann" von mir aus nur in eine Richtung, vereinfacht gesagt, eine Kanalseite rauf, entlang der anderen Seite zurück. Hieß heute: Hin Rückenwind, zurück Gegenwind. Da ja leicht gesteigert, bin ich die ersten 20k mega gechillt angegangen, was bei Rückenwind und guten Beinen, ordentlich Disziplin gekostet hat. Lauf fühlte sich von Anfang bis Ende sehr gut an.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69383
Woche 2/12 - Enschede Marathon

Mo: /
Di 24,1 km @5:10 w/ 15x 1' (3:54) / 2' easy
Mi:12,4 km @5:46 + BS + 30' Studio
Do: 24,4 km @4:55 w/ 6x 1k (4:02) / 1k easy
Fr: 12,7 km @5:30
Sa: 15,3 km @5:50
So: 35 km @4:59 - letzten 15k @4:44
= 124 km + 1x Studio

Nach der ungewöhnlich stressigen letzten Arbeitswoche, war diese Woche viel entspannter (insgesamt weniger und 2x Homeoffice) - das habe ich gut gemerkt. Zum Ende der letzte Woche ging mir die Puste aus, diese Woche war ich konstant gut drauf. Leider nur 1x Studio geschafft. Alles sehr langsam, aber wenn die Kerze schon abbrennt, dann nur von einer Seite :D Nach drei gesteigerten Wochen (108 - 122 - 124), folgt nun eine Adaptionswoche mit deutlich weniger km.

Schönen Restsonntag euch!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69384
Steffen42 hat geschrieben: 11.02.2024, 10:08 Sind ja nur 2h über den Tag verteilt. 🤷🏻‍♂️
@Christoph83 fährt morgens um 5 schon drei Stunden auf der Rolle und geht danach noch 20km Laufen. Da sind bei seinem Tempo ca 4,5h gesamt Sport pro Tag.
Such Dir also andere Götzen, mein Freund! :hihi:
Die Woche war mal wieder gut. 100km Laufen, 3x auf der Rolle, 3x Rudern, jeden Tag Krafttraining.
Mein lieber Freund, ich behalte dich als Götzen (!) - nix zu machen! :D

Christoph ist auf einem anderen Planeten unterwegs, mit dessen Gottheiten ich nicht vertraut bin.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69386
Antracis hat geschrieben: 11.02.2024, 08:16Und Ihr so ?
Erste richtige QTE (24km w/ 13km @MRT), und somit die erste Trainingsplanwoche durch :schwitz::

24.3km @4:28/km 79% HFmax (flach), mit 13.0km @4:13/km 83% HFmax

Somit fast eine 1-zu-1 Kopie der entsprechenden Einheit der letzten Berlin Vorbereitung. Einzig der Puls war diesmal 2-3% höher, aber trotzdem noch vollkommen im Rahmen. Und das schiebe ich primär mal auf das aktuell immer noch eher anstrengende Wetter. Außerdem musste ich bei der Strecke aufgrund von Hochwasser leicht improvisieren, hatte ich Tempoteil diesmal immerhin drei 180° Wenden und musste mich durch eine Ortschaft durchschlängeln, anstatt einfach auf dem Radweg dran vorbei. Wird also schon irgendwie passen. :nick: Vom Laufgefühl her eigentlich auch komplett in Ordnung. Natürlich schon eher anstrengend, aber doch noch halbwegs kontrolliert, und der eine oder andere Kilometer mehr in dem Tempo wäre garantiert noch gegangen.

Außerdem noch die Gelegenheit zum Jungfernlauf der nächste Schuh-Neuanschaffung genutzt: Den Adidas Adizero Takumi Sen 10. Interessantes Teil, läuft sich gar nicht mal so schlecht. Prinzipiell auch ein "Mogelschuh" mit Carbon (wenn auch nur Carbonstäbe anstelle von einer Platte), aber ein ganzes Stück flacher und leichter als die meisten anderen Superschuhe. Daher vom Laufgefühl her auch etwas härter und direkter als üblich, und eher für kürzere Distanzen gedacht. (Aber doch wiederum weicher als der alte "Adizero pro" @Vögelchen_is_back) Also irgendwie so ein Mittelding aus modernen Superschuh und klassischen Racing Flat. Könnte für den einen oder anderen Mogelschuh-Skeptiker eventuell eine ganz interessante Option darstellen. :gruebel:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69388
HM Vorbereitung: Woche 6 von 12
Wann?Was?GesamtDetails
MontagDauerlauf
mit 5 x 100 m Steigerungen
10.42 km @ 5:22/km-
DienstagIntervalle in 10k- und Schwellentempo
3 x (2 km @ 4:25/km, 500 m TP),
4 x (1 km @ 4:20/km, 300 m TP)
15.39 km @ 4:56/km8:52 | 8:53 | 8:51
4:18 | 4:19 | 4:21 | 4:22
MittwochDauerlauf9.79 km @ 5:15/km-
FreitagMedium Long Run15.18 km @ 5:18/km-
SamstagDauerlauf5.71 km @ 5:11/km-
SonntagLanger Lauf mit Endbeschleunigung
5 km @ 4:30/km
24.12 km @ 5:11/km22:41
Gesamt-80.61 km @ 5:11/km-
Die Intervalle am Dienstag musste ich auf Grund einer Dienstreise schon früh morgens absolvieren, was zum (schnellen) Laufen für mich nicht die beste Zeit ist, aber ich konnte die geplanten Paces gut treffen. Allerdings sieht man an den Zeiten, dass es zum Ende hin schwerer wurde, aber insgesamt 10 km in Schwellentempo oder schneller in einer Einheit ist auch nicht ohne.
Der Dauerlauf am Mittwoch, wieder in der Frühe vom Hotel aus, lief trotz des Sturmes (ich war an der Ostseeküste) überraschend gut. Die erste Hälfte im Gegenwind war schon nervig, aber der Pace und dem Puls hat es weniger gestört.
Am Freitag war ursprünglich ein Tempolauf über 10 km geplant, aber da die Straßen und Gehwege mit Schneematsch überzogen waren, habe ich es dann bei einem Medium Long Run belassen, um zumindest auf die geplante Distanz zu kommen. Heute war der lange Lauf prinzipiell gut, auch wenn ich leicht langsamer als 4:30/km bei der Endbeschleunigung war, wobei ich die ersten 2.5 km davon im Gegenwind gelaufen bin.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:29 (03/2024), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69389
Hab auch wieder eine Woche rum gebracht. Laufumfänge sind mittlerweile stabil um die 50km und die AS macht gut mit. Minimale Intensitäten gabs auch am Freitag. Rad gibt es auch etwas Intensität und die Umfänge steigen auch langsam. Diese Woche war wegen Wetter und Dienstreise nicht so so viel drin, bin dennoch zufrieden. Heute lockere 4 Stunden oft sandig oder über übles Kopfsteinpflaster mit einem Kumpel im Nieselregen gegravelt. Schwimmen war eher technikorientiert. Also alles unauffällig. Alles weit von Form entfernt, aber auch nicht so schlecht und die HFV-Kurve sieht eher aus, wie in einer Saisonpause.

Mo: 59Min easy DL. 5:29 + A: 35 Min Rumpfstabi + 45 Minuten Yoga
Di: M: 2.200m schwimmen + Abends Zwiftmeetup Tabata-Intervalle 4 x 8 x 20/10@ 295W/135W, gesamt 40 Minuten @210W NP + 60Min easy @155W + 45Minuten more easy @145W + 60 Liegestützen
Mi: 57 Minuten easy Pace DL @5:10 mit 10 lockeren Strides + A: Zwift 2h:10 Min GA1 @150W
Do: 2.300m Schwimmen
Fr: 58 Minuten laufen @5:02 mit 3 Surges a’6 Minuten @4:40-4:20
Sa: 90 Minuten easy DL @5:21
So: 4h:05 easy Gravel 120 W NP

Laufen 51km
Rad 245Km
Schwimmen 4.500m
Kraft/Yoga 1,5h
TSS 876

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69390
Starke Wochen hier wieder allerseits!
Ich war heute wieder auf dem Hermannsweg unterwegs: 31km@5:27/km mit 690HM.
Bei Regenwetter und phasenweise ziemlich tiefen/matschigen, schwierigen Geläuf war das mal wieder recht herausfordernd,- bin aber dennoch solide und ordentlich durchgekommen. Auch an den vielen harten, giftigen Steigungen gab es eigentlich kaum Probleme.
Hatte mir vorsorglich 2 Gels mitgenommen, da ich ja vor 2 Wochen auf gleicher Strecke ein Energieproblem bekam,- habe die Gels dann aber gar nicht gebraucht und hatte bis zuletzt noch gut Sprit im Tank.
Die Woche:
MO.: Trainingspause
DI.: Fartlek (nach Gefühl): 16km@4:35/km (Tempoabschnitte ca. 400 bis 500M.). Starker Wind
MI.: 11km sehr easy ohne Uhr im Stadtpark
DO.: 10km lockerer DL (5:08/km)
FR.: 17km TWL@4:21/km (je 1km MRT-HM-RT mit 400-500M. locker dazwischen) Flache Strecke. 78 bis 88%HF
SA.: 12km langsamer DL@5:14/km
SO.: 31kmLDL-Berg/Trail@5:27/km mit 690HM
Gesamt: 98km Laufen
Das Fartlek am DI. hatte ich eher "nach Lust und Laune" gestaltet,- die Tempopassagen lagen meist so zwischen 90 Sek. und 2 Min. Länge. Dazwischen locker, aber nicht langsam. Der böige Wind hat ziemlich genervt.
Am FR. der längere TWL lief ganz ordentlich,- die 1km-Abschnitte zwischen MRT und HM-RT konnte ich recht gut durchziehen.
Auch hier die lockeren Abschnitte (ca. 400-500M.) nicht zu langsam,- ca. 78 bis 80%HF).
Heute Nachmittag nach dem fordernden langen Berglauf brauchte ich erstmal ein längeres Erholungs-Schläfchen :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69391
Ethan hat geschrieben: 11.02.2024, 13:35 Edit: Bin schon auf Darts Bericht gespannt. Hab ja selbst kurz mit Pfitz geliebäugelt - bis ich den So in der ersten Woche sah :hihi:
Ist ja im 18 Wochenplan auch so, da wäre ich dann nach 8 Wochen in Topform und nach 10 Wochen kaputt. :hihi:
Mir wären mittlerweile ja sogar 12 Wochen zu lang. Bin mal gespannt, wie Arne mir die Buildphase eindampft. 8 Wochen ballern sind am Ende einer langen Vorbereitung vermutlich auch (zu) viel.

Und: Starke Woche, Jan. :daumen:

Auch natürlich ein toller Lauf und Top-Wochen von @Dartan. @Steffen42 und @Christoph83 die üblichen Uhrwerke und @Dude_CL ist gut im HM-Plan unterwegs.

@movingdet65 auch starke Woche, bin immer fasziniert, was Du in Deinem Alter noch regenerierst. Stark. :daumen:

@Dartan Zum bouncy NB: Ich fand den tatsächlich erstaunlich normal vom Laufgefühl, den Alphafly finde ich da deutlich gewöhnungsbedürftiger, obwohl mein Lieblingsschuh. Bin allerdings auch am Freitag den Hoka X3 gelaufen , der ist auch super fluffig, kann sein, das da die Erinnerung etwas verzerrt. Oder ich bin einfach zu fett. :D

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69392
Ethan hat geschrieben: 11.02.2024, 14:03 Wow, Dart - auch auf Strecke deine gute Form bestätigt. Jetzt schon 13k m-pace laufen zu können - beneidenswert. Bi gespannt, ob du diese Form halten/ausbauen kannst.
Danke! Und ja, bin auch mal gespannt. :wink: Darf man bei mir aber nicht überbewerten, mit diesem Lauf hatte ich in der Vergangenheit eigentlich selten größere Probleme. Und wie schon geschrieben, letzten Sommer vor Berlin bin ich z.B. auch schon quasi exakt das selbe gelaufen (auch 13km @4:13/km). Dadurch dass ich eigentlich das ganze Jahr über konstant auf einem relativ hohen Niveau trainiere, ohne nennenswerte Periodisierung, fallen mit die QTEs am Anfang das Plans meist nicht sonderlich schwer. Aber gleichzeitig ist das mit der Formentwicklung immer schwierig, da ich eben schon von einem sehr hohen Niveau starte und weitere Steigerungen nur sehr langsam und mühsam passieren. :schwitz:

Antracis hat geschrieben: 11.02.2024, 19:15@Dartan Zum bouncy NB: Ich fand den tatsächlich erstaunlich normal vom Laufgefühl, den Alphafly finde ich da deutlich gewöhnungsbedürftiger, obwohl mein Lieblingsschuh. Bin allerdings auch am Freitag den Hoka X3 gelaufen , der ist auch super fluffig, kann sein, das da die Erinnerung etwas verzerrt. Oder ich bin einfach zu fett. :D
War bei mir ja bisher auch nur ein Lauf mit dem Schuh, mal schauen wie weit sich der Eindruck noch ändert. Ich vermute aber tatsächlich auch, dass das exakte Laufgefühl in solchen Schuhen massiv vom Laufstil abhängt und sich daher von Läufer zu Läufer signifikant unterscheidet. Das Teil hat ja z.B. absurd viel Schaum im Fersenbereich, was bei mir mit Fersenlauf stark zum "bouncy" Gefühl beitragen wird. Bei Mittel- oder gar Vorfußläufern mag das aber z.B. evt. ganz anders aussehen. :gruebel:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69394
Moin :schlafen:,

schnell noch mein Wochenbericht nachgereicht:

5.2.2024 - 11.2.2024
(Woche 1/13 - sehr frei nach Pfitzinger 12/70)
Tag Was Details Anmerkungen
Mo: Laufen 12.6km @5:20/km (190 HM) 12km GA w/ 6x100m strides
Di: Laufen 18.2km @4:45/km (152 HM) 18km MLR
Mi: Laufen 10.6km @5:30/km mit
10*[~65s bergan, ~100s bergab]
Berganläufe
Do: Laufen
+
Fitness
8.2km @5:13/km (116 HM)
+
49min Zirkeltraining
8km Recovery

.
Fr: Laufen 18.3km @4:55/km (148 HM) 18km MLR
Sa: Laufen 10.3km @5:12/km (25 HM) 10km Recovery
So: Laufen 24.3km @4:28/km
mit 13.0km @4:13/km
24km mit 13km MRT
==> Laufen
Rad
Radtrainer
Fitness
102.6km (8:27h, 4:54/km, 7x)
14.2km (0:42h, 1x) (Pendeln)
-
49min
9:59h - 971 TRIMP - 749 TSS
Hatte ja zu allem schon zeitnah was geschrieben. Insgesamt extrem ähnlich wie die entsprechende Woche vor Berlin. Tendenziell eventuell minimal langsamer, bzw minimal höher Puls. Aber alles noch vollkommen im Rahmen, und aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingen (u.a. Wetter) ist so ein Vergleich im Detail sowieso immer schwierig. :noidea:

Antracis hat geschrieben: 12.02.2024, 05:58Und Ihr so?
Heute früh gleich schon wieder den nächsten MLR (18.2km 147HM @4:58/km 74% HFmax) Wurde aufgrund müder Beine vom Lauf gestern jetzt eine ziemlich zähe Angelegenheit und auch eher langsam, aber dafür immerhin mit schön niedrigen Puls. Zumindest vom eff. VO2max somit bisher mein bester MLR der Vorbereitung... :hihi: #SchönredenFürFortgeschrittene

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69397
Dartan hat geschrieben: 12.02.2024, 09:06
Antracis hat geschrieben: 12.02.2024, 05:58Und Ihr so?
Heute früh gleich schon wieder den nächsten MLR (18.2km 147HM @4:58/km 74% HFmax) Wurde aufgrund müder Beine vom Lauf gestern jetzt eine ziemlich zähe Angelegenheit und auch eher langsam, aber dafür immerhin mit schön niedrigen Puls. Zumindest vom eff. VO2max somit bisher mein bester MLR der Vorbereitung... :hihi: #SchönredenFürFortgeschrittene
Bei mir wurden es auch eher zähe 59 Minuten @5:22. Beine Anfangs müde und Anti auch. Immerhin wurden die Beine im Verlauf des Laufes besser, bin irgendwo um @5:48 gestartet beim ersten Kilometer und am Ende unter 5:10 die letzten beiden Kilometer. Positiv ist immerhin dass der HF-Unterschied recht klein ist. Also Beispiel Kilometer 3 @5:33 ging bei 123 bpm weg und km 10 @5:07 bei 127 bpm. Und ein bisschen Spielraum nach oben hab ich da schon noch. :D

Heute Abend dann noch Krafttraining. Weiterhin mache ich jetzt mal über den Tag verteilt Liegestütze. Das bringt doch an Stabi und Armpower einiges fürs Schwimmen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

69398
KW 6, Woche 2/12 Vorbereitung VCM "kann Spuren von Pfitz enthalten"

Mo: MLR 17km
Di: MLR 21km + Strides
Mi: Krafttraining 45min
Do: LR 27km + 220hm
Fr: 1:30h Hallenkick
Sa: Fußballturnier (im 4. Match abgebrochen wegen übertriebener Härte)
reg. Lauf 16km
So: nix

gesamt: 81km Laufen, 2x Fußball, Trimp 850


Donnerstag den LongRun gemacht, da Samstag ein Fußball-Turnier anstand.
Freitags spontan kicken gewesen, das war richtig genial.

Samstag war dann ein kompletter Reinfall, manche unserer Gegner haben gedacht, sie spielen Eishockey.
Nach dem 3. (!!) groben Bandencheck - mein Mitspieler wurde von hinten gegen die Bande gecheckt und stürzte schwer auf den Kopf - OHNE REAKTION DES SCHIEDSRICHTERS - haben wir das Turnier abgebrochen und sind nach Hause gefahren. Mit An- und Abreise, Aufwärmen etc der ganze Tag im Arsch. 2 verletzte Spieler, einer Gehirnerschütterung, der andere hat eine Bänderzerrung im Knöchel nach Tritten gegen ihn.

Immerhin selbst unverletzt geblieben, daher im Anschluss Frustlaufen - regenerative 16km bei Puls >65.
Tat ganz gut, nachdem ich bei der ganzen Aufregung durchgehend auf 180 war :/

Gestern dann dem Schwager beim Verputzen seiner Kellertüren geholfen - alternatives Krafttraining sozusagen :P


Guten Wochenstart!

Zurück zu „Laufsport allgemein“