@tpunktzpunkt
Vielen Dank für deine Information so kann ich weitere Erfahrung für meine REHA sammeln.
Also bei mir wurde das Fersenbein nach aussen leicht versetzt und ich wurde am 03.09.2025 operiert.
Folgendes wurde gemacht. Lateralisierende Calcaneus Osteotomie rechts , Korrigierende, abduzierende TMT 1-3 Arthrodese rechts, Anfrischung, Anlagerung Spongiosa, Osteosynthese Metatarsale 4 und 5 rechts (dort hatte ich Pseundarthrose)
Vor zwei Wochen war ich in der Kontrolle und die operierten Knochen sind noch nicht vollständig durchgebaut, daher weiterhin Krücken, Vacoped short tragen und den Fuss nur mit 15 kg teilbelasten. Mache fleissig Physio und merke das die Achillessehne und Plantarfasziitis sehr verspannt sind.
Anfangs Dezember habe ich wieder einer Verlaufskontrolle und einmal sehen was dann kommt.
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
202Ich denk es ist realistisch mit 6-8 Wochen zurechnen, bevor man wieder mehr und mehr Belastung geben kann. Ich durfte und darf ja auch erst nach 6 Wochen überhaupt erst mit 20kg belasten und dann alle 2 Wochen 20kg mehr. Finde es auch echt abenteuerlich, was manche mit frühzeitiger Belastung hier schildern, so als hätte es keinen Eingriff gegebenCorinneH hat geschrieben: 28.10.2025, 15:13 @tpunktzpunkt
Vielen Dank für deine Information so kann ich weitere Erfahrung für meine REHA sammeln.
Also bei mir wurde das Fersenbein nach aussen leicht versetzt und ich wurde am 03.09.2025 operiert.
Folgendes wurde gemacht. Lateralisierende Calcaneus Osteotomie rechts , Korrigierende, abduzierende TMT 1-3 Arthrodese rechts, Anfrischung, Anlagerung Spongiosa, Osteosynthese Metatarsale 4 und 5 rechts (dort hatte ich Pseundarthrose)
Vor zwei Wochen war ich in der Kontrolle und die operierten Knochen sind noch nicht vollständig durchgebaut, daher weiterhin Krücken, Vacoped short tragen und den Fuss nur mit 15 kg teilbelasten. Mache fleissig Physio und merke das die Achillessehne und Plantarfasziitis sehr verspannt sind.
Anfangs Dezember habe ich wieder einer Verlaufskontrolle und einmal sehen was dann kommt.
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
203Also bei mir hiess es schon vor der Operation, das meine Krückenzeit ca. 3 Monaten betragen, wovon die ersten 6 Wochen eine
Teilbelastung von 15 kg möglich sei. Schon die 15 kg Teilbelastung waren für zu schmerzhaft, daher versuchte ich den Fuss möglich nicht zu belasten.
Vor zwei Wochen wurde noch ein CT vom ganzen Fuss gemacht und alle operierten Knochen sind noch gar nicht vollständig genug durchgebaut. Besonders die Stelle bei den zwei Mittelfussknochen mit Knochentransplantation ist erst mässiggradig durchgebaut. Das Fersenbein kommt an zweiter Stelle und ist fortgeschritten durchgebaut, Die TMT 1, 2, 3 Arthrodesen sind fast vollständig durchgebaut.
Der Fussorthopäde hat deshalb entschieden, weiterhin die Teilbelastung von 15 kg beizubehalten, weil eine Belastungssteigerung viel zu früh ist und wir kein Risiko eingehen um eine Pseudarthrose wieder zu kommen.
Im 2016 hatte ich an den Mittelfussknochen 4, 5 einen Ermüdungsbruch und dieser wurde nicht optimal behandelt und es kam zu Pseundarthrose. Am Anfang hatte ich wenig Probleme mit dem Fuss aber seit diesem Frühling nahmen Schmerzen zu, ging zum Fussspezialist und dort bekam ich die Schock - Diagnose Pseudarthrose. Der Fuss hat sich so verändert, dass nur noch eine komplexe Operation in Frage kam.
Daher werde ich genug lange an Krücken gehen und muss keine Sprint - REHA hinlegen, sondern eine Marathon - REHA ist für mich das Beste. Bin erst 45 Jahre alt und möchte meinen Beruf in der Hauswirtschaft nach der REHA wieder ausüben können.
Teilbelastung von 15 kg möglich sei. Schon die 15 kg Teilbelastung waren für zu schmerzhaft, daher versuchte ich den Fuss möglich nicht zu belasten.
Vor zwei Wochen wurde noch ein CT vom ganzen Fuss gemacht und alle operierten Knochen sind noch gar nicht vollständig genug durchgebaut. Besonders die Stelle bei den zwei Mittelfussknochen mit Knochentransplantation ist erst mässiggradig durchgebaut. Das Fersenbein kommt an zweiter Stelle und ist fortgeschritten durchgebaut, Die TMT 1, 2, 3 Arthrodesen sind fast vollständig durchgebaut.
Der Fussorthopäde hat deshalb entschieden, weiterhin die Teilbelastung von 15 kg beizubehalten, weil eine Belastungssteigerung viel zu früh ist und wir kein Risiko eingehen um eine Pseudarthrose wieder zu kommen.
Im 2016 hatte ich an den Mittelfussknochen 4, 5 einen Ermüdungsbruch und dieser wurde nicht optimal behandelt und es kam zu Pseundarthrose. Am Anfang hatte ich wenig Probleme mit dem Fuss aber seit diesem Frühling nahmen Schmerzen zu, ging zum Fussspezialist und dort bekam ich die Schock - Diagnose Pseudarthrose. Der Fuss hat sich so verändert, dass nur noch eine komplexe Operation in Frage kam.
Daher werde ich genug lange an Krücken gehen und muss keine Sprint - REHA hinlegen, sondern eine Marathon - REHA ist für mich das Beste. Bin erst 45 Jahre alt und möchte meinen Beruf in der Hauswirtschaft nach der REHA wieder ausüben können.
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
204Mal ein Update nach 3 1/2 Wochen nach der OP: Ich durfte letzten Freitag nochmal operiert werden! Allerdings lag es nur daran, dass die Wunde nicht richtig verheilt ist. Die eigentliche Baustelle sieht soweit gut aus. War dann jetzt 4 Tage in der Klinik, weil Proben entnommen wurden, um auf eine Infektion zu prüfen. Habe provisorisch Antibiotika bekommen. Es konnte aber glücklicherweise nichts nachgewiesen werden. Ist einfach eine blöde Stelle zum Verheilen. Mir wurde gesagt, dass es bei Operationen rund ums Sprunggelenk bis zu 30% Wundheilungsstörungen gibt. Einfach weil da alles so schlecht durchblutet ist. Nun heißt es Daumen drücken, dass es jetzt klappt. Am eigentlichen Reha-Plan ändert sich nichts, nur sollen die Klammern sicherheitshalber etwas länger drin bleiben als üblich. Am 3.12. soll ich theoretisch in den Stiefel kommen. Pünktlich zu Nikolaus ;)
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
205Hallo zusammen!
Habe die letzten Wochen hier eifrig mitgelesen und will kurz meine aktuellen Erfahrungen teilen:
Bin in der Hauptsache kein Läufer (vielleicht 20 km pro Woche), sondern dem "Korbballsport" zuzurechnen
Seit 15 Jahren Probleme mit Achillessehne rechts, nun dann doch die Entscheidung zur OP, weil es auch im Alltag zu krassen Einschränkungen kam und an Sport seit Monaten nicht mehr zu denken war.
Den Schritt zur OP hätte ich schon viel früher machen sollen. Stattdessen haben etliche Ärzte gut Geld an mir verdient mit Stoßwelle, Physio, Ultraschall und MRT... Jetzt ein neuer Anlauf bei einem Fußspezialisten, der eindeutig sagte: Achillessehne längs gerissen, Haglundferse ziemlich ausgeprägt: Entweder OP oder nur noch Schwimmen gehen
OP ist jetzt 3 Tage her, alles prima gelaufen. Haglundferse weggefräst, Längsriss der Sehne musste genäht werden (war vorher nicht ganz klar), außerdem wurde die Sehne natürlich an der Außenseite während der OP abgelöst und neu verdübelt, damit die Ferse abgeschliffen werden konnte.
Bin seit heute schmerzfrei, Fuß nicht geschwollen, will am liebsten direkt wieder loslaufen, muss aber auch erstmal bis zum Fädenziehen völlig entlasten. Allerdings darf ich den Fuß aus der Schiene nehmen (Abends auf dem Sofa) und vorsichtig ein wenig lateral bewegen. Je nach Heilungsverlauf wird entschieden, ob ich auch einen Walker brauche oder nicht. Vielleicht komme ich ohne aus oder nur für 2-4 Wochen. Der Doc war sehr zuversichtlich ("reißen kann da nichts mehr"). Bin sehr gespannt, wie der Fuß in 2-3 Monaten aussieht. Im Sommer will ich auf jeden Fall wieder auf dem Court stehen
Am meisten nervt eigentlich nur, dass man mit Krücken keine Hände frei hat. Nicht mal nen Kaffee kann ich mir selber holen. Die Kids helfen aber eifrig zu Hause mit
Gute Genesung an alle!
Habe die letzten Wochen hier eifrig mitgelesen und will kurz meine aktuellen Erfahrungen teilen:
Bin in der Hauptsache kein Läufer (vielleicht 20 km pro Woche), sondern dem "Korbballsport" zuzurechnen
Den Schritt zur OP hätte ich schon viel früher machen sollen. Stattdessen haben etliche Ärzte gut Geld an mir verdient mit Stoßwelle, Physio, Ultraschall und MRT... Jetzt ein neuer Anlauf bei einem Fußspezialisten, der eindeutig sagte: Achillessehne längs gerissen, Haglundferse ziemlich ausgeprägt: Entweder OP oder nur noch Schwimmen gehen
OP ist jetzt 3 Tage her, alles prima gelaufen. Haglundferse weggefräst, Längsriss der Sehne musste genäht werden (war vorher nicht ganz klar), außerdem wurde die Sehne natürlich an der Außenseite während der OP abgelöst und neu verdübelt, damit die Ferse abgeschliffen werden konnte.
Bin seit heute schmerzfrei, Fuß nicht geschwollen, will am liebsten direkt wieder loslaufen, muss aber auch erstmal bis zum Fädenziehen völlig entlasten. Allerdings darf ich den Fuß aus der Schiene nehmen (Abends auf dem Sofa) und vorsichtig ein wenig lateral bewegen. Je nach Heilungsverlauf wird entschieden, ob ich auch einen Walker brauche oder nicht. Vielleicht komme ich ohne aus oder nur für 2-4 Wochen. Der Doc war sehr zuversichtlich ("reißen kann da nichts mehr"). Bin sehr gespannt, wie der Fuß in 2-3 Monaten aussieht. Im Sommer will ich auf jeden Fall wieder auf dem Court stehen
Am meisten nervt eigentlich nur, dass man mit Krücken keine Hände frei hat. Nicht mal nen Kaffee kann ich mir selber holen. Die Kids helfen aber eifrig zu Hause mit
Gute Genesung an alle!
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
206Erst mal Gute Besserung deinem Fuß unbekannterweise!Riq hat geschrieben: 07.12.2025, 11:54 Hallo zusammen!
Am meisten nervt eigentlich nur, dass man mit Krücken keine Hände frei hat. Nicht mal nen Kaffee kann ich mir selber holen. Die Kids helfen aber eifrig zu Hause mit
Gute Genesung an alle!
Ich durfte vor Jahren Über einige Wochen mit 2Gehhilfen gehen - einkaufen inbegriffen.
Für zu Hause hatte ich eine Stofftasche mit längeren Henkeln - oder wie heißen diese Dinger - und habe sie mir um den Kopf auf die Brust gehängt. Da kam dann alles was ich transportieren musste hinein. Auch die Kaffeekanne.
12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Toten Hosen)
__________________________________________
BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx
...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Toten Hosen)
__________________________________________
BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
207Ohne Käffchen geht es nichtd'Oma joggt hat geschrieben: 07.12.2025, 14:59
Erst mal Gute Besserung deinem Fuß unbekannterweise!
Ich durfte vor Jahren Über einige Wochen mit 2Gehhilfen gehen - einkaufen inbegriffen.
Für zu Hause hatte ich eine Stofftasche mit längeren Henkeln - oder wie heißen diese Dinger - und habe sie mir um den Kopf auf die Brust gehängt. Da kam dann alles was ich transportieren musste hinein. Auch die Kaffeekanne.
Muss ja hoffentlich nur noch eine Woche durchhalten, aber den Tipp werde ich beherzigen
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
208Guten Tag Zusammen
Nach drei Monaten durfte ich den Vacoped short gegen einen Verbandschuh tauschen.
In der Physiotherapie darf ich an der Aufbelastung starten und weiterhin sind die
Krücken noch meine Begleiter.
Die Knochenheilung besonders beim Mittelfussknochen 4 und 5 braucht noch Zeit und
die Röntgenuntersuchung Mitter Januar 2026 sind sehr entscheidend ob diese
ohne Pseudarthrose heilen.
Weiterhin ist viel Geduld, Ruhe, Zeit und Nerven angebracht aber es ist ja Winter und
mein Ziel ist es im Frühling (März) wieder schmerzfrei meinen Alltag meistern.
Dummerweise ist das kalte Winterwetter nicht gerade toll für die Heilung aber
dafür gibt es Wärmekissen für den operierten Fuss.
Viele Grüsse
CorinneH
Nach drei Monaten durfte ich den Vacoped short gegen einen Verbandschuh tauschen.
In der Physiotherapie darf ich an der Aufbelastung starten und weiterhin sind die
Krücken noch meine Begleiter.
Die Knochenheilung besonders beim Mittelfussknochen 4 und 5 braucht noch Zeit und
die Röntgenuntersuchung Mitter Januar 2026 sind sehr entscheidend ob diese
ohne Pseudarthrose heilen.
Weiterhin ist viel Geduld, Ruhe, Zeit und Nerven angebracht aber es ist ja Winter und
mein Ziel ist es im Frühling (März) wieder schmerzfrei meinen Alltag meistern.
Dummerweise ist das kalte Winterwetter nicht gerade toll für die Heilung aber
dafür gibt es Wärmekissen für den operierten Fuss.
Viele Grüsse
CorinneH
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
209Moin zusammen!
Mal kurzes Update: Wunde heilt prima, Schwellung in Grenzen, Physio hat schon begonnen. Fuß ist in die volle Streckung mit Gegendruck beweglich, sogar auf 90 Grad (Neutralstellung) ohne Schmerzen beweglich. Ferse ist schmerzfrei und null druckempfindlich.
Den Fuß belaste ich schon ein wenig im Zehenspitzengang (mit Unterstützung durch die Krücken). Der Physio meinte, es sei wichtig, früh Belastung auf den Knochen und die Sehne zu bringen (im Rahmen der erlaubten Bewegungsradien) um die Zellstrukturen an den verletzten Stellen anzuregen.
Morgen kommen die Fäden raus und dann gibt es den weiteren Fahrplan - ob Walker oder nicht, wie die weitere Belastungssteigerung aussieht usw.
Ich hoffe mal, dass es weiterhin so positiv verläuft und eine langsame Rückkehr zum Sport in 3 Monaten möglich ist. Wenn ich erstmal wieder slow jogging mit meiner Frau betreiben kann, ist ein Anfang gemacht.
Und dann kann auch endlich der Jutebeutel wieder zu den anderen Einkauftaschen zurück ;) Hände frei für Kaffeetassen!
Schöne Grüße!
Mal kurzes Update: Wunde heilt prima, Schwellung in Grenzen, Physio hat schon begonnen. Fuß ist in die volle Streckung mit Gegendruck beweglich, sogar auf 90 Grad (Neutralstellung) ohne Schmerzen beweglich. Ferse ist schmerzfrei und null druckempfindlich.
Den Fuß belaste ich schon ein wenig im Zehenspitzengang (mit Unterstützung durch die Krücken). Der Physio meinte, es sei wichtig, früh Belastung auf den Knochen und die Sehne zu bringen (im Rahmen der erlaubten Bewegungsradien) um die Zellstrukturen an den verletzten Stellen anzuregen.
Morgen kommen die Fäden raus und dann gibt es den weiteren Fahrplan - ob Walker oder nicht, wie die weitere Belastungssteigerung aussieht usw.
Ich hoffe mal, dass es weiterhin so positiv verläuft und eine langsame Rückkehr zum Sport in 3 Monaten möglich ist. Wenn ich erstmal wieder slow jogging mit meiner Frau betreiben kann, ist ein Anfang gemacht.
Und dann kann auch endlich der Jutebeutel wieder zu den anderen Einkauftaschen zurück ;) Hände frei für Kaffeetassen!
Schöne Grüße!
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
210Und noch ein Update:
Doc meinte leider, dass ich 4-8 Wochen im Airwalker unterwegs sein muss. Zuhause darf ich kurze Strecken ohne gehen, allerdings nur teilbelasten (was auch immer das genau heißt... einbeiniges Hüpfen auf dem operierten Fuß vermutlich nicht ;) ). In 4 Wochen wird neu abgeschätzt, wie die Weiterbehandlung aussieht. Aussage: Geduld ist gefragt. Die Phase jetzt sei gefährlich, da man schnell zur Überbelastung neigt... Geduld ist natürlich meine absolute Stärke ... argh!
Zum Glück ist jetzt erstmal Weihnachstspause, da lässt sich der Umstand noch einigermaßen ertragen.
Merkwürdig: Airwalker, aber ohne Fersenerhöhung. Fuß ist direkt auf Nullstellung. Ich deute das mal positiv und freue mich, dass dadurch zumindest die Mobilisierungsphase wenige aufwendig wird.
UND: Was ein Lebensgefühl! Hände frei!
Schöne Grüße!
Riq
Doc meinte leider, dass ich 4-8 Wochen im Airwalker unterwegs sein muss. Zuhause darf ich kurze Strecken ohne gehen, allerdings nur teilbelasten (was auch immer das genau heißt... einbeiniges Hüpfen auf dem operierten Fuß vermutlich nicht ;) ). In 4 Wochen wird neu abgeschätzt, wie die Weiterbehandlung aussieht. Aussage: Geduld ist gefragt. Die Phase jetzt sei gefährlich, da man schnell zur Überbelastung neigt... Geduld ist natürlich meine absolute Stärke ... argh!
Zum Glück ist jetzt erstmal Weihnachstspause, da lässt sich der Umstand noch einigermaßen ertragen.
Merkwürdig: Airwalker, aber ohne Fersenerhöhung. Fuß ist direkt auf Nullstellung. Ich deute das mal positiv und freue mich, dass dadurch zumindest die Mobilisierungsphase wenige aufwendig wird.
UND: Was ein Lebensgefühl! Hände frei!
Schöne Grüße!
Riq
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
211Zur eurer Info
Seit der Aufbelastung habe ich wieder vermehrt Ruheschmerzen, Nachtschmerzen im Bereich
MFK 5 wo die Knochentransplantation gemacht wurde. Wenn ich auf das Implantat Material
drücke schmerzt es. Der Knochen ist auch nicht stabil beim Laufen, habe Gefühl das etwas
dort unten reisst.
Erfreulicherweise sind alle andere operierten Stellen besonders das Fersenbein stabil.
Ich habe dem Fusszentrum angerufen und am Montag muss ich dort erscheinen für
das weitere Prozedere. Ein Röntgenbild wird wieder gemacht und einmal sehen
was das Ärzteteam meint. Einmal sehen welche Ärzte dort erscheinen.
Hattet ihr auch schon einmal nochmals operiert werden an gleicher Stelle?
Seit der Aufbelastung habe ich wieder vermehrt Ruheschmerzen, Nachtschmerzen im Bereich
MFK 5 wo die Knochentransplantation gemacht wurde. Wenn ich auf das Implantat Material
drücke schmerzt es. Der Knochen ist auch nicht stabil beim Laufen, habe Gefühl das etwas
dort unten reisst.
Erfreulicherweise sind alle andere operierten Stellen besonders das Fersenbein stabil.
Ich habe dem Fusszentrum angerufen und am Montag muss ich dort erscheinen für
das weitere Prozedere. Ein Röntgenbild wird wieder gemacht und einmal sehen
was das Ärzteteam meint. Einmal sehen welche Ärzte dort erscheinen.
Hattet ihr auch schon einmal nochmals operiert werden an gleicher Stelle?
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
212Hallo zusammen,
schon fast 7 Jahre gibts diesen Post, bei dem Leidensgenossen den Staffelstab an die nächste OP-Generation weitergeben.
Gaanz lieben Dank, Wieselbursche. Großartig, dass du diesen Post eröffnet hast.
Ich möchte diesen mit meiner Geschichte weiterführen, denn beim Lesen sind mir zum einen bereits einige Steine abgefallen, während ich mich habe operieren lassen habe.
Bei mir ist es heute Tag 15 nach meiner geplanten Haglund exostose OP. Neben dem Abtragen des Knochens, wurden die bereits degenierten Teile so wie der Schleimbeutel entfernt, also eine offene OP. Anschließend wurde die AS wieder an den Knochen verankert und der ganze Kram zugetackert.
Ich war 3 Tage im Krankenhaus und habe Oxycodon lieben gelernt, was ein geiles Zeuchs ;)
Zu Hause habe ich dann noch etwa 5 Tage mit 3x 600er Ibo unterstützt und dann abgesetzt.
Am schlimmsten für mich war das Schlafen und einen geeigneten Winkel zu finden. Ich hatte vom ersten Tag zu Hause an die Probleme, dass meine Nerven und mein Bein extrem viel Druck hatte und sehr sensibel dafür war. Es hat vor allem nach einfacher Bewegung in der Wohnung krass gekribbelt, das hat mir schon bischen Angst gemacht, weil es Stundenlang anhielt und einfach nicht zur Ruhe kam. Auch habe ich immer noch eine taube Stelle in der Innenseite vom Knie, etwa 15 cm Radius. Ich hoffe, dass das einfach mit der Zeit besser wird.
Gut, dass ich mir auch den Knee Scooter geholt habe, um einfacher zwischen den Räumen zu wechseln. Meine Wohnung im 4ten Stock zu verlassen, um zu den Ärzten zum Verbandswechsel zu gehen, war das eine absolute Kraftleistung, boah hat das kein Bock gemacht.
Vor allem das Bein so lange Zeit nicht lagern zu können, wenn ich im Auto saß, beim Doc oder sonst wo. Naja, hat irgendwie mit Lieber Unterstützung geklappt. Ich bin jetzt in der dritten Woche und viel Zuversichtlicher bzgl. der Heilung, also noch in den ersten Beiden.
Hier einmal kurz die Dinge, die mir geholfen haben und ich gerne an dich weitergeben möchte.
- Kneescooter, absoluter Helfer im Alltag. 160€ bei Amazon
- Cola Flasche aufschneiden, neben das Bett stellen, um nachts einfach das kleine Geschäft zu machen
- Oyono Schlaftablette aus der Apotheke, um das Einschlafen zu erleichtern
- 20 Minuten auf der Shaktimat vor dem Ins Bett gehen, um das Einschlafen zu erleichtern und den Schmerz/Unbehagen zeitweise zu verschieben
- Nahrungsergänzungsmittel nehmen, wie Zink, Magnesium, Tablette mit (Glucosamin Chondroitin & MSM), Tablette mit Aminosäuren
- Wenn möglich ab Woche 2 leichte Bewegungen, die nicht den Fuß betreffen. Etwas unterer Rücken, Bauchübungen, Liegestütz mit Knien abgelegt, um einfach den eigenen Kreislauf zu balancieren und auch mal wieder etwas in die eigene Kraft zu kommen
- Im Vorfeld eine von der krankenkasse finanzierte Haushaltshilfe für meinen Single Haushalt (soooo gut!)
- Im Vorfeld schon einmal Lymph Drainage und MT/KG Termine für zu Hause machen
- Verbandsmaterial selber besorgen und zu Hause wechseln
- Auf der Couch den Boot ausziehen, und den Fuß *fühlen*
- Visionboard mit motivierenden Zitaten, Fotos von deinen Zielen und unterstützenden Sätzen wie "stop feeling sorry for yourself and get back to work" oder "focus on your progress"
- Keine Unterwäsche tragen: Hab mit den Tipp von einer Krankenschwester gemerkt die meinte, dass Unterwäsche meist eng ist und das die Wasser/Blutversorgung negativ beeinflussen kann Stichwort Lymphen
- Die Trombosespritzen gleich nehmen, und keine große Story machen, wenn du das Mistding in der Hand hast. Lass die Angst und das Unbehagen gar nicht erst groß werden. Der Stich und das Zwirbeln sind 2 Minuten, mehr nicht
So, das sollte es erstmal sein.
Donnerstag werden meine Klammern gezogen.
Melde mich dann gerne nächste Woche wieder mit einem Update
Liebe Grüße und alles gute für Dich
Denis
schon fast 7 Jahre gibts diesen Post, bei dem Leidensgenossen den Staffelstab an die nächste OP-Generation weitergeben.
Gaanz lieben Dank, Wieselbursche. Großartig, dass du diesen Post eröffnet hast.
Ich möchte diesen mit meiner Geschichte weiterführen, denn beim Lesen sind mir zum einen bereits einige Steine abgefallen, während ich mich habe operieren lassen habe.
Bei mir ist es heute Tag 15 nach meiner geplanten Haglund exostose OP. Neben dem Abtragen des Knochens, wurden die bereits degenierten Teile so wie der Schleimbeutel entfernt, also eine offene OP. Anschließend wurde die AS wieder an den Knochen verankert und der ganze Kram zugetackert.
Ich war 3 Tage im Krankenhaus und habe Oxycodon lieben gelernt, was ein geiles Zeuchs ;)
Zu Hause habe ich dann noch etwa 5 Tage mit 3x 600er Ibo unterstützt und dann abgesetzt.
Am schlimmsten für mich war das Schlafen und einen geeigneten Winkel zu finden. Ich hatte vom ersten Tag zu Hause an die Probleme, dass meine Nerven und mein Bein extrem viel Druck hatte und sehr sensibel dafür war. Es hat vor allem nach einfacher Bewegung in der Wohnung krass gekribbelt, das hat mir schon bischen Angst gemacht, weil es Stundenlang anhielt und einfach nicht zur Ruhe kam. Auch habe ich immer noch eine taube Stelle in der Innenseite vom Knie, etwa 15 cm Radius. Ich hoffe, dass das einfach mit der Zeit besser wird.
Gut, dass ich mir auch den Knee Scooter geholt habe, um einfacher zwischen den Räumen zu wechseln. Meine Wohnung im 4ten Stock zu verlassen, um zu den Ärzten zum Verbandswechsel zu gehen, war das eine absolute Kraftleistung, boah hat das kein Bock gemacht.
Vor allem das Bein so lange Zeit nicht lagern zu können, wenn ich im Auto saß, beim Doc oder sonst wo. Naja, hat irgendwie mit Lieber Unterstützung geklappt. Ich bin jetzt in der dritten Woche und viel Zuversichtlicher bzgl. der Heilung, also noch in den ersten Beiden.
Hier einmal kurz die Dinge, die mir geholfen haben und ich gerne an dich weitergeben möchte.
- Kneescooter, absoluter Helfer im Alltag. 160€ bei Amazon
- Cola Flasche aufschneiden, neben das Bett stellen, um nachts einfach das kleine Geschäft zu machen
- Oyono Schlaftablette aus der Apotheke, um das Einschlafen zu erleichtern
- 20 Minuten auf der Shaktimat vor dem Ins Bett gehen, um das Einschlafen zu erleichtern und den Schmerz/Unbehagen zeitweise zu verschieben
- Nahrungsergänzungsmittel nehmen, wie Zink, Magnesium, Tablette mit (Glucosamin Chondroitin & MSM), Tablette mit Aminosäuren
- Wenn möglich ab Woche 2 leichte Bewegungen, die nicht den Fuß betreffen. Etwas unterer Rücken, Bauchübungen, Liegestütz mit Knien abgelegt, um einfach den eigenen Kreislauf zu balancieren und auch mal wieder etwas in die eigene Kraft zu kommen
- Im Vorfeld eine von der krankenkasse finanzierte Haushaltshilfe für meinen Single Haushalt (soooo gut!)
- Im Vorfeld schon einmal Lymph Drainage und MT/KG Termine für zu Hause machen
- Verbandsmaterial selber besorgen und zu Hause wechseln
- Auf der Couch den Boot ausziehen, und den Fuß *fühlen*
- Visionboard mit motivierenden Zitaten, Fotos von deinen Zielen und unterstützenden Sätzen wie "stop feeling sorry for yourself and get back to work" oder "focus on your progress"
- Keine Unterwäsche tragen: Hab mit den Tipp von einer Krankenschwester gemerkt die meinte, dass Unterwäsche meist eng ist und das die Wasser/Blutversorgung negativ beeinflussen kann Stichwort Lymphen
- Die Trombosespritzen gleich nehmen, und keine große Story machen, wenn du das Mistding in der Hand hast. Lass die Angst und das Unbehagen gar nicht erst groß werden. Der Stich und das Zwirbeln sind 2 Minuten, mehr nicht
So, das sollte es erstmal sein.
Donnerstag werden meine Klammern gezogen.
Melde mich dann gerne nächste Woche wieder mit einem Update
Liebe Grüße und alles gute für Dich
Denis
Re: Achillessehnenoperation/Operation von Haglund-Exostose-Erfahrungsberichte
213Kurzes Update in die Runde.
Heute startet meine 4te Woche, in der ich mit der Physio bei mir zu Hause 15 Minuten lang gehen mit 30° und Krücken gemacht habe. Wichtig war mir, dass ich es bei der Teilbelastung bei ca. 20 Kilo belasse. Extrem schwer fiel mir die Schrittlänge ähnlich zu gestalten. Mit dem Walkerbeinchen mache ich automatisch riesige Schritte... bin mal sehr gespannt, wie sich das wieder in eine normale, runde Haltung und Gangart einpendelt. Nach einigen Posts hier kann das mitunter schon noch gut Zeit in Anspruch nehmen, aber der nächste riesige Meilenstein ist ab Woche 6 langsam in die Vollbelastung gehen zu dürfen und auch zu sollen.
Meine Stimmung ist was das angeht "wieder" richtig gut und es fühlt sich nach einem sehr stimmigen Heilverlauf an. Aktuell habe ich immer noch das Thema, dass nach Belastung und Barfuß in der Wohnung sein, meine Füße kalt sind und kalt bleiben, teils über stunden und ich kann sie nur sehr schwer wärmen. Am besten klappt das für mich den entsprechenden Fuß in die Kniekehle des anderen Beins zu stecken.
Heute habe ich auch angefangen, meinen verletzten Fuß dorsal zu bewegen, sprich in Richtung 0°, aber ohne Groß Aufwand - so wie es halt geht, und wenn noch nicht, dann halt spöter und nach und nach. Schon krass, wie fremd der Fuß noch ist und wie winzig die Bewegung des Fußgelenks sind, aber soweit alles ohne Schmerzen.
Hab heute auch wieder gutes Oberkörper Training in meinem Rahmen gemacht. Ich finde das total wichtig, um mal wieder das Gefühl vom Schwitzen, von Action, von Selbstwirksamkeit zu spüren. Ich merke aber auch, wenn ich es etwas übertreibe, und längere Zeit (20-30 Minuten) nicht auf der Couch bin, dass meine Energie dann schwindet und ich eine Pause brauche.
Aktuell sieht es so aus, als wenn ich auch noch Woche 5 Krankgeschrieben werden könnte, aber das nehme ich dann auch gerne mit, um weiterhin in Ruhe und nachhaltig zu heilen.
Noch ganz kurz zu einem ziemlichen Fail von meiner Seite, der mir eine schlaflose Nacht bereitet hat.
Letzte Woche Mittwoch bin ich abends aufgrund von Pech und Clumsyness im Flur gestürtzt und habe beim Fallen meinen verletzten Fuß als ausgleich genommen. Sofort schoss mir der Schreck und ein reissender Schmerz in den verletzten Bereich. Nachdem ich ein paar Minuten zitternd im Flur lag, bin ich erstmal in Richtung Couch gerobbt, um mich auszuruhen und einen Überblick über die Situation zu bekommen. Es gab den reissenden Schmerz beim Fall, anschließend allerdings hat es in Ruhe nur etwas geziept und gezuppelt. Intensiver war das Kribbeln und die Unruhe da unten. Ich habe dann ziemlich zügig Eis geholt, ne Ibo genommen und zur Sicherheit noch nen Tütchen Katjes... Irgendwas davon hilft bestimmt.
Zu meinem Glück blieb es weitesgehend schmerzlos, aber meine Sorge war soooo groß, dass evtl. etwas gerissen ist und ich schlimmstenfalls nochmal unters Messer muss, ey NEEEEEEEEEEEE!
Dabei hatte ich so gute Forschritte gemacht, Fuck. Naja, am nächsten Tag hatte ich glücklicherweise eh nen Orthopäden Termin zum Klammern ziehen. Dem habe ich die Story erzählt. Mittlerweile war der Bereich unterhalb des Knöchels auch gut angeschwollen und antwortete mit Druckschmerz. Der Arzt hat den Fuß leicht in alle Richtungen bewegt und meinte, dass bei jeglicher Art von Riss ich diese Bewegung nicht ohne Schmerz überstanden hätte, also die nächsten 4-5 Tage ausruhen. Das hat zwar mein Ego und meinen Wunsch nach weiterem Fortschritt gekillt, aber mich vorerst beruhigt. Die Klammern wurden dann auch gleich noch entfernt - Wichtiger Meilenstein für mich.
Tatsächlich habe ich 4 Tage lang den Fuß kaum bewegt und heute mit meiner Lymphomanin gute Schritte machen können. Da ist zwar im Bereich des Knöchels ein Schmerz und den respektiere ich auch, dennoch ging das Gehen gut von der Hand.
So morgen gehts weiter mit dem Gehen in 20° Stellung des Walkers. Ab Woche 5 soll ich in 0° Stellung damit. Bin etwas im Verzug, aber das ist mir ziemlich wumpe. Wichtig ist, dass es stetig und langsam in die richtige Richtung geht.
Nächstes Update nächste Woche
Stay tuned und alles Gute, dir!
Denis
Heute startet meine 4te Woche, in der ich mit der Physio bei mir zu Hause 15 Minuten lang gehen mit 30° und Krücken gemacht habe. Wichtig war mir, dass ich es bei der Teilbelastung bei ca. 20 Kilo belasse. Extrem schwer fiel mir die Schrittlänge ähnlich zu gestalten. Mit dem Walkerbeinchen mache ich automatisch riesige Schritte... bin mal sehr gespannt, wie sich das wieder in eine normale, runde Haltung und Gangart einpendelt. Nach einigen Posts hier kann das mitunter schon noch gut Zeit in Anspruch nehmen, aber der nächste riesige Meilenstein ist ab Woche 6 langsam in die Vollbelastung gehen zu dürfen und auch zu sollen.
Meine Stimmung ist was das angeht "wieder" richtig gut und es fühlt sich nach einem sehr stimmigen Heilverlauf an. Aktuell habe ich immer noch das Thema, dass nach Belastung und Barfuß in der Wohnung sein, meine Füße kalt sind und kalt bleiben, teils über stunden und ich kann sie nur sehr schwer wärmen. Am besten klappt das für mich den entsprechenden Fuß in die Kniekehle des anderen Beins zu stecken.
Heute habe ich auch angefangen, meinen verletzten Fuß dorsal zu bewegen, sprich in Richtung 0°, aber ohne Groß Aufwand - so wie es halt geht, und wenn noch nicht, dann halt spöter und nach und nach. Schon krass, wie fremd der Fuß noch ist und wie winzig die Bewegung des Fußgelenks sind, aber soweit alles ohne Schmerzen.
Hab heute auch wieder gutes Oberkörper Training in meinem Rahmen gemacht. Ich finde das total wichtig, um mal wieder das Gefühl vom Schwitzen, von Action, von Selbstwirksamkeit zu spüren. Ich merke aber auch, wenn ich es etwas übertreibe, und längere Zeit (20-30 Minuten) nicht auf der Couch bin, dass meine Energie dann schwindet und ich eine Pause brauche.
Aktuell sieht es so aus, als wenn ich auch noch Woche 5 Krankgeschrieben werden könnte, aber das nehme ich dann auch gerne mit, um weiterhin in Ruhe und nachhaltig zu heilen.
Noch ganz kurz zu einem ziemlichen Fail von meiner Seite, der mir eine schlaflose Nacht bereitet hat.
Letzte Woche Mittwoch bin ich abends aufgrund von Pech und Clumsyness im Flur gestürtzt und habe beim Fallen meinen verletzten Fuß als ausgleich genommen. Sofort schoss mir der Schreck und ein reissender Schmerz in den verletzten Bereich. Nachdem ich ein paar Minuten zitternd im Flur lag, bin ich erstmal in Richtung Couch gerobbt, um mich auszuruhen und einen Überblick über die Situation zu bekommen. Es gab den reissenden Schmerz beim Fall, anschließend allerdings hat es in Ruhe nur etwas geziept und gezuppelt. Intensiver war das Kribbeln und die Unruhe da unten. Ich habe dann ziemlich zügig Eis geholt, ne Ibo genommen und zur Sicherheit noch nen Tütchen Katjes... Irgendwas davon hilft bestimmt.
Zu meinem Glück blieb es weitesgehend schmerzlos, aber meine Sorge war soooo groß, dass evtl. etwas gerissen ist und ich schlimmstenfalls nochmal unters Messer muss, ey NEEEEEEEEEEEE!
Dabei hatte ich so gute Forschritte gemacht, Fuck. Naja, am nächsten Tag hatte ich glücklicherweise eh nen Orthopäden Termin zum Klammern ziehen. Dem habe ich die Story erzählt. Mittlerweile war der Bereich unterhalb des Knöchels auch gut angeschwollen und antwortete mit Druckschmerz. Der Arzt hat den Fuß leicht in alle Richtungen bewegt und meinte, dass bei jeglicher Art von Riss ich diese Bewegung nicht ohne Schmerz überstanden hätte, also die nächsten 4-5 Tage ausruhen. Das hat zwar mein Ego und meinen Wunsch nach weiterem Fortschritt gekillt, aber mich vorerst beruhigt. Die Klammern wurden dann auch gleich noch entfernt - Wichtiger Meilenstein für mich.
Tatsächlich habe ich 4 Tage lang den Fuß kaum bewegt und heute mit meiner Lymphomanin gute Schritte machen können. Da ist zwar im Bereich des Knöchels ein Schmerz und den respektiere ich auch, dennoch ging das Gehen gut von der Hand.
So morgen gehts weiter mit dem Gehen in 20° Stellung des Walkers. Ab Woche 5 soll ich in 0° Stellung damit. Bin etwas im Verzug, aber das ist mir ziemlich wumpe. Wichtig ist, dass es stetig und langsam in die richtige Richtung geht.
Nächstes Update nächste Woche
Stay tuned und alles Gute, dir!
Denis