Banner

Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80901
@RunODW und @KG-175573 Glückwunsch euch beiden - da habt ihr beide super performt. Und da ist sicher noch Luft nach oben in den nächsten Monaten, das Jahr ist ja noch lange.

Bei mir heute 6km shake out mit ein paar Strides. So richtig bereit fühle ich mich aber nicht. Habe ja auch überhaupt nicht spezifisch trainiert und bin auch nur geringe Umfänge gelaufen. Runalyze sieht mich dennoch klar auf Bestzeit-Kurs. Für mich wird das eine Wundertüte morgen. Wetter soll aber fantastisch werden. Die Stimmung rund um den Main wird sicher auch gut werden. Dürften ja in Summe vier Läufer hier aus der Runde am Start sein. Gutes Gelingen in die Runde.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80903
@RunODW
Gratuliere, zur starken Zeit! Nun aber etwas die Füße hochlegen und den Kopf freibekommen für neue Ziele 😉

@KG-175573
Hauptziel erreicht, ist doch super.👍 Da geht die Saison noch was. Für Pb muss halt immer alles reinpassen.
Nochmal etwas arbeiten im Bereich km 7-9 uns ggfs auch etwas Fokus für die Atmung mal in Training drauf Achten und vlt ein , zeei Muster näher abklopfen was passt.
Aber Limit ist gut, 10er gut und maximal auf Pb gelaufen ist immer ein Ritt auf der Rasierklinge. Das ist das reizvolle finde ich an der Distanz
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80904
@RunODW & @KG-175573

Glückwunsch euch beiden zu den tollen PBs !!! :daumen: :respekt2: :daumen: Da habt ihr gleich am Anfang des Laufjahres gut abgeliefert. Genießt es.


@ZenZone

Dir morgen einen schönen und erfolgreichen Wundertütenlauf...
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80905
@ZenZone

Ich wünsche Dir Morgen Alles Gute für den Lauf und ich bin überzeugt, dass in der Wundertüte richtig feine Sachen sind. Ein richtiges "Glückspackerl" eben für die schnellen paces. :)

@Majorakl

Alles Gute für die DM und ich weiß du rockst das Ding, da gibt's nicht viele in D, die auf deinem Level sind. :daumen:

Wer läuft noch, @Dartan? Falls ja, ich wünsche Dir einen guten Lauf und das du deine Form wiederfindest. Du bist ja richtig lange auf einem stabilen Level gelaufen mit Leistungspeak vor 2 Jahren. Du weißt ja selbst was Du auf der Kette hast und was möglich ist.

Der vierte / die vierte im Bunde? :confused:

Zum 10er race noch kurz: In erster Linie war das wirklich ein Lauf mit Freude, ich habe mich am Start relativ entspannt gefühlt und war echt froh, dass ich zusammen mit @KG-175573 an der Startlinie fast an vordester Front war und mit ihm eine gute Zeit im Vorfeld hatte.

Jedenfalls war das anfangs ein Höllenspeed, kein Gedränge und ich wurde von einigen Läufern überholt trotz einer 3:46 und habe dann etwas rausgenommen, weil ich mir eine ~ 3:52er pace vorgenommen hatte und hinten raus ein wenig anziehen wollte. Und so lief's dann, ein tiefer 3:5x - Schnitt und ab KM 7 3:47 -> 3:47, 3:42 der letzte Kilometer. Was ich vorab gelesen hatte, hat sich so bestätigt, 2W nach dem Edelreiz Marathon funktioniert der Diesel tadellos, KM 7-8, da hat's bei mir immer richtig richtig weh getan, war heute alles okay, anstrengend, jedoch keine Quälerei am Anschlag.Bis Kilometer 5 war ich in einer Gruppe, die sich dann quasi zweigeteilt hat mit runnern, die auf 37:30 bis 37:50 Niveau gelaufen sind, dahinter ich mit 50-70 m Abstand und hinter mir ein Loch...

Ich habe kurz darüber nachgedacht, ob ich zur schnelleren Gruppe aufschließen solle, habe davon jedoch Abstand genommen. Ganz ehrlich: Ich hatte auch keinen Bock heute bis an die Kotzgrenze zu laufen. Das war schon gut ingesamt und für mich an der oberen Kante der aktuellen Leistungsfähigkeit. Kotzgrenze hatte ich letztes Jahr im Juni und Juli mitunter und da habe ich mir an den Sub-40 die Zähne ausgebissen. :haarrauf:

Summa summarum: Bestes Laufwetter, sympathischer event & ein 10k race @3:48 in 38:08 (91 %), nassgeschwitzt und mit Freude + verletzungsfrei (keine muskulären oder sonstigen Probleme) angekommen und durfte meinen heutigen persönlichen Helden @KG-175573 anfeuern. :daumen:


Schönen Restabend & Grüße, RunODW

PS @Xyris Oiner geht noch noi: 5k Parkrun alter Flughafen kommenden Samstag :D
PPS: Ich kenne auch zwei, die sich am 12.04. einen einschenken und ich rede hier nicht vom Ebbelwoi-Viertel in Sachsenhausen :klatsch:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80907
Bei mir waren es heute 9.6km in 00:58 bei 67% ⌀ HF.

@Xyris Ja das stimmt schon, der im April ist auch fast flach, und da ist immer relativ gutes Laufwetter. Allerdings bin ich Ende März für 2 Wochen beim Skifahren, da kann ich zwar laufen ist halt nicht optimal. Danach habe ich noch 2 Wochen vor dem ersten Wettkampf. War letztes Mal als ich da gelaufen bin dann einen Monat später 1 Minute schneller bei schlechterem Wetter. D.h komme ich da unter 42 Minuten vielleicht 41:30 wäre ich schon sehr zufrieden.

Und Ihr so?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80908
@heikchen007 Danke dir. Die Anreise mit dem Zug läuft schonmal planmäßig. Schauen wir mal wie es weitergeht :wink:

@RunODW Danke dir. Einen Wettkampf nicht am Anschlag zu laufen gelingt mir in der Regel nicht. Daher werde ich auch heute mutig anlaufen. Mal sehen, ob ich dann hinten raus stabil bleibe (spätestens dann sollte sich das fehlende Training bemerkbar machen). Sehe das heute als Auftakt in das Jahr 2026 - bisher waren meine Umfänge ja sehr überschaubar.

Neben den von dir erwähnten sind heute noch @Albatros und ich denke auch @hbef am Start.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80910
b3ngel hat geschrieben: 22.03.2026, 07:21 Und Ihr so?
Bei mir heute sonnige & herrliche 9,2 km Recovery @5:32 (61%), Hausstrecke im Wald. Laufwoche beendet mit 46,6 km, unverletzt, fühle mich gut. Später eine Familyfeier mit Käsekuchen & Schoko-Leckereien. Werde ich dick zuschlagen. 😜
ZenZone hat geschrieben: 22.03.2026, 07:44 Neben den von dir erwähnten sind heute noch @Albatros und ich denke auch @hbef am Start.
Ah, danke für die Info, starkes Feld, dann @Albatros & @hbef ebenso ein gutes Rennen gewünscht.

Bin echt gespannt was später gemeldet wird - haut richtig einen raus.

Schönen Sonntag allen gewünscht & Grüße, RunODW

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80911
Viel Erfolg den heutigen Wettkämpfern, bin gespannt auf die Berichte und Zeiten. :hallo:

Hier 3,21 km @6:29 Stoffwechselmüll loswerden. Leeeicht erhöhte Schutzspannung in allen Muskeln, aber nichts verletzt. Morgen gehts sowieso ins Fasten, dürfte danach alles wieder repariert sein.

Insgesamt freies Training bis Ende Mai, dann spezifische Marathonvorbereitung für Oktober. Freue mich sogar auf das unspezifische Training. Wird eine Mischung aus Kraft, LL, Schwelle, Parkläufen, Hügel und viel easy.

Schönen Sonntag!
5 km: 19:12 (Feb 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80912
b3ngel hat geschrieben: 22.03.2026, 07:21 Und Ihr so?
Komme gerade von 40km Rennradtraining (Intervalle) zurück. Schöner Sonnenschein, anfangs mit kurzer Hose bisschen frisch. Davor hatte ich Krafttraining gemacht.

Woche damit beendet: 7x Radtraining, 7x Krafttraining, 2x Rudern, 1x Yoga. Gesund, verletzt und fit.

Nächste Woche weiterhin kein Laufen geplant. Radtraining wird wegen einer Dienstreise weniger sein.

Den Nachmittag dann lesend und zockend zubringen.

Euch einen schönen Restsonntag und eine gute Woche!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80913
Kurze Meldung: 1:18:54. Bin es mutig angegangen und lag bis Mitte des Rennens auch auf PB Kurs. Hinten raus hat es dann wie erwartet gefehlt und ich musste brutal kämpfen. Aber ohne spezifisches Training und mit den geringen Umfängen dennoch sehr zufrieden mit der Zeit (45 Sekunden über PB). Jetzt heißt es ordentlich arbeiten und dann im September nochmal einen HM in Angriff nehmen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80915
ZenZone hat geschrieben: 22.03.2026, 12:50 Kurze Meldung: 1:18:54. Bin es mutig angegangen und lag bis Mitte des Rennens auch auf PB Kurs. Hinten raus hat es dann wie erwartet gefehlt und ich musste brutal kämpfen. Aber ohne spezifisches Training und mit den geringen Umfängen dennoch sehr zufrieden mit der Zeit (45 Sekunden über PB). Jetzt heißt es ordentlich arbeiten und dann im September nochmal einen HM in Angriff nehmen.
Tolle und beindruckende Leistung! Wenn Du das nächste Mal dann mit mehr Umfang genauso Gas gibst und kämpfst, will ich nicht wissen was dann rauskommt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80917
@ZenZone Glückwunsch. Stabiler Lauf. Mehr war tatsächlich wohl nicht zu erwarten beim aktuellen Trainingsstand.

Auch allen anderen WK/ Innen Glückwunsch!

Bei mir heute 10 km Lauf (glaube 7. Teilnahme an der Veranstaltung), passt mir immer gut rein vom Datum, Strecke ist schnell und relativ Wind geschützt bis auf den Start und Schluss km, Konkurrenz meist auch stark und natürlich bestenlistenfähig.

Wusste ich kann mir der 14:47 von vor 8 Tage Tagen auf 30:40-30:30 laufen, schneller nur wenn Gruppe und Bedingungen passen.
Bisschen müde gewesen, 2,3 Tage nicht soooo gut geschlafen dazu Verkehrschaos wegen diversen Baustellen.

Aber lief dann mega gut mit 30:32 min 😍. Nochmal Bääm! Gute Pb Verbesserung. Anfang etwas zu langsam bis km 3, Gruppenfindung und etwas Wind noch in Richtung Osten. Konnte dann aber meine Stärke ausspielen und - wie beim 5er letzte Woche - nochmal Gas geben. Feeling war gut und keine Probleme im Rennen. Stabil und fokussiert geblieben, trotz immer etwas windig zwischendurch 🫡. Nicht ganz an den Streckenrekord von 30:07(!) rangekommen. Sehr gut besetzt wieder mal. 9 Leute Sub 33, 4 sub 31.

Zielgerade in Augsburg demotiviert immer etwas weil sie kein Ende nimmt, aber insgesamt bin ich super zufrieden. Denke mit perfekten Bedingungen und Gruppe kann noch was gehen.

Strava sagt immer noch 31:37 wäre meine mögliche Zeit 😆
Haha. Ich glaube runalyze war mit maximal 30:14 näher dran.

Splits
3:06
3:05
3:06
3:04
3:02
3:02
3:02
3:00
3:02
2:58


Metriken:
SF 184
SL 1,77 m
HF ø 177
Vertikales Verhältnis: 5,4
Vertikale Bewegung: 9,9 cm
BKZ 171
Links Rechts Verhältnis 50,3%|49,7

Ziel war auch schauen ob ich 3:03 Mitte des Rennens sauber kontrollieren kann und es sich geschmeidig anfühlt mit Tendenz nochmal leicht Gas geben zu können.
Das war der Fall und Project 29:xx kann langsam als realistisch angesehen werden 😀
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80918
Glückwunsch @Xyris zur pb und bärenstarken Zeit.
Bin gespannt wie es bei Dir in Zukunft weiter geht.

Hab eben noch den Wochenbericht zusammen geklöppelt:
Tag Was Details Anmerkungen
Mo: Gravel
Gravel
53,2km in 1:54h @180W 63% Hfmax
53,6km in 2:14h @175W 59% Hfmax
Arbeitsweg
Arbeitsweg
Di: Gravel
Gravel
53,5km in 2:03h @178W 63% Hfmax
53,6km in 1:54h @172W 61% Hfmax
Arbeitsweg
Arbeitsweg
Mi: Laufen 15,2km @3:59 79% Hfmax mit 2x4km @3:40 1km TP @4:34 2x4km Racepace
Do: Laufen 20,2km @4:29 69% Hfmax Dauerlauf
Fr: Gravel
Gravel
53,2km in 1:16h @177W 63% Hfmax
53,6km in 2:00h @178W 60% Hfmax
Arbeitsweg
Arbeitsweg
Sa: Laufen 7,1km @4:28 69% Hfmax Recovery
So: Laufen
TT-Bike
Laufen
10km @4:03 77% Hfmax mit 5km @3:46
116,5km in 3:23h @210W 70% Hfmax mit 2x30‘ + 2x15‘@246W 5‘ Pause @174W
6km @4:02 78% Hfmax mit 2km @3:40
Koppeltraining
==> Laufen
Rad
58,6km in 4:08h @4:14 73% Hfmax
437,1km in 15:26h @184W 63% Hfmax
19:34h – 1.254 TRIMP – 1.031 TSS
Fast wie die Vorwoche, Training läuft wie am Schnürchen. Besonders happy bin ich, dass die Koppeltrainings wirklich geschmeidig laufen. Könnte ein gutes Duathlon-Debüt werden.
Jetzt nur gesund bleiben und keinen Unsinn machen. Was natürlich leichter gesagt, als getan ist. Gestern Nachmittag musste ich noch 2 alte umgestürzte/auseinandergebrochene Apfelbäume zersägen. Da habe ich mir zwischendrin auch gedacht, dass das wieder so ne verletzungsträchtige Aktion ist... Der eine Baum hatte schon einen komplett hohlen Stamm, hat letztes Jahr aber noch leckere Äpfel getragen, Schade drum. Zum Glück haben wir vor einigen Jahren 50 Hochstamm-Obstbäume auf der Wiese hinterm Haus nachgepflanzt, die jetzt so langsam anfangen zu tragen.
Schönen Rest-Sonntag noch und einen guten Wochenstart euch Allen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80919
RunODW hat geschrieben: 21.03.2026, 21:20 Wer läuft noch, @Dartan? Falls ja, ich wünsche Dir einen guten Lauf und das du deine Form wiederfindest. Du bist ja richtig lange auf einem stabilen Level gelaufen mit Leistungspeak vor 2 Jahren. Du weißt ja selbst was Du auf der Kette hast und was möglich ist.
Um zumindest mal wieder ein kleines trainingstechnisches Lebenszeichen von mir zu geben: :wink:

Ja, auch ich war heute in Frankfurt beim Halbmarathon, bzw. genau genommen – aus Gründen der Verfügbarkeit von Startplätzen :zwinker2: – bei der Halbmarathon DM mit dabei. War meine erste und wohl einzige ernsthafte Standortbestimmung vor dem London Marathon. Eine wirkliche Idee davon aus möglich sein wird hatte ich nicht, bin daher ohne festes Zeitziel primär nach Gefühl gelaufen, aber als Groborientierung mal die 1:30h anvisiert.

Die Wetterbedingungen waren nahezu ideal (evt. teils ein wenig windig, aber das wäre meckern auf extrem hohen Niveau) und die Strecke kann man auch als recht flott bezeichnen. Bin dort vor zwei Jahren (auf noch minimal anderer Streckenführung) immerhin meine HM-PB gelaufen.

Unerwartet chaotisch war für mich dann der Start. Da für die DM-Platzierung die Bruttozeit relevant ist, dürfen alle DM-Teilnehmer ganz vorne zusammen mit der Elite starten. Aber irgendwie war die Trennung zwischen Elite/DM-Block, und regulären Startblock 1, der 5min später startet unklar. Oder ich – und einige andere DM-Starter – haben sich einfach zu blöd angestellt. :gruebel: Jedenfalls hab ich mich leistungsgerecht in den Block eher hinten einsortiert, war dann wohl zu weit hinten und als die dann beim laufenden Start mitten im Block plötzlich eine Barriere eingezogen haben :haeh:, war ich dahinter. Nach der Irritation und dem Protest einiger andere DM-Starter durften wir dann doch noch los, bin aber effektiv zwischen den Blöcken mit ~2:40min Brutto/Netto-Differenz los.

So gesehen war der Rennverlauf für mich auch sehr ungewohnt, da ich die ersten 1-2km fast alleine unterwegs war und dann auf die langsameren DM-Starter aufgelaufen bin, durch die ich mich eigentlich bis zum Ende Stück für Stück durch gekämpft habe. Ab so km 5 kamen dann auch immer mehr der schnellen nicht-DM Starter von hinten angeschossen, die man ja auch nicht behindern will. Somit hatte ich eigentlich durchgehend eine Mischung aus Läufern um mich herum, die entweder leicht schneller, oder leicht langsamer als ich selbst waren, aber so gut wie niemanden im selben Tempo :gruebel:

Um da Missverständnisse zu vermeiden, da ich – bleiben wir mal realistisch – bei der DM wohl doch nur eher Außenseiterchancen hatte :zwinker2:, war mir das letztlich alles vollkommen egal und ich glaube auch nicht, dass das irgendwelchen signifikanten Einfluss auf meine Leistung hatte. Fand ich insgesamt nur eher kurios. :hihi:

Mein Lauf selbst war dann erstaunlich unspektakulär, im positiven Sinne. Bin einfach ein Tempo gelaufen dass sich korrekt angefühlt hat, konnte das auch näherungsweise bis zum Ende durch ziehen, hatte keine muskulären oder orthopädischen Probleme oder sonstige erwähnenswerte Probleme oder Zwischenfälle. :noidea: Am Ende stand dann eine Netto-Zeit von 1:29:39h auf der Uhr. :hurra: (Offizielle Zeit nur 1:32:21h, da eben Brutto mit verspäteten Start, aber auch egal. :noidea: ) Letztlich erneut ein Resultat aus der Kategorie "deutlich besser als befürchtet" und somit eigentlich zufrieden. Zumindest mal wieder eine sub90 und außerdem gut durch gekommen. :daumen:

Das war +/- ein paar Sekunden auch die selbe Zeit, die ich letztes Jahr dort gelaufen bin. So gesehen bestätigt sich wohl mein Eindruck, dass ich mittlerweile zumindest wieder in einer vergleichbaren Form wie letztes Frühjahr bin, die mich letztlich zu einer 3:14:27h in Boston getragen hat. Ich denke mal eine ähnlich Größenordnung sollte dann auch in London realistisch sein.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80920
@Xyris

Glückwunsch zur erneuten fetten PB, diesmal über die doppelte Distanz! :daumen: Auch dieses Mal eine für mich wirklich krasse Zeit! Hammer.

@ZenZone

Das liest sich doch nach einem gelungenen Wundertütenlauf, auch wenn keine PB dabei rauskam. :daumen: Aber du hast es zumindest versucht. Da die Gründe ja bekannt sind, bin ich auf deinen weiteren Wettkämpfe dieses Jahr gespannt.

@Dartan

Schön, dass dein HM sub90 war und du zumindest wieder in stabiler Form bist. :daumen:


Bei mir stand heute auch ein kleiner Vorbereitungs-Wettkampf über 10 km auf dem Plan. Der Lauf nennt sich "Rund um den Müggelturm" und bedeutet u.a., dass man zwischen km 2 und 3 einen (für mich) ziemlich steilen Anstieg mit ca. 80 Höhenmeter zum Müggelturm hoch muss. Das sollte mir mal ein Gefühl geben, wie es sich mehrfach beim S25 in Wettkampf-Pace anfühlen wird. Und ich muß sagen: nicht so richtig gut... :hihi: Die restlichen Kilometer dann Wald- und Forstwege mit sehr vielen Wurzeln. Da war Obacht angesagt, ich habe einige Läufer stolpern und stürzen gesehen. Bin den ersten Kilometer mit 4:37 halbwegs gut reingekommen trotz einiger Überholmanöver teilweise halb im Wald. Die nächsten beiden km mit dem steilen Anstieg dann jeweils in 5:21. Da ging der Puls dann schon ziemlich bis Anschlag hoch. Und als ich dachte, wir sind schon ganz oben, meinte der Läufer neben mir, dass noch ein kleines steiles Stück kommt. Na super. War dann aber auch irgendwann geschafft. Ich habe aber zumindest gemerkt, dass die trainierten Höhenmeter der letzten Wochen geholfen haben. Kilometer 4 ging dann großteils wieder steil runter, musste man aber auch schon auf Wurzeln acht geben. War dann der flotteste km mit 4:27. Km 5 mit 4:34 auch noch gut im Soll. Km 6 mit 4:47 hatte ich dann etwas einen Durchhänger. Meine Beine waren irgendwie ziemlich fest, dazu der Weg direkt am See etwas sandig und mit noch mehr Wurzeln. Hab mich dann auch die nächsten km nicht mehr bis ganz zum Anschlag gequält. Es kamen dann auch noch die langsamen 5km Läufer zusätzlich auf die enge Strecke. Ich habe dann lieber ein paar Sekunden Pace rausgenommen und bin safe gelaufen mit 4:41-4:45. Den letzten km aber nochmal etwas Gas gegeben und einen schönen Endspurt hingelegt, um einen Läufer, der mich kurz zuvor überholt hatte, doch noch wieder zu kriegen. Hat geklappt und so ging km 10 in 4:32 weg. Waren dann Netto 47:50. Damit war ich immerhin 6. Frau und 1. in W50.

Fazit: Schöner Trainingsreiz bei bestem Laufwetter mit strahlendem Sonnenschein. Aber Anstiege sind echt nix für mich...

Die (geplant) reduzierte Woche mit 44 km abgeschlossen, dabei dennoch schöne Reize gesetzt.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80921
Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen WettkämpferInnen !!! Sauber abgeliefert!
Bei mir gab es heute endlich mal wieder einen echten längeren Berglauf auf dem Hermannsweg im Teutoburger Wald:
31 KM @5:34/km. 702 Höhenmeter und 683 Meter Abstiege.
Dazu kommen noch 40 KM Rad, da ich mit dem Gravelbike zum Startpunkt an der Sparrenburg Bielefeld angereist war.
Bei Top-Wetter lief es recht ordentlich. Die zahlreichen Anstiege machten mir relativ wenig Probleme,- scheinbar hatte mir der Königsforst-Marathon vor 8 Tagen einen guten Schub gegeben.
Nur bei den vielen Bergab-Passagen ist noch viel Luft nach oben. Ich war noch nie ein besonders guter Bergab-Läufer, daher ist es wichtig, gerade im Hinblick auf den Hermannslauf (26.04.) das auf der Originalstrecke zu trainieren.
Habe mich aber beim Tempo ganz bewusst noch zurückgehalten. In den kommenden Wochen soll es progressiver werden bei den LaLas'.
Meine Garmin zeigte mir nach dem Lauf satte 85 Std. Erholungszeit an :geil: !!!
Nun, wohl etwas übertrieben,- aber mit der nächsten Tempoeinheit sollte ich wirklich noch warten. Frühestens am Freitag will ich erstmal wieder anfangen mit kürzeren Abschnitten in 5k-Pace,- z.b. 400 bis max. 800 Meter-Intervalle.
Davor ab DI. nur lockere Läufe und morgen Pause.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80922
Glückwunsch an die erfolgreichen Wettkämpfer!

Gekürzte Wochenzusammenfassung
Wann?Was?GesamtDetails
DienstagMedium Long Run
mit 4 x 100 m Steigerungen
15.26 km @ 5:17/km-
FreitagIntervalle in M-Pace
3 x (3 km @ 4:50/km, 3 min TP)
15.89 km @ 5:06/km14:34 | 14:20 | 14:28
SamstagDauerlauf6.78 km @ 5:26/km-
Gesamt Laufen3 Einheiten37.93 km @ 5:14/km-
Gesamt Fahrrad4 Einheiten7:29:52-
Die Laufeinheiten waren leicht chaotisch und zusammengewürfelt. Letzte Woche gab es auf Grund des 5k-Rennens keinen langen Lauf, welchen ich am Dienstag nachgeholt habe. Andrerseits wollte ich dann diese Woche auch wieder einen langen Lauf und eine Subthresholdeinheit machen, was dann die kombinierte Einheit am Freitag wurde.
Heute gab es eine ordentliche Radeinheit über 4:03 h bzw. 81.15 km.

Nächste Woche sollten die Laufeinheiten wieder sinnvoller sein, d.h. Subthreshold, Dauerlauf mit ein bißchen Speed und langer Lauf.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80923
Schöne Nachrichten von allen Wettkämpfern, tolle Zeiten bei schönen Laufbedingungen und verletzungsfrei angekommen, perfetto.

@Xyris Deine Zeiten sind für mich einfach nur unfassbar schnell und ich kann da nur staunen, Projekt "29" ist dann nochmal eine richtig fette Hausnummer. Ich bin überzeugt, Du schaffst das, denn die Entwicklung geht in die Richtung. Ich hab's Dir ja mal geschrieben, ich find's klasse wie Du oft mit großer Geduld auf Fragen eingehst und diese beantwortest (inbesondere in anderen Fäden), das ist nicht selbstverständlich. Gilt natürlich auch für andere Foris hier, sehr motivierend, wertschätzend und auf Augenhöhe der Umgang hier.

@Dartan

Sub 1:30, mei, klasse, da ist sie wieder die gute Grundlage, bin zwar etwas überrascht (und erfreut) wie easy das bei Dir durchging, aber die guten Dinge einfach mal laufen lassen. Liest sich gut und als Vorbereitung für London sicher sehr motivierend nehme ich an. Bist ein Dauerbrenner! :nick:

Wenn ich mal wieder denke, dass ich zuviel trainiere oder zu früh wieder ins Training einsteige lese ich in Zukunft einfach nur bei @movingdet65 nach und empfinde meine Trainingsplanung nach dem M sehr konservativ, moderat und weicheiig. :D
Wobei im Prinzip 'ne Schippe drauflegen natürlich auch immer möglich ist... :teufel:

Tolle Wochen wieder von allen - Grüße, RunODW

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80924
RunODW hat geschrieben: 22.03.2026, 20:59 @Dartan
Sub 1:30, mei, klasse, da ist sie wieder die gute Grundlage, bin zwar etwas überrascht (und erfreut) wie easy das bei Dir durchging, aber die guten Dinge einfach mal laufen lassen. Liest sich gut und als Vorbereitung für London sicher sehr motivierend nehme ich an. Bist ein Dauerbrenner! :nick:
Danke! :nick:

Obwohl man das mit "easy" natürlich schon etwas relativieren muss. Zu meinem Wohlgefallen bin ich zwar erstaunlich problemlos durch gekommen, also keine akuten Probleme, keine Nahtoderfahrung und mein Tempo (einigermaßen) gleichmäßig bis zum Ende halten könne, ohne signifikanten Einbruch. Aber entspannt mit noch viel Raum nach oben war das jetzt natürlich trotzdem nicht. :schwitz2:

Und auch wenn ich mit dem Berichten hier die letzten Wochen äußerst nachlässig war :wink:, und im Vergleich zu früheren Vorbereitungen das bei mir aktuell immer noch eine sehr schmalspurige Vorbereitung ist, ganz aus dem nichts kam das dann doch nicht. Auf zumindest so ~70WKM bin ich die letzten Wochen zumindest konstant gekommen, und dabei gar nicht mal so wenig Tempo. Fast jede Woche einen Schwellen-TDL, einen langen Lauf mit EB in MRT und einmal irgendwelche "Überraschungs-Intervalle" mit der Laufgruppe. Wäre ja irgendwie traurig wenn das alles gar keinen Effekt hätte. :hihi:

Und auch wenn ich zum aktuellen Zeitpunkt tatsächlich nicht sicher war (es aber auch nicht für unmöglich gehalten habe), ob ich die sub90 aktuell drauf habe, in Relation zu meine Gesamtlaufkarriere war das jetzt wirklich keine herausragenden Leistung. Gerade mal schnell nachgezählt, das war jetzt immerhin die 16. sub90 meines Lebens. :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80925
Wow, welch ein grandioses Wettkampfwochenende. Da könnt ihr zurecht stolz auf euch sein, wirklich beeindruckende PBs und Zeiten.
Sehr cool die persönlichen Treffen, dass gibt sicher nochmal eine Portion extra Motivation.

Meine Woche in der Übersicht:
WANN WAS GESAMT DETAILS
Mo. Rest
Di. ARC Minden Community Run 11,1Km @5:05/Km bei 78%HFMAX TDL im Rahmen des Lauftreff
Mi. Rest Firmenessen
Do. Intervalltraining 15,1Km @4:58/Km bei 75%HFMAX im Mittelteil 11x 1min on / off @4:10/Km & TP
Fr. lockerer Dauerlauf 15,2Km @5:17/Km bei 74% HFMAX Am Mittellandkanal entlang
Sa. Intervalltraining im langen Lauf 24Km @5:08/Km bei 76% HFMAX 15‘ EL + Lauf ABC + 8 Strides a 50m + 8x1000m <4:15/Km + 30‘ AL
So. Festigungslauf 11Km @5:14/Km bei 74% HFMAX Am Ende 20' EB @4:30/Km
Zusammenfassung 5x Laufen: 76,5Km @5:08/Km bei 75% HFMAX
Eingehen möchte ich noch gerne auf die im langen Lauf eingebettete Intervalleinheit vom gestrigen Samstag. Diese 8x1000m in nur knapp unter 4:15/Km im Mittel waren absolut am Limit. Mehr ist derzeit wirklich nicht im Kasten. Ob ich dieses Tempo über 10Km gehen kann wird sich noch zeigen müssen, sehe mich da eher 10Sekunden drunter.
Nächste Woche geht es auf Dienstreise, mal sehen wie sich das Training dann gestalten lässt.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80926
Da war ja richtig viel los am Wochenende.

Glückwunsch zu PB und tollen Zeiten beim Forstenrieder Lauf @RunODW und @KG-175573
Ich hatte noch überlegt vorbeizukommen, da ich noch einige kannte, die am Start sind, war dann aber alles zu knapp.

Glückwunsch auch an @Xyris , @ZenZone und @Dartan


Mein Wochenende habe ich gestern mit nem LongRun abgeschlossen.
30km mit 3 mal 15min MP (4:02, 3:58, 3:57)

Hier bewege ich mich gerade ziemlich nah am machbaren. Plan war es mal zwischen 3:55 und 4:00 zu testen. Meine Tendenz ist eher Richtung 4:00. Im ersten Intervall war es eher gemütlich und beim letzten Intervall ist der Puls dann aber etwas gestiegen.
Kommenden Sonntag dann nochmal mal ein LongRun mit MP-Blöcken, dann werde ich mal genau überlegen, was ich in Hannover anlaufe.

Heute aber erstmal wieder Ruhetag.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80927
Bericht Frankfurt Halbmarathon

Der Frankfurter Halbmarathon war dieses Jahr mein Einstieg in die Wettkampfsaison 2026. Da ich ohne gezielte Vorbereitung und in maximal mittelmäßiger Verfassung an den Start ging, war ich sehr unsicher, wo ich aktuell stehe. Dennoch entschloss ich mich, mutig anzugehen, und wollte mich in 5-km-Blöcken durch das Rennen arbeiten. Das erste Highlight gab es bereits vor dem Rennen, als ich von einer Läuferin angesprochen wurde mit „Du schreibst doch im RW-Forum“. Wir unterhielten uns sehr nett ein paar Minuten, bevor es in die Startaufstellung ging.

Der Start war leider sehr chaotisch, da durch die DM das Feld auch ganz vorne bunt gemischt war. So kam es dann auch zu einigen Rangeleien und Zusammenstößen aufgrund massiver Tempounterschiede im Feld. Nach etwa einem Kilometer war das Feld halbwegs sortiert und ich konnte meinen Rhythmus finden. Die ersten 5 km gingen in 18:14 (3:38) durch. Soweit fühlte ich mich gut, der Puls zeigte mir aber, dass ich schon ziemlich pushen musste für diese Pace, und mir war bewusst, dass der weitere Rennverlauf auf „Kante genäht“ war. Der zweite Block war mit 18:17 (3:39) weiterhin flott, wobei man erwähnen muss, dass die Strecke auf der ersten Rennhälfte tendenziell schneller ist als der zweite Abschnitt. Kurz vor der 10-km-Marke merkte ich aber, dass die Beine bereits müde wurden und auch der Puls war in Bereichen, wie ich ihn sonst nur auf den letzten Kilometern kenne. Folglich ließ die Pace nun auch etwas nach – der dritte 5-km-Block ging in 18:46 (3:45) durch.

Was danach kam, war dann eher spaßbefreit. Ab Kilometer 16 kamen immer wieder Gedanken auf, einfach stehenzubleiben oder gemütlich zu Ende zu joggen. Das hat mir im Nachgang gezeigt, wie wichtig es ist, sich auch mental richtig auf ein Rennen einzustellen. Da war ich dieses Mal definitiv nicht gut aufgestellt. Der starke Gegenwind in diesem Abschnitt und der kleine Anstieg kurz vor Schluss machten es mir nicht leichter. Glücklicherweise konnte ich mich auf den letzten Kilometern wieder etwas fangen. Aber der letzte 5-km-Abschnitt mit 19:19 zeigt deutlich den Einbruch. Am Ende stand im Ziel eine 1:18:54. Nach dem Zieleinlauf traf ich noch ein paar bekannte Gesichter. Unter anderem durfte ich noch mit @Albatros ein alkoholfreies Bier in der Sonne genießen.

Grundsätzlich bin ich mit dem Rennen (bzw. eher mit der Zeit) sehr zufrieden. Dass ich ohne spezifisches Training und auch mit nur geringen Umfängen eine Sub80 laufen konnte, stimmt mich zuversichtlich. Das war auch erst meine zweite Sub80 überhaupt. Allerdings musste ich enorm tief gehen in diesem Rennen – sowohl mental als auch körperlich. Meine Beine fühlen sich heute an, als wäre ich gestern einen M gelaufen. Trotz der deutlich langsameren zweiten Hälfte bin ich froh, dass ich es so mutig angegangen bin. Sicher hat das am Ende ein paar Sekunden gekostet, aber ich habe mich bewusst dazu entschieden, es voll auszureizen und ggf. auch etwas zu überziehen. Als Standortbestimmung für die startende Vorbereitung war es sicher hilfreich. Auch das „sich Durchbeißen“ ohne komplett einzubrechen macht mich im Nachgang stolz. Wobei ich dazu tendiere, zukünftig nur noch an Rennen teilzunehmen, wenn auch die Form halbwegs passt – zumindest wenn es an einen HM geht. Oder ich muss dann bewusst rausnehmen und nicht auf Anschlag laufen.

Für 2026 bleibt weiterhin der Fokus auf die 10 km (Sub 35), wobei ich auch den HM im September in Dresden gut vorbereitet laufen will (Sub 1:17). Neben strukturiertem Training und steigenden Umfängen möchte ich auch am Gewicht ein wenig schrauben in den nächsten Monaten. Da ist sicher noch Luft.

@Muc85 @b3ngel @Christoph83 @Xyris @heikchen007 Danke euch für die netten Worte.

@RunODW Danke dir. Als Standortbestimmung war das auf alle Fälle sehr wertvoll. Spaßfaktor war heute allerdings ehrlicherweise eher überschaubar, da ich mich die gesamte Distanz pushen und motivieren musste. Liegt natürlich an dem fehlenden spezifischen Training, aber auch mental war ich nicht optimal eingestellt.

@Xyris Glückwunsch zur grandiosen Zeit - step by step in Richtung Sub30. Das ist wirklich beeindruckend.

@Dartan Glückwunsch zur Sub90. Mich würde es ja nicht wundern, wenn es bei M in Richtung Sub 3:10 geht. Sieht wirklich gut aus bei dir in den letzten Wochen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80928
Dartan hat geschrieben: 22.03.2026, 17:08 Unerwartet chaotisch war für mich dann der Start. Da für die DM-Platzierung die Bruttozeit relevant ist, dürfen alle DM-Teilnehmer ganz vorne zusammen mit der Elite starten. Aber irgendwie war die Trennung zwischen Elite/DM-Block, und regulären Startblock 1, der 5min später startet unklar. Oder ich – und einige andere DM-Starter – haben sich einfach zu blöd angestellt. :gruebel: Jedenfalls hab ich mich leistungsgerecht in den Block eher hinten einsortiert, war dann wohl zu weit hinten und als die dann beim laufenden Start mitten im Block plötzlich eine Barriere eingezogen haben :haeh:, war ich dahinter. Nach der Irritation und dem Protest einiger andere DM-Starter durften wir dann doch noch los, bin aber effektiv zwischen den Blöcken mit ~2:40min Brutto/Netto-Differenz los.

So gesehen war der Rennverlauf für mich auch sehr ungewohnt, da ich die ersten 1-2km fast alleine unterwegs war und dann auf die langsameren DM-Starter aufgelaufen bin, durch die ich mich eigentlich bis zum Ende Stück für Stück durch gekämpft habe. Ab so km 5 kamen dann auch immer mehr der schnellen nicht-DM Starter von hinten angeschossen, die man ja auch nicht behindern will. Somit hatte ich eigentlich durchgehend eine Mischung aus Läufern um mich herum, die entweder leicht schneller, oder leicht langsamer als ich selbst waren, aber so gut wie niemanden im selben Tempo :gruebel:
Wir waren auch dort, und ich kann das nur unterschreiben. Als langsamere DM Startende wurden wir schnell überrannt, bzw. standen im Weg rum. Ich konnte 15km laufend gucken, ob die überholende Person lohnt als Pacer, oder ob ich sie laufen lasse. Ganz neue Erfahrung.
Mein Verein hatte sich zudem auch in den ersten beiden Startwellen verheddert. Deswegen, und nur genau deswegen! :hihi: , haben wir den Sieg knapp verpasst. :wink:
Sehr gefreut habe ich mich, @ZenZone spontan vor dem Start erkannt zu haben.

Herzlichen Glückwunsch an alle tollen Renner*innen vom Wochenende! Einfach wow, was ihr so abliefert!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80929
ZenZone hat geschrieben: 23.03.2026, 09:56Nach dem Zieleinlauf traf ich noch ein paar bekannte Gesichter. Unter anderem durfte ich noch mit @Albatros ein alkoholfreies Bier in der Sonne genießen
Der gestrige Lauf wird mir sicher in Erinnerung bleiben, als einer derer wo ich am meisten bekannte Gesichter getroffen habe.
Das war schön!
Aus dem Forum habe ich neben @ZenZone auch noch mit @hbef einige Worte wechseln dürfen.

Ansonsten kann ich die Eindrücke zur Startaufstellung aus @ZenZone 's Bericht zu 100% teilen - das war maximal schlecht und einer Deutschen Meisterschaft unwürdig.
Dass ich auf dem ersten Kilometer nicht gestürzt bin - wie einige andere - war schlichtweg Glück.

Als sich das Feld dann aber langsam sortierte und ich frei laufen konnte spulte ich die Kilometer sehr konstant ab.
Hintenraus wurde es dann ab Kilometer 16 nochmal zäh, da man auf den folgenden drei Kilometern nochmal gegen den Wind ankämpfen musste. Ich habe mich versucht in einer kleineren Gruppe etwas zu verstecken um dem Wind nicht vollends ausgeliefert zu sein.

Das Ziel erreichte ich mit einer 1:16er Zeit, meinem bisher drittschnellsten HM. Damit bin ich sehr zufrieden - auch angesichts der Tatsache, dass ich das Marathontraining Mitte Januar abgebrochen habe und seitdem deutlich geringere Umfänge gelaufen bin und keinen Longrun mehr über 20km hatte...

Nach wie vor habe ich ein paar orthopädische Probleme - Hüfte, unterer Rücken. Ich hoffe das in den nächsten Wochen in den Griff zu bekommen und möchte perspektivisch über den Sommer ein paar Bahnwettkämpfe bestreiten.
Marathon wird dieses Jahr kein Thema mehr werden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80930
RaviniII hat geschrieben: 23.03.2026, 10:04Mein Verein hatte sich zudem auch in den ersten beiden Startwellen verheddert. Deswegen, und nur genau deswegen! :hihi: , haben wir den Sieg knapp verpasst. :wink:
:traurig: Ja, kenne ich. Wäre ich nur aus der ersten Startreihe gestartet, dann hätte das Ergebnis natürlich ganz anders ausgesehen... :prof:

... dann wäre ich in der M40 anstelle von Platz 60 (von 72) auf einen phänomenalen Platz 55 gekommen! :hurra: :bounce: :hihi: :peinlich:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80931
Alle Berichte durchgelesen. Ging ja richtig ab am Wochenende. Sehr schöne Leistungen.

Hab mir die letzten zwei Tage ein paar Gedanken zum notorisch zu schnellen 1. km gemacht und komme zu der Behauptung, dass es sogar vorteilhaft ist, zu schnell zu starten. Zumindest, wenn man nicht wie @Xyris sowieso immer Erster ist.

Bei den 10 km waren einfach zu viele Leute dabei, die mit @3:30 gestartet, dann aber nach 2-3 km auf @4:20 eingebrochen sind. Lässt man die vorbeiziehen, muss man sie später ohnehin wieder überholen. Was man dann abseits der Ideallinie + fehlendem Flow verliert, scheint deutlich mehr als der erste Schockkilometer.

Verstärkt die Dynamik natürlich weiter, dass einfach jeder als "GTO-Strategie" zu schnell startet.

Ansonsten hier nur Kraft + noch mal 3 km Shakeout. Open Window noch aktiv, auch guter Muskelkater in Hamstrings. :hihi:
5 km: 19:12 (Feb 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80932
KG-175573 hat geschrieben: 23.03.2026, 11:55Hab mir die letzten zwei Tage ein paar Gedanken zum notorisch zu schnellen 1. km gemacht und komme zu der Behauptung, dass es sogar vorteilhaft ist, zu schnell zu starten. Zumindest, wenn man nicht wie @Xyris sowieso immer Erster ist.
Schwierig. :gruebel:

Mal abgesehen davon, dass spätestens mit Startschuss eh immer alle Planungen hinfällig werden und alles anders kommt als geplant :zwinker2:, spielen da wohl viele Faktoren mit rein, die allgemeine Empfehlungen schwierig machen:
  • Unabhängig von den Begleitumständen ist eine deutlich zu schnelles Angehen physiologisch sicherlich niemals eine gute Idee :wink: (Da spricht der Profi! :prof: :klatsch:)
  • Zu langsam Angehen und dann den Rest des Rennens "im Stau stehen" und sich durchs Feld kämpfen zu müssen, ist sicherlich auch nicht empfehlenswert. Aber insbesondere bei kleineren Rennen in den vorderen Leistungsregionen ist die Frage, wie relevant das Problem tatsächlich ist? Kommt natürlich auch stark auf die Wege an, auf breiten Straßen hat man mit überholen eher selten ein Problem. Auf schmalen Singletrails kann das kriegsentscheidend sein.
  • Bei dünn besetzten Rennen kann auch das gegenteilige Problem auftreten, und es kann gegebenenfalls sinnvoll sein sich einer Gruppe mit leicht falschen Tempo anzuschließen (egal ob zu langsam oder zu schnell), wenn die Alternative ist das komplette Rennen alleine zu laufen.
  • Nicht unterschätzen würde ich den psychologischen Effekt wenn man gegen Ende eher schneller als sein Umfeld unterwegs ist und sich Stück für Stück nach vorne durchhangeln kann. Ist deutlich motivierender als wenn man Stück für Stück nach hinten durchgereicht wird. Ist aber natürlich sehr individuell, wie stark dieser Effekt ist.
  • Durchaus gefährlich kann es auch sein, in einem Umfeld unterwegs zu sein, dass minimal zu langsam für einen selbst ist. Da kann es dann sehr leicht passieren, dass man einfach unbewusst im Feld mitschwimmt und das letzte bisschen mögliche Leistung verschenkt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80933
Albatros hat geschrieben: 23.03.2026, 10:24
Aus dem Forum habe ich neben @ZenZone auch noch mit @hbef einige Worte wechseln dürfen.

Ansonsten kann ich die Eindrücke zur Startaufstellung aus @ZenZone 's Bericht zu 100% teilen - das war maximal schlecht und einer Deutschen Meisterschaft unwürdig.
Dass ich auf dem ersten Kilometer nicht gestürzt bin - wie einige andere - war schlichtweg Glück.
Hat mich auch gefreut. Wäre auch gerne noch geblieben, aber musste dann ziemlich bald zum Hotel und zum Bahnhof. Glückwunsch zur guten Leistung, mit dem Training wirklich keine Selbstverständlichkeit.

Ich bin mit deutlich mehr Umfang auch nicht viel schneller gewesen, eine hohe 1:15. Vom HKS und eigentlich auch von den Beinen hat es sich bis fast zum Schluss ziemlich gut angefühlt, aber leider habe ich gut spüren können, dass bei mehr Gas wieder Krämpfe gekommen wären. Ich wollte dann auch nicht zu viel riskieren, nachdem ich den 10er letztens schon mit DNF versemmelt habe (und gestern auch im Team gestartet bin).

Der Start war katastrophal, kann ich nur bestätigen. Einerseits organisatorisch, aber andererseits sollten sich einige Leute auch mal individuell hinterfragen. Sorry, aber wenn man zum Beispiel als Ü50-Frau in der ersten Reihe hinter der Elite steht, könnte man ja mal den Geistesblitz bekommen, dass man da vielleicht nicht ganz richtig steht. Auch ansonsten taugt mir dieses Chaos der Massenveranstaltung nicht wirklich. Auf der Strecke war es aber top mit zum Teil auch extrem guter Stimmung, muss ich zugeben.
200m: 25,38 (Juli 2022)
400m: 53,70 (Juni 2022)
800m: 1:58,93 (Juli 2021)
1500m: 4:05,48 (August 2023)
3000m: 8:54,25 (August 2023)
5000M: 15:55,36 (Juni 2024)
10KM: 33:59 (März 2022)
HM: 1:15:03 (März 2024)
M: 2:47:44 (April 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80934
Meine Güte, was war denn da am Wochenende los? Glückwunsch allen Wettkämpfern für die tollen Leistungen!
@RunODW wie eine Maschine, @KG-175573 auch top performt!

@Xyris: wo soll das noch enden? Wahnsinn.

@ZenZone mit ner sub 80 aus der halbkalten Hose, @Albatros und @hbef sogar noch ein wenig schneller :geil:

@Dartan endlich im Aufwind, freut mich ganz besonders. Der Rest wird auch wieder kommen :daumen:

Glückwunsch auch an @RaviniII und @heikchen007 für die erfolgreichen Wettkämpfe.

Seid mir nicht böse, wenn ich einen vergessen habe, bei mir ist momentan etwas Land unter und ich komme nur zum querlesen.

@Steffen42: was macht eigentlich dein Knie(?)?


Bei mir war es eine ziemlich durchwachsene Woche. Dienstag zu früh nach dem Abendessen gestartet und dann mit Magenproblemen zu kämpfen gehabt. Mittwoch kamen dann während einer längeren Autofahrt urplötzlich Schmerzen unter dem Fuss. Das hat sich dann im Lauf der nächsten Tage immer wieder ordentlich bemerkbar gemacht, die ganze Beinseite von Fuss bis zur LWS. Richtige Triggerpunkte konnte ich keine finden, ziemlich seltsam. Daher den Rest der Woche v.a. auf Tempo und auch ein paar Kilometer verzichtet. Der LR von 35km am Samstag etwas entschärft - die steilsten Anstiege rausgenommen und ohne Tempo. Das ganze hat dem Bein gut getan, sodass ich für diese Woche wieder optimistisch bin. Mit knapp 54 WKM für dieses Jahr ist das weiterhin nicht unbedingt die optimale Marathonvorbereitung, aber wird schon werden. Die Form ist trotz allem momentan ganz ordentlich.

Dartan hat geschrieben: 23.03.2026, 12:18
KG-175573 hat geschrieben: 23.03.2026, 11:55Hab mir die letzten zwei Tage ein paar Gedanken zum notorisch zu schnellen 1. km gemacht und komme zu der Behauptung, dass es sogar vorteilhaft ist, zu schnell zu starten. Zumindest, wenn man nicht wie @Xyris sowieso immer Erster ist.
Sehe ich für WKs länger als 5km definitiv nicht so und sehe das wie @Dartan. Ich habe bisher tatsächlich relativ wenig Probleme im Getümmel gehabt, sowohl in kleinen als auch größeren Läufen. Vielleicht ist meine Wahrnehmung daher etwas verschoben. Klar, man muss aufpassen. Ich persönlich versuche mich auf dem ersten Kilometer immer bewusst auszubremsen und ignoriere die vorbeihetzende Meute. Freue mich da eher schon, dass ich 90% von denen mit der Zeit wieder einsammeln kann. Das Problem ist meines Erachtens auch nicht, dass schnelle oder langsame Starten, sondern dass ganz langsame Läufer sich vorne in die ersten Reihen stellen. Die überrennt man nach 200-500m egal in welchem Tempo. Bei @Xyris letztjährigem 5km PB-Lauf, bei dem ich mit meiner Tochter mitlief, standen Walker in der 3.(!!!) Startreihe :klatsch: War toll die nach einer Linkskurve nach dem Start als schöne breite Gruppe plötzlich vor sich zu erblicken...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80935
Fjodoro hat geschrieben: 23.03.2026, 13:08 @Steffen42: was macht eigentlich dein Knie(?)?
Danke der Nachfrage. Dem geht es schon besser, aber nicht 100% gut. Werde da die Dreitagesregel befolgen: drei Tage keinerlei Einschränkungen, dann werde ich vorsichtig ins Lauftraining einsteigen. Also fadenkonform mit einem 15km TDL auf Anschlag. :hihi:.

Spaß beiseite: hatte diese Tage MRT, da war der Befund nicht gut. Besprechen werde ich den Befund aber erst Mitte April mit dem Orthopäden. Dann wird man weitersehen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80936
Steffen42 hat geschrieben: 23.03.2026, 13:17
Fjodoro hat geschrieben: 23.03.2026, 13:08 @Steffen42: was macht eigentlich dein Knie(?)?
Danke der Nachfrage. Dem geht es schon besser, aber nicht 100% gut. Werde da die Dreitagesregel befolgen: drei Tage keinerlei Einschränkungen, dann werde ich vorsichtig ins Lauftraining einsteigen. Also fadenkonform mit einem 15km TDL auf Anschlag. :hihi:.

Spaß beiseite: hatte diese Tage MRT, da war der Befund nicht gut. Besprechen werde ich den Befund aber erst Mitte April mit dem Orthopäden. Dann wird man weitersehen.
Ach doof. Wünsche auch dir alles Gute! Btw: Die 15km TDL auf Anschlag gelten doch nicht für uns Lifestyle Läufer :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80938
Hier gings ja richtig ab, dieses WE. Gratulation an alle die ich vergessen habe, das letzte Mal. Richtig cool fand ich auch @Dartans Sub 90. Denke mal sollte es in London nicht zu warm sein wird da < 3:10 drin sein, oder vielleicht mehr?

@Xyris Sehr sehr starke Zeit, Deine Ziele Sub 67 und Sub 2:20 sollten dann sogar dieses Jahr noch drin sein.

Auch @hbef und @Albatros Starke Zeiten.

@Steffen42 Das hört sich nicht gut an. Hoffe es wird besser. Dein Witz war echt gelungen, mit dem Wiedereinsteig.

Bei mir ging es heute wieder auf das Laufband: 2.5km WU + 4x6min(4:05,4:05,4:05,4:05) 80TP + 1.5km CD.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80939
@heikchen007

Auch von mir nochmals Gratulation zu dem erfolgreichen WK und AK1, hat sich die Runde um den See richtig gelohnt :daumen: .

@Steffen42
Weiterhin Alles Gute gewünscht, gut, dass Cross-Training möglich ist und Du sportlich so breit aufgestellt bist.

Danke für deinen lesenswerten Bericht @ZenZone und nochmals Respekt, dass Du den Run so mutig angegangen bist und durchgezogen hast.

Wo is'n das fast obligatorische: Und ihr so?

@me: Seit über 3 Jahren später eine Runde Squash, no running bei mir, das wird er tuen (ungeübter Spieler) = einer spielt - einer läuft. :zwinker2:

Sportliche Grüße, RunODW

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80940
Steffen42 hat geschrieben: 23.03.2026, 13:23 Nein, Spaß. Ich fahr dann halt Rad und mach bisschen Rudern und Krafttraining. Mich stresst das nicht, auf mich wartet niemand mit läuferischen Höchstleistungen.
Auch von mir (weiterhin) alles gute ans Knie! :traurig:

Aber was heißt hier "auf mich wartet niemand mit läuferischen Höchstleistungen" ?!? Also ich warte schon seit Jahren ganz sehnsüchtig darauf, dass du mal wieder einen Wettkampf läufst! :abwart: :zwinker4:


b3ngel hat geschrieben: 23.03.2026, 13:26Hier gings ja richtig ab, dieses WE. Gratulation an alle die ich vergessen habe, das letzte Mal. Richtig cool fand ich auch @Dartans Sub 90. Denke mal sollte es in London nicht zu warm sein wird da < 3:10 drin sein, oder vielleicht mehr?
Schauen wir mal. :gruebel: Signifikant mehr würde mich doch sehr überraschen. Ich werde dort garantiert auch wieder ohne festes Zeitziel laufen, primär nach Gefühl. Aber so Größenordnung 3:10h ist tatsächlich meine aktuelle Richtschnur, entspricht auch dem was ich aktuell im Training grob als MRT ansetze (4:30/km) und sollte wohl ein realistisches Ziel darstellen, sofern die nächsten Wochen nicht noch irgendwelche unerwarteten Formsprünge, in welche Richtung auch immer, passieren.

Wetter ist natürlich immer so eine Sache, da kann einfach alles passieren, muss man sich mit abfinden. :noidea: Und von der Strecke an sich tue ich mir mit der Einschätzung von London auch gerade noch etwas schwer, da wohl so ein Mittelding. Klar langsamer als Berlin und Chicago, aber weit nicht so "schlimm" wie Boston oder gar New York. :gruebel:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80942
RunODW hat geschrieben: 23.03.2026, 13:32 Wo is'n das fast obligatorische: Und ihr so?
Krafttraining und dann hab ich zu Mittag mal eine wilde Sache gemacht: mal wieder ein Intervalltraining auf Zwift. Mangels Form und mit viel Respekt erstmal den FTP sicherheitshalber auf 180W gestellt und ein sehr lockeres Workout gemacht. Aber der Doc sagte ja auch, dass ich nur mit wenig Watt treten solle, von daher passt das.
Heute Abend noch Rudern, das mit mehr Watt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80943
Wow! Was für ein Wochenende. Allen Läufern Gratulation!
@RunODW RunODW
@KG-175573
@Xyris
@ZenZone
@Albatros
@hbef
@Dartan
@RaviniII
@heikchen007

Wetter gerade aber auch optimal, wie ich finde, das gilt es zu profitieren.

Mein Wochende etwas durchwachsen, geplant waren ja noch ein 35km LDL mit MRT-Anteilen, ein Fahrtspiel und ein Intervall 4x1600.

Am Freitagnachmittag stand der LDL an, ich wollte in einem Mix aus draußen und LB 10k @MRT einbauen. Aber ich bemerkte bereits ab km 18 eine leichte Übelkeit, die mich schwächeln ließ.
Ich speckte die Einheit dann folgendermaßen ab: 20km draußen (4:42) + 3x2km @MRT/dazwischen 1km @4:45 auf dem LB und nochmal 5,1km (4:40-4:45). So wurden es dann wenigstens 33,1km.

Die Übelkeit war nicht von Dauer, aber das Fahrtspiel samstags wandelte ich vorsichtshalber trotzdem in normalen DL um: 14,1km (4:44).
Gestern dann Intervalle (LB), die ok gut weggingen: 2km WU/4x1600m @3:30 / 400m TP / 2,4km CD.
Wochenkilometer: 100,3km
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80944
Fjodoro hat geschrieben: 23.03.2026, 13:08
@Xyris: wo soll das noch enden? Wahnsinn.

Sehe ich für WKs länger als 5km definitiv nicht so und sehe das wie Das Problem ist meines Erachtens auch nicht, dass schnelle oder langsame Starten, sondern dass ganz langsame Läufer sich vorne in die ersten Reihen stellen. Die überrennt man nach 200-500m egal in welchem Tempo. Bei @Xyris letztjährigem 5km PB-Lauf, bei dem ich mit meiner Tochter mitlief, standen Walker in der 3.(!!!) Startreihe :klatsch: War toll die nach einer Linkskurve nach dem Start als schöne breite Gruppe plötzlich vor sich zu erblicken...

KG-175573 hat geschrieben: 23.03.2026, 11:55Hab mir die letzten zwei Tage ein paar Gedanken zum notorisch zu schnellen 1. km gemacht und komme zu der Behauptung, dass es sogar vorteilhaft ist, zu schnell zu starten. Zumindest, wenn man nicht wie @Xyris sowieso immer Erster ist.


Danke dir...

Ja bei 5er kommt das tatsächlich öfter vor weil es ja nur der "Hobby-Lauf oder"Fitnesslauf ist. Auch bei Kinder in der ersten Reihe schwierig aber hey die wissen es ja nicht. Das ist normal auch kein Problem.
Je "professioneller" der Lauf umso weniger Habe ich persönlich die Erfahrung gemacht gibt es da Probleme, Ausnahme bestätigen wohl die Regel. Irgendwelche stehen einfach immer falsch ob aus Unwissenheit oder Ignoranz - alles möglich.

Zur Strategie:
Natürlich ist es davon abhängig ob man in der ersten Reihe oder so startet oder im Block.
Wenn man das Glück hat vorne zu Laufen kriegt man da tatsächlich wenig mit und Mann muss sich eh in der Spitzengruppe orientieren.

Dann hat es auch damit zu tun. Will man ein Rennen auf Pb laufen oder taktisch zb auf Platzierung. Ja natürlich stellt sich die Frage der Platzierung of auch in der Spitze.

Wenn man 5 km läuft gibt es tatsächlich Studien (mWn aber mit wenig Teilnehmern und glaube im Bereich 16 min auf 5km, oder so. Wenn's jmd interessiert Suche ich die nochmals raus) wonach ein 6% schnellerer erster.km auf 5 km für beste Zeit bringt.

Kann man durchaus Mal versuchen. Ich könnte mir vorstellen, es kann mit Einschränkungen auch auf 10 km funktionieren wenn man bestimmte physiologische Dinge trainiert hat.
Der Vorteil wäre dann natürlich etwas aus dem Getümmel herauszukommen. Bei 5er ist es eh schon wichtig weil hier keine Zeit ist den ersten km zu "verbummeln". Wobei 5er in der Regel auch weniger voll besetzt sind.

Bei HM und länger rate ich vom schnellen ersten bis zweiten km eher ab. (Außer Gruppe ist da und man müsste vlt sondt viel alleine und/oder im Wind laufen).

Hier ist es ab besten den Plan zu behalten und nicht am Start alles über den Haufen zu werden.

Natürlich muss man im Rennen immer flexibel für Entscheidungen bleiben und auch Mal mutig amwas versuchen anderseits Aber auch Vernünftig genug zu bleiben und sich vor allem aber auch realistisch einschätzen zu können.

Hier hilft natürlich auch einfach viel Tempo in den Renntempos und viele Rennen insgesamt in vielen Situationen. Dann hat man auch schon viel erlebt was man abrufen kann
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80945
b3ngel hat geschrieben: 23.03.2026, 13:26 Hier gings ja richtig ab, dieses WE. Gratulation an alle die ich vergessen habe, das letzte Mal. Richtig cool fand ich auch @Dartans Sub 90. Denke mal sollte es in London nicht zu warm sein wird da < 3:10 drin sein, oder vielleicht mehr?

@Xyris Sehr sehr starke Zeit, Deine Ziele Sub 67 und Sub 2:20 sollten dann sogar dieses Jahr noch drin sein.

Dieses Jahr nicht. Marathon Laufe ich nicht dieses Jahr.
Aber 2:20 ist ambitioniert, Mal schauen ob es 2027 in die Richtung gehen kann.
Sub 67 ist auch ne Hausnummer Erst mal sicher versuchen 1:07 eintüten
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80946
Bei mir heute 4km lockeres Beine ausschütteln. Fühlte sich besser an als vermutet. Beine zwar schwer, aber keine größeren Problemstellen.

btw: Habe heute gelesen, dass die Siegerin Esther Pfeiffer nächste Woche in Berlin ihre PB beim HM verbessern will. Interessante Kombi mit 2x HM innerhalb von 7 Tagen. Auch wenn sie gestern anscheinend nicht am Limit gelaufen ist.

Richard Ringer der Sieger hat es locker angehen lassen und einen progressiven Lauf draus gemacht. Entspannt mit 3:10 gestartet und dann runter bis 2:45. Zum Sieg hat es damit locker gereicht.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80947
RedDesire hat geschrieben: 22.03.2026, 22:08 Eingehen möchte ich noch gerne auf die im langen Lauf eingebettete Intervalleinheit vom gestrigen Samstag. Diese 8x1000m in nur knapp unter 4:15/Km im Mittel waren absolut am Limit. Mehr ist derzeit wirklich nicht im Kasten. Ob ich dieses Tempo über 10Km gehen kann wird sich noch zeigen müssen, sehe mich da eher 10Sekunden drunter
Vor so einer 8x1000m so schnell hab ich großen Respekt! Würde ich mir aktuell im reinen Trainingsmodus noch nicht ganz zutrauen. Beim 10er neulich hatte in Celle hat es aber zu einer 4:10er Pace gereicht. Ich glaube, das wäre bei der Vorleistung mit Wettkampfadrenalin gut drin :-)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80948
Xyris hat geschrieben: 23.03.2026, 18:55Wenn man 5 km läuft gibt es tatsächlich Studien (mWn aber mit wenig Teilnehmern und glaube im Bereich 16 min auf 5km, oder so. Wenn's jmd interessiert Suche ich die nochmals raus) wonach ein 6% schnellerer erster.km auf 5 km für beste Zeit bringt.

Kann man durchaus Mal versuchen. Ich könnte mir vorstellen, es kann mit Einschränkungen auch auf 10 km funktionieren wenn man bestimmte physiologische Dinge trainiert hat.
Der Vorteil wäre dann natürlich etwas aus dem Getümmel herauszukommen. Bei 5er ist es eh schon wichtig weil hier keine Zeit ist den ersten km zu "verbummeln". Wobei 5er in der Regel auch weniger voll besetzt sind.
Hab jetzt die Splits noch mal rausgesucht (gerundet):

1 km = 3:46
2 km = 3:56
3 km = 3:56
4 km = 3:56
5 km = 3:57
6 km = 3:57
7 km = 3:53
8 km = 4:02
9 km = 3:56
10 km = 4:01

Erster km waren eigentlich die 6 %, aber dann wars auch wenig verwunderlich, dass zu keinem Zeitpunkt mehr eine Beschleunigung möglich war.

Werds in 2 Wochen noch mal bei 5 km testen und einfach mit @3:45 starten. Die Pace ist dann vielleicht sowieso durchhaltbar.
5 km: 19:12 (Feb 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80949
KG-175573 hat geschrieben: 23.03.2026, 21:36
Xyris hat geschrieben: 23.03.2026, 18:55Wenn man 5 km läuft gibt es tatsächlich Studien (mWn aber mit wenig Teilnehmern und glaube im Bereich 16 min auf 5km, oder so. Wenn's jmd interessiert Suche ich die nochmals raus) wonach ein 6% schnellerer erster.km auf 5 km für beste Zeit bringt.

Kann man durchaus Mal versuchen. Ich könnte mir vorstellen, es kann mit Einschränkungen auch auf 10 km funktionieren wenn man bestimmte physiologische Dinge trainiert hat.
Der Vorteil wäre dann natürlich etwas aus dem Getümmel herauszukommen. Bei 5er ist es eh schon wichtig weil hier keine Zeit ist den ersten km zu "verbummeln". Wobei 5er in der Regel auch weniger voll besetzt sind.
Hab jetzt die Splits noch mal rausgesucht (gerundet):

1 km = 3:46
2 km = 3:56
3 km = 3:56
4 km = 3:56
5 km = 3:57
6 km = 3:57
7 km = 3:53
8 km = 4:02
9 km = 3:56
10 km = 4:01

Erster km waren eigentlich die 6 %, aber dann wars auch wenig verwunderlich, dass zu keinem Zeitpunkt mehr eine Beschleunigung möglich war.

Werds in 2 Wochen noch mal bei 5 km testen und einfach mit @3:45 starten. Die Pace ist dann vielleicht sowieso durchhaltbar.

Hab's sie jetzt rausgesucht. Es ging um die schnellstmögliche Meilenzeit um auf 5 km um die beste Zeit auf 5km insgesamt zu erreichen.

Es waren nur 11 Teilnehmer mit mittleren Leistungsfähigkeit also Zeiten im Bereich 20 min auf 5 km
Ergebnis 3-6 % sind optimal obwohl die 6% die schnellste Zeit ergeben hat bei 8 von 11 ,die 3% bei 3 von 11 Läuferinnen.

https://journals.lww.com/nsca-jscr/abst ... on.26.aspx

Drin erster km beim 10er war schon sehr schnell. Wenn du das Laktat nicht gecleart kriegst würd es im härtesten Abschnitte (6-8) schwer. Ab 6-8 entscheidet sich fast immer der 10er
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:08:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

80950
ZenZone hat geschrieben: 23.03.2026, 20:57 Bei mir heute 4km lockeres Beine ausschütteln. Fühlte sich besser an als vermutet. Beine zwar schwer, aber keine größeren Problemstellen.

btw: Habe heute gelesen, dass die Siegerin Esther Pfeiffer nächste Woche in Berlin ihre PB beim HM verbessern will. Interessante Kombi mit 2x HM innerhalb von 7 Tagen. Auch wenn sie gestern anscheinend nicht am Limit gelaufen ist.

Richard Ringer der Sieger hat es locker angehen lassen und einen progressiven Lauf draus gemacht. Entspannt mit 3:10 gestartet und dann runter bis 2:45. Zum Sieg hat es damit locker gereicht.
Komplett im Windschatten ihres Gatten, nur so schnell bzw. langsam, dass es nicht peinlich aussieht von der Zeit her, und dass niemand sie überholt.
Da Hendrik aktuell ein kleines Form-Löchlein aus den USA mitgebracht hat, da kam wohl Pech und Unglück zusammen, und er gestern nur den Pacer gegeben hat, ist es sogar vorstellbar, dass, wenn es keinen anderen anderen speziellen Pacer gibt, er in B nochmal für seine Frau den Wind bricht. Damit das mit dem Rekord klappt.
Sein geplanter Bostonmarathon ist nicht relevant für die Kader-Förderung, die für ihn ja auch sehr wichtig ist. Schaun mer mol ...

Zurück zu „Laufsport allgemein“