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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81451
Dartan hat geschrieben: 23.04.2026, 07:23 Und ihr so?
Bei mir waren es 2.5km WU + 2x2min (4:12,4:02) 50s TP + 2km CD. Heute war das Wetter super, und meine Beine fühlen sich einfach super einfach. Hoffe ich habe nicht overtapered bis Sonntag. Habe dasselbe Workout gemacht wie im Oktober nur das heute mein Puls 9 Schläge tiefer war, das hätte ich so nicht erwartet. Für mein 10k am Wochenende sind 19 Grad vorhergesagt. Er ist um 12:30 also denke ich mal das es so 17 grad hat. Mal schauen werde auf 4:15 anrennen und dann mal schauen was passiert.

@Antracis Gute Besserung an Deine Frau. Hoffentlich sind es nur Abschürfungen, dann ist es ja glimpflich ausgegangen.

@Dartan Viel Spass in London.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81452
b3ngel hat geschrieben: 23.04.2026, 10:49Mal schauen werde auf 4:15 anrennen und dann mal schauen was passiert.
Ist das nicht sehr defensiv? Ich zitiere mal deine (letzte?) Schlüsseleinheit:
b3ngel hat geschrieben: 15.04.2026, 14:07Bei mir waren es heute 3.7km WU + 3x3km(4:10,4:10,4:20) (3:20 TP) + 1.5km CD. Sollte eigentlich alles in 4:10 durchgehen, habe ich aber nicht geschafft. Wieso auch immer! So gesehen wird der 10er in 1.5 Wochen in 4:15 angelaufen, mehr gibt meine Fitness aktuell einfach nicht her.
Mit Tapering + Adrenalin im WK ist doch garantiert mehr möglich als mit kumulierter Ermüdung aus dem Training heraus. Habe zumindest bei mir beobachtet, dass auf so einen ersten "mal-schauen-km" auch exakt 9 weitere dieser Sorte folgen. :P
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81453
KG-175573 hat geschrieben: 23.04.2026, 11:16
b3ngel hat geschrieben: 23.04.2026, 10:49Mal schauen werde auf 4:15 anrennen und dann mal schauen was passiert.
Ist das nicht sehr defensiv? Ich zitiere mal deine (letzte?) Schlüsseleinheit:
b3ngel hat geschrieben: 15.04.2026, 14:07Bei mir waren es heute 3.7km WU + 3x3km(4:10,4:10,4:20) (3:20 TP) + 1.5km CD. Sollte eigentlich alles in 4:10 durchgehen, habe ich aber nicht geschafft. Wieso auch immer! So gesehen wird der 10er in 1.5 Wochen in 4:15 angelaufen, mehr gibt meine Fitness aktuell einfach nicht her.
Mit Tapering + Adrenalin im WK ist doch garantiert mehr möglich als mit kumulierter Ermüdung aus dem Training heraus. Habe zumindest bei mir beobachtet, dass auf so einen ersten "mal-schauen-km" auch exakt 9 weitere dieser Sorte folgen. :P
der Drop von 4:10 um 10 sek. (!) langsamer auf 4:20 im 3. Abschnitt ist nicht optimal. Es könnte mangelnde Tragfähigkeit des WK Tempos/Stabilität zeigen. Hab aber auch nicht alle Einheiten da jetz im Kopf oder kenen die Bedingungen (Gegenwind im letzten z.B:?) nicht. Allg. finde ich dass die Differenz der Paces in den Abschnitte oft sehr hoch ist bei einigen Leuten.
Es sollte möglich sein alle paces in Abschnitten egal in welcher Einheit, ob es 1 km , 2 , 3 ,5 sind egal, im Bereich von maximaler Schwankung von 3 sek./km zu laufen. Wenn nicht dringend am Tempogefühl u. pacing Fähigkeiten arbeiten. Normal kann man ein Tempounterschied v. 3 Sek. auch schon spüren.
4:15 ist konservativ aber erst mal solide denke ich, im Rennen dann wenn es gut läuft nach Einsttieg sollte dann Richtung 4:12 drin sein
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81454
Dartan hat geschrieben: 23.04.2026, 07:23 Und ihr so?
Bei mir heute nach 10 Tagen Laufpause easy Jog 8,37 km @5:43 (63 %).

@Anti
Deiner holden Gattin nur das Beste gewünscht.

Sportliche Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81455
Nachdem die Anreise wirklich erstaunlich problemlos funktioniert hat (Flieger sogar 20min zu früh gelandet :haeh:, Gepäck haben sie diesmal auch alles mitgenommen :daumen: , U-Bahn-Streik hat dazu geführt dass ich anstelle von 5min ganze wahnsitzige 10min auf die nächste Bahn warten musste :hihi:, und das Hotel hatte dann auch ein Zimmer für mich (komisches Gefühl wenn man nicht selbst gebucht hat, absolut keine Unterlagen vom Hotel hat und sich drauf verlassen muss, dass der Reiseveranstalter sich da drum gekümmert hat :angst:)), dann doch das Traumwetter ausgenutzt (Trocken und blauer Himmel :haeh:, ich glaub England ist gerade kaputt :gruebel:) und direkt noch eine kleine, lockere Shakeout-Runde gedreht:

7.1km 31hm @5:21/km

Auf der zweiten Hälfte der Runde dabei teils ein wenig "im Stau" gestanden, wenig überraschend empfiehlt es sich z.B. für's flotte Überqueren der Towerbridge dann wohl doch lieber bis Sonntag zu warten. :zwinker2:

Anschließend dann noch schnell zu Messe und die Unterlagen abgeholt, damit das auch schon mal erledigt ist. Auch dort kannten die mich und hatten eine Startnummer für mich, also die beiden wichtigsten Punkte hat der Reiseveranstalter somit offenbar schon mal erfüllt. :D

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81458
b3ngel hat geschrieben: 24.04.2026, 06:52 Und Ihr so?
Direkt früh nach dem Aufstehen stand ein kurzer, lockerer Lauf mit der interair Reisegruppe (in noch stark reduzierter Größe, die Mehrheit reißt wohl erst heute an) auf dem Programm:

5.2km 3hm @6:48/km

Zumindest kann mir diesmal wohl niemand vorwerfen ich hätte mich am Freitag vor dem Marathon nicht ausreichend zurückgehalten... :zwinker2: Jetzt dann erstmal schauen, was das Frühstücksbuffet des Hotels so hergibt.
Zuletzt geändert von Dartan am 24.04.2026, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81460
Dartan hat geschrieben: 24.04.2026, 09:08
b3ngel hat geschrieben: 24.04.2026, 06:52 Und Ihr so?
Direkt früh nach dem Aufstehen stand ein kurzer, lockerer Lauf mit der interair Reisegruppe (in noch stark reduzierter Größe, die Mehrheit reißt wohl erst heute an) auf dem Programm:

5.2km 3hm @6:48/km

Zumindest kann mir diesmal wohl niemand vorwerfen ich hätte mich am Freitag vor dem Marathon nicht ausreichend zurückgehalten... :zwinker2: Jetzt dann erstmal schauen, was das Frühstücksbuffet des Hotels so hergibt.
Viel Spaß und viel Glück in London. Ich wünsche dir, dass die Temperaturen nicht zu schnell hochgehen. Wiviel Uhr startest du? Schaue mir London am Sonntag auf jeden Fall im Livestream an. Heute geht übrigens das Ballot auf für 2027.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81461
Spiridon08 hat geschrieben: 24.04.2026, 10:06 Viel Spaß und viel Glück in London. Ich wünsche dir, dass die Temperaturen nicht zu schnell hochgehen. Wiviel Uhr startest du? Schaue mir London am Sonntag auf jeden Fall im Livestream an. Heute geht übrigens das Ballot auf für 2027.
Danke!

Generell ist der Start in London ja relativ spät (Elite-Männer 9:35h = 10:35h deutsche Zeit), und das ganze Start-Prozedere ist dort ein klein wenig komplizierter (fünf unterschiedliche "Assembly Areas" und drei unterschiedliche Startlinien!?! :haeh: :tocktock:)

Aber trotz meiner eigentlich recht moderaten Meldezeit von 3:10h darf ich damit erstaunlich weit vor und bin offiziell um 9:45h dran, also nur 10 Minuten nach Männer-Elite, und starte sogar an der selben Startlinie wie die Elite. :wow:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81462
Viel Spaß beim Marathon, @Dartan! Der Start in London ist wirklich etwas speziell. Falls du mit den Öffis zum Start fährst, früh dran sein, ich konnte einige traurige Gesichter vor dem überfüllten Zug sehen. Möglichst auch am Startpunkt der Linie zusteigen. WCs waren bei mir damals eine Katastrophe. Hatte mir 2-3 Leute gemerkt, die standen nach 45 Minuten(!) immer noch in der Schlange. Viele aus meiner Startwelle haben dann kurz vor dem Start an der Seite an einen Zaun gepinkelt, war die einzigste realistische Möglichkeit. Wurde von den vielen Ordnern ringsherum auch geduldet. In Boston beispielsweise reagieren sie wohl direkt mit DSQ.

Gute Besserung an deine Frau, @Antracis!
b3ngel hat geschrieben:Und Ihr so?
Weiter nicht viel berichtenswertes. Gestern lockere 30 Minuten, heute wird mal sportfrei werden. Sonntag wieder ein längerer Lauf. Aktuell geht es einfach darum Konstanz und Umfang aufzubauen. Plan für den Herbst kritallisiert sich gerade so langsam heraus. Da wird es wieder etwas spannender :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81463
@Dartan Viel Erfolg in London!
b3ngel hat geschrieben: 24.04.2026, 06:52 Und Ihr so?
Bei mir gab es heute 4 x 150 m Hügelwiederholungen in 32.4 - 35.4 s. Erholung war hügelab 30 s Gehen und dann den Rest Traben.

Da es morgen sehr windig wird, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich die lange Radfahrt komplett auf Sonntag verschiebe oder sie auf Samstag und Sonntag aufsplitte mit dem längeren Anteil übermorgen. :confused:
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81464
ToPoDD hat geschrieben: 24.04.2026, 11:19 Viel Spaß beim Marathon, @Dartan! Der Start in London ist wirklich etwas speziell. Falls du mit den Öffis zum Start fährst, früh dran sein, ich konnte einige traurige Gesichter vor dem überfüllten Zug sehen. Möglichst auch am Startpunkt der Linie zusteigen.
Ja, werde mit dem Zug fahren. Der Reiseveranstalter bietet nur "begleitetes Laufen" zum Bahnhof an, eigenen Transport keinen. (Kann mir auch nur schwer vorstellen, dass das realistisch überhaupt möglich wäre. :gruebel:) Mein Zugstiegspunkt ist wohl 'London Bridge' und somit glaube ich zweite Station auf der Linie? Meine – vermutlich naive :zwinker2: – Hoffnung ist ja, dass ich durch meinen relativ frühen Start, und dadurch das auf den 'Entry Pass' ziemlich exakt steht, wann man im Startbereich aufkreuzen soll, dass sich alles halbwegs verteilt, und ich tendenziell etwas vor dem ganz großen Chaos schon dort bin.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81465
b3ngel hat geschrieben: 24.04.2026, 06:52 Und Ihr so?
Jo, 8,8 km easy Jog @5:32 (61 %), alles Roger soweit. Habe mich gestern spontan zu einem 10er angemeldet am 09. Mai, bei dem ich letztes Jahr soviel Freude hatte und das WK anfixen begonnen hat. 😁

Ab Montag werde ich wieder strukturierter auf Unterdistanzen trainieren.

@Dartan & @movingdet65 am Wochenende im Einsatz, bin gespannt und Daumen sind gedrückt.

Never stop, der Klassiker 💎.

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81466
Wieder zurück zuhause, hier mein Bericht vom Boston Marathon:

Vorgeschichte

Mit meiner in Frankfurt 2024 gelaufenen PB wuchs die Idee, einen der Majors mit Quali zu laufen. In Frage kamen mit meiner Zeit nur Boston oder Chicago. Ich konnte mich anfangs nicht so recht entscheiden, beides reizte mich: Boston – der Mythos pur und das Privileg der Qualifikation. Chicago hingegen als superschnelle Strecke, worauf aktuell mein Fokus liegt, solange es das Alter hergibt (werde im Juni 40). Nach reichlich Überlegung wurde es dann aber Boston – ich wollte die Chance einfach nicht verstreichen lassen. Nach Chicago kommt man auch gut auf anderem Wege, die Chancen bei der Verlosung sind relativ gut. Danke hier auch noch mal an @ToPoDD und @Dartan für die wertvollen Antworten zu beiden Läufen.

Da Amsterdam im Oktober 2025 nicht so lief wie geplant, machte ich in der Boston-Vorbereitung wichtige Anpassungen im Training, vor allem im Bereich MRT und Schwelleneinheiten. Aus Respekt vor der Boston-Strecke war eine PB nie ein Thema, vielmehr ging es mir darum, die neuen Einheiten (inspiriert durch Daniel und Pfitzinger und mit reichlich Input aus dem Forum) auf ihre Verträglichkeit zu testen – für Frankfurt, wo ich meine PB angreifen möchte.
Die Vorbereitung lief sehr gut: keinerlei Wehwehchen und nur ein kleiner Infekt vier Wochen vorher, der keine wirkliche Trainingspause erforderte. Der Test-HM machte Mut, ich konnte bis auf eine Sekunde an meine PB heranlaufen.

Das Boston-Erlebnis

Boston als Stadt ist toll: nicht zu klein, nicht zu groß. Genug zu sehen gibt es, ein paar Tage reichen aber. Ich war sieben Tage vor Ort, donnerstags angekommen zwecks Akklimatisierung und Jetlag-Bekämpfung. Übrigens: Die Einreise war super easy, insgesamt nicht mehr als fünf Minuten Wartezeit, das Gespräch mit dem Beamten beschränkte sich auf die Antwort, aus welchem Grund man anreist. Der ÖPNV und vor allem die U-Bahn funktionieren sehr gut, ein Auto oder Uber/Taxi braucht man nicht.

In der Marathon-Woche ist der Marathon in der Stadt allgegenwärtig und man spürt den Hype und den Stolz darauf. Als Rahmenprogramm habe ich noch ein Playoff-Spiel der Boston Celtics gesehen (was für eine Show!) und ein Spiel der Red Sox verfolgt (eiskalt im Stadion und langweilig wie befürchtet).
Die Expo ist gut, aber nichts Außergewöhnliches. Adidas bringt jedes Jahr eine eigene Kollektion heraus. Die kann man auf der Expo kaufen oder auch schon in den Tagen davor oder danach in Läden in der Stadt. Auf Lager haben sie alle genug.

Race Day

Weil das für Boston-Interessierte hilfreich sein kann, gehe ich auf die Abläufe am Race Day etwas genauer ein:

Ich war in Wave 1 (rot), Corral 5. Startzeit 10 Uhr. Gegen 6 Uhr machte ich mich vom Hotel (Gegend North Station) mit der U-Bahn auf den Weg Richtung Zielgelände. Dort steht zunächst der Gear Check an, also die Abgabe des Beutels. Mit den Startunterlagen bekommt man einen großen und einen kleinen Beutel. Den großen kann man im Zielbereich abgeben; dazu stehen sehr viele gelbe Schulbusse bereit, in denen streng nach Startnummer die Beutel aufbewahrt werden. Wie überall und zu jedem Zeitpunkt an dem Tag gibt es unglaublich viele nette und motivierte Helfer und alles ist super organisiert. Bereits beim Gear Check stehen etliche Dixi-Klos bereit.

Danach ging es zum Bustransfer. Wie ihr wisst, ist es Tradition in Boston, die Läufer mit den typischen amerikanischen Schulbussen vom Stadtzentrum zum Athlete’s Village in Hopkinton zu bringen. Es ginge auch anders, aber das sollte man nicht missen. Als Wave 1 sollte ich mich um 6:45 Uhr bei den Bussen einfinden, die unweit (5 Minuten Gehweg) vom Gear Check abfahren. Ich war pünktlich vor Ort, aber das heißt nicht, dass man um 6:45 Uhr abfährt. Man stellt sich in die Schlange, die wieder von zahlreichen Dixi-Klos gesäumt ist – praktisch. Es dauert etwas, aber es geht voran. Um das Ganze aufzulockern, moderiert ein Typ am Mikro das Geschehen und macht Gags. Da ich immer drei Stunden vor dem Start esse, hatte ich mein Essen mit und habe es in der Schlange gegessen. Im Hotel wäre es zu früh gewesen, im Village zu spät (sollte man bedenken).

Nach etwa 35 Minuten stehe ich ganz vorne, wo die Gruppen schon vorportioniert werden: Man stellt sich in ein Karomuster am Boden, sodass klar ist, wann wieder eine Gruppe einen Bus füllt. In den Bus darf man nur noch den kleinen Beutel mitnehmen (etwa gefrierbeutelgroß). Ganz so streng ist es aber nicht – ich hatte dabei: kleiner Beutel mit Gels usw., zwei Flaschen. Der Bus stand dann noch etwa zehn Minuten, ziemlich genau um 07:30 Uhr fuhr der Konvoi los (etwa sechs Busse). Die Stimmung ist geil, im Bus redet jeder durcheinander, es war richtig laut. Draußen verabschieden Zuschauer und Helfer die Busse winkend und klatschend – fast so, als würde man in den Krieg ziehen. Die Fahrt dauert etwa 50 Minuten, der Fahrer fuhr sportlich. Zum Glück ist das meiste Interstate (Autobahn), es könnte einem sonst übel werden. Als wir die Abfahrt nach Hopkinton nehmen, werden unsere Busse quasi mit Polizeieskorte zum Village gelotst.

Das Athlete’s Village befindet sich auf einer großen Wiese eines Schulkomplexes. Es gibt zwei riesige Festzelte, unglaublich viele Dixi-Klos, mobile Pissoirs, Medical-Zelte und Infostände sowie gratis Wasserflaschen. Das Ganze ist regelrecht choreografiert: Man befindet sich immer nur mit den Läufern seiner Welle dort, richtig voll wird es nicht. Jede Wave hat ihren eigenen, vorher festgelegten Zeitpunkt, um das Village zu verlassen und sich zum Startbereich aufzumachen, der noch einmal 800 Meter entfernt liegt. Bei mir war das 09:25 Uhr, ich verbrachte also etwa 50 Minuten im Village. Das reichte völlig aus, um sich bereit zu machen.

Da es super kalt war (etwa 6 °C), hatte ich im Hotel bereits mehrere Lagen alter Kleidung angezogen. Diese kann man im Village oder besser auf dem Weg zur Startlinie an mehreren Stationen ausziehen und spenden. Der Weg zum Start ist bereits abgesperrt, man geht direkt an Einfamilienhäusern vorbei, deren Bewohner euphorisch jubeln – dabei sind wir noch gar nicht gestartet. Unterwegs gibt es Sonnencreme und Vaseline auf Eisstielen.

Kurz vor dem eigentlichen Startbereich gibt es noch einmal eine letzte Station für diejenigen, die nicht mit dem Bus gekommen sind – wieder mit Toiletten. Keine 200 Meter weiter dann endlich die Startlinie. Das Einreihen in die Corrals wird streng kontrolliert. Es war blauer Himmel, eigentlich kalt, aber durch die Sonne sehr angenehm – perfektes Wetter. Kurz darauf singt eine Sängerin die Nationalhymne, alle Läufer schweigen und hören zu. Mit den letzten Tönen ein Dröhnen: Eine Militärmaschine (C-130 Hercules der US Air Force) überfliegt uns sehr niedrig. Keine zwei Minuten später fällt der Startschuss (ca. 10:02 Uhr). Die Männer-Elite ist da schon 27 Minuten unterwegs, die Frauen 17 Minuten.

Das Rennen

Wie bekannt sind die ersten 7,5 km bergab – aber nicht ohne kleine Steigungen, insgesamt sehr wellig. Es gilt, sich nicht zu einem zu schnellen Tempo verleiten zu lassen. Ich pendle mich bei etwa 4:01 min/km ein und gehe die ersten 5 km in 20:06 durch.

Bei km 8 nehme ich das erste Gel (Maurten 160). Bis km 15 folgt ein weitgehend flacher Abschnitt, auch wenn es nie wirklich flach ist. Es rollt aber sehr gut. Zwischenzeiten: km 10 in 40:23, km 15 in 1:00:30. Bei km 16 nehme ich das zweite Gel (Maurten 160).

Beim Wellesley College wartet der berühmte „Scream Tunnel“ – ein echtes Highlight. Schon von Weiten hört man das Kreischen der Schüler. Ich klatsche ein paar Hände ab. Die Halbmarathonmarke passiere ich in 1:25:03, voll im Soll.

Ab km 25 (1:40:40) wird es wieder welliger, danach folgen die Newton Hills. Davor nehme ich das dritte Gel (Maurten 100 Caffein). Ich komme gut durch und verliere wenig Zeit. Ab km 32 dann Heartbreak Hill – spürbar, aber machbar. Kurz davor ein letztes Gel genommen (Maurten 100 Caffein). Bei km 35 (2:21:27) sind die Anstiege geschafft.

Auf den letzten Kilometern versuche ich noch einmal alles herauszuholen. Die Downhills sind allerdings nicht ohne und gehen ordentlich in die Oberschenkel. Die 5 km zwischen 35 und 40 laufe ich in 20:13 (2:41:40 gesamt).

Der Schluss ist flach. Ich kann nicht mehr groß zulegen und komme schließlich in der Boylston Street ins Ziel: 2:50:26. Rang 3085, also vor meiner Startnummer gelandet (4510). Das ist in Boston immer ein guter Richtwert.

Fazit und Ausblick

Ich bin absolut zufrieden. Zweitschnellste Zeit bei meinem 13. Marathon und ein durchgehend kontrolliertes Rennen ohne Einbruch.

Im Nachhinein wäre vielleicht sogar eine PB drin gewesen, wenn ich etwas mutiger angegangen wäre. Der Respekt vor den Newton Hills war vielleicht etwas zu groß – aber nach Amsterdam wollte ich ein sicheres Erfolgserlebnis.

Sportlich nehme ich vor allem zwei Dinge mit:
Die Trainingsanpassungen haben gewirkt und ich komme auch mit wenigen Gels gut zurecht.

Boston ist unglaublich – jeder, der die Chance hat, sollte sie nutzen. Allein der Weg zum Start und das Drumherum sind eine besondere Erfahrung.

Ausblick: Alle Majors zu laufen war nie mein Ziel, aber jetzt reizt es natürlich. Chicago wäre mit der Zeit machbar – aber nochmal USA? Mal sehen. Im Oktober steht Frankfurt an. Für London habe ich mich ebenfalls beworben – die Verlosung hat heute (24.04.) geöffnet. Chancen gering, aber versuchen kann man es ja.
Zuletzt geändert von Spiridon08 am 24.04.2026, 17:43, insgesamt 2-mal geändert.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81469
Ich danke Dir@Spiridon08 für den großartigen Bericht, sehr inspirierend und deine große Freude, in Boston laufen zu dürfen, ist richtig gut zu spüren. Und dann noch diese Zeit :geil:. Schön, dass wir teilhaben dürfen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du aktuell mit einem fetten Grinsen rumläufst, innerlich sowieso.

So macht Laufen Spaß 😄.

Schönen Abend noch & Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81470
Xyris hat geschrieben: 24.04.2026, 17:47 @Spiridon08 Super Bereicht und starke Leistung!
Frage. Warum nur 105g KH. Ist ja fast nur knapp über 50% einer optimal (hohen Versorgung?).
Mehr nicht vertragen? Denke das könnte ein Key sein Grade ab HM/25 km Marke
Eine Stunde vor dem Rennen habe ich noch im Village eine 500ml Flasche Maurten 320 getrunken, das sollte ich vielleicht noch erwähnen. Aber ja, viel ist es nicht, aber ich habe das Gefühl das ist bei mir der sweet spot in Kombination mit ordentlich Gebäck 3 Stunden vor dem Start.

Ich hatte tatsächlich mehr Gels dabei und war eigentlich bis dato auch gewohnt mehr zu nehmen. Bei den Rennen mit EV war es immer 4x 330ml Maurten 320 (km 10-15-25-30, die zwei letzten mit Koffein) + 1x 500ml eine Stunde vor dem Start. Aber strenggenommen habe ich die Flaschen im Rennen nie ganz ausgetrunken, ich denke mal immer so zu 80%. Dann in Amsterdam, dem ersten Rennen mit Gels, waren es: Maurten 160 alle 7km bis km 28. Bei km 35 noch mal Maurten 100 Koffein. Aber ich habe die auch nicht alle genommen, weil ich damals ab km 18 bereits Probleme hatte und nicht ganz ausgeschlossen war, dass es von den Gels kam, kann ich nicht so genau sagen. Mag sein, dass noch mehr noch besser wären, aber ich hatte echt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl eines Mangels.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81471
Vielen Dank für den tollen Bericht @Spiridon08! :nick:

Deckt sich ja einiges mit meinen Erfahrungen, z.B. das mit dem zu viel Respekt vor den Newton Hills. :hihi: Ich hoffe meine Ratschlags-Versuche der letzten Wochen haben etwas geholfen und dich nirgendwo in die Irre geführt.

Spiridon08 hat geschrieben: 24.04.2026, 17:28 Boston ist unglaublich – jeder, der die Chance hat, sollte sie nutzen. Allein der Weg zum Start und das Drumherum sind eine besondere Erfahrung.
:daumen: Dem kann ich wirklich zu 100% zustimmen, von allem meinen bisherigen Marathons vom Gesamterlebnis her mit Abstand der Beste. Und vor allem eben was besonderes und einfach was anderes. Berlin und Chicago z.B. sind zwar auch beide vollkommen geil, aber prinzipiell doch ziemlich ähnlich und letztlich quasi das gleiche Erlebnis wie fast jeder andere größere Stadtmarathon. (Also jetzt gar nicht negativ gemeint, "Standarderlebnis" in perfekter Ausführung ist ja auch nicht falsch. :daumen: )

Spiridon08 hat geschrieben: 24.04.2026, 17:28 Ausblick: Alle Majors zu laufen war nie mein Ziel, aber jetzt reizt es natürlich.
:teufel: So hats bei mir auch angefangen. Einfach immer nur jedes Jahr brav meine üblichen Standard-Veranstaltungen gelaufen, dann per Zufall bemerkt dass ich ja gerade so die Boston-Quali habe, dann leider geil, und jetzt sitze ich hier in London im Hotelzimmer... :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81472
b3ngel hat geschrieben: 24.04.2026, 06:52 Und Ihr so?
Bei mir heute lockere 12 km @5:50. Beine anfangs noch recht schwer, das lief sich dann aber so nach 7-8 km zum Glück raus.


@Spiridon08
Dankeschön für den tollen Bericht über dein Boston-Erlebnis. :daumen:

@Dartan
Dir viel Spaß am Sonntag in London. Hol dir deinen nächsten Stern.

@b3ngel und @movingdet65
Euch auch viel Erfolg und gute Beine bei euren Wettkämpfen am Wochenende!

Und für den "Rest" ein schönes Wochenende gewünscht.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81474
Steffen42 hat geschrieben: 24.04.2026, 18:44 @b3engel von mir auch viel Spaß beim Wettkampf! Hau einen raus!
+ 1, dick einen raushauen bitteschön 😁. Hatte dich fast vergessen, jedes Wochenende Schlag auf Schlag. 🔥

Sportliche Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81475
Spiridon08 hat geschrieben: 24.04.2026, 18:18
Xyris hat geschrieben: 24.04.2026, 17:47 @Spiridon08 Super Bereicht und starke Leistung!
Frage. Warum nur 105g KH. Ist ja fast nur knapp über 50% einer optimal (hohen Versorgung?).
Mehr nicht vertragen? Denke das könnte ein Key sein Grade ab HM/25 km Marke
Eine Stunde vor dem Rennen habe ich noch im Village eine 500ml Flasche Maurten 320 getrunken, das sollte ich vielleicht noch erwähnen. Aber ja, viel ist es nicht, aber ich habe das Gefühl das ist bei mir der sweet spot in Kombination mit ordentlich Gebäck 3 Stunden vor dem Start.

Ich hatte tatsächlich mehr Gels dabei und war eigentlich bis dato auch gewohnt mehr zu nehmen. Bei den Rennen mit EV war es immer 4x 330ml Maurten 320 (km 10-15-25-30, die zwei letzten mit Koffein) + 1x 500ml eine Stunde vor dem Start. Aber strenggenommen habe ich die Flaschen im Rennen nie ganz ausgetrunken, ich denke mal immer so zu 80%. Dann in Amsterdam, dem ersten Rennen mit Gels, waren es: Maurten 160 alle 7km bis km 28. Bei km 35 noch mal Maurten 100 Koffein. Aber ich habe die auch nicht alle genommen, weil ich damals ab km 18 bereits Probleme hatte und nicht ganz ausgeschlossen war, dass es von den Gels kam, kann ich nicht so genau sagen. Mag sein, dass noch mehr noch besser wären, aber ich hatte echt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl eines Mangels.
Verstehe hab ich jetzt auch gedacht dass noch etwas KH 60 min vorher zugeführt wurden. :)
4x330 ml zu 80% getrunken= ~ 170 g KH ( km 10,15,25,30)
Dann: 40g KH x 4 (7x4=28km) +25 g ~ 185 g
Jetzt: 2x40+1x 25g = ~ 105 g KH

Mir persönlich bekommen Drinks etwas besser. Aber bei mauerten kommt mir eh das Kotzen, vom Preis abgesehen 😀
Für mich persönlich wäre tatsächlich km 30 zu früh als letzter Zeitpunkt.
Wahrscheinlich könnte etwas mehr sinnvoll sein und einen Versuch wert. ~90-vlt sogar 100g/h. Du Bist auf jeden Fall im soliden Bereich
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81478
Danke für den Bericht aus Boston @Spiridon08 da bekommt man glatt Lust den auch mal zu absolvieren. Sehr inspirierend jedenfalls.

Viel Spaß und Erfolg @Dartan in London. Vielleicht ist es gar nicht verkehrt zum Startpunkt zu spazieren / warmlaufen anstatt 2 Stationen mit der Metro? Check das im Tagesverlauf mal aus.

Auch @movingdet65 viel Erfolg und gute Beine. Das wird was :daumen:

@b3ngel ebenfalls viel Spaß und Erfolg. Warmmachen ist sehr individuell. Ich laufe 5' locker ein, dann ein dynamisches Dehnprogramm im Bewegungsablauf in Kurzzfassung (Ausfallschritte, Beinschwünge, hintere Kette), bisschen Lauf-ABC, und 3-4 Strides und zum Start traben. Sind bei mir um die 10' insgesamt.
b3ngel hat geschrieben: 24.04.2026, 06:52 Und Ihr so?
Dauerlauf mit Tempoanteilen Tapering Edition: 15' EL + 10' TDL + AL mit 3 Strides. Insgesamt 7,34Km @4:42/Km und 77% HFMAX.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81479
RedDesire hat geschrieben: 24.04.2026, 23:38 Viel Spaß und Erfolg @Dartan in London. Vielleicht ist es gar nicht verkehrt zum Startpunkt zu spazieren / warmlaufen anstatt 2 Stationen mit der Metro? Check das im Tagesverlauf mal aus.
Also prinzipiell bin ich bei sowas ja echt schmerzbefreit ... aber Fußweg Hotel zur Startlinie 8.2km, ich glaube ich verzichte. :wink: Der immer noch gute Kilometer zur Bahnstation sollte da mehr als genug sein. (Ist zwar jetzt nicht ganz so extrem wie in Boston wo der Start quasi 42km außerhalb vom Boston liegt, aber so ein bisschen abseits ist der Start in London trotzdem durchaus auch.)

Zum Thema Aufwärmen kann ich nicht viel beitragen, mein Motto – nicht zur Nachahmung empfohlen :wink: – lautet da meist: Aufwärmen, was ist das? :gruebel:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81481
b3ngel hat geschrieben: 25.04.2026, 07:34 Bei mir waren es heute 4km in 00:24 bei 64% ⌀ HF.

Und Ihr so?

@Dartan Ich glaub auch mal beim Marathon gelesen zu haben, das man sich da so gut wie gar nicht aufwärmen sollte.
Bei mir heute nix, Morgen ein ausgedehntes Walden.

Zum Warm-up beim Marathon, ich habe mich erstmalig an Pfitz gehalten (kopier's mal rüber vom Pfitz -Faden):

Rund 30 bis 40 min vor dem Start:
Dynamische Stretching Routine (wie gewohnt also die 6 Übungen in 3-6 min)
4-5 min progressiver Run bis MRT+37 sec
Stretching locker (keine spezifischen Übungen angegeben)
4-5 min progressiv bis MRT laufen und MRT 30 sec halten

Frühestens 10 min vorm Schuss an der Startlinie stehen.

Bedingt eben, dass genug Platz zum Einlaufen ist.
Mir hat das Sicherheit gegeben in Kandel, früher waren die ersten 2 MRT - KM mein WU. :peinlich:

Schönes Wochenende & Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81482
Zum Thema Warm-up übrigens: Ich hatte jetzt in Boston erstmals bei einem Marathon keine Möglichkeit mich warm zu laufen. Man müsste das schon im Village tun, das geht aber schlecht und macht auch keiner. Später auf dem Weg Richtung Startlinie war dafür kein Platz. Ich war bis jetzt immer jemand der gerne ausgiebig Warm-up gemacht hat, so 10-15 Min. locker laufen und ein paar Steigerungen. Aber so ganz ohne scheint mir jetzt auch nicht geschadet zu haben.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81483
Für Marathon ist WU ist das warm Up nochmal was anders. Im mittleren Bereich könnte man das wahrscheinlich lassen und Einrollen am Anfang.
Sonst natürlich individuelle aber eher weniger ist mehr bei Marathon würde ich Sagen.
Da mache ich 2 km mit 2x250 m prigession MRT bis Schwelle,, dynamische Übungen, Leg Swings etc. Fertig

@b3ngel

Für 10 km /HM mache ich so 2,5- 3 km WU.

1,5 km easy dann dynamische Übungen nix spezielles, Leg Swings, Rumpfkreisen , Arme etc. Dann noch bisschen Was für die Frequenz, (Fußgelenksarbeit) dann 3x~250 m MRT - Schwelle hochgezogen und letzten Meter dann im Renntempo .
Fertig.
Hat die letzten 5/10 km Rennen und HM sehr Gut funktioniert.

Ist natürlich individuelle aber wenn manche auf strava dann 5 km+ WU machen Frage ich mich tatsächlich. Wo soll der Mehrwert sein Oder ist's eher eine Übersprunghandlung weil jmd seine Nerven nicht im Griff hat?
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81484
Xyris hat geschrieben: 25.04.2026, 09:34 Für 10 km /HM mache ich so 2,5- 3 km WU.

1,5 km easy dann dynamische Übungen nix spezielles, Leg Swings, Rumpfkreisen , Arme etc. Dann noch bisschen Was für die Frequenz, (Fußgelenksarbeit) dann 3x~250 m MRT - Schwelle hochgezogen und letzten Meter dann im Renntempo .
Fertig.
Hat die letzten 5/10 km Rennen und HM sehr Gut funktioniert.
Wie lange machst Du das vor dem Rennen?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81487
b3ngel hat geschrieben: 25.04.2026, 10:50
Xyris hat geschrieben: 25.04.2026, 09:34 Für 10 km /HM mache ich so 2,5- 3 km WU.

1,5 km easy dann dynamische Übungen nix spezielles, Leg Swings, Rumpfkreisen , Arme etc. Dann noch bisschen Was für die Frequenz, (Fußgelenksarbeit) dann 3x~250 m MRT - Schwelle hochgezogen und letzten Meter dann im Renntempo .
Fertig.
Hat die letzten 5/10 km Rennen und HM sehr Gut funktioniert.
Wie lange machst Du das vor dem Rennen?

Soll 15 min vorher Fertig sein. Maximal 10 . Aber wahrscheinlich besser Richtung 15
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81488
Heute dann erst der erste Lauf seit Boston. Der Muskelkater in den Quads war schon ausgeprägter als sonst. Daher erst heute wieder eingestiegen und auch erst mal nur 10k ganz easy @4:57 auf dem Laufband. Dabei Replay vom Wien Marathon geschaut.

Am 16.05 laufe ich noch HM beim ING Night Marathon in Luxemburg. Da zehre ich noch von meiner Boston-Form, mache aber noch ein wenig Spezifisches bis dahin. @Fjodoro bist du auch da?
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81489
Heute mal ein bisschen Homoöpathisches Tempo. 10 x 1 Minute um die 4:15, 2 Minuten Pause, gesamt 60Minuten @5:05.

Immerhin die schnellsten 10km in 2026. :D

Ist natürlich keine wirkliche Tempoeinheit und wenn man mal ein viel flotteres HMRT hatte, ist es weitestgehend Spaßfrei. Aber immerhin mal ein paar flottere Abschnitte und das fahrgestell hat nicht protestiert. Geht also voran. Hab mich bemüht, auf gute Laufform zu achten, weil wirklich reizwirksam ist es ja nicht.

Danach noch eine Stunde Zugseil und Stabi, jetzt gehts in die Oper und morgen zum längeren Lauf.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81491
Antracis hat geschrieben: 25.04.2026, 16:05 jetzt gehts in die Oper und morgen zum längeren Lauf.
Ich war gestern im "Phantom der Oper" (In der Westend Originalversion. :geil: Also zumindest fast, einmal vor ein paar Jahren haben sie die Inszenierung wohl etwas modifiziert. :gruebel:), zählt das auch? :zwinker4: Und einen etwas längeren Lauf habe ich morgen dann auch. :schwitz2:

Heute früh war ursprünglich mein Plan einen der unzähligen, riesigen London-parkruns zu besuchen, eventuell sogar das "original" im Bushy Park. Aber dann hab ich erst bemerkt, dass sich das mit einer von mir zur Reise dazugebuchten Busrundfahrt überschneiden würde. :klatsch: Also doch einfach wieder den interair-Gruppenlauf mitgemacht :noidea::

4.7km 22hm @7:17min/km :schlafen: :hihi:

Morgen dann wohl der Marathon. :angst: Bin echt mal gespannt was das gibt. Sieht aktuell so aus als könnte das eine unerwartet warme Angelegenheit werden (zumindest so 13-19 °C und nur leicht bewölkt). Aber gut, kann man eh nicht ändern, und nach Berlin letzten Jahr schockt mich da nur noch wenig. :zwinker2:

Ansonsten allen Hamburg-, Düsseldorf-, Herrmann- oder sonstwo-Startern morgen von mir auch viel Erfolg und ganz viel Spaß! :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81492
Danke für die guten Wünsche für morgen!
Bin eigentlich ganz gut drauf: Getapert hatte ich diese Woche ähnlich wie vor einem Marathon,- d.h.:
Letzten MO.= Pause
DI.: 10,5 KM easy (DL 1) m. Strides
MI.: 4 KM Renntempo (ca. MRT-Pace),- 4:20 bis 4:10/km
DO.: 7 KM locker mit Strides
FR.: 4,5km easy m. Strides
Heute 2km Anschwitzen & Spaziergang
Morgen früh werde ich diesmal aber nicht mit dem Rad nach Bielefeld fahren,- so bekloppt bin ich denn doch nicht. Also schön mit der Bahn. Die Startnr. gilt dann auch als Fahrkarte für alle ÖPNVs'.
Dann mit dem Sonderbus nach Detmold zum Hermannsdenkmal (Start 11.00h).
Bedingungen sind gut,- beim Start nur ca. 10 Grad. Strecke wird wohl auch grösstenteils abgetrocknet sein.
Das wird wieder eine heftige Schlacht werden im Teuto! (und die Beine danach Schrott!).
Ist dann bereits meine 10. Teilnahme beim dortigen Kultlauf. Grösste Breitensportveranstaltung in OWL.
Werde versuchen, wieder mindestens unter 2:30h zu kommen,- wenn es gut läuft, könnte ich an die 2:20h herankommen,- das wäre o.k.
Beim Hermann gibt es aber immer einen Unsicherheitsfaktor wegen der schwierigen, tückischen Strecke. Man muss auch erstmal sturzfrei durchkommen,- gar nicht selbstverständlich.
Aber ich bin ja nicht der Einzige hier, der beim Hermann dabei ist. Läuft denn @RedDesire nicht auch mit?
Er möge mich korrigieren, wenn ich da nicht richtig liege.
Alles Gute und viel Erfolg für Darth in London. Bin sehr gespannt.
Zuletzt geändert von movingdet65 am 25.04.2026, 21:24, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81494
Allright @Dartan 8,2Km bis zum Start sind zu Fuß doch recht arg und würde ich wohl auch nicht machen :zwinker2:
movingdet65 hat geschrieben: 25.04.2026, 20:55 Aber ich bin ja nicht der Einzige hier, der beim Hermann dabei ist. Läuft denn @RedDesire nicht auch mit?
Er möge mich korrigieren, wenn ich da nicht richtig liege.
Doch, da liegst du richtig in der Annahme. Konnte ja tatsächlich noch einen Startplatz ergattern, obwohl die Tage noch einige Angebote reingeflattert kamen. Um 5:50Uhr geht es raus aus der Heia und ab gen Bahnhof. Damit sind wir überpünktlich in Bielefeld und dann wie du via Bustransfer zum Hermannsdenkmal. Habe mir ebenfalls eine Zielzeit von knapp unter 2:30 vorgenommen. Mal sehen ob das realistisch ist.

Nochmals allen Wettkämpfern morgen die Daumen gedrückt :)
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81496
@RedDesire

Alles Gute für den Hermannslauf, ich bin überzeugt, dass Du das rockst. 😀

Freu' mich schon von Dir & Det zu lesen.

Lasst krachen im Teutoburger Wald. 🔥

Sportliche Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81498
Auch noch schnell die besten Wünsche für @Dartan in London und unsere Hermänners @movingdet65 und@RedDesire . Haut einen raus.

Bewapo hat geschrieben: 25.04.2026, 19:34
... was gibt es denn "Aida", "Giulio Cesare in Egitto" oder "Bel­shazzar"?
Ich würde von den drei Optionen wohl "Bel­shazzar"nehmen! :hallo:
Ich hatte mich für den Cesare entschieden. War eine tolle Premiere mit viel Spielfreude und echt gutem Gesangsniveau. Die Aida hab ich schon gesehen, als sie neu war. Belshazzar ist aber sicher auch sehens und hörenswert, mal guggen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81499
KG-175573 hat geschrieben: 26.04.2026, 08:31 und ihr so?
Gerade 1h Zwift hinter mir. Davor Krafttraining.

Woche damit beendet. 7x Radtraining, 7x Krafttraining, 2x Rudern, 1x Yoga. Gesund, verletzt und fit.
Knie wird immer besser. Mal sehen, wann ich eine vorsichtige Kombination aus Gehen und Laufen probiere. Vielleicht in 2-3 Wochen.

Rest des Sonntags entspannen und gespannt sein auf die Ergebnisse der Wettkämpfer.

Euch einen schönen Restsonntag und eine gute Woche!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81500
KG-175573 hat geschrieben: 26.04.2026, 08:31 07:01 Uhr 12,04 km @5:46 Waldrunde und ihr so?

Der Sonntag hier im Faden dürfte wild werden, bin gespannt auf die Läufe. :nick:
Yo, bin auch gespannt wie ein Flitzebogen auf den Major-Runner & die Teutoburger Superrecken. :popcorn:

Bei mir heute knapp 9 km Freeflow-Walden @5:20 (65 %) bei genialem Wetter und super Frühlingsfeelings.

Die Laufwoche somit beendet mit 3 x Laufen und geschmeidigen 26 km.

Schönen Sonntag noch & Beste Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

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