b3ngel hat geschrieben: 26.04.2026, 21:33
- Habe das Gefühl gehabt die Einheit letzten Mittwoch 3x3km im Renntempo hat mich auf jeden Fall weitergebracht.
Ich werde mal schauen ob ich so Einheiten mache wie 2x3km @4:50 + 1x3km @4:15 als Standardeinheit jedes erste Workout in der Woche. Und dann die Zeiten der ersten beiden Intervalle jede Woche etwas schneller mache. Würde mich interessieren was ihr sagt wie ich evtl. hinten raus das besser trainieren kann. Ich laufe ja eigentlich viel Volumen im aeroben Bereich.
An die anderen Starter, auch Gratulation, waren ja alles starke Leistungen.
Die 3x3 hatte 8 Tage vorher nicht die größte Wirkung. Aber als letzte Key Session wenn man 3x3 Machen Will bzw als Test schon OK.
Aber: du hast die hintenraus nicht solide zu Ende gebracht. Da war die 4:15 schon wackelig
Nun ähnliches im Rennen. Der Drop ist schon beträchtlich.
Evtl etwas zu ambitioniert gestartet aber wahrscheinlich nicht das Hauptproblem.
- Vo2max und Speed ist kein Problem.
- 10 km Basis Komponenten sind vorhanden
- Du kommst gut rein und läufst stabil bis km 5
- Taper/ warm Up passt
>> Dann kommt ab km 6-7 meistens der entscheidende harte Punkt im 10 km Rennen .
>> Threshold/10 km Stabilität bricht dir (unter Ermüdung zusammen)
>> Laktat steigt kann nicht ausreichend gecleart werden und wohl auch nicht toleriert
>> Tempo wird nicht mehr ausreichend ökonomisch, alles wird zäh, benötigt mehr effort
>> Dann leidet nicht Stil und Technik und Atemrhythmus
2x3km @4:50 + 1x3km @4:15 als Standardeinheit
Nein Training sollte sich nicht wiederholen...keine festen Standardeinheiten.. immer leichte Variation.
Abgesehen davon. Die Einheit ist zu langsam. Und nicht spezifisch genug.
Kann man als Support Einheit nutzten Aber die ersten 2 km sind Wohlfühltempo im 10 km Training.
Viel zu weit weg von deinem Problem .
Du brauchst mMn:
1. Mehr Einheiten mit spezifischer(!) Vorermüdung
2. Mehr Zeit im 10 km RT unter Druck
3. Mehr Stabilität/ Ermüdungsresistenz im 10 km Bereich
Ich würde zb sowas in den Blick nehmen.
Hybrid TDL
5 km @4:28 (95% 10 km RT) + 3 km @4:15 10 km RT (Druck!)
Fusion Blocks:
2-3x (2 km @4:28 (~95% 10 km RT) + 2 km 10 km RT (100%) / 2:30 min TP nach dem "Fusion Blocks" (spezifische Vorermüdung!)
Kann man anfangs auch mit 1,5 km hinten machen oder vorne reduzieren. Oder mit kurzer Pause dazwischen arbeiten (90 sek.). Wie es Grade in den Plan und die Peridosierung passt.
Alternations/Wave Style:
4x1 km @4:15/1 km @4:25 im Wechsel (kontinuierlicher Druck!)
Cut down Reps:
4/3/2 km @4:28/20/15 ohne Pause (spez. Ermüdungsresistenz!)
Hybrid Style:
3x2 km @~4:25 (97% RT), 90 sek. Pausen, 1600 m @100-102%
(Vorermüdung und hartes Finish!)
Auch mal ein LL.
Hier zb mit 6-7 km fast Finish im Bereich 90%-95 ganz zum Schluss im 10 km RT
Oder längere Steady Blöcke und Renntempo
Zb 3x(3 km Steady+2 km 10 km RT, 2 km easy) etc etc.
(Zu Ergänzung und Aerobe Stabilität
So in dem Stil.
Natürlich nichts alles ist ja logisch. Und Peridosieren natürlich.
1. TDLs + Long Runs als Basis bzw Vorbereitung.
TDLs bauen die race-specific Grundlage auf (hauptsächlich Threshold/Subthreshold).
LL bringen aerobe Basis und beginnen mit einfacher Struktur, bevor sie später spezifischer werden.
2. Fusion Blocks + Alternations (Aufbau/Hebel)
Fusion Blocks als 10-km-spezifische Reiz im Aufbau (Vorermüdung + 10km RT).
Alternations stabilisieren das Ganze unter Rhythmus- und Tempowechseln. (Wichtig im 10er vor allem!)
LL hier etwas spezifischer werden.
3. Hybrid / Race-Specific Einheiten Peak, Feintuning
Da dann zusammenhängende Belastungen, Cutdowns oder Race-Simulationen (zb der 3x3km oder 5x2, 3/2/2/1 km etc. Oder auch 5 km Rennen einbauen 3 Wochen vorher. Hat bei mir meistens auch Gut geklappt
Wäre jetzt so ähnliches wie ich Aufbauen würde wenn schon ne Gute Grundlage da ist und man schon in der Saison "drin" ist
Pro Woche eine Haupteinheit als Schlüsselreiz, die zweite als Support (nicht zwei intensive Einheiten mit gleichem Fokus).
Strecke und Bedingungen hören sich auch nicht ganz optimal an. Dass 5er und 10 zusammen starten ist nicht unüblich. Muss man einfach nur rechnen dass viele Kinder und Jugendliche dort laufen und sich direkt weiter nach vorne orientieren.
Ich bin mal nen 5er glaufen der 200 m hinter dem 10 gestartet wurde und musste mich dann alle 10 km Läufer wühlen und alle überrunden. Das war auch organisatorisch ein Fiasko...