Banner

Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81502
Der @Dartan kann sich unabhängig von seinem Ergebnis auf jeden Fall damit rühmen, beim ersten offiziellen Sub2 Marathon dabei gewesen zu sein... :geil: :headbang:

EDIT: @Steffen42 war schneller...
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81507
Meine Trainigwoche mit total 67 km Laufen:

Montag. Ruhe
Dienstag 6km am Morgen, 12km am Mittag. 5:37 und 5:39
Mittwoch: 70' Fahhrad
Donnerstag: 6km am Morgen, 7km am Nachmittag, beides 5:36
Freitag: 15km am Mittag, 5:32
Samstag 58' Fahrrad
Heute: 21km, Nach Warmup 3.8km@4:16, 600m TP, 3.2km@4:10. Der langsame Teil danach war mit 5:24, WU und Pause habe ich nicht die Zeit gemessen.

Nächte Woche möchte ich den LaLa noch was länger machen und auch wieder mit Tempo am Anfang.

Bis Mitte Woche habe ich den HM von Zürich noch deutlich gespürt, vor allem Innenseite Oberschenkel. U.a. auch darum das Fahrrad auf Mittwoch vorgezogen und keine schnellen Teile ausserhalb des LaLa. Im Moment ist mir Umfang wichtiger.Nächte Woche peile ich um die 70km Laufen an. Und wieder zwei Tage Fahrrad.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81508
b3ngel hat geschrieben: 26.04.2026, 14:50 Kurz von mir heute Abend dann der Rennbericht bin 43:42 gelaufen. Mehr war einfach nicht drin :-(
Schade... Wie ich selber letzte Woche feststellen musste, läuft's nicht immer so, wie man es sich vorher ausgerechnet und erhofft hatte. Krone richten und weiter geht's...

KG-175573 hat geschrieben: 26.04.2026, 08:31 ... und ihr so?
Bei mir heute 90 Minuten laufen. Waren dann 15, 67 km @5:45 mit 3 Steigerungen am Ende.

Ca. zur Hälfte gab's einen längeren Foto-Stopp an der TV-Asahi-Kirschblütenallee, wo die Bäume aktuell in voller Blüte sind... Da war bei bestem Frühlingswetter die Hölle los. War trotzdem wie jedes Jahr schön anzusehen.

Diese Woche nach dem 25k-Wettkampf gewollt nur 35 km. Beine fühlen sich langsam wieder normal an.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81509
Spiridon08 hat geschrieben: 25.04.2026, 12:58 Am 16.05 laufe ich noch HM beim ING Night Marathon in Luxemburg. Da zehre ich noch von meiner Boston-Form, mache aber noch ein wenig Spezifisches bis dahin. @Fjodoro bist du auch da?
Nein, würde in meinem derzeitigen Zustand auch schlecht gehen. Der Marathon hat mehr reingeschlagen als gedacht.danke für den tollen Bericht mit vielen wertvollen Infos. Ich habe früher in der Nähe von Trier gewohnt und kenne daher viele, die in Luxemburg gelaufen sind oder gepaced haben. Muss ein ganz toller Lauf sein und steht auch noch auf der To-Do Liste.
Steffen42 hat geschrieben: 26.04.2026, 13:01 Weltrekord und Marathon unter zwei Stunden in London.

War aber nicht @Dartan, so viel kann man spoilern. :wink:
Die hatten nur Angst vor ihm und sind daher schneller gelaufen :D

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81511
Fjodoro hat geschrieben: 26.04.2026, 16:58 Die hatten nur Angst vor ihm und sind daher schneller gelaufen :D
Es war ja mein Plan mich da einfach mal dran zu hängen, aber auf sub2 Tempo war ich dann leider doch nicht ganz vorbereitet. :noidea: :zwinker2: :hihi:

Aber im Ernst, so in ultrakompakt Form:

Weg zum Startgebiet und die Orga dort komplett problemlos und die mit Abstand best-organisierte von allen meinen bisherigen Majors . :daumen: Stimmung an der Strecke absolut erstklassig. :nick: Strecke zumindest auf den ersten 10-15km extrem voll und wahnsinnig viele Läufer im komplett falschen Tempo, die sich offenbar komplett falsch eingeordnet haben. :nene: :motz: (Vermutlich da dort nach Wunsch-Zielzeit sortiert) Wetter eher auf der warmen Seite, aber zumindest in meinem Zeitbereich noch erträglich, kein Vergleich mit z.B. Berlin letztes Jahr. :schwitz: Ich habe versucht halbwegs "kontrolliert" zu laufen, primär nach Gefühl. Wurde dann etwas langsamer als erhofft, Anfangs teils auch durch die volle Strecke verschuldet, aber auch am Ende mit lichteren Feld nicht mehr wirklich schneller geworden. Letztlich dann aber zumindest noch die Faden-Quali geschafft: :wink:

42.195km 114hm in 3:18:59min (4:43/km)
(43.1km laut Apple Watch :tocktock:)

Jetzt nicht ganz das Ergebnis das ich mir erhofft habe, kann ich aber trotzdem gut mit leben. Vierter Major-Stern eingesackt, ein deutlicher Fortschritt gegenüber meinen letzten beiden Herbst-Marathons, sowohl bei der Zeit, aber vor allem beim Laufgefühl. Somit eine solide Zwischenstufe auf meinen Weg zurück aus dem Formloch, mal schauen was in Berlin dann gehen wird. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81515
Glückwunsch an alle Starter,

@b3ngel

Gute Zeit, selbst wenn Du jetzt nicht 100 % zufrieden bist, dann war das eben eine sehr starke Tempoeinheit als Basis für (noch) schnellere Zeiten. :daumen:

@movingdet65

Wie immer super performt, nach deiner Verletzung erst den Marathon so hinzubrettern und jetzt noch den Hermann in der guten Zeit, einfach stark.. War so nicht zu erwarten, da ist die Form mE doch wieder ziemlich schnell gekommen, den Ritt auf der Rasierklinge hast Du ja selbst mal erwähnt und Du bist ins Risiko gegangen - wurde belohnt. :D

@Dartan

Ziel erreicht, schönen Tag gehabt, wieder ein Major gefinshed, superkonstant die letzten Jahre, Jahrzehnt ja quasi.

Bin gespannt ob Du nochmal richtig angreifst was die Zeiten angeht, weil das da Potential für (noch) schnellere Zeiten ist, weißt du selbst.

Warte noch gespannt auf die Meldung von @RedDesire .

Schönen Restsonntag allen & Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81516
Glückwunsch an @b3ngel, @Dartan, @movingdet65 und hoffentlich auch @RedDesire!

Gekürzte Wochenzusammenfassung
Wann?Was?GesamtDetails
DienstagIntervalle in 10k-Pace
20 x (300 m @ 4:20/km, 100 m TP)
14.25 km @ 4:49/km75.6 - 77.7 s
FreitagHügelwiederholungen
4 x 150 m
11.32 km @ 5:28/km35.4 | 34.8 | 32.9 | 32.4 s
SamstagLanger Lauf16.72 km @ 5:28/km-
Gesamt Laufen3 Einheiten42.29 km @ 5:15/km-
Gesamt Fahrrad4(5) Einheiten10:19:29-
14 Stunden Sport und endlich wieder über 40 Laufkilometer! :nick:

Sporttechnisch lief die Woche gut, wobei die Hügelwiederholungen, insbesondere die letzten Beiden, wohl ein Tick zu hart waren. Zumindest habe ich sie gestern und teils noch heute in den Hamstrings gemerkt. Ansonsten habe ich mich für einen 5 km Wettkampf am kommenden Wochenende angemeldet. Mal schauen, ob ich die Zeit von März (21:14) toppen kann. Prinzipiell sollte allein die schnellere Strecke dafür sorgen, aber auf Grund der wenigen Laufeinheiten momentan kann ich schwer einschätzen was möglich ist.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81517
Glückwunsch an die WKler !

@b3ngel solide Leistung
Aber Was war das Problem genau?

@movingdet65
Sehr starke Leistung. Gratuliere!

@Dartan solide Leistung, gratulier!
Aber: ich fänd es Super spannend dein wirkliches Potential zu sehen da ist definitiv sub 3, glaub mir
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81518
So zu meinem Rennbericht:
Bin angekommen, und habe mich nach dem @Xyris Rat warm gelaufen. Ich hatte die letzten 2 Tage gut geschlafen und meine Beine fühlten sich brutal gut an. 1.5km in 6:15 mit meinem Nachbarn eingelaufen, und dann die 3x250m obwohl ich mich total gebremst habe in 3:55 durchgelaufen, mit jeweils 60sek Pause. 20 Minuten vor dem Lauf war ich damit fertig, was eigentlich perfekt war. Der 10km Lauf ist 4x1 Runde, und dann gehts in das Stadion. Die 4 Runden sind ca. 2.4km. Das Wetter war mit 19 Grad und keiner Wolke wärmer als erhofft. Vielleicht sollte ich nächste mal @RunODW einladen das er mitkommt, wäre ja auch nicht so weit weg von ihm. Der Lauf startete um 12:30 da hatte es 19 grad mit vollem Sonnenschein. Der Start war nicht optimal organisiert, da sie die Läufer des 5km Laufs (wo viele Jugendliche dabei waren) vor den Läufern vom 10km Lauf einsortiert haben. Das könnte man besser organisieren, in dem man den Lauf einfach 5 Minuten vorher startet. Dann ging es los, ich hatte im Hinterkopf bitte langsam laufen und keinen überholen, was mir meiner Meinung nach für die ersten 100m gut gelungen ist. :-) Habe mich extrem gebremst, trotzdem ist der erste Kilometer in UHR 3:54 echt 3:57 durchgelaufen. Meine Uhr hat am Ende des vermessenenen Zehners 140m zuviel angezeigt also rechne ich einfach mal 3 Sekunden überall drauf da die letzen 140m in 33 Sekunden durch gingen. Wahrscheinlich war der letzte Kilometer schneller, und dazwischen nen Ticken langsamer, aber das ist alles Zahlenklauberei. Nachdem der erste km leicht bergrunter ging, ca. 3hm, ging es zum unangenehmen Teil der Runde. Da kommen in knapp 300m 5m "Bergauf", der km ging in 4:13 durch. Alle 8:30 habe ich einen Timer gestellt, um inituitiv zu sehen ob ich am km Schild noch im Soll bin (Bis km6 war das auch der Fall) Der 3km in 4:12 und das war alles bis dahin unspektukulär habe mich super gefühlt, und im Kopf habe ich gedacht das Tempo kann ich locker sogar ne Stunde aushalten. Der 4km in 4:17. Bis dahin bin ich hinter 2 hergelaufen die aber dann in Richtung Stadion abgebogen bin, und da habe ich dann zum ersten Mal gespürt das auf dem leicht bergrunter Teil ein teils heftiger Wind blies. Der km 5 lief dann in 4:19 durch. Jetzt hat sich schon einiges nicht mehr so leicht angefühlt, 2 haben zu mir aufgeschlossen und da habe ich mich dann dran gehangen, da ging es wieder allerdings wurde es nun immer härter und ich bin da teilweise auch Mental auseinander geflogen. Die Beine fühlten sich noch gut an, aber die Anstrengung war einfach brutal. Danach ist alles erzählt ich habe versucht irgendwie mit maximaler Anstrengung ins Ziel zu kommen. Überholt hat mich bei km7 nur noch eine einzige Frau die dann 16 Sekunden vor mir im Ziel war. Danach bin ich die komplette Zeit komplett alleine gelaufen.

Hier die km Schnitte der weiteren Kilometer.

6: 4:23
7: 4:29
8: 4:30
9: 4:40
10: 4:27

Insgesamt wurde ich 34 von 138. In meiner AK 5/22. Gesamtzeit 43:42

Meine Gedanken dazu:

Con:
- Evtl. nen Ticken zu schnell losgelaufen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, ich habe mit einem gesprochen und der hat gesagt er läuft 45 minuten heute, und dem bin ich einfach hinterhergelaufen. Der Start war aber wirklich ein komisches getümmel.
- Ca. ab km6 eingebrochen, wie letzte Woche
- Evtl. hätte ich bei der Wärme mir Wasser über den Kopf kippen sollen gefühlt der erste richtig warme Tag. Mein Uhr hat 24 grad gemessen.
- Mental war es zwischen drin arg schwierig, das ist auf jeden Fall verbesserungswürdig
- Wurde wenig überholt glaube ich nach km 1 nur noch 5 Läufer, wobei da 2 zum 5km Lauf gehört haben.

Pro:
- Tapern hat perfekt funktioniert Beine waren gut
- Warmlaufen auch habe mich kurz vor dem Start sehr gut gefühlt
- Die Grundschnelligkeit war heute extrem hoch.
- Habe das Gefühl gehabt die Einheit letzten Mittwoch 3x3km im Renntempo hat mich auf jeden Fall weitergebracht.

Ich werde mal schauen ob ich so Einheiten mache wie 2x3km @4:50 + 1x3km @4:15 als Standardeinheit jedes erste Workout in der Woche. Und dann die Zeiten der ersten beiden Intervalle jede Woche etwas schneller mache. Würde mich interessieren was ihr sagt wie ich evtl. hinten raus das besser trainieren kann. Ich laufe ja eigentlich viel Volumen im aeroben Bereich.

An die anderen Starter, auch Gratulation, waren ja alles starke Leistungen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81519
@b3ngel

Ich glaube, das etwas schnelle Loslaufen dürfte ein wichtiger Schlüssel sein. Bei meinen ersten beiden Läufen dieses Jahr konnte ich zwar keinen negative Split hinlegen, aber es sind recht konstante Läufe geworden. Eigentlich das erste Mal überhaupt. Man muss sich am Anfang schon bewusst zurück halten, ich wusste das natürlich vorher auch schon, aber man denkt leicht, dass man es schafft, wenn es sich halt eben leicht anfühlt. Beim 10er Anfang März in Celle ist es dann eine 41:39 geworden. In der Racepace von dann im Schnitt 4:10 hatte ich vorher gar nicht trainiert. Eher so etwas wie 3 x 2000m in 4:20-4:30, also in meinem späteren HM-RT und minimal schneller. Soll sagen, dass ich Renntaktik plus ggf fehlende Läufer zum orientieren insbesondere beim harten Stück eines 10ers mehr Stellenwert einräumen würde, als der Grundlage vorher.
Zuletzt geändert von AB1985 am 26.04.2026, 22:25, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81520
Danke für die Glückwünsche vorab :wink:
Aus meiner Sicht war es ein tolles Rennen mit vielen bekannten Gesichtern, tollen Geschichten vorher und hinterher, sowie viel Spaß und Freude.

Einen Dank und gleichzeitig nochmals herzliche Glückwünsche möchte ich an @movingdet65 aussprechen, an welchen ich mich bei diversen harten Passagen orientiert habe um nicht (wieder) zu überpacen. Sehr nettes Gespräch im Ziel, freut mich dich kennengelernt zu haben :giveme5:

Das Wetter war großartig, trocken, Sonne wenig Wind. Eine hervorragende Stimmung an den Hotspots entlang der Strecke, dass machte echt Freude. Aber auf der Strecke auch teils harte Bedingungen, einen Motivationsschub gab es nach den Lämmershagener Treppen nochmals durch den Coach, welcher an der Strecke dort die Geschehnisse seiner Schützlinge beobachtete.
Vorgenommen hatte ich mir 2:29:57, welche ich mit 2:28:30 sogar unterbieten konnte. Damit PB und es erfüllt mich mit Stolz diese "magische" Grenze des regionalen Läuferhighlight unterboten zu haben.
Ein Rennbericht folgt die Tage.

Glückwünsche gehen selbstverständlich @KG-175573 @Dartan bei der Premierenveranstaltung der ersten offiziellen Sub2 und @b3ngel des mutigen Anlauf.

Hier noch meine Woche:
WANN WAS GESAMT DETAILS
Mo. Rolentrainer 30' @52% HFMAX ReKom mit überwiegend Höhenmetern
Di. Intervalltraining 11,2Km @5:49/Km bei 71%HFMAX Mit 4x1000m @3:50/Km mit 5' TP
Mi. Fahrtspiel 12,2Km @5:11/Km bei 75% HFMAX 35' EL + 13' TDL + 15' AL
Do. Rest
Fr. Fahrtspiel 7,35Km @4:49/Km bei 77% HFMAX 15' EL + 10' TDL + AL mit 3 Strides
Sa. Farming Tagsüber viel Bewegung
So. 54. Hermannslauf 31,1Km @4:51/Km bei 85% HFMAX Toller, anspruchsvoller Wettkampf. 430ter Gesamt, 400ter Herren, 34ter AK45
Zusammenfassung 4x Laufen: 61,4Km @5:04/Km bei 79% HFMAX
2x Rad 8Km @51% HFMAX
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81522
Glückwunsch an alle Finisher!

@Dartan: ich glaube dadurch, dass du sowieso nicht auf Bestzeit aus warst, konnte der Körper auch einfach mal genießen. Ich bin genauso wie @Xyris sicher, dass du die sub-3 drauf hast. Schau einfach mal, wie sich der Sommer entwickelt und entscheide dann, ob du wieder verstärkter angreifen willst. Ansonsten ist das ja auch so gut.

@b3ngel: echt schade, aber trotzdem gut durchgekämpft. Manchmal gibt es so Tage. Ich bin bei deinen Trainingsleistungen eigentlich auch sicher, dass da mehr geht.

@movingdet65 und @RedDesire: toll den Wald gerockt! Und dann scheinbar auch noch gegenseitig gepushed, klasse! Gerade bei @RedDesire wäre ich mal gespannt was herauskäme, wenn er statt 82 Verpflichtungen nur 44 hätte und konsequent trainieren könnte. Sub 2:30 hab ich schon öfters als Schallmauer beim Hermann gehört.

Auch Glückwunsch an @KG-175573 (klasse Entwicklung!) und dem anderen Marathoni, der etwas unter dem Radar geflogen ist, aber sowieso immer die Bude rockt :wink:

Ich selbst habe die Woche mit nem 14km Lauf abgeschlossen. Das Ding von vor 2 Wochen hängt mir irgendwie immer noch nach, ziemlich zäh alles, 5er Schnitt fühlt sich schon fast wie ein ruhigerer Tempolauf an. Ganz neue Erfahrung für mich, sonst war ich immer schnell wieder auf den Beinen. Aber stört jetzt auch nicht wirklich, da nichts ansteht.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81523
b3ngel hat geschrieben: 26.04.2026, 21:33
- Habe das Gefühl gehabt die Einheit letzten Mittwoch 3x3km im Renntempo hat mich auf jeden Fall weitergebracht.

Ich werde mal schauen ob ich so Einheiten mache wie 2x3km @4:50 + 1x3km @4:15 als Standardeinheit jedes erste Workout in der Woche. Und dann die Zeiten der ersten beiden Intervalle jede Woche etwas schneller mache. Würde mich interessieren was ihr sagt wie ich evtl. hinten raus das besser trainieren kann. Ich laufe ja eigentlich viel Volumen im aeroben Bereich.

An die anderen Starter, auch Gratulation, waren ja alles starke Leistungen.
Die 3x3 hatte 8 Tage vorher nicht die größte Wirkung. Aber als letzte Key Session wenn man 3x3 Machen Will bzw als Test schon OK.
Aber: du hast die hintenraus nicht solide zu Ende gebracht. Da war die 4:15 schon wackelig
Nun ähnliches im Rennen. Der Drop ist schon beträchtlich.


Evtl etwas zu ambitioniert gestartet aber wahrscheinlich nicht das Hauptproblem.

- Vo2max und Speed ist kein Problem.
- 10 km Basis Komponenten sind vorhanden
- Du kommst gut rein und läufst stabil bis km 5
- Taper/ warm Up passt

>> Dann kommt ab km 6-7 meistens der entscheidende harte Punkt im 10 km Rennen .
>> Threshold/10 km Stabilität bricht dir (unter Ermüdung zusammen)
>> Laktat steigt kann nicht ausreichend gecleart werden und wohl auch nicht toleriert
>> Tempo wird nicht mehr ausreichend ökonomisch, alles wird zäh, benötigt mehr effort
>> Dann leidet nicht Stil und Technik und Atemrhythmus


2x3km @4:50 + 1x3km @4:15 als Standardeinheit
Nein Training sollte sich nicht wiederholen...keine festen Standardeinheiten.. immer leichte Variation.
Abgesehen davon. Die Einheit ist zu langsam. Und nicht spezifisch genug.
Kann man als Support Einheit nutzten Aber die ersten 2 km sind Wohlfühltempo im 10 km Training.
Viel zu weit weg von deinem Problem .

Du brauchst mMn:
1. Mehr Einheiten mit spezifischer(!) Vorermüdung
2. Mehr Zeit im 10 km RT unter Druck
3. Mehr Stabilität/ Ermüdungsresistenz im 10 km Bereich

Ich würde zb sowas in den Blick nehmen.

Hybrid TDL
5 km @4:28 (95% 10 km RT) + 3 km @4:15 10 km RT (Druck!)

Fusion Blocks:
2-3x (2 km @4:28 (~95% 10 km RT) + 2 km 10 km RT (100%) / 2:30 min TP nach dem "Fusion Blocks" (spezifische Vorermüdung!)

Kann man anfangs auch mit 1,5 km hinten machen oder vorne reduzieren. Oder mit kurzer Pause dazwischen arbeiten (90 sek.). Wie es Grade in den Plan und die Peridosierung passt.

Alternations/Wave Style:
4x1 km @4:15/1 km @4:25 im Wechsel (kontinuierlicher Druck!)

Cut down Reps:
4/3/2 km @4:28/20/15 ohne Pause (spez. Ermüdungsresistenz!)

Hybrid Style:
3x2 km @~4:25 (97% RT), 90 sek. Pausen, 1600 m @100-102%
(Vorermüdung und hartes Finish!)

Auch mal ein LL.
Hier zb mit 6-7 km fast Finish im Bereich 90%-95 ganz zum Schluss im 10 km RT
Oder längere Steady Blöcke und Renntempo
Zb 3x(3 km Steady+2 km 10 km RT, 2 km easy) etc etc.
(Zu Ergänzung und Aerobe Stabilität
So in dem Stil.



Natürlich nichts alles ist ja logisch. Und Peridosieren natürlich.


1. TDLs + Long Runs als Basis bzw Vorbereitung.
TDLs bauen die race-specific Grundlage auf (hauptsächlich Threshold/Subthreshold).
LL bringen aerobe Basis und beginnen mit einfacher Struktur, bevor sie später spezifischer werden.

2. Fusion Blocks + Alternations (Aufbau/Hebel)
Fusion Blocks als 10-km-spezifische Reiz im Aufbau (Vorermüdung + 10km RT).
Alternations stabilisieren das Ganze unter Rhythmus- und Tempowechseln. (Wichtig im 10er vor allem!)
LL hier etwas spezifischer werden.

3. Hybrid / Race-Specific Einheiten Peak, Feintuning
Da dann zusammenhängende Belastungen, Cutdowns oder Race-Simulationen (zb der 3x3km oder 5x2, 3/2/2/1 km etc. Oder auch 5 km Rennen einbauen 3 Wochen vorher. Hat bei mir meistens auch Gut geklappt

Wäre jetzt so ähnliches wie ich Aufbauen würde wenn schon ne Gute Grundlage da ist und man schon in der Saison "drin" ist

Pro Woche eine Haupteinheit als Schlüsselreiz, die zweite als Support (nicht zwei intensive Einheiten mit gleichem Fokus).


Strecke und Bedingungen hören sich auch nicht ganz optimal an. Dass 5er und 10 zusammen starten ist nicht unüblich. Muss man einfach nur rechnen dass viele Kinder und Jugendliche dort laufen und sich direkt weiter nach vorne orientieren.

Ich bin mal nen 5er glaufen der 200 m hinter dem 10 gestartet wurde und musste mich dann alle 10 km Läufer wühlen und alle überrunden. Das war auch organisatorisch ein Fiasko...
Zuletzt geändert von Xyris am 26.04.2026, 23:32, insgesamt 3-mal geändert.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81527
Sehr schöne Berichte und Gratulation an alle Wettkämpfer.

@b3ngel Schätze, dass du noch 2 Wochen gebraucht hättest. Hatte nach meinen 3x3 km, die auch nicht zufriedenstellend waren, noch eine Einheit mit 4x2 km und dann die @Xyris Einheit mit 2/3/2/1 km. Dabei musste der letzte km ca. 8 Sekunden unter RT gelaufen werden. Bei der Hälfte gab es auch einen mentalen Bruch. Genau zu wissen: die Kräfte schwinden, doch das Schlimmste kommt noch. Solche Momente sind viel wert für den WK.

Hier 3,32 km @5:47 Shakeout und jetzt Krafttraining.

Wünsche einen guten Start in die Woche. :wink:
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81529
Steffen42 hat geschrieben: 27.04.2026, 08:48 Und Ihr so?
Bei mir waren es heute 9.6km in 00:58 bei 67% ⌀ HF.

@Xyris Danke erstmal für die Ausführliche Antwort, und die Ideen und Erklärungen für die gesamten Einheiten. Weiß das sehr zu schätzen. Bei einer Sache habe ich mich vielleicht etwas umständlich ausgedrückt, Wollte sagen das ich bei den 2x3km (4:40) + 3km RT (ohne Pause zum RT), das mit 4:40 starte und dann jede Woche 5 Sekunden runtergehe, damit ich erstmal abschätzen kann, wieviel Recovery ich nach so einer Einheit brauche.

@KG-175573 Vor dem Rennen ist ja nach dem Rennen, mein nächstes Rennen ist ein 10k im Juli. Dazwischen liegt eigentlich ein Berglauf an dem kann ich nicht teilnehmen, da ich auf einer Hochzeit bin, da werde ich evtl. den als Time Trial alleine laufen, damit ich mein "Fortschritt" zu letztem Jahr sehen kann.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81530
Hinter mir liegt ein lauf-freies Wochenende. Allerdings war auch der JGA in Köln aus seine Weise körperlich recht anspruchsvoll. Von daher keine Neuigkeiten bei mir, dennoch war hier so viel los, dass ich das nicht unkommentiert lassen möchte.

@Spiridon08 Danke dir für den Rennbericht. Klingt nach einer rundum gelungen Woche in Boston. Da bin ich schon sehr gespannt auf den M in Frankfurt im Herbst. Das sieht auf alle Fälle gut aus!

@b3ngel Kopf hoch und Blick nach vorne. Ich denke auch aus solchen Rennen lässt sich viel Positives ziehen für die Zukunft.

@Dartan Glückwunsch zum nächsten Stern und einem tollen Erlebnis! Da scheint sich der Trip voll gelohnt zu haben.

@movingdet65 Glückwunsch - AK-Platz 4 bei 6.000 Startern zeigt wie stark deine Leistung ist. Meinen Respekt.

@RedDesire Glückwunsch zur PB. Freue mich schon auf den Bericht!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81533
b3ngel hat geschrieben: 27.04.2026, 09:44
Steffen42 hat geschrieben: 27.04.2026, 08:48 Und Ihr so?
Bei mir waren es heute 9.6km in 00:58 bei 67% ⌀ HF.

@Xyris Danke erstmal für die Ausführliche Antwort, und die Ideen und Erklärungen für die gesamten Einheiten. Weiß das sehr zu schätzen. Bei einer Sache habe ich mich vielleicht etwas umständlich ausgedrückt, Wollte sagen das ich bei den 2x3km (4:40) + 3km RT (ohne Pause zum RT), das mit 4:40 starte und dann jede Woche 5 Sekunden runtergehe, damit ich erstmal abschätzen kann, wieviel Recovery ich nach so einer Einheit brauche.
Grds gut langsam fein zu steuern und auch die Idee mit der Progression ist gut, aber 4:40 ist deutlich zu weit weg vom Zieltempo. Du trainierst damit nicht das was für fehlt (maximal ganz an Ende an der maximalen prigession) Hast aber bis dahin zu viel Zeit im Graubereich der das Problem Nicht löst verbracht, (nämlich moderat, Steady bis upper Steady). Das erzeugt nicht die spezifische Ermüdung.

Das Tempo muss näher an das Renntempo am Anfang (daher ja meine "Fusion Blocks") etc.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81534
Glückwünsche an @RedDesire und @movingdet65 zu den tollen Leistungen beim Herrmann.
Genauso an @Dartan zum vierten Stern. was fehlt jetzt noch, Tokio und New York, oder?

Antracis hat geschrieben: Die Ehrenpflaume hat sich in London mit 3h:18 übrigens auch für den Faden qualifiziert. Immerhin mit 58 Jahren. Hat jemand zufällig seine Nummer ? Würde Ihn einladen, nicht das Ihn uns das Dschungelcamp wegschnappt. :D
Hätte @Dartan ja direkt im Ziel machen können. Aber vorher abklären, ob er auch wirklich nur 3-4x pro Woche trainiert... :D
Steffen42 hat geschrieben: 27.04.2026, 08:48 Und Ihr so?
Radpendeln Hinweg: 58,2km in 2:09h @172W 59% Hfmax

Morgens um halb 6 war es noch recht frisch mit 4°, also heute die zweite Satteltasche mit Sommerschuhen und kurzen Radklamotten für die Rückfahrt nötig.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81535
Glückwunsch an all die anderen Finisher des Wochenendes, muss ich mir wenn ich wieder zuhause bin dann alles noch mal in Ruhe durchlesen! :nick:

Antracis hat geschrieben: 27.04.2026, 10:06 Die Ehrenpflaume hat sich in London mit 3h:18 übrigens auch für den Faden qualifiziert. Immerhin mit 58 Jahren. Hat jemand zufällig seine Nummer ? Würde Ihn einladen, nicht das Ihn uns das Dschungelcamp wegschnappt. :D
Ja, wohl negativste Punkt des Wochenendes: Da läuft der Sack doch tatsächlich 27 Sekunden schneller als ich! :motz: :sauer: :zwinker2: Ich würde jetzt einfach mal festlegen, dass bei den offiziellen "sub3:20-Anwärter" Meisterschaften – wie bei Meisterschafen üblich – die Bruttozeiten gewertet werden, da war ich nämlich gut eine Minute vor ihm! :P

(P.S. Sebastian Vettel mit einer 2:59:08h :haeh: :wow:)


Christoph83 hat geschrieben: 27.04.2026, 10:26 Genauso an @Dartan zum vierten Stern. was fehlt jetzt noch, Tokio und New York, oder?
Ja, NYC und Tokio fehlen noch. New York diesen Herbst steht fest und ist gebucht. Tokio werde ich versuchen einen Platz für nächstes Jahr zu bekommen (per Reiseveranstalter), sobald buchbar. Aktuell wissen die aber selbst noch nicht wie viele Startplätze die bekommen, erfahrungsgemäß stehen die Chancen da wohl halbwegs gut, aber sicher ist es nicht. (Boston z.B. hingegen ist wohl selbst per Reiseveranstalter nur mit großen Glück möglich, da die nur extrem wenige Nummern bekommen.)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81536
Glückwunsch an @movingdet65 und @RedDesire zur Punktlandung beim Herrmann! Sauber abgeliefert! :daumen:

Glückwunsch auch an @Dartan zum 4. Stern! Da schaffst du die 6 Sterne wahrscheinlich noch vor mir. Eventuell machen wir Tokio auch zusammen. Mehr dazu weiter unten :wink:

Ich hoffe ich habe niemanden übersehen?!
Steffen42 hat geschrieben:Und Ihr so?
Ich habe meinen langen Lauf gestern mal etwas anders gestaltet. Mit dem Zug nach Königstein und dann entlang der Elbe zurück nach Dresden. Die Idee hatten scheinbar noch mehr Leute, war ganz schön voll im Zug :P

Ich hatte mich am Freitag, in letzter Minute, noch für den Oberelbe Marathon angemeldet. Nachdem die 2 langen Läufe ganz gut liefen, war ich ganz hoffnungsfroh würdevoll ins Ziel zu kommen, auch wenn ich nicht wirklich auf einen Marathon vorbereitet war. Wollte den Lauf einfach genießen, ohne jegliche Zeitambitionen. Da als Genusslauf geplant, hatte ich noch auf die finale Wettervorschau gewartet, die dann wunderbar aussah. Strahlender Sonnenschein, um die 10 Grad. Der frische und böige Gegenwind schaffte angenehme Kühlung. So ging es entspannt auf die Strecke. Ordnete mich in ca. 20 Position ein und genoss auf den ersten 10km die Ausblicke im wunderschönen Elbtal (Festung Königstein, Bastei...). Es hatte sich eine recht große Gruppe gefunden, was ich als ganz angenehm empfand. An den folgenden leichten Anstiegen zerbrach diese leider und ich machte einfach weiter mein eigenes Ding. So entspannt und locker einen "Wettkampf" zu laufen, macht tatsächlich Spaß!

Ich achtete viel mehr als sonst auf die Menschen am Rand, die Landschaft und die freundlichen Helfer. Auch bei der Verpflegung ließ ich mir Zeit, um in Ruhe einen Becher zu greifen und zu trinken. So kam ich recht locker in Pirna an, wo es eine kurze Runde durch das Stadtzentrum zu bewältigen gilt. Viele Kurven und Kopfsteinpflaster forderten etwas mehr Aufmerksamkeit. Rund 20km waren geschafft und ich sah, wie die ersten von vorne mir langsam entgegenkamen. Da ich mich noch extrem locker fühlte entschied ich mich hier, etwas anzuziehen und mal zu schauen, wie lange das gut geht. Ich war mir sicher, dass ich problemlos ins Ziel kommen würde und so wollte ich einfach etwas "riskieren". Schnell war der 11. eingeholt und abgehängt und ich lief auf ein Duo auf, dass die Plätze 9 und 10 belegte.

An der Halbmarathonmarke zeigte die Uhr 1:20, ich war schockiert. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal auf die Uhr geschaut, wozu auch. Vom Gefühl her hätte ich locker 5 Minuten langsam vermutet. Kurz kamen leise Zweifel auf, was ich hier gerade mache. Körpergefühl war aber weiterhin gut, also ab nach vorne. So holte ich auch relativ flott das Duo ein und wollte eigentlich erstmal in der Gruppe bleiben. War dann aber relativ flott wieder alleine unterwegs und hatte in dem Moment auch keine Lust darauf mich zu bremsen. Der 8. vor mir war ein großes Stück entfernt. Ich stoppte mal kurz mit der Uhr, rund 1 Minute war der Abstand. Ich rechnete nicht damit noch zu ihm auflaufen zu können, da ich vermutete die letzten 10km würden durch den schnellen Start und die fehlende Vorbereitung mit Sicherheit deutlich langsamer werden.

Ab Kilometer 25 war das sehr lockere Laufgefühl dann auch langsam weg. Nacheinander und teilweise gleichzeitig meldeten sich Wade, Hüfte und hinterer OS-Muskel auf der rechten Seite. Ich forcierte daher nicht weiter, sondern versuchte einen guten Schritt zu finden, bei dem es zumindest nicht schlimmer wird. Die Verpflegung klappte weiter wie geplant, alle 25-30 Minuten ein Maurten 160er Gel. Mit der steigenden Anstrengung wurde das Trinken etwas schwieriger und auch die Sonne und die steigenden Temperaturen machten sich bemerkbar. Motivation gab mir, dass der 8. nun merklich langsamer wurde und auch aus der Distanz wahrnehmbar nicht mehr "rund lief". Von außen bekam ich bei Kilometer 30, wir hatten gerade das schöne Schloss Pillnitz passiert, den Zuruf "der sieht schlecht aus, den holst du noch".

Also orientierte ich mich nach vorn und war ganz dankbar über die Motivation. An den aufgestellten Barken konnte ich gut den Fortschritt meiner Aufholjagd sehen: erst 10, noch 5 und bei pünktlich bei Kilometer 35 am "Blauen Wunder", der berühmten Loschwitzer Elbbrücke, lief ich an ihm vorbei. Die letzten 7 Kilometer wurden dann ein harter Kampf gegen die starke Müdigkeit und den nun sehr heftigen Gegenwind. Auf diesem Stück gibt es keinerlei Bäume oder Häuser und erfahrungsgemäß bläst der Wind hier immer besonders kräftig. Ich sollte nicht "enttäuscht" werden und fühlte mich, als würde ich stehen. Dass dem nicht so war, konnte ich an den HM Läufern sehen, die ich nun reihenweise überholte.

Was eigentlich als Genusslauf geplant war, wurde nun doch noch zu einem Wettkampf, hauptsächlich gegen mich selbst. Das vor mir auftauchende Panorama konnte ich nicht mehr genießen, nun spielte auch der Magen verrückt und ich überlegte mehrfach, ob es nicht besser wäre diesen einfach direkt neben die Strecke zu entleeren. Zum Glück blieb dann aber doch alles drin und ich konnte kurz vor dem Einlauf ins Heinz-Steyer-Stadion noch meine Mutti am Straßenrand erblicken, die mich enthusiastisch anfeuerte. Mit der Vorfreude, dass es nun gleich geschafft ist, machte ich mich auf die letzten 200m im gut gefüllten Stadion und überquerte nach 2 Stunden und 42 Minuten glücklich die Ziellinie.

Nach der wohlverdienten Dusche verbrachte ich die Zeit bis zur Siegerehrung mit vielen freundlichen Gesprächen mit bekannten und neuen Gesichtern. Beeindruckend, was die Jungs ganz vorne abgeliefert hatten. 2 unter 2:25 und ein weiterer unter 2:30, trotz Gegenwind und einem erzwungenen Stopp am Bahnübergang. Brutal stark einfach nur! Musste mich fast etwas schämen mit 2:42 auf dem Podium (1. in 2:29, 2. in 2:30) :wink:

Fazit: Ich bin extrem zufrieden und ehrlich gesagt ein bisschen positiv geschockt von dieser Zeit. Runalyze hatte 2:59 und Stryd 2:48 vorhergesagt, ich hatte Sub2:50 als Optimalfall gesehen. Zeigt mal wieder schön die Bedeutung von Lebenskilometern und den abnehmenden Grenznutzen des Umfangs. Fadenqualifikation damit erfolgreich erreicht, in den letzten 8 Monaten war ich tatsächlich im Durchschnitt zwischen 3- und 4-mal laufen, bei 54 WKM :P

Nachwirkungen gestern und heute sind faszinierend wenig. Ich fühle mich wie nach einer mittelharten Trainingseinheit und nicht wie nach einem schlecht vorbereiteten Marathon. Keine Ahnung warum, aber ich werde mich sicher nicht beschweren :P

Das stimmt mich durchaus positiv für den Herbst. Hier habe ich mich nochmal umentschieden und werde nicht den HM in Dresden als A-Ziel angehen, sondern voraussichtlich versuchen in Münster die Qualifikation für die World Age Group Championships zu erreichen, die 2027 in Tokio stattfinden. Da ich die absurden Preise der Reiseveranstalter aus Prinzip ablehne, wahrscheinlich der einzige realistische Weg zum 6. Stern. Leider gibt es dieses Mal keine garantierte Quali, die in der Vergangenheit bei 2:35 lag. Was man am Ende laufen muss, ist also schwer zu sagen. Aber bei 2000 Plätzen habe ich zumindest vage Hoffnungen, dass es klappen könnte. Ist aber eigentlich auch egal, ich werde mein Bestes geben und dann mal schauen, ob es reicht. Blöd, dass es nicht ein Jahr später ist, so muss ich mich mit 44 in der M40 qualifizieren. Nächstes Jahr in der M45 wäre es wahrscheinlich deutlich leichter gewesen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81537
ZenZone hat geschrieben: 27.04.2026, 09:49

@Spiridon08 Danke dir für den Rennbericht. Klingt nach einer rundum gelungen Woche in Boston. Da bin ich schon sehr gespannt auf den M in Frankfurt im Herbst. Das sieht auf alle Fälle gut aus!

@b3ngel Kopf hoch und Blick nach vorne. Ich denke auch aus solchen Rennen lässt sich viel Positives ziehen für die Zukunft.

@Dartan Glückwunsch zum nächsten Stern und einem tollen Erlebnis! Da scheint sich der Trip voll gelohnt zu haben.

@movingdet65 Glückwunsch - AK-Platz 4 bei 6.000 Startern zeigt wie stark deine Leistung ist. Meinen Respekt.

@RedDesire Glückwunsch zur PB. Freue mich schon auf den Bericht!
Kann mich nur anschliessen,ein tolles Wochenende! :daumen:

Ich laufe auch wieder etwas regelmässiger, letzte Woche 4 Läufe, gesamt knapp 40 Kilometer, und es wird ein harter Weg zurück.
Samstag 12 km fühlten sich an wie mindestens ein HM. :peinlich:
Aber es wird nicht aufgegeben, denn der nächste wirkliche HM ist schon gebucht, also Never Stop!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81539
Steffen42 hat geschrieben: 27.04.2026, 08:48
Das mit der "Und Ihr so" Disziplin lässt stark zu wünschen übrig.
Und Ihr so?
Wir kennen doch die Lösung @Steffen42 😘.

Ich habe heute in die erste Einheit von dem 16W 10k -Planer von John J. Davis (JJD, um Verwechslungen mit Jack Daniels zu vermeiden) reingeschnuppert. Den Plan möchte ich auf 8 bis 10W reduzieren, General Phase straffen und Support Phase reduzieren Sowie WK Intensität belassen.

Zielwettkampf könnte der Sport Scheck 10er am 05.07. werden mit Zielsetzung 1 tiefe bis mittlere 37er - Zeit und Mindestziel Sub-38. 🌅 Falls keine supersonnigen Temperaturen vorherrschen.

Heute Tempointervalle, wechselnde benachbarte Stufen der Unterstützungsleiter. Steuerzeit 37:50 bis 38:10, ergo 3:47 bis 3:49 min / km. Mal schauen wo ich stehe.

Auf der Tartanbahn heute Morgen: 2 km WU + 3 x 250m MRT bis 10k pace und

6 x 2 min (105 % 10k pace) @3:53, 3:39, 3:42, 3:41, 3:38, 3:47 + 6 x 1 min (108 % vom 10k pace) @3:30, 3:24, 3:32, 3:33, 3:44 (abgelenkt..., nicht fokussiert), 3:22 mit jeweils 1.5 min Jog + 2,3 km Ausrollen @5:52. Puls war in der Spitze bei 96 Prozent. Die 2 min sind mir wesentlich schwerer gefallen als die 1 min IV's. Anstrengung 8,5/10.

Nochmals Gratulation an alle Wettkämpfer, erholt euch gut.

@RedDesire

Super Sache dein Lauf beim Hermann, geil gerockt und deine Wunschzeit geholt, sensationell. Klasse , dass Du noch mit @movingdet65 plaudern konntest. 😄

@b3ngel

Ich finde nicht das Du zu schnell angegangen bist, die Gefahr ist immer existent, dass bei KM 6 bis 8 / 9 die pace nicht gehalten kann und doch ist das genau der richtige Ansatz um irgendwann durchzuziehen und dann passt die Zeit für Dich.

Danke für den lesenswerten Bericht. 😄

Edit: @ToPoDD

So eben Mal aufs Podium und mit Freude einen Marathon absolviert. Hat was 🌅. Danke auch hier für den tollen Bericht.

Viele Grüße & gute Woche gewünscht, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81540
Kurzer Bericht von mir.
Nachdem mein Winter/Frühjahrstraining schlecht lief habe ich vor 14 Tagen beim Hannover Marathon mit 3:09 gerettet, was irgendwie zu retten war. Die ersten 28 KM im 3 Stunden Tempo mitgerollt. Als ich merkte, dass es für 3 Std. Nicht reichen würde bin ich zuende gelaufen, ohne mich übermäßig zu quälen.
6 Tage später dann der spontane 5er in 38:02. Damit war ich super zufrieden.
Gestern dann der Darss Marathon. 🙈 Ein kleiner, feiner naturnaher Landschaftsmarathon. 2/3 der Wege bestehen aus Waldboden oder sandigen Wegen. Dazu kommt der Wind, der natürlich anders wirkt, als bei einem Stadtmarathon. Ich habe gleich gemerkt, dass ich trotz der Vorbelastung stabiler bin, als in Hannover. Hintenraus wurde ich zwar auch wieder etwas langsamer, aber das hat auf Grund des Windes und des Untergrundes fast alle getroffen und so hat mich auch keiner mehr überholt. Am Ende stand eine 3:05, was auf dem Tarrain den 6. Platz und den 1. in der AK bedeutete.
Somit bin ich mit dem Frühjahr halbwegs versöhnt. Es fehlte zwar die absolute Spitzenleistung (Sub 3 oder gar PB) aber in Summe hat es dann gepasst.
Da ich mit 3 Wettkämpfen in 14 Tagen den Bogen arg gespannt habe und ihn nicht überspannen möchte werde ich jetzt mal drei Wochen Regeneration mit etwas radeln und maximal lockeren Läufen einschieben. Zum Sommer wird dann auf den kurzen Distanzen voll angegriffen.

Munter bleiben ✌

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81541
Ich finde die Erfahrungen mit den Reiseveranstaltern auch interessant. Wenn ich mir noch mal einen Solomarathon antue, dann schon mit gewissen Ansprüchen an die Location. Die Prio liegt zwar auf Triathlon, aber mal schauen.

Wie ist das bei den Reiseveranstaltern eigentlich mit der Unterkunft für eventuelle Begleitpersonen? Also ist London z.B. für Anti + Frau Anti die aber nicht läuft, machbar über Reiseanbieter ?

Heute Entlastung, also nur Stabi/Kraft-Arme

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81542
ToPoDD hat geschrieben: 27.04.2026, 12:20 Da ich die absurden Preise der Reiseveranstalter aus Prinzip ablehne
Kann ich absolut nachvollziehen, was die für die eigentliche Startnummer wollen ist tatsächlich schon kurz vor Wucher... Ist bei der Mehrheit der Majors halt leider für den "normalsterblichen" Läufer die einzige halbwegs realistische Möglichkeit irgendwie an einen Platz zu kommen.

Fairerweise muss man aber zumindest sagen, dass – nach meiner begrenzten Erfahrung jetzt – zumindest die Preise für den Krams Außenrum, also primär Hotel, absolut fair sind. Also fair im Sinne von man zahlt grob das selbe wie wenn man die identische Leistung selbst buchen würde. (Aber andererseits hat man eben auch keine große Auswahl und kann nicht durch Hotel außerhalb, Airbnb etc. günstiger wegkommen.)

Und von der Durchführung dann kann ich jetzt absolut nichts negatives sagen. Hat alles problemlos funktioniert, nette Gruppe, sympathische und kompetente Reiseleitung, die einem bei Fragen aller Art weiterhilft. (Nicht dass ich im speziellen das benötigt hätte, aber trotzdem ganz nett da für den "Notfall" was zu haben, und für Reise-/Marathon-unerfahreneren Reisenden der nervöseren Natur wirklich Gold wert. :daumen:

Antracis hat geschrieben: 27.04.2026, 16:38 Wie ist das bei den Reiseveranstaltern eigentlich mit der Unterkunft für eventuelle Begleitpersonen? Also ist London z.B. für Anti + Frau Anti die aber nicht läuft, machbar über Reiseanbieter ?
Absolut kein Problem. Vermutlich sogar sehr gerne gesehen, da auch die Reiseanbieter eben nur ein sehr begrenztes Kontinent an Startnummern haben und somit jeder Mitreisende ohne Startnummer deren möglichen Umsatz erhöht. :wink: Gibt wohl sogar gar nicht so wenige (u.a. in Boston) die sich die Startnummer z.B. über Quali selbst besorgt haben, aber dann Hotel & co. trotzdem über Reiseveranstalter buchen, einfach um sich da Arbeit zu sparen und/oder wegen dem Gruppenerlebniss.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81543
Danke noch für die Glückwünsche!
Einen ausführlichen Bericht zu meinem 10. Hermannslauf werde ich in der Rubrik "Laufberichte" posten,- wird noch etwas dauern,- ich kann ja dann noch drauf hinweisen.
Hier nur einige wichtige Anmerkungen:
Im Ziel wurden sogar knapp 7000 Finisher gelistet,- nochmals eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren.
Da dürfte jetzt aber die Grenze erreicht sein,- sonst wird es einfach zu voll auf der Strecke.
In den hinteren Startgruppen gab es schon enorme Staus und Verzögerungen (und Beschwerden!)
Die letzten kamen dann nach über 5 Std. ins Ziel an der Sparrenburg.
In meiner AK (M60) wurden 234 Finisher gelistet.
Der Muskelkater und die Müdigkeit heute ist ähnlich wie nach einem Marathon,- daher wird der Hermann auch gerne als der "gefühlte Marathon" bezeichnet,- obwohl ja 11 KM kürzer.
Die vielen harten Bergabpassagen gehen halt besonders in die vorderen Oberschenkel und Knie.
Der Lauf ist auch deswegen so fordernd und schwierig, weil man ständig hochkonzentriert sein muss wegen der oft wechselnden Streckenbeschaffenheit (Asphalt, Sandboden, Waldwege, Kopfsteinpflaster (in Oerlinghausen), Schotter ...).
Und eben auch, weil es oft so eng ist auf der Strecke,- besonders in der Anfangsphase.
Das ständige Auf-und Ab kostet schon enorme Substanz und man muss aufpassen, an den Steigungen nicht zu überziehen, damit der Puls nicht durch die Decke geht.
Einige Berge (Ehberg, Tönsberg) haben Steigungen von immerhin zwischen 8 und 16 %,- und sind gar nicht mal so kurz.
Hart bergab nach Oerlinghausen geht es dann zum Teil über Kopfsteinpflaster. Im Ort bei KM 18 wird man dann aber mit einer mega Stimmung entschädigt,- hier herrscht fast sowas wie Tour de France-Feeling.
Insgesamt hatte ich die schwierigsten Stellen ganz solide bewältigt,- da machten sich die langen Trainingsläufe der letzten 5 Wochen auf der Originalstrecke bezahlt. Und der Königsforst-Marathon vor 6 Wochen ein super Härtetest.
Echte Gehphasen hatte ich eigentlich kaum,- höchstens mal kurz an den steilen Treppen.
Ist aber doch nochmal was anderes, wenn man das im Training läuft oder dann am Limit im WK.
Gegen Ende war ich da echt am Anschlag und nur noch aufs Durchkommen bedacht. Und dann kamen ja auch noch die Seitenstiche hinzu, wodurch ich etwas Pace rausnehmen musste. Im Ziel dann erstmal völlig platt. Da war ich nicht der Einzige.
Am Ende hatte ich zu meiner PB dann doch ordentlich Rückstand. Die hatte ich mit 2:16,37h im Jahr 2022 erzielt.
Da hatte ich einen Sahnetag erwischt. Aber interessant, dass ich die Zeit damals in der Vorbereitung zum Rennsteig-Ultra (74km) mit gerade mal 7 Tagen Tapering erzielt hatte! Es sollte eigentlich nur ein Härtetest sein (Rennsteig dann 4 Wochen später)
Vorher hatte ich viel höhere Umfänge gehabt als dieses Jahr. Z.b. noch 3 Wochen vor dem Hermann einen 48 KM-Berglauf (4:30h)!!! und 3 Wochen vorher noch 45km. Dann 8 Tage vorher 26 km und danach getapert.
Wochenumfang regelmässig zum Teil deutlich über 100 KM. Dieses Jahr im Schnitt eher so 80-85 KM.
Also gesteigerter Umfang kann da schon der Gamechanger sein,- wobei ich aber vor 4 Jahren auch noch etwas bessere Unterdistanzzeiten und ein stärkeres Fundament hatte als wie dieses Jahr nach der langen Verletzungspause letzten Sommer/Herbst.
Sicher spielt fortgeschrittenes Alter auch eine Rolle,- das kann jetzt aber auch nicht alles erklären.
Ist jetzt doch etwas länger geworden ...
Die nächsten 3 Tage erstmal nur Spaziergänge und lockeres Radeln sowie viel Proteine, Magnesium etc. ...
Und mal wieder mehr die Blackroll benutzen,- das vergesse ich irgendwie ständig oder komme nicht dazu.
Zuletzt geändert von movingdet65 am 27.04.2026, 22:31, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81546
Morsche,

ja, unsere schnellen Undercover-Laufagenten @ToPoDD & @RedDesire sind schon phänomenal, ganz in der Riege von @Steffen42.

Bei mir heute ein easy run (JJD-Wortlaut; bei JD E-Pace) mit 13.0 km @5:17 (67 %) bei herrlicher Waldluft am Morgen. Die gestrigen sets von IV's habe ich noch gespürt, ging trotzdem ganz solide über die Bühne.

Heute Abend noch im Fitti Core-Strength und Stretching.

Und ihr so?

Guten Dienstag gewünscht, RunODW
Zuletzt geändert von RunODW am 28.04.2026, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81548
RunODW hat geschrieben: 28.04.2026, 09:21 Und ihr so?
Bei mir waren es heute 9.6km in 00:58 bei 69% ⌀ HF. HF war etwas höher lag aber sicherlich an meinem Stammtisch von gestern inklusive 4 halben :-) . Sonst haben sich die Beine schon relativ gut angefühlt.

@ToPoDD Starke Leistung, einfach so aus der Hüfte. Deine Berichte sind immer wieder schön zu lesen, weil man sich da echt gut in den Lauf reinversetzen kann. Richtig cool!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81549
RunODW hat geschrieben: 28.04.2026, 09:21 Und ihr so?
Gestern ausgiebiges Sightseeing (immerhin ≈18k Schritte, und durchaus auch einige Treppenstufen) und abends dann noch mal West End und "Hamilton" angeschaut. :nick: Jetzt dann gleich in den Zug Richtung Heathrow und zurück nach Deutschland. :frown:

Sport dann wohl erst ab morgen wieder. Obwohl ich muskulär tatsächlich so wenige Nachwirkungen wie selten nach einem Marathon habe. :wow: Also schon ein bisschen Muskelkater, aber ich komme die Treppen noch problemlos und im normalen Tempo vorwärts runter, :zwinker2: Spricht wohl dafür, dass das Tempo am Sontag tatsächlich noch etwas "kontrollierter" war als angenommen. :gruebel:

Die einzig größere Nachwirkung vom Marathon ist, dass ich es diesmal tatsächlich geschafft habe mir einen blauen Zehennagel zu laufen. :weinen: Passiert mir echt selten, keine Ahnung warum (bin jetzt doch mit dem Adidas Adios Pro 4 gelaufen, mit dem ich schon einige Marathons problemlos durch habe), und habe ich während des Marathons auch gar nicht bemerkt. Aber jetzt 1-2 Tage später wirklich eher nervig und unangenehm...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81550
RunODW hat geschrieben: 28.04.2026, 09:21 Und ihr so?
Ich habe meine 3-tägige Laufpause mit einem Lauf um 05:30 Uhr heute morgen beendet (11km mit 4:50/km und 68% Hfmax). Nach der umfangarmen Vorwoche liegt der Fokus diese Woche auf kontinuierlichem Training. Dazu gibt es dann auf alle Fälle noch eine Q-Einheit mit 10km und 90%-10k-Pace.

@RunODW Da werden unsere nächsten Wochen vermutlich sehr ähnlich sein. Ich bediene mich ja ebenfalls an einem Plan von John Davis. Wünsche auf alle Fälle gutes Gelingen und viel Spaß. Die hohe Anzahl an schnellen Einheiten ist auf alle Fälle eine schöne Abwechslung. Sub 38 finde ich als Ziel erstmal vernünftig. Je nachdem wie es läuft geht dann sicher auch noch ein bisschen mehr. Einfach den Lauf des bisherigen Jahres fortsetzen :wink:

Zurück zu „Laufsport allgemein“