Banner

Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81551
@ToPoDD Eiskalte mentale Leistung. Von "Genusslauf" zu "neben die Strecke entleeren" hats nicht lang gedauert. :P

RunODW hat geschrieben: 28.04.2026, 09:21Und ihr so?
Easy 6,97 km @5:45 Waldrunde.

Wochenende wird guter langgezogener Reiz:
Feiertag Schwelle 4x2 km @4:15
Samstag Parklauf @4:00
Sonntag 16-20 km easy mit 3-5 km @4:15
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81553
Danke euch allen!

So ganz
b3ngel hat geschrieben:einfach so aus der Hüfte
bzw.
Fjodoro hat geschrieben:aus der fast kalten Hose
war das natürlich nicht. Ich bin die letzten Monate schon stabil meine 30 bis auch mal 80 km gelaufen, dazu enorm viele Höhenmeter in Neuseeland. Also eine ordentliche Basis hatte ich schon, wenn auch wenig zielgerichtetes, spezifisches Training. Und seit der Rückkehr bin ich ja auch noch einen 33er und einen 35er gelaufen. Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht. :wink:

Spaß gemacht hat es auf alle Fälle und überraschenderweise fühlen sich die Beine schon wieder komplett erholt an :tocktock: Von daher geht es nach dem gestrigen Ruhetag dann heute auch schon wieder mit einem lockeren Lauf weiter.

Für den Herbst schaue ich gerade noch nach etwas Inspiration. Den Canova Ansatz finde ich gut. Das Davis Buch habe ich gerade auch schon im Warenkorb. Und Bakken liegt auch noch bereit. Mal schauen, was dann dabei rauskommt. Die nächsten Wochen werden erstmal Umfang (ca. 85-100km), aerobe Entwicklung und 3-5k Pace im Fokus stehen. In 3 Wochen dann ein 10.000m Rennen auf der Bahn als gute Standortbestimmung. Bis dahin werde ich dann hoffentlich einen groben Plan für Münster beieinander haben. Der Startpunkt ist dieses Jahr auf alle Fälle um Welten besser als in 2025, wo ich Ende April nach 3 Monaten kompletter Laufpause erst wieder eingestiegen bin.

Hier gibt es doch, wenn ich mich recht erinnere, auch ein paar Leute, die dort schon gelaufen sind. Bei @movingdet65 bin ich mir ziemlich sicher?! Wer also noch Tipps und Hinweise zum Lauf und dem drumherum (inkl. Hotel) hat, immer gerne her damit!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81555
ToPoDD hat geschrieben: 28.04.2026, 16:12 Spaß gemacht hat es auf alle Fälle und überraschenderweise fühlen sich die Beine schon wieder komplett erholt an :tocktock: Von daher geht es nach dem gestrigen Ruhetag dann heute auch schon wieder mit einem lockeren Lauf weiter.
Dito.

Da die Rückreise auch komplett problemlos verlief (alles pünktlich, keinerlei signifikanten Wartezeiten irgendwo :noidea:) und die muskulären Nachwirkungen echt schon kaum mehr vorhanden sind (einzig der blaue Zehennagel nervt :weinen: ), gerade eben spontan doch schon einen ersten kurzen Recovery-Lauf gemacht: 6.6km 97hm @5:29/km

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81556
Dartan hat geschrieben: 28.04.2026, 20:17 [(einzig der blaue Zehennagel nervt :weinen: ),
Positiv denken: den musst Du nicht lackieren. :P

Tut ja nicht weh. Der Nagel fällt irgendwann von selbst ab oder Du hilfst dezent nach. Drunter überrascht Dich dann ein frischer Nagel.

Zusatztipp: Meine alten Nägel (ca 56) hab ich jeweils sauber desinfiziert, mit einem dünnen Bohrer ein Loch reingebohrt und an einer Kette aufgefädelt. Hängt als Girlande an meinem Monitor.



Ok, das war jetzt Quatsch. Vielleicht. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81557
ToPoDD hat geschrieben: 28.04.2026, 16:12 Danke euch allen!

So ganz
b3ngel hat geschrieben:einfach so aus der Hüfte
bzw.
Fjodoro hat geschrieben:aus der fast kalten Hose
war das natürlich nicht. Ich bin die letzten Monate schon stabil meine 30 bis auch mal 80 km gelaufen, dazu enorm viele Höhenmeter in Neuseeland. Also eine ordentliche Basis hatte ich schon, wenn auch wenig zielgerichtetes, spezifisches Training. Und seit der Rückkehr bin ich ja auch noch einen 33er und einen 35er gelaufen. Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht. :wink:

Spaß gemacht hat es auf alle Fälle und überraschenderweise fühlen sich die Beine schon wieder komplett erholt an :tocktock: Von daher geht es nach dem gestrigen Ruhetag dann heute auch schon wieder mit einem lockeren Lauf weiter.

Für den Herbst schaue ich gerade noch nach etwas Inspiration. Den Canova Ansatz finde ich gut. Das Davis Buch habe ich gerade auch schon im Warenkorb. Und Bakken liegt auch noch bereit. Mal schauen, was dann dabei rauskommt. Die nächsten Wochen werden erstmal Umfang (ca. 85-100km), aerobe Entwicklung und 3-5k Pace im Fokus stehen. In 3 Wochen dann ein 10.000m Rennen auf der Bahn als gute Standortbestimmung. Bis dahin werde ich dann hoffentlich einen groben Plan für Münster beieinander haben. Der Startpunkt ist dieses Jahr auf alle Fälle um Welten besser als in 2025, wo ich Ende April nach 3 Monaten kompletter Laufpause erst wieder eingestiegen bin.

Hier gibt es doch, wenn ich mich recht erinnere, auch ein paar Leute, die dort schon gelaufen sind. Bei @movingdet65 bin ich mir ziemlich sicher?! Wer also noch Tipps und Hinweise zum Lauf und dem drumherum (inkl. Hotel) hat, immer gerne her damit!
Ja, in Münster war ich bereits 8mal gestartet,- kann ich nur empfehlen. Noch nicht zu überlaufen, gute Orga und exzellente Stimmung,- besonders Innenstadt. 2019 war ich hier meine PB gelaufen.
Die Pacemaker machten eigentlich auch stets gute Arbeit.
Man muss vorher immer nur genug beten, dass es nicht zu warm wird!
Übernachtet hatte ich aber nie, weil es von meinem Wohnort nur 55 KM bis Münster sind u. ich daher immer am selben Tag per PKW oder Bahn angereist war. Gut,- ideal ist das natürlich auch nicht.
Ich musste immer aufpassen, dass ich auf den ersten 10 KM durch die City nicht überpace,- man kann sich da leicht von der Stimmung mitreissen lassen ...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81559
Steffen42 hat geschrieben: 28.04.2026, 20:32
Dartan hat geschrieben: 28.04.2026, 20:17 [(einzig der blaue Zehennagel nervt :weinen: ),
Positiv denken: den musst Du nicht lackieren. :P
Tut ja nicht weh. Der Nagel fällt irgendwann von selbst ab oder Du hilfst dezent nach. Drunter überrascht Dich dann ein frischer Nagel.
Genau so, vorgestern ist einer meiner blauen Zehennägel (endlich) abgegangen und ein neuer subtiler, fast jungfräulicher Zehennagel kam zum Vorschein. :hurra:

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81560
Um mal vom Zehennägel-Thema :uah: wieder weg zu kommen...

Da sich meine Beine so langsam vom Wettkampf erholt hatten, wollte ich heute mal wieder etwas Tempo einbauen.

Gab daher nach 4 km WU dann 10 mal 1 Minute flott und jeweils 3 Minuten DL dazwischen. Beine bei der ersten flotten Minute noch ganz schön eingerostet, gerade mal 4:21 Pace. Danach namen sie dann aber peu á peu doch etwas mehr Tempo auf und jede Minute wurde etwas schneller. Die letzten beiden Abschnitte dann jeweils 3:37 Pace.

Wurden mit etwas CD 65 Minuten mit 12,26 km in @5:18. Hat Spaß gemacht, mal zu ballern.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81561
RunODW hat geschrieben: 28.04.2026, 09:21 ja, unsere schnellen Undercover-Laufagenten @ToPoDD & @RedDesire sind schon phänomenal, ganz in der Riege von @Steffen42.

Und ihr so?
Naja... so ganz überraschend kam das ja nicht, denn schließlich habe ich ja mit dem Ziel daraufhin trainiert. Nur das Ergattern eines Startplatzes war doch recht kurzfristig. Obwohl man, wenn man es drauf anlegt, auch noch einen Tag vorher zuschnappen könnte (so werde ich das mal angehen wenn es mir an Nervenkitzel mangelt).

Heute dann die erste Einheit nach dem Hermannslauf: 37Minuten im Lippebad planschen. Sehr lockere 600m mit Pausen hin und wieder. Tat wirklich gut und ich fühle mich nun ganz gut.
Fjodoro hat geschrieben: Glückwunsch an alle Finisher!
...

@movingdet65 und @RedDesire: toll den Wald gerockt! Und dann scheinbar auch noch gegenseitig gepushed, klasse! Gerade bei @RedDesire wäre ich mal gespannt was herauskäme, wenn er statt 82 Verpflichtungen nur 44 hätte und konsequent trainieren könnte. Sub 2:30 hab ich schon öfters als Schallmauer beim Hermann gehört.
Danke für die ganzen Glückwünsche :hallo:
Vom Coach musste ich mir auch bereits anhören, dass ich mein Potential nicht ausnutze :steinigen: Zugegebenermaßen möchte ich mich auch lieber gerne auf mich konzentrieren können, aber die Position im Ehrenamt ist an rechtliche Verpflichtungen gebunden, und auch im Job trage ich eine gewisse Verantwortung auf globaler Ebene welche hin und wieder schnelle Entscheidungen und Lösungen verlangen. Beide Tätigkeiten machen aber auch Spaß und während eines Training fallen mir sehr oft die Lösungen oder zumindest Teile davon ein.

Danke @Spiridon08 für die Fuelingstrategie vom Weltrekordler :daumen:
Im Nachhinein betrachtet, habe ich während des Hermannslaufes sicherlich auch zu wenig zu geführt. Komme ich im Abschluss nochmal zu.

Hier aber nun erst einmal der Rennbericht zum 54ten Hermannslauf.

Der Wecker klingelte um 5:45Uhr am Sonntagmorgen und somit begann der Tag mit einer kleinen Tasse Kaffee schwarz und einem Vollkorntoastbrot mit Honig.
Danach ging es mit dem Auto zum Bahnhof, wo bereits einige weitere bekannte Herfrauen und Männer auf die Bahn warteten. Gemeinsam mit der Gruppe ging es dann nach Bielefeld zum Bahnhof, von wo aus wir mit Bussen weiter transportiert wurden. Wir waren ziemlich die ersten dort, denn aufgrund des Sonntagsfahrplan ist es uns nicht möglich eine halbe Stunde später anzureisen. Mit einem späteren Zug würden wir Gefahr laufen nicht mehr pünktlich am Hermannsdenkmal anzukommen. Vorteilhaft zu der frühen Uhrzeit ist aber die entspannte Situation an den WCs. Wir hatten in etwa 2,25h bis zum Startschuss unserer Gruppe. Es wurden also die üblichen Taktiken besprochen, Fotos gemacht und über Gott und die Welt gequatscht. Eine halbe Stunde vor dem Start nochmals kurz Pippi machen, das Rennoutfit richten und den Kleiderbeutel aufgeben. Im Anschluss noch 15min aufwärmen mit EL + ABC + Strides, Berganläufe und AL. Wieder zum Start, war es proppevoll und kein Durchkommen bei der Menschenmenge. Bin dann durch und über eine Absperrung her damit ich in den Startblock komme. Zum Glück hat keiner der Verantwortlichen rumgenölt, war aber auch nicht alleine mit der Nummer.

Im Startblock habe ich dann meine kleine Gruppe mit den Kumpels wiedergefunden und wir haben uns nochmals eingeschworen. Zielzeiten lagen von 2:20 - 2:40, das Wetter passte mit Sonnenschein, um 11°C, wenig wärmer werdend bis 14/15°C, wenig wind und trockener Strecke.
Pünktlich um 11.00Uhr fiel dann der Startschuss am Hermannsdenkmal in Detmold. Herrje, was für ein cooles feeling und ich habe es vermisst. Den ersten Kilometer geht es über einen schmalen Weg bergab entlang des Denkmals, dieses Jahr in keinem guten Zustand mit teils tiefen Fahrspuren und mittleren Baumstämmen am Wegesrand. Nach gut einem Kilometer ist dann die asphaltierte Zugangsstraße zum Denkmal erreicht, von wo aus es abschüssig wird. Der erst Kilometer ging in 4:45/Km durch, wobei es gefühlt eher 5:15/Km waren. Das habe ich erst am Montag bei der Auswertung festgestellt. Beim Bergabstück Km 2 habe ich mich noch gebremst um mich nicht abzuschießen. Anschließend geht es einem Schotterweg immer noch leicht bergab in Heidental. Dort habe ich abseits des Weges viele überholen können, man muss dort aber aufpassen nicht umzuknicken oder über einen größeren Stein zu stolpern. Am Ende des Weges, im Heidental, warten auch bereits die ersten fleißigen Zuschauer. es geht entlang des Waldes und Km 3 ist in 4:06/Km passé. Dort wurde ich fast abgeräumt, als mich jemand von hinten querte und mir elfmeterreif die Beine weggrätschte. Konnte mich dort in der Kurve nur gerade so halten, der Fiffi hat sich aber zumindest entschuldigt. Ich glaube der hat den linksknick dort nicht gesehen welchen ich engeschlagen hatte und der ist einfach geradeaus gelaufen.
Naja... jedenfalls hat es mich nicht gelegt und so ging es etwa einen weiteren Kilometer weiter in 4:18/Km. Ab etwa Km4 beginnt eine fiese Stelle, eine Art Reitweg mit sandigen Boden. Aufgrun der Trockenheit war dieser jedoch aus ferne betrachtet sehr gut zu laufen, zu dem Zeitpunkt befand ich mich aber auf einem schmalen Pfad links daneben, welcher angenehmer zu laufen ist und wo ich Anschluss zu einer Gruppe im passenden Tempo fand (sehr wichtige Stelle). Dort kann man nur sehr schlecht überholen, die wenigen die das machen gewinnen keine Freunde. zudem waren da nebenher noch zwei recht tiefe Löcher gebuddelt worden, dessen Sinn ich nicht verstehe. Im Schnitt konnte diese Stelle mit ~4:40/Km passiert werden. Am Ende dieses Abschnitt findet man die erste Verpflegungsstelle mit Wasser und Blaskapelle.
Über ein Crosslaufähnliches Teilstück gelangt man mit moderater Steigung zum Beginn des Ehberg. Dieses ist eine lange, gleichmäßige Steigung und es folgte mein langsamster Streckenabschnitt. Ab etwa der Hälfte des ~1,4Km langen Anstieges musste ich eine Gehpause einlegen, welches eine Pace von 6:10/Km bescherte. Nachdem ich den Gipfel des Ehberg erreichte, öffnet sich der Wald und es wird so richtig frühlingshaft. Da geht einem wirklich das Herz auf und die folgenden zwei Kilometer gen Panzerbrücke konnten in 3:56/Km & 4:08/Km genommen werden. Auch hier konnte ich bergab wieder viele überholen, welche mich gehend am Berg einkassiert hatten. Die Stimmung an der Panzerbrücke ist einfach gigantisch und hat so das Feeling der Tour de France wenn es nach Alpe d'Huez hinauf geht. So viele freudige Laufsportfreunde, die Musik, Stimmung, einfach alles ein einmaliges Erlebnis, welchen den Hermannslauf zu etwas besonderen machen. Allein dafür lohnt sich jeder Meter des Wettkampfes.
Am Ende der Panzerstraße befindet sich ein weiterer Verpflegungspunkt und es geht hinein in den Wald, leicht bergan des Truppenübungsplatzes entlang der Senne. Hier ist eine welliges Geläuf, etwa 2-2,5Km mit löchern, Wurzelwerk, aber ausreichend breit ausgebaut. Trotzdem hatte ich eine nicht so elegante Gruppe vor mir, welche mir einfach keinen Platz machte, auch nicht durch rufen. Erst an einem Anstieg bevor es wieder hinab geht auf einem schmalen, sandigen Weg zur Stapellagerschlucht konnte ich diese Gruppe gerade noch rechtzeitig passieren. Auch hier gibt es einen Verpflegungspunkt und ich nahm mein erstes Gel im Rennen. Der erste Abschnitt des Tönsberg ist noch moderat zu laufen und etwa 1,2Km lang, bevor es noch einmal flacher wird und um anschließend richtig steil wird. Auch hier musste ich dann eine Gehpause einlegen, trotzdem konnten diese elementaren Teilstücke in <5:30/Km absolviert werden. Über den Berg geht es dann wieder begleitet von einigen Menschen hinab nach Oerlinghausen. Steiles Stück Kopfsteinpflaster herunter in 3:56/Km und mit einem ISO-Drink durch Oerlinghausen hindurch gen Schopketal. Mein persönliches Hassobjekt des Hermannslauf, da hier die Strecke mit ausgebrochenen Asphalt gesäumt ist und sicher schon den einder anderen ausgeknockt hat. Hier verlangsamte ich absichtlich um konzentriert da hinauf zu gelangen, vorsichtshalber ein paar Meter gehend. Folgend ging es dann entlang am Waldesrand über Schotterwege und durch ein kleines Tal geht es dann wieder hinauf nach Lämmershagen. Ab dem Schopketal habe ich dann eine kleine Gruppe gefunden mit denen ich ganz gut harmonierte und wir uns abwechselnd in der Führungsarbeit verantworteten. In Lämmershagen überquerten wir dann die Autobahn A2, konnten nochmals einen inoffiziellen Verpflegungspunkt nutzen (hier hätte ich ein weiters Gel nehmen sollen) und es ging die ersten Treppen hinauf. Aufgrund der unregelmäßigen Stufen bin ich diese gegangen, wer zu dem Zeitpunkt noch fit ist kann die laufend nehmen. Es folgt ein kleines flacheres Stück, bevor es zu den zweiten Treppen geht. Hier kann man aber auch eine Alternativroute nehmen, welche laufend erklommen werden kann. An genau dieser Stelle oben stand dann der Coach, welche ich völlig außer Atem wirklich erst im letzten Augenblick erkannte. Das gab mir nochmals richtig Motivation, denn nach seiner Information lag ich in der gesetzten Zielzeit. Zu dem Zeitpunkt baute ich aber bereits ab, und ich merkte wie mir die Kräfte schwanden. Von dort an sind es noch etwa 7Km und ein bisschen bis ins Ziel und einer der härtesten Anstiege, der zum eisernen Anton folgten noch. Hinauf zum Anton zerfiel unsere kleine Gruppe durch diverse Gehpausen aller. Erst oben am Gipfel fanden wir wieder zusammen und dort befand sich dann auch ein weiterer Verpflegungspunkt des Veranstalters. Das ISO war da wirklich von nöten um Krämpfen zu entgehen. Danach geht es etwas bergab, eine Straße querend nochmals die letzten schlechten Treppen hinauf. Dort war ich ziemlich am Ende und hing mich an @movingdet65 ran und begann mal die Zeit zu überdenken. Nach Entfernung zum Ziel und dem Blick auf die Uhr kamen mir dann leichte Zweifel. Angepeitscht von Zuschauern und guter Stimmung, flacher Strecke in Aussicht nahm ich das Herz nochmal in die Hand und sammelte ein paar Kräfte. Prinzipiell gesehen ght von da an nur noch bergab, allerdings sind hier und da noch ein paar Wellen im Geläuf. auch der Streckenabschnitt dort ist nicht ohne und sollte wachsam gelaufen werden. Die letzten drei Kilometer nahm ich nochmals Fahrt auf, konnte unsere kleine Gruppe wieder zusammenführen und es ging dann das letzte Teilstück in Richtung Promenade. Ein wichtiger Hotspot der Bielefelder Teilzeitläufer am Hotel Brands Busch, den letzten Elendshügel hinauf und dann Vollgas auf die Promenade. Hier gilt es nochmals alles zu mobilisieren, ich laufe im roten Bereich die Promenade hinab, sehe den Zielbogen, erspähe die Uhr und kann es kaum fassen als diese noch 2:28:xx anzeigte. Da wusste ich, dass es mit der Zielzeit klappen wird. Der letzte Kilometer ging nochmal in 3:57/Km durch, das fühlte sich richtig schwer an und die Auswertung der Uhr zeigt das auch.
Im Ziel stoppte ich die Uhr bei 2:28:30 welches ebenfalls der offiziellen Bruttozeit entspricht. Damit wurde mein Zeitziel von 2:29:57 unterschritten und ich war echt happy.
Dieser "Ostwestfalenmarathon" ist für uns Regional ansässige ein echtes Highlight. Tolles Event, gute Orga und viel Spaß mit Freunden.

Nicht ganz zufrieden bin ich mit meiner persönlichen Verpflegungsstrategie.
- 6:00Uhr ein Vollkorntoast mit Honig und eine kleine Tasse schwarzen Kaffee
- 8:15Uhr kleine Tasse schwarzen Kaffee im Bus
- 9:30 Uhr reife Banane
- 10:00Uhr halbe Salzlaugenstange
- 10:50 Uhr 1tes Gel
- 1. VP Wasser (Heidental)
- 2. VP Wasser (Panzerstrasse)
- 12:05 Uhr 2tes Gel + Wasser (Stapellagerschlucht)
- 3. VP ISO (Oerlinghausen)
- 4. VP Wasser (1te Treppen)
- 5. VP ISO (Anton)

Zudem von Morgens bis zum Start 1L Flüssigkeit. 0,5l Fueling-Mix, 0,5l stilles Wasser.
Beim zweiten Gel habe ich aus versehen zum Coffeinprodukt für das Finale gegriffen, konnte ich aber nicht ablesen und ich dachte es wäre mein geplantes. Das dritte Gel hätte ich taktisch vor den 1ten Treppen nehmen sollen, habe ich aber nicht. Merkbar aber war, dass danach Power flöten ging und ein Gel ganz sicher geholfen hätte auf den letzten 30 Minuten.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81562
Steffen42 hat geschrieben: 28.04.2026, 22:01
ToPoDD hat geschrieben: 28.04.2026, 16:12 Wer also noch Tipps und Hinweise zum Lauf und dem drumherum (inkl. Hotel) hat, immer gerne her damit!
Hab mal gerade geschaut, wo der Start ist. Bin öfters in Münster und kann Dir nur Hotels in ca 1,5km Entfernung vom Start empfehlen. Weiß nicht, ob Dir das zu weit ist.
Wir hatten auch schon Starter die sich im "Schloss" Wilkinghege einquartiert hatten. Da gibts Bushaltestelle für hin und Rückfahrt.
Im Bereich Lambertikirche Richtung Clemenskirche gibt es einiges an Übernachtungsmöglichkeiten - Qualität/Preis keine Ahnung.
Da gibt es auch Parkhäuser - Problem am Marathontag da wieder raus zu kommen und rund um den Schlossplatz gibts eher keine Parkplätze.
Wer mit dem Zug früh morgens ankommt - wir haben bis 30 min vor Start die Startnummernausgabe geöffnet. Der Bahnhof ist recht nah.
Vom Paulinum zum Schlossplatz sind es 150/200 Meter.
Aus Richtung Warendorf bis Bielefeld hoch fährt da ja ein Zug.
Gepäckabgabe im Paulinum, nach Zieleinlauf warme Duschen im Zelt auf dem Schulhof.
Am Trouble Desk kann man problemlos den Startblock wechseln.
Wer ein Finishershirt bestellt hat - gibt es erst im Ziel - wer ein DNF hat muss dann leider dort hin gehen um es zu bekommen.
Wir haben keine Messe! Außer in den vielen Kirchen.
Laufstrecke nach Ausgang aus Nienberge raus und hinter Haus Vögeding sehr einsam in der Landschaft und es wohnen da auch zu wenig Menschen um Stimmung zu machen. Ab Roxel aber wieder gut.
Wir haben Eigenverpflegung - muss aber bis spätestens Samstag 16 Uhr im Raum der Startnummernausgabe abgegeben werden.
Warum auch immer - seit 2 Jahren werden wir (an den Verpflegungsstellen) verstärkt auf die Regeln - Verpflegung anreichen durch Angehörige/Supporter hingewiesen.
Betreffend nicht nur die "Profis" - auch die Normalos.
12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Toten Hosen)
__________________________________________

BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81563
@RedDesire

Vielen Dank für den schönen Bericht, sehr schön geschrieben und die Freude und Anstrenung kommt richtig gut rüber. Sahnetag erwischt quasi und natürlich klasse, dass Du oft die richtige Gruppe zur richtigen Zeit gefunden hast. War das echt das Zielbild, so entspannt wie Du aussiehst und nicht eine lange Gerade beim Start hin, die Du durchgeflitzt bist - Klasse Aufnahme. :daumen:

@me

Ich werde versuchen irgendwie einen 10k - unterstützenden Ausdauerlauf reinzuquetschen. Angedacht sind 2 km WU und 8 km 4:10 (90 % 10k pace), heute also supportive Endurance. Spezifische Phase wären 95 % 10k und 10k pace zum Ende des TP hin.

Guten + schönen Mittwoch allen & Grüße, RunODW

PS Und ihr so?
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81565
RunODW hat geschrieben: 29.04.2026, 08:30 @RedDesire
War das echt das Zielbild, so entspannt wie Du aussiehst und nicht eine lange Gerade beim Start hin, die Du durchgeflitzt bist...
DEN Gedanken hatte ich bei dem Bild auch. :nick: Ich sehe meistens etwas leidender aus beim All-out-Zieleinlauf.

Auch von mir vielen Dank für den schönen und unterhaltsamen Bericht. :daumen:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81568
RunODW hat geschrieben:Und ihr so?
Gestern Abend und heute früh jeweils 16km im lockeren Jogging Tempo. Beine fühlten sich gut an, werde diese Woche aber trotzdem noch sehr locker machen.

Danke schon mal an @d'Oma joggt für die vielen Infos! Komme mit dem Zug, daher wäre Nähe Bahnhof und vertretbarer Weg zum Start/Ziel das entscheidende Kriterium. Habe mal bisschen gestöbert, kennt jemand das Hotel "Kaiserhof"? @Steffen42 vielleicht? Bieten einen Late Check-out an und Wellnessbereich, das wäre am Sonntag ganz angenehm. Zug zurück fährt erst so gegen 15-16 Uhr. Hab gerade gesehen, dass die AK Siegerehrung erst 15 Uhr startet. Weiß jemand aus Erfahrung, ob das schnell und pünktlich über die Bühne geht? Ansonsten würde ich wahrscheinlich den zeitigeren Zug nehmen und ggf. darauf verzichten. Für die Auswärtigen etwas unglücklich die späte Uhrzeit.

Bezüglich Eigenverpflegung: Wieviele Tische stehen da denn rum? In Berlin letztes Jahr war das eine komplette Farce. Hat jemand Erfahrung damit, wie das in Münster ausschaut?

Wie groß ist der erste Startblock? Hab mal geschaut und mit meiner Zielzeit bin ich dort im Bereich der Top10. Da will ich natürlich ungern 500 Übermotivierte vor mir stehen haben. Eine gute Gruppe zu bekommen wird wahrscheinlich sowieso schon schwierig bzw. ein Glücksspiel.
Steffen42 hat geschrieben:Hab mal gerade geschaut, wo der Start ist. Bin öfters in Münster und kann Dir nur Hotels in ca 1,5km Entfernung vom Start empfehlen. Weiß nicht, ob Dir das zu weit ist.
1.5km klingt noch okay, war bei meinen letzten Marathons meist wesentlich mehr :wink:
Kannst mir also gerne ein paar Hotels empfehlen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81569
Ganz vergessen, Danke noch für den schönen Bericht @RedDesire!
Spiridon08 hat geschrieben: Weil wir hier neulich über die KH-Zufuhr diskutiert haben:

Run'ix ( für gewöhnlich gute Quelle)hat bei Insta mal Sawes Fueling Strategie vom WR in London veröffentlicht (siehe Screenshot, auf Französisch, hoffe ok) 😉.
Danke! Hatte ich aus anderer Quelle auch schon gesehen und musste etwas schmunzeln. Offenbar hat Sebastian Sawe hier bei uns im Faden mitgelesen. :hihi:

Spaß beiseite, es entspricht im Prinzip genau dem, was die (seriöse!) Forschung empfiehlt und was wir hier auch schon mehrfach als Empfehlung hatten. Bis zum Start die Speicher wieder auffüllen. Direkt am Start mit dem ersten Gel starten. Und dann in regelmäßigen Abständen 80-100g KH pro Stunde zuführen. Immer gut, wenn man dann aus der Praxis auch nochmal eine Bestätigung bekommt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81570
ToPoDD hat geschrieben: 29.04.2026, 13:53
RunODW hat geschrieben:Und ihr so?
Habe mal bisschen gestöbert, kennt jemand das Hotel "Kaiserhof"? @Steffen42 vielleicht?
Bezüglich Eigenverpflegung: Wieviele Tische stehen da denn rum? In Berlin letztes Jahr war das eine komplette Farce. Hat jemand Erfahrung damit, wie das in Münster ausschaut?

Wie groß ist der erste Startblock? Hab mal geschaut und mit meiner Zielzeit bin ich dort im Bereich der Top10. Da will ich natürlich ungern 500 Übermotivierte vor mir stehen haben. Eine gute Gruppe zu bekommen wird wahrscheinlich sowieso schon schwierig bzw. ein Glücksspiel.
Steffen42 hat geschrieben:Hab mal gerade geschaut, wo der Start ist. Bin öfters in Münster und kann Dir nur Hotels in ca 1,5km Entfernung vom Start empfehlen. Weiß nicht, ob Dir das zu weit ist.
1.5km klingt noch okay, war bei meinen letzten Marathons meist wesentlich mehr :wink:
Kannst mir also gerne ein paar Hotels empfehlen.
Ich bin selten in der Innenstadt - aber soweit ich mich erinnere wurde es durchrenoviert vor ein paar Jahren. Recht kurzer Weg zum Paulinum/Startbereich.
Wenn du nicht erst in der letzten Sekunde in den Startblock gehst dürftes du da in der 2. Reihe stehen können.
War allerdings die letzten Jahre Sonntagsmorgen nicht mehr bei der Startnummernausgabe (also im Startbereich) - sondern beim Verpflegungsstand 20 km zum Aufbau.
Wir zahlen so gut wie kein Startgeld. Und der Startbereich ist auch noch recht breit - zum überholen geeignet.
Eng wird es allerdings anschließend in den kleinen Gassen in der Innenstadt bis es dann raus in die Vorstädte geht

Eigenverpflegung: Ich kenne nur den Tisch kurz vor HM bei Möbel Höffner in Nienberge.
Da ist EIN Tisch - der erste links in Laufrichtung.
Der ist NOCH NIE VOLL gewesen - war immer übersichtlich mit recht gutem Greifabstand.
Allerdings haben auch die ersten trotzdem schon mal danebengegriffen.

Eigenverpflegung - ISO Drink - Wasser - Cola - Bananen - Orangen -KEINE!!! GELS bei uns!!!

Nie vergessen - Wir sind ein SEHR KLEINER MARATHON - kein Vergleich mit Berlin - Köln z.B. ist sicher 3-4x so groß.
Münster ist PROVINZ
12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Toten Hosen)
__________________________________________

BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81572
ToPoDD hat geschrieben: 29.04.2026, 13:53 Wie groß ist der erste Startblock? Hab mal geschaut und mit meiner Zielzeit bin ich dort im Bereich der Top10. Da will ich natürlich ungern 500 Übermotivierte vor mir stehen haben. Eine gute Gruppe zu bekommen wird wahrscheinlich sowieso schon schwierig bzw. ein Glücksspiel.
Ich war 2019 in Münster am Start, daher keine Gewähr, dass die Infos noch aktuell sind.
Damals war es so, dass man einfach in die Startaufstellung gegangen ist und fertig, wie beim kleinen Volkslauf. Also keine getrennten Blöcke oder so. War ganz entspannt, paar Minuten vorm Start aufgestellt. Bin damals mit dem 2:45h Pacer los (am Ende bin ich 2:44h gelaufen, Platz 18 gesamt), keine Platzprobleme im vorderen Bereich, auch in der Altstadt nicht. Da waren nicht so viele Leute unterwegs, ne gute Gruppe zu erwischen wird in deinem Zeitbereich wahrscheinlich schwierig bzw. Glückssache. Du wirst wahrscheinlich in die Top15-20 laufen, wenn du die 10 Elite-Läufer vorneweg abzieht, kannst du dir ja vorstellen, wie voll die Strecke für dich sein wird :D
Zu Hotels kann ich nix sagen, da ich morgens mit dem Auto (90min) angereist bin.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81574
Christoph83 hat geschrieben: 29.04.2026, 15:27
ToPoDD hat geschrieben: 29.04.2026, 13:53 Wie groß ist der erste Startblock? Hab mal geschaut und mit meiner Zielzeit bin ich dort im Bereich der Top10. Da will ich natürlich ungern 500 Übermotivierte vor mir stehen haben. Eine gute Gruppe zu bekommen wird wahrscheinlich sowieso schon schwierig bzw. ein Glücksspiel.
Ich war 2019 in Münster am Start, daher keine Gewähr, dass die Infos noch aktuell sind.

Zu Hotels kann ich nix sagen, da ich morgens mit dem Auto (90min) angereist bin.
Da hat sich nichts/kaum was geändert
Nominell haben wir 4 Blöcke und dahinter stehen die Staffelläufer
12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Toten Hosen)
__________________________________________

BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81575
War jetzt ein paar Tage raus, aber jetzt mal alles durchgelesen.

@Spiridon08 Danke dir für den tollen Rennbericht. Das klingt echt gut. Hatte eigentlich nicht wirklich geplant mal ein Major in den USA zu laufen, aber nach dem Bericht und aktuell durch die Hannover PB, kommt ich doch ins Grübeln :)

@RedDesire Danke auch dir für den schönen Bericht und Glückwunsch zur PB.

@b3ngel So Läufe kommen mal vor. Der nächste wird wieder besser.

@Dartan Schön, dass alles so geklappt hat.

@movingdet65 Starke Leistung!


Bei mir waren die letzten Tage etwas durchwachsen. Ich muss aktuell etwas an meiner Mobility arbeiten. Die Hamstrings haben etwas viel Spannung drauf, dementsprechend etwas weniger Struktur die letzten Tage gehabt.

Gestern 30min entspannt auf der Rolle, aber heute wieder eine gute Einheit 15km @4:40 für die Grundlage.

Jetzt liegt der Fokus fit für den HM in Ingolstadt bleiben und etwas noch das RT schärfen. Danach ist dann erstmal “Pause” und Planung für den Herbst.

Denke aktuell darüber nach etwas das Training auf HM und 10km zu legen und dann im nächsten Frühjahr wieder Richtung Marathon. Würde gerne mal schauen was beim HM möglich ist und das ist vermutlich in Kombi mit nem Herbstmarathon dann nichts halbes und nichts ganzes.

@Xyris Aus Interesse. Deine Einheiten für 10km waren sehr spannend. Danke. Hast du die aus nem speziellen Trainingskonzept / Buch / Plan?
Gerade bei mir hat in der Marathonvorbereitung das stark periodisierte Training sehr gut funktioniert. Hatte insgesamt im max 73km und im Mittel 60km die Woche in der Marathonvorbereitung. (+ leichte Ergänzung auf der Rolle)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81576
RunODW hat geschrieben: 29.04.2026, 08:30 PS Und ihr so?
Am munteren Mittwoch (oder Mittelfingermittwoch :P) gab es bei mir Intervalle in HM-Pace auf der Bahn: 4 x (1.5 km @ 4:40/km, 200 m TP) in 6:52.2 - 6:53.8. Schneller als geplant, aber es lief sich recht locker und Puls war auch ok.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81577
Muc85 hat geschrieben: 29.04.2026, 17:09 @Spiridon08 Danke dir für den tollen Rennbericht. Das klingt echt gut. Hatte eigentlich nicht wirklich geplant mal ein Major in den USA zu laufen, aber nach dem Bericht und aktuell durch die Hannover PB, kommt ich doch ins Grübeln :)
Meine Meinung:

Wenn grundlegendes Interesse besteht, und du die Möglichkeit hast in Boston zu laufen (Qualizeit, zeitlicher Rahmen passt, finanzielle Mittel vorhanden), dann nutze die Chance! Das ist wirklich ein einmaliges Erlebnis und ich habe bisher noch niemanden getroffen der dort am Start war uns es hinterher bereut hat! :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81578
So, straight nach JJD - Plan die heutige Einheit. Gleich mal im Englischen Garten den Münchner Kindl - Lauf Untergrund von nächste Woche Samstag simuliert: 1,7 km WU - 8 km @4:10 (84 %) - 1,2 km Ausrollen.

Zieht schon rein, Montag die 105 / 108 % vom 10k pace, heute 90 % 10k pace, bei Daniels M-pace. Kommt hin denke ich, war meine Marathon pace in Kandel (4:10). Morgen double easy, Morgengrauen und spät am Abend, mal schauen, habe ich bisher fast nie gemacht.

Am Körpergewicht möchte ich auch noch drehen, 3 bis 4 kg locker seit dem Marathon zugenommen (76 bis 78 kg aktuell). Ich denke mit steigenden WKM sinkt mein Gewicht ganz automatisch und der Magerquark schaut bereits aus der Einkaufstüte. 🐭

#never_stop

Schönen Abend, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81579
Komme gleich nicht mehr nach hier.

@ToPoDD Respekt, diese Zeit so quasi aus dem Stegreif. Cool, hier wieder mehr von dir zu hören.

@Dartan Super, nächster Major eingetütet. Zeit doch ordentlich. Bin interessiert an deiner Veranstalter-Erfahrung, da komme ich für einige Majors ja (leider) nicht dran vorbei. Denn ich denke, dass ich die Majors dann doch auch machen werde.

@RedDesire Cooler Bericht, Gratulation zur PB. Hermann war mir gar kein Begriff vorher, aber im Podcast mit Pfeiffer wurde letztens viel darüber gesprochen.

@movingdet65 Krasse Leistung, Gratulation.

@b3ngel gel. Gebrauchter Tag, kommt vor. Nach vorne kucken.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81580
@Muc85 nein nicht direkt. Der Ansatz ist ein mathematischer, dann muss man einfach nur diverse Schwerpunkte im Training setzten die das triggern was man trainieren will.

Alternations sind zB durch Canova bekannte geworden und Grade im H/ Marathon Training Usus.
Aber auch für 10 km anwendbar.

Der Rest ist einfach physiologisch. Und Teils "Eigen Kreation". (Zb Progressiv alternating waves behaupte ich immer noch das erfunden zu haben 😉😉😉
. Das sind alternierend Wellen wo das leichteren Tempo im Verlsuf der Einheit kürzer wird, das schnellere in gleichem Verhältnis länger.
Hatte ich mal irgendwo im Thread im Februar Oder März hier genauer beschrieben...

Aber ja es sind keine Standardeinheiten a la 5x1000, 12x400 whatever. Die haben auch ihre Berechtigung aber die trainieren mMn nicht zwingend das was ich trainieren will .
Jedenfalls meiner Ansicht Nacht. Benutze ich teilweise auch aber eben nicht zwingend als "Treiber für Performance"

Aber kann ja jeder auch machen wir rr will. Wenn jede Woche seine"1000er" machen will, Soll er machen.
Ich meine es gibt andere Möglichkeiten. Und der Vorteil der Einheiten ist dass die alle sehr flexibel gestaltet und angepasst werden. Je nachdem
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81581
RunODW hat geschrieben: 29.04.2026, 18:38 So, straight nach JJD - Plan die heutige Einheit. Gleich mal im Englischen Garten den Münchner Kindl - Lauf Untergrund von nächste Woche Samstag simuliert: 1,7 km WU - 8 km @4:10 (84 %) - 1,2 km Ausrollen.

Zieht schon rein, Montag die 105 / 108 % vom 10k pace, heute 90 % 10k pace, bei Daniels M-pace. Kommt hin denke ich, war meine Marathon pace in Kandel (4:10). Morgen double easy, Morgengrauen und spät am Abend, mal schauen, habe ich bisher fast nie gemacht.


#never_stop

Schönen Abend, RunODW
Top!
Aber wichtig ist: sie die 90% entsprechen grob dem Marathon Tempo.
Aber sieh diese Läufe vom Kopf her nicht als MRT Tempolauf. Die Intention ist eine andere.
Sieh die die einfache als High Aerobic Lauf für eben 'High Aerobic" und Laufökonomie (build the engine 😄😉)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81582
ToPoDD hat geschrieben: 29.04.2026, 14:14 Ganz vergessen, Danke noch für den schönen Bericht @RedDesire!
Spiridon08 hat geschrieben: Weil wir hier neulich über die KH-Zufuhr diskutiert haben:

Run'ix ( für gewöhnlich gute Quelle)hat bei Insta mal Sawes Fueling Strategie vom WR in London veröffentlicht (siehe Screenshot, auf Französisch, hoffe ok) 😉.
Danke! Hatte ich aus anderer Quelle auch schon gesehen und musste etwas schmunzeln. Offenbar hat Sebastian Sawe hier bei uns im Faden mitgelesen. :hihi:

Spaß beiseite, es entspricht im Prinzip genau dem, was die (seriöse!) Forschung empfiehlt und was wir hier auch schon mehrfach als Empfehlung hatten. Bis zum Start die Speicher wieder auffüllen. Direkt am Start mit dem ersten Gel starten. Und dann in regelmäßigen Abständen 80-100g KH pro Stunde zuführen. Immer gut, wenn man dann aus der Praxis auch nochmal eine Bestätigung bekommt.
2 Scheiben Brot (respektive 4 Toast) und Tee hatte ich zum Frühstück exakt auch, war Aber Trotzdem 24 min langsamer. Frage: was für Honig benutzt der Mann 😃😃😃. OK ich hatte noch Löffel Biskuit und Gummibärchen 😁
Ne 115 g / Stunde schon wirklich genial. Ich war bei 90. Gefühlt optimal gewesen aber für den nächsten schau ich noch auf 100 zu kommen..
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81583
Bei mir heute nur längerer Spaziergang; einige KM lockeres Radeln u. etwas Stabi etc.
Laufen wäre noch zu früh,- selbst langsamstes Joggen. Plane ich dann für Freitag ein.
Steckt immer noch eine ordentliche Portion Müdigkeit in den Knochen.
@RedDesire Danke noch für deinen Bericht! Da konnte ich natürlich Vieles von gut nachempfinden.
Ich hatte gar nicht gemerkt, dass du mich bei den Treppen hinterm Anton überholt hattest,- da war ich aber auch schon sehr im Tunnel und nur mit mir selbst beschäftigt,- also im reinen Durchhaltemodus.
So viel wie du hatte ich da nicht mehr zuzusetzen, da fehlten die Reserven u. dann noch Seitenstiche.
Mir ist bei deinen Pace-Angaben aufgefallen, dass du scheinbar bergab stärker bist und da auf etwas mehr Tempo gekommen warst als ich. Ich bin aber auch ein eher mässiger Bergabläufer und dafür bergauf besser. Liegt sicher auch an meinem eher geringen Gewicht (hatte ca. 62,5 kg bei 178 cm Grösse).
Bezgl. Ernährung: Hatte auch schon um 5:30h gefrühstückt und danach dann noch bis 1 Std. vor Start Banane, Datteln und 2 leicht verdauliche Haferriegel verputzt. Dazu auch viel getrunken.
10 Min. vor Start 1 Gel,- aber danach keins mehr runterbekommen. Nur regelmässig getrunken (Wasser & ISO).
Ich glaube aber kaum, dass ich mit mehr Gels auch mehr Energie am Ende gehabt hätte.
Letztes Jahr hatte ich das probiert,- aber hatte da nicht das Gefühl, dass mir das was gebracht hätte.
Welche Schuhwahl hattest du getroffen? Ich hatte normale Neutralschuhe an (Brooks Anthem 8), mit denen ich schon vorher bei den langen Läufen im Teuto gut zurechtkam. Haben auch ganz guten Grip, gewisse Stabilität und sind dennoch nicht zu schwer.
Leichtere WK-Schuhe wie den Asics Magic Speed wären mir zu heikel gewesen. Sind auch mehr für Strasse und bis Halbmarathon geeignet.
P.S.: Auf FB ist mir aufgefallen, dass es ganz schön viele Beschwerden über die Orga gegeben hat.
In den hinteren Startgruppen gab es wohl extrem lange Staus und Verzögerungen,- dazu noch diverse andere Beschwerden.
Na ja, wahrscheinlich ist die Veranstaltung/Strecke tatsächlich nicht für mehr als 7000 Teilnehmer ausgelegt ...
Zuletzt geändert von movingdet65 am 29.04.2026, 21:38, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81584
Xyris hat geschrieben: 29.04.2026, 19:36 [...]
Ne 115 g / Stunde schon wirklich genial. Ich war bei 90. Gefühlt optimal gewesen aber für den nächsten schau ich noch auf 100 zu kommen..
Ah geh... unser Gastgeber hat da ganz andere Pläne:

Während des Laufens über eine Stunde kann es sinnvoll sein, dem Körper Energie in Form von Kohlenhydraten zuzuführen. Das schont die Glykogenspeicher und hält den Blutzucker konstant. Bei einer Belastungsdauer von 60 bis 120 Minuten wird eine Zufuhr von 30 bis 60 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht an Kohlenhydraten empfohlen.

https://www.runnersworld.de/lexikon/kohlenhydrate/

Wäre bei meinen gut 70kg Körpergewicht so grob 2-4kg Kohlehydrate. :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81585
RunODW hat geschrieben: 29.04.2026, 08:30 PS Und ihr so?
Heute meine übliche Kanalrunde ganz easy. Habe die gestrigen, für mich hintenraus sehr flotten Intervalle anfangs doch ganz schön gemerkt. Lief sich aber zum Glück immer mehr raus.

Insgesamt 12 km @5:52 inklusive 3 Hügel-Steigerungen am Ende.

Steffen42 hat geschrieben: Mag hier nicht kundtun, wo ich üblicherweise nächtige. Mit den ganzen Groupies aus OnlyFans wird mir das sonst zu anstrengend.
:hihi:
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81586
Spiridon08 hat geschrieben: 29.04.2026, 19:03 @Dartan Super, nächster Major eingetütet. Zeit doch ordentlich. Bin interessiert an deiner Veranstalter-Erfahrung, da komme ich für einige Majors ja (leider) nicht dran vorbei. Denn ich denke, dass ich die Majors dann doch auch machen werde.
So am Rande, falls nicht eh schon geschehen bzw. bekannt, und je nach dem wie viele der Majors du schon hast: Auf https://www.worldmarathonmajors.com/ einen Account anlegen und für die noch nicht gelaufenen Marathons in den 'Race Draw' eintreten. (Für Boston und Tokyo ab vier Sternen, den Rest ab drei Sternen, generell nur für Rennen die man noch nicht gelaufen ist.) Extrem wahrscheinlich ist es wohl auch nicht, dass man da ausgelost wird, aber wohl zumindest deutlich wahrscheinlich als über die allgemeine Verlosung.

Zum Reiseveranstalter (interair jetzt in meinen Fall, denke aber nicht dass das bei den anderen grundlegend anders ist), kann ich – abgesehen vom Preis für die Startnummer :nene: – echt nichts negatives Sagen. Auch wenn ich wohl ein recht "pflegeleichter" Kunde war, der den Veranstalter jetzt nicht wirklich auf die Probe gestellt hat: :zwinker2:
  • Für die gefragteren Veranstaltung definitiv schon bevor sie offiziell buchbar ist auf die Warteliste setzen lassen, da man dann ein paar Tage vor der "Öffentlichkeit" die Chance zum buchen bekommt.
  • Für den eigentlichen Marathon habe ich gut drei Monate vorher einen Code bekommen, mit dem ich mich dann ganz regulär dort anmelden konnte.
  • Hotel muss man halt das nehmen, was die im Angebot haben. Üblicherweise einen Standard 3-4 Sterne Hotelklotz in recht zentraler Lage. Für mich ideal, da genau das was ich sowieso buchen würde. Wer gehobene Ansprüche hat, oder möglichst billig unterkommen will, hat natürlich Pech gehabt.
  • Hotel hat bei mir problemlos funktioniert. Fand ich zwar ein etwas komisches Gefühl dort aufzukreuzen ohne irgendeine Buchungsbestätigung o.ä. direkt vom Hotel zu haben, aber einfach Ausweis an der Rezeption gezeigt und die hatten dann das gebuchte Zimmer. :daumen:
  • Anreise hatte ich selbst organisiert, kann man aber auch von denen übernehmen lassen. Hat dann den Vorteil dass die sich bei Problemen drum kümmern dass man irgendwie ans Ziel kommt. (Ganz aktuell z.B. bei Boston relevant, da dort dank Streik kein einziger der gebuchten Lufthansa Flüge geflogen ist. :klatsch: Haben es aber wohl geschafft, trotzdem irgendwie alle rechtzeitig rüber zu bekommen. :daumen: Oder letzten Herbst in NYC war an einem der Anreisetage der JFK Flughafen wegen Unwetter gesperrt und der Flug wurde nach Washington DC umgeleitet...)
  • Vor Ort dann das komplette Programm rein optional. Hätte ich es drauf angelegt, hätte ich wohl während der kompletten Reise ohne einen einzigen Kontakt zu einen Reiseveranstalter-Mitarbeiter auskommen können.
  • Der Veranstalter war dann immerhin mit 5 Leuten vor Ort anwesend (u.a. Irina Mikitenko als "Stargast"), bei wohl so 150-200 Reisenden. Und das komplette Team wirklich super nett und kompetent! :nick:
  • Als optionale Dienstleistungen gab es dann u.a. zwei mal pro Tag im Hotel eine "Sprechstunde", bei der man Fragen zum Ablauf stellen konnte, sich Tipps für den Lauf holen, etc..
  • Freitag und Samstag gab es jeweils einen ~5km sehr gemächlichen Lockerungslauf
  • Weiterhin gab es Freitag und Samstag mehrere begleitete Ausflüge zur Marathon-Messe.
  • Sonntag früh konnte man sich dann im 20min Takt zum Bahnhof Richtung Startgebiet begleiten lassen
  • Auf der Strecke gab es dann noch einen "Photopunkt" (auch mit der "Fantour" für Mitreisende, die nicht selbst laufen), und im Ziel einen Treffpunkt bei dem man sich noch ein paar kostenlose Schnappschüsse ergaunern konnte. :zwinker2:
  • Generell fand ich es unerwartet angenehm, ständig irgendwelche "Gleichgesinnten" um sich herum zu haben, mit denen man eigentlich immer nett plaudern konnte. So verging z.B. die längere Wartezeit im Startgebiet wie im Flug, da ich die Zeit dort plaudernd mit einer andern Läuferin der Gruppe verbracht habe, die zufälligerweise aus dem selben Startblock gestartet ist. :) Ich bin zwar absolut niemand, der irgendwelche sozialen Kontakte während einer solchen Reise braucht und habe kein Problem damit sowas komplett solo zu machen. Aber zumindest optional die Möglichkeit dazu zu haben, ist irgendwie doch auch ganz nett. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81587
RunODW hat geschrieben: 29.04.2026, 08:30 PS Und ihr so?
Definitiv am Sonntag nicht richtig ausgelastet, so gut wie keine Nachwirkungen mehr. :klatsch: Daher heute schon wieder fast normal Laufgruppen-Intervalle:

9.2km @5:05/km mit 2x[7' / 1' TP + 5'/ 1' TP + 3'/ 2' TP]

Das erste Intervall dabei noch ganz verhalten in knapp unter 5er Pace, dann wurde mir langweilig :noidea: und die restlichen Intervalle irgendwo zwischen 3:55/km und 4:15/km gelaufen. Also jetzt sicherlich nicht komplett am Limit, aber als Recovery geht dass dann wohl doch nicht mehr durch. :zwinker2:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81588
RunODW hat geschrieben: 29.04.2026, 08:30 @RedDesire

Vielen Dank für den schönen Bericht, sehr schön geschrieben und die Freude und Anstrenung kommt richtig gut rüber. Sahnetag erwischt quasi und natürlich klasse, dass Du oft die richtige Gruppe zur richtigen Zeit gefunden hast. War das echt das Zielbild, so entspannt wie Du aussiehst und nicht eine lange Gerade beim Start hin, die Du durchgeflitzt bist - Klasse Aufnahme. :daumen:

PS Und ihr so?
Danke an alle für das Lob und die Anerkennung. Freut mich sehr mal wieder einen kleinen Teil zur Unterhaltung des Fadens beigetragen zu haben.
Die Aufnahmen sind tatsächlich sehr gut geworden. Die örtliche Lokalpresse stellt uns diese tatsächlich kostenfrei zur Verfügung.
Dagegen sind die aus einem Video extrahierten Standbilder vieler anderer Großveranstaltungen das ansehen teils nicht wert.

Heute tatsächlich ein erster Lauf nach dem Hermann. Locker losgelaufen in ~5:50 - 6:00/Km und dabei dann reingerollt. Im weiteren Verlauf dann Richtung 5:30/Km gesteigert. Insgesamt 10Km @5:41/Km bei 68% HFMAX.

Starke Einheit übrigens @Christoph83 :daumen:

Ich möchte auch noch auf die Frage von @movingdet65 hinsichtlich der Schuhwahl eingehen:
Damit hatte ich lange gerungen. Gerne hätte ich die "alten" Puma Deviate Nitro Elite 3 aufgelaufen, aber dass war aufgrund der ablösenden Sohle bis zur bereits beschädigten Carbonplatte unter dem linken Schuh definitiv nicht mehr möglich. Auf den letzten drücker habe ich mich dann gegen die Crossvariante des selben Herstellers entschieden, sondern habe ein Paar Devite Nitro Elite 4 geordert. Dieser ist am Freitag pünktlich zur letzten Einheit eingetroffen, und er lief sich gut. Somit fiel die Schuhwahl auf den, da trocken und kein Regen vorhergesagt. Schlussendlich war es eine sehr gute Wahl, der Schuh sitzt gut, ist leicht, luftig und bietet für einen Carbonschuh ausreichend Stabilität, vor allem bergab.
Von dem Chaos im hinteren Feld habe ich nicht viel gehört. Nächste Woche bin ich wieder beim Lauftreff und werde mir das mal anhören. Schlussendlich war das aber doch schon immer so, spätestens an den Treppen staut es sich spätestens ab der Hälfte des Feldes.

Noch ein paar Ergänzungen zum Lauf: Bergablaufen sitzt wirklich ganz gut bei mir und wurde auch ins Training eingebaut. Der Coach legt da auch viel Wert drauf. Meines Erachtens nach habe ich in den Berganstücken nicht gut performt, da viele Abschnitte zu schnell angegangen wurden und mich dann ein paar mal die Kräfte verließen. Das muss mal wieder besser geübt werden und steht auf der Agenda. Bei mir schlug die Waage ziemlich genau bis auf 70KG auf 178cm aus. Deutlich zu schwer sollte ich da also nicht sein, ganz im Gegenteil sogar, denn der Medizinmann vom Olympiastützpunkt meinte sogar, dass wäre unterstes Limit.

Als Fazit würde ich ziehen, wenn ich die KH-Zufuhr ein wenig optimiere, die Berganläufe verbessern kann, mich weiter vorn einsortiere und mich etwas mehr quälen würde, so sehe ich eine Zeit um 2:24 als realistisch.

Übrigens möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass der diesjährige zweitplatzierte, Elias Sansar, seine PB auf 1:43:47 verbesserte, und das in der AK45. Er ist etwa ein halbes Jahr älter als ich. Mit seinen 16 Siegen hat er eh meinen Respekt, aber so einen rauszuhauen in der Altersklasse und sich damit gegen die junge Konkurrenz durchzusetzen... Chapeau
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81589
Dartan hat geschrieben: 29.04.2026, 22:25
Spiridon08 hat geschrieben: 29.04.2026, 19:03 @Dartan Super, nächster Major eingetütet. Zeit doch ordentlich. Bin interessiert an deiner Veranstalter-Erfahrung, da komme ich für einige Majors ja (leider) nicht dran vorbei. Denn ich denke, dass ich die Majors dann doch auch machen werde.
[*]Vor Ort dann das komplette Programm rein optional. Hätte ich es drauf angelegt, hätte ich wohl während der kompletten Reise ohne einen einzigen Kontakt zu einen Reiseveranstalter-Mitarbeiter auskommen können.
Das klingt doch gut, das wollte ich hören :hihi: (sorry, auch wenn das asozial klingt. Aber es ginge mir echt nur im die Startnummer ehrlich gesagt). Danke vielmals, sehr interessant ansonsten.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81591
Spiridon08 hat geschrieben: 30.04.2026, 08:51Das klingt doch gut, das wollte ich hören :hihi: (sorry, auch wenn das asozial klingt. Aber es ginge mir echt nur im die Startnummer ehrlich gesagt). Danke vielmals, sehr interessant ansonsten.
Kann ich absolut nachvollziehen.

Habe ich bei meinen zwei Berlin-Marathon Starts mit Reiseveranstalter (bei 2 von meinen 10 Starts dort hatte ich Lospech und dann per Veranstalter nachgeholfen) auch so gemacht, Startnummer und Hotel per Veranstalter gebucht, anschließend absolut keinen weiteren Kontakt in irgendeiner Form mit Veranstalter oder andern Läufern des Veranstalters. Und auch jetzt in London dürften das einige so gehandhabt haben, zumindest waren bei den meisten Veranstaltungen deutlich weniger Leute anwesend, als der Veranstalter Läufer dabei hatte.

Jetzt in London hatte ich mich aber doch mal etwas drauf eingelassen, und war – wie schon erwähnt – echt positiv überrascht. Irgendwie doch ganz nett da ein Haufen gleichgesinnter "Verrückte" um sich herum zu haben. Und auch ganz interessant wen man da so trifft und mit wem da da so ins Gespräch kommt. :daumen: (Z.B. war einer der beiden Chefs vom – hier in letzter Zeit immer mal wieder erwähnten – DresdenHALF als Reiseleitung mit dabei. :wow:)

Aber nicht falsch verstehen, wie schon gesagt, alles rein optional, und das ist jetzt kein Cluburlaub mit Vollzeit-Animations-Programm. Selbst wenn man dort wirklich alles an optionalen Programm mitnimmt, hat man immer noch bestimmt 80% der Zeit für sich selbst.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81593
Christoph83 hat geschrieben: 30.04.2026, 10:25 Und ihr so?
Habe heute die Alternations/Wave Style die @Xyris vorgeschlagen hat, gemacht. Wollte die eigentlich morgen machen, aber da meine Beine sich heute so gut angefühlt haben, das auf heute vorgezogen.

4km WU + (4:27,4:07,4:26,4:09,4:24,4:10,4:25,4:10) + 1.66km CD. Lief richtig gut, allerdings hatte es bei uns heute auch nur 8 Grad und Sonnenschein was natürlich perfektes Laufwetter ist. Interessanterweise war der höchste Puls 184 und das auch erst den letzten 400m. Davor alles unter 180, und er ist während den langsameren Parts auch nicht wirklich runtergegangen, immer so 1-2 Schläge maximal. Das ganze auf der Laufbahn diesmal in der Innenbahn damit es auch wirklich zu 100% 1000m sind, und man es einfach per Hand stoppen kann.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81594
b3ngel hat geschrieben: 30.04.2026, 11:32
Christoph83 hat geschrieben: 30.04.2026, 10:25 Und ihr so?
Habe heute die Alternations/Wave Style die @Xyris vorgeschlagen hat, gemacht. Wollte die eigentlich morgen machen, aber da meine Beine sich heute so gut angefühlt haben, das auf heute vorgezogen.

4km WU + (4:27,4:07,4:26,4:09,4:24,4:10,4:25,4:10) + 1.66km CD. Lief richtig gut, allerdings hatte es bei uns heute auch nur 8 Grad und Sonnenschein was natürlich perfektes Laufwetter ist. Interessanterweise war der höchste Puls 184 und das auch erst den letzten 400m. Davor alles unter 180, und er ist während den langsameren Parts auch nicht wirklich runtergegangen, immer so 1-2 Schläge maximal. Das ganze auf der Laufbahn diesmal in der Innenbahn damit es auch wirklich zu 100% 1000m sind, und man es einfach per Hand stoppen kann.
klar dass er nicht runtergeht oder nur wenig ist normal.
zum einen ein hängt es von der allgemeinen Fitness ab (und wie ökonomisch in dem Bereich gelaufen wird), anderseits natürlich ist das langsamere Tempo ja auch nur 5% langsamer als RT :-)
Aber der Sinn ist ja kontinuierlicher Druck u. Stabilisieren des RT aus etwas langsameren Rhythmus heraus. u. das Ganze eben nur mit float Recovery
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81595
Danke nochmal an @d'Oma joggt, @Christoph83 und @Steffen42 für die vielen hilfreichen Infos. Klingt alles gut und ich werde das dann zeitnah mal festmachen.
Christoph83 hat geschrieben:Und ihr so?
Nur Radpendeln heute, vielleicht am Abend noch ein bisschen Krafttraining. Auch wenn sich die Beine gut anfühlen, sollte man es in der Woche nach einem Marathon nicht übertreiben.
Xyris hat geschrieben:Frage: was für Honig benutzt der Mann 😃😃😃

Du lachst, ich habe tatsächlich schon ernstgemeinte Kommentare gelesen, die sich besonders für die Honig Toasts interessiert haben :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81596
ToPoDD hat geschrieben: 30.04.2026, 14:02 Danke nochmal an @d'Oma joggt, @Christoph83 und @Steffen42 für die vielen hilfreichen Infos. Klingt alles gut und ich werde das dann zeitnah mal festmachen.
Christoph83 hat geschrieben:Und ihr so?
Nur Radpendeln heute, vielleicht am Abend noch ein bisschen Krafttraining. Auch wenn sich die Beine gut anfühlen, sollte man es in der Woche nach einem Marathon nicht übertreiben.
Xyris hat geschrieben:Frage: was für Honig benutzt der Mann 😃😃😃

Du lachst, ich habe tatsächlich schon ernstgemeinte Kommentare gelesen, die sich besonders für die Honig Toasts interessiert haben :hihi:
Vor allem ist es so erfrischend wenig an richtigem nicht flüssigem Frühstück. Zwei Scheiben Toast ey, ... was ich mich schon morgens um 6:30 gequält habe, das ganze Zeugs runterzubekommen vor dem Rennen :hihi: .
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81597
Spiridon08 hat geschrieben: 30.04.2026, 14:27Vor allem ist es so erfrischend wenig an richtigem nicht flüssigem Frühstück. Zwei Scheiben Toast ey, ... was ich mich schon morgens um 6:30 gequält habe, das ganze Zeugs runterzubekommen vor dem Rennen :hihi: .
Nicht das ich bezüglich Ernährung da die Referenz oder ein Vorbild für irgendjemanden wäre, aber zumindest in diesem Punkt entspricht das sogar grob meinem üblichen Vorgehen. Zum Frühstück eine Tasse Cappuccino und 2-3 Scheiben Toast mit Honig (oder ein Brötchen, ein Bagel, oder was auch immer verfügbar) und gut ist. :noidea: Auf dem Weg zum Start dann eventuell noch einen Energieriegel, oder zuletzt vermehrt noch eine Flasche an Maurten Drink Mix.

Ich werde niemals verstehen, was sich da viele beim Frühstück vor dem Marathon noch an Unmengen Nahrung rein ziehen. :haeh: Das würde bei mir unter Garantie zu massiven Magenproblemen während des Laufs führen... :kotz:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81599
ToPoDD hat geschrieben: 30.04.2026, 14:02 Du lachst, ich habe tatsächlich schon ernstgemeinte Kommentare gelesen, die sich besonders für die Honig Toasts interessiert haben :hihi:
Man kann das auch so wild wie ich machen: eine Scheibe Toast mit Marmelade (vorzugweise Himbeere) und danach (weil Reihenfolge wichtig): Toast mit Honig (dickflüssig, damit das klebrige Zeug nicht überall auf den Klamotten landet).

Abonniert meinen Kanal für mehr Ernährungstipps.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

81600
Dartan hat geschrieben: 30.04.2026, 14:44
Spiridon08 hat geschrieben: 30.04.2026, 14:27Vor allem ist es so erfrischend wenig an richtigem nicht flüssigem Frühstück. Zwei Scheiben Toast ey, ... was ich mich schon morgens um 6:30 gequält habe, das ganze Zeugs runterzubekommen vor dem Rennen :hihi: .
Nicht das ich bezüglich Ernährung da die Referenz oder ein Vorbild für irgendjemanden wäre, aber zumindest in diesem Punkt entspricht das sogar grob meinem üblichen Vorgehen. Zum Frühstück eine Tasse Cappuccino und 2-3 Scheiben Toast mit Honig (oder ein Brötchen, ein Bagel, oder was auch immer verfügbar) und gut ist. :noidea: Auf dem Weg zum Start dann eventuell noch einen Energieriegel, oder zuletzt vermehrt noch eine Flasche an Maurten Drink Mix.

Ich werde niemals verstehen, was sich da viele beim Frühstück vor dem Marathon noch an Unmengen Nahrung rein ziehen. :haeh: Das würde bei mir unter Garantie zu massiven Magenproblemen während des Laufs führen... :kotz:
Klar, nee ganz so viel esse ich auch nicht. Aber mehr als zwei Scheiben Toast. Magenprobleme hatte och noch nie, achte aber immer darauf 3 Stunden vor Startschuss zu essen bzw. schon fertig zu sein.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Zurück zu „Laufsport allgemein“