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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82001
ZenZone hat geschrieben:@ToPoDD Wie ich diesen Spruch "wenn er aufs Klo geht..." gehasst habe in der Jugend. Das habe ich zu oft hören müssen von meinem Trainer. Als ich dann irgendwann mit 85kg im Aktivenbereich war, habe ich mir das immerhin nicht mehr anhören müssen :hihi:
Sag ich doch, den Typus Spieler gibt es in jeder Mannschaft und irgendwann sieht er ein, dass Laufen seine eigentliche Begabung ist :giveme5: :P

Mal OT, mit etwas Abstand finde ich einige der Trainer, die wir damals im Jugendbereich hatten, sollte man auch 20 Jahre später noch wegen Misshandlung Schutzbefohlener vor Gericht bringen. Was da manchmal so abging, war schon irre. Da wurde so einigen der Spaß am Sport wirklich dauerhaft verdorben. Da ich auch etwas Einblick in einen prominenten Leichtathletik Verein hier bei uns hatte, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es dort nicht viel besser war, ganz im Gegenteil. Kann nur jedem raten, als Eltern da einen genauen und kritischen Blick drauf zu haben.
Xyris hat geschrieben:bin nur darauf eingegangen weil Arjen Robben ins Spiel gebracht wurde. Ursprünglich bin ich in meine Beiträgen nie von Spitzensportlern ausgegangen im Gegenteil Hatte eine Studie verlinkt von der 8. italienischen Liga, wo bei Spielern die 3mal die Wo 90 min trainieren Vo2max von 64 ermittelt wurde :-)
Das ist aber keine groß angelegte Studie sondern eine "case study" mit exakt 2 Probanden. 24 und 25 Jahre alt, gut trainiert. Hintergrund war die Überprüfung des Zusammenhangs von VO2 zu HF. Hat mit der Diskussion hier wenig zu tun. Es gibt ausreichend, breit angelegte Studien zur VO2max. Für junge (20-29), sportliche Männer mit Normalgewicht sind die Werte von 50 bis 60 durchaus "normal". Aber das sind eben auch schon massive Einschränkungen. Was denkst du wieviel % unserer Bevölkerung in diese Kategorie gehören? Die Antwort dürfte bei rund 1% liegen (kurz mit KI die einzelnen Faktoren bestimmt). Zudem ist VO2max nur 1 physiologischer Faktor, der für solche Zeiten notwendig ist.

EDIT: Aus eigener Erfahrung kann ich zum letzten Punkt beitragen, dass gerade die Schwellenleistung bzw. SSmax der größte und schnellste Hebel für Ex-Fußballer ist. Die ist, im Vergleich zur VO2max, recht kümmerlich. Man läuft im Spiel halt auch nie lange Strecken in sub-maximalem, hoch-aeroben Tempo. Entweder Trab oder Sprint und entsprechend sieht auch das Training aus. Nur so als Hinweis für eventuelle Umsteiger. :wink: Bei einem Inaktiven, der mit dem Laufsport beginnt, würde ich den Aufbau übrigens komplett anders vorschlagen.
Zuletzt geändert von ToPoDD am 19.05.2026, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82002
@Xyris
Ich hatte bewusst einen Profisportler genommen, damit die Aussage dahinter noch deutlicher wird:

Selbst ein überdurchschnittlicher ProfiFußballer -Robben gehörte zu den schnellsten Spielern- läuft nicht einfach so 35min auf 10k.

Mir ist auch bewusst, dass die Sprintgeschwindigkeit nicht das alleinige Kriterium für schnelle 10k ist.

Es sollte lediglich verdeutlichen, dass eine 35er Zeit schon einiges erfordert, dass selbst ehemalige Profis nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln.

Das wird bei durchschnittlichen Hobbyfußballern nicht besser aussehen!

Danke @ToPoDD, schön zusammengeschrieben, lassen wir genau so stehen!


Man geht glaube ich zu oft von sich selbst und seinem Umfeld - die Bubble wurde ja schon genannt und in genau so einer befinden wir uns hier im Faden an auch!

In persönlich kenne ich keinen einzigen, der die 35 Minuten knackt. Bin in keinem Verein und nur Lifestyle-Jogger :hallo: , aber im Umfeld laufen doch einige und mit meiner Sportvergangenheit kenne ich doch ein paar sportlich aktive Menschen

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82003
RunODW hat geschrieben: 19.05.2026, 08:36 Und ihr so?
Bei mir waren es heute 9.6km in 00:56 bei 69% ⌀ HF.

Werde mich auch mal in die Diskussion einklinken. Eigentlich ist es total egal, wie gut die anderen sind oder wieviel Talent sie haben. @ToPoDD Wollte da zum Thema Talent, auch noch die Körper Komposition ergänzend mit in den Ring werfen. Auf der anderen Seite, muss man mit dem Arbeiten was man halt zur Verfügung hat, und daraus das bestmögliche machen. Sollte natürlich auch noch Spaß machen. ;-)

Nun aber zum eigentlichen Auslöser @Dartan :-) Gebe da auch noch meinen Senf dazu. Ich bin der Meinung er hat beste Vorraussetzungen eine Sub-3 beim Marathon zu laufen, wenn er nur will. Sein Freigeist wahrscheinlich seine größte Stärke ist auch sein größter Feind. Würde ja sagen manchmal würde Ihm Intensitätskontrolle weiterhelfen. War ja damals bei seinem 3:01 Marathon noch stiller Leser, aber war mir sehr sicher das er damals die Sub-3 schafft. Allerdings kann ich mich erinnern das er bei dem Build extrem krasse Läufe gemacht hat. Da war doch eine lange Kante mit Durchschnitt 4:25 oder so? Wo @ToPoDD danach noch gesagt hat, er hoffe nicht das das schon das Rennen war, und zuviel Kraft gekostet hat. Fände immer noch eine Zusammenarbeit von @Xyris mit Dartan interessant, von der wahrscheinlich beide profitieren würden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82004
b3ngel hat geschrieben: 19.05.2026, 12:09 Fände immer noch eine Zusammenarbeit von @Xyris mit Dartan interessant, von der wahrscheinlich beide profitieren würden.
Ich nicht - da würde zu viel Energie in Diskussionen und Reibereien statt in Training fließen :P

Haben doch beide Ansätze etwas schönes und wahres!

Auf der einen Seite haben wir jemanden, der sich penibel vorbereitet, das letzte Promillchen aus seinem Training ziehen will, sich sehr tief in die Materie begeben hat und sich in Theoretie und Praxis mit der Trainingslehre auseinandersetzt.

Auf der anderen Seite haben wir jemanden, der seit Jahren mit Eifer, Leidenschaft und Freude läuft, wie er es gerade mag. Grobe Struktur ja (liebe Grüße an Pfitz), aber hauptsächlich jeden Tag das, worauf er gerade Lust hat. Der auch mal ein Festival in der Marathonvorbereitung besucht. Der schon die Sub3 laufen will, aber sein Leben jetzt nicht komplett darauf ausrichtet.

Und wisst ihr was? BEIDE haben Recht! Beide lieben das, was sie tun, tun das für sich Richtige,
haben gefunden, was ihnen Spaß und Motivation gibt - und genau darauf kommt es an!

Gerade die vielfältigen Sichtweisen bereichern ganz nebenbei das Forum, sorgen für unterhaltsame Diskussionen und im Nachhinein wird jeder wieder das machen, was er für richtig hält - der eine so, der andere so - beide mit Überzeugung und Spaß!


Und wenn die ganze Schreiberei den einen oder anderen doch etwas zum Nachdenken anregt und man vielleicht einmal doch etwas anderes ausprobiert - umso besser! Und wenn nicht, ist es auch kein Drama...

Schönen Tag allen!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82005
b3ngel hat geschrieben: 19.05.2026, 12:09 War ja damals bei seinem 3:01 Marathon noch stiller Leser, aber war mir sehr sicher das er damals die Sub-3 schafft. Allerdings kann ich mich erinnern das er bei dem Build extrem krasse Läufe gemacht hat. Da war doch eine lange Kante mit Durchschnitt 4:25 oder so? Wo @ToPoDD danach noch gesagt hat, er hoffe nicht das das schon das Rennen war, und zuviel Kraft gekostet hat.
Also ganz so extrem war es dann doch nicht. :wink: Das schnellste was ich gerade finde waren mal 30km @4:28/km. Aber eben mit 19km "MRT" @4:13/km, da sind dann solche recht hohen Gesamtdurchschnittspaces kaum zu vermeiden. :wink: (Aber ja, auch das Ein- und Auslaufen bei diesem Lauf war mit ~4:50/km vermutlich etwas schneller als nötig. Und die meisten "normalen" Long Runs waren damals auch immerhin so im 4:40-4:45/km Bereich, was sicherlich etwas schneller als theoretisch angebracht war. :gruebel:)

(Letztlich – nach eigenen Empfinden :wink: – wie vieles an meinem Training sicherlich nicht komplett lehrbuchhaft und an der Grenze zur Unvernunft, aber eben auch nicht ganz komplett absurd. Daher denke ich, dass bei mit bestimmt schon noch etwas an Potential brach liegt, aber weit nicht so viel wie einige hier offenbar denken. :noidea:)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82006
Hallo zusammen,
bin schon länger ein stiller Mitleser hier und passend zum Thema auch ein ehemaliger Fußballer. Allerdings wirklich in den untersten Ligen zuhause gewesen beim Heimatverein. Auch dort habe ich nie zu den laufstarken Spielern gehört (weder schnell noch viel). Aufgrund diverser Verletzungen dann die Lust verloren und aufgehört. Keiner der mich damals kannte, hätte einen Cent darauf gewettet, dass ich mal ein leidenschaftlicher Läufer werde.
So kam es dann aber vor etwas mehr als 2,5 Jahren zu einer Schnapsidee mit meinem Kumpel, dass wir doch mal einen Marathon laufen könnten. Und so habe ich angefangen zu laufen und mich circa 6 Monate darauf vorbereitet. Bin dann im März 2024 (damals 28 Jahre alt) meinen ersten Marathon (und erste Laufveranstaltung überhaupt) gelaufen und war wahnsinnig stolz auf meine 3:58. Eigentlich hätte das Kapitel damit abgeschlossen sein sollen, aber ich bin hängengeblieben. Der Ehrgeiz war geweckt.
Langsam dann das Volumen gesteigert, Lauftage erhöht, Training strukturiert (sicher noch sehr viel Optimierungspotenzial) und bin nun vor 4 Wochen meinen vierten Marathon in 2:59 gelaufen. Hätte vor ein paar Jahren auch gesagt das wäre unmöglich für mich, aber Trainingsfleiß und Disziplin haben sich ausgezahlt. Vom Gefühl her ist noch sehr viel Luft nach oben, obwohl ich mein reines Lauftalent als sehr durchschnittlich einschätzen würde.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82008
ToPoDD hat geschrieben: 19.05.2026, 10:07

Häufig wird das aus meiner Erfahrung auch gerne als Feigenblatt für die eigenen Unzulänglichkeiten genutzt. 20kg Übergewicht, abends lieber mit Bier und Chips auf der Couch, Wochenumfänge von 30-50km, aber der Grund warum es nicht klappt mit X/Y ist das "Talent" (auch das macht HIER keiner!).
Einspruch!
Bier und Chips sind zwar selten, aber das mit den 30-50 km kommt ganz gut hin, im Moment zumindest. :peinlich:
Und natürlich ist mein Talent der Grund warum es nicht klappt. :hihi:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82009
semper spes est hat geschrieben: 19.05.2026, 12:05 @Xyris
Ich hatte bewusst einen Profisportler genommen, damit die Aussage dahinter noch deutlicher wird:

Selbst ein überdurchschnittlicher ProfiFußballer -Robben gehörte zu den schnellsten Spielern- läuft nicht einfach so 35min auf 10k.

Mir ist auch bewusst, dass die Sprintgeschwindigkeit nicht das alleinige Kriterium für schnelle 10k ist.

Es sollte lediglich verdeutlichen, dass eine 35er Zeit schon einiges erfordert, dass selbst ehemalige Profis nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln.

Das wird bei durchschnittlichen Hobbyfußballern nicht besser aussehen!

Danke @ToPoDD, schön zusammengeschrieben, lassen wir genau so stehen!


Man geht glaube ich zu oft von sich selbst und seinem Umfeld - die Bubble wurde ja schon genannt und in genau so einer befinden wir uns hier im Faden an auch!

In persönlich kenne ich keinen einzigen, der die 35 Minuten knackt. Bin in keinem Verein und nur Lifestyle-Jogger :hallo: , aber im Umfeld laufen doch einige und mit meiner Sportvergangenheit kenne ich doch ein paar sportlich aktive Menschen
vlt. hat es mit dem Umfeld u. Wohnort zu tun. Hier in BW v.a. Raum Stgt / Ulm, auch Bayern kenne ich kenn doch recht viele, auch Läufer die in keinem Verein sind oder eben doch und da ihre 3-5 Einheiten machen. Alles keine absoluten Top Läufer aber da sind viele dabei die in den Bereich 36-35 laufen können (teils auch darunter). Und das sind Leute die laufen auch keine 100 km die Woche.
Sind auch sehr viele die im Bereich 38-39 Minuten sind, aber wo der Bereich 35 mit mehr Training u. mehr Struktur durchaus drin wäre. Letzens ein Kollege ca. 40 J.- nach langjähriger Familienpause wieder eingestiegen u. mit 36 min seien mWn schnellsten 10km rausgehauen.

Da ich die Traingseinheiten (nicht alle aber viele) derer kenne u. auch ab und zu vor Ort bin (war), kann ich das doch ganz gut beurteilen was zumindest hier in 1, 2 Vereinen so trainiert wird.,

aber du hast recht,. "Einfach so" wird das nichts das hat aber auch niemand behauptet :-)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82010
jonny68 hat geschrieben: 19.05.2026, 13:21
ToPoDD hat geschrieben: 19.05.2026, 10:07

Häufig wird das aus meiner Erfahrung auch gerne als Feigenblatt für die eigenen Unzulänglichkeiten genutzt. 20kg Übergewicht, abends lieber mit Bier und Chips auf der Couch, Wochenumfänge von 30-50km, aber der Grund warum es nicht klappt mit X/Y ist das "Talent" (auch das macht HIER keiner!).
Einspruch!
Bier und Chips sind zwar selten, aber das mit den 30-50 km kommt ganz gut hin, im Moment zumindest. :peinlich:
Und natürlich ist mein Talent der Grund warum es nicht klappt. :hihi:
ich gebe zu bei meinem beiden letzten Canova Special Blocks habe ich dazwischen ne Tüte Chips gegessen u. die Abend Session lief top! xDDD
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82011
Runner1995 hat geschrieben: 19.05.2026, 13:08 Hallo zusammen,
bin schon länger ein stiller Mitleser hier und passend zum Thema auch ein ehemaliger Fußballer. Allerdings wirklich in den untersten Ligen zuhause gewesen beim Heimatverein. Auch dort habe ich nie zu den laufstarken Spielern gehört (weder schnell noch viel). Aufgrund diverser Verletzungen dann die Lust verloren und aufgehört. Keiner der mich damals kannte, hätte einen Cent darauf gewettet, dass ich mal ein leidenschaftlicher Läufer werde.
So kam es dann aber vor etwas mehr als 2,5 Jahren zu einer Schnapsidee mit meinem Kumpel, dass wir doch mal einen Marathon laufen könnten. Und so habe ich angefangen zu laufen und mich circa 6 Monate darauf vorbereitet. Bin dann im März 2024 (damals 28 Jahre alt) meinen ersten Marathon (und erste Laufveranstaltung überhaupt) gelaufen und war wahnsinnig stolz auf meine 3:58. Eigentlich hätte das Kapitel damit abgeschlossen sein sollen, aber ich bin hängengeblieben. Der Ehrgeiz war geweckt.
Langsam dann das Volumen gesteigert, Lauftage erhöht, Training strukturiert (sicher noch sehr viel Optimierungspotenzial) und bin nun vor 4 Wochen meinen vierten Marathon in 2:59 gelaufen. Hätte vor ein paar Jahren auch gesagt das wäre unmöglich für mich, aber Trainingsfleiß und Disziplin haben sich ausgezahlt. Vom Gefühl her ist noch sehr viel Luft nach oben, obwohl ich mein reines Lauftalent als sehr durchschnittlich einschätzen würde.
Wahnsinns Verbesserung! Grade in der Zeit Gratuliere.. Das zeigt was Training ermöglichst u. Talent zweifelsohne wichtig ist aber nicht das alles entscheidende
das ist ja das Schöne. wer einmal angefangen hat mit Laufen hört eigentlich kaum mehr auf, zumindest kenne ich da niemand
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82013
ToPoDD hat geschrieben: 19.05.2026, 11:57 Mal OT, mit etwas Abstand finde ich einige der Trainer, die wir damals im Jugendbereich hatten, sollte man auch 20 Jahre später noch wegen Misshandlung Schutzbefohlener vor Gericht bringen. Was da manchmal so abging, war schon irre. Da wurde so einigen der Spaß am Sport wirklich dauerhaft verdorben. Da ich auch etwas Einblick in einen prominenten Leichtathletik Verein hier bei uns hatte, kann ich mit Sicherheit sagen, dass es dort nicht viel besser war, ganz im Gegenteil. Kann nur jedem raten, als Eltern da einen genauen und kritischen Blick drauf zu haben.
Leider zur Kindheit bis frühen Jugend in jedem Verein genau so erlebt.

Gerade der Bereich mit den ehrenamtlichen Vätern, die genau deshalb "Trainer" sind, damit der eigene (unsportliche :P ) Sohn immer von ihnen aufgestellt werden kann. Im Nachhinein sicherlich in der Grauzone gewesen: zu ehrgeizig/talentiert, um nicht frustriert zu werden, aber nicht gut genug, um höhere Aufmerksamkeit von den professionellen Traineren/Vereinen zu bekommen.

So blieb eigentlich lebenslang ein Hang zum Einzelsport, ohne Trainer, Coach, Mentor. Alles nach eigenen Maßstäben.

Bzgl. Trainingsgestaltung habe ich schon Leute gesehen, die ihr Leben von Kindheit bis 35 Jahren in ihre Disziplin gesteckt haben. Aber auch dort gab es oft Aussagen, dass sie mit besserem Training näher Richtung 100 % Potenzial und nicht "nur" an 95 % gekommen wären. Explizit im Freizeitsport ist Training ein riesiger Hebel. Empfinde damit die Aussage, dass fast jeder <35 Min. schaffen könnte, eher als wohltuend und nicht als Angriff (und wenn schon? Dann scheint es ja einen Nerv getroffen zu haben). :wink:
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82014
Xyris hat geschrieben: 19.05.2026, 13:35 vlt. hat es mit dem Umfeld u. Wohnort zu tun. Hier in BW v.a. Raum Stgt / Ulm, auch Bayern kenne ich kenn doch recht viele, auch Läufer die in keinem Verein sind oder eben doch und da ihre 3-5 Einheiten machen. Alles keine absoluten Top Läufer aber da sind viele dabei die in den Bereich 36-35 laufen können (teils auch darunter). Und das sind Leute die laufen auch keine 100 km die Woche.
Sind auch sehr viele die im Bereich 38-39 Minuten sind, aber wo der Bereich 35 mit mehr Training u. mehr Struktur durchaus drin wäre. Letzens ein Kollege ca. 40 J.- nach langjähriger Familienpause wieder eingestiegen u. mit 36 min seien mWn schnellsten 10km rausgehauen.
Da stellt sich halt massiv die Frage wie man "Top Läufer" definiert. Es behauptet ja niemand, dass eine sub35 eine absolute Ausnahmeleistung ist, die einen direkt zum Top-Elite-Läufer macht. Bei der deutschen 10km Straßenlaufmeisterschaft letztes Jahr sind immerhin 201 Männer unter der 35min geblieben, und auf der DLV Bestenlisten 2025 wäre man mit einer 35:00 auf Platz 710 gelandet.

Es gibt also schon durchaus ein paar Läufer die in diesem Leistungsbereich unterwegs sind. Ich selbst kenne auch durchaus ein paar Läufer die die 10km in Richtung 35min laufen können. Und wenn man in der "Läufer Bubble" unterwegs ist, insbesondere wenn man selbst in diesem Bereich läuft, ist die Chance viele dieser Läufer anzutreffen, sei es auf Strava, oder im "echten Leben" natürlich sehr groß.

Aber dennoch sollte man sich immer mal wieder bewusst machen, dass wir hier von <1000 Läufern reden, bei geschätzt mehreren hunderttausend aktiven Läufern in Deutschland, wenn nicht Millionen! Also schon wirklich die absolute Spitze bezogen auf die Gesamtläuferschaft.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82015
KG-175573 hat geschrieben: 19.05.2026, 14:04Empfinde damit die Aussage, dass fast jeder <35 Min. schaffen könnte, eher als wohltuend und nicht als Angriff (und wenn schon? Dann scheint es ja einen Nerv getroffen zu haben). :wink:
Ich glaube nicht dass solche Aussagen von irgendjemanden als Angriff gemeint sind.

Aber auch wenn nicht so gedacht, implizieren Aussagen wie dass jeder nicht ganz unsportliche, junge Mann, der läuferisch nicht ganz untalentiert, eine sub35 erreichen können sollte, den 98% der Bevölkerung die das definitiv niemals schaffen werden eben doch, dass sie offenbar unsportlich oder untalentiert sind. :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82016
ToPoDD hat geschrieben: 19.05.2026, 10:07 Wenigstens einer, der hier noch auch die Faden Regeln achtet. :wink:
RunODW hat geschrieben:Und ihr so?
Die übliche Montagsroutine gestern Nacht, 10km very easy mit 6 Bergsprints. Nach einem sehr stressigen Tag bewusst noch etwas entspannter als sowieso schon üblich gelaufen. Heute wird der Progression Run durch Easy + Strides ersetzt, da morgen Abend die 10.000m auf der Bahn anstehen.

Das Thema Talent scheint ein echter Trigger für einige zu sein, kommt gefühlt so einmal pro Jahr hier auf. Mir ist alleine schon der Begriff viel zu schwammig. Für eine ernsthafte Diskussion müsste man erstmal definieren, was denn "Talent" überhaupt ist. Es ist in der Forschung unbestritten, dass es genetisch unterschiedliche Voraussetzungen für sportliche Leistungen gibt. Ebenso unbestritten ist, dass die Trainierbarkeit dieser Faktoren genetisch beeinflusst wird. Wenn wir also über Talent sprechen, reden wir dann über eine hohe Baseline? Hohe Trainierbarkeit? Hohe obere Limits? Über welche Faktoren sprechen wir und wie gewichten wir diese? Neben den klassischen Faktoren wie Muskelfaserzusammensetzung, VO2max, Lungen- und Herzfunktion etc. sind aus meiner Sicht auch Verletzungsanfälligkeit, Koordination und Mentalität bis zu einem gewissen Grad "angelegt". Vieles wird auch durch Erziehung und frühkindliche Entwicklung geprägt. Wenn Studien dann im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter einsteigen, rechnet man sowas zu recht oder zu unrecht dem "Talent" zu?

Eine spannende Frage ist, warum es eigentlich so wichtig ist, ob und wie talentiert eine Person ist? Am Ende erreicht JEDER sein persönliches Maximum, insbesondere im Ausdauersport, nur mit jahrelangem zielgerichteten Training. Wo dieses liegt werden 99.99% der Freizeitsportler niemals erfahren, weil sie das dafür notwendige Training gar nicht machen können/wollen. Und da schließe ich mich persönlich definitiv zu 100% ein.

Die Extreme finde ich auf beiden Seiten: Zum einen die typische Aussage, meist von jungen und fitten Leuten: "mit ordentlichem Training kann jeder X/Y schaffen." und zum anderen "Ich habe halt kein Talent und kann nur deswegen X/Y nicht schaffen". Wenn wir 2 Personen den exakt selben Lebenstil und das exakt selbe Trainingsregime überstülpen, werden mit absoluter Sicherheit unterschiedliche Ergebnisse rauskommen. Ich konnte nach 4-5 Monaten strukturiertem Training als 35 jähriger direkt eine tiefe 35 laufen. Von allen Mitspielern in meiner mehr als 20 jährigen Fußballkarriere würde ich das vielleicht 2 oder 3 anderen zutrauen. Und da habe ich genug Beispiele von Leuten, die es mit dem Laufen versucht haben. Ich war auch ohne spezifisches Lauftraining schon immer der "Ausdauertyp". Ich bin im Jugendbereich in der Saisonvorbereitung auch 2-3 Jahre älteren bei den längeren Einheiten weggelaufen und im Altersbereich 15-18 sind das Welten. Ich konnte mit Harakiri Pacing (erste 3k unter 10 Minuten) und ohne jegliches spezifisches Training 38 Minuten auf 10km laufen, mit 16. Ich bin zu Schulzeiten 2:52 auf 1000m gelaufen, ohne jemals auch nur 1 vernünftiges Lauftraining absolviert zu haben. Erst rund 20 Jahre später habe ich verstanden, wie absurd das eigentlich war. Und genau so entsteht eben auch ein gehöriger "Selection Bias". Denn genau dieser Typus wird am ehesten zum Laufen kommen. Und dann wirkt es halt schnell so, dass jeder beliebige Fußballer problemlos Sub35 oder was auch immer laufen kann.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich bin mir bewusst, dass ich ein gewisses Talent für Ausdauersport habe und es viele andere gibt, die deutlich mehr investieren müssen, um dieselben Zeiten zu erreichen. Es gibt auch Leute mit noch deutlich mehr "natürlichem Talent", die dann mit deutlich weniger Aufwand schnellere Zeiten laufen. Ich fände dann immer spannend, was die mit strukturiertem Training erreichen könnten. Im Wettkampf ist das alles aber egal, da zählt nur wer zuerst im Ziel ist und nicht wer die höhere VO2max, Schwelle oder den besseren Trainingsplan hat.

Und dementsprechend halte ich dann auch nichts davon jedem der vor einem ins Ziel kommt einfach höheres Talent zuzuschreiben (macht hier keiner!). Häufig wird das aus meiner Erfahrung auch gerne als Feigenblatt für die eigenen Unzulänglichkeiten genutzt. 20kg Übergewicht, abends lieber mit Bier und Chips auf der Couch, Wochenumfänge von 30-50km, aber der Grund warum es nicht klappt mit X/Y ist das "Talent" (auch das macht HIER keiner!). Gerade der Ausdauersport ist eine der "ehrlichsten" Sportarten überhaupt. Hier kann man sich nicht hinter einem Team verstecken oder mit guter Technik und Taktik viel machen. "You have to do the miles" und zwar konstant über Jahre und in unterschiedlichsten Pace-Bereichen.

Jetzt ist es doch deutlich länger geworden, als ich eigentlich wollte. Ich speichere es mir am besten gleich für nächstes Jahr ab :hihi:

PS: Muss etwas schmunzeln, wenn hier Arjen Robben oder Tom Dumoulin als Beispiele gebracht werden. Spitzensportler sind mit Sicherheit nicht "durchschnittlich". Ich glaube manche hier sind etwas zu sehr in der Lauf-/Sportbubble gefangen. :wink:
In der Tat müsste man hier erstmal festlegen, was "Talent" ist.
Um in meinem Beispiel zu bleiben, musste ein Djokovic natürlich schon mit recht jungen Jahren eine gute Hand Augen-Koordination haben und insgesamt sowieso eher unanfällig für Verletzungen sein.
Wenn du mit 16 ohne strukturiertes Training 38min gelaufen bist, könnte man auch von "Talent" sprechen. Aber nur weil andere das mit mutmaßlich ähnlichem Training nicht konnten, ist nach meiner Meinung Talent dafür isoliert gesehen nicht notwendig. Die natürliche Veranlagung zur Ausdauerfähigkeit (manchmal auch vs. Explosivität auf kurzen Strecken) ist wissenschaftlich wohl belegt. In wie weit das aber in den Genen liegt, oder und vielleicht doch gewissen Gewohnheiten in frühester Kindheit als Grund hat, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht ob es Studien gibt, die diesen Aspekt genauer Untersuchen.

Die Diskussion ist in sofern auch müßig, weil es überhaupt keinen objektiven Maßstab gibt, wieviel jetzt Talent ist und wieviel Training.
Konsens dürfte aber sein, dass so gut wie keiner hier an 100% seines sportlichen/läuferischen Leistungsvermögens rankommt, weil wir keine Profis sind.
Ich glaube durch strukturiertes Training ist jede Menge möglich. Ich weiß noch als ich dachte, ich könne keinen Marathon unter 3:30 Laufen bzw. diesen komplett durchlaufen - ohne Gehpausen.
Was ich damals noch nicht wusste: ich hatte dafür auch nie trainiert.
Das gleiche ist nach meiner Auffassung für viele ambitioniertere Ziele im Laufen wahr: man kann diese erst in Angriff nehmen, wenn man darauf spezifisch trainiert.
Der eine muss das weniger akribisch tun, der andere mehr. Ich kann aber bei den meisten hier nicht glauben, dass die eigentliche Zielerreichung oder eben das "Scheitern" eine Frage des Talents ist. Dann noch eher Glück oder Pech. Gerade beim Marathon kann das schon einen größeren Einfluss haben (Stichwort Wetter).

Jonas Deichmann hat 180 Tage in Folge einen Iron-Man gefinished. Mein Kumpel macht dieses Jahr wohl race across spain mit mehr als 1000km und 14000hm am Stück. Talentiert? Keine Ahnung. Ich würde sagen gut trainiert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82017
jonny68 hat geschrieben: 19.05.2026, 13:21 Bier und Chips sind zwar selten, aber das mit den 30-50 km kommt ganz gut hin, im Moment zumindest. :peinlich:
Und natürlich ist mein Talent der Grund warum es nicht klappt. :hihi:
Bier zwar nicht, aber öfter mal Chips...
Und für dieses Jahr stehe ich bei genau 50 Wochenkilometern. Letztes Jahr kam ich auf 48km pro Woche.
Dafür aber auch schon ca. 6.000km geradelt dieses Jahr.

Heute auch wieder Radpendeln:
57,5km in 2:12h @176W 62% Hfmax
58,0km in 1:58h @191W 64% Hfmax

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82018
Dartan hat geschrieben: 19.05.2026, 14:16
Xyris hat geschrieben: 19.05.2026, 13:35 vlt. hat es mit dem Umfeld u. Wohnort zu tun. Hier in BW v.a. Raum Stgt / Ulm, auch Bayern kenne ich kenn doch recht viele, auch Läufer die in keinem Verein sind oder eben doch und da ihre 3-5 Einheiten machen. Alles keine absoluten Top Läufer aber da sind viele dabei die in den Bereich 36-35 laufen können (teils auch darunter). Und das sind Leute die laufen auch keine 100 km die Woche.
Sind auch sehr viele die im Bereich 38-39 Minuten sind, aber wo der Bereich 35 mit mehr Training u. mehr Struktur durchaus drin wäre. Letzens ein Kollege ca. 40 J.- nach langjähriger Familienpause wieder eingestiegen u. mit 36 min seien mWn schnellsten 10km rausgehauen.
Da stellt sich halt massiv die Frage wie man "Top Läufer" definiert. Es behauptet ja niemand, dass eine sub35 eine absolute Ausnahmeleistung ist, die einen direkt zum Top-Elite-Läufer macht. Bei der deutschen 10km Straßenlaufmeisterschaft letztes Jahr sind immerhin 201 Männer unter der 35min geblieben, und auf der DLV Bestenlisten 2025 wäre man mit einer 35:00 auf Platz 710 gelandet.

Es gibt also schon durchaus ein paar Läufer die in diesem Leistungsbereich unterwegs sind. Ich selbst kenne auch durchaus ein paar Läufer die die 10km in Richtung 35min laufen können. Und wenn man in der "Läufer Bubble" unterwegs ist, insbesondere wenn man selbst in diesem Bereich läuft, ist die Chance viele dieser Läufer anzutreffen, sei es auf Strava, oder im "echten Leben" natürlich sehr groß.

Aber dennoch sollte man sich immer mal wieder bewusst machen, dass wir hier von <1000 Läufern reden, bei geschätzt mehreren hunderttausend aktiven Läufern in Deutschland, wenn nicht Millionen! Also schon wirklich die absolute Spitze bezogen auf die Gesamtläuferschaft.
Und jetzt überleg mal folgendes. Wie viele von den 1000 Läufern "nur" zum Spaß laufen und evtl aber das Potential haben? Dann könnte sich das Verhältnis schon ändern

Und nur der Vollständigkeit halber m ich hatte nie von SUB 35 gesprochen nur von 35 er Zeit. Das geht bis 35:59 und ist nochmals ne andere Nummer als 34:59 😉

@topic

14,2 km easy @4:25/min. 67 % HF
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82019
Dartan hat geschrieben: 19.05.2026, 14:23
Aber auch wenn nicht so gedacht, implizieren Aussagen wie dass jeder nicht ganz unsportliche, junge Mann, der läuferisch nicht ganz untalentiert, eine sub35 erreichen können sollte, den 98% der Bevölkerung die das definitiv niemals schaffen werden eben doch, dass sie offenbar unsportlich oder untalentiert sind. :wink:
Oder zu dumm für richtiges trainieren oder zu faul

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82021
Antracis hat geschrieben: 19.05.2026, 21:12
Dartan hat geschrieben: 19.05.2026, 14:23
Aber auch wenn nicht so gedacht, implizieren Aussagen wie dass jeder nicht ganz unsportliche, junge Mann, der läuferisch nicht ganz untalentiert, eine sub35 erreichen können sollte, den 98% der Bevölkerung die das definitiv niemals schaffen werden eben doch, dass sie offenbar unsportlich oder untalentiert sind. :wink:
Oder zu dumm für richtiges trainieren oder zu faul
Kleines Gedankenexperiment: du nimmst 100 gesunde Erwachsene Männer im Alter von 20 Jahren. Alle ohne Vorerkrankungen und ohne übermäßiges Übergewicht.
Dann kommt die "Wette". Jeder, dem es gelingt in den nächsten 10 Jahren eine 35er Zeit auf 10km zu laufen, bekommt 10 Millionen.
Auf dem Weg dahin, werden die Probanden von den besten Trainern der Welt unterstützt und dürfen regelmäßig mit zahlreichen Läufern auf ihrem Niveau oder schneller trainieren.
Dazu gibt es Ernährungsberatung, Mentalcoach und Unterstützung in allen Belangen des Alltags.

Die Läufer die nach 10 Jahren die 35 nicht packen, gehen leer aus.

Ich bilde mir nun ein, dass es mehr als 2 der 100 Probanden schaffen würden.
Ich werde es aber logischerweise nie beweisen können.

Um wieder weg von dem utopischen Experiment zu kommen:
Zu "dumm" zum trainieren werden wohl die wenigsten sein. Fehlender intrinsische Motivation, selbst Sabotage oder eben ungünstige sonstige private oder berufliche Umstände, dürften recht häufig die Gründe dafür sein.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82022
RunODW hat geschrieben: 19.05.2026, 08:36 Und ihr so?
Ich wollte heute 10 x 500 m flott laufen. Bein Einlaufen aber gemerkt, dass ich die 28 km vom Sonntag noch merke. Nix Gutes mehr gewohnt... :-)

Habe daher auf 8 x 500 m flott (Pace zw. 4:25 und 4:14) reduziert. Mit jeweils 500 m DL dazwischen. Beine nach dem ersten Intervall dann besser als befürchtet. Habs trotzdem bei den 8 Intervallen gelassen.

Waren mit WU und CD insgesamt 12,5 km @5:20.

Die übliche Dienstagsroutine danach mit Stabi und Sauna musste wegen des Playoff-Spiels von ALBA Berlin ausfallen. Immerhin haben wir heute dann auch gewonnen.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

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