Also warum z. B. 30 km mit einem Nicht-MRT Ermüdungszustände trainieren, die so nicht im Marathon vorkommen?
Beginn spezifisch ab Ende Juni 2026, Marathon im Oktober 2026:
26 km = Crescendo @5:30 -> 5:00 (evtl. bis 4:40)
30 km = 20 km @5:30 + 10 km @MRT
29 km = Crescendo @5:30 -> 5:00 (evtl. bis 4:40)
27 km = 15 km @5:15 + 12 km @MRT
29 km = Crescendo @5:30 -> 4:40
31 km = Mitte 3x5 km @MRT
30 km = Mitte 3x4 km @MRT -10 sec.
33 km = Mitte 4x4 km @MRT -10 sec.
37 km = 30 km @5:15 + 7 km @MRT
23 km = @5:20 (Mini Tapering)
HM = nicht allout, aber klaren Reiz + PB setzen
36 km = Mitte 3x8 km @MRT
33 km = Mitte 3x6 km @MRT
26 km = Mitte 2x3 km @MRT
18 km = Mitte 1x5 km @MRT
M = allout
@KG-175573
Weil man erst mal die muskuläre Ausdauer haben und aufbauen muss, sowie die robustness und die mentale Stärke aufbauen muss.
Sobald dass aber vorhanden ist bringt ein wöchentlicher easy LL nicht wirklich was mehr, da es 1. Kein neuer Reiz und 2. Nicht spezifisch ist.
Und es bringt dir nichts wenn du mangels dieser Dinge die spezifischere später dann nicht verkraftest.
Aber sonst reicht es nach der Winterpause 2,3 oder nach der Sommerpause 1,2 easy Läufe zu machen, dann kann man die wieder spezifischer gestalten . Was nicht zwingend immer schnell oder MRT heißen Muss Oder soll!
Die Planung der LL ist recht Gut, solide und logisch aufgebaut und baut auch progessiv auf. Gut dass MRT progessiv aufgebaut wird, zudem solide Länge absolut ausreichend und gutes Tempo drin.
Fünf Punkte sind mMn zu beachten: (MRT -10 meinst du 10 sek. Langsamer)
1. Beachten dass die progession LL sinnvoll gestaffelt sind und nicht immer maximal gelaufen werden (von Länge der progession und Tempo her)
2. Teils vlt. leicht etwas zuviel auf MRT "an dich" fixiert; da Alternativen prüfen wie MRT aufgebaut und umgesetzt wird (Varianten) und achten dass nicht zu viel MRT in kurzen Zeiträumen angesammelt wird (viel MRT ermüdet schleichend).
3. Auch Entlastung beachten im Aufbau der LL. Es muss tatsächlich nicht jeden Woche ein harter LL mit MRT Block sein sein.
4. Der HM und der 3×8 km Long Run sind sehr nah beieinander gesetzt.
Zwei sehr harte Reize innerhalb einer Woche meist nicht optimal, insbesondere wenn der HM nicht wirklich kontrolliert „locker hart“ gelaufen wird. Ich würde diese Einheit verschieben und den 3×6 km Block (den ich ohnehin etwas anders gestalten würde, da er dem 3×8 km sehr ähnelt) als Übergang nutzen. Der 3x6 bringt mEn kaum zusätzlich Anpassung bzw nur marginal, bringt aber mehr Risiko kumulierte Ermüdung.
Da du schon viel MRT in Blockform hast würde ich den ersetzen. Durch kontinuierlichen fast Long Run (hier evtl auch noch ein zweiter irgendwo) oder Aufbau in variierenden Blöcken Oder Fusion Blocks mit kleinen Tempowechsel (zb Steady/MRT Fusion).
Auch mit floats kann u. Sollte man arbeiten
5. Du musst allgemein überlegen ob du anfangs mit 3 QE später 2 QE oder direkt mit immer 2 QE arbeiten willst. Hat beides Vor- und Nachteile.