KW21
Letztes Wochenende sportlich quasi übertrieben, alle Läufe und Radtouren auf das Wochenende. Also viel Erholung (und Stress) die Woche, und das bewährte Dummzeug nochmal wiederholen. Immerhin haben wir ein langes Wochenende für den Unsinn.
Fr/Sa/So gelaufen, insg. 34km, und geradelt.
Eigentlich wollte ich beim Parkrun einen Tempolauf machen.
Forget it! Es ging nichts, ich schaffe wieder nur so 5er Pace! Ich habe auch den abgebrochen, weil es mich so genervt hat. Puls, Pace, Anstrengungsgefühl passen nicht zusammen. Gut, war auch der erste warme Tag seit längerem, ich bin da sehr empfindlich, und ich hatte am Vorabend eine (für meine Verhältnisse) ordentliche Radtour unternommen.
Es ist jetzt fünf Wochen nach dem letzten nennenswerten Bewerb. Aktuell habe ich nur eine gute Zeit im Herbst als vages Ziel.
Komme zeitlich und gesundheitlich aktuell nicht ins Training, immer wieder latente Erkältungssymptome.
Fühlt sich nicht so toll an.
Wenn ich zurückblicke: konnte eine Zeit lang das ganze Jahr über konsistent 47/48er Zeiten laufen. Jetzt habe ich das zweite Jahr in Folge für Höhepunkte gepeakt. Letztes Jahr die HM PB, dieses Jahr 10k PB.
Das ist zwar schön, aber diese furchtbaren Löcher danach sind nicht nötig, finde ich. Die möchte ich nicht.
Bald stehen vergleichbare Läufe wie letztes Jahr an, bei denen mir klar wurde, dass ich wirklich nicht schneller als 5er Pace laufen KANN. Was irre ist, wenn man vor kurzem noch 30-40sec. schneller konnte. Und wenn man sonst immer locker 15sec schneller konnte, jahrein, jahraus.
Weil sich das so anders anfühlt, evaluiert man.
- Kein Ziel vor Augen aktuell, weniger Motivation
- realistisch andere Themen vor den Sport gestellt, Training fällt öfter/ geringer aus
- ohne die Peaks hätte es wahrscheinlich keine PB gegeben, aber auch nicht solche Form-Löcher
- wie gut gefällt mir das, oder nicht?
Mir ist wirklich schleierhaft, wie andere Menschen vom Radfahren fürs Laufen profitieren! Auch das ist dieses Jahr der zweite Testlauf, in dem verhältnismäßig viel Radeln einiges an Laufen wahrscheinlich ersetzen. Ich fahre im Sommerhalbjahr möglichst viele Strecken mit dem Rad, kurze und bis zu 30km, Radpendeln quasi. Original Vintage Rennrad, 12 Gänge, unten am Rahmen.
Guter Spaßfaktor, die Strecke ist schön, die Wegequalität natürlich besch*, Genuss der Natur unterwegs einfach. Auf keinen Fall würde ich nur um des Fahrens fahren, absolut nervig! Bin auch langsam, und alleine, als purer Sport taugt es mir nicht.
Vielleicht taugt es zur Verletzungsprophylaxe. Aber ich bin generell für Laufverletzungen nicht anfällig, also ...
Im Lauf der Zeit (Jahre) kristallisiert sich für mich heraus, dass ich Laufen wirklich am besten durch Laufen lerne, dass mir Stabi und Lauf ABC etc. definitiv taugen (die Wissenschaft scheint ja noch uneins), und dass Alternativausdauer wie Rad oder Schwimmen aufgrund mangelnder Technik etc. mir mehr Kraft rauben, als sie mir dienlich sind.
Wegen Arbeit fällt leider auch diese Woche das Bahntraining für mich aus. War also genau einmal da, möp.
Sind alles bloß Gedankenjonglierereien, - ich wusste, dass ich im Sommer nicht wirklich Zeit für Sport habe.
Frohen Pfingstmontag!
LG
Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30
6602Das mit den PBs ist tatsächlich so. Irgendwann geht das nur noch mit Peak auf spezifische Distanz. Bei mir ging es von sub20 auf über23 als ich mal ein Jahr lang auf Umfang geschaut habe und wenig Bock auf Tempo hatte. Und jetzt arbeite ich mich mühsam wieder nach unten 
Relativ Safe müsste bei mir eine PB im marathon drin sein. Ich hab nur gerade überhaupt keine Lust auf einen zu trainieren.
Das mit dem Fahrrad ist bei mir auch nur mittelmäßige Ergänzung zum laufen. Crosstrainer geht noch ziemlich gut im Winter. Damit hab ich es tatsächlich schon geschafft mich im Winter gut fit zu halten und direkt mit guter Form ins Frühjahr zu starten.
Relativ Safe müsste bei mir eine PB im marathon drin sein. Ich hab nur gerade überhaupt keine Lust auf einen zu trainieren.
Das mit dem Fahrrad ist bei mir auch nur mittelmäßige Ergänzung zum laufen. Crosstrainer geht noch ziemlich gut im Winter. Damit hab ich es tatsächlich schon geschafft mich im Winter gut fit zu halten und direkt mit guter Form ins Frühjahr zu starten.
5km: 19:54 | Mai 20 --- 5km Parkrun: 20:38 (70,36%) | Nov 25 --- 7,33 km (Alster): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
10Meilen / 16,1 km: 1:12:52 | Okt 23 --- 21,1 km: 1:35:42 | Okt 23 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19
10Meilen / 16,1 km: 1:12:52 | Okt 23 --- 21,1 km: 1:35:42 | Okt 23 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19
Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30
6603@RaviniII
Gute Besserung!
Kopf hoch, manchmal läuft es einfach nicht so richtig.
Bei mir ist der Vorteil, dass mein Körper sich verbessert hat und mein Kopf noch nicht dabei ist. Wenn ich also zurückfalle, bin ich nicht einmal enttäuscht. Allerdings hatte ich vorher auch schon Phasen, bei denen ich im Training eine klare Verbesserung festgestellt habe, es aber im Rennen nicht umsetzen konnte. Jetzt gerade bin ich teilweise im Training und sonst auch im Körpergefühl nicht so gut drauf, dafür laufen die Rennen unfassbar gut. Meine wehen Muskeln sind nicht der Meinung am WE Bestzeit zu laufen. Die tun aktuell nach vergleichweise leichten Einheiten so weh, dass ich nicht denke, Fortschritte gemacht zu haben. Ich schiebe es jetzt mal darauf, dass die schnelleren Trainingstempi muskulär anstrengender sind.
Vielleicht hilft dir meine Sichtweise ein ganz klein wenig. Du hast tolle Verbesserungen hingelegt und jetzt muss der Körper ein wenig aufholen/ sich erholen. Und bald wirst du dann die neuen Zeiten auch regelmäßiger laufen können.
Zumindest nehme ich das an. Das Motivationsloch kann ich jedoch gut verstehen. Aber ich lese auch heraus, dass du viel über dich und was dich weiterbringt gelernt oder zumindet darüber nachgeldacht hast. Und so, wie es klingt, brauchst du wieder ein Ziel, um deine Motivation zu erhöhen.
Aber andererseits, das komplette Trainingsprogramm der Woche am WE abspulen... ein wenig irre
ist das schon.
seltsam eigentlich, dass der Körper das nicht goutiert...
Kopf hoch, manchmal läuft es einfach nicht so richtig.
Bei mir ist der Vorteil, dass mein Körper sich verbessert hat und mein Kopf noch nicht dabei ist. Wenn ich also zurückfalle, bin ich nicht einmal enttäuscht. Allerdings hatte ich vorher auch schon Phasen, bei denen ich im Training eine klare Verbesserung festgestellt habe, es aber im Rennen nicht umsetzen konnte. Jetzt gerade bin ich teilweise im Training und sonst auch im Körpergefühl nicht so gut drauf, dafür laufen die Rennen unfassbar gut. Meine wehen Muskeln sind nicht der Meinung am WE Bestzeit zu laufen. Die tun aktuell nach vergleichweise leichten Einheiten so weh, dass ich nicht denke, Fortschritte gemacht zu haben. Ich schiebe es jetzt mal darauf, dass die schnelleren Trainingstempi muskulär anstrengender sind.
Vielleicht hilft dir meine Sichtweise ein ganz klein wenig. Du hast tolle Verbesserungen hingelegt und jetzt muss der Körper ein wenig aufholen/ sich erholen. Und bald wirst du dann die neuen Zeiten auch regelmäßiger laufen können.
Zumindest nehme ich das an. Das Motivationsloch kann ich jedoch gut verstehen. Aber ich lese auch heraus, dass du viel über dich und was dich weiterbringt gelernt oder zumindet darüber nachgeldacht hast. Und so, wie es klingt, brauchst du wieder ein Ziel, um deine Motivation zu erhöhen.
Aber andererseits, das komplette Trainingsprogramm der Woche am WE abspulen... ein wenig irre
seltsam eigentlich, dass der Körper das nicht goutiert...
Re: Sub 42:30 / Sub 45 / Sub 47:30
6604Welcher ist denn "dein" Parkrun? Ich bin jetzt meistens Mauerweg, obwohl Hasenheide näher ist für mich. Tempelhofer Feld muss ich auch noch paarmal hin, bevor sie anfangen, das zu bebauen. Denn wie ich den Laden hier so kenne, wird nach dem Beschluss erstmal alles mit rotweißen Teilen abgesperrt. Und dann passiert mindestens 5 Jahre GAR NICHTS! MIndestens, isch schwör!RaviniII hat geschrieben: 25.05.2026, 10:56
Eigentlich wollte ich beim Parkrun einen Tempolauf machen.
Forget it!
Frohen Pfingstmontag!
LG