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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82251
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 07:24

Hat @Antracis heute den WK oder war der gestern? Blicke da gerade nüt durch.
War gestern und ist letztlich, wie erwartet, nicht über eine bessere Trainingseinheit hinaus gekommen, Leider war das Schwimmen ziemlich crowdy ( Teilnehmerrekord mit 1000 Startern auf der Olympischen Distanz) und ich hab glücklicherweise einige heftige Brustschwimmertritte gegen meinen Kopf ohne Verletzung überstanden, hatte dann aber nicht mehr so wirklich Bock. Immerhin gefinished und einen Trainingsreiz gesetzt. Bericht folgt später, jetzt erstmal entspanntes Schwimmen im See. Bin wahrscheinlich nicht langsamer als gestern. :D

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82252
Wochenbericht mal ganz pünktlich:
Tag Was Details Anmerkungen
Mo: Gravel 100,2km in 4:11h @122W 51% Hfmax Pfingstrunde mit Kumpel
Di: Gravel
Gravel
74,0km in 2:43h @166W 59% Hfmax
91,7km in 3:26h @158W 63% Hfmax
Arbeitsweg
Arbeitsweg
Mi: Laufen
Gravel
13,1km @4:41 65% Hfmax
40,1km in 1:29h @160W 58% Hfmax
Dauerlauf
Lockere Runde durch die Felder
Do: Gravel
Gravel
73,5km in 2:43h @157W 657% Hfmax
74,1km in 2:36h @165W 61% Hfmax
Arbeitsweg
Arbeitsweg
Fr: Laufen
Gravel
20,8km @4:21 69% Hfmax mit 2x6x30s @3:19 90s TP und 10min EB @3:46
40,0km in 1:26h @156W 58% Hfmax
Halblanger Lauf mit EB
Lockere Runde durch die Felder
Sa: Laufen
TT-Bike
Laufen
13,6km @4:35 66% Hfmax
91,6km in 2:49h @182W 62% Hfmax mit 3x15min @230W 5min Easy Pause
13,6km @4:15 71% Hfmax mit 10min EB @3:47
Run-Bike-Run Koppeltraining
So: Rennrad 127,4km in 4:18h @164W 58% Hfmax 4:00h GA1
==> Laufen
Rad
61,0km in 4:31h @4:27 68% Hfmax
712,7km in 25:41h @155W 58% Hfmax
30:12h – 1.495 TRIMP – 1.222 TSS
Mit 30h doch sehr umfangreich geworden, aber natürlich überwiegend locker.
Die Koppeleinheit am Samstag hat aber gezeigt, das es auch flotter geht, trotz ordentlich Vorermüdung.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82253
Wochenzusammenfassung
Wann?Was?GesamtDetails
MontagFahrrad57.83 km @ 20.9 km/h-
DienstagIntervalle in HM-Pace
4 x (1.1 km @ 4:40/km, 90 s TP)
8.21 km @ 5:00/km4:31 - 4:37/km
MittwochIndoor Fahrrad1:00:31 @ 94 W-
DonnerstagFahrrad7.97 km @ 21.4 km/h-
FreitagFahrrad1.51 km @ 14.2 km/h-
Freitag &
Samstag
Mecklenburger
Seenrunde (~306 km)
305.86 km @ 21.2 km/hOffiziell: 17:54:57
Fahrzeit: 14:24:53 (Garmin)
SamstagFahrrad11.12 km @ 16.0 km/h-
Gesamt Laufen3 Einheiten8.21 km @ 5:00/km-
Gesamt Fahrrad6 Einheiten19:21:35-
Das große Sportereignis der ersten Jahreshälfte und wahrscheinlich auch des Jahres ist geschafft. :hurra:

Der Bericht folgt später, da ich noch nicht weiß, wie ausführlich er sein wird. Ferner gibt es leider keine offizielle Zeitmessung wie lange man bei der jeweiligen Verpflegungsstation war, sondern nur entweder wann man angekommen oder losgefahren ist. Wieso auch immer, habe ich bei einer Station keine offzielle Zeit. Dementsprechend muss ich diese Zeiten noch raussuchen (schlimmstenfalls per Strava), nicht nur für den Bericht, sondern auch für mich selbst.

Wie geht es weiter? Ich hätte heute schon wieder kurz laufen können, aber ich gebe meinem Körper noch einen Tag Pause, insbesondere da mir ja eine Nacht Schlaf fehlt. Danach steht dann wieder Laufen im Vordergrund und ich werde meinen Umfang langsam aufbauen. Ich werde natürlich nicht gleich mit 5 Laufeneinheiten die Woche und 60+ km einsteigen, sondern neben Laufen weiterhin das Fahrradfahren nutzen, um mich fit zu halten und meine (allgemeine) Grundlagenausdauer bestmöglich aufrecht zu halten bzw. auszubauen. Ich möchte mich dabei noch näher an der Norwegian Singles Method halten, d.h. vor allem meine Dauerläufe deutlich langsamer zu gestalten, was das Schwierigste daran für mich sein wird.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82254
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 07:24Und ihr so?
Bei mir heute wieder "langer" Lauf. Beim Versuch ein möglichst regenfreies Zeitfenster zu erwischen dabei gnadenlos gescheitert. Bzw. irgendwann wurde mir die Warterei einfach zu doof und ich bin einfach los ... und habe dann – im Nachhinein betrachtet – die vermutlich nassesten zwei Stunden des Tages erwischt. :klatsch:

"22km (flottere) Grundlage" 22.6km 145hm @4:46/km

Etwas langsamer geworden als der vergleichbare Lauf (@4:42/km) vor zwei Wochen, aber das Wetter hat heute echt nicht geholfen. :nene: Aber immer noch um Welten flotter als alles vergleichbare was ich während der London Vorbereitung gelaufen bin. :nick: Ist auch durchaus ein Zeil von mir aktuell, mein "Geschwindigkeitsgefühl" bzw. mein lockeres "Wohlfühltempo" mal wieder etwas nach oben zu schrauben. (Die Frage welches Tempo für lockere Dauerläufe, oder gar Recovery Läufe dann letztlich tatsächlich angebracht und sinnvoll ist, ist eine andere, die ich jetzt nicht vorhabe zu diskutieren. :wink: Aber die Tatsache dass bei lockeren Läufen nach Gefühl zuletzt am Ende meist eine 20s/km langsamere Pace auf der Uhr stand, als noch vor zwei Jahren, gab mir schon etwas zu denken.
:gruebel:)

Nachdem die Vorwoche mit nur 32.8 WKM tatsächlich meine laufärmste Woche des Jahres wurde, diese Woche mit 64.7 WKM die laufreichste seit London. Natürlich immer noch weit von meinen üblichen Umfängen während einer Marathon Vorbereitung entfernt, geht aber immerhin wieder aufwärts. Mal schauen ob ich in den kommen Wochen es jetzt schaffe, mich endlich mal wieder disziplinierter und regelmäßiger zum laufen aufzuraffen...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82257
Gestern wie angekündigt Fartlek: 2,5km WU / 8km mal schnell, mal langsam (avg: 4:17 / 82% hfmax).

Leider musste ich zum Schluss abbrechen: auf dem zweitletzten schnellen Teilstück, leicht bergauf, kommt plötzlich ein Hund in einem Garten bellend auf mich zugerannt. Irgendwie habe ich mich so erschrocken, dass ich neben die Bordsteinkante trete und mich voll auf die Fresse lege! Zwar bergauf, aber trotzdem noch etwa bei Tempo 3:50. Lande irgendwie auf der linken Schulter und bleibe halb auf der Straße liegen. Die linke Hand ordentlich aufgeschrammt und die Schulter schmerzt ganz leicht, ansonsten nichts weiter passiert. Bin dann den einen Km noch nach Hause gelaufen (zum Glück problemlos).

Schon ewig nicht mehr gestürzt, braucht man echt gar nicht.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82259
b3ngel hat geschrieben: 31.05.2026, 15:44@Dartan Wenn man Deine London Leistung ansetzen würde, dann waren das heute 22km schneller als MRT Tempo ;-) . Klar dein HM war um einiges schneller, wenn man den auf ein Marathon umrechnet, war Dein Tempo nur noch knapp langsamer als MRT.
:gruebel: London war 4:43/km, also minimal schneller. (Zumindest solange man nicht anfängt mit höhenmeter-korrigierter Pace zu rechnen. :wink:) Und meine Frankfurt-HM Zeit entspricht nach VDOT einem MRT von 4:25/km, also deutlich schneller. :gruebel:

Aber auch egal, da eh nur theoretische Zahlenspielereien, und das heute sowieso weit davon entfernt war, irgendwas mit Wettkampf-Effort zu tun zu haben. :zwinker2:

Was ich eigentlich nur ausdrücken wollte ist, dass ich es ein ganz beruhigendes Gefühl finde, dass ich mittlerweile offenbar wieder in der Lage bin, solche Paces in Größenordnung 4:40/km ohne übermäßigen Effort, gefühlt halbwegs locker zu laufen. So wie ich es aus meinen "besseren Zeiten" gewohnt war, wo ich im Zweifelsfall auch schon mal einen 32km Long Run ohne explizitem Tempo "per Unfall" in einer solchen Geschwindigkeit gelaufen bin. :hihi: Das hätte mir letzten Herbst und Winter so niemals passieren können, da musste ich für jeden Kilometer mit einer 4 vorne bei der Pace gefühlt schon regelrecht Gas geben. :peinlich: Wiederum in Gegensatz zu früher, wo ich mich für jeden Kilometer mit einer 5 vorne regelrecht anstrengen und ausbremsen musste, nicht ausersehen doch wieder schneller zu laufen...

@Spiridon08 Autsch, gute Besserung! :traurig:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82261
@Spiridon08

Gute Besserung & zum Glück ist nix Schlimmeres passiert. Glück im Unglück sozusagen und ich kann das mit dem Schrecken nachvollziehen - vor ein paar Tagen hat mich Nachbar's Hund gebissen und die Gartenverteidigerei und Gewuffe der 🐕 aus dem gefühlten Nichts kann gewaltig auf den Zeiger gehen bis hin zu Stürzen.

Bei mir war getz der easy pace Teil 2 mit 7,2 km @5:24 (61 %, RPE 4/10) der Wochenabschluss, 7 Lauftage mit rund 109 WKM & 2 Krafttraining Geräte + Core-Strength.

Schönen Restabend, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82262
Bei mir gab es heute mal wieder einen recht zügigen MLR: 23 KM@4:43/km. (60 HM)
Bin nach Gewitterschauer los und die hohe Luftfeuchtigkeit lies später bei mir den Schweiß in Strömen fliessen ... :peinlich:
Die erste Hälfte in bereits 4:53/km war aber schon eigentlich etwas zu flott geraten.
In Hälfte 2 (4:33/km) kam ich dann relativ nah an mein MRT-Tempo heran und es wurde ganz schon fordernd.
Die HF ging dann auch sehr hoch u. ich musste 2 kurze Gehphasen einlegen. Puuhhh ...
Zum Glück kamen von oben dann nur noch ein paar Tropfen.
Insgesamt war das Laufgefühl aber ganz gut und fühlte sich ökonomisch an. So, als ob ich gar nicht mehr weit von Bestform entfernt sei,- hm, mal abwarten, was dann beim nächsten 10er in 2 Wochen so rausspringen wird ...
Die Woche:
MO.: 10,3km TDL unter WK-Bedingungen@4:18/km (Pfingstlauf). Etwas zu warm und 2. Hälfte eingegangen.
DI.: Pause
MI.: DL1: 14 KM@4:51/km (locker bis zügig)
DO.: Pause
FR.: Intervalltraining: 7 x 1000M.@3:46/km m. 2,5 Min. TPs` (10k-5k-Pace) 90 bis 95 % HF (bei 28 Grad)
SA.: 9 KM gemütlicher Recovery (ohne Uhr,- geschätzt ca. 5:40/km)
SO.: 23 KM MLR@4:43/km (1. Hälfte 4:53/km; 2. Hälfte 4:33/km. 80 % HF
Gesamt ca. 80 KM Laufen
Insgesamt doch noch eine solide Woche geworden,- obwohl ja der 10er am Montag nicht ideal gelaufen war und ich damit nicht ganz zufrieden war.
Die 1000er liefen dann trotz Wärme überraschend gut und gaben einem wieder mehr Selbstvertrauen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82263
@movingdet65

Schnelle Einheiten 😃, wäre mir persönlich allerdings zuviel speed und zu wenig easy pace, Du kannst ordentlich was wegputzen. #neverstop 😅

Weiterhin gutes Gelingen & bin gespannt auf deinen 10er bei hoffentlich nicht ganz so sommerlichen Temperaturen. :)

Gruß, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82264
@Spiridon08 : Gute Besserung, Mist.

@Christoph83: Krass geile Woche. Aber schau zu, dass Du genug Erholung bekommst. So hohe Umfänge, auch schon 20-25h können einem nach einigen Wochen ganz schön den Stecker ziehen, auch ohne viel Intensität und erst Recht mit. Been there, done that. :D

@Dude_CL : Gratulation zum 300er-Finish :daumen:



Dann kurzer Bericht zum NeuseenMan Olympische Distanz 1,5-40-10km. Der Wettkampf findet seit 2018 ( Sprintdistanz bis Mitteldistanz) auf dem Gelände des Freilicht-Industriemuseums Ferropolis, zwischen Berlin und Leipzig gelegen, statt, im Wesentlichen eine ehemalige Braunkohletagebau-Szenerie mit riesigen Baggerruinen. Insofern spektakuläre Kulisse garantiert.

Die Strecken sind auch schön Schwimmen im klaren See ( sicher ehemalige Tagebaugrube), Radfahren topfeben durch schöne Landschaft und abwechslungsreicher Laufkurs auf 5km Runden. Wetter war auch ziemlich gut, nicht zu warm, aber heftig windig.

Zwei Sachen haben mir den Wettkampf aber ziemlich vermiest. Erstens der Teilnehmerrekord mit allein 1000 Starterinnen auf der Kurzstrecke. Der Preis des Ausdauerbooms, aber was beim Laufen noch nervig ist, wird beim Triathlon beim Schwimmen und Rad schnell auch sehr nervig bis gefährlich.

Zweitens ist ein flotter Wettkampf mit kaum Höhenmetern um die 2,5h natürlich echt heftig zu performen, wenn man sich gerade auf einen Hauptwettkampf mit sehr vielen Höhenmetern und 20,5h Dauer vorbereitet. :hihi:
Wusste ich natürlich vorher, auch dass noch nicht wirklich Form da ist, aber hatte halt gemeldet und vor allem hatte Frau Anti gemeldet ( und gut performend , 3te W50 :nick: ). Aber wirklich motiviert war ich nicht, war wohl die erste und letzte Fahrt auf dem TT dieses Jahr. :D

Da die Schwimmform noch nicht gut ist, hab ich mich eher hinten eingeordnet und wurde dennoch heftig vermöbelt. Mit 1000 Startern die ein M schwimmen, wirds halt schnell eng. Vor allem zieht die Kurzdistanz Brustschwimmende 100 Kilomänner an. Ich hab tatsächlich drei heftige Tritte gegen den Kopf abbekommen, vor allem an den Bojen mit 270 Grad Wenden war es saugefährlich. Der dritte Kopftreffer hat mich echt heftig mitgenommen und ich musste erstmal eine Zeit rückenschwimmen, um mich zu sammeln und die Brille wieder dicht zu bekommen. Danach hatte ich erstmal wenig Bock und hab nur versucht, halbwegs heile zum Ufer zu kommen.
Wurde dann mit 36:29 für 1.500m eines meiner langsamsten Schwimmen ever. Das ist eine Pace von 2:25min/100m. Zum Vergleich heutige easy Recovery-Einheit im See( mit kurzen Pausen) 1.800m war @2:21/100m . :hihi:

Wechsel zum Rad war unspektakulär und ich bin dann auf die natürlich sehr volle Radstrecke. Hab 40km nur überholt und (oft) zwangsweise verboten in dritter Reihe, weil ich mit über 40km/h angeschossen kam und da immer Leute mit 35km/h ausscherten.
Hatte aber keine guten Beine. Sicher nicht komplett erholt vom Pfingsttrainingsblock und halt auch kein Drückertraining auf dem TT. Wurden dann nur 191W/ 200WNP @37km/h für 65min auf 40km. Gutes Training, aber da muss natürlich mehr gehen. Das bin ich schon auf der MD gefahren oder im Trainingslager beispielsweise vor 3 Wochen 5,5h@ 194W NP. Mehr ging aber halt nicht und ich bin schon ziemlich Richtung Diesel unterwegs dieses Saison. Es war heftig windig, hat mir aber wenig ausgemacht.

Am Anfang der Laufstrecke dachte ich dann, ich hab mir die Laufbeine trotzdem kaputtgefahren, das fühlte sich grässlich an. Konnte dann aber dennoch den 4:30er Schnitt laufen, den ich mir vorgenommen hatte und bin nach knapp 42min ( eher 9,5km) ins Ziel. Ab km 3 gingen die Laufbeine dann doch auf.
Gesamt 2h:30min und Platz 11/44 in der M50. Bin für ein Vorbereitungsrennen zufrieden. Hab auf dem Rad über 250 Plätze gutgemacht und beim Laufen nochmal 70. :D. In der AK war ich nach dem Schwimmen 31er, nach dem Rad 11ter.

Der halbe Celtman ist schon in 3 Wochen. In denen muss ich vor allem Schwimmen. Insofern war ich heute ja auch gleich mal im See. :nick:

Mit noch 14 Wochen bis zum ICON hab ich jetzt richtig Bock auf eine finale Trainingsphase.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82266
b3ngel hat geschrieben: 31.05.2026, 20:03
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 18:34 Bei mir war getz der easy pace Teil 2 mit 7,2 km @5:24 (61 %, RPE 4/10) der Wochenabschluss, 7 Lauftage mit rund 109 WKM & 2 Krafttraining Geräte + Core-Strength.
Sind das 61% von der HfMax oder wie berechnest Du das?
Ja genau, hier: 114 Durchschnittspuls von HFMax 187, messe aktuell mit dem Coros HFM. Im easy Bereich war mein Puls schon immer sehr niedrig. Bei IVs und finale Finishpaces bin ich mitunter bei HF 183. Denke, dass passt soweit.

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82267
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 19:10 @movingdet65

Schnelle Einheiten 😃, wäre mir persönlich allerdings zuviel speed und zu wenig easy pace, Du kannst ordentlich was wegputzen. #neverstop 😅



Gruß, RunODW
Gut erkannt.;-)
Sehe ich ähnlich.
Ich würde zwar nicht sagen zu viel Speed, sondern grenzwertige Abstimmung und Steuerung;)

Nach Gefühl zu trainieren ist halt schwierig und oft auch etwas trügerisch („bisschen mehr geht immer“).

Mo, Freitag und Sonntag hart – an sich erstmal okay. Wenn das aber ein dauerhaftes Muster wird, sollte man zumindest genauer hinschauen. Und mMn ist es das ;)

Wozu Mittwoch überhaupt „locker bis zügig“? Da würden oft schon ein paar knackige 10×200 m reichen, um Spannung nach der Pause reinzubekommen, ohne zusätzliche Ermüdung mitzunehmen.


Bei:
- zweite Hälfte nahe MRT
- wurde fordernd
- HF deutlich erhöht
- 2 Gehpausen

dann ist das objektiv eher kein lockerer Lauf mehr. Was auch nachvollziehbar ist, weil MRT eben nicht locker ist und stark von Bedingungen beeinflusst wird.

Dann gibt es im Prinzip 3 Möglichkeiten:

1. Man ist gut genug, dass es trotz Bedingungen noch gut kontrollierbar bleibt und man quasi nur sehr geringe Abstriche machen muss
2. Man reduziert Tempo bzw. passt die Einheit an
3. Oder man verkürzt Distanz bzw. die Tempoteile etwas

Gefühl kann dabei gut sein, Technik kann sauber bleiben – aber Belastung und Gefühl sind nicht immer direkt gekoppelt.

80 % HF Schnitt ist dabei für „locker“ zumindest grenzwertig, je nach Verlauf eher schon "too much" für locker (unmöglich der Begriff 🫠)


fühlte sich so an, als wäre ich nicht mehr weit von Bestform entfernt“
Beim Lauf mit hoher HF, Gehpausen und schwierigen Bedingungen wäre ich da eher vorsichtig mit der Prognose und Interpretation.

Grob überschlagen dürften das~40–45 % der Kilometer im „angenehm hart bis intensiven“ Bereich sein, bei 80 WKM.

Viel MRT hat definitiv seinen Platz im Training – zur richtigen Zeit, aber es macht einen eher belastbar und fut als automatisch schneller. Entscheidend ist, dass man noch genug Frische hat, um in den wichtigen Einheiten wirklich Qualität draufpacken zu können. Wenn man dann zu müde ist von Grey Zone Tempo Oder MRT und es einen schwerfällt,dann kann man auch keinen Peak und Form Aufbauen von der guten Basus Fitness die man hat.

Wenn der 10er gerade wichtig ist, ist so ein Lauf mMn eher nicht optimal platziert.

Ich verstehe aber auch, warum der MRT Bereich so oft gewählt wird: Grade im "mittleren" Leistungsbereichbereich

- fühlt sich kontrolliert „hart“ an
- nicht locker, aber noch gut machbar
- wenig Laktatstress
- gut steuerbar über Pace und Gefühl
- wirkt effizient und fühkr sich "trainingswirksam“ an

Viele haben auch weniger klare Tempoalternativen:

- weniger 5k/10k-Speed
- Schwelle oft nicht so ausgeprägt
- weniger Erfahrung mit wirklich getrennten Intensitäten, breiten paces und Zonen.

Und MRT ist einfach sehr einfach und gängig: Pace, Gefühl, Vergleichbarkeit. Das macht es verlockend – auch wenn es physiologisch nicht immer der effizienteste Schwerpunkt ist, wenn es zu häufig vorkommt und dann eher schleichend ermüdet.

Marathon = MRT-Training klingt logisch, ist aber nur ein Teil der Wahrheit.

Das sind auch einige Gründe warum schnellere Läufer MRT eher gezielt und dosiert einsetzen und eher auf die unmittelbare Vorbereitung begrenzt wird
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82268
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 07:24 Gewicht heute Morgen (nüchtern): 77,6 kg, mein Ziel sind 73-74 kg zum WK (5 Wochen hin). VO2Max steigt, aktuell effektiv 62 nach Runalyze. Rückenprobleme leider noch nicht ganz behoben. Gestern Abend zumindest eine leichte Krafttraining-Einheit Geräte + Core-Strength + viel Stretching. Aktuell keinerlei Hamstring - Probleme, vll. ist die Dysbalance ausgemerzt?, bin da seit 7 Monate im Aufbau mit den entsprechenden Übungen.
Was hast du speziell gemacht?
Bei mir zwicken die linken hamstrings auch seit 2-3 Wochen. Ich kann aber voll ausbelasten. Ist aber auch klar ein Phänomen der linken Seite.
Ich habe vor allem mit Stretching gearbeitet. die hintere Kette war hier klar nicht flexibel genug.
Mache teilweise auf Kraftübungen, wobei ich die gerade etwas reduziert habe.
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 07:24 Und ihr so?
Bei mir heute noch 17km etwas hügelig in 5:06 (70%)
Morgen dann Ruhetag.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82269
@Antracis
Dankeschön für deinen Rennbericht. Bestätigt mir allerdings, dass ich niemals einen Triathlon machen werde. Ich wäre auch eine von den Brustschwimmen, wenn auch nicht mit 100 kg.. :-)


Bei mir hat's zeitlich heute nicht mehr für einen Longrun gereicht. Wurden daher nur 16 km @5:43.

Woche daher nur 53,5 km. Den Monat aber mit soliden 250 km abgeschlossen.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82270
heikchen007 hat geschrieben: 31.05.2026, 21:43Ich wäre auch eine von den Brustschwimmen, wenn auch nicht mit 100 kg.. :-)
Bei meiner einzigen Triathlon-Teilnahme vor etlichen Jahren (mit ganzen 300m Schwimmen :hihi:) habe ich das Problem ganz elegant gelöst: Ich war einfach so langsam und damit so weit abgeschlagen hinter dem Feld, dass weder ich als Brustschwimmer jemand anderen in Tritteichweite hatte, noch dass ich selbst Gefahr gelaufen wäre einen Tritt abzubekommen. :noidea: :zwinker2:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82271
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 20:46
b3ngel hat geschrieben: 31.05.2026, 20:03
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 18:34 Bei mir war getz der easy pace Teil 2 mit 7,2 km @5:24 (61 %, RPE 4/10) der Wochenabschluss, 7 Lauftage mit rund 109 WKM & 2 Krafttraining Geräte + Core-Strength.
Sind das 61% von der HfMax oder wie berechnest Du das?
Ja genau, hier: 114 Durchschnittspuls von HFMax 187, messe aktuell mit dem Coros HFM. Im easy Bereich war mein Puls schon immer sehr niedrig. Bei IVs und finale Finishpaces bin ich mitunter bei HF 183. Denke, dass passt soweit.

Grüße, RunODW
Mich wundert irgendwie Dein RPE von 4/10 wenn ich mit 61-66% HfMax unterwegs bin dann ist das bei mir immer ein RPE von 1. Gefühlt null Anstrengung und komme nicht mal ins schwitzen, deswegen habe ich da nochmal nachgefragt.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82272
@Dartan und @heikchen007 Man muss halt sagen, es gibt ja keine Regel, welchen Schwimmstil man im Triathlon schwimmen muss. Mit Brust schwimmt man sich halt, selbst wenn man halbwegs flott ist, in der Regel die Beine kaputt, sodass sich das auf längeren Distanzen in der Regel von selbst eleminiert.

Auf den kürzeren flachen Distanzen gibt es dann halt einige extrem unangenehme Begegnungen mit folgendem Sportlertypus. Sehr schwere muskulöse mittelalte Männer, die auf kurzen Strecken dank ihrer Kraft gut reinlatschen können auf dem Bike, die aber nicht kraulen können und auch nicht schnell laufen.

Damit das halbwegs was wird mit einer passablen Zeit, brauchen die aber den (verbotenen) Windschatten flotterer Radfahrer. Den bekommt man aber nur, wenn man auch halbwegs schnell schwimmt. Oder sich weit vorne beim Start aufstellt. Die gehen dann also oft mit den Sub25 Minuten Schwimmern auf 1,5k ins Wasser und Schwimmen selbst 35 Minuten und bilden dann ein äußerst gefährliches Hindernis für flottere Schwimmer.

Beim Schwimmen ist das mit den Startblöcken ähnlich wie beim Laufen, nur dass es da keinerlei Kontrollen gibt. Ich hab bei meinem ersten Ironman in Kopenhagen noch bis 2.000m Schwimmer überholt, die Badekappen für Zeiten trugen, die 10 Minuten flotter als meine waren. Und ich war da zwar gar nicht schlecht, aber immer noch eher lahm.

Hilft nur schneller schwimmen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82273
b3ngel hat geschrieben: 31.05.2026, 22:07
Mich wundert irgendwie Dein RPE von 4/10 wenn ich mit 61-66% HfMax unterwegs bin dann ist das bei mir immer ein RPE von 1. Gefühlt null Anstrengung und komme nicht mal ins schwitzen, deswegen habe ich da nochmal nachgefragt.
Also RPE von 3-4 vergebe ich auch durchaus schon mal für sehr lockere Läufe. Das korreliert bei mir auch nicht so gut mit der Beschreibung, weil ich dann eher so gewichte:

9-10 WK oder härteste Trainingsbelastungen
6-8 Intensive Belastungen
5-6 typische kurze bis mittellange Grundlagenbelastungen
1-4 Couch bis sehr easy

Ist ja auch die Frage, wie dynamisch man die RPE betrachtet. Meist ist ja die RPE während einer Einheit gemeint, aber wenn ich beispielsweise einen harten TDL laufe von 8km, dann sind km 2-3 eine ganz andere Nummer wie km7 und km8. Ein Mittelwert ist da schwierig. Und wenn ich 7,5h Rad fahre, ist das was sich anfangs nach 3 anfühlt, irgendwann 6-7 und ggf. eine Stunde nch dem Training 8. :D

So niedrige HF wie @RunODW hatte ich aber auch nur auf dem Rad.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82274
Antracis hat geschrieben: 31.05.2026, 22:39

9-10 WK oder härteste Trainingsbelastungen
6-8 Intensive Belastungen
5-6 typische kurze bis mittellange Grundlagenbelastungen
1-4 Couch bis sehr easy


So niedrige HF wie @RunODW hatte ich aber auch nur auf dem Rad.
Nutze das eigentlich nur so nebenher. Aber auch mit ,0,5 Abstufung
1 Very Easy (Puls teils unter 60 %
2 easy
3 ab und zu mal easy(+), lower steady / moderate
4-5 medium steady
6-7 upper Steady//MRT/Sub Threshold
8 Threshold/HMRT/5-10 km/intensive LL
9 große Key Sessions/ggf Special Blocks
10 WK

Letztlich sind die Werte Eigentlich egal solange man in seinem System bescheid weiß
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82275
b3ngel hat geschrieben: 31.05.2026, 22:07
Mich wundert irgendwie Dein RPE von 4/10 wenn ich mit 61-66% HfMax unterwegs bin dann ist das bei mir immer ein RPE von 1. Gefühlt null Anstrengung und komme nicht mal ins schwitzen, deswegen habe ich da nochmal nachgefragt.
Danke für deinen Input, bei der empfundenen Belastung bin ich noch am Experimentieren, bzw. meine sinnvolle Interpretation der Skala von 1-10 zu finden. Ich versuche das was Davis schreibt umzusetzen: Zumindest im frühen Stadium vom Trainingsplaner geht's mir mehr um Effort als um das präzise Tempo (nach Vorgabe). Jetzt so langsam in der Support und später Rennphase des Trainings achte ich mehr auf (Einhaltung) Tempo, und trotzdem versuche ich Effort und Tempo zu beobachten, kann ich zb sehen ob irgendwas nicht stimmig ist.

Im Buch ist folgende Definition aufgeführt, die Double Easy heute könnte ich demnach bei 3/10 einordnen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass mein Puls beim easy pace so niedrig ist, weil mein Körper sich nach 4 Jahren (2021-2025) ausschließlich Walden im pace-Bereich 5:20 bis 5:45 daran gewöhnt hat. Weil bei höherer ungwohnter Drehzahl geht der Puls steil hoch. :gruebel:

Bild


Gut Nächtle, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82276
Muc85 hat geschrieben: 31.05.2026, 21:21
RunODW hat geschrieben: 31.05.2026, 07:24 Gestern Abend zumindest eine leichte Krafttraining-Einheit Geräte + Core-Strength + viel Stretching. Aktuell keinerlei Hamstring - Probleme, vll. ist die Dysbalance ausgemerzt?, bin da seit 7 Monate im Aufbau mit den entsprechenden Übungen.
Was hast du speziell gemacht?
Bei mir zwicken die linken hamstrings auch seit 2-3 Wochen. Ich kann aber voll ausbelasten. Ist aber auch klar ein Phänomen der linken Seite.
Ich habe vor allem mit Stretching gearbeitet. die hintere Kette war hier klar nicht flexibel genug.
Ich habe meine Dehnroutinen, im Lauftagebuch eingetragen, bisschen experimentiert und sowas ist dann rausgekommen und hab's ganz gut umgesetzt hoffe ich. Zumindest ist seit 3 1/2 Monaten komplett Ruhe.

At home regelmäßig:

- Nordic Hamstring Curls (bis heute)
- Vorbeugen der Hüfte nach vorne
- Einbeinige Vorbeuge (ein Bein nach vorne angewinkelt)
- Hamstring Stretch auf dem Rücken (mit und ohne Thera-Band Bein hochziehen auf dem Rücken liegend
- Blackroll Massagen

+ Core-Strength Übungen (at home oder im Fitti) auf der Matte (Bestandteil vom Pfitz-Programm, der hat die Übungen im Buch abgebildet, empfand ich hilfreich, steht auch alles ähnlich im Netz)

- Hip thrust
- Single Leg Glut Bridge
- Lunge und Squats

+ Geräte im Fitti, die Beinbeuger - Geräte

- Liegender Beinbeuger
- Sitzender Beinbeuger
- Beinpresse
- Stehender Beinbeuger
- Curl legs

+ Five-Konzept

- Faszienmaschine
- Einbeinige Vorbeuge am Gerät

Physio hatte ich 6 h, das hat mir nette Gespräche und sanfte Massagen gebracht. :)

So, getz IV's.

Guten Wochenstart & Grüße, RunODW

Ps Und ihr so?
Zuletzt geändert von RunODW am 01.06.2026, 07:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82277
Bei mir waren es heute 2.5km WU + 3x11min(4:54, 4:47, 4:47) + 1.2km CD. War bestes Laufwetter, bis auf ein paar Matschstellen im Wald.

@Antracis @Xyris @RunODW Ja da ist jeder verschieden. Aber ja bei der zweiten Einheit des Tages merkt man es dann evtl. mehr. Danke aber auch für die Seite aus dem Davis Buch. Evtl. muss ich da auch nochmal in mich gehen mit den RPE, und meine eigene Einordnung überdenken.

@RunODW Und Ihr so hat gefehlt mache ich es nun? **Er hat es nun reingemacht, bitte @RunODW zitieren. ;-) **
Zuletzt geändert von b3ngel am 01.06.2026, 07:36, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82281
Guten Morgen :-)

Woche 1/6 Grundlagen

Mo: /
Di: 60‘ jog
Mi: 75‘ locker
Do: 75‘ locker in 2 Einheiten
Fr: 45‘ locker // 40‘ Kraft
Sa: 1:25h sehr locker
So: 75‘ locker

Bin sehr zufrieden mit dem Wiedereinstieg - es wird. Bin echt richtig motiviert und freudig dabei. Nach der Arbeit schaue ich mir ein Fitnessstudio an, die haben ein Sommerangebot.
Antracis hat geschrieben: 01.06.2026, 07:46 Und Ihr so ?
45‘, davon 30‘ zügig.

Guten Start in die Woche euch.

P.S. Gratuliere Anti und dem Dude zu den gelungenen WK

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82282
Glückwunsch den Wettkämpfern @Dude_CL und @Antracis :hurra:

Spiridon08 hat geschrieben: 31.05.2026, 16:12 Gestern wie angekündigt Fartlek: 2,5km WU / 8km mal schnell, mal langsam (avg: 4:17 / 82% hfmax).

Leider musste ich zum Schluss abbrechen: auf dem zweitletzten schnellen Teilstück, leicht bergauf, kommt plötzlich ein Hund in einem Garten bellend auf mich zugerannt. Irgendwie habe ich mich so erschrocken, dass ich neben die Bordsteinkante trete und mich voll auf die Fresse lege! Zwar bergauf, aber trotzdem noch etwa bei Tempo 3:50. Lande irgendwie auf der linken Schulter und bleibe halb auf der Straße liegen. Die linke Hand ordentlich aufgeschrammt und die Schulter schmerzt ganz leicht, ansonsten nichts weiter passiert. Bin dann den einen Km noch nach Hause gelaufen (zum Glück problemlos).

Schon ewig nicht mehr gestürzt, braucht man echt gar nicht.
Gute Besserung @Spiridon08! Ich reihe mich da direkt ein, ziemlich gebrauchte Woche gehabt. Zeitfenster und Wetter haben teilweise nicht korreliert, dann noch Besuch und gestern kleinere Unwetter, die den Lauf ins richtig Schwülwetter geschoben habe. Wege gut vermatscht mit riesigen Pfützen. On top dann nach 9km in einer Kurve zu sehr in die Gegend geschaut, ob da gleich der nächste See kommt (typische Stelle) und nicht aufgepasst. Ergo weggerutscht und ebenso ordentlich abgelegt. Ich biete rechte Hand und Fuss. Bin noch weiter (dachte das läuft sich raus), habe dann aber irgendwann ein Einsehen mit dem Fuss gehabt und es bei 19km sein gelassen. Heute rechte Beinseite gut verspannt und Fuss etwas schmerzend, an der Aufschlagstelle leicht rot und dick. Muss ich mal beobachten, dachte es wäre nur eine kleine Prellung und bin eigentlich noch guter Dinge, dass es schnell wieder weg geht. Die restlichen Kilometer gestern waren vll. sub-optimal, aber gingen letztlich auch relativ normal.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82283
Glückwunsch @Dude_CL zum erfolgreichen Finish bei der MSR.

@Antracis Rad und Laufen super performt, Schwimmen hört sich wild an von den Bedingungen/Mitstreitern. Glückwunsch an Frau Anti zum AK-Treppchen.

@Spiridon08 Gute Besserung.

Antracis hat geschrieben: @Christoph83: Krass geile Woche. Aber schau zu, dass Du genug Erholung bekommst. So hohe Umfänge, auch schon 20-25h können einem nach einigen Wochen ganz schön den Stecker ziehen, auch ohne viel Intensität und erst Recht mit. Been there, done that. :D
Das mit der Regeneration muss ich tatsächlich mehr im Blick haben, gerade die Schlafdauer. War am Wochenende aber schwierig...
Samstag fürs Training um 4Uhr aufgestanden, Abends bei Freunden eingeladen gewesen und erst um 1Uhr im Bett gelegen. Sonntag klingelte der Wecker um 5Uhr. Und als ich zurück war von der 127km Ausfahrt, ging es noch mit meiner Frau zum Stadtfest auf die andere Rheinseite, natürlich mit dem Rad (2x11,5km).

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82284
Christoph83 hat geschrieben: 01.06.2026, 10:38 Das mit der Regeneration muss ich tatsächlich mehr im Blick haben, gerade die Schlafdauer. War am Wochenende aber schwierig...
Samstag fürs Training um 4Uhr aufgestanden, Abends bei Freunden eingeladen gewesen und erst um 1Uhr im Bett gelegen. Sonntag klingelte der Wecker um 5Uhr. Und als ich zurück war von der 127km Ausfahrt, ging es noch mit meiner Frau zum Stadtfest auf die andere Rheinseite, natürlich mit dem Rad (2x11,5km).
Ist ja kein Naturgesetz, dass Du dann 127km fahren musst. Stattdessen könntest Du ja auch einfach zwei Stunden mehr schlafen und paar Kilometer weniger fahren? Oder sehe ich das zu einfach?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82285
@Spiridon08 & @Fjodoro

Gute Besserung euch beiden, wie hieß der gute alte Aufmunterer hier: Das wird schon! :nick:

Bei mir heute Morgen im Stadion auf der gepflegten Bahn in Vaporfly 4 an den Füsschen die QTE.

WU 2 km @5:05 inkl. 3 x 150 m progressiv bis 3:45 pace (65 %) +
4 x 1200 m mit 1 min walk dazwischen @3:45, 3:47, 3:48, 3:48 +
4 x 800 m mit 3 bis 4 min walk dazwischen @3:38, 3:40, 3:44, 3:38 +
2 km Ausrollen 5:39 (61 %).

Pace hat gepasst, Vorgabe war die 1200er in 100 % vom 10k pace zu laufen = 3:45 bis 3:48 und die 800er in 103 bis 105 % vom 10 k pace = 3:40 bis 3:43.

RPE 8,5, beim 4ten 1200er 9/10, den IV empfand ich anstrengend. Puls 83 bis 88 % vom HP.

@ZenZone

Du läufst die Einheit heute ebenso, oder? Bin gespannt was Du so berichtest.

#neverstop

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82286
Steffen42 hat geschrieben: 01.06.2026, 11:43 Ist ja kein Naturgesetz, dass Du dann 127km fahren musst. Stattdessen könntest Du ja auch einfach zwei Stunden mehr schlafen und paar Kilometer weniger fahren? Oder sehe ich das zu einfach?
Ne, das siehst du schon genau richtig. Ich beschwere mich ja auch nicht.
Ich habe mich auch nicht zu der Fahrt gequält, bin gut aus dem Bett gekommen. Anderenfalls wäre ich auch liegen geblieben. Nach 75km bin ich sogar praktisch zuhause vorbeigekommen. Hätte also ganz einfach kürzen können, was ich auch getan hätte, wäre ich zu dem Zeitpunkt "platt" gewesen. War ich aber nicht.
Für die Regeneration, bzw. aus trainingstechnischer Sicht, war mein Vorgehen trotzdem sicher nicht sinnvoll. Aber es hat Spaß gemacht :D
Sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, die Gefahr erhöhter Verletzungsanfälligkeit durch ungenügende Regeneration sehe ich schon. Bin da ja auch leider kein unbeschriebenes Blatt. Manchmal macht man aber eben unvernünftige Dinge.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82288
RunODW hat geschrieben: 01.06.2026, 07:28 Und ihr so?
Heute morgen gab es bei mir einen kurzen Dauerlauf: 5.71 km @ 5:47/km. Ich musste mich ganz schön konzentrieren, um langsamer zu laufen, aber es war ein guter Anfang.

PS: Der Bericht von der MSR folgt noch. Flyby von Strava funktioniert bei der Aktivität leider nicht, aber runalyze sei dank konnte ich dort die Pausenzeiten rausfinden. Danach war ich gestern zu faul, um den Bericht noch auszuformulieren, aber stichpunktartig habe ich schon was. :P
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82289
@RunODW Ich werde diese Einheit erst morgen früh laufen können, da heute zu wenig Luft ist bei mir. Da ich aber gestern noch 90min Fußball gespielt habe, passt das eigentlich auch ganz gut.

Ich bin mir allerdings etwas unsicher, ob du die Einheit wie vorgesehen gelaufen bist. Ich lese es so, dass es 4 Durchgänge sind mit einer Kombi aus 1.200 und 800m (1' walk dazwischen). Zwischen den Sets dann 3-4' Pause. Du scheinst ja 4x1.200 + 4x800 gelaufen zu sein.

Unabhängig davon wie es gemeint ist, freut es mich, dass es anscheinend gut gelaufen ist und auch der Rücken wieder mitspielt.

@Spiridon08 und @Fjodoro Gute Besserung - hoffe ihr kommt beide glimpflich davon.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82290
Steffen42 hat geschrieben: 01.06.2026, 12:11 Was sagt denn Dein Trainer zu solchen Wochen? Oder ist dem mittlerweile alles egal? :D
Rein vom geplanten TSS für die Woche, habe ich gerade mal um 12% überzogen.
Die ganzen Radeinheiten waren (bis auf die Intervalle am Samstag) aber auch wirklich sehr locker, also eher am unteren Ende Zone2 oder schon Zone1, berechnet von einer aktuell wahrscheinlich eher zu niedrigen FTP.
Wir haben auch festgestellt, dass ich beim Radumfang deutlich mehr Spielraum habe, als beim Laufen. Dort reagierte ich ja doch schon mal mit orthopädischen Problemchen, gerade bei zu viel Intensität.
Natürlich mahnt er zur Vorsicht, sagt aber auch, Radkilometer kann man als Langstreckler kaum genug haben, solange das andere Training nicht leidet, bzw. man sich nicht überlastet. Ist aber natürlich, wie so oft, eine schmale Gratwanderung.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82291
Christoph83 hat geschrieben: 01.06.2026, 12:07 Für die Regeneration, bzw. aus trainingstechnischer Sicht, war mein Vorgehen trotzdem sicher nicht sinnvoll. Aber es hat Spaß gemacht :D
Sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, die Gefahr erhöhter Verletzungsanfälligkeit durch ungenügende Regeneration sehe ich schon. Bin da ja auch leider kein unbeschriebenes Blatt. Manchmal macht man aber eben unvernünftige Dinge.
Problem ist auch, das (zumindest bei mir) der Breakdown aufgrund (zu) hoher Trainingsumfänge und auch zu viel Intensität heimtückisch plötzlich kam. Dazu beigetragen hat halt auch das geile Gefühl, ständig steigende und immer gigantischere CTL und TSS-Werte von TrainingPeaks um die Ohren gehauen zu bekommen und der Multisportler-Lifestyle, der sich natürlich auch fantastisch anfühlt, wenn die Freizeit zum großen Teil nur noch aus Sport besteht. Wenn man dann so epische Big Days im MItteldistanzformat raushaut und selbst am nächsten Tag noch 5h Rad gut verpackt und wenn möglich nur noch Sportklamotten trägt. Hab das ja alles durch. Da war auch vieles Unvernünftige dabei und es hat aber verdammt Spaß gemacht. :D

Ich erinnere mich noch an Spreewaldduathlon, IM 70.3 Kraichgau und einem 10tägigen Trainingslager, wo ich überall reingesemmelt hab und dann ging 6 Wochen vor dem Hauptwettkampf gar nix mehr.

Auch weniger spaßig war dann, mit der zerlegten Achillsehne monatelang zuzuschauen, wie alle anderen ihre geilen Wettkämpfe feiern und die Ernte einfahren. Und in einem anderen Jahr wars dann deFacto übertraining, was ich erstmal ein paar Monate rauswaschen lassen musste.

In der Konsequenz sind wir mit Arne vorsichtiger mit Umfängen und vor allem Intensitäten geworden. Es bleibt natürlich trotzdem ein Grenzen austesten, die Herausforderungen sind ja auch groß. Bei mir ist aber zum Beispiel der aktuell zahlbare Preis, dass ich halt jetzt nicht schon mächtig in Form bin, sondern (hoffentlich :D) noch viel Potential und Energie für die nächstren 14 Wochen bis Livigno habe.

Aber Menschen sind da sehr individuell, wie sie ticken und was sie vertragen. Ich musste da aber auch erst meine Grenzen kennen lernen und akzeptieren. Hab aber auch gesehen, dass Du heute morgen sehr locker gependelt bist @150W. :daumen:

Manche können aber auch gefühlt ewig marschieren. Ich hab im Trainingslager ja den Alex kennen gelernt bei Arne. Alex hat sich dieses Jahr für Hawaii qualifiziert. Und auch letztes Jahr. Und im Jahr davor. Genau genommen war er seit 1991 25(!) :geil: mal auf Hawaii, jedes Mal mit Quali. D.h. mindestens 50 Ironman-Rennen. Und er will die 30 mal Hawaii voll machen und ich traue ihm das zu. Er ist erst 58, da ist noch viel Zeit. Aber ohne das ganze Leben danach auszurichten, und zwar über Jahrzehnte, geht das nicht. Oder TriDuMa aka Jürgen Steiner der mindestens 120 Marathons Sub3 gelaufen ist. Und der hat auch erst recht spät damit angefangen.

Da sind wir auch wieder beim Talent. Potentiell können das sicher gar nicht so wenige schaffen, aber gute Gene braucht man dafür schon und halt den Plan und Willen, das im Leben durchzuziehen.
Zuletzt geändert von Antracis am 01.06.2026, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82292
Glückwunsch zu den erfolgreichen Wettkämpfen @Dude_CL und @Antracis! Gute Besserung @Spiridon08, ich hoffe es ist nichts Schlimmeres passiert! Mit aggressiven Hunden habe ich auch schon oft meine Erfahrungen gemacht, zum Glück ist es bisher immer noch irgendwie gut gegangen.
Antracis hat geschrieben: 01.06.2026, 07:46Und Ihr so ?
Nach zwei sehr entspannten Läufen am Freitag und Samstag stand gestern der erste "moderate long run" auf dem Programm. Ziel waren 20-22km in 80% 5k-Pace (~MRT-5%), optional im hügeligen Gelände. Da die Beine sehr frisch waren habe ich mich für den schattigen Friedewald entschieden. Nach ein paar selbst verursachten Problemen mit der Uhr fand ich in einen guten Rhythmus und konnte die 22km ohne Probleme stabil durchziehen. Tempo mit 4:02 natürlich aufgrund der Strecke und Höhenmeter nicht wirklich bei MRT-5%, Leistung aber mit 311W Durchschnitt genau da, wo es sein sollte. Gerade bei den Downhills war ich auch sehr vorsichtig. Puls blieb deutlich unter 80%, kaum Drift und ich hätte zu jeder Zeit deutlich flotter laufen können. Vom RPE her würde ich die Einheit bei 6.5-7.0 sehen, Ziel waren 7-8, passt also auch. Lieber etwas vorsichtiger in der frühen Phase. Beine zeigten dann auch weder gestern noch heute große Nachwirkungen.

Das Highlight des Wochenendes folgte dann gestern Nachmittag beim Goldenen Oval im Steyer Stadion. Ausverkauftes Haus, super Orga, tolle Leistungen, super Stimmung und absolut sympathische Athleten, von denen ausnahmslos jeder unterstützt wurde. Auch untereinander konnte man ein sehr positives Miteinander der Athleten beobachten. Einfach klasse! Auch mein Sohn war engagiert und interessiert für 4 Stunden dabei, nur an seinen Vorlieben muss ich noch etwas "arbeiten". Am besten gefiel ihm das Hammerwerfen, weil die "so schön den Rasen kaputt machen" :hihi: Wenn ich das mal mit der teils aggressiven "Stimmung" in Fußballstadien vergleiche...nun gut lassen wir das. Für die Kinder und jungen Leichtathleten im Stadion war auch spitze, wie nah sie zu den Topstars kamen. Die gaben fleißig Autogramme und machten Bilder ohne Ende. Perfekte Werbung für den Sport, der hier eine riesige Tradition besitzt, die man aber über Jahrzehnte nicht gefördert hat. Ich hoffe das Meeting wird sich weiter etablieren und wachsen.

Hier noch die Woche in Zahlen.

Vorbereitung Münster Marathon 2026 – John J. Davis „Gale“ Plan - Block 1/3 "General Phase" - Woche 3/7 - 25.05.2026 bis 31.05.2026
Tag Sportart Details
Mo Laufen (Very Easy + Bergsprints) 10.7km @5:17 Min/km mit 6 Bergsprints
Di Laufen (Intervals @100% 5k-Pace) 16.7km @4:23Min/km mit 4x(3’-2’-1’) @98-102% 5k-Pace (~3:20-3:15-3:05]
Mi Laufen (Easy, hügelig) 13.8km – 136HM @4:50 Min/km
Do Laufen (Cruise Intervals) 17.0km @4:15 mit 7x4‘ @3:29/343W
Fr Laufen (Very Easy to Easy) 9.2km @4:46 Min/km
Sa Laufen (Easy + Strides) 13.2km @4:26 Min/km inkl. 5x25s Strides
So Laufen (Moderate long run through hills) 27.5km – 330HM @4:11 Min/km mit 22km – 260HM @4:02/311W/78%HFmax
Gesamt Laufen
Rad
108.1km (8:06h, 7 Einheiten, 636 TRIMP)
-
Die kommende Woche dann erste Entlastungswoche, mit nur 1 echten QTE (12km ~MRT) und deutlich reduziertem Umfang. Vom Gefühl her bräuchte ich die gerade nicht, aber genau deshalb werde ich sie trotzdem machen. :wink:

PS: @Xyris, die Diskussion zu "wirklich lockerem Tempo" kannst du dir sparen, die haben wir hier schon zur Genüge geführt, mit dem immer selben Ergebnis :wink:
Zuletzt geändert von ToPoDD am 01.06.2026, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82293
@ZenZone

Jap, manchmal ist im 10er TP von Davis die Pause missverständlich formuliert, 8W Donnerstag fehlt die Pausenangabe zB komplett:

6 sets of:
1200m at 96–97%,
400m at 85 %.

Fussball ist bei Dir natürlich eine ordentliche Zusatzbelastung. Wolltest Du nicht die Spielerkarriere in 2026 ausklingen lassen oder ist damit gemeint, dass Du dieses Jahr noch durchspielst?

Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82295
ZenZone hat geschrieben: 01.06.2026, 12:18 @RunODW Ich werde diese Einheit erst morgen früh laufen können, da heute zu wenig Luft ist bei mir. Da ich aber gestern noch 90min Fußball gespielt habe, passt das eigentlich auch ganz gut.

Ich bin mir allerdings etwas unsicher, ob du die Einheit wie vorgesehen gelaufen bist. Ich lese es so, dass es 4 Durchgänge sind mit einer Kombi aus 1.200 und 800m (1' walk dazwischen). Zwischen den Sets dann 3-4' Pause. Du scheinst ja 4x1.200 + 4x800 gelaufen zu sein.

Unabhängig davon wie es gemeint ist, freut es mich, dass es anscheinend gut gelaufen ist und auch der Rücken wieder mitspielt.

@Spiridon08 und @Fjodoro Gute Besserung - hoffe ihr kommt beide glimpflich davon.
ich bin die als 5x1200/800m schon gelaufen, die ist hintenraus nicht ohne (ok ich hab ein Rep mehr gemacht aber trotzdem).
du läufst 4x1200m, machst nach jedem 1200m Rep 1 min walk, dann direkt die 800m nachliefern und NACH jedem 800m machst du 3-4 walk/jog (Session jog)

genau so wie du vermutest hast ist es korrekt.
Es ist quasi 4x Ein "Fusion Block" mit 1 min walk, als Race Pace (5/10km Tempo) Combo
Zuletzt geändert von Xyris am 01.06.2026, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82296
RunODW hat geschrieben: 01.06.2026, 13:28 @ZenZone

Jap, manchmal ist im 10er TP von Davis die Pause missverständlich formuliert, 8W Donnerstag fehlt die Pausenangabe zB komplett:

6 sets of:
1200m at 96–97%,
400m at 85 %.



Grüße, RunODW
da kommen keine Pause vor, das sind Alternations xD😂
also Canova Style (Belastung ca. im Threshold-HMRT / mit 400 m float Tempo)
Alternations sind eine meiner Lieblingseinheiten ;-)
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82297
RunODW hat geschrieben: 01.06.2026, 13:28 @ZenZone

Jap, manchmal ist im 10er TP von Davis die Pause missverständlich formuliert, 8W Donnerstag fehlt die Pausenangabe zB komplett:

6 sets of:
1200m at 96–97%,
400m at 85 %.

Fussball ist bei Dir natürlich eine ordentliche Zusatzbelastung. Wolltest Du nicht die Spielerkarriere in 2026 ausklingen lassen oder ist damit gemeint, dass Du dieses Jahr noch durchspielst?

Grüße, RunODW
Ich würde ja sagen die 400m sind die "Pause" :wink: und du läufst die Einheit in einem Rutsch.

Aber bei deiner Einheit heute bin ich mir schon ziemlich sicher, dass du jeweils eine Kombi aus 1200+800 läufst.

EDIT: Da war @Xyris schneller...

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82298
Danke ech allen für die netten Genesungswünsche!

@Fjodoro Dir dann auch gute Besserung, das klingt schlimmer als bei mir.
Ich behandle nur die Abschürfung an der Hand, die ordentlich Dreck drin hatte.

Ansonsten keine Beschwerden. Gestern easy DL auf dem LB: 13,1km (4:58 / 72%) haben das noch einmal bestätigt.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82299
Ich sage doch, wir benötigen einen eigenen Davis - Faden, sonst nerven wir (ich) hier die Leute. Vll eröffne ich einen bei den TPs. 😘😅

Na dann war meine Einheit heute etwas abgeändert durchgeführt und das mit den Alternations habe ich im Vorgriff bereits gelöst bekommen, also @Xyris - Consulting funktioniert einwandfrei. :beten2:

Danke Dirk ebenso für den Input @ZenZone .

#neverstop
Zuletzt geändert von RunODW am 01.06.2026, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82300
Mecklenburger Seenrunde 2026 - Bericht, Teil 1
Disclaimer: Der Bericht ist in der zeitlichen Abfolge eventuell nicht 100% korrekt. Das ganze Sportereignis (ich nenne es bewusst nicht Wettkampf) ging fast 18 Stunden und insbesondere bei anderen Radfahrern kann es sein, dass sie in einem anderen Abschnitt als angegeben zu unserer Gruppe hinzugestossen sind. Ferner sind meine Bilder leider teils unscharf.

Vorgeschichte
Wieso habe ich mir das überhaupt angetan? Im Oktober letzten Jahres hatte mein Vater, der bereits mehrmals die MSR gefahren ist, meinen Bruder und mich gefragt, ob wir zusammen mit ihm die MSR ein letztes Mal fahren. Dies war sein Wunsch zum runden Geburtstag 2026 kurz vor der MSR und ich konnte das schwer ablehnen, auch wenn ich im ersten Moment ziemlich sprachlos war, da dies einen sehr großen Einfluss auf mein Laufjahr 2026 haben würde, z.B. kein Marathon und zweite Jahreshälfte mit Wiederaufbau verbringen. Andererseits wollte ich eh einmal daran teilnehmen und so wurde ich zu meinem Glück "gezwungen". :D

Abschnitt 1: Neubrandenburg - Feldberg, 0 - 42 km, Depotpause: 18:51
Die Wettervorhersagen waren ziemllich gut: Start am Samstag um 20:00 Uhr bei 22 Grad, nachts mindestens 15 Grad mit wenig Wind, aber eventuell Regen gegen 0:00 Uhr. Ich bin mit langem Laufunterhemd, offizielles Radtrikot der MSR 2026 mit kürzen Ärmeln, kurzer Radhose (und gepolsterter Unterwäsche) und langen Laufkompressionssocken gestartet. Für die MSR habe ich mir letztes Jahr ein neues Trekkingrad ohne Klickpedale geholt. Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt mir Klickpedale und -schuhe zu holen, aber da ich sie nach der MSR wohl nicht mehr nutzen und ich nicht letzte Rille fahren würde, habe ich es sein lassen. Als Getränk hatte ich 0,7 l Wasser mit isotonischem Pulver dabei und ich habe alle 30 Minuten etwas davon getrunken.

Der generelle Plan war es, dass der Vater das Tempo bestimmt und mein Bruder und ich ihm viel Windschatten geben. Die erste Gruppe von knapp 120 Personen startete um 20 Uhr und wir fuhren die ersten Kilometer sehr ruhig, aber dafür mit viel Publikum in verschieden Teilen von Neubrandenburg was uns anfeuerte. Die erste Ampel wurde von der Polizei geregelt, ansonsten galt für alle StVO. Daran hielten sich aber nur Wenige und schon bei der zweiten Ampel, wo dieses Mal keine Polizei stand, wurde trotz Autoverkehrs bei Rot durchgefahren. Wir haben natürlich angehalten.
Wir waren hauptsächlich auf Straßen unterwegs und es rollte sich gut den ersten sanften Anstieg zur Oststadt hoch. Das Feld hatte sich mittlerweile entzerrt und wir waren nach ca. 15-18 km zu dritt. Es fing dann an leicht zu tropfen, aber wirklicher Regen war es nicht und im gesamten Verlauf blieb es zum Glück auch nur bei dickeren Tropfen, obwohl mehr angesagt war.

Die ersten 42 km waren schnell vorbei und es ging zum ersten Depot in Feldberg. Dort war eine tolle Stimmung - Musik, Tänzer und ordentlich Auswahl an Verpflegung. Generell waren fast alle Depots gut, wo jeder was für sich finden konnte und man trotz der Massen an Teilnehmer nicht warten musste. Ich aß ein paar Schnittchen und füllte mein halbvolle Flasche mit Wasser auf.
Abschnitt 2: Feldberg - Neustrelitz, 42 - 76 km, Depotpause: 21:48
Es war nach 22 Uhr und die letzten Sonnenstrahlen verschwanden. Leider war der (fast) Vollmond auf Grund des bedeckten Himmels nicht zu sehen, aber mit drei Fahrrädern hatten wir genug Licht und es war angenehmer zu fahren als ich dachte. Es tropfte zwischendurch wieder, aber das war kein Problem. Wir wurden wieder öfter überholt von Fahrern, die nach uns gestartet sind, aber gleichzeitig schlossen sich auch 2 Fahrer unserer Gruppe an - einer, weil sein Vorderlicht nicht richtig funktionierte und der Andere, weil er nicht alleine fahren wollte und wir für ihn ein passendes Tempo drauf hatten. Man kam dann auch ins Gespräch und hat sich in der Führungsarbeit abgewechselt, die hauptsächlich von meinem Bruder erledigt wurde, der auch deutlich schneller hätte fahren können.

Wir erreichten dann kurz nach 0 Uhr das zweite Depot in Neustrelitz. Dieses Mal habe ich Bananen-Schoko-Porridge zu mir genommen und wieder die halbvolle Flasche mit Wasser aufgefüllt, da ich nicht die ganze Zeit isotonische Getränke zu mir nehmen wollte. Da es kälter wurde, beschloss ich zusätzlich noch eine dünne Jacke anzuziehen.

Abschnitt 3: Neustrelitz - Schwarz, 76 - 119 km, Depotpause: 29:20
An diesen Abschnitt habe ich leider nicht all zuviele Erinnerungen, außer dass nach ca. 100 km der Hintern anfing zu nerven. Ich wusste bereits, dass dies passieren würde, da ich leider nicht wirklich den passenden Sattel für mich gefunden hatte. Zumindest war der neuere Sattel besser als der, der beim Fahrrad verbaut war. Es war aber auszuhalten.

Depot #3 war dann nach 119 km erreicht und es war wieder ein tolles Depot mit einem Lagerfeuer zum Aufwärmen. Ich trank heißen Tee, nahm Banane und Schnittchen zu mir und ... füllte meine Flasche dieses Mal nicht auf. :haeh: Abschnitt 4: Schwarz - Röbel, 119 - 150 km, Depotpause: 28:07
Bei diesem kurzen Abschnitt kamen unserer Gruppe endlich mal in den Genuss auch andere Fahrer zu überholen, sei es wegen technischen Problemen oder Krämpfen, aber man nimmt was man kriegen kann. :D Natürlich wurden wir auch von schnelleren Fahrern überholt, die teils länger als wir bei den Depots verweilten. Gegen 3 Uhr wurde es auch schon wieder heller und das steigerte auch die Stimmung, die aber generell positiv bei uns war.

Beim Depot in Röbel war dann fast Halbzeit (offizielle Distanz war 306 km) und es gab bei mir Nudeln und Schnittchen. Das Depot hatte leider wenig Toiletten, so dass ich dort ein bißchen warten musste. Das war natürlich nicht schlimm, aber da waren die anderen Stops doch besser aufgestellt. Meine Flasche füllte ich komplett mit Wasser auf und mischte mir wieder Isopulver ran. Unsere Gruppe schrumpfte auf vier Personen, da der Mitfahrer ohne Vorderlicht uns verlies, da es hell genug für ihn war. Als wir gegen 4:40 losfuhren, war es dann auch wirklich hell wie am Tag.

Weiter geht es in Teil 2 ...
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

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