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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82352
b3ngel hat geschrieben: 02.06.2026, 07:20 Und Ihr so?
Very easy - easy pace-run 13.7 km @5:27 (58 %) & Krafttraining Geräte & Core-Strength + Stretching.

Habe 3 paar ältere Laufschuhe verkauft und Platz geschaffen im Schuhschrank um die Freundin zu besänftigen. :D

Der Kiprun Tempo ist versteckt in der intransparenten Schuhtasche, den es bei einem Laufwettbewerb gab und Morgen Abend trifft der Puma Fast R 3 ein, der mein neuer WK - Schuh werden soll (für € 199 ergattert). Mal sehen wo ich den verstaue. :fragez: Allemal besser als Wodka - Flaschen verstecken! :P

Den Fast R 3 möchte ich am Donnerstag beim Canova - Style ausprobieren, bin sehr gespannt. In Bayern ist ein Feiertag, Stadion mit Bahn wird geschlossen sein, dann ab zum alten Airport. Ich möchte eh zusehen, dass der Asphaltanteil beim Training nicht zu niedrig wird.

Schönen Abend allen gewünscht + :peace: im Walldorf - Laufforum.
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5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82353
@RunODW Da bin ich mal sehr gespannt, wie du damit zurecht kommst. Ich glaube da muss man schon sehr sauber auf dem Vorfuß und auch sonst stabil laufen können sonst zerschießt man sich damit bestimmt super die Waden. Ich habe immer mal wieder mit Läufern gesprochen, die ihn schon gelaufen sind. Da gibt es doch auch viele die damit nicht zu recht kommen und ihn wieder verkauft haben. Ich denke es ist ein verdammt schneller Schuh, wenn ihn der richtige Läufer trägt. Da sehe ich mich tatsächlich nicht und ich schiele daher eher Richtung asics als Alternative zu adidas. Aber umso spannender was du sagst - drücke die Daumen.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82354
Ja, ich werde über meine Eindrücke berichten, bei der bekannten Studie von Hoogkamer et al (der auch an der Nike Vaporfly 4% Studie beteiligt war) wurden verschiedene Modelle hinsichtlich Laufökonomie getestet:

Nike Alphafly 3 (NIKE), Adidas Adios Pro Evo 1 (ADI), PUMA Fast-R2 (FR2), and PUMA Fast-R 3 (FR3).

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 4626000116

Schlussendlich ist da irgendwas von 3.15 % Verbesserung der Laufökonomie rausgekommen, table 3 zeigt in der Studie die möglichen zeitlichen Verbesserungen. Alle 15 Läufer der Studie waren mit dem R3 am effizientesten, ich gehe davon aus, dass da zB Fersenläufer dabei waren. Ok, relativ schnelle Läufer/Läuferinnen waren das, Voraussetzung war ein kürzlich erfolgter 5km - Lauf < 21 min, bzw. bei Männern < 19 min bzw. Äquivalenzzeiten bei anderen Strecken.

Bin richtig gespannt was die Praxis zeigt, im Prinzip ist mein Vaporfly 4 (den ich für 5k / 10k / HM gelaufen bin) nur noch bedingt einsatzbereit (geflickt an der Sohle) und mein AP3 wird's ggfs. nicht zum FFM-Marathon schaffen, da schon zuviele KM auf der Kette. Ich könnte mir vorstellen den Fast R3 für 5-10k - Rennen einzusetzen, insofern ich bei der Distanz mehr Vorfuss laufe. Und auf längeren Distanzen mir ein 2tes paar AP3 bestelle (gibt's mittlerweile mitunter für ~ 150 €).

Bericht folgt...
Zuletzt geändert von RunODW am 02.06.2026, 21:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82355
RunODW hat geschrieben: 02.06.2026, 18:09Der Kiprun Tempo ist versteckt in der intransparenten Schuhtasche, den es bei einem Laufwettbewerb gab und Morgen Abend trifft der Puma Fast R 3 ein, der mein neuer WK - Schuh werden soll (für € 199 ergattert). Mal sehen wo ich den verstaue. :fragez: Allemal besser als Wodka - Flaschen verstecken! :P
:hihi: Kannst notfalls noch welche bei mir verstecken.

Gestern den Puma Velocity Nitro 4 für 90,00 Euro bestellt. Hauptsächlich für die 2 x 10 km Pendelläufe @4:45-5:45 Bereiche geplant, aber dürfte allgemein für alles @easy taugen. Vaporfly 3 geht auch an die 200 km, den wahrscheinlich ab Sommer mit dem Skecher Aero Razor in die hinteren Tempobereiche verdrängen.

Ansonsten Radpendeln komplett nass geworden, Radwege aber dementsprechend frei für Tempo gewesen.
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82356
Nach 2528m und einem Besuch bei den Haubentauchern wieder raus aus dem See. Lief schon geschmeidiger als gestern und war auch flotter.

Schwimmen braucht halt auch Umfänge und bei fast einer Stunde im See kann man ja auch immer wieder variieren und auf andere technische Aspekte achten. Leider gibt es als Feedback noch keine brauchbare Echtzeitpace. Das wäre echt praktisch. Leider trügt das Geschwindigekeitsgefühl beim schwimmen. Man kann sich auch brutal anstrengen und dabei deutlich langsamer werden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82357
KG-175573 hat geschrieben: 02.06.2026, 20:36 :hihi: Kannst notfalls noch welche bei mir verstecken.
Vaporfly 3 geht auch an die 200 km, den wahrscheinlich ab Sommer mit dem Skecher Aero Razor in die hinteren Tempobereiche verdrängen.
Danke für das Angebot mit der Lagerhalle, du hast nicht zufälligerweise die gleiche Schuhgröße wie ich? :rolleyes:

Über den Skecher musst Du unbedingt berichten, läufst Du den Sport Scheck Run (10 k)?

Grüße, RunODW
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Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82358
RunODW hat geschrieben: 02.06.2026, 21:00Über den Skecher musst Du unbedingt berichten, läufst Du den Sport Scheck Run (10 k)?
An dem Tag steht 20 km easy + 10 km MRT im Programm. Ne, grundsätzlich ist kein wirklicher 5/10 km WK mehr vorgesehen vor dem Marathon im Oktober 2026. Kleinere Tests mache ich sicher noch, aber Sport Scheck wäre für mich automatisch allout, kann bei sowas nicht gemäßigt laufen. Auch steht meine 10 km Streak, jedes Mal um 5 Minuten zu verbessern, das ist derzeit aber noch eine Utopie.

Gibts anhand deiner letzten Wochen ne aktuelle Prognose für die 10 km? Bin ja immer noch der Meinung, dass du bereits um mindestens eine Minute, wahrscheinlich aber auf <37 Min. verbessern kannst. :wink:
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82359
Bei mir gab es heute 3 x 3000M@3:58/km mit ca. 3,5 bis 4 Min. Geh/-Trabpausen.
Eine der Pausen ist ungeplant länger geraten, als ich mich wg. einem Gewitterschauer unterstellen musste.
Hatte versucht, möglichst meine Schwellenpace zu treffen. Ist dann aber doch ein wenig flotter geworden. Und das, obwohl Beine nicht besonders frisch waren und hohe Luftfeuchtigkeit (24 Grad).
Meine anaer. Schwelle hatte ich vorher eigentlich auf ca. 4:05/km geschätzt.
Ich denke, bei einigermassen guten Bedingungen könnte ich auf flachem, schnellen Kurs jetzt auf 10 KM schon eine sub 41 laufen können und für die MRT-Vorbereitung in den nächsten 3 Monaten könnte es schon in Richtung 3:05 gehen,- hoffe ich zumindest.
Nach 2 ruhigeren Tagen werde ich nächsten Freitag wohl einen 10km-Threshold machen,- mal sehen, was dabei dann rausspringen wird.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82360
Gute Besserung ins Krankenlager und danke für die Berichte :daumen:
Starke Einheit @movingdet65 wann ist der WK nochmal?

Mein Bericht folgt die Tage, gerade etwas wenig Zeit wegen mal wieder ordentlich Aufgabenbewältigung im Ehrenamt.

@Ethan wunderte sich tatsächlich mal, dass der Faden hier noch so fleißig existiert und meinte dann im Eifer des Gefechtes, nackt unsere Namen tanzen zu wollen wenn wir den 100.000ten Beitrag knacken :zwinker2:

Werde da natürlich fair zu beitragen und keinen zweiten Beitrag für das
b3ngel hat geschrieben: Und Ihr so?
eröffnen.

Heute 27Km Radpendeln @62% HFMAX und später noch Community Run. Locker gestartet, dann gesteigert, insgesamt 11,17Km @5:46/Km bei 72% HFMAX.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82361
Hapüüüh... Wollte eigentlich hier nur kurz nachlesen und meinen heutigen Lauf posten. Aber jetzt habe ich so lange nachlesen dürfen, dass es schon der gestrige Lauf ist... :-)

Wir sind seit Montag im Bayerischen Wald und heute bzw. gestern gab's 10 km @6:00, aber mit 270 Höhenmeter.

Erst immer "schön" hoch und dann wieder runter. Ich mags immer noch nicht, hatte heute aber wenigstens im wahrsten Sinne des Wortes unterhaltsame Begleitung. Der sportliche Jungspund (gerade 18 geworden) quasselte fast die ganze Zeit neben mir her, auch wenns recht steil bergauf ging, wo ich nur noch sehr einsilbige Antworten geben konnte. War dadurch ein sehr kurzweiliger Lauf in toller Landschaft..

So, und da ja schon ein neuer Tag ist:

Und ihr so?

P.S. @Dude_CL
Dankeschön für den interessanten Bericht über deine/eure MSR. Finde ich richtig toll, dass ihr das quasi als Familie gemacht hat. :daumen: Das gibt definitiv eine bleibende Erinnerung.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82363
Guten Morgen :-)

Huii, komme mit der Nachlese nicht wirklich hinterher. Hole ich in der Mittagspause nach, vor allem @Dude_CLs Bericht.

Zum Walldorffaden: das hatte ich damals tatsächlich gesagt, nachdem der Faden (damals konnte man das noch sehen) mehr Likes als Beiträge hatte. :) (Und ich noch der fiese Friese war, bevor ich zum weichgespültem Holländer und Schönwetter-Jogger mutierte :nick: )
Antracis hat geschrieben: 03.06.2026, 07:37 und Ihr so?
Gestern als 2. Einheit Frau Ethan mit dem Rad von der Praxis abgeholt. Sagen wir so: hin war schön und entspannt. Zurück war dann im Freiwasser ( :hallo: @Antracis) gegen ein E-Bile ankämpfen; gesamt 38 km. Resultat: ich kam heute Morgen kaum die Treppe runter …

Heute Morgen dann 32‘ jog. Nach der Arbeit dann Gym + jog.
Zuletzt geändert von Ethan am 03.06.2026, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82366
RunODW hat geschrieben: 02.06.2026, 20:07
Bin richtig gespannt was die Praxis zeigt, im Prinzip ist mein Vaporfly 4 (den ich für 5k / 10k / HM gelaufen bin) nur noch bedingt einsatzbereit (geflickt an der Sohle) und mein AP3 wird's ggfs. nicht zum FFM-Marathon schaffen, da schon zuviele KM auf der Kette. Ich könnte mir vorstellen den Fast R3 für 5-10k - Rennen einzusetzen, insofern ich bei der Distanz mehr Vorfuss laufe. Und auf längeren Distanzen mir ein 2tes paar AP3 bestelle (gibt's mittlerweile mitunter für ~ 150 €).

Bericht folgt...
Bin gespannt auf dein Feedback. Der Fast-R ist auch der einzige der Top-Schuhe der großen Marken, den ich noch nicht hatte. Bisher für M auch dem AF3 treu. Bzgl. FFM-Marathon hoffe ich ja noch, dass AF4 rechtzeitig rauskommt.

EDIT: Die TE von gestern Abend noch vergessen: 12,3km DL @4:36 (74%) durch die Stadt. Leider mit 7 Min. Pause dazwischen wegen Gewitter, einfach in einem Wohnungseingang Unterschlupf gesucht. Fühlt sich alles schwerfällig an momentan, aber Pulswerte eigentlich gut.
Heute Nachmittag 6x1000 IV auf dem LB.
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82368
heikchen007 hat geschrieben: 03.06.2026, 00:28Und ihr so?
Gestern Abend wie die meisten Dienstage wieder knapp eine Stunde Rumhampeln im Fitnessstudio. :noidea:

(Motivationslage :wink:: Fürchterlich Läufer-unspezifisch, und außerdem als einziges "Krafttraining" der Woche auch noch viel zu wenig. Theoretisch wäre da mit ein paar gezielten Solo-Übungen deutlich mehr zu holen. Aus jahrelanger Versuchsreihe weiß ich aber, dass es bei mir bei der theoretischen Möglichkeit bleiben würde. So ein Kurs hingegen, wenn man sich da mal angemeldet hat geht, dann geht man auch wirklich hin. Und macht auch wirklich die Stunde unabgelenkt die Übungen. Somit immerhin irgendwas gemacht, und besser als gar nichts. :noidea:)


Davor um die Wartezeit zu verkürzen noch für 10min @10km/h auf's Laufband. Das war aber so deutlich unter meiner "Sport-Schwelle", dass ich es noch nicht einmal aufgezeichnet habe, somit nicht auf Strava und daher eh nicht geschehen. :noidea: :zwinker2: (Aber erneut festgestellt, dass ich langsames Laufen auf dem Band wirklich noch mal eine extra Stufe von ätzend finde. :nene:)

(Motivationslage: Zeitvertreib & Langeweile. :noidea:)


Heute Abend dann wieder Laufbahn-Intervalle mit der Laufgruppe, sogar auch mit eher flottem Programm (5x1:30 + 5x3:00 + 5x1:30, generell 1:30 Pause) :uah:. Schauen wir mal was meine Beine nach Montag dazu so sagen... :angst:

(Motivationslage: Unverhandelbare Tradition + soziale Aspekte. :P )

RunODW hat geschrieben: 02.06.2026, 18:09 (...) und Morgen Abend trifft der Puma Fast R 3 ein (...)
Als relativ Puma-unerfahrener Läufer: Wie steht der Fast R denn in Relation zum Deviate Nitro Elite? :gruebel: Fast R der komplett kompromisslose Racer für extrem schnelle Läufer? Der Deviate der etwas normalere Racer für die Massen, der auch etwas mehr verzeiht? So ein bisschen wie "Adios Pro Evo" vs "Adios Pro" bei Adidas? :gruebel: Den Deviate hatte ich mir ja ein paar Wochen vor London als meinen ersten Puma überhaupt gekauft, bin in London selbst dann zwar doch Adidas gelaufen, aber jetzt so im Training mag ich den Puma wirklich ziemlich gerne und komme gut mit zurecht. :nick:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82370
Antracis hat geschrieben:und Ihr so?
Gestern knapp 10km lockeres Easy. Heute stehen dann kurze Pick-ups @10k-Pace auf dem Plan, morgen 12km ~MRT. Ziemlich unspektakulär diese Woche, so wie das in der Entlastungswoche auch sein sollte.
RunODW hat geschrieben:Ja, ich werde über meine Eindrücke berichten, bei der bekannten Studie von Hoogkamer et al (der auch an der Nike Vaporfly 4% Studie beteiligt war) wurden verschiedene Modelle hinsichtlich Laufökonomie getestet:

Nike Alphafly 3 (NIKE), Adidas Adios Pro Evo 1 (ADI), PUMA Fast-R2 (FR2), and PUMA Fast-R 3 (FR3).

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 4626000116

Schlussendlich ist da irgendwas von 3.15 % Verbesserung der Laufökonomie rausgekommen, table 3 zeigt in der Studie die möglichen zeitlichen Verbesserungen. Alle 15 Läufer der Studie waren mit dem R3 am effizientesten, ich gehe davon aus, dass da zB Fersenläufer dabei waren. Ok, relativ schnelle Läufer/Läuferinnen waren das, Voraussetzung war ein kürzlich erfolgter 5km - Lauf < 21 min, bzw. bei Männern < 19 min bzw. Äquivalenzzeiten bei anderen Strecken.
Ich bin gespannt auf deine Eindrücke, es gibt ja durchaus kontroverse Diskussionen zu dem Schuh. Mich würde vorallem interessieren, wie er sich auf längeren flotten Läufen schlägt.

Der Vollständigkeit halber sollte man zu der Studie erwähnen, dass sie von Puma in Auftrag gegeben und gesponsert wurde und dass eine Puma Angestellte Co-Authorin ist. Steht auch in den Transparenzhinweisen drin. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Auswahl der Läufer und das Testprotokoll von Puma vorgegeben bzw. zumindest bekannt waren und der Schuh, hier wurde übrigens ein Prototyp getestet, für die Tests optimiert war. Entsprechende Diskussionen zur Studie finden sich dann auch en masse. Von einem 5 Minuten Test Verbesserungen im Marathon abzuleiten ist auch sportlich. Wären die Verbesserungen so wie beschrieben, würden ALLE Weltklasse Läufer heimlich den Schuh laufen, so wie damals beim ersten Vaporfly.

Finde den Schuh nichtsdestotrotz spannend. Die Erfahrungen aus der realen Welt zeigen aber ein durchaus differenziertes Bild bezüglich der Vor- und Nachteile. Ich würde ihn auf alle Fälle mal testen, wenn ich ein gutes Angebot sehe. Alleine schon das Gewicht und der extrem hohe Energy Return sind absolut unbestreitbare Vorteile.

Irgendwie vermisse ich die Zeiten, als man sich mit sowas noch nicht beschäftigen "musste" und einfach den leichtesten, flachen Schuh den man finden konnte zum Marathon getragen hat :wink:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82371
Heute Pendelläufe:

06:40 Uhr 9,74 km @5:34
12:40 Uhr 9,72 km @5:24

Gefällt mir noch nicht, dass es nicht genau 10 km sind, Strecke noch zu optimieren.

Morgen 5x1 km @3:45 / 500 m Trab geplant. Wäre 5 km RT, also mal sehen, ob es bereits mit max. 8/10 RPE durchgeht.

Dann die nächsten Wochen einfach bis 8x1 km ODER auf kürzere Trabpausen hinarbeiten? Wäre zumindest ein bewährtes System im Kraftsport, die Arbeitssätze auszubauen, bis gewissermaßen das Trainingsgewicht (Tempo) erhöht werden kann.
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82372
Hallo,

ich bin auch wieder zurück.
Am Samstag, 23/05 startete der erste Backyard in Südtirol, und wir waren natürlich dabei.
Ich natürlich nur als "Betreuer", unser Ultraläufer hat es das erste Mal versucht, und kam gleich mal auf 13 Stunden.
Sonntag dann Ruhetag, und dann eine Woche MTB-Urlaub mit einen kleinen Abstecher ans Meer.
Wurden dann knapp 400 km mit mit gut 6000 Hm.

Und gelaufen bin ich dann wieder ab Montag, als wir zu Hause waren, die Puste hat eindeutig von der Radwoche profitiert, aber die Beine wollten so gar nicht. :peinlich:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82376
KG-175573 hat geschrieben: 02.06.2026, 21:16
An dem Tag steht 20 km easy + 10 km MRT im Programm. Ne, grundsätzlich ist kein wirklicher 5/10 km WK mehr vorgesehen vor dem Marathon im Oktober 2026. Kleinere Tests mache ich sicher noch, aber Sport Scheck wäre für mich automatisch allout, kann bei sowas nicht gemäßigt laufen. Auch steht meine 10 km Streak, jedes Mal um 5 Minuten zu verbessern, das ist derzeit aber noch eine Utopie.

Gibts anhand deiner letzten Wochen ne aktuelle Prognose für die 10 km? Bin ja immer noch der Meinung, dass du bereits um mindestens eine Minute, wahrscheinlich aber auf <37 Min. verbessern kannst. :wink:
Schade, dass Du keinen 10er mehr läufst, in der direkten WK-Vorbereitung werde ich den 10er beim München - Marathon mitnehmen. Werde leider erst gegen 14:07 - 14:12 Uhr im Olypark eintrudeln und nicht so wie Du um Punkt 11:59:xx. :D
Pfitz hat beim 18W - Planer einen 8- 15er Tune-up all-out 2 Wochen vor dem M eingeplant, bei Davis kommt da ein dress-rehearsal workout., mal sehen wie ich das hinkriege. Ist ja noch hin, klasse wie's bei Dir momentan läuft. Liest sich super, Parkrun's gehen ja trotzdem hier & da, gerne auch gemeinsam. :)

Prognose für die 10k in 4W, "build the engine" ist meine Leitdevise und ich spüre, dass meine Laufökonomie besser wird, Vo2Max steigt, Maximal metabolic steady-state, da möchte ich im Marathon nah ranlaufen -> Resilienz gegenüber Müdigkeit. Das läuferische Gesamtpaket möchte ich stärken, dauerhaft. Ich denke ich bin auf einem guten Weg, doch Sub-37 sehe ich aktuell nicht. Vor 11 Monaten hatte ich 40:07 auf 10k stehen, in wirklich guter Verfassung und 2-3 kg leichter bin ich 38:08 gerannt im März 26 nach der Superkompensation eines gelungenen Marathon. Sub-37 sind nochmal 6 bis 7 sek pro KM schneller, zuviel Holz finde ich.

Mit Gewalt Gewicht senken werde ich nicht. Was besagt die Faustregel: 2,5 Sekunden Zeitgewinn pro Kilometer, wären also mit sagen wir 3 kg weniger rund 75 sek auf 10k. Allerdings sollte da kein Muckischwund mit einhergehen, sondern wirklich mein Fettanteil runtergehen und ich möchte weiterhin verletzungsfrei u. stabil trainieren. Also Wohlfühlgewicht, zumal ich aktuell für meine Verhältnisse viele WKM laufe und mitunter 3QTE / Woche, hatte ich so noch nie. Mein Training aktuell basiert Stand heute auf eine 10k pace-race von 3:47 = 37:50. Da ich alle paar Wochen Fitness-Anpassungen vornehme, kann sich da was tuen, jedoch max. in 2sec - Schritten nach oben oder unten.

Kurzum: Sollten die Temperaturen passen Anfang Juli beim WK werde ich auf eine mittlere bis hohe 37er anlaufen. Falls meine Zeit getz sagen wir zwischen 38-40 liegt ist das absolut ok, da hätte ich keine Probleme damit, überhaupt nicht, weil ich weiß, dass mir das Unterdistanz - Training einen Mehrwert bringt, mittel- und langfristig. Aktuell sinkt mein Gewicht, ziemliche Schwankung seitdem ich nach Davis auf 10k trainiere. War neulich mal Thema und ist bei mir auch so, der 10k ist bei mir mit Leiden verbunden, manchmal an der (Kotz-)Grenze, da empfinde ich den 5k (weil schneller vorbei) und HM + M entspannter. Allerdings - da wo's wehttut, geht's lang ist in dem Kontext mittel- und langfriste läuferische Verbeserung für mich der richtige Weg.
Dartan hat geschrieben: 03.06.2026, 10:18
RunODW hat geschrieben: 02.06.2026, 18:09 (...) und Morgen Abend trifft der Puma Fast R 3 ein (...)
Als relativ Puma-unerfahrener Läufer: Wie steht der Fast R denn in Relation zum Deviate Nitro Elite? :gruebel: Fast R der komplett kompromisslose Racer für extrem schnelle Läufer? Der Deviate der etwas normalere Racer für die Massen, der auch etwas mehr verzeiht? So ein bisschen wie "Adios Pro Evo" vs "Adios Pro" bei Adidas? :gruebel: Den Deviate hatte ich mir ja ein paar Wochen vor London als meinen ersten Puma überhaupt gekauft, bin in London selbst dann zwar doch Adidas gelaufen, aber jetzt so im Training mag ich den Puma wirklich ziemlich gerne und komme gut mit zurecht. :nick:
Leider bin ich ebenso absolut Puma unerfahren und fehlen mir die Erfahrungswerte zu anderen Puma Schuhen, hier jetzt explizit zum Deviate Nitro Elite, kann da maximal aus Reviews zitieren. Die Stichworte hast Du selbst bereits gebracht, der Deviate ist mehr der daily - Trainer, nicht so hyperaggressiv und "gnädiger" bei unsauberer Laufökonomie.
ToPoDD hat geschrieben: 03.06.2026, 10:52 Ich bin gespannt auf deine Eindrücke, es gibt ja durchaus kontroverse Diskussionen zu dem Schuh. Mich würde vorallem interessieren, wie er sich auf längeren flotten Läufen schlägt.
[...]
Der Vollständigkeit halber sollte man zu der Studie erwähnen, dass sie von Puma in Auftrag gegeben und gesponsert wurde und dass eine Puma Angestellte Co-Authorin ist. Steht auch in den Transparenzhinweisen drin. Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Auswahl der Läufer und das Testprotokoll von Puma vorgegeben bzw. zumindest bekannt waren und der Schuh, hier wurde übrigens ein Prototyp getestet, für die Tests optimiert war. Entsprechende Diskussionen zur Studie finden sich dann auch en masse. Von einem 5 Minuten Test Verbesserungen im Marathon abzuleiten ist auch sportlich. Wären die Verbesserungen so wie beschrieben, würden ALLE Weltklasse Läufer heimlich den Schuh laufen, so wie damals beim ersten Vaporfly.
[...]
Irgendwie vermisse ich die Zeiten, als man sich mit sowas noch nicht beschäftigen "musste" und einfach den leichtesten, flachen Schuh den man finden konnte zum Marathon getragen hat :wink:
Merci für die Ergänzungen, es gab Forschungszuschüsse von Puma und Saucony & Laura Healey (Mitautorin) ist eine Mitarbeiterin von PUMA. PUMA hatte keinen Einfluss auf die in dieser Studie dargestellten Ansichten. -> Na klar. :gruebel:

Angekommen und 6 km auf dem Laufband getestet:
Bild


Erstmal durchatmen: Passform, Größe - hat wunderbar hingehauen, online zu bestellen ist immer eine Risiko was die Größe betrifft. Ich habe relativ schmale Füsse und reingeschlüpft und yeah, er passt wunderbar. Erste Eindrücke, superleicht (170g), ein spürbarer Unterschied zum AF3. Das Obermaterial scheint wie durchsichtiges sehr dünnes Papier, wie ein hauchdünner Schleier (der Maya? Steckt dahinter die läuferische Wahrheit?!), interessant, irgendwoher muss ja die Gewichtsreduktion stammen. Ein zweites paar Schnürsenkel wird mitgeliefert und die sind hochwertiger als die Basis-Schnürsenkel, also die geriffelten Teile.

Design ist futuristisch, die Carbonplatte schaut über die Zehenspitzen hervor und wat ne aggressive Rocker-Konstruktion, krasse Nummer. Für was habe ich eigentlich eine Ferse, zum Laufen in diesem Schuh sicher nicht, die hat auch keinen Halt. :klatsch: Zwingt mich somit in der Tat zum Vorfuss - Lauf.

Heute auf dem Laufband habe ich eine Ahnung bekommen was in dem Schuh steckt, pure Energie(-rückgabe), eine Rakete bei speed und ich habe nur kurz Gas gegeben. Bin gespannt auf die flachen 1200er inkl. 400er alternations morgen.

HM oder gar Marathon in dem Schuh? Tja, die Frage aller Fragen, ich könnte mir vorstellen, dass der Schuh ab KM30+ anstrengend und unversöhnlich werden könnte, da zu diesem Zeitpunkt die Laufökonomie nachlässt (zumindest bei mir). Ein AF3 und Kollegen dürften großzügiger sein, fett auf der Ferse laufen und mehr couching Optionen. Wer läuft am Ende eines Marathons nicht auf der Ferse? Der magic Bereich vom R-3 in der Reaktionsfreudigkeit zu sehen, aber sowas wie eine geführte Abrollbewegung, nope, selbst ist der Läufer / die Läuferin. :P

Das Teil ist insgesamt ein schönes Biest, vielleicht eine verkappte Venus(-falle), aufregend, very sexy, ob das jedoch über eine kurzfristige intensive Affäre hinausgehen wird - time tells. :nick: Ich werde einen 5k Park-run all-out und den 10k in 4 1/2 halb Wochen mit dem Schuhe laufen und in der MRT-Vorbereitung für FFM einen Long Run mit dem Fast R-3 laufen und mich dann entscheiden ob ich den Schuh für FFM hernehme. Der AF3 ist die sichere Option, definitiv. Da ich jedoch sowieso einen Schuh für 5-10 (+HM) gesucht habe passt das getz ziemlich gut.

Lebensdauer: Puma gibt 300 km an.

Training heute AM in EVO SL very easy bis easy 15.01 km @5:21 (60 %),
PM Moderat in Fast R-3 - 6.26 km @5:08 (65 %).

Schönen Abend allen gewünscht, RunODW

PS #neverstop

Sportliche Grüße, RunODW
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5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82377
@Dartan

Ich Habe und hatte alle 3 Puma Schuhe.
Es gibt aktuellen Modelle):

Deviate Nitro 4:
Carbon Platten (Aber nicht komplett steif) Trainingsschuh, solide, recht gutmütig, komfortable, kann aber auch etwas Tempo. Gewicht ca. 275 g in 45

Deviate Nitro Elite V4:
Carbon Tempo Schuh und Race Option. Deutlich steifer, viel weniger upper, härter gedämpft. Trotzdem sehr vielseitig, ich laufe ihn sehr oft, kann auch mal kurz 10 km pace aufnehmen, dann fehlt ihm etwas die Aggressivität, aber wie gesagt, Universal einsetzbar. Auch LL (mit Tempo) sind drin. Fast gleich leicht wie der Puma (195g) in 45

Fast R-3:
Race Schuh Oder für Tempo Training. Aggressive Geometrie, instabilster aller Carbon Race (aber: Geschwindigkeit gibt Stabilität und Sicherheit), Ferse minimal, benötigt Mittelfußaufsatz, sonst fehlt auch die Power. Kommst du später im Lauf über die Ferse fehlt der Abdruck und du verlierst Potential. Der Schuh "Bounct" nicht, katapultiert eher. Eher weniger für Leute die das bouncig mögen. Er kommt über Power, und kurzen BKZ, und Aggressivität. Der muss aktiv gelaufen werden, nicht Passiv bouncen.
Für Marathon geeignet wenn Laufstil und Mechanik passt, sonst eher auf 5/10 km. 194 g in 45

Ich hab nun 3 Paare, das Erste hat 275 km (Puma gibt 150 km an https://eu.puma.com/de/de/pd/fast-r-nit ... ren/312060). Im Schuh Thread hab ich ein Bild vom ersten paar.
250 ist Limit für sinnvolle Nutzung.
Ich brauche Aber viele da ich ihn für alle Distanzen 5-Marathon nutze. Kann die Studie bestätigen, in dem Schuh sind die Watt Werte am geringsten.

Zur Puma Studie.
Die Puma Studie ist eigentlich sogar besser als die vaporfly Studie aus 2019.
  • Die Nike Studie ebenso von Nike in Auftrag gegeben und finanziert. Soweit so normal
  • Der Leiter der Studie ist derselbe wie von Nike
  • In beiden Fällen war der Schuh ein Prototyp
  • Die Nike Studie ist deutlich weniger auf Läufer im nicht Elite Bereich ausgelegt. Es waren bei Nike Läufer die alle unter 31 min / 10 km gelaufen sind und zusätzlich nochmals unter 32 min in der Höhe gelaufen sind.
  • Bei Puma waren die Läufer Männer und Frauen mit 5 km Zeiten von unter 19 min und 20 min bei Frauen.
    Also aller Wahrscheinlichkeit nach eben keine Sub 15 min Läufer (was die Relation zu Sub 31 bei Nike wäre), also wahrscheinlich eher Bereich 18:XX...
  • In der Puma Studie konnte zu jedem Proband eine annähernd glee Verbesserung gemessen werden, wohingegend bei Nike die Streuung deutlich höher war.
Und letztlich muss man natürlich den Schuh Finden der zu einem passt und mit dem Vorraussetzungen und Laufstil etc am besten harmoniert. Das ist ohne Try and Error und Messung der Watt Leistung (am besten mit stryd) eben kaum möglich

https://www.sciencefocus.com/the-human- ... cal-doping

https://www.biorxiv.org/content/10.1101 ... 3.648601v1

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 4626000116

Man muss natürlich auch Sagen wenn Top Läufer gesponsert werden werden die Wohl Eher nicht einen anderen Marke Laufen als ihr Sponsor Oder?
Sehe aufgrund eigener Erfahrung und Messung des efforts und im Austausch mit doch Einigen Läufern die den tragen und ähnliche Erfahrungen gemacht haben, keinen Grund allumfassend die Studie anzuzweifekn.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82378
Xyris hat geschrieben: 03.06.2026, 21:17Ich Habe und hatte alle 3 Puma Schuhe.
Vielen Dank für den Vergleich! :daumen:

Da befürchte ich sehr, dass der Fast R für mich nichts ist. Als recht stark pronierender Fersenläufer sind eigentlich auch die "normaleren" Carbonplatten-Modelle für mich schon immer recht grenzwertig, der würde dann vermutlich gar nicht mehr gehen. Den normalen Deviate könnte ich bei Gelegenheit mal als normalen Trainingsschuh in Betracht ziehen. :gruebel:

Xyris hat geschrieben: 03.06.2026, 21:17 (...) und Messung der Watt Leistung (am besten mit stryd) eben kaum möglich
Da meine übliche Anmerkung zu: Der Stryd misst keine Leistung! Er misst Beschleunigung am Fuß, je nach Modell noch den Wind, und versucht dann in Kombination mit dem eingestellten Körpergewicht durch irgendwelche geheimen Formeln einen Leistungswert zu berechnen, oder besser gesagt zu "erraten". :wink: Das machen die schon nicht schlecht, und für so Dinge wie Belastungsteuerung während des Laufs sind die Werte wohl meist vollkommen ausreichend. Aber spätestens zum Bewerten solch komplexen und exotischen Dingen wie den Einfluss des Schuhs auf die Laufökonomie, würde ich die Werte – mal dezent formuliert – mit großer Vorsicht betrachten. :wink:

(Der gerne bemühten Vergleich zur Leistungsmessung beim Radfahren hinkt da etwas, da dort üblicherweise wirklich direkt die Leistung gemessen wird die man in die Pedale bringt, vollkommen unabhängig davon was daraus für eine Bewegung resultiert.)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82379
heikchen007 hat geschrieben: 03.06.2026, 00:28 Und ihr so?
Wie schon angekündigt heute wieder Intervalle in der Laufgruppe:

11.7km @5:12/km mit
5x1:30min @~3:41/km (1:30min Pause)
5x3:00min @~3:58/km (1:30min Pause)
5x1:30min @~3:45/km (1:30min Pause)


Die Paces nach GPS, daher potentiell ungenau. Und heute gefühlt eher etwas zu pessimistisch, insbesondere bei den 3min bin ich mir eigentlich recht sicher deutlicher unter den 4:00/km geblieben zu sein. :gruebel: Generell habe ich irgendwie den Eindruck, dass die Apple Watch bei den meisten "normalen" Strecken dazu neigt eine leicht höhere Distanz als die Garmin (und der Realität :wink:) zu messen, auf der Laufbahn hingegen zum unterschätzten der Distanz neigt. :haeh:

(Am Montag, als ich wirklich perfekt auf Innenbahn gelaufen bin, hatte ich z.B. im Schnitt auch nur 396m auf der Uhr. Keine massive Abweichung, macht aber doch ein paar s/km aus. Und auf der 333m Bahn der Laufgruppe, zuzüglich deutlich mehr Außenbahn, vermute ich dass der Effekt noch etwas größer ist. :gruebel:)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82381
@Dartan
Da meine übliche Anmerkung zu: Der Stryd misst keine Leistung! Er misst Beschleunigung am Fuß, je nach Modell noch den Wind, und versucht dann in Kombination mit dem eingestellten Körpergewicht durch irgendwelche geheimen Formeln einen Leistungswert zu berechnen, oder besser gesagt zu "erraten". :wink: Das machen die schon nicht schlecht, und für so Dinge wie Belastungsteuerung während des Laufs sind die Werte wohl meist vollkommen ausreichend. Aber spätestens zum Bewerten solch komplexen und exotischen Dingen wie den Einfluss des Schuhs auf die Laufökonomie, würde ich die Werte – mal dezent formuliert – mit großer Vorsicht betrachten

Natürlich...nur was Hast du als Laie sonst für Möglichkeiten
Wenn ich ne Standardisierte Einheit bei ähnlichen Bedingungen laufe zb 8x1200 m threshold und ich mach das 2,3 mal mit dem Schuh und nrm anderen dann reicht mir das als Vergleich wenn ich da niedrigere Werte habe (zusätzlich zu einem zb leicht besseren Feeling)

Interessant könnte aber hier beim neuen Garmin Gurt und der 975 der running Ökonomie Wert Werden. Zumindest für den Eigengebrauch.
https://www.garmin.com/de-DE/garmin-tec ... g-economy/
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82382
Schönen Urlaub @heikchen007
heikchen007 hat geschrieben: 03.06.2026, 00:28 Und ihr so?
Morgens und am Nachmittag Radpendeln 27,7Km @56% HFMAX. Anschließend 1,5h Gardening und Abends noch einen TDL mit 3Km EL + 1Km @3:50/Km + 9Km <4:30/Km + 1Km AL. Hinterher noch dehnen & Eigengewichtstraining.

Ab morgen geht's in den alljährlichen Motorradurlaub. Wenn noch Zeit ist werde ich gegen Mittag noch ein lockeres Läufchen wagen.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82383
RedDesire hat geschrieben: 03.06.2026, 23:11 Schönen Urlaub @heikchen007
...
Ab morgen geht's in den alljährlichen Motorradurlaub.
Dankeschön und ebenso einen schönen Urlaub gewünscht. Bei mir isses auch der alljährliche Motorradurlaub...

Heute wieder ein 10 km-Lauf @6:07 mit reichlich (steilen) Höhenmeter. Hab diesmal bergab etwas Tempo rausgenommen, da ich von gestern ganz leicht Schienbeine hatte. Halt nix gewohnt....
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82386
Guten Morgen :-)

45‘ locker. Heute Abend dann Gym + 45‘ locker Fühle mich gut, Schlaf und Ernährung stimmen. Und: Bin froh wieder im Gym zu sein (auch wenn das mit Abstand nicht so knuffelig ist wie das in Groningen). Apropos:
Antracis hat geschrieben: 03.06.2026, 18:29
Ich war schon immer auf Deinen Waschbrettbauch neidisch. Zeit, das archäologische Fossil wieder freizutrainieren aus den adipösen Sedimenten. :teufel:

PS: Sorry, hab gerade Oberwasser. Hab seit den Radtagen 4-5 Kg abgenommen und bin deshalb nur noch 3-4 KG über Raceweight. :hihi:
Cherish the moment, my friend. 2-3 Wochen vor dem Marathon, war mein Gewicht auch immer am besten. Jetzt wirst du weniger trainieren, bestenfalls dein Gewicht halten. Nach dem halben Celtman wird dann der Postwettkampf-Jo-Jo-Effekt bei dir einsetzen, währenddessen ich dabei bin, eine Bauchmuskelreihung nach der anderen freizulegen. Von daher: Point taken. Nur: Was interessierts die Eiche, wenn sich der Berliner Bär an ihr schubbert… :P

(Freue mich aber für dich, dass Form und Gewicht wohl punktgenau landen. Das spricht für eine sehr gute Periodisierung vom Trainer-Schützling-Gespann.)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82390
Bei mir gab's gestern abend spontan einen MLR, aufgrund Verkehrschaos beim ÖPNV kurz entschlossen nach Hause gelaufen.... dabei einen nicht so kleinen Umweg gemacht, sodass es am Ende 1:32h wurden.


Heute dann Pause, ggf. nur am Abend etwas Radfahren und ganz sicher ein Krafttraining.

Morgen sind wieder ein paar Höhenmeter per pedes eingeplant. Läuft :daumen:


Bezüglich Gewicht: wen interessiert ein Sixpack, wenn er ein Fass haben kann.... :verdacht:

...mich nicht, trinke keinen Alkohol mehr. Also umsonst das Fass angefuttert, möchte da aich etwas dagegen unternehmen. Aber ohne Stress!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82391
b3ngel hat geschrieben: 04.06.2026, 07:27 Bei mir waren es heute 9.6km in 00:57 bei 68% ⌀ HF.
Alle einen schönen Feiertag, für die die Ihn haben. ;-)
Und Ihr so?
Danke Dir @b3ngel & deine Konstanz morgens die 9.6 km - Runde zu drehen ist sehr beeindruckend. :)

Ich wünsche ebenso jedem hier einen echten Waschbrettbauch, bei den 50+ Läufern allerdings (Fingerheb'!) geht auch der Waschbärbauch als Gold-Standard durch! :prof:

Ich habe die Qualitätseinheit heute sauber durchgezogen und Freude hat's mir gemacht bei bestem Sonnenschein. Danke auch an den hartnäckigen Powerspecht, der mich um 5:20 Uhr aus dem Bett gescheucht hat. Hoffe, der baut was g'scheites und will mich nüt nur ärgern.

Also QTE mit Canova-style 400 m alternations, Vorgabe die 1200er so in 3:54 bis 3:58, 400er in 4:19 - 4:22.

Einprogrammiert, langgezogene Asphaltstrecke in der Nähe ausprobiert (mit 2-3 Kurven am Ende und quasi ein Wendepunkt):

WU 2.96 km @5:04
6 sets in der Kombi 1200 m (96 - 97 % vom 10k race-pace) + 400 m (85-86 % vom 10k race-pace)
@3:56, 4:25, 3:58, 4:28, 4:00, 4:23, 3:58, 4:20, 3:54, 4:25, 3:57, 4:20

Ausrollen: 3.09 km @5:14

Herzfrequenz im Schnitt 65 % bis Max 88 %.

Ich hatte die Fast R3 an und die Venusfalle lüftet in der Tat den Laufschleier der Maya. Ein gnadenlos reaktiv-direkter und ehrlicher Schuh. Da ist nix mit bouncing oder passiv Ferse sinnierend laufen, sondern aktive Mitarbeit angesagt um das Katapult durchzuladen und mit Mittel-und Vorfuss speed abzufeuern. Gutes Wadentraining mE, zeigt jedoch auch, wie sehr andere Laufschuhe meine Schwächen kaschieren. Ich kann Mittelfuss oder Vorfuss, definitiv und ich kann die Energie nutzen, habe ich heute gemerkt, aber auf 21+ km diesen Laufstil zu halten, never ever. Die Frage wäre dann wieviel Potential ich verschenke oder ob Krämpfe kommen. Safety first oder no risk no fun.

Die Einheit an sich war ungewohnt, habe ja ursprünglich überlegt warum der TP-Autor keine Pause angegeben hat :gruebel: :klatsch: :peinlich: , nun denn, wieder was gelernt, mein Körper ist darauf konditioniert nach einer schnelleren Einheit wie den 1200ern zu traben, anfangs fiel mir das 400er 4:20er Tempo als Trabpause quasi schwer, im späteren Verlauf wurde das besser.

Später eine Runde spazieren mit der Freundin, lecker kochen und einige Sauna-Aufgüsse + auf dem Sonnendeck liegen. Life is good.

Allen einen schönen Feiertag bzw. einen hoffentlich entspannten Arbeitstag gewünscht, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 38:08 (Forstenried, März 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82392
RunODW hat geschrieben: 03.06.2026, 20:45Mit Gewalt Gewicht senken werde ich nicht. Was besagt die Faustregel: 2,5 Sekunden Zeitgewinn pro Kilometer, wären also mit sagen wir 3 kg weniger rund 75 sek auf 10k. Allerdings sollte da kein Muckischwund mit einhergehen, sondern wirklich mein Fettanteil runtergehen und ich möchte weiterhin verletzungsfrei u. stabil trainieren. Also Wohlfühlgewicht, zumal ich aktuell für meine Verhältnisse viele WKM laufe und mitunter 3QTE / Woche, hatte ich so noch nie. Mein Training aktuell basiert Stand heute auf eine 10k pace-race von 3:47 = 37:50. Da ich alle paar Wochen Fitness-Anpassungen vornehme, kann sich da was tuen, jedoch max. in 2sec - Schritten nach oben oder unten.
Definitiv der bessere Ansatz. Speziell in den harten Monaten scheint Kaloriendefizit sehr viel zu kosten (und der Körper holt es sich ohnehin zurück). Bin nach unseren 10 km im März 2 Tage später ins Fasten gegangen (75 auf 72 kg, zwar auch Entwässerung, da mit null Glykogen kaum noch Wasser gebunden), aber hatte dann danach über 2 Monate jeden Tag 500+ g Kohlenhydrate. An manchen harten Trainingstagen 800. Lustigerweise jetzt auch wieder 75 kg, allerdings mit vollen Glykogenspeichern + Creatin + allgemein schneller + robuster. Schätze nach erneutem Fasten wären es dann auch wieder 71-72 kg.

#EndlessCycle

Bin gespannt, wie sich dein Laufstil mit dem neuen Puma entwickelt und wie wild es beim Sport Scheck wird. Jetzt stapelst du tief, aber wir werden sehen, ob der Vulkan dann ausbricht. :daumen:

b3ngel hat geschrieben: 04.06.2026, 07:27 Bei mir waren es heute 9.6km in 00:57 bei 68% ⌀ HF.

Alle einen schönen Feiertag, für die die Ihn haben. ;-)

Und Ihr so?
Ebenso allen einen schönen Feiertag. :nick:

Hier 13,10 km @4:57, darin:

5x1 km @3:42 (3:48, 3:45, 3:40, 3:44, 3:32) mit 500 m Trab

Ziel waren @3:45 (5 km RT) bei maximal RPE 8/10. Letzten km @3:32 zu schnell gestartet und dann nicht mehr rausgekommen. Bereue es nicht, würde es aber auch nicht wiederholen. War ein wichtiger und harter Einblick in die nächste Ebene, aber trotz allem Respekt scheint das Tempo machbar auf 5 km, vielleicht in einem Jahr auch auf 10 km.
5 km: 18:50 (Apr 2026)
10 km: 39:38 (Mar 2026)
HM: 1:54:51 (Juni 2025)
M: 4:09:40 (Okt 2025)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82393
[quote=RunODW post_id=2853312 time=1780556661
Die Einheit an sich war ungewohnt, habe ja ursprünglich überlegt warum der TP-Autor keine Pause angegeben hat :gruebel: :klatsch: :peinlich: , nun denn, wieder was gelernt, mein Körper ist darauf konditioniert nach einer schnelleren Einheit wie den 1200ern zu traben, anfangs fiel mir das 400er 4:20er Tempo als Trabpause quasi schwer, im späteren Verlauf wurde das besser.


Die Fähigkeiten zum Laktat shuttling auszubauen und sich auch in höchstmöglichen Tempo "erholen". Später ist ggf das Ziel weniger die pace in den schnellen Abschnitten zu erholen (die bleibt meist bei Race pace - logisch - sondern entweder noch die Distanzen zu erhöhen ((zb 2,3 km) der schnellen Abschnitten bzw insgesamt mehr davon zu absolvieren (Gesamtumfang) und dann ggf noch das Tempo in den langsamen Phasen ggf etwas zu steigern.
Je nach Ziel Distanz auch natürlich.

Zum Puma musst du dich rantasten und ihn dann eben mal bei längeren Einheiten Testen und dann über LL zu probieren. Wenn es da klappt sollte es im Marathon auch Klappen.
Ich habe den von 10 km WK über 15, 18, dann 25, 36 km hoch getestet.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82395
Schönen Urlaub, @RedDesire und @heikchen007! :hallo:
b3ngel hat geschrieben:Alle einen schönen Feiertag, für die die Ihn haben. ;-)

Und Ihr so?
Hier leider kein Feiertag :nein:

Gestern lockeres Fahrtspiel mit 7 x 1' @~10k-Effort und 3' @Moderate. Ging locker und stabil durch. Schnelle Abschnitte in 3:22, moderate Abschnitte mit 3:59. Fühlte sich gut an, RPE bei 4.5 würde ich sagen. Passt.

@RunODW, klingt wie erwartet spannend der Schuh. Für den Marathon dieses Jahr werde ich das Risiko nicht eingehen, aber wahrscheinlich werde ich den auch mal testen. Kann ich mir gut für 10k-HM vorstellen. Immerhin habe ich die 10.000m letztens in Track Spikes auch überlebt :hihi:
Xyris hat geschrieben:Man muss natürlich auch Sagen wenn Top Läufer gesponsert werden werden die Wohl Eher nicht einen anderen Marke Laufen als ihr Sponsor Oder?
Na dann schau dir mal Berichte aus 2018-2020 an. Ist massenhaft geschehen, einfach weil der Schuh so überlegen war. Da wurde der Swoosh überklebt oder die Schuhe komplett schwarz angemalt. Das ist genau der Punkt. Wären die "mindestens 3%" gegenüber Alphafly und Pro Evo in der realen Welt so, würde man ähnliches sehen.
Xyris hat geschrieben:Sehe aufgrund eigener Erfahrung und Messung des efforts und im Austausch mit doch Einigen Läufern die den tragen und ähnliche Erfahrungen gemacht haben, keinen Grund allumfassend die Studie anzuzweifekn.
Es geht nicht um die individuelle Erfahrung, die ich nicht abstreite, finde den Schuh auch selbst sehr interessant, sondern den Aufbau der Studie. Ich habe die Punkte benannt, die ich daran kritisiere. Zu den Probanten findet man auch erstaunlich wenig Infos in der Studie. Üblicherweise gibt es da am Anfang eine Tabelle mit den entscheidenden Werte (Alter, Gewicht, Geschlecht, Zeiten, VO2max etc.) jeweils mit Mittelwert und Standardabweichung. Fehlt hier leider oder ich habe es irgendwie übersehen. Wir wissen also schlicht nicht, wer hier mitgemacht hat.
Dartan hat geschrieben:Der Stryd misst keine Leistung! Er misst Beschleunigung am Fuß, je nach Modell noch den Wind, und versucht dann in Kombination mit dem eingestellten Körpergewicht durch irgendwelche geheimen Formeln einen Leistungswert zu berechnen, oder besser gesagt zu "erraten". :wink: Das machen die schon nicht schlecht, und für so Dinge wie Belastungsteuerung während des Laufs sind die Werte wohl meist vollkommen ausreichend. Aber spätestens zum Bewerten solch komplexen und exotischen Dingen wie den Einfluss des Schuhs auf die Laufökonomie, würde ich die Werte – mal dezent formuliert – mit großer Vorsicht betrachten. :wink:

(Der gerne bemühten Vergleich zur Leistungsmessung beim Radfahren hinkt da etwas, da dort üblicherweise wirklich direkt die Leistung gemessen wird die man in die Pedale bringt, vollkommen unabhängig davon was daraus für eine Bewegung resultiert.)
Das ist zwar jetzt ein etwas nerdiges Thema, aber auch der Leistungsmesser am Rad misst KEINE Leistung, wirklich NICHT. :P Er misst mittels eines Dehnungsstreifens die mechanische Verformung über die Änderung des Widerstands. Daraus wird mittels FORMELN ( :teufel: ) die Kraft ermittelt. Zur Berechnung der Leistung braucht es dann noch die Winkelgeschwindigkeit, die durch BESCHLEUNIGUNGSSENSOREN ( :teufel: ) gemessen wird.

Der große Vorteil ist, dass ein Leistungsmesser am Rad direkt die eingesetzte Kraft am Pedal messen kann, während der Stryd aus den Beschleunigungswerten + Steigung + Luftwiderstand indirekt den Leistungswert berechnet. Das sind jetzt aber keine "ominösen Formeln" oder "raten" sondern größtenteils recht simple Physik. Der Nachteil besteht darin, dass der Stryd mit mehr Variablen und höheren Ungenauigkeiten arbeiten muss. Das geht beim Gewicht los, Wind, Steigung, alles nicht so präzise messbar wie die Verformung am Pedal/Kurbelarm.

Die Laufökonomie-Werte halte ich aber im Gegensatz zu dir für einen der größten Mehrwerte beim Stryd. Wo außer am Fuß soll man die denn sonst messen? Aus meinen jahrelangen Erfahrungen kann ich auch bestätigen, dass man den Einfluss der Schuhe wunderbar sehen kann. Einfachstes Beispiel sind unterschiedliche Watt-Werte bei gleicher Pace in einem reproduzierbaren Umfeld (Bahn, Laufband). Oder auch die LSS (Leg Spring Stiffness) Werte, die sich massiv unterscheiden und zeigen, wieviel der Energie die du in den Schaum trittst vom Schuh zurückkommen (Achtung: starke Vereinfachung). Da sind vom Daily Trainer zum Carbon Wettkampfschuh massive Unterschiede zu sehen. Auch zwischen den Wettkampfschuhen sind die durchaus relevant und stimmen erstaunlich gut mit dem Laufgefühl überein. Das ist kein Hokus Pokus, sondern relativ problemlos messbar. @Xyris, wie schaut das bei dir beim FastR 3 aus? Siehst du da signifikante Unterschiede?

Und bevor das Argument mit den sehr unterschiedlichen Werten kommt: Garmin misst etwas anderes als Stryd. Schon aus der unterschiedlichen Definition ergibt sich die häufig beobachtete Differenz. Es geht dabei hauptsächlich um den Effekt der elastischen Federwirkung (durch Schuhe/Sehnen/Muskeln). Bei Garmin/Polar ist das mit drin, bei Stryd/Apple außen vor. Ist am Ende aber auch egal, wichtig ist wie reproduzierbar die Werte sind. Und da ist Stryd alleine schon durch die Windmessung den anderen ein gutes Stück voraus. Auch da gibt es selbstredend Einschränkungen, die ich aus eigener Erfahrung kenne. Schräganströmung ist ein bisschen Glückssache und problematisch ist auch, wenn man irgendwo läuft, wo im Fußbereich der Wind gebremst wird (hohes Gras).

Schönen Feiertag allen, die einen haben!

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82396
Gestern musste ich spontan aus organisatorischen Gründen das IV-Training auf das Wochenende verschieben. Habe die Zeit dann trotzdem genutzt für einen lockeren DL: 10km (5:01 / 69%).

@RunODW Danke für deine Einschätzung zum R3. Sehe das wie @ToPoDD, werde ich auch sicherlich mal ausprobieren, für den Herbstmarathon (FFM) hoffe ich aber mal, dass Nike clever genug ist den AF4 noch vor dem Herbst rauszubringen. In der Hoffnung, dass er ein wenig Gewicht verliert und nicht mehr so laut ist. Für den Rest darf er bleiben wie er ist :wink: .
10km: 35:41 (Deulux-Lauf, Langsur 2022 & 2025)
HM: 1:18:20 (Route du Vin 2025)
M: 2:49:21 (Frankfurt Marathon 2024)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82397
Bei mir gestern Abend 13km mit 4:41/km. Vor dem Hintergrund das heute eine Q-Einheit ansteht, vermutlich unnötig "schnell". @RunODW Schöne Einheit, liest sich sehr stimmig. Mal sehen wie sie heute bei mir läuft, wir stecken ja in der gleichen Woche des Plans.

Spannende Diskussion zur Leistungsmessung und zum Stryd. Ich habe ja ebenfalls einen, wenn auch nicht die neuste Generation. Ich habe ihn nach wenigen Wochen wieder weggepackt, da ich nicht die Muse hatte mich damit tiefer zu beschäftigen und der Mehrwert dann eben überschaubar war. Ich versuche bei Gegenwind auf mein Körpergefühl zu hören, sprich der effort passt. Natürlich kann der Blick auf die Uhr einen dazu verleiten die Pace "zu treffen" - das wäre mit dem Stryd dann ein Vorteil. Hat also durchaus seine Berechtigung. Gerade wenn man häufig windige Bedingungen vorfindet (oder welliges Gelände).

Beim Thema Wind wird es dann auch aktuell - wir fahren morgen für eine Woche nach Ameland (westfriesische Insel). Da könnte das mit dem Wind in den Tempoeinheiten durchaus ein Thema werden, gerade da das Wetter wohl eher durchwachsen wird. Freude ist aber riesig. Die ersten freien Tage für mich in diesem Jahr.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82398
ToPoDD hat geschrieben: 04.06.2026, 10:45 Das ist zwar jetzt ein etwas nerdiges Thema, aber auch der Leistungsmesser am Rad misst KEINE Leistung, wirklich NICHT. :P Er misst mittels eines Dehnungsstreifens die mechanische Verformung über die Änderung des Widerstands. Daraus wird mittels FORMELN ( :teufel: ) die Kraft ermittelt. Zur Berechnung der Leistung braucht es dann noch die Winkelgeschwindigkeit, die durch BESCHLEUNIGUNGSSENSOREN ( :teufel: ) gemessen wird.
:P Ich hatte ja schon überlegt, noch mal eine Fußnote dran zu höngen, dass ganz genau genommen beim Rad natürlich auch nicht die Leistung direkt gemssen wird, sondern die Verformung von Dehnstreifen o.ä.. Habe das dann aber doch lieber gelassen... :hihi:


Den entscheidenden Unterschied den ich zwischen Powermeter und Stryd aber weiterhin sehe, ist die Position in der die Messungen durchgeführt werden. Beim Rad finden die sehr früh in der Antriebskette statt, bevor die meisten Dinge mit denen man die Leistungswerte dann korrelieren will irgendeinen Einfluss haben. Beim Stryd hingegen wird letztlich die resultierende Bewegung gemessen, also ganz hinten in der "Antriebskette" und die Werte mit denen man korrelieren will, spielen fast alle schon irgendwie in die Berechnung mit rein.

Einfaches Beispiel, der Einfluss von Wind: Beim Rad hat der Wind keinerlei Einfluss auf die Ermittlung der Leistung, man kann die benötigte Leistung für Geschwindigkeit X also gut in Relation zum Wind messen und somit den tatsächlichen Einfluss des Winds ermitteln.

Der Stryd hingegen versucht den Wind zu messen, berechnet daraus einen irgendwie gearteten Korrekturfaktor und wendet den auf die Leistung an. Somit wird letztlich nicht der tatsächliche Einfluss des Winds ermittelt, sondern der Einfluss den der Wind laut irgendwelchen Formeln/Studien haben sollte, die Stryd zu Berechnung verwendet.

Je nach dem wie gut diese Formeln sind, ist es sehr gut möglich, dass das letztlich gut hinkommen wird. Bestimmt gut genug um z.B. während des Laufs die Pace entsprechend zu korrigieren. Aber um jetzt z.B. den Einfluss irgendwelcher anderen Faktoren auf die Windanfälligkeit (Flattershirt vs. enganliegendes Radtriktot :gruebel: :zwinker2:) zu ermitteln, halte ich den Stryd prinzipbedingt daher für komplett ungeeignet.


Bei den ganzen Laufökonomie-Werten bin ich da etwas hin und her gerissen. Praktische Erfahrung habe ich da wenig, aber wenn du meinst dass die meist ganz gut hinkommen, will ich dir das mal glauben. Ich vermute dass dort die Wahrheit auch deutlich komplizierter ist, da man aus dem exakten Bewegungsprofil des Fuß sicherlich tatsächlich deutlich mehr Informationen raus ziehen kann, als rein durch die Pace + Steigung. Daher glaube ich jetzt nicht, dass die ganzen Werte vollkommer Humbug sind, und in vielen Fällen kann man vermutlich tatsächlich wertvolle Informationen draus ziehen.

Aber eine gewisse Skepsis bleibt bei mir da trotzdem, wirklich ermitteln wie viel Leistung vom Schuh zurück gefedert wird, und wie viel vom Läufer zugesteuert wird, kann der Stryd prinzipbedingt schlichtweg nicht. Durch Betrachtung des exakten Beschleunigungsprofils während Aufprall und Abstoß etc. kann man da sicherlich sehr gute "educated guesses" vornehmen. Aber gerade wenn sich Rahmenbedingungen wie der Aufbau des Schuhs stärker ändern, bleibt am Ende die Frage, wie weit die ermittelten Effizienz-Unterschiede tatsächlich der Wahrheit entsprechen? Oder ab die zugrundeliegenden Modelle / Annahmen über die Laufmechanik einfach nicht mehr so gut zur Realität passen?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82399
@ToPoDD
Das mag damals der Fall gewesen Sein als Nike das Maß der Dinge war. Das sind diese schon lange nicht mehr und ich Rede davon dass, wenn heute jmd von Nike gesponsert ist ich nicht denke dass er mit Puma überklebt den Puma Laufen würd. Alleine deswegen Weil die Schuhe viel Dichter beieinander liegen.
Abgesehen davon sind ja auch Athleten bei der Entwicklung beteiligt sodass der Schuh dann eh schon zu ihrem Laufstil passelt es Also weniger gründe zum wechseln gibt

Die Daten der Probanden findest du. Habe ich auch verlinkt. Sind deutlich näher an "normalen" Zeiten als die der Nike Läufer (Sub 31)
Hier: könnte noch etwas mehr sein ja, aber in der Nike Studie war auch nicht arg viel mehr.
Fifteen runners participated in this study, 11 males (age: 31.5 ± 6.8 years old, height: 1.78 ± 0.04 m, mass: 67.5 ± 4.8 kg) and 4 females (age: 28.3 ± 3.4 years old, height: 1.66 ± 0.01 m, mass: 59.1 ± 2.2 kg). To be included in the study, participants were required to have recently run a 5-km in less than 21 minutes (females) or 19 minutes (males) or an equivalent race result over a different distance, and to fit a shoe size US W8, M9 or M11. The study was approved by the University of Massachusetts Amherst Institutional Review Board (#5924). All participants signed written informed consent forms before participating.

Mir reicht es eigentlich wenn ich sehe dass ich ihm Fast R bei zb HM RT etwas weniger Watt bei gleichem Tempo aufwenden muss.
Also das reicht als Laie ja Eigentlich. Inwiefern das wissenschaftlich korrekt ist ist mir eigentlich egal solange ich es mit den Daten aus meinem eigenen System vergleiche.
Und das läpperrt sich ja über längere Distanz dann schon die aufgewendete Watt Leistung.
Außerdem und das ist auch leicht merkbar. Auch geringer BKZ sind ja Recht leicht merkbar
Wie schnell reagiert der Schuh zb beim beschleunigen, aus Kurven etc.und das geht mit dem einfach am besten. Bin Gefühl her aber auch von Watt Werten.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:32 min (Augsburg) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

82400
Ein paar Sachen muss ich dann doch nochmal richtigstellen:
Dartan hat geschrieben:Den entscheidenden Unterschied den ich zwischen Powermeter und Stryd aber weiterhin sehe, ist die Position in der die Messungen durchgeführt werden. Beim Rad finden die sehr früh in der Antriebskette statt, bevor die meisten Dinge mit denen man die Leistungswerte dann korrelieren will irgendeinen Einfluss haben. Beim Stryd hingegen wird letztlich die resultierende Bewegung gemessen, also ganz hinten in der "Antriebskette" und die Werte mit denen man korrelieren will, spielen fast alle schon irgendwie in die Berechnung mit rein.
Du würfelst hier eine ganze Menge Begriffe durcheinander. Der Begriff "Antriebsstrang" ist schon irgendwie schräg. Ich nehme einfach mal an, du meinst den Menschen, der in beiden Sportarten eine Bewegung ausführt. Beim Radfahren überträgt der Radfahrer eine Kraft auf die Pedale und erzeugt damit eine Leistung. Messe ich an der Pedale, dann ist das quasi auch das Ende deines so bezeichneten "Antriebsstrangs". Beim Laufen erzeugt der Läufer eine Kraft am Auftreffpunkt des Fußes und auch hier, am Ende des "Antriebsstrangs" wird gemessen. Der Unterschied besteht lediglich daran, dass der Stryd die Kraft nicht direkt misst, sondern versucht diese aus den verschiedenen Leistungen (Beschleunigung, Anstieg, Luftwiderstand) zu ermitteln. Am Rad misst man direkt den "Output" des Radfahrers, beim Laufen ermittelt man diesen ebenfalls allerdings aus den oben beschriebenen Komponenten. Ergo erfolgt die Messung am selben Punkt, nur mit unterschiedlichen Methoden.
Dartan hat geschrieben:Einfaches Beispiel, der Einfluss von Wind: Beim Rad hat der Wind keinerlei Einfluss auf die Ermittlung der Leistung, man kann die benötigte Leistung für Geschwindigkeit X also gut in Relation zum Wind messen und somit den tatsächlichen Einfluss des Winds ermitteln.
Korrekt, wie oben beschrieben, unterschiedliche Methoden.
Dartan hat geschrieben:Der Stryd hingegen versucht den Wind zu messen, berechnet daraus einen irgendwie gearteten Korrekturfaktor und wendet den auf die Leistung an. Somit wird letztlich nicht der tatsächliche Einfluss des Winds ermittelt, sondern der Einfluss den der Wind laut irgendwelchen Formeln/Studien haben sollte, die Stryd zu Berechnung verwendet.
Der Stryd misst den Wind unter normalen Umständen recht gut. Gab es ja ausreichend Tests bereits. Einschränkungen hatte ich oben bereits erwähnt. Definitiv einer der Faktoren, die für eine Ungenauigkeit sorgen. Aber allemal besser als Polar, Garmin und Apple, die es entweder ignorieren oder aus Wetterdaten ( :klatsch: ) machen. Der Rest danach ist irgendwie wirr. Es gibt eine einfache physikalische Gleichung mit der man die Leistung für den Luftwiderstand berechnen kann:

P(W) = 1/2 * Luftdichte * cw-Wert * Stirnfläche * Strömungsgeschwindigkeit ^ 3

Das sind also keine "irgendwie gearteten Korrekturfaktor" oder "irgendwelchen Formeln/Studien", das ist simpelste Physik. Luftdichte und Strömungsgeschwindigkeit misst der Stryd. Die Stirnfläche und den cw-Wert des Läufers schätzen sie anhand der eingegebenen Daten zu Größe und Gewicht. Das ist mit hinreichender Genauigkeit möglich. Entscheidend ist hier, gerade wenn es etwas flotter wird, sowieso die Strömungsgeschwindigkeit, da sie mit 3. Potenz eingeht. Und genau deshalb macht es auch einen riesigen Unterschied wie gut sie gemessen werden kann.
Dartan hat geschrieben:Je nach dem wie gut diese Formeln sind
Keine Ahnung, was du damit meinst. Die Formel ist korrekt, die Faktoren haben eine gewisse Ungenauigkeit in der Bestimmung.
Dartan hat geschrieben:Einfluss irgendwelcher anderen Faktoren auf die Windanfälligkeit (Flattershirt vs. enganliegendes Radtriktot :gruebel: :zwinker2:) zu ermitteln, halte ich den Stryd prinzipbedingt daher für komplett ungeeignet.
Die wenigsten Läufer werden ja nun mit einem riesigen Segel laufen, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten, wo dieser Faktor überhaupt erst relevant wird. Ein weites Shirt wird deine Stirnfläche (minimal) erhöhen und den cw-Wert verändern, selbstverständlich. Aber unter realen Umständen nicht so massiv, dass da kompletter Unsinn rauskommt. Bei Profi-Radfahrern, die dauerhaft mit 45-50km/h unterwegs sind, ist das etwas komplett anderes. Da wirkt die 3. Potenz in der die Strömungsgeschwindigkeit eingeht.

Was ist die Alternative? Lassen wir Körpergefühl mal außen vor, was ich, wenn es gut ausgeprägt ist(!), noch immer für die beste Steuerung halte. Ansonsten nimmst du halt Pace. Da ist weder Wind noch Schuhwahl noch Anstieg mit drin. Und dein Flattershirt auch nicht :wink:
Dartan hat geschrieben:Aber eine gewisse Skepsis bleibt bei mir da trotzdem, wirklich ermitteln wie viel Leistung vom Schuh zurück gefedert wird, und wie viel vom Läufer zugesteuert wird, kann der Stryd prinzipbedingt schlichtweg nicht.
Deswegen schrieb ich "starke Vereinfachung". Also gut, dann nochmal detaillierter. Der Stryd misst nicht getrennt den Einfluss von Körper und Schuh. Er misst die gesamte "Federsteifigkeit" des Systems. Bei vergleichbaren Bedingungen wird der Unterschied aber logischerweise aus dem Schuh kommen. Auch hier ist es kein Voodoo sondern die klassische physikalische Gleichung für die Federkonstante, die wir alle aus der Schule kennen (Kraft / Kompression). Der Untergrund spielt dabei natürlich eine Rolle, daher sollte man Werte auch nur für gleiche Untergründe vergleichen.

Ob man das am Ende braucht oder für sinnvoll hält nach Leistung zu laufen, darf jeder selbst entscheiden. Aber der Eindruck, den du mit deinem Post erweckst, dass man mit irgendwelchen "wilden Schätzungen und Korrekturfaktoren" einfach nur "rät" ist schon etwas irreführend.
Xyris hat geschrieben:Alleine deswegen Weil die Schuhe viel Dichter beieinander liegen.
Sag ich doch. Die Schuhe liegen deutlich näher beieinander, genau das war mein Punkt. Puma behauptet in seiner Studie aber, jeder Läufer hätte einen riesigen Vorteil und das bezweifle ich und das gibt das Studiendesign, meiner Meinung nach, auch nicht her.
Xyris hat geschrieben:Abgesehen davon sind ja auch Athleten bei der Entwicklung beteiligt sodass der Schuh dann eh schon zu ihrem Laufstil passelt es Also weniger gründe zum wechseln gibt
Aber genau das behauptet die Schlussfolgerung der Studie ja. Jeder gewinnt gegenüber dem AF3 oder Evo 1 3% oder mehr. Und das bezweifle ich. Da fehlt zum einen Transparenz bei den Probanden und zum anderen bräuchte es auch größere Stichproben.
Xyris hat geschrieben:To be included in the study, participants were required to have recently run a 5-km in less than 21 minutes (females) or 19 minutes (males) or an equivalent race result over a different distance, and to fit a shoe size US W8, M9 or M11.[/i]
Ich hätte noch ein paar relevante Fragen gehabt: Welche konkrete Zeit sind sie gelaufen? Welche Schuhe nutzen sie bisher? Vorfuß vs. Fersenläufer?
Xyris hat geschrieben:Mir reicht es eigentlich wenn ich sehe dass ich ihm Fast R bei zb HM RT etwas weniger Watt bei gleichem Tempo aufwenden muss.
Also das reicht als Laie ja Eigentlich. Inwiefern das wissenschaftlich korrekt ist ist mir eigentlich egal solange ich es mit den Daten aus meinem eigenen System vergleiche.
Und das läpperrt sich ja über längere Distanz dann schon die aufgewendete Watt Leistung.
Komplette Zustimmung. Für dich passt der Schuh. Mir geht lediglich die Aussage der Studie zu weit, zu behaupten mit dem Schuh würde JEDER mindestens 3% ökonomischer laufen und die Hochrechnung auf Marathonzeiten aus einem 5 Minuten(!) Test. Extremes Beispiel: Am schnellsten in einem 5 Minuten Test wäre ich sicher mit meinem Streakfly. Sollte ich nun erwarten mit dem Schuh Minuten im Marathon schneller zu sein? Beispiel ist bewusst extrem gewählt, aber unterstreicht den Punkt.
Xyris hat geschrieben:Außerdem und das ist auch leicht merkbar. Auch geringer BKZ sind ja Recht leicht merkbar
Wie schnell reagiert der Schuh zb beim beschleunigen, aus Kurven etc.und das geht mit dem einfach am besten. Bin Gefühl her aber auch von Watt Werten.
Siehe oben. Für dich passt der Schuh super, klasse. Darum geht es mir aber nicht. Es ging einzig und allein um den Claim "mindestens 3% Effizienzgewinn". Mir fehlt dabei einiges an Evidenz und Transparenz. Deswegen werde ich es für MICH auch selbst mal testen. :wink:

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