der Schritt von 70 auf 100 ist gewaltig, der Schritt von 100 auf 130 auch noch, der Schritt von 130 auf 160 schon etwas weniger, hier wird der zusätzliche Benefit kleiner, zumal für den Hobbyläufer der nebenher noch andere Verpflichtungen hat, v.a. weil der Aufwand für Erholung recht groß wird (das Laufen an sich ist weniger das Problem).Dartan hat geschrieben: 20.07.2026, 14:24Absolute Zustimmung.Antracis hat geschrieben: 20.07.2026, 13:43Oft wird aber aus meiner Sicht immer noch der Effekt von intensivem Training überschätzt und der von Volumen unterschätzt. Nicht Volumen um jeden Preis steigern, aber gerade im Marathon würde ich das ganze immer auf eine solide Volumenbasis stellen, bevor ich in Sachen Intensität in die Extreme gehe.Bei der großen Mehrheit der ambitionierten Hobby-Marathonläufer würde ich die Wochenkilometer als die mit Abstand größte Stellschraube ansehen. Ich glaube da stellt dieser Faden hier auch eine ziemlich verzerrtes Bild der Realität dar. Ich kenne erstaunlich wenige Läufer (≠ niemanden) die in der Praxis über längere Zeiten hinweg Umfänge von mehr als vielleicht 50 WKM laufen. Oder mehr als 4 mal die Woche. Selbst in der Marathonvorbereitung von klar stärkeren Läufern als mich sehe ich nicht selten "nur" 60-70 WKM. Da frage ich mich dann tatsächlich häufig, was mit ~100WKM gehen würde...
Hier spielt dann die Qualität auch eine größerer Rolle, sowie die Trainingssteuerin, Belastungsverteilung und Feintuning sowie Erholungsfähigkeiten. Auch das muss ein starker Läufer tatsächlich mitbringen das Training allein ist auch nur ein Teil.
Natürlich ist das individuell verschieden. Aber wenn man noch keine 3stelligen Bereich erreicht hat ist fast immer ein Leistungszuwachs allein aus Erhöhung der Trainingseinheiten(!) und dann erst des Gesamtumfangs drin.
