Bei mir heute trotz leichter Halsschmerzen 11,9km@5:51 und 71%HFmax. Schön kühl heute morgen.
Laut NSM soll man beim easy Lauf auch darauf achten, dass der cardiac Drift nicht so hoch ist. Ich habe da heute Mal drauf gesachut und siehe da: nur 2 schläge mehr im Durchschnitt auf der zweiten Hälfte, wenn amn die ersten 10min der ersten hälfte rausrechnet.
Und ihr so?
Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?
84102Heute dienstlich wieder stark eingebunden. Deshalb heute früh wieder Kombi aus Krafttraining und 5km Walking. Heute Abend noch Rudern.
Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?
84103Da hast du zweifellos einen Punkt angesprochen, der berechtigt ist und bei der ich auch absolut selbstkritisch bin.Xyris hat geschrieben: 08.09.2026, 22:19Was mich ehrlich gesagt zu der Frage des Warum bringt.movingdet65 hat geschrieben: 08.09.2026, 21:21
Hatte mein MR-Tempo "blind" ganz gut getroffen: KM 1 in 4:19 und danach nur wenig schneller bis maxim. 4:12.
Gesamtschnitt 4:17/km.
So diszipliniert hatte ich meine Einheiten in dieser Vorbereitung wahrlich nicht immer durchgezogen!
gerade in Münster ist es mir schon mehrfach passiert, dass ich mich beim Pacing verhauen habe bzw. mich überschätzt hatte und dann auf der 2. Hälfte ziemlich eingebrochen war.
Von meinen bisherigen 8 Teilnahmen liefen vielleicht nur 3 Rennen zufriedenstellend und nur eines absolut optimal (2019 bei meiner PB).
Deine Läufe die als MRT gedacht sind haben (Nicht nur Hier) auch in der Vergangenheit eine Range von ca. 10 sek. Das driftet teils enorm ab in schnellere Bereiche. Was ja nicht unbedingt Ideal ist, wenn das schnellere Tempo nicht nachhaltig über MRT ist.
Auf dem Niveau nicht ganz so dramatisch, trotzdem 2 Fragen.
1. Warum ist dies trotz deiner vielen Marathon immer noch der Fall?
2. Warum legst du da um Training nicht mehr Wert darauf hier Pace Disziplin zu halten?
Das ist das entscheidende. Nicht die pace die im Training 15 km geht ider etwas mehr, sondern die die nach 35 km noch ökonomisch reproduzierbar ist.
Meine Theorie Dazu, die vlt auch falsch sein könnte ;), gerne aus deiner Sicht auch melden.
Dir fehlt nicht die Fähigkeit für 4:15–4:20, sodern genau die Pacing-Disziplin bzw das Selbst Monitoring/Körpergefühl für Anstrengung und paces. Vor allem nicht im Moment, sondern hochgerechnet auf Distanz X.
Du kannst die pace offensichtlich problemlos laufen – Problem scheint eher zu sein, bewusst nicht schneller zu werden, wenn es sich leicht anfühlt. Und genau das kostet dich (unabhängig vom Training, das natürlich auch darauf ausgerichtet werden muss. MRT auch stabil nach 35 km reproduzieren zu können) oft die 2. Hälfte .
Diese oft mangelnde Pacing-Disziplin ist tatsächlich ein Schwachpunkt bei mir, an dem ich noch arbeiten muss.
Gut, beim Marathon selbst habe ich mich auch oft zu sehr mitreißen lassen oder war zu hohes Risiko gegangen. So wie vor 2 Jahren, als ich viel zu früh beim 3:00h-Pacemaker war.
Das muss ich jetzt besser in den Griff kriegen und habe ich mir auch fest vorgenommen.
In dieser Frage darf ich auch nicht mehr nach Ausreden suchen.
Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?
84104Pacing ist natürlich bis zu einem gewissen Grad individuell. Gerade beim Marathon vielleicht gar nicht Mal so trivial. Was bei mir immer funktioniert hat: erste 2km bewusst bremsen. Man ist da fast nie zu langsam, aber oft zu schnell.movingdet65 hat geschrieben: 09.09.2026, 11:15Da hast du zweifellos einen Punkt angesprochen, der berechtigt ist und bei der ich auch absolut selbstkritisch bin.Xyris hat geschrieben: 08.09.2026, 22:19Was mich ehrlich gesagt zu der Frage des Warum bringt.movingdet65 hat geschrieben: 08.09.2026, 21:21
Hatte mein MR-Tempo "blind" ganz gut getroffen: KM 1 in 4:19 und danach nur wenig schneller bis maxim. 4:12.
Gesamtschnitt 4:17/km.
So diszipliniert hatte ich meine Einheiten in dieser Vorbereitung wahrlich nicht immer durchgezogen!
gerade in Münster ist es mir schon mehrfach passiert, dass ich mich beim Pacing verhauen habe bzw. mich überschätzt hatte und dann auf der 2. Hälfte ziemlich eingebrochen war.
Von meinen bisherigen 8 Teilnahmen liefen vielleicht nur 3 Rennen zufriedenstellend und nur eines absolut optimal (2019 bei meiner PB).
Deine Läufe die als MRT gedacht sind haben (Nicht nur Hier) auch in der Vergangenheit eine Range von ca. 10 sek. Das driftet teils enorm ab in schnellere Bereiche. Was ja nicht unbedingt Ideal ist, wenn das schnellere Tempo nicht nachhaltig über MRT ist.
Auf dem Niveau nicht ganz so dramatisch, trotzdem 2 Fragen.
1. Warum ist dies trotz deiner vielen Marathon immer noch der Fall?
2. Warum legst du da um Training nicht mehr Wert darauf hier Pace Disziplin zu halten?
Das ist das entscheidende. Nicht die pace die im Training 15 km geht ider etwas mehr, sondern die die nach 35 km noch ökonomisch reproduzierbar ist.
Meine Theorie Dazu, die vlt auch falsch sein könnte ;), gerne aus deiner Sicht auch melden.
Dir fehlt nicht die Fähigkeit für 4:15–4:20, sodern genau die Pacing-Disziplin bzw das Selbst Monitoring/Körpergefühl für Anstrengung und paces. Vor allem nicht im Moment, sondern hochgerechnet auf Distanz X.
Du kannst die pace offensichtlich problemlos laufen – Problem scheint eher zu sein, bewusst nicht schneller zu werden, wenn es sich leicht anfühlt. Und genau das kostet dich (unabhängig vom Training, das natürlich auch darauf ausgerichtet werden muss. MRT auch stabil nach 35 km reproduzieren zu können) oft die 2. Hälfte .
Diese oft mangelnde Pacing-Disziplin ist tatsächlich ein Schwachpunkt bei mir, an dem ich noch arbeiten muss.
Gut, beim Marathon selbst habe ich mich auch oft zu sehr mitreißen lassen oder war zu hohes Risiko gegangen. So wie vor 2 Jahren, als ich viel zu früh beim 3:00h-Pacemaker war.
Das muss ich jetzt besser in den Griff kriegen und habe ich mir auch fest vorgenommen.
In dieser Frage darf ich auch nicht mehr nach Ausreden suchen.
Km 3-7 immer noch tendenziell bremsen, aber gleichzeitig den Rhythmus suchen. Ab ca. 20-30min kommt bei mir meist der schönste Teil. Hier lasse ich es laufen und es fällt meist sehr leicht, auch eine pace die 2-3s/km schneller als die Ziel pace ist zu laufen. Aber pushen sollte man nicht.
Ab der HM Marke wird es dann interessant und meist hat man dann eine grobe Ahnung wie der Marathon so wird. Es ist jetzt leider kein reines Vergnügen mehr, sondern es vermischt sich mit Arbeit. Ab km 30 ist es dann nur noch Arbeit und Konzentration. Pace checken und halten, auch wenn es weh tut. 2-3s langsamer als zielpace ist aber kein Beinbruch. Die Tendenz sollte aber stimmen.
Ich fahre damit gut, auch wenn ich weiß dass die Elite negative splits läuft.
PS: wollte es eigentlich nicht sagen, weil @movingdet65 das ja lange genug macht: bei den Trainingsleistungen würde ich auf sub 3h angehen.