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Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84801
Antracis hat geschrieben: 13.10.2026, 07:11 Und Ihr so ?
Bei mir heute 5 km @6:40/km nach Ruhetag gestern. Der Körper hat gestern auf Regenration geschaltet, der Puls bei Ruhe und im Alltag ergründet neue tiefen. Beim Lauf heute auch, im Schnitt war er bei 59% :hihi: was runalyze dazu sagt, verschweige ich besser, jenseits von Gut und Böse.

Also halte ich mich hier ran:
Antracis hat geschrieben: 09.10.2026, 15:47 Schlechtes Zeichen nicht, auch nicht unüblich, aus meiner Sicht und Erfahrung aber auch nicht ungefährlich.

Gerade gegen Ende der Marathonvorbetreitung, meist so in Woche 6-8 der finalen 10 Wochen, ist die Form dann schon da, aber die Ermüdung und die orthopädische Belastung schon maximal kumuliert. Im Besten Fall läuft man nur Gefahr, durch zu schnelle Dauerläufe noch die letzten Keysessions zu erschweren, im schlechtesten Fall ist dass dann aber das Quentchen zu viel und man kommt in Sachen Regeneration und/oder Verletzungen ins Trudeln.

Die Empfehlung wäre eher, in dieser Phase die normalen Dauerläufe etwas zurück zu nehmen. Ein typisches Problem in dieser Phase ist auch "Goal Inflation"...d.h. man trainiert zum Beispiel ursprünglich auf 3h:30 und weil es plötzlich so gut läuft, eigentlich ein Zeichen dafür, dass das klappen sollte, nimmt man dann die Tempoempfehlungen für 3:15h. Kann sinnvoll sein, aber ich wäre da immer sehr vorsichtig.
... und bei Goal weiß ich immer noch nicht auf was anlaufen, wird sich vermutlich an der Startlinie entscheiden :confused:

Später entweder eine kleine Runde Rad draußen oder etwas Rolle.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84802
Antracis hat geschrieben: 13.10.2026, 07:11 Gestern noch eine Stunde Krafttraining Arme und Rumpf. Als ich gerade unter der Langhantel zum Bankdrücken lag, kam die Mail rein:

Motivation : Level up! :geil: Eidfjord ich komme :D

Heute Abend Coach-Meetup.

Und Ihr so ?
Eisen stemmen mit happy End / news - so muss das sein @Antracis ! :daumen:

Ich war eben easy progressive to moderate 9.8 km @5:02 (64%) fein walden und ne leckere belegte Semmel als Belohnung gegönnt.

Fühle mich gut aktuell, den Davis-Wochenplan werde ich ein wenig entschärfen denke ich, er hat da echt noch 'ne scharfe Einheit am Do. und So. (RPE 8 und 7.5 vorgesehen) reingezimmert: 3 km WU progressive + 4 strides - 8 x (1 km 103-105% MP, 1 km 92-94% MP), 3 km CD, Samstag pick-ups im 5k pace und So. WU + 2 x 2 km 107 % MP mit 3 min jog und 2-4 x 1km 108-110% MP mit 2-3 min jog + 3 km CD.

@Catch-22

Goal pace, goal time, ich hab's so gemacht, dass ich 3 Szenarien durchgegangen bin, KM für KM und schlussendlich ist die Überlegung ob ich progressive anlaufen soll oder eher even pace. Davis hat da interessante Graphiken, zB 30 zufällig ausgewählte Läufer 2:30 | 3:00 | 4:00 h und als Paradebeispiel Emily Sisson's US-Rekord und so läuft's oft bei den Profis und PBs, even splits und hinten raus schneller werden mit negativen split.

Bild

Stand heute in der Überlegung: Ich werde versuchen ganz leicht progressiv anzulaufen, dann even pace und hinten raus schneller werden mit leicht negativen split falls mein A-Ziel möglich erscheint, was ich dann nach 30 bis 32 km spüren werde :rolleyes:. We will see, Theorie, aber ich möchte möglichst gut vorbereitet sein. Fakt ist eben auch, dass die meisten Amateure zu schnell anlaufen und hinten raus einbrechen. :geil:

Habe mal nachgesehen, Bienwald im März war ich ziemlich even pace bis KM 23, dann bis KM 32 3-4 sec im Schnitt abgefallen und ab KM 33 war das Runners High mit 3-4 sec schneller als ~pace (Puls ab KM 33 von 88% auf 96% beim Zieleinlauf, ein leicht positiver split).

Schönen Abend allen gewünscht & Grüße, RunODW
// Bis auf Parkrun alle bestenlistenfähig | DLV-vermessen
5k = 18:33 (Parkrun, März 2026)
10k = 37:27 (Wolfratshausen, Juli 2026)
HM = 1:22:52 (Zürich, April 2026)
M = 2:56:53 (Bienwald | Kandel, März 2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84803
@KG-175573
Vlt noch dr Vollständigkeit halber
Dazu recht viel easy laufen natürlich, ich würde in der Phase ein kontrollierte Thresholdeinheit die Woche einbauen (vorerst würde ich keine Double Threshold nutzen erst mal,) und ich wäre mit Hill sprints / mediumm hills /Long hills in der Phase arbeiten und ab und zu etwas high aerobic / medium steady etc. einbauen - Aber jkontrolliert nicht massiv.
Danach, wenn Umfang stabil bei 80km+ und Erholung gut machbar, dann eine 2. volle QE einbauen. (high aerobic / Vo2 max oder Combo Session), die Thresholdeinheit würde ich dann beibehalten als erste QE.
Heißt natürlich nicht nur eine QE Anfangs, sondern eine als Main Goal, eine weitere sollten supporten, das kann Vo2max sein aber auch nochmal zb (Sub) threshold und High Aerobic aber etwas reduzierter als die Erste und anders Ggfs ausgebaut.
Später dann auf 2 volle QE gehen und dies dauerhaft bis zum Race oder wenn das Volumen stabil ist mit 3 QE arbeiten, und ab der Support Phase wieder auf 2 volle runter wenn die das mehr taugt.

So mach ich das immer und klappt eigentlich immer Gut.
Re entry kontrolliert auf Umfang setzten und eine Main Einheit, 1-2 als Support
3 Einheiten dann in der General Phase, dann runter auf 2. Ggfs auch mal 2,5( dann ist eine nur ein leichter Reiz zb sowas wie 10x2 min oder so Oder ne leichter Progressuon im easy Lauf etc.)

Bei 3 QE ist nur eine Haupt Reiz, 2 supportten nur und sind leichter und anders aufgebaut.. Hier kann man dann im Wechsel der Woche immerhin unterschiedliche physiologische Reize setzen.
Wichtig wenn man so vorgehen will eben alle tempobereiche bereits zu laufen Aber kontrolliert im Umfang des Tempos (vgl Freeman Diamond Modell)

Muss man einfach mal durchtesten was zu einem passt.
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:21 min (Herxheim) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84804
@RunODW
Stand heute in der Überlegung: Ich werde versuchen ganz leicht progressiv anzulaufen, dann even pace und hinten raus schneller werden mit leicht negativen split falls mein A-Ziel möglich erscheint, was ich dann nach 30 bis 32 km spüren werde :rolleyes:. We will see, Theorie, aber ich möchte möglichst gut vorbereitet sein. Fakt ist eben auch, dass die meisten Amateure zu schnell anlaufen und hinten raus einbrechen. :geil:

Habe mal nachgesehen, Bienwald im März war ich ziemlich even pace bis KM 23, dann bis KM 32 3-4 sec im Schnitt abgefallen und ab KM 33 war das Runners High mit 3-4 sec schneller als ~pace (Puls ab KM 33 von 88% auf 96% beim Zieleinlauf, ein leicht positiver split).

Schönen Abend allen gewünscht & Grüße, RunODW
Progressiv ist Gut wenn's klappt und die Bedingungen+Wind) es möglich machen.
In deinem Bereich könnte aber auch entscheidend sein was eben eine mögliche Gruppe macht,an der Su dich Vlt orientiertst.

Die Taper Einheiten sind ja bekanntlich Hier etwas anspruchsvoll. Da würde ich auch überlegen. Zumindest die letzte da schadet es sicher nicht die 4x1 auf 2x1 zu reduzieren oder sogar ganz zu streichen und gegen 5x200 m zu ersetzen etc.
Ist aber alles Geschmacksache 😄
5 km: 14:47 min (Calw) | 10 km: 30:21 min (Herxheim) | HM: 1:07:39 (Zürich) | M: 2:24:08 h (Frankfurt) [alle bestenlistenfähig]

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84805
@Antracis Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Startplatz! :daumen:
Antracis hat geschrieben: 13.10.2026, 07:11 Und Ihr so ?
Auch auf Dienstreise gab es bei mir einen Düsendienstag: 8 x (3 min @ 4:35/km, 1 min TP) in 4:32-4:42/km. Da es mein fünfter Lauftag in Folge war (bin Mo Abend nach langer Zugfahrt noch gelaufen anstatt wie üblich Ruhetag einzulegen), habe ich die Anzahl der Schwellenintervalle von 10 auf 8 reduziert. Die Einheit lief gut und ich war dieses Mal disziplinierter was die Pace angeht. Die letzten schnellen 3 min waren auf Grund von Fußgängerslalom langsamer.
Wenn sich die Beine morgen früh gut anfühlen und Wetter mitspielt, werde ich nochmal kurz laufen gehen.
Persönliche Bestzeiten: 5k - 20:00 (05/2024), 10k - 41:23 (02/2024), HM - 1:32:09 (03/2025), M - 3:26:26 (04/2023)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84806
Bei mir heute das dritte Intervall-Training in Folge, das nicht ganz wie erwünscht lief.

Vorgabe waren 3x300m, 3x800m, 3x600m und 2x200m. Zwischen den 300ern 100m traben in 45s, ansonsten 90s Wiederholungspause und 2min Satzpause.

Die 300er gingen in 47, 49 und 48s (also etwa 2:40 Pace) weg, die 800er in 2:27, 2:25 und 2:26 (also ca 3:02 Pace). Danach wurde es mir zu hart und ich kürzte die 600er zu 400er ab (1:12, 1:11, 1:12 also 3:00). Die 200er gingen dann in 27 resp. 29s weg.

Immerhin habe ich diesmal die 800er durchgezogen, aber die abgekürzten 600er wurmen natürlich trotzdem etwas :). Andererseits sind 4.9km bei durchschnittlich 2:54er Pace immer noch ein ganz passabler Reiz :)


Gestern übrigens noch 6km in 4:37 bei 76%. Ich versuche jetzt langsam und mit vielen kleinen Läufen, meine Wochenkilometer etwas anzuheben. Ziel für den Winter sollten 40-50 werden.
1500m: 4:12 (08/2026)
5km: 15:51 (09/2026)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84807
Maximal geil @Antracis freut mich sehr für dich und deine Begleiter. Allein dort alles miterleben zu können finde ich schon ziemlich cool.

Wie @Dude_CL bin ich auch wieder auf Dienstreise. Gestern habe ich nur Stabi und Mobility gemacht, heute gab es einen normalen Dauerlauf mit 115HM über 12Km @5:21/Km bei 76% HFMAX und am Ende ein paar Strides.

@Catch-22 ich finde das deine Tempoeinheiten recht gut liefen, dass sah schon ziemlich stabil aus. Wie hast du dich denn dabei gefühlt und wie waren die langen Kanten mit EB im MRT?
Generell solltest du dich daran orientieren. Hinsichtlich Frankfurt im speziellen könntest du dich anfangs ein wenig zurück halten und ab der HM-Marke einen negativen Split versuchen. Aber da werden sicherlich noch Erfahrungen von welchen kommen, die FRA bereits gelaufen sind.
Bild

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84809
Antracis hat geschrieben: 13.10.2026, 07:11 Und Ihr so ?
Bei mir gibt's weiterhin läuferische Schmalkost mit 11 km @5:57. Hab noch keine Lust auf mehr oder schneller, passt aber so.

Danach wie üblich Kraft & Stabi & Dehnen und Sauna in der Muckibude.
5 km - 21:41 (18.10.2025 - SportScheck Run)
10 km - 44:40 (16.10.2022 - The Great 10K)
HM - 1:38:42 (24.08.2025 - die Generalprobe)
25 km - 02:02:00 (15.05.2022 - S 25)
M - 03:38:13 (25.09.2022 - BM)
50 km - 04:32:07 (17.03.2024 - Werderseelauf)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84810
RedDesire hat geschrieben: 13.10.2026, 22:04 Maximal geil @Antracis freut mich sehr für dich und deine Begleiter. Allein dort alles miterleben zu können finde ich schon ziemlich cool.
Ja, ich freue mich auch. Obwohl: bisserl geht mir der Hype um den Norseman schon auf den Drops. „Härtester Triathlon auf der Welt“…sicher nicht. Von den Anforderungen wie Wassertemperatur, Streckenlänge und Höhenmeter gibt nicht wenige Rennen, die gleichwertig oder sogar härter sind.

Von der spektakulären Landschaft ist er sicher vorne dabei, aber auch da gibt es mindestens vergleichbare und auch nicht wenig.

Aber es bleibt halt der Gründermythos. Es war 2003 der erste bekanntere Extremtriathlon, der das Konzept kaltes Wasser, eigener Support, keine Rundenbasierre Strecken und reichlich Höhenmeter und Trail umgesetzt hat. Und der Sprung von der Fähre in den Eidfjord ist halt auch Kult. :D

Hat also schon was besonderes. Außerdem ist es die offizielle XTRI-WM und da über die Hälfte der Teilnehmerinnen durch Qualifikation und Trainingsfleiss und andere XTRI-Wettkämpfe hinkommen und nur 100 über Verlosung, ist das Niveau sehr hoch.

Ich laufe jetzt mal zur Arbeit.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84816
Xyris hat geschrieben: 12.10.2026, 18:46
Muc85 hat geschrieben: 12.10.2026, 17:51
Da fehlt vielleicht auch etwas Erfahrung. Vor zwei Jahren war mein erstes Rennen beim München Marathon (damals der Marathon), bis auf hier und da mal was vor ewigen Zeiten.
Höchstwahrscheinlich. Wenn du dich durch die kleinen tempowechsel immer zum ändern des Atemrhythmus hinreißen lässt kann es das durchaus auslösen. Atmung unabhängig vom Tempo immer fokussiert halten, maximal bei höheren Tempo den Rhythmus Anpassen aber nicht "springen".

Für Pb ist ein kleinerer Lauf mit schneller, wenig kurvuger Strecke und weniger Teilnehmer dann tatsächlich oft besser.. Grade im deinem Bereich da hast du bei kleineren Rennen oft Fast die Führungsgruppe und bist trotzdem immer von ähnlich schnellen Läufern umgeben ohne dass es zu voll ist
Bin da ganz bei dir.
Wäre es mein A-Rennen gewesen, hätte ich das auch anders geplant.
Wollte die HM-Form noch irgendwie auf 10km mitnehmen und das war jetzt das einzige, was zeitlich und örtlich irgendwie sinnvoll gepasst hatte.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84817
Glückwunsch @Antracis zum Norseman! :bounce: :hurra: Na dann mal ordentlich trainieren dass du auch den Gaustatoppen hoch darfst! :zwinker2:
(Oder alternativ einfach etwas schwarze Farbe für das Finisher-Shirt einpacken? :gruebel: :prof: :wink:)


Nur mal eine kurze Wasserstandsmeldung meinerseits:

Nicht dass das jemals eine realistische Option gewesen wäre, aber so wie die ersten beiden Wochen nach Berlin gelaufen sind (u.a. etwas gekränkelt) habe ich mittlerweile jegliche Hoffnung aufgegeben, dass das in New York irgendwas sportlich "ordentliches" und ambitioniertes wird. Also einfach das Event genießen und Spaß haben! :nick: Da erfahrungsgemäß aber auch ein Spaßmarathon deutlich mehr Spaß macht, wenn man zumindest halbwegs fit ist, wohl oder übel doch wieder zumindest etwas mehr Sport. Fällt mir aber echt erstaunlich schwer aktuell. Einerseits einfach generell ziemlich müde und schlapp, und andererseits irgendwie auch leichte Motivationsprobleme. :peinlich: Also absolut nicht bezüglich langfristiger Motivation, ich freue mich wirklich ungemein auf NY und alle weiteren geplanten Rennen. :nick: Aber so ganz konkret kurzfristig die Lust am Anfang einer Einheit loszulaufen und nicht einfach im Bett liegen zu bleiben hält sich aktuell einfach sehr in Grenzen...

Samstag
parkrun 5.0km in 20:55min @4:11/km - Ging auch schon mal schneller... :peinlich:

Sonntag
Long Run 30.23km @5:12/km - Gelaufene Kilometer seit Berlin mal eben mehr als verdoppelt. Dementsprechend haben sich die Beine auch angefühlt. :weinen:

Dienstag
frühs: Before-Breakfast-MLR 21.4km 157hm @5:18/km - Full-Winter-Mode activated, 3°C, das erste mal die Saison in lang-lang, Mütze und Handschuhe :nene:
abends: Fitness Studio Kurs "Workout Of The Day" 60min

Heute früh dann wieder so hundemüde gewesen, dass ich den angedachten Lauf gestrichen habe. Abends wohl auch sportfrei, das Reiseveranstalter Infoveranstaltung / Vorbesprechung für New York. :nick:

P.S.
Mit meinem wichtigsten Programmpunkt für NYC (also neben den 42km :wink:) sieht es schon mal gut aus: :hurra: :bounce:
(Für 'Late Night with Seth Meyers' stehe ich auch auf der Warteliste, gab aber bisher noch keine Bestätigung.)

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84818
Spiridon08 hat geschrieben: 14.10.2026, 08:02Und ihr so?
Gestern Abend und heute früh zweimal Laufpendeln mit insgesamt knapp 34km innerhalb von nur 14h. Damit die Gesamtkilometer aus September fast erreicht. War erwartbar etwas zäh, es waren immerhin die 2 längsten Läufe in den letzten 10 Wochen, aber komplett schmerzfrei. Lief auch von Anfang bis Ende jeweils sehr stabil, was mich fast ein bisschen überrascht hat. So darf es gerne weitergehen. Heute Abend dann noch Radpendeln und morgen dann wieder Krafttraining. Am Freitag würde ich spontan vielleicht sogar mal wieder auf die Bahn gehen, wenn es zeitlich passt. Es steht der nächste "Kalibrierungslauf" an (3 Min @Max-Effort).

@Dartan, viel Spaß bei den Shows! Ich hatte damals leider mein Rahmenprogramm stark reduziert, da ich noch Hoffnung hatte, ambitioniert laufen zu können. Habe ich im Nachhinein bereut. Von daher machst du aus meiner Sicht alles richtig, so viel wie möglich mitzunehmen. NYC ist einfach eine faszinierende Stadt :daumen:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84819
RunODW hat geschrieben: 12.10.2026, 10:03
@jonny68

Wie lief dein Halbmarathon?
Sorry wegen der Verspätung, habe die letzten Tage zweimal ziemlich viel geschrieben, und zweimal irgendiwe alles abgestürzt.
Also ganz kurz, leider lief gar nix, Samstag Abend mit leichtem Kopfschmerz in Bregenz angekommen, noch zur Pastaparty gegangen und dann mit etwas stärkerem Kopfschmerz um 22 Uhr ins Bett. Gegen 3 Uhr bin ich aufgewacht mit einer sehr schlimmen Migräne-Attacke, leider nicht die erste, habe 2 meiner Tabletten geschluckt, und versucht wieder einzuschlafen. Aber da war nichts zu machen, habe mich mit Schmerzen im Bett rumgewälzt, und um 6 Uhr habe ich entschieden, dass es keinen Sinn macht, unter solchen Umständen ein Rennen zu machen. Die anderen Jungs sind dann gegen 7 Uhr 30 gestartet, und ich Häufchen Elend blieb frustriert im Bett. Das wars auch schon von meinen Halbmarathon, ich habe Sonntag Abend das erste Mal das Hotelzimmer verlassen, mit Wackelpudding in den Beinen und im Kopf, es war einfach alles sehr besch.......eiden.

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84821
Dartan hat geschrieben: 14.10.2026, 12:24 Glückwunsch @Antracis zum Norseman! :bounce: :hurra: Na dann mal ordentlich trainieren dass du auch den Gaustatoppen hoch darfst! :zwinker2:
(Oder alternativ einfach etwas schwarze Farbe für das Finisher-Shirt einpacken? :gruebel: :prof: :wink:)
Das ambitionierte Ziel wäre natürlich blaues und schwarzes Shirt innerhalb von 8 Wochen. :geil:

Unter den ersten 160 von 250 zu finishen halte ich bei einem normalen Rennen und in guter Form für mich gut realisistisch erreichtbar. Blaues Shirt natürlich auch. Aber XTRIs sind halt komplex und immer ein bisserl Wundertüte und es kann viel passieren und dann wirds schnell mal eng. Aber es motiviert zum Training, auch dass die Cutoffs beim Schwimmen verkürzt wurden.

Letztlich ist der Norseman ein Wettkampf, der lange halbwegs richtiges Laufen ermöglicht. Also bis km 25 ist das eine ziemlich flache Asphaltstrecke, dann kommen 10km Zombie Hill, auch noch Asphalt aber 8-10% Steigung :geil: und dann nochmal 5km anspruchvolles Bergwandern auf den Mt. Gausta.

Also schon hart, aber hat viel mehr mit Laufen zu tun, als der Celtman, wo Du nach einem Kilometer schon Knietief im Matsch stehst und ständig von Felsen zu Felsen springst.

Also trainieren für einen 25km Lauf, dann ein Uphill Laufen & Powerwalken und Endspurt.

Heute übrigens zu Klinik @5:07 easy knapp eine Stunde. Hab die Strides weggelassen, weil hintere Oberschenkel etwas fest vom Krafttraining. Reine Vorsicht

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84822
Antracis hat geschrieben: 14.10.2026, 16:12 Unter den ersten 160 von 250 zu finishen halte ich bei einem normalen Rennen und in guter Form für mich gut realisistisch erreichtbar. Blaues Shirt natürlich auch. Aber XTRIs sind halt komplex und immer ein bisserl Wundertüte und es kann viel passieren und dann wirds schnell mal eng. Aber es motiviert zum Training, auch dass die Cutoffs beim Schwimmen verkürzt wurden.
Bitte nicht falsch verstehen, natürlich würde ich dir das wünschen und gönnen und will absolut nicht behaupten, dass das für dich nicht realistisch erreichbar ist. Ich habe – ganz ehrlich – absolut keine Ahnung und kann das kein bisschen einschätzen. Ich frage mich nur, wie "normal" das Starterfeld bei einem solchen Rennen ist? Also bei Extreme Triathlons generell, und erst recht beim wohl bekanntesten wo man ohne langfristiges Punktesammeln o.ä. gar nicht erst rein kommt? Daher würde ich ja doch vermuten, dass jeder einzelne der ~250 Starter dort wirklich sehr genau weiß was er tut und die Konkurrenz ungewöhnlich hart ist? :gruebel:

Re: Sub 3:20h mit 3-4 mal Training die Woche machbar?

84823
Dartan hat geschrieben: 14.10.2026, 16:26
Bitte nicht falsch verstehen, natürlich würde ich dir das wünschen und gönnen und will absolut nicht behaupten, dass das für dich nicht realistisch erreichbar ist. Ich habe – ganz ehrlich – absolut keine Ahnung und kann das kein bisschen einschätzen. Ich frage mich nur, wie "normal" das Starterfeld bei einem solchen Rennen ist? Also bei Extreme Triathlons generell, und erst recht beim wohl bekanntesten wo man ohne langfristiges Punktesammeln o.ä. gar nicht erst rein kommt? Daher würde ich ja doch vermuten, dass jeder einzelne der ~250 Starter dort wirklich sehr genau weiß was er tut und die Konkurrenz ungewöhnlich hart ist? :gruebel:
Keine bange wegen falsch verstehen, wir kennen uns ja schon etwas länger. :wink:

Zur XTRI-Szene und speziell zum Norseman muss man wissen: Die Felder sind ziemlich heterogen. Es gibt da natürlich krasse Maschinen. Es gibt aber auch, nicht wenige, Ausdauersportler*innen, die sehr ausdauernd und ziemlich abenteuerlustig sind.
Aber nicht schnell. Dafür sehr zäh und nicht zu unterschätzen. Dazwischen liegt ein breites Mittelfeld.

Beim Norseman gibt es total 335 Startplätze.

57 sind die qualifizierten Sieger und Zweitplatzierten der XTRI-Rennen. Gegen die hab ich keine Chance, wenn sie am Start stehen.

100-Xpoint-Plätze: Da ist alles dabei. Natürlich sind das schon ambitioniertere Athletinnen, aber das bin ich auch. Zu einem XTRI meldet sich jetzt niemand an, der es sich nicht einschenken will.

53 Sponsorenplätze und ähnliches: Da ist auch alles dabei

125 Ballot-Plätze: Hier auch von Zart bis Hart alles dabei.


Am Ende stehen ungefähr 250 Athletinnen an der Startlinie.

Letztlich also schon ein etwas stärkeres Feld als bei den anderen XTRIs, aber:

Ich kenne eine ganze Reihe von Norseman-XTRI-Blackshirt-Finishern und ich kenne ihre Platzierungen. Ich war mit einigen sogar im Trainingslager und ich hab mit welchen geraced in den Celtman-Rennen und beim ICON und folge einigen auf Strava. Das erlaubt mir eine gute Einschätzung der notwendigen Leistung, auch wenn die natürlich immer etwas unterschiedlich ist.

Und das Ergebnis ist, ähnlich wie beim Celtman: Es braucht ein gutes Rennen. Jetzt keinen absoluten Sahnetag. Aber ein unterdurchschnittliches Rennen reicht definitiv nicht. Aber das macht es ja spannend und letztlich gibt das ja auch Trainingsmotivation. :nick:

Also zum Vergleich ist eine Hawaiiquali sicher schwerer. Da würde ich mir vielleicht bei einer sehr ambitionierten Vorbereitung nur eine 50% Chance geben.

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