Banner

Nach dem Einbau :-) einer künstlichen Hüfte

Re: Nach dem Einbau :-) einer künstlichen Hüfte

2418
Hallo Alastair Bear

Daaaaaaanke schön.

Jaja, so sind die Glücksbringer, sieht man mal nicht hin , machen sie gleich was sie wollen. Aber den Bomnel muss ich jetzt gaaaaaaanz doll in Schutz nehmen, er hat schließlich 25h (Zeitumstellung) auf der Fensterbank gesessen und mich immer wieder angefeuert und immer wieder laut gerufen: """Ab ins Wasser mit dir!"""
Er hätte von mir auch noch mehr Nougat bekommen für diese saustarke mentale Leistung, aber leider war der Süsskramschrank zu Hause leer.

Gruss Stefan
Dateianhänge

Re: Nach dem Einbau :-) einer künstlichen Hüfte

2419
Hallo

ICH WOLLTE 20 KM SCHWIMNEN UND 20,1 KM SIND ES GEWORDEN!

Da ich ja GROSSER Zahlenfan bin, habe ich mal die Garmin-Daten zusammengefasst und in eine Tabelle einsortiert. Bei der Durchschnittsberechnung aller Einheiten (4:12 min/100m) hat die KI geholfen. Mein Matheunterricht ist doch schon zu lange her.

Gruss Stefan

PS: Verbraucht habe ich 4 Doppelscheiben Toastbrot, 3 Brötchen, 2l Isostar, 2l Science in Sport, 1l Vita-Cola, 4 Bananen , 2 Äpfel, eine halbe Tüte Salzstangen und eine halbe Tüte gesalzene Mandeln.

EIN GROSSES DANKESCHÖN AN MEINE FRAU FŮR DIE UMFANGREICHE VERSORGUNG!
Zuletzt geändert von Leissprecher am 27.10.2026, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.
Dateianhänge

Re: Nach dem Einbau :-) einer künstlichen Hüfte

2421
Hallo

Seit gestern ist NICHTS mehr mit Sport, da ich wieder die transportable Chemotherapie umhängen habe.
Gestern nur ein bisschen Kribbeln, hauptsächlich in der linken Hand. Heute aber hat die Chemie zugeschlagen, nachts musste ich 2x raus (wegen oben raus) und heute früh war ich schon 3x auf der Toilette (wegen unten raus).
Details unterschlage ich .

Gruss Stefan
Dateianhänge

Re: Nach dem Einbau :-) einer künstlichen Hüfte

2424
Hallo

Hier kommt jetzt mal ein Erlebnis der besonderen Art, welches ich zwar schon einige Male erleben musste, worauf ich aber eigentlich sehr gut verzichten kann.
Gestern war ich ja wieder mal zu Fuss (unter der Aktivität """Gehen""" bei Garmin gelistet) neben dem Dorf unterwegs, siehe Screenshot. Da ich mich um einiges besser fühlte als am Dienstag, sollte die Runde auch etwas grösser werden und demzufolge auch etwas länger dauern. Da ich ja ultralauferfahren bin, schnitt ich mir einen grossen Apfel in kleine Stücke und verstaute diese dann in den Jackentaschen. Ich hatte mir vorgenommen, bei jeder Bank anzuhalten, NICHT hinsetzen (Bänke waren zu feucht), einige Stückchen Apfel wegzufuttern und ein wenig auszuruhen. HAB ICH GETAN!!! So nach etwa der Hälfte der Strecke fing das Kribbeln in den Händen (Gott sei dank waren nur die Hände betroffen) an und die Beweglichkeit der Finger wurde immer mehr eingeschränkt. Die letzten ca. 1,5 Km geht es dann nur noch bergab (eigentlich leichtes Terrain), aber durch das ständige Herunterhängen der Arme, beim Gehen eigentlich eine natürliche Haltung, sammelte sich die Chemie wahrscheinlich komplett in den Händen. Dieses Kribbeln und Krampfen in den Händen wurde dann so stark, dass ich vor der verschlossenen Haustür stand und den Schlüsselbund NICHT aus der Jackentasche bekam, ich konnte den Reissverschluss der Jackentasche NICHT aufziehen. Mir kamen die Tränen wegen meiner körperlichen Nichteinsatzbereitschaft. Nach ca. fünf Minuten rumstehen und heulen wie ein kleines Kind, ging ich ums Haus rum und setzte mich auf einen, Gott sei Dank; noch stehenden Stuhl auf unserer Terrasse. Hier kamen dann noch einmal die Tränen des Frustes raus und ich überlegte, was ich jetzt machen könnte. Das Handy lag in der Wohnung, hätte mir in diesem Moment eh nichts genutzt, weil ich es ja NICHT bedienen konnte (Fingerabrucksensor funzte NICHT, weil beide Daumen total krumm waren). Von den Nachbarn war auch weit und breit keiner zu sehen, also hiess es warten und KEINEN Tee trinken. Nach ca. 15 Minuten Warten kam dann ein Nachbar angefahren, ich natürlich gleich rüber zu ihm und ihn um Hilfe gebeten (er weiss um meine gesundheitliche Situation). Er schloss mir dann die Haustür und die Wohnungstür auf, half mir beim Jacke ausziehen und machte mir auch noch die Schnürsenkel auf. Ein GROSSES Dankeschön an ihn. Vor lauter Frust und Wut legte ich mich dann auf die Couch und habe doch tatsächlich fast 2,5h Mittagsschlaf gemacht. Ich wusste bis dahin gar nicht, das das Gehen an der frischen Luft SOOOOOOO anstrengend ist.
Das war jetzt eine der Auswirkungen der Chemotherapie, die anderen Auswirkungen (Erbrechen, Durchfall usw. usw.), unterschlage ich jetzt und auch später.

Gruss Stefan
Dateianhänge

Zurück zu „Tagebücher / Blogs rund ums Laufen“