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Bewertung 1500m Training

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alsterrunner hat geschrieben:Vermutlich weil Du, mit Verlaub, in Deinem (auch: Trainings-)Alter einfach für den Marathon relativ gesehen besser "geeignet" bist. Die IAAF-Scores enthalten ja kein AK-Korrektiv - sonst könnte ich mir gut vorstellen, dass die 800m-Zeit deutlich (!) besser ist, als die Marathonzeit. In Deiner AK wird's garantiert mehr Leute geben, die bei Dir im Marathon mithalten können, als Leute, die Deine 800m laufen könnten. Nimm mal mich Jungspund (jaja, auch nicht mehr lange, die M30 naht mit großen Schritten): Auf 800m zeig' ich Dir die Hacken - aber ob ich so einen Marathon hinbiege wie Du, bezweifle ich ganz stark. Vielleicht nach drei Versuchen und mit ordentlich Trainingsvorlauf - aber im Moment hast Du mir da einen Riesenschritt voraus.
Zum einen, weil im Seniorenbereich die 800m deutlich weniger gelaufen werden als die Langstrecken. Weniger Wettkämpfe, weniger Teilnehmer. Resultiert auch daraus, dass im Alter die Laktattoleranz und die Kraft im Verhältnis zur Ausdauerleistung deutlich schneller abnimmt.

1002
alsterrunner hat geschrieben: Auf 800m zeig' ich Dir die Hacken
Du weißt aber, dass sich das mit Eintritt deinerseits ins zarte Senioren-Alter schlagartig von heute auf morgen ändern kann ... :D

1003
D.edoC hat geschrieben: :confused:


Von Bergabläufe habe ich noch nie was gehört.

Wie sollte man die denn runter laufen?
- Langer Schritt?
- Knie hochziehen? Oder eher die Knie nach vorne ziehen (aber nicht so hoch)?
- Mit Ferse aufkommen und dann übern kompletten Fuß abrollen bis zum Vorfuß?
- Die Arme versuchen "normal" zu schwingen oder ist das egal? Weil es ja schwer ist die Arme normal mitzunehmen, wenn es Bergab geht...


Würde gerne nach lockeren 8-12km DL folgendes einbauen:
5x Bergauf, 5x auf Ebener Strecke, 5x Bergab. (~150m) (alles 90-95%) (zurück gehen)
Ich baue sowas für mich nur selten ins Training ein und denke auch, dass es sehr individuell angelegt sein sollte. Es geht ja nicht um schnellen "Dauerlauf" bergab mit 2:45er - 3:30er Pace, sondern um den Grenzbereich und wenn möglich über den eigentlichen Grenzbereich hinaus (also nicht 90 % sondern eher 101 %). Ich kann z.B diese hohe Sprint-Pace nicht mit Fersenlauf erreichen, um auf eine deiner Fragen einzugehen. Ich würde das z.b. auch nicht kombiniert mit Bergaufläufen trainieren, denn es geht primär bei Overspeed "für mich" nicht um Kraftentwicklung und Krafttausdauer, sondern um Koordination und Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe. Kombiniert mit Bergaufläufen hätte ich nicht die Kraft mehr mit wirklich höherer Pace) zu laufen. Letztendlich heißt das bei mir konkret, dass ich bei langem Schritt (den ich nun mal habe) versuche meine Schrittfrequenz im Sprint zu erhöhen. Mit anderen Geländeprofilen können wieder andere Dinge (wie z.B. die bergab erreichte Pace möglichst lange auf einem nachfolgenden flachen Stück halten) trainiert werden. Ich würde auf jeden Fall mit deinem Trainer absprechen, ob soetwas überhaupt zurzeit Sinn macht für dich ... mir als altlethargisch rollendem Sprintklops hilft es auf jede Fall wieder in Gang zu kommen ... :hihi:

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JoJa hat geschrieben:Zum einen, weil im Seniorenbereich die 800m deutlich weniger gelaufen werden als die Langstrecken. Weniger Wettkämpfe, weniger Teilnehmer. Resultiert auch daraus, dass im Alter die Laktattoleranz und die Kraft im Verhältnis zur Ausdauerleistung deutlich schneller abnimmt.
:confused:
Ist das jetzt gut oder schlecht?
Den Bezug habe ich jetzt nicht so richtig verstanden.

Gruß
Rolli

1005
Dampfsohle hat geschrieben:Du weißt aber, dass sich das mit Eintritt deinerseits ins zarte Senioren-Alter schlagartig von heute auf morgen ändern kann ... :D
Da stimme ich 100% zu :daumen: Wird aber von manchen Postern einfach ignoriert. Sie meinen, den natürlichen Leistungsverfall durch noch mehr Training etc. aufhalten zu können. Der Schuss geht aber nach hinten los.

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Dampfsohle hat geschrieben:Ich baue sowas für mich nur selten ins Training ein und denke auch, dass es sehr individuell angelegt sein sollte. Es geht ja nicht um schnellen "Dauerlauf" bergab mit 2:45er - 3:30er Pace, sondern um den Grenzbereich und wenn möglich über den eigentlichen Grenzbereich hinaus (also nicht 90 % sondern eher 101 %). Ich kann z.B diese hohe Sprint-Pace nicht mit Fersenlauf erreichen, um auf eine deiner Fragen einzugehen. Ich würde das z.b. auch nicht kombiniert mit Bergaufläufen trainieren, denn es geht primär bei Overspeed "für mich" nicht um Kraftentwicklung und Krafttausdauer, sondern um Koordination und Geschwindigkeit der Bewegungsabläufe. Kombiniert mit Bergaufläufen hätte ich nicht die Kraft mehr mit wirklich höherer Pace) zu laufen. Letztendlich heißt das bei mir konkret, dass ich bei langem Schritt (den ich nun mal habe) versuche meine Schrittfrequenz im Sprint zu erhöhen. Mit anderen Geländeprofilen können wieder andere Dinge (wie z.B. die bergab erreichte Pace möglichst lange auf einem nachfolgenden flachen Stück halten) trainiert werden. Ich würde auf jeden Fall mit deinem Trainer absprechen, ob soetwas überhaupt zurzeit Sinn macht für dich ... mir als altlethargisch rollendem Sprintklops hilft es auf jede Fall wieder in Gang zu kommen ... :hihi:
Voll Zustimmung. Bergabläufe haben nix oder wenig mit Kraftentwicklung zu tun. Für mich eigentlich Entwicklung der Grundschnelligkeit.
Irgendwo habe ich gelesen: wenn man schon alles gemacht hat, alles ausgereizt hat... soll man mit Bergab-Sprints oder Laufentlastungsmethoden (wie auch immer das aussehen sollte) versuchen.

Ich schaffe zwar die Einheiten noch ziemlich sauber nach den Bergauf-Einheiten zu machen, das erfordert aber 100%-ige Konzentration und Wille sich da noch zu quellen. Sonst fliegt man auf die Nase.

Die Idee mit dem Verlängern der Einheit auf der flache Strecke, mit Pace Erhaltung, finde ich gut. Werde mal testen.

Gruß
Rolli

1007
JoJa hat geschrieben:Da stimme ich 100% zu :daumen: Wird aber von manchen Postern einfach ignoriert. Sie meinen, den natürlichen Leistungsverfall durch noch mehr Training etc. aufhalten zu können. Der Schuss geht aber nach hinten los.
:zwinker4: :zwinker4: :zwinker4: :zwinker4:

Gruß
Rolli

1008
Gut, dann werde ich auf Bergabläufe verzichten.
800m: 1:59,95 (03.08.2012)
1.500m: 4:01,41 (19.06.2021)
3.000m: 8:32,19 (12.09.2020)
5.000m: 15:05,09 (18.05.2019)
10km: 31:22 (02.09.2018)
HM: 01:08:25 (04.10.20)

1009
Rolli hat geschrieben:Voll Zustimmung. Bergabläufe haben nix oder wenig mit Kraftentwicklung zu tun. Für mich eigentlich Entwicklung der Grundschnelligkeit.
Irgendwo habe ich gelesen: wenn man schon alles gemacht hat, alles ausgereizt hat... soll man mit Bergab-Sprints oder Laufentlastungsmethoden (wie auch immer das aussehen sollte) versuchen.
Laufentlastungsmethoden = Alter G Treadmill = Laufband auf dem deine Füße nicht dein gesamtes Gewicht tragen müssen. Ist halt etwas teurer als bergablaufen ;)

Übrigens kann man bergab auch durch Rückenwind ersetzen. Wenns mal ein windiger Tag ist.

1010
JoJa hat geschrieben:Bei deinen Vorleistungen brauchst Du nicht die hohen KM-Umfänge (> 100km) um die Quali zu laufen. Man sieht deutlich das die Defizite im Ausdauerbereich liegen. Die 200m Zeiten sind für eine 2:10 völlig ausreichend. Ein maximal zweimal Intervalltraining, einmal längere Intervalle (bis 1.000m), das andere mal kürzere (bis 400m) reichen völlig aus. Einmal Tempodauerlauf und der Rest normaler Dauerlauf für Grundlagenausdauer. Immer auf eine Woche bezogen.
Hat bei mir auch super funktioniert. Bin höchstens um die 70 km pro Woche gelaufen.

Danke, dann bin ich erst mal zufrieden und mache in Ruhe weiter so. Der erste Wettkampf wird die Standortbestimmung.

1011
Rolli hat geschrieben: Bergabläufe schulen vor allem Dein Nervensystem mit der Koordination der sehr schnellen Muskelzuckungen besser umzugehen. Ganz einfach: Dein Körper lernt schneller zu laufen. Du verbesserst Deine (angeblich nicht verbesserbare) Grundschnelligkeit.
Aha, das klingt einleuchtend und nicht uninteressant. Hab ich wohl am Samstag beim Cross-WK schon mal gemacht, da ging es nämlich gleich erst mal schön bergab und gebremst hab ich sicher nicht.

Werde ich mal ausprobieren, glaube ich. Lässt sich ja vielleicht anstatt der Steigerungen in normale DLs einbauen...
Bild

1012
JoJa hat geschrieben:Da stimme ich 100% zu :daumen: Wird aber von manchen Postern einfach ignoriert. Sie meinen, den natürlichen Leistungsverfall durch noch mehr Training etc. aufhalten zu können. Der Schuss geht aber nach hinten los.
Damit kann ich nicht gemeint sein. Weil: Natürlichen Leistungsverfall gibt's bei mir nämlich gar nicht :zwinker4: Nee, Quark: Weil ich mit meinen Umfängen hier ganz sicher nicht Kilometerkönig werde.

Weder schnell, noch ausdauernd: 53,77 / 1:56,54 / 2:31,04 / 3:58,65

1013
alsterrunner hat geschrieben:Damit kann ich nicht gemeint sein. Weil: Natürlichen Leistungsverfall gibt's bei mir nämlich gar nicht :zwinker4: Nee, Quark: Weil ich mit meinen Umfängen hier ganz sicher nicht Kilometerkönig werde.
Mit um die 30 macht sich das auch noch nicht soo bemerkbar.

Alter setzt der Leistung Grenzen

1014
Rolli hat geschrieben: :confused:
Ist das jetzt gut oder schlecht?
Den Bezug habe ich jetzt nicht so richtig verstanden.

Gruß
Rolli
Das ist eine Tatsache !

Wenn die Laktattoleranz im Alter deutlich schneller abnimmt als die Ausdauerfähigkeit, werden in der Regel die ehemaligen MD-(Bahn) Läufer auf die LD (Straßen) Strecken überwechseln. Ist für sie insofern auch interessanter, da es dort Altersklasseneinteilungen gibt, sodass sich jeder Läufer in seiner Altersklasse mit anderen vergleichen kann. Das ist ja auch der eigentliche Sinn von Altersklassen. Dient ja auch der Motivation. Im MD-Bereich gibt es aber außer bei Seniorenmeisterschaften keine Altersklasseneinteilung. Der Athlet hat nur die Möglichkeit, seine Altersklassen-MD-Leistung in der Reckemeier Seniorenbestenliste zu erfahren. Nur dort kann er sehen, wie er in Deutschland in seiner Altersklasse in seiner Disziplin mit anderen Athleten seiner Altersklasse abschneidet und an welcher Stelle er in welcher Disziplin stehen würde. Das siehste schon bei den 1.000m , die sehr selten gelaufen werden. Da bist Du mit einer mittelmäßigen Zeit schon recht weit vorne. Bei den 10km sieht es da schon anders aus. Da gibt es neben Qualität auch in der Breite sehr gute Zeiten.
Bei einem 10km-Lauf wirst Du viel mehr Läufer finden, die in deiner Altersklasse laufen , als bei einem 800m-Bahnlauf. Wenn Du da eine gute Altersklassenbestzeit laufen willst, kannst Du froh sein, wenn du in einen B-Jugend oder Schülerlauf kommst. Dies ist natürlich bei den höheren Altersklassen eher der Fall als bei den unteren. Es sei denn, Du läufst bei großen Sportfesten , wie z.B. Minden, wo es mehere Läufe nach Meldezeit gibt. Aber auch da gibt es keine Altersklassenwertung, die fängt erst bei 5.000m an. Diese Sportfeste gibt es in der Regel seltener als Volksläufe mit Altersklasseneinteilung.
Nur in Lemgo machen die eine Altersklassenwertung auch bei MD. Trotzdem ist die Beteiligung der älteren Athleten nahezu Null. Uns so macht es eben weniger Spaß in höherem Alter MD zu laufen als bei Volks- oder Straßenläufen.

Ob das nun gut oder schlecht ist?!

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JoJa hat geschrieben:Das ist eine Tatsache !

Wenn die Laktattoleranz im Alter deutlich schneller abnimmt als die Ausdauerfähigkeit, werden in der Regel die ehemaligen MD-(Bahn) Läufer auf die LD (Straßen) Strecken überwechseln. Ist für sie insofern auch interessanter, da es dort Altersklasseneinteilungen gibt, sodass sich jeder Läufer in seiner Altersklasse mit anderen vergleichen kann. Das ist ja auch der eigentliche Sinn von Altersklassen. Dient ja auch der Motivation. Im MD-Bereich gibt es aber außer bei Seniorenmeisterschaften keine Altersklasseneinteilung. Der Athlet hat nur die Möglichkeit, seine Altersklassen-MD-Leistung in der Reckemeier Seniorenbestenliste zu erfahren. Nur dort kann er sehen, wie er in Deutschland in seiner Altersklasse in seiner Disziplin mit anderen Athleten seiner Altersklasse abschneidet und an welcher Stelle er in welcher Disziplin stehen würde. Das siehste schon bei den 1.000m , die sehr selten gelaufen werden. Da bist Du mit einer mittelmäßigen Zeit schon recht weit vorne. Bei den 10km sieht es da schon anders aus. Da gibt es neben Qualität auch in der Breite sehr gute Zeiten.
Bei einem 10km-Lauf wirst Du viel mehr Läufer finden, die in deiner Altersklasse laufen , als bei einem 800m-Bahnlauf. Wenn Du da eine gute Altersklassenbestzeit laufen willst, kannst Du froh sein, wenn du in einen B-Jugend oder Schülerlauf kommst. Dies ist natürlich bei den höheren Altersklassen eher der Fall als bei den unteren. Es sei denn, Du läufst bei großen Sportfesten , wie z.B. Minden, wo es mehere Läufe nach Meldezeit gibt. Aber auch da gibt es keine Altersklassenwertung, die fängt erst bei 5.000m an. Diese Sportfeste gibt es in der Regel seltener als Volksläufe mit Altersklasseneinteilung.
Nur in Lemgo machen die eine Altersklassenwertung auch bei MD. Trotzdem ist die Beteiligung der älteren Athleten nahezu Null. Uns so macht es eben weniger Spaß in höherem Alter MD zu laufen als bei Volks- oder Straßenläufen.

Ob das nun gut oder schlecht ist?!
Du hast zwar Recht mit der Leistungsabfall im Alter, aber Deine Schlussfolgerung teile ich nicht.

Ich vermute, dass sehr viele 30+ Athleten flüchten sich von der Bahn auf die Straße, weil sie den Vergleich mit Jungen Läufern scheuen und durch deutlich bessere Ausdauer (auch durch andere Trainingsmethoden, und hier wird gerade aus "Angst" vom Leistungsabfall noch mehr trainiert) auf der Straße noch länger da mithalten, oder sogar Nase vorn haben.

Mir ist aber die Aufteilung auf die AK bei den Wettkämpfen (noch) egal. Auf der Straße und auf der Bahn nicht. Aber keine Sorge, ich kann meine Leistung auf der Bahn ~ einschätzen und weiß genau, dass ich mit einem sehr schnellen 20-jährigen nicht mithalten kann. Doch alle anderen so um 2:05 zu ärgern (schaue da, was will der Opa hier) macht schon Spaß und motiviert zusätzlich.

Jetzt zu meiner 10k und 800m Leistung.
Hierbei vergleiche ich nicht die Leistung der (fehlenden) breiten Masse sondern die DR, WR oder IAAF-Liste. Und wenn man, wie von Alster beschrieben, AK-Faktor dazurechnet, kann man sich schon als MD- oder LD-Athlet einordnen. Auch mit 44+. Und warum soll ich da die MD-Grenzen nicht austesten dürfen, weiß ich nicht.

Übrigens, ich hab' den Eindruck, dass Du gegen die Leistung im Alter bist. Warum?

PS. Man kann bei uns in der Umgebung im Winter 7-8 Wettkämpfe (Halle) und im Sommer jede Woche, manchmal mehrmals in der Woche, Bahn-WK laufen. Bemühe den I-Netz etwas.

Gruß
Rolli

1016
Rolli hat geschrieben:Du hast zwar Recht mit der Leistungsabfall im Alter, aber Deine Schlussfolgerung teile ich nicht.
Mußt Du auch nicht. Es ist nun mal Tatsache, dass der Athlet auf die Strecke wechselt, wo er meint, den größten Erfolg zu haben, ohne vorher auszutesten , ob in der bisherigen Disziplin noch etwas mehr geht. Bei mir fängt Altersklasse erst bei M40 an.

Wenn Dir die AK egal ist, warum startest Du dann bei Meisterschaften z.B. bei den Westf. Cross in der M40 und nicht in der HK.

Keiner hindert Dich daran, Deine MD Grenzen auszutesten.

Gegen Leistung im Alter? Völlige Fehleinschätzung !!!

Was heißt bei dir Umgebung (Radius)? So viel LA-Hallen gibt es in der näheren Umgebung nicht. Es gibt zwar im Sommer WK, aber die mit gutem homogenen Starterfeld sind da für Senioren schon recht rar. Da bleiben nicht viele übrig in unserer näheren Umgebung.

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JoJa hat geschrieben: Was heißt bei dir Umgebung (Radius)? So viel LA-Hallen gibt es in der näheren Umgebung nicht. Es gibt zwar im Sommer WK, aber die mit gutem homogenen Starterfeld sind da für Senioren schon recht rar. Da bleiben nicht viele übrig in unserer näheren Umgebung.
DO, BI und PB. Manchman nach DÜ schauen.

Ein homogenen AK-Feld findest Du auf der Straße auch selten und musst Dich in einer Gruppe mit MHK bis M45 einordnen. Das ist auch nicht schlimm, oder?

Meistens laufe ich sowieso alleine oder mit noch einem Läufer, und seine AK ist mir da egal.

Gruß
Rolli

1020
Rolli hat geschrieben:DO, BI und PB. Manchman nach DÜ schauen.

Ein homogenen AK-Feld findest Du auf der Straße auch selten und musst Dich in einer Gruppe mit MHK bis M45 einordnen. Das ist auch nicht schlimm, oder?
Den meisten AK-Läufern ist ein MD-WK in einer Entfernung > 100km aber zu weit, wenn Sie dann in aller Regel hinterher laufen, da die Teilnehmerfelder kleiner als bei Volksläufen sind.
Bei einem Volkslauf findest Du aufgrund größerer Teilnehmerfelder immer eher eine Gruppe, der du dich anschließen kannst oder die Dich zieht. Da ist es egal, ob die deine AK haben oder nicht. In der Regel sind die AK-Felder bei einem Volkslauf größer als z.B. bei 800m WK.

Die meisten AK-Läufer finden sich eben bei den Volksläufen eher aufgehoben als auf den MD-Distanzen. Ich gebe dir ja recht, dass es auch Spaß machen kann, als AK-Läufer MD-WK zu laufen. Habe ich doch auch Jahre lang gemacht. Doch das ist eher die Ausnahme.

Dem ist auch der Trend geschuldet, dass die Stadion-LA dahin siecht, während die Volkslauf-Szene boomt. Schade eigentlich. Schau dir mal die Bestenliste von heute und vor ca. 25 Jahren an, bzgl. Masse und Klasse. Dann weist Du , was ich meine.

1021
Rolli hat geschrieben:Übrigens,
Du scheinst mich bzw. die GT-Läufer-Szene sehr gut zu kennen. Komm doch zur LAZ.
Ich kenne die Läufer-Szene sehr gut. Bi besser als GT. Aber auf den Wettkämpfen vermischt sich das.

Habe in früheren Zeiten bei der LG Gütersloh im LAZ trainiert und Dein Trainer H.B. hat mir das richtige Laufen beigebracht.

1022
JoJa hat geschrieben: Dem ist auch der Trend geschuldet, dass die Stadion-LA dahin siecht, während die Volkslauf-Szene boomt. Schade eigentlich. Schau dir mal die Bestenliste von heute und vor ca. 25 Jahren an, bzgl. Masse und Klasse. Dann weist Du , was ich meine.
Mich wundert immer, wenn Helmut T. (den musstest Du kennen) mit erzählt, dass damals, vor 20-25 Jahren, ich mit meinen Ergebnissen nur weit hinterher laufen könnte und ich jetzt doch nur eine Sekunde hinter DR bin.

"Früher-war-alles-besser"-Träume?

Gruß
Rolli

1023
Rolli hat geschrieben:Mich wundert immer, wenn Helmut T. (den musstest Du kennen) mit erzählt, dass damals, vor 20-25 Jahren, ich mit meinen Ergebnissen nur weit hinterher laufen könnte und ich jetzt doch nur eine Sekunde hinter DR bin.

"Früher-war-alles-besser"-Träume?

Gruß
Rolli
H.T. kenne ich und H.T. kennt mich auch und alle die damals zu dieser Zeit bei der LG trainiert haben. Mit H.T. bin ich vor ca. 4 Jahren Sonntag morgens mal zufällig im Holter Wald Richtung Verl gelaufen.
Früher haben vielmehr Schüler, Jugendliche und Erwachsene Stadion-LA betrieben und unter weitaus schlechteren Bedingungen. Das ist einfach Fakt. Das fing an bei den Schuhen, Bekleidung etc. Da gabs keine beheizten LA-Hallen wie in Bielefeld oder Paderborn. Da gab es auch nicht so viele Fitness-Studios, andere Trendsportarten oder PC's, mit denen heute die Jugendlichen bei bestem Wetter zu Hause in ihren Räumen chatten, anstatt nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Früher waren selbst die Kreisbestenlisten in jeder Disziplin voll besetzt mit Top Leistungen, durchgehend Schüler, Jugend und Männer/Frauen. Schau dir mal die Kreisrekorde von Michael Kemper an und dann such mal in den letzten Jahren nach ähnlichen Leistungen.
LAG Gütersloh

Es sind aber auch nicht soviele übrig geblieben, um heute die AK-Bestenlisten mit guten Ergebnissen zu füllen. Oder wenn sie extrem gut waren, einfach aufhörten oder locker weiter machen ohne Wettkampfstress. Warum läuft z.B. H.T. keine Senioren-DM ?
Ich bin mir sicher, dass z.B. ein Dieter Baumann, wenn er ernsthaft wollte noch so manchen AK-Rekord oder DM-Titel holen würde. Da sind heute mehr viele Quereinsteiger, wie Du oder J.S. aus Minden, die mit "Talent" und vor allem mit Trainingsfleiß sehr gute Ergebnisse erreichen.

Heute meinen ja viele Jugendliche schon, wenn Sie in der Kreisbestenliste vorne stehen, sie seinen die Kings und müssten nicht mehr so viel trainieren. Mit den Leistungen wären sie aber vor 25 Jahren gar nicht in der Kreisbestenliste oder Westfalenbestenliste geführt worden.

Es gibt heute noch durchaus super Leistungen, aber früher waren viel mehr super Leistungen.
Und - früher haben die richtig hart trainiert und waren sehr erfolgreich. Aber das kennst Du ja oder lernst es jetzt richtig kennen.

LA ist eben keine Trendsportart, sondern fast schon was für Individualisten. Schade eigentlich.
Aber die SV Brackwede hat ja gute Ansätze und Erfolge. Schauen wir mal, was nach der Jugend dann noch übrig bleibt. Aber ich finde es schon super, was die da machen mit den Kids.

1024
JoJa hat geschrieben: Mit den Leistungen wären sie aber vor 25 Jahren gar nicht in der Kreisbestenliste oder Westfalenbestenliste geführt worden.
Naja, ganz so drastisch sind die Unterschiede auf westfälischer Ebene wenn man über die gesamten Disziplinen schaut nicht, aber speziell im Laufbereich sind die Unterschiede schon erheblich. Zumindest bei den M14 Schülern damals und heute, da habe ich gerade mal verglichen.

Hier mal einige Daten also jeweils die ersten 10 Plätze

3000 m Westfälische Bestenliste 1986 Schüler A 14

9:29,9
9:36,4
9:54,72
9:57,4
10:00,4
10:02,7
10:05,1
10:06,4
10:09,6
10:11,9

3000 m Westfälische Bestenliste 2011 Schüler M14

10:04,38
10:11,1
10:11,7
10:27,77
10:31,5
10:39,58
10:42,04
10:42,60
10:43,20
10:51,93

Bei den technischen Disziplinen (auch Hürdenlauf z.B.) hat sich das Niveau eher gehalten.

Tja, zuviel Sitzen vor der Playstation oder vorm Rechner??? Oder doch nur einfach Laufen ist uncool und langweilig?? Hmm

Gruß

Wolle

PS Warum hat man eigentlich die 4x 100m Staffel als Disziplin rausgenommen, da hatten wir als Mannschaft damals viel Spass miteinander.

1025
Bei den Laufdiziplinen musst Du eben mehr "Arbeiten" als bei Sprint, Sprung und den technischen Disziplinen. Da lebst Du mehr vom Talent und der Technik. Ist vielleicht nicht ganz so anstrengend und macht in Schüler- u. Jugendzeiten vielleicht auch mehr Spass.

1026
JoJa hat geschrieben:Bei den Laufdiziplinen musst Du eben mehr "Arbeiten" als bei Sprint, Sprung und den technischen Disziplinen. Da lebst Du mehr vom Talent und der Technik. Ist vielleicht nicht ganz so anstrengend und macht in Schüler- u. Jugendzeiten vielleicht auch mehr Spass.
Wenn ich mir den Nachwuchs in meinem Verein so anschaue, kann ich das nur bestätigen. 80-90% sind in Sprint, Sprung oder den technischen Disziplinen unterwegs (kann man eben mit dreimal Vereinstraining in der Woche gut abdecken). An Mittel- und Langstreckennachwuchs mangelt es hingegen. Das liegt aber auch weitgehend daran, dass sich viele unserer Leichtathleten schwer tun, sich nach der im Kinder- und frühen Jugendbereich angebrachten Mehrkampfausbildung für eine Disziplin zu entscheiden und dort einen gewissen Biss zu entwickeln.

Mich persönlich ärgert dieses Verhalten immer wieder, weil ich überhaupt erst mit 17 Jahren nach 4 1/2 Jahren absoluter Sportabstinenz (zunächst aus Lustlosigkeit nach 7 Jahren Fußball und dann aus medizinischen Gründen) zum Laufen (2007) / zur Leichtathletik (Ende 2010) gekommen bin und mir somit die so wichtige spezifische Entwicklung im Jugendbereich fehlt. Doch diese Jugendlichen haben eine solide leichtathletische Grundausbildung geboten bekommen und werfen jetzt aufgrund von mangelndem Ehrgeiz und fehlender Entschiedenheit all das weg.

1027
Meine Woche:

Mo. 3x1200m Bahnzirkel + 50m Kniehebesprung aus dem letzten Sprint (Ziel: Knie heben mit müden Beinen)
Di. Ruhetag
Mi. 8x1000 in 3:22-3:29 mit 1:40 TP (Ziel: nicht sterben, Tempoausdauer)
Do. 13km ruhig (erweiterte Reg.)
Fr. Cirkel- und Sprungtraining in der Halle. Intensiv (Ziel: Kraft- und Sprungentwicklung)
Sa. 5x 240m Bergauf (letzte 40m ins Sprünge übergehend) + 4x200m Bergab (letzte 40m flach mit Schrittfrequenzerhaltung) (Ziel: Kraft und Schnelligkeit)
So. LDL 17,5km in ca.5'/km (Ziel: Grundlagenerhaltung)

Umfang: 74km

Gruß
Rolli

1028
Wie schnell bist du denn den Donnerstags-DL gelaufen? 5'/km oder noch langsamer?
Für Ende November schon ganz schön zügige 1000er... alle Achtung.

Ich weiß zwar bislang nicht ob ich mir nächste Saison MD antun soll aber trainieren tu ich trotzdem mal... nächster Stop ist ein 5km Silvesterlauf als Formtest und dann 3 Crossläufe in Jan/Feb und ein Zehner. Mit Umfang und Intensität will ich's jedenfalls erst mal nicht übertreiben, so sind letzte Woche 50km Laufen, 110km Rad und 2 Krafttrainings rausgekommen:

Montag Ruhetag
Dienstag 10km DL bergig
Mittwoch 10km DL locker (5:15-5:30), Krafttraining
Donnerstag 5km locker, 4km (leicht ansteigende Strecke - ca. 100m HD) in 4:45/km und 1km auslaufen.
Freitag warmlaufen, ABC, 5x10s Bergsprint, auslaufen, Krafttraining, auslaufen
Samstag 15km DL hügelig 5:20/km. erstaunlich locker in Anbetracht des Profils... war ein schöner Lauf.
Sonntag 110km Radausfahrt mit 30er Schnitt. 40km alleine, Rest mit Gruppe

Laufumfang soll diese Woche nochmal um 10km erhöht werden und Rad weniger gemacht werden. Intensität ähnlich.

1029
harakiri hat geschrieben:Wie schnell bist du denn den Donnerstags-DL gelaufen? 5'/km oder noch langsamer?
Für Ende November schon ganz schön zügige 1000er... alle Achtung.
Donnerstag mit 5:10-5:30 ganz locker.

Die 1000er waren nicht "ganz schön zügig" sondern um 5-7s langsamer als der Trainer wollte.

Ich hoffe nur, dass der Dauerstress in der Firma bald vorbei ist.

Gruß
Rolli

1030
Hi,

um den Bertlicher Faden nicht noch mehr voll zu sauen mal hier kurz was zu den Westfälischen Cross.

Mein letzter Lauf war letzte Woche Sonntag, hatte ja ne dicke backe, richtig dolle Zahnschmerzen dabei usw. etwas erkältet war ich letzte Woche auch noch.

Seit jetzt Sonntag habe ich keine Schmerzen mehr und auch sonst keine Beschwerden. Letzte Antibiotika heute genommen. Ich hab aber den oberen Backenzahn (Nerv ist gezogen) noch offen. Gemeldet und bezahlt ist die Mittelstrecke.
seit ihr nach1,5Wochen Pause schonmal einen WK gelaufen, macht das überhaupt Sinn? Gewinnen kann ich bei der konkurrenz eh nix, geht also wenn überhaupt nur um nen Trainingsreiz.

lg,

Chris

1031
SokoFriedhof hat geschrieben:seit ihr nach1,5Wochen Pause schonmal einen WK gelaufen, macht das überhaupt Sinn? Gewinnen kann ich bei der konkurrenz eh nix, geht also wenn überhaupt nur um nen Trainingsreiz.
Ich habe mal vor einem 5.000m Bahn Rennen eine 8 tägige Pause machen müssen, wegen einer entzündete Blase am Fuß. Nach den 8 Tagen habe ich zwar 3 Tage trainiert aber dann am 4ten Tag der Wettkampf... DNF. (Mein erster und auch mein letzter)

Es ging einfach gar nichts... ich war nicht in der Lage einen mittelmäßigen Wettkampf abzuliefern. Der Kopf hat da auch überhaupt nicht mitgespielt... und wenn dies der Fall ist, das du im Kopf und vom Herzen her nicht bereit bist, dann wird es immer nur ein TDL oder DNF sein.

Ob du Dich damit zufrieden geben kannst...

Ich finde es macht keinen Sinn nach 1,5 Wochen Pause einen Wettkampf zu machen. Es geht zwar um nix..., aber:
Ist es wirklich sinnvoll nach 1,5 Wochen Pause so einen TDL Trainingsreiz zu setzen?
800m: 1:59,95 (03.08.2012)
1.500m: 4:01,41 (19.06.2021)
3.000m: 8:32,19 (12.09.2020)
5.000m: 15:05,09 (18.05.2019)
10km: 31:22 (02.09.2018)
HM: 01:08:25 (04.10.20)

1032
Ich denke auch dass es eher ein schneller TDL sein wird. Aber mit guter Qualität. Chris, Du wohnst doch da um die Ecke, oder? Also nichts wie hin und den Lauf-Sonntag genießen. Ich laufe auch um 13:40 Uhr die Mittelstrecke und auch nur als Vorbereitungs-WK.

Noch am Mittwoch:
2000(6:54)+1600(5:37)+1200(3:56)+800(2:28)+400(60s) in 83s/Runde angefangen und jeder Abschnitt 2s/Runde schneller. Die 400 am Ende nach 7' GTP in Spikes in 59-60s mit lockeren Beinen! Sensationell! :geil:

Zu meiner Überraschung hat mich gestern noch der Trainer angerufen und Cirkel- und Sprungtraining in der Halle angeordnet... 2 Tage vor dem Cross. Also nichts mit Titelambitionen... nur Trainingslauf.... Fokussierung auf 800m... weiter Karftausdauer entwickeln... Dafür ist ein Trainer da.

Und noch ein Hammer: weil in Paderborn der Abstand zwischen dem 400m und 800m nur 40 Minuten beträgt, also viel zu kurz um vernünftig zu regenerieren (warum haben die das wieder geändert?) soll ich da 200m :klatsch: (!!!!!) und 400m laufen. 200m in ... ??? Bitte Prognosen abgeben.

Gruß
Rolli

1033
Ganz ehrlich: Ich würde durchdrehen, wenn mein Trainer mir alles diktieren würde.

Rolli möchte gern Cross laufen ("Titelambitionen"). -> Trainer: Nein!
Rolli möchte (offenbar) keine 200 m. -> Trainer: Nein! 200 m!

Es mag zwar sein, dass diese Schritte aus zielorientierter Sicht sinnvoll sein mögen, aber wo bleibt da bitte der Spaß? - Für mich wäre das jedenfalls der Untergang und ich wäre nach kürzester Zeit nicht mehr am Laufsport interessiert.

Von daher: Ich bin froh, dass ich mich mein Vereinstrainer nur in beratender Funktion unterstützt, wenn ich ihn explizit frage. Dann tut er es aber gern. Trainingsplanung und Wettkampfentscheidungen sind und bleiben weiterhin meine Aufgabe und das klappt vor allem in den letzten 12 Monaten ziemlich gut.

1034
Rolli hat geschrieben:
Noch am Mittwoch:
2000(6:54)+1600(5:37)+1200(3:56)+800(2:28)+400(60s) in 83s/Runde angefangen und jeder Abschnitt 2s/Runde schneller. Die 400 am Ende nach 7' GTP in Spikes in 59-60s mit lockeren Beinen! Sensationell! :geil:
Solltest demnächst dein Einlaufprogramm direkt vor dem WK so gestalten :D Schön dass es nach vorne geht. :daumen:
Rolli hat geschrieben:
Zu meiner Überraschung hat mich gestern noch der Trainer angerufen und Cirkel- und Sprungtraining in der Halle angeordnet... 2 Tage vor dem Cross. Also nichts mit Titelambitionen... nur Trainingslauf.... Fokussierung auf 800m... weiter Karftausdauer entwickeln... Dafür ist ein Trainer da.

Gruß
Rolli
Sehr gut Fokussierung ist jetzt wichtig für das Ziel. Kann deinen Trainer verstehen!
Rolli hat geschrieben:
Und noch ein Hammer: weil in Paderborn der Abstand zwischen dem 400m und 800m nur 40 Minuten beträgt, also viel zu kurz um vernünftig zu regenerieren (warum haben die das wieder geändert?) soll ich da 200m :klatsch: (!!!!!) und 400m laufen. 200m in ... ??? Bitte Prognosen abgeben.
Gruß
Rolli
Und noch eine wirklich gute Idee! Denn die Frage "wie schnell du zurzeit auf Sprintdistanzen bist" zu klären, kann ja auch das weitere Training beeinflussen. Ne sub 26 sollte doch eigentlich drin sein... :teufel:

1035
aecids hat geschrieben:
Es mag zwar sein, dass diese Schritte aus zielorientierter Sicht sinnvoll sein mögen, aber wo bleibt da bitte der Spaß? - Für mich wäre das jedenfalls der Untergang und ich wäre nach kürzester Zeit nicht mehr am Laufsport interessiert.
Wenn du versuchen würdest, in deiner AK den deutschen Hallenrekord zu knacken, würde das anders aus sehen. Rolli hat eine sehr hohe Ambition, da hilft es nicht nur sich zu konzentrieren, sondern für außergewöhnliche Leistungen ist das ein muss IMO.

Und wer sagt, dass es ihm keinen Spass macht, denn er freut sich offensichtlich (Zitat Rolli "Sensationell") über das im Training erreichte. So wie ich es auch tun würde. :D

1036
Rolli hat geschrieben:Noch am Mittwoch:
2000(6:54)+1600(5:37)+1200(3:56)+800(2:2 8)+400(60s) in 83s/Runde angefangen und jeder Abschnitt 2s/Runde schneller. Die 400 am Ende nach 7' GTP in Spikes in 59-60s mit lockeren Beinen! Sensationell!

Zu meiner Überraschung hat mich gestern noch der Trainer angerufen und Cirkel- und Sprungtraining in der Halle angeordnet... 2 Tage vor dem Cross. Also nichts mit Titelambitionen... nur Trainingslauf.... Fokussierung auf 800m... weiter Karftausdauer entwickeln... Dafür ist ein Trainer da.

Und noch ein Hammer: weil in Paderborn der Abstand zwischen dem 400m und 800m nur 40 Minuten beträgt, also viel zu kurz um vernünftig zu regenerieren (warum haben die das wieder geändert?) soll ich da 200m (!!!!!) und 400m laufen. 200m in ... ??? Bitte Prognosen abgeben.
:geil:
Weiter so!!!

Puhh 200m.... da habe ich wenig Ahnung von...
aecids hat geschrieben:Von daher: Ich bin froh, dass ich mich mein Vereinstrainer nur in beratender Funktion unterstützt, wenn ich ihn explizit frage. Dann tut er es aber gern. Trainingsplanung und Wettkampfentscheidungen sind und bleiben weiterhin meine Aufgabe und das klappt vor allem in den letzten 12 Monaten ziemlich gut.
Ich finde man muss da mit dem Trainer auf den gleichen Nenner kommen. Die Aufgaben zwecks Trainingsplaung und Wetkampfentscheidungen sind meiner Meinung nach Aufgaben des Trainers und Athleten.

Der Trainer sollte schon mit rein reden dürfen wenn er was zu sagen hat und nicht stur auf den Athleten seine Bedürfnisse eingehen. Wenn der Trainer was drauf hat dann wird er schon Wissen wovon er spricht, ansonsten würde ich mir einen anderen suchen.

Sollte ich dennoch mal anderer Meinung sein, dann soll er mir seine Meinung erklären warum er diesen Weg einschlagen würde und ab dem Zeitpunkt ist es dann meistens geklärt.
800m: 1:59,95 (03.08.2012)
1.500m: 4:01,41 (19.06.2021)
3.000m: 8:32,19 (12.09.2020)
5.000m: 15:05,09 (18.05.2019)
10km: 31:22 (02.09.2018)
HM: 01:08:25 (04.10.20)

1037
HI,

Trainer hat "Startverbot" erteilt, 3 Leute bei uns im Verein waren wie ich Krank und wir sollen alle nicht am Sonntag an den Start gehen...

Dienstag wird es dann ein lockeres FS und ab Donnerstag gehts in die Halle, ich freu mich schon nen Arsch ab, wird das erste mal in der Halle für mich. Erster Start in der Halle wird am 18.12 in Dortmund über 1500m, ist von meinem neuen Verein Organisiert.

Jetzt kann ich mich auf die Suche nach Hallenwk machen, zur Auswahl stehen Dortmund,Leverkusen,Düsseldorf und Paderborn, hoffe da kommen einige zusammen.

Letzte Trainingswoche 07.11-13.11

Mo:nix
Di:12km, darin 15Bergläufe (ca.300m->65sek-55sek) schneller werdend, aber immer auf gute Ausführung achtend, d.h Kniehub starker Bbdruck usw.
MI:9Km in 4:54
Do:13Km, 1KM,1,6km,1km,1,6km und 1km, dazwischen 3min Pause in 3:28,3:30,3:15,3:18,3:15
Fr:9,5Km in 4:50
Sa:20,5KM in 4:48
So: 10Km in 4:55

Zum Thema Trainer:

Ich bin z.B. sehr froh einen guten Trainer gefunden zu haben, von dem ich mir auch gerne was diktieren lasse, er lässt mir aber auch noch genug Freiräume um meine eigenen Gedanken einbringen zu können.

lg,

Christian

1038
Rolli hat geschrieben: Und noch ein Hammer: weil in Paderborn der Abstand zwischen dem 400m und 800m nur 40 Minuten beträgt, also viel zu kurz um vernünftig zu regenerieren (warum haben die das wieder geändert?) soll ich da 200m :klatsch: (!!!!!) und 400m laufen. 200m in ... ??? Bitte Prognosen abgeben.
Was ist denn deine Trainingsbestzeit über 200m? Habe das jetzt nicht mehr genau in Erinnerung, aber so Pi mal Daumen sage ich mal 25,9 s für den Hallen WK.

Gruß

C.

"If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
- Sir Roger Bannister

1039
aecids hat geschrieben:Ganz ehrlich: Ich würde durchdrehen, wenn mein Trainer mir alles diktieren würde.

Rolli möchte gern Cross laufen ("Titelambitionen"). -> Trainer: Nein!
Rolli möchte (offenbar) keine 200 m. -> Trainer: Nein! 200 m!

Es mag zwar sein, dass diese Schritte aus zielorientierter Sicht sinnvoll sein mögen, aber wo bleibt da bitte der Spaß? - Für mich wäre das jedenfalls der Untergang und ich wäre nach kürzester Zeit nicht mehr am Laufsport interessiert.

Von daher: Ich bin froh, dass ich mich mein Vereinstrainer nur in beratender Funktion unterstützt, wenn ich ihn explizit frage. Dann tut er es aber gern. Trainingsplanung und Wettkampfentscheidungen sind und bleiben weiterhin meine Aufgabe und das klappt vor allem in den letzten 12 Monaten ziemlich gut.
Dann verstehst Du die Zusammenarbeit mit einem Trainer anders als ich es tue.

Gruß
Rolli

1040
DerC hat geschrieben:Was ist denn deine Trainingsbestzeit über 200m? Habe das jetzt nicht mehr genau in Erinnerung, aber so Pi mal Daumen sage ich mal 25,9 s für den Hallen WK.

Gruß

C.
~26,9 selbst gestoppt.

Gruß
Rolli

1041
Rolli hat geschrieben:~26,9 selbst gestoppt.
In der Halle? Dann bleibe ich bei den 25,9 s.

Gruß

C.

"If a man coaches himself, then he has only himself to blame when he is beaten."
- Sir Roger Bannister

1042
aecids hat geschrieben:Möchte um 24:35-24:40 laufen, wenn die Bedingungen passen. Ziel ist eine Platzierung unter den besten 30 bzw. 25, wenn das Glück mitspielt.
Die Strecke war weitgehend trocken - bis auf 200/300 Meter leichtem Matsch und mit vielen Möglichkeiten zum Umknicken - und wohl ca. 80 m pro 1500 m Runde zu kurz; die Zeit ist entsprechend gut: "7500 m" (eher 7100 m) 23:08. Insgesamt bei einem extrem gut besetzen Starterfeld der 35./69. Bin sehr zufrieden.

1043
aecids hat geschrieben:Die Strecke war weitgehend trocken - bis auf 200/300 Meter leichtem Matsch und mit vielen Möglichkeiten zum Umknicken - und wohl ca. 80 m pro 1500 m Runde zu kurz; die Zeit ist entsprechend gut: "7500 m" (eher 7100 m) 23:08. Insgesamt bei einem extrem gut besetzen Starterfeld der 35./69. Bin sehr zufrieden.
Das ist heftig!!! :haeh:
Das wäre ein 3:15er Schnitt!! :daumen:
Bei nicht optimaler Laufstrecke...!!!
Und das mit noch keiner 100%tiger Form :geil:

Sub 16 sollte im Frühling kein Problem sein!
Deine 16:20 auf deiner HP kannst du ruhig in 16:00 ändern :zwinker5:
800m: 1:59,95 (03.08.2012)
1.500m: 4:01,41 (19.06.2021)
3.000m: 8:32,19 (12.09.2020)
5.000m: 15:05,09 (18.05.2019)
10km: 31:22 (02.09.2018)
HM: 01:08:25 (04.10.20)

1044
D.edoC hat geschrieben:Sub 16 sollte im Frühling kein Problem sein!
Deine 16:20 auf deiner HP kannst du ruhig in 16:00 ändern :zwinker5:
Habe ich mir auch schon überlegt, aber wer weiß, wie die 5000 m im Spätsommer laufen werden, wenn ich vorher wieder einen Mittelstreckensommer einlege. Also besser mal etwas zurücknehmen bei den Zielen.
Dieses Jahr habe ich mir jedenfalls erstaunlich schwer mit den 5000 m getan. Die langen Strecken über 5000 m sind sowieso nicht meins. => Auch gestern musste ich einer sau schnellen ersten Runde (ca. 4:15) in der 5. und letzten Runde Tribut zollen, was zumindest noch mangelnde Grundlagenausdauer vermuten lässt - nach der kurzen Vorbereitung und meinen wenigen Lebenskilometern auch kein Wunder. Jetzt liegt der Fokus erst mal wieder für 14 Wochen auf Training.

PS: Im Vergleich zu Ingolstadt dürfte der gestrige Kurs ziemlich flach gewesen sein. Es gab im Prinzip nur einen kurzen Anstieg über 10 m und sonst war es topfeben, nur eben bei suboptimalem Untergrund, wobei auch wieder etwas besser als vor zwei Jahren (Lauf mitten im Regenschauer bei Tauwetter).

1045
aecids hat geschrieben:Habe ich mir auch schon überlegt, aber wer weiß, wie die 5000 m im Spätsommer laufen werden, wenn ich vorher wieder einen Mittelstreckensommer einlege. Also besser mal etwas zurücknehmen bei den Zielen.
Warum nimmst du einen 5000er nicht vor dem Mittelstreckensommer mit?
Wenn du schon den ganzen Winter über auf aerobe Grundlage gehst dann kannst du doch im Frühling einen schnellen 5er mitnehmen?!
aecids hat geschrieben:PS: Im Vergleich zu Ingolstadt dürfte der gestrige Kurs ziemlich flach gewesen sein. Es gab im Prinzip nur einen kurzen Anstieg über 10 m und sonst war es topfeben, nur eben bei suboptimalem Untergrund, wobei auch wieder etwas besser als vor zwei Jahren (Lauf mitten im Regenschauer bei Tauwetter).
Ich würde es auch erstaunlich finden wenn dein Wettkampf nur flach gewesen wäre.

Nur mal so am Rande:

Ich laufe in einer Woche einen flachen 5km Wettkampf. Habe mir da 16:20 als Ziel gesetzt. Du hingegen hast bei 5km schon eine Durchgangszeit von 16:17 hingelegt. Zudem du dann noch mit dem Tempo 2,1km weiter gelaufen bist. Das ist wirklich erstaunlich!

Momentan könnte ich mit Dir nicht mithalten!
800m: 1:59,95 (03.08.2012)
1.500m: 4:01,41 (19.06.2021)
3.000m: 8:32,19 (12.09.2020)
5.000m: 15:05,09 (18.05.2019)
10km: 31:22 (02.09.2018)
HM: 01:08:25 (04.10.20)

1046
D.edoC hat geschrieben:Warum nimmst du einen 5000er nicht vor dem Mittelstreckensommer mit?
Wenn du schon den ganzen Winter über auf aerobe Grundlage gehst dann kannst du doch im Frühling einen schnellen 5er mitnehmen?
Sehe ich auch so.
LM oder 5000er Meetings gibts doch schon im April und das kann man gut mit MD-Training verbinden.

Ich würde zwar die Cross-Ergebnisse nicht direkt auf Bahn-Wettkämpfe umrechnen wollen, weil das sich nur bedingt umrechne lässt.

Trotzdem finde ich aecids Leistung beeindruckend. Gratuliere. :daumen:

Heute bin ich auch Cross-Westf.-M gelaufen.
Der Parcour war sehr anspruchsvoll mit vielen kleinen Anstiegen und zahlreichen scharfen Kurven, was immer einen Stop-Go-Lauf bedeutete. Der Wind und der Regen kamen noch dazu... und schon hatten wir Echt-Cross-Strecke.
Nur auf der Aschebahn (3x) konnte ich meinen "guten" Laufstil umsetzen.
Der erste, M45, war sofort weg. Aber Ulrich C. läuft die Berge in einer anderen Liga.
Danach kam unsere Gruppe. Erste Runde habe ich mich in der Mitte der Gruppe gehalten... alles Ruhig, weil die Beine nach der Trainingswoche noch richtig schwer waren. Im Sportplatz konnte ich schön sauber laufen und ging ich locker in die Führung der Gruppe (Platz 2) Die zweite Runde machte ich die Führungsarbeit. Erst in der dritter bin ich so langsam auseinander gefallen. 3 Läufer kamen, ohne meiner Gegenwehr, vorbei und ich sah nur zu, dass die Abstände nicht zu groß werden. So ausgeruht konnte ich auf den letzten 300m im Sportplatz noch einmal richtig angreifen und 8-10m aufholen, überholen und noch 3-4s gut machen. Am Ende AK Platz 3 und insgesamt Platz 4.

Dank meinen Endspurt bin ich mit dem Lauf noch gut zufrieden.
ca. 5300m in 19:27

Gruß
Rolli

1047
Meine Trainingswoche:

Mo. 3x1200m Bahncirkel (10s schneller als Vorwoche)
Di. Ruhetag
Mi. 2000+1600+1200+800+400 in 6:54+5:37+3:56+2:28+60s mit 4' GTP und letzte 7' GTP
Do. 11km langsam
Fr. Cirkel- und Sprungtraining in der Halle (Barfuß)
Sa. Ruhetag
So. Cross 5300m

Umfang ca. 50km

Gruß
Rolli

1048
Rolli hat geschrieben:Sehe ich auch so.
LM oder 5000er Meetings gibts doch schon im April und das kann man gut mit MD-Training verbinden.
In meiner näheren Umgebung schaut es leider ziemlich mau aus, was 5000-er im April angeht. Es gibt eigentlich nur "krumme 5-er" auf der Straße / über Waldwege. Anfang Mai ist dann leider schon zu spät, da ich noch die Qualinorm für die Landesmeisterschaften 800 m laufen muss (A 1:58, B 2:00). Zumindest die B-Norm sollte aber kein Problem darstellen, wenn bis dahin alles im Training glatt läuft. Nun ja, die A-Norm eigentlich dann auch nicht mehr.
Rolli hat geschrieben:Ich würde zwar die Cross-Ergebnisse nicht direkt auf Bahn-Wettkämpfe umrechnen wollen, weil das sich nur bedingt umrechne lässt.

Trotzdem finde ich aecids Leistung beeindruckend. Gratuliere. :daumen:
Danke! Sehe das übrigens sehr ähnlich wie du: Cross unterscheidet sich doch sehr von Straßen oder Bahn. Ich weiß ohnehin, dass mir Cross eher liegt als Straße, weshalb ich bzgl. den 5000 m auch erst einmal zurückhaltend bleibe.
Rolli hat geschrieben:Heute bin ich auch Cross-Westf.-M gelaufen.
(...) Am Ende AK Platz 3 und insgesamt Platz 4.

Dank meinen Endspurt bin ich mit dem Lauf noch gut zufrieden.
ca. 5300m in 19:27
In Anbetracht der äußeren Umstände kannst du damit auch absolut zufrieden sein. Vor allem ist es klasse, dass du am Schluss noch zulegen konntest. (Bei mir war da leider bei den DHM nicht mehr viel zu machen. Die 5. und letzte Runde war pure Quälerei.)

1049
D.edoC hat geschrieben:Sub 16 sollte im Frühling kein Problem sein!
Deine 16:20 auf deiner HP kannst du ruhig in 16:00 ändern :zwinker5:
Nachdem heute die Ergebnisliste der DHM Crosslauf (http://www.adh.de/fileadmin/user_upload ... f-2011.pdf) online gegangen ist, muss ich meine Zielsetzung für 2012 wohl tatsächlich noch einmal überdenken:

-16.5 sec (32.): 5000 m - 16:04.83 - 18.06.2011 (Leichtathletik-Datenbank.DE - Vereine - Sven Schenk)

-4.8 sec (34.): 5000 m - 15:45.94 - 25.05.2011 (Leichtathletik-Datenbank.DE - Vereine - Jörg Gehlsdorf)

23:08.7 (35., meine Zeit)

+12.3 sec (37.): 5000 m - 16:12.61 - 03.08.2011 (Leichtathletik-Datenbank.DE - Vereine - Markus Heidl)

+22.0 sec (38.): 3000 m - 8:31.98 - 21.05.2011 (Leichtathletik-Datenbank.DE - Vereine - Karl-Georg Spitz)

+23.7 sec (40.): 5000 m - 16:21.23 - 03.08.2011 (Leichtathletik-Datenbank.DE - Vereine - Martin Dröll)

Allerdings fällt es mir dennoch schwer, weil ich dieses Jahr mit meinem Ziel, unter 16:30 zu bleiben, kläglich gescheitert bin. Nichtsdestotrotz hätte ich echt nicht gedacht, dass ich im Moment "so stark" unterwegs bin. Und das bei gerade einmal bei 65 Wochenkilometern in der 6-wöchigen Trainingsphase (davor deutlich weniger: 40-50 WKM) und im Schnitt 45 WKM in der 3-wöchigen Wettkampfphase (jetzt beendet). Bin also eine Art Gegenentwurf zu .iL, wenn man das so sagen mag. Mal schauen, wie mein Körper bei noch einmal ca. 15 Kilometern im Schnitt mehr pro Woche reagiert. Vielleicht geht da nächstes Jahr doch mehr.

1050
PS: D.edoC, hier noch eine Referenz für dich (bzgl. Tagesform habe ich keine Ahnung):

Ingolstadt, 7100 m
R. Daniel, LG Hof, 26:28,00
Weinländer Friedrich, LAC Quelle Fürth, 26:29,00

DHM Crosslauf, "7500 m" (ca. 7100 m)
Weinländer Friedrich, UNI Erlangen-Nürnberg, 24:28,50

An den Zeiten zeigt sich aber, dass die Strecke deutlich flacher und weniger mit scharfen Kurven gespickt war als in Ingolstadt.
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